Gesundheit

Dieser vollständige Ratgeber wird auf alles eingehen, was Du über Ashwagandha wissen musst. Lerne, wie eine Supplementierung mit diesem pflanzlichen Wirkstoff Dir dabei helfen kann, Deine Fitnessziele zu erreichen.
Was ist Ashwagandha?
Ashwagandha ist eine adaptogene Heilpflanze aus dem Bereich der Ayurveda (ein alter Zweig der indischen pflanzlichen Medizin), die extrem effektiv darin ist, dem Körper mit Angst und Stress zu helfen.
Traditionell wurde Ashwagandha dazu verwendet, dabei zu helfen, das Immunsystem nach Krankheiten zu revitalisieren. Heute wird Ashwagandha verwendet, um eine Reihe von Leiden inklusive Arthritis, Depressionen, Schlaflosigkeit, Asthma, Bronchitis und chronische Lebererkrankungen zu behandeln.
In Sanskrit bedeutet Ashwagandha so viel wie „Geruch nach Pferd“, was sich auf den traditionellen Glauben bezieht, dass der Verzehr dieser Pflanze die Kraft und die Potenz eines Hengstes verleihen kann. Doch abgesehen von traditionellem Glauben gibt es über 300 veröffentlichte wissenschaftliche Untersuchungen zu Ashwagandha und es gibt viele Hinweise, die die Tatsache unterstützen, dass diese Pflanze ein Allround-Superfood ist.
Die anabolen Wirkungen von Ashwagandha
Ashwagandha und Kortisol
Kortisol ist ein Steroidhormon, das vom Körper während Phasen von körperlichem und/oder emotionalem Stress ausgeschüttet wird. Seine Funktion besteht darin, dem Körper dabei zu helfen, seine Energiereserven im Muskelgewebe zu mobilisieren. Mit anderen Worten ausgedrückt, handelt es sich bei Kortisol um ein kataboles Hormon.
Je mehr Kortisol durch Deine Adern fließt, desto weniger ist Dein Körper dazu in der Lage in dem anabolen Zustand zu verbleiben, der für den Aufbau von Muskeln benötigt wird. Die bekannteste Wirkung von Ashwagandha besteht in dessen Fähigkeit, die Kortisolspiegel signifikant zu senken. Im Rahmen einer Studie wurden 64 Probanden (42 Männer und 22 Frauen) mit einer Vorgeschichte von chronischem Stress zufallsbedingt in eine Gruppe, die eine tägliche Dosis von 600 mg Ashwagandha Wurzelextrakt oder eine Gruppe, die lediglich ein Placebo erhielt, einsortiert (1).
Vor Beginn und nach 60 Tagen Studiendauer wurden Blutproben genommen. An Tag 60 wiesen die Probanden, die Ashwagandha erhalten hatten im Vergleich zu den Mitgliedern der Placebogruppe durchschnittlich um 20% niedrigere Kortisolspiegel auf.
Kortisol weist eine inverse Beziehung zum primären männlichen muskelaufbauenden Sexualhormon auf, was bedeutet, dass die Spiegel dieses muskelaufbauenden Hormons umso niedriger ausfallen, je höher die Kortisolspiegel sind. Somit ist Ashwagandha nicht nur antikatabol, sondern wirkt auch dadurch, dass es die Produktion und Ausschüttung muskelaufbauender Hormone erhöht.
Ashwagandha und die Spiegel muskelaufbauender Hormone
Wie Du wahrscheinlich weißt, ist das männliche Sexualhormon gleichzeitig auch der primäre hormonelle Antrieb des Muskelwachstums. Je mehr Du von diesem Hormon im Körper hast, desto besser werden sich Deine Muskeln nach dem Training regenerieren können und desto schneller werden sie als Resultat hiervon wachsen. Bei Deinem Streben nach Muskelmasse und Kraft ist dieses Hormon deshalb eine notwendige Komponente.
Eine tägliche Dosis von 5 Gramm Ashwagandha Wurzelpulver reichte bei unfruchtbaren Männern aus, um die Produktion des primären muskelaufbauenden männlichen Sexualhormons innerhalb von 3 Monaten um 13 bis 22% zu erhöhen (2). Diese Ergebnisse konnte im Rahmen einer anderen Studie repliziert werden, bei der unfruchtbare Männer 3 Gramm Ashwagandha Wurzelextrakt (anstelle von Wurzelpulver) über einen Zeitraum von 3 Monaten verabreicht bekamen. Bei dieser Studie konnten Erhöhungen der Spiegel des primären muskelaufbauenden männlichen Sexualhormons um 14 bis 41% beobachtet werden (3).
Doch die wirklich überragenden Resultate kommen zustande, wenn eine Ashwagandhaeinnahme mit einem Widerstandstraining kombiniert wird.
Gesunde männliche Probanden in einem Alter von 18 bis 50 Jahren, die über begrenzte Trainingserfahrung verfügten, wurden zufallsbedingt entweder in eine Gruppe, die über einen Zeitraum von 8 Wochen eine tägliche Dosis von 300 mg Ashwagandha Wurzelextrakt oder in eine Gruppe, die lediglich ein Placebo erhielt, einsortiert (4). Während der achtwöchigen Studiendauer führten die Probanden außerdem dreimal wöchentlich ein Widerstandstraining aus. Die Spiegel des primären muskelaufbauenden männlichen Sexualhormons stiegen in der Ashwagandha Gruppe um durchschnittlich 15,25%.
In der Placebogruppe lag diese Erhöhung bei lediglich 2,6%. Doch die wirklich interessanten Resultate waren die beobachteten Kraftzuwächse. Die Mitglieder der Ashwagandha Gruppe konnten ihr Maximalgewicht beim Bankdrücken um erstaunliche 138% erhöhen. In der Placebo Gruppe lag dieser Wert bei lediglich 84%. Darüber hinaus konnten die Mitglieder der Ashwagandha Gruppe ihre Kraft beim Beinstrecken um 52% erhöhen, während die Mitglieder der Placebogruppe lediglich Kraftzuwächse im Bereich von 38% verzeichnen konnten.
Und um dem Ganzen das Sahnehäubchen aufzusetzen, verloren die Mitglieder der Ashwagandha Gruppe mehr als doppelt so viel Körperfett wie die Mitglieder der Placebo Gruppe (3,47% vs. 1,52%). All diese Resultate sind recht erstaunlich und zeigen, dass Ashwagandha ein kraftvolles Supplement ist, das die Spiegel muskelaufbauender Hormone signifikant erhöhen kann.
Ashwagandha und das Muskelwachstum
Wie bereis erwähnt wurde, konnten die Probanden der obigen Studie, die mit Ashwagandha supplementierten signifikante Kraftzuwächse verzeichnen, die anhand ihres 1RM Gewichts bei Bankdrücken und Beinstrecken bestimmt werden konnte. Ich habe jedoch noch nicht erwähnt, dass diese Probanden der Ashwagandha Gruppe im Vergleich zur Placebogruppe auch um 38% größere Zuwächse bezüglich ihres Armumfangs und um 57% größere Zuwächse ihrer Brustmuskelmasse erzielten.
Darüber hinaus zeigte die Ashwagandha Gruppe signifikant reduziere Marker für trainingsinduzierte Muskelbeschädigungen.
Im Rahmen einer anderen Studie bekamen 18 gesunde Freiwillige steigende Dosierungen von Ashwagandha über einen Zeitraum von 30 Tagen (5):
- Tag 1 bis 10: 750 mg/Tag
- Tag 11 bis 20: 1000 mg/Tag
- Tag 21 bis 30: 1250 mg/Tag
Die Wissenschaftler bestimmten vor Beginn der 30-tägigen Supplementation die Muskelkraft durch Messungen von Griffkraft, Quadrizeps Kraft und Kraft der Rückenstrecker. Die Probanden konnten innerhalb der 30 Tage Studiendauer ihre Griffkraft um durchschnittlich 8%, ihre Quadrizeps Kraft um durchschnittlich 21,5% und die Kraft ihrer Rückenstrecker um durchschnittlich 15,4% steigern.
Diese Resultate sind recht beeindruckend, wenn man berücksichtigt, dass sie zustande kamen, ohne dass die Probanden irgendein Trainingsprogramm absolvierten.
Die Gesundheitsvorzüge von Ashwagandha
Ashwagandha und die Herzgesundheit
Von einer Supplementation mit Ashwagandha konnte gezeigt werden, dass sie die LDL Cholesterinspiegel signifikant reduzieren kann (5). LDL Cholesterin wird häufig auch als „schlechtes“ Cholesterin bezeichnet, da es zu einer Ansammlung von Fettspeichern in den Arterien beiträgt. Von Ashwagandha konnte außerdem gezeigt werden, dass es die Triglyzeridspiegel senken (6) und den Blutdruck verbessern kann (7).
All diese Faktoren verbessern die Herzgesundheit signifikant und reduzieren das Risiko für die Entwicklung von Herz-Kreislauf Erkrankungen und Schlaganfällen.
Ashwagandha und die Gesundheit des Gehirns
Jeder Typ von Stress – egal ob es sich um körperlichen, emotionalen oder chemischen Stress handelt – kann das Gehirn ernsthaft beschädigen. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Ashwagandha mehr als nur ein Stresslinderer ist. Ashwagandha kann das Gehirn vor Degeneration und Alzheimer schützen (8, 9) und Angstzustände lindern (10).
Bei etwa 3,3 Millionen US Amerikanern wurden Depressionen diagnostiziert. Ashwagandha ist dazu in der Lage die Symptome von Depressionen zu lindern (10) und das allgemeine Wohlbefinden durch eine Reduzierung der Kortisolspiegel im Körper zu verbessern (7).
Hämoglobin ist ein Protein, das in den roten Blutkörperchen vorkommt, die Sauerstoff durch den Körper transportieren. Von einer Ashwagandha Supplementation konnte gezeigt werden, dass sie die Hämoglobinspiegel erhöht (7). Dies bedeutet einen effizienteren Sauerstofftransport, welcher im Gegenzug die Energiespiegel erhöhen und das allgemeine Wohlbefinden verbessern kann.
Ashwagandha und die Blutzuckerspiegel
Über einen längeren Zeitraum erhöhte Blutzuckerspiegel können zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen, die von Herzkrankheiten und Schlaganfall bis hin zu Nierenerkrankungen und Nervenproblemen führen können.
