Ernährung

Supplements gegen Hunger
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Supplements gegen Hunger

Um Hungerattacken zu bekämpfen, bedarf es keiner Unmenge an High Tech Spielereien. Man benötigt einfach nur die richtigen Supplements.

Die Kalorien und die Kohlenhydrate zu reduzieren ist einfach. Eine Diät zu finden, die funktioniert ist bei den Bestrebungen Körperfett zu verlieren nicht wirklich ein Problem. Das eigentliche Problem besteht darin, die gewählte Diät auch konsequent über einen längeren Zeitraum einzuhalten.

Viele Experten auf dem Gebiet der Diät und des Fettabbaus propagieren proteinreiche Diäten, bei denen man eine tägliche Proteinzufuhr von mindestens 2 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht anstreben sollte, wobei 3 Gramm wahrscheinlich noch besser wären.

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass eine Erhöhung der Proteinzufuhr dabei helfen kann, mehr Muskeln aufzubauen und mehr Muskeln bedeuten einen höheren Kalorienverbrauch im Ruhezustand. Es gibt jedoch auch Studien, die zeigen, dass eine proteinreiche Ernährung den Fettabbau neben diesen längerfristigen Auswirkungen auch direkt unterstützen kann. Wenn man Protein isst, erhöht dieses die Stoffwechselrate, was bedeutet, dass der Körper mehr Kalorien verbrennt.

Zusätzlich hierzu kann Protein den Fettabbau dadurch unterstützen, dass es den Hunger reduziert. Dies ist ein wichtiger Aspekt, denn selbst Diätende mit einem starken Willen können schwach werden, wenn Hunger und Gelüste zu stark werden. Es konnte gezeigt werden, dass proteinreiche Diäten für den Fettabbau am effektivsten sind, da Protein den Hunger besser als Kohlenhydrate und Fett in Schach halten kann.

Doch unabhängig davon, wie viel Protein man auch essen mag, wird es immer Zeiten geben, zu denen das Diäten wirklich schwer wird. Wahrscheinlich kennt jeder, der schon einmal eine Diät durchgeführt hat, diese Abende, an denen Gelüste auf Eis, Knabbereien oder Pizza unerträglich zu werden scheinen. Wenn man anfällig für solche Gelüste nach dekadenten Leckereien ist, dann gibt es einige Supplements, die einem dabei helfen können, diesen Gelüsten zu widerstehen.

Abhängig davon, welche Art von Hilfe man benötigt und wann man diese Hilfe am dringendsten braucht, kann man einige der im Folgenden beschriebenen Supplements gegen Gelüste und Hunger ausprobieren, um Diätausrutscher zu vermeiden.

Wheyprotein                               

Viele werden Wheyprotein wahrscheinlich nur als Supplement für den Muskelaufbau kennen, doch Wheyprotein kann auch beim Abbau von Körperfett helfen.

Wissenschaftler der University of Oklahoma haben herausgefunden, das Probanden, die ein zehnwöchiges Trainingsprogramm absolvierten und zweimal täglich einen Wheyprotein Shake tranken, mehr Körperfett als Probanden verloren, die dasselbe Trainingsprogramm absolvierten, aber kein Proteinsupplement verwenden.

Die Wissenschaftler vermuten, dass dies damit zusammenhängt, dass diejenigen, die den Wheyprotein Shake bekamen, pro Tag weniger Kalorien und weniger Kohlenhydrate zu sich nahmen.

Während praktisch alle Proteinquellen dabei helfen können, die Nahrungszufuhr zu reduzieren, ist Wheyprotein in dieser Hinsicht besonders effektiv, wenn nicht sogar am effektivsten, da es nach dem Verzehr den Hunger reduziert und ein Gefühl der Sättigung fördert.

Supplements zur Reduzierung des Hungers mit anregender Wirkung

Die folgenden Supplements reduzieren wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge den Hunger, während sie gleichzeitig eine anregende und wach machende Wirkung entfalten. Diese Wirkstoffe sollte man früher am Tag verwenden, um den Schlaf nicht zu beeinträchtigen.

Koffein

Koffein ist das weltweit beliebteste Stimulans. Darüber hinaus ist Koffein aufgrund seiner Fähigkeit, die Freisetzung von Fett aus den Fettzellen zu steigern und die Stoffwechselrate zu erhöhen, auch ein sehr beliebter Fatburner. Zusätzlich hierzu hilft Koffein dabei, den Hunger zu reduzieren.

Ein 12 Wochen andauernde Studie fand heraus, dass Männer und Frauen, die einen höheren täglichen Koffeinkonsum hatten, eine niedrigere Kalorienzufuhr und eine geringere Gewichtszunahme aufwiesen.

Empfohlene Dosierung: 100 bis 300 mg Koffein zwischen den Mahlzeiten.

Phenylethylamin

Dieses natürliche Stoffwechselprodukt der Aminosäure Phenylalanin agiert im Körper als wichtiger anregender Neurotransmitter, der die Reizweiterleitung der Nerven verbessert.

Phenylethylamin fördert die Fettverbrennung, indem es die Ausschüttung von Norepinephrin anregt, welches dem Diätenden dabei helfen kann, eine kalorien- und kohlenhydratarme Diät besser zu tolerieren, indem es die Serotonin und Dopaminsppiegel im Gehirn erhöht.

Man kann Phenylethylamin deshalb verwenden, um sich selbst während einer strengen Diät energiegeladen und gut zu fühlen.

Empfohlene Dosierung: 100mg bis 500mg Phenylethylamin oder Beta-Phenylethylamin ein bis zweimal täglich zwischen den Mahlzeiten.

 

Supplements gegen Hunger ohne innere Unruhe

Diese Supplements können dabei helfen, den Hunger im Zaum zu halten, ohne das Gefühl innerer Unruhe hervorzurufen, das bei Stimulanzien auftreten kann. Diese Supplements kann man zu jeder Tageszeit verwenden, um Gelüste in den Griff zu bekommen, da sie den Schlaf nicht beeinträchtigen. Einige dieser Supplements können sogar dabei helfen, nachts besser zu schlafen.

 

Capsaicin

Capsaicin ist die Chemikalie, die Chillischoten ihre Schärfe verleiht. Capsaicin steigert den Fettabbau, indem es die Stoffwechselrate durch seine Fähigkeit, die Spiegel des Neurotransmitters Norepinephrin zu erhöhen, steigert.

Von Capsaicin konnte gezeigt werden, dass es die Fettverbrennung erhöht, was insbesondere dann gilt, wenn es vor dem Training eingenommen wird. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass Capsaicin auch gut wirkt, wenn es darum geht, den Hunger für mehrere Stunden nach der Einnahme zu reduzieren. Kanadische Wissenschaftler berichteten, dass diese Wirkung sogar noch stärker ausfällt, wenn Capsaicin mir 200 mg Koffein kombiniert wird.

Auch wenn es Diskussionen darüber gibt, ob man die „Schärfe“ von Capsaicin spüren muss, um von seinen Vorzügen zu profitieren, berichten japanische Forscher, dass die den Appetit unterdrückenden Wirkungen sowohl durch den Verzehr von roten Chillischoten als auch die Einnahme eines Capsaicin Supplements erreicht werden kann.

Empfohlene Dosierung: Man sollte ein Capsaicin Supplement verwenden, auf dem die Stärke in Scoville Thermaleinheiten oder Hitzeeinheiten angegeben ist und genug hiervon einnehmen, um auf eine Dosis zu kommen, die 40.000 bis 80.000 dieser Einheiten entspricht. Die Einnahme sollte 30 Minuten vor Mahlzeiten erfolgen.

Gute Produkte mit Capsaicin finden Sie hier.

 

Chrom

Chrom ist ein Spurenelement, das bei Bodybuildern für seine Fähigkeit, die Insulinwirkung in den Muskelzellen zu unterstützen, bekannt ist und das beim Aufbau von Muskeln, sowie der Fettverbrennung helfen kann.

Ein anderer Weg, auf dem Chrom dabei helfen kann Fett zu verbrennen, besteht darin, dass es dabei helfen kann, eine strenge kohlenhydratarme Diät besser durchzuhalten. Eine Studie kam zu dem Ergebnis, dass Frauen, die zu Heißhunger auf Kohlenhydrate neigten und Chrom in Form von Chromium Picolinat einnahmen, reduzierte Kohlenhydratgelüste und weniger Hunger aufwiesen.

Diäten kann übrigens auch die Serotoninspiegel reduzieren, wodurch ein Heißhunger auf Kohlenhydrate weiter gefördert wird.

Empfohlene Dosierung: 200 mcg bis 600 mcg Chrom in Form von Chromium Picolinat oder Chromium Nicotinat pro Tag mit Nahrung.

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Glukomannan

Glukomannan ist ein wasserlöslicher Ballaststoff, der aus der Konjakwurzel hergestellt wird und sein Volumen bei Kontakt mit Wasser um den Faktor 50 steigern kann. Diese Eigenschaft ist für die Vorzüge von Glukomannan während einer Diät hauptverantwortlich.

Glukomannan reduziert den Hunger, indem es den Magen füllt und hierdurch ein Völlegefühl erzeugt, welches dabei hilft, deutlich weniger zu essen.

An der University of Connecticut durchgeführte Untersuchungen konnten zeigen, dass Männer und Frauen, die mit Glukomannan supplementierten und für acht Wochen ein Trainingsprogramm mit Gewichten sowie ein Cardiotrainingsprogramm absolvierten, durchschnittlich 5 Kilo an Körperfett verloren.

Empfohlene Dosierung: 1 g bis 2 g Glukomannan eine Stunde vor Mahlzeiten.

 

5-Hydroxytryptophan (5-HTP)

5-Hydroxytryptophan ist eine modifizierte Version der Aminosäure Tryptophan, die dabei helfen kann, die Stimmung und den Schlaf zu regulieren. Im Körper wird aus 5-HTP Serotonin hergestellt. Serotonin ist eine Chemikalie, die im Gehirn produziert wird und die Stimmungslage verbessert. Darüber hinaus ist Serotonin für das befriedigende Gefühl, dass man durch Nahrung – und insbesondere Kohlenhydrate – erreicht, verantwortlich.

Aus diesem Grund ist 5-Hydroxytryptophan ein gutes Supplement, um den Appetit zu reduzieren, was insbesondere dann gilt, wenn man eine kohlenhydratarme Diät durchführt.

Eine italienische Studie kam zu dem Ergebnis, dass 5-HTP bezüglich einer Reduzierung der Kohlenhydratzufuhr sehr effektiv ist und sowohl die Sättigung als auch den Gewichtsverlust steigern kann.

