Ernährung

Die 21 besten low Carb Gemüsesorten
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Gemüse ist kalorienarm aber reich an Vitaminen, Mineralstoffen und anderen wichtigen Nährstoffen. Zusätzlich hierzu ist es kohlenhydratarm und reich an Ballaststoffen, wodurch es ideal für eine low Carb Ernährung geeignet ist.

Die Definition von low Carb variiert stark. Einige sehen bereits alles was unter 150 Gramm verwertbare Kohlenhydraten am Tag liegt als low Carb an, während andere die Grenze bei lediglich 20 Gramm ziehen.

Doch unabhängig davon, ob Du Dich low Carb ernährst oder nicht, ist es immer eine gute Idee mehr Gemüse zu essen.

Hier ist eine Liste der 21 besten kohlenhydratarmen Gemüsesorten, die Du in Deine Ernährung aufnehmen kannst.

 

1. Paprika

Die Paprika ist erstaunlich nahrhaft. Sie enthält Antioxidantien, das als Karottenoide bekannt sind und Entzündungen reduzieren, das Krebsrisiko senken und Cholesterin und Fett vor oxidaxiven Schäden schützen können (1).

Eine Tasse (150 Gramm) gewürfelte rote Paprika liefern 3 Gramm verwertbare Kohlenhydrate, und 3 Gramm Ballaststoffe.

Diese Menge an Paprika liefert 93% der empfohlenen täglichen Zufuhr an Vitamin A und 317% der empfohlenen täglichen Zufuhr an Vitamin C, welches bei kohlenhydratarmen Ernährungsformen oft zu kurz kommt.

Grüne, orange und gelbe Paprika besitzen ähnliche Nährstoffprofile, wobei ihr Antioxidantiengehalt variieren kann.

Zusammenfassung: Paprika wirkt entzündungshermmend und liefert große Mengen an Vitamin A und C. Eine Portion (150 Gramm) liefert 6 Gramm verwertbare Kohlenhydrate.

 

2. Brokkoli

Brokkoli ist ein wahres Superfood. Brokkoli gehört zur Familie des kreuzblättrigen Gemüses, zu der auch Kohl, Rosenkohl, Radieschen und Grünkohl gehören.

Studien zeigen, dass Brokkoli bei Typ 2 Diabetikern eine Insulinresistenz reduzieren kann. Man glaubt weiterhin, dass er vor bestimmten Krebsarten inklusive Prostatakrebs schützen kann (4, 5, 6) Eine Tasse (91 Gramm) roher Brokkoli liefern 4 Gramm verwertbare Kohlenhydrate und 3 Gramm Ballaststoffe. Darüber hinaus liefert diese Menge 100% der empfohlenen täglichen Zufuhr an Vitamin C und K.

Zusammenfassung: Brokkoli liefert 4 Gramm verwertbare Kohlenhydrate pro 100 Gramm, ist reich an Vitamin C und K, kann eine Insulinresistenz reduzieren und bei der Krebsverhinderung unterstützen.

 

3. Spargel

Spargel ist ein köstliches Sommergemüse. Eine Tasse (180 Gramm) gekochter Spargel liefert 4 Gramm verwertbare Kohlenhydrate und 4 Gramm Ballaststoffe. Spargel ist außerdem eine gute Quelle für die Vitamine A, C und K.

Im Reagenzglas durchgeführte Untersuchungen kamen zu dem Ergebnis, dass Spargel dabei helfen könnte, das Wachstum bestimmter Krebsarten zu hemmen und mit Mäusen durchgeführte Studien legen nahe, dass Spargel dabei helfen könnte, die Gesundheit des Gehirns zu schützen und Angstzustände zu reduzieren (7, 8, 9).

Zusammenfassung: Spargel enthält 2 Gramm verwertbare Kohlenhydrate pro 100 Gramm. Er ist eine gute Quelle für mehrere Vitamine und könnte vor bestimmten Krebsarten schützen.

 

4. Champignons

Champignons sind extrem kohlenhydratarm. Eine Tasse (70 Gramm) rohe Champignons liefern lediglich 1 Gramm verwertbare Kohlenhydrate und 1 Gramm Ballastsstoffe. Darüber hinaus konnte gezeigt werden, dass Champignons starke entzündungshemmende Eigenschaften besitzen (10).

Im Rahmen einer Studie mit Männern, die unter dem metabolischen Syndrom litten und 16 Woche lang 100 Gramm weiße Champignons aßen, konnten die Probanden ihre entzündungshemmenden Marker und ihre Antioxidantienwerte signifikant verbessern (11).

Zusamenfassung: Champignons enthalten weniger als 2 Gramm verwertbare Kohlenhydrate pro Gramm. Sie können bei Menschen mit metabolischem Syndrom Entzündungen reduzieren.

 

5. Zucchini

Zucchini ist ein beliebtes Gemüse, das zur Kürbisfamilie gehört. Eine Tasse rohe Zucchini (124 Gramm) liefert 3 Gramm verwertbare Kohlenhydrate und 1 Gramm Ballaststoffe.

Zucchini sind eine gute Quelle für Vitamin C und die angegebene Menge liefert 35% der empfohlenen Tageszufuhr.

Zusammenfassung: Zucchini enthalten etwa 2 Gramm verwertbare Kohlenhydrate pro 100 Gramm und sind reich an Vitamin C.

 

6. Spinat

Spinat ist ein grünblättriges Gemüse, das eine ganze Reihe von Gesundheitsvorzügen besitzt. Wissenschaftliche Untersuchungen berichten, dass Spinat dabei helfen kann DNA Schäden zu reduzieren. Er kann außerdem die Herzgesundheit schützen und unter Umständen das Risiko für bestimmte Augenkrankheiten wie grauen Star und eine Makulardegeneration reduzieren (12, 13, 14).

Darüber hinaus ist Spinat eine exzellente Quelle für bestimmte Vitamine und Mineralstoffe. Eine Tasse (180 Gramm) gekochter Spinat liefert den zehnfachen Tagesbedarf an Vitamin K.

Spinat ist kohlenhydratarm aber die Kohlenhydrate werden konzentrierter, wenn die Blätter gekocht werden und an Volumen verlieren. Eine Tasse gekochter Spinat liefert 3 Gramm verwertbare Kohlenhydrate und 4 Gramm Ballaststoffe, während eine Tasse roher Spinat nur etwa 1 Gramm verwertbare Kohlenhydrate enthält.

Zusammenfassung: Gekochter Spinat liefert pro 200 Gramm etwa 3 Gramm verwertbare Kohlenhydrate, ist reich an Vitamin K und hilft dabei, die Gesundheit der Augen zu schützen.

 

7. Avocados

Auch wenn es sich bei Avocados rein technisch gesehen um Obst handelt, werden sie typischerweise als Gemüse gegessen. Sie sind reich an Fett und enthalten nur wenige verwertbare Kohlenhydrate. Eine Tasse (150 Gramm) gewürfelte Avocados liefern 3 Gramm verwertbare Kohlenhydrate und 10 Gramm Ballaststoffe.

Avocados sind reich an Ölsäure, eine einfach ungesättigte Fettsäure, die zahlreiche Gesundheitsvorzüge besitzt. Kleine Studien haben herausgefunden, dass Avocados dabei helfen können, den LDL Cholesterinspiegel und die Triglyzeridspiegel zu senken (15, 16).

Sie sind auch eine gute Quelle für Vitamin C, Folat und Kalium

Auch wenn es sich bei Avocados um ein recht kalorienreiches Nahrungsmittel handelt, können Avocados trotzdem das Gewichtsmanagement unterstützen. Bei einer Studie berichteten Probanden, die eine halbe Avocado zu ihrem Mittagessen hinzufügten davon, dass sie sich satter fühlten und während der nächsten 5 Stunden weniger Verlangen verspürten, etwas zu essen.

Zusammenfassung: Avocados liefern 2 Gramm verwertbare Kohlenhydrate pro 100 Gramm. Sie fördern das Sättigungsgefühl und sind reich an herzgesunden Fetten und Ballaststoffen.

 

8. Blumenkohl

Blumenkohl gehört zu den vielseitigsten und beliebtesten kohlenhydratarmen Gemüsesorten. Er besitzt einen milden Geschmack und kann als Ersatz für Kartoffeln, Reis und andere kohlenhydratreichere Nahrungsmittel verwendet werden.

Eine Tasse (100 Gramm) roher Blumenkohl liefert 2 Gramm verwertbare Kohlenhydrate und 3 Gramm Ballaststoffe. Er ist außerdem reich an Vitamin K und 100 Gramm liefern 77% des Tagesbedarfs an Vitamin C.

Wie andere kreuzblättrige Gemüsesorten wird auch Blumenkohl mit einem reduzierten Risiko für Herzkrankheiten und Krebs in Verbindung gebracht (17, 18).

Zusammenfassung: Blumenkohl enthält 2 Gramm verwertbare Kohlenhydrate pro 100 Gramm, ist reich an Vitamin K und C und könnte dabei helfen, vor Herzkrankheiten und Krebs zu schützen.

 

9. Grüne Bohnen

Grüne Bohnen gehören wie Bohnen und Linsen zur Gruppe der Hülsenfrüchte. Sie enthalten jedoch signifikant weniger Kohlenhydrate als die meisten anderen Hülsenfrüchte. Eine Tasse (125 Gramm) gekochte grüne Bohnen liefern 6 Gramm verwertbare Kohlenhydrate und 4 Gramm Ballaststoffe.

Grüne Bohnen sind reich an Chlorophyll, von welchem mit Tieren durchgeführte Untersuchungen nahelegen, dass es dabei helfen könnte, vor Krebs zu schützen (19).

Zusätzlich hierzu enthalten grüne Bohnen Karottenoide, welche mit einer verbesserten Hirnfunktion während des Alterns in Verbindung gebracht werden (20).

Zusammenfassung: Grüne Bohnen liefern pro 100 Gramm 5 Gramm verwertbare Kohlenhydrate. Sie sind reich an Antioxdantien und könnten das Gehirn schützen.

 

10. Blattsalat

Blattsalat gehört zu den kohlenhydratärmsten Gemüsesorten überhaupt. Eine Tasse (50 Gramm) Kopfsalat liefert 1 Gramm verwertbare Kohlenhydrate und 1 Gramm Ballaststoffe.

Abhängig von der Art kann Blattsalat auch eine gute Quelle für bestimmte Vitamine sein. Romasalat und dunkelgrüne Varianten sind reich an Vitamin A, C und K. Sie sind außerdem reich an Folat, welches dabei hilft die Homocysteinspiegel zu senken – eine Verbindung, die mit einem erhöhten Risiko für Herzkrankheiten in Verbindung gebracht wird.

Eine Studie mit 37 Frauen konnte zeigen, dass der Konsum von folatreichen Lebensmitteln über einen Zeitraum von 5 Wochen die Homocysteinspiegel im Vergleich zu einer folatarmen Ernährung um 13% senken konnte (21).

Zusammenfassung: Blattsalat enthält nur 2 Gramm verwertbare Kohlenhydrate pro 100 Gramm. Er ist reich an bestimmten Vitaminen inklusive Folat, welches das Risiko für Herzkrankheiten senken könnte.

 

11. Knoblauch

Knoblauch ist für seine positiven Auswirkungen auf die Immunfunktion bekannt. Studien haben herausgefunden, dass er die Widerstandsfähigkeit gegenüber Erkältungen erhöhen und den Blutdruck senken könnte (22, 23).

Auch wenn Knoblauch auf 100 Gramm gesehen nicht unbedingt kohlenhydratarm ist, ist die Menge der auf einmal verzehrten Menge aufgrund des starken Aromas so gering, dass sie nur wenige verwertbare Kohlenhydrate liefert. Eine Knoblauchzehe (3 Gramm) liefert weniger als 1 Gramm verwertbare Kohlenhydrate.

Zusammenfassung: Knoblauch liefert unter 1 Gramm verwertbare Kohlenhydrate pro Zehe. Er kann potentiell den Blutdruck senken und die Immunfunktion verbessern.

 

12. Grünkohl

Grünkohl ist eine Gemüsesorte, die eine extrem hohe Nährstoffdichte aufweist. Er ist mit Antioxidantien inklusive Quercetin und Kaempferol vollgepackt.

