Ernährung

Tipps der Woche  Tipp: Iss ausreichend Cholesterin
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Es gibt keine Korrelation zwischen Cholesterinzufuhr und den Spiegeln des schlechten Cholesterins in Deinem Blut. Du brauchst Cholesterin, um Deine Testosteronspiegel zu erhöhen.

Die Cholesterin – Testosteron Verbindung

Testosteron wird aus Cholesterin hergestellt. Es gibt für unseren Körper keinen anderen Weg, Testosteron natürlich herzustellen. Wenn Du auf Cholesterin verzichtest, dann kannst Du Dir deshalb sicher sein, dass Du die Produktion eines der kraftvollsten muskelaufbauenden Hormone beeinträchtigst: Testosteron. Es ist an der Zeit auf die Eiklar und die Hühnchenbrust zu verzichten.

 

Aber Cholesterin ist doch schlecht!

Was ist mit den potentiellen Folgen von cholesterinreichen Nahrungsmitteln für die Gesundheit? Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass wir mit unseren Ansichten zu Cholesterin in der Vergangenheit völlig falsch gelegen haben könnten. Es scheint nur eine geringe Korrelation zwischen der Cholesterinzufuhr über die Nahrung und den Cholesterinspiegeln im Blut zu geben. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Kohlenhydrate minimiert werden. Diese Untersuchungen zeigen darüber hinaus, dass Menschen mit höheren Cholesterinspiegeln dazu neigen länger zu leben.

Verstehe dies nicht falsch: Du solltest nicht absichtlich versuchen Deine Serum Cholesterinspiegel zu erhöhen. Genauso wenig solltest Du Dir über eine zu hohe Cholesterinzufuhr Gedanken machen. Iss hauptsächlich Bio Nahrungsmittel, minimiere stärkehaltige Nahrungsmittel, iss reichlich Gemüse, verwende ein Fischölsupplement und trainiere regelmäßig.

Worüber Du Dir Gedanken machen solltest, sind Deine Serum Triglyzeridspiegel. Es konnte gezeigt werden, dass hohe Cholesterinspiegel ein wichtiges Alarmsignal sind, wenn es um potentielle Herz-Kreislaufprobleme und Erkrankungen geht. Minimiere Deine Triglyzeridspiegel indem Du Deine Gesamtkohlenhydratzufuhr reduzierst, täglich Omega-3 Fettsäuren und grünen Tee konsumierst und mindestens 5 Stunden pro Woche mit einem Mix aus Widerstandstraining und Training für Dein Energiesystem verbringst.

 

Iss mehr Eier und weniger Geflügel

Ich esse öfter mit Pavel Tsatsouline. Ich werde das erste Mal niemals vergessen. Ich bestellte Hähnchen Tacos. Als ich diese bestellte warf er mir einen drohenden Blick zu und sagte „Hühnchen macht Dich schwach.“ Dann erzählte er mir, dass ganze Eier aus zwei Gründen gut sind. Erstens sind sie exzellent um Dir dabei zu helfen Muskeln und Kraft aufzubauen. Zweitens halten sie Hähnchen davon ab, geboren zu werden

Er hat recht. Ganze Eier, Rindfleisch, Schrimps, Käse und andere cholesterinreiche Nahrungsmittel sind essentiell, um Deine Testosteronspiegel zu maximieren.

 

Tipp: Baue Bizeps mit 5-3 Countdowns auf

Dies ist eine der besten Trainingsmethoden für die Bizeps. Sie ist sehr viel anders, aber sehr effektiv.

Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-build-your-biceps-with-5-3-countdowns

Diese Methode ist als 5-3 Countdown Methode bekannt. Auch wenn sie für nahezu jede in ihrer Entwicklung zurückhängende Muskelgruppe verwendet werden kann, hat sie sich als besonders effizient für in ihrer Entwicklung zurückliegende Bizeps erwiesen. Diese Methode funktioniert folgendermaßen:

 

Überblick

Führe mehrere Trainingseinheiten pro Woche aus, während denen Du Deine Bizeps für eine zuvor bestimmte Zeitspanne unter Last hart anspannst, worauf isometrisches halten mit Wiederholungen über den vollen Bewegungsraum folgen.

 

Die Ausführung

Gehe nach dem Aufwärmen zu Kabelcurls über. Kabelcurls funktionieren bei dieser Methode besser als Langhantelcurls.

  1. Curle das Gewicht nach oben und halte es in der höchsten Position. Spanne Deine Muskeln 5 Sekunden lang hart an (dies ist das erste isometrische Halten der Übung. Führe danach ohne Pause 5 normale Wiederholungen über den vollen Bewegungsraum aus. Pausiere hiernach für lediglich 10 Sekunden und gehe dann zum nächsten Schritt über.
  2. Nach der 10 Sekunden Pause tust Du es erneut, wobei das isometrische Halten jetzt nur 4 Sekunden lang dauert. Führe danach 4 normale Wiederholungen aus und pausiere erneut für 10 Sekunden.
  3. Wiederhole das Ganze ein weiteres Mal, wobei Du die isometrische Kontraktion nur 3 Sekunden lang hältst und anschließend 3 normale Wiederholungen ausführst.
  4. Alles Obige ist ein Satz. Pausiere hiernach für etwa 3 Minuten und führe insgesamt 3 Sätze aus.

 

Die Frequenz ist der Schlüssel

Drei solcher Sätze von einer Übung sind alles, was Du für Deine Bizeps an diesem Tag brauchst. Das scheint nicht viel zu sein, aber die Magie liegt hier in der Frequenz. Führe dieses Programm drei- bis viermal pro Woche mit mindestens einem Tag Pause zwischen den einzelnen Bizeps Trainingseinheiten aus. Du kannst an diesem Tag auch noch andere Muskelgruppen trainieren, aber fange immer mit dem Bizepstraining an, da es sich um einen Spezialisierungsplan handelt.

Viele Trainierende verwenden diese Methode auch gerne für die Trizeps am selben Tag. Trizepsdrücken am Kabel mit einem Seilgriff funktioniert bei dieser Methode recht gut.

 

Erklärung

Es ist optimal die längsten isometrischen Kontraktionen mit den höchsten Wiederholungszahlen zu kombinieren. Du führst den größten Teil der Arbeit dann aus, wenn Du über die meiste Energie verfügst und danach sinken die Dauer der isometrischen Kontraktionen und die Wiederholungen, um der Akkumulation der Erschöpfung Rechnung zu tragen.

 

Tipp: Meide diese Trainingsfehler

Willst Du muskulöser und stärker werden? Dann musst Du diese schlechten Angewohnheiten eliminieren.

Von Paul Carter

Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-avoid-this-major-training-mistake

Hast Du jemals folgendes gedacht? „Ich führe Programm X aus und erziele gute Resultate. Hmm, vielleicht sollte ich zu Programm Y wechseln und dieses ausprobieren.“

Denke eine Minute hierüber nach. Du erzielst bereits gute Resultate, aber Du willst etwas anderes ausprobieren…um zu sehen, ob Du damit gute Resultate erzielen? Das macht keinen Sinn. Wie wäre es bei dem zu bleiben, das funktioniert und minimale Änderungen vorzunehmen, wenn die Fortschritte zum Stillstand kommen?

 

Höre auf damit von Trainingsprogramm zu Trainingsprogramm zu springen

Trainingsprogramm Hopping ist heute zutage außer Kontrolle geraten. Warum? Häufig ist es eine Sache der Nachahmung. Die Leute sehen jemand sehr muskulöses und fragen natürlich nach, welches Trainingsprogramm diese Person verwendet. Man sagt, dass es beim Training keine Geheimnisse gibt, aber es gibt einige. Hier ist eines davon:

Das Trainingsprogramm von jemand anderem zu kopieren wird Dich nicht wie diese Person aussehen lassen. Verändere kein Programm, das bereits gut für Dich funktioniert, weil Du einen Anfall von Penisneid hast.

Die meisten starken Trainierenden haben etwas gemeinsam – sie verfügen über eine gute Intuition bezüglich dem, was für sie funktioniert und sie Verwenden dies über Jahre als grundlegende Richtlinie für ihr Training. Der sechsfache Mr. Olympia Dorian Yates hat sein Trainingsprogramm seit er mit dem Bodybuilding begonnen hat genau dreimal verändert. Dreimal. Er hatte herausgefunden was für ihn funktioniert und er hat dies so lange zu seinem Vorteil genutzt, bis er gezwungen war Änderungen vorzunehmen.

 

Die Lektion

Hüpfe nicht von Programm zu Programm wenn das was Du tust funktioniert. Finde einen Satz von vernünftigen Prinzipien, die für Dich funktionieren und verbringe Deine Jahre damit, Dein Training um diese herum zu planen. Dieses Fundament ist die Quelle aus der Du schöpfen kannst, um weiter Fortschritte zu erzielen.

 

Tipp: Beginne jede Trainingseinheit mit einer Kraftübung

Konzentriere dich auf eine schwere Grundübung und führe danach etwas unterstützendes Training aus.

Von Christian Thibaudeau

Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-start-every-workout-with-a-strength-move

 

Konzentriere Dich auf die Übung und nicht auf die Muskelgruppe

Basiere jede Trainingseinheit auf einer Grundübung und nicht auf einer Muskelgruppe. Und abhängig davon, wie Deine Leistungen bei dieser Übung ausfallen verwendest Du unterstützende Übungen, um die Schwachpunkte zu eliminieren. Du brauchst nicht viel Zeit damit verbringen an Deinen natürlichen Stärken zu arbeiten, weil diese ausreichend durch de Hauptübung trainiert werden. Es sind die schwachen Glieder in der Kette, die zusätzliche Arbeit brauchen.

Wenn Du über dominante Quadrizeps und einen schwachen Gluteus verfügst, dann brauchst Du nicht viel (oder gar keinen) zusätzlichen Stimulus für die Quadrizeps, da diese bereits reichlich Stimulus durch das Training von Kniebeugen erfahren werden. Wenn es eine persönliche Stärke gibt, dann wird Dein Körper dazu neigen, diese bei Kniebeugen mehr zu verwenden.

Dein unterstützendes Training sollte bei dieser Trainingseinheit also so gewählt werden, dass es die schwachen Glieder in der Kette Deiner Hauptübung stärkt. Die Hauptübung dient zusätzlich als diagnostisches Werkzeug um Dir zu sagen, was Du korrigieren musst und als Auswertungswerkzeug um Dir zu sagen, ob die unterstützenden Übungen ihren Zweck erfüllen.

Beginne mit der Hauptübung, wähle eine Kraftübung die Deinen Schwachpunkt adressiert und führe dann ein bis drei kleinere gezielte Übungen aus, um die einzelnen Muskeln zu stärken. Verschwende kein Volumen auf Muskeln, die bereits dominant sind. Dein Körper verfügt nur über eine begrenzte Kapazität sich anzupassen.

 

Beispiele

Teile Deine Trainingswoche auf diese vier Trainingseinheiten auf:

  1. Kreuzheben und unterstützende Übungen
  2. Bankdrücken und unterstützende Übungen
  3. Kniebeugen und unterstützende Übungen
  4. Drücken über Kopf und unterstützende Übungen

 

Du musst nicht exakt diese Übungen verwenden, aber eine sehr eng verwandte Variation sollte das Zentrum Deiner Trainingseinheiten darstellen.

 

Tipp: Priorisiere für maximale Resultate

Muskulöse, starke Trainierende tun dies. Schmale, schwache Trainierende tun es nicht. Hier ist eine harte Lektion, die Du lernen musst.

Von Paul Carter | 06/19/16

Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-prioritize-for-maximum-results

 

Der beste Weg schlecht zu sein

Der beste Weg nur durchschnittliche Resultate zu erzielen besteht darin zu versuchen alles auf einmal zu tun. Sie verstehen das Konzept der „langen Zeit“ unter der Stange.

Frage erfolglose Trainierende über ihre Ziele. Die Liste wird länger als die Speisekarte bei McDonalds sein. „Nun, ich möchte Fett im Bereich X loswerden. Ich möchte außerdem X Kilo auf der Bank drücken und X Zentimeter an den Armen aufbauen und insgesamt muskulöser werden und an einem Bodybuilding Wettkampf teilnehmen und danach an einem Powerlifting Wettkampf teilnehmen…“

Sechs Monate später hat sich bei diesen Leuten nichts verändert. Sie haben keine Fortschritte erzielt und sie haben keines ihrer Ziele erreicht. Sie sind weder muskulöser noch stärker oder schlanker.

 

Tue stattdessen Folgendes

Wähle ein Ziel und konzentriere all Deine Energie darauf, dieses innerhalb einer realistischen Zeitspanne zu erreichen. Wenn Du versuchst definiert zu werden, dann solltest Du nicht wegen ein paar Krafteinbußen hier und da herumjammern.

Versuchst Du Deine Leistungen beim Bankdrücken zu steigern oder willst Du schlank für den Strand werden? Wenn Du ein paar Zentimeter an den Armen aufbauen willst sollte Dir klar sein, dass Du auch körperweit Muskelmasse aufbauen musst, wobei Du Dein Armtraining eine Zeit lang priorisieren kannst. Schließlich wirst Du niemanden finden, der 70 Kilo wiegt und 50-er Oberarme hat.