Empfohlene Dosierung: 50 mg bis 100 mg 5-HTP etwa eine Stunde vor dem zu Bett gehen.

*Hinweis: Personen, die Antidepressiva einnehmen, sollten vor der Einnahme von 5-Hydroxytryptophan ihren Arzt konsultieren.

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Quelle: http://www.bodybuilding.com/fun/supps-to-fill-you-up.html

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Alles über eine zyklische Kohlenhydratzufuhr
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Alles über eine zyklische Kohlenhydratzufuhr

Eine strikte kohlenhydratarme und kalorienarme Ernährung kann für Körper und Geist hart sein, was insbesondere auf längere Sicht gilt. Eine Lösung dieses Problems, die bei Ernährungsprogrammen auf einem höheren Niveau zu Einsatz kommt, ist eine zyklische Kohlenhydratzufuhr.

 

Was ist eine zyklische Kohlenhydratzufuhr?

In ihrer grundlegendsten Form stellt eine zyklische Kohlenhydratzufuhr eine geplante Veränderung der Kohlenhydratzufuhr dar, die verwendet wird, um Fettabbau Plateaus zu verhindern und Stoffwechselrate und Trainingsleistungen aufrecht zu erhalten.

Eine zyklische Kohlenhydratzufuhr wird als aggressive Ernährungsstrategie auf hohem Niveau angesehen. Nur Menschen (wie z.B. Wettkampfathleten), die sich strikt an einen Ernährungsplan halten und die einen noch akribischeren Ernährungsansatz benötigen, sollten diese Strategie verwenden.

Eine zyklische Kohlenhydratzufuhr ist für eine kurzzeitige Verwendung gedacht. Sie ist keine langfristige Lösung für das Körperfettmanagement. Wenn sie zu lange verwendet wird, könnte sie in der Tat sogar unvorteilhaft sein.

 

Warum könnte eine zyklische Kohlenhydratzufuhr wichtig sein?

Kurzzeitige vs. langfristige Restriktion

Es ist wichtig zwischen den sofortigen und chronischen (langfristigen) Auswirkungen einer Kohlenhydrat- und Kalorienrestriktion zu unterscheiden.

Auch wenn der Körper mit einem kurzzeitigen Kohlenhydrat- und Kalorienentzug relativ gut zurecht kommt, kann ein strenges Ernährungsprogramm mit niedriger Kohlenhydrat- oder Kalorienzufuhr auf lange Sicht für den Körper sehr hart sein.

Hier und da eine Mahlzeit auszulassen oder ab und zu die Kohlenhydrate stark zu reduzieren ist nicht desaströs, wenn es nur gelegentlich und kurzzeitig geschieht.

Einige wissenschaftliche Untersuchungen legen sogar nahe, dass kurze und relativ unregelmäßige Phasen des Fastens und/oder einer Kohlenhydratrestriktion sowohl für die Gesundheit, als auch für die Körperkomposition von Vorteil sein können.

Eine im American Journal of Cardiology (Horne et al 2008) veröffentlichte Studie kam z.B. zu dem Ergebnis, dass gelegentliche und kurze Fastenphasen (z.B. 24 Stunden) die Marker für Herz-Kreislauf Erkrankungen positiv beeinflussen.

Eine Restriktion der Kalorien- und/oder Kohlenhydratzufuhr über einen längeren Zeitraum (wie dies bei Wettkampfathleten im Bereich von Fitness und Bodybuilding, die monatelang vor einem Wettkampf diäten der Fall sein kann) kann jedoch negative Auswirkungen auf den Stoffwechsel besitzen.

Da endokrine Systeme miteinander in Verbindung stehen (z.B. die Hypothalamus-Hypophysen-Adrenal Achse, welche die Basiskontrollstation des Körpers für Hormone ist), können diese Auswirkungen weitreichend sein.

Als Resultat einer solchen langfristigen Restriktion können Diätende z.B. eine reduzierte Stoffwechselrate, eine reduzierte Ausschüttung von Schilddrüsenhormonen, eine reduzierte Aktivität des sympathischen Nervensystems, eine reduzierte spontane körperliche Aktivität, reduzierte Leptinspiegel und reduzierte Spiegel der reproduktiven Hormone erleben (Douyon 2002; Friedl 2000; de Rosa 1983; Klein 2000; Ahima 2000; Weyer 2001; Mansell 1988; Kozusko 2001; Dulloo 1998).

Dies kann nicht nur Konsequenzen im Hinblick auf die allgemeine Gesundheit besitzen, sonder kann auch die Fortschritte bei der Verbesserung der Körperkomposition zum Stillstand bringen.

Wenn Du das Kontrollzentrum des Körpers also nicht einfach durch langes Diäten in die gewünschte Richtung manipulieren kannst, was kannst Du dann tun? Dies ist der Punkt, an dem eine zyklische Kohlenhydratzufuhr ins Spiel kommt.

 

Geplante Manipulation und Variation

Wenn Du eine höhere Kohlenhydratzufuhr in regelmäßigen Intervallen einplanst, dann wird Dein Körper dem Hungermodus niemals zu nahe kommen.

Du kannst jedoch trotzdem Fett verlieren, wenn Du weniger Kalorien zu Dir nimmst, als Du verbrauchst – d.h. wenn der langfristige Gesamttrend in Richtung einer negativen Energiebilanz geht.

Tage mit einer höheren Kohlenhydratzufuhr können außerdem die Ausschüttung von Schilddrüsenhormonen steigern und die Kontrolle des Hungers verbessern (Douyon 2002; Friedl 2000; de Rosa 1983).

Darüber hinaus kann eine Manipulation der Kohlenhydratzufuhr Dir dabei helfen, Dir bestimmte anabole Hormone – sprich Insulin – zunutze zu machen. Insulin reguliert die Aufnahme von Aminosäuren und Glukose in die Muskelzellen. Wenn die Insulinspiegel nur selten erhöht sind, können Diätende nicht von den anabolen Wirkungen von Insulin profitieren.

Wenn Du jedoch planst, die Insulinspiegel zur angemessenen Zeit mit Hilfe einer geplanten höheren Kohlenhydratzufuhr zu erhöhen, dann kannst Du hierdurch die potentiellen anabolen Wirkungen von Insulin maximieren.

 

Was Du wissen solltest

Es gibt unterschiedliche Methoden der zyklischen Kohlenhydratzufuhr. Das gemeinsame, zugrunde liegende Thema ist jedoch, dass Protein- und Fettzufuhr relativ konstant bleiben, während die Kohlenhydratzufuhr manipuliert wird.

Eine zyklische Kohlenhydratzufuhr umfasst typischerweise auch eine zyklische Veränderung der Kalorienzufuhr. Da Kohlenhydrate 4 kcal pro Gramm liefern, wird eine Anpassung der Kohlenhydratzufuhr bei gleichbleibender Fett- und Proteinzufuhr auch die Kalorienzufuhr mehr oder weniger stark verändern.

Tage, an denen die Kohlenhydrate (und für gewöhnlich auch die Kalorien) erhöht werden sind auch als Refeeds bekannt. Dr. Berardi definiert einen Refeed als geplante Erhöhung der Kalorienzufuhr, die 8 bis 12 Stunden lang andauert und für gewöhnlich aus einer starken Erhöhung der Kohlenhydratzufuhr besteht.

Refeeds werden für gewöhnlich während einer Diät verwendet, um dem Diätenden eine kurze psychologische Erleichterung zu geben - und natürlich aufgrund einer Reihe physiologischer Vorzüge.

Ein Beispiel für einen Refeed wäre das Befolgen einer strengen 1500 kcal Diät an 5 Tagen pro Woche, worauf 2 Tage mit 2500 kcal in Form von „sauberen“ Bodybuilding Nahrungsmitteln folgen (wobei die zusätzlichen Kalorien primär aus Kohlenhydraten bestehen).

Da die Kohlenhydratzufuhr an den Refeed Tagen erhöht wird, ist es wichtig, die Fett- und Proteinzufuhr geringfügig zurück zu schrauben. Kohlenhydrate besitzen eine proteinsparende Wirkung, weshalb weniger Protein benötigt wird. Dies wird es Dir erlauben, Deine Kalorienmenge unter Kontrolle zu halten.

Dieselben Prinzipien von guter Ernährung gelten gleichermaßen für den täglichen Verzehr von Kohlenhydraten und Phasen einer zyklischen Kohlenhydratzufuhr und umfassen eine korrekte Mahlzeitenfrequenz, eine ausreichende Omega-3 Zufuhr, eine adäquate Protein- und Ballaststoffzufuhr, reichlich Gemüse, usw.

 

Hier sind einige weit verbreitete Ansätze für eine zyklische Kohlenhydratzufuhr

Unregelmäßige, große Refeeds

Dieser Ansatz umfasst eine höhere Kohlenhydratzufuhr alle 1 bis 2 Wochen währenden einer Phase mit niedrigerer Kohlenhydratzufuhr.

 

Regelmäßige, moderate Refeeds

Dieser Ansatz umfasst eine höhere Kohlenhydratzufuhr alle 3 bis 4 Tage währenden einer Phase mit niedrigerer Kohlenhydratzufuhr.

 

Strategische zyklische Kohlenhydratzufuhr

Dieser Ansatz besteht aus unterschiedlichen Mahlzeiten mit moderater Kohlenhydratzufuhr in strategischen Intervallen während einer Phase mit niedrigerer Kohlenhydratzufuhr. Dieser Ansatz geht weg von einer extrem hohen Kohlenhydratzufuhr, da sich die Mahlzeiten regelmäßig ändern. Er erlaubt es dem Stoffwechsel jedoch weiterhin nicht, sich an ein festes Schema zu gewöhnen.

 

ZyklischeKohlenhydratzufuhr für den Muskelaufbau

Wenn Du an einer Zunahme an Muskelmasse interessiert bist, benötigst Du einen Kalorienüberschuss. Unglücklicherweise wirst Du jedoch auch Körperfett aufbauen, wenn Du für zu lange deutlich mehr Kalorien zu Dir nimmst, als Du verbrauchst. Ein Weg, während einer Muskelaufbauphase den Muskelaufbau relativ zum Fettaufbau zu optimieren, besteht in einer zyklischen Kohlenhydratzufuhr.

Dies ähnelt dem Ansatz der strategischen zyklischen Kohlenhydratzufuhr. Mahlzeiten werden anhand des wöchentlichen Plans geplant, um einen temporären Kalorienüberschuss zu schaffen. Dies kann Zuwächse an fettfreier Muskelmasse und Kraft unterstützen.