Es konnte gezeigt werden, dass diese Antioxidantien den Blutdruck senken können und außerdem dabei helfen vor Herzkrankheiten, Typ 2 Diabetes und anderen Erkrankungen zu schützen (24, 25, 26) Eine Tasse (67 Gramm) roher Grünkohl liefet 6 Gramm verwertbare Kohlenhydrate und 1 Gramm Ballaststoffe. Diese Menge liefert außerdem erstaunliche 206% des Tagesbedarfs an Vitamin A und 134% des Tagesbedarfs an Vitamin C.

Eine hohe Vitamin C Zufuhr kann Untersuchungen zufolge die Immunfunktion verbessern und die Fähigkeit der Haut verbessern, schädliche freie Radikale zu bekämpfen, welche den Alterungsprozess beschleunigen können (27, 28).

Zusammenfassung: Grünkohl enthält 6 Gramm verwertbare Kohlenhydrate pro Portion. Er ist reich an Antioxidantien und liefert pro 100 Gramm über 100 Prozent des Tagesbedarfs an Vitamin A und C.

 

13. Gurke

Gurken sind kohlenhydratarm und erfrischend. Eine Tasse gewürfelte Gurke (104 Gramm) liefert weniger als 4 Gramm Kohlenhydrate und weniger als 1 Gramm Ballaststoffe.

Auch wenn Gurken nicht besonders reich an Vitaminen und Ballaststoffen sind, enthalten sie eine Verbindung namens Cucurbitacin E, welche einige Gesundheitsvorzüge besitzen könnte.

Im Reagenzglas und mit Tieren durchgeführte Untersuchungen legen nahe, dass diese Verbindung entzündungshemmende Wirkungen und Antikrebswirkungen besitzen und die Gesundheit des Gehirns schützen könnte (29, 30, 31).

Zusammenfassung: Gurke liefert pro 100 Gramm weniger als 4 Gramm Kohlenhydrate. Sie könnte vor Krebs schützen und die Gesundheit des Gehirns fördern.

 

14. Rosenkohl

Auch Rosenkohl gehört zur den kreuzblättrigen Gemüsesorten. Eine halbe Tasse (78 Gramm) gekochter Rosenkohl liefert 4 Gramm verwertbare Kohlenhydrate und 2 Gramm Ballaststoffe.

Diese Menge liefert außerdem 80 % des Tagesbedarfs an Vitamin C und 137 Gramm des Tagesbedarfs an Vitamin K.

Darüber hinaus legen kontrollierte Humanstudien nahe, dass der Verzehr von Rosenkohl Risikofaktoren für Krebs, inklusive Darmkrebs reduzieren könnte (32).

Zusammenfassung: Rosenkohl liefert 5 Gramm verwertbare Kohlenhydrate pro 100 Gramm. Er ist reich an Vitamin C und K und könnte dabei helfen, das Krebsrisiko zu senken.

 

15. Sellerie

Sellerie ist extrem arm an verwertbaren Kohlenhydraten. Eine Tasse (100 Gramm) Sellerie liefert nur 1 Gramm verwertbare Kohlenhydrate und 2 Gramm Ballaststoffe. Sellerie ist außerdem eine gute Quelle für Vitamin K und liefert 37% des Tagesbedarfs an diesem Vitamin.

Zusätzlich enthält Sellerie Luteolin, ein Antioxidans, dass Potential zeigt, wenn es um Vorbeugung und Behandlung von Krebs geht (33).

Zusammenfassung: 100 Gramm Sellerie liefern nur 1 Gramm verwertbare Kohlenhydrate. Sellerie enthält außerdem Luteolin, welches Antikrebswirkungen besitzen könnte.

 

16. Tomaten

Tomaten besitzen eine ganze Reihe eindrucksvoller Gesundheitsvorzüge. Genau wie Avocados sind auch Tomaten technisch gesehen Früchte, die jedoch für gewöhnlich als Gemüse gegessen werden. Tomaten sind arm an verwertbaren Kohlenhydraten. Eine Tasse (150 Gramm) Cherry Tomaten liefern 4 Gramm verwertbare Kohlenhydrate und 2 Gramm Ballaststoffe.

Tomaten sind eine gute Quelle für Vitamin A, C und K. Zusätzlich hierzu sind sie reich Kalium, welches dabei helfen kann den Blutdruck zu senken und das Schlaganfallrisiko zu reduzieren (34).

Es konnte außerdem gezeigt werden, dass Tomaten die Endothelialzellen, welche die Arterien auskleiden, stärken können und ihr hoher Lycopengehalt könnte dabei helfen Prostatakrebs zu verhindern (35, 36).

Das Kochen von Tomaten erhöht ihren Lycopengehalt und die Zugabe von Fetten wie Olivenöl während des Kochens kann Untersuchungen zufolge die Absorption von Lycopen erhöhen (37).

Zusammenfassung: Tomaten enthalten 4 Gramm verwertbare Kohlenhydrate pro 150 Gramm Portion und sind reich an Vitaminen und Kalium. Sie können dabei helfen die Gesundheit des Herzens zu schützen und das Krebsrisiko zu senken.

 

17. Radieschen

Eine Tasse (116 Gramm) in Scheiben geschnittene Radieschen liefern 2 Gramm verwertbare Kohlenhydrate und 2 Gramm Ballaststoffe.

Radischen sind reich an Vitamin C und eine Tasse liefert 29% des Tagesbedarfs an diesem Vitamin. Zusätzlich hierzu könnten Radieschen das Brustkrebsrisiko bei postmenopausalen Frauen reduzieren, indem sie die Art und Weise verändern, auf die der Körper Östrogen verstoffwechselt (38).

Zusammenfassung: Radeschen enthalten 2 Gramm verdauliche Kohlenhydrate und könnten bei älteren Frauen das Brustkrebsrisiko reduzieren.

 

18. Zwiebeln

Zwiebeln sind ein nahrhaftes Gemüse mit intensivem Geschmack. Auch wenn sie auf ihr Gewicht bezogen nicht wirklich sehr kohlenhydratarm sind, werden sie für gewöhnlich aufgrund ihres intensiven Geschmacks nur in geringen Mengen konsumiert.

Eine halbe Tasse (58 Gramm) gewürfelte Zwiebeln liefern 5 Gramm verwertbare Kohlenhydrate und 1 Gramm Ballaststoffe. Zwiebeln sind reich am Antioxidans Quercetin, welches den Blutdruck senken könnte (39).

Eine Studie mit übergewichtigen und fettleibigen Frauen, die unter dem polyzystischen Ovarsyndrom litten, kam zu den Ergebnis, dass der Verzehr von roten Zwiebeln die LDL Cholesterinspiegel senken kann (40).

Zusammenfassung: Zwiebeln liefern 9 Gramm verwertbare Kohlenhydrate pro 100 Gramm und könnten dabei helfen den Blutdruck und die LDL Cholesterinspiegel zu senken.

 

19. Aubergine

Die Aubergine ist eine Gemüsesorte, die in vielen italienischen und asiatischen Gerichten Verwendung findet.

Eine Tasse (100 Gramm) geschnittene und gekochte Aubergine liefert 6 Gramm Kohlenhydrate und 2 Gramm Ballaststoffe.

Die Aubergine ist nicht besonders reich an Vitaminen und Mineralstoffen, aber mit Tieren durchgeführte Untersuchungen legen nahe, dass sie dabei helfen kann, die Cholesterinspiegel zu senken und Marker für die Herzgesundheit zu verbessern (41).

Sie enthält außerdem im violetten Pigment ihrer Haut ein Antioxidans, das als Nasunin bekannt ist. Wissenschaftler berichten davon, dass Nasunin dabei hilft, freie Radikale zu reduzieren und die Gesundheit des Gehirns schützen könnte (42).

Zusammenfassung: Die Aubergine liefert 6 Gramm verwertbare Kohlenhydrate pro 100 Gramm und könnte dabei helfen, das Herz und die Gesundheit des Gehirns zu schützen.

 

20. Kohl

Kohl besitzt einige eindrucksvolle Gesundheitsvorzüge. Als Mitglied der Familie des kreuzblättrigen Gemüses kann er dabei helfen, das Risiko für bestimmte Krebsarten inklusive Speiseröhrenkrebs und Magenkrebs zu senken (43, 44).

Eine Tasse geschnittener roher Kohl (89 Gramm) liefert 2 Gramm verwertbare Kohlenhydrate und 3 Gramm Ballaststoffe. Diese Menge liefert außerdem 54% des Tagesbedarfs an Vitamin C und 85% des Tagesbedarfs an Vitamin K.

Zusammenfassung: Kohl liefert etwa 2 Gramm Kohlenhydrate pro 100 Gramm. Er ist reich an Vitamin C und K und könnte das Risiko für bestimmte Krebsarten reduzieren.

 

21. Artischocken

Artischocken sind wohlschmeckend und nahrhaft. Eine mittelgroße Artischocke (120 Gramm) liefert 4 Gramm verwertbare Kohlenhydrate und 10 Gramm Ballaststoffe. Bei einem Teil der Ballaststoffe handelt es sich um Inulin, welches als Prebiotikum agiert und den „guten“ Darmbakterien als Nahrung dient (45).

Darüber hinaus könnten Artischocken die Herzgesundheit schützen. Im Rahmen einer Studie konnte beobachtet werden, dass der Konsum von Artischockensaft bei Menschen mit hohen Cholesterinspiegeln Entzündungsmarker reduzieren und die Funktion der Blutgefäße verbessern kann (46).

Zusammenfassung: Artischocken enthalten knapp 4 Gramm Kohlenhydrate pro 100 Gramm und könnten dabei helfen, die Gesundheit von Verdauungstrakt und Herz zu verbessern.

 

Fazit

Es gibt viele wohlschmeckende Gemüsesorten, die in eine kohlenhydratarme Ernährung integriert werden können.

Zusätzlich hierzu sind diese kohlenhydrat- und kalorienarm und könnten das Risiko für zahlreiche Erkrankungen reduzieren und allgemeine Gesundheit und Wohlbefinden verbessern.

 

Referenzen:

  1. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12115659
  2. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12115659
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  6. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18596959
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Quelle: https://www.healthline.com/nutrition/21-best-low-carb-vegetables#section22

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Beliebte Diätsupplements näher betrachtet
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Auf dem Markt findet sich eine Vielzahl unterschiedlicher Gewichtabbaulösungen. Dies umfasst auch eine Vielzahl von Pillen, Medikamenten und natürlichen Supplements. All diese Produkte behaupten von sich selbst, dass sie Dir dabei helfen können Gewicht zu verlieren oder zumindest in Kombination mit anderen Methoden den Gewichtsabbau leichter machen können.

Diese Produkte wirken in der Regel über einen oder mehrere der folgenden Mechanismen:

  • Reduzierung des Appetits, wodurch Du Dich satter fühlst, was zur Folge hat, dass Du weniger Kalorien zu Dir nimmst.
  • Reduzierte Absorption von Nährstoffen wie Fett oder Kohlenhydraten, so dass Dein Körper weniger Kalorien verwerten kann
  • Gesteigerte Fettverbrennung, wodurch Du mehr Kalorien verbrennst Hier ist eine Auswahl der beliebtesten Fettabbauprodukte und Supplements und ihre wissenschaftliche Bewertung:

 

Garcinia Cambogia Extract

Garcinia Cambogia wurde im Jahr 2012 weltbekannt, nachdem es im amerikanischen Fernsehen in einer beliebten Fernsehsendung vorgestellt wurde.

Bei diesem Produkt handelt es sich um eine kleine grüne Frucht, deren Form an einen Kürbis erinnert. Die Haut dieser Frucht enthält Hydroxyzitronensäure (HCA), welche den aktiven Inhaltsstoff darstellt, der als Diäthilfsmittel vermarktet wird.

 

Wie wirkt Garcinia Cambogia Extrakt?

Mit Tieren durchgeführte Untersuchungen zeigen, dass es das fettproduzierende Enzym im Körper hemmen und gleichzeitig die Serotoninspiegel erhöhen kann, was potentiell Hunger und Gelüste reduzieren kann (1, 2). Darüber hinaus gibt es Hinweise darauf, dass die enthaltene Hydroxyzitronensäure die Blutzuckerspiegel stabilisieren und starken Schwankungen der Insulin- und Blutzuckerspiegel entgegenwirken kann.

 

Wie effektiv ist Garcinia Cambogia Extrakt?

