Training

Eine Frage der Kraft Wann und wie oft sollte man seine Trainingseinheiten verändern?
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F: Wie oft muss ich meine Trainingseinheiten verändern?

A: Das ist eine gute, aber irgendwie auch komplexe Frage. Dein Training zu verändern kann für unterschiedliche Menschen unterschiedliche Dinge bedeuten. Sprechen wir über völlig neue Übungen und Methoden oder sprechen wir darüber, einfach ein paar Elemente wie die Anzahl der Wiederholungen pro Satz oder das verwendete Tempo zu ändern?

Ich plane wöchentlich kleine Änderungen ein. Meine Klienten wiederholen nur selten dieselbe Woche des Trainings. Wir fügen Sätze hinzu oder entfernen Sätze, wir verändern die Wiederholungsschemata oder verändern das Tempo ein wenig. Aber innerhalb einer Trainingsphase geschieht dies ohne die Übungen oder die Trainingszone zu verändern.

Wir können z.B. das Satz/Wiederholungsschema auf folgende Art und Weise verändern:

  • Woche 1: 8/6/4/8/6/4
  • Woche 2: 7/5/3/7/5/3
  • Woche 3: 6/4/2/6/4/2
  • Woche 4: 5/3/1/5/3/1

 

Oder wir können verändern, wie die Wiederholungen ausgeführt werden:

  • Woche 1: 3 Sätze a 6 Wiederholungen mit 5 Sekunden halten in der Position mit der stärksten Spannung
  • Woche 2: 3 Sätze a 6 Wiederholungen mit einer 6 Sekunden andauernden exzentrischen/negativen Phase
  • Woche 3: 3 Sätze a 6 Wiederholungen mit 3 Sekunden halten in der Position mit der stärksten Spannung
  • Woche 4: 3 Sätze a 6 normale Wiederholungen

 

Oder wir können Intensivierungsmethoden hinzufügen:

  • Woche 1: 3 Sätze a 8-10 Wiederholungen, bis 1-2 Wiederholungen vor Erreichen des Muskelversagens
  • Woche 2: 3 Sätze a 8-10 Wiederholungen bis zum Muskelversagen
  • Woche 3: 3 Sätze a 8-10 Wiederholungen bis zum Muskelversagen, 15 Sekunden Pause, dann so viele Extrawiederholungen wie möglich (Rest/Pause
  • Woche 4: 2 Sätze a 8-10 Wiederholungen bis zum Muskelversagen, 15 Sekunden Pause, dann so viele Extrawiederholungen wie möglich (Rest/Pause), dann halten in der Position mit der stärksten Spannung so lange wie möglich

 

Wenn wir hingegen darüber sprechen, das gesamte Trainingsprogramm zu verändern, funktioniert alle 3 bis 4 Wochen für die meisten am besten. Das bedeutet jedoch nicht, dass Du alles verändern musst.

Sagen wir z.B., dass Du einen 5/3/1 Plan verwendest. Jede Trainingsphase dauert 4 Wochen (5-3-1-entladen)

Nach dem Entladen beginnst Du eine neue Phase mit den großen Grundübungen, aber mit angepassten Gewichten. Und Du machst damit so lange weiter, bis der Tod uns scheidet.

Ich persönlich würde bei jeder neuen Phase Veränderungen bei den unterstützenden Übungen einplanen. Mit anderen Worten ausgedrückt behältst Du die vier Grundübungen des 5/3/1 Planes bei, veränderst aber alle 4 Wochen die unterstützenden Übungen.

Ich glaube dass ein bestimmtes Training umso weniger effektiv wird, je länger Du es am Stück verwendest. Aus diesem Grund plane ich jede Woche einige Elemente der Veränderung ein. Die Übungen zu oft zu ändern kann jedoch auch Deine Zuwächse begrenzen, weil Du nie bei einer Übung effizient wirst. Um es einfach zu machen, kannst Du einige Deiner Übungen alle 3 bis 4 Wochen verändern und die Art und Weise, auf die Du Deine Sätze und Wiederholungen ausführst, von Woche zu Woche.

Muskelwachstum während einer Keto Ernährung

 

F: Ich bin seit 8 Wochen auf einer Keto Ernährung und habe Fett verloren. Jetzt würde ich aber gerne Muskeln aufbauen. Kann ich dies während einer Keto Ernährung tun?

A: Das hängt davon ab, wie viel Zeit Du hast. Wenn Du genug Protein isst und einen Kalorienüberschuss einhältst, dann kannst Du auch während einer Keto Ernährung etwas Muskeln aufbauen.

Mehrere Dinge machen eine Keto Ernährung jedoch für einen maximalen Muskelaufbau ineffizient. Betrachten wir zuerst die positiven Seiten einer Keto Ernährung, wenn es um den Muskelaufbau geht.

Die Vorteile einer Keto Ernährung

Adäquate Proteinzufuhr

Viele würden sagen, dass eine echte Keto Ernährung nicht reich an Protein ist. Eine Menge Leute sind auf einer sehr kohlenhydratarmen Diät, aber nicht wirklich im Zustand der Ketose, weil sie zu viel Protein konsumieren, welches in Glukose umgewandelt wird.

Aber eine Keto Ernährung liefert normalerweise ausreichende Mengen an Protein, um das Muskelwachstum zu unterstützen und zu einer Anregung der Proteinsynthese beizutragen. Dies gilt insbesondere dann, wenn Du Dich in einem Kalorienüberschuss befindest.

 

Es ist möglich, genug Kalorien zuzuführen

Auch wenn Du keinen Kalorienüberschuss einhalten musst, um Muskeln aufzubauen, macht dies den Prozess leichter und schneller. Und es ist gut möglich, einen Kalorienüberschuss beizubehalten, während man eine Keto Ernährung befolgt. Letztendlich weist diese eine hohe Energiedichte auf (sie liefert eine Menge Kalorien pro Gramm).

 

Gute hormonelle Unterstützung

Diäten, die arm an Fett sind, führen normalerweise zu niedrigeren Testosteron (und Östrogen) Spiegeln. Dies wird während einer Keto Ernährung ganz offensichtlich kein Problem darstellen, da diese mehr als genug Fett für die Sexualhormonproduktion liefert. Wenn Dein Körper jedoch bereits genug Fettsäuren zur Unterstützung der Hormonproduktion hat, dann wird der Verzehr von mehr Fett nicht zu einer äquivalenten Erhöhung der Testosteronspiegel führen.

 

Erhöhte Dopamin und Adrenalin Spiegel

Eine Keto Ernährung neigt dazu, höhere Dopamin und Adrenalinspiegel als eine Ernährung zu bewirken, die mehr Kohlenhydrate liefert. Dies liegt zum Teil an der höheren Proteinzufuhr, welche notwendig ist, um beide dieser Neurotransmitter zu produzieren, aber auch an den höheren Kortisolspiegeln, die mit einer Keto Ernährung einhergehen.

Kortisol erhöht die Umwandlung von Noradrenalin in Adrenalin. Je mehr Kortisol Du hast, desto höher werden Deine Adrenalinspiegel sein. Eine Keto Ernährung führt zu höheren Kortisolspiegeln (wenn alles andere gleich bleibt), weil eine der Hauptfunktionen von Kortisol darin besteht, gespeichertes Glykogen zu mobilisieren und Muskeln in Aminosäuren aufzubrechen (um dazu in der Lage zu sein, Glukose aus ihnen herzustellen), wenn die Blutzuckerspiegel niedrig sind.

Da die Blutzuckerspiegel während einer Keto Ernährung niedriger ausfallen werden, sind die Kortisolspiegel höher. Das ist übrigens einer der Gründe dafür, dass eine Menge Menschen (initial) bei einer Keto Ernährung über mehr Energie verfügen: mehr Adrenalin. Dieses Adrenalin kann Dir dabei helfen härter zu trainieren, was dabei hilft, mehr Muskelwachstum anzuregen. Aber dies hat, wie wir gleich sehen werden, einen Preis.

 

Die Nachteile einer Keto

Hier ist das, was eine Keto Ernährung für den Aufbau von Muskeln suboptimal macht:

 

Niedrigere IGF-1 Spiegel

Insulin fördert die Produktion von IGF-1 über die Leber (für eine optimale IGF-1 Produktion brauchst Du Wachstumshormone und Insulin). IGF-1 ist das anabolste Hormon im Körper. Wenn Du eine Keto Ernährung befolgst, ist die Insulinausschüttung so niedrig, dass dies automatisch zu niedrigeren IGF-1 Spiegeln führt, wodurch die Anregung der Proteinsynthese reduziert wird.

 

Weniger mTOR Aktivierung

mTOR ist ein Enzym, das am zellularen Wachstum, inklusive dem Muskelwachstum beteiligt ist. Je mehr es aktiviert ist, desto höher kann die Proteinsyntheserate ausfallen und desto mehr Wachstum kannst Du stimulieren. mTOR wird durch mechanische Faktoren (Dehnung einer Muskelfaser, während diese eine Menge an Spannung produziert) aktiviert, aber auch die Ernährung besitzt einen Einfluss.

Insbesondere Insulin und bestimmte Aminosäuren wie Leucin und Glycin können die mTOR Aktivierung steigern. Auch wenn Du diese Aminosäuren bei einer Keto Ernährung zu Dir nehmen kannst, wirst Du nicht wirklich viel Insulin bekommen, so dass Deine mTOR Aktivierung nicht so stark ausfallen wird, wie sie ausfallen könnte.

Niedrigere IGF-1 und mTOR Spiegel sind jedoch auch ein positiver Aspekt dieser Ernährungsweise, wenn es um eine potentielle Verlangsamung des Alterns und sogar eine Verlangsamung des Wachstums von Krebszellen geht. Sie sind einfach nur für das Muskelwachstum nicht optimal.

 

Weniger Insulin

Insulin wird, wenn es um die Körperkomposition geht, oft als der Bösewicht angesehen, aber das entspricht nicht der Wahrheit. Wenn Du Dein Muskelwachstum maximieren willst, dann kann Insulin ein verlässlicher Alliierter sein, da es die Nährstoffaufnahme (inklusive Protein) durch die Muskeln erhöht, die Proteinsyntheserate steigert und den Proteinabbau reduziert. Bei einer Keto Ernährung fällt Deine Insulinausschüttung aufgrund der geringen Kohlenhydratzufuhr jedoch niedriger aus.

 

Mehr Kortisol

Wenn alles andere gleich ist, wirst Du bei einer Keto Ernährung eine höhere Kortisolausschüttung als bei einer kohlenhydratreicheren Ernährung haben. Der Grund dafür? Eine der Hauptfunktionen von Kortisol besteht darin, dem Körper dabei zu helfen die Blutzuckerspiegel zu erhöhen, wenn diese zu niedrig sind.

Keto Fürsprecher reden gerne über Glukagon als das Hormon, das Deinen Blutzuckerspiegel nach oben bringt, wenn er zu niedrig ist, weil Glukagon nicht den schlechten Ruf von Kortisol hat. In Wirklichkeit arbeiten jedoch beide zusammen. Kortisol ist das primäre „Abbau“ Hormon, da es gespeicherte Energie aufbricht, wenn diese benötigt wird.

Du kannst mobilisierte Energie brauchen, weil Du Dich entweder in einem Kaloriendefizit befindest oder weil Deine Blutzuckerspiegel niedrig sind (das kann selbst dann der Fall sein, wenn Du einen Kalorienüberschuss hast – insbesondere bei einer kohlenhydratarmen Ernährung).

Weil Du während einer Keto Ernährung nicht so viele Kohlenhydrate isst, muss sich Dein Körper auf gespeichertes Glykogen oder auf Aminosäuren verlassen, um Deine Blutzuckerspiegel zu regulieren. Dies wird zu höheren Kortisolspiegeln führen. Und ganz offensichtlich ist es nicht besonders toll für das Muskelwachstum, wenn Dein Körper Muskelgewebe in seine Aminosäuren aufbrechen muss, um stabile Blutzuckerspiegel aufrecht zu erhalten.

 

Eine periphere Insulinresistenz

Dies ist etwas, das mir bei Bodybuildern aufgefallen ist. Wenn diese viel Zeit mit ihrer Wettkampfvorbereitung mit einer kohlenhydratarmen Ernährung verbringen, hat das Wiederauffüllen mit Kohlenhydraten vor dem Wettkampf (um die Muskeln mit mehr Glykogen aufzufüllen, um sie größer erscheinen zu lassen) einfach nicht funktioniert.