 

Beispielernährungsplan

Eine Beispielwoche mit einer zyklischen Kohlenhydratzufuhr könnte folgendermaßen aussehen:

Tag 1 + 2: Niedrigere Kohlenhydratzufuhr

  • Eine kleine Portion stärkehaltiges Gemüse und/oder Vollkorngetreide nur nach dem Training
  • Heute kein Trainingsdrink
  • Heute kein Obst
  • Fülle den Rest des Tages mit fettarmem Protein, grünem/faserigen Gemüse und gesunden Fetten

 

Tag 3: Moderate Kohlenhydratzufuhr

  • Eine kleine Portion stärkehaltiges Gemüse und/oder Vollkorngetreide zum Frühstück und nach dem Training
  • Heute kein Trainingsdrink
  • 1 Stück Obst
  • Fülle den Rest des Tages mit fettarmem Protein, grünem/faserigen Gemüse und gesunden Fetten

 

Tag 4 + 5: Niedrigere Kohlenhydratzufuhr

  • Eine kleine Portion stärkehaltiges Gemüse und/oder Vollkorngetreide nur nach dem Training
  • Heute kein Trainingsdrink
  • Heute kein Obst
  • Fülle den Rest des Tages mit fettarmem Protein, grünem/faserigen Gemüse und gesunden Fetten

 

Tag 6: höhere Kohlenhydratzufuhr

  • Eine kleine Portion stärkehaltiges Gemüse und/oder Vollkorngetreide mit jeder Mahlzeit
  • Heute ist ein Trainingsdrink erlaubt
  • Heute sind 2 bis 3 Stücke Obst erlaubt
  • Fülle den Rest des Tages mit fettarmem Protein, grünem/faserigen Gemüse und gesunden Fetten

Tag 7:

Beginne wieder mit Tag 1

 

Wichtige Tipps für jeden Ansatz einer zyklischen Kohlenhydratzufuhr

  • Basiere den Ernährungsansatz auf Deinem Grundumsatz und Deinem Aktivitätslevel.
  • Plane Deine Refeed Tage immer im Voraus ein.
  • Bleibe bis zum nächsten Refeed Tag auf Kurs.
  • Deine Entscheidungen sollten ergebnisbasiert sein. Unterschiedliche Refeed Strategien funktionieren für bestimmte Körpertypen besser. Verwende Fotos und Tests der Körperkomposition, um sicherzustellen, dass Du auf dem richtigen Weg bist.
  • Versuche für optimale Resultate bezüglich der Körperkomposition an Refeed Tagen zu trainieren.
  • An den Refeed Tagen kommt der Körper als erstes morgens und während Zeiten mit hoher körperlicher Aktivität am besten zurecht.

 

Zusätzliche Informationen

Eine zyklische Kohlenhydratzufuhr kann dabei helfen, die Spiegel der Hormone Leptin und Ghrelin zu kontrollieren. Hierbei handelt es sich um homöostatische Appetit- und Fetthormone, was mit anderen Worten ausgedrückt bedeutet, dass sie empfindlich auf Körperkomposition und Nahrungszufuhr reagieren. Ihre Aufgabe besteht darin sicherzustellen, dass Du genug isst und über ausreichende Mengen an Körperfett verfügst.

Eine zyklische Kohlenhydratzufuhr kann die Glykogenspeicher maximieren und Deine Trainingseinheiten während einer Phase mit niedriger Kalorienzufuhr verbessern.

Bei einer niedrigeren Kohlenhydratzufuhr wird auch die Ballaststoffzufuhr niedriger ausfallen, weshalb Du sicherstellen solltest ballaststoffreiche Nahrungsmittel und Supplements zu konsumieren und viel Wasser zu trinken, um einer Verstopfung vorzubeugen.

Die Heraufregulierung des Stoffwechsels verhält sich nicht immer direkt proportional zur Nahrungszufuhr und zu viel Refeed (zu oft oder zu viele Kalorien) kann in einer Zunahme an Körperfett resultieren (Dulloo, Samec 2001). Verwende eine zyklische Kohlenhydratzufuhr also nicht als Ausrede für Fressgelage.

 

Zusammenfassung und Empfehlungen

  • Verwende eine zyklische Kohlenhydratzufuhr nur dann, wenn Du ernährungstechnisch fortgeschritten bist und alle grundlegenden Methoden bereits ausgeschöpft hast.
  • Verwende eine zyklische Kohlenhydratzufuhr nur über einen kurzen Zeitraum.
  • Wähle Deine Strategie der zyklischen Kohlenhydratzufuhr abhängig davon, wie Du Dich während einer niedrigeren Kohlenhydratzufuhr fühlst, über wie viel Muskelmasse Du verfügst, wie Deine Ziele aussehen und wie lange Du eine zyklische Kohlenhydratzufuhr verwenden möchtest.
  • Nachdem Du Deine Strategie der zyklischen Kohlenhydratzufuhr gewählt hast, musst Du Deine Zielkalorienmenge festlegen.
  • Als nächstes legst Du Deine Zielproteinzufuhr fest (welche relativ konstant bleibt).
  • Als Drittes legst Du Deine Zielfettzufuhr fest (die auch relativ konstant bleibt).
  • Als letztes wählst Du ein Ziel für die Kohlenhydratzufuhr für die unterschiedlichen Tage.
  • Dann teilst Du Deine Gesamtnahrungszufuhr auf regelmäßige Mahlzeiten mit ausreichendem zeitlichem Abstand für die Trainingseinheiten auf.
  • Plane die Refeed Tage.
  • Jetzt kannst Du loslegen

 

Referenzen

  1. Horne BD, et al. Usefulness of routine periodic fasting to lower risk of coronary artery disease in patients undergoing coronary angiography.Am J Cardiol. 2008 Oct 1;102(7):814-819. Epub 2008 Jul 10.
  1. Dulloo AG, Samec S. Uncoupling proteins: their roles in adaptive thermogenesis and substrate metabolism reconsidered. Br J Nutr 2001;86:123-139.
  2. Douyon L, Schteingart DE. Effect of obesity and starvation on thyroid hormone, growth hormone, and cortisol secretion. Endocrinol Metab Clin North Am 2002;31:173-189.
  3. Friedl KE, et al. Endocrine markers of semistarvation in healthy lean men in a multistressor environment. J Appl Physiol 2000;88:1820-1830.
  4. de Rosa G, et al. Thyroid function in altered nutritional state. Exp Clin Endocrinol 1983;82:173-177.
  5. Klein S, et al. Leptin production during early starvation in lean and obese women. Am J Physiol Endocrinol Metab 2000;278:E280-E284.
  6. Ahima RS, et al. Leptin regulation of neuroendocrine systems. Front Neuroendocrinolgy 2000;21:263-307.
  7. Weyer C, et al. Changes in energy metabolism in response to 48 h of overfeeding and fasting in Caucasians and Pima Indians. Int J Obes Relat Metab Disord 2001;25:593-600.
  8. Mansell PI, MacDonald IA. The effect of underfeeding on the physiological response to food ingestion in normal weight women. Br J Nutr 1988;60:39-48.
  9. Kozusko FP. Body weight setpoint, metabolic adaption and human starvation. Bull Math Biol 2001;63:393-403.
  10. Dulloo AG, Jacquet J. Adaptive reduction in basal metabolic rate in response to food deprivation in humans: a role for feedback signals from fat stores. Am J Clin Nutr 1998;68:599-606.

 

Von Ryan Andrews

Quelle: http://www.precisionnutrition.com/all-about-carb-cycling

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Ein Umfassender Überblick über unterschiedliche Proteinpulver und Proteinquellen
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Ein Umfassender Überblick über unterschiedliche Proteinpulver und Proteinquellen

Der größte Vorteil von Protein Supplements ist nicht, dass man mit ihrer Hilfe mehr Muskeln als mit Fleisch, Fisch, Eiklar oder anderen vollwertigen Proteinnahrungsmitteln aufbauen kann. Der größte Vorteil sind Bequemlichkeit und Zweckdienlichkeit. Einen Proteindrink zu trinken oder einen Proteinriegel zu essen ist sehr viel bequemer, als eine Mahlzeit vorzubereiten, zu kochen und nach dem Kochen aufzuräumen und abzuspülen.

Proteinsupplements können besonders für vielbeschäftigte Bodybuilder sehr wertvoll sein, wenn man unterwegs oder auf de Arbeit ist. Sie können außerdem extrem wichtig sein, wenn man versucht ein oder zwei zusätzliche Proteinmahlzeiten zu sich zu nehmen, um die Aminosäurespiegel im Blut konstant zu halten.

Bei der Wahl seiner Proteinsupplements sollte man jedoch vorsichtig sein, denn nicht alle Proteinsupplements sind gleich. Einige heute zutage auf dem Markt erhältliche weniger als optimale Mahlzeitenersatzprodukte enthalten z.B. recht minderwertige Proteinquellen, die teilweise im Lauf des Herstellungsprozesses denaturiert wurden, während andere Produkte für einen besseren Geschmack große Mengen an Zucker enthalten.

Es gibt außerdem Produkte, die versuchen auf der Low Carb Welle mitzuschwimmen und anstelle von Kohlenhydraten große Mengen an hydrierten Ölen enthalten. Mehrere Studien haben gezeigt, dass hydrierte bzw. gehärtete Fette und Öle wichtige Stoffwechselprozesse des Körpers beeinträchtigen können. Diese Studien konnten zeigen, dass hydrierte Öle Schwäche und niedrige Energiespiegel verursachen, die Entgiftung des Körpers durch die Leber und die Insulinfunktion beeinträchtigen, die Testosteronspiegel senken und das Risiko für Herzerkrankungen erhöhen können. Dies sind natürlich alles Auswirkungen, die für Bodybuilder und Sportler alles andere als wünschenswert sind.

Ein anderer Vorteil von Proteinquellen in Form von Proteinsupplements besteht darin, dass sie in der Regel so hergestellt werden, dass sie schneller als Proteinquellen in Form von vollwertigen Nahrungsmitteln verdaut werden. Zusätzlich zur schnelleren Verdaulichkeit wird ein sehr hoher Prozentsatz eines guten Proteinpulvers aufgrund des Aminosäureprofils des Supplements und dem geringen Anteil an Laktose und Fett vollständig verdaut und vom Körper aufgenommen werden. Zahlreiche auf dem Markt erhältliche Proteinsupplements sind darüber hinaus teilweise hydrolysiert, d.h. in einzelne Aminosäuren und kurzkettige Peptide zerlegt, was zur Folge hat, dass sie noch schneller verdaut und vom Körper aufgenommen werden.