Die wissenschaftliche Studienlage ist durchwachsen. Während eine Studie mit 130 Probanden keinen Unterschied zwischen einem Placebo und einem Garcinia Cambogia Extrakt feststellen konnte, was Körpergewicht und Körperfettanteil zwischen den Gruppen betraf, kam ein Review von 12 Studien zu dem Ergebnis, dass Garcinia Cambogia Extrakte bei den betrachteten Studien einen signifikanten Gewichtsverlust von durchschnittlich 2 Pfund im Lauf der Studiendauer bewirkten (3, 4).

Potentielle Nebenwirkungen: Es gibt keine Berichte über ernsthafte Nebenwirkungen, sondern lediglich vereinzelte Berichte über milde Verdauungsprobleme.

 

Hydroxycut

Hydroxycut ist eines der bekanntesten Gewichtsabbauprodukte, das sich mit unterschiedlichen Formeln bereits seit über einem Jahrzehnt erfolgreich am Markt behaupten kann.

 

Wie wirkt Hydroxycut?

Je nach Formel enthält Hydroxycut eine Mischung mehrerer Inhaltsstoffe inklusive Koffein und unterschiedlicher Pflanzenextrakte, die den Gewichtsabbau über unterschiedliche Mechanismen fördern sollen.

 

Wie effektiv ist Hydroxycut?

Eine Studie kam zu dem Ergebnis, dass die zu diesem Zeitpunkt aktuelle Version von Hydroxycut innerhalb von 3 Monaten einen Gewichtsabbau von 21 Pfund bewirkte, was im Vergleich zu anderen Produkten recht viel ist (5). Hierbei sollte man jedoch im Hinterkopf behalten, dass sich die Formel des Produkts im Lauf der Jahre mehrfach geändert hat.

Potentielle Nebenwirkungen: Bei Menschen, die empfindlich auf Koffein reagieren, kann es zu Nebenwirkungen wie innere Unruhe, Zittern, Übelkeit, Durchfall und Reizbarkeit kommen.

 

Koffein

Koffein ist die weltweit am häufigsten konsumierte psychoaktive Substanz. Sie kommt natürlich in Kaffee, grünem Tee und dunkler Schokolade vor und wird zu vielen verarbeiteten Nahrungsmitteln und Getränken zugesetzt. Darüber hinaus ist Koffein ein fester Bestandteil vieler Gewichtsabbauprodukte, da es den Stoffwechsel anregen und so den Kalorienverbrauch erhöhen kann.

 

Wie wirkt Koffein?

Studien haben gezeigt, dass Koffein die Stoffwechselrate temporär um 3 bis 11% erhöhen und die Fettverbrennung um bis zu 29% erhöhen kann (6, 7). Darüber hinaus bewirkt es eine bevorzugte Verwendung von Fett zum Zweck der Energieversorgung des Körpers.

 

Wie effektiv ist Koffein?

Eine Reihe von Humanstudien konnte zeigen, dass Koffein einen moderaten Gewichtsverlust bewirkten kann (8, 9).

Potentielle Nebenwirkungen: Bei einigen Menschen kann Koffein in größeren Mengen Nebenwirkungen wie innere Unruhe, Zittern, Übelkeit, Durchfall und Reizbarkeit hervorrufen. Darüber hinaus kann Koffein abhängig machen und die Schlafqualität reduzieren. Zusätzlich hierzu kommt es mit der Zeit zu einem Gewöhnungseffekt, der die Wirksamkeit reduziert.

Optimale Quellen für Koffein: Koffein muss nicht notwendigerweise in Form von reinem Koffein in Tablettenform oder in Form von anderen Koffeinsupplements eingenommen werden. Die besten Quellen sind Kaffee und grüner Tee, die zusätzlich reich an Antioxidantien sind und weitere Gesundheitsvorzüge besitzen.

 

Orlistat (Alli)

Orlistat ist ein rezeptfreies Medikament, das unter dem Namen Alli vertrieben wird.

 

Wie wirkt Orlistat?

Orlistat wirkt, indem es das Aufbrechen von Fett in Fettsäuren im Verdauungstrakt hemmt, was zur Folge hat, dass 20 bis 25% des konsumierten Fettes unverdaut wieder ausgeschieden wird.

 

Wie effektiv ist Orlistat?

Laut einem groß angelegten Studienreview von 11 Humanstudien konnte Orlistat im Vergleich zu einem Placebo den Gewichtsverlust während der Studiendauer um 6 Pfund erhöhen (10).

Darüber hinaus konnte gezeigt werden, dass Orlistat den Blutdruck leicht senken und das Risiko für die Entwicklung von Typ 2 Diabetes um 37% senken kann (11, 12).

Potentielle Nebenwirkungen: Orlistat kann einige Nebenwirkungen besitzen, zu denen weicher Stuhl, öliger Stuhl, Blähungen, häufiger Stuhlgang, der schwer zu kontrollieren ist und weitere gehören. Es könnte außerdem zu einem Mangel an fettlöslichen Vitaminen wie Vitamin A, D, E und K beitragen. Häufig wird empfohlen Orlistat in Kombination mit einer fettarmen Ernährung zu verwenden, um Nebenwirkungen zu minimieren.

Interessanterweise konnte gezeigt werden, dass eine kohlenhydratarme Ernährung (ohne Medikamente) genauso effektiv wie eine Kombination von Orlistat mit einer fettarmen Ernährung ist (13).

 

Himbeerketone

Himbeerketone sind eine Substanz, die sich in Himbeeren wiederfindet und für deren charakteristischen Geruch verantwortlich ist. Eine synthetische Version von Heidelbeerketonen wird als Gewichtsabbausupplement vermarktet.

 

Wie wirken Heidelbeerketone?

In isolierten Zellen von Ratten steigern Himbeerketone den Abbau von Fett und erhöhen die Spiegel des Hormons Adiponectin, welches mit dem Gewichtsabbau in Verbindung steht (14).

 

Wie effektiv sind Heidelbeerketone?

Bisher gibt es noch keine Humanstudien, die die Wirkungen von Heidelbeerketonen beim Menschen untersucht haben, aber eine mit Ratten und relativ hohen Dosierungen dieser Ketone durchgeführte Studie konnte zeigen, dass diese eine Gewichtszunahme reduzierten (15).

Potentielle Nebenwirkungen: Heidelbeerketone können ein Aufstoßen mit Heidelbeergeruch hervorrufen.

 

Extrakt aus grünen Kaffeebohnen

Grüne Kaffeebohnen sind nichts anderes als normale Kaffeebohnen, die nicht geröstet wurden. Sie enthalten zwei Substanzen, von denen geglaubt wird, dass sie den Gewichtsverlust unterstützen: Koffein und Chlorogensäure.

 

Wie wirkt ein Extrakt aus grünen Kaffeebohnen?

Koffein kann dabei helfen die Fettverbrennung zu steigern und Chlorogensäure kann das Aufbrechen von Kohlenhydraten im Verdauungstrakt verlangsamen.

 

Wie effektiv ist ein Extrakt aus grünen Kaffeebohnen?

Mehrere Studien haben gezeigt, dass ein Extrakt aus grünen Kaffeebohnen den Gewichtsverlust unterstützen kann (16, 17).

Ein Review von 3 Studien kam zu dem Ergebnis, dass Probanden, die ein Extrakt aus grünen Kaffeebohnen verwendeten im Vergleich zu Probanden, die lediglich ein Placebo erhielten, im Lauf der Studiendauer durchschnittlich 5,4 Pfund mehr an Gewicht verloren (18).

Ein Extrakt aus grünen Kaffeebohnen kann außerdem dabei helfen die Blutzuckerspiegel zu senken und den Blutdruck zu senken. Es ist darüber hinaus reich an Antioxidantien (19, 20, 21).

Potentielle Nebenwirkungen: Ein Extrakt aus grünen Kaffeebohnen kann dieselben Nebenwirkungen wie Koffein hervorrufen. Die enthaltene Chlorogensäure kann außerdem Durchfall hervorrufen und einige Menschen reagieren allergisch auf grüne Kaffeebohnen.

 

Glukomannan

Glukomannan ist ein Ballaststoff, der sich in der Wurzel der Konjakpflanze wieder findet.

 

Wie wirkt Glukomannan?

Glukomannan absorbiert Wasser und bildet im Magen eine Art Gel, das den Magen füllt. Durch diese Füllung des Magens fördert es das Sättigungsgefühl und hilft hierdurch dabei die Kalorienzufuhr zu reduzieren (22).

 

Wie effektiv ist Glukomannan

Drei Humanstudien kamen zu dem Ergebnis, dass Glukomannan in Kombination mit einer gesunden Ernährung dabei helfen kann, innerhalb von 5 Wochen 8 bis 10 Pfund an Gewicht zu verlieren (23).

Darüber hinaus ist Glukomannan ein gesunder Ballaststoff, der den guten Darmbakterien als Nahrung dient und ihr Wachstum fördert. Glukomannan kann außerdem den Blutdruck, die Cholesterinspiegel und die Triglyzeridspiegel im Blut senken und hilft bei Verstopfung (24, 25).

Glukomannan sollte etwa 30 Minuten vor Mahlzeiten mit einem Glas Wasser konsumiert werden.

Potentielle Nebenwirkungen: Glukomannan kann ein aufgeblähtes Gefühl, Blähungen und weichen Stuhl hervorrufen und kann darüber hinaus bei gleichzeitiger Einnahme die Aufnahme einiger Medikamente beeinträchtigen.

 

8. Meratrim

Meratrim ist ein relativ neues Diätprodukt. Es stellt eine Kombination von zwei Pflanzenextrakten dar, welche den Stoffwechsel der Fettzellen verändern soll.

 

Wie wirkt Meratrim?

Laut Herstellerangabe soll Meratrim es Fettzellen schwerer machen, sich zu vermehren, die Menge an Fett, die Fettzellen aus dem Blutkreislauf aufnehmen reduzieren und dabei helfen, gespeichertes Fett zu verbrennen.

 

Wie effektiv ist Meratrim?

Bis jetzt wurde erst eine Studie mit Meratrim durchgeführt, bei der 100 fettleibige Probanden entweder Meratrim oder ein Placebo erhielten und eine strikte 2000 kcal Diät einhielten (26).

Nach 8 Wochen hatte die Meratrim Gruppe 11 Pfund Gewicht und 11,9 cm an Bauchumfang verloren. Zusätzlich hierzu hatte sich ihre subjektive Lebensqualität verbessert, während gleichzeitig Blutzuckerspiegel, Cholesterinspiegel und Triglyzeridspiegel im Blut gesunken waren.

Potentielle Nebenwirkungen: Bisher sind keine Nebenwirkungen bekannt.

Grünteeextrakt

Grünteeextrakt ist ein beliebter Inhaltsstoff von vielen Gewichtsabbausupplements. Dies hängt damit zusammen, dass Studien gezeigt haben, dass das primäre enthaltene Antioxidans – EGCG – die Fettverbrennung unterstützt.

 

Wie wirkt Grünteeextrakt?

Man glaubt, dass Grünteeextrakt die Aktivität von Norepinephrin erhöht – ein Hormon, das dabei hilft Fett zu verbrennen (27).

 

Wie effektiv sind Grünteeextrakte?

Zahlreiche Studien habe gezeigt, dass Grünteeextrakt die Fettverbrennung steigern und einen Fettabbau – insbesondere im Bauchbereich – hervorrufen kann (28, 29). All die positiven Wirkungen von Grünteeextrakt sind natürlich auch bei grünem Tee vorhanden.

Potentielle Nebenwirkungen: Grünteeextrakt ist im Allgemeinen gut verträglich. Es enthält jedoch etwas Koffein und kann bei Menschen, die empfindlich auf Koffein reagieren, Nebenwirkungen hervorrufen.

 

Konjugierte Linolsäure (CLA)

Konjugierte Linolsäure ist seit vielen Jahren ein beliebtes Fettabbausupplement. Sie ist eine der gesünderen Transfette und kommt natürlich in einigen tierischen Lebensmitteln wie Butter und Käse vor.

 

Wie wirkt CLA?

Konjugierte Linolsäure kann den Appetit reduzieren, den Stoffwechsel anregen und den Abbau von Körperfett anregen (30, 31).

 

Wie effektiv ist CLA?

Im Rahmen eines Reviews von 18 wissenschaftlichen Studien bewirkte konjugierte Linolsäure einen Gewichtsabbau von 0,2 Pfund pro Woche über einen Zeitraum von bis zu 6 Monaten (32).