Es scheint so, als ob die Muskeln flach bleiben und diese Bodybuilder einfach nur aufblähen. Durch eine Untersuchung dieses Phänomens habe ich herausgefunden, dass eine kohlenhydratarme Ernährung oder eine Keto Ernährung zu einer peripheren Insulinresistenz führt, um den Körper vor einer Hypoglykämie (niedrige Blutzuckerspiegel) zu schützen.

Wenn Du nicht viele Kohlenhydrate isst, werden Deine Blutzuckerspiegel dazu neigen niedrig zu sein. Wenn die Blutzuckerspiegel zu niedrig sind, ist dies gefährlich. Eine Anpassung an eine sehr niedrige Kohlenhydratzufuhr besteht darin, die Muskeln resistent gegenüber Insulin zu machen. Dies bedeutet, dass die Muskeln aufhören, auf Insulin zu reagieren.

Wenn Dein Körper während einer Keto Ernährung Insulin ausschüttet (selbst wenn Du Protein isst, reagiert Dein Körper hierauf mit einer Insulinausschüttung), wird die Glukose in Deinem Blut dazu neigen, dort zu bleiben, anstatt in die Muskeln transportiert zu werden, wodurch das Risiko für eine Unterzuckerung sinkt. Diese periphere Insulinresistenz macht es schwer, von einem Kohlenhydratladen zu profitieren und wird es auch schwerer machen, Aminosäuren in die Muskeln zu bringen, was ein Muskelwachstum schwierig macht.

 

Eine schlechtere Trainingsleistung

Eine reine Kraft Trainingseinheit (niedrige Wiederholungszahlen, lange Pausen zwischen den Sätzen) wird durch eine Keto Ernährung nicht so stark beeinflusst – zumindest nicht an der Energie Front. Aber es kann zu Kraftverlusten aufgrund einer reduzierten passiven Stabilität kommen.

Schweres Training ist nicht von Glukose als Energielieferant abhängig. Es verwendet primär Phosphagene. Wie wir bereits gesehen haben, neigt eine Keto Ernährung durch den meist hohen Fleischkonsum dazu, reich an Kreatin zu sein.

Traditionelles Hypertrophietraining (höhere Wiederholungszahlen, längere Zeit unter Spannung, kürzere Pausenintervalle, mehr Volumen) wird jedoch definitiv besser funktionieren, wenn der Körper Glukose zur Energieversorgung verwenden kann.

Ja, Ketone können auch funktionieren, aber sie sind weniger effizient als Glukose für diesen Typ von Training. Wenn Dein Training mehr Volumen und längere Sätze (alles von 20 bis 120 Sekunden pro Satz oder mehr) umfasst, dann wird eine Keto Ernährung Deine Leistungen beeinträchtigen). Hinweis: Deine Trainingsleistung kann unter Umständen zunächst aufgrund der höheren Adrenalinspiegel steigen. Dies kann in gewissem Umfang die weniger effiziente Energieversorgung kompensieren. Aber das wird nicht lange anhalten, wie Du bald sehen wirst.

 

Stärkerer Trainingsburnout

Ich habe bereits erklärt, wie eine Keto Ernährung zu höheren Adrenalinspiegeln führt. Dies kann zunächst cool sein, da es Dir die Illusion von mehr Energie, Antrieb und Motivation liefert. Das Ganze ist jedoch mit einem Risiko verbunden: eine Herunterregulierung der Beta-adrenergenen Rezeptoren.

Wenn die Adrenalinspiegel zu stark oder über einen zu langen Zeitraum erhöht sind, dann kann es schnell zu einer Desensibilisierung der Beta-adrenergenen Rezeptoren kommen, was zur Folge hat, dass Du schlechter und schlechter auf Adrenalin ansprichst. Und wenn Du einen Punkt erreichst, an dem die Herunterregulierung zu stark ausgeprägt ist, wirst Du beginnen unter Folgendem zu leiden:

  • Eine Abnahme an Muskelkraft und Schnellkraft
  • Ein schlechterer Muskeltonus
  • Eine Abnahme der Koordination
  • Eine Abnahme der Ausdauer aufgrund eines schwächeren Kontraktionskraftpotentials des Herzens
  • Eine Abnahme von Motivation, Antrieb und Energie
  • Eine geringere mentale Schärfe

 

Das ist das, was ich als Trainigsburnout bezeichne und bei einer Keto Ernährung ist die Gefahr, dass so etwas auftritt, aufgrund der höheren Adrenalin- und Kortisolausschüttung größer.

Darüber hinaus wird es schwerer, das Gehirn nach einer Trainingseinheit „zu beruhigen“ oder herunterzufahren, wenn Du eine Keto Ernährung befolgst. Dies liegt daran, dass Kohlenhydrate über eine Erhöhung der Blutzuckerspiegel sehr effektiv darin sind, die Adrenalin und Kortisolspiegel zu senken. Kohlenhydrate nach dem Training können Dir dabei helfen, die Kortisol- und Adrenalinspiegel nach dem Training zu senken. Dies wirst Du bei einer Keto Ernährung jedoch offensichtlich nicht erreichen.

 

Weniger passive Stabilität

Normalerweise generiert das Gewebe rund um ein Gelenk einen Druck auf das Gelenk und dieser Druck hilft dabei, das Gelenk zu stabilisieren. Eine Muskelvoluminisierung ist eines der Hauptelemente bei der passiven Stabilisierung. Wenn Du Deine Muskeln so stark wie möglich mit Wasser und/oder Kohlenhydraten auffüllst, dehnen sie sich aus und üben mehr Druck auf die benachbarten Gelenke aus.

Glykogen und Wasser sind die beiden Hauptelemente, die an der Muskelvoluminisierung beteiligt sind. Beide werden jedoch während einer Keto Ernährung abnehmen. Im Allgemeinen kann eine Keto Ernährung zu Kraftverlusten führen, was insbesondere für Druckübungen gilt, die das Schultergelenk umfassen. Da es sich beim Schultergelenk um das instabilste Gelenk des Körpers handelt, weist es das größte Risiko für Leistungsverluste durch weniger Stabilität auf.

Kannst Du verhindern, dass dies geschieht? Sicher. Wenn Du eine Menge Übungen ausführst, um die aktive Stabilität Deiner Schultern zu erhöhen und wenn Du große Mengen an Elektrolyten konsumierst, um einen Wasserverlust zu vermeiden. Auch der Konsum von Kreatin wird helfen, da es die Muskelzellen voluminisieren kann.

Du kannst also Muskeln während einer Keto Ernährung aufbauen, aber es ist nicht ideal. Ich würde zumindest rund um das Training ein paar Kohlenhydrate konsumieren, um mehr IGF-1 und eine stärkere mTOR Aktivierung (und niedrigere Kortisolspiegel) zu erreichen.

 

Quelle: https://www.t-nation.com/training/question-of-strength-62

Von Christian Thibaudeau

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Eine Frage der Kraft Training nur mit Bändern?
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Training nur mit Bändern?

F: Was denkst Du über Widerstandsbänder als alleiniges Werkzeug? Ich sehe mehr und mehr dieser Gerätschaften, die als besser als Gewichte vermarktet werden. Ist da etwas Wahres dran?

Widerstandsbänder funktionieren mit Sicherheit. Und in bestimmten Fällen ziehe ich diese freien Gewichten oder Maschinen vor. Aber im Allgemeinen sind Übungen mit freien Gewichten und Maschinen immer noch der Goldstandard für das Widerstandstraining.

Betrachten wir zuerst einige Vorteile von Widerstandsbändern.

 

Vorzüge von Widerstandsbändern

  1. Bänder sind portabel. Wann immer ich für Seminare verreise, nehme ich Widerstandsbänder mit. Wenn ich keinen Zugang zu einem Fitnessstudio habe, kann ich immer noch einen Pump bekommen.
  2. Bänder sind vielseitig und wandlungsfähig. Du kannst viele Übungen mit ihnen durchführen. (Diese ersten beiden Vorzüge haben wenig – oder nichts – mit der Effektivität von Widerstandsbändern zu tun, aber sie sind trotzdem Vorzüge).
  3. Aufgrund der Kraftkurve (niedriger Widerstand zu Beginn, maximaler Widerstand am Ende) scheinen Bänder eine bessere Geist-Muskel Verbindung und maximale Kontraktion als freie Gewichte zu ermöglichen. Das gilt nicht für alle Übungen, aber für eine Menge – wie Seit- und Frontheben, Curls und Trizepsdrücken.
  4. Bänder verursachen nicht so viele Muskelschäden wie freie Gewichte und die meisten Maschinen. Dies liegt daran, dass der Widerstand abnimmt, wenn der Muskel gestreckt ist. Und wenn der Muskel am stärksten gestreckt ist (wenn Du das höchste Potential für Muskelschäden hast), gibt es im Grunde genommen keinen Widerstand. Keine Muskelschäden bedeutet, dass Du Dich nach diesem Typ von Training schneller regenerieren kannst, was Dir eine höhere Trainingsfrequenz ermöglicht.
  5. Der psychologische Stress ist viel niedriger. Das Dehnen eines Widerstandsbandes ist weitaus weniger einschüchternd als sich eine schwere Stange auf den Rücken zu legen (zumindest für Anfänger).
  6. Bänder können eine stärkere Muskelaktivierung bewirken. Dies geht mit Punkt 3 einher. Eine Studie hat herausgefunden, dass ein Widerstandstraining mit einem Band zu einer höheren Muskelaktivität als eine ähnliche an einer Maschine ausgeführte Übung führte (1). Warum? Die konstant variierende Last während der Wiederholung.
  7. Die Belastung der Gelenke scheint niedriger als bei freien Gewichten oder Maschinen auszufallen. Wie Du sehen kannst, können Bänder mit Sicherheit funktionieren. Es gibt jedoch auch einige Nachteile.

 

Nachteile von Bändern

  1. Die Progression ist nur schwer quantifizierbar. Bei freien Gewichten oder Maschinen kannst Du jede gewünschte Menge an Widerstand hinzufügen und Du weißt genau, wie viel Du hinzugefügt hast. Dies macht die Progression einfacher. Um den Widerstand bei Bändern zu erhöhen, kannst Du entweder weiter Bänder hinzufügen oder ein stärkeres Band verwenden. Beide Optionen repräsentieren eine große Erhöhung der Last und dies bedeutet, dass der neue Widerstand eine zu starke Steigerung der Last darstellen kann, was wiederum bedeuten kann, dass der Widerstand zu groß und der vorhergehende zu leicht ist. Du kannst das Band auch weiter dehnen, indem Du es weiter entfernt von Dir befestigst. Dies macht es jedoch sehr schwer zu quantifizieren, wie viel Widerstand Du hinzufügst.
  2. Wenn Du ein ernsthafter Trainierender bist, können Bänder weniger motivierend sein. “Ich habe mich beim Bankdrücken von 120 auf 140 Kilo gesteigert!“ versus “Ich habe mich bei Curls vom roten zum blauen Band gesteigert!“ Das hat einfach nicht denselben Klang. Du solltest die Bedeutung der Motivation nicht unterschätzen, wenn es darum geht, wie effektiv ein Programm ist. Für die meisten von uns, die das Eisen lieben, ist stärker zu werden und mehr Gewicht auf der Stange zu sehen eine der Hauptmotivationen.
  3. Es kommt zu sehr viel weniger Muskelschäden. Ich habe dies auch als Vorzug aufgeführt, weil dies es Dir ermöglicht, häufiger zu trainieren. Der Nachteil besteht jedoch darin, dass es die Übung auch ein bisschen weniger effektiv machen kann, da Muskelschäden auch ein Stimulus für das Muskelwachstum sind.
  4. Einige Übungen sind einfach nicht gut für Bänder geeignet. Kniebeugen mit Bändern durchzuführen ist unpraktisch und unbequem. Du müsstest die Bänder maximal dehnen, um sie auf Deinem Trapezius zu platzieren oder Du musst die Bänder auf Deinem Trapezius platzieren, während Du Dich in der tiefsten Position der Kniebeuge befindest. Viel Glück dabei, danach in eine biomechanisch solide Kniebeugenposition zu kommen! Ein effektives Unterkörpertraining mit Bändern ist extrem ineffizient, wenn Du einen brauchbaren Kraftlevel aufweist. Im besten Fall kann es für ein Training mit sehr hohen Wiederholungszahlen verwendet werden.
  5. Es kann gut sein, das die hinzugewonnene Kraft nur schwer auf ein Training mit Hanteln übertragbar ist. Mit Bändern hast Du zu Beginn der Übung keinen Widerstand. Bei einer Langhantel musst Du bereits zu Beginn der Übung das gesamte Gewicht bewegen. Widerstandsbänder sind cool. Ich verwende sie gerne, wenn ich eine in ihrer Entwicklung zurückhängende Muskelgruppe öfter trainieren möchte, ohne die Regeneration zu stark zu beeinträchtigen.

