Ernährung

10 Wege Diätnahrungsmittel leckerer zu machen
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10 Wege Diätnahrungsmittel leckerer zu machen

Eine kurze Zusammenfassung

  1. Entferne die Kalorien aus Deiner Erdnussbutter, während Du trotzdem denselben Geschmack für Desserts, Saucen und Dips erhältst, indem Du entfettetes Erdnussmehl verwendest.
  2. Ersetze faden, kohlenhydratarmen pürierten Blumenkohl mit püriertem Eichelkürbis.
  3. Brate "gekochte" Eier, bereite Dir Ketchup ohne Zucker zu und koche Bacon im Ofen anstatt ihn in der Pfanne zu braten.
  4. Mache Hühnchen mit Senf und Prosciutto leckerer. Tausche gelegentlich Deine Haferflocken gegen heiße Reiszerealien... während Du schläfst.
  5. Verwende essentielles Pfefferminzöl, um Deine Gelüste zu reduzieren. Verwende Avocadocreme für eine neue Geschmacksnote bei deinen fettarmen Proteinquellen

 

Vergiss Salat

"Ich muss gesund essen und etwas Gewicht verlieren, aber ich mag ganz einfach keinen Salat. Außerdem habe ich keine Zeit, um zu kochen."

Wir hören so etwas andauernd und fragen uns Folgendes:

Warum denken die meisten Menschen, dass gesunde Ernährung gleichbedeutend mit Schüsseln voller Blätter und Zweige ist? Und warum denken andere, dass man fürs Kochen Stunden der Vorbereitung benötigt?

Es ist an der Zeit über den Rand der Salatschüssel hinaus zu schauen. Hier sind einige geniale Wege eine Vielzahl gesunder Nahrungsmittel in Deine Ernährung zu integrieren.

 

1. Backe deinen Schinken und iss ihn zu faden Mahlzeiten

Der Harvard Ernährungsexperte Mat Lalonde hat den Begriff Nährstoffdichte durch eine Berücksichtigung von Nährstoffen, die für die menschliche Gesundheit entscheidend sind, neu definiert. Glücklicherweise befindet sich Schweinefleisch weit oben auf der Liste.

Hier ist also Deine Ausrede dafür, mehr Bacon zu essen.

Hast Du halb verbrannten, halb rohen Bacon, der vor Fett trieft satt? Dann backe Deinen Bacon - insbesondere dann, wenn Du ihn knusprig magst. Und als zusätzlichen Bonus musst Du Dich bei dieser unkonventionellen Methode der Zubereitung nicht über eine spritzende Pfanne beugen.

  1. Heize den Ofen auf 200 Grad vor.
  2. Nimm eine Ofenform mit einem Rost, lege diese für eine leichtere Reinigung mit Backpapier aus und platziere den Rost darauf.
  3. Lege Bacon auf den Rost (Puten Bacon geht auch...wenn es unbedingt sein muss.)
  4. Schiebe das Ganze in den Ofen und stelle einen Wecker auf 20 Minuten. Abhängig von Deinem Ofen und wie knusprig Du Deinen Bacon magst, kann es 17 bis 23 Minuten dauern, bis Dein Bacon fertig ist.

Wenn Du am Sonntag etwas Bacon auf Vorrat machst, hast Du einen Vorrat für die ganze Woche. Ein Streifen Bacon, der zu einer "Diätmahlzeit" hinzugefügt wird, kann bezüglich der Sättigung einen deutlichen Unterschied machen.

 

2. Die Lösung für Erdnussbuttersüchtige

Wie viele Portionen befinden sich in einem Glas Erdnussbutter? Nur zwei...wenn Du süchtig nach Erdnussbutter bist. Glücklicherweise können Gelüste nach Erdnussbutter mit entfettetem Erdnussmehl befriedigt werden - minus einer großen Menge an Kalorien und Fett.

Du musst keine fettarme Diät durchführen, um entfettetes Erdnussmehl zu verwenden. Du musst einfach nur Erdnussbutter so sehr lieben, dass es nur Sinn macht, das Öl und die überschüssigen Kalorien zu entfernen.

Was übrig bleibt ist ein Pulver mit Erdnussgeschmack, zu dem Du nur etwas Wasser und Salz hinzufügen musst, um einen Ersatz für Erdnussbutter zu erhalten, mit dem Du auch kochen und backen kannst. Hier sind 5 Dinge, die Du mit entfettetem Erdnussmehl ausprobieren kannst:

  1. Verwende es als proteinreiches und glutenfreies Mehl zum Backen von Brot, Keksen und Waffeln.
  2. Verwende es, um asiatische Saucen anzudicken und asiatischen Speisen zusätzliches Aroma zu verleihen.
  3. Mische es mit Haferflocken und Proteinpulver für ein leckeres Frühstück.
  4. Mische es mit Wasser und einer Prise Salz, um eine Light Version von Erdnussbutter zu erhalten.
  5. Mische es mit in Scheiben geschnittenen gefrorenen Bananen, Vanille Proteinpulver und ungesüßter Mandelmilch, um Erdnussbutter Bananeneiscreme zu erhalten.

Dir wird wahrscheinlich aufgefallen sein, dass oben keine Mengenangaben für Erdnussmehl gemacht wurden. Dies hängt damit zusammen, dass Erdnussbutter bisher nicht oft als Backzutat verwendet wird. Experimentiere. Verwende für Suppen, cremige Desserts und andere Speisen so viel Erdnussmehl wie notwendig ist, um die gewünschte Konsistenz und den gewünschten Geschmack zu erreichen.

Tipp: Vergiss das gezuckerte Zeugs, dass Du gelegentlich in Supermärkten findest. Es ist überteuert. Kaufe Online die Großpackung, die nur einen Inhaltsstoff enthält: Erdnüsse.

 

3. Bereite Dir Ketchup für Erwachsene zu

Hier ist das Geheimnis wie Du dieselben alten Proteine neu und köstlich machen kannst: Saucen, Dips, Dressings, Gewürze und Beilagen.

Hier ist ein Rezept für rustikalen Ketchup, der so schmeckt, als ob er tatsächlich aus Tomaten hergestellt wurde und nicht aus einem Süßwarenladen stammt:

  1. Mische 200 Gramm Tomatenpaste (nicht Tomatensauce) mit 2 bis 3 Esslöffeln Essig. Apfelessig ist am besten, aber es geht auch jeder andere Essig.
  2. Gib eine viertel Tasse Wasser hinzu und verrühre das Ganze, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind.
  3. Schmecke den Ketchup mit etwas Senfmehl, Zimt und Salz ab. Du kannst auch Cayenne Pfeffer, Gewürznelken und Gewürzmischungen verwenden.
  4. Stelle den fertigen Ketchup für eine halbe Stunde in den Kühlschrank.

Wenn Du diesen Ketchup mit regulärem, mit Zucker überladenem Ketchup vergleichst, wirst Du ihn wahrscheinlich nicht mögen. Aber wenn Du ihn als echte Originalversion von Ketchup ansiehst, dann wirst Du ihn lieben.

 

4. Eichelkürbis, das ultimative pürierte Kohlenhydrat

Befindest Du Dich gerade in einer Fettabbauphase? Dein bestes Werkzeug ist Nahrung, die dich satt macht und von der Du jeden Bissen genießen kannst. Das ist genau das, was Du mit Kürbis erreichen kannst...wenn Du ihn richtig zubereitest.

Probiere pürierten Eichelkürbis. Er schmeckt wie süße, pürierte Kartoffeln mit einer leichten Zwiebelnote und lässt pürierten Blumenkohl geschmacklich alt aussehen. Ja, Eichelkürbis enthält Kohlenhydrate, aber er wird Dich satt machen, bevor Du die Gelegenheit hast, viel davon zu essen.

  1. Halbiere einen Eichelkürbis und entferne die Samen.
  2. Backe den Kürbis bei 200 Grad für 20 bis 25 Minuten oder bis er weich ist. Lasse ihn danach abkühlen.
  3. Entferne das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale, gib es in einen Topf und püriere es mit einem Kartoffelstampfer.
  4. Erhitze den Topf und gib Knoblauchpulver, Pfeffer und Salz hinzu. Verdünne das Ganze mit etwas Hühnerfond, Wasser, ungesüßter Kokosmilch oder saurer Sahne, bis Du die gewünschte Konsistenz erreichst.
  5. Iss dieses Püree zu jeder Proteinquelle, die Du langsam nicht mehr sehen kannst.

 

5. Mache Dein Gekochtes oder Hühnchen aufregender

Es gibt einen Grund dafür, dass Diätende irgendwann keine Hähnchenbrust ohne Haut mehr sehen können: sie verfeinern sie nicht. Ja, Hühnchenbrust ist mager, was aber auch bedeutet, das sie trockener als andere Fleischsorten ist. Und nein, Hühnchenbrust ist nicht von Natur aus mit Geschmack vollgepackt.

Die Lösung? Gib Dinge hinzu, die Hähnchenbrust weniger trocken und aromatischer machen. Probiere mit Prosciutto umwickeltes Dijon Hühnchen aus. Oder auch Dijon Hühnchen ohne Prosciutto.

  1. Heize den Ofen auf 200 Grad vor.
  2. Schneide die Hähnchenbrust der Länge nach fast vollständig durch.
  3. Platziere die Hähnchenstücke in einer Ofenform und salze und pfeffere sie von jeder Seite.
  4. Streiche die Hähnchenbrust auf der Oberseite großzügig mit Dijon Senf ein.
  5. Rolle jede Hähnchenbrust in eine Scheibe Prosciutto ein.
  6. Backe die Hähnchenbrüste für 15 bis 20 Minuten im Ofen.

 

6. Heiße Kürbis Reis Zerealien als Frühstück

Frühstück kann mehr als Haferflocken und Eiklar sein. Wie wäre es mit etwas mit Nährstoffen überladenem Kürbis?

Ja, das mag seltsam klingen, aber wir sprechen hier von dem Zeugs, mit dem andere Leute Kürbiskuchen backen.

  1. Mische in Deinem Slow Cooker 3 Tassen Wasser und eine Tasse Zerealien aus braunem Reis. Dies ergibt 4 bis 5 Portionen.
  2. Rühre eine 450 Gramm Dose 100% reinen Kürbis ein.
  3. Gib Zimt, Muskat, Gewürznelken und andere Gewürze nach Geschmack hinzu oder verwende eine fertige Kürbiskuchen Gewürzmischung.
  4. Stelle Deinen Slow Cooker vor dem zu Bett gehen auf 6 bis 7 Stunden auf niedriger Stufe ein, so dass Dein Frühstück fertig ist, wenn Du morgens aufstehst.
  5. Rühre nach dem Kochen oder Wiederaufwärmen ein bis zwei Messlöffel Proteinpulver ein.

Variationen: Ersetze die Reiszerealien durch Haferflocken. Ersetze den Kürbis durch zwei Bananen oder Äpfel

 

7. Proteinreiches Eis am Stiel

Du weißt, dass Du Dich im Sommer nach kühlen Sachen sehnst. Du weißt, dass Du mehr Protein brauchst. Und Du weißt, dass Beeren gut für Dich sind. Warum kombinieren wir nicht all dies zu einem leckeren Nachtisch?

  1. Besorge Dir ein paar billige Eis am Stil Formen. Wenn Du keine zur Hand hast, kannst Du auch kleine Pappbecher und Plastiklöffel als Stiele verwenden.
  2. Mische 2 Tassen griechischen Joghurt, 2 Tassen Beeren Deiner Wahl, eine drittel Tasse Kokosmilch aus der Dose und einen Messlöffel Vanille Proteinpulver.
  3. Fülle diese Mischung in die Eisförmchen und stelle diese für ein paar Stunden in den Gefrierschrank.

Variationen: Ersetze die Beeren durch Ananas oder Bananen. Verwende unterschiedliche Geschmacksrichtungen beim Proteinpulver. Verwende bei Bedarf kalorienarmen Süßstoff.

 

8. Gekochte Eier aus dem Ofen, die keine Blähungen verursachen

Hart gekochte Eier sind eine praktische Proteinquelle für Unterwegs. Das Problem besteht jedoch darin, dass die meisten Menschen diese falsch zubereiten.

Wenn deine gekochten Eier eine Heugrüne Haut um den Dotter haben, dann wurden sie zu lange gekocht. Es ist okay diese Eier zu essen, aber eisenhaltiger Schwefel schmeckt und riecht nicht so gut.

Hie ist eine praktische Lösung, die Dir außerdem das Aufräumen nach dem Kochen erleichtert:

  1. Heize den Backofen auf 160 Grad vor.
  2. Platziere ein Dutzend rohe Eier in einem Muffin Blech.
  3. Backe die Eier etwa 30 Minuten lang.
  4. Gib die Eier nach dem Backen in eine Schüssel mit Eiswasser. Dies beendet den Kochprozess - Keine Hulk grünen Eier und keine Schwefelblähungen mehr.

 

9. Verwende essentielles Pfefferminzöl

Auch wenn es sich hierbei aus technischer Sicht nicht um ein Nahrungsmittel handelt, sind essentielle Öle so ziemlich das Coolste, was Du zur Hand haben kannst. Aber sei vorsichtig, hierbei handelt es sich um sehr wirkungsvolles Zeugs.

Ein Tropfen auf einen Liter Wasser ist reichlich. Oder gib ein bis zwei Tropfen Pfefferminzöl zu Deinem Schokoladenproteinshake für ein dezentes After Eight Aroma hinzu.

Warum solltest Du es verwenden? Pfefferminzöl ist für seine den Appetit unterdrückenden Wirkungen bekannt. Natürlich solltest Du essen, wenn Du hungrig bist, aber wenn Du einfach nur um den Kühlschrank herumstreichst, weil Du Dich langweilst, dann solltest Du etwas mit Pfefferminzöl versetztes Wasser ausprobieren und Dich woanders entspannen.

Pfefferminzöl besitzt außerdem eine kühlende Auswirkung auf den Gaumen und es kann gut sein, dass die Snacks, nach denen Du zuvor Gelüste hattest, jetzt etwas weniger appetitanregend sind.