Im Rahmen von wissenschaftlichen Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass Ashwagandha die Blutzuckerspiegel effektiv senken kann (11).
Ashwagandha und Unfruchtbarkeit
Eine Ashwagandha Supplementation kann für Männer, die unter Unfruchtbarkeit leiden besonders vorteilhaft sein.
Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass eine Ashwagandha Supplementation unterschiedliche Parameter der Spermienqualität signifikant verbessern kann (12). Eine Studie kam zu dem Ergebnis, dass eine Ashwagandha Supplementation die Fruchtbarkeitsrate um 15% erhöhte (13).
Besitzt Ashwagandha irgendwelche Nebenwirkungen?
Wie bei jedem anderen Supplement ist es auch bei Ashwagandha wichtig, vor der Verwendung einen Arzt zu konsultieren. Die Langzeitfolgen einer Supplementation sind nicht bekannt, aber einige bekannte Nebenwirkungen umfassen Magenprobleme wie Durchfall und Erbrechen.
Darüber hinaus kann Ashwagandha die Blutzuckerspiegel senken. Bei Diabetikern könnte die Wirkung der Diabetesmedikation verstärken und zu niedrige Blutzuckerspiegel zur Folge haben. Diabetiker, die sich dafür entscheiden, Ashwagandha zu verwenden, sollten deshalb ihren Blutzuckerspiegel engmaschig kontrollieren.
Da Ashwagandha auch den Blutdruck senken kann, sollten Menschen, die unter niedrigem Blutdruck leiden, bei einer Verwendung von Ashwagandha vorsichtig sein.
Wer sollte eine Supplementation mit Ashwagandha in Betracht ziehen?
Du kannst eine Verwendung von Ashwagandha in Betracht ziehen, falls Du:
- Unter starkem Stress stehst.
- Nach einem natürlichen Weg suchst, Deine normale Produktion muskelaufbauender männlicher Sexualhormone zu erhöhen.
- Deine Libido effizient verbessern möchtest.
- Versuchst ein Trainingsplateau zu durchbrechen.
Meide Ashwagandha falls Du:
- Schwanger bist.
- Unter Diabetes leidest.
- Blutdruckmedikamente einnimmst.
- Unter Magengeschwüren leidest.
- Kurz vor einer Operation stehst.
Wie sollte man Ashwagandha einnehmen?
- Niedrigste effektive Dosierung für eine akute Verwendung: 300-500mg.
- Optimale Dosierung: 6.000mg/Tag auf 3 Einzelgaben a 2.000 mg aufgeteilt.
- Ashwagandha sollte mit Mahlzeiten eingenommen werden. Bei einmal täglicher Einnahme sollte es mit dem Frühstück eingenommen werden.
Egal ob es sich um Pulver oder um ein Produkt in Kapselform handelt, besteht die bevorzugte Form von Ashwagandha in einem Wurzelextrakt.
Die aktiven in Ashwagandha enthaltenen Inhaltsstoffe sind Flavonide, die als Withanoide bezeichnet werden. Ein Ashwagandha Supplement, das sein Geld wert ist, sollte mindestens 4% Withanoide enthalten.
Ashwagandha FAQ
F: Wie lange dauert es, bis ich Resultate von einer Ashwagandha Supplementation sehen werde?
A: Supplementiere für mindestens 4 Wochen mit Ashwagandha, bevor Du erwarten kannst, irgendwelche der aufgeführten Vorzüge zu verspüren. Die akuten Auswirkungen auf eine Linderung von Stress können unter Umständen bereits früher spürbar werden.
F: ist Ashwagandha für eine Langzeitanwendung sicher und unbedenklich?
A: Ja, Ashwagandha ist sowohl für eine kurzfristige, als auch eine langfristige Anwendung sicher und unbedenklich. Wie bei allen Supplements ist es jedoch am besten, vor der Verwendung einen Arzt zu konsultieren.
F: Kann Ashwagandha in Kombination mit anderen Supplements verwendet werden?
A: Ja. Ashwagandha kann ohne Bedenken mit praktisch allen anderen Bodybuilding Supplements wie Protein, Kreatin, Multivitaminprodukten, usw. kombiniert werden.
Referenzen
- Chandrasekhar, K., et al. “A Prospective, Randomized Double-Blind, Placebo-Controlled Study of Safety and Efficacy of a High-Concentration Full-Spectrum Extract of Ashwagandha Root in Reducing Stress and Anxiety in Adults.” Indian Journal of Psychological Medicine, Medknow Publications & Media Pvt Ltd, 2012.
- Mahdi, Abbas Ali, et al. “Withania somnifera Improves Semen Quality in Stress-Related Male Fertility.” Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine : eCAM, Hindawi Publishing Corporation, 2011.
- Ahmad, M K, et al. “Withania somnifera improves semen quality by regulating reproductive hormone levels and oxidative stress in seminal plasma of infertile males.” Fertility and sterility., U.S. National Library of Medicine, Aug. 2010.
- Wankhede, Sachin, et al. “Examining the effect of Withania somnifera supplementation on muscle strength and recovery: a randomized controlled trial.” Journal of the International Society of Sports Nutrition, BioMed Central, 2015.
- Raut, A A, et al. “Exploratory study to evaluate tolerability, safety, and activity of Ashwagandha (Withania somnifera) in healthy volunteers.” Journal of Ayurveda and integrative medicine., U.S. National Library of Medicine, July 2012.
- Agnihotri, Akshay P., et al. “Effects of Withania somnifera in patients of schizophrenia: A randomized, double blind, placebo controlled pilot trial study.” Indian Journal of Pharmacology, Medknow Publications & Media Pvt Ltd, 2013.
- Auddy, B., et al. “A Standardized Withania Somnifera Extract Significantly Reduces Stress-Related Parameters in Chronically Stressed Humans: A Double-Blind, Randomized, Placebo-Controlled Study.” The Journal of the American Nutraceutical Association., November 2008.
- Bhattacharya, A, et al. “Anti-Oxidant effect of Withania somnifera glycowithanolides in chronic footshock stress-Induced perturbations of oxidative free radical scavenging enzymes and lipid peroxidation in rat frontal cortex and striatum.” Journal of ethnopharmacology., U.S. National Library of Medicine, Jan. 2001.
- Sehgal, N, et al. “Withania somnifera reverses Alzheimer's disease pathology by enhancing low-Density lipoprotein receptor-Related protein in liver.” Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America., U.S. National Library of Medicine, 28 Feb. 2012.
- Andrade, C, et al. “A double-Blind, placebo-Controlled evaluation of the anxiolytic efficacy ff an ethanolic extract of withania somnifera.” Indian journal of psychiatry., U.S. National Library of Medicine, July 2000.
- Andallu, B, and B Radhika. “Hypoglycemic, diuretic and hypocholesterolemic effect of winter cherry (Withania somnifera, Dunal) root.” Indian journal of experimental biology., U.S. National Library of Medicine, June 2000.
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- Mahdi, Abbas Ali, et al. “Withania somnifera Improves Semen Quality in Stress-Related Male Fertility.” Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine : eCAM, Hindawi Publishing Corporation, 2011.
Quelle: https://www.muscleandstrength.com/articles/ultimate-guide-to-ashwagandha

Von Nikki Hancocks
Auch wenn die augenblickliche globale Krise viel Unsicherheit für viele Aspekte unseres Lebens mit sich bringt, gibt es eine Sache, die sicher bleibt – unsere Ernährung kann uns dabei helfen das Ganze besser zu überstehen.
Etwas, das wir mit Sicherheit wissen ist, dass das, was wir essen, eine Rolle bei der Gesundheit unseres Immunsystems und bezüglich dem, wie wir uns fühlen, spielt. Wenn man die Verbindungen zwischen ernährungstechnischen Faktoren, Entzündungen und Stimmungslage berücksichtigt, dann macht es Sinn zu versuchen jegliche potentiellen Nährstoffdefizite zu minimieren, die zu erhöhten Entzündungen im Körper führen können.
Abgesehen von den Gefahren für die körperliche Gesundheit kann die augenblickliche Situation auch zu allen Arten von unangenehmen Gefühlen führen, die von tiefer Sorge bis hin zu lähmender Angst reichen.
Nahrungsmittel, die reich an spezifischen Nährstoffen sind, sind dafür bekannt, dass sie Angst und Depressionen lindern und verhindern, Entzündungen im Körper reduzieren und letztendlich die Funktion des Immunsystems verbessern können.
Prebiotika
Prebiotika werden von vielen als Schlüsselernährungskomponente zur Verbesserung der mentalen Gesundheit angesehen. Die wichtige Rolle der so genannten Darm-Gehirn Verbindung wird durch eine Vielzahl von wissenschaftlichen Untersuchungen unterstützt und wir wissen darüber hinaus, dass eine schlechte Gesundheit des Verdauungstrakts zur Freisetzung von entzündungsfördernden Molekülen im Körper führen kann. Zusätzlich hierzu ist bekannt, dass Depressionen und Angstzustände nicht nur durch chemische Ungleichgewichte, sondern auch durch Entzündungen im Körper hervorgerufen und gefördert werden können.
Zusammen mit dem Wissen, dass sich das Immunsystem primär im Darm befindet, ist es leicht zu verstehen, dass die Schlüsselnährstoffquelle für Bakterien im Darm, die als Prebiotika bekannt ist, sowohl bei der Aufrechterhaltung eines positiven mentalen Wohlbefindens, als auch bei der Stärkung des Immunsystems eine entscheidende Rolle spielt.
Spezifische Bakterien, deren Wachstum typischerweise durch Prebiotika gefördert wird, sind Lactobacilli und Bifidobacterien, wobei positive Veränderungen bei Bifidobacterien am häufigsten beobachtet werden können. Darüber führt die Fermentierung von Prebiotika durch die Bakterien im Darm zur Produktion von nützlichen kurzkettigen Fettsäuren, welche direkte und indirekte Gesundheitsvorzüge besitzen.