 

Ich habe herausgefunden, dass Bänder bei Seitheben, Curls und Trizepsdrücken besser als freie Gewichte funktionieren. Ich führe das Meiste meines Seithebens mit elastischen Bändern aus und ich bekomme hierdurch eine bessere Geist-Muskel Verbindung und einen besseren Pump. Ich mag auch häufige Band Pull-Apparts und Beincurls mit Bändern.

Ich würde ein alleiniges Training mit Bändern jedoch nicht zum Grundstein eines Trainingsprogramms machen.

 

Referenzen:

  1. Rainoldi et al., Muscle fatigue induced by two different resistances: Elastic tubing versus weight machines Journal of Electromyography and Kinesiology, 21 (2011) 954-959

 

Definiert werden, ohne Muskeln zu verlieren

F: Ich versuche definiert zu werden und kämpfe damit, dies zu erreichen, ohne Muskeln zu verlieren. Indem ich Kalorien und Makronährstoffe tracke, verliere ich jede Woche ein halbes Pfund. Meine Proteinzufuhr macht 45% meiner Kalorienzufuhr aus.

Ich scheine jedoch gleichermaßen Muskeln und Fett zu verlieren. Ich habe mein Volumen reduziert und trainiere an 5 Tagen pro Woche. Meine Trainingseinheiten konzentrieren sich auf eine schwere Grundübung mit ein paar Unterstützungsübungen. Ich halte immer noch meine Maximalgewichte aufrecht. Was kann ich tun, um den Muskelabbau zum Stillstand zu bringen?

A: Sprechen wir zuerst über die Furcht während einer Diät Muskeln zu verlieren. Dies ist ein weit verbreitetes Phänomen, aber ich bezweifle aus folgenden Gründen ernsthaft, dass Du tatsächlich Muskeln verlierst:

  • Deine Proteinzufuhr ist für Deine Muskelmasse mehr als ausreichend.
  • Du verlierst nur eine konservative Mengen an Gewicht, was darauf hin deutet, dass die Kalorienrestriktion nicht exzessiv ist
  • Du scheinst Deine Kraft aufrechterhalten zu können.

 

So lange Dein Körperfettanteil nicht unter 10% liegt, ist es sehr unwahrscheinlich, dass Du Muskeln verlierst, wenn Du weiterhin trainierst und genügend Protein zu Dir nimmst, was im Bereich von 2,2 bis 2,8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht liegen sollte. (Ja, selbst bei einem Kaloriendefizit).

Du wirst vielleicht das Gefühl haben, dass Du Muskeln verlierst. Du wirst vielleicht schmaler und flacher aussehen, aber das hängt damit zusammen, dass Du weniger Glykogen und Wasser in Deinen Muskeln speicherst. Glykogen ist die Speicherform, in der Dein Körper Kohlenhydrate in den Muskeln speichert. Es ist eine Kombination von Glukose (aufgebrochene Kohlenhydrate) und Wasser. Wenn Du Deine Kalorienzufuhr (und wahrscheinlich auch Deine Kohlenhydrsatzufuhr) reduzierst, dann wirst Du weniger Glykogen speichern.

Warum? Weil Du nicht über die zusätzliche Energie zum Speichern verfügst, da Du all Deine Energie verbrauchst.

Wenn Du weniger Glykogen und weniger Wasser speicherst, dann werden Deine Muskeln flacher und kleiner aussehen. Ein Muskel mit weniger Glykogen und Wasser ist wie ein Ballon mit weniger Luft. Dies kann Deinen Geist verwirren, aber es ist kein Muskelabbau.

Um Muskeln aufzubauen oder aufrecht zu erhalten benötigst Du einen Wachstumsstimulus, Protein zur Reparatur und Energie, um den Aufbauprozess anzutreiben. Wenn Du weiterhin hart trainierst und genug Protein zu Dir nimmst, dann solltest Du Deine Muskelmasse zumindest aufrechterhalten.

 

Was ist mit der Energie

Wenn Du Dich in einem Kaloriendefizit befindest, fehlt Dir dann nicht die Energie für den Aufbau von Muskeln?

Nicht wenn Dein Körperfettanteil über 8 bis 9 Prozent liegt. Oberhalb dieses Körperfettanteils hat Dein Körper ausreichende Mengen an Energie, um den Prozess am Laufen zu halten, ohne zu riskieren, dass ihm der Treibstoff ausgeht.

Wenn Du einen niedrigen Körperfettanteil erreichst, ist es möglich, dass Du nicht dazu in der Lage bist, den Reparaturprozess mit ausreichend Energie zu versorgen, da es sein kann, dass Dein Körper die wenige Energie, die er noch gespeichert hat, für einfache Dinge – wie zu überleben – reservieren will. Aber bis Du wirklich schlank bist und wenn Du nicht gerade eine idiotisch niedrige Menge an Kalorien zu Dir nimmst, solltest Du keine Muskeln verlieren.

 

Deutet ein Kraftverlust auf einen Muskelabbau hin?

Nicht notwendigerweise. Es ist wahr, dass eine Menge Menschen während ihrer Diät etwas Kraft verlieren. Aber das hat nur selten etwas mit einem Muskelabbau zu tun. Res gibt andere Gründe. Zuerst sollte Dir auffallen, dass Kraftverlust primär bei Mehrgelenksübungen auftreten. Bankdrücken, Langhantel Schulterdrücken und Kniebeugen sind hiervon am stärksten betroffen. Dieser Verlust an Kraft kommt nicht bei Isolationsübungen oder Maschinenübungen zustande und betrifft oft auch keine Zugübungen.

Es ist typisch bei Trizepsdrücken, Butterflys und Kurzhantel Seitheben die Kraft aufrecht zu erhalten oder sogar zu steigern, während Du gleichzeitig beim Bankdrücken, welches dieselben Muskeln umfasst, an Kraft verlierst.

Dies hat sicherlich nichts mit einem Muskelabbau zu tun, da ansonsten auch die Kraft bei den Isolationsübungen nachlassen würde. In der Tat wird die Kraft bei freiem Bankdrücken oft nachlassen, während Du Deine Kraft beim Bankdrücken an einer Maschine aufrechterhalten oder sogar steigern kannst.

Der Frund? Ein nachlassen der passiven Stabilität. Das ist, wenn nicht kontraktile Elemente ein Gelenk durch eine Erhöhung des Drucks stabilisieren. Wenn Du z.B. einen Muskel durch gespeichertes Wasser, Glykogen und Fett „aufbläst“, dann „packt“ dieser Muskel das Gelenk besser ein. Dies generiert Druck, welcher das Gelenk stabiler macht. Selbst Körperfett und Wassereinlagerungen können zur passiven Stabilität beitragen.

Warum ist das wichtig? Wenn ein Gelenk weniger stabil ist, dann wird der Körper sich dadurch schützen, dass er die Kraftproduktion hemmt (er erlaubt es Dir nicht, all Dein Kraftpotential zu nutzen, um Verletzungen zu verhindern). Je stabiler sich der Körper fühlt, desto mehr Kraft wird er Dir erlauben zu benutzen.

Das ist auch der Grund dafür, dass Powerlifter vor einem Wettkampf zunehmen. Sie werden eine Wagenladung an Salz und kohlenhydratreicher Nahrungsmittel essen und tonnenweise Wasser trinken, um Glykogen- und Wassereinlagerungen zu steigern. Dies erhöht die passive Stabilität und erlaubt es ihnen, mehr Gewicht zu bewegen.

Druckübungen sind hiervon stärker betroffen, weil sie für das Schultergelenk, welches das instabilste Gelenk des Körpers ist, gefährlicher sind.

 

Ein anderer Faktor: Beta-adrenergene Desensibilisierung

Ein anderer Grund dafür, dass Du Kraft während einer Diät verlieren kannst, ist eine beta-adrenergene Desensibilisierung.

Die beta-adrenergenen Rezeptoren sind die Rezeptoren, die mit Adrenalin interagieren. Auf Muskelebene erhöhen beta-adrenergene Rezeptoren, wenn sie durch Adrenalin aktiviert werden – die Muskelkontraktionsgeschwindigkeit und Kraft erhöhen. Auf Ebene von Gehirn und Nervensystem werden sie Koordination, Antrieb, Willenskraft, Selbstvertrauen, usw. steigern.

Mit anderen Worten ausgedrückt bedeutet dies, dass Deine Chancen für eine optimale körperliche Leistung besser ausfallen, wenn Deine beta-adrenergenen Rezeptoren gut auf Adrenalin reagieren. Wenn sie jedoch nicht gut auf Adrenalin ansprechen (wenn sie desensibilisiert oder herunterreguliert sind), dann werde Kraft und Geschwindigkeit nachlassen. Du wirst Dich außerdem in einem schlechteren mentalen Zustand befinden.

Warum ist dies für das Diäten relevant? Du desensibilisiert Deine beta-adrenergenen Rezeptoren durch eine Überproduktion von Adrenalin – entweder durch eine schubweisenexzessive Adrenalinausschüttung oder durch Adrenalinspiegel, die zu lange zu hoch bleiben. Adrenalin wird zu einem Großteil durch Kortisol erhöht. Kortisol erhöht die Umwandlung von Noradrenalin in Adrenalin.

Eine der Funktionen von Kortisol besteht darin, gespeicherte Energie zu mobilisieren. Wenn Du diätest und mehr Energie mobilisieren musst, dann steigt Deine Kortisolproduktion und hiermit auch die Adrenalinspiegel. Das ist auch der Grund dafür, dass viele Menschen während einer Diät Schlafprobleme haben.

In dieser Hinsicht kann Diäten zu einer Reduzierung der körperlichen und mentalen Leistungsfähigkeit führen, indem es Dich weniger gut auf Adrenalin ansprechen lässt. Wenn dies geschieht, dann wird Deine Kraft nachlassen. Normalerweise dauert es jedoch länger als bei Kraftverlusten durch eine reduzierte passive Stabilität, bis dies geschieht.

Ein anderer Grund für einen Kraftverlust ist Dein mentaler Stress. Wenn Du Dich flach und schmal fühlst und nicht so gut schläfst, dann wird es Dir deutlich schwerer fallen, Dich für schwere Gewichte hochzuputschen. Es ist so, als ob Du Dich darauf programmierst zu glauben, dass Du Muskeln verlierst und schwächer wirst – es ist eine selbsterfüllende Prophezeiung.

Und Deine Kraft lässt nicht einmal nach! Das ist ein anderes klares Zeichen dafür, dass Du keine Muskeln verlierst.

Es kann sein, dass Du Erwartungen bezüglich eines bestimmten Gewichts hattest, wenn Du den Grad an Schlankheit erreicht hast, den Du erreichen willst. Das ist weit verbreitet. Aber als Du Dich diesem Gewicht genährt hast und noch nicht schlank ausgesehen hast, hast Du angenommen, dass dies damit zusammenhängen muss, dass Du neben Fett auch Muskeln verlierst.

Die Realität ist jedoch, dass Du einfach nur mehr Fett zu verlieren hattest, als Du dachtest und auch über weniger Muskeln verfügest, als Du dachtest. Es macht keinen Spaß das zu hören, aber so etwas passiert vielen Menschen.

Hier sind Gründe dafür, dass ein Muskelverlust zustande kommen kann

Natürlich kannst Du während des Diätens Muskeln verlieren:

  • Es kann geschehen, wenn Dein Körperfettanteil unter 9 bis 10% liegt und selbst dann geschieht es nicht automatisch – es ist lediglich wahrscheinlicher.
  • Es kann geschehen, wenn Du über einen sehr langen Zeitraum diätest.
  • Es kann geschehen, wenn der Grad der Kalorienrestriktion exzessiv ist. Dies ist z.B. dann der Fall, wenn Du nach der ersten Woche mehr als drei Pfund pro Woche verlierst.