Zusätzlich hierzu wird Pfefferminzöl nachgesagt, dass es die Energie steigern und Magenschmerzen lindern kann.

 

10. Gib zu allem Avocadocreme hinzu

Wenn Tzatziki und Guacamole ein Baby hätten, dann würde es so aussehen.

Avocado Creme passt gut zu Fisch, Geflügel, gebackenen Kartoffeln, Gemüse und Sandwichs.

  1. Zerdrücke eine Avocado und mische eine viertel Tasse saure Sahne darunter.
  2. Gib großzügige Mengen an getrocknetem Dill, Zwiebelpulver, Knoblauch und Salz für den Geschmack hinzu.

Variationen: Gib 5 bis 6 gewürfelte Oliven und eine halbe Dose grob gehackte Artischockenherzen hinzu.

 

Bonus! Eine kalorienarme Alternative zu Kaffeesahne

Kaffeesahne im Kaffee schmeckt köstlich. Sie ist außerdem nahezu frei von Laktose und Kohlenhydraten. Aber eine Portion aus 1 oder 2 Esslöffeln ist reich an Fett und Kalorien. Das Problem ist, dass diese ungesüßten Variationen von Nussmilch nicht so cremig wie Kaffeesahne sind.

Warum sollte man nicht beides kombinieren?

  1. Nimm eine Flasche und fülle sie zur Hälfte mit Bio Kaffeesahne.
  2. Fülle den Rest der Flasche mit ungesüßter Cashew- oder Mandelmilch.

Wenn Du ein andereres Verhältnis als 1:1 willst, dann gib einfach mehr oder weniger von einer der Zutaten hinzu.

Und dann genieße eine große, cremige Tasse Kaffee.

Von Dani Shugart, Chris Shugart | 04/21/15

Quelle: https://www.t-nation.com/diet-fat-loss/10-ways-to-un-suck-diet-food

Weiterlesen
Ernährung für Anfänge Teil 2
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Der erste Teil dieser Artikelserie umfasste eine Beschreibung der drei Makronährstoffe in Kombination mit einigen sehr nützlichen Informationen über Fettsäuren, Kortisol und die Basisstoffwechselrate. In diesem Artikel wurde auch darüber gesprochen, welche Nahrungsmittel Du essen und welche Du meiden solltest.

Der zweite Teil dieser Artikelserie umfasst 13 ernährungstechnische Goldstücke und gibt Dir einige konkrete Hinweise darauf, wie Du nahezu jedes Ziel bezüglich der Körperentwicklung erreichen kannst, nach dem Du strebst.

Warum hatte ich nicht etwas wie dies, als ich mit dem Training angefangen habe?

Ernährungstechnische Goldstücke

Hier sind einige zusätzliche ernährungstechnische Richtlinien, die unter den meisten Umständen anwendbar sind. Diese einfachen Dinge werden es Dir erlauben, diese ganze Ernährungssache besser zu verstehen und optimale Resultate bei Deiner Körpertransformation zu erreichen.

1 – Miss alles ab und schreibe alles auf – zumindest am Anfang

Bei einem guten Ernährungsprogramm dreht sich alles um Qualität und Quantität. Du solltest eine bestimmte Menge an Nahrung essen, um Deine Bedürfnisse zu decken und einen tollen Körper aufzubauen. Wenn Du drastisch zu wenig isst, dann riskierst Du Muskeln und Kraft zu verlieren. Wenn Du zu viel isst, dann wirst Du mehr Fett als Muskeln aufbauen. Wenn Dein Ziel darin besteht, Muskeln aufzubauen, dann musst Du genug essen, um ein maximales Wachstum zu stimulieren, aber nicht so viel, dass Du fett wirst. Wenn Du es bevorzugst hart und definiert zu werden, dann benötigst Du ein ausreichend großes Kaloriendefizit, so dass Dein Körper auf seine Fettreserven zur Deckung seines Energiebedarfs zurückgreifen muss, wobei Du jedoch auch nicht so wenig essen solltest, dass Du damit endest, Muskeln zu verlieren.

In beiden Fällen gibt es eine Konstante: Du musst eine bestimmte Menge an Kalorien innerhalb eines bestimmten Bereichs essen, um die Resultate zu erzielen, die Du willst. Wie kannst Du dies tun, wenn Du nicht einmal weißt, wie viele Kalorien und wie viele Gramm Protein, Kohlenhydrate und Fett Du zu Dir nimmst? Du magst vielleicht denken, dass Du 3000 kcal pro Tag zu Dir nimmst, obwohl Du in Wirklichkeit nur 2000 kcal oder weniger isst (oder Du könntest das Gegenteil tun und Deine Kalorienzufuhr drastisch unterschätzen).

Wenn Du keine gute Vorstellung davon hast, wo Du Dich befindest, wie kannst Du dann sagen, wo Du sein musst? Das ist der Grund dafür, dass Du über die Nahrung, die Du täglich zu Dir nimmst, Buch führen und Deine Kalorienzufuhr berechnen musst. In einer idealen Welt würdest Du immer Deine Nahrungszufuhr berechnen, um exakt zu wissen, was Du bekommst. Wenn Du dies tust, dann ist es recht einfach, schnelle Anpassungen vorzunehmen. Ich kann verstehen, wenn Du dies nicht das ganze Jahr über tun willst, da es nach einer Weile langweilig wird und der Tag nur eine gewisse Anzahl von Stunden hat. Du solltest es jedoch zumindest während des ersten Monats Deiner „Körperkompositionsernährungsphase“ tun. Hierdurch wirst Du zumindest eine recht gute Vorstellung davon bekommen, wie viele Kalorien und Nährstoffe Deine Lieblingsnahrungsmittel enthalten.

2. Verwende die 10-20 Regel

Wenn Du eine Fettabbauphase durchführst, dann solltest Du zwischen 10 und 20% weniger Kalorien essen, als Du verbrauchst (ein höheres Defizit wird zu einem Muskelabbau führen). Wenn Du eine Masseaufbauphase durchführst, solltest Du zwischen 10 uns 20% mehr Kalorien zu Dir nehmen, als Du verbrauchst (Du brauchst nicht mehr als das, um Muskeln aufzubauen und mehr wird zu mehr Fett- als Muskelzuwächsen führen). Wenn Dein Kalorienverbrauch also bei 3000 kcal liegt, dann solltest Du zwischen 2400 und 2700 kcal pro Tag zu Dir nehmen, wenn Du versuchst Fett zu verlieren und 3300 bis 3600 kcal, wenn Du versuchst Muskeln aufzubauen.

3. Je weniger Körperfett Du mit Dir herumträgst, desto mehr Kohlenhydrate kannst Du essen, ohne Fett aufzubauen

Schlankere Menschen verfügen über eine bessere Insulinsensitivität, weshalb sie nicht dazu neigen, Kohlenhydrate so leicht wie fettere Menschen in Form von Fett zu speichern. Die Kohlenhydratzufuhr sollte am unteren Ende des Spektrums verbleiben, solange Dein Körperfettanteil nicht unter 10% liegt. Dies bedeutet nicht, dass Du überhaupt keine Kohlenhydrate zu Dir nehmen solltest (auch wenn dies zu Fettabbauzwecken ein sehr effektiver Weg zu essen ist), aber Du solltest Deine Kohlenhydratzufuhr zumindest minimieren.

Wenn Du Dich dazu entschließt Kohlenhydrate in Deiner Ernährung zu belassen, dann solltest Du sicherstellen, dass Du nur „gute Kohlenhydrate“ (Gemüse und etwas Obst, insbesondere Beeren. Kohlenhydrate nach dem Training in Form eines Shakes sind auch akzeptabel) zu Dir nimmst. Stelle sicher, dass Du diese Kohlenhydrate zu den angemessenen Zeiten isst. Wie bereits erwähnt wurde, sind die „sichersten“ Zeiten für einen Verzehr von Kohlenhydraten das Frühstück und direkt nach dem Training. Zu diesen Zeiten weisen Deine Muskeln von Natur aus eine höhere Insulinsensitivität auf, was zur Folge hat, dass diese Kohlenhydrate mit größerer Wahrscheinlichkeit in Form von Muskelglykogen anstelle von Fett gespeichert werden.

4. Bevorzuge vollwertige Nahrung

Je näher sich ein Nahrungsmittel an seinem natürlichen Zustand befindet, desto besser ist es für Dich. Dies gilt sowohl zu Gesundheits- als auch zu Körperkompositionszwecken. Unter den meisten Umständen gilt: wenn es aus einer Schachtel kommt, solltest Du es nicht essen.

5. Schummelmahlzeiten

Wenn Du mit einer “muskelfreundlichen” Ernährung beginnst, dann solltest Du 14 bis 21 Tage bis zur ersten Schummelmahlzeit warten. Es dauert mindestens so lange, bis Du Dich an ein neues Ernährungsschema gewöhnt hast. Wenn Du zu häufig schummelst, dann wirst Du bei Deinen alten Gewohnheiten bleiben. Eine gute Ernährung einzuhalten wird immer wie eine lästige Pflicht erscheinen, die Disziplin erfordert und das Gefühl von Entbehrung mit sich bringt, anstatt eine Lebensweise zu sein, die angenehm ist.

6. Laden/Schummeln

Sobald Du gute Ernährungsgewohnheiten etabliert hast, solltest Du abhängig von Deinem Körperfettanteil eine “Ladephase/Schummelphase“ einplanen, die von einer Mahlzeit bis zu einem vollen Tag alle 5 bis 14 Tage dauern kann. Wenn Du (nach Körperkompositionsstandards) fett bist und einen Körperfettanteil von 15% oder mehr aufweist, dann solltest Du Dich auf 1 bis 3 Schummelmahlzeiten (ein halber Tag) alle 10 bis 14 Tage beschränken. Wenn Dein Körperfettanteil zwischen 10 und 15% liegt, dann kannst Du alle 7 Tage einen halben Schummeltag einplanen und wenn Dein Körperfettanteil unter 10% liegt, dann kannst Du einen vollen Schummeltag alle 7 Tage oder einen halben Schummeltag alle 5 Tage einplanen.

7. Versuche nicht eine ungeplante Völlerei durch das Auslassen von Mahlzeiten auszugleichen

Eine Menge Menschen werden eine ungeplante Mahlzeit essen, sich schuldig fühlen und dann entweder für den Rest des Tages nichts essen oder am nächsten Tag extra restriktiv sein. Noch schlimmer ist es, wenn sie Lust darauf haben, später am Tag Junkfood zu essen und deshalb vorher überhaupt nichts essen (und um Grunde genommen fast den ganzen Tag über fasten), weil sie denken, dass dies eine Zunahme an Fett verhindern wird. Das ist dumm. In der Tat sind diese beiden Fehler schlimmer als das ungeplante Schlemmen selbst. Vor einer großen Junkfood Mahlzeit eine längere Zeit lang nichts zu essen (und 10 Stunden lang zu hungern), wird Deinen Körper in einen Fettspeichermodus versetzen und Du wirst mit einer größeren Wahrscheinlichkeit dieses Junkfood als Körperfett ansetzen, als wenn Du zuvor nicht gefastet hättest. Darüber hinaus wirst Du, wenn Du zuvor gehungert hast, wahrscheinlich noch mehr Müll essen, weil Du hungriger bist, als wenn Du Deine normalen Mahlzeiten gegessen hättest.

Mahlzeiten nach einem ungeplanten Fressgelage auszulassen, ist nicht besser, was insbesondere dann gilt, wenn Du Dich dafür entscheidest, am Tag nach dem Schlemmen zu fasten, um das Schlemmen wieder auszugleichen. Dies kann leicht zu einem Teufelskreis führen: indem Du hungerst verstärkst Du das Gefühl des Hungers und Du wirst enorme Gelüste nach Junkfood entwickeln. Du wirst diesen Gelüsten dann vielleicht durch ein weiteres Fressgelage nachgeben, wonach Du Dich wieder schuldig fühlen wirst, was zur Folge hat, dass Du wieder hungerst, usw. Nach einer ungeplanten Schummelmahlzeit solltest Du sofort wieder zu Deiner regulären Ernährung übergehen. Akzeptiere Deinen Fehler, lebe mit ihm und tu Dein Bestes, um zu verhindern, dass so etwas erneut geschieht. Verschlimmere einen Fehler nicht dadurch, dass Du versuchst, ihn durch einen anderen Fehler wieder auszugleichen.

8 – Poliquins Axiom

Vor einiger Zeit hatte ich die Gelegenheit bei einer Präsentation des Trainers Charles Poliquin anwesend zu sein, bei der er über die Ernährung sprach. Er erklärte sein grundlegendes Ernährungsprinzip: „Wenn es nicht fliegt, schwimmt oder läuft oder kein grünes Gemüse ist, dann iss es nicht.“ Ein dummer Zuhörer fragte „Und was ist mit Bagels?“ Auch wenn ich dachte, dass dem Trainer gleich ein Blutgefäß im Kopf platzt, antwortete dieser lediglich „Fliegen Bagels? Rennen Sie oder schwimmen sie? Sind sie grün? Nein? Nun, dann iss sie nicht!”.

9. Es ist wichtig eine große Vielfalt an Nahrungsmitteln zu essen

Wenn Du ein spezifisches Nahrungsmittel zu oft isst – z.B. Hühnchen viermal täglich, jeden Tag – dann wirst Du irgendwann eine Allergie oder eine Unverträglichkeit gegenüber diesem Nahrungsmittel entwickeln. Vor ein paar Jahren trainierte ich ein Gewichtheberteam bei den Quebec Games. Diese Veranstaltung fand in einem abgelegenen Teil der Provinz statt und wir saßen für eine Woche am Wettkampfort fest. Die gaben uns 5 Nahrungsmitteltickets für jede Cafeteria Mahlzeit (3 pro Tag). Für jedes Ticket bekamen wir eines der verfügbaren Lebensmittel. Für die meisten Menschen wäre dies ein Getränk, eine Hauptspeise (normalerweise Nudeln), eine Beilage (Gemüse, Sauce), ein Dessert und ein Stück Obst gewesen.

