Gesundheit

Vollkorngetreide wird mit weniger Todesfällen durch Herzkrankheiten in Verbindung gebracht
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Laut einer Studie mit mehr als 110.000 Menschen, die von Hongyu Wu von der Harvard University School of Public Health durchgeführt wurde, wird der Verzehr von mehr Vollkorngetreide mit einer gesteigerten Langlebigkeit und einer niedrigeren Todesrate durch Herz-Kreislauf Erkrankungen in Verbindung gebracht. Die Todesrate durch Krebs wurde durch den Vollkorngetreidekonsum nicht verändert.

Der Konsum von Vollkorngetreide könnte das Risiko für einen frühzeitigen Tod um 15 Prozent reduzieren und die Gesundheit fördern. Die Studie bestätigte die Empfehlungen der Natinal Dietary Guidelines, dass die Menschen den Anteil von Vollkorngetreide in ihrer Ernährung erhöhen sollten.

Die Studie untersuchte Daten aus der Nurses Health Studie und der Health Professionals Folgestudie. Die Auswirkungen von Faktoren wie Alter, Körperkomposition, körperlicher Aktivität und Gesamternährung wurden herausgerechnet. Die Studie untersuchte Daten und Todesraten über einen Zeitraum von 25 Jahren.

(JAMA Internal Medicine, online am 6. Januar 2015 veröffentlicht)

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Omega-3 Fettsäuren in Fischöl verhindern eine Zellalterung
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Fischöl ist reich an Omega-3 Fettsäuren. Der Konsum von Fischöl oder Fischöl Supplements erhöht die Blutspiegel von Omega-3 Fettsäuren und verschiebt das Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6 Fettsäuren in Richtung von Omega-3 Fettsäuren.

Eine Studie, die an der Tufts University durchgeführt wurde, fand heraus, dass Omega-3 Fettsäuren eine Telomerverkürzung in den Zellen verhinderten, was die Langlebigkeit der Zelle fördert. Telomere bilden die Enden der DNA Stränge und halten diese Stränge zusammen. Die Größe der Telomere wird während der Zellteilung verringert, welche diese mit der Zeit verkürzt. Dies reduziert letztendlich die Effektivität des Immunsystems, was Krankheiten und Tod zur Folge haben kann.

Janice Kiecolt-Glaser und Kollegen von der Ohio State University fanden im Rahmen einer mit übergewichtigen Erwachsenen im mittleren Alter und darüber durchgeführten Studie heraus, dass eine Supplementierung mit Omega-3 Fettsäuren das Gleichgewicht zwischen Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren verbesserte, die Länge der Telomere jedoch nicht beeinflusste. Frühere Studien konnten zeigen, dass eine länger andauernde Verwendung von Omega-3 Fettsäuren die Länge der Telomere aufrecht erhält, was nahelegt, dass eine Supplementation mit Omega-3 Fettsäuren Gesundheit und Langlebigkeit der Zellen verbessern könnte.

(Brain Behavior Immunity, 28: 16 – 24, 2013)

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Massage reduziert Muskelsteifheit
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Ein Muskelkater nach dem Training ist schmerzhaft und behindernd. Exzentrisches Training (dehnende Muskelkontraktionen) wie bergab Gehen oder Negativwiederholungen verursachen häufig einen Muskelkater durch ein Hervorrufen von Muskelverletzungen und sekundären Muskelentzündungen. Die meisten Studien kamen zu dem Ergebnis, dass beliebte Heilmittel wie Eis, nichtsteroidale Entzündungshemmer (z.B. Advil) und Wärme Heilung und Regeneration nicht beschleunigen. Mehrere Studien haben herausgefunden, dass Massage Entzündungen nach exzentrischem Training reduziert und die Regeneration fördert, was insbesondere dann gilt, wenn die Massage direkt nach dem Training erfolgt.

Eine australische Studie zeigte, dass Massage Muskelsteifheit selbst bei Menschen reduzierte, die nicht trainiert hatten. Die Wissenschaftler maßen die Steifheit der Wadenmuskeln unter Verwendung einer Technik, die als Ultraschall Scherelastografie bezeichnet wird. Die Massage reduzierte die Steifheit nur für einen kurzen Zeitraum, aber sie war effektiv.

(Scandinavian Journal of Medicine Science Sports, online am 8. Dezember 2014 veröffentlicht)

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Kreatin verschlimmert Asthmasymptome
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Kreatin Monohydrat ist bei Bodybuildern und Powersportlern ein beliebtes Supplement zum Zewck die Steigerung von Muskelmasse, Kraft und Power, sowie zur Förderung der Regeneration. Es ist jedoch nicht frei von Nebenwirkungen. Kreatin reduziert die Lungenfunktion bei Menschen, die unter Asthma leiden, durch eine Entzündung der Atemwege und kurzzeitige physische Veränderungen der Atemwege. Im umgekehrten Fall reduzieren Kreatin Supplements jedoch Symptome chronischer obstruktiver Lungenerkrankungen und neurologischer Erkrankungen.
Eine an der Universität von Freiburg in Deutschland ausgeführte Studie fand heraus, dass eine Kombination von Kreatin Supplements mit Ausdauertraining die Auswirkungen von Kreatin auf die Lungenfunktion reduzierte oder sogar eliminierte. Training reduzierte die Konzentration entzündeter Zellen, Veränderungen des Bindegewebes in den Pfadwegen der Lunge, die Dicke der glatten Muskeln der Atemwege und die Verengung der Bronchien (Bronchokonstriktionsindex).
Sportler mit Lungenproblemen, die Kreatin Supplements verwenden möchten, sollten regelmäßiges aerobes Training mit in ihr Trainingsprogramm aufnehmen.
(International Journal of Sports Medicine, 30: 684-690, 2009)

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Proteasen beschleunigen die Erholung von einem Muskelkater
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Verzögert einsetzender Muskelkater wird durch Verletzungen der Muskelzellen verursacht. Er ist typischerweise aufgrund einer sekundären Entzündung, die Teil des Heilungsprozesses ist, ein bis zwei Tage nach dem Training schmerzhafter. Die Heilung beinhaltet eine Ausschüttung von Chemikalien, die als Proteasen bezeichnet werden und verletztes Gewebe abbauen, so dass dieses repariert werden kann.
Darryn Willoughby und Kollegen von der Baylor University zeigten, dass eine Supplementation mit Proteasen (Pilzproteasen, Bromelain und Papain) für 21 Tage in einer stärkeren Kraftproduktion während der auf ein intensives exzentrisches Training (45 Minuten bergab rennen auf dem Laufband) folgenden Tage resultierte. Wissenschaftler verwenden exzentrisches Training (verlängernde Muskelkontraktionen), um Muskelkater hervorzurufen, da es eine größere Kraftproduktion und mehr Zellschäden als konzentrische (verkürzende) oder statische (isometrische) Muskelkontraktionen umfasst. Protease Supplements reduzierten den Muskelkraftverlust nach exzentrischem Training durch eine Förderung der Aktivität der Leukozyten (weiße Blutkörperchen, die am Heilungsprozess beteiligt sind) und eine Reduzierung der Entzündung.
Etwas Entzündung nach dem Training ist für de Muskelhypertrophie und die Gewebereparatur notwendig, doch exzessive Entzündungen verursachen Schmerzen und reduzieren die Leistungsfähigkeit.
(Medicine Scence Sports Exercise, 41: 1908-1914, 2009)

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