 

Es gibt Faktoren, die es schwerer machen können Muskeln aufzubauen oder die bestehende Muskelmasse aufrecht zu erhalten, wenn Du ein Kaloriendefizit einhältst. Die primären sind höhere Cholesterinspiegel und niedrigere mTOR und IGF-1 Spiegel.

Ersteres (hohe Kortisolspiegel) kommt zustande, wenn Du die Kalorien reduzierst. Das ist ganz einfach eine Tatsache. Aber Kortisol kann auch aufgrund von Stress – Trainingsstress und allgemeiner Stress – ausgeschüttet werden. Eine Menge Menschen, die während des Diätens Muskeln verlieren, tun dies nur deshalb, weil sie Angst davor haben, Muskeln zu verlieren.

Was? Ja, wenn Du Angst davor hast Muskeln zu verlieren, dann könntest Du deshalb Muskel verlieren. Du wirst vielleicht in der Hoffnung hierdurch einen Muskelverlust zu verhindern, Dein Trainingsvolumen dramatisch erhöhen und im Fitnessstudio bis an Deine Grenzen gehen. Wenn sich Trainierende aufgrund ihrer Diät flacher und schmäler fühlen, dann absolvieren sie oft ein irrsinniges Trainingsvolumen, um einfach nur dieses aufgepumpte Gefühl zu erreichen.

Dieses exzessive Volumen wird zu einer exzessiven Kortisolproduktion führen, was wiederum zu einem Muskelverlust führen kann. Darüber hinaus kann dies zu zu viel Muskelschäden führen, von denen sich Dein Körper nicht asreichend erholen kann. Deine Regenerations- und Reperaturkapazität wird sehr viel geringer ausfallen, wenn Du in diesem Zustand zu viele Muskelschäden verursachst…und dann kannst Du wertvolle Muskelmasse verlieren.

 

Meine besten Ratschläge für die Definitionsphase

  1. Achte auf eine ausreichende Kalorienzufuhr. Ziele darauf ab, nach der ersten Woche etwas zwei Pfund pro Woche zu verliere. (In der ersten Woche wirst Du wahrscheinlich mehr verlieren). Zumindest, bis Du einen Körperfettanteil von etwa 10 bis 11 erreicht hast. Ab diesem Punkt solltest Du, wenn Du noch schlanker werden willst, auf etwa ein Pfund Gewichtsverlust pro Woche abzielen.
  2. Halte die Proteinzufuhr hoch. Ziele auf etwas über 2 Gramm pro Kilogramm Deines Ausgangsgewichts ab. Reduziere die Menge nicht, während Dein Körpergewicht sinkt.
  3. Platziere die Kohlenhydrate rund um Dein Training. Dies wird Dir dabei helfen, die Kortisolreaktion zu reduzieren, die Kohlenhydratspeicher gefüllt zu halten und Deine Leistungen zu verbessern. Ich würde auch etwas Natrium rund um das Training konsumiere.
  4. Übertreibe es nicht mit dem Volumen. Volumen wird nicht so hilfreich wie die Intensität sein. Führe weniger Sätze aus, aber gehe bei diesen bis an Deine Grenzen – oder nahe an Deine Grenzen.
  5. Es dreht sich alles um Deine Einstellung. Du wirst Dich in Deiner Kleidung flacher und kleiner fühlen. Und für eine gute Anzahl von Wochen wirst Du vielleicht auch nicht besser aussehen, weil Du kleiner aussiehst, aber noch nicht schlank genug bist, um definiert auszusehen. Mental kann diese Phase schwer sein. Du solltest Dir bewusst sein, dass Du keine Muskeln verlierst und wenn Du durchhältst, dann wirst Du besser aussehen.
  6. Halte die Natriumzufuhr hoch. Dies wird Dir dabei helfen, voller auszusehen und einen Pump zu bekommen.

 

 

Wie muskulös bist Du jetzt?

Es gibt eine Sache, die ich erwähnen möchte und diese könnte Deine Entscheidung beeinflussen, ob Du weitermachen willst oder nicht. Abhängig davon, wie schlank Du im Augenblick bist, kann es sein, dass Du noch viel dünner werden musst, um wirklich definiert zu werden.

Sagen wir, dass Du 10 Pfund verloren hast und immer noch nicht ansatzweise schlank aussiehst. Deine erste Reaktion könnte sein, dass Du denkst, dass Du Muskeln anstelle von Fett verlierst. Es könnte jedoch sein, dass Du in Wirklichkeit einfach nur noch mehr Fett verlieren musst, als Du dachtest, um den Grad an Definition zu erreichen, den Du Dir wünschst.

Hier ist ein Beispiel aus dem wahren Leben. Als ich noch mit Bodybuildern gearbeitet habe, bat mich ein Typ darum, ihn zu trainieren. Er wollte an einem Wettkampf teilnehmen. Er war etwa 180 cm groß und wog etwa 100 Kilo Er sagte mir, dass er im unteren Bereich der Schwergewichtsklasse oder im oberen Bereich der Mittelgewichtsklasse antreten könnte – also im 89 bis 92 Kilo Bereich. Ich sagte ihm, dass er am Wettkampftag 80 Kilo wiegen würde.

Er sah mich an, als ob er einen Geist gesehen hätte. Der Typ war nicht Fett – einfach nur ein durchschnittlicher Körperfettanteil. Muskulös aber nicht definiert.

Schneller Vorlauf zum Wettkampftag. Er endete mit genau 80 Kilo. Er gewann in seiner Gewichtsklasse und den Wettkampf über alle Klassen.

Fazit ist, dass er 20 Kilo verlieren musste, um, so definier auszusehen, wie er wollte, auch wenn er anfänglich dachte, dass er nur 10 Kilo verlieren müsste.

Basierend auf den vorliegenden Informationen machst Du alles richtig. Du hattest einfach nur eine falsche Wahrnehmung davon, wie viel Muskelmasse Du hast und wie viel Fett Du verlieren musst.

 

 

Quelle: https://www.t-nation.com/training/question-of-strength-60,

https://www.t-nation.com/training/question-of-strength-61

Von Christian Thibaudeau

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6 harte Wahrheiten über den Aufbau von Muskeln
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Dinge die selbst Veteranen nicht wissen (oder vergessen haben)

 

Es gibt einige harte und unumstößliche Regeln bezüglich des Aufbaus von Muskeln, die jeder kennt

  • Du musst einen Kalorienüberschuss einhalten
  • Du musst hart trainieren
  • Du musst Dich von Deinem Training erholen.

 

Doch neben diesen drei einfachen Regeln gibt es reichlich weitere weniger bekannte Wahrheiten über den Aufbau von Muskeln. Hier sind sechs davon, die Du kennen musst, um Dein Muskelwachstum zu maximieren.

 

1 – Höre auf damit nach dem perfekten Trainingssplit zu suchen

Eine der am häufigsten gestellten Fragen ist: Welches ist der beste Trainingssplit für den Aufbau von Muskeln. Die Antwort? So etwas wie den besten Trainingssplit gibt es nicht.

Das Muskelwachstum hängt von Trainingsfrequenz und Volumen ab. Je öfter Du einen Muskel mit einem höheren Volumen trainieren kannst, desto mehr Wachstum kannst Du theoretisch erzielen. Eine Muskelgruppe zweimal wöchentlich zu trainieren sollte also mehr Wachstum mit sich bringen, als dieselbe Muskelgruppe nur einmal wöchentlich zu trainieren. Und sie dreimal pro Woche zu trainieren, sollte mehr Wachstum als zwei wöchentliche Trainingseinheiten induzieren, richtig? Das mag nach einer vernünftigen Theorie klingen, aber dasselbe galt auch für den Kommunismus und wir alle wissen, wie das ausgegangen ist.

Wenn man sich einen spezifischen Trainingssplit ansieht, hängt die Häufigkeit, mit der Du eine Muskelgruppe trainierst, vom Volumen ab, das Du verwendest, vom Gewicht, das Du bewegst, Deiner Trainingshistorie, Deinem Schlaf, Deiner Regeneration und Deiner Ernährung ab. Mit anderen Worten ausgedrückt ist das Ganze kompliziert.

Sagen wir, dass Dein Trainingssplit verlangt, dass Du Deine Beine am Montag und am Donnerstag trainierst. Das klingt gut - bis der Donnerstag kommt und Deine Beine immer noch so erschöpft von der Trainingseinheit am Montag sind, dass Du es kaum schaffst von der Toilette aufzustehen.

Der ideale Trainingssplit hängt davon ab, wie gut Du Dich vom Training erholen und Dich regenerieren kannst. Je besser Du Dich regenerieren kannst, desto öfter kannst Du eine Muskelgruppe pro Woche trainieren. Und je öfter Du eine Muskelgruppe trainieren kannst, desto höher kann das wöchentliche Volumen ausfallen und desto mehr Muskelwachstum kannst Du induzieren.

Die Regeneration hängt wiederum von einigen Faktoren ab. Die Kalorienzufuhr und die Qualität der Nahrungsmittel sind wichtige Faktoren. Je mehr Energie Du zu Dir nimmst, desto besser kann Dein Körper sein Gewebe reparieren und Entzündungen kontrollieren (das gilt natürlich nur bis zu einem gewissen Punkt.)

Aber die Kalorien sind nur eine Seite der Gleichung der Regeneration. Auch der Schlaf spielt beim Regenerationsprozess eine enorme Rolle. Du kannst essen, was Du willst, aber wenn Du nicht genug schläfst, dann kann Dein Körper diese Kalorien nicht effizient zur Unterstützung der Regeneration verwenden.

Das Fazit? Wähle einen Trainingssplit, bei dem Du konsistent bleiben kannst und trainiere hart. Um sicher zu gehen solltest Du Dir Notizen zum Prozess machen und beobachten, wie Du Dich fühlst. Wenn Du lernst, was am besten für Deinen Körper ist, dann wirst Du besser darin werden, Deinen Trainingssplit in der Zukunft zu optimieren.

 

2 – Bekomme mehr Schlaf - Ja, wirklich

Wenn Du trainierst werden Muskeln abgebaut. Sie werden wieder aufgebaut wenn Du schläfst. Schlaf ist der Reset Knopf für Deinen Körper. Wenn wir schlafen erhöht unser Körper die Produktion von Hormonen wie Testosteron und Wachstumshormonen.

Testosteron ist ganz offensichtlich wichtig für das Wachstum und die Reparatur, aber es hilft Dir auch dabei, schlank zu werden. Wachstumshormone sind auch extrem wichtig. Sie stimulieren die Ausschüttung von IGF-1 oder Insulin-like Growth Factor-1. IGF-1 regt ein systemisches Wachstum an und besitzt Auswirkungen auf jede einzelne Zelle des Körpers - inklusive der Muskelzellen.

Schlaf hat auch auf zwei andere wichtige Hormone eine große Auswirkung: Insulin und Kortisol. Insulin bekommt eine Menge Hass ab, wenn es um die Fettspeicherung geht, aber es ist aufgrund seiner nährstoffpartitionierende Fähigkeiten in Wirklichkeit ein sehr anaboles Hormon. Und nirgendwo spielt dies eine wichtigere Rolle als in der Zeit rund um das Training.

Je empfindlicher Du auf Insulin reagierst, desto empfänglicher werden Deine Muskelzellen für eine Kohlenhydrataufnahme sein. Dies bedeutet härtere, intensivere Trainingseinheiten und eine bessere Regeneration, was in Kombination in einem größeren Muskelwachstum resultiert. Ein Mangel am Schlaf wird jedoch Deine Insulinsensitivität reduzieren, was eine schlechtere Reaktion auf Kohlenhydrate, schlechtere Trainingseinheiten und eine bescheidene Regeneration zur Folge hat. Ein Schlafmangel erhöht außerdem die Produktion von Kortisol (als eine Reaktion auf Stress). Kortisol hemmt nicht nur die Testosteronproduktion, sondern wirkt auch katabol - es fördert die Verbrennung von Muskelgewebe.