Kaum eines dieser Nahrungsmittel enthielt Protein, weshalb ich mich eine Woche lang von 5 Packs Milch dreimal täglich ernährte, um mein Protein zu bekommen. Am Ende der Woche hatte ich eine ernsthafte Laktoseintoleranz entwickelt.

Du wirst vielleicht keine voll ausgeprägte Nahrungsmittelallergie entwickeln, aber selbst eine milde (die Du vielleicht nicht einmal spürst) kann negative Einflüsse auf Deinen Körper besitzen. Wenn Du auch nur eine milde Intoleranz gegenüber einem Nahrungsmittel aufweist, dann bedeutet der Verzehr dieses Nahrungsmittels Stress für Deinen Körper. Wenn Du dieses Nahrungsmittel isst, werden also Deine Kortisolspiegel steigen. Und wie Du Dich vielleicht erinnerst, kann Kortisol zu einem Katabolismus (Muskelabbau und Muskelverlust) führen und außerdem die Speicherung von Fett im Bauchbereich fördern. Das ist doppelt schlecht.

Aus diesem Grund solltest Du Deine Nahrungsmitteauswahl rotieren. Dies gilt insbesondere für Proteinquellen, da unterschiedliche Nahrungsmittel unterschiedliche Aminosäureprofile aufweisen. Beschränke Dich nicht auf gekochte Hühnchenbrust: iss Rind, Schwein, Lachs, Büffel, Strauss, Känguru, usw.... ich glaube Du weißt, worauf ich hinaus will.

10. Kleine regelmäßige Mahlzeiten sind besser als große unregelmäßige Mahlzeiten

Ich hatte wirklich gedacht, dass die meisten Menschen dies heute zutage wüssten, aber wenn ich mit neuen Klienten spreche, bin ich immer wieder verblüfft darüber, dass sie es nicht wissen. Es ist recht einfach, wirklich. Dein Körper kann Nährstoffe besser absorbieren, wenn Du diese in kleinen, regelmäßigen Portionen zu Dir nimmst. Dies fördert außerdem eine positive Nährstoffpartitionierung (es werden mehr Nährstoffe in den Muskeln und weniger Nährstoffe im Fettgewebe gespeichert).

Der Verzehr kleinerer, regelmäßigerer Mahlzeiten verhindert Schwankungen und Einbrüche des Blutzuckers und sorgt für gleichmäßigere Blutzuckerspiegel, verhindert ein aufgeblähtes Gefühl nach großen Mahlzeiten und verhindert Heißhungerattacken, die dann zustande kommen, wenn Du eine Zeit lang nicht gegessen hast. Fazit ist, dass für Körperkompositionszwecke und Gesundheit kleinere, häufigere Mahlzeiten (5 bis 8 Mahlzeiten pro Tag) den Weg der Wahl darstellen.

11. Iss zu jeder Mahlzeit Protein

Protein ist der Baustein, aus dem Deine Muskeln bestehen. Je mehr Protein Du aufnimmst und verwendest, desto mehr Muskeln wirst Du aufbauen. Eine regelmäßige Proteinzufuhr wird eine optimale Proteinabsorption erlauben. Sie wird außerdem Deinen Muskelaufbau optimieren, da eine konstante Versorgung mit Aminosäuren gewährleistet wird. Wenn kein Protein verfügbar ist, kommt der Muskelaufbauprozess zum Stillstand. Um das Muskelwachstum zu maximieren solltest Du sicherstellen, dass Du jedes Mal, wenn Du etwas isst, zumindest etwas Protein zu Dir nimmst.

12. Isst Dein Frühstück

Wenn es um die Körperkomposition geht, dann ist das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages (ja, ich weiß, Du hast das schon einmal gehört). Zuerst einmal ist es wichtig, das nächtliche Fasten zu beenden: Abhängig davon, wann Du Deine letzte Mahlzeit gegessen hast, hast Du, wenn Du morgens aufwachst seit 8 bis 12 Stunden oder mehr nichts mehr gegessen. Dies führt zu einem katabolen (muskelabbauenden) Zustand oder beendet zumindest den Muskelaufbau. Um Deinen Muskelaufbau zu maximieren, musst Du dieses Fasten so schnell wie möglich unterbrechen. Dies bedarf eines guten Frühstücks. Wenn Du nicht frühstückst, wird Dein Muskelaufbauprozess stagnieren und es kann sogar zu einem Muskelabbau aufgrund erhöhter Spiegel des Stresshormons Kortisol kommen (Hungern ist eine weitere Form von Stress für den Körper). Chronisch erhöhte Kortisolspiegel werden es praktisch unmöglich machen Muskeln aufzubauen und bewirken außerdem einen Fettaufbau im Bauchbereich. Das sind schlechte Nachrichten.

Wenn es um einen Fettabbau geht, hat das Auslassen des Frühstücks einen weiteren Nachteil: es konnte gezeigt werden, dass diejenigen, die das Frühstück auslassen, dazu neigen, im Lauf des Tages eine größere Menge an Kalorien zu sich zu nehmen. Mit anderen Worten ausgedrückt regt das Auslassen des Frühstücks den Hunger während des restlichen Tages an, was zu einer übermäßigen Nahrungsaufnahme führen kann. Auf der anderen Seite reduziert ein gutes Frühstück den Hunger und die Nahrungszufuhr während des restlichen Tages drastisch.

Fazit ist: wenn Du schlank und muskulös sein willst, dann verzichte nicht auf Dein Frühstück!

13. Vernachlässige das anabole Zeitfenster nach dem Training nicht

Die zweitwichtigste Mahlzeit an Deinem Muskelaufbautag ist die Mahlzeit direkt nach dem Training. Einfach gesagt kann kein Muskelwachstum stattfinden, bevor der Regenerationsprozess beginnt. Um das Einsetzen dieses Prozesses zu beschleunigen, musst Du Deine Muskeln so schnell wie möglich mit Nährstoffen versorgen. Je schneller die benötigten Nährstoffe zum Muskel transportiert werden, desto schneller wirst Du Dich erholen und desto mehr Muskeln wirst Du aufbauen. Direkt nach dem Training solltest Du deshalb Protein und Kohlenhydrate (mehr oder weniger Kohlenhydrate abhängig von Deiner augenblicklichen Ernährungsphase) mit einer Expresszustellung zu Deinen Muskeln senden, so dass diese sofort wachsen können.

Auch wenn feste Nahrung nach dem Training besser als gar nichts ist, ist diese nicht das, was Deine Muskeln brauchen. Feste Nahrung muss verdaut werden, weshalb es 2 oder mehr Stunden dauern kann, bevor die enthaltenen Nährstoffe zu Deinen Muskeln transportiert werden. Schnell absorbierbare Nährstoffe in Form eines Shakes nach dem Training können innerhalb von 15 bis 30 Minuten für den Muskelaufbau zur Verfügung stehen. Nach dem Training haben wir ein 45 bis 60 Minuten langes anaboles Zeitfenster für einen gesteigerten Muskelaufbau. Verpasse es nicht. Erinnere Dich immer daran, dass echte Nahrung die meiste Zeit über besser als Pulver ist – abgesehen von direkt nach dem Training. Gönne Dir deshalb einen Post-Workout Shake.

Die besten Diäten für einen Fettabbau

Es gibt drei primäre Diätstrategien für einen Fettabbau:

  • Kohlenhydratdominante Diäten, bei denen die Fettzufuhr minimiert wird
  • Fettdominante Diäten, bei denen die Kohlenhydratzufuhr minimiert wird

Als Faustregel gilt, dass fettere Menschen und natürliche endomorphe Körpertypen („kräftige“ Menschen) besser auf einen kohlenhydratarmen Ansatz ansprechen werden, während schlankere Individuen und natürliche ectomorphe Körpertypen („dürre“ Menschen) mit einer hohen Kohlenhydratzufuhr besser fahren werden. Mesomophe Körpertypen – Menschen, die von Natur aus schlank und muskulös sind – kommen mit allen Arten von Diäten gut zurecht, scheinen aber am besten auf einen ausgewogenen Ansatz anzusprechen.

Die unterschiedlichen Diättypen können etwa so aussehen:

Kohlenhydratarm

  • Die Kalorienzufuhr wird auf 10 bis 20% unterhalb des Kalorienverbrauchs festgelegt
  • Die Proteinzufuhr wird auf 2,7 bis 3,3 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht festgelegt
  • Fett stellt 90 bis 100% der Energienährstoffe dar
  • Kohlenhydrate stellen 10% der Energienährstoffe dar

Wenn jemand 90 Kilo schwer ist und einen Energiebedarf von 3000 kcal aufweist, dann ergibt dies Folgendes:

  • Eine Kalorienzufuhr von 2400 bis 2700 kcal
  • Ca 250 bis 300g Protein (90 Kilo x 2,7 bis 3,3) = 1000 bis 1200 kcal
  • Er hat jetzt noch 1200 bis 1500 für Energienährstoffe (Kalorienzufuhr minus Protein Kalorien) übrig
  • Die Fettzufuhr würde auf 1100 bis 1400 kcal (122 bis 155 Gramm) festgelegt
  • Die Kohlenhydratzufuhr würde bei unter 30 Gramm liegen

Fettarm

  • Die Kalorienzufuhr wird auf 10 bis 20% unterhalb des Kalorienverbrauchs festgelegt
  • Die Proteinzufuhr wird auf 2,7 bis 3,3 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht festgelegt
  • Fett macht etwa 10 bis 20% der Energienährstoffe aus
  • Kohlenhydrate machen 80 bis 90% der Energienährstoffe aus

Wenn jemand 90 Kilo schwer ist und einen Energiebedarf von 3000 kcal aufweist, dann ergibt dies Folgendes:

  • Eine Kalorienzufuhr von 2400 bis 2700 kcal
  • 250 bis 300 Gramm Protein (90 Kilo x 2,7 bis 3,3) = 1000 bis 1200 kcal
  • Er hat jetzt noch 1200 bis 1500 für Energienährstoffe (Kalorienzufuhr minus Protein Kalorien) übrig
  • Die Kohlenhydratzufuhr würde auf 1000 bis 1350 kcal (250 bis 335 Gramm) festgelegt
  • Die Fettzufuhr würde auf 200 bis 400 kcal (etwa 40 bis 50 Gramm) festgelegt

Ausgewogen

  • Die Kalorienzufuhr wird auf 10 bis 20% unterhalb des Kalorienverbrauchs festgelegt
  • Die Proteinzufuhr wird auf 2,7 bis 3,3 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht festgelegt
  • Fette und Kohlenhydrate liefern beide etwa 50% der Energienährstoffe
  • Fette und Kohlenhydrate sollten niemals in einer Mahlzeit kombiniert werden (iss nur Protein + Kohlenhydrate oder Protein + Fett Mahlzeiten, normalerweise je drei von jeder dieser Mahlzeiten)

Wenn jemand 90 Kilo schwer ist und einen Energiebedarf von 3000 kcal aufweist, dann ergibt dies Folgendes:

  • Eine Kalorienzufuhr von 2400 bis 2700 kcal
  • 250 bis 300 Gramm Protein (90 Kilo x 2,7 bis 3,3) = 1000 bis 1200 kcal
  • Er hat jetzt noch 1200 bis 1500 für Energienährstoffe (Kalorienzufuhr minus Protein Kalorien) übrig
  • Die Kohlenhydratzufuhr würde auf 600 bis 750 kcal oder 150 bis 185 Gramm festgelegt
  • Die Fettzufuhr würde auf etwa 600 bis 750 kcal oder 65 bis 85 Gramm festgelegt

Ratschläge für den Muskelaufbau

Meiner Meinung nach wirst Du die besten Zuwächse erzielen, wenn Du Dich das ganze Jahr über sauber ernährst. Ich finde es idiotisch, wenn die Leute während der Massephase Junkfood in sich hinein stopfen, nur um ihr Gewicht zu erhöhen. Beim Versuch Muskeln aufzubauen solltest Du Dich genauso ernähren, als wenn Du Fett verlieren wolltest, aber Deine Kalorienzufuhr auf 10 bis 20% über Deinen Kalorienbedarf erhöhen.

Nehmen wir dasselbe Beispiel wie oben (ca. 90 Kilo Gewicht und einen täglichen Kalorienverbrauch von 3000 kcal).