Auch wenn sich die reichhaltigsten Quellen von Prebiotika oft in weniger häufig konsumierten Nahrungsmitteln wie Chicoree und Löwenzahnblättern wiederfinden, gibt es auch einfacher in die tägliche Ernährung integrierbare Nahrungsmittel wie gekochte und dann abgekühlte Kartoffeln oder Nudeln, Overnight Oats, rohe Haferflocken, Zwiebeln, Knoblauch, Hülsenfrüchte, sowie Mehl aus grünen Bananen als Zutat für Smoothies.
Antioxidantien und Polyphenole
Antioxidantien und Polyphenole sind regelrechte Kraftwerke, die nicht nur Entzündungen im Körper reduzieren, sondern auch bei vielen am Wohlbefinden beteiligten Systemen des Körpers eine unterstützende Rolle spielen. Zusätzlich hierzu wurde kürzlich herausgefunden, dass einige dieser Verbindungen auch die Gesundheit des Darms über eine eigene prebiotische Aktivität unterstützen.
Wenn Du das Haus nicht verlassen kannst und/oder es Dir aus irgendwelchen Gründen nicht möglich ist, frisches Obst und Gemüse zu kaufen, bestehen andere Optionen, diese wichtigen Nährstoffe zu bekommen, im Verzehr von Vitamin E und Selen reichen Nüssen und Samen wie Sonnenblumenkernen, Mandeln, Paranüssen, sowie anderen fettreichen Nahrungsmitteln wie Avocados und extra virginem Olivenöl.
Es ist natürlich empfehlenswert weiterhin frisches, buntes Obst und Gemüse zu essen – und nur weil es im Supermarkt kein gefrorenes Obst oder Gemüse mehr gibt, bedeutet dies nicht, dass Du nicht auch frische Beeren und frisches Gemüse kaufen kannst, um dieses in den Gefrierschrank zu packen und es zu Smoothies oder anderen Gerichten hinzuzufügen, wenn Du es brauchst.
Magnesium
Magnesium wird häufig als der beruhigende Mineralstoff bezeichnet, da es die Umwandlung von 5- Hydroxytryptophan (5-HTP) – das Zwischenprodukt bei der Synthese von Serotonin aus der Aminosäure Tryptophan – in Serotonin unterstützt.
Heute zutage leiden viele Menschen ohne es zu wissen an einem Magnesiummangel und dieser Mangel besitzt das Potential, Deine Fähigkeit, Deine Stimmungslage auf natürliche Art und Weise durch eine gesteigerte Serotoninproduktion zu verbessern, zu beeinträchtigen. Aus diesem Grund ist eine ausreichende Zufuhr von Magnesium über die Nahrung essentiell, um eine positive Stimmungslage zu fördern.
Schlüsselnahrungsmittel, die reich an Magnesium sind, umfassen Vollkorngetreide, Weizenkleie, Brokkoli, Himbeeren, Nüsse und Samen, naturbelassene Nussbutter, Bohnen, Bananen und Kakao/dunkle Schokolade. Natürlich können auch Magnesiumsupplements dabei helfen, einen Magnesiummangel zu verhindern.
Vitamin D
Es ist nicht überraschend, dass Vitamin D – das Sonnenscheinvitamin – auf der Liste der Nährstoffe zu Stabilisierung der mentalen Gesundheit auftaucht. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen immer wieder von neuem, wie wichtig die Rolle ist, die Vitamin D bei der Aufrechterhaltung einer optimalen körperlichen und mentalen Gesundheit spielt.
Auch wenn sich die exakten Mechanismen noch im Stadium der Erforschung befinden, wissen wir, dass ein Vitamin D Mangel mit einer Reihe von entzündlichen Erkrankungen inklusive Diabetes vom Typ II, Arthritis und sogar Herz-Kreislauf Erkrankungen in Verbindung steht.
Eine Studie mit fast 12600 Probanden, die über einen Zeitraum von vier Jahren andauerte, kam zu dem Ergebnis, dass höhere Vitamin D Blutspiegel mit einem signifikant reduzierten Risiko für Depressionen in Verbindung stand, was insbesondere bei Menschen mit einer Vorgeschichte von Depressionen der Fall war.
Zusätzlich hierzu spielt Vitamin D bei der Aufrechterhaltung einer optimalen Funktion des Immunsystems eine entscheidende Rolle und es konnte gezeigt werden, dass bereits niedrigere Vitamin D Spiegel, die noch nicht im Bereich eines Mangels liegen, das Risiko für Infektionskrankheiten erhöhen können.
Natürliches Sonnenlicht stellt die beste Option für eine gute Vitamin D Versorgung dar, was jedoch gerade in den Zeiten, zu denen das Infektionsrisiko für Atemwegserkrankungen am höchsten ist, oft nicht in ausreichenden Mengen vorhanden ist. Nahrungsmittel enthalten abgesehen von Lebertran nur geringe Mengen an Vitamin D, die in der Regel nicht ausreichen, um den täglichen Bedarf zu decken.
Omega-3 Fettsäuren
Omega-3 Fettsäuren sind bekannt dafür, dass sie bei der Reduzierung von Entzündungen im Körper eine nützliche Rolle spielen und es gibt drei unterschiedliche Typen von Omega-3 Fettsäuren, auf denen für gewöhnlich der Fokus liegt: DHA, EPA and ALA.
DHA – Docosahexaesäuren – sind langkettige Fettsäuren, die einen Teil der Membrane unserer Gehirnzellen ausmachen und bei der Weiterleitung chemischer Signale von Zelle zu Zelle eine Rolle spielen. Sie werden für gewöhnlich auch zur Unterstützung der Gesundheit von Herz- und Kreislaufsystem propagiert.
EPA- Eicosapentaesäure – ist eine weitere langkettige Fettsäure, die dabei hilft, Entzündungen zu reduzieren und mit einer Verbesserung der Stimmungslage in Verbindung gebracht wird.
DHA und EPA finden sich in fettreichen Kaltwasserfischen wie Lachs, Thunfisch, Hering, Sardinen, Makrelen und Heilbutt wieder. Sie kommen auch in einigen veganen Mikroalgenquellen vor, welche als ursprüngliche Quelle dieser Fettsäuren im Nahrungssystem angesehen werden.
ALA findet sich in Hanfsamen, Leinsamen, Chiasamen, Walnüssen, Kürbiskernen und einigen Sorten von dunkelgrünblättrigem Gemüse inklusive Kohl und Spinat wieder. Im menschlichen Körper wird nur ein sehr geringer Prozentsatz des konsumierten ALA in EPA umgewandelt (etwa 6%), welches dann in DHA umgewandelt werden kann (mit einer Rate von etwa 3,8%). Aus diesem Grund ist ALA weitaus weniger effektiv als EPA uns DHA, was eine Verbesserung der Stimmungslage und eine Verbesserung der Herzgesundheit angeht.
Referenzen:
Anfang des Jahres 2020 hat eine neue Art von Virus aufgrund seiner unerwarteten Ausbreitungsgeschwindigkeit damit begonnen, die Schlagzeilen überall auf der Welt zu kontrollieren.
Von seinem Ursprung auf einem Markt in Wuhan in China im Dezember 2019 bis hin zu Ländern, die so weit entfernt wie die Vereinigten Staaten von Amerika sind, hat der Virus, dessen offizieller Name COVID-19 lautet, tausende Menschen mit einer steigenden Todesrate von über 7.000 infiziert (1).
Doch trotz der globalen Panik, die sich in den Medien wie ein Lauffeuer verbreitet, ist es unwahrscheinlich, dass Du Dich mit COVID-19 infizierst, wenn Du nicht gerade mit jemandem in Kontakt kommst, der sich in einem der Ausbruchgebiete aufgehalten hat.
Zerstören wir den Mythos. Lies weiter, um zu erfahren, wie sich der Coronavirus verbreitet, inwiefern er anderen Coronaviren ähnelt und sich von ihnen unterscheidet und wie Du verhindern kannst, diesen Virus an andere weiterzugeben, wenn Du vermutest, Dich infiziert zu haben.
Über diesen Link erhältst du aktuelle Zahlen über die mit Coronavirus infizierten Menschen:
https://gisanddata.maps.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html#/bda7594740fd40299423467b48e9ecf6
Was sind die Symptome?
Ärzte und Wissenschaftler lernen jeden Tag etwas Neues über diesen Virus. Soweit bisher bekannt ist, kann es gut sein, dass der Virus nach Infizierung zunächst keinerlei Symptome hervorruft. Es ist gut möglich diesen Virus für 2 Tage bis hin zu 2 Wochen mit sich herumzutragen, bevor irgendwelche Symptome spürbar werden (2).
Einige Symptome, die spezifisch mit dem Coronavirus 2019 in Verbindung gebracht werden, sind:
- Kurzatmigkeit
- Husten, der im Lauf der Zeit schlimmer wir
- Zunächst schwaches Fieber, das im Lauf der Zeit stärker wird
Die vollständige Liste der Symptome befindet sich noch im Stadium der Untersuchung.
Wann solltest Du dringend Hilfe suchen?
Wenn Du irgendwelche der obigen Symptome verspürst und innerhalb der letzten 14 Tage in einem Gebiet wie China oder Norditalien warst, in dem es bestätigte COVID-19 Fälle gab oder wenn Du Kontakt zu einer Person hattest, bei der innerhalb der letzten 14 Tage eine COVID-19 Infektion nachgewiesen wurde, dann solltest Du sofort einen Arzt anrufen.
COVID-19 vs. Grippe
Der 2019 Coronavirus ist deutlich tödlicher als eine normale Grippe.
Geschätzte 0,06 bis 0,1 Prozent aller Menschen, die während der Grippesaison 2019-2020 in den USA an Grippe erkrankt sind, starben an dieser Erkrankung (3), während etwa 2 Prozent der Menschen starben, bei denen der 2019 Coronavirus diagnostiziert worden war (4).
Hier sind einige weit verbreitete Grippesymptome:
- Husten
- Laufende oder verstopfte Nase
- Niesen
- Halsentzündungen
- Fieber
- Kopfschmerzen
- Erschöpfung
- Schüttelfrost
- Gliederschmerzen
Was genau sind Coronaviren?
Coronaviren sind zoonotisch, was bedeutet, dass sie sich in Tieren entwickelt haben, bevor sie auf den Menschen übergesprungen sind.