Schlaf ist das beste Stressmanagement Werkzeug, das unserem Körper zur Verfügung steht, um eine gesteigerte Aktivität des sympathischen Nervensystems zu bekämpfen (welches die Kampf oder Flucht Reaktion des Körpers kontrolliert).

Je länger das sympathische Nervensystem (über-) aktiv ist (im Gegensatz zu einem parasympathischen Zustand, in welchem Du Dich die meiste Zeit über befinden solltest), desto mehr Kortisol produziert es und desto schwerer wird es Muskeln aufzubauen.

Mache Schlaf zu einer Priorität und Du wirst signifikante Verbesserungen Deiner Körperkomposition bemerken.

 

3 – Wenn Du nicht wächst, dann isst Du nicht genug

Isst Du genug? Wenn Du auf der Waage kein Gewicht zulegst, dann ist die Antwort nein. Wenn Du Muskeln aufbaust, dann wird Dein Gewicht auf der Waage steigen. Das ist in fast allen Fällen so. Und wenn es nicht der Fall ist, dann isst Du nicht genug - egal was Dir Dein Nährstoff Tracker sagt. Wenn Du hart im Fitnessstudio trainierst und nicht die Zuwächse siehst, die Du sehen solltest, dann befolge dies:

  • Multipliziere Dein Körpergewicht mit 35. Dies ist Dein tägliches Kalorienziel. Iss zwei Wochen lang täglich diese Kalorienmenge.
  • Du solltest eine Zunahme Deines Körpergewichts um 0,5 bis 1% pro Woche beobachten. Wenn dies nicht der Fall ist, dann erhöhe Deine Kalorienzufuhr um 200 kcal pro Tag und wiederhole den Prozess.
  • Bleibe konsistent. Der Muskelaufbauprozess braucht seine Zeit. Gib Dir sechs Monate Zeit, um brauchbare Zuwächse an Muskelmasse zu erreichen.

 

4 – Achte auf Deine Intra-Workout Ernährung

Das Ziel Deiner Intra-Workout Ernährung besteht darin, durch die Zufuhr von Aminosäuren Deine Muskelproteinsynthese zu maximieren, während Du durch eine Maximierung der Ausschüttung und Nutzung von Insulin - dem anabolsten Hormon des Körpers - den Muskelabbau minimierst. Dies bedeutet, dass hier zwei unterschiedliche Prozesse ablaufen.

Was die Aminosäuren angeht, konzentrieren sich die meisten Trainierenden auf eine Zufuhr von BCAAs während dem Training. Die BCAAs bestehen aus Leucin, Valin und Isoleucin – drei der acht essentiellen Aminosäuren. Viele Menschen glauben, dass BCAAs wirken, indem sie einen Muskelproteinabbau verhindern, was primär an Leucin liegt und auch wissenschaftliche Studien bestätigen dies.

BCAAs besitzen jedoch nur eine geringe Auswirkung auf die Muskelproteinsynthese, was bedeutet, dass sie zwar einen Abbau von Muskelprotein verhindern, aber keine signifikanten Auswirkungen auf den Muskelaufbau besitzen. Das hängt damit zusammen, dass der Körper alle essentiellen Aminosäuren braucht, um Muskeln aufzubauen.

BCAAs können im Laufe der Zeit sogar den Muskelproteinabbau erhöhen, da der Körper die essentiellen Aminosäuren irgendwo herbekommen muss (2). Wenn keine BCAAs zugeführt werden, muss der Körper diese durch den Abbau Deiner geliebten Bizeps oder anderen Stellen, wo er BCAAs herbekommt, gewinnen.

Auf der anderen Seite der Intra-Workout Gleichung besteht die Notwendigkeit die Ausschüttung von Insulin während des Trainings zu maximieren. Insulin ist für die Zufuhr von Nährstoffen zu unseren Zellen verantwortlich. Während unseres Trainings ist es wünschenswert, dass unseren Muskeln so viel Energie (Kohlenhydrate) wie möglich zugeführt wird.

Der beste Weg dies zu erreichen besteht darin, extrem schnell verdauliche Kohlenhydratquellen wie zyklische Dextrine zuzuführen. Die Dextrine passieren den Magen sehr schnell und gelangen auch sehr schnell in den Blutkreislauf, was zur Folge hat, dass den Muskelzellen schnell Kohlenhydrate zugeführt werden.

Da Du während des Trainings keine Pause einlegen willst, um eine zusätzliche Mahlzeit zu essen, besteht der beste Weg essentielle Aminosäuren und zyklische Dextrine zuzuführen im Konsum eines Intra-Workout Drinks, der speziell zu diesem Zweck entwickelt wurde.

Beginne mit dem Konsum dieses Drinks etwa 10 bis 15 Minuten vor Deinem Training, um den Fluss an Nährstoffen zum Fließen zu bringen und trinke den Drink portionsweise über Deine Trainingseinheit verteilt.

 

5 – Verbringe mehr Zeit damit eine Deiner Gliedmaßen auf einmal zu trainieren

Wenn es um den Aufbau von Muskelmasse und Kraft geht, fallen mir Übungen wie Kreuzheben, Bankdrücken, Rudern und Klimmzüge ein. Man kann nicht verneinen, dass diese bilateralen Übungen für den Aufbau von Masse und Kraft hervorragend geeignet sind.

Wenn dies jedoch die einzigen Übungen sind, die Du ausführst, werden Deine Fortschritte und Deine Gesundheit auf lange Sicht leiden. Eine bessere Option? Füge strategisch mehr unilaterale Übungen hinzu, die nur mit einem Bein oder Arm ausgeführt werden. Diese Übungen werden Muskelungleichgewichte zum Vorschein bringen, die Kraft verbessern und die Rekrutierung motorischer Einheiten verbessern. Schauen wir uns das etwas genauer an.

Unilaterale Übungen legen Muskelungleichgewichte offen und verhindern Verletzungen

Im Laufe der Zeit können eine schlechte Bewegungsqualität und muskuläre Kompensationen zu stagnierenden Fortschritten und Verletzungen führen. Wenn Du nur auf eine Art und Weise trainierst oder nur bestimmte Übungen verwendest, dann wird Dein Körper natürliche Anpassungen an diese Art des Trainings vornehmen.

Wenn Du Dein Training durch die Aufnahme von unilateralen Übungen variierst, kann dies viele Vorzüge mit sich bringen. Mit nur einem Arm oder Bein ausgeführte Übungen zwingen Dich dazu mehr Muskeln der Körpermitte zu rekrutieren, um die Wirbelsäule zu stabilisieren und die Last auf Wegen zu verteilen, die bei bilateralen Übungen vernachlässigt werden.

Unilaterales Training kann auch dabei helfen Überlastungsverletzungen zu limitieren. Die nervigen Ellenbogenschmerzen, die immer wieder kommen oder das schmerzende rechte Knie? Probleme wie diese sind oft das Resultat von kompensatorischen Bewegungsschemata, die durch bilaterale Übungen zustande kommen, wenn der Körper versucht Muskel- oder Gelenkinstabilitäten oder Schwächen auszugleichen.

Indem Du nur eine Seite auf einmal trainierst, baust Du über die Gelenke mehr Kraft und Stabilität auf, was im Laufe der Zeit zu mehr Kraft und mehr Muskeln führen wird.

Ein unilaterales Training ist auch hervorragend für eine Verbesserung der Stabilität der Körpermitte geeignet. Du wirst dazu in der Lage sein, Deine Kraft im Fitnessstudio oder bei Sportarten mit Drehbewegungen effektiver zu übertragen.

Ein Menge Deiner Fähigkeit Kraft zu produzieren, Spannung zu generieren und Verletzungen zu vermeiden kommen von der Kraft und Stabilität Deiner geraden und schrägen Bauchmuskeln und Deiner Rückenstrecker. Da ein unilaterales Training ungleichmäßig verteilte Gewichte umfasst, werden Deine Muskeln der Körpermitte stark gefordert um eine neutrale Position der Wirbelsäule und eine korrekte Position aufrecht zu erhalten.

Dies wird nicht nur zu einer dichteren, stärkeren und härteren Körpermitte führen - auch Deine Fähigkeit mehr Spannung durch Deine Bauchmuskeln generieren zu können, wird sich auf schwerere bilaterale Übungen übertragen.

Eine verbesserte Rekrutierung motorischer Einheiten

Kraft ist eine Fähigkeit, die kontinuierlicher Verbesserungen bedarf, weshalb ein vollständiger Verzicht auf bilaterale Übungen zugunsten von unilateralen Übungen keine gute Strategie ist, um bei den großen Mehrgelenksübungen stärker zu werden. Wissenschaftliche Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass ein unilaterales Training die Anzahl der rekrutierten Muskelfasern erhöhen kann (3).

Je mehr Muskelfasern Du während einer Übung rekrutieren kannst, desto besser ist dies für eine Steigerung der allgemeinen Kraft und Muskelmasse. Die Aufnahme von unilateralen Übungen in eine ausgewogenes Trainingsprogramm wird zuvor brach liegende Muskelfasern für mehr Kraft, Schnellkraft und Muskelentwicklung rekrutieren.

Und durch eine Verbesserung der Rekrutierung motorischer Einheiten wird Dir eine größere Anzahl von Muskelfasern für Deine schweren Grundübungen zur Verfügung stehen.

 

6 - Maschinen funktionieren. Verwende sie.

Irgendwann hat das Training mit Maschinen begonnen eine Menge Hass auf sich zu ziehen, was primär damit zu tun hat, dass Maschinen die Notwendigkeit für Deine Stabilisation eliminieren. Ich verstehe dieses Argument: Wenn Du eine kraftvolle Maschine ohne die Fähigkeit die Kraft zu unterstützen entwickelst, kann dies zu Problemen führen.

Wenn Du Dich jedoch bereits auf Grundübungen mit freien Gewichten konzentrierst, dann können Maschinen alles verändern. Warum? Aus demselben Grund aus den Fetischisten eines "funktionalen" Trainings Maschinen verabscheuen: sie erlauben es Dir einen Muskel ohne die Notwendigkeit einer Stabilisierung hart zu trainieren. Dies ermöglicht es Dir einen Muskel unter sehr viel höheren Stress zu setzen, ohne das Verletzungsrisiko akut zu erhöhen.

Darüber hinaus erlaubt Dir ein Training an Maschinen einen Muskel mit konstanter Spannung über den gesamten Bewegungsraum zu isolieren. Maschinen tun dies über eine Veränderung der Richtung, auf die die Schwerkraft Kraft auf einen Muskel ausübt.

Nimm Seitheben als Beispiel. Wenn Du diese Übung mit zwei Kurzhanteln ausführst, wirst Du zu Beginn der Bewegung praktisch keine Spannung in Deinen Schultermuskeln verspüren. Je weiter Du die Hanteln seitlich anhebst, desto größer wird die Spannung in den Schultermuskeln.

Wenn Du Seitheben jedoch am Kabelzug oder an einer Maschine ausführst, wirst Du bemerken, dass der Grad der Spannung über den gesamten Bewegungsraum sehr viel konstanter ausfällt. Dies hängt damit zusammen, dass die Maschine den Grad verändert, auf den die Schwerkraft einen Einfluss ausübt, indem sie den Winkel der Zugrichtung verändert, wodurch die Spannung über den gesamten Bewegungsraum konstanter bleibt.

Die Fähigkeit von Maschinen, die Spannung zu verändern und eine konstante Spannung zu generieren kann außerdem dabei helfen, mehr Muskelfasern zu aktivieren. Und da die Spannung beim Muskelwachstum der wichtigste Faktor ist, ist es umso besser, je mehr Spannung Du generieren kannst.

Ein weiterer Nachteil von Langhanteln und Kurzhanteln? Du verlierst am höchsten und am tiefsten Punkt der Bewegung eine Menge Spannung, was die Gelenke dazu zwingt, mehr der Belastung aufzunehmen. Maschinen halten die Spannung hingegen konstant, wodurch die Spannung auf dem Muskel verbleibt. Dies hilft nicht nur dabei mehr Muskeln aufzubauen, sondern reduziert auch das Verletzungsrisiko.

Keiner dieser Aspekte macht Maschinen Langhanteln oder Kurzhanteln überlegen, aber bei korrekter Planung ergänzen sich Maschinen und freie Gewicht gegenseitig sehr gut.