Kohlenhydratarm

  • Die Kalorienzufuhr wird auf 10 bis 20% oberhalb des Kalorienverbrauchs festgelegt
  • Die Proteinzufuhr wird auf 2,7 bis 3,3 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht festgelegt
  • Fett stellt 90 bis 100% der Energienährstoffe dar
  • Kohlenhydrate stellen 10% der Energienährstoffe dar

Wenn jemand 90 Kilo schwer ist und einen Energiebedarf von 3000 kcal aufweist, dann ergibt dies Folgendes:

  • Eine Kalorienzufuhr von 3300 bis 3600 kcal
  • 250 bis 300 Gramm Protein (90 Kilo x 2,7 bis 3,3) = 1000 bis 1200 kcal
  • 2000 bis 2600 kcal in Form von Energienährstoffen (Kalorienzufuhr minus Proteinkalorien)
  • Die Fettzufuhr würde auf 1800 bis 2600 kcal (200 bis 290 Gramm) festgelegt
  • Die Kohlenhydratzufuhr würde bei unter 30 Gramm liegen

Fettarm

  • Die Kalorienzufuhr wird auf 10 bis 20% oberhalb des Kalorienverbrauchs festgelegt
  • Die Proteinzufuhr wird auf 2,7 bis 3,3 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht festgelegt
  • Fett macht etwa 10 bis 20% der Energienährstoffe aus
  • Kohlenhydrate machen 80 bis 90% der Energienährstoffe aus

Wenn jemand 90 Kilo schwer ist und einen Energiebedarf von 3000 kcal aufweist, dann ergibt dies Folgendes:

  • Eine tägliche Kalorienzufuhr von 3300 bis 3600 kcal
  • 250 bis 300 Gramm Protein (90 Kilo x 2,7 bis 3,3) = 1000 bis 1200 kcal
  • 2000 bis 2600 kcal in Form von Energienährstoffen (Kalorienzufuhr minus Proteinkalorien)
  • Die Kohlenhydratzufuhr würde auf 1600 bis 2300 kcal (400 bis 575 Gramm) festgelegt
  • Die Fettzufuhr würde auf 500 bis 600 kcal (etwa 60 bis 70 Gramm) festgelegt

Ausgewogen

  • Die Kalorienzufuhr wird auf 10 bis 20% oberhalb des Kalorienverbrauchs festgelegt
  • Die Proteinzufuhr wird auf 2,7 bis 3,3 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht festgelegt
  • Fette und Kohlenhydrate liefern beide etwa 50% der Energienährstoff
  • Fette und Kohlenhydrate sollten niemals in einer Mahlzeit kombiniert werden (iss nur Protein + Kohlenhydrate oder Protein + Fett Mahlzeiten, normalerweise je drei von jeder dieser Mahlzeiten)

Wenn jemand 90 Kilo schwer ist und einen Energiebedarf von 3000 kcal aufweist, dann ergibt dies Folgendes:

  • Eine Kalorienzufuhr von 3300 bis 3600 kcal
  • 250 bis 300 Gramm Protein (90 Kilo x 2,7 bis 3,3) = 1000 bis 1200 kcal
  • 2000 bis 2600 kcal in Form von Energienährstoffen (Kalorienzufuhr minus Proteinkalorien)
  • Die Kohlenhydratzufuhr würde auf 1000 bis 1300 kcal (250 bis 325 Gramm) festgelegt
  • Die Fettzufuhr würde auf etwa 1000 bis 1300 kcal (110 bis 145 Gramm) festgelegt

Fazit

Training ist leicht für uns, da es unsere Leidenschaft ist, aber das, was diejenigen, die es ernst mit ihrem Versuch meinen, ihren Körper zu verändern, von denen unterscheidet, die es nicht so ernst meinen, ist die Qualität des Ernährungsprogramms. Das Training bedarf 3 bis 5 Stunden Anstrengung pro Woche, während die richtige Ernährung den ganzen Prozess in einen Vollzeitjob verwandelt. Doch es ist diese Menge an Hingabe, die uns wirklich zeigt, wer die erfolgreichen Menschen sein werden. Wirst Du einer von ihnen sein?

Von Christian Thibaudeau | 11/06/07
Quelle: https://www.t-nation.com/diet-fat-loss/nutrition-for-newbies-2

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Ernährung für Anfänger Teil 1
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"Bodybuilding ist mindestens 80% Ernährung" - Vince Gironda
"Ernährung ist 100%, Training ist 100%, Regeneration ist 100%" - Dorian Yates
"Wenn Du nicht wächst, dann ist es wahrscheinlich Deine Ernährung und nicht Dein Training, die Dich zurückhält " - Dr. John Berardi

Ich erinnere mich noch daran, als ich ernsthaft mit dem olympischen Gewichtheben begann: nach jeder guten Trainingseinheit belohnte ich mich selbst mit fünf Burgern. Und dies war nicht nur etwas, das ich gelegentlich tat. Ich aß praktisch immer so. Es war deshalb nicht überraschend, dass ich, obwohl ich recht stark war, im Grunde genommen wie ein Haufen Scheiße oder der fettere Bruder des Michelin Mannes aussah.

Ich trainierte hart – manchmal zweimal täglich

Ich verwendete so ziemlich jedes der Menschheit bekannte Supplement und sah trotzdem so aus wie ein Fettsack, der Gewichte bewegt. Was natürlich genau das ist, was ich war. Warum bloß war ich kein schlanker, muskulöser Adonis? War das ein genetischer Fluch? Nein, es waren einfach nur altmodische lausige Ernährungsgewohnheiten. Einer meiner früheren Klienten, ein 180 cm großer, 75 Kilo schwerer Hockeyspieler hatte das entgegengesetzte Problem: er trainierte wie ein Verrückter (ich habe dies überprüft) und konnte auch vernünftige Kraftzuwächse verzeichnen (er überraschte einmal den NY Rangers Kraftsporttrainer, indem er leicht Power Umsetzen mit 275 Pfund ausführte) aber er konnte kein Gramm Muskeln aufbauen. Ich vermutete eine unzureichende Ernährung. Er erzählte mir, dass er viel aß, weshalb ich ihn ein Ernährungstagebuch führen ließ, in das er eine Woche lang alles schreiben sollte, was er aß. Sein Ernährungsschema sah genauso aus, wie ich erwartet hatte: er aß den ganzen Tag über wie ein Vögelchen, worauf eine große Mahlzeit am Abend folgte. Nach dieser großen Mahlzeit fühlte er sich so satt, dass er wirklich glaubte, dass er viel aß, aber seine durchschnittliche Kalorienzufuhr lag bei lediglich 1700 kcal pro Tag. Dies war ein junger Mann mit einem sehr schnellen Stoffwechsel, der an vier Tagen pro Woche zweimal täglich trainierte (eine Trainingseinheit mit Gewichten und eine Trainingseinheit auf dem Spielfeld). 1700 kcal waren kaum genug, um ihn am Leben zu halten, geschweige denn Muskeln aufzubauen! Ich veränderte seine Ernährung und er konnte sein Gewicht innerhalb von weniger als einem Jahr von 75 auf 90 Kilo steigern.

Die Moral von dieser Geschichte ist, dass wenn Du hart trainierst und keine Muskeln aufbaust, Dein Ernährungsplan (unter der Annahme, dass Du einen solchen Plan hast) nicht adäquat ist. Wenn Du das entgegengesetzte Problem hast hart zu trainieren, aber nicht dazu in der Lage zu sein, Fett zu verlieren, dann ist der Grund wahrscheinlich derselbe: Deine Ernährung ist besch...eiden. Wenn Dein Ernährungsansatz nicht optimal für Deine Ziele ist, dann wirst Du nicht die Resultate erzielen, die Du willst.

Mit dieser Information im Hinterkopf wird Dir dieser Artikel die Grundlagen einer guten Ernährung für Deine Körperkomposition (Muskelaufbau und/oder Fettabbau) zeigen. Natürlich ist es nicht ausreichend, die Grundlagen zu kennen. Eine muskelfreundliche Ernährung einzuhalten ist harte, harte Arbeit. In gewisser Hinsicht ist dies sogar schwerer als Training: Du kannst Dich für gewöhnlich dazu motivieren, ein paar mal wöchentlich eine Stunde lang hart zu trainieren. Bei der Ernährung ist es anders. Du musst an 24 Stunden pro Tag während 7 Tagen pro Woche diszipliniert bleiben. Deine Gelüste und Triebe zu kontrollieren kann schmerzhaft sein. Glaub mir, ich weiß das. Es macht keinen Spaß. Nach einem harten Tag, wenn Du müde und gestresst bist, wird dieser große Pott Schokoladeneiscreme beginnen verdammt verlockend auszusehen. Eine korrekte Ernährung kann belohnend sein, aber der psychologische Preis ist hoch.

Nachdem dies gesagt wurde und Du trotzdem gewillt bist, diesen Extraschritt auf dem Weg zu deinem Wunschkörper zu gehen, dann solltest Du auf jeden Fall weiterlesen.

Wovon sprechen wir eigentlich?

Zu verstehen, wie man eine adäquate Ernährung für eine Verbesserung der Körperkomposition oder den Aufbau von Muskeln plant, bedarf eines Grundverständnisses einiger grundlegender Konzepte. Mein Ziel besteht nicht darin, Dir einen umfassenden Kurs bezüglich jeder einzelnen Komponente eines guten Ernährungsprogramms zu geben. Stattdessen hoffe ich Dir genug Informationen geben zu können, so dass Du dazu in der Lage sein wirst, einen Ernährungsartikel zu lesen oder ein Ernährungsprogramm zu planen, ohne dass Du das Gefühl hast Dich in einem fremden Land verlaufen zu haben.

Protein

Jedes Gramm Protein liefert vier kcal. Das Wort Protein kommt aus dem Griechischen und bedeutet „das erste“ oder “von primärer Bedeutung”. Für Bodybuilder und Kraftsportler ist dieser Nährstoff von primärer Bedeutung, weil Proteine unter anderem die Bausteine des Muskelgewebes sind. Protein wird im Körper in Aminosäuren aufgebrochen und diese Aminosäuren werden durch einen Prozess namens Proteinsynthese oder Muskelanabolismus (was von einem anderen griechischen Wort stammt, das „aufbauen“ bedeutet) in Muskelgewebe umgewandelt.

Proteine (Aminosäuren) machen den größten Teil des festen Teils eines Muskels aus. Etwa 20 bis 25% der Muskeln bestehen aus Protein, 70% sind Wasser und andere Flüssigkeiten und die verbleibenden 5 bis 10% bestehen aus Muskelglykogen, Mineralstoffe, intramuskulären Fettsäuren und anderen Elementen. Du musst Dir diese Verhältnisse nicht im Detail merken. Es reicht aus, wenn Du Dich daran erinnerst, dass Protein der wichtigste Nährstoff für ein Muskelwachstum ist. Kein Protein – keine Muskeln.

Wie viel Protein wird für ein maximales Muskelwachstum benötigt?

Gute Frage. Studien haben wieder und wieder gezeigt, dass eine hohe Proteinzufuhr mit einer positiveren Stickstoffbilanz und einer höheren Proteinsyntheserate in Verbindung steht. Mit anderen Worten gilt, dass Du umso mehr Muskeln aufbaust, je mehr Protein Du isst.

Das Ganze ist jedoch nicht ganz so einfach. Irgendwann kommt das Gesetz der sinkenden Erträge zum tragen. Sobald Du die maximale Menge an Protein erreichst, die Dein Körper für den Aufbau von Muskeln verwenden kann, wird jegliche zusätzliche Proteinzufuhr die Rate Deines Muskelaufbaus nicht weiter erhöhen.

Das ist Scheiße, oder? Wäre es nicht toll, wenn alles, was wir tun müssten, um Muskeln aufzubauen, der Verzehr von tonnenweise Protein wäre? Wir wären innerhalb von kürzester Zeit alle 115 Kilo schwere definierte Monster! Selbst die Frauen! Traurigerweise werden wir durch unsere natürliche Biochemie limitiert, wenn es darum geht dazu in der Lage zu sein, Protein (Aminosäuren) zu verwenden, um Muskeln aufzubauen.

Die Proteinsynthese (die Verwendung von Protein für den Aufbau von Muskeln) hängt stark von unseren Hormonen ab. Hormone sind chemische Botenstoffe, die in unserem Körper zirkulieren und dafür verantwortlich sind, dass unser Körper „Dinge tut.“ Eines dieser „Dinge“ ist die Synthese von Protein. Die Hormone, die hauptsächlich für die Anregung dieses Prozesses sind, umfassen Testosteron (das männliche Hormon), Wachstumshormone, Insulin-like Growth Factor 1 (IGF-1), Insulin und Kortisol.

Testosteron erhöht die Proteinsynthese direkt und erlaubt es Dir hierdurch, das Protein, das Du gerade gegessen hast, effektiv zu nutzen. Je mehr Testosteron Du in deinem Körper hast, desto mehr Protein kannst Du in Muskeln umwandeln. Dies ist der Grund dafür, dass Bodybuilder und andere Sportler injizierbares Testosteron oder synthetische Hormone (Steroide) verwenden: durch eine künstliche Erhöhung ihrer Hormonspiegel erhöhen sie die Kapazität ihres Körpers Protein für den Aufbau von Muskeln zu verwenden.

Einige Menschen verfügen von Natur aus über höhere Testosteronspiegel als andere, was es ihnen erlaubt schneller als andere Muskeln aufzubauen, was insbesondere dann gilt, wenn sie mehr Protein konsumieren. Aber Tatsache ist folgendes: wenn Du keine anabolen oder androgenen Steroide verwendest (und als Anfänger solltest Du dies besser nicht tun), dann verfügt Dein Körper nur über eine begrenzte Kapazität Protein für den Muskelaufbau zu verwenden und Testosteron ist der primäre limitierende Faktor.

Du wirst jetzt vielleicht fragen, was mit Wachstumshormonen ist. Man könnte sich vorstellen, dass eine Substanz, die als „menschliches Wachstumshormon“ bezeichnet wird, Menschen wachsen lässt. Nun, dies ist auch der Fall, wenn Du ein Kind bist, aber Wachstumshormone besitzen bei Erwachsenen nur eine milde anabole Wirkung, was bedeutet, dass Wachstumshormone Deine Kapazität Muskeln aufzubauen nur geringfügig erhöhen. Das Hormon IGF-1 ist jedoch hoch anabol. IGF-1 und Wachstumshormone werden in Schüben produziert (die IGF-1 Produktion folgt auf einen Schub der Wachstumshormonproduktion). Wie bei anderen Hormonen variiert auch bei diesen Hormonen die produzierte Menge von Person zu Person und dies kann zu einem limitierenden Faktor werden, wenn es um den Aufbau von Muskeln geht.

Insulin wird häufig als das anabolste Hormon bezeichnet. Dies hängt damit zusammen, dass seine Hauptfunktion darin besteht, den Speichereinheiten des Körper zu sagen, dass sie sich öffnen, Zeug einsaugen und es speichern sollen. Die Hauptspeichereinheiten des Körpers sind Muskeln, Leber und Fettzellen und das „Zeug“, das gespeichert wird, sind die Nährstoffe, die wir essen (Protein, Kohlenhydrate, Fett, usw.). Insulin öffnet diese Speichereinheiten, aber jede hiervon weist ihren eigenen Grad an Empfindlichkeit gegenüber Insulin auf. Je empfindlicher eine Speichereinheit ist, desto leichter wird sie sich öffnen und Nährstoffe speichern.