Damit der Virus vom Tier zum Menschen übertragen werden kann, muss eine Person in engen Kontakt mit einem Tier kommen, das den Virus in sich trägt.
Sobald sich der Virus im Menschen entwickelt hat, kann der Coronavirus sich über eine Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch verbreiten. Eine Tröpfcheninfektion ist der technische Name für eine Verbreitung über das feuchte Zeugs, das sich durch die Luft bewegt, wenn Du hustest oder niest.
Das virale Material befindet sich in diesen Tröpfchen und kann über die Atemwege in Luftröhre und Lunge eingeatmet werden, wo der Virus zu einer Infektion führen kann.
Der 2019 Coronavirus konnte bisher noch nicht mit einem spezifischen Tier in Verbindung gebracht werden. Wissenschaftler glauben jedoch, dass dieser Virus von Fledermäusen auf andere Tiere – entweder Schlangen oder andere Schuppentiere – übertragen worden sein konnte und von diesen auf den Menschen übergesprungen ist (5).
Diese Übertragung hat wahrscheinlich auf einem Lebensmittelmarkt in China stattgefunden.
Wer weist ein erhöhtes Risiko auf?
Du weist ein erhöhtes Risiko auf, Dich mit diesem Virus zu infizieren, wenn Du mit jemandem in Kontakt kommst, der diesen Virus in sich trägt, was insbesondere dann gilt, wenn Du mit seinem Speichel in Kontakt kommst oder Dich in der Nähe dieser Person befindest, wenn sie niest oder hustet.
Händewaschen und das Desinfizieren von Oberflächen können dabei helfen, Dein Risiko zu senken, Dich mit diesem oder anderen Viren zu infizieren.
Ältere Männer scheinen für diesen Virus besonders anfällig zu sein. Ein Bericht der Weltgesundheitsorganisation WHO kam zu dem Ergebnis, dass das durchschnittliche Alter der Menschen, die positiv auf diese Variante des Coronavirus getestet wurden, bei etwa 45 Jahren lag und dass über zwei Drittel dieser Personen Männer waren (6).
Wie werden Coronaviren diagnostiziert?
Der 2019 Coronavirus kann ähnlich wie andere Virusinfektionen unter Verwendung von Blut-, Speichel- oder Gewebeproben nachgewiesen werden.
Setze Dich sofort mit Deinem Arzt in Verbindung, wenn Du glaubst, unter einer Coronavirusinfektion zu leiden, was insbesondere dann gilt, wenn Du Dich während der letzten 14 Tage in China oder einem anderen Land mit erhöhter Infektionsrate aufgehalten hast. Dein Arzt wird sich mit den entsprechenden Stellen in Verbindung setzen, um zu entscheiden, ob ein Test auf diesen Virus notwendig sein könnte.
Für diesen Test wird entweder eine Blutprobe entnommen oder mit Hilfe eine Stücks Watte eine kleine Probe Deines Speichels oder Deines Ausflusses aus den Atemwegen an Deiner Nase oder in Deinem Hals entnommen.
Diese Probe wird dann an ein Labor geschickt, um die Gegenwart von viralem Material oder Antikörpern gegen den Virus zu bestätigen.
Welche Behandlungen sind verfügbar?
Es gibt im Augenblick keine spezifisch für den 2019 zugelassene Behandlungsmethode und auch keine Heilung für eine Infektion, auch wenn sich Behandlungen und Impfstoffe in der Entwicklung befinden. Stattdessen konzentriert sich eine Behandlung darauf, die Symptome im Verlauf der Erkrankung zu kontrollieren.
Suche sofort Hilfe, wenn Du glaubst an COVID-19 erkrankt zu sein. Dein Arzt wird eine Behandlung für jegliche Symptome oder Komplikationen empfehlen, die auftreten können.
Für andere Coronaviren wie SARS und MERS gibt es Impfstoffe oder Behandlungen (7, 8). Einige Behandlungswege für diese und ähnliche Viren umfassen:
- Antivirale oder retrovirale Medikamente
- Atemunterstützung durch künstliche Beatmung
- Steroide zur Reduzierung des Anschwellens der Lunge
- Transfusionen von Blutplasma
Was sind mögliche Komplikationen von COVID-19?
Die ernsthafteste Komplikation von COVID-19 ist ein Typ von Lungenentzündung, der auch als 2019 Novel Coronavirus-infected Pneumonia (NCIP) bezeichnet wird.
Ergebnisse einer Studie aus dem Jahr 2020 mit 138 Patienten, die mit diesem Typ von Lungenentzündung in ein Krankenhaus in Wuhan in China eingewiesen worden waren, zeigten, das 26 Prozent dieser Patienten unter schweren Formen dieser Erkrankung litten und auf der Intensivstation behandelt werden mussten (9).
Etwa 4,3 Prozent der Patienten, die in der Intensivstation behandelt werden mussten, starben an diesem Typ von Lungenentzündung.
Bis jetzt ist NCIP die einzige Komplikation, die spezifisch mit COVID-19 in Verbindung gebracht wird. Wissenschaftler haben jedoch auch folgende Komplikationen bei Menschen beobachtet, die am Coronavirus erkrankt waren:
- Akutes respiratorisches Distresssyndrom (ARDS)
- Herzrhythmusstörungen
- Herz-Kreislauf Schock
- Ernsthafte Schmerzen (Myalgie)
- Erschöpfung
- Schädigungen des Herzmuskels oder Herzinfarkt
Wie kannst Du eine Coronainfektion verhindern?
Der beste Weg eine Ausbreitung des Virus zu verhindern besteht darin, den Kontakt zu Menschen zu meiden oder zu minimieren, die Virussymptome zeigen, oder sich während der letzten 14 Tage in einem Bereich aufgehalten haben, in dem es Coronainfektionen gab.
Das Nächstbeste, was Du tun kannst, ist auf eine gute Hygiene zu achten, um zu verhindern, dass sich Viren oder Bakterien verbreiten können:
- Wasche Dir Deine Hände regelmäßig für mindestens 20 Sekunden mit warmem Wasser und Seife
- Berühre weder Gesicht, Augen, Nase oder Mund, wenn Deine Hände schmutzig sind
- Verlasse das Haus nicht, wenn Du Dich krank fühlst oder Erkältungs- oder Grippesymptome zeigst
- Bedecke Deinen Mund mit der Innenseite Deines Ellenbogens wenn Du niesen oder husten musst. Wirf benutzte Taschentücher sofort in einen verschlossenen Abfallbehälter.
- Halte alle Gegenstände sauber, die Du häufig berührst. Verwende Desinfektionsmittel für Gegenstände wie Telefone, Computer, Geschirr, Türgriffe oder andere Utensilien.
Andere Typen von Coronaviren
Ein Coronavirus bekommt seinen Namen aufgrund seines Aussehens unter dem Mikroskop.
Das Wort Corona bedeutet so viel wie „Krone“ und bei genauer Betrachtung besitzt der runde Virus eine „Krone“ aus Proteinen, die als Pelomere bezeichnet werden, die aus seinem Zentrum in alle Richtungen zeigen. Diese Proteine helfen dem Virus dabei herauszufinden, wo er seinen Wirt infizieren kann.
Die Erkrankung, die als severe acute respiratory Syndrome (SARS) bekannt ist, wurde Anfang des 21. Jahrhunderts mit einem hochinfektiösen Coronavirus in Verbindung gebracht. Der SARS Virus konnte unter Kontrolle gebracht werden und ist erfolgreich behandelbar.
COVID-19 vs. SARS
Es ist nicht das erste Mal, dass ein Coronavirus Schlagzeilen gemacht hat – auch der tödliche SARS Ausbruch im Jahr 2003 wurde durch einen Coronavirus hervorgerufen.
Wie beim Coronavirus aus dem Jahr 2019 wurde auch der SARS Virus zuerst bei Tieren nachgewiesen, bevor er sich bei Menschen verbreitete.
Man glaubt, dass der SARS von Fledermäusen stammt und dann zunächst auf andere Tiere und über diese auf den Menschen übertragen wurde (10).
Einmal auf den Menschen übertragen, begann der SARS Virus sich schnell unter Menschen zu verbreiten.
Was den COVID-19 Virus so nachrichtenträchtig macht, ist die Tatsache, dass bisher noch keine Heilungsmethode entwickelt wurde, die dabei helfen kann, eine rapide Übertragung des Virus von Mensch zu Mensch zu verhindern. SARS wurde erfolgreich eingedämmt und behandelt.
Was sind die Aussichten?
Am wichtigsten ist, nicht in Panik zu verfallen. Du musst keine Atemschutzmaske tragen oder in Quarantäne, so lange bei Dir keine Coronaviruserkrankung diagnostiziert wurde.
Das Befolgen einfacher Hygienerichtlinien kann dabei helfen, eine Verbreitung dieses und anderer Viren zu verhindern.
Der 2019 Coronavirus mag erschreckend und furchteinflößend erscheinen, wenn Du die täglichen Nachrichten über Todesfälle, Quarantäne und Reisebeschränkungen liest. Doch im Kontext gesehen weist der Coronavirus eine weniger starke Ausbreitung als weiter verbreitete und bedrohlichere Viruserkrankungen wie Grippe auf.
Bleibe ruhig und befolge die Anweisung Deines Arztes, falls bei Dir der Coronavirus diagnostiziert wurde, so dass Du genesen und eine weitere Verbreitung des Virus verhindern kannst.
Mit Hilfe welcher Nahrungsmittel und Supplements kannst Du Dein Immunsystem unterstützen, um besser mit Viren und anderen Krankheiten zurecht zu kommen?
Auch wenn es bisher keine Impfung gegen den Coronavirus gibt, kannst Du etwas tun, um Deinem Körper dabei zu helfen, sich besser vor allen Arten von Viren und Infektionen zu schützen und besser mit solchen Infektionen zurecht zu kommen.
Bestimmte Nahrungsmittel und Supplements können dabei helfen, Dein Immunsystem stark zu halten. Hier ist eine Liste einiger der wirkungsvollsten dieser Nahrungsmittel.
