Fischöl für eine ausgeglichene Ernährung und eine optimale Gesundheit

  • Fischöl für eine ausgeglichene Ernährung und eine optimale Gesundheit

Man kann sich sauber ernähren oder Junk Food essen, doch wenn man keinen Fisch isst, dann ist die Ernährung nicht ausgewogen. Dieser Artikel wird zeigen, warum Fischöl ein essentieller Bestandteil eines jeden Ernährungsplans für eine optimale Gesundheit ist und erklären, wie man ein gutes Fischöl Präparat findet. Hierfür ist es wichtig zu verstehen, wie Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren den Körper beeinflussen

Die typische westliche Ernährung ist heute zutage in der Regel alles andere als gesund und ausgewogen. Häufig überwiegen stark verarbeitete Lebensmittel und ungesundes Fast Food und man kann meist nur zwischen einer schlechten und einer sehr schlecht Ernährung unterscheiden. Versuche, diese Ernährung etwas gesünder zu gestalten, beschränken sich oft auf halbherzige Aktionen, wie das Ersetzen von Cola durch Cola Light bei einer Mahlzeit, die aus einer fetten Currywurst und Pommes besteht. Mit solchen Aktionen erreicht man nicht viel mehr, als das schlechte Gewissen zu beruhigen, ohne die Ernährung wirklich gesünder oder ausgewogener zu machen.

Natürlich gibt es auch einige Menschen, die versuchen sich gesund zu ernähren. Diese Menschen können bestätigen, dass eine gesunde Ernährung alles andere als leicht ist.

 

Omega Fettsäuren

Gesunde Fette - insbesondere Omega Fettsäuren - können sehr viel zu einer gesünderen Ernährung beitragen. Es gibt Omega-3, Omega-6 und Omega-9 Fettsäuren, doch im Rahmen dieses Artikels werden wir uns auf eine Betrachtung der Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren beschränken.

Eine optimale Ernährung sollte Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren in einem Verhältnis von 1:1 enthalte, doch in der Realität liegt das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 Fettsäuren häufig eher im Bereich von 1:10 bis 1:25. Diese exzessive Zufuhr von Omega-6 Fettsäuren kann wie alles, das man dem Körper in exzessiven Mengen zuführt, Probleme verursachen.

Wenn der Körper über reichlich Omega-6 Fettsäuren verfügt, dann initiiert dies entweder eine entzündungshemmende oder eine entzündliche Reaktion im Körper. Entzündliche Reaktionen sind in geringerem Umfang völlig natürlich und auch notwendig, jedoch nur, wenn sie temporärer Natur sind.

 

Nützliche vs. chronische entzündliche Reaktionen

Entzündungsprozesse haben zu unrecht einen schlechten Ruf, denn im Grunde genommen sind sie nichts anderes als der Heilungsprozess nach einer akuten Verletzung. Ohne Entzündungen würde es nicht zu einem Heilungsprozess des Gewebes kommen. Wenn man sich den Fuß verstaucht, dann setzt eine Entzündungsreaktion ein und ruft eine Schwellung hervor, die dabei hilft, das Gelenk zu schienen und verhindert, dass man das Fußgelenk weiter verletzt. Mit anderen Worten ausgedrückt ist eine solche Schwellung nichts anderes als eine Art körpereigener Verband.

Je stärker die Schwellung ausfällt, desto stärker war die Verletzung und desto länger dauert de Heilungsprozess. Das Training mit Gewichten ist ein anderes Beispiel für einen akuten und temporären Entzündungsprozess. Es ist dieser Entzündungsprozess, der Muskeln aufbaut.

Man sollte solche akuten Entzündungsprozesse fördern, da sie den Körper heilen und stärker machen. Dies geschieht für gewöhnlich während der ersten 72 Stunden.

Im Gegensatz zu akuten und temporären Entzündungsprozessen sollte man chronische Entzündungsprozesse vermeiden, bei denen die Entzündung nicht aufhört und letztendlich Gewebe und Organe geschädigt werden. Eine Erhöhung der Menge an Omega-6 Fettsäuren kann Probleme mit Entzündungen noch schlimmer machen.

Die meisten Menschen werden wahrscheinlich Nahrungsmittel essen, die reich an Omega-6 Fettsäuren sind, was zur Folge haben kann, dass sich der Körper in einem kontinuierlichen Zustand der Entzündung befindet. Der Körper versucht jedes Mal, wenn man isst, beschädigtes Gewebe wieder und wieder neu aufzubauen.

Der Körper wird für den Wiederaufbau eine Substanz namens Fibrin zu diesen Bereichen schicken und wird so lange nicht hiermit aufhören, wie ein kontinuierlicher Entzündungsprozess abläuft. Er wird so lange Fibrin ablagern, bis die Muskeln nicht mehr so weich und elastisch sind, wie sie sein sollten. Hierdurch werden die Muskeln steif und wund. Der gesamte Körper wird schmerzen und man wir ständig müde sein.