 

Die Lektion

Höre auf, auf mehreren Hochzeiten zu tanzen. Tue das, was wirklich muskulöse Jungs tun: konzentriere Dich auf eine Sache und gib alles, um dieses Ziel zu erreichen.

 

Tipp: Befolge die 2 Tage Regel

Diese einfach befolgbare Richtlinie wird Deine Regeneration maximieren und sicherstellen, dass jede Trainingseinheit zu Zuwächsen führt.

Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-follow-the-two-day-rule

Es gibt zwei Richtlinien, die Du befolgen solltest, wenn Du

  1. hart und schwer trainierst
  2. ein erfahrener Trainierender bist

 

1. Trainiere nicht an mehr als 2 Tagen in Folge

Selbst wenn Dein Ziel in einer Maximierung Deiner Muskelmasse besteht, sollte Dein Programm darauf basieren, bei den großen Grundübungen stärker zu werden. Um Deinen Körper in die bestmögliche Position zu versetzen diese Übungen bei jeder Trainingseinheit auf hohem Niveau zu trainieren, ist es am besten, nicht an mehr als zwei Tagen in Folge zu trainieren.

Ja, es ist möglich öfter zu trainieren, aber Deine Leistungen werden bei der dritten Trainingseinheit leiden. Der einzige Weg, der auf lange Sicht funktionieren wird, ist eine oder zwei dieser Trainingseinheiten recht leicht zu halten. Wenn Du planst bei jeder Trainingseinheit hart zu trainieren – wenn Du planst Grundübungen und unterstützende Übungen auszuführen – dann solltest Du es vermeiden an mehr als 2 Tagen in Folge zu trainieren.

Erinnere Dich daran, dass es nicht darum geht, wie viel Du tun kannst und damit durchkommen kannst – es geht darum, jedes Mal wenn Du ins Fitnessstudio gehst, auf dem höchstmöglichen Level zu trainieren. Wenn Du nicht daran arbeitest Dich bei jeder Trainingseinheit auf irgendeine Art und Weise zu verbessern, dann verschwendest Du lediglich Deine Zeit.

2. Pausiere nicht an zwei Tagen in Folge

Nachdem ich über Jahre Sportler auf hohem Niveau trainiert habe, kann ich Folgendes mit Sicherheit sagen: Wenn Sportler ein Montag/Dienstag/Donnerstag/Freitag Trainingsprogramm absolvieren, wird die erste Trainingseinheit der Woche immer ihre schlechteste sein. Man würde vielleicht glauben, dass ein Sportler nach einem freien Wochenende gut ausgeruht ist und bessere Leistungen erbringen sollte. Dem ist nicht so.

Auch wenn eine Person körperlich ausgeruht ist, werden die Leistungen leiden, weil das Nervensystem nach 2 Tagen Pause träge ist und es schwerer ist, das Nervensystem während der Trainingseinheit zu aktivieren. Das ist der Grund dafür, dass ich unter normalen Umständen (abgesehen von Krankheiten und Verletzungen) dringend empfehle, niemals zwei Tage in Folge zu pausieren.

Wie Du diese Regeln anwenden kannst

  • Montag: Trainingstag 1
  • Dienstag: Trainingstag 2
  • Mittwoch: Trainingsfrei
  • Donnerstag: Trainingstag 3
  • Freitag: Trainingsfrei
  • Samstag: Trainingstag 4
  • Sonntag: Trainingsfrei

 

Dies ist der Trainingssplit, der es Dir erlauben sollte die höchste Anzahl von Trainingseinheiten mit maximaler Qualität pro Woche zu absolvieren.

 

Quelle: https://www.t-nation.com/diet-fat-loss/tip-eat-enough-cholesterol

Von Chad Waterbury

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Tipps der Woche Tipp: Kontrolliere Dein Insulin mit Nahrung
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Insulin kann Dein Freund und Dein Feind sein. Hier sind einige Wege, um es für Dich anstatt gegen Dich arbeiten zu lassen

Insulin hat einen recht schlechten Ruf bekommen, aber im Grunde genommen ist es einfach nur ein Hormon, dass der Körper in Reaktion auf die Nahrungsmittel herstellt, die wir essen. Es kann uns dabei helfen Energie, die wir in Form von Nahrung zugeführt haben entweder in den Muskelzellen (gut) oder in den Fettzellen (schlecht) zu speichern.

Je mehr Muskeln Du hast – und je besser die Insulinsensitivität dieser Muskeln ausfällt – desto größer ist Deine Kapazität Muskelglykogen zu speichern. Idealerweise würdest Du mehr von dem was Du isst als Muskeln speichern, während Du gleichzeitig schlanker wirst, was bedeutet, dass Du die Menge an Fett reduzierst, die Du speicherst. Unmöglich? Nein. Du kannst Deine Körperkomposition verändern, indem Du Deine Insulinsensitivität veränderst und Du kannst Deine Insulinsensitivität mit Nahrung verändern.

 

Wie Du Insulin mit Nahrung kontrollierst

Einige denken, dass ein Verzicht auf Kohlenhydrate der Schlüssel zur Schlankheit ist, aber wenn Du vollständig auf Kohlenhydrate verzichtest, macht dies die Muskelglykogensynthese schwieriger. Und wenn Du Sport treibst oder Dir Deine Leistungen im Kraftraum wichtig sind, dann wird Dich dies daran hindern, Deine Leistungen zu maximieren.

Kohlenhydrate sind eine schnell wirksame bioenergentische Energiequelle. Natürlich wird eine unnötig hohe Kohlenhydratzufuhr über den ganzen Tag nicht ohne Konsequenzen bleiben. Diese wird Dich abhängig davon, wie exzessiv sie ausfällt insulinresistenter machen. Stattdessen solltest Du die meisten Deiner Kohlenhydrate während des Zeitfensters rund um Dein Training essen, wenn Du die meisten Kohlenhydrate benötigst und verbrauchst.

Hier sind einige weitere hilfreiche Tipps:

 

Achte auf eine ausreichende Ballaststoffzufuhr – aber nicht während des Zeitfensters rund um Dein Training.

Von einer Erhöhung der Ballaststoffzufuhr konnte außerdem gezeigt werden, dass sie eine Blutzuckerspiegel senkende Wirkung besitzt und die Insulinsensitivität des Körpers steigern kann. Die einzige Einschränkung besteht darin, dass Du rund um Dein Training keine ballaststoffreichen Mahlzeiten zu Dir nehmen solltest. Während dieses Zeitfensters ist eine starke Insulinausschüttung wünschenswert, die Dir dabei hilft, Deine Trainingsernährung direkt in Deine Muskelzellen zu transportieren.

 

Iss langsamer

Mehrere Studien haben gezeigt, dass Menschen, die schneller essen, eine höhere Insulinresistenz aufweisen. Diese Studien haben Faktoren wie genetische Veranlagung, BMI, Kalorienzufuhr, Taillenumfang und Triglyzeridspiegel berücksichtigt. Trotzdem konnte schnelles Essen mit Übergewicht und Fettleibigkeit in Verbindung gebracht werden und man glaubt, dass schnelles Essen es den Appetit unterdrückenden Hormonen schwieriger macht, ihre Wirkung zu entfalten, was letztendlich die Fähigkeit von Insulin beeinträchtigt, seine Aufgabe zu erfüllen.

 

Tipp: Baue die ganze Zeit über Muskeln auf oder erhalte Deine bestehenden Muskeln aufrecht

Fett zu verlieren muss nicht bedeuten, dass Du Muskeln verlierst. Und der Aufbau von Muskeln muss nicht bedeuten, dass Du fett wirst. Hier sind die Fakten.

Von Benjamin Liu

Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-build-or-preserve-muscle-at-all-times

Einige Menschen sagen, dass Du in einem Kaloriendefizit keine Muskeln aufbauen kannst. Aber die Menge an Muskeln, die Du aufbaust, hängt von weitaus mehr als Deiner Kalorienzufuhr ab:

  • Wie weit bist Du fortgeschritten?
  • Wie viel Zeit steht Dir für Dein Training zur Verfügung?
  • Wie viel Ruhe bekommst Du?
  • Wie ernährst Du Dich?
  • Wie hoch fällt Dein Kaloriendefizit wirklich aus?

 

Dich richtig zu ernähren, richtig zu trainieren und Dich ausreichend zu erholen sind beim Muskelaufbau die wichtigsten Faktoren und so lange Du kein riesiges Kaloriendefizit (mehr als 500 kcal) einhältst, kannst Du weiterhin Muskeln aufbauen. Es ist möglich Muskeln aufzubauen ohne Fett aufzubauen. Und anders als allgemein geglaubt wird ist es sogar möglich Muskeln aufzubauen, während Du Fett verlierst.

Aber wird die Person, die einen Kalorienüberschuss einhält, nicht größere Zuwächse erzielen? Ja, aber wahrscheinlich nicht in dem Umfang, wie Du vielleicht denken wirst. Und wenn für diejenigen, denen es nichts ausmacht genauso viel Fett wie Muskeln aufzubauen irgendwann die Zeit des Diätens kommt, wird die extreme Veränderung der Ernährung häufig sehr stressig für Körper und Geist werden. Dann kann es sogar zu einem Muselabbau während der Diät oder zur Entwicklung von Stoffwechselschäden kommen.

 

Ein besserer Weg

Im Laufe der Jahre wird der Trainierende, der eine vernünftige Ernährung im Bereich der Erhaltungskalorienmenge wahrscheinlich bessere Zuwächse als derjenige verzeichnen, der kontinuierlich zwischen Masseaufbauphasen und Diätphasen hin und her wechselt.

Ich sage nicht, dass Masseaufbau und Diät nicht ihren Platz und ihre Berechtigung haben. Einige machen sogar die Erfahrung, dass ihnen eine Masseaufbauphase dabei hilft Trainingsplateaus zu überwinden. Masse- und Diätphasen sollten jedoch nur vorübergehend und nicht langfristig verwendet werden und sie sind nicht für jeden notwendig. Verwende Deine Muskelaufbauziele nicht als Ausrede dafür, beim Essen zügellos über die Stränge zu schlagen und verwende Deine Fettabbauziele nicht als Ausrede dafür, Muskeln zu verbrennen.

Tipp: Teste Dinge aus und verwende diese dann auch

Hier ist etwas, das erfolgreiche Sportler tun und das Du auch tun solltest

Von Dani Shugart

Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-test-things-out-and-commit

 

Wovor hast Du Angst?

Es gibt Menschen, die nie etwas in die Tat umsetzen, aber trotzdem immer nach dem besten Weg ihre Ziele zu erreichen zu suchen scheinen. Sie wollen alles von anderen Menschen ausgetestet bekommen und dann wollen sie diese Resultate mit anderen Resultaten vergleichen und dann wollen sie eine Analyse durch eine vertraute Quelle, die dies auch ausprobiert hat.

Sie werden Dir vielleicht sagen, dass ihre Tatenlosigkeit etwas mit Effizienz und damit, die Dinge auf die richtige Art und Weise auszuführen zu tun hat, aber in Wirklichkeit geht es um Angst. Die Angst zu versagen. Die Angst davor, der einzige Anfänger in einem Raum voller Erfahrener Menschen zu sein. Vielleicht sogar Angst davor, sich zu etwas zu verpflichten. Deshalb warten sie darauf, dass ihnen jemand anderes sagt, ob es die Anstrengung wert ist oder nicht. Die Wahrheit dahinter? Menschen, die nach Ausreden suchen sind Menschen, die Angst haben.

 

Erweitere Dein Wissen

Erfolgreiche Sportler wollen etwas selbst ausprobieren. Wenn etwas nicht funktioniert, dann wollen sie dies aus erster Hand wissen. Warum? Weil etwas, dass für eine Person nach viel Aufwand aussieht für eine andere Person diesen Aufwand wert sein kann. Erfahrene Bodybuilder und Kraftsportler werden eine neue Methode nicht pessimistisch betrachten, bevor sie diese selbst ausprobiert haben. Sie erfahren persönliche Befriedigung durch die Anstrengung – selbst wenn das Ganze sich nicht auszahlt. Das Ausprobieren von etwas neuem verstärkt ihr Verlangen danach so lange Dinge auszuprobieren, bis sie die Resultate erzielen, die sie sich wünschen.

Erfolgreiche Trainierende wollen keine Informationen aus zweiter Hand weil sie wissen, dass Freunde und Studien ihnen nicht die ganze Geschichte erzählen. Sie werden vielleicht das tun, an das sie instinktiv glauben und dieser Instinkt kann sich als falsch herausstellen, doch dann haben sie ihr Wissen erweitert. Wenn sich ihr Instinkt als richtig erwiesen hat, dann haben sie ein neues Werkzeug in ihrem Werkzeugkasten.

Ihre Fähigkeit Dinge auszuprobieren – von Ernährung bis hin zum Training – verhindert, dass ihr Geist von Angst zurückgehalten wird. Sicherlich werden sie auch Fehlschläge erleiden, aber diese Erfahrungen werden sie besser machen und sie dazu in die Lage versetzen leichter herauszufinden, was für sie am besten funktioniert. Misserfolge zu erzielen nimmt ihnen die Angst.