Laut einem anderen Studienreview aus dem Jahr 2012 konnte CLA im Vergleich zu einem Placebo einen Gewichtsverlust von etwa 3 Pfund bewirken (33).

Potentielle Nebenwirkungen: Konjugierte Linolsäure kann unterschiedliche Verdauungsbeschwerden hervorrufen und könnte auf lange Sicht zu einer Fettleber, Insulinresistenz und gesteigerten Entzündungen beitragen.

 

Forskolin

Forskolin ist ein Extrakt aus einer Pflanze der Minze Familie, von dem behauptet wird, dass es für den Gewichtsabbau effektiv ist.

 

Wie wirkt Forskolin?

Man glaubt, dass Forskolin die Spiegel einer Verbindung Namens cAMP in den Zellen erhöht, welche die Fettverbrennung anregen kann (34).

 

Wie effektiv ist Forskolin?

Eine Studie mit 30 übergewichtigen und fettleibigen Männern zeigte, dass Forskolin Körperfett reduzierte und die Muskelmasse erhöhte, ohne hierbei das Körpergewicht zu verändern (35). Eine andere Studie mit 23 übergewichtigen Frauen konnte hingegen keine Wirkungen beobachten (36).

Potentielle Nebenwirkungen: Es liegen keine Daten zu Risiken oder Nebenwirkungen vor.

 

Verschreibungspflichtige Medikamente

Zusätzlich zu den beschriebenen Wirkstoffen und Produkten gibt es eine Reihe verschreibungspflichtiger Diätmedikamente.

Laut einer Studie aus dem Jahr 2014 wirken jedoch selbst verschreibungspflichtige Diätmedikamente nicht so stark, wie es sich viele wünschen würden. Im Durchschnitt können diese in der Praxis im Vergleich zu einem Placebo dabei helfen, 3 bis 9% des Körpergewichts zu verlieren (37).

Dies gilt jedoch nur dann, wenn sie mit einer gesunden Gewichtsabbaudiät kombiniert werden. Für sich alleine sind sie ineffektiv und stellen keine wirkliche Lösung für Fettleibigkeit dar. Ganz zu schweigen von den vielen möglichen Nebenwirkungen.

 

Take Home Message

Von den hier beschriebenen Wirkstoffen sind folgende die klaren Gewinner mit dem besten wissenschaftlichen Hintergrund:

  • Gewichtsverlust: Glukomannan,CLA und Orlistat (Alli)
  • Gesteigerte Fettverbrennung: Koffein und Grünteeextrakt

 

Diese Supplements können nützlich sein, wobei eine Reduzierung der Kohlenhydrate und eine Erhöhung der Proteinzufuhr immer noch die besten Optionen darstellen. Diese Ernährungsstrategien können jedoch in Kombination mit Supplements besser funktionieren, welche dem Stoffwechsel einen gewissen Schub geben können und beim Abbau von ein paar zusätzlichen Pfunden helfen können.

Referenzen:

  1. http://www.jbc.org/content/246/3/629.long
  2. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12349913
  3. http://jama.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=188147
  4. http://www.hindawi.com/journals/jobes/2011/509038/
  5. http://benthamopen.com/contents/pdf/TOALTMEDJ/TOALTMEDJ-2-1.pdf
  6. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/2912010
  7. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7486839
  8. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8061728
  9. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16076989
  10. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15266516
  11. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20025693
  12. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14693982
  13. http://archinte.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=415539
  14. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20425690
  15. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15862604
  16. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22291473
  17. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18035001
  18. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2943088/
  19. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9003513/
  20. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11924733
  21. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20933071
  22. http://jn.nutrition.org/content/130/2/272S.full
  23. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1561420
  24. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16633129
  25. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18842808
  26. http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/oby.20211/abstract
  27. http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0031938410000703
  28. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18006026
  29. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17882140
  30. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2826589/
  31. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11316347
  32. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17490954
  33. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21990002
  34. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24520882
  35. http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1038/oby.2005.162/full
  36. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2129145/
  37. http://jama.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=1774038

 

Quelle: https://www.healthline.com/nutrition/12-weight-loss-pills-reviewed#section14

Weiterlesen
Wie viel Natrium (Salz) pro Tag ist gut (oder schlecht) für Dich?
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Salz spielt seit tausenden von Jahren eine Rolle in unserer Ernährung. Die Ägypter verwendeten es bei religiösen Ritualen und handelten damit. Die Griechen kauften Sklaven damit. Die Römer bezahlten ihre Soldaten damit (und das englische Wort „salary“ für Gehalt kommt vom römischen Wort „salarium“ welches für die Salzration stand). Europäische Plutokratien basierten auf Salz und heute findet man es in unzähligen Nahrungsmitteln.

Salz war früher einmal eine begehrte Ressource und heute ist es nicht mehr als ein langweiliges Gewürz.

So ist das Leben.

Salz – der wichtigste Minerealstoff in der menschlichen Geschichte – wurde sogar zu weniger als einem einfachen Gewürz.

Salz ist einer der am stärksten dämonisierten Nährstoffe in unserer modernen Ernährung.

Die Gesundheitsbehörden warnen uns bereits seit Jahrzehnten vor den (angeblichen) Gefahren von Salz, die unter anderem ein erhöhtes Risiko für Herzkrankheiten und Schlaganfälle gehört.

Neuere Untersuchungen werfen jedoch Zweifel auf diese Aussagen und legen nahe, dass Salz nicht so schädlich sein könnte, wie man bisher angenommen hatte.

In diesem werden wir folgendes betrachten:

  • Was Natrium ist
  • Warum Salz (scheinbar) schlecht ist
  • Wie viel Natrium Du essen solltest
  • Wie viel Natrium zu viel ist
  • Wie Du Deine Natriumzufuhr kontrollieren kannst
  • Und mehr

 

Legen wir los.

 

Was ist Natrium?

Natrium ist ein Mineralstoff und ist auch als Elektrolyt bekannt – eine Substanz, das die elektrische Leitfähigkeit einer Flüssigkeit erhöht, wenn es in dieser aufgelöst wird.

Elektrolyte sind für das menschliche Leben essentiell, da unser Körper aus Trillionen von Zellen besteht, die sich auf elektrische Signale verlassen, um funktionieren zu können.

Diese Signale müssen Flüssigkeiten passieren, um ihre Ziele zu erreichen und diese Flüssigkeiten benötigen Elektrolyte, um diese Signale weiterleiten zu können.

Natrium ist eines der wichtigsten Elektrolyte in unsere Körper. Es arbeitet mit Kalium zusammen, um eine „Pumpe“ zu betreiben, die essentiell für die Aufrechterhaltung des Aktionspotentials der Zellen ist.

Diese zellulare Pumpe ist immer Aktiv und pumpt Natriumionen aus der Zelle und Kaliumionen in die Zelle. Die dient dazu sicherzustellen, dass Zellen relativ große Mengen an Kaliumionen aber niedrige Mengen von Natriumionen enthalten.

Die Zelle nutzt diese Pumpe, um ein Gleichgewicht von Natrium, Kalium und Flüssigkeit in ihren Wänden aufrecht zu erhalten.

Natrium hilft außerdem dabei, das Blutvolumen zu regulieren und ist an der Muskel- und Nervenfunktion beteiligt.

 

Sind Salz und Natrium schlecht für Dich?

Unsere kollektive Angst vor Salz begann im frühen 20. Jahrhundert, als französische Ärzte davon berichteten, dass 6 ihrer Bluthochdruckpatienten eine salzreiche Ernährung befolgten.

Diese Ängste wurden in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts verstärkt, als Lewis Dahl vom Brookhaven National Laboratory bei Ratten durch eine natriumreiche Diät hohen Blutdruck hervorrufen konnte.

Dahl kam außerdem zu der Schlussfolgerung, dass in Ländern mit einer salzreichen Ernährung auch höhere Raten von hohem Blutdruck und Schlaganfällen vorherrschten.

Seine Untersuchungsergebnisse und die Untermauerungen der Angst vor Natrium im Allgemeinen geraten jedoch langsam aus den Fugen. Neuere Untersuchungen deuten daraufhin, dass diese elementare Verbindung nicht so schädlich ist, wie man früher angenommen hatte.

Es begann mit einem ausführlichen Review der Natrium Literatur, das im Jahr 2003 veröffentlicht wurde und zu folgender Schlussfolgerung kam (1):

„Es gibt nur wenige Hinweise für Vorzüge einer langfristigen Reduzierung der Salzzufuhr.“ 8 Jahre später unterstützte eine Metaanalyse von 7 Studien mit mehr als 6.250 Probanden diese Resultate und kam zur Schlussfolgerung, dass es keine Beweise dafür gibt, dass eine Reduzierung des Salzkonsums eine effektive Maßnahme zur Reduzierung des Risikos für Herzinfarkt, Schlaganfall oder Tod bei Menschen mit normalem oder hohem Blutdruck ist (2).

Weiterführende Untersuchungen, die im Jahr 2015 veröffentlicht wurden, fanden heraus, dass ein niedrigerer Salzkonsum sogar mit einem höheren Risiko in Verbindung stehe könnte, an Herzkrankheiten zu sterben (3).

Was geht hier vor sich?

Nun, wir wissen heute, dass genetische Veranlagung und kulturelle Faktoren mit ins Spiel kommen. Einige Menschen reagieren empfindlicher auf Natrium als andere.

Wir wissen auch, dass eine zu niedrige Natriumzufuhr das Risiko für unterschiedliche Typen von Krankheiten und Dysfunktionen erhöhen kann. Hierzu gehören unter anderem:

  1. Eine Erhöhung der Spiegel des schlechten LDL Cholesterins und der Triglyzeridspiegel im Blut (5, 6)
  2. Eine höhere Insulinresistenz (7). 
  3. Typ 2 Diabetes

 

Und wenn wir über die Natriumzufuhr und die Gesundheit sprechen, dann müssen wir auch über Kalium und die Untersuchungen sprechen, die zeigen, dass das Verhältnis von Natrium- zu Kaliumzufuhr sehr wichtig ist.

Offizielle Stellen empfehlen eine tägliche Zufuhr von 4,7 Gramm Kalium pro Tag, wobei die Kaliumzufuhr im Jahr 2010 in der westlichen Welt bei gerade einmal 2,64 Gramm pro Tag lag. Dies macht eine unzureichende Kaliumzufuhr zu einem in der westlichen Welt am weitesten verbreiteten Nährstoffmangel (9).

Es überrascht nicht, dass die besten Kaliumquellen die Typen von Nahrungsmitteln sind, die viele Menschen meiden – Obst und Gemüse. Dies ist ein weiteres Argument dafür, eine nahrhafte Ernährung beizubehalten.

Es ist wichtig dies zu wissen, da wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass die Natriumzufuhr per se wahrscheinlich nicht annähernd so schädlich wie ein Ungleichgewicht von Natrium und Kalium ist. Eine Studie die von Wissenschaftlern des Center for Disease Control an der Harvard University durchgeführt wurde kam zu dem Ergebnis, dass Menschen mit dem höchsten Verhältnis von Natrium zu Kalium im Vergleich zu Menschen mit dem niedrigsten Verhältnis ein doppelt so hohes Risiko aufwiesen, an einem Herzinfarkt zu sterben und ein um 50% höheres Risiko an Ursachen aller Art zu sterben aufwiesen (10).

Das Fazit ist also Folgendes:

So lange Du nicht gerade eine große Menge an Fertiggerichten und stark verarbeiteten Nahrungsmitteln isst und Du nicht dazu neigst, jede Mahlzeit, die Du isst, zu versalzen und so lange Du sicherstellst, dass Du ausreichend Kalium zu Dir nimmst, ist es unwahrscheinlich, dass Du es mit irgendwelchen mit Natrium in Verbindung stehenden Problemen zu tun bekommst.

 

Wie viel Natrium solltest Du pro Tag zu Dir nehmen?

Mit Natrium verhält es sich ähnlich wie mit gesättigten Fetten – wir haben gedacht, dass es Herzkrankheiten verursacht, aber jetzt werden wir eines besseren belehrt.

Einige Menschen wollen Dich glauben machen, dass beide Nahrungsmittel eine vollständige Absolution erhalten haben und dass Du ohne Furcht vor Gesundheitsschäden so viel von ihnen zu Dir nehmen kannst, wie Du willst.

Ich stimme hiermit nicht überein.

