Training

Der einfachste Weg neues Muskelwachstum zu erreichen
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Regeneration ist das, was für Zuwächse verantwortlich ist

Wenn Du jemanden fragst, wie sein Regenerationsplan aussieht, das wirst Du wahrscheinlich etwas „entladen“ hören, was ein oder zwei trainingsfreie Tage und nicht viel mehr bedeutet. Und das ist inakzeptabel. Wenn die Regeneration das ist, wo die Magie stattfindet, wie kann es dann sein, dass Trainierende sie wie ein Salatdressing anstatt wie einen Teil der Hauptspeise behandeln?

Hier ist warum: Angst und Ungeduld. Sie denken, dass ihre Muskeln schrumpfen oder plötzlich unter einer Schicht Fett verschwinden werden, wenn sie im Fitnessstudio nicht immer bis an ihre Grenzen gehen.

Aber die meisten erfahrenen Trainierenden werden Dir sagen, wie eine Phase erzwungener Ruhe (Krankheit oder Verletzung) sie zu unerwarteten Zuwächsen geführt hat. Selbst nach einem ganzen Monat ohne jegliches Training könntest Du herausfinden, dass Dein Körper das Unvorstellbare tut: er sieht voller, härter und besser als zuvor aus.

Trotzdem werden dieselben erfahrenen Trainierenden weiterhin unter der irrationalen Angst leiden, ihre Zuwächse zu verlieren. Alles, was sie kennen, ist „maximales Volumen, bewege die schwerstmöglichen Gewichte, Hektik, keine trainingsfreien Tage, gehe bis ins Extrem!“ In ihrer Vorstellung sind dies die Dinge, die jemanden muskulös und definiert machen.

Egal ob Du den Begriff übertrainiert oder unterregeneriert (das ist im Endeffekt sowieso nur semantische Haarspalterei) verwendest, ist der Punkt, dass die Angst vor einer Auszeit weder auf anekdotenhaften Erfahrungen, noch auf wissenschaftlichem Wissen beruht.

Die Konsequenzen der Ungeduld

Geduld ist eine der schwierigsten Tugenden und ein Training mit Gewichten stellt hier keine Ausnahme dar – auch wenn Trainierende kontinuierlich hören, dass der Aufbau von Muskeln ein langsamer Prozess ist. Und noch mehr Zeit im Fitnessstudio zu verbringen wird diesen Prozess nicht beschleunigen, wenn die Arbeit, die Du bereits verrichtet hast, gut genug war, um ein Wachstum anzuregen. Die meisten Trainierenden müssen die Auswirkungen hiervon erleben, bevor sie dies wirklich begreifen.

Wenn Du den Wachstumsprozess durch Training angestoßen hast, dann wird mehr Training diesen nicht beschleunigen – es kann sogar zu dem werden, was Dich davon abhält, Fortschritte zu erzielen. Wenn die Wachstumsreaktion durch Training initiiert wurde, geht es hiernach nur noch um essen, schlafen und erholen.

Bist Du also schlecht beim Regenerieren? Sei ehrlich. Wenn ja, dann ist es an der Zeit für ein Regenerationsprotokoll. Mache dieses zu Deiner Priorität – eine Priorität, die damit beginnt zu verstehen, was Regeneration eigentlich ist.

Lokale vs. systemische Regeneration

Es gibt zwei Typen von Regeneration: die lokale, muskelspezifische Regeneration und die systemische Regeneration, die etwas willkürlicher sein kann, aber auch deutlich wichtiger ist.

Lokale Regeneration

Dies bedeutet, dass die Muskeln, die Du während des Trainings trainiert hast, den Prozess der Regeneration in Relation zur Menge an Stress, der Du sie ausgesetzt hast, durchlaufen haben. Je härter die Arbeit und je höher das Volumen waren, desto länger wird der Prozess der lokalen Regeneration andauern.

Du kannst einen Muskel jedoch trainieren, wenn Du einen Muskelkater in diesem verspürst und einer der besten Wege, die Erholung von einem Muskelkater zu beschleunigen, besteht darin, etwas Blut in den entsprechenden Muskel zu pumpen. Der Ratschlag einen Muskel nicht zu trainieren, wenn Du einen Muskelkater in diesem verspürst, ist überholt.