 

Referenzen

  1. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2084401/
  2. https://jissn.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12970-017-0184-9
  3. https://www.researchgate.net/publication/262465384_Evaluation_of_bilat

 

Quelle: https://www.pinterest.com/pin/850476710865153718/

Von Eric Bach

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Tipps der Woche Tipp: Trainiere Deine Bauchmuskeln zuerst
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Eindrucksvolle Bauchmuskeln werden nicht in der Küche gemacht. Sie werden durch absichtliches, regelmäßiges Hypertrophietraining zum Wachsen gebracht. Hier ist der Weg dies zu erreichen.

Die Ernährung spielt mit Sicherheit eine Rolle, wenn es darum geht, Deine Bauchmuskeln sichtbar zu machen, aber vergiss nicht, dass auch die Bauchmuskeln Muskeln sind. Wenn Du willst, dass sie stark sind und hervorstechen, dann musst Du sie aufbauen. Aber wann? Am Anfang oder am Ende Deiner Trainingseinheit?

 

Trainiere Deine Bauchmuskeln als erstes während Deiner Trainingseinheit

Die gängige Meinung besagt, dass Du Deine Bauchmuskeln als letztes trainieren solltest, da sie Stabilisatoren sind und wir wollen nicht, dass unsere Stabilisatoren während anderer Übungen müde sind. Da ist etwas Wahres dran. Aber für viele Trainierende funktioniert es besser, die Bauchmuskeln zuerst zu trainieren.

Die Bauchmuskeln als erstes zu trainieren funktioniert besonders gut, wenn es Dir keinen Spaß macht, Bauchmuskeln zu trainieren, aber Du es liebst, alles andere zu trainieren. Warum?

Weil Du, sobald Du damit fertig bist, das gute Zeugs zu trainieren, und nur noch die Bauchmuskeln übrig sind, nichts mehr hast, auf das Du Dich freuen kannst. Zusätzlich dazu bist Du müde vom Training und hast vielleicht nicht mehr so viel Zeit übrig, wie Du gerne hättest. Was geschieht also? Entweder gehst Du Dein Bauchmuskeltraining halbherzig durch oder Du verzichtest ganz darauf.

Beginne damit, Deine Bauchmuskeln zuerst zu trainieren, wenn Du noch frisch bist, so dass Du sie hart trainieren kannst und noch etwas hast, auf das Du Dich danach freuen kannst. Irgendwann wirst Du, anstatt Deine Bauchmuskeln nicht trainieren zu wollen, an einem Punkt ankommen, an dem Du es magst, sie zu trainieren. Es ist ein wenig so wie bei dem Kind, das widerwillig sein Gemüse isst, um danach Eis als Nachtisch zu bekommen.

 

Werden Deine Leistungen bei den schweren Grundübungen leiden?

Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Deine Leistungen überhaupt nicht leiden werden. Die Bauchmuskeln erholen sich super schnell und je trainierter sie sind, desto schneller werden sie sich erholen. Selbst wenn Du nach dem Bauchmuskeltraining zum Beintraining übergehst, wirst Du genug Zeit damit verbringen, Dich für Kniebeugen aufzuwärmen, dass sich Deine Bauchmuskeln nicht mehr erschöpft anfühlen werden. Davon abgesehen trainieren Kniebeugen und Kreuzheben hauptsächlich die hinteren Bauchmuskeln und nicht Deine Sixpack Muskeln.

Wenn Du einen superschweren Beintag eingeplant hast, dann solltest Du Deine Bauchmuskeln an diesem Tag nicht trainieren. Aber das ist vielleicht einmal pro Woche, so dass Du trotzdem dazu in der Lage sein solltest, Deine Bauchmuskeln mit recht hoher Frequenz zwei- bis viermal pro Woche zu trainieren. Zusätzlich hierzu wirst Du auf diese Art und Weise bessere sichtbare Resultate erzielen – es ist also eine Win-Win Situation.

 

Tipp: Führe diese Übung am Rückentag als erste aus

Einige Deiner Bauchmuskeln sind funktionell verkürzt. Diese Übung zuerst auszuführen, wird diese Muskeln auf ein schweres Training vorbereiten

Von Dr John Rusin

Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-do-this-exercise-first-on-back-day

 

Führe eine dehnungsbasierte Rückenübung aus, bevor Du an Deinem Rückentag schwere Zugübungen absolvierst. Diese Vorbereitungsübung bringt Deinen Körper zurück zu einer normalen Haltung, indem sie Dich in die entgegengesetzte Position der Haltung bringt, in der Du wahrscheinlich die meiste Zeit Deines Tages verbringst.

Die mit Abstand effektivste Übung zur Vorbereitung des Rückens sind Pulldowns mit gestreckten Armen und deren Variationen. Diese Übung umfasst eine Isolation des Latissimus Dorsi. In den meisten Fällen ist dieser funktional verkürzt. Die Ausführung einer Streckung im Endbereich in Kombination mit einer maximalen konzentrischen Kontraktion vollbringt hier wahre Wunder.

 

Pulldowns mit gestreckten Armen

(https://www.youtube.com/watch?v=wcVDItawocI)

 

Pulldowns mit gestreckten Armen basieren auf interner Spannung. Wenn Du einen Gewichtsstapel am Kabel verwendest, geht es weniger um die externe Last, die Du dem Gewebe aussetzt, sondern mehr darum., wie Du Deine Spannung über den vollen Bewegungsraum während des gesamten Satzes aufbaust und aufrecht erhältst.

Wie Du sehen wirst, wird diese Übung ernüchternd sein, was das verwendete Gewicht angeht – Do solltest also Dein Ego an der Garderobe abgeben und diese Übung für das Gefühl und den Pump ausführen.

 

Tipp: Koche 6 Mahlzeiten in 60 Minuten

“Ich habe einfach keine Zeit zum kochen” bedeutet im Grunde genommen “ich manage meine Zeit nicht richtig.” Befolge diesen Plan, um Deinen Kühlschrank gut gefüllt zu haben

Von Chris Colucci

Quelle: https://www.t-nation.com/diet-fat-loss/tip-cook-6-meals-in-60-minutes/

 

Innerhalb von einer Stunde kannst Du eine Menge Mahlzeiten für die Woche zubereiten. Zu sagen, dass Du keine Zeit hast, um tolle, muskelaufbauende Nahrung zu kochen, ist in etwa so wie zu sagen, dass Du keine Zeit fürs Fitnessstudio hast. Wenn Du Resultate sehen willst, dann wirst Du einen Weg finden, es funktionieren zu lassen.

 

Einkaufsliste

  • 12 Eier
  • 6 Hühnchenbrüste und/oder Hähnchenschenkel ohne Knochen
  • 2 Tassen Reis
  • 6 mittelgroße Kartoffeln
  • Öl/Fett zum Kochen nach Deiner Wahl (Butter, Kokosöl, Ölspray, oder was auch immer) Die „Hardware“
  • Alufolie
  • Ein großer Topf
  • Ein kleinerer Topf
  • Eine Pfanne
  • Ein Herd (immer praktisch)

 

Der Plan

  1. Heize den Ofen auf 200 Grad vor. Fülle den kleineren Topf mit dem Reis und 4 Tassen Wasser (oder Hühnerbrühe) und fülle den größeren Topf zu drei Vierteln mit Wasser. Stelle beide Töpfe bei maximaler Hitze auf den Herd, und bringe sie zum Kochen.
  2. Schneide jede Kartoffel der Länge nach ein und wickle jede Kartoffel vollständig in ein Stück Alufolie ein. Lege die Kartoffeln in den Ofen, sobald dieser heiß ist.
  3. Heize die Pfanne mit etwas Butter/Öl/Bratspray bei mittelhoher Hitze vor. Gib 2 bis 3 Stücke aufgetautes Hähnchen in die Pfanne, sobald diese heiß ist. Brate diese abhängig von der Dicke der Stücke für 6 bis 8 Minuten (Du wirst sie später drehen).
  4. Regele die Hitze herunter, wenn der Reis zum Kochen kommt, rühre ihn durch und bedecke den Topf mit einem Deckel. Gib alle Eier in den großen Topf, sobald das Wasser kocht. Rühre den Reis erneut durch und bedecke den Topf erneut mit einem Deckel.
  5. Drehe das Hühnchen, wenn die 6 bis 8 Minuten vorüber sind und rühre den Reis erneut durch. Nimm die Eier, nachdem sie 10 bis 12 Minuten gekocht haben, vom Herd.
  6. Kontrolliere den Reis, schalte die Herdplatte aus, rühre ihn durch und lasse den Topf bedeckt. Spüle die Eier unter kaltem Wasser ab und trockne sie danach ab. Die Eier sind fertig. Nimm das Hähnchen ein paar Minuten später aus der Pfanne.
  7. Gib mehr Butter/Öl in die Pfanne und brate das restlich Hähnchen für 6 bis 8 Minuten pro Seite.
  8. Stelle als letztes den Ofen ab und nimm die Kartoffeln nach 45 Minuten aus dem Ofen. Stich mit dem Messer in die Kartoffeln, um zu prüfen, ob sie gar sind. Das Messer sollte auf wenig Widerstand treffen.
  9. Fleisch und Beilagen sind fertig. Du kannst Dich mit Gewürzen und Marinade beim Hähnchen vor dem Kochen austoben oder diese nach dem Kochen einfach in Sauce ertränken – die Wahl liegt bei Dir.

 

Das ist grob eine Stunde und Du hast mehrere Protein und Kohlenhydrat Mahlzeiten plus die hartgekochten Eier als Snacks oder schnelles Frühstück gekocht. Als Bonus sind Reis und Kartoffeln zwei der besten Kohlenhydratquellen, um sie im Voraus zuzubereiten.

 

Gemüse in 2 Minuten

Ob Du das Fehlen von Gemüse bemerkt hast oder nicht, sagt viel über Deine Einstellung aus. Hole Dir eine Familienpackung Kaisergemüse, um es im Gefrierschrank auf Lager zu haben. Dies ist ein Mix aus Brokkoli, Blumenkohl und Karotten. Wirf für jede Mahlzeit zwei Hände voll Gemüse in eine Schüssel und erhitze dieses für 2 Minuten in der Mikrowelle – und fertig ist Dein Gemüse.

 

Tipp: Das 10-10-10 Laufband Sprintprogramm

Willst Du eine bessere Kondition? Dann führe ein stoffwechseltechnisches Konditionierungsprogramm mit progressiver Überlastung aus. Das ist hart und wir noch härter werden…aber selbiges gilt auch für Dich.

Von Adam Vogel

Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-the-10-10-10-treadmill-sprint-workout/

 

Ist es zu heiß draußen, um zu sprinten? Oder zu kalt? Keine Angst. Fahr einfach ins Fitnessstudio. Diese Trainingseinheit ist so intensiv, dass Du nicht viel Zeit dafür haben wirst, Dir Gedanken darüber zu machen, dass Du auf einem Cardiogerät trainierst.

 

Was Du brauchst

Ein beliebiges Laufband, das Dir mindestens 10% Steigung ermöglicht.

 

Das Training

  1. Beginne mit Deinen Füßen rechts und Links von der Lauffläche des Laufbandes (und nicht auf dem Band selbst). Stelle die Maschine auf 10% Steigung und auf eine Geschwindigkeit ein, die 2 bis 4 km/h schneller als Deine normale Jogging Geschwindigkeit ist. Wenn Du normalerweise mit 9 km/h läuft, solltest Du mit 11 bis 13 km/h beginnen. Lasse das Laufband die eingestellte Steigung und Geschwindigkeit erreichen.
  2. Sobald das Laufband mit voller Geschwindigkeit läuft, springst Du auf und sprintest für 30 Sekunden. Sobald diese vorbei sind, greifst Du die Griffe rechts und links und springst zurück auf die seitlichen Standflächen.
  3. Pausiere für 30 Sekunden und wiederhole diesen Zyklus für insgesamt 10 Runden.
  4. Versuche die Geschwindigkeit bei jeder Runde zu erhöhen, bis Du dazu in der Lage bist, 10 Runden mit 16 km/h (10 mph) bei 10% Steigung zu erreichen.