Proteinsupplements können außerdem andere signifikante Vorteile gegenüber Protein in Form von vollwertigen Nahrungsmitteln besitzen. Gute Proteinsupplements können den Körper mit den für den Aufbau von Muskelmasse und die Regeneration benötigten Aminosäuren versorgen, ohne hierbei zusätzliche, nicht benötigte Kalorien in Form von Fett oder Kohlenhydraten zu liefern. Einige der besseren Mahlzeitenersatzprodukte bieten ein optimiertes Nährstoffprofil, das man mit vollwertigen Nahrungsmitteln nur schwer erreichen kann.

Die folgenden Abschnitte dieses Artikels werden dem Leser nach dieser Einleitung zuerst einen Überblick über die gängigsten auf dem Markt in Form von Supplements erhältlichen Proteinquellen und Typen von Proteinsupplements liefern und dann näher auf die Herstellungsprozesse unterschiedlicher Proteinsupplements eingehen.

 

Die gängigsten in Form von Supplements erhältlichen Proteinquellen:

Ei Albumin Supplements:

Eiprotein – und insbesondere das Eiklar – wurde aufgrund seines sehr hohen Verhältnisses von essentiellen zu nichtessentiellen Aminosäuren lange Zeit als die beste Proteinquelle für Bodybuilder angesehen. Gleichzeitig hat Eiprotein aufgrund des hohen Cholesteringehalts des Eigelbs, der die Cholesterinspiegel im Blut geringfügig verschlechtern könnte, einen schlechten Ruf.

Aktuelle Untersuchungen zeigen jedoch, dass ein moderater Verzehr von Eiern – gleichbedeutend mit einem Ei pro Tag – bei gesunden Menschen das Risiko für Herz-Kreislauf Erkrankungen nicht erhöht, und sogar das Wohlbefinden verbessern kann, da Eier zahlreiche Nährstoffe wie Protein, Vitamin B12, Vitamin D, Riboflavin und Folsäure enthalten, die das Risiko für Herz-Kreislauf Erkrankungen senken können. Wenn es um Proteinsupplements, die Eiprotein als Proteinquelle enthalten, geht, dann ist das Cholesterin Thema in der Regel irrelevant, da die meisten dieser Produkte ausschließlich Protein aus dem Eiklar enthalten.

Doch aus wenn es sich bei Eiprotein um eine sehr gute Proteinquelle handelt, hat Eiprotein auch einige Nachteile, die dagegen sprechen, Eiprotein als alleinige Proteinquelle zur Deckung des Proteinbedarfs zu verwenden. Der erste Punkt ist, dass Eiprotein nur einen bescheidenen Gehalt an verzweigtkettigen Aminosäuren (BCAAs) aufweist, der unter dem BCAA Gehalt der meisten anderen gängigen, von Bodybuildern verwendeten Proteinquellen liegt. Wheyprotein enthält z.B. fast die doppelte Menge der für die Anregung der Proteinsynthese so wichtigen verzweigtkettigen Aminosäure Leucin. Ein weiterer Nachteil, der jedoch nur Produkte betrifft, die ausschließlich Eiklar enthalten, ist, dass Eiklar für sich alleine eine geringere biologische Wertigkeit als das Protein aus ganzen Eiern aufweist. Zusätzlich hierzu vertragen viele Menschen nur begrenzte Mengen an Eiprotein und reagieren auf größere Mengen mit Blähungen und einem aufgeblähten Bauch.

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Vollständiges Milchprotein

Milchprotein ist reich an Kalzium, Phosphor, Natrium, Kalium, Vitamin A, Thiamin, Riboflavin, Nikotinsäure und Vitamin B12. Bei „vollständigem Milchprotein“ handelt es sich um das Protein der Milch, das von anderen Bestandteilen der Kuhmilch wie Laktose und Fett durch eine Membrantrennung befreit wurde.

Da bei der Verarbeitung weder eine Veränderung des pH Wertes noch hohe Temperaturen zum Einsatz kommen, bleiben die meisten biologisch aktiven Proteinfraktionen der Kuhmilch, die in anderen Proteinquellen nur in begrenzten Mengen vorkommen, in deutlich höheren Mengen erhalten. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass bioaktive Proteine, die sich in Wheyprotein und Casein wiederfinden, zwei der primären Risikofaktoren, die das Risiko für Herz-Kreislauf Erkrankungen erhöhen, reduzieren könnten: Bluthochdruck und Dyslipidämie.

Milchprotein stellt die ideale Mischung von Wheyprotein und Casein dar und liefert so die Vorzüge beider Proteinquellen. Diese Kombination liefert die erwähnten wichtigen bioaktiven Proteinfraktionen in Verbindung mit einer schnell einsetzenden und lange anhaltenden Aminosäurezufuhr, welche sowohl die Proteinsyntheserate erhöht als auch katabole Aktionen minimiert. Dies ist einer der Gründe dafür, dass vollständiges Milchprotein bei vielen Mahlzeitenersatzprodukten (MRPs) als Basis der Proteinmischung verwendet wird.

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Sojaprotein

Sojaprotein ist ein qualitativ hochwertiges Protein, das sowohl arm an gesättigten Fetten als auch reich an gesunden Verbindungen ist. Im Vergleich zu anderen Proteinquellen besitzt Sojaprotein für Bodybuilder jedoch keine besonderen Vorzüge. Im Gegensatz zu Casein handelt es sich bei Sojaprotein um ein relativ schnell verdauliches Protein, das jedoch nicht so schnell wie Wheyprotein verdaut wird. Darüber hinaus ist das Aminosäureprofil von Sojaprotein im Bezug auf eine Förderung des Muskelaufbaus dem von Milchprotein unterlegen. Für sich alleine bietet Sojaprotein also keine wirklichen Vorzüge für Bodybuilder, doch als Bereicherung eines bereits breiten Proteinspektrums kann es einige wichtige Vorzüge liefern.

 

Sojaprotein Isolat:

Sojaprotein Isolat weist im Vergleich zu einfachem Sojaprotein eine höhere biologische Wertigkeit auf. Zusätzlich hierzu konnte gezeigt werden, dass Sojaprotein Isolat die Ausschüttung von Schilddrüsenhormonen steigert, wodurch die Stoffwechselrate zur Förderung des Fettabbaus erhöht werden kann.

Der Isolationsprozess kann jedoch die Mengen an qualitativ hochwertigem Protein, Isoflavonen, essentiellen Fettsäuren, Ballaststoffen, Lecithin und anderen nützlichen Nährstoffen reduzieren, weshalb auch Sojaprotein Isolat für Bodybuilder als primäre Proteinquelle zur Förderung des Muskelaufbaus weniger gut geeignet ist.

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Casein:

Casein ist ein Protein, das genau wie Wheyprotein aus Milch isoliert wird. Eine der Komponenten von Casein namens K-Casein oder Kappa-Casein stabilisiert die Casein Micellen. Casein ist mit Kationen – primär Kalzium – verbunden. Diese Casein Micellen stellen einen Kalzium-Caseinat-Phosphat Komplex dar. Casein besteht zu 92% aus Protein. Auf dem Markt ist Casein primär als Kalzium Caseinat, Natrium Caseinat und micellares Casein erhältlich.

Einer der primären Vorzüge von Proteinen, die aus Casein hergestellt werden, besteht darin, dass sie direkter beim Vorgang des Muskelaufbaus als Wheyprotein verwendet werden, welches vom Körper gerne als alternative Energiequelle verwendet wird. Je geringer die Wahrscheinlichkeit ist, dass ein Protein zum Zweck der Energieversorgung herangezogen wird, desto mehr Kohlenhydrate wird man als Energiequelle verwenden. Je mehr Kohlenhydrate man verwendet, desto weniger Kohlenhydrate werden in Form von Fett gespeichert. Casein könnte also dabei helfen zu verhindern, dass man zu schnell Fett aufbaut, was einer der Gründe dafür ist, das Casein die bevorzugte Wahl für all diejenigen darstellen könnte, die versuchen ihre fettfreie Körpermasse zu optimieren.

Casein enthält außerdem hohe Mengen einer natürlichen Peptidform von Glutamin. Diese Peptidform hat den Vorteil, dass sie aufgrund des Peptidtransportsystems im Verdauungstrakt vom Körper besser aufgenommen wird. Aus diesem Grund werden Glutamin Peptide auch als die am besten bioverfügbare Form von Glutamin angesehen und man schätzt, dass ihre Absorptionsrate etwa doppelt so hoch wie bei L-Glutamin ausfällt.

Glutamin ist eine bedingt essentielle Aminosäure, die etwa 60% der freien Aminosäuren in der Skelettmuskulatur ausmacht. Glutamin ist bei Sportlern für seine positiven Auswirkungen auf die Wachstumshormonspiegel, die Testosteronspiegel, die Zellvoluminisierung, die Funktion des Immunsystems und die Proteinsynthese in der Muskulatur bekannt.

Ein weiterer Vorzug von Casein besteht darin, dass es eine zeitversetzte Freisetzung der Aminosäuren aufweist, die zur Folge hat, dass die bei der Verdauung von Casein freigesetzten Aminosäuren langsam und gleichmäßig über einen längeren Zeitraum in den Blutkreislauf freigesetzt werden. Diese zeitversetzte Wirkung beruht darauf, dass Casein im Magen ein Gel formt, das die Geschwindigkeit der Verdauung und die Zerlegung des Proteins in Aminosäuren und Peptide verlangsamt.

Aufgrund der gleichmäßig über einen längeren Zeitraum erhöhten Plasmaspiegel der Aminosäuren kann der Verzehr von Casein im Vergleich zu Wheyprotein zu einer positiveren Nettoproteinbilanz im Körper führen, weshalb Casein auch häufig als antikataboles Protein bezeichnet wird. Die Verhinderung eines Katabolismus kann ein optimales Umfeld für das Muskelwachstum schaffen. Die langsame, zeitversetzte Wirkung von Casein kann den katabolen Proteinabbau im Körper signifikant hemmen, wodurch Casein zur optimalen Wahl für die letzte Mahlzeit vor dem zu Bett Gehen wird, um bis zum Morgen einen kontinuierlichen Zufluss von Aminosäuren zu liefern.

Casein ist zwar nicht ganz billig und in der Regel teurer als Wheyprotein Konzentrat, doch es handelt sich hierbei auch um eine qualitativ hochwertige Proteinquelle ohne ernährungstechnische Nachteile.