Was gesättigte Fette angeht bleiben prominente Ernährungs- und Kardiologieforscher der Meinung, dass es eine starke Verbindung zwischen einer hohen Zufuhr gesättigter Fette und Herzkrankheiten gibt und dass wir die generell akzeptierten Ernährungsrichtlinien für die Zufuhr von gesättigten Fetten (11, 12) befolgen sollten, bis wir mehr wissen.

Genauso solltest Du, so lange Du nicht mit Sicherheit weißt, dass eine hohe Natriumzufuhr Deinen Blutdruck nicht erhöht, lieber auf der sicheren Seite bleiben und die offiziellen Empfehlungen für die Natriumzufuhr befolgen (etwa 2,3 Gramm Natrium pro Tag und 1,5 Gramm für Menschen afroamerikanischer Abstammung und Menschen mit Bluthochdruck, Diabetes und chronischen Nierenerkrankungen, sowie Menschen über 51 Jahren).

Es ist jedoch auch wichtig zu bedenken, dass Menschen, die regelmäßig schwitzen, unter Umständen mehr Natrium benötigen (13), um Verluste durch den Schweiß auszugleichen. Hier können 3,5 bis 4 Gramm Natrium Sinn machen.

Die meisten Menschen achten nicht auf ihre Natriumzufuhr und kennen die Natriumspiegel unterschiedlicher Nahrungsmittel nicht.

Nun, wir können mit Salz beginnen, welches 2,3 Gramm Natrium pro Teelöffel enthält (und jetzt wird Dir vielleicht klar, warum viele Menschen mehr Natrium essen, als sie sollten).

Darüber hinaus sind die folgenden Nahrungsmittel für ihren hohen Natriumgehalt bekannt (und in der westlichen Ernährung sehr beliebt):

  • Brot aus Hefeteig
  • Pizza
  • Nudelgerichte
  • Aufschnitte

 

Wenn Du einen Überblick über Deine Natriumzufuhr bekommen möchtest, können Dir zahlreiche im Internet verfügbare Nährstoffrechner weiterhelfen, wobei Du auch das Salz nicht übersehen solltest, das Du zu Deinen Nahrungsmitteln nachträglich hinzufügst.

 

Wie viel Natrium solltest Du während einer Gewichtsabbaudiät pro Tag zu Dir nehmen?

Du hast wahrscheinlich schon gehört, dass Deine Natriumzufuhr Deinen Gewichtsabbau beeinträchtigen kann.

Das ist wahr.

Natrium zieht Wasser in die Zellen, was der Grund dafür ist, dass ein hoher Natriumkonsum eine starke Erhöhung der Wassereinlagerungen hervorrufen kann (14, 15). Du hast dies wahrscheinlich schon am Morgen nach dem Verzehr einer großen, salzigen Schummelmahlzeit am Vortag erlebt. Dies ist auch der Grund dafür, dass Wassereinlagerungen zurückgehen, wenn Du die Natriumzufuhr einschränkst.

Kalium besitzt die entgegengesetzte Auswirkung auf den zellularen Flüssigkeitsspiegel. Während Natrium Wasser in die Zelle zieht, pumpt Kalium Wasser aus der Zelle, was erklärt, warum eine Einschränkung der Kaliumzufuhr Wassereinlagerungen verschlimmern kann (und warum eine Erhöhung der Kaliumzufuhr Wassereinlagerungen reduzieren kann).

Wenn Du also unerklärliche Gewichtsabbauplateaus während einer Diät verhindern willst, dann solltest Du sicherstellen, dass Du ein Auge auf Deine Natrium- und Kaliumzufuhr hast.

 

Wie Du Deine Natriumzufuhr reduzieren kannst

Du hast also Deine Natriumzufuhr analysiert und Dir ist klar geworden, dass Du Deine Natriumzufuhr reduzieren und Deine Kaliumzufuhr erhöhen musst. Dies kannst Du recht leicht erreichen.

 

1. Reduziere Deinen Konsum von Salz und bestimmten Gewürzen

Viele Nahrungsmittel enthalten auf natürliche Art und Weise geringe Mengen an Natrium, aber das meiste Natrium in unserer Ernährung stammt aus Salz, welches zu etwa 40% aus Natrium und zu etwa 60% aus Chlorid besteht.

Du solltest Salz deshalb sparsam verwenden und bei Bedarf ein kaliumbasiertes Ersatzprodukt verwenden.

Achte auch auf Gewürzmischungen wie Chili- und Pizzagewürze. Diese können eine ganze Menge Salz enthalten.

 

2. Achte auf den Natriumgehalt von Konserven und Fertiggerichten

Viele Konserven und Fertiggerichte sind mit Salz überladen.

 

3. Meide Wurst und geräucherte Fleischprodukte

Auch diese Nahrungsmittel enthalten in der Regel reichlich Salz.

 

4. Schaue auf Nahrungsmitteletiketten

Auf vielen Nahrungsmitteln ist inzwischen der Salzgehalt pro Portion bzw. pro 100 Gramm angegeben.

 

5. Sei vorsichtig mit Saucen und Dressings

Viele Saucen und Dressings wie Sojasoße, Worcestershire und Salatdressings sind sehr reich an Natrium.

 

6. Auch Käse kann ein Problem sein

Gerade einmal 30 Gramm Käse enthalten oft bereits 500 mg Natrium.

 

7. Nimm mehr kaliumreiche Nahrungsmittel mit in Deine Ernährung auf< Beliebte Kaliumquellen umfassen:

  • Bohnen (2 bis 3 Gramm Kalium pro Tasse)
  • Dunkelgrünes blättriges Gemüse (500 bis 1.500 mg Kalium pro Tasse)
  • Bananen (400 bis 500 mg Kalium pro mittelgroße Banane)
  • Kartoffeln (900 mg Kalium pro mittelgroße Kartoffel)
  • Speisekürbis (100 bis 500 mg Kalium pro mittelgroßer Kürbis)
  • Joghurt (250 bis 400 mg Kalium pro Tasse)
  • Lachs (100 mg Kalium pro 30 Gramm)
  • Avocado (1 Gramm Kalium pro Avocado)
  • Pilze (300 bis 400 mg pro Tasse)

 

Wenn Du keine Lust darauf hast, noch etwas Weiteres bei Deiner Ernährung zu überwachen, dann kann ich das verstehen. Du musst Deine Natrium- und Kaliumzufuhr jedoch nicht für immer kontrollieren.

Stattdessen würde ich Dir empfehlen, Deine Kalium- und Natriumzufuhr temporär zu überwachen und zu schauen, was am besten funktioniert und was nicht. Dann kannst Du Deinen gesunden Menschenverstand verwenden, um gute Gewohnheiten aufrecht zu erhalten und weiter voran zu kommen.

(Du kannst natürlich Kalium auch supplementieren, wobei Du jedoch genau wissen solltest, wie Du es richtig dosierst, da eine zu hohe Kaliumzufuhr negative Auswirkungen auf die Gesundheit besitzen kann.)

Und ja, all dies bedeutet, dass Deine Natrium- und Kaliumzufuhr schwanken und gelegentlich Spitzenwerte und Tiefpunkte erreichen wird, was jedoch völlig in Ordnung ist.

Das Ziel besteht nicht darin, jeden Tag eine absolut perfekte Zufuhr zu erreichen. Vielmehr geht es darum, es öfter richtig als falsch zu machen.

 

Das Fazit zum Thema „richtige Natriumzufuhr“

Wenn es um das Diäten geht, achten die meisten „Wissenden“ sorgfältig auf ihre Makronährstoffzufuhr, kümmern sich aber nicht wirklich um Mikronährstoffe wie Natrium, Kalium und die vielen anderen Dinge, die der Körper braucht, um richtig funktionieren zu können. Das ist zwar besser als vollständige ernährungstechnische Ignoranz, lässt aber trotzdem zu wünschen übrig.

Ich war früher selbst nicht anders. Nachdem ich jedoch meine Nahrungsmittelauswahl vielseitiger gestaltet hatte und deutlich mehr Obst, Gemüse und andere Superfoods mit in meine Ernährung aufgenommen hatte, waren die Unterschiede erstaunlich.

Dies hatte zwar keinen Einfluss auf meine Körperkomposition, aber es hat definitiv meine Energiespiegel, meine Stimmungslage und meine kognitiven Fähigkeiten verbessert.

Ich habe außerdem herausgefunden, dass ich weniger Schlaf brauche, um optimal funktionieren zu können und darüber hinaus scheint sich mein Körper nach dem Training und anderen körperlichen Aktivitäten schneller zu erholen.

Wenn Du bisher immer nur auf Deine Makronährstoffe geachtet hast, dann solltest Du Folgendes für einen Monat ausprobieren und schauen, was sich verändert:

  • Iss drei Tassen Gemüse pro Tag. Du bekommst Bonuspunkte für grünes blättriges Gemüse, rotes und orangefarbenes Gemüse und Bohnen. Wenn Du willst, kannst Du auch stärkehaltiges Gemüse wie Kartoffeln oder Süßkartoffeln essen.
  • Iss zwei Tassen Obst pro Tag. Stelle sicher, dass Du auch farbenfrohes Obst wie Beeren, Pflaumen und Kirschen isst.
  • Nimm die Mehrzahl Deiner nicht aus Obst und Gemüse stammenden Kohlenhydrate in Form von relativ unverarbeiteten Nahrungsmitteln zu Dir. Hierzu gehören Vollkornprodukte, Samen, Nüsse und Milchprodukte.
  • Halte Deine Natrium- und Kaliumzufuhr in akzeptablen Bereichen. Du wirst überrascht sein, um wie viel Du Dich besser fühlen wirst.

 

Referenzen:

  1. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12535503
  2. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21731062
  3. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25599120
  4. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21058046
  5. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12535503
  6. http://www.mayoclinic.org/triglycerides/art-20048186
  7. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21036373
  8. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21289228
  9. http://www.ars.usda.gov/SP2UserFiles/Place/80400530/pdf/DBrief/10_potassium_intake_0910.pdf 10. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21747015
  10. http://journals.cambridge.org/action/displayFulltext?type=6&fid=8403078&jid=BJN&volumeId=106&issueId=07&aid=8403077&bodyId=&membershipNumber=&societyETOCSession=&fulltextType=ED&fileId=S000711451100506X
  11. http://journals.cambridge.org/action/displayFulltext?type=6&fid=8359148&jid=BJN&volumeId=106&issueId=05&aid=8359147&bodyId=&membershipNumber=&societyETOCSession=&fulltextType=RA&fileId=S0007114511002236
  12. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2657026/
  13. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19173770
  14. https://legionathletics.com/water-retention/
  15. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9428447

 

Quelle: https://legionathletics.com/how-much-sodium-per-day/

Von Michael Matthews

Weiterlesen
Wassereinlagerungen und Gewichtsverlust: Kann man Fett aber kein Gewicht verlieren?
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Wenn Du wissen willst, wie Wassereinlagerungen einen Gewichtsabbau verhindern können und Dich sogar fetter aussehen lassen können (und was Du dagegen tun kannst), dann solltest Du diesen Artikel lesen.

Es gibt viele Wege, auf denen Du eine gut geplante Diät versauen kannst. Du kannst z.B.:

  • Aus Versehen mehr Kalorien essen, als Du solltest.
  • Du kannst Dich zu wenig bewegen.
  • Du kannst die Menge an Energie überschätzen, die Du jeden Tag verbrennst.
  • Du kannst es mit übermäßigen Schummelmahlzeiten übertreiben.

 

Diese Fehler sind weit verbreitet und leicht zu beheben. Du gehst Deine Checkliste durch, erkennst, was Du falsch machst und kommst schnell wieder in die Spur.

Was nicht ganz so trivial ist, sind diese unerklärlichen Fettabbau Plateaus.

Du weißt schon…Deine Makronährstoffe liegen genau im Plan…Du trainierst reichlich…Du berechnest Deinen Energieverbrauch akkurat…und Du verzichtest auf unnötige und übermäßige Fressgelage…und trotzdem siehst Du weder im Spiegel noch auf der Waage irgendwelche Fortschritte.

Wenn Du auf einem solchen Plateau feststeckst, dann solltest Du nicht das tun, was die meisten in einer solchen Situation tun: mehr trainieren und weniger essen. Dies würde die Dinge nur noch schlimmer machen.