 

Erinnere Dich daran, dass Du nach jedem 30 Sekunden Sprint für 30 Sekunden pausierst. Ein Beispiel für ein Steigerungstraining könnte wie folgt aussehen:

 

Runde

Gescvhwindigkeit

Steigung

Sprint

1

11 km/h

10%

30 Sek.

2

11,5 km/h

10%

30 Sek.

3

12 km/h

10%

30 Sek.

4

12,5 km/h

10%

30 Sek.

5

13 km/h

10%

30 Sek.

6

14 km/h

10%

30 Sek.

7

14,5 km/h

10%

30 Sek.

8

15 km/h

10%

30 Sek.

9

15,5 km/h

10%

30 Sek.

10

16 km/h

10%

30 Sek.

Dann erhöhst Du bei jeder Trainingseinheit die Geschwindigkeit um 0,3 km/h pro Runde, wobei Du versuchst früher bei den Runden die volle Geschwindigkeit zu erreichen.

 

Die Laufband Druck Herausforderung

Eine tolle Variante dieser Herausforderung, das dieselben Intervalle verwendet – 30 Sekunden on, 30 Sekunden off – ist die 30-30-10 Laufband Druck Herausforderung. Bei dieser Variante drückst Du gegen das ruhende Band, wenn das Laufband ausgeschaltet ist, anstatt auf dem Laufband zu sprinten. Stelle Dich einfach auf das Laufband, Platziere Deine Hände an den vorderen Griffen am Display und beginne so schnell Du kannst mit den Füßen 30 Sekunden lang gegen des Laufband zu drücken. Pausiere für 30 Sekunden und wiederhole das Ganze, bis Du 10 Runden erreicht hast.

 

Tipp: Meide diese Vitamine vor und nach dem Training

Bestimmte Vitamine können als gute Idee zur Unterstützung der Regeneration erscheinen, aber in Wirklichkeit könnten sie mehr schaden als nutzen. Hier ist das, was Du meiden solltest.

 Von Mike Roussell, PhD

Quelle: https://www.t-nation.com/diet-fat-loss/tip-avoid-these-vitamins-before-and-after-training/

 

Als ich begann mich für das Training mit Gewichten und Bodybuilding zu interessieren habe ich Geschichten über Bodybuilder und ihre Tablettenboxen voller Vitamine und Supplements gelesen. So hatte z.B. Skip La Cour immer eine Box im Kofferraum seines Autos. Wenn er das Fitnessstudio verließ, öffnete er seinen Kofferraum und durchlief ein Post-Workout Ritual, das aus dem Schlucken unterschiedlicher Pillen inklusive Vitamin E und Vitamin C bestand.

Bei einem Köper wie dem von Skip würde es mir schwer fallen, seine Methoden in Frage zu stellen, aber was wäre, wenn sein Vitamin E und C Konsum nach dem Training in Wirklichkeit potentielle Resultate behindern und seine Insulinsensitivität reduzieren würde?

 

Die Studie

Einer der Vorzüge des Trainings besteht darin, dass es die Insulinsensitivität steigert. Im Grunde genommen gilt, dass wenn Deine Insulinsensitivität gut ist, Nährstoffe besser für den Aufbau von Muskeln verwendet werden können und mit geringerer Wahrscheinlichkeit als Fett gespeichert werden.

In einer Studie machte sich eine Gruppe von Trainingsphysiologen daran zu untersuchen, wie eine Supplementation Vitamin C (1000mg) und Vitamin E (400IU) den Anstieg der Insulinsensitivität nach dem Training beeinflusst. 40 junge Männer trainierten an 5 Tagen pro Woche (50 Minuten Trainingseinheiten inklusive Radfahren und Zirkeltraining) für vier Wochen. Die Zugabe einer Vitamin C und E Supplementation eliminierte bei dieser Gruppe die positiven, die Insulinsensitivität verbessernden Wirkungen des Trainings, vollständig!

Bei weiteren Untersuchungen scheint es so, als ob die Erhöhung der reaktiven Sauerstoffspezies – welche durch die Vitamin C und E Supplementation unterdrückt wird – ein für die Erhöhung der Insulinsensitivität notwendiges Phänomen darstellen. Das Argument für die temporären Vorzüge der Erhöhung der reaktiven Sauerstoffspezies wird durch die Tatsache gestärkt, dass von einer langfristigen Antioxidantien Supplementation gezeigt werden konnte, dass sie die Insulinsensitivität reduziert.

 

Okay, was jetzt also?

Wenn Du auf der Suche nach einem potentiellen Vorsprung bist, dann solltest Du Antioxidantien Supplements und antioxidantienreiche Lebensmittel rund um das und direkt nach dem Training meiden. Dies wird eine natürliche Erhöhung der reaktiven Sauerstoffspezies und eine Verbesserung der Insulinsensitivität erlauben.

 

Referenzen:

  1. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19433800/
  2. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19594220/

 

Tipp: Die Treppe zu Schmerzintervallen

Stepper machen keinen Spaß. Okay, in Wirklichkeit sind sie für Fettabbau und Konditionstraining toll. Das Training ist einfach nur hart. Hier ist ein Weg innerhalb von 5 Minuten Resultate zu erzielen.

Von Andrew Heffernan

https://www.t-nation.com/training/tip-stairway-to-pain-intervals/

5 Minuten intensive Fettverbrennung

  1. 1Steige für dieses Training im Tabata Stil auf einen Stepper. Wir sprechen an dieser Stelle von einem Gerät, das an eine Minirolltreppe erinnert. Fasse die Hangriffe nicht an, Opa. Diese sind nur für die Pausenintervalle und Notfälle.
  2. Stelle den Timer auf 5 Minuten und beginne mit einer Minute mit niedriger Intensität und erhöhe die Geschwindigkeit dann auf einen Level, mit dem Du gerade so für 20 Sekunden zurecht kommst.
  3. Greife nach dem 20 Sekunden Sprint die Handgriffe und steige für eine kurze 10 Sekunden Pause von den Stufen.
  4. Wiederhole diese Arbeits-Pausen Intervalle für 6 bis 8 Zyklen.

 

Mache es schwerer: füge einen Medizinball hinzu

Greife einen Medizinball und halte ihn, während Du Dein Training absolvierst. Halte ihn so, wie Du ihn halten willst: mit zwei Händen, mit einer Hand, oben oder unten. Zwischen den Sätzen kannst Du von der Maschine steigen oder darauf bleiben, während Du den Ball auf dem Getränkehalter/der Anzeige vorne am Gerät balancierst.

Dies erfordert etwas Übung, aber es ist machbar und es zwingt Dich dazu etwas wiederholt zu tun, das Kontrolle und Koordination erfordert, während Du müde bist – ein zusätzlicher Bonus für die reale Welt und Dein Training und eine nützliche Fähigkeit.

Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-train-abs-first

Von Tim Henriques

Weiterlesen
Forschungsreview: Wie viele Sätze solltest Du ausführen, um Muskeln aufzubauen?
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Die Schlüsselerkenntnisse:

  1. Wissenschaftler wollten sehen, wie die Ausführung von mehr oder weniger Sätzen pro Trainingseinheit Kraft, Ausdauer und Muskelwachstum beeinflusst.
  2. Im Großen und Ganzen gilt, dass Du umso mehr Kraft, Ausdauer und Muskeln aufbauen wirst, je mehr Sätze Du pro Trainingseinheit ausführst.
  3. Wenn Du Kraft und Muskelzuwächse maximieren oder ein Plateau durchbrechen willst, dann solltest Du mehr Sätze ausführen und nicht weniger.

 

Wie viele Sätze sollest Du ausführen, um Muskeln aufzubauen

Auf der einen Seite sagen Minimalisten, dass Du so wenige Sätze wie möglich ausführen solltest, um Fortschritte zu machen.

Einige sagen sogar, dass Du pro Trainingseinheit einen Satz bis zum Muskelversagen ausführen sollst und dass alles, was hierüber hinausgeht, Übertraining ist. Diese Leute sagen, dass sich bei langfristigen Fortschritten alles darum dreht, das Gewicht und nicht das Volumen (die Anzahl der Sätze) zu erhöhen.

„Trainiere intelligenter und nicht härter,“ ist ihr Credo.

Auf der anderen Seite sagt das maximalistische Lager, dass Du so viele Sätze ausführen solltest, wie Du maximal ausführen kannst, ohne Dich dabei zu verletzen.

„No Pain, no Gain,“ ist ihr Motto.

 

Wer hat Recht?

Das ist genau das, was Wissenschaftler der Federal University of Rio Grande do Sul in Brasilien im Rahmen einer Studie aus dem Jahr 2015 herausfinden wollten (1).

Werfen wir einen Blick darauf, was sie getan haben.

Die Wissenschaftler ließen 48 Männer ohne vorhergehende Trainingserfahrung mit Gewichten für 6 Monaten ein Krafttrainingsprogramm befolgen.

  • Die Männer wurden in 4 Gruppen eingeteilt:

 

  • Eine Gruppe führte 1 Satz pro Übung aus.
  • Eine Gruppe führte 3 Sätze pro Übung aus
  • Eine Gruppe führte 5 Sätze pro Übung aus
  • Eine Gruppe führte nur Übungen mit dem eigenen Körpergewicht aus.

 

Der Grund dafür, dass Wissenschaftler die Übungen nur mit dem Körpergewicht mit in die Studie aufnahmen, war, dass sie eine Kontrollgruppe brauchten, mit der sie die anderen Gruppen vergleichen konnten. Sie fanden heraus, dass die Gruppe, die nur Übungen mit dem eigenen Körpergewicht ausführte, als gute Repräsentation von dem dienen könnte, was Menschen mit einer moderaten Menge an Widerstandstraining erreichen können.

Jede Gruppe trainierte an 3 Tagen pro Woche mit mindestens 2 bis 3 Ruhetagen zwischen den Trainingseinheiten. Alle Gruppen führten dieselben Übungen aus, trainierten im 8 bis 12 Wiederholungsbereich und pausierten für 1,5 bis 2 Minuten zwischen den Sätze.

Der einzige Unterschied zwischen den Gruppen bestand darin, wie viele Sätze pro Übung ausgeführt wurden.

Das Krafttrainingsprogramm umfasste Mehrgelenksübungen wie Bankdrücken, Schulterdrücken und Beinpressen und einige Isolationsübungen wie Beinstrecken, Beincurls, Bizepscurls, Crunches und Trizepsdrücken.

Jeder Satz wurde bis zum Muskelversagen ausgeführt und das Gewicht wurde bei jeder Übung dann erhöht, wenn das obere Ende des Wiederholungsbereichs erreicht wurde.

Die Wissenschaftler führten eine Reihe von Tests aus, um die Fortschritte der Trainierenden zu bestimmen. Sie maßen:

  • Mit wie viel Gewicht die Trainierenden 5 Wiederholungen ausführen konnten (um die Muskelkraft zu messen
  • Mit welchem Gewicht die Trainierenden 20 Wiederholungen ausführen konnten (um die Muskelausdauer zu messen).
  • Wie hoch die Menschen springen können (um die Schnellkraft zu messen).
  • Wie dick die Muskeln der Trainierenden an unterschiedlichen Stellen waren (um das Muskelwachstum zu messen).

 

Das Team der Wissenschaftler war extrem sorgfältig, wenn es darum ging, wie sie alle Maße nahmen und führten die Messungen bei jedem Probanden zweimal durch, um sicherzustellen, dass sie akkurate Resultate bekamen.

Unglücklicherweise kontrollierten die Wissenschaftler nicht, wie viel die Probanden aßen. Die Zufuhr von Kalorien und Makronährstoffen kann bei der Körperkomposition einen großen Unterschied machen.

 

Was fanden die Wissenschaftler heraus?

Die Gruppe, die 5 Sätze pro Übung ausführte, baute mehr Kraft, Ausdauer und Muskeln als die Gruppen aus, die 1 oder 3 Sätze pro Übung oder nur Übungen mit dem Körpergewicht ausgeführt hatten.

Das Hauptergebnis der Studie war, dass die Resultate der Probanden umso besser ausfielen, je mehr Sätze sie ausführten.

