Gesundheit

Capsaicin reduziert die Strahlungsdosis bei der Prostatakrebstherapie
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Capsaicin ist die Chemikalie, die Chilischoten ihre Schärfe verleiht. Capsaicin Supplements erhöhen den Kalorienverbrauch für mehrere Stunden und könnten als Gewichtsabbausupplement nützlich sein. Capsaicin wirkt über eine Erhöhung der Spiegel des „Kampf oder Flucht“ Hormons Epinephrin (Adrenalin), welches die Verwendung von Fett beschleunigt und den Stoffwechsel anregt.

Kanadische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Capsaicin bei der Behandlung von Prostatakrebs effektiv ist. Capsaicin macht die Prostatakrebszellen empfindlicher, so dass während der Behandlung der Krankheit niedrigere Strahlendosen benötigt werden. Es unterdrückte außerdem das Prostatakrebs Zellwachstum in Zellkulturen, die im Labor kultiviert wurden.

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Glukosamin fördert die Blutzuckerregulation
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Glukosamin ist ein Amino Monosaccharid (Kohlenhydrat), das zur Förderung der Gesundheit der Gelenke und zur Reduzierung von Symptomen von Osteoarthritis vermarktet wird. Der Körper verwendet Glukosamin zur Herstellung von Gelenkknorpel.

Britische Forscher fanden im Rahmen einer mit Ratten durchgeführten Studie heraus, dass Glukosamin die biologische Verfügbarkeit von Insulin erhöhte, was dem Körper dabei helfen würde, den Blutzucker zu regulieren. Tiere, an die für 5 Tage Glukosamin verfüttert wurde, zeigten reduzierte Blutzuckerspiegel. Es ist nicht bekannt, ob diese Resultate auch auf Menschen übertragbar sind.

(Drug Design, Development and Therapy 9: 6167, 2015)

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Koffein hilft Sportlern dabei, moderate Schmerzen zu überwinden
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Der legendäre American Football Trainer Vince Lombardi hat den Spruch „No Pain, no Gain“ populär gemacht. Zuwächse an Muskelmasse und Kraft, Ausdauer, Power und Geschwindigkeit kommen dadurch zustande, dass man sich härter als zuvor antreibt, und das schmerzt. Wenn Sie mit den Schmerzen des Trainings zurecht kommen, wird Ihnen dies dabei helfen, die nächste Stufe zu erreichen.

Wissenschaftler von der University of Oklahoma unter der Leitung von Alexander Gonglach und Christopher Black haben herausgefunden, dass Koffein Radsportlern dabei half, besser mit moderaten, aber nicht starken Schmerzen zurecht zu kommen, die das Training begleiteten. Bei einem Training, das moderate Schmerzen hervorrief, ermöglichte Koffein (5 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht) Sportlern mehr Arbeit zu verrichten, weiter zu fahren, mehr Leistung freizusetzen und einen höheren Sauerstoffkonsum zu erreichen. Koffein besaß bei Intensitäten, die starke Schmerzen hervorriefen, keine Auswirkungen auf die Trainingsleistung.

Koffein wird die Schmerzen des Trainings reduzieren, so lange die Intensität nicht zu hoch ausfällt.

(Medicine and Science in Sports and Exercise, 48: 287 – 296, 2016)

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HIIT schützt vor Herzinfarkten.
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Laut einer von Wissenschaftlern der Shiraz University im Iran mit Ratten durchgeführten Studie schützt hochintensives Intervalltraining (HIIT) das Herz vor einem niedrigen Blutfluss durch eine Erhöhung der Stickstoffoxydproduktion in den Herzarterien. Eine Gruppe von Tieren führte 8 Wochen lang ein HIIT Training durch, während die andere Gruppe kein Training ausführte. Die HIIT Gruppe führte sieben Intervalle für sieben Minuten mit 80 bis 100 Prozent der maximalen Anstrengung mit 3 Minuten Pause zwischen den Intervallen aus.

HIIT erhöhte die Stickstoffoxydspiegel (NO) um 150 Prozent. Stickstoffoxyd ist eine wichtige Chemikalie, die von der inneren Auskleidung der Blutgefäße ausgeschüttet wird und den Blutfluss kontrolliert. Die Tiere wurden einem reduzierten Blutfluss zum Herz ausgesetzt, um einen Herzinfarkt zu simulieren. Die trainierten Tiere erlitten substanziell weniger Schädigungen des Herzens.

Intensives Intervalltraining schützt das Herz vor einem reduzierten Blutfluss durch eine Erhöhung der Stickstoffoxydspiegel in den Koronararterien.

Neben dem intensiven Intervalltraining, sollten Sporttreibende dem Körper immer genügend Vitamine und Mineralstoffe zuführen.

(Iran Journal Public Health, 44: 1270 . 1276, 2015)

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Kreatin verbessert die Gesundheit der Blutgefäße und senkt den Blutdruck
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Kreatin Monohydrat ist ein Wundersupplement! Es erhöht die Muskelmasse, steigert Kraft und Power, verbessert die Leistungsfähigkeit während eines Intervalltrainings, schützt die Muskelmasse während des Alterns, verhindert einen Muskelabbau bei Erkrankungen wie Multipler Sklerose, verbessert den mentalen Fokus und steigert die Energiespiegel.

Brasilianische Wissenschaftler haben gezeigt, dass Kreatin bei jungen erwachsenen Männern den durchschnittlichen Blutdruck im Ruhezustand um 3 mmHg senkt – eine Reduzierung von nahezu 10 Prozent. Kreatin verbessert außerdem die Vitalität der Blutgefäße und erhöht die Kapillardichte. Kreatin wirkt über eine Erhöhung der Kreatinphosphat Spiegel in den Zellen. Kreatinphosphat ist eine hochenergetische Verbindung, die indirekt die meisten Zellfunktionen mit Energie versorgt.

(Nutrition, Journal 13: 115, 2014)

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