Ernährung

Die Wirkungen von konjugierter Linolsäure (CLA) in Verbindung mit einem Widerstandstraining
Dieser Artikel ist eine Zusammenfassung einer interessanten, vor einiger Zeit veröffentlichten Studie, welche die Auswirkungen von konjugierter Linolsäure (CLA) in Verbindung mit einem Widerstandstraining auf den menschlichen Körper untersuchte. Diese Studie ist deshalb so interessant, weil es trotz der Tatsache, dass CLA seit über einem Jahrzehnt von unzähligen Bodybuildern und Fitnesssportlern eingesetzt wird, zuvor lediglich 2 Studien gab, die das Zusammenspiel von CLA und Training betrachteten.
Was ist konjugierte Linolsäure (CLA)
Bevor wir zur eigentlichen Betrachtung der Studie kommen, ist hier eine kurze Zusammenfassung zum Thema konjugierte Linolsäure, die dabei helfen soll, alle Leser auf denselben Wissensstand zu bringen.
Konjugierte Linolsäure (CLA) ist ein Supplement, das die Stoffwechselrate und die Fettverwendung erhöhen soll und durch die Kombination dieser beiden Wirkungen in einem Gewichtsverlust resultieren soll. CLA kommt natürlich primär in Milchprodukten – jedoch nicht in fettarmen Milchprodukten – und Fleisch – insbesondere Rind und Lamm – vor. Die typische Zufuhr über die Nahrung liegt zwischen 150 und 200 mg CLA pro Tag, während die übliche Dosierung bei Verwendung eines CLA Supplements bei 3 bis 5 Gramm pro Tag und hiermit um den Faktor 20 bis 40 höher als die normale Zufuhr über die Nahrung liegt.
Auch wenn es sich bei CLA um ein recht beliebtes Fettabbauprodukt handelt, gibt es nur eine recht begrenzte Anzahl wissenschaftlicher Untersuchungen, die diesen Anwendungsbereich unterstützen. Etwa die Hälfte dieser Studien zeigt, dass CLA den Fettabbau effektiv unterstützen kann, während die andere Hälfte das Gegenteil zeigt. Wenn man eine Ratte, eine Kuh oder ein Schwein ist, dann wird CLA für den Fettabbau wahrscheinlich recht effektiv sein, während mit Menschen durchgeführte Studien nicht besonders vielversprechend waren.
In diesem Zusammenhang sollte vielleicht noch erwähnt werden, dass es unterschiedliche, als Isomere bezeichnete Formen von CLA gibt, die zwar dieselbe chemische Summenformel aber unterschiedliche Strukturen aufweisen. Es könnte sein, dass unterschiedliche Isomere von CLA unterschiedliche Wirkungen besitzen und somit auch unterschiedliche Resultate produzieren könnten.
Die folgende Studie, die in der Februar Ausgabe des Jahres 2006 des Medicine and Science in Sports and Exercise Journal veröffentlicht wurde, untersuchte die Auswirkungen einer CLA Supplementation in Verbindung mit einem Widerstandstraining. Das Interessante an dieser Studie ist, dass es sich um eine mit menschlichen Probanden durchgeführte Studie handelt und sich somit nicht wie bei Tierstudien die Frage stellt, ob die Resultate auf den Menschen übertragbar sind.
Die Auswirkungen einer Supplementation mit konjugierter Linolsäure während eines Widerstandstrainings
Craig Pinkoski, et al., Medicine and Science in Sports and Exercise, Ausgabe 38 (2), Seite 339-348, 2006
Die größte zuvor mit Menschen durchgeführte Studie dauerte 1 Jahr lang und zeigte, dass eine CLA Supplementation über diesen Zeitraum die Körperfettmasse bei übergewichtigen Probanden reduzierte, während sie gleichzeitig die fettfreie Körpermasse geringfügig erhöhte. Zwei andere Studien kombinierten CLA mit einem Training und eine dieser Studien zeigte, dass CLA bezüglich einer Reduzierung des Körperfetts effektiv war, während die andere keinerlei Veränderungen bezüglich der Körperkomposition feststellen konnte.
Im Grunde genommen wissen wir also nichts im Bezug auf Training und CLA. Darüber hinaus ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass die Art des Trainings bei den beiden Studien nicht einmal spezifiziert war, was bedeutet, dass es alles von Powerlifting bis hin zu Ballett hätte sein können.
Im Grunde genommen schreit dieser Sachverhalt geradezu nach gut durchdachten Studien, die durchgeführt werden sollten, um die wahren Auswirkungen von CLA in Kombination mit einem Trainingsprogramm zu bestimmen. Und genau dies war der Zweck dieser Studie – die Wirkungen einer CLA Supplementation während eines Widerstandstrainings zu bestimmen.
Die Autoren stellten die Hypothese auf, dass CLA, wenn es mit einem Widerstandstraining kombiniert wird, im Vergleich zu einem Widerstandstraining ohne CLA die Zunahme an fettfreier Körpermasse und Kraft steigern, die Fettmasse reduzieren, die Stoffwechselrate im Ruhezustand erhöhen, die Fettoxidation steigern und die Marker für einen Muskel- und Knochenabbau im Urin reduzieren würde.
Die Probanden
An dieser Placebo kontrollierten Doppelblindstudie nahmen 85 gesunde Männer und Frauen im Alter von 18 bis 45 Jahren teil. Alle Probanden waren zum Zeitpunkt der Studie sportlich aktiv, was wichtig ist, da Trainingsanfänger dazu neigen, zu Beginn des Trainings schnellere und größere Resultate zu erzielen.
Die Studie dauerte über einen Zeitraum von 7 Wochen an und umfasste ein periodisiertes Widerstandstrainingsprogramm, das alle Probanden befolgten. Folgende Variablen wurden bei der Auswertung der Studie berücksichtigt:
- Körpergewicht
- Körperfettanteil
- Fettfreie Körpermasse
- Fettmasse
- Kraft
- Maximales Drehmoment beim Beinstrecken
- Muskeldicke
- Stoffwechselrate im Ruhezustand
- Respiratorisches Austauschverhältnis
- Und einige weitere…
In diesem Artikel werden nur die Variablen betrachtet, die für dieses Review der Studie wichtig sind.
Das Trainingsprogramm
Das Widerstandstrainingsprogramm umfasste 12 Übungen, die so gewählt wurden, dass alle großen Muskelgruppen trainiert wurden. Von jeder Übung wurden dreimal wöchentlich 3 bis 4 Sätze a 4 bis 10 Wiederholungen mit etwa 75 bis 90% des Maximalgewichts für eine Wiederholung (1RM Gewicht) ausgeführt. Im Grunde genommen handelte es sich also um ein recht intensives Trainingsprogramm.
Zur Messung der Körperkomposition verwendeten die Wissenschaftler ein Messgerät, das unter der Bezeichnung Body Pod bekannt ist und zuverlässiger als die meisten anderen Methoden zur Bestimmung der Körperkomposition ist.
Die Maximalkraft wurde unter Verwendung von Bankdrücken und Kniebeugen bestimmt.
Nach Beendigung der eigentlichen Studie wurde eine weitere Studie mit einer Teilmenge der ursprünglichen 85 Studienteilnehmer durchgeführt. Bei dieser Folgestudie handelte es sich um eine Crossover oder über Kreuz Studie, was bedeutet, dass die Testpersonen nach einer Pause, die sicherstellte, dass alles CLA den Körper wieder verlassen hatte, die Gruppe wechselten. Probanden, die sich zuvor in der CLA Gruppe befanden, wechselten in die Placebogruppe und Probanden aus der Placebogruppe wechselten in die CLA Gruppe.
Resultate
Bei allen männlichen Probanden konnte eine signifikante Erhöhung der fettfreien Körpermasse beobachtet werden, während bei Frauen keine entsprechende Veränderung beobachtet wurde. Bezüglich der Gesamtkörpermasse konnten jedoch im Lauf der Studie keine Unterschiede zwischen CLA und Placebogruppe beobachtet werden.
Bei der CLA Gruppe kam es allerdings im Vergleich zur Placebogruppe zu einer größeren Zunahme an fettfreier Körpergewebsmasse und einer stärkeren Reduzierung der Fettmasse und des Körperfettanteils. Was die durchschnittlichen Veränderungen der Körperkraft angeht, gab es keinen signifikanten Unterschied zwischen CLA Gruppe und Placebogruppe.
Während der siebenwöchigen Folgestudie konnte bei den Probanden in der Placebogruppe einer Erhöhung der Körpermasse, der Fettmasse und des Körperfettanteils beobachtet werden, während bei den Probanden der CLA Gruppe solche Erhöhungen nicht beobachtet werden konnten.
An dieser Stelle sollte außerdem erwähnt werden, dass es bezüglich beobachteter Nebenwirkungen keine Unterschiede zwischen CLA Gruppe und Placebogruppe gab, was ein Indikator dafür ist, dass CLA keine nennenswerten Nebenwirkungen zu besitzen scheint.
Schlussfolgerungen
Die wichtigsten Resultate der siebenwöchigen Studie waren, dass bei der CLA Gruppe eine signifikante Zunahme an fettfreier Körpermasse und eine Reduzierung der Körperfettmasse beobachtet werden konnte. Die Autoren merkten an, dass diese Veränderungen, auch wenn sie signifikant waren, absolut gesehen relativ geringfügig waren, was ihre klinische Relevanz in Frage stellt.
Die Resultate sind trotzdem sehr interessant, da es sich bei dieser Studie um eine der wenigen Humanstudien handelt, die die Beziehung zwischen CLA und einem Widerstandstraining betrachteten. Es bedarf dringend längerer Studien, um zu sehen, ob der Trend, der sich bei kurzen Studien abzeichnet, auch über einen längeren Zeitraum aufrecht erhalten bleibt.

Grundlegende Supplement Stacks für unterschiedliche Ziele und Zielgruppen
Bei der zurzeit auf dem Markt erhältlichen Fülle von Supplements ist es nicht immer leicht, die richtige Kombination für das gewünschte Ziel zu finden. Die möglichen Kombinationen unterschiedlicher Supplements sind praktisch unendlich und solange sich zwei Supplements nicht in ihrer Wirkung gegenseitig behindern, ist es prinzipiell möglich, sie zu kombinieren und positive Resultate zu erzielen.
Diese Artikel gibt einen kleinen Überblick über mögliche grundlegende Supplement Stacks für unterschiedliche Trainingsziele und unterschiedliche Gruppen von Trainierenden. Grundlegend bedeutet in diesem Zusammenhang, dass sich diese Supplement Stacks auf bewährte Basis Supplements konzentrieren, die für das entsprechende Ziel den meisten Gegenwert für das investierte Geld bieten. Auf Produkte, deren Wirkung nicht eindeutig bewiesen wurde, wurde bewusst verzichtet, was natürlich nicht bedeutet, dass in diesen Stacks nicht verwendete Supplements wirkungslos oder schlecht sein müsse. Das Ziel besteht vielmehr darin, mit einem möglichst geringen Budget bestmögliche Resultate zu erzielen. Wenn Geld nur eine untergeordnete Rolle spielt, gibt es natürlich noch viele weitere mögliche Supplements, mit denen man die Effektivität der vorgestellten Stacks weiter optimieren kann.