Erfahrene Trainierende wollen durch Ernährungsstrategien, Trainingssplits und Trainingstechniken Resultate erzielen und sie würden es niemals wagen all ihr Vertrauen in ein Ernährungsbuch oder einen Fitnessexperten zu legen. Sie sind außerdem immer skeptisch, wenn jemand behauptet, alle Antworten zu haben.

Diese Männer und Frauen begrüßen Trainer und ihre neuen Ideen, aber sie brauchen nicht deren Zustimmung um sich richtig zu ernähren oder hart zu trainieren.

 

Hier ist das, was Du tun solltest

Beginne irgendwo. Probiere Verschiedenes aus. Und verlasse Dich nicht auf Hörensagen, denn Du wirst nur dann wissen, wie Dein Körper auf etwas reagiert, wenn Du es ausprobiert hast. Erkenne, dass Du, wenn Du seit Monaten zum Thema Sumo Kniebeugen recherchiert hast, ohne Sumo Kniebeugen selbst ausprobiert zu haben, lediglich Deinen Prokrastinationsmuskel angespannt hast.

Probiere Dinge aus, für die Du Dich interessierst und befolge diese Strategien für eine vernünftige Zeitspanne. Danach wirst Du, wenn etwas verbessert werden muss mehr darüber wissen, wie Du es verbessern kannst. Herauszufinden, was für Dich nicht funktioniert wird Dir dabei helfen herauszufinden, was für Dich funktioniert.

Du musst jedoch Dinge ausprobieren, um von Erfahrungen profitieren zu können. Höre auf damit massenweise Informationen aus zweiter Hand anzuhäufen. Lege Deine Gesundheit nicht in die Verantwortlichkeit von anderen. Lese, recherchiere, teste und modifiziere.

Tipp: Die beste Ausfallschrittvariante für einen harten Gluteus und schmerzfreie Knie

Diese Variante von Ausfallschritten wird nicht nur besser für Deinen hängenden Hintern funktionieren, sondern auch besser für Deine Knie sein.

Von Dr John Rusin

https://www.t-nation.com/training/tip-the-best-lunge-for-hard-glutes-and-pain-free-knees

Reverse Ausfallschritte umfassen anstelle des traditionellen Schrittes nach vorne einen einfachen Schritt nach hinten. Aufgrund der Veränderungen des Rumpfwinkels generieren reverse Ausfallschritte eine stärkere Aktivierung der proximalen Beinbeuger und der Gluteusmuskeln und belasten die vordere Seite des Knies weniger stark. Das sind alles gute Dinge, wenn Dein Ziel darin besteht, schwere Gewichte zu bewegen und auf Kraft und Muskelmasse zu trainieren.

 

Reverse Ausfallschritte

Anmerkung: Während Du unter absoluter Kontrolle einen Schritt nach hinten machst, wird Dein Torso dazu neigen, sich nach vorne zu beugen, was Dich in eine Position mit nach unten zeigender Brust bringt. So lange diese Beugung aus der Hüfte und nicht aus dem unteren Rücken kommt, kann diese Veränderung des Winkels dabei helfen, Beinbeuger und Gluteus zu rekrutieren.

Eine explosive Bewegung zurück in eine neutrale Position und das Absetzen eines Fußes, um die Bewegung umzukehren anstatt wie eine Ballerina auf einem Fuß zu balancieren wird den Fokus auf einen Aufbau von Kraft halten.

Weit verbreitete Fehler: Viele Trainierende neigen dazu, eine Bewegung zu beschleunigen, der es an dynamischer Stabilität mangelt. Eine Beschleunigung des Bewegungsschemas kann leicht zu einer Verwendung von Kompensationsschemata führen, weshalb Du Deine Bewegungen langsamer ausführen solltest, was insbesondere für reverse Ausfallschritte gilt.

Ein Trick, der die Stabilität verbessert, besteht darin, die Halswirbelsäule in einer neutralen Linie mit Brust- und Lendenwirbelsäule zu halten. Dies führt zu flüssigeren Bewegungen und generiert Zuwächse anstelle von Schmerzen.

Tipp: Befolge die 90% Regel

Dies ist eine einfache Richtlinie, die Dir hilft, ein Ernährungsdogma zu überwinden und wieder in die Spur zu kommen.

Von Paul Carter | 06/16/16

https://www.t-nation.com/diet-fat-loss/tip-adhere-to-the-90-rule

 

Die große Ernährungsdebatte

Tatsache: Erfolgreiche Bodybuilder und Sportler essen mehr qualitativ hochwertige Nahrungsmittel als Müll.

Die Ernährungsdebatte gerät häufig außer Kontrolle. Warum? Weil eine Menge Menschen eine Rückversicherung dafür wollen, dass sie die ganze Zeit über schrottige Nahrungsmittel essen können: „Bitte gib mir einen wissenschaftlich klingenden Grund dafür, mich mit Junkfood vollstopfen zu können.“

Dies ist unter Anfängern, die alles tun würden um Fett zu verlieren – außer natürlich auf den ganzen Müll, den sie essen, zu verzichten – ein großes Problem. Sie fallen auf die Idee herein, dass zwischen dem Verzehr von Junkfood und einer gesunden Ernährung kein Unterschied besteht, so lange der Müll, den sie essen, irgendwie zu ihrem Makronährstoff- und Kalorienplan passt.

Doch das ist noch nicht einmal eine IIFYM vs. Saubere Ernährung vs. Paleo vs. Zone vs. Keto vs. McDonalds Debatte. Dies ist ein sehr klares Kapitel im Buch des gesunden Menschenverstandes: der größte Teil Deiner Mahlzeiten sollten aus qualitativ hochwertigen Nahrungsmitteln bestehen. Selbst dann, wenn Du ein Kraftsportler bist und nicht unbedingt einen Körperfettanteil von 10% erreichen willst, wird Du, wenn Du die meiste Zeit über qualitativ hochwertige Nahrungsmittel zu Dir nimmst, bessere Leistungen erbringen, als wenn Du Junkfood isst. Leider scheinen viele Fitnessstudiobesucher dies vergessen zu haben.

 

Die Nahrungsmittelauswahl spielt eine Rolle

Von Makronährstoff- und Verdauungsproblemen bis hin zu hormonellen Reaktionen und Entzündungsreaktionen spielt Deine Nahrungsmittelauswahl eine Rolle. Erfahrene, erfolgreiche Trainierende haben dies schon lange herausgefunden. Die langfristige Gesundheit ist für sie wichtig. Und das ist der Grund dafür, dass sie auf lange Sicht gewinnen, während andere Jahre damit verschwenden, die Makronährstoffe ihrer Schokoriegel zu zählen.

 

Die Lektion

Befolge die 90% Regel. Das bedeutet, dass 90% Deiner Mahlzeiten aus Nahrungsmitteln mit hoher Nährstoffdichte bestehen sollten. Dann kannst Du auch mal Süßigkeiten essen, so lange dies nicht auf täglicher Basis geschieht.

 

Tipp: Teste Deine Griffkraft

Wenn Du diesen Test nicht bestehst, dann ist nicht nur Dein Griff schwach, sondern auch Deine Ellenbogen werden Dir Probleme bereiten

Von Dr John Rusin

Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-test-your-grip-strength

Abgesehen von den offensichtlichen Problemen damit, die Griffkraft eines toten Fisches zu haben, kann ein schwacher Griff auch Ellenbogenprobleme verursachen. Wenn Du nicht dazu in der Lage bist in jeder Hand ein Gewicht für 15 Meter zu tragen, das Deinem Körpergewicht entspricht, ist Deine Griffkraft unzureichend.

 

Griffkraft und Ellenbogenprobleme

Ein Mangel an funktioneller Griffkraft wird nicht nur Deine Leistungen im Fitnessstudio limitieren, sondern kann auch ein schreckliches Trauma der Finger- und Handgelenksflexoren hervorrufen, das im Lauf der Zeit schlimmer wird. Du musst Deine Griffkraft verbessern, um auf lange Sicht Ellenbogenschmerzen zu verhindern oder zu reduzieren. Wenn Du denkst, dass Deine Griffkraft ausreichend ist, dann liegst Du hiermit wahrscheinlich falsch.

Der Test: Probiere aus, ob Du mit einem Gewicht, das Deinem Körpergewicht entspricht in jeder Hand 15 bis 20 Meter weit laufen kannst. Wenn Du also 90 Kilo wiegst, dann solltest Du dazu in der Lage sein, 180 Kilo über diese Distanz zu tragen.

Ja, das ist verdammt schwer. Ein funktionales Tragen sollte aus zumindest 75% Deines Körpergewichts in jeder Hand bestehen. Wenn Du auch dazu nicht in der Lage bist, dann ist es an der Zeit zurück zu den Grundlagen zu gehen.

 

Wie Du stärker werden kannst

Um die Gesundheit Deiner Ellenbogen zu verbessern, während Du gleichzeitig Deine Griffkraft maximierst, solltest Du das Gewicht bei Deinen Loaded Carries in Form einer linearen periodisierten Progression steigern. Halte die Distanz relativ kurz (10 bis 15 Meter) und behandle Deine Gewichte nicht anders als bei jeder anderen Kraftübung in Deinem Arsenal.

Plane Loaded Carries mindestens zweimal wöchentlich in Dein Trainingsprogramm ein und stelle sicher, dass Du ausreichende Pausenintervalle zwischen den Sätzen einhältst. Das Ziel besteht darin, Deine anaerobe Kapazität zu steigern und nicht wie ein UPS Bote eine halbe Stunde lang mit 25 Kilo in jeder Hand herumzulaufen.

 

Quelle: https://www.t-nation.com/diet-fat-loss/tip-control-insulin-with-food

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The Game Changers bloßgestellt Schlechte Wissenschaft, tolle Propaganda
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Das Totschlagargument…oder auch nicht

Die Metapher war perfekt. Die Szene? Ein Kampf zwischen Nate Diaz und Conor McGregor. Veganer gegen Fleischfresser. Pflanzen kämpfen gegen Fleisch um die ernährungstechnische Überlegenheit. Es war ein wirkungsvolles Bild, das beim Laienpublikum einen Nerv traf. Pflanzenbasierte Ernährungsformen sind für die Starken, Fleisch muss geschlagen werden. Und Pflanzen haben gewonnen.

Aber es gibt ein Problem. Diaz hat den Rückkampf gegen McGregor verloren. Lag es daran, dass auch McGregor zu einem Veganer geworden war? Nein. Wurde Diaz gegen seinen Willen ein Porterhouse Steak verfüttert? Wurde ihm bei seiner Rehydrierungsinfusion Hämoglobin anstelle von Elektrolyten injiziert? Nein.

Das Resultat des Rückkampfes hatte genau wie der ursprüngliche Kampf nichts mit den ernährungstechnischen Präferenzen der involvierten Kämpfer zu tun. Und wenn wir schon dabei sind – abgesehen davon, dass Diaz seinen zweiten Kampf gegen McGregor verlor, verlor er auch gegen 10 weitere Kämpfer…die keine Veganer waren.

Was bei „The Game Changers“ geschah, war klassisches Rosinenpicken. Du wählst die Ereignisse, Bilder oder Fakten aus, die Deinen Standpunkt unterstützen und ignorierst die, die etwas anderes aussagen. Und das ist etwas, was dieser Film (ich bezeichne ihn nicht als Dokumentation) etwa 90 Minuten lang macht.

Ich muss zugeben, dass er überzeugend wirkt, was bei einem Film, der von einem genialen Geschichtenerzähler wie James Cameron kommt, nicht überrascht. Aber dieser Film ist bestenfalls irreführend und schlimmstenfalls Propaganda.

Die ECHTEN Game Changer…oder auch nicht

Zeit für Trivialitäten. Nenne mir 2 Dinge, die Georges St-Pierre (MMA), Usain Bolt (Leichtathletik), Mat Fraser (CrossFit), Michael Phelps (Schwimmen) und Wayne Gretzky (Hockey) gemeinsam haben?

Antwort:

  1. Sie waren die Besten bei ihren Sportarten.
  2. Sie waren Fast Food Junkies.

 

Michael Phelps tägliche Dosis McDonalds ist gut dokumentiert. Usain Bolt liebt seine McNuggets und KFC, was er während der Olympischen Spiele in Peking auch täglich aß. Ich selbst habe Mat Fraser 30 Minuten vor dem letzten Event bei den Northeastern Regionals im Jahr 2016 einen Big Mac essen gesehen. Ich war im Aufwärmraum mit einem meiner Athleten und Mat war nur wenige Meter entfernt, während er seinen Fleischburger aß, bevor er über alle anderen dominierte.

Was Georges St-Pierre angeht, habe ich einige Zeit mit ihm in Vegas verbracht, als er noch von Biotest gesponsert wurde. Ich trainierte seinen Trainer und kenne viele, die mit ihm gearbeitet haben. Und Gretzky war so ziemlich wie jeder andere kanadische Hockeypspieler auch – er ist mit Burger und Hot Dogs groß geworden.

Ich denke, dass es recht klar ist, dass der echte Schlüssel zu sportlichen Erfolgen im Verzehr von Fast Food besteht, da mehr als 80% der Profisportler Fast Food essen.