Der Schuldige in dieser Situation ist wahrscheinlich bei Wassereinlagerungen zu suchen und wenn Du nicht weißt, wie Du mit diesen richtig umgehst, dann können diese zu viel Ärger und Frustration führen.

Dieser Artikel wird Dir dabei helfen, richtig mit diesem Problem umzugehen. Am Ende des Artikels wirst Du die Ursachen von Wassereinlagerungen kennen, wissen, warum so viele Menschen, die Gewicht verlieren möchten, hiermit zu kämpfen haben und Wege kennen, alles wieder in den Normalzustand zu bringen und weiter Gewicht zu verlieren.

Aber beginnen wir am Anfang.

 

Wann ein Gewichtsabbau Plateau kein Fettabbau Plateau ist

In einer perfekten Welt würdest Du Gewicht auf gleichmäßige und geordnete Art und Weise verlieren. Wir würden uns an unseren Trainings- und Ernährungsplan halten und jeden Tag etwas leichter und schlanker aufwachen.

Die Wochen würden wie im Flug vergehen und bevor wir wüssten wie uns geschieht, wären wir Besitzer eines perfekten Sixpacks.

Nun, das ist zumindest das, was wir uns erträumen würden. Wenn wir dann jedoch aufwachen, müssen wir akzeptieren, dass ein Gewichtsabbau in der realen Welt recht launisch und unberechenbar ist.

Du wirst vielleicht ein paar Wochen lang jede Woche ein oder zwei Pfund verlieren, aber dann ohne ersichtlichen Grund für ein paar Wochen keinerlei Veränderungen mehr sehen, als ob Dein Körper plötzlich vergessen hätte, wie man Fett abbaut.

Und dann – kurz bevor Du verzweifelt genug bist, um Dich mit glutenfreiem oder Paleo Voodoo (oder echtem Voodoo) zu beschäftigen – verlierst Du über Nacht vier Pfund.

Was zum Teufel geht hier vor sich?

Wie kann es sein, dass Du ein Kaloriendefizit einhältst und sich wochenlang nichts verändert und dann auf genauso geheimnisvolle Art und Weise eine dramatische Verschiebung des Gewichts in die richtige Richtung stattfindet?

Nun, die Antwort ist einfach.

Der Fettabbau, den Du durch die korrekte Einhaltung Deiner Diät erreichst, kann sowohl auf der Waage, als auch im Spiegel durch zusätzliches Wasser überdeckt werden, dass Dein Körper zurückhält. Viele Menschen haben dies bereits gehört, aber sie erkennen nicht, wie signifikant diese Effekte sein können. Es ist nicht ungewöhnlich im Laufe von 3 bis 4 Wochen 3 bis 4 Pfund Fett zu verlieren, ohne dies aufgrund von gesteigerten Wassereinlagerungen überhaupt wahrzunehmen.

Der Fettabbau wird erst dann sichtbar, wenn das überschüssige Wasser aus dem Körper ausgeschieden wird und dies die Illusion eines extremen Fettabbaus innerhalb einer kurzen Zeitspanne generiert.

Aber warum lagert Dein Körper mehr Wasser ein, wenn Du diätest? Und was kannst Du dagegen tun?

Finden wir es heraus.

Was uns ein Hungerexperiment aus dem zweiten Weltkrieg über Wassereinlagerungen erzählen kann.

Während des zweiten Weltkrieges führte Dr. Ancel Keys eine bahnbrechende wissenschaftliche Studie durch, während der 36 Männer sich absichtlich über einen Zeitraum von 6 Monaten einer extremen Hungerkur mit 1.500 kcal pro Tag mit Stunden harter Arbeit aussetzten.

Diese Studie wurde als das „Minnesota Starvation Experiment“ bekannt und der Zweck dieser Untersuchung bestand darin, mehr über die physiologischen und psychologischen Folgen des Hungerns zu lernen und ein Programm auszuarbeiten, das verhungernden Kriegsgefangenen dabei helfen sollte, wieder zu einer normalen Ernährung und zu einer normalen Stoffwechselgesundheit zurückzufinden.

Eine der vielen interessanten Erkenntnisse dieser Studie war, dass der Gewichtsverlust während der ersten Wochen auf nahezu lineare Art und Weise vonstatten ging. Die Männer verloren Woche für Woche etwa 2 Pfund pro Woche. Nach einiger Zeit wurde der Gewichtsverlust jedoch unberechenbar und sprunghaft.

Das Körpergewicht stagnierte über mehrere Wochen, worauf quasi über Nacht größere Schübe des Gewichtsverlustes (3 Pfund und mehr) folgten.

Da es physikalisch unmöglich ist, über Nacht mehrere Pfunde an Gewicht zu verlieren, stellt sich die Frage, wie so etwas möglich ist.

Die Wissenschaftler untersuchten das Phänomen etwas näher und fanden die Antwort: Wassereinlagerungen.

Die Probanden verloren also kontinuierlich Fett, obwohl sich ihr Gewicht nicht veränderte, weil ihr Körper mehr Wasser einlagerte.

Dies wurde erst dann offensichtlich, wenn das überschüssige Wasser wieder ausgeschieden wurde, was die Illusion eines rapiden Gewichtsverlustes generierte.

Bodybuilder kennen dieses Phänomen nur zu gut.

Ich möchte an dieser Stelle etwas Wichtiges wiederholen:

Das Kaloriendefizit reduzierte kontinuierlich die Körperfettlevel, aber die Reduzierung des Körpergewichts wurden oft durch gesteigerte Wassereinlagerungen mehr als wieder ausgeglichen.

Der Grund dafür, dass ich die Aufmerksamkeit auf dieses Phänomen lenken möchte ist, dass viele „Gurus“ gerne behaupten, dass dieses Experiment beweist, dass kalorienbasiertes Diäten nicht funktioniert, weil die Probanden trotz eines Kaloriendefizits kein Gewicht verloren. Das ist natürlich völliger Blödsinn.

Du wirst Dich jetzt vielleicht fragen, was diese Schübe des Gewichtsverlustes hervorruft.

Manchmal geschieht dies mehr oder weniger zufallsbedingt, aber Wissenschaftler haben herausgefunden, dass ein verlässlicher Auslöser eine dramatische Erhöhung der Kalorienzufuhr ist.

So wurde im Laufe des Experiments eine 2.300 kcal Mahlzeit serviert, um die Halbzeit der Studie zu feiern und die Wissenschaftler merkten an, dass viele der Männer während der folgenden Nacht mehrfach aufwachten, um auf die Toilette zu gehen und am nächsten Morgen mehrere Pfund leichter als am Vortag waren.

Wenn Du jemals diätet hast, um einen extrem niedrigen Körperfettanteil (7% Körperfett oder weniger bei Männern und 16% oder weniger bei Frauen), dann hast Du nach einem Refeed vielleicht schon etwas Ähnliches erlebt.

Doch warum ist dies so? Was geschieht hier auf physiologischer Ebene?

Die Antwort hat etwas mit dem Hormon Kortisol zu tun, das Dein Körper in Reaktion auf Stress produziert.

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass ein länger anhaltendes Kaloriendefizit die Kortisolspiegel dramatisch erhöht (1). Dies besitzt eine Reihe unerwünschter Auswirkungen auf den Körper, zu denen auch gesteigerte Wassereinlagerungen gehören (2).

Und das ist auch genau das, was während des Minnesota Starving Experiments geschah. Die Kombination von sehr wenig Nahrung und einer Menge körperlicher Arbeit erhöhte die Kortisolspiegel, was zu gesteigerten Wassereinlagerungen führte.

(Dies ist auch der Grund dafür, dass Menschen, die sich selbst extremen Hungerkuren aussehen und sehr viel Training absolvieren, dazu neigen, am stärksten mit Wassereinlagerungen zu kämpfen zu haben.)

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass das “Festmahl”, das während des Experiments zu einem sprunghaften Gewichtsverlust führte, die Kortisolspiegel der Probanden dramatisch senkte, was die starken Wasserausscheidungen erklärt.

Dies ist auch der Grund dafür, dass ein Refeed Tag oft einen Schub des Gewichtsverlustes produziert. Und dies ist auch der Grund dafür, dass der Gewichtsverlust nach einer Phase des „reversen Diätens“ häufig weiter vonstatten geht.

 

Wie Du Wassergewicht verlierst

Wenn Du den Artikel bis zu diesem Punkt aufmerksam verfolgt hast, dann wirst Du vielleicht bereits ein paar Tipps extrapoliert haben, um Wassereinlagerungen zu reduzieren.

  1. Übertreibe es nicht mit dem Kaloriendefizit
  2. Übertreibe es nicht mit Stunden für Stunden an Cardiotraining pro Woche
  3. Iss gelegentlich größere Mengen an Nahrungsmitteln

 

Und wie sich herausstellt, sind dies in der Tat effektive Strategien zur Reduzierung von Wassereinlagerungen, da sie die Kortisolspiegel senken.

Betrachten wir diese Strategien – und einige weitere Wege Wassereinlagerungen zu reduzieren - etwas näher.

 

Sei bei Deinem Kaloriendefizit nicht zu aggressiv

Wenn Du schnell Fett aber keine Muskeln abbauen willst, dann muss Dein Kaloriendefizit entsprechend groß – aber nicht zu groß – ausfallen.

Es gibt eine ganze Reihe von Gründen dafür, es nicht zu übertreiben und einer hiervon ist, dass ein zu großes Kaloriendefizit zu größeren Wassereinlagerungen führen kann.

Um dies zu vermeiden sollte Dein Kaloriendefizit bei 20 bis 25% liegen.

 

Übertreibe es nicht mit dem Training

Ja, dies ist ein Gewichtsabbauartikel, der Dir sagt, dass Du mehr essen und Dich weniger bewegen sollst, denn wenn Du versuchst Gewicht zu verlieren, aber viel Wasser einlagerst, kannst Du von beidem profitieren.

Während einer Diätphase empfehle ich nicht mehr als 3 bis 5 Stunden Training mit Gewichten und 1 bis 2 Stunden Cardiotraining pro Woche.

Dies ist ausreichend um große Mengen an Kalorien zu verbrennen, während Du Deine Muskelmasse aufrecht erhältst und Wassereinlagerungen minimierst.

Und vergiss Deine Entladewochen nicht.

 

Plane Schummeltage/Schummelmahlzeiten ein

Eine starke Erhöhung der Kalorienzufuhr kann eine starke Reduzierung des Wassergewichts anregen, was einer der Gründe dafür ist, dass ich während einer Diät regelmäßige Schummelmahlzeiten empfehle.

Du musst unter Umständen Deine Natrium- und Kaliumzufuhr anpassen

Bis jetzt haben wir noch nicht darüber gesprochen, wie die Natrium- und Kaliumzufuhr die Flüssigkeitsspiegel im Körper beeinflussen kann.

Natrium ist ein Mineralstoff, der Wasser in die Zellen bringt, was der Grund dafür ist, dass der Verzehr größerer Mengen an Natrium zu starken Wassereinlagerungen führen kann (3, 4).

Du hast das wahrscheinlich schon selbst am Morgen nach dem Verzehr einer großen salzigen Mahlzeit in einem Restaurant am Vorabend erlebt.

Aus diesem Grund sinken Wassereinlagerungen, wenn Du Deine Natriumzufuhr reduzierst.

Kalium ist ein anderer Mineralstoff, der die entgegengesetzte Auswirkung auf die zellularen Flüssigkeitsspiegel besitzt. Während Natrium Wasser in die Zellen transportier, transportiert Kalium Wasser aus den Zellen.

Dies ist der Grund dafür, dass Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass eine Beschränkung der Kaliumzufuhr Wassereinlagerungen steigern kann (5).

Bei den meisten Menschen ist die Ernährung reich an Natrium und recht arm an Kalium. Wenn Du kontrollieren willst, wie es bei Dir aussieht, kannst Du einen Nährstoffrechner verwenden. Hierbei solltest Du nicht vergessen, wie viel Salz Du zusätzlich verwendest (ein Teelöffel Salz liefert etwa 2,3 Gramm Salz).

Sehr wahrscheinlich liegt Deine Natriumzufuhr über der offiziellen Empfehlung von 2,3 Gramm pro Tag (wobei dieser Wert für Menschen mit Bluthochdruck, Menschen mit chronischen Nierenproblemen und Menschen über 51 bei 1,5 Gramm liegt).