Bei den vorgestellten Stacks handelt es sich um allgemein gehaltene Beispiele, die für die Mehrzahl der Anwender gut funktionieren werden. Diese Stacks sind nicht in Stein gemeißelt und es spricht absolut nichts dagegen, diese an die individuellen Bedürfnisse anzupassen. Natürlich sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass diese Stacks nur dann funktionieren, wenn Training und Ernährung stimmen und dem Körper genügend Ruhe für Erholung und Regeneration gegönnt wird. Letztendlich sind Supplements, die auch als Nahrungsergänzungsmittel bekannt sind, genau das, was ihr Name bereits aussagt: sie sind Ergänzungen, die einen bereits guten Trainingsplan und einen guten Ernährungsplan ergänzen und hierdurch effektiver machen. Fehler bei Training und Ernährung können auch durch Supplements nicht oder nur in geringem Umfang ausgeglichen werden. Doch nun genug der Einführung. Hier sind die versprochenen Supplement Stacks:
Der Anfänger Stack
- Multivitamin- Multimineralstoff Präparat
- Weight Gainer (für Hardgainer) oder
- Wheyprotein (für Trainierende, die schnell Fett ansetzen)
- Dessicated Liver (Tabletten aus getrockneter Rinderleber)
- Vitamin C
Für Anfänger sind dies alle Supplements, die er brauchen wird, um extreme Zuwächse zu erzielen. Allein schon die Tatsache, dass man beginnt mit Gewichten zu trainiere, wird bereits ein erstaunliches Muskelwachstum anregen und wenn man sich die Mühe macht, sich ausreichend mit den Grundlagen des Trainings und der richtigen Ernährung zu befassen, dann werden die aufgezählten Supplements die möglichen Fehler begrenzen. Diese Supplements bilden eine solide Basis für den Aufbau eines muskulösen Körpers.
Ein Multivitamin- Multimineralstoff Supplement stellt eine solide Basis dar, und verhindert einen Mangel an einem oder mehreren dieser essentiellen Nährstoffe. Aus diesem Grund macht es Sinn, das ganze Jahr über ein Multivitamin- Multimineralstoff Supplement zu verwenden. Dieses sollte mit einer Mahlzeit – am besten mit dem Frühstück – eingenommen werden, da Vitamine und Mineralstoffe in Kombination mit Nahrung besser vom Körper aufgenommen werden.
Auch wenn Dessicated Liver (gepresste, getrocknete Rinderleber) Tabletten – eines der Standard Supplements aus der goldenen Zeit des Bodybuildings – etwas in Vergessenheit geraten sind, stellen sie eine hervorragende Quelle für natürliche Vitamine (insbesondere B Vitamine), Eisen, Kalzium, Phosphor und Aminosäuren dar. Die Maßeinheit für Dessicated Liver sind Grains. Anfänger sollten je 120 Grains (in der Regel 4 Tabletten) morgens und weitere 120 Grains mit dem Abendessen zu sich nehmen, um ein anaboles Umfeld aufrecht zu erhalten.
Ein Weight Gainer stellt eine hervorragende Möglichkeit dar, dem Körper für den Muskelaufbau wichtiges Protein und wichtige Kohlenhydrate auf einfache und bequeme Art und Weise zuzuführen. Insbesondere Trainierenden, denen es schwer fällt über die normale Ernährung genügend Kalorien und Nährstoffe zuzuführen werden Weight Gainer dabei helfen, Defizite im Bereich der Ernährung auszugleichen. Weight Gainer können entweder zusätzlich zu Mahlzeiten verzehrt werden, oder Mahlzeiten ersetzen, wenn es nicht möglich ist, alle 2 bis 3 Stunden eine protein- und kohlenhydratreiche Mahlzeit zu verzehren. Nach dem Training konsumiert, werden Weight Gainer dabei helfen, den Körper mit dem zu versorgen, was er für die Regeneration und die Wiederauffüllung der Energiespeicher benötigt. Trainierende, die bereits übergewichtig sind, oder leicht Fett aufbauen, sollten auf Weight Gainer verzichten und stattdessen ein gutes Wheyprotein verwenden, um eine ausreichende Proteinzufuhr für einen optimalen Muskelaufbau sicherzustellen.
Die Einnahme von 1000 mg Vitamin C nach dem Training wird die Energie hoch halten, das Immunsystem stärken und zusammen mit anderen Nährstoffen anabole Wirkungen hervorrufen.
Der auf das absolut Notwendigste beschränkte Stack
- Multivitamin- Multimineralstoff Präparat
- B-Vitamin Komplex
Dies ist ein Stack für Trainierende mit stark eingeschränktem Budget wie z.B. Studenten, die sich keine teuren Nahrungsmittel und erst recht keine Supplements leisten können, aber trotzdem Muskeln aufbauen möchten. Diese Trainierenden beschränken sich häufig auf kostengünstige Lebensmittel und billige Proteinquellen wie Magerquark, Eier und gelegentlich Fleisch, die ihnen die für den Aufbau notwendigen Makronährstoffe liefern. Eine solche Ernährungsweise ist häufig nicht besonders abwechslungsreich oder ausgewogen. Ein Multivitamin- und Multimineralstoff Supplement kann in dieser Situation eine ausreichende Zufuhr der benötigten Mikronährstoffe sicherstellen und Mangelerscheinungen vorbeugen. Die Einnahme sollte mit einer Mahlzeit – am besten mit dem Frühstück – erfolgen, da Vitamine und Mineralstoffe in Kombination mit Nahrung besser vom Körper aufgenommen werden.
Ein hoch dosierter B-Vitamin Komplex, der idealerweise mit einer anderen Mahlzeit als das Multivitamin- und Multimineralstoff Supplement eingenommen werden sollte, wird die Verwendung von Kohlenhydraten, Protein und Fett, die Sauerstoffverwendung und die Produktion von Aminosäuren optimieren, da der Körper bei erhöhter Proteinzufuhr und für den Muskelaufbau einen höheren Bedarf an bestimmten Vitaminen des Vitamin B Komplex aufweist.
Falls die Ernährung bereits eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen sicherstellt, kann dieser Stack auch auf den Vitamin B Komplex reduziert werden, der sicherstellt, dass man das Maximum aus seiner Ernährung herausholen kann.
Der Power Stack
- Vitamin C
- Weight Gainer
- ZMA
- Kreatin
- Ein Trainingsdrink mit Dextrose, Vitargo oder Maltodextrin
Dies ist ein Stack, der speziell für Kraftsportler wie Powerlifter und Bodybuilder entwickelt wurde, die danach streben, ihre Kraft zu steigern und schwerere Gewichte bewegen zu können. Die verwendeten Supplements zielen direkt auf eine Steigerung der während des Trainings verfügbaren Kraft ab.
Die Einnahme des ZMA Supplements erfolgt auf leeren Magen etwa 30 Minuten vor dem zu Bett Gehen. Die durch das ZMA über Nacht erhöhten Testosteronspiegel und die hohen Zink- und Magnesiumspiegel liefern eine solide Basis für mehr Kraft.
Bei der Kreatin Einnahme ist eine Ladephase nicht erforderlich und man beginnt direkt mit zweimal 5 Gramm Kreatin pro Tag. Die erste Einnahme erfolgt morgens und etwa 20 bis 30 Minuten nach der Einnahme sollte etwas Saft getrunken werden, um die Insulinspiegel zu erhöhen, welche den Transport von Kreatin in die Muskeln fördern. Etwa eine Stunde vor dem Training werden die anderen 5 Gramm Kreatin und 1000 mg Vitamin C eingenommen. Dies wird die Energie und die Kraft während des Trainings steigern. Man wird sich stärker fühlen, langsamer ermüden und schwerere Gewichte bewegen können.
Während des Trainings sollte ein Trainingsgetränk, das vorzugsweise eine hochglykämische Kohlenhydratquelle wie Maltodextrin, Vitargo oder Dextrose enthält getrunken werden. Die in diesem Drink enthaltenen Kohlenhydrate helfen während des Trainings dabei, die Glykogenspeicher wiederaufzufüllen und ermöglichen so längere und härtere Trainingseinheiten sowie das Bewegen schwererer Gewichte.
Der Weight Gainer stellt eine ausreichende Zufuhr von Makronährstoffen sicher. Der Konsum eines solchen Shakes zweimal täglich – vorzugsweise zwischen den Mahlzeiten und direkt nach dem Training – stellt sicher, dass die ultimative anabole Komponente, aus als Nahrung bekannt, den ganzen Tag über zur Verfügung steht. Hierdurch wird außerdem sichergestellt, dass die anderen Supplements vom Körper für das verwendet werden, wofür sie vorgesehen sind.
Der grundlegende Masse Stack
- Multivitamin- Multimineralstoff Präparat
- Weight Gainer
- Vitamin B Komplex
- Kreatin
Dieser Stack ist auf den durchschnittlichen Freizeitbodybuilder zugeschnitten, der eine Masseaufbauphase durchführen möchte. Das Ziel besteht darin, so viel Muskelmasse wie möglich aufzubauen und gleichzeitig nicht mehr Fett aufzubauen, als notwendig ist, um dieses Muskelwachstum zu erreichen.
Das Multivitamin- Multimineralstoff Präparat wird morgens mit dem Frühstück und der Vitamin B Komplex vor einer anderen größeren Mahlzeit, vorzugsweise dem Mittagessen eingenommen. Eine spätere Einnahme als mit dem Mittagessen macht die Einnahme weniger effektiv, da die B Vitamine hautsächlich dem Zweck dienen, es dem Körper zu ermöglichen, das verzehrte Protein effektiver zu nutzen. Der Weight Gainer wird eingesetzt, um auf die für einen optimalen Masseaufbau notwendigen 6 bis 7 Mahlzeiten zu kommen. Besonders wichtig ist hierbei die Verwendung des Weight Gainers direkt nach dem Training als Post-Workout Mahlzeit.
Beim Kreatin wird bei diesem und den folgenden Stacks für den Masseaufbau zunächst eine 5 bis 6 Tage andauernde Ladephase durchgeführt, während der entweder 3 Portionen a 7 Gramm oder 4 bis 5 Portionen a 5 Gramm Kreatin gleichzeitig über den Tag eingenommen werden, wobei eine dieser Portionen nach dem Training konsumiert werden sollte. Hierdurch wird sichergestellt, dass die Kreatinspeicher des Körpers innerhalb kurzer Zeit maximal gefüllt werden.
Danach reichen 5 Gramm Kreatin zweimal täglich aus, um den maximalen Füllstand der Kreatinspeicher aufrecht zu erhalten. Die Kreatin Einnahme wird so lange fortgesetzt, wie man weitere Zuwächse verzeichnet. Hiernach kann man die Einnahme für vier Wochen beenden und anschließend erneut mit Kreatin beginnen.
Der Unterschied zwischen der Kreatin Einnahme für eine maximale Kraftsteigerung und einen maximalen Masseaufbau besteht darin, dass die zweite Kreatin Portion des Tages nicht vor dem Training, sondern in Kombination mit dem Post-Workout Shake nach dem Training eingenommen wird. Der Grund hierfür besteht darin, dass Kreatin weniger für die Verbesserung der kurzzeitigen Energiefreisetzung, sondern mehr zur Förderung der Regeneration, die Steigerung der Flüssigkeitsaufnahme in die Muskulatur und die Wiederherstellung der Energiereserven verwendet wird.
Der Masse Stack für Fortgeschrittene
- Multivitamin- Multimineralstoff Präparat
- Weight Gainer
- Vitamin B Komplex
- Kreatin
- Dessicated Liver
- Vitamin C
- ZMA
Dies ist ein Masse Stack für engagierte Bodybilder, denen es nichts ausmacht zusätzliches Geld für zusätzliche Zuwächse zu investieren. Auch wenn diese Stack auf den ersten Blick eine recht große Menge an Supplements zu umfassen scheint, ist er in Wahrheit recht kostengünstig und all seine Zutaten besitzen zahlreiche synergistische Wirkungen. Im Grunde genommen handele es sich um den zuvor beschriebenen grundlegenden Masse Stack, der lediglich um Vitamin C, ZMA und Dessicated Liver erweitert wurde. Diese zusätzlichen, relativ preisgünstigen Supplements können Geld, das man für Nahrungsmittel ausgibt sparen, da der Bedarf an Obst und Gemüse sinkt. Hierdurch kann man mehr kaloriendichte Nahrungsmittel essen, die weitere Zuwächse ermöglichen. Dieser Stack ist eigentlich alles, was man für erstaunliche Zuwächse an Muskelmasse benötigt.