Zitrusfrüchte und andere Quellen für Vitamin C
Die meisten Menschen greifen zu Vitamin C, wenn sie sich erkältet haben. Dies hängt damit zusammen, dass Vitamin C dabei hilft, Dein Immunsystem zu stärken. Sinnvoller ist es jedoch, bereits vor Eintritt einer Infektionskrankheit auf eine ausreichende Vitamin C Zufuhr zu achten. Man glaubt, dass Vitamin C die Produktion weißer Blutkörperchen erhöht, welche der Schlüssel zur Bekämpfung von Infektionen sind.
Beliebte Vitamin C Quellen umfassen neben Vitamintabletten Grapefruit, Orangen, Mandarinen, Zitronen und Limonen.
Da Dein Körper Vitamin C weder produzieren noch speichern kann, musst Du Vitamin C für eine gute Gesundheit täglich zu Dir nehmen.
Rote Paprika
Wenn Du glaubst, dass Zitrusfrüchte die besten Quellen für Vitamin C sind, dann liegst Du falsch. Rote Paprika enthält durchschnittlich doppelt so viel Vitamin C wie Zitrusfrüchte und ist außerdem reich an Beta-Karotin, welches dabei hilft, Augen und Haut gesund zu halten.
Brokkoli
Brokkoli ist mit Vitaminen und Mineralstoffen überladen. Brokkoli gehört dank seines Gehalts an Vitamin A, C und E, sowie anderer Antioxidantien und Ballaststoffen zu den gesündesten Gemüsesorten. Um diese Inhaltsstoffe zu schützen, sollte Brokkoli so kurz wie möglich gekocht oder noch besser roh genossen werden.
Knoblauch
Knoblauch gibt vielen Speisen ihr besonderes Aroma und ist auch für die Gesundheit ein Muss. Bereits frühe Zivilisationen erkannten den Wert von Knoblauch bei der Bekämpfung von Infektionen. Die das Immunsystem stärkenden Wirkungen von Knoblauch scheinen von seinem hohen Gehalt an schwefelhaltigen Verbindungen wie Allicin herzurühren.
Ingwer
Ingwer ist ein weiterer Inhaltsstoff, der gegen Infektionskrankheiten helfen kann. Ingwer kann Entzündungen lindern, was bei der Behandlung von Halsentzündungen und anderen entzündlichen Erkrankungen helfen kann.
Spinat
Spinat hat es auf die Liste geschafft, da er reich an Vitamin C und mit zahlreichen anderen Antioxidantien wie Beta-Karotin vollgepackt ist, welche die Funktion des Immunsystems verbessern können. Wie Brokkoli sollte auch Spinat nur kurz gekocht oder roh als Salat genossen werden, wobei leichtes Kochen den Vitamin A Gehalt erhöhen und andere Nährstoffe aus einer Bindung an Oxalsäure lösen kann.
Joghurt / Probiotika & Prebiotika / Vitamin D
Wähle Joghurt, der lebende probiotische Kulturen enthält. Diese Kulturen können genau wie probiotische Bakterien aus anderen Quellen wie Supplements die Funktion des Immunsystems anregen. Die Wirkung probiotischer Bakterien kann durch Prebiotika gesteigert werden, welche diesen Bakterien als Nahrung dienen.
Joghurt kann außerdem eine gute Quelle für Vitamin D sein, wenn es sich um mit Vitamin D angereicherten Joghurt handelt. Vitamin D hilft bei der Regulierung des Immunsystems.
Mandeln / Vitamin E
Wenn es um die Verhinderung von Infektionskrankheiten wie Erkältung und Grippe geht, steht zwar Vitamin C an erster Stelle, doch auch Vitamin E spielt bei der Funktion des Immunsystems eine Schlüsselrolle.
Vitamin E ist ein fettlösliches Vitamin, was bedeutet, dass Fett für seine Absorption benötigt wird. Nüsse wie Mandeln sind reich an Vitamin E und gesunden Fetten. Eine halbe Tasse geschälte Mandeln liefert etwa 100% des Tagesbedarfs an Vitamin E.
Kurkuma / Curcumin
Kurkuma ist ein Bestandteil von Curry, wird aber auch seit Jahrhunderten, wenn nicht sogar Jahrtausenden als entzündungshemmendes und die Gesundheit förderndes Naturheilmittel verwendet, das die Immunfunktion fördern und verbessern kann.
Grüner Tee
Grüner Tee ist mit Flavonoiden – einem Typ von Antioxidans – vollgepackt. Grüner Tee kann besonders durch seinen hohen Gehalt an Epigallocatechin Gallate - kurz EGCG – glänzen, welches ausgeprägte antioxidative Wirkungen besitzt. Von EGCG konnte außerdem gezeigt werden, dass es die Immunfunktion steigern kann. Bei der Fermentierung von Tee wird ein großer Teil des in den Teeblättern enthaltenen EGCGs zerstört, während grüner Tee die volle Menge an EGCG enthält.
Grüner Tee ist außerdem eine gute Quelle für die Aminosäure L-Theanin, welche die Produktion keimtötender Verbindungen in den T-Zellen des Immunsystems unterstützt.
Papaya
Papaya ist eine weitere Frucht, die mit Vitamin C vollgepackt ist. Eine einzige Papaya liefert 225 Prozent des Tagesbedarfs an Vitamin C. Papaya ist außerdem reich an Papain, einem Verdauungsenzym, das entzündungshemmende Wirkungen besitzt und die Funktion des Immunsystems fördert.
Darüber hinaus sind Papaya reich an Kalium, B-Vitaminen und Folat, die sich positiv auf die allgemeine Gesundheit auswirken.
Geflügel / Vitamin B6
Wenn Du krank bist, dann ist Hühnerbrühe mehr als ein Feel-Good Nahrungsmittel mit Placeboeffekt. Sie hilft dabei, Erkältungssymptome zu lindern und kann auch dabei helfen, Erkältungen und andere Infektionskrankheiten von vorne herein zu verhindern.
Geflügel ist reich an Vitamin B6 und bereits 100 Gramm Hühnchen oder Pute liefern 40 bis 50 Prozent des Tagesbedarfs an Vitamin B6.
Vitamin B6 ist bei vielen wichtigen chemischen Reaktionen des Körpers ein wichtiger Spieler und für die Bildung roter Blutkörperchen von entscheidender Bedeutung. Hühnerbrühe, die Hühnchenknochen enthält, liefert Gelatine, Chondroitin und andere Nährstoffe, die Gesundheit und Immunsystem fördern können.
Sonnenblumenkerne / Magnesium und Vitamin E
Sonnenblumenkerne sind reich an Nährstoffen wie Phosphor, Magnesium, Vitamin E und Vitamin B6, die für die Funktion des Immunsystems wichtig sind.
Vitamin E ist wichtig für Regulierung und Aufrechterhaltung der Funktion des Immunsystems und auch Magnesium spielt bei der korrekten Funktion des Immunsystems mehr als nur eine Rolle.
Krustentiere / Zink
Krustentiere sind vielleicht nicht gerade das erste, was Dir einfallen wird, wenn Du die Funktion Deines Immunsystems verbessern möchtest, aber eine Reihe von Krustentieren sind mit Zink vollgepackt.
Zink bekommt – zu Unrecht – nicht so viel Aufmerksamkeit wie andere Vitamine und Mineralstoffe, aber ohne ausreichende Mengen an Zink können die Immunzellen des Körpers nicht so funktionieren, wie sie sollen.
Krusteniere, die reich an Zink sind, umfassen:
- Krabben
- Garnelen
- Hummer
- Muscheln
Bei Zink sollte die empfohlene Tageszufuhr, die bei 11 mg für Männer und 8 mg für Frauen liegt, auf Dauer nicht stark überschritten werden, da zu viel Zink sich negativ auf die Immunfunktion auswirken kann.
Referenzen:
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- https://www.who.int/ith/diseases/sars/en/

Regelmäßiges Training stellt einen hervorragenden Weg dar, Deinen Körper gesund zu halten. Neben der Entwicklung eines muskulösen und durchtrainierten Körpers kann Training das Risiko für chronische Erkrankungen wie Diabetes und Herzkrankheiten reduzieren und die Funktion des Immunsystems verbessern (1, 2, 3).
Auch wenn es bezüglich der wichtigen Rolle, die Training im Bereich der Gesundheit spielt, keine Zweifel gibt, fragen sich viele Menschen, ob zu trainieren, wenn man krank ist, die Genesung behindern oder fördern wird.
Auf diese Frage gibt es jedoch keine einfache Ja / Nein Antwort.
Dieser Artikel wird Dir erklären, warum es manchmal in Ordnung ist zu trainieren, wenn Du krank bist, während es zu anderen Zeiten am besten ist, zu Hause zu bleiben und zu ruhen.
Ist es in Ordnung zu trainieren, wenn Du krank bist?
Eine möglichst schnelle Genesung ist immer das Ziel, wenn Du krank bist, aber es kann schwer sein zu wissen, wann es in Ordnung ist, trotzdem Dein normales Training im Fitnessstudio durchzuziehen und wann es am besten ist, wenn Du Dir ein paar Tage Auszeit nimmst.
Training ist für viele eine gesunde Angewohnheit und es ist normal auch dann trainieren zu wollen, wenn man gesundheitlich angeschlagen ist. Dies kann in einigen Situationen völlig okay sein, aber in anderen Situationen leider auch verheerende Auswirkungen besitzen.
Viele Experten verwenden die „oberhalb des Halses“ Regel, wenn es darum geht, Patienten einen Rat zu geben, ob sie trotz Krankheit weiter trainieren sollten. Laut dieser Theorie bist Du wahrscheinlich weiterhin dazu in der Lage zu trainieren, wenn Du nur oberhalb des Halses Symptome wie verstopfte Nase, Niesen oder Ohrenschmerzen verspürst (4).
Wenn Du hingegen Symptome unterhalb Deines Halses wie Übelkeit, Gliederschmerzen, Fieber, Durchfall, Husten mit Schleimauswurf oder Probleme im Bereich der Bronchien verspürst, dann solltest Du lieber so lange auf Dein Training verzichten, bis Du Dich besser fühlst.
Zusammenfassung: Einige Experten verwenden die „oberhalb des Halses“ Regel, um festzulegen, ob es sicher ist, trotz Krankheit zu trainieren. Ein weiteres Training ist höchstwahrscheinlich nicht sicher und unbedenklich, wenn die Krankheitssymptome unterhalb des Halses spürbar sind.