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Wheyprotein:

Wheyprotein ist ein Milchprotein, das in Form von Molke als Nebenprodukt bei der Käseherstellung anfällt, welche früher als Abfallprodukt der Milchindustrie angesehen wurde. Wheyprotein ist eines der Proteine mit der höchsten biologischen Wertigkeit, das reich an den verzweigtkettigen Aminosäuren Leucin, Isoleucin und Valin ist, die beim Muskelaufbauprozess eine Schlüsselrolle spielen. Wheyprotein enthält mit bis zu 25% BCAAs den höchsten BCAA Anteil von allen Proteinsorten.

Wheyprotein wird als schnellwirksames Protein angesehen, da seine kurzen Proteinketten und Peptide vom Körper schnell verdaut und absorbiert werden können, so dass sie bereits 20 bis 30 Minuten nach dem Verzehr zur Verfügung stehen. Dies ist im Vergleich zu vollwertiger Nahrung und erst recht im Vergleich zu Casein extrem schnell. Diese Eigenschaft macht Wheyprotein zu einer exzellenten Proteinquelle für den Verzehr direkt nach dem Training, wenn es um eine schnelle Regeneration geht.

Wheyprotein besitzt darüber hinaus eine Reihe weiterer Vorzüge. Studien haben gezeigt, dass es eine Vielzahl bioaktiver Peptide und Protein Subfraktionen enthält, die unter anderem das Risiko für Herz-Kreislauf Erkrankungen senken können. Diese Verbindungen besitzen ACE hemmende, Opioid ähnliche, antithrombotische, cholesterinsenkende und antioxidative Eigenschaften.

Wheyprotein besitzt jedoch auch einige Nachteile gegenüber anderen Proteinsorten. So enthält Wheyprotein weniger Glutamin und Arginin als andere Proteinvarianten und ist zudem aufgrund seiner schnellen Verdauung weniger sättigend als langsam verdaulichere Proteine wie z.B. Casein.

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Casein Wheyprotein Mischungen:

Sowohl Wheyprotein als auch Casein besitzen positive und nützliche Eigenschaften. Sie werden mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten vom Körper aufgenommen und bewirken unterschiedliche stoffwechseltechnische Reaktionen. Wenn man sich die Eigenschaften von Casein und Wheyprotein ansieht, dann erkennt man schnell, dass sich diese beiden Proteine ideal ergänzen.

Ein hervorragendes Beispiel für eine Mischung aus Casein und Wheyprotein ist Milchprotein Isolat oder auch das natürliche Proteinspektrum von Milch. Casein Wheyprotein Mischungen sind sehr vorteilhaft, da das Casein die Verdauungsgeschwindigkeit des Wheyproteins verlangsamt und so eine zeitverzögerte Freisetzung eines Aminosäurespektrums in den Blutkreislauf ermöglicht , das das Beste aus Wheyprotein und Casein umfasst. Hierbei verzögert Casein die Verdauung von Wheyprotein natürlich nicht in dem Maße, dass sie der langsamen Verdauungsgeschwindigkeit von Casein vollständig entspricht.

Diese Kombination aus schneller und langsamer wirkenden Proteinen ist für eine Maximierung des Muskelwachstumsprozesses sehr gut geeignet, da diese Mischung alle Vorzüge eines qualitativ hochwertigen Wheyproteins – wie bioaktive Peptide, die das Risiko für Herz-Kreislauf Erkrankungen reduzieren können, Immunoglobuline, die die Immunfunktion unterstützen, ein der höchsten Konzentrationen an verzweigtkettigen Aminosäuren (BCAAs), eine hohe biologische Wertigkeit, hohe Mengen an wertvollen Proteinfraktionen wie Glykomakropeptide, Proteose Peptone, Lactoferrin, usw. – mit den Vorzügen von Casein – wie biologisch aktive Peptide, ein hoher Glutaminanteil, bioaktive ACE hemmende Casokinine, usw. – kombiniert.

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Protein Herstellungs- und Verarbeitungsmethoden

Neben der Wahl einer guten Proteinquelle ist es mindestens genauso wichtig, sich die Herstellungs- und Verarbeitungsprozesse näher anzusehen. Die Verarbeitung kann die Komponenten des Proteins, die im unverarbeiteten Rohmaterial vorhanden waren, vollständig verändern. Der Herstellungsprozess entscheidet außerdem darüber, ob wichtige Protein Mikrofraktionen, die z.B. bei Wheyprotein für die funktionalen Vorzüge verantwortlich sind, im Endprodukt noch intakt sind und weder denaturier bzw. zerstört, noch entfernt wurden.

 

Die Verarbeitung von Sojaprotein:

Der Prozess der Herstellung von Sojaprotein Isolat aus Sojabohnen umfasst eine Entfettung der zermahlenen Keime der Sojabohnen mit Hexanen, die Solubilisierung des entfetteten Proteins mit einem alkalischen Puffer, um unlösliche komplexe Kohlenhydrate zu entfernen und eine Entfernung der enthaltenen Stärke und anderer löslicher Bestandteile aus dem Protein in einer alkalischen Lösung.

Dieser letzte Schritt entfernt jedoch auch einige wichtige Proteinfraktionen. Zusätzlich hierzu kann die alkalische Behandlung des Proteins zu einer Hydrolyse in hierfür empfindlichen Regionen des Proteins führen. Das Resultat ist ein Proteinprofil, das sich vom Proteinprofil der ganzen Sojabohne mehr oder weniger deutlich unterscheidet.

Als Resultat hiervon besitzt Sojaprotein unter Umständen nicht all die positiven Gesundheitsvorzüge, die Sojaprodukten und Sojaprotein in seiner natürlichen Form zugeschrieben werden.

 

Die Verarbeitung von Milchprotein:

Micellares Casein:

Micellares Casein ist ein qualitativ sehr hochwertiges Protein, das ohne die Verwendung von Chemikalien hergestellt wird und deshalb in seiner natürlichen Form vorliegt.

Micellares Casein wird gelegentlich auch als Milchprotein Isolat oder Konzentrat bezeichnet. Bei diesen Bezeichnungen handelt es sich um das exakt gleiche Produkt, da beide zum größten Teil aus micellarem Casein und einer geringen Menge an Wheyprotein bestehen. Caseinate werden hingegen mit Hilfe einer chemischen Reaktion hergestellt. Auch wenn es sich bei Caseinaten um sehr reine Proteinprodukte handelt, sind sie doch denaturiert und deshalb von minderer Qualität.

Casein ist im Vergleich zu Wheyprotein recht stabil gegenüber einer Denaturierung durch eine Veränderung des pH Wertes oder durch Hitze. Viele Menschen verwechseln Casein mit Caseinat, welches durch eine Veränderung des sauren pH Wertes von Casein in Richtung eines neutraleren Wertes durch die Verwendung alkalischer Substanzen hergestellt wird. Das resultierende Caseinat ist besser als Casein in Wasser löslich und wird als sensorisch angenehmer empfunden. Casein bildet hingegen in seiner nativen micellaren Struktur in Wasser eine stabile Suspension und enthält eine Reihe biologisch aktiver Peptidsequenzen, die für Sportler von großem Wert sein können.

 

Wheyprotein Konzentrate:

Wheyprotein Konzentrate werden aus Süßmolke hergestellt, aus der das meiste an Fett und Laktose sowie andere unerwünschte Bestandteile entfernt werden. Wheyprotein Konzentrate werden bei niedrigen Temperaturen und leicht sauren Bedingungen verarbeitet. Die niedrige Verarbeitungstemperatur und der Filtrierungsprozess in einem leicht sauren Umfeld stellen sicher, dass über 90% des enthaltenen Proteins intakt bleibt, wodurch das Endprodukt weiterhin die meisten der aktiven Peptide der Molke, die für das Wachstum wichtig sind, enthält.

Wheyprotein Konzentrate bestehen typischerweise aus 70 bis 80% Protein, etwa 3 bis 5% Fett und 5 bis 10% Kohlenhydraten, wobei diese Werte je nach Qualität und Hersteller variieren. Wheyprotein Konzentrate enthalten im Gegensatz zu Wheyprotein Isolaten, die z.T. nur 1% Laktose oder weniger enthalten, 5 bis 10% Laktose.

Ein Grund dafür, dass Wheyprotein Konzentrate im Bereich der Supplementindustrie so beliebt sind, sind die recht günstigen Herstellungskosten. Die Hersteller können ihr Produkt als 100% Wheyprotein bezeichnen, was jedoch nicht unbedingt etwas über die wahre Qualität des Produktes aussagt.

Im Vergleich zu Wheyprotein Konzentrat stellt ein gutes Wheyprotein Isolat wahrscheinlich die bessere Wahl dar, die eine höhere Bioverfügbarkeit aufweist. Dies bedeutet natürlich in keinster Weise, dass Wheyprotein Konzentrate schlecht sind. In Kombination mit anderen guten Proteinquellen und harten Trainingseinheiten können sie dem Anwender zu guten Zuwächsen verhelfen, wobei einige Experten jedoch der Ansicht sind, dass Wheyprotein Isolate in besseren Zuwächsen resultieren und deshalb bevorzugt werden sollten.

 

Wheyprotein Isolat:

Qualitativ hochwertiges Wheyprotein Isolat liefert Schlüsselmikrofraktionen wie Alpha-Lactalbimun und Glykomakropeptide, welche beide die Funktion des Immunsystems positiv beeinflussen können, sowie eine sehr hohe Konzentration an verzweigtkettigen Aminosäuren BCAAs, welche die fettfreie Muskelmasse positiv beeinflussen und den Muskelabbau reduzieren können. Darüber hinaus erhöht ein qualitativ hochwertiges Wheyprotein Isolat die Glutathionspiegel des Körpers, welches das wirkungsvollste natürliche Antioxidans des Körpers ist und eine Schlüsselverbindung des Immunsystems darstellt. Zusätzlich hierzu zeichnet sich Wheyprotein Isolat durch eine sehr gute Verdaulichkeit und eine sehr hohe Absorptionsrate aus und enthält nur Spuren von Laktose und Fett.

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Ionengetauschtes Wheyprotein:

Dieser Herstellungsprozess wurde vor über 20 Jahren entwickelt und funktioniert über positive und negative Ladungen von Bestandteilen des Wheyproteins. Unter Verwendung elektrischer Ladungen kann so gezielt ausschließlich das Protein isoliert werden.

Ionengetauschtes Wheyprotein Isolat wird aus Süßmolke hergestellt und der Ionenaustauschprozess liefert ein Endprodukt, das mehr als 90% Protein – und somit deutlich mehr als die 70 bis 80% Protein bei Wheyprotein Konzentrat – enthält. Ionengetauschtes Wheyprotein Isolat ist gut in Flüssigkeiten löslich und besitzt einen angenehmen Geschmack.