Für diesen Stack übernimmt man die Anleitung für den grundlegenden Masse Stack 1 zu 1 und fügt 1000 mg Vitamin C zum Post-Workout Shake hinzu, nimmt ZMA auf leeren Magen 45 Minuten vor dem zu Bett Gehen ein und trinkt seinen letzten Shake 15 Minuten vor dem zu Bett Gehen. Die Dessicated Liver Tabletten nimmt man dreimal täglich gleichmäßig über den Tag verteilt – z.B. mit Frühstück, Mittagessen und Abendessen ein, wobei jede Portion etwa 120 Grains entsprechen sollte.
Der ultimative Masse Stack
- Multivitamin- Multimineralstoff Präparat
- Weight Gainer
- Vitamin B Komlex
- Kreatin
- Dessicated Liver
- Vitamin C
- ZMA
- Optional: Testosteron Booster oder Prohormone
Dieser Stack ist etwas für weit fortgeschrittene Bodybuilder, die bereits einiges an Muskelmasse aufgebaut haben und nicht davor zurückscheuen zusätzliches Geld zu investieren und eine Manipulation des körpereigenen Hormonhaushalts in Kauf nehmen wollen. Während die meisten Testosteron Booster in der Regel mehr oder wenig gesundheitlich unbedenklich sind, stellt die Verwendung von Prohormonen oder hormonellen Supplements, falls diese überhaupt noch erhältlich sind, doch einen deutlichen Eingriff in das hormonelle Gleichgewicht des Körpers dar und kann auch einige Nebenwirkungen besitzen. Darüber hinaus muss man sich gut mit einer optimalen Ernährung und einem optimal angepassten Training auskennen, um das Maximum aus der Wirkung dieser speziellen Supplements herausholen zu können.
Bei diesem Stack wird das Multivitamin- Multimineralstoff Supplement morgens mit dem Frühstück und der Vitamin B Komplex mit dem Mittagessen eingenommen. Vom Vitamin C werden morgens mit dem Frühstück 500 mg und weitere 1000 mg mit dem Shake nach dem Training eingenommen. Was die Kreatin Einnahme angeht, lädt man wie bereits beschrieben 5 Tage mit 3 x 7g oder 4 bis 5 x 5 Gramm Kreatin, gefolgt von 5 Gramm nach dem Training während des restlichen Zyklus.
Zusätzlich zu 4 festen kalorienreichen Mahlzeiten werden 3 bis 4 Weight Gainer Shakes pro Tag nach dem Training, vor dem zu Bett gehen, zwischen Frühstück und Mittagessen und nachmittags konsumiert. Von den Dessicated Liver Tabletten wird jeweils mit dem Frühstück, mit dem Mittagessen und mit dem Abendessen eine Portion a 150 bis 180 Grains eingenommen.
Mit der Einnahme von ZMA 45 Minuten vor dem zu Bett Gehen beginnt man während der letzten drei Tage des Einnahmezyklus des Testosteron Boosters oder der Prohormone und setzt die Einnahme nach dem Absetzen des Testosteron Boosters oder der Prohormone für weitere 2 bis 3 Wochen fort, um eine möglicherweise beeinträchtigte körpereigene Testosteronproduktion – was bei Prohormonen häufiger, bei Testosteron Boostern eher selten vorkommt – wieder voll in Gang zu bringen.
Der Stack für Übergewichtige
- Multivitamin- Multimineralstoff Präparat
- Chitosan
- Fatburner
- Wheyprotein oder Casein
Viele Bodybilder bauen zuerst Masse auf, versuchen anschließend, diese neue Masse zu festigen und zu “formen” und diäten danach, um eine gute Definition zu erreichen. Bei stark Übergewichtigen ist es jedoch in der Regel besser, zuerst einen moderaten Körperfettanteil im Bereich von 15% zu erreichen, bevor sie mit dem Masseaufbau und der hiermit in Verbindung stehenden hohen Kalorien- und Nährstoffzufuhr beginnen. Wenn man zu viel Gewicht mit sich herumträgt, beeinträchtigt dies Energie und Ausdauer. Mit Hilfe des folgenden Stacks können Übergewichtige genau dies erreichen. Dieser Stack kann in Verbindung mit der richtigen Ernährung dabei helfen, große Mengen an überschüssigem Fett zu verlieren.
Die Ernährung sollte aus maximal drei festen Mahlzeiten und zwei Proteinshakes bestehen, wobei die Kohlenhydratzufuhr reduziert werden sollte. Als Faustregel für die maximale Kalorienzufuhr gelten 22 Kalorien pro Kilogramm fettfreie Körpermasse oder weniger. Da der individuelle Kalorienbedarf stark variieren kann, ist dies natürlich nur ein Richtwert, der abhängig vom erzielten Gewichtsverlust nach oben oder unten korrigiert werden muss.
Morgens, mittags und abends nimmt man jeweils eine Mahlzeit aus fester Nahrung zu sich und ergänzt diese Mahlzeiten um jeweils einen Proteinshake mit 30 Gramm Wheyprotein oder Casein am späten Vormittag und nachmittags. Mit einer der Hauptmahlzeiten, vorzugsweise dem Frühstück, sollte man ein Multivitamin- Multimineralstoff Supplement zu sich nehmen, um einem möglichen, aus der eingeschränkten Kalorienzufuhr resultierenden Mangel an Mikronährstoffen vorzubeugen.
Zur Unterstützung des Stoffwechsels und zur Reduzierung des Hungers kann ein guter Fatburner hilfreich sein. Zusätzlich hierzu kann man zu fetthaltigen Mahlzeiten Chitosan einnehmen, welches einen Teil der Nahrungsfette binden kann, so dass diese unverdaut wieder ausgeschieden werden.
Der Fettabbau Stack für den Strandkörper
- Multivitamin- Multimineralstoff Präparat
- Fatburner
- Glutamin
Wenn es Sommer wird, versuchen die meisten Freizeitbodybuilder etwas überschüssiges Fett zu verlieren, um am Strand oder im Freibad eine gute Figur zu machen und die Mädels zu beeindrucken. Der folgende Stack ist spezifisch auf diese Zielgruppe zugeschnitten.
Wie bei jeder Diät ist natürlich auch bei diesem Stack die richtige Ernährung, bzw. ein ausreichend großes Kaloriendefizit das Wichtigste. Die Kalorienzufuhr sollte hierfür unterhalb von 22 kcal pro Kilogramm Körpergewicht gehalten und abhängig von den Diätfortschritten bei Bedarf angepasst werden. Um dies zu erreichen, sollte primär die Kohlenhydratzufuhr reduziert werden, während eine ausreichende Proteinzufuhr und eine ausreichende Zufuhr gesunder Fette aufrecht erhalten bleiben sollte.
Ein guter Fatburner kann dabei helfen, die Stoffwechselrate und den Kalorienverbrauch nach oben zu bringen, während gleichzeitig der Appetit unterdrückt wird. Sobald die Kohlenhydratzufuhr beginnt die Proteinzufuhr zu unterschreiten, ist es an der Zeit mit Glutamin zu supplementieren, um zu verhindern, dass sich der Körper am Muskelprotein vergreift, was einen Muskelverlust zur Folge hätte. Um die hart erarbeitete Muskelmasse während der Diät vor einem Abbau zu schützen, sollten täglich 3 bis 4 Portionen Glutamin a 5 Gramm zwischen den Mahlzeiten gleichmäßig über den Tag verteilt konsumiert werden.
Fettabbau Stack für die Wettkampfvorbereitung
- Multivitamin- Multimineralstoff Präparat
- Vitamin B Komplex
- Fatburner
- Wheyprotein
- Glutamin
- HMB
- Chromium Picolinat
- Kreatin
Dies ist ein Stack für all diejenigen, die schnellstmöglich eine extreme Definition erreichen wollen und vor zusätzlichen Kosten nicht zurückschrecken. Dieser Stack ist z.B. für Wettkampfbodybuilder gedacht, die gleichzeitig so definiert wie möglich und so massig wie möglich werden wollen. Da eine solche Diät etwas länger dauern kann und eine Menge Supplements zum Einsatz kommen, ist ein solcher Stack natürlich nicht ganz billig.
Wie bei den anderen Stacks sollte das Multivitamin- Multimineralstoff Supplement mit dem Frühstück und der Vitamin B Komplex mit dem Mittagessen eingenommen werden. Das Chromium Picolinat wird zweimal täglich – am besten 30 Minuten vor dem Mittagessen und 30 Minuten vor dem Abendessen – in einer Dosierung von 400 bis 800 mg eingenommen. Hierbei sei angemerkt, dass Chromium Picolinat nur dann eine Wirkung zeigt, wenn ein Mangel an diesem Spurenelement vorliegt, da der Körper unabhängig von der zugeführten Menge nur das aufnehmen wird, was er benötigt.
Was den Fatburner angeht, sollte man sich am besten an die Einnahmeempfehlung des Herstellers halten. Pauschale Empfehlungen sind aufgrund der unzähligen erhältlichen Fatburner mit unterschiedlichsten Inhaltsstoffen und Dosierungen der Inhaltsstoffe nicht möglich.
Pro Tag sollten 2 feste Mahlzeiten und 3 Proteinshakes als Mahlzeitenersatz, sowie ein zusätzlicher Proteinshake nach dem Training konsumiert werden. Sobald die Kohlenhydratzufuhr die Proteinzufuhr unterschreitet, sollte man viermal täglich 5 Gramm Glutamin zwischen den Mahlzeiten oder mit einem Wheyshake zu sich nehmen, um einem Muskelabbau vorzubeugen.
Vom HMB sollte man dreimal täglich 2 Gramm gleichmäßig über Tag verteilt zu sich nehmen. Wenn die Diät länger als 8 Wochen andauert und die Kosten für HMB zu hoch erscheinen, kann man die HMB Supplementation auch auf die letzten 8 Wochen der Diät beschränken.
Um am Wettkampftag besonders muskulös zu wirken, kann man 4 Tage vor dem Wettkampf eine Kreatin Ladephase in Kombination mit niederglykämischen Kohlenhydraten beginnen. Man sollte es jedoch auf jeden Fall vermeiden, zu früh mit den Kohlenhydraten zu beginnen, da hierunter die Wettkampfform leiden würde. Etwas zusätzliches Kalium kann während dieser letzten Tage nicht schaden.

Baue Muskelmasse auf, ohne unerwünschtes Fett anzusetzen
Dieser Artikel wird Dir dabei helfen, Deinen täglichen Kalorienbedarf zu bestimmen und liefert einen Beispielernährungsplan.
Beim Prozess des Muskelaufbaus geht es nicht nur um Sätze, Wiederholungen, Konsistenz und progressive Überlastung. Um fettfreie Muskelmasse aufzubauen, benötigst Du auch eine Masseaufbauernährung, die Ihrem Namen alle Ehre macht. Die Gewichte zu bewegen, ohne die Gabel zu bewegen ist wie im Matsch bergauf zu rennen. Du wirst vielleicht irgendwann oben ankommen, aber es wird verdammt lange dauern.