Wann ist es sicher zu trainieren
Ein Training bei folgenden Symptomen ist höchstwahrscheinlich sicher und unbedenklich, wobei Du dies im Zweifelsfall jedoch mit Deinem Arzt abklären solltest.
Leichte Erkältung
Eine leichte Erkältung ist eine Viruserkrankung, die Nase und Hals betrifft. Auch wenn die Symptome von Person zu Person variieren, leiden die meisten Menschen bei einer Erkältung unter verstopfter Nase, Niesen und mildem Husten (5).
Wenn Du unter einer leichten Erkältung leidest, gibt es keinen Grund dem Fitnessstudio fern zu bleiben, solange Du über ausreichende Energie für Dein Training verfügst. Wenn Du das Gefühl hast, dass Du nicht über genügend Energie verfügst, Dein normales Trainingsprogramm durchzuziehen, dann kannst Du in Betracht ziehen, Intensität oder Dauer Deines Trainings zu reduzieren.
Doch auch wenn es okay ist, mit einer leichten Erkältung zu trainieren, solltest Du doch im Hinterkopf behalten, dass Du Krankheitserreger auf andere übertragen kannst, wodurch diese krank werden könnten.
Auf die richtige Hygiene zu achten, ist ein hervorragender Weg zu verhindern, andere anzustecken. Wasche Deine Hände regelmäßig und bedecke Deinen Mund, wenn Du niest oder hustest (6).
Ohrenschmerzen
Ohrenschmerzen sind stechende, dumpfe oder brennende Schmerzen, die in einem oder beiden Ohren auftreten können. Auch wenn Ohrenschmerzen bei Kindern für gewöhnlich durch Infektionen verursacht werden, werden Ohrenschmerzen bei Erwachsenen häufiger durch Schmerzen in anderen Bereichen, wie z.B. im Hals hervorgerufen. Diese Art von Schmerz ist als Übertragungsschmerz bekannt, der vom Hals auf das Ohr übertragen wird (7, 8).
Ohrenschmerzen können durch Nebenhöhlenentzündungen, Halsentzündungen, Entzündungen im Bereich der Zähne oder Veränderungen des Drucks hervorgerufen werden.
Mit Ohrenschmerzen zu trainieren wird als sicher und unbedenklich angesehen, so lange der Gleichgewichtssinn hierdurch nicht beeinträchtigt wird und eine Infektion ausgeschlossen werden kann.
Bestimme Typen von Ohrinfektionen können Dich aus dem Gleichgewicht bringen und Fieber und andere Symptome hervorrufen, die ein Training unsicher machen können. Stelle bevor Du mit dem Training beginnst sicher, dass Du unter keiner dieser Ohreninfektionen leidest (9).
Die meisten Arten von Ohrenschmerzen sind einfach nur unangenehm und verursachen ein Druckgefühl im Kopf. Auch wenn Training sicher ist, wenn Du unter Ohrenschmerzen leidest, solltest Du versuchen Übungen zu vermeiden, die Druck im Bereich der Nebenhöhlen hervorrufen.
Verstopfte Nase
Eine verstopfte Nase zu haben, kann frustrierend und unangenehm sein. Wenn eine verstopfte Nase mit Fieber oder anderen Symptomen wie Husten mit Schleimauswurf oder Verengungen der Bronchien in Verbindung steht, dann solltest Du in Betracht ziehen eine Trainingsauszeit einzulegen. Es ist jedoch okay zu trainieren, wenn Du lediglich eine verstopfte Nase hast. In diesem Fall könnte etwas Training sogar dabei helfen, Deine Nase frei zu machen und besser zu atmen (10).
Letztendlich solltest Du auf Deinen Körper hören, um zu bestimmen, ob Du Dich gut genug fühlst, um mit verstopfter Nase zu trainieren.
Dein Training entsprechend Deiner Energiespiegel zu modifizieren, ist eine andere Option. Einen straffen Spaziergang durchzuführen oder Rad zu fahren, stellen gute Wege dar aktiv zu bleiben, wenn Du Dich nicht fit genug für Dein gewöhnliches Training fühlst.
Achte immer auf ausreichende Hygiene, wenn Du im Fitnessstudio bist, was insbesondere gilt, wenn Du unter einer laufenden Nase leidest. Wische Geräte und Equipment ab, nachdem Du es benutzt hast, um zu verhindern Krankheitserreger zu verteilen.
Leichte Halsschmerzen
Halsschmerzen werden für gewöhnlich durch Virusinfektionen wie Erkältung oder Grippe verursacht (11). Wenn Halsschmerzen mit Fieber, Husten mit Schleimbildung oder Schluckbeschwerden einhergehen, dann solltest Du so lange mit dem Training aufhören, bis ein Arzt Dir sagt, dass es okay ist, zu trainieren.
Wenn Du jedoch nur unter leichten Halsschmerzen leidest, die durch etwas wie eine Erkältung oder Allergien hervorgerufen werden, ist es sicher zu trainieren.
Wenn Du andere Symptome wie Erschöpfung oder Kongestion verspürst, die häufig mit einer Erkältung in Verbindung gebracht werden, dann solltest Du in Betracht ziehen, die Intensität Deines normalen Trainings zu reduzieren.
Die Dauer des Training zu reduzieren ist ein anderer Weg, Deine Aktivitäten zu modifizieren, wenn Du Dich gut genug fühlst, um zu trainieren, aber nicht über Deine gewöhnliche Ausdauer verfügst.
Mit kaltem Wasser hydriert zu bleiben, ist ein hervorragender Weg, einen wunden Hals während des Trainings zu beruhigen, so dass Du zusätzliche Aktivitäten zu Deinem Tag hinzufügen kannst.
Zusammenfassung: Es ist höchstwahrscheinlich okay zu trainieren, wenn Du unter einer leichten Erkältung, verstopfter Nase oder Halsschmerzen leidest, so lange Du keine ernsthafteren Symptome verspürst.
Wann ist Training nicht empfehlenswert
Auch wenn Training im Allgemeinen harmlos ist, wenn Du unter einer leichten Erkältung leidest, ist ein Training nicht empfehlenswert, wenn Du eines der folgenden Symptome verspürst.
Fieber
Wenn Du unter Fieber leidest, dann steigt Deine Körpertemperatur über ihren normalen Bereich, der in der Größenordnung von 37 Grad Celsius liegt. Fieber kann durch viele Dinge hervorgerufen werden, wird aber am häufigsten durch bakterielle Infektionen oder Virusinfektionen verursacht (12, 13).
Fieber kann unangenehme Begleitsymptome wie Schwäche, Dehydration, Muskelschmerzen und Appetitverlust hervorrufen. Wenn Du fiebrig trainierst, dann erhöht dies das Risiko für eine Dehydration und kann das Fieber weiter verschlimmern.
Zusätzlich hierzu reduziert Fieber Muskelkraft und Ausdauer und beeinträchtigt Präzision und Koordination, wodurch das Risiko für Verletzungen steigt (14).
Aus all diesen Gründen ist es am besten, dem Fitnessstudio fern zu bleiben, wenn Du Fieber hast.
Regelmäßiger Husten oder Husten mit Schleimauswurf
Gelegentliches Husten ist eine normale Reaktion auf Reizungen oder Flüssigkeiten in den Atemwegen und hilft dabei, den Körper gesund zu halten. Häufigere Hustenanfälle können jedoch ein Symptom einer Infektion der Atemwege wie Erkältung, Grippe oder sogar Lungenentzündung sein.
Während Husten, der mit einem Kitzeln im Hals kein Grund dafür ist, dem Fitnessstudio fern zu bleiben, könnte ein hartnäckigerer Husten ein Zeichen dafür sein, dass Du Ruhe brauchst.
Auch wenn ein trockener sporadischer Husten Deine Fähigkeiten bestimmte Übungen auszuführen vielleicht nicht beeinträchtigen wird, ist häufigeres husten mit Schleimauswurf ein Grund dafür, eine Trainingseinheit ausfallen zu lassen.
Ein anhaltender Husten kann es schwer machen, einen tiefen Atemzug zu nehmen, was insbesondere dann gilt, wenn Deine Herzfrequenz während es Trainings steigt. Hierdurch wird es wahrscheinlicher, dass Du kurzatmig und erschöpft wirst.
Ein Husten mit Schleimauswurf könnte ein Zeichen für eine Infektion oder eine andere Erkrankung sein, die Ruhe notwendig macht und von einem Arzt behandelt werden sollte (15).
Darüber hinaus ist Husten einer der Hauptwege, über den sich Krankheiten wie Grippe verbreiten. Wenn Du ins Fitnessstudio gehst, wenn Du unter Husten leidest, dann riskierst Du es, Deine Mittrainierenden Deinen Krankheitserregern auszusetzen.
Magen-Darm Infekt
Krankheiten wie eine Magen-Darm Grippe, die das Verdauungssystem betreffen, können ernsthafte Symptome hervorrufen, die ein Training außer Reichweite bringen.
Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Fieber, Magenkrämpfe und reduzierter Appetit sind alle Symptome, die für gewöhnlich mit Magen-Darm Infekten in Verbindung gebracht werden. Durchfall und Erbrechen erhöhen das Risiko für eine Dehydration, die durch körperliche Aktivität weiter verschlimmert wird (16).
Sich schwach zu fühlen, ist bei Leiden im Bereich des Verdauungstrakts weit verbreitet, wodurch das Verletzungsrisiko während des Trainings steigt. Darüber hinaus sind Erkrankungen des Magen-Darm Trakts hoch ansteckend und können leicht auf andere übertragen werden (17).
Wenn Du Dich während einer Magen-Darm Krankheit ruhelos fühlst, stellen leichtes Dehnen oder Yoga zu Hause die sicherste Option dar.
Grippesymptome
Grippe ist eine ansteckende Krankheit, die das Atemsystem betrifft. Grippesymptome umfassen unter anderem Fieber, Schüttelfrost, Halsschmerzen, Gliederschmerzen, Erschöpfung, Kopfschmerzen, Husten und verstopfte Bronchien.
Eine Grippe kann abhängig vom Grad der Infektion leicht oder schwer ausfallen und kann in ernsthaften Fällen sogar tödlich verlaufen (18).