Schauen wir uns zuerst die Highlights an, bevor wir ins Detail gehen:

  • Probanden, die 5 Sätze ausführten, bauten mehr Muskeln als alle anderen auf.
  • Probanden, die 5 Sätze ausführten, bauten bei fast jeder Übung mehr Kraft als alle anderen auf.
  • Probanden, die 3 Sätze ausführten, bauten mehr Muskeln als Menschen auf, die nur 1 Satz oder Übungen mit dem eigenen Körpergewicht ausgeführt hatten.
  • Probanden, die 3 Sätze ausführten, bauten mehr Kraft als Menschen auf, die nur 1 Satz oder Übungen mit dem eigenen Körpergewicht ausgeführt hatten
  • Probanden, die nur Übungen mit dem eigenen Körpergewicht ausführten, verloren beim Bankdrücken und beim Beinpressen sogar Kraft.
  • Alle Gruppen verloren dieselbe Menge an Fett (was Sinn macht – keiner der Probanden befolgte eine strukturelle Ernährung)
  • Jede Gruppe baute dieselbe Menge an Schnellkraft auf (was auch Sinn macht, da keine der Gruppen spezifisch hierfür trainierte.

 

Gehen wir jetzt in die Details.

 

Wie Dein Trainingsvolumen pro Trainingseinheit das Muskelwachstum beeinflusst

Technisch gesehen gab es keinen statistischen Unterschied bezüglich der Muskelzuwächse zwischen den Gruppen. Es gab jedoch einen klaren Trend zu größeren Muskelzuwächsen bei den Gruppen, die mehr Sätze ausführten.

Die Resultate sahen folgendermaßen aus:

  • 5 Sätze: 7,3 Pfund Muskelzuwächs
  • 3 Sätze: 6,5 Pfund Muskelzuwächse
  • 1 Satz: 1 Pfund Muskelzuwächse
  • Körpergewichtsübungen: 6,4 Pfund Muskelzuwächse

 

Die Gruppe, die 5 Sätze ausführte, erhöhte auch ihre Bizeps- und Trizepsgröße stärker als jede andere Gruppe.

Man sollte im Hinterkopf behalten, dass keine dieser Gruppen so viel Muskeln aufbaute, wie sie hätte aufbauen können. Wenn man alles richtig macht, sind Muskelzuwächse von 10 Pfund innerhalb von 6 Monaten realistisch.

Nahezu jeder (außer der Gruppe mit den Körpergewichtsübungen) verlor 10 Pfund Körperfett, was bedeutet, dass die Probanden die meiste Zeit über ein Kaloriendefizit einhielten.

Ein hochvolumiges Training bedarf mehr Kalorien für die Regeneration, weshalb die Gruppe, die 5 Sätze ausführte, am meisten von einer Ernährung profitiert hätten, die mehr Kalorien geliefert hätte.

 

Wie Dein Trainingsvolumen pro Trainingseinheit die Kraftzunahme beeinflusst

Es ist eine weit verbreitete Vorstellung, dass man sich, um stark zu werden, nur auf eine Erhöhung des Gewichts auf der Stange konzentrieren muss und dass man, solange man nur das absolute Minimum an Sätzen – sagen wir 1, 2 oder 3 pro Trainingseinheit – ausführt und sich auf eine progressive Überlastung konzentriert, nicht davon profitieren wird, zusätzliche Sätze auszuführen. Die Studie zeigt etwas anderes.

Wenn es um Kraftzuwächse geht, wurden die Probanden bei den meisten Übungen am stärksten, die auch die meisten Sätze ausführten.

Das Maximalgewicht für 5 Wiederholungen veränderte sich im Studienverlauf bei den Gruppen folgendermaßen:

 

5 RM Gewicht beim Bankdrücken

  • Nur Körpergewichtsübungen: -6%
  • 1 Satz: +12%
  • 3 Sätze: +17%
  • 5 Sätze: +11%

 

5 RM Gewicht beim Beinpressen

  • Nur Körpergewichtsübungen: -2%
  • 1 Satz: +16%
  • 3 Sätze: +15%
  • 5 Sätze: +18%

 

5 RM Gewicht beim Schulterdrücken

  • Nur Körpergewichtsübungen: +13%
  • 1 Satz: +22%
  • 3 Sätze: +24%
  • 5 Sätze: +35%

 

5 RM Gewicht beim Latziehen

  • Nur Körpergewichtsübungen: +3%
  • 1 Satz: +19%
  • 3 Sätze: +12%
  • 5 Sätze: +17%

 

Durchschnittliche Veränderung des 5 RM Gewichts

  • Nur Körpergewichtsübungen: +4%
  • 1 Satz: +17%
  • 3 Satz: +17%
  • 5 Sätze: +20%

 

Wie man sieht, sind die Unterschiede nicht sehr groß, wobei hierbei eine Hintergrundinformation wichtig ist. Jeder in der Gruppe mit 5 Sätzen begann signifikant stärker als die Probanden der Gruppen mit einem oder 3 Sätzen, was bedeutet, dass sich diese Probanden wahrscheinlich bereits näher an ihrem genetischen Limit für Kraftzuwächse befanden.

Normalerweise verlangsamt sich die Rate der Kraftzuwächse, je stärker man wird – und trotzdem machen bei dieser Studie die stärksten Probanden immer noch schnellere Fortschritte, wenn sie mehr Sätze ausführten.

Natürlich musst Du immer noch stärker werden, um muskulöser zu werden.

Du kannst nicht einfach nur mehr Sätze mit leichteren Gewichten ausführen und erwarten größere Fortschritte zu erzielen. Die Ausführung von mehr Sätzen mit dem Fokus darauf, das Trainingsgewicht konsistent zu erhöhen, wird Dir das Beste aus zwei Welten geben.

Wie Dein Trainingsvolumen pro Trainingseinheit Deine Muskelausdauer beeinflusst Wenn es darum geht, mit wie viel Gewicht Menschen 20 Wiederholungen ausführen können, schnitt erneut die Gruppe, die 5 Sätze ausgeführt hatte, am besten ab.

In diesem Fall maßen die Wissenschaftler die Muskelausdauer nur beim Bankdrücken und Beinpressen (wahrscheinlich weil die Ausführung von 20 Wiederholungen bei allen Übungen zu erschöpfend gewesen wäre).

Das Maximalgewicht für 20 Wiederholungen veränderte sich im Studienverlauf bei den Gruppen folgendermaßen:

 

20 RM Gewicht beim Bankdrücken

  • Nur Körpergewichtsübungen: +5%
  • 1 Satz: +5%
  • 3 Sätze: +17%
  • 5 Sätze: +24%

 

20 RM Gewicht beim Beinpressen

  • Nur Körpergewichtsübungen: +5%
  • 1 Satz: +12%
  • 3 Sätze: +7%
  • 5 Sätze: +36%

 

Durchschnittliche Veränderung des 20 RM Gewichts

  • Nur Körpergewichtsübungen: +5%
  • 1 Satz: +9%
  • 3 Satz: +12%
  • 5 Sätze: +30%

 

Wie man sieht, konnte die Gruppe mit 5 Sätzen ihre Muskelausdauer um 18% stärker als die Gruppe erhöhen, die nur 3 Sätze ausführte und die Gruppe, die 3 Sätze ausführte, erzielte bessere Resultate als die Gruppe, die nur einen Satz ausführte.

 

Die abschließende Analyse

In der finalen Analyse baute die Gruppe mit 5 Sätzen mehr Muskeln, mehr Ausdauer und mehr Kraft bei nahezu jeder Messung als die Gruppe mit 3 Sätzen auf. Es gab ein paar Messungen, die ähnlich ausfielen, aber wenn man alles zusammen betrachtet, verzeichnete die Gruppe, die 5 Sätze ausgeführt hatte, in allen Bereichen die besten Resultate.

Die Schlussfolgerung der Wissenschaftler war, dass es eine „dosisabhängige“ Beziehung zwischen der Anzahl der absolvierten Sätze und den Resultaten gab.

Mit anderen Worten ausgedrückt, bauten die Probanden umso mehr Kraft, Muskeln und Ausdauer auf, je mehr Sätze sie ausführten.

 

Was bedeutet dies für Dich

Das Fazit und das, was die Wissenschaftler schlussfolgerten, ist mehr oder weniger das, was man erwarten würde

Je mehr Sätze Du ausführst, desto besser werden Deine Zuwächse ausfallen. Bedeutet dies, dass Du bei jeder Übung zu jeder Zeit und unter allen Umständen 5 Sätze ausführen solltest?

Bedeutet dies, dass mehr Sätze immer besser als weniger Sätze sind?

Nicht notwendigerweise. Hier sind ein paar Dinge, die Du im Hinterkopf behalten solltest:

 

1. Es gibt einen Punkt der nachlassenden Erträge, wenn Du mehr Sätze ausführst

Die Ausführung von mehr Sätzen resultiert für gewöhnlich in größeren Zuwächsen, aber die Erhöhung des Muskelwachstums, der Kraft und der Ausdauer verhält sich nicht proportional zur Anzahl der zusätzlichen Sätze, die Du ausführst.

Dies bedeutet, dass Du ab einer bestimmten Schwelle immer geringere und geringere Erträge für mehr und mehr Anstrengungen erhalten wirst.

Wenn Du bereits den größten Teil Deiner natürlichen Kraft- und Muskelzuwächse erzielt hast, die Dir Dein genetisches Potential erlaubt, und den letzten 5 oder 10% an Verbesserungen hinterher jagst, dann wirst Du Dein Trainingsvolumen substanziell erhöhen müssen, um dieses Ziel zu erreichen. Aber wenn Du gerade erst mit dem Training begonnen hast oder versuchst ein Plateau zu durchbrechen, dann werden die zusätzlichen Resultate ab einem bestimmten Punkt die zusätzlichen Anstrengungen wahrscheinlich nicht mehr wert sein.

In diesem Fall wirst Du wahrscheinlich besser damit beraten sein, Dich auf die Intensität (das Gewicht) zu konzentrieren, während Du ein ausreichendes Volumen (Sätze) ausführst, welches sich für die meisten Menschen in einem Bereich von 9 bis 12 schweren Sätzen pro Woche befindet.

 

2. Mehr Sätze können kontraproduktiv sein

Die Ausführung von mehr und mehr Sätzen ist ab einem gewissen Punkt nicht nur weniger nützlich, sondern kann in einigen Fällen sogar verheerend werden.

Im Rahmen einer aktuellen Studie von Wissenschaftlern der University of Sydney, bauten Trainingsanfänger, die bei ihren Mehrgelenksübungen 5 Sätze verwendeten, mehr Kraft und Muskeln als Trainingsanfänger auf, die 10 Sätze verwendeten.

Die Gruppe, die 10 Sätze ausführte, verbrachte darüber hinaus auch signifikant mehr Zeit im Fitnessstudio.

Diese Menschen waren völlige Anfänger und direkt mit einem Programm zu beginnen, das 10 Sätze für jede Übung umfasst, versetzte sie in einen Zustand des Übertrainings.

 

3. Schrittweise Erhöhungen des Volumens sind besser als plötzliche Sprünge

Wenn Du Dein Volumen erhöhst, dann solltest Du dies nur in dem Umfang tun, der notwendig ist, um weiterhin Fortschritte zu erzielen.

Dies ist die wahre Botschaft der Studie.

Im Allgemeinen ist es klar, dass Du, je mehr Sätze Du ausführst, umso größere Kraft- und Muskelzuwächse erzielen wirst, wenn mehrere Bedingungen erfüllt sind:

  1. Du kannst im Laufe der Zeit auch das Gewicht bei Deinen Übungen erhöhen.
  2. Du kannst Dich effektiv von Deinen Trainingseinheiten erholen.
  3. Du erhöhst Dein Volumen, weil Du ein Plateau erreicht hast und nicht weil Du sehen willst, wie viel Missbrauch Dein Körper ertragen kann.

 

Du brauchst auch nicht bei all Deinen Übungen 5 Sätze ausführen, um Vorzüge zu erzielen. Was Du stattdessen tun kannst, ist 1 oder 2 Sätze zu der Übung hinzuzufügen, bei der Du ein Plateau erreicht hast, oder bei der Du Dich am meisten steigern möchtest.

Das Fazit ist, dass die Ausführungen von mehr Sätzen bis zu einem bestimmten Punkt besser für Zuwächse an Kraft, Muskeln und Ausdauer ist und dass Deine beste Strategie für langfristige Zuwächse darin besteht, Dein Trainingsvolumen schrittweise im Lauf der Zeit zu erhöhen.

 

Referenzen:

  1. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25546444
  2. https://legionathletics.com/eric-helms-interview-german-volume-training/

 

Quelle: https://legionathletics.com/how-many-sets-build-muscle/

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