Du wirst häufig die folgenden Mantras hören: Die Ernährung macht 90% (oder 80% oder 70%) aus. Diese Aussagen untertreiben, was die wichtige Bedeutung des richtigen Trainings angeht. Die Wahrheit ist, dass beides – sowohl Ernährung, als auch Training – wichtig sind. Es handelt sich hierbei nicht um zwei Variablen, die in ihrer Summe 100% ergeben.
Training ist 100%. Ernährung ist 100%. Wenn beide dieser essentiellen Faktoren optimiert sind, dann wirst Du Deine Fortschritte maximieren. Wenn Dein Training zu 100% optimal ist, aber Deine Ernährung nur zu 50% - oder umgekehrt – dann verschwendest Du wertvolle Zeit.
Dieser Artikel geht davon aus, dass Du weißt, wie Du richtig trainierst. Wir werden uns deshalb nur auf die Ernährungsseite der Dinge konzentrieren.
Brauchst Du eine Masseaufbauernährung um Muskeln aufzubauen?
Jeder von uns benötigt eine bestimme Menge an Kalorien, um sein augenblickliches Gewicht aufrecht zu erhalten. Diese Menge wird als Erhaltungskalorienmenge bezeichnet. In der Bodybuilding Kultur wird eine Ernährungsweise mit einer Kalorienzufuhr oberhalb der Erhaltungskalorienmenge als Masseaufbauernährung bezeichnet.
Indem Du Deinen Körper einen Überschuss an Rohmaterialien lieferst, bist Du dazu in der Lage...
- Deinem Körper dabei zu helfen, Beschädigungen des Muskelgewebes, die während des Trainings zustande kommen, besser zu reparieren.
- Den Körper in einen anaboleren Zustand zu versetzen. Ein Zustand, in dem Kalorien nicht als streng rationierte Portionen für die Aufrechterhaltung wichtiger physiologischer Funktionen zugeführt werden und in dem der Körper vitale Ressourcen freizügiger zur Deckung des durch Dein Widerstandstraining erhöhten Bedarfs verwenden kann.
Es ist eine offensichtliche Tatsache, dass der Körper umso weniger dieser Rohmaterialien für nicht lebenswichtige Prozesse wie den Aufbau von Muskeln verwenden kann, desto weniger Du isst. Der Körper ist zu sehr damit beschäftigt, seine Organe zu unterstützen und Dir dabei zu helfen, dich von den normalen Anforderungen des täglichen Lebens zu erholen.
Während Phasen eines Kalorienüberschusses ist der Körper eher gewillt Muskeln aufzubauen. Du nimmst an Gewicht zu und wenn Du alles richtig machst, wird das meiste hiervon Muskelmasse sein. Auf der anderen Seite wird dieser Prozess während Phasen einer reduzierten Kalorienzufuhr verlangsamt oder vollständig gestoppt, da der menschliche Körper ganz einfach wichtigere Themen hat, um die er sich kümmern muss.
Die Schlussfolgerung, die wir hieraus ziehen, ist recht offensichtlich...je mehr Du isst, desto größer ist die Chance, dass Du den Muskelaufbauprozess maximieren kannst. Doch bevor Du jetzt damit anfängst alles an Nahrung in Dich hinein zu stopfen, was Du in die Finger bekommen kannst, solltest Du wissen, dass es einen weiteren Faktor gibt, den Du während des Muskelaufbaus in Betracht ziehen solltest: die physiologischen Grenzen des Muskelaufbaus.
Bei einem natürlichen, steroidfreien Trainierenden kann der Körper während eines gegebenen Jahres nur eine bestimmte Menge an Muskelmasse aufbauen. Typischerweise sieht die Muskelaufbaukurve wie eine Halbwertszeitkurve aus. Während jedem folgenden Jahr halbiert sich die Menge an potentieller Muskelmasse, die Du aufbauen kannst. Hier ist ein typisches (in einer perfekten Welt gültiges) Schema, das ich als Richtlinie verwende:
- Jahr 1 - Erwarte bis zu 8 Kilo an Muskelmasse aufbauen zu können.
- Jahr 2 - Erwarte bis zu 4 Kilo an Muskelmasse aufbauen zu können.
- Jahr 3 - Erwarte bis zu 2 Kilo an Muskelmasse aufbauen zu können.
- Jahr 4 - Erwarte bis zu 1 Kilo an Muskelmasse aufbauen zu können.
- Jahr 5 - Erwarte bis zu 0,5 Kilo an Muskelmasse aufbauen zu können.
Es muss wahrscheinlich nicht extra erwähnt werden, dass wenn Du diese Richtlinien ignorierst und mit einer schnelleren Rate Gewicht aufbaust, mehr von diesem Gewicht aus Fett bestehen wird. Eine langsame und kontrollierte Gewichtszunahme ist der Weg der Wahl. Willkommen in der Welt des fettarmen Muskelaufbaus.
Unterschiedliche Typen der Masseaufbauernährung
Ob Du es glaubst oder nicht, es gibt mehrere unterschiedliche Methoden für den Masseaufbau:
- Fettarmer Masseaufbau – Ein Ernährungsplan, der sich auf den Aufbau von fettfreier Muskelmasse konzentriert, während gleichzeitig der Fettaufbau minimiert wird. Die Makronährstoffzufuhr wird normalerweise streng kontrolliert.
- “Schmutziger” Masseaufbau – Ein aggressiverer Stil des Masseaufbaus, der eine größere Menge an Kalorien und wahrscheinlich auch mehr verarbeitete Nahrungsmittel und Junkfood umfasst. Eine solche Masseaufbauernährung beinhaltet nur selten das Zählen von Kalorien oder eine Kontrolle der Makronährstoffe.
- IIFYM – IIFYM steht für “If it fits your Macros” (wenn es zu Deinen Makronährstoffmengen passt) und kann während einer Masseaufbauphase oder einer Diätphase verwendet werden. Der primäre Fokus liegt auf dem Erreichen der gewünschten Makronährstoffziele, unabhängig von den verwendeten Nahrungsmitteln, um diese Ziele zu erreichen.
- “Sauberer Masseaufbau” – Diese Variante unterscheidet sich nicht so stark vom fettarmen Masseaufbau, wobei jedoch noch stärker auf den Verzehr nicht verarbeiteter Nahrungsmittel geachtet wird. Ein sauberer Masseaufbau umfasst einen höheren Grad an sauberer Ernährung.
Es geht über den Fokus dieses Artikels hinaus, über die Vorzüge dieser Methoden zu diskutieren. Mein Ziel bestand bei diesem Artikel darin, einen Beispielernährungsplan zusammenzustellen, der sich mehr auf den fettarmen Masseaufbau und eine saubere Ernährung konzentriert. Es steht Dir frei, die Beispielmahlzeiten zu verändern, so lange Du Deine Makronährstoffziele erreichst.
Wenn Du Dich im Fitnessstudio nicht selbst forderst, wird Dein Körper keinen Grund dafür haben, mit diesen Extrakalorien zu arbeiten und mehr Muskelmasse aufzubauen.
Bestimmung des Kalorienbedarfs
Der erste Schritt bei der Aufstellung eines Ernährungsplans für einen fettarmen Masseaufbau besteht darin, Deine tägliche Erhaltungskalorienmenge zu berechnen. Dies ist die Menge an Kalorien, die Du benötigst, um Dein augenblickliches Gewicht zu halten. Wenn Du nicht weißt, wo Du anfangen sollst, kannst Du einige der unzähligen Kalorienrechner im Internet verwenden. Bei diesen Rechnern musst Du in der Regel Gewicht, Körpergröße, Alter, Geschlecht und täglichen Aktivitätslevel eingeben und erhältst eine ungefähre Menge an Kalorien die Du benötigst, um Dein augenblickliches Gewicht aufrecht zu erhalten.
Es ist wichtig zu verstehen, dass diese Rechner nur eine ungefähre Schätzung liefern können, die lediglich als Startpunkt dienen können. Es wird abhängig davon, was Deine Waage von Woche zu Woche sagt notwendig sein, Anpassungen vorzunehmen.
Ich empfehle Gewichtsveränderungen während der ersten 2 Wochen des Masseaufbaus zu ignorieren. Eine Erhöhung der Kalorienzufuhr kann zu etwas zusätzlichen Wassereinlagerungen führen. Dies ist keine Zunahme an Fett und Anpassungen der Kalorienmenge sollten nicht auf Gewichtsveränderungen basieren, die direkt nach einer Veränderung der Ernährungsweise zustande kommen.
Die Aufstellung eines Ernährungsplanes für einen fettfreien Masseaufbau
Sobald Du Deinen täglichen Kalorienbedarf kennst, sind hier die Schritte, die Du durchführen musst, um einen Ernährungsplan für einen fettarmen Muskelaufbau zu erstellen:
- Schritt 1 – Zähle 300 kcal zu Deiner Erhaltungskalorienmenge hinzu. Dies wird Dein Ausgangspunkt sein.
- Schritt 2 – Berechne Deinen täglichen Proteinbedarf basierend auf der Tabelle unten. Du berechnest die Menge an Kalorien, die Du in Form von Protein pro Tag konsumierst, indem Du die ermittelte Proteinmenge in Gramm mit 4 multiplizierst. Wenn Dein Proteinbedarf also bei 180 Gramm pro Tag liegt, dann wirst Du pro Tag 720 kcal (180 x 4) Kalorien in Form von Protein zu Dir nehmen.
- Schritt 3 – Multipliziere Deine Kalorienmenge während der Masseaufbauphase mit 0,3. Dies ergibt 30% der Kalorienzufuhr, die Du in Form von Fettkalorien zu Dir nehmen wirst. Du kannst diesen Wert falls gewünscht um 5% nach oben oder nach unten anpassen.
- Schritt 4 – Berechne Deine Kohlenhydratzufuhr. Hierfür subtrahierst Du die Menge an Kalorien, die Du in Form von Fett und Protein zu Dir nimmst von Deiner Gesamtkalorienmenge. Wenn Du also 180 cm groß bist und 3.000 kcal pro Tag zu Dir nimmst, werden 900 dieser kcal aus Fett bestehen (30%) und 800 dieser kcal aus Protein. Somit bleiben 1.300 kcal für Kohlenhydrate. Kohlenhydrate liefern 4 kcal pro Gramm, was bedeutet, dass 1.300 kcal 325 Gramm Kohlenhydraten entsprechen.
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Tägliche Proteinmenge |
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Körpergröße |
Protein, Gramm pro Tag |
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160 cm |
160 Gramm |
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165 cm |
170 Gramm |
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170 cm |
180 Gramm |
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175 cm |
190 Gramm |
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180 cm |
200 Gramm |
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185 cm |
210 Gramm |
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190 cm |
220 Gramm |
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195 cm |
230 Gramm |
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200 cm |
240 Gramm |
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205 cm |
250 Gramm |
Hinweis: Die Proteinmenge basiert auf der Körpergröße. Je größer Du bist, desto mehr natürliche Muskelmasse hast Du. Als Faustregel gilt, dass Du für jeden Zentimeter mehr an Körpergröße etwa ein Kilo mehr an Muskelmasse aufbauen kannst.
Da typischerweise empfohlen wird, dass Du 2 Gramm Protein pro Tag und Kilogramm Körpergewicht zu Dir nehmen solltest, habe ich die Proteinzufuhr einfach um 2 Gramm pro Zentimeter Körpergröße erhöht.
Während Phasen eines Kalorienüberschusses ist der Körper eher gewillt Muskeln aufzubauen. Du baust Gewicht auf und wenn Du alles richtig machst, wirst Du hauptsächlich Muskelmasse aufbauen.
Ist dies zu viel Protein?