Auch wenn nicht jeder, der an Grippe erkrankt, auch Fieber verspüren wird, weisen diejenigen, die Fieber bekommen, ein erhöhtes Dehydrationsrisiko auf, was trainieren zu einer schlechten Idee macht.
Auch wenn sich die meisten Menschen innerhalb von weniger als zwei Wochen von einer Grippe erholen, können intensive Trainingseinheiten die Dauer der Krankheit verlängern und die Erholung hinauszögern. Dies hängt damit zusammen, dass intensives Training temporär die Immunreaktion des Körpers unterdrückt (19).
Darüber hinaus ist die Grippe ein hochansteckender Virus, der sich primär durch kleine Tröpfchen verbreitet, die an Grippe erkrankte Menschen in die Luft freisetzen, wenn sie sprechen, husten oder niesen.
Wenn bei Dir eine Grippe diagnostiziert wurde, ist es am besten, die Dinge locker anzugehen und jegliches Training zu meiden, so lange Du unter Symptomen dieser Krankheit leidest.
Zusammenfassung: Wenn Du Symptome wie Fieber, Erbrechen, Durchfall oder Husten mit Schleimauswurf leidest, dann könnte eine Trainingsauszeit sowohl für Deine Erholung, als auch die Sicherheit anderer die beste Option darstellen.
Wann ist des okay, wieder mit dem Training zu beginnen?
Viele Menschen sind so, dass nachdem sie sich von einer Krankheit erholt haben, sie es kaum erwarten können, wieder ins Fitnessstudio zu gehen – und das mit gutem Grund. Regelmäßiges Training kann das Risiko krank zu werden reduzieren, indem es die Funktion des Immunsystems verbessert (20, 21).
Es ist jedoch wichtig, es Deinem Körper zu erlauben, sich vollständig von einer Krankheit zu erholen, bevor Du wieder zu Deinem regulären Training übergehst, und Du solltest Dir selbst dann keinen Stress machen, wenn Du über einen längeren Zeitraum nicht trainieren kannst.
Auch wenn sich einige Menschen Sorgen darüber machen, dass ein paar Tage ohne Training einen Rückschlag für ihre Fortschritte bedeuten werden und einen Verlust an Muskeln und Kraft zur Folge haben werden, ist dies in der Realität nicht der Fall.
Viele Studien haben gezeigt, dass bei den meisten Menschen ein Muskelabbau erst nach etwa drei Wochen ohne Training beginnen wird, während die Kraft bereits nach etwa 10 Tagen nachzulassen beginnt (22, 23, 24, 25).
Wenn die Symptome verschwinden, solltest Du damit beginnen, schrittweise mehr körperliche Aktivität in Deinen Tag zu integrieren, wobei Du vorsichtig sein solltest, es nicht zu übertreiben.
Beginne am ersten Tag im Fitnessstudio nach Deiner Krankheitsauszeit mit einem kürzeren, weniger intensiven Training und stelle sicher, dass Du während des Training genug trinkst, um gut hydriert zu bleiben.
Erinnere Dich daran, dass sich Dein Körper noch schwach fühlen könnte, was insbesondere dann gilt, wenn Du Dich von einer Grippe oder einer Magen-Darm Grippe erholst, und dass es wichtig ist, darauf zu achten, wie Du Dich fühlst.
Wenn Du Dir nicht sicher bist, ob Du sicher trainieren kannst, während Du Dich davon erholst, krank gewesen zu sein, solltest Du Deinen Arzt um Rat fragen.
Zusätzlich hierzu solltest Du im Hinterkopf behalten, dass Du, auch wenn Du Dich vielleicht schon besser fühlst, immer noch dazu in der Lage sein könntest, andere mit Deinen Krankheitserregern anzustecken. Erwachse mit Grippe sind bis zu 7 Tage nach dem Auftreten der ersten Grippesymptome dazu in der Lage, andere zu infizieren (26).
Auch wenn es für Deine allgemeine Gesundheit von Vorteil ist, nach einer Krankheit ins Fitnessstudio zurückzukehren, ist es wichtig auf Deinen Körper und Deinen Arzt zu hören, wenn Du darüber entscheidest, ob Du Dich gut genug für intensivere Aktivitäten fühlst.
Zusammenfassung: Zu warten, bis Deine Krankheitssymptome vollständig verschwunden sind, bevor Du schrittweise wieder mit dem Training beginnst, stellt einen sicheren Weg dar, nach einer Krankheit Dein Training wieder aufzunehmen.
Fazit
Wenn Du unter Symptomen wie Durchfall, Erbrechen, Schwäche, Fieber oder Husten mit Schleimbildung leidest, dann ist es am besten, Deinem Körper Ruhe zu gönnen und Dir eine Auszeit vom Training zu nehmen, um Dich zu erholen.
Wenn Du Dir jedoch nur eine leichte Erkältung zugezogen hast, oder unter verstopfter Nase leidest, dann besteht keine Notwendigkeit, auf Dein Training zu verzichten.
Wenn Du Dich gut genug fühlst, um zu trainieren, es Dir aber an Deiner gewöhnlichen Energie fehlt, dann sind eine Reduzierung der Intensität oder der Länge Deines Trainings hervorragende Wege, um aktiv zu bleiben.
Um gesund zu bleiben und auf Nummer Sicher zu gehen, wenn Du krank bist, ist es immer am besten auf Deinen Körper zu hören oder die Ratschläge Deines Arztes zu befolgen.
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Die meisten Menschen verwenden CBD Öl zur Linderung chronischer Krankheiten – insbesondere Erkrankungen der Gelenke wie rheumatische Arthritis und Osteoarthritis. CBD könnte Entzündungen der Gelenke reduzieren und eine Verlangsamung des Fortschreitens chronischer Gelenkerkrankungen bewirken.
Die Wissenschaft hinter der Verwendung von CBD Öl bei Arthritis
Der primäre medizinische Einsatzbereich besteht in der Linderung chronischer Schmerzen. Von den unterschiedlichen schmerzhaften Leiden, für die CBD Öl eingesetzt wird, stehen rheumatische Arthritis und Osteoarthritis an erster Stelle. Bei einer Umfrage unter 1500 Anwendern von medizinischem CBD berichtete fast die Hälfte der Befragten, dass sie unter Arthritis litten (1).
Viele Menschen rauchen auch medizinisches Cannabis, um Arthritisschmerzen zu lindern. Bei 2 Befragungen von insgesamt 5000 Personen, rauchten 20% Cannabis aus diesem Grund. Sie berichteten häufig von guten Resultaten, aber die meisten von ihnen verwendeten Cannabis mit höheren THC als CBD Anteilen (2, 3).
Dies wirft die Frage auf, ob CBD Arthritis Schmerzen lindert, oder ob THC die Hauptkomponente von Cannabis ist, die für die Vorzüge verantwortlich ist. Werfen wir einen Blick auf die Wissenschaft hinter CBD, um dies herauszufinden.
Wie wirkt CBD?
Arthritis Typen
Der Begriff Arthritis umfasst eine Gruppe von Gelenkerkrankungen, die Entzündungen, Schmerzen und Beschädigungen des Gelenkknorpels umfassen. Arthritis kann durch wiederholte mechanische Schäden (z.B. Osteoarthritis), Autoimmunerkrankungen (z.B. rheumatische Arthritis) oder Krankheiten (z.B. psoiatrische Arthritis) hervorgerufen werden (4, 5).
Auch wenn es keine Heilung für Arthritis gibt, können Therapien Schmerzen lindern, Entzündungen reduzieren und das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen. Werfen wir einen Blick darauf, wie CBD helfen kann.
Aktivierung des Endocannabinoid Systems
Das Endocannabinoid System besteht aus zwei Rezeptoren: CB1 und CB2. Die Cannabinoide, die der Körper natürlich produziert – wie Anandamid und 2-AG – binden an diese Rezeptoren an und aktivieren sie. Auch wenn CBD die CB Rezeptoren blockiert, erhöhte es die Anandamid Spiegel, indem es den Abbau von Anandamid verhindert (6, 7, 8, 9, 10).
Zwei mit Menschen und Hunden durchgeführte Studien fanden heraus, dass Tiere mit rheumatischer Arthritis oder Osteoarthritis höhere Mengen an CB Rezeptoren und bestimmten Cannabinoiden in den Gelenken aufwiesen. Dies legt nahe, dass der Körper das Endocannabinoid System aktiviert, um Arthritis zu bekämpfen. In Übereinstimmung hiermit könnte eine Erhöhung der Cannabinoide eine gute therapeutische Strategie darstellen (11, 12).
In der Tat reduzierten zwei synthetische CB2 Aktivatoren Gelenkentzündungen und Schäden bei Mäusen mit rheumatischer Arthritis und Osteoarthritis (13, 14, 15)
Alternativ reduzierte ein Blocker des Enzyms, das Anandamid abbaut (FAAH) bei Ratten und Meerschweinchen mit Osteoarthritis Schmerzen. Anandamid scheint über eine Aktivierung des CB1 Rezeptors zu wirken, da eine Blockade dieses Rezeptors die schmerzlindernde Wirkung von Anandamid verhinderte (16).
Zusammenfassung: CBD Öl könnte Gelenkentzündungen bei Arthritis durch eine Erhöhung von Aktivität und Spiegeln natürlicher Cannabinoide wie Anandamid lindern.
Blockade der Schmerzpfadwege
CBD aktiviert einen Rezeptor (TRPV1), der an entzündlichen Schmerzen beteiligt ist. Auch wenn dieser Rezeptor in den Gelenken von Ratten mit Osteoarthritis Schmerzen hervorruft, reduziert seine Aktivierung durch CBD oder in Chilipfeffer enthaltenes Capsaicin die Schmerzwahrnehmung (10, 17, 18, 19).
CBD bindet auch an einen anderen Rezeptor mit ähnlicher Funktion bei entzündlichen Schmerzen (TRPA1). Eine Aktivierung dieses Rezeptors (sowie TRPV1 und CB2) durch ein synthetisches Cannabinoid reduzierte bei Zellen, die Patienten mit Arthritis entnommen worden waren, Entzündungen (20, 21).
Ein anderes Ziel von CBD – GPR55 – wurde hauptsächlich aufgrund seiner Rolle bei Darmentzündungen untersucht. Seine Aktivierung durch eine synthetische CBD Verbindung reduzierte jedoch bei arthritischen Ratten auch Schmerzen (22, 23).