Es muss das gesättigte Fett sein, das dabei hilft, die Testosteronspiegel zu erhöhen, was einen positiven Einfluss auf Muskelwachstum, Kraft und Konkurrenzfähigkeit hat. Darüber hinaus wird der hohe Natriumgehalt des Essens dabei helfen eine Dehydration zu verhindern und die Muskelkontraktionen optimieren. Fast Food ist sehr effektiv, wenn es darum geht eine Hyponaträmie (einen Natriummangel) zu verhindern – ein ernsthaftes Leiden, das zu Energiemangel, Reizbarkeit, Verwirrung, Krämpfen und sogar Krampfanfällen führen kann.

Es gibt mindestens 1000 mal mehr Sportler, die regelmäßig Fast Food konsumieren, als es erfolgreiche vegane Sportler gibt. Somit ist Fast Food ganz klar der bessere Weg.

Siehst Du, wie leicht diese Argumentation fällt? Natürlich ist sie völliger Blödsinn. Fast Food ist für Sportler nicht optimal (und auch für sonst niemanden).

Ich sollte eine Dokumentation mit dem Titel „The REAL Game Changers" produzieren und zeigen, dass Fast Food für eine maximale sportliche Leistungsfähigkeit überlegen ist. Ich hätte wahrscheinlich kein Problem damit Sponsoren zu finden.

Natürlich wäre es idiotisch zu versuchen irgendjemanden davon zu überzeugen, dass Fast Food nicht nur akzeptabel, sondern sogar empfehlenswert für Sportler ist. Aber das ist genau das, was Rosinenpicken macht. Es erlaubt es Dir eine Meinung überzeugend als überlegen zu präsentieren.

Dasselbe funktioniert mit jeder ernährungstechnischen Option: Keto, Fleischesser, Vegetarier, Intermittent Fasting, veganer ketogener Ernährung, IIFYM, der westeuropäischen Durchschnittsernährung, usw. Du wirst in all diesen Kategorien erfolgreiche Sportler finden. Und wenn Du die Fakten richtig zusammenfasst, dann kannst Du etwas genauso überzeugendes wie „The Game Changers“ zusammenflicken.

Die Wahrheit ist, dass ich die Ernährung der Sportler, die ich trainiert habe, gesehen habe (Sportler aus 28 unterschiedlichen Disziplinen) und in den meisten Fällen waren diese Sportler trotz ihrer Ernährung hervorragend – und nicht wegen ihrer Ernährung.

Anmerkung: Mir ist es egal ob Du Veganer bist oder ein Veganer werden möchtest. Du kannst mit Deinem Leben machen, was Du willst. Mit ist es auch egal, wenn Du nicht mit mir übereinstimmst und valide wissenschaftliche Informationen präsentierst, um mit mir zu argumentieren. Ich bleibe aufgeschlossen, so lange Du es bleibst.

Womit ich ein Problem habe ist Propaganda – mit der Ignoranz von Laien zu spielen, um Geld zu verdienen oder eine Agenda zu bewerben.

 

Drei Beispiele für unehrliche Darstellungen

Das erste Problem, das ich mit dem Film habe ist, dass er kraftvolle Bilder und intellektuelle Abkürzungen verwendet, um seine Meinung zu beweisen. Es gibt drei primäre Stellen, an denen dies geschieht. Betrachten wir diese im Einzelnen:

 

1. Das Strongman Beispiel

Sie zeigen, dass Strongman Athlet Patrik Baboumian seine Kraft aus Pflanzen zieht. Patrick scheint ein hervorragendes, definitiv charismatisches und exzellentes Paradebeispiel für einen Veganer zu sein. Aber wir haben hier dasselbe Problem wie mit der Diaz Geschichte.

Baboumian ist mit Sicherheit sehr stark, aber sehr viele Strongmen sind besser als er. Ich bin mit zwei der stärksten Männer Kanadas befreundet (Jean-Francois Caron, der beim World's Strongest Man Wettkampf den vierten Platz belegt hat, und Jimmy Paquet) und ich kann bestätigen, dass beide – wie die meisten anderen Strongmen auch – täglich irrsinnige Mengen an Fleisch und Eiern essen.

Baboumian ist die Ausnahme. Und wie bei allem im Leben solltest Du – wenn Du nicht selbst außergewöhnlich bist – das befolgen, was bei der größten Anzahl von Menschen funktioniert – und nicht das, was bei einer Ausnahme funktioniert hat, die gegen den Strom schwimmt.

 

2. Das Beispiel mit den Blutproben

Sie haben zwei Leute, die entweder pflanzliche Nahrungsmittel oder Steak essen. Dann nahmen sie Blutproben und Überraschung, das Blut des Fleischessers war dicker und dunkler. Das ist ein kraftvolles Bild und Du kannst nahezu fühlen, wie Deine Arterien verstopfen, wenn Du dies siehst.

Aber natürlich wird das Blut dicker sein. Dasselbe wäre geschehen, wenn der Veganer Avocados und Mandeln gegessen hätte, die offensichtlich auch vegan sind. Nach dem Essen werden die Nährstoffe verdaut, gelangen in den Blutkreislauf, um an ihre Speicherorte (Muskeln, Leber, Fettzellen) transportiert zu werden oder von Muskeln und Gehirn als Energie verwendet zu werden. Teste das Blut, sobald die Nährstoffe gespeichert sind und alles wird wieder normal sein.

Fettsäuren sind dicker als Glukose (Kohlenhydrate) und Aminosäuren. Es ist nicht überraschend, dass das Blut nach einem Steak dicker erscheint, da die Fettsäuren zu ihren Speicherorten transportiert werden müssen. Das geschieht schon immer im Körper eines jeden Menschen, der Fett konsumiert und trotzdem hat der Mensch überlebt.

Wenn ich dasselbe mit dem Veganismus tun wollte, was The Game Changers mit den Fleischessern getan hat, dann würde ich dieselbe Art von Bluttest nach einer Mahlzeit aus Trauben und Reis versus magerer Hähnchenbrust ausführen. Doch anstelle mir die Viskosität anzusehen, würde ich die Blutzuckerspiegel testen.

Wenn ich das zur richtigen Zeit testen würde, dann wären die Blutzuckerspiegel nach der veganen Mahlzeit sehr hoch und an der Grenze zu einer Hyperglykämie. Nach der Hähnchen Mahlzeit wären die Blutzuckerspiegel hingegen im normalen Bereich. Dann würde ich behaupten, dass eine vegane Ernährung aufgrund der hohen Blutzuckerspiegel, die sie hervorruft, zur Entwicklung von Diabetes beitragen kann.

Ich würde natürlich Fakten manipulieren und eine intellektuelle Abkürzung nehmen…genau wie bei den Blutuntersuchungen, die bei The Game Changers durchgeführt wurden.

Es ist gut dokumentiert, dass der Körper Fettsäuren benötigt, um optimal zu funktionieren. Hierzu gehören unter anderem die Aufrechterhaltung eines gesunden Gehirns und eines gesunden Nervensystems. Auch die Produktion mehrerer lebenswichtiger Hormone (inklusive Testosteron und Östrogen) benötigen für ihre Produktion Cholesterin. Und vergiss nicht, dass für die Absorption bestimmter Vitamine Fett benötigt wird.

Wenn Du Fett essen musst, um gesund zu bleiben und optimal zu funktionieren, dann wirst Du unweigerlich das „dicke Blut“ bekommen, das sie im Film zeigen, denn wenn Du Fett verzehrst (selbst aus pflanzlichen Quellen), dann wird sich dieses bis es gespeichert oder verwendet wurde im Blutkreislauf befinden.

 

3. Das Gladiatorenbeispiel

Ein weiteres kraftvolles Argument, das im Film verwendet wurde, war die Behauptung, dass Gladiatoren sich vegan ernährt haben und eine exzellente Knochendichte aufwiesen. Und natürlich denken wir an große Muskeln und sehr männliche Typen, wenn wir an Gladiatoren denken.

Ich glaube, dass Gladiatoren eine pflanzenbasierte Ernährung bekamen. Sie waren Sklaven, die dafür trainierten zu sterben. Warum sollte man sie mit teurerem Fleisch, Fisch oder Eiern füttern?

Aber hier ist die intellektuelle Abkürzung: die Lebenserwartung eines Gladiators war nicht besonders lang. Das hatte nichts mit ihrer veganen Ernährung, sondern mit den potentiellen Gefahren ihres Berufs wie einen scharfen Speer oder einem Löwen zu tun.

Dies bedeutet, dass sie sich nicht besonders lang vegan ernährten, Die meisten Gladiatoren waren Soldaten, die nach einer Niederlage gefangen genommen worden waren. Die meisten von ihnen hatten für den größten Teil ihres Lebens wahrscheinlich eine Ernährungsweise befolgt, die Fleisch und andere tierische Produkte (neben Obst und Gemüse) umfasste.

Wenn Du über einen Zeitraum von 25 Jahren eine gemischte Ernährung befolgt hast, die Fleisch, Fisch, Eier und Käse umfasst, dann nach einem Kampf gefangen wirst und die nächsten 18 Monate als Gladiator vegan ernährt wirst, bevor Du in der Arena stirbst, was wird dann den signifikantesten Einfluss auf Deine Knochendichte und Deine Muskelmasse besitzen? Natürlich Deine Ernährungsweise, die Du für 25 Jahre befolgt hast und nicht die 18 Monate am Ende Deines Lebens.

 

Wie man das Erscheinungsbild einer suboptimalen Ernährung korrigiert

Der Konsum von Fleisch wird häufig unterbewusst mit Kraft in Verbindung gebracht. Im Umkehrschluss werden Veganer häufig als schwächer angesehen. Dies ist der Grund dafür, dass so viel Wert darauf gelegt wird zu versuchen zu zeigen, wie effektiv eine vegane Ernährung für den Aufbau von Kraft ist.

Deshalb erwähnen sie Patrick Baboumian und gehen auf den Einfluss von Rote Bete Saft auf die Leistungen beim Bankdrücken ein. Der Film behauptet, dass eine einzige Dosis Rote Bete Saft die Leistungen beim Bankdrücken um 19% steigern kann. Jeder, der Erfahrung mit ernsthaftem Training hat weiß, wie dümmlich eine solche Behauptung ist.

Verdammt, Du kannst drei Wochen lang Steroide verwenden und es wird trotzdem unwahrscheinlich sein, dass Du Deine Leistungen beim Bankdrücken um 19% steigerst. Aber eine einzige Portion Rote Bete Saft soll das schaffen? Wow, erstaunlich. Wir wissen, dass dies eine Fehlinterpretation der Wissenschaft ist, aber für die durchschnittliche, nicht trainierende Person klingt das sehr verlockend.

Und selbst wenn das Ganze wahr wäre, sind Rote Bete und ihr Saft nicht auf Veganer beschränkt. Ich weiß, dass es unvorstellbar klingt, aber Du kannst Rote Bete essen UND trotzdem eine Person sein, die Rind oder Hühnchen isst. Schockierend, nicht wahr?

Das ist ein durchgängiges Thema des Films – sie spielen Pflanzen gegen Fleisch aus. Aber abgesehen von einer kleinen Minderheit der Menschen essen die meisten von uns Fleischessern auch reichlich Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte und andere Pflanzenprodukte. Du musst Pflanzen nicht aus Deiner Ernährung ausschließen, wenn Du Fleisch isst.

Alle im Film erwähnten Vorzüge von Pflanzen können auch in der Ernährung eines Fleischessers zum Tragen kommen.

 

Das Zahnargument

Dieser Punkt hat nichts mit Muskeln, Kraft oder Sportlichkeit zu tun, aber in The Game Changers wird behauptet, dass unsere Vorfahren Veganer waren. Das ist schlicht und einfach falsch. Hierfür muss man sich nur unsere Zähne ansehen.

Wir haben 20 flache Molare und Premolare, um Nahrung zu zerdrücken. Wir haben 4 Eckzähne, die dazu da sind, Nahrung auseinander zu reißen und 8 Schneidezähne, um Nahrung zu zerteilen. Dies ist das Gebiss eines Allesfressers – selbst wenn wir nicht über vampirartige Fangzähne verfügen.

Es ist gut dokumentiert, dass wir uns als Allesfresser entwickelt haben. Wir waren Jäger und Sammler und wir waren dies für mindestens 150.000 Jahre. Auch wenn es wahr ist, dass sich einige Menschen ohne viel Fleisch ernährten, kann man auch das Gegenteil (Menschern, die sich ohne Gemüse ernähren) finden (z.B. Eskimos).

Einer der Gründe, dass wir Menschen über all diese Jahre überlebt haben und uns zur dominanten Spezies auf der Welt entwickelt haben, ist unsere Fähigkeit uns anzupassen. Und das umfasst die Fähigkeit uns an unterschiedliche Nahrungsmittelquellen inklusive Fleisch anzupassen.

 

Ernährung und Hormone

Deine Leidenschaft ist das Training und eine Veränderung Deines Körpers. Du informierst Dich im Internet, um intelligenter als der durchschnittliche Trainierende zu sein und Du bist Dir wahrscheinlich der wichtigen Bedeutung von mehreren Hormonen bewusst, wenn es um Muskelaufbau und Fettabbau geht. Genauso wird Dir wahrscheinlich bewusst sein, wie wichtig die Kontrolle des Stresshormons Kortisol ist, wenn Du Deine Zuwächse maximieren willst – insbesondere dann, wenn Du keine Steroide verwendest.