In einer idealen Welt würden unsere Muskelzellen superempfindlich auf Insulin reagieren, während unsere Fettzellen nur eine geringfügige Empfindlichkeit gegenüber Insulin aufweisen würden. Dies würde Muskelzuwächse sicherlich fördern und Fettzuwächse minimieren. Im Grunde genommen wird Dein Muskelaufbaupotential umso größer ausfallen, je empfindlicher Deine Muskelzellen auf Insulin reagieren. Je empfindlicher Deine Fettzellen auf Insulin reagieren, desto größer wird Dein Schwabbelaufbaupotential ausfallen.

Wir werden später auf dieses Konzept zurückkommen, aber für den Augenblick ist es ausreichend, wenn Du Dir merkst, dass Du umso mehr Aminosäuren in Deinen Muskelzellen speichern und somit umso mehr neues Muskelgewebe aufbauen kannst, je empfindlicher Deine Muskeln auf Insulin reagieren.

Kommen wir zu Kortisol

Bei Kortisol handelt es sich um ein Hormon, das den Muskelaufbau hemmt. Doch nicht nur das – es kann sogar Deine Muskelmasse reduzieren. Kortisol ist das, was wir als kataboles Hormon bezeichnen. Seine Rolle besteht darin, Nährstoffe zu mobilisieren (sie aus den Speichereinheiten freizusetzen) so dass der Körper mehr Energie produzieren kann. Dies umfasst auch die Muskeln: Kortisol kann Muskelgewebe in Aminosäuren aufbrechen, welche dann von der Leber in Zucker (Glukose) umgewandelt werden können, der als schnell verfügbare Energiequelle dient. Dies ist das, was wir als Katabolismus (klingt wie Kannibalismus) bezeichnen. Katabolismus ist das Gegenteil von Anabolismus und für einen Bodybuilder ist das etwas Schlechtes. Es scheint also so, als ob Kortisol ein schlechtes Hormon wäre.

Nun, ja und nein. Kortisol ist während des Trainings sogar notwendig, da es bei der Energieproduktion hilft und die Kapazität des Körpers steigert, mit körperlichem Stress zurecht zu kommen. Wenn die Kortisolspiegel jedoch nach einer Trainingseinheit chronisch erhöht bleiben, dann verbleibt der Körper in einem katabolen Zustand, anstatt in einen anabolen (den Muskelaufbau fördernden) Zustand zu gelangen. Dies geschieht häufig, wenn Menschen unter starkem Stress stehen. Kortisol ist ein Stresshormon, es wird ausgeschüttet, wenn die Stresslevel steigen. Menschen, die einer großen Menge an Stress ausgesetzt sind, werden es deshalb schwerer haben, eine Menge Protein für den Aufbau von Muskeln zu verwenden, da sich ihr Körper in einem konstanten Zustand des Abbaus und nicht des Aufbaus befindet.

Wie Du siehst wird der Verzehr von Tonnen von Protein nicht notwendigerweise bedeuten, dass Du mehr Muskeln aufbaust. Eine übermäßige Proteinzufuhr kann außerdem einen anderen Nachteil besitzen: wenn Protein der dominante Nährstoff Deiner Ernährung ist, dann läufst Du Gefahr, dass sich Dein Körper an die Verwendung von Protein als primäre Energiequelle anpasst. Wenn dies geschieht, dann wird Dein Körper mehr Protein zum Zweck der Energieversorgung verbrennen, was zur Folge hat, dass weniger Protein für Muskelaufbauzwecke zur Verfügung steht. Der Trick besteht darin, Deine Proteinzufuhr bis zu dem Punkt zu erhöhen, an dem Du die maximale Menge für ein optimales Muskelwachstum erreichst.

Wie viel ist das genau? Wie Du wahrscheinlich inzwischen verstanden hast, ist dies eine sehr individuelle Sache. Die meisten steroidfreien Trainierenden werden jedoch von einer Proteinzufuhr im Bereich zwischen 2,7 und 3,3 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht profitieren. Mehr als dies wird wahrscheinlich nicht zu weiteren Zuwächsen führen. Protein findet sich primär in tierischen Produkten wie Fleisch, Fisch, Meeresfrüchten, Eiern, Milch und Käse wieder. Und um sicher zu stellen, dass Du ausreichend qualitativ hochwertiges Protein bekommst, kannst Du auch auf ein hochwertiges Proteinpulver zurückgreifen.

Kohlenhydrate

Kohlenhydrate sind der erste der beiden Energienährstoffe. Jedes Gramm Kohlenhydrate liefert 4 kcal. Die Hauptfunktion von Kohlenhydraten im Körper besteht darin, eine schnelle Energiequelle für körperliche und mentale Arbeit zu liefern. Kohlenhydrate können in einer von den drei Hauptspeichereinheiten des Körpers gespeichert werden: in den Muskeln und der Leber in Form von Glykogen, aber auch in Form von Körperfett. Kohlenhydrate sind unter den meisten Umständen die bevorzugte Energiequelle des Körpers. Wenn also ausreichende Mengen an Kohlenhydraten in der Ernährung vorhanden sind, dann wird es schwer, den Körper dazu zu zwingen, Fett als Energiequelle zu verwenden. Mit anderen Worten ausgedrückt wird Dein Fett bleiben wo es ist, wenn Du viele Kohlenhydrate isst.

Kohlenhydrate verursachen außerdem die stärkste Insulinausschüttung von allen drei Makronährstoffen (Protein, Kohlenhydrate, Fett). Die Erhöhung der Blutzuckerspiegel (Kohlenhydrate sind Zucker) ist der primäre Stimulus für eine Insulinausschüttung. Dies kann sowohl ein Vorteil, als auch ein Nachteil sein: Insulin hilft dabei, Protein und Kohlenhydrate in die Muskeln zu transportieren (was etwas Gutes ist), aber es kann auch eine Fettspeicherung anregen (was weniger gut ist). Darüber hinaus ist es, so lange die Insulinspiegel erhöht sind unter normalen Umständen nahezu unmöglich eine Freisetzung von Fettsäuren aus den Fettzellen anzuregen. Dies bedeutet, dass ein Fettabbau nahezu unmöglich ist, so lange die Insulinspiegel erhöht sind. Erinnere Dich daran, dass erhöhte Insulinspiegel Deinen Körper in einen Speichermodus versetzen.

Eine Erhöhung der Insulinspiegel ist also unter bestimmten Umständen etwas Gutes (wenn Du Nährstoffe so schnell wie möglich in Deine Muskeln schleusen musst), aber während der meisten Zeit sind erhöhte Insulinspiegel nicht wünschenswert. Die einzigen beiden Zeiten, zu denen Du eine Menge Kohlenhydrate essen solltest (und hierdurch die Insulinspiegel erhöhst), sind zum Frühstück und direkt nach dem Training.

Nach dem Aufwachen wird Dir die Erhöhung der Insulinspiegel durch das Frühstück dabei helfen, den katabolen (muskelabbauenden) Zustand zu beenden, der durch acht oder mehr Stunden des Fastens zustande kommt. Nach dem Training wird eine Erhöhung der Insulinspiegel schnell Nährstoffe in die Muskeln transportieren. Dies wird die Regeneration und den Muskelaufbauprozess einleiten, während gleichzeitig die Aktionen von Kortisol beendet werden. Du solltest jedoch im Hinterkopf behalten, dass die Menge an Kohlenhydraten, die Du zu diesen Zeiten zu Dir nehmen solltest, abhängig von Deinen Zielen und Deinem Körperfettanteil stark variieren wird.

Jede andere Zeit stellt keine gute Zeit für den Verzehr signifikanter Mengen von Kohlenhydraten dar, da die resultierende Erhöhung der Insulinspiegel einen negativen Einfluss auf Deine Körperkomposition besitzen wird. Deine Insulinspiegel bleiben nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit für bis zu 4 bis 5 Stunden erhöht, was den Fettabbau für diese Zeitspanne zum Stillstand bringen kann. Eine zuckerreiche Mahlzeit wird also nicht nur neues Fett zu Deinen Fettdepots hinzufügen, sondern auch effektiv eine Verwendung von Fett verhindern, was Dich in eine Fett speichernde Maschine verwandeln wird.

Auch wenn Kohlenhydrate die bevorzugte Energiequelle Deines Körpers darstellen, sind Kohlenhydrate nicht auf die gleiche Art und Weise essentiell wie viele Aminosäuren und Fettsäuren. Dies bedeutet, dass Dein Körper selbst bei einer Ernährung völlig ohne Kohlenhydrate korrekt funktionieren könnte – der Körper würde sich an andere Energiequellen anpassen und weiter gut funktionieren.

Es gibt viele Arten von Kohlenhydraten. Ohne zu tief ins Detail zu gehen, sollte erwähnt werden, dass jedes Kohlehydrat von reinem Zucker bis hin zu Vollkornweizen im Körper in Glukose umgewandelt wird. Der Hauptunterschied besteht in der Geschwindigkeit, mit der diese Kohlenhydrate in Glukose umgewandelt werden. Je schneller ein Kohlenhydrat in Glukose umgewandelt wird, desto stärker wird die Insulinausschüttung ausfallen (weil mehr Glukose auf einmal in den Blutkreislauf gelangt). Die Geschwindigkeit mit der ein Kohlenhydrat (oder jedes andere Nahrungsmittel) den Blutzucker erhöht, wird durch den glykämischen Index (GI) gemessen. Jedem Nahrungsmittel kann ein GI Wert zugeordnet werden und je höher dieser Wert ausfällt, desto schneller erhöht dieses Nahrungsmittel die Blutzuckerspiegel. Auch wenn diese Angaben nicht perfekt akkurat sind, geben sie doch einen Hinweis darauf, wie stark ein gegebenes Nahrungsmittel die Insulinproduktion beeinflussen wird. Du musst hieraus jedoch keine Wissenschaft machen. Wenn Dein Ziel darin besteht, Deine Körperkomposition zu verbessern, dann gelten folgende Regeln:

  • Kohlenhydrate, die ein Muss darstellen: grünes Gemüse (Brokkoli, Gurke, Spinat, Sellerie, Spargel, Kopfsalat, usw.)
  • Kohlenhydrate, die verzehrt werden können: anderes Gemüse (außer Kartoffeln), Beeren (Blaubeeren, Himbeeren, Erdbeeren, Johannisbeeren, usw.)
  • Kohlenhydrate für den gelegentlichen Verzehr: anderes Obst
  • Kohlenhydrate, die eher selten gegessen werden sollten: brauner Reis, Vollkornbrot, Vollkornnudeln, Grießbrei, Kartoffeln, Yams
  • Kohlenhydrate, die gemieden werden sollten: Weißbrot, Nudeln, Haferflocken
  • Kohlenhydrate, die gemieden werden müssen: Kekse, Kuchen, Süßigkeiten und andere zuckerhaltige Nahrungsmittel

Fett

Jedes Gramm liefert 9 kcal. Lasse mich zuerst erwähnen, dass Fett nichts Schlechtes ist. Zumindest sind nicht alle Fette schlecht. Die „guten“ Fette sind die essentiellen Fettsäuren – Fettsäuren, die Dein Körper nicht selbst herstellen kann, die er aber für eine optimale Funktion benötigt. Diese Fette müssen über die Nahrung oder in Form von Supplements zugeführt werden. Diese essentiellen Fettsäuren fallen in zwei grobe Kategorien: Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren. Die meisten Menschen nehmen über ihre Nahrung reichlich Omega-6 Fettsäuren zu sich, was insbesondere dann gilt, wenn sie viele tierische Proteinquellen zu sich nehmen. Ein Mangel an Omega-3 Fettsäuren ist in den USA und Europa jedoch weit verbreitet, was primär daran liegt, dass der Fischkonsum im Allgemeinen recht niedrig ist. Omega-3 Fettsäuren – insbesondere die so wichtigen Fettsäuren DHA und EPA – besitzen zahlreiche Vorzüge für die Gesundheit und den Aufbau eines muskulösen Körpers.

Omega-3 Fettsäuren

  • Erhöhen die Insulinsensitivität, was positive Auswirkungen auf sowohl Muskelaufbau (Förderung des Nährstofftransports zu den Muskeln), als auch Fettabbau (Reduzierung der Menge von Nährstoffen, die als Fett gespeichert werden) besitzt.
  • Erhöhung der Verwendung von Körperfett als Energiequelle – insbesondere während des Trainings.
  • Verbesserung von Regeneration und Funktion des Nervensystems.
  • Verbesserung der Herz- Kreislauf Gesundheit durch eine Verbesserung des Blutflusses, eine Reduzierung der Triglyzeridspiegel und eine Reduzierung der Bildung von Plaques und Blutgerinnseln.
  • Reduzierte Entzündungen und Förderung der Heilung.

Neben den Vorzügen, die mit Omega-3 Fettsäuren in Verbindung gebracht werden, besitzt ein Fettkonsum noch weitere Vorzüge. Einer der Hauptvorzüge besteht in einer Erhöhung der Testosteronproduktion. Cholesterin ist das Rohmaterial für die Produktion unseres Lieblingshormons Testosteron. Wenn Du nicht mindestens 20% Deiner Gesamtkalorien in Form von Fett zu Dir nimmst, dann kann Deine Testosteronproduktion sinken. Und wie Du inzwischen wissen solltest, bedeutet weniger Testosteron auch weniger Muskeln.

Ich empfehle nicht, dass Du Butter und Schmalz mit beiden Händen in Dich hineinstopfst oder becherweise Sahne trinkst – ich möchte Dich nur daran erinnern, dass eine zu starke Reduzierung Deiner Fettzufuhr Deine Muskelaufbauziele ernsthaft sabotieren kann.

Fett wird außerdem für sie Absorption von mehreren Vitaminen (A, D, E und K) benötigt, welche für eine optimale Gesundheit benötigt werden. Wenn Deine Fettzufuhr zu niedrig ausfällt, dann kann es sein, dass Du einen Mangel bezüglich eines oder mehrerer dieser Vitamine entwickelst.