An dieser Stelle ist es an der Zeit, auf das 1:1 Verhältnis von Omega-3 und Omega-6 zurückzukommen. Der Grund dafür, dass dieses Verhältnis als optimal angesehen wird, besteht darin, dass Omega-3 Fettsäure diesen übermäßigen Wiederaufbau der Muskeln und des Gewebes durch Fibrin verhindern. Mit anderen Worten ausgedrückt wird durch eine Begrenzung der Menge an Omega-6 Fettsäuren, die man zu sich nimmt, ein normaler Heilungsprozess ermöglicht.

Man sollte in diesem Zusammenhang nicht vergessen, dass es sich bei Omega-6 Fettsäuren um essentielle Fettsäuren handelt. Eine völlige Eliminierung von Omega-6 Fettsäuren aus der Ernährung ist nicht ratsam und ich bin mir auch nicht sicher, wie man das erreichen könnte. Der einfachste Weg, ein wünschenswertes Omega-3 zu Omega-6 Verhältnis zu erreichen, besteht in einer Erhöhung der Zufuhr von Omega-3 Fettsäuren.

Fischöl enthält die Omega-3 Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). Ernährungsexperten empfehlen, dass gesunde Erwachsene pro Woche mindestens zwei Portionen Fisch – insbesondere fetten Fisch wie Makrelen, Sardinen, Hering oder Lachs – essen sollten. Alternativ hierzu kann man auch 1000 bis 3000 mg EPA und DHA in Form eines Fischölsupplements zu sich nehmen. Die tatsächliche Zufuhr liegt im Durchschnitt weit unter diesen Mengen.

 

Vorzüge und Risiken von Fischöl

Wissenschaftliche Studien legen einen Zusammenhang zwischen der Einnahme von Fischölsupplements, die EPA und DHA enthalten und der Linderung vieler Gesundheitsprobleme nahe. Diese Vorzüge sind so vielseitig, dass man mit ihnen ein ganzes Buch füllen könnte und eine vollständige Aufzählung aller Vorzüge von Fischöl und Omega-3 Fettsäuren würde den Rahmen dieses Artikels bei weitem sprengen.

Abhängig von unterschiedlichen Faktoren sollte man sich jedoch auch der Risiken des Verzehrs von Fisch bewusst sein. Kinder und schwangere Frauen könnten durch den Verzehr von Fisch einer unnötigen Quecksilberbelastung ausgesetzt sein. Diese Personen weisen jedoch gleichzeitig auch ein niedrigeres Risiko für die Gesundheitsprobleme auf, gegen die Omega-3 Fettsäuren helfen können.

Bei Männern in mittlerem und höherem Alter sowie postmenopausalen Frauen überwiegen die Vorzüge von Fisch und Fischöl die Risiken jedioch bei Weitem.

Die einzige bekannte negative Auswirkung einer Fischöl Supplementation besteht darin, dass eine hohe Zufuhr, die oberhalb der empfohlenen 1 bis 3 Gramm pro Tag liegt, bei einigen Menschen eine Neigung zu exzessiven Blutungen fördern kann. Aus diesem Grund sollten Menschen, die blutverdünnende Medikamente einnehmen, vor Beginn einer Fischöl Supplementation auf jeden Fall zunächst den behandelnden Arzt konsultieren.

 

Woran man ein gutes Fischöl Supplement erkennen kann

Die Etiketten von Fischölsupplements können recht irreführend sein. Wenn man ein gutes Fischöl Supplement sucht, dann sollte man sich nicht von den Werbeversprechungen irritieren lassen, sondern sich stattdessen lieber die Liste der Inhaltsstoffe hinten auf der Packung genauer ansehen.

Hier wird man die Angabe der enthaltenen Menge an EPA und DHA finden. Diese Werte addiert man und wählt das Produkt mit der höchsten Summe dieser Werte. Die Gesamtmenge an enthaltenem Fischöl ist völlig irrelevant, da für den Körper nur die Menge der enthaltenen EPA und DHA Omega-3 Fettsäuren interessant ist. Die oben erwähnte empfohlene tägliche Zufuhr bezieht sich übrigens nur auf die Menge an EPA und DHA und nicht auf die Gesamtmenge an Fischöl.

Die meisten Fischöl Supplements enthalten lediglich 30% EPA und DHA, doch es gibt auch Produkte, deren Omega-3 Gehalt bei bis zu 60% liegt.

Gute Fischöl und Omega-3 Produkte finden Sie hier.

http://www.bodybuilding.com/fun/how-fish-oils-help-balance-your-nutrition-for-optimal-health.htm

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