Einige werden argumentieren, dass Kraftsportler auch mit etwas weniger Protein pro Tag zurecht kommen können. Dies ist eine berechtigte Diskussion. Hier sind meine Gründe dafür, die tägliche Proteinzufuhr ein bisschen zu erhöhen:
Ernährungstechnisches Gleichgewicht
Ernährung ist mehr als einfach nur die minimale Menge an Protein, die pro Tag benötigt wird. Wenn Du Masse aufbauen willst, konsumierst Du mehr Kalorien als normalerweise. Ich bevorzuge es, eine solche Ernährung ausgewogener und weniger Kohlenhydratbasiert zu halten, indem ich die Proteinzufuhr geringfügig erhöhe.
Ernährung für das Zielgewicht
Ich bin der Ansicht, dass sich die Proteinzufuhr am Zielgewicht an fettfreier Körpermasse orientieren sollte. Bezeichne dies meinetwegen als spekulativ, falls Du willst, aber wenn Du eine fettfreie Körpermasse von 80 Kilo erreichen willst, aber im Augenblick nur über 70 Kilo fettfreie Körpermasse verfügst, glaube ich nicht, dass Du am besten damit beraten bist, nur für Deine existierende Menge an Muskelmasse zu essen.
Strebst Du nach dem Minimum?
Erfolgreiche Individuen wachen nur selten jeden Tag auf und fragen sich „was ist das Minimum, das ich heute tun kann, um meine Ziele zu erreichen?“ Wenn Du ein Minimalist sein möchtest, kannst Du es gerne sein. Ich für meinen Teil bevorzuge es jedoch, eine kleine Pufferzone einzubauen und lieber etwas zu viel, als zu wenig Protein zu mir zu nehmen.
Die Zusammenstellung eines Beispielernährungsplanes für einen fettarmen Masseaufbau
Betrachten wir ein Beispiel, bevor wir weitermachen. Du bist 180 cm groß und benötigst für einen fettarmen Masseaufbau 3000 kcal pro Tag:
- Protein – Wenn Du in die Tabelle schaust, wirst Du sehen, dass Du 200 Gramm Protein pro Tag benötigst. Dies entspricht 800 kcal.
- Fette – Indem Du Deine tägliche Kalorienmenge von 3.000 kcal mit 30% multiplizierst, findest Du heraus, dass Du pro Tag 900 kcal in Form von Fett zu Dir nehmen solltest. Dies entspricht 100 Gramm Fett, da Fett 9 kcal pro Gramm liefert.
- Kohlenhydrate – Es bleiben 1.300 kcal pro Tag in Form von Kohlenhydraten übrig. Dies entspricht 325 Gramm Kohlenhydraten.
Strukturierung einer Ernährung für einen fettarmen Masseaufbau
Nachdem wir jetzt unseren täglichen Makronährstoffbedarf berechnet haben, ist es an der Zeit, die Ernährung zu strukturieren. Wie viele Mahlzeiten Du pro Tag isst, liegt ganz bei Dir. Das wichtigste ist, dass Du Deine tägliche Kalorienmenge und Deinen Makronährstoffbedarf deckst.
Ein paar Quellen werden Dir erzählen, dass Dur nur 1 bis 2 Mahlzeiten pro Tag brauchst. Einige Fürsprecher eines mehr klassischen Bodybuilding Stils werden vielleicht 7, 8 oder sogar 9 Mahlzeiten pro Tag empfehlen. Es ist sehr empfehlenswert, dass Deine Mahlzeitenplanung basierend auf Deinen augenblicklichen Ernährungsgewohnheiten basiert.
- Nächtliche Esser. Wenn Du ein nächtlicher Esser bist, dann spare Dir mehr Deiner Kalorien für abends auf.
- Snacker. Wenn Du gerne Snacks und häufiger isst, dann iss mehrere über den Tag verteilte kleinere Mahlzeiten.
- Frühstückshasser. Hasst Du es früher am Tag viel zu essen? Kein Problem. Iss bis mittags kleine Mahlzeiten und iss danach größere Mahlzeiten.
Ich habe es nie gemocht, viel vor einer Trainingseinheit zu essen. Wenn ich zu viel vor dem Training esse, fühle ich mich träge und aufgebläht. Zusätzlich hierzu genieße ich gerne eine riesige Mahlzeit nach dem Training. Aus diesen Gründen begrenze ich meine Mahlzeiten vor 17:00 Uhr auf hauptsächlich Protein und esse nur leichte Mahlzeiten, bis mein Training vorüber ist.
Es kann etwas dauern, bis Du Deine Masseaufbaustruktur gefunden hast, aber lasse Dich nicht entmutigen. Schichte Mahlzeiten, Kalorien und Makronährstoffe so um, wie es für Dich am besten passt.
Und lasse Dich von niemandem von Deinem Weg abbringen. Es gibt im Bereich des Bodybuildings viele unterschiedliche Ansichten darüber, wie man essen sollte. Ernährungspläne sollten IMMER auf DEINEN Ernährungsgewohnheiten basieren – ohne Ausnahme.
Dieser Artikel präsentiert Dir einen 3.000 kcal Beispielernährungsplan.
Beisielernährungsplan für einen fettarmen Masseaufbau mit 3.000 kcal
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Fettarmer Masseaufbauplan |
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Mahlzeit |
Nahrungsmittel & Kalorien |
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Mahlzeit #1 – 7:00 |
2 Tassen gekochte Haferflocken, Wheyprotein Shake, Fischöl 462 kcal, P/K/F = 34,9/59,1/9,6 |
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Mahlzeit #2 – 10:00 |
1 mittlere Banane, 4 gekochte Eier 415 kcal, P/K/F = 26,3/28,6/21,5 |
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Mahlzeit #3 – 13:00 |
2 mittlere Kartoffeln, 125 Gramm Hühnchenbrust 405 kcal, P/K/F = 32,9/66,4/6,2 |
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Mahlzeit #4 - 15:30 |
Wheyprotein Shake, 30 g Mandeln, 6 Erdbeeren, 12 Trauben 348 kcal, P/K/F = 29,9/24,6/16 |
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Training – 17:00 |
N/A |
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Mahlzeit #5 – 19:00 |
200 g Hackfleisch (fettarm), 2 Tassen gekochter Reis, 120 g Salza, 250 Gramm Gemüse nach Wahl 985 kcal, P/K/F = 57,7/114,7/30,9 |
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Mahlzeit #6 – 21:30 |
Kasein Proteinshake, Fischöl, 2 Reiscracker, 1,5 Esslöffel Erdnussbutter 381 kcal, P/K/F = 28/23,7/15,1 |
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Gesamt |
2996 kcal, P/K/F = 209,7/317,1/99,3 |
*P/K/F = Protein/Kohlenhydrate/Fett
Anpassungen
Es ist wichtig zu verstehen, dass ein Ausgangspunkt für die Kalorienmenge genau das ist – ein Ausgangspunkt. Du musst die Waage kontrollieren und bei Bedarf Anpassungen vornehmen. Hier sind einige allgemeine Richtlinien.
Fettarmer Masseaufbau Woche 1-2
Gerate nicht in Panik, wenn Du während dieser Phase ein paar Pfund an Gewicht zunimmst. Du erhöhst Deine Nahrungszufuhr und diese Gewichtszunahme wird nahezu vollständig aus Wasser bestehen. Zusätzliche Nahrung bedeutet auch zusätzliche Kohlenhydrate.
Kohlenhydrate ziehen zusätzliches Wasser in den Körper und können leicht eine kleine, aber merkliche Veränderung auf der Waage mit sich bringen. Dieses Wassergewicht hat nichts mit einer Zunahme an Körperfett zu tun. Dieser Punkt muss hervorgehoben werden und es ist wichtig, dass Du Dich hieran erinnerst.
Nimm während dieser Phase keine Änderungen an Deiner Kalorienzufuhr vor. Verwende die ersten Wochen, um eine Routine zu entwickeln.
Fettarmer Masseaufbau Woche 3-6
Beginnend mit Woche 3 ist es an der Zeit, einen Ausgangswert zu bestimmen. Wenn Du ein Trainingsanfänger bist, dann ist es möglich, dass Du während des ersten Jahres etwas mehr als ein Pfund Muskelmasse pro Monat aufbaust. Aus diesem Grund sollten Anfänger darauf abzielen, maximal 1,5 bis 2 Pfund an Gewicht pro Monat zuzunehmen.
Wenn Du mehr als 2 Pfund pro Monat zunimmst, dann ist es an der Zeit eine Anpassung vorzunehmen. Reduziere die Kalorienmenge um 300 kcal pro Tag und mache mit dieser neuen Kalorienmenge einen Monat lang weiter. Wenn Du während des Folgemonats immer noch zu schnell an Gewicht zunimmst, ist es an der Zeit für eine zweite Anpassung der Kalorien.
Wenn Du hingegen während Woche 3 bis 6 absolut kein Gewicht aufgebaut hast, brauchst Du mehr Nahrung. Füge 500 kcal zu Deiner täglichen Kalorienmenge hinzu und mach mit dieser Kalorienmenge einen Monat lang weiter. Nimm nach diesen 4 Wochen bei Bedarf Anpassungen der Kalorienmenge nach oben oder unten vor.
Weiter fortgeschrittene Trainierende
Wenn Du bereits 4 bis 8 Kilo an Muskelmasse aufgebaut hast, dann ist es ratsam, die Gewichtszunahme pro Monat zu reduzieren. Etwas fortgeschrittene steroidfreie Trainierende riskieren den Aufbau von unerwünschtem Körperfett, wenn sie eine Gewichtszunahme von einem Pfund pro Monat überschreiten.
Weiter fortgeschrittene Trainierende, die zu aggressiv Masse aufbauen, führen mehr so etwas wie ein Fettaufbauprogramm durch. Auch wenn diese zusätzliche Nahrung toll ist, um Deine Kraft zu steigern, wird sie die Rate des Muskelaufbaus auf diesem Erfahrungslevel nicht merklich steigern.
Eine Anmerkung zur progressiven Überlastung
Ein fettarmer Masseaufbau ohne progressive Überlastung auf die eine oder andere Art ist nicht mehr, als ein Fettaufbauprogramm. Wenn Du Dich nicht selbst im Fitnessstudio forderst, dann wird Dein Körper keinen Grund dafür haben, mit diesen zusätzlichen Kalorien zu arbeiten um mehr Muskeln aufzubauen.
Wie lange sollte eine fettarme Masseaufbauphase andauern?
Wenn eine fettarme Masseaufbauphase korrekt durchgeführt wird, wird es nicht zu einer großen Zunahme an Körperfett kommen. Ein Trainierender im ersten Jahr sollte auf einen Muskelaufbau von 12 bis 16 Pfund bei einem Fettaufbau von maximal 6 bis 8 Pfund abzielen. Dieser Fettaufbau kann mit einer korrekt ausgeführten einmonatigen Diätphase wieder abgebaut werden.
Anfänger sollten während ihres ersten Trainingsjahres bei einem fettarmen Masseaufbauprogramm bleiben. Sie bauen Muskelmasse mit einer schnellen Rate auf und es gibt keinen Grund dafür, diese Fortschritte zu verlangsamen.
Nach dem ersten Trainingsjahr kann es nicht schaden, eines der folgenden Dinge zu tun:
- Alle 6 bis 8 Monate eine einmonatige Diätphase durchzuführen
- Zwischen 3 Monaten Masseaufbau und einem Monat Diät zu alternieren
Beide dieser Methoden werden weiter fortgeschrittenen Trainierenden dabei helfen, Muskeln aufzubauen und gleichzeitig die minimale Menge an während der Masseaufbauphase aufgebautem Fett wieder los zu werden.