Die Basisstoffwechselrate (BMR)

Deine Basisstoffwechselrate beschreibt die Menge an Energie, die Dein Körper innerhalb von 24 Stunden verbrennt, während Du absolut nichts tust. Wenn Du 24 Stunden lang auf der Couch sitzen und fernsehen würdest, dann würdest Du diese Menge an Kalorien verbrennen. Es ist möglich, die Basisstoffwechselrate durch eine Formel abzuschätzen. Dies ist natürlich nicht zu 100% akkurat, aber diese Formel kann Dir eine recht Gute Idee davon geben, was Dein Körper braucht, um zu funktionieren.

Diese Formeln sehen folgendermaßen aus:

  • Männer: BMR = 66 + (13,7 x Gewicht in kg) + (5 x Größe in cm) — (6,8 x Alter)
  • Frauen: BMR = 655 + (9,6 x Gewicht in kg) + (1,7 x Größe in cm) — (4,7 x Alter)

Nehmen wir als Beispiel einen 29 Jahre alten Mann, der 175 cm groß ist und 94 Kilo schwer ist:

  • BMR = 66 + (13,7 x 94) + (1,7 x 175) — (6,8 x 29)
  • BMR = 66 + 1287 + 297 — 197
  • BMR = 1453 kcal

Dieser Mann würde 1453 kcal innerhalb von 24 Stunden verbrennen, während er absolut nichts tut. Abhängig von Deinen täglichen Aktivitäten wird Dein tatsächlicher täglicher Energieverbrauch, d.h. die Menge an Kalorien, die Du im Lauf eines Tages verbrennst, variieren. Du kannst diese Menge durch das Multiplizieren Deiner Basisstoffwechselrate mit einem Aktivitätsfaktor abschätzen.

  • 0: untätig (Du tust nichts außer fernsehen und Kartoffelchips essen) 
  • 1,2: sehr leichte Aktivitäten (Schreibtischjob, kein Training, etwas gehen)
  • 1,4: leichte Aktivitäten (kein Training, ein Beruf, der etwas leichte körperliche Arbeit umfasst)
  • 1,6: moderate Aktivität (die meisten von uns: ein körperlich nicht fordernder Job, aber regelmäßiges Training)
  • 1,8 hohe Aktivität (tägliches Training und ein körperlich aktiver Job oder Lebensstil)
  • 2,0: sehr hohe Aktivität (zweimal tägliches Training, Sport + Training oder Training und ein körperlich sehr fordernder Job)

Wenn in unserem Beispiel unser 1453 kcal Mann moderat aktiv ist, dann würde sein täglicher Gesamtkalorienverbrauch bei etwa 2324 kcal (1453 * 1,6) liegen. Dies bedeutet, dass er 2324 kcal pro Tag konsumieren muss, um den Status Quo aufrecht zu erhalten (weder Gewicht aufbauen noch abnehmen).

Du solltest Dich daran erinnern, dass es sich hierbei nur um ungefähre Werte handelt. Es ist besser als raten, aber es ist nur bei „normalen“ Personen wirklich präzise. Wenn Du z.B. ein Mesomorph bist (von Natur aus sehr muskulös und schlank), dann neigt diese Formel dazu, Deinen Kalorienverbrauch um etwa 10% zu unterschätzen. Es handelt sich immer noch um eine brauchbare Formel, die jedoch unter Umständen ein paar Anpassungen benötigt.

Ein anderer Weg Deinen Gesamtkalorienverbrauch zu bestimmen besteht darin, eine Woche lang alles aufzuschreiben, was Du isst und dann Deine Kalorienzufuhr zu berechen. Wenn Du während dieser 7 Tage weder Gewicht aufgebaut noch verloren hast, dann hast Du im Grunde genommen genauso viele Kalorien zu Dir genommen, wie Du verbraucht hast. Auch wenn diese Methode etwas präziser ist, kann sie wirklich nervig sein, weshalb die meisten Menschen bei der Berechnung über eine Formel bleiben und ihre Kalorienzufuhr abhängig davon, wie ihr Körper reagiert, anpassen.

Von Christian Thibaudeau | 11/05/07
Quelle: https://www.t-nation.com/diet-fat-loss/nutrition-for-newbies-1

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6 Strategien für eine Verbesserung der Insulinsensitivität

In diesem Artikel werde ich sechs Strategien beschreiben - fünf Nährstoffe und eine elegant einfache Ernährungsstrategie - die Dir dabei helfen werden, Deine Insulinsensitivität zu verbessern.

Ich glaube daran den Leuten zu erklären, warum es Sinn macht, etwas zu tun, anstatt ihnen einfach zu sagen, dass sie etwas tun sollten. Deshalb möchte ich kurz darauf eingehen, was es bedeutet, über eine gute Insulinsensitivität zu verfügen. Hierdurch wirst Du mit dem Wissen "bewaffnet" sein, das Dir dabei helfen wird, vernünftige Ernährungsentscheidungen zu treffen.

 

Was genau versteht man unter Insulinsensitivität?

Was haben Türsteher und Insulin gemeinsam?

Türsteher und Insulin machen so ziemlich dasselbe. Erlaube mir, dies näher zu erklären.

Die Zellen, aus denen Dein Körper besteht, sind so ähnlich wie Nachtclubs - einige empfangen jeden mit offenen Armen, während andere recht exklusiv sind und man jemanden kennen muss, um hineinzukommen.

Als ich zu meiner College Zeit als Türsteher jobbte, erkannte ich schnell, dass einer der Vorzüge in der Aufmerksamkeit war, die ich von einigen Mädels bekam, die wussten, dass ich sie und ihre Freunde umsonst und ohne langes Warten in der Schlange in den Club bringen konnte.

Da ich offensichtlich nicht jeden hereinlassen konnte, ohne dass dieser zahlen musste, musste ich die schwere Entscheidung treffen, wem ich diesen VIP Status zugestehen konnte und wem ich sagen musste, dass ich ihm leider nicht helfen kann.

Unsere Muskelzellen sind recht wählerisch, wenn es darum geht, wen sie hereinlassen. Nährstoffe, die im Blutkreislauf zirkulieren, können nicht einfach sagen "Hey, ich werde mal in die Muskelzelle schwimmen und schauen, was so abgeht." Nein, so funktionieren Muskeln nicht.

Um in eine Muskelzelle zu gelangen, kann es wirklich helfen, wenn Du Insulin auf Deine Seite ziehen kannst. Wenn Du dies schaffst, dann kannst Du Dir ziemlich sicher sein Eintritt zu erlangen, da Insulin so etwas wie der oberste Türsteher in einem Club ist. Wenn Du mit Insulin auf Du und Du bist, dann bist Du praktisch schon drinnen.

Auch wenn Türsteher notorisch kaltschnäuzig sind, haben auch sie menschliche Gefühle. Wenn Du auf einen Türsteher triffst, nachdem ihn seine Stripper Freundin gerade betrogen hat, wird er mit größerer Wahrscheinlichkeit weniger empfänglich für Dein Verlangen nach Eintritt sein, wodurch es schwerer wird, in den Club zu gelangen.

Wenn Du hingegen auf ihn triffst, nachdem sein Lieblingsteam gerade den Superbowl gewonnen hat, wird er wahrscheinlich freundlicher sein und Dich und Deine Freunde eher ohne Eintritt in den Club lassen.

Wenn Du diese Türsteher Analogie verstehst, dann wirst Du auch das Thema Insulinsensitivität verstehen. Sensible Türsteher lassen mehr Menschen in den Club. Empfindliche Insulinrezeptoren lassen mehr Nährstoffe (z.B. Glukose, Aminosäuren, Kreatin) in Deine Muskelzellen, um die anabole Party steigen zu lassen.

Werfen wir mit diesem fundamentalen Verständnis einen Blick auf fünf Wege, zur Maximierung Deiner Insulinsensitivität.

 

1 – Chrom

Wenn Du schon ein paar Jahre Kraftsport betreibst und Dich in diesem Bereich etwas auskennst, dann mag Chrom auf den ersten Blick vielleicht etwas Old School wirken, doch nur weil etwas nicht neu ist, bedeutet dies nicht, dass es nicht effektiv ist.

Es konnte wiederholt gezeigt werden, dass eine Supplementierung mit Chrom Insulinsensitivität und Glukosetoleranz verbessern. Diese Wirkung geht so weit, dass bei vielen Menschen sogar eine Diabeteserkrankung vom Typ 2 geheilt werden kann (1). Dies hängt damit zusammen, dass ein Chrommangel zur Entwicklung von Diabetes vom Typ 2 führen kann.

Chrom steht so sehr mit der Insulinsensitivität und der Glukosetoleranz in Zusammenhang, dass einige Ernährungsexperten Chrom als Glucose Tolerance Factor (GTF) bezeichnen.

Dosierungen zwischen 200 und 600 mcg pro Tag scheinen sowohl sicher, als auch effektiv zu sein.

Wie bei jedem Mineralstoff und Spurenelement kann die Einnahme zu großer Mengen zu Problemen führen. Aus diesem Grund solltest Du auf keinen Fall der "mehr ist besser" Mentalität verfallen, wenn es um eine Supplementierung mit Chrom oder anderen Mineralstoffen geht.

Ich neige dazu, bei einer Supplementierung mit Chrom (und jedem anderen Mineralstoff oder Spurenelement) einen Ansatz zu verwenden, der vom gesunden Menschenverstand inspiriert wird - wenn Du es eine Zeit lang nicht verwendet hast, dann wirst Du mit größerer Wahrscheinlichkeit einen Mangel aufweisen. Es macht dann Sinn, diese ernährungstechnische Lücke zu füllen, indem Du es als Supplement einnimmst - temporär vielleicht sogar in einer Dosierung, die sich am oberen Ende der Skala befindet.

Nach ein paar Wochen der Supplementierung solltest Du die Dosierung dann so weit reduzieren, dass sie sich am unteren Ende der Skala befindet, da es Dir jetzt lediglich um eine Aufrechterhaltung gesunder Spiegel geht.

Des weiteren solltest Du in Betracht ziehen, von Zeit zu Zeit eine Einnahmepause einzulegen, während der Du kein Chrom supplementierst. Ich finde, dass es gut funktioniert, eine solche Einnahmepause während des Urlaubs einzulegen. Hierdurch wird auch das Reisen etwas einfacher und Du kannst Deinem Körper eine Supplement Pause gönnen.

Was die unterschiedlichen Formen von Chrom angeht sind sich Experten darüber einig, dass auch wenn das weit verbreitete Chromium Picolinate eine brauchbare Darreichungsform darstellt, die Aminosäure Chelate von Chrom, bei denen Chrom an eine Aminosäure gebunden vorliegt, die beste Darreichungsform darstellt, da diese Aminosäurebindung die Absorption von Chrom im Körper fördert.

 

2 – Vanadium

Vanadium ist ein anderer Old School Mineralstoff, der bei der Optimierung der Glukosetoleranz eine wichtige Rolle spielt (2).

Ich erinnere mich noch daran, als ich in den Neunzigern erstmals Vanadium einnahm. Damals gab es einen regelrechten Hype um Vanadium und seine Fähigkeit, einen massiven, förmlich die Haut sprengenden Pump hervorzurufen. Ich war zunächst extrem skeptisch, aber ich muss zugeben, dass ich von der Wirkung beeindruckt war.

Ohne irgendetwas anderes verändert zu haben, bemerkte ich nach ein paar Tagen der Supplementation mit Vanadyl Sulfat im Fitnessstudio einen deutlich besseren Pump und meinem Trainingspartner, der auch Versuchskaninchen spielte, erging es nicht anders. Es war so, als ob meine Muskeln mehr Glykogen speicherten.

Als ich später mehr über die zu Grunde liegenden wissenschaftlichen Hintergründe lernte, erkannte ich, dass ich wahrscheinlich aufgrund einer Verbesserung meiner Insulinsensitivität als Resultat der Einnahme von Vanadium mehr Muskelglykogen speicherte.

Ich muss jedoch sagen, dass ich niemals wieder diese nahezu sofortige Steigerung meines Trainingspumps verspürte, wenn ich danach wieder mit Vanadium supplementierte. Rückblickend ergibt dies einen Sinn und erklärt auch, warum einige Menschen auf Vanadium schworen, während andere nicht wirklich etwas spürten.

Wenn Du unter einem Vanadiummangel – insbesondere einem schweren Mangel – leidest, dann wirst Du mit großer Wahrscheinlichkeit die positiven Wirkungen einer Supplementation verspüren. Wenn Du hingegen keinen Vanadium Mangel aufweist – oder zumindest keinen schweren Mangel – dann wirst Du wahrscheinlich nicht viel – oder überhaupt nichts – spüren.

Ich kann mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass ich, als ich zum ersten Mal Vanadium einnahm, unter einem deutlichen Mangel litt. Als ich diesen Mangel ausglich, konnte ich die Resultate hiervon förmlich spüren.

Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass ich niemals wieder über einen längeren Zeitraum kein Vanadium einnahm, war es unwahrscheinlich, dass ich eine deutliche Wirkung verspüren würde – was in Wirklichkeit etwas Gutes ist.

Bei vielen Supplements wie z.B. Vitamin C oder Vitamin D wissen wir, dass sie Vorzüge mit sich bringen, auch wenn wir sie nicht förmlich wirken spüren können. Ich glaube, dass dies auch bei Vanadium der Fall ist.

Ich persönlich nehme im Allgemeinen 60 bis 100 mcg Vanadium pro Tag in Form von cheliertem Vanadium zu mir. Diese Dosierung scheint in Kombination mit regelmäßigen Supplement Einnahmepausen konservativ genug zu sein, um eine potentielle Toxizität zu verhindern, aber trotzdem eine gute Insulinsensitivität aufrecht zu erhalten.

 

3 – Zimt

Wenn Du so wie ich bist, dann wird die Nachricht, dass Zimt eine recht potente Glukose kontrollierende Wirkung besitzt (3), nicht besonders beeindruckend sein. „Hmmm...das ist ganz nett“ wird die Art von Reaktion hierauf sein, von der ich spreche.

Aber stelle Dir für einen Moment vor, dass Du gerade von einem brandneuen Supplement namens CGM1029 gehört hättest, dass es dabei hilft, Nährstoffe bevorzugt in die Skelettmuskulatur und weg vom Fettgewebe zu transportieren.