Der Film The Game Changers hat Dich nicht vergessen, Sie erwähnen, dass Pflanzen die Kortisolspiegel reduzieren, aber selbst das ist eine Verzerrung der Tatsachen. Der angemessenere Satz wäre „Kohlenhydrate senken die Kortisolspiegel.“

Und das ist korrekt. Eine der Hauptfunktionen von Kortisol besteht darin, gesunde Blutzuckerspiegel aufrecht zu erhalten. Wenn die Blutzuckerspiegel zu stark absinken, wird Kortisol die Blutzuckerspiegel über eine Mobilisierung von gespeichertem Glykogen erhöhen.

Wenn Du irgendeine Form von Kohlenhydrate isst, dann wirst Du Deine Blutzuckerspiegel erhöhen. Wenn die Blutzuckerspiegel normal oder hoch sind, dann muss Dein Körper weniger Kortisol ausschütten.

Das Problem besteht nicht darin zu sagen, dass Kohlenhydrate die Kortisolspiegel senken – das Problem ist zu implizieren, dass nur Veganer Kohlenhydrate essen. So ziemlich alle valide Wissenschaft im Film trifft auf jeden zu, der Pflanzen isst – und nicht nur auf Veganer.

Und wenn die Dokumentation sagt, dass eine pflanzenbasierte Ernährung die Kortisolspiegel senken und die Testosteronspiegel erhöhen wird, dann ist dies eine Fehlinterpretation der Wissenschaft.

Wenn jemand nur sehr geringe Mengen an Kohlenhydraten isst, werden seine Kortisolspiegel höher ausfallen (um die Blutzuckerspiegel aufrecht zu erhalten). Und im Laufe der Zeit kann eine übermäßige Kortisolproduktion die Testosteronspiegel senken. Warum? Weil beide aus demselben Ursprungshormon produziert werden: Pregnenolon. Je mehr Kortisol produziert wird, desto mehr Pregnenolon wird verbraucht und desto weniger steht zur Herstellung von Testosteron zur Verfügung.

Ich stimme damit überein, dass kohlenhydratarme Ernährungsformen die Kortisolspiegel erhöhen können. Aus diesem Grund würde ich Menschen, die ein stressiges Leben führen und bereits über hohe Kortisolspiegel verfügen, keine sehr kohlenhydratarme Ernährung empfehlen.

Die Studie, die sie verwenden hat gezeigt, dass eine gesteigerte Kohlenhydratzufuhr die Kortisolspiegel senken und die Testosteronspiegel erhöhen wird. Das ist wahr. Da mehr Kohlenhydrate zu höheren Blutzuckerspiegeln und mehr sofort verfügbarer Energie führen, besteht eine geringere Notwendigkeit Kortisol auszuschütten, um gespeichertes Glykogen zu mobilisieren. Die Studie verwendete jedoch keine vegane Ernährung. Sie betrachtete lediglich die Auswirkungen einer gesteigerten Kohlenhydratzufuhr auf die Hormonspiegel.

  • Es wurde nicht gezeigt, dass eine pflanzenbasierte Ernährung per se die Testosteronspiegel erhöhen und die Kortisolspiegel senken wird.
  • Es wurde gezeigt, dass die Zugabe von Kohlenhydraten zu einer kohlenhydratarmen Ernährung die Testosteronspiegel erhöhen und die Kortisolspiegel senken wird.

 

Sagen wird, dass ich eine “Allesfresser” Ernährung befolge. Wenn ich meine Kohlenhydratzufuhr von 50 Gramm pro Tag auf 250 Gramm pro Tag erhöhe, während ich weiterhin tierische Nahrungsmittel zu mir nehme, dann werde ich auch positive hormonelle Auswirkungen erleben.

Du erkennst hier wahrscheinlich ein Schema. Der Film verwendet entweder Emotionen, kraftvolle Bilder oder intellektuelle Abkürzungen um seine Aussage zu belegen. Und wenn sie solide Wissenschaft erwähnen, dann steht diese nicht direkt mit einer veganen Ernährung in Verbindung, sondern lediglich mit dem Verzehr von Kohlenhydraten oder Pflanzen im Allgemeinen. Die Vorzüge werden dieselben sein, wenn Du diese pflanzenbasierten Nahrungsmittel zu einer Ernährung hinzufügst, die tierische Produkte umfasst.

 

Was der Film nicht erzählt … bequemerweise

Wenn Du Deine Meinung präsentierst, dann ist es immer wichtiger über potentielle Unzulänglichkeiten Deines Standpunktes zu sprechen, als Leute glauben zu machen, dass Dein Ansatz perfekt ist. Erkenne die Unzulänglichkeiten Deiner Position, aber lindere auch die Angst derjenigen, die Du überzeugen willst. Das ist wahre Größe.

Aber der The Game Changers Film tut dies nicht. Das passt nicht zum Geschäft, schätze ich.

Die Wahrheit ist, dass eine vegane Ernährung auch entscheidende Nachteile haben kann. Der offensichtlichste und am besten dokumentierte ist ein Vitamin B12 Mangel. Dieser Mangel kann zu Problemen wie Müdigkeit, Schwäche, Schwindel, Energiemangel und Sehproblemen führen.

Er kann außerdem den Methylierungszyklus negativ beeinflussen, der B Vitamine verwendet, um Methylspender zu produzieren. Wenn Dein Methylierungszyklus ineffektiv ist, kann dies zu ernsthaften Problemen wie Depressionen, Angstzuständen und Erschöpfung führen.

Es ist nicht überraschend, dass mehr und mehr Studien zeigen, dass Veganer ein höheres Risiko für Depressionen und Angststörungen aufweisen (z.B. Matta, J.; Czernichow, S.; Kesse-Guyot, E.; Hoertel, N.; Limosin, F.; Goldberg, M.; Zins, M.; Lemogne, C. Depressive Symptoms and Vegetarian Diets: Results from the Constances Cohort. Nutrients 2018, 10, 1695.). Vitamin B12 und insbesondere sein Einfluss auf den Methylierungszyklus sind der Hauptgrund hierfür.

Ein anderes großes Problem einer veganen Ernährung ist ein Mangel an Cholin in der Ernährung. Cholin ist für die Produktion von Acetylcholin unerlässlich – ein Schlüsselneurotransmitter, der an Kreativität, Gedächtnis, Koordination und Lernen beteiligt ist. Ein Mangel an Cholin in der Ernährung wird zu niedrigeren Acetylcholinspiegeln führen.

Die Hauptquellen für Acetylcholin sind tierische Nebenprodukte. Hier sind einige cholinreiche Nahrungsmittel und ihr Cholingehalt pro 100 Gramm:

  • Leber: 431 Milligramm
  • Eier: 226 Milligramm
  • Steak: 104 Milligramm
  • Lachs: 90,4 Milligramm

 

Von den nicht tierischen Nahrungsmitteln enthalten lediglich Mandeln eine moderate Menge an Cholin, aber auch sie enthalten mit 52,5 Milligramm pro 100 Gramm lediglich gut ein Zehntel der Menge an Cholin, die man in Leber findet. Die meisten pflanzlichen Lebensmittel liefern keine signifikanten Mengen an Cholin. Brokkoli ist eine der wenigen Pflanzen mit etwas Cholin (40 mg pro 100 Gramm).

Es besteht außerdem eine reale Gefahr eines EPA und DHA Mangels, da pflanzliche Omega-3 Quellen in EPA und DHA umgewandelt werden müssen und der Körper nicht über große Mengen der Enzyme verfügt, die für diese Umwandlung verantwortlich sind.

Das Argument gegen diese 3 möglichen Mangelzustände ist, dass man immer Vitamin B12, Cholin oder EPA und DHA supplementieren kann. Letzteres ist jedoch für Veganer problematisch, da diese oft gegen Fischöl sind, da es eine tierische Quelle darstellt.

Aber kann eine Ernährung, bei der eine Supplementation notwendig ist, Mangelzustände zu vermeiden, überhaupt optimal sein?

Seltsamerweise erwähnt der Film keinen der veganen Influencer, der seine vegane Ernährung aufgeben musste, da er begann ernsthafte Gesundheitsprobleme zu entwickeln. Yovana Mendoza, ein YouTube und Instagram Star mit über einer Million Follower ist ein berühmtes Beispiel.

Sie musste damit beginnen tierische Nahrungsmittel in ihre Ernährung aufzunehmen, um ihre Gesundheit zu retten. Dasselbe geschah anderen bekannten veganen Influencern wie Alyse Parker, Bonnie Rebecca und vielen anderen. Es ist nicht alles eitel Sonnenschein.

 

Aber es ist auch nicht alles schlecht

Der Film ist für die Ernährung das, was CrossFit für das Training mit Gewichten ist. Auch wenn CrossFit bis zu einem Extrem getrieben wird, das zu Problemen führen kann, hat seine Beliebtheit zu vielen guten Dingen geführt. Es hat Kniebeugen, Kreuzheben und die Olympischen Gewichtheberübungen beliebter als je zuvor gemacht. Es hat außerdem in Form zu sein zu einem Trend gemacht.

Vielleicht könnte The Game Changers eine ähnlich positive Wirkung besitzen. Der Film könnte dazu führen, dass die Menschen mehr Gemüse und pflanzliche Nahrungsmittel zu sich nehmen. Auch wenn ich glaube, dass ein völliger Verzicht auf Fleisch ein Fehler ist, ist ein gesteigerter Konsum von Pflanzen mit Sicherheit eine gute Idee.

Der Film könnte außerdem dazu führen, dass sich die Menschen mehr dafür interessieren, etwas über Ernährung zu lernen. Eine Menge Menschen beginnen mit CrossFit und gehen dann zu Powerlifting, Olympischem Gewichtheben oder sogar Bodybuilding über. Etwas Ähnliches könnte mit Nahrungsmitteln geschehen.

Doch trotz dieser positiven Einflüsse machen die gesamte Message und die Strategie von The Game Changers den Film zu nicht viel mehr als einem Propaganda Werkzeug.

Wenn Du aus ethischen Gründen (wie dem Tierwohl) Veganer bist, dann respektiere ich Deine Wahl. Wenn Du es jedoch tust, um Deine Gesundheit zu optimieren, dann solltest Du zweimal hierüber nachdenken. Der Verzehr von „echten Nahrungsmitteln“, was mehr Pflanzen, aber trotzdem ein paar tierische Nahrungsmittel bedeutet, ist immer noch die gesündere Option.

„Die beste Ernährungsstrategie ist sich wie ein Veganer zu ernähren, aber mit etwas Fleisch.“

 

Von: https://www.t-nation.com/diet-fat-loss/the-game-changers-exposed

Von Christian Thibaudeau

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17 wissenschaftlich basierte Vorzüge von Omega-3 Fettsäuren
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Omega-3 Fettsäuren sind erstaunlich wichtig. Sie besitzen viele Gesundheitsvorzüge für Körper und Gehirn. In der Tat wurden nur wenige Nährstoffe wissenschaftlich so gut wie Omega-3 Fettsäuren untersucht.

Hier sind 17 Gesundheitsvorzüge von Omega-3 Fettsäuren, die wissenschaftlich unterstützt sind.

 

1. Omega-3 Fettsäuren können Depressionen und Angstzustände bekämpfen

Depressionen sind die weltweit am weitesten verbreitete mentale Störung. Symptome umfassen Traurigkeit, Lethargie und einen allgemeinen Verlust an Interesse am Leben.

Auch Ängstlichkeit und Angstzustände stellen weit verbreitete Störungen dar, die durch kontinuierliche Sorgen und Nervosität charakterisiert werden.

Interessanterweise deuten Studien darauf hin, dass Menschen, die regelmäßig Omega-3 Fettsäuren konsumieren, mit geringerer Wahrscheinlichkeit zu Depressionen neigen (1, 2).

Darüber hinaus konnte beobachtet werden, dass es, wenn Menschen, die unter Depressionen oder Angststörungen leiden, damit beginnen Omega-3 Fettsäuren einzunehmen, zu einer Reduzierung ihrer Symptome kommt (3, 4).

Es gibt drei Sorten von Omega-3 Fettsäuren: ALA, EPA und DHA. Von diesen dreien scheint EPA am besten geeignet zu sein, wenn es um die Bekämpfung von Depressionen geht (5). Eine Studie kam sogar zu dem Ergebnis, dass EPA bei der Behandlung von Depressionen genauso effektiv wie ein weit verbreitetes Antidepressivum ist (6).

 

2. Omega-3 Fettsäuren können die Gesundheit der Augen verbessern

DHA, eine Omega-3 Fettsäure ist eine strukturelle Komponente der Retina des Auges. Wenn Du nicht genügend DHA zu Dir nimmst, dann kann es zu Sehstörungen kommen (7, 8).

Interessanterweise wird eine ausreichende Zufuhr an Omega-3 Fettsäuren mit einem reduzierten Risiko einer Makulardegeneration in Verbindung gebracht – eine der weltweit führenden Ursachen für Augenschäden und Erblindung (9, 10).