Abschließende Bemerkungen – ein paar Zitate zum Thema fettarmer Masseaufbau
"Du kannst einen Fettaufbau nicht vollständig vermeiden. Ausschließlich fettfreie Muskelmasse aufzubauen ist unmöglich." - Justin Woltering
"Deine Makronährstoffzufuhr ist das Fundament des gesamten Prozesses. Alles andere hängt hiervon ab. Offen gesagt wird dieser eine grundlegende Faktor für wahrscheinlich 90% Deiner Resultate verantwortlich sein." - Sean Nalewanyj
"Wenn Du die Muskeln ohne das Bäuchlein willst, dann musst Du Deine Erwartungen herunterschrauben, denn die richtige Kalorienmenge zu finden, die die notwendigen Nährstoffe ohne einen Fettaufbau liefert, kann eine Herausforderung darstellen – und umfasst für gewöhnlich irgendeine Art von zyklischer Kohlenhydratzufuhr. Selbst nachdem Du dies gefunden hast, wirst Du maximal 1 Pfund Muskelmasse pro Monat aufbauen." - Anthony Mychal
"Der Aufbau von Muskelmasse auf natürliche Art und Weise, ist ein langsamer und kontinuierlicher Vorgang und der primäre Antrieb hierfür sind Leistungssteigerungen im Fitnessstudio (stärker werden und mehr Gewicht auf die Stange packen). So lange Du ausreichend Protein und genügend Kalorien zu Dir nimmst, um Dein Gewicht zu unterstützen, dann arbeitest Du im Bereich von etwa 80% Deines Muskelaufbaupotentials." - Greg Gallagher
"Der Aufbau von qualitativ hochwertigem Gewicht ist schwierig und in keinster Weise ein schneller Prozess. Habe Geduld, erhöhe das Gewicht auf der Stange jede Woche und sorge für einen großen Appetit." - Brandon Morrison
„Traurigerweise kann ein Masseaufbauansatz mit ungezügelter Nahrungszufuhr für den genetisch durchschnittlich gesegneten Trainierenden in drei bis vier Pfund Fettaufbau pro neu aufgebautem Pfund Muskelmasse resultieren. Dies ist für keinen Bodybuilder ein akzeptabler Kompromiss." - Matt Kroczaleski
"Das ganze Jahr über einen niedrigen Körperfettanteil aufrecht zu erhalten (während Du Muskeln aufbaust) ist weder ein Mythos noch Raketenwissenschaft. Es reicht aus, während 90% der Zeit sauber zu essen und während jeder Trainingseinheit wie verrückt zu trainieren." - Simeon Panda
Quelle: https://www.muscleandstrength.com/articles/lean-bulking-machine

Wie Sie Probleme wie exzessives Zählen, sauberes Essen und Paleo lösen
Nahezu alle Diäten werden zunächst funktionieren, aber die unbefriedigenden Resultate und der Neurotizismus, die später folgen, werden bedeutend mehr Probleme als das Ganze wert ist aufweisen. Sie müssen wissen, wann Sie die Regeln befolgen sollten und wann es in Ordnung ist, sie zu brechen. Hier sind drei Beispiele.
1 – Das Zählen von Kalorien und Makronährstoffen
Worum es geht:
Eine Kontrolle der Menge an Nahrung, die Sie essen, durch das Zählen von Kalorien und Makronährstoffen (Protein, Kohlenhydrate und Fett).
Warum es nicht optimal ist:
Das Abzielen auf eine quantitative Zufuhr von Nahrung hat seinen Platz und seine Berechtigung. Ich habe es bereits selbst verwendet und verteidigt. Aber dies zu tun, um sich auf einen Wettkampf vorzubereiten oder ein allgemeines Bewusstsein für Ihre Kalorien und Makronährstoffzufuhr zu entwickeln ist etwas anderes, als langfristig zu versuchen einen vorbestimmte Satz an Zahlen einzuhalten.
Es ist mental erschöpfend und ist es wirklich gesund durchs Leben zu gehen, ohne dazu in der Lage zu sein, den Kalorienwert von allem, was Sie sich in den Mund schieben, aufzuaddieren? Nach einer strikten Befolgung solcher Pläne haben mich Frauen wegen folgendem Problem kontaktiert: eine zwanghafte Furcht davor etwas zu essen, ohne ihr Makronährstoffverhältnis oder ihre Kalorienzufuhr zu kontrollieren. Dies klingt nach einer Zwangsstörung, welche eine psychische Erkrankung darstellt - nichts was Sie zu entwickeln versuchen sollten.
Es kann dazu kommen, dass die Nahrungsmittelqualität heruntergespielt wird. Wenn Ihre Mahlzeiten aus einer Hühnchenbrust, 1,5 Oreo Keksen, 107 Gramm Eiscreme und genau fünfzehn grünen Bohnen besteht, dann könnte es sein, dass Sie beginnen den Überblick über das Gesamtbild zu verlieren.
Ihr Kalorienbedarf schwankt von Tag zu Tag. Ihr Energieverbrauch ist kein fixer Wert. Die Menge an Kalorien, die Sie verwenden und benötigen ist von Tag zu Tag nicht dieselbe. Und es ist gut möglich Fett zu verlieren, wenn Sie mehr Gesamtkalorien zu sich nehmen, als der Kalorienrechner (oder eine Formel) auf einer Website für Ihre Erhaltungskalorienmenge angibt.
Außerdem ist es nicht besonders sinnvoll, an einem Tag, an dem Sie härter als normalerweise trainiert haben oder an dem Sie hormonelle Schwankungen haben, bei einer vorbestimmten Anzahl an Kalorien bleiben zu müssen. Und Fett zu verlieren bedeutet nicht, dass Sie hungrig sein müssen. Nebenbei bemerkt wird sich eine gewohnheitsmäßige zu geringe Kalorienzufuhr, um ein Kaloriendefizit aufrecht zu erhalten, nicht gerade positiv auf Ihre Stoffwechselrate auswirken.
Und wenn Sie eine Person sind, deren Trainingseinheiten ständig variieren und immer intensiv sind, haben Sie erst recht ein Problem. An einigen Tagen werden Sie mehr Nahrung benötigen und an anderen weniger, wodurch die Verwendung eines Kalorienrechners nicht hilfreich sein wird, was insbesondere dann gilt, wenn dies es notwendig macht, dass Sie Ihren Appetit übergehen.
Neben dem Training gibt es viele weitere Variablen, die Ihren Energieverbrauch und Ihren Stoffwechsel beeinflussen werden:
- Die Temperatur des Raumes, in dem Sie sich befinden
- Die Menge an Zeit, die Sie auf den Füßen sind
- Wie viel Sex Sie haben
- Der Gehalt an Gewürzen Ihrer letzten Mahlzeit
- Die Dauer einer kalten Dusche
- Kürzliche Marihuana Verwendung, welche eine thermogene Wirkung besitzen könnte
- Alkoholkonsum, welcher Ihre Fähigkeit Fett zu verbrennen verzögert
Dies sind nur einige wenige Variablen, die die Menge an Kalorien beeinflussen, die Sie verbrennen und somit von Tag zu Tag benötigen. Glauben Sie also wirklich, dass Sie irgendetwas über die tatsächlichen Bedürfnisse Ihres Körpers lernen werden, wenn Sie sich selbst darauf trainieren, nur nach Zahlen zu essen (anstatt auf Ihre Energie und Ihren Appetit zu achten)?
Zusätzlich hierzu sind auch die Kalorienangaben selbst nicht eindeutig. Selbst wenn Sie jeden Tag dieselbe Menge an Energie verbrauchen, kann die Kalorienzahl, die für die Nahrung, die Sie essen, in Kalorientabellen oder auf der Verpackung angegeben ist, um bis zu 20% nach oben und nach unten schwanken. Egal wie sorgfältig Sie ihre Kalorien zählen, könnte das Ergebnis also um bis zu 20% über oder unter der tatsächlichen Kalorienmenge liegen.
Sie können auf jedes Etikett schauen, alle die Kalorientabellen konsultieren und jeden Bissen Nahrung abwiegen und trotzdem könnten die 2000 kcal, auf die Sie kommen, in Wirklichkeit 2400, 1600 oder wenn Sie Glück haben zwischen diesen beiden Werten entsprechen. Und trotzdem achten viele Menschen, die Kalorien und Makronährstoffe zählen, häufig fanatisch darauf, die perfekten Zahlen zu erreichen.
Eine Kalorie ist nicht gleich eine Kalorie und auch nicht alle Kohlenhydrate sind gleich. Nehmen wir einmal an, dass Kalorientabellen und Etiketten tatsächlich akkurat wären. Auch in diesem Fall gilt, dass sich die Kalorien und Makronährstoffe in unterschiedlichen Nahrungsmitteln enthalten sind, im Körper unterschiedlich verhalten. Der Körper behandelt nicht alle Kalorien gleich und er behandelt auch dieselben Makronährstoffe auf dieselbe Art und Weise. Dies gilt selbst dann, wenn Sie Kohlenhydrate mit Kohlenhydraten, Proteine mit Proteinen und Fette mit Fetten vergleichen. Resistente Stärke ist ein hervorragendes Beispiel. Resistente Stärke ist genau wie Rübenzucker ein Kohlenhydrat, aber trotzdem besitzen beide einen völlig unterschiedlichen Einfluss auf den Körper, was insbesondere dann gilt, wenn sie regelmäßig konsumiert werden.
Auf ähnliche Art und Weise besitzt Fett, das in Form von Linolensäure konsumiert wird, einen stärkeren und problematischeren Einfluss auf Ihren Taillenumfang und Ihren Stoffwechsel als andere Arten von Fett, was auch dann gilt, wenn die Kalorienzufuhr gleich ausfällt.
Das ist der Grund dafür, dass es keinen Sinn macht, Makronährstoffe auf eine Art und Weise zusammenzuwerfen, als ob es keine Unterschiede gäbe. Wenn Sie Makronährstoffe zählen und ein großer Teil Ihrer Kohlenhydrate aus Nahrungsmitteln stammen, die resistente Stärke enthalten, dann werden Sie andere Resultate erzielen, als wenn Ihre Kohlenhydrate primär aus zuckerreichem Junkfood stammen. Nein, die Resultate werden nicht unbedingt sofort sichtbar sein, aber Ihre Darmbakterien, Ihre Energie, Ihre Hormone, Ihr Stoffwechsel und Ihr Appetit werden den Unterschied kennen... und Ihre langfristigen Resultate werden auch hiervon beeinflusst werden.
Sie sollten außerdem die thermische Wirkung der Nahrung berücksichtigen, wenn Sie Kalorien, aber keine Makronährstoffe zählen. Der menschliche Körper muss Energie aufbringen, um Nahrung zu verdauen. Die Verdauung von Protein ist kalorientechnisch am kostspieligsten - es kostet den Körper mehr Energie, als Kohlenhydrate oder Fette zu verdauen. Für die Verdauung von Nahrungsfetten wird am wenigsten Energie benötigt. Sind also alle Kalorien gleich? Nein. Sind wenigstens all dieselben Makronähstoffe gleich? Nein.
Wie Sie es besser machen können:
Wenn Sie nie auf die Kalorien oder die Makronährstoffe geachtet haben, dann sollten Sie es tun. Es wird Ihnen zeigen, wie Sie Nahrungsmittel vergleichen und Kalorien und Nährstoffe abschätzen können. Diejenigen, die nie hierauf geachtet haben, sind häufig schockiert, wenn sie herausfinden, dass sie nicht ansatzweise genug Protein zu sich nehmen.