Der Hauptnachteil von ionengetauschtem Wheyprotein besteht darin, dass wichtige Peptide und Mikrofraktionen des Wheyproteins denaturiert und somit nutzlos werden. Dies ist ein wichtiger Punkt, den selbst wenn ein ionengetauschtes Wheyprotein Isolat einen deutlich höheren Proteingehalt als ein gutes Wheyprotein Konzentrat besitzt, kann es aufgrund der geringeren Menge an intakten, nicht denaturierten Peptiden unter umständen weniger effektiv als ein qualitativ hochwertiges Wheyprotein Konzentrat sein.

Ein weitrer potentieller Nachteil von ionengetauschtem Wheyprotein Isolat besteht darin, dass es hohe Anteile an Beta-Lactalbumin und Alpha-Lactalbumin enthalten kann, deren Verhältnisse sich deutlich von denen unterscheiden, die man in Milch vorfindet.

Zusätzlich hierzu enthält ionengetauschtes Wheyprotein Isolat keine nennenswerten Mengen an biologisch aktiven Wheyprotein Fraktionen wie z.B. Lactoferrin. Dies hängt damit zusammen, dass der Ionenaustauschprozess die kleineren biologisch aktiven Wheyprotein Fraktionen nicht mit isolieren kann. Dies ist ein entscheidender Nachteil, da es zahlreiche Studien gibt, die zeigen, dass biologisch aktive Wheyprotein Fraktionen wie Glykomakropeptide, Proteose Peptone und Lactoferrin wichtige Gesundheitsvorzüge besitzen. So besitzt Lactoferrin z.B. eine anregende Wirkung auf das Immunsystem, sowie starke antivirale Eigenschaften.

 

Mikrofiltriertes Wheyprotein:

Die Mikrofiltration, welche auch als Ultrafiltration bekannt ist, ist ein Prozess, bei dem Filtermembrane zum Einsatz kommen, um Fett und Laktose aus der Molke herauszufiltern. Das resultierende Wheyprotein enthält bis zu 85% Protein und nur 1% Fett.

Der primäre Nachteil der Ultrafiltration im Vergleich um Ionenaustauschverfahren besteht darin, dass filtriertes Wheyprotein nicht ganz so rein ist. Echtes ionengetauschtes Protein kann einen Proteinanteil von über 90% reinem Protein erreichen, während filtrierte Wheyprotein Isolate durchschnittlich 85 bis 87% reines Protein enthalten. Filtrierte Wheyprotein Isolate enthalten außerdem geringfügig mehr Fett und Laktose als ionengetauschtes Wheyprotein Isolat, wobei diese Unterschiede in der Praxis nicht wirklich relevant sind.

Filtriertes Wheyprotein besitzt jedoch auch entscheidende Vorteile, die seine geringfügigen Nachteile bei weitem wieder wett machen. Der primäre Vorteil besteht darin, dass filtriertes Wheyprotein Isolat deutlich höhere Mengen wertvoller Wheyprotein Fraktionen wie Glykomakropeptide, Proteose Peptone und Lactoferrin enthält.

 

Cross Flow mikrofiltriertes Wheyprotein:

Die Cross Flow Filtrationsmethoden wurden entwickelt, um einige der Denaturierungsprobleme zu lösen, die bei der Ionenaustauschmethode auftreten. Die Cross Flow Filtrationsmethode ähnelt dem Mikrofiltrationsprozess.

Dieser Prozess wird verwendet, um ein sehr gut lösliches Protein zu erhalten, das einen höheren Kalziumgehalt aufweist. Darüber hinaus enthält Cross Flow mikrofiltriertes Wheyprotein einen guten Anteil an verzweigtkettigen Aminosäuren. Da der Herstellungsprozess für dieses Wheyprotein patentiert wurde und Lizenzgebühren anfallen, ist Cross Flow mikrofiltriertes Wheyprotein etwas teurer, doch es ist seinen Mehrpreis wert, wenn man über das notwendige Budget verfügt.

Der Cross Flow Mikrofiltrationsprozess produziert ein Wheyprotein Isolat, das mehr als 90% Protein und weder Fett noch Laktose enthält und anders als beim Ionenaustauschprozess bleiben beim Cross Flow Mikrofiltrationsprozess nahezu 100% des Proteins und der wichtigen Peptide intakt.

 

Proteinhydrolysate:

Proteinhydrolysate sind Proteine, die durch Enzyme in kurze Aminosäureketten, die auch als Peptide bezeichnet werden, aufgebrochen wurden. Proteinhydrolysate sind leichter verdaulich und weisen im Vergleich zu nicht hydrolysierten Proteinen in der Regel ein geringeres Potential für allergische Reaktionen auf.

Hydrolysiertes Protein enthält Peptide, die aufgrund des Peptid Transportsystems im Verdauungstrakt gut absorbiert werden können, Studien haben gezeigt, dass hydrolysiertes Protein innerhalb der Hälfte der Zeit, die für die Absorption von intaktem Protein notwendig ist, absorbiert werden kann. Der Vorzug hiervon besteht darin, dass die schnelle Zufuhr den Körper mit Nährstoffen versorgen kann, wenn er diese Nährstoffe am dringendsten benötigt, wie dies z.B. direkt nach einem Training mit Gewichten für eine schnellere Regeneration und einen gesteigerten Aufbau von Muskelmasse der Fall ist.

Ein Nachteil hydrolysierter Proteine besteht jedoch darin, dass die thermische Wirkung des Proteins verloren geht. Unter der thermischen Wirkung versteht man die Energie, die der Körper aufbringen muss, um das Protein zu verdauen, zu absorbieren und zu verarbeiten. Diese thermische Wirkung liegt bei zwischen 20 und 30% der in Form von Protein zugeführten Kalorien. Ein weiterer potentieller Nachteil dürfte darin bestehen, dass durch die Wärmebehandlung und den enzymatischen Aufspaltungsprozess viele der wichtigen Protein Mikrofraktionen inklusive aller Wachstumsfaktoren und Immunoglobuline zerstört werden können.

Bei richtiger und gezielter Verwendung kann hydrolysiertes Protein trotzdem im Bezug auf die Proteinsynthese effektiver als vollständige Proteine sein, da es schneller in den Blutkreislauf gelangt.

Hydrolysiertes Wheyprotein ist reich an L-Glutamin und an antikatabolen verzweigtkettigen Aminosäuren (BCAAs).

Gute Produkte mit hydrolysiertem Protein finden Sie hier.

 

Lactalbumin:

Lactalbumin ist ein Proteinpulver, das unter Verwendung eines Prozesses, der große Hitze und Säure umfasst, hergestellt wird. Aufgrund der Hitze und der Säure werden die meisten im Wheyprotein enthaltenen Proteinfraktionen denaturiert oder aufgebrochen. Aus diesem Grund stellt Lactalbumin keine gute Wahl dar.

Quelle: http://www.bodybuilding.com/fun/protein5.htm#1

 

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Fischöl für eine ausgeglichene Ernährung und eine optimale Gesundheit
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Man kann sich sauber ernähren oder Junk Food essen, doch wenn man keinen Fisch isst, dann ist die Ernährung nicht ausgewogen. Dieser Artikel wird zeigen, warum Fischöl ein essentieller Bestandteil eines jeden Ernährungsplans für eine optimale Gesundheit ist und erklären, wie man ein gutes Fischöl Präparat findet. Hierfür ist es wichtig zu verstehen, wie Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren den Körper beeinflussen

Die typische westliche Ernährung ist heute zutage in der Regel alles andere als gesund und ausgewogen. Häufig überwiegen stark verarbeitete Lebensmittel und ungesundes Fast Food und man kann meist nur zwischen einer schlechten und einer sehr schlecht Ernährung unterscheiden. Versuche, diese Ernährung etwas gesünder zu gestalten, beschränken sich oft auf halbherzige Aktionen, wie das Ersetzen von Cola durch Cola Light bei einer Mahlzeit, die aus einer fetten Currywurst und Pommes besteht. Mit solchen Aktionen erreicht man nicht viel mehr, als das schlechte Gewissen zu beruhigen, ohne die Ernährung wirklich gesünder oder ausgewogener zu machen.

Natürlich gibt es auch einige Menschen, die versuchen sich gesund zu ernähren. Diese Menschen können bestätigen, dass eine gesunde Ernährung alles andere als leicht ist.

 

Omega Fettsäuren

Gesunde Fette - insbesondere Omega Fettsäuren - können sehr viel zu einer gesünderen Ernährung beitragen. Es gibt Omega-3, Omega-6 und Omega-9 Fettsäuren, doch im Rahmen dieses Artikels werden wir uns auf eine Betrachtung der Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren beschränken.

Eine optimale Ernährung sollte Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren in einem Verhältnis von 1:1 enthalte, doch in der Realität liegt das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 Fettsäuren häufig eher im Bereich von 1:10 bis 1:25. Diese exzessive Zufuhr von Omega-6 Fettsäuren kann wie alles, das man dem Körper in exzessiven Mengen zuführt, Probleme verursachen.

Wenn der Körper über reichlich Omega-6 Fettsäuren verfügt, dann initiiert dies entweder eine entzündungshemmende oder eine entzündliche Reaktion im Körper. Entzündliche Reaktionen sind in geringerem Umfang völlig natürlich und auch notwendig, jedoch nur, wenn sie temporärer Natur sind.

 

Nützliche vs. chronische entzündliche Reaktionen

Entzündungsprozesse haben zu unrecht einen schlechten Ruf, denn im Grunde genommen sind sie nichts anderes als der Heilungsprozess nach einer akuten Verletzung. Ohne Entzündungen würde es nicht zu einem Heilungsprozess des Gewebes kommen. Wenn man sich den Fuß verstaucht, dann setzt eine Entzündungsreaktion ein und ruft eine Schwellung hervor, die dabei hilft, das Gelenk zu schienen und verhindert, dass man das Fußgelenk weiter verletzt. Mit anderen Worten ausgedrückt ist eine solche Schwellung nichts anderes als eine Art körpereigener Verband.

Je stärker die Schwellung ausfällt, desto stärker war die Verletzung und desto länger dauert de Heilungsprozess. Das Training mit Gewichten ist ein anderes Beispiel für einen akuten und temporären Entzündungsprozess. Es ist dieser Entzündungsprozess, der Muskeln aufbaut.

Man sollte solche akuten Entzündungsprozesse fördern, da sie den Körper heilen und stärker machen. Dies geschieht für gewöhnlich während der ersten 72 Stunden.

Im Gegensatz zu akuten und temporären Entzündungsprozessen sollte man chronische Entzündungsprozesse vermeiden, bei denen die Entzündung nicht aufhört und letztendlich Gewebe und Organe geschädigt werden. Eine Erhöhung der Menge an Omega-6 Fettsäuren kann Probleme mit Entzündungen noch schlimmer machen.