Und wahrscheinlich liegt Deine Kaliumzufuhr unterhalb der Empfehlung von 4,7 Gramm pro Tag. Wenn dies der Fall ist, bist Du nicht alleine – eine unzureichende Kaliumzufuhr ist der in der westlichen Welt am häufigsten auftretende Nährstoffmangel.

Dieses Mineralstoffgleichgewicht trägt zu Wassereinlagerungen bei, aber das Ganze ist noch weitaus schlimmer.

Eine Studie der Harvard University fand heraus, dass Menschen mit dem höchsten Natrium zu Kalium Verhältnis im Vergleich zu Menschen mit dem niedrigsten Verhältnis ein doppelt so hohes Risiko aufwiesen, an einem Herzinfarkt zu sterben und ein um 50% höheres Sterberisiko aufgrund aller Ursachen aufwiesen (6).

Fazit ist, dass Menschen, deren Ernährung sehr reich an Natrium und sehr arm an Kalium ist, mit dem Feuer spielen.

(ich sollte jedoch anmerken, dass Menschen, die regelmäßig schwitzen, mehr Natrium benötigen können, um die Verluste über den Schweiß auszugleichen. Hier können 3,5 bis 4 Gramm pro Tag sinnvoll sein.)

Hier sind ein paar gute Faustregeln, um Deine Natriumzufuhr unter Kontrolle zu halten:

  • Achte auf den Natrium/Salz Gehalt von Fertiggerichten und Konservendosen, da diese häufig mit Natrium und Konservierungsstoffen vollgepackt sind.
  • Meide aus denselben Gründen Wurstkonserven.
  • Reduziere Deinen Konsum von Salz und salzhaltigen Gewürzen. Verwende Salz sparsam und verwende ein kalumbasiertes Salz Ersatzprodukt.
  • Achte auf Saucen und Salatdressings, da die auch oft sehr reich an Salz sind.
  • Auch Käse kann ein Problem darstellen. 100 Gramm Hartkäse können 300mg Natrium liefern.

 

Der beste Weg Deine Kaliumzufuhr zu erhöhen besteht darin, kaliumreiche Nahrungsmittel mit in Deine Ernährung aufzunehmen. Hierzu gehören unter anderem:

  • Bohnen
  • Grünblättriges Gemüse
  • Bananen
  • Kartoffeln
  • Joghurt
  • Lachs
  • Avocados
  • Pilze

 

Und wenn Du jetzt befürchtest, in Zukunft alles bei Deiner Ernährung planen zu müssen, sei beruhigt – Du musst Deine Kalium- und Natriumzufuhr nicht für immer überwachen.

Stattdessen solltest Du zunächst überprüfen, was funktioniert und was nicht und dann einfach Deinen gesunden Menschenversand benutzen, um gute Gewohnheiten aufrecht zu erhalten.

Das bedeutet, dass Deine Natrium- und Kaliumzufuhr etwas schwanken wird und es gelegentlich auch stärkere Schwankungen geben kann. Doch so lange Deine Zufuhr stabil ist und sich die meiste Zeit im richtigen Bereich befindet, ist alles in Ordnung.

 

Nimm Dir Zeit zum entspannen

Du kannst Deine Kortisolspiegel reduzieren, indem Du Dir jeden Tag etwas Zeit zur Entspannung gönnst. Hierzu gehören unter anderem:

  • Musik hören (7)
  • Tee trinken (8)
  • Ein Nickerchen machen (9)
  • Sich eine Massage gönnen (10)

 

Achte darauf, genug Schlaf zu bekommen

Qualitativ hochwertiger Schlaf ist etwas, das heutezutage dank langer Arbeitszeiten, Fernsehen, Videospielen und anderen Ablenkungen, die uns nachts lange wach halten, immer seltener wird.

Ein weiterer Grund genug Schlaf zu bekommen ist, dass zu wenig Schlaf und Ruhe die Kortisolspiegel erhöht (11), welche – wie Du jetzt weißt – Wassereinlagerungen verschlimmern.

Um dies zu verhindern solltest Du versuchen 7 bis 8 Stunden Schlaf zu bekommen.

 

Trinke mehr Wasser

Mediziner empfehlen eine Flüssigkeitszufuhr im Bereich von 3 bis 4 Litern Wasser pro Tag und auch wenn wir einen Teil hiervon bereits über die Nahrung zu uns nehmen, müssen wir trotzdem noch einige Liter Wasser pro Tag trinken.

 

Das Fazit zum Thema Wassereinlagerungen und Gewichtsverlust

Wenn Du auf Deine Kalorienzufuhr achtest, ein vernünftiges Trainingsprogramm befolgst, Diätpillen und Pulver schluckst und auf mysteriöse Art und Weise trotzdem kein Gewicht verlierst…

…dann hast Du es wahrscheinlich mit Wassereinlagerungen zu tun.

Versuche nicht Feuer mit Feuer zu bekämpfen, indem Du Deine Kalorienzufuhr weiter reduzierst und die körperlichen Belastungen weiter steigerst.

Versuche stattdessen die Ratschläge dieses Artikels zu befolgen und Waage und Spiegel werden in kürzester Zeit wieder Deine besten Freunde sein.

 

Referenzen:

  1. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19837921
  2. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11082166
  3. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19173770
  4. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8124802
  5. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9428447
  6. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21747015
  7. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21704068
  8. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17013636
  9. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20699115
  10. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/206389
  11. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20138072/

 

Quelle: https://www.muscleforlife.com/water-retention-and-weight-loss/

Von Michael Matthews

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18 wissenschaftlich basierte Wege Hunger und Appetit zu reduzieren
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Um Gewicht zu verlieren, musst Du im Allgemeinen Deine tägliche Kalorienzufuhr reduzieren. Unglücklicherweise führt eine Gewichtsabbaudiät oft zu gesteigertem Hunger und Appetit. Dies kann es extrem schwer machen Gewicht zu verlieren und das neue Gewicht zu halten.

Hier ist eine Liste von 18 wissenschaftlich basierten Wegen, um exzessiven Hunger und Appetit zu reduzieren.

 

1. Iss genügend Protein

Mehr Protein zu Deiner Ernährung hinzuzufügen, kann dabei helfen das Sättigungsgefühl zu erhöhen, was dazu führt, dass Du bei der nächsten Mahlzeit weniger isst, was wiederum beim Fettabbau hilft (1).

Eine Gewichtsabbaustudie verglich zwei Frühstücksvarianten, die dieselbe Kalorienmenge lieferten: eine bestand aus Eiern, die andere aus Bagels. Probanden, die Eier zum Frühstück aßen, verloren während der achtwöchigen Studie 65% mehr Gewicht und 16% mehr Körperfett (2).

Zusätzlich hierzu könnte eine hohe Proteinzufuhr dabei helfen, einen Muskelabbau zu verhindern, wenn die Kalorien für einen Gewichtsabbau reduziert werden (3).

Eine Proteinzufuhr von 20 bis 30% Deiner täglichen Kaloriezufuhr scheint Studien zufolge die besten Resultate zu liefern (3).

 

2. Wähle ballaststoffreiche Nahrungsmittel

Eine höhere Ballaststoffzufuhr dehnt den Magen, verlangsamt die Rate der Magenentleerung und beeinflusst die Ausschüttung von Sättigungshormonen (4).

Zusätzlich hierzu können Ballaststoffe im Darm fermentieren. Dies produziert kurzkettige Fettsäuren, was dabei hilft das Sättigungsgefühl weiter zu steigern (5).

In der Tat berichtet ein aktuelles Studienreview, dass die Zugabe von ballaststoffreichen Bohnen, Erbsen und Linsen zu den Mahlzeiten das Sättigungsgefühl im Vergleich zu Mahlzeiten, die nicht auf Hülsenfrüchten basierten, um 31% erhöhte.

Auch ballaststoffreiches Vollkorngetreide kann dabei helfen Hunger zu reduzieren und das Sättigungsgefühl steigern.

Der Verzehr von 14 Gramm Ballaststoffen pro Tag kann die Kalorienzufuhr um bis zu 10% reduzieren. Im Verlauf von 16 Wochen kann dies zu einem Gewichtsverlust von bis zu 1,9 Kilo führen (7).

Neuere Studien beobachteten weniger dramatische Resultate. Dies könnte mit unterschiedlichen Typen von untersuchten Ballaststoffen zusammenhängen. Viskosere Typen von Ballaststoffen wie Pektin, Beta Glucan und Guar Gummi scheinen stärker als weniger viskose Ballaststoffe zu sättigen (8).

Darüber hinaus werden nur wenige negative Wirkungen mit einer ballaststoffreichen Ernährung in Verbindung gebracht. Ballaststoffreiche Nahrungsmittel enthalten oft viele andere nützliche Nährstoffe inklusive Vitamine, Mineralstoffe, Antioxidantien und gesunde Pflanzenverbindungen (9).

Aus all diesen Gründen kann eine gesunde Ernährung, die ausreichende Mengen an Obst, Gemüse, Bohnen, Nüsse und Samen enthält, nicht nur den Gewichtsabbau, sondern auch die langfristige Gesundheit fördern.

 

3. Bevorzuge feste Nahrungsmittel vor flüssigen Nahrungsmitteln

Kalorien in fester Form und Kalorien in flüssiger Form können unterschiedliche Auswirkungen auf den Appetit haben.

Ein aktuelles Studienreview fand heraus, dass Menschen, die einen festen Snack zu sich nahmen mit einer um 38% geringeren Wahrscheinlichkeit als Menschen, die einen flüssigen Snack zu sich nahmen, bei der nächsten Mahlzeit mehr aßen (10).

Im Rahmen einer zweiten Studie berichteten Probanden, die einen halbfesten Snack zu sich nahmen im Vergleich zu Menschen, die einen flüssigen Snack zu sich nahmen, von einem geringeren Verlangen zu essen und einem stärkeren Sättigungsgefühl (11).

Feste Nahrungsmittel bedürfen mehr kauen, was dem Sättigungsgefühl mehr Zeit gibt, das Gehirn zu erreichen (12).

Wissenschaftler glauben außerdem, dass das zusätzliche Kauen es fester Nahrung erlaubt, länger mit den Geschmacksknospen in Kontakt zu bleiben, was auch das Sättigungsgefühl fördern kann (13).

 

4. Trinke Kaffee

Kaffee besitzt viele Vorzüge für Gesundheit und sportliche Leitungsfähigkeit – und kann auch dabei helfen, den Appetit zu reduzieren.

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Kaffe die Ausschüttung von Peptid YY (PYY) erhöht (14). Dieses Hormon wird im Verdauungstrakt in Reaktion auf einen Verzehr von Nahrung ausgeschüttet und fördert das Sättigungsgefühl.

Wissenschaftler glauben, dass die PYY Spiegel bei der Bestimmung der Menge, die Du wahrscheinlich essen wirst, eine wichtige Rolle spielen (15).

Interessanterweise könnte koffeinfreier Kaffee die stärkste Reduzierung des Hungers bewirken, wobei die Wirkungen für bis zu 3 Stunden nach dem Konsum anhalten (16).

Es bedarf jedoch weiterer Studien um exakt sagen zu können, wie dies genau funktioniert.

 

5. Trinke viel Wasser

Wasser zu trinken kann dabei helfen den Hunger zu reduzieren, den du vor Mahlzeiten verspürst. Es kann außerdem das Sättigungsgefühl nach einer Mahlzeit steigern und einen Gewichtverlust fördern (17).

In der Tat zeigen Studien, dass Menschen, die zwei Gläser Wasser direkt vor einer Mahlzeit trinken, 22% weniger als diejenigen aßen, die kein Wasser tranken (18). Wissenschaftler glauben, dass etwa 500 ml Wasser ausreichend sind, um den Magen ausreichend zu dehnen, um Sättigungssignale zum Gehirn zu senden (18).

Wasser ist auch dafür bekannt, dass es den Magen schnell passiert. Damit dieser Tipp funktioniert, ist es am besten Wasser so kurz wie möglich vor einer Mahlzeit zu trinken.

Interessanterweise scheint eine Suppe direkt vor einer Mahlzeit dieselbe Wirkung zu entfalten. Wissenschaftler beobachteten, dass der Verzehr einer Schüssel Suppe direkt vor einer Mahlzeit den Hunger reduzierte und die Gesamtkalorienzufuhr durch die Mahlzeit um etwa 100 senkte (19).