Aber an einem bestimmten Punkt sollten Sie dazu in der Lage sein, mit dem Kontrollieren und Zählen aufzuhören und das zu Verwenden, was Sie gelernt haben, ohne alles in eine App auf ihrem Smartphone eingeben zu müssen. Selbst ein Überwachen der Nahrungszufuhr für wenige Wochen sollte Ihnen eine recht solide Vorstellung von den Nahrungsmitteln vermitteln, die Sie am häufigsten essen. Sie sollten außerdem eine grobe Vorstellung davon haben, wie viel Sie abhängig von Ihrem Training, Ihren Regenerationsbedürfnissen, der Zeit des Monats, Ihres Appetits, usw. benötigen, um sich gut zu fühlen
Wenn Sie das Ganze tun, um Fett zu verlieren, dann wird ein Übergehen Ihres Hungers, um unterhalb eines Zielwertes zu bleiben, genau das Gegenteil von dem bewirken, was Sie wollen. Wenn Sie dies lange genug tun, dann werden Sie ohne die Hilfe einer App nicht mehr wissen, was Sie essen. Keine Diät sollte Sie so ignorant gegenüber den Signalen Ihres Körpers machen.
Und erinnern Sie sich daran, dass wenn es um hartes Training geht, der Verbrauch maximaler Mengen an Energie auch wieder Energie bedarf. Wenn Sie also bezüglich Ihres Kaloriendefizits zu pedantisch sind, dann kann dies auch kontraproduktiv sein.
Wenn Sie glauben, dass Sie an Gewicht zunehmen, wenn Sie Ihre Kalorien nicht kontrollieren, dann müssen Sie vielleicht bestimmten Problemen auf den Grund gehen, die Sie dazu bringen zu essen, wenn Sie nicht hungrig sind. Oder vielleicht sollten Sie auch damit beginnen, mehr qualitativ hochwertige Nahrungsmittel zu wählen und Mahlzeiten zu essen, die mit weniger Kalorien besser sättigen. Wenn Sie sich nicht kontrollieren können oder sich nicht unter Verwendung Ihres Appetits als Hilfsmittel vernünftig ernähren können, dann haben Sie ganz andere Probleme.
Sie können ohne vor jeder Mahlzeit Ihr Handy zu zücken schlanker werden und ein niedrigeres Gewicht halten, aber um dies zu erreichen, müssen Sie Ihre Nahrungspräferenzen verbessern und Ihrem Appetit vertrauen. Wenn Sie Makronährstoffe zählen und bergeweise Eiscreme abwiegen, um einen perfekt durchschnittlich aussehenden Körper aufrecht zu erhalten, dann sollten Sie erkennen, dass Sie dieselben Resultate auch ohne die Neurose erreichen können, die notwendig ist, um jeden Krümel zu kontrollieren, den Sie sich in den Mund schieben.
2 - Sauberes Essen
Worum es geht:
Eine Ernährungsform, die "natürliche" und unverarbeitete Nahrungsmittel betont und weniger verarbeitete Produkte und weniger raffinierten Zucker umfasst.
Warum es nicht optimal ist:
Auch der Versuch sauber zu essen kann zu einem obsessiven Denken führen und wenn Sie ein Nahrungsmittel nach dem anderen aus Ihrer Ernährung verbannen, ohne wirklich zu wissen, warum, dann sind Ihre Anstrengungen zum Scheitern verurteilt. Ganz abgesehen davon, dass die zu stark vereinfachende Rhetorik von "iss nur, was natürlich ist" Blödsinn ist.
Viele verarbeitete Nahrungsmittel sind mit Nährstoffen vollgepackt und können Diätenden dabei helfen, Ihre Ziele zu erreichen, während viele "natürliche" Nahrungsmittel Ihre Fettabbauanstrengungen sabotieren können, wenn Sie zu viel von diesen essen. Qualitativ hochwertiges mageres Frühstücksfleisch ist z.B. proteinreich und stellt einen exzellenten Sandwichbelag dar, obwohl es sich hierbei um ein verarbeitetes Nahungsmittel handelt. Fisch ist ein weiteres gutes Beispiel. Sie müssten mehrere Pfund fetten Fisch essen, um die Vorzüge von ein paar wenigen "verarbeiteten" Fischölkapseln zu erreichen. Proteinpulver und Trainingssupplements sind weitere Beispiele für verarbeitete Nahrungsmittel, die das Muskelwachstum, den Fettabbau, die Leistungsfähigkeit und die Regeneration steigern können.
Und dann gibt es noch diesen "Wenn Sie es nicht aussprechen können" Schwachsinn, der besagt, dass Sie etwas nicht essen sollten, wenn Sie einen der Inhaltsstoffe nicht aussprechen können. Oder das hier "Wenn Ihre Großmutter es nicht kennt, sollten Sie es nicht essen." Aber gesunde und vorteilhafte Nahrungsmittel haben häufig ausgefallene Namen und Ihre Sprachgewandtheit sollte nicht Ihre Ernährung beeinflussen. Wenn Ihre Großmutter während der Nachkriegszeit lebte, dann hat sie sich wahrscheinlich nicht mit fortschrittlicher Ernährung beschäftigt, sondern ganz einfach das gegessen, was verfügbar war.
Wir haben nicht nur die Möglichkeit aus dem zu wählen, was verfügbar ist, sondern können diese Auswahl auch abhängig von unseren spezifischen Zielen manipulieren. Ein Beispiel: Citrullin Malat, welches die Muskeln vor Erschöpfung schützt und ihnen dabei hilft, sich schneller von einem intensiven Training zu erholen. Wenn Sie es nicht verwenden würden, weil Ihre Großmutter es nicht kennt, dann würden die Entwicklungen dieses Jahrhunderts wahrscheinlich an Ihnen vorüber gehen.
Nüsse sind hingegen eines dieser unverarbeiteten Nahrungsmittel, die Leute, die sich sauber ernähren möchten, sehr gerne essen und von denen sie häufig auch zu viel essen. Und auch wenn Nüsse in angemessenen Mengen sehr gesund sind, werden Sie sich nicht gerade positiv auf Ihre Körperkomposition auswirken, wenn Sie zu viel davon essen. Dasselbe gilt für all diese natürlichen Bio Süßungsmittel, Butter von mit Gras gefütterten Rindern, Fruchtsäfte, getrocknete Früchte, usw.
Wie Sie es besser machen können:
Die Nahrungsmittelqualität zu schätzen zu wissen ist toll, aber keinen Überblick über die Kalorien und Makronährstoffe zu haben, die Ihre Nahrung enthält, stellt einen todsicheren Weg dar, sich selbst zu sabotieren. Wenn Sie 5.000 oder mehr "unverarbeitete" kcal pro Tag zu sich nehmen, dann sollten Sie einen intelligenteren Weg finden, um Ihren Appetit zu befriedigen.
Überwachen Sie Ihre Nahrungszufuhr eine Zeit lang, um ein allgemeines Bewusstsein für Ihre Gesamtkalorienzufuhr und Makronährstoffzufuhr zu entwickeln. Dies bedeutet nicht, dass Sie obsessiver werden. Es bedeutet, einen Rat von einem Nährstoffrechner anzunehmen und für Ihre Ziele zu essen.
Wenn es Ihnen leicht fällt, sich für Nahrungsmittel mit hoher Nährstoffdichte zu entscheiden, dann sind Sie bereits einen Schritt weiter. Jetzt sollten Sie strategischer entscheiden, welche Nahrungsmittel Ihre Leistungsfähigkeit und Ihre Körperkomposition unterstützen und welche sich bereits nach ein paar Bissen zu einer enttäuschenden Kalorienbombe entwickeln.
3 – Paleo
Worum es geht:
Es handelt sich hierbei um eine Art sauberes essen, wobei jedoch auf alles verzichtet wird, was aus der Agrikultur stammt. Kein Reis, keine Haferflocken und keinerlei andere Getreideprodukte. Es gibt unterschiedlich strenge Auslegungen, die von keinerlei Milchprodukte bis hin zu einem entspannteren Ansatz reichen, der nur verarbeitete Nahrungsmittel und Getreide verbietet.
Warum es nicht optimal ist:
Dieser Ansatz ist primär dann von Nachteil, wenn Sie ein Trainierender sind, der regelmäßig im Fitnessstudio trainiert und hochintensive Übungen verwendet. Überzeugte Paleo Anhänger haben sogar einen Begriff für Leute wie uns: "chronisch Trainierende." - als ob regelmäßige Trainingseinheiten eine Krankheit wären. (Sind Menschen, die Bücher lieben, chronische Leser?) Sie können jedes Verhalten schlecht klingen lassen, wenn Sie es als chronisch bezeichnen.
Aber diese Einordnung bedeutet lediglich, dass ihre Ernährungsform für Menschen, die beeindruckende Muskeln und einen hochleistungsfähigen Körper aufbauen möchten, nicht optimal ist. In der Tat können sich diejenigen, die hart trainieren und eine Paleo Ernährung befolgen, häufig nicht schnell genug regenerieren, um regelmäßig trainieren zu können. Genauso wenig können sie unter Verwendung eines Paleo Ernährungsansatzes ihren Appetit auf schnell verdauliche, kohlenhydratreiche Nahrungsmittel befriedigen. Viele von ihnen werden deshalb Schummeltage einlegen, die mit nicht Paleo Junkfood vollgepackt sind, wodurch sie in einem Zyklus aus hardcore Paleo Tagen, gefolgt von Fast Food Fressgelagen gefangen sind.
Der zweite Grund dafür, dass der Paleo Ansatz suboptimal sein kann, besteht darin, dass es genau wie beim "sauberen essen" zahlreiche Paleo Nahrungsmittel gibt, die sehr kalorienreich sind und von denen man deshalb leicht zu viel essen kann - Speck, Nüsse, Butter, getrocknete Früchte und Kokosöl sind nur einige hiervon. Und wenn die im Überfluss gegessen werden, dann werden sie einen Fettabbau unmöglich machen.
Wie Sie es besser machen können:
Menschen, die mit Gewichten Trainieren, benötigen gelegentlich einen Anstieg der Insulinspiegel, um ihre Leistungsziele zu erreichen. Ein Kokosnuss-Grünkohl Smoothie wird hierfür nicht ausreichen. Aber weil Insulin als "das Hormon, das Sie fett macht" dargestellt wird, versuchen Diätende es um jeden Preis zu meiden, während sie gleichzeitig die Entwicklung ihrer Paleo zugelassenen Männerbrüste fördern.
Wenn Sie ein "chronischer Trainierender" sind, sollten Sie folgendes tun:
- Schließen Sie als erstes Frieden mit ausgewählten verarbeiteten Nahrungsmitteln und Supplements, die Ihren Zwecken dienen (gesteigerte Leistungsfähigkeit, Sättigung, Anabolismus und Energie). Behalten Sie im Hinterkopf, dass Nahrungsmittel, die Ihren Appetit sättigen, sich deutlich von den Nahrungsmitteln unterscheiden, die den Appetit des Durchschnittsamerikaners sättigen, der nicht so hart oder so oft wie Sie trainiert.
- Versuchen Sie anschließend einige Ihrer fettreicheren Nahrungsmittel gegen stärkehaltige Kohlenhydrate auszutauschen. Bohnen, Haferflocken, Reis und Kartoffeln sind Beispiele führ sättigende Nahrungsmittel mit einer hohen Nährstoffdichte und die Lektine werden Sie nicht umbringen. wenn Sie sich Sorgen darüber machen, dass Sie an die Vitamine und Mineralstoffe Ihrer Ernährung anbinden und verhindern, dass Sie diese Nährstoffe aufnehmen können, dann sollten Sie sich entspannen, denn Sie nehmen wahrscheinlich mehr als genug Nährstoffe zu sich. Welche Bindungen auch immer zustande kommen sollten, werden nicht ausreichen, um Sie in ein Vitamin- oder Mineralstoffdefizit zu bringen. Wenn Sie genügend Kohlenhydrate zu sich nehmen, um Ihre Glykogenspeicher aufzufüllen und Ihnen Energie für Ihre Leistungen zu liefern, wird dies wahrscheinlich Ihr Verlangen reduzieren, jedes Wochenende einen oder mehrere Schummeltage einzulegen.