Die meisten Menschen werden wahrscheinlich Nahrungsmittel essen, die reich an Omega-6 Fettsäuren sind, was zur Folge haben kann, dass sich der Körper in einem kontinuierlichen Zustand der Entzündung befindet. Der Körper versucht jedes Mal, wenn man isst, beschädigtes Gewebe wieder und wieder neu aufzubauen.

Der Körper wird für den Wiederaufbau eine Substanz namens Fibrin zu diesen Bereichen schicken und wird so lange nicht hiermit aufhören, wie ein kontinuierlicher Entzündungsprozess abläuft. Er wird so lange Fibrin ablagern, bis die Muskeln nicht mehr so weich und elastisch sind, wie sie sein sollten. Hierdurch werden die Muskeln steif und wund. Der gesamte Körper wird schmerzen und man wir ständig müde sein.

An dieser Stelle ist es an der Zeit, auf das 1:1 Verhältnis von Omega-3 und Omega-6 zurückzukommen. Der Grund dafür, dass dieses Verhältnis als optimal angesehen wird, besteht darin, dass Omega-3 Fettsäure diesen übermäßigen Wiederaufbau der Muskeln und des Gewebes durch Fibrin verhindern. Mit anderen Worten ausgedrückt wird durch eine Begrenzung der Menge an Omega-6 Fettsäuren, die man zu sich nimmt, ein normaler Heilungsprozess ermöglicht.

Man sollte in diesem Zusammenhang nicht vergessen, dass es sich bei Omega-6 Fettsäuren um essentielle Fettsäuren handelt. Eine völlige Eliminierung von Omega-6 Fettsäuren aus der Ernährung ist nicht ratsam und ich bin mir auch nicht sicher, wie man das erreichen könnte. Der einfachste Weg, ein wünschenswertes Omega-3 zu Omega-6 Verhältnis zu erreichen, besteht in einer Erhöhung der Zufuhr von Omega-3 Fettsäuren.

Fischöl enthält die Omega-3 Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). Ernährungsexperten empfehlen, dass gesunde Erwachsene pro Woche mindestens zwei Portionen Fisch – insbesondere fetten Fisch wie Makrelen, Sardinen, Hering oder Lachs – essen sollten. Alternativ hierzu kann man auch 1000 bis 3000 mg EPA und DHA in Form eines Fischölsupplements zu sich nehmen. Die tatsächliche Zufuhr liegt im Durchschnitt weit unter diesen Mengen.

 

Vorzüge und Risiken von Fischöl

Wissenschaftliche Studien legen einen Zusammenhang zwischen der Einnahme von Fischölsupplements, die EPA und DHA enthalten und der Linderung vieler Gesundheitsprobleme nahe. Diese Vorzüge sind so vielseitig, dass man mit ihnen ein ganzes Buch füllen könnte und eine vollständige Aufzählung aller Vorzüge von Fischöl und Omega-3 Fettsäuren würde den Rahmen dieses Artikels bei weitem sprengen.

Abhängig von unterschiedlichen Faktoren sollte man sich jedoch auch der Risiken des Verzehrs von Fisch bewusst sein. Kinder und schwangere Frauen könnten durch den Verzehr von Fisch einer unnötigen Quecksilberbelastung ausgesetzt sein. Diese Personen weisen jedoch gleichzeitig auch ein niedrigeres Risiko für die Gesundheitsprobleme auf, gegen die Omega-3 Fettsäuren helfen können.

Bei Männern in mittlerem und höherem Alter sowie postmenopausalen Frauen überwiegen die Vorzüge von Fisch und Fischöl die Risiken jedioch bei Weitem.

Die einzige bekannte negative Auswirkung einer Fischöl Supplementation besteht darin, dass eine hohe Zufuhr, die oberhalb der empfohlenen 1 bis 3 Gramm pro Tag liegt, bei einigen Menschen eine Neigung zu exzessiven Blutungen fördern kann. Aus diesem Grund sollten Menschen, die blutverdünnende Medikamente einnehmen, vor Beginn einer Fischöl Supplementation auf jeden Fall zunächst den behandelnden Arzt konsultieren.

 

Woran man ein gutes Fischöl Supplement erkennen kann

Die Etiketten von Fischölsupplements können recht irreführend sein. Wenn man ein gutes Fischöl Supplement sucht, dann sollte man sich nicht von den Werbeversprechungen irritieren lassen, sondern sich stattdessen lieber die Liste der Inhaltsstoffe hinten auf der Packung genauer ansehen.

Hier wird man die Angabe der enthaltenen Menge an EPA und DHA finden. Diese Werte addiert man und wählt das Produkt mit der höchsten Summe dieser Werte. Die Gesamtmenge an enthaltenem Fischöl ist völlig irrelevant, da für den Körper nur die Menge der enthaltenen EPA und DHA Omega-3 Fettsäuren interessant ist. Die oben erwähnte empfohlene tägliche Zufuhr bezieht sich übrigens nur auf die Menge an EPA und DHA und nicht auf die Gesamtmenge an Fischöl.

Die meisten Fischöl Supplements enthalten lediglich 30% EPA und DHA, doch es gibt auch Produkte, deren Omega-3 Gehalt bei bis zu 60% liegt.

Gute Fischöl und Omega-3 Produkte finden Sie hier.

http://www.bodybuilding.com/fun/how-fish-oils-help-balance-your-nutrition-for-optimal-health.htm

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Wie Du Speckröllchen und Rettungsringe eliminierst
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Eine fette Taille ist symptomatisch für eine schlechte Insulinsensitivität. Du musst diese mit einer Kombination spezifischer Ernährungsstrategien, Diät, Training und Supplements attackieren. Hier ist der richtige Weg.

Hier ist das, was Du wissen musst…

  1. Du brauchst eine andere Diätstrategie, um das hartnäckige Fett an der Taille loszuwerden. Dieselbe Diät, die Dich herunter auf einen Körperfettanteil von 25% (wenn Du eine Frau bist) oder von 15% (wenn Du ein Mann bist) gebracht hat, wird Dich nicht auf die nächste Stufe der Schlankheit heben.
  2. Verwende Ernährungstricks, um Deine Insulinsensitivität zu steigern. Iss Protein vor Kohlenhydraten, Nimm zwei Esslöffel Apfelessig pro Tag ein, Verwende Flohsamen und nimm Fischölkapseln ein.
  3. An sieben Tagen pro Woche zu diäten ist nicht der beste Weg, die Insulinsensitivität zu verbessern. Verwende stattdessen 2 strikte Diättage pro Woche und iss an den anderen 5 Tagen normal.
  4. Du musst Trainingsstrategien übernehmen, die entwickelt wurden, um die Insulinsensitivität zu steigern und Fett zu verbrennen. Komplexe und modifiziertes „Wogging“ funktionieren sehr gut.
  5. Nimm C2G ein. Dieser natürliche Nährstoffpartitionierungswirkstoff verbrennt Fett an der Hüfte (und an anderen Stellen), das durch eine Insulinresistenz verursacht wurde.

 

Taillen Schwabbel und Insulinresistenz

Jede Frau kann ohne allzu große Problemen von 45% Körperfett auf 25% Körperfett kommen. Analog hierzu kann jeder Mann mit Hilfe von Training und einem vernünftigen Diätplan sein Körperfett von 25% auf 15% reduzieren. Ab diesem Punkt können die Dinge problematisch werden, wenn Frauen versuchen, ihren Körperfettanteil unter die 25% Schwelle zu senken und Männer versuchen die 15% Grenze zu durchbrechen.

Unglücklicherweise wird Dich die Diät, die Dich zum ersten Meilenstein gebracht hat, wahrscheinlich nicht zum zweiten bringen. Die Dinge werden hartnäckig. Das Fett wird sentimental und möchte seine Heimat nicht verlassen.

Es kann unter Umständen dazu gezwungen werden, einige Bereiche zu verlassen aber es klammert sich häufig an andere und meist ist der Bereich, mit dem es eine besondere Bindung eingeht, die Taille.

Die Leute machen hierfür alle möglichen Dinge inklusive Schlafmangel, schlechte Ernährung, Alter, Geschlecht, genetische Veranlagung und sogar Kortisol, das Stresshormon, verantwortlich. Auch wenn all diese Dinge wahrscheinlich bei hartnäckigen Rettungsringen eine Rolle spielen, sind sie jedoch zum größten Teil symptomatisch für eine mangelnde Insulinsensitivität.

Glücklicherweise gibt es einige Dinge, die Du tun kannst, um Deine Insulinsensitivität wiederherzustellen und spezifisch auf das unansehnliche Fett abzuzielen, das Dich so aussehen lässt, als ob Du über Deine Jeans quillst.

 

1 – Verwende einfache ernährungstechnische Tricks, um die Insulinsensitivität zu erhöhen

Ohne optimale Insulinsensitivität wird viel von dem Protein (und allem anderen), das Du isst, direkt in die Fettspeichen anstatt in die Muskeln transportiert – und häufig siedelt sich dieses Fett freudig an Deiner Taille an. Auch wenn Dir Dein Instinkt vielleicht sagen wird, dass Du auf eine kohlenhydratarme Ernährung umsteigen solltest, wird dies das Problem nicht lösen. Darüber hinaus wird eine chronisch kohlenhydratarme Ernährung Deine Muskelaufbaukapazitäten beeinträchtigen.

Was Du stattdessen tun musst ist, Deine Insulinsensitivität zu optimieren. Es gibt mehrere einfache Ernährungsstrategien, die Dir dabei helfen werden, genau dies zu erreichen:

  • Iss zu Beginn einer Mahlzeit etwas Protein und Fett, bevor Deine Lippen Kohlenhydrate auch nur berühren. Diese Strategie führt wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge zu signifikant niedrigeren Blutzuckerspiegeln (29%, 37% und 17% niedriger 30, 60 und 120 Minuten nach einer Mahlzeit, als wenn die Kohlenhydrate zuerst gegessen werden. (Du solltest diese Strategie jedoch bei Mahlzeiten rund um das Training umkehren und einige Kohlenhydrate vor dem Protein konsumieren.)
  • Verwende Essig als Salatdressing, da dieser die Glukose- und Insulinreaktion auf eine Kohlenhydratmahlzeit abmildert und zusätzlich hierzu die Insulinsensitivität im Allgemeinen erhöht. Eine kontinuierliche Verwendung kann zu einem durchschnittlichen Gewichtsverlust von 2 Pfund innerhalb von 4 Wochen führen. Ziehe außerdem in Betracht vor dem zu Bett Gehen zwei Esslöffel Essig einzunehmen, da Studien zeigen konnten, dass dies den Morgenblutzucker um 4 bis 6% senken könnte.
  • Nimm zweimal täglich einen Teelöffel Flohsamenschalen zu Dir. Dies kann die Blutzuckerspiegel über den Tag gesehen um 11% senken.
  • Verwende Fischöl freizügig. Neue Studien haben gezeigt, dass dies nicht nur mit den Wirkungen von Training auf den Blutzucker konkurrieren kann, sondern in Kombination mit Training sogar eine synergistische Auswirkung auf die Senkung der Blutzuckerspiegel besitzt.