 

3. Omega-3 Fettsäuren können die Gesundheit des Gehirns während der Schwangerschaft und im Säuglingsalter verbessern

Omega-3 Fettsäuren sind für Wachstum und Entwicklung des Gehirns bei Kleinkindern sehr wichtig. DHA macht 40% der mehrfach ungesättigten Fettsäuren im Gehirn und 60% der mehrfach ungesättigten Fettsäuren in der Retina aus. Somit ist es keine Überraschung, dass Kleinkinder, die eine DHA Formel erhalten, eine bessere Sehkraft als Kleinkinder aufweisen, die keine solche Formel erhalten (11).

Eine ausreichende Zufuhr von Omega-3 Fettsäuren während der Schwangerschaft wird mit zahlreichen Vorzügen für das Kind in Verbindung gebracht, zu denen folgende gehören (12, 13, 14):

  • Höhere Intelligenz
  • Eine bessere Kommunikation und bessere soziale Fähigkeiten
  • Weniger Verhaltensprobleme
  • Ein reduziertes Risiko einer verzögerten Entwicklung
  • Ein reduziertes Risiko für ADHS, Autismus und verwandten Störungen

 

4. Omega-3 Fettsäuren können Risikofaktoren für Herzkrankheiten reduzieren

Herzinfarkt und Schlaganfall sind die weltweit führende Todesursache. Bereits vor Jahrzehnten haben Wissenschaftler beobachtet, dass Fisch essende Völker sehr niedrige Raten dieser Krankheiten aufwiesen. Dies wurde mit ihrem Omega-3 Konsum in Verbindung gebracht (15, 16).

Seit damals werden Omega-3 Fettsäuren mit zahlreichen Vorzügen für die Herzgesundheit in Verbindung gebracht (17). Diese Vorzüge umfassen unter anderem:

  • Triglyzeride: Omega-3 Fettsäuren können eine massive Reduzierung der Triglyzeridspiegel im Bereich von 15 bis 30% bewirken (18, 19).
  • Blutdruck: Omega-3 Fettsäuren können den Blutdruck bei Menschen mit hohem Blutdruck senken (20)
  • “Gute” HDL Cholesterinspiegel: Omega-3 Fettsäuren können die Spiegel des “guten” HDL Cholesterins erhöhen (21).
  • Blutgerinnsel: Omega-3 Fettsäuren können eine Verklumpung von Blutplättchen verhindern. Dies kann dabei helfen, gefährlichen Blutgerinnseln vorzubeugen (22).
  • Plaques: Indem sie die Arterien glatt und frei von Beschädigungen halten, können Omega-3 Fettsäuren die Bildung von Plaques reduzieren, welche die Blutgefäße verengen und verhärten können (23).
  • Entzündungen: Omega-3 Fettsäuren reduzieren die Produktion von Substanzen, die von Deinem Körper während Entzündungsreaktionen ausgeschüttet werden (24).

 

Bei einigen Menschen können Omega-3 Fettsäuren auch die schlechten LDL Cholesterinspiegel senken. Die Untersuchungsergebnisse sind jedoch durchwachsen. Einige Studien konnten auch Erhöhungen der LDL Spiegel beobachten (25, 26).

Trotz dieser positiven Auswirkungen auf Risikofaktoren für Herzkrankheiten gibt es noch keine wissenschaftlichen Beweise dafür, dass Omega-3 Supplements Herzinfarkte oder Schlaganfälle verhindern können. Viele Studien konnten keine Vorzüge diesbezüglich finden (27).

 

5. Omega-3 Fettsäuren können bei Kindern ADHS Symptome reduzieren

Eine Aufmerksamkeitsdefizit Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist eine Verhaltensstörung, die durch fehlende Aufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität charakterisiert wird.

Mehrere Studien zeigen, dass Kinder mit ADHS niedrigere Blutspiegel von Omega-3 Fettsäuren als gesunde Kinder aufweisen. Darüber hinaus konnten zahlreiche Studien beobachten, dass Omega-3 Supplements ADHS Symptome reduzieren können.

Omega-3 Fettsäuren helfen dabei die Aufmerksamkeit und die Erfüllung von Aufgaben zu verbessern. Sie reduzieren außerdem Hyperaktivität, Impulsivität, Ruhelosigkeit und Aggression (28, 29, 30).

Aktuelle Untersuchungen haben außerdem beobachtet, dass Fischölsupplements eine der vielversprechendsten Behandlungen für ADHS darstellen (31).

 

6. Omega-3 Fettsäuren können Symptome des metabolischen Syndroms reduzieren

Das metabolische Syndrom ist eine Sammlung von Leiden. Diese umfassen Fettleibigkeit im Bereich der Körpermitte, hohen Blutdruck, Insulinresistenz, hohe Triglyzeridspiegel und niedrige Spiegel des guten HDL Cholesterins.

Das metabolische Syndrom stellt ein großes Problem für die öffentliche Gesundheit dar, da es das Risiko für andere Krankheiten inklusive Herzkrankheiten und Diabetes erhöht.

Omega-3 Fettsäuren können bei Menschen mit metabolischem Syndrom Insulinresistenz, Entzündungen und Risikofaktoren für Herzkrankheiten reduzieren (32).

 

7. Omega-3 Fettsäuren können Entzündungen reduzieren

Entzündungen sind eine normale Reaktionen auf Infektionen und Beschädigungen im Körper. Aus diesem Grund sind sie für die Gesundheit von entscheidender Bedeutung.

Manchmal halten Entzündungen jedoch auch ohne Infektionen oder Verletzungen über einen längeren Zeitraum an. Dies wird auch als chronische Entzündung bezeichnet. Chronische Entzündungen können zu nahezu jeder chronischen Erkrankung der westlichen Welt inklusive Herzkrankheiten und Krebs beitragen.

Omega-3 Fettsäuren können die Produktion von Molekülen und Substanzen wie Eicosanoiden und Zytokinen reduzieren, die mit Entzündungen in Verbindung stehen (34).

Studien haben außerdem konsistent eine Verbindung zwischen einer höheren Omega-3 Zufuhr und reduzierten Entzündungen beobachtet (35).

 

8. Omega-3 Fettsäuren können Autoimmunkrankheiten bekämpfen

Bei Autoimmunerkrankungen hält das Immunsystem fälschlicherweise körpereigene Zellen für fremde Zellen und beginnt diese zu attackieren. Typ-1 Diabetes ist ein gutes Beispiel hierfür, bei dem das Immunsystem Insulin produzierende Zellen der Bauchspeicheldrüse attackiert.

Omega-3 Fettsäuren können einige dieser Autoimmunerkrankungen bekämpfen und könnten besonders in frühen Lebensjahren wichtig sein.

Studien zeigen, dass eine ausreichende Zufuhr an Omega-3 Fettsäuren während des ersten Lebensjahres mit einem reduzierten Risiko für die Entwicklung von Autoimmunkrankheiten inklusive Typ-1 Diabetes und multipler Sklerose in Verbindung gebracht werden kann (36, 37).

Omega-3 Fettsäuren können außerdem dabei helfen Lupus, rheumatische Arthritis, Colitis Ulcerosa, Morbis Crohn und Schuppenflechte zu behandeln (38, 39).

 

9. Omega-3 Fettsäuren können mentale Störungen reduzieren

Bei Menschen mit mentalen Störungen konnten niedrige Spiegel von Omega 3 Fettsäuren beobachtet werden.

Studien legen nahe, dass Omega-3 Fettsäuren können bei Menschen mit bipolaren Störungen und Schizophrenie die Häufigkeit von Stimmungsschwankungen und Rückfällen reduzieren (40, 41).

Eine Supplementierung mit Omega-3 Fettsäuren kann außerdem aggressives Verhalten reduzieren (42).

 

10. Omega-3 Fettsäuren können eine alterbedingte Abnahme der mentalen Fähigkeiten und Alzheimer bekämpfen.

Eine Abnahme der Gehirnfunktion ist eine der unvermeidlichen Folgen des Alterns.

Mehrere Studien verbinden eine höhere Omega-3 Zufuhr mit einer reduzierten alterbedingten Abnahme der mentalen Funktion und einem reduzierten Alzheimerrisiko (43).

Ein Review kontrollierter Studien legt nahe, dass Omega-3 Fettsäuren beim Einsetzen von Alzheimer hilfreich sein könnten, wenn die Symptome noch sehr mild sind (44).

Man sollte jedoch im Hinterkopf behalten, dass es weiterer Untersuchungen zum Einfluss von Omega-3 Fettsäuren auf die Gesundheit des Gehirns bedarf.

 

11. Omega-3 Fettsäuren könnten dabei helfen Krebs zu bekämpfen

Krebs ist in der westlichen Welt eine der führenden Todesursachen und es wird seit langem behauptet, dass Omega-3 Fettsäuren das Risiko für bestimmte Krebsarten reduzieren können.

Interessanterweise zeigen Studien, dass Menschen, die die meisten Omega-3 Fettsäuren konsumieren ein um 55% niedrigeres Darmkrebsrisiko aufweisen (45).

Zusätzlich wird der Konsum von Omega-3 Fettsäuren mit einem niedrigeren Risiko für Prostatakrebs bei Männern und einem niedrigeren Brustkrebsrisiko bei Frauen in Verbindung gebracht, wobei nicht alle Studien dieselben Ergebnisse liefern (46, 47).

 

12. Omega-3 Fettsäuren können bei Kindern Asthma reduzieren

Asthma ist eine chronische Lungenkrankheit mit Symptomen wie Husten, Kurzatmigkeit und Keuchen. Schwere Asthmaanfälle können sehr gefährlich sein, da sie die Ursache von Entzündungen und Schwellungen der Atemwege sind. Während der letzten Jahrzehnte sind die Asthmazahlen in der westlichen Welt gestiegen.

Mehrere Studien bringen den Konsum von Omega-3 Fettsäuren mit einem niedrigeren Risiko für Asthma bei Kindern und jungen Erwachsenen in Verbindung (48).

 

13. Omega-3 Fettsäuren können Fett in der Leber reduzieren

Eine nichtalkoholische Fettleber ist weiter verbreitet, als viele Menschen glauben würden. Die Anzahl der Fälle hat mit der epidemischen Verbreitung von Fettleibigkeit zugenommen und Fettleibigkeit ist in der westlichen Welt zur häufigsten Ursache für chronische Lebererkrankungen geworden.

Eine Supplementierung mit Omega-3 Fettsäuren kann bei Menschen mit einer nichtalkoholischen Fettleber das Leberfett und Entzündungen effektiv reduzieren (49).

 

14. Omega-3 Fettsäuren könnten die Gesundheit von Knochen und Gelenken verbessern

Osteoporose und Arthritis sind zwei der häufigsten Erkrankungen, die das Skelettsystem betreffen.

Studien deuten darauf hin, dass Omega-3 Fettsäuren die Stärke der Knochen durch eine Erhöhung der Kalziummenge in den Knochen verbessern kann, was zu einem reduzierten Osteoporoserisiko führen sollte (50).

Omega-3 Fettsäuren können außerdem bei der Behandlung von Arthritis helfen. Patienten die Omega-3 Fettsäuren einnahmen, berichteten von reduzierten Gelenkschmerzen und einer gesteigerten Griffkraft (51).

 

15. Omega-3 Fettsäuren können Menstruationsschmerzen lindern

Menstruationsschmerzen treten im Unterbauch und im Becken auf und strahlen häufig bis in den unteren Rücken und in die Oberschenkel aus. Sie können die Lebensqualität signifikant beeinträchtigen.

Studien haben wiederholt nachgewiesen, dass Frauen, die die größten Mengen an Omega-3 Fettsäuren konsumieren unter weniger Menstruationsschmerzen leiden (52).

Eine Studie kam sogar zu dem Ergebnis, dass ein Omega-3 Supplement bei der Behandlung schwerer Menstruationsschmerzen effektiver als Ibuprofen war (53).

 

16. Omega-3 Fettsäuren können den Schlaf verbessern

Guter Schlaf ist das Fundament einer guten Gesundheit, Studien bringen Schlafprobleme mit vielen Leiden inklusive Fettleibigkeit, Diabetes und Depressionen in Verbindung.

Niedrige Spiegel von Omega-3 Fettsäuren werden mit Schlafstörungen bei Kindern und obstruktiver Schlafapnoe bei Erwachsenen in Verbindung gebracht. Niedrige DHA Spiegel werden außerdem mit niedrigeren Spiegeln des Hormons Melatonin in Verbindung gebracht, welches beim Einschlafen hilft.

Studien mit Kindern und Erwachsenen haben gezeigt, dass eine Supplementation mit Omega-3 Fettsäuren Dauer und Qualität des Schlafes steigern kann (54, 55).

 

17. Omega-3 Fettsäuren sind gut für die Haut

DHA ist eine strukturelle Komponente der Haut. Es ist für die Gesundheit der Zellmembrane verantwortlich, welche einen Großteil der Haut ausmachen. Eine gesunde Zellmembran resultiert in weicher, geschmeidiger und faltenfreier Haut, sowie einer guten Hautfeuchtigkeit.