- Werden Sie sich der Portionsgrößen der Dinge bewusst, die die höchste Kaloriendichte aufweisen. Hinweis: sie sind für gewöhnlich sehr fettreich wie Kokosöl, Speck, Butter, Nüsse, Sahne, usw. - dies sind die Dinge, die Ihre Fettabbauanstrengungen sabotieren werden, wenn Sie zu viel davon essen. Und vertrauen Sie mir, wenn Sie ein Verlangen nach Kohlenhydraten verspüren und diesen Appetit übergehen, dann werden Sie in Versuchung geführt, zu viel fettreiche Kalorienbomben zu essen.
Welche Diät ist also am besten?
Wie wäre es mit einer Diät, die auf dem gesunden Menschenverstand basiert? In einer perfekten Welt würden Sie die richtigen Mengen von köstlichen und gleichzeitig nützlichen (oder zumindest nicht schlechten) Nahrungsmitteln essen und Ihren Appetit verwenden, um herauszufinden wann und wie viel Sie essen sollten. Sie würden Ihre Mahlzeiten genießen und so schlank, fit und athletisch sein, wie Sie es sich wünschen.
Das Problem ist, dass unser Nahrungspräferenzen und Ernährungsgewohnheiten außer Kontrolle geraten sind, weshalb es für die meisten Menschen schwer ist, gesunden Menschenverstand im Bereich der Ernährung zu verwenden. Die übermäßige Schmackhaftigkeit der westlichen Standardernährung hat uns dazu gebracht, einige wirklich schlechte Essgewohnheiten zu entwickeln. Und Diäten hat sich zum Gegengift entwickelt.
Hieran ist im Grunde genommen nichts inhärent falsch. Diät kommt vom griechischen Wort Diata, welches einfach täglich oder Lebensstil bedeutet. Einen neuen Lebensstil auszuprobieren, um Ihren Appetit und Ihre Gesundheit zu verbessern ist also etwas gutes - wenn Sie etwas dadurch lernen. Eine Diät sollte Sie zu einem klügeren Esser machen - wenn dies nicht geschieht, dann machen Sie es falsch, weil Sie nichts lernen.
Man sagt, dass man die Regeln kennen lernen muss, um zu wissen, wie man sie bricht. Wenn Sie also diäten und keine Resultate mehr verzeichnen, dann sollten Sie damit anfangen darüber nachzudenken, welche Teile der Diät Sie beibehalten können und von welchen Sie sich trennen sollten. Sein Sie nicht anti-Diät eingestellt, aber werden Sie auch kein Diätfanatiker. Verlieren Sie nicht den Kopf. Befolgen Sie zuerst die Regeln. Geben Sie diesen eine ehrliche Chance. Lesen Sie ein verdammtes Buch darüber, wie Sie es richtig machen.
Es gibt Menschen, die Diäten verwenden, die durch Schlagzeilen und Hörensagen geformt wurde. Sie sind diejenigen, die eine halbherzige Anstrengung machen, die Regeln zu befolgen ohne zu wissen warum. Wenn sie dann scheitern, dann behaupten sie, dass diäten nicht funktioniert. Werden Sie keiner von diesen Menschen.
Am wichtigsten ist es zu erkennen, dass sehr detaillierte Vorgaben bezüglich der Ernährung ein schlechtes Heilmittel für tiefer liegende Probleme wie z.B. Frustfressen sind. Und wenn Sie ein Frustfresser sind, dann sollten sie erst gar nicht damit beginnen zu diäten. Führen Sie stattdessen ein Ernährungstagebuch, um Ihr Bewusstsein dafür zu erhöhen, was Sie essen, warum Sie essen und wann Sie essen. Kümmern Sie sich zuerst hierum.
Nahezu jede Diät beinhaltet etwas Sinnvolles (abgesehen von einigen Ausnahmen, wie der HCG Diät oder all dem, was Promis tun). Nutzen Sie das, was Sie lernen und verwenden Sie es langfristig.
Von Dani Shugart | 12/29/15
Quelle: https://www.t-nation.com/diet-fat-loss/problem-with-your-stupid-diet

Ich bin kürzlich aus einem subtropischen Klima an einen Ort gezogen, der für seinen Wintersport bekannt ist, weshalb man erwarten würde, dass die verfügbaren Nahrungsmittel sich signifikant verändert hätten, nicht wahr? Nun, überraschenderweise war das nicht wirklich der Fall. Dank Fortschritten im Bereich der Wissenschaft und des Transports, kann ich immer noch eine Dinnerparty mit Papaya Shrimpscocktails als Vorspeise, gegrilltem Lamm mit Spargel und Butternusskürbis als Hauptspeise und einem Kokosnuss-Aprikosenkuchen als Nachtisch planen – egal zu welcher Jahreszeit und unabhängig davon, in welcher Hemisphäre ich mich befinde.
Denke kurz darüber nach, wo all die Inhaltsstoffe für dieses Festmahl herkommen – und hiermit meine ich nicht die Regale des Supermarktes, sondern die ursprüngliche Herkunft. Stelle Dir einmal vor, dass Du all diese Zutaten selbst hättest sammeln und jagen müssen. Aus geografischer Sicht können Shrimps, Papayas und Kokosnüsse in einer Klimazone gefunden werden, aber es wird schwer sein, ein Lamm zu finden, dass unter einer Kokospalme in den Tropen grast. Auch Spargel, Aprikose und Butternusskürbis würdest Du hier nicht finden, weshalb wir für diese Nahrungsmittel in moderatere Klimazonen reisen müssten. Und aus saisonaler Sicht müssten wir für den Spargel im Frühling, für die Aprikosen im Spätsommer und im Winter für den Butternusskürbis ankommen. Die Dinnerparty ist gerade etwas kompliziert geworden!
Doch zurück zur Realität und der Tatsache, dass unsere Supermarktregale mit nahezu jedem Nahrungsmittel gefüllt sind, das sich unser Gaumen wünschen könnte. Wir haben extrem ausgetüftelte Wege entwickelt sicher zu stellen, dass diese Nahrungsmittel dann reif sind, wenn wir sie wollen. Aber wenn Du einmal vernünftig darüber nachdenkst, hatten wir auch schon bevor unsere Nahrung so globalisiert wurde, nahezu alles, was wir brauchten (gut, vielleicht nicht immer gerade das, wonach sich Deine Geschmacksknospen gerade sehnen). Am subtropischen Strand hatten wir Protein in Form von Shrimps, Kohlenhydrate in Form von Papayas und Fett aus Kokosnüssen. Weiter im Inland würden wir unsere Körper während eines kalten Winters mit dem Fett und dem Protein des Lamms und Kohlenhydraten aus Quellen wie dem Butternusskürbis nähren.
Die Globalisierung der Nahrungsmittelindustrie hat natürlich auch ein paar Vorteile – wir können alles, was wir wollen, wann immer wir es wollen, kaufen. Aus ernährungstechnischer Sicht bedeutet diese Vielfalt eine Vielzahl unterschiedlicher Vitamine und Nährstoffe, die uns zu Verfügung stehen. Aber es gibt auch ein paar potentielle Nachteile, die die Frage aufwerfen, ob es nicht vielleicht sinnvoller wäre, sich saisonal zu ernähren.
Zuerst einmal kann uns die Vielzahl der Optionen dazu verleiten, zu viel zu essen – insbesondere, wenn es um Kohlenhydrate geht. Obst und Gemüse werden im Allgemeinen als gesunde Optionen angesehen, was sie sicherlich in vernünftigen Mengen auch sind, aber es ist auch möglich, zu viel von etwas Gutem zu essen.
In der Natur wirst Du nur selten einen solchen Überfluss an Kohlenhydratquellen wie in einem modernen Supermarkt nebeneinander aufgereiht finden. Wenn Du in den Tropen lebst, dann hast du tropische Früchte wie Papayas, Mangos und Bananen und natürlich auch Rohrzucker, um Deinen Süßhunger zu stillen, plus Kochbananen und ein paar Wurzelgemüsesorten für Deine Stärkezufuhr. Aber wenn Du in einem rauen, kalten Klima lebst, dann wirst Du Deine Kohlenhydrate wahrscheinlich mehr in Form von Wurzelgemüse wie Karotten, Pastinaken, Rüben und Kartoffeln zu Dir nehmen. Die einzigen Früchte, die während der wärmeren Jahreszeiten verfügbar sind, sind Dinge wie Äpfel, Birnen und Erdbeeren.
Heute können wir all diese Früchte und all dieses stärkehaltige Gemüse das ganze Jahr über haben und trotzdem annehmen, dass wir uns gesund ernähren, weil wir keine Kohlenhydrate in Form von Donuts und anderen Backwaren essen. Doch auch wenn wir denken mögen, dass wir uns gesund ernähren, macht es die große Vielfalt möglich, dass wir zu viele Kohlenhydrate zu uns nehmen.
Aber es ist nicht nur die Vielfalt, die zu einem übermäßigen Verzehr führen kann. Ich glaube wir alle hatten schon dieses Erlebnis etwas zu essen, das als Banane verkauft wurde und auch wie eine Banane aussah, aber in Wirklichkeit nicht mehr als eine geschmackslose, von ihrer Struktur her bananenähnliche Substanz war. Etwas, das ich als bananenähnliches Produkt, das offensichtlich für den menschlichen Verzehr entwickelt wurde, bezeichnen würde.
Dies ist nur ein Beispiel dafür, dass Nahrungsmittel, die außerhalb ihrer Saison produziert werden, häufig nicht an ihre natürlich gewachsenen Gegenstücke herankommen. Sie wurden mit einem Haufen Chemikalien behandelt und unter künstlichen Bedingungen gezüchtet und dann über Wochen oder Monate für den Transport „eingefroren“, so dass sie schließlich chemisch gereift sind, wenn Sie im Supermarkt ankommen.
Es macht Sinn, dass eine solche Banane nicht genauso schmecken wird, wie eine Banane, die natürlich unter der heißen brasilianischen Sonne gereift ist. Das gesamte Erlebnis des Verzehrs einer dieser bananenähnlichen Produkte befriedigt mich nicht und ich will noch etwas anderes. Der logisch nächste Schritt besteht darin, sich ein paar der Erdbeeren zu greifen, die Du heute gekauft hast und wenn diese etwas sauer sind, dann kannst Du immer noch eine der Nektarinen probieren. Bevor Du Dich versiehst, hast Du drei oder mehr Portionen Obst konsumiert, obwohl Du eigentlich nur eine echte Banane essen wolltest.
Doch wo solltest Du anfangen, wenn Du Dich von dem ernähren möchtest, was gerade Saison hat?
Es gibt reichlich online Ressourcen, die Dir zeigen, welches Produkt in welcher Region gerade Saison hat, doch der einfachste Weg ohne stundenlange Recherche zu beginnen besteht darin, einfach auf den örtlichen Bauernmarkt zu gehen. Die meisten Produkte, die Du hier finden wirst, stammen aus der Region und haben somit gerade Saison. Es ist einen Versuch wert – Deine Taille und Deine Geschmacksknospen werden es Dir danken.
Von Megan Clements
Quelle: https://breakingmuscle.com/fuel/how-fruits-veggies-and-a-lack-of-seasons-contribute-to-overeating