 

6. Iss bewusst

 

Unter normalen Umständen weiß Dein Gehirn, ob Du hungrig oder satt bist. Schnell zu essen oder zu essen, wenn Du abgelenkt bist, kann es schwieriger für Dein Gehirn machen, diese Signale zu erkennen.

Löse dieses Problem, indem Du Ablenken eliminierst und Dich auf die Nahrungsmittel vor Dir konzentrierst – ein Schlüsselaspekt von bewusstem Essen.

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass bewusstes essen dabei helfen kann, mehr Vergnügen beim Essen zu erleben. Dies kann Dir außerdem dabei helfen, den Fokus mehr auf Qualität als auf Quantität zu legen und eine übermäßige oder unkontrollierte Nahrungszufuhr zu reduzieren (20).

Es scheint außerdem eine Verbindung zwischen Hunger, Sättigung und was Deine Augen sehen zu geben.

Ein Experiment bot Studienteilnehmern zwei identische Milchshakes an. Einer wurde als „620 kcal Genuss“ bezeichnet, während der andere ein „120 kcal Schonkost“ Label bekam. Auch wenn beide Gruppen dieselbe Anzahl von Kalorien konsumierte, sanken die Spiegel der Hungerhormone bei denjenigen, die glaubten, dass sie den kalorienreichen Shake getrunken hatten (21).

Zu glauben, dass ein Getränk mehr Kalorien enthält, kann also die Gehirnareale aktivieren, die mit dem Sättigungsgefühl in Verbindung stehen (22).

Wie satt Du Dich fühlst kann also von dem abhängen, was Du siehst und darauf zu achten, was Du isst, kann sehr nützlich sein.

 

7. Genieße dunkle Schokolade

Man glaubt, dass der bittere Geschmack von dunkler Schokolade dabei helfen kann, den Appetit zu reduzieren und Gelüste auf Süßes zu lindern (23).

Wissenschaftler glauben auch, dass die in dunkler Schokolade enthaltene Stearinsäure dabei helfen kann, die Verdauung zu verlangsamen und hierdurch das Sättigungsgefühl weiter zu steigern (24). Interessanterweise könnte bereits der einfache Geruch von dunkler Schokolade dieselbe Wirkung entfalten.

Eine Studie beobachtete, dass ein einfaches Riechen an 85%-iger dunkler Schokolade sowohl Appetit als auch Hungerhormone genauso stark wie der Verzehr der Schokolade reduzierte (25).

Trotzdem werden weitere Studien benötigt, um die Auswirkungen von dunkler Schokolade auf das Sättigungsgefühl zu untersuchen.

 

8. Iss etwas Ingwer

Ingwer wird mit vielen Gesundheitsvorzügen in Verbindung gebracht. Dies umfasst die Reduzierung von Übelkeit, Entzündung und Blutzuckerspiegel.

Interessanterweise fügen aktuelle Untersuchungen dieser Liste einen weiteren Vorzug hinzu: eine Reduzierung des Hungers.

Eine Studie fand heraus, dass der Konsum von 2 Gramm in heißem Wasser gelöstes Ingwerpulver zum Frühstück den Hunger reduzierte, den Studienteilnehmer nach einer Mahlzeit verspürten (26).

Diese Studie war jedoch klein und es bedarf weiter Humanstudien, bevor definitive Schlussfolgerungen gezogen werden können.

 

9. Würze Deine Mahlzeiten

Ingwer könnte nicht das einzige Gewürz sein, das den Hunger reduziert.

Ein aktuelles Studienreview untersuchte die Auswirkungen von Capsaicin, das sich in Chilischoten wiederfindet und von Capsiat, welches sich in Paprika wiederfindet. Diese Studie fand heraus, dass beide Verbindungen dabei helfen können, den Hunger zu reduzieren und das Sättigungsgefühl zu steigern (27).

Darüber hinaus könnte auch die Fähigkeit dieser Verbindungen Wärme zu generieren die Anzahl der Kalorien erhöhen, die nach einer Mahlzeit verbrannt werden (27).

Diese Wirkungen konnten jedoch nicht bei allen Studien beobachtet werden und bleiben gering. Zusätzlich können Menschen, die diese Nahrungsmittel oft essen, im Lauf der Zeit eine Gewöhnung entwickeln.

 

10. Iss von kleineren Tellern

Eine Reduzierung der Größe Deines Essgeschirrs kann dir dabei helfen, unterbewusst Deine Portionsgröße zu reduzieren. Dies wird Dir mit großer Wahrscheinlichkeit dabei helfen, weniger Nahrung zu konsumieren, ohne dass Dir etwas fehlt (28).

Interessanterweise kann dieser Effekt selbst den bewußtesten Esser an der Nase herum führen. Eine Studie konnte z.B. beobachten, dass sich selbst Ernährungsexperten unterbewusst 31% mehr Eiscreme nahmen, wenn sie ausreichend große Eisschüsseln bekommen hatten (29).

Eine weitere Studie berichtete, dass Probanden, die sich selbst an Snacks aus großen Schüsseln bedienten, 142 kcal mehr als diejenigen aßen, die aus kleineren Schüsseln aßen (30).

 

11. Verwende eine größere Gabel

Die Größe Deines Bestecks könnte dramatische Auswirkungen darauf besitzen, wie viel Nahrung Du brauchst, um satt zu werden.

Eine Studie beobachtete, dass Probanden, die größere Gabeln benutzten, 10% weniger als diejenigen aßen, die ihre Mahlzeiten mit einer kleineren Gabel aßen (31).

Die Wissenschaftler kamen zur Schlussfolgerung, dass kleine Gabeln den Menschen das Gefühl geben könnten, dass sie nicht so große Fortschritte bei der Stillung ihres Hungers machen, was dazu führt, dass sie mehr essen.

Es sei angemerkt, dass diese Wirkung nicht auf die Größe aller Utensilien zutrifft. Größere Schöpflöffel können die Menge an verzehrter Nahrung pro Mahlzeit um bis zu 14,5% erhöhen (29).

 

12. Sportliches Training

Man glaubt, dass sportliches Training die Aktivierung von Gehirnregionen reduziert, die mit Gelüsten nach Nahrung in Verbindung stehen, was in einer niedrigeren Motivation zu essen resultieren kann (32).

Sport kann außerdem die Spiegel der Hungerhormone reduzieren, während gleichzeitig das Sättigungsgefühl gesteigert wird (33).

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass aerobes Training und Widerstandstraining gleich effektiv sind, wenn es um eine Reduzierung der Hormonspiegel und die Größe der nach dem Training verzehrten Mahlzeiten geht (34).

 

13. Verliere Fett im Bereich der Körpermitte

Neuropeptid Y (NPY) ist ein Hormon, das Appetit und Energiegleichgewicht beeinflusst. Man glaubt, dass höhere NPY Spiegel den Appetit steigern und sogar den Prozentsatz der in Form von Fett gespeicherten Kalorien verändern kann (45).

Interessanterweise haben Wissenschaftler herausgefunden, dass Körperfett – und insbesondere Körperfett rund um die Organe – die Produktion von NPY erhöhen kann (36).

Aufgrund dieser Beobachtung könnte ein Verlust von Fett im Bereich der Körpermitte dabei helfen, Appetit und Hunger zu reduzieren.

 

14. Achte auf genug Schlaf

Auch genügend Schlaf zu bekommen kann Dir dabei helfen den Hunger zu reduzieren und vor einer Gewichtszunahme schützen.

Studien zeigen, dass zu wenig Schlaf Hunger und Appetit um bis zu 24% erhöhen und die Spiegel einiger Sättigungshormone um bis zu 26% reduzieren kann (37).

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen auch, dass Individuen, die weniger als sieben Stunden pro Nacht schliefen, ihren Sättigungsgrad nach dem Frühstück um 26% niedriger bewerteten (40).

Es ist erwähnenswert, dass mehrere Studien zu wenig Schlaf – im allgemeinen als weniger als sechs Stunden pro Nacht definiert – mit einem um bis zu 55% höheren Risiko für Fettleibigkeit in Verbindung bringen (41).

 

15. Reduziere Deinen Stress

Exzessiver Stress ist dafür bekannt, dass er die Spiegel des Hormons Kortisol erhöht. Auch wenn dieser Effekt zwischen Individuen variieren kann, werden erhöhte Kortisolspiegel im Allgemeinen mit gesteigerten Gelüsten nach Nahrung und einem gesteigerten Trieb zu essen in Verbindung gebracht (41).

Stress kann außerdem die Spiegel von Peptid YY (PYY) – einem Sättigungshormon – reduzieren (42). In einem aktuellen Experiment nahmen Probanden nach einem stressigen Test durchschnittlich 22% mehr Kalorien als nach einer stressfreien Version desselben Tests zu sich (43).

Wege zu finden, Deine Stresslevel zu senken, könnte Dir nicht nur dabei helfen, Deinen Hunger zu senken, sondern auch Dein Risiko für Fettleibigkeit und Depressionen reduzieren (44).

 

16. Iss Omega 3 Fettsäuren

Omega-3 Fettsäuren – insbesondere die Varianten, die sich in Fisch und Algenöl wiederfinden – besitzen die Fähigkeit, die Spiegel des Sättigungshormons zu erhöhen (45).

Eine Ernährung die reich an Omega-3 Fettsäuren ist, könnte auch die Sättigung nach Mahlzeiten reduzieren, wenn die Kalorien für einen Gewichtsabbau eingeschränkt werden (46).

Bis jetzt wurden diese Wirkungen nur bei übergewichtigen und fettleibigen Probanden beobachtet. Es bedarf weiterer Untersuchungen, um herauszufinden, ob dies auch auf schlanke Menschen zutrifft.

 

17. Wähle proteinreiche Snacks

Snacken ist eine Sache der individuellen Präferenzen. Wenn es Teil Deiner täglichen Routine ist, dann solltest Du Snacks wählen, die proteinreich anstatt fettreich sind.

Proteinreiche Snacks können das Sättigungsgefühl steigern und die Gesamtkalorienzufuhr bei der nächsten Mahlzeiten reduzieren.

Ein proteinreicher Joghurt reduziert den Hunger z.B. effektiver als fettreiche Cracker oder ein fettreicher Schokoladensnack (47).

Am Nachmittag gegessener proteinreicher Joghurt könnte Dir außerdem dabei helfen, zum Abendessen etwa 100 kcal weniger als nach den anderen beiden Snacks zu essen. (47).

 

18. Visualisiere den Verzehr von Nahrungsmitteln, nach denen Du Gelüste verspürst

Laut einiger Wissenschaftler kann die alleinige visuelle Vorstellung des Verzehrs von Nahrung, nach denen es Dir gelüstet, das Verlangen reduzieren, diese zu essen.

Bei einem Experiment stellten sich 51 Probanden zuerst vor, entweder 3 oder 33 M&Ms zu essen, bevor sie Zugang zu einer Schüssel dieser Süßigkeit bekamen. Diejenigen, die sich vorgestellt hatten, mehr M&Ms gegessen zu haben, aßen durchschnittlich 60% weniger Süßigkeiten (48).

Die Wissenschaftler konnten denselben Effekt beobachten, als sie das Experiment mit Käse anstelle mit M&Ms durchführten.

Es scheint so, als ob die Visualisierungsübung den Geist dazu bringt zu glauben, dass Du bereits die gewünschten Nahrungsmittel gegessen hast, was Dein Verlangen nach diesen Nahrungsmitteln signifikant reduziert.

 

Zusammenfassung

Hunger ist ein wichtiges und natürliches Signal, das Du nicht ignorieren solltest.

Die erwähnten Tipps sind lediglich einige einfache Wege, um Deinen Appetit und Hunger zwischen den Mahlzeiten zu reduzieren.

 

Referenzen:

  1. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15466943
  2. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2755181/
  3. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23107521
  4. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15684339
  5. http://www.mdpi.com/2227-9032/3/2/364
  6. http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/oby.20782/full
  7. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11396693
  8. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21676152
  9. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23885994
  10. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23815144
  11. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22258267
  12. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/2484785
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  18. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25893719
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  21. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21574706
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  38. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1553154
  39. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24129360
  40. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/2062140
  41. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3740553/
  42. https://link.springer.com/article/10.1007/s40519-015-0231-y
  43. http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1038/oby.2008.493/full
  44. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2831158/
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  46. http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0195666308004972
  47. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4190484/
  48. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21148388

Quelle https://www.healthline.com/nutrition/18-ways-reduce-hunger-appetite#section19

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