Das klingt interessanter!

Nur weil etwas neu und rar ist und von einem pharmazeutischen Unternehmen verkauft wird, bedeutet nicht, dass wir es nicht aufregend finden sollten. Wir sollten aber auch nicht zulassen, dass die „langweilige“ Natur von Zimt uns daran hindert, seine enormen Vorzüge zu erkennen.

Auch wenn ich Deiner Logik nicht widersprechen würde, wenn Du Dich dazu entschließt, Zimt Kapseln einzunehmen, während ich guten alten Zimt verwende, bevorzuge ich die altmodische Art und Weise – in meinen Haferflocken und mit anderen Nahrungsmitteln.

(Überraschenderweise schmeckt Zimt auf einem Hackbraten wirklich gut. Ich weiß, dass das wirklich seltsam klingt, aber tue diese Idee nicht ab, bevor Du es nicht probiert hast.)

Da es sich bei Zimt nicht um einen Mineralstoff handelt, denke ich nicht, dass es so wichtig ist, Zimt zyklisch zu verwenden. Aber ich tendiere im Zweifelsfall immer zu Mäßigung.

 

4 – Alpha Liponsäure

Alpha Liponsäure, kurz ALA – nicht zu verwechseln mit der Omega 3 Fettsäure Alpha Linolensäure – ist ein wahrlich toller Nährstoff.

ALA unterstützt nicht nur die Aufrechterhaltung (oder Verbesserung) der Insulinsensitivität, sondern agiert auch als potentes Antioxidans. Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass ALA nahe dran ist, ein echter Supplement Superheld zu sein.

Wenn Du Dir jedoch Studien zu ALA (alias Thioctsäure) ansiehst, dann wirst Du herausfinden, dass einige dieser Studien auf eine mehr neutrale Wirkung hindeuten, während andere erstaunliche Vorzüge zu zeigen scheinen. Nun, wie sich herausstellt, gibt es zwei natürlich vorkommende Isomere (R-ALA und L-ALA), wobei das R Isoimer das wirkungsvollere zu sein scheint (4).

Aus diesem Grund solltest Du, wenn Du mit ALA supplementieren möchtest, darauf achten, dass Du R-ALA verwendest

Anmerkung: Während sich mein wissenschaftliches Verständnis der Ernährung weiterentwickelt, versuche ich vermehrt, mir Nährstoffsynergien zu Nutze zu machen und weniger einzelne, isolierte Inhaltsstoffe zu verwenden.

Wie bei Zimt mache ich mir bei R-ALA nicht zu viele Gedanken darüber, zu viel R-ALA einzunehmen, oder es zu häufig zu verwenden, aber ich lege aus Gründen der Vorsicht trotzdem Einnahmepausen ein.

 

5 – Cyanidin 3-Glucosid

Wenn ALA fast ein Supplement Superheld ist, dann ist Cyanidin 3-Glucosid der echte Superstar.

Und Cyanidin 3-Glucosid (alias C3G) ist so bahnbrechend und innovativ, wie es ein Supplement Inhaltsstoff sein kann – an diesem Inhaltsstoff ist nichts Old School!

Cyanidin 3-Glucosid (an Glukose gebundenes Cyanidin) ist ein spezifisches Anthocyanin, das starke physiologische Wirkungen aufweist. Anthocyanine verleihen Obst und Beeren ihre kräftige dunkle Farbe. Auch wenn diese Eigenschaft für uns alles andere als aufregend ist, sind es seine physiologischen Wirkungen umso mehr.

Zuerst einmal scheint C3G antikarzinogene Eigenschaften zu besitzen (6). Auch wenn das Vermeiden von Krebs vielleicht nicht zu Deinen guten Vorsätzen für das neue Jahr gehört, denke ich, dass Du mir darin zustimmen wirst, dass alles, was uns dabei helfen könnte gesund zu bleiben, ein Bonus ist.

Und hier beginnen die Dinge wirklich interessant zu werden – C3G besitzt recht potente antioxidative und entzündungshemmende Wirkungen.

Das alleine wäre bereits ein toller Gesundheitsvorzug, aber C3G besitzt entzündungshemmende Auswirkungen auf die Fettzellen. Dies ist toll, da entzündete Fettzellen dazu neigen, falsche Signale zu senden, was unglücklicherweise schrecklich für Deine Körperkomposition ist.

Durch eine Reduzierung der Entzündung und eine Reparatur der fehlerhaften Signale, wird die allgemeine Glukosetoleranz (und die Insulinsensitivität) dramatisch verbessert.

Ich bin mir seit längerer Zeit der zunehmenden Menge an Untersuchungen bewusst, die die positiven Wirkungen von C3G unterstützen, aber es ist das Feedback von Anwendern, das mich wirklich beeindruckt.

Ein Typ, den ich kenne, der C3G eingenommen hat, hat sein Blut untersuchen lassen und sein Nüchternblutzucker war nach 6 Wochen der Einnahme von C3G von 117 – was als prädiabetisch angesehen wird – auf einen normalen und gesunden Nüchternblutzucker von 77 gesunken. Das ist erstaunlich!

Auch wenn wir als Kraftsportler primär aus Gründen der Verbesserung der Körperentwicklung an einer besseren Insulinsensitivität interessiert sind, sollten wir nicht vergessen, dass dieselben Dinge, die dabei helfen können, Diabetes vom Typ II zu verhindern oder zu behandeln, typischerweise auch dabei helfen werden, die Körperkomposition zu verbessern. Dies ist der Grund dafür, dass viele der Ernährungsstrategien, die bei Diabetikern vom Typ 2 helfen, auch bei Bodybuildern und Figurathleten funktionieren.

 

6 – Kohlenhydratmanagement

Eine häufig übersehene Strategie zur Verbesserung der Insulinsensitivität besteht in der Manipulation der Kohlenhydratzufuhr.

Wenn Du Deinen Körper tagein, tagaus mit Unmengen von Kohlenhydraten – und insbesondere hochglykämischen Kohlenhydraten – bombardierst, dann kann dies Deinen Körper gegenüber Kohlenhydraten desensibilisieren. Und dies geschieht über eine Reduzierung der Insulinsensitivität.

Wenn wir auf unsere Türsteher Analogie zurückkommen, dann ist der regelmäßige Verzehr von großen Mengen hochglykämischer Kohlenhydrate, wenn Du Deine Insulinsensitivität verbessern möchtest, in etwa dasselbe, wie mit der Freundin des Türstehers zu schlafen und zu erwarten, dass er Dich umsonst in den Club lässt – es wird nicht geschehen!

Deshalb solltest Du selbst dann, wenn Dein Ziel darin besteht, Muskeln aufzubauen, in Betracht ziehen, Phasen einer kohlenhydratarmen Ernährung einzuplanen. Dies ist eine Strategie, die ich mit großem Erfolg selbst verwendet habe und die sich als so erfolgreich herausgestellt hat, dass sie zu einem festen Bestandteil meiner Ernährungsplanung geworden ist.

Ich bin aus vielen Gründen ein großer Fan zyklischer Ernährungsstrategien – ich bezeichne dies als zyklische Makronährstoffzufuhr. Einer der Gründe hierfür besteht darin, dass eine kohlenhydratarme Ernährung Deinen Körper wieder empfindlicher gegenüber Kohlenhydraten machen kann (5). Wenn Du anschließend wieder mehr Kohlenhydrate isst, wird Dein Körper diese Kohlenhydrate mit größerer Wahrscheinlichkeit als Muskelglykogen speichern, anstatt sie in Deine Fettspeicher zu schleusen.

Selbst wenn Du keine zyklische Makronährstoffzufuhr verwendest, solltest Du zumindest darauf abzielen vernünftige Mengen an Kohlenhydraten mit einem niedrigeren GI zu all Deinen Mahlzeiten zu essen, wobei die Mahlzeit nach dem Training eine mögliche Ausnahme darstellen kann. Dies wird Deine durchschnittliche tägliche Insulinausschüttung reduzieren und im Lauf der Zeit dabei helfen, Deine Insulinsensitivität zu verbessern oder zumindest aufrecht zu erhalten.

 

Bonus Trainingstipp

Der Fokus dieses Artikels liegt auf Ernährungsstrategien zur Verbesserung der Insulinsensitivität, aber es gibt auch einen Trainingstipp, der es wert ist, geteilt zu werden.

Ich weiß nicht, ob dieser Tipp durch wissenschaftliche Untersuchungen bestätigt wurde, aber ich glaube fest daran, dass ein hochvolumiges, die Glykogenspeicher entleerendes Training im Lauf der Zeit die Insulinsensitivität verbessern kann. Lasse mich dies erklären.

Wir wissen durch wissenschaftliche Untersuchungen, dass ein Training mit hohem Volumen die Glykogen Speicherkapazitäten erhöhen kann. Sagen wir also, dass Du normalerweise 350 Gramm Muskelglykogen speichern kannst (was ein realistischer Wert ist).

Nach ein paar Wochen eines Trainings mit hohem Volumen, welches Deine Glykogenreserven erschöpft, werden Deine Muskeln eine bessere Fähigkeit entwickeln Glykogen zu speichern – vielleicht 400 Gramm Glukose in Form von Glykogen.

Diese Anpassung macht Sinn, da sie Deinen Körper besser darauf vorbereitet, den nächsten hochvolumigen Trainingsstimulus durchzustehen. Es macht außerdem Sinn, dass unser Körper gleichzeitig durch eine Verbesserung der Insulinsensitivität eine bessere Fähigkeit entwickelt, Glukose (Kohlenhydrate) zu verwenden.

Und da wissenschaftliche Untersuchungen gezeigt haben, dass ein Widerstandstraining die Insulinsensitivität verbessert, ist es nicht weit hergeholt zu denken, dass ein hochvolumigeres Training mehr dieser Vorzüge mit sich bringen könnte.

Auch wenn ich definitiv ein Fan hochintensiver Trainingsprogramme mit niedrigem Volumen bin, zweifle ich daran, dass diese Deine Insulinsensitivität so stark wie möglich verbessern werden.

Aus diesem Grund empfehle ich, gelegentlich in vernünftigem Umfang etwas hochvolumiges Training in Dein Trainingsprogramm aufzunehmen. Du kannst z.B. bei Sätzen a 10 bis 20 Wiederholungen bleiben und vier bis fünf Sätze von vier bis fünf Übungen pro Muskelgruppe ausführen.

Ja, das ist eine Menge an Volumen, aber das ist das, was notwendig ist, um Deine Muskelglykogenspeicher adäquat zu entleeren und auf die folgende Erhöhung der Glykogenspeicherung vorzubereiten. So lange Du nicht viele dieser Sätze bis zum Muskelversagen ausführst, solltest Du dazu in der Lage sein, ein Übertraining zu vermeiden, so lange Du diese Strategie nicht länger als 8 Wochen in Folge verwendest.

Ich vermute, dass Du, wenn Du Dein Trainingsvolumen auf etwa 20 Sätze pro Muskelgruppe erhöhst und sicherstellst, ausreichende Mengen an Kohlenhydraten zu konsumieren, feststellen wirst, dass sich Deine Muskeln nach ein paar Wochen voller und aufgepumpter anfühlen werden, ohne dass es zu einer Zunahme an Körperfett kommt.

Und diese Wirkung wird noch ausgeprägter ausfallen, wenn Du bisher mit einem niedrigen Volumen trainiert hast.

 

Abschließende Worte

Eine Optimierung der Insulinsensitivität ist definitiv etwas, das es wert ist, sich näher damit zu befassen. Eine bessere Insulinsensitivität wird Dir nicht nur dabei helfen besser auszusehen, sondern auch Deiner Gesundheit zuträglich sein.

Typ und Menge der Kohlenhydrate, die Du konsumierst, zu kontrollieren, ist lediglich ein vernünftiger Gesundheitsratschlag, aber ob Du Dich dafür entscheidest, hier und da zyklisch ein Insulin freundliches Supplement einzustreuen, liegt ganz bei Dir.

Wie auch immer Du Dich entscheiden wirst hoffe ich, dass Dir die Informationen dieses Artikels weitergeholfen haben und Du jetzt über das Wissen verfügst, das Du benötigst, um einige Schritte in die Tat umzusetzen und damit zu beginnen, Deine Insulinsensitivität zu verbessern.

 

Referenzen

  1. Diabetes & Metabolism. 2000, 26, 22-27
  2. J Clin Endo & Metabolism. 2001 Mar;86(3):1410-1717
  3. Diabetes, Obesity, & Metabolism. Dec 2009; Vol11, issue 12, 1100-1113
  4. AJP - Endo July 1, 1997 vol. 273 no. 1 E185-E191
  5. J Am Coll Nutr. 2004 Apr;23(2):177-84
  6. J Biol Chem. 2006 Jun 23;281(25):17359-68. Epub 2006 Apr 17.

Von Clay Hyght

Quelle: https://www.t-nation.com/supplements/6-strategies-for-improved-insulin-sensitivity

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Kreatin: Schwindel oder Basissupplement?
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Kreatin war das eindrucksvollste Supplement des 20. Jahrhunderts, aber inzwischen gibt es eine Menge erfahrene Kraftsportler, die es nicht länger verwenden. Warum? Ist es genauso wie diese Zirkusclown-Trainingshosen aus der Mode gekommen? Oder liegt es daran, dass neue Supplements immer besser als alte Supplements sind? Oder hat sich Kreatin als lediglich mittelmäßiges Supplement oder sogar als Schwindel herausgestellt?

Es ist an der Zeit einen weiteren Blick auf dieses ikonenhafte Supplement zu werfen und zu sehen, was wir seit seiner Markteinführung über Kreatin gelernt haben und – was noch wichtiger ist – ob diese alte Waffe es immer noch wert ist, Teil Deines Supplement Arsenals zu sein.

1 – Was wird Kreatin kraftmäßig für mich tun?