 

2 – Diäte strikt (aber intelligent) an zwei Tagen pro Woche

Wenn Du häufig isst, wie dies Gewichtheber und Bodybuilder häufig tun, sind die Blutzuckerspiegel fast immer erhöht und Deine Bauchspeicheldrüse ist todmüde davon, einen nahezu konstanten Fluss an Insulin in den Blutkreislauf zu pumpen. Wissenschaftliche Untersuchungen legen nahe, dass dieser konstante Fluss an Insulin den Körper resistenter gegenüber den Wirkungen von Insulin macht, bis Du beginnst, aus stoffwechseltechnischer Sicht einem Diabetiker vom Typ II zu ähneln. Die Fettheit folgt – insbesondere rund um die Taille.

Sicherlich wird eine Ernährung benötigt, die genügend Protein, Kohlenhydrate und Kalorien zur Verfügung stellt, um die Muskeln am Wachsen zu halten, die gleichzeitig den Körper empfindlicher für Insulin macht. Willkommen bei der 5/2 Fettabbaudiät für Kraftsportler. Kurz zusammengefasst, isst Du an 5 Tagen der Woche normal, aber an den verbleibenden 2 nicht aufeinanderfolgenden Tagen isst Du nur zwei Mahlzeiten, die jeweils etwa 400 kcal liefern, in einem zeitlichen Abstand von 12 Stunden. Diese beiden „Fastentage“ sollten trainingsfreie Tage sein, um den Gewebeumbauprozess nach dem Training nicht zu beeinträchtigen.

Zusätzlich hierzu trinkst Du an diesen beiden semi-Fastentagen zwei Messlöffel eines schnell verdaulichen Proteinpulvers entweder als Teil jeder 400 kcal Mahlzeit oder 30 Minuten vor jeder Mahlzeit, um sicherzustellen, dass absolut keine Möglichkeit für einen Muskelabbau während der kalorienarmen Phasen besteht.

Diese Diät funktioniert weil die Fastentage – unregelmäßig, wie sie sind – den Körper dazu bringen, empfindlicher auf Insulin zu reagieren, als dies bei sieben Diättagen pro Woche der Fall wäre. Dies widerspricht zwar scheinbar der Logik, aber die Wissenschaft zeigt, dass es funktioniert.

Wenn die 5/2 Fettabbaudiät für Kraftsportler korrekt befolgt wird, solltest Du mit jeder weiteren Woche kontinuierlich definierter werden, ohne Muskelmasse zu verlieren. Am wichtigsten ist jedoch, dass diese Diät bei allen, die unter hartnäckigen Speckröllchen und Rettungsringen leiden, direkt das zugrundeliegende Insulinproblem adressiert.

 

3 – Dein Training sollte das Problem adressieren

Du trainierst zweifelsohne bereits mit Gewichten und das ist natürlich eine gute Sache für die Taillen Herausforderung. Zusätzliche Muskelmasse reduziert die Blutzuckerspiegel, da sie den Kohlenhydraten einen anderen Zielort als die Fettspeicherung gibt. Darüber hinaus erhöht ein Widerstandstraining im Allgemeinen genau wie die meisten Formen von aerobem Training die Insulinsensitivität. Es gibt jedoch ein paar Typen von Übungen, die besonders effektiv sind, um auf hartnäckiges Fett abzuzielen:

 

Komplexe

Ein Komplex ist ganz einfach eine Serie von Übungen, die mit einer Langhantel, Kurzhanteln oder Kettlebells ausgeführt wird, bei der Du zuerst alle Wiederholungen einer Übung absolvierst und danach schnell zur nächsten Übung in der Übungsfolge übergehst. Dies ist ein fantastischer Weg Fett zu verbrennen und die Insulinsensitivität zu steigern.

Typischerweise lässt Du Deine Hände nicht vom Gewicht, bis der Komplex beendet ist. Ein typischer Kettlebell Komplex könnte aus 6 Kniebeugen mit dem Gewicht über Kopf, 6 konventionellen Kniebeugen, 6 Wiederholungen Kettlebell Schwingen, 6 Wiederholungen Rudern vorgebeugt und 6 Wiederholungen rumänisches Kreuzheben ohne Pause zwischen den Übungen bestehen. Und dann wiederholst Du das Ganze. Und dann noch einmal – bist Du fast so fertig bist, dass Du einen Defibrillator brauchst, um Dein krampfendes Herz zu starten. Führe Komplexe am Ende einer jeden Trainingseinheit als Abschluss aus.

 

Wogging und Wunning

Lasse diese Art des Trainings nicht außen vor, nur weil sie einen dümmlichen Namen hat, der Dich so klingen lässt, als ob Du einen Sprachfehler hast. Wie Du vielleicht schon erraten hast, ist Wogging eine Kombination aus Walking (Gehen) und Jogging und dies ist nicht nur Förderprogramm für Möchtegerne Langstreckenläufer.

Wogging macht sich die Resultate neuer Untersuchungen zunutze, die zeigen, dass Leute, die beim Walken ihre Geschwindigkeit ändern, bis zu 20% mehr Kalorien als Menschen, die mit gleichbleibender Geschwindigkeit gehen, verbrennen. Durch das Abbremsen oder sogar stehenbleiben und das anschließende Beschleunigen, veränderst Du die kinetische Energie und Dein Körper braucht mehr Energie, d.h. Kalorien.

Einfach nur auf diese stop-and-go Art und Weise zu gehen, ist für die Fettverbrennung effektiv, aber wenn Du das Konzept mit Laufen/Rennen anstatt mit Gehen kombinierst, dann verwandelst Du das Ganze in ein extrem effektives Fettabbauprogramm. Als solches sollte es akkurater als „Wunning“ (Walking and Running) bezeichnet werden.

Gehe einfach eine Zeit lang mit straffer Geschwindigkeit und beschleunige dann zu einem schnellen Rennen. Sobald Du beginnst müde zu werden und die Geschwindigkeit damit beginnt, dramatisch nachzulassen, beginnst Du wieder mit dem Gehen, bis Du erholt genug bist, um erneut zu rennen. Die Distanz, die Du zurücklegst, ist irrelevant. Stattdessen solltest Du eine vorbestimmte Zeit lang gehen und rennen, sagen wir 30 Minuten. Drei 30 Minuten Trainingseinheiten pro Woche werden Wunder bewirken, wenn es darum geht, diesen hässlichen Schwabbel an der Taille zum Schmelzen zu bringen.

 

RKC Planks

Okay, RKC Planks werden nicht viel tun, um Rettungsringe oder Speckröllchen zu verbrennen, aber wenn wir und schon damit beschäftigen, eine attraktive Taille zu entwickeln, sollten wir noch einen Schritt weiter gehen und die Taille „straffen“, so dass es dort vielleicht, nur vielleicht etwas sehenswertes zu zeigen gibt.

Um RKC Planks auszuführen, legst Du Dich auf den Bauch und unterstützt den Oberkörper mit den Ellenbogen. Drücke Deine Schultern nach unten und ziehe sie nahe zu Deinen Rippen hin. Dann kontrahierst Du den Gluteus (Hintern) so hart wie möglich, streckst die Knie und nimmst die Standardposition für Planks ein. Kontrahiere jetzt alles so hart wie möglich und konzentriere Dich während der gesamten Dauer der Übung auf eine kontrollierte Atmung. Versuche diese Position 8 bis 10 Sekunden lang zu halten. Wenn Du diese Übung richtig ausgeführt hast, solltest Du anschließend mehr oder weniger auf den Boden kollabieren.

Erinnere Dich daran, dass dies keiner dieser sinnlosen Ausdauerwettbewerbs-Planks ist, bei denen Du die Position hältst, bis Dein Rücken Moos ansetzt. RKC Planks machen Deine Bauchmuskeln stärker und sie könnten sogar für eine schlankere Taille sorgen. Führe diese härteren RKC Planks zwischen den Sätzen anderer Übungen oder selbst während der Werbung beim Fernsehen aus.

 

4 – Verwende ein kraftvolles Insulinkontrollierendes Supplement

Cyanidin3-Glucoside oder C3G ist ein natürlich vorkommendes Anthocyanin. Wenn es isoliert und in stark konzentrierter Form eingenommen wird, besitzt es kraftvolle, den Blutzucker senkende Eigenschaften, die bei der Behandlung der fetten Taille, die durch eine Insulinresistenz hervorgerufen wird, einen großen Unterschied machen können.

Eine von Dutzenden mit C3G durchgeführte Untersuchungen zeigte, dass C3G eine dosisabhängigen Abfall der Blutzuckerspiegel um 33% und 51% bewirkte, was die Autoren der Studie dazu bewegte hervorzuheben, wie Vorteilhaft es sich im Vergleich zu kraftvollen pharmazeutischen Wirkstoffen zur Blutzuckerkontrolle verhält.

Abgesehen von einer Modulierung des Insulins erhöht C3G die Glukose und Fettaufnahme spezifisch in den Muskeln, was für Kraftsportler und Sportler im Allgemeinen eine gute Nachricht ist. Es erhöht außerdem die Adipokinektin Spiegel, während es die Leptinspiegel senkt, was zu weniger Körperfett führt. Menschen, die C3G verwenden, können für gewöhnlich mehr Kalorien – inklusive Kohlenhydratkalorien – zu sich nehmen und können beobachten, wie diese Nährstoffe in den Muskeln, anstatt in den Fettzellen landen.

Nimm 400 bis 600 Milligramm vor Deiner größten Mahlzeit des Tages oder direkt vor Beginn des Verzehrs Deiner Pre-Workout Ernährung zu Dir. C3G kann – insbesondere, wenn es mit den anderen oben beschriebenen Strategien kombiniert wird, als eine Art stoffwechseltechnische/chemische „Fettabsaugung“ agieren, die strategisch dein hartnäckiges Fett attackiert.

Von TC Luoma | 02/10/17

Quelle: https://www.t-nation.com/diet-fat-loss/how-to-eliminate-love-handles-muffin-tops

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