Zusammenfassung: CBD könnte die Gelenke durch eine Blockade entzündlicher Schmerzpfadwege schützen.
Reduzierung von Entzündungen
CBD ist ein starker Entzündungshemmer. Es blockiert den primären entzündlichen Knotenpunkt NF-kB, aktiviert das entzündungshemmende PPAR-gamma und verhindert den Abbau der entzündungshemmenden Verbindung Adenosin (24, 25, 26).
Bei Tieren mit Arthritis reduzierte CBD die Produktion von zwei entzündungsfördernden Zytokinen (IFN-gamma unf TNF-alpha). Bei Tieren mit anderen entzündlichen Erkrankungen reduzierte es außerdem die Mengen entzündlicher Notenstoffe (IL-1beta, LL-6, Stickstoffoxyd und Prostaglandine), während es die Spiegel von zwei entzündungshemmenden Zytokinen (IL-4 und IL-10) erhöhte (27, 28, 29, 30,31, 32).
Zusammenfassung: CBD Öl könnte die Gelenke durch eine Erhöhung der Spiegel entzündungshemmender Verbindungen und eine Blockade primärer entzündlicher Pfadwege schützen.
Unterdrückung der Autoimmunreaktion
Zusätzlich hierzu hindert CBD T-Zellen an ihrer Teilung, an ihrer Wanderung zu Entzündungsherden und an der Produktion entzündungsfördernder Zytokine. Dies ist bei Autoimmunarthritistypen wie rheumatische Arthritis oder wenn das Leiden durch Autoimmunkrankheiten wie Schuppenflechte, Zöliakie und Lupus verursacht wird, besonders relevant (27, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 4).
Wann wirkt CBD?
Hinweise aus mit Tieren durchgeführten Studien
Osteoarthritis
Osteoarthritis ist eine chronische degenerative Erkrankung, bei der die wiederholte Beschädigung der Gelenke durch Abnutzung, Überlastung oder Verletzungen zu einer Entzündung und zum Abbau der Gelenke führt. Therapien für diese Krankheit konzentrieren sich normalerweise auf eine Reduzierung von Entzündungen und eine Linderung der Schmerzen (4, 5).
Bei Ratten mit diesem Typ von Arthritis reduzierte auf die Haut aufgetragenes CBD Entzündungen und verlangsamte das Fortschreiten von Osteoarthritis in einem frühen Stadium. Bei Tieren mit fortgeschrittener Osteoarthritis reduzierte in den Entzündungsherd injiziertes CBD die Schmerzempfindlichkeit und erhöhte die Tragkraft der Gelenke (39).
Bei Hunden linderte oral verabreichtes CBD Schmerzen, besaß jedoch keinen Einfluss auf die Beweglichkeit der Extremitäten und die Tragkraft der Gelenke (40).
Auch wenn es sich bei Osteoarthritis um eine chronische Krankheit handelt, testeten diese Studien CBD für maximal 19 Tage. Längere Behandlungen könnten auch effektiv sein, da CBD bei Mäusen mit anderen entzündlichen Erkrankungen, die diese Verbindung für bis zu 8 Monate verabreicht bekommen hatten, zeitverzögerte Wirkungen besaß (41, 42).
Rheumatische Arthritis & Autoimmunität
Rheumatische Arthritis ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem des Körpers die Gelenke angreift, was zu Entzündungen und Schäden führt. In diesem Fall könnte eine Blockade der Autoimmunreaktion bessere Resultate produzieren (4, 5).
Bei Mäusen mit dieser Erkrankung linderte orales oder injiziertes CBD Entzündungen und verlangsamte den Fortschritt der Gelenkschäden. CBD hinderte außerdem T-Zellen und Gelenkzellen (Synovialzellen) daran, sich zu vermehren und entzündungsfördernde Zytokine (TNF-alpha und IFN-gamma) auszuschütten (27).
Ein auf die Haut aufgetragenes CBD Gel reduzierte bei Ratten mit rheumatischer Arthritis Gelenkschwellungen, Schmerzen und die Spiegel von Entzündungsmarkern wie TNF-alpha in den Nerven (28).
Zusätzlich hierzu reduzierten synthetische CBD ähnliche Verbindungen bei Mäusen und Ratten mit diesem Typ von Arthritis Entzündungen, Schmerzempfinden und Gelenkschmerzen (23, 43, 44).
Zusammenfassung: Mit Tieren durchgeführte Studien legen nahe, dass CBD Öl bei sowohl rheumatischer Arthritis, als auch Osteoarthritis Symptome lindern und eine Verschlimmerung der Krankheit verhindern kann.
Klinische Untersuchungen
Bisher gibt es noch keine klinischen Untersuchungen der Wirkungen von CBD bei Arthritis beim Menschen. Eine erste Untersuchung von CBD – sowohl für sich alleine, als auch in Verbindung mit THC – bei Menschen mit rheumatischer Arthritis und Spondylitis ankylosans befindet sich in der Durchführung (45).
Ein Mundspray, das CBD und THC in gleichen Mengen enthielt (Nabximols), reduzierte im Rahmen einer kleinen Untersuchung mit 58 Patienten mit rheumatischer Arthritis Schmerzen und Morgensteifigkeit, während es gleichzeitig die Schlafqualität verbesserte (46)
CBD konnte im Rahmen von Untersuchungen eine übermäßige Teilung von Hautzellen verhindern, wie dies bei Schuppenflechte der Fall ist und ein Gel mit CBD linderte bei einer kleinen Untersuchung mit 5 Personen Schuppenflechte. Dies legt nahe, dass auf die Haut aufgetragenes CBD Öl dabei helfen könnte, eine Verschlimmerung bei Schuppenflechte zu verhindern und somit auch zu verhindern, dass sich diese zu einer psoriatischen Arthritis weiterentwickelt (47, 48).
CBD Öl bei Arthritis
Dosierung
Da CBD für diesen Anwendungsbereich noch nicht im Rahmen klinischer Untersuchungen getestet wurde, gibt es keine Dosis mit nachgewiesener Wirkung. Wir können die optimale Dosis lediglich anhand von Erfahrungswerten und Empfehlungen von Herstellern und Gesundheitsblogs abschätzen.
Im Allgemeinen wird empfohlen mit einer niedrigen Dosierung (5 bis 10 mg, zweimal täglich) zu beginnen und diese Dosierung schrittweise zu erhöhen, bis die gewünschten Wirkungen eintreten. Die meisten Menschen erleben bei einer Dosierung im Bereich von 20 mg zweimal täglich eine Linderung, wobei die Dosierung bei starken Schmerzen auch bis auf 80 bis 100 mg erhöht werden kann. Wenn CBD alleine nicht wirkt, kann die Verwendung von Medikamenten mit CBD und THC einen Versuch wert sein.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Dosierung basierend auf den Daten von mit Tieren durchgeführten Studien abzuschätzen. Hierbei sollte jedoch beachtet werden, dass die Wirkstoffmengen pro Kilogramm Körpergewicht nicht einfach auf den Menschen übertragen werden können. Aufgrund zahlreicher physiologischer Unterschiede gibt es hierfür Umrechnungsformeln, bei denen die Wirkstoffmenge pro Kilogramm Körpergewicht deutlich niedriger als bei Tieren ausfällt. Wichtig ist auch zu bedenken, dass die richtige Dosis auch von Gewicht, Schmerzintensität und Verträglichkeit bzgl. CBD abhängen wird.
Art der Anwendung
Die bevorzugte Form von CBD sollte basierend auf Typ und Verteilung der Schmerzen gewählt werden (49).
Auf die Haut aufgetragene Darreichungsformen sind eine gute Option für Arthritis, da sie direkt auf die Zielbereiche aufgetragen werden können. Diese Darreichungsformen für lokalisierte Gelenkschmerzen und Entzündungen am hilfreichsten.
Orale Darreichungsformen verteilen das CBD im ganzen Körpeer. Kapseln und Tees setzen das enthaltene CBD langsamer frei und ihre Wirkungen halten deshalb länger an. Sie stellen deshalb bei konstanten Schmerzen eine bessere Wahl dar.
Verdampfer, Mundsprays und Öl Tinkturen liefern eine schneller einsetzende, vorübergehende Linderung. Diese Darreichungsformen sind bei plötzlich einsetzenden, akuten Schmerzen die bessere Wahl.
Erfahrungsberichte
Menschen, die CBD Öl bei Gelenkschmerzen verwenden, leiden meist unter Osteoarthritis, rheumatischer Arthritis und psoriatischer Arthritis. Diese Anwender sind im Allgemeinen recht zufrieden mit CBD und berichten häufig davon, dass CBD ihre Schmerzen reduziert und ihre Lebensqualität verbessert hat. Es gibt jedoch auch Anwender, die keinerlei Wirkung verspüren.
Fazit
CBD Öl ist eine sichere entzündungshemmende Verbindung, die von vielen Menschen bei Gelenkbeschwerden und Arthritis verwendet werden können. Klinische Studien, die die Wirksamkeit von CBD Öl bei rheumatischer Arthritis und Osteoarthritis untersuchen sollen, befinden sich in der Planung.
Basierend auf den Daten von mit Tieren durchgeführten Studien könnte CBD Öl Arthritis Symptome über eine Erhöhung der Spiegel natürlicher Cannabinoide wie Anandamid, eine Blockade von Schmerzpfadwegen, eine Unterdrückung von Autoimmunreaktionen und eine Reduzierung von Entzündungen lindern. Aus diesem Grund könnte es auch Menschen helfen, die unter Arthritisformen leiden, die durch andere Autoimmunerkrankungen wie Schuppenflechte oder Lupus hervorgerufen werden.
Darreichungsformen wie Cremes, Gels und Lotionen, die auf die Haut aufgetragen werden, stellen eine gute Option für lokalisierte Gelenkschmerzen und Entzündungen dar. Bei starken Schmerzen und Entzündungen können auf die Haut aufgetragene Darreichungsformen auch mit CBD Öl Kapseln, Tinkturen oder anderen oralen Darreichungsformen kombiniert werden, um eine stärkere und länger anhaltende Wirkung zu erzielen.
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