Kreatin wird in den Muskelzellen in Form von Phosphokreatin gespeichert und liefert eine Phosphatgruppe, um ATP während hochintensiver Kontraktionen zu regenerieren, wodurch Deine Kapazität hochintensive anaerobe wiederholte Arbeit auszuführen um etwa 15% steigt. Dies bedeutet, dass Du bei jedem gegebenen Satz dazu in der Lage sein solltest, ein oder zwei zusätzliche Wiederholungen mit zusätzlichem Gewicht auszuführen, was alles andere als kalter Kaffee ist.

2 – Was wird Kreatin in Bezug auf die Muskelmasse für mich tun?

Etwa zwei Drittel aller Anwender werden nach den ersten Tagen einer Kreatin Supplementation etwa 0,8 bis 2,9% an Körpergewicht zunehmen. Natürlich variieren die Resultate von Person zu Person enorm. Im Rahmen seiner Untersuchungen fand Tarnopolsky heraus, dass einige Probanden etwa 2 Pfund zunahmen, während ein Proband – der dieselbe Kreatindosierung verwendete und dasselbe Training absolvierte – angeblich 17 Pfund zunahm.

Zusätzlich zu einer Steigerung der Arbeitskapazität baut Kreatin Muskelmasse auf, indem es die Spiegel anaboler Hormone (IGF-1) erhöht, die Myostatinspiegel senkt (erhöhte Spiegel hemmen das Muskelwachstum), die Zellsignalisierung der Sattelitenzellen verbessert (dies hilft bei Reparatur und neuem Muskelwachstum) und einen Proteinabbau reduziert.

3 – Besteht die Gewichtszunahme nicht hauptsächlich aus Wasser?

Die meisten Menschen nehmen nach Beginn der Kreatineinnahme so schnell an Gewicht zu, dass die Logik Dir sagt, dass diese Gewichtszunahme fast ausschließlich aus Wasser besteht. Das mag größtenteils wahr sein, nachdem Du mit der Kreatineinnahme begonnen hast, aber selbst dann scheint die Gewichtszunahme proportional zur Gesamtgewichtszunahme auszufallen. Muskeln bestehen zu 73% aus Wasser – wenn Du durch die Einnahme von Kreatin zehn Pfund an Gewicht zunimmst, werden etwa 7,3 Pfund hiervon Wasser sein.

Kreatin bewirkt in der Tat eine zellulare Voluminisierung und dies ist bei Proteinabbau und Proteinsynthese im Bereich der Skelettmuskulatur (und auch bei anderen Zelltypen) ein wichtiger bestimmender Faktor. Training aktiviert die Proteinsynthese, während gleichzeitig auch Protein abgebaut wird, aber Kreatin verschiebt das Verhältnis in Richtung der Proteinsynthese. Ja, Kreatin liefert eine zusätzliche Phosphatgruppe, um dabei zu helfen ATP während hochintensiver Kontraktionen zu regenerieren, aber die Zellvoluminisierung ist eine sogar noch wichtigere Ursache der muskelaufbauenden Wirkung von Kreatin.

Eine Langzeitanwendung stellt ein etwas anderes Szenario dar, denn bei diesem Szenario erhöht Kreatin die fettfreie Masse ohne begleitende Zunahme an Gesamtkörperwasser. Der Muskelfaserdurchmesser steigt zusammen mit der Kraft und die Langzeitwirkung von Kreatin scheint zum größten Teil durch eine gesteigerte Muskelmasse zustande zu kommen.

4 – Hilft Kreatin auch bei der Regeneration?

Es scheint so zu sein. Eine aktuelle Studie fand heraus, dass Kraftsportler (in diesem Fall Männer, die Curls bis zum Muskelversagen ausführten), die Kreatin verwendeten, unter weniger Muskelkater als die Probanden der Kontrollgruppe litten. Die Wissenschaftler wussten nicht genau warum dies der Fall war, aber sie vermuteten, dass diese Wirkung wahrscheinlich durch eine Kombination der vielfältigen Funktionen von Kreatin zustande kam.

5 – Hilft Kreatin auch bei Ausdauertraining?

Nicht so sehr. Es ist am besten für intensive, wiederholte Anstrengungen geeignet, die weniger als 30 Sekunden andauern, was eine recht gute Beschreibung für ein Training mit Gewichten darstellt.

6 – Warum wirkt Kreatin nicht bei jedem?

Einige Menschen – insbesondere Menschen, die viel Fleisch und Fisch essen – verfügen bereits über große Mengen an Kreatin in ihrem Körper und werden deshalb unter Umständen nicht so gut auf Kreatin ansprechen, da ihre Zellen bereits mit Kreatin gesättigt sind. Andere Menschen, wie z.B. Vegetarier, die nicht so viel Kreatin über ihre Nahrung aufnehmen, können hingegen phänomenale Resultate erzielen.

Auch das Muskelfaserverhältnis spielt eine Rolle. Diejenigen, die über eine recht gleichmäßige Verteilung von schnell du langsam kontrahierenden Muskelfasern verfügen, werden recht gut auf Kreatin ansprechen, während diejenigen, die über etwa 70% schnell kontrahierender Muskelfasern verfügen, wirklich gut auf Kreatin ansprechen werden.

7 – Was ist der beste Typ von Kreatin?

Eine Zeit lang sah es so aus, als ob irgendjemand jeden Monat eine neue Kreatinform auf den Markt bringen würde. Es gab unter anderem Kreatin Ethyl Ester, Dikreatin Malat, Brausekreatin, mikronisiertes Kreatin und selbst gummibärchenartiges Kreatin. Wenn der Einfallsreichtum nicht abgeebbt wäre, dann hätten wir heute vielleicht sogar Beef Jerky Kreatin oder „Ich kann nicht glauben, dass es kein Kreatin ist“ Kreatin.

Diese Produkte wurden angeblich schneller vom Körper aufgenommen oder wiesen eine höhere Aufnahme in die Muskeln auf oder ermöglichten es dem Anwender weniger als bei anderen Kreatinformen zu verwenden, aber es gab keine wissenschaftlichen Daten, die überzeugend zeigen konnten, dass irgendeine Kreatinform besser als Kreatin Monohydrat wirkte. Es gab jedoch etwas, das diese Kreatinformen schneller als reguläres Kreatin konnten: Dein Konto leeren.

8 – Was ist der beste Weg Kreatin zu laden?

Trotz der unzähligen vorgeschlagenen Variationen des Ladens und trotz alles Zähneknirschens funktioniert die Original Lademethode, die erstmals von Richard Kreider in den Neunzigern vorgeschlagen wurde, immer noch am besten:

  • 0,3 Gramm Kreatin pro Kilogramm Körpergewicht verteilt auf vier Gaben täglich für 5 bis 7 Tage (es ist jedoch nicht notwendig, mit der Dosierung so präzise zu sein. Runde sie einfach auf 5 Gramm viermal täglich ab.)
  • Nachdem Du Deinen Körper mit Kreatin aufgeladen hast, musst Du nur noch 3 bis 5 Gramm Kreatin pro Tag einnehmen, um die volle Kapazität aufrecht zu erhalten.

Es gibt auch eine Studie, die gezeigt hat, dass Du ganz auf das Laden verzichten und stattdessen einfach 3 Gramm Kreatin pro Tag für 28 Tage einnehmen kannst, aber es ist nicht völlig klar, ob diese niedrige Dosierung die Trainingskapazität erhöht.

9 – Muss ich Kreatin mit Kohlenhydraten einnehmen, um meine Insulinspiegel zu erhöhen?

Die Standard Kreatin Belieferungen legen nahe, dass Du Kreatin mit einer großen Ladung Glukose (80 bis 100 Gramm) oder einer Kohlenhydrat/Proteinmischung, die aus 50 bis 80 Gramm Kohlenhydraten und 30 bis 50 Gramm Kreatin besteht, einnehmen musst. Sicherlich wird diese Technik einen starken Insulinschub bewirken, der zu einer gesteigerten Glykogeneinlagerung in der Skelettmuskulatur führt, welche in einem gesteigerten Zellvolumen resultieren könnte, aber eine Einnahme von Kreatin in Kombination mit Kohlenhydraten hat nicht notwendigerweise zur Folge, dass Deine Muskeln mehr Kreatin speichern. Es gibt auch eine Menge an Untersuchungen, die nahelegen, dass Natrium für den Kreatintransport wichtiger als Insulin sein könnte, was jedoch etwas kniffelig sein kann, da die Natriumaufnahme durch Insulin vermittelt wird.

Zusätzlich hierzu könnte diese Abhängigkeit von den Natriumspiegeln im Körper die uralte Empfehlung ungültig machen, Kreatin nach dem Training einzunehmen. Während des Trainings verlierst Du natürlich viel Natrium über den Schweiß, weshalb die Natriumspiegel nach dem Training nicht optimal ausfallen werden und den Kreatintransport beeinträchtigen könnten. Du könntest natürlich das Natriumproblem angehen. Einige Anwender kombinieren Kreatin mit Natrium Bicarbonat, um den Transport zu steigern. Neuere Ansichten legen nahe, dass es absolut keinen Grund gibt, Kreatin vor oder nach dem Training zu verwenden, was das potentielle Natriumproblem negieren würde. Kreatin wirkt über eine Sättigung und nicht über das richtige Timing. So lange Deine Muskeln mit Kreatin gefüllt sind, wird Kreatin da sein, um Dir bei Deinen Trainingseinheiten zu helfen – unabhängig davon, wann Du es eingenommen hast, sei es am Morgen, über Deine Cornflakes gestreut, am Nachmittag mit Deinem Tee oder vor dem zu Bett gehen. Genauso gibt es wahrscheinlich keinen wirklichen Grund Kreatin nach Beendigung der 5 bis 7 Tage andauernden Ladephase weiterhin mit hohen Dosierungen von Kohlenhydraten einzunehmen.

10 – Wann ist die beste Zeit um Kreatin einzunehmen?

Nur für den Fall, dass Du die vorhergehende Frage übersprungen hast, sei noch einmal erwähnt, dass es keine Rolle spielt, wann Du es einnimmst. So lange Du das Ladeprotokoll befolgt hast und Deine Zellen mit Kreatin gesättigt sind, musst Du die folgenden Dosierungen nicht vor oder nach dem Training zu Dir nehmen. Kreatin hört nicht auf die Uhr. Die Sättigung der Muskelzellen (und nicht das Timing) ist das, was zählt.

11 – Muss ich Kreatin zyklisch einnehmen?

Nein.

12 – Beeinträchtigt Koffein oder Säure die Absorption von Kreatin?

Die große Mehrzahl der initialen Kreatinstudien wurden mit in Kaffee oder Tee aufgelöstem Kreatin durchgeführt, weshalb klar sein sollte, dass Kaffee die Absorption nicht beeinträchtigt. Was den Säuregrad angeht, ist dieser bei Kaffee, Traubensaft und Orangensaft niedriger als bei der Magensäure und Kreatin überlebt die Verdauung intakt.

13 – Ist eine Langzeitanwendung von Kreatin sicher und unbedenklich?

Kreatin scheint auch bei einer Dauereinnahme sicher zu sein. Es wurde seit den Sechzigern in geringem Umfang und seit den Neunzigern in großem Umfang verwendet. Sicher, während der frühen Tage haben sich einige Menschen Sorgen darüber gemacht, dass Kreatin zu Dehydration oder Rhabdomyolye beitragen könnte, aber diese Mythen wurden schon vor langer Zeit widerlegt.

14 – Gibt es irgendetwas, was ich tun kann, um die Wirkungen von Kreatin zu maximieren?

Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die Hauptwirkung von Kreatin in einer Zellvoluminisierung besteht, brauchst Du etwas, das das Volumen der Zellen erhöht, nämlich Wasser. Eine Faustregel besteht darin, etwa 40 ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag zu trinken.

15 – Wie schnell werde ich wissen, ob Kreatin bei mir wirkt?

Du solltest innerhalb weniger Tage etwas sehen oder fühlen, aber gib Kreatin einen Monat, bevor Du irgendwelche Schlussfolgerungen ziehst.

16 – Werde ich Muskeln verlieren, wenn ich aufhöre Kreatin zu nehmen?

Du wirst etwas Flüssigkeit aus Deinen Zellen verlieren, was natürlich das Muskelvolumen reduzieren wird, aber Du wirst keine Muskelmasse, die Du aufgebaut hast, verlieren.

17 – Wird Kreatin Deine Definition verschlechtern?

Ein kleines bisschen. Kreatin macht die Muskelbäuche runder, aber es könnte auch Deine Definition etwas verschlechtern. Fans sichtbarer Venen könnten gut damit beraten sein, Kreatin nur während der Zeit des Jahres zu verwenden, während der sie dick in Kleidung eingepackt sind und dann während der bauchfreien Sommerzeit auf Kreatin verzichten. Natürlich musst Du bereits verdammt definiert sein, um diese minimale Auswirkung sehen zu können.

18 – Warum haben einige Kraftsportler aufgehört Kreatin zu verwenden, wenn es so effektiv ist?

Dies ist reine Spekulation, aber es hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass Kreatin eine Zeit lang lediglich ein weiterer Inhaltsstoff von dutzenden, wenn nicht sogar hunderten Bodybuilding Supplements war. Nach einiger Zeit verlor Kreatin an Aufmerksamkeit. Kombiniere dies mit der Tatsache, dass Kreatin in diesen Produkten häufig unterdosiert oder von schlechter Qualität war und deshalb nur eine geringe Wirkung zeigte und Du hast das perfekte Rezept dafür, dieses Supplement zu vergessen oder ihm aus Gleichgültigkeit wenig Beachtung zu schenken. Die Wahrheit ist, dass Kreatin ein wertvolles, super effektives Supplement war und ist.

19 – Auf was sollte ich beim Kauf eines Kreatinprodukts achten?

Stelle sicher, dass das Produkt von einer Firma mit einem guten Ruf stammt. Kaufe wenn möglich ein mikronisiertes Produkt. Und gutes altes Kreatin Monohydrat ist wirklich alles, was Du brauchst.

Von TC Luoma
Quelle: https://www.t-nation.com/supplements/creatine-scam-or-staple

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