Auch EPA ist auf mehreren Wegen gut für die Haut (56, 57):

  • EPA kontrolliert die Ölproduktion und die Hydration der Haut
  • EPA verhindert eine Hyperkeratinisierung der Haarfollikel, welche sich in kleinen roten Schwellungen manifestiert, die man häufig an den Oberarmen sieht.
  • EPA kann eine vorzeitige Hautalterung reduzieren
  • EPA kann das Aknerisiko reduzieren

 

Omega-3 Fettsäuren können außerdem die Haut vor Schädigungen durch die Sonne schützen. EPA hilft dabei die Ausschüttung von Substanzen zu verhindern, welche das Kollagen der Haut nach einer Sonnenbestrahlung abbauen (57).

 

Fazit

Omega-3 Fettsäuren sind für eine optimale Gesundheit von entscheidender Bedeutung.

Omega-3 Fettsäuren über vollwertige Nahrungsmittel wie fetten Fisch zweimal wöchentlich ist der beste Weg, eine solide Omega-3 Zufuhr sicherzustellen.

Wenn Du nicht gerne Fisch isst, kannst Du die Einnahme eines Omega-3 Supplements in Betracht ziehen. Für Menschen, die unter einem Mangel an Omega-3 Fettsäuren leiden, kann dies ein kostengünstiger und effektiver Weg zur Verbesserung der Gesundheit sein.

 

Referenzen:

  1. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3976923
  2. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17685742
  3. http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0924977X03000324
  4. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21784145
  5. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22910528
  6. http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/00048670701827275
  7. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15812120
  8. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15555528
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https://www.healthline.com/nutrition/17-health-benefits-of-omega-3

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Langsamer Masseaufbau: Wie Du eine Fettzunahme während der Massephase verhindern kannst
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Überall im Internet findest Du einen weit verbreiteten Ratschlag:

Wenn Du massig aufbauen willst, dann musst Du massig essen.

Bei diesem ratschlag gibt es jedoch eine Reihe von Problemen:

  1. Was bedeutet „masse aufbauen“ überhaupt?
  2. Was zum Teufel bedeutet massig essen?

 

Mit anderen Worten ausgedrückt ist dieser Ratschlag so vage, dass die meisten Menschen nicht nur viel zu viel essen, sondern auch zu viel Schrott und zu wenig Protein zu sich nehmen.

„Nun, der Typ hat mir gesagt, dass ich massig essen soll und genau das habe ich getan.“

Und so enden viele Trainierende (hauptsächlich Anfänger) damit, sehr schnell zu fett zu werden und sind dann dazu gezwungen, langsamer zu machen und ein paar Monate zu diäten, bevor sie erneut damit beginnen können Muskeln aufzubauen.

Viel zu viele Menschen verwenden einen fehlerhaften Ansatz für den Muskelaufbau. Dieser Artikel wird Dir alles zeigen, was Du brauchst, um effektiv Muskeln aufzubauen und nur minimale Mengen an Fett zuzunehmen.

 

Was ist eine Masseaufbauphase?

Wenn Du versuchst maximale Mengen an Muskeln und Kraft aufzubauen, dann gibt es einen Prozess, den Du nicht übergehen kannst – den Masseaufbau.

Im traditionellen Sinn (der weg, den wir oben aufgezeigt haben), bedeutet dies, sich ein paar Monate vollzustopfen, übermäßig fett zu werden, Probleme mit dem eigenen Körperbild aufzubauen und dann für ein paar Monate diäten zu müssen. Und danach wist Du erkennen, dass Du nicht viel besser als vor der Massephase aussiehst.

Nicht der beste Weg, die Dinge anzugehen. Aber gibt es einen besseren Weg?

Ja, es gibt ihn und dieser wird als langsamer Masseaufbau bezeichnet.

Ein langsamer Masseaufbau ist eine Phase, während der die Kalorien über die Erhaltungskalorienmenge hinaus erhöht werden und während der Du genug Protein zu Dir nimmst, um ein optimales Muskelwachstum zu unterstützen, während Du gleichzeitig Deinen Fettaufbau minimal hältst

Bei dieser Vorgehensweise wirst Du langsamer aufbauen und die Veränderungen Deines Erscheinungsbildes werden nicht immer ganz so offensichtlich erscheinen.

 

Warum solltest Du einen langsamen Masseaufbau wollen?

Ich mag folgende Analogie, wenn ich das Muskelwachstum erkläre und jeder scheit sie sofort zu verstehen.

Stelle Dir Deinen Körper während der Massephase als ein Haus vor, das gerade gebaut wird. Das Protein und die Kalorien, die Du konsumierst sind die Bausteine, die für die Entwicklung benötigt werden.

Wenn gerade genug Kalorien und adäquate Mengen an Protein (Baustoffe) vorhanden sind, dann geht der Aufbauprozess gleichmäßig und nach Plan vor sich. Die Fortschritte werden in keinster Weise sabotiert.

Aber stelle Dir vor, dass Du plötzlich damit beginnst mehr Kalorien und mehr Protein zu konsumieren (was dem Szenario entspricht, dass Du den Bauarbeitern mehr Baustoffe gibst.

Auf den ersten Blick sieht es vielleicht so aus, als ob jetzt schneller (auf) gebaut werden könnte. Nun, die Bauarbeiter des Hauses können genau wie Dein Körpeer nur eine gewisse Menge an Arbeit innerhalb einer gegebenen Zeitspanne verrichten und sie mit zusätzlichem Baumaterial zu versorgen wird den Prozess nicht beschleunigen.

Beim Haus würden diese Materialien auf Halde liegen, nicht verwendet werden und den Bauprozess nicht beschleunigen. Bei Deinem Körper würde dies bedeuten, dass die zusätzlichen Materialien in Form von Fett gespeichert werden.

Dein Körper kann innerhalb einer gegebenen Zeitspanne nur eine bestimmte Menge an Muskeln aufbauen. Ab einem gewissen Punkt wird eine weitere Erhöhung der Nahrungszufuhr Dir nicht dabei helfen, mehr Muskeln aufzubauen. Du wirst ganz einfach nur fett werden. Und dies ist das ökonomische Gesetzt des nachlassenden Ertrags auf die Fitness angewandt.

Lyle McDonald hat ein Modell dafür entwickelt, wie schnell man basierend auf der bisherigen trainingserfahrung auf natürlichem Weg Muskelmasse aufbauen kann.

Laut diesem Modell kann ein Anfänger während seines ersten Trainingsjahres 10 bis 12 Kilo an Muskeln aufbauen, während ein Trainierender, der seit 3 Jahren ernsthaft trainiert nur noch 5 bis 6 Pfund pro Jahr aufbauen kann.

Ich Muss an dieser Stelle die wichtige Bedeutung von „ernsthaft trainieren“ hervorheben. Wenn Du 5 oder mehr Jahre im Fitnessstudio verbracht hast, aber nur locker trainiert und Dich nicht richtig ernährt hast, dann kannst Du wahrscheinlich erwarten ein paar solide Anfängerzuwächse zu verzeichnen, wenn Du beginnst einen guten Plan zu befolgen.

 

Zeit im Fitnessstudio zu verbringen ist nicht immer gleichbedeutend mit produktivem Training

Theoretisch gesehen ist Lyles Modell für die meisten Trainierenden mit durchschnittlicher genetischer Veranlagung recht akkurat Es kann Dir nützlich sein, wenn es darum geht Ziele für Deine Aufbauphasen zurecht zu legen.

Nachdem Du jetzt diese Zahlen kennst, kannst Du Dich selbst fragen, wie weise es ist, 20 bis 25 Kilo innerhalb eines Jahres zuzunehmen. Nicht sehr, würde ich sagen.

Abgesehen hiervon bietet ein langsamer Masseaufbau noch weitere Vorteile:

 

1. Du kannst über einen längeren Zeitraum Muskeln aufbauen und das ganze Jahr über gut oder zumindest brauchbar aussehen

Ich bin mir sicher, dass Dir Deine hedonistische Seite sagen wird „Sch… drauf gut auszusehen, lass uns essen.“, aber letztendlich wollen wir doch alle – ob wir es zugeben oder nicht – gut und attraktiv aussehen. Die meisten Jungs, die ich kenne, haben mit dem Training angefangen um Mädels zu beeindrucken.

Wenn wir unsere Massephase jedoch nicht unter Kontrolle haben, dann werden wir ein paar Monate des Jahres gut aussehen und den Rest des Jahres damit verbringen, das, was wir im Spiegel sehen, nicht zu mögen.

Bei einem langsamen Masseaufbau wirst Du trotzdem Fortschritte im Fitnessstudio erzielen und Muskeln aufbauen, aber Du wirst gleichzeitig auch das ganze Jahr über gut aussehen, weil Du niemals mehr als 5 bis 7 Kilo Fett von Deiner Bestform entfernt bist.

 

2. Die Diätphase muss nicht so lang sein

Ich hasse Diätphasen von ganzem Herzen und alles, was mir dabei helfen kann, die Zeit in einem Kaloriendefizit zu reduzieren, ist für mich eine lohnenswerte Investition.

Ich führe lieber ein Jahr lang eine langsame Massephase aus und diäte dann für 4 bis 8 Wochen, als 6 Monate lang eine klassische Massephase durchzuführen, nach der ich für 4 bis 5 Monate definieren muss, um dieselben Resultate zu erreichen.

 

3. Die Kalorienpartitionierung wird optimiert

Der Begriff Kalorienpatitionierung bezieht sich darauf, wie Dein Körper die Energie verwendet, mit der Du ihn versorgst und woher er seine Energie während Phase einer Kalorienrestriktion zieht.

Mit anderen Worten bedeutet, dass Dein Körper mehr der Kalorien, die Du konsumierst, für Regeneration und Wachstum der Muskeln verwendet und weniger hiervon in Form von Fett speichert.

Während Phasen des Fettabbaus bedeutet dies, dass Du mehr Fett und weniger Muskeln verlierst.

Dein Körperfettanteil besitzt einen direkten Einfluss auf die Kalorienpartitionierung. Ein hoher Körperfettanteil wird mit höheren Östrogenspiegeln und niedrigeren Testosteronspiegeln in Verbindung gebracht (1). Dies hängt mit dem Aromataseenzym zusammen, das im Fettgewebe vorhanden ist und Testosteron in Östrogen umwandelt.

Je mehr Fett Du hast, desto höher sind die Spiegel des Aromataseenzyms und desto niedriger sind Deine Testosteronspiegel und desto stärker kompromittierst Du Dein Muskelaufbaupotential.

Ein höherer Körperfettanteil wird außerdem mit einer schlechten Insulinsensitivität in Verbindung gebracht, welche sich negativ auf Deine Kalorienpartitionierung auswirkt (2). Für den durchschnittlichen Trainierenden bedeutet dies, dass während einer gegebenen Zeitspanne weniger Muskeln aufgebaut werden. Bei Menschen mit einem Körperfettanteil oberhalb von 22% erhöht dies zusätzlich das Risiko der Entwicklung des metabolischen Syndroms und einer Diabetes (3, 4).

Deshalb ist es für Dein Muskelaufbaupotential wichtig, Deinen Körperfettanteil unter Kontrolle zu halten (nicht mehr als 15 bis 17%, was insbesondere dann gilt, wenn Dir diäten schwer fällt).

 

4. Es ist sehr viel einfacher, den Prozess visuell zu beurteilen

Du kannst einen Muskel nicht sehen, wenn er von einer dicken Schicht Fett bedeckt ist, oder?

Wie Du Muskeln aufbauen kannst, ohne Fett aufzubauen

Der Prozess des langsamen Masseaufbaus kann mit drei Grundlegenden Schritten zusammengefasst werden:

  1. Versorge Deinen Körper mit einem adäquaten Stimulus durch ein ausreichendes Trainingsvolumen mit ausreichender Intensität im Fitnessstudio. Vermeide ein Übertraining (7).
  2. Versorge Deinen Körper mit gerade genug Kalorien um ein anaboles Umfeld zu schaffen und ein Muskelwachstum zu unterstützen.
  3. Konsumiere ausreichend Protein um Deinen Körper mit den Bausteinen zu versorgen, die er für Reparatur und Aufbau von Muskelgewebe benötigt.

 

Schritt 1: Das Training

Über das richtige Training kann man ganze Bücher schreiben und das Thema verdient einen eigenen Ratgeber, aber allgemeine Richtlinien umfassen Folgendes:

  • Du solltest mindestens 10 Sätze pro Muskelgruppe pro Woche ausführen, um ein Muskelwachstum anzuregen. Bis zu einem gewissen Punkt ist mehr besser. Wenn dieser Punkt überschritten ist, kann mehr Belastung das Gegenteil bewirken – Muskelabbau und ausbleibende Fortschritte (6).
  • Wenn Du das das Gesamtvolumen für einen gegebenen Muskel auf 2 oder 3 Trainingseinheiten aufteilst, dann kann dies zu besseren Resultaten führen, da Du alle Sätze für den gegebenen Muskel in einem erholteren Zustand ausführst. Anstatt 16 Sätze für die Rückenmuskeln an einem Tag auszuführen, kannst Du 8 Sätze montags und 8 Sätze donnerstags ausführen, was es Dir erlauben wird mehr Wiederholungen mit mehr Gewicht zu absolvieren.
  • Deine Sätze sollten sowohl einen niedrigeren Wiederholungsbereich von 3 bis 6 Wiederholungen, als auch höhere Wiederholungsbereich bis hin zu 15 bis 20 Wiederholungen abdecken, um die Hypertrophie zu optimieren Kraft aufzubauen (7).
  • Ein Training bis zum Muskelversagen sollte bei den meisten Sätzen vermieden werden, da es keine überlegenen Resultate liefert, aber dafür Deine Regeneration und Deine nachfolgenden Trainingseinheiten beeinträchtigen kann (8).
  • Dein Programm sollte eine Kombination aus Mehrgelenksübungen und Isolationsübungen umfassen, um Kraftentwicklung und einem spezifischen Fokus auf die unterschiedlichen Muskelgruppen des Körpers zu erlauben.
  • Das Prinzip der progressiven Überlastung ist von entscheidender Bedeutung. Im Lauf der Zeit musst Du mehr Arbeit im Fitnessstudio verrichten, wenn Du weitere Resultate willst. Möglichkeiten hierfür umfassen mehr Gewicht auf der Stange, mehr Wiederholungen, kürzere Pausen zwischen den Sätzen, mehr Sä,tze, usw.

 

Schritt 2: Die Kalorienzufuhr

Es gibt viele Methoden zur Berechnung Deiner Kalorienzufuhr, aber ich halte die Harris-Benedict Formel für eine der akkuratesten Formel für den durchschnittlichen Trainierenden mit einer brauchbaren Körperkomposition und einem aktiven Lebensstil.

Als erstes berechnest Du Deinen Kalorienverbrauch im Ruhezustand (BMR):

Für Männer:

66 + (13,7 * Gewicht in Kilo) + (5 * Körpergröße in Zentimetern) – (68 * Alter) = BMR

Für Frauen:

655 + (9,6 * Gewicht in Kilo) + (1,8 * Körpergröße in Zentimetern) – (4,7 * Alter) = BMR

Wenn Du Deinen Kalorienverbrauch im Ruhezustand berechnet hast, verwendest Du abhängig von Deinem Lebensstil den Multiplikator unten, um die Kalorienmenge zu berechnen, die Du benötigst, um Dein augenblickliches Körpergewicht aufrecht zu erhalten:

  1. Bewegungsarm – BMR * 1,2
  2. Leicht aktiv – BMR * 1,375
  3. Moderat aktiv – BMR * 1,55
  4. Sehr aktiv – BMR * 1,725
  5. Extrem aktiv – BMR * 1,9

 

Bevor Du jetzt den Faktor 1,9 verwendest sollest Du Dir darüber im Klaren sein, dass die meisten Menschen mit einem Bürojob, die ansonsten aktiv sind, in die zweite oder dritte Kategorie fallen. Wenn Du einen körperlich sehr anstrengenden Beruf hast, dann kannst Du den vierten Multiplikator verwenden und Dein Körpergewicht eine Zeit lang beobachten.

Der fünfte Multiplikator ist für Menschen mit einer Tonne an fettfreier Körpermasse, die extrem aktiv sind, reserviert (z.B. Leistungssportler).

Wenn Du Deine Erhaltungskalorienmenge berechnet hast, besteht eine gute Faustregel darin, zu diesem Wert 200 bis 250 kcal hinzuzufügen um sicherzustellen, dass Du Muskeln aufbaust.

Doch auch wenn es sich hierbei um eine der akkuratesten Methoden handelt, gibt sie Dir lediglich einen Ausgangspunkt, was bedeutet, dass Du ein paar Wochen lang entsprechend essen musst und Deine Kalorienzufuhr anhand Deiner Fortschritte anpassen solltest.

Wenn Du zu schnell an Gewicht zunimmst, dann reduziere Deine Kalorienzufuhr um 100 bis 200 kcal. Wenn Du nicht an Gewicht zunimmst, dann erhöhe Deine Kalorienzufuhr um 100 bis 200 kcal.

 

Schritt 3: Die Proteinzufuhr

Es gibt viele Empfehlungen für die Proteinzufuhr, die von 1 bis hin zu 6 bis 8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht reichen.

Der große Mehrzahl der wissenschaftlichen Untersuchungen stimmen darin überein, dass Trainierende 2 bis 2,5 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen sollten, um ihre Trainingsadaptionen zu optimieren (9, 10, 11).

Wenn Du also 85 Kilo schwer bis und einen langsamen Masseaufbau durchführst, solltest Du also auf 170 bis 210 Gramm Protein pro Tag abzielen und nicht zu viel darüber nachdenken.

Eine Menge Fitnessexperten empfehlen außerdem eine Kontrolle der Kohlenhydratzufuhr. Für den durchschnittlichen Trainierenden ist das eine schlechte Idee. Es fügt lediglich zusätzliche Komplexität zur gesamten Fitnesssache hinzu und kann einige Menschen neurotisch machen.

So lange Du genügend Kalorien und Protein zu Dir nimmst, solltest Du Dir nicht zu viele Gedanken über das Verhältnis von Kohlenhydraten zu Fett machen. Iss entsprechend Deines Kalorien- und Proteinbedarfs, achte auf reichlich nahrhafte Nahrungsmittel und Du wirst genügend Kohlenhydrate und Fett konsumieren.

Konsistenz und Befolgung Deines Ernährungs- und Trainingsplanes sind das, was am wichtigsten ist – und nicht ob Du es schaffst an einem gegebenen Tag exakt 315 Gramm zu essen.

Es ist außerdem erwähnenswert, dass Du den Prozess genießen solltest und über die Flexibilität verfügen solltest, essen zu gehen und ein Sozialleben zu haben. Die Zeit des Masseaufbaus ist eine tolle Zeit dies zu tun, da Du mehr Kalorien hast, mir denen Du arbeiten kannst.

Wenn Du hingegen konsistent versuchst irgendwelche willkürlichen Makronährstoffmengen zu erreichen, dann wirst Du unglücklich sein und nicht dazu in der Lage sein, eine Mahlzeit außer Haus zu genießen.

 

Wie Du Deine Fortschritte während des Masseaufbaus überwachen kannst

Du hast also Deine Berechnungen ausgeführt und bist bereit dazu, mit einem langsamen Masseaufbau zu beginnen oder Du befindest Dich bereits seit einiger Zeit in einer Massephase. In beiden Fällen wirst Du Dich wahrscheinlich fragen, wie Du Deine Fortschritte überwachen kannst.

 

1. Tracke Dein Training

Der beste Indikator für ein Muskelwachstum ist die Steigerung Deiner Leistungen im Fitnessstudio. Einfach gesagt gilt, dass Du, wenn Du im Fitnessstudio progressiv stärker wirst und mehr Arbeit verrichtest, wahrscheinlich auch Muskelmasse aufbaust.

Wenn Du im letzten Monat 6 Wiederholungen mit 95 Kilo beim Bankdrücken geschafft hast und Du diesen Monat dieselbe Wiederholungszahl mit 100 Kilo schaffst, dann werden Deine Brust, Deine Trizeps und Deine Schultermuskeln etwas größer geworden sein.

Wenn Du hingegen während der letzten 4 Monate 5 Kilo zugenommen hast, aber Du Dich bei Deinen Trainingsleistungen nicht wirklich gesteigert hast, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Du hauptsächlich Fett zugenommen hast und Du bei Deinem Training zu nachlässig warst.

Um Deine Trainingseinheiten zu tracken, kannst Du eine App für Dein Smartphone oder ein Notizbuch verwende. Schreibe Deine Übungen, Deine Trainingsgewichte und Deine Wiederholungszahlen bei jeder Trainingseinheit auf.

Führe außerdem über andere Informationen Buch, die Du als wichtig ansiehst – gemischter Griff beim Kreuzheben, die Verwendung von Gewichthebergürtel und Kniebandagen bei Kniebeugen, zu wenig Schlaf während der vorhergehenden Nacht, usw.

Führe über Deine Trainingseinheiten Buch und vergleiche diese im Lauf der Zeit.

 

2. Tracke Dein Körpergewicht

Um das Gewicht zu kontrolliere, empfehle ich, dass Du Dich mehrmals pro Woche wiegst und das Durchschnittsgewicht aufschreibst. Wiege Dich morgens auf nüchternen Magen nachdem Du auf der Toilette warst und schreibe Dein Gewicht auf.

Berechne am Ende der Woche Dein Durchschnittsgewicht (und stelle sicher, dass Du Dich mindestens drei bis viermal pro Woche wiegst) und vergleiche es mit der Vorwoche.

Als etwas fortgeschrittener Trainierender solltest Du nicht mehr als 1 Kilo pro Monat zunehmen.

 

3. Tracke Dein optisches Erscheinungsbild

Führe Buch darüber, wie gut Deine Kleidung passt und wie Du aussiehst. Zusätzlich hierzu solltest Du mindestens einmal pro Monat Bilder von Dir machen und diese vergleichen.

Nimm diese Bilder unter denselben Umständen und denselben Körperpositionen auf und beobachte, wie sich Dein Körper im Lauf der Zeit verändert (z.B. im selben Raum, bei denselben Lichtbedingungen zur selben Tageszeit mit denselben Körperposen).

Wir sehen uns jeden Tag im Spiegel, was es schwer machen kann, unsere Fortschritte zu beurteilen. Wenn Du Dir Deinen Köper jedoch auf Monat zu Monat Basis ansiehst, dann wirst Du Veränderungen Deiner Muskelentwicklung und eine Zunahme an Körperfett sehen.

 

4. Tracke Deine Körpermaßw

Ähnlich wie bei Fortschrittsfotos solltest Du die Umfänge Deiner Schlüsselmuskeln einmal monatlich messen und vergleichen.

Miss mit einem Maßband den Umfang von Hals, Schultern, Brust, Armen, Unterarmen, Taille, Oberschenkeln und Waden und beobachte, wie sich diese Werte von Monat zu Monat verändern. Beobachte auch, wie sich die Werte im Verhältnis zueinander verändern.

Wenn Deine Arme, Deine Brust und Deine Beine nicht groß wachsen, aber Dein Taillenumfang immer mehr zunimmt, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Du weniger Junkfood essen und Deine Ernährung unter Kontrolle bringen musst.

 

Baust Du während der Massephase zu viel Fett auf?

Du befindest dich also seit einigen Monaten in einer Massephase und alles läuft gut. Du bist stärker, massiger und glücklicher. Aber Du hast auch etwas Fett im Bereich der Körpermitte aufgebaut und Du fragst Dich, was Du tun solltest.

Anhand der vier oben beschriebenen Tracking Methoden solltest Du eine recht gute Vorstellung davon gaben, wie viel Fett Du ungefähr aufgebaut hast. Du sollest ehrlich zu Dir selbst sein:

Hast Du wirklich so viel Fett aufgebaut oder vermisst Du Deine geschätzten Bauchmuskeln deshalb, weil man nur noch grobe Konturen von ihnen sieht?

Es gibt einen großen Unterschied zwischen diesen Szenarien und zu viele Trainierende kehren zu schnell um und opfern ihre Wachstumsphase, weil ihre Bizepsvenen etwas weniger ausgeprägt sind oder ihre Bauchmuskeln nicht mehr sichtbar sind.

Wenn Du der Meinung bist, dass Du etwas zu viel Fett aufgebaut hast, dann führe eine Mini-Definitionsphase durch:

Reduziere Deine Kalorienzufuhr für vier Wochen um 1000 kcal und trainiere weiter wie zuvor. Sobald Du einen brauchbaren Körperfettanteil erreicht hast, erhöhst Du Deine Kalorienzufuhr schrittweise und beginnst wieder mit dem langsamen Masseaufbau.

 

Das Fazit zum Thema Minimierung des Fettaufbaus während der Massephase

Lege diese “entweder gut aussehen oder Masse aufbauen” Mentalität ab. Du kannst (und solltest) eine Menge Muskeln aufbauen, während Du relativ schlank bleibst und Dein Aussehen an keinem Punkt Deines Strebens nach einem maximalen Muskelaufbau opfern musst.

Die alte Vorstellung einer Masseaufbauphase schwindet langsam, aber es gibt da draußen noch viele irreführende Ratschläge.

Ich hoffe, dass Du jetzt verstehst, dass Masseaufbau nicht bedeutet, dass Du für 8 Monate des Jahres bescheiden aussehen musst und dass ein Masseaufbau keine Entschuldigung dafür ist, sich gehen zu lassen und eine Tonne Fett aufzubauen.

Nach einer solchen Massephase musst Du nicht nur länger diäten, sondern wirst auch Dein Muskelaufbaupotential aufgrund der negativen Auswirkungen auf Deine Kalorienpartitionierung opfern.

Referenzen:

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  2. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8495612
  3. http://diabetes.diabetesjournals.org/content/61/4/778
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  5. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3435910/
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  7. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28834797
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  10. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518828/
  11. https://jissn.biomedcentral.com/articles/10.1186/1550-2783-4-8

 

Quelle: https://pumpsomeiron.com/slow-bulk-how-to-minimize-fat-gain-while-bulking/

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