Systemische Regeneration

Dein Nervensystem lebt nicht in einem Trainingsvakuum. Alles neben dem Training – Dein gesamter Lebensstil – besitzt Auswirkungen darauf, wie gefordert oder erholt Du bist.

Aber Trainingsstress und Lebensstress sind miteinander verwoben. Dein Körper weiß nicht, ob Du gleich eine Maximalwiederholung Kreuzheben ausführen wirst oder ob Du Deine Grenzen mit Deinem Boss oder Deiner Frau erreicht hast. Alles was er weiß ist, dass er Norepinephrin und Epinephrin in Reaktion auf diese Situationen ausschütten und überall Kortisol verteilen muss.

Du hattest vielleicht einen schlechten Tag, als Du Deinen Arbeitsplatz verlassen hast und warst völlig gestresst. Du hast also das Macho Ding durchgezogen und Dir gesagt „Ich bin gestresst, also werde ich ein paar Sätze schweres Kreuzheben durchziehen. Du glaubst, dass dies Stress lindert, aber in Wirklichkeit ist es ein weiterer Stressor. Und dann hast Du Dich die nächsten beiden Tage lang gefragt, warum Du völlig erschöpft bist. So etwas ist wie ein Ganzkörper Kater.

Homöostase ist Dein Freund

Regeneration ist, wenn Dein Körper wieder zu seinen Basiszustand zurückkehrt. Das ist im Grunde genommen Homöostase. Wenn ein System hoch geregelt ist, dann muss ein entgegen gesetztes System herunter reguliert werden, bis das Gleichgewicht wiederhergestellt ist. Die Regeneration kann erst dann stattfinden, wenn diese beiden Systeme – was immer dies auch für Systeme sein mögen – wieder miteinander in Harmonie sind.

Damit die systemische Regeneration stattfinden kann, muss es eine Geben und Nehmen Beziehung geben, die eine Wiederherstellung der Homöostase im autonomen Nervensystem erlaubt, welches aus dem sympathischen und parasympathischen Nervensystem besteht.

Sympathisches Nervensystem

Das sympathische Nervensystem ist Deine Kampf oder Flucht Reaktion – die “Ich bin nahe daran, meinem Boss eine reinzuhauen, weshalb ich stattdessen im Fitnessstudio ein paar schwere Wiederholungen Kreuzheben ausführen werde.” Reaktion. Du aktivierst es im Fitnessstudio vor Deinem schwersten Satz. Jedes Mal, wenn Du dieses System aktivierst, geschieht sofort Folgendes:

  • Die Adrenaldrüsen werden aktiviert und schütten etwas Epinephrin (alias Adrenalin) aus.
  • Die Kortisolspiegel steigen, der Blutdruck steigt. Es kommt zu einer Unterdrückung des Immunsystems und Fettsäuren werden in verfügbare Energie umgewandelt.
  • Dein Körper bereitet sich auf eine große, aggressive Muskelaktion vor – oder darauf, davonzulaufen.

Wenn Du diesen Punkt zu oft erreichst, dann geschieht Folgendes:

  • Sexuelle Impotenz
  • Reduzierte Langlebigkeit (ein netter Weg zu sagen, dass Du früh sterben wirst).

Wenn Du unfähig sein willst, Sex zu haben und früh sterben willst, dann solltest Du auf jeden Fall Deine aggressive Musik weiter voll aufdrehen, während Du auf das Lenkrad haust.

Das Parasympathische Nervensystem

Dies ist das “Ruhe und Verdaue” System. Es wirkt gegensätzlich zu dem, was das sympathische Nervensystem tut. Hier sind ein paar Vorzüge, die mit dem parasympathischen Nervensystem in Verbindung gebracht werden:

  • Besserer Sex
  • Besserer Schlaf, was eine höhere Rate der Fettoxidation bedeutet
  • Niedrigere Blutzuckerspiegel
  • Gesteigerte Langlebigkeit

Du kannst Deine Regenerationsbasislinie nicht finden, so lange Du nicht lernst etwas zu tun, das Dich anspringen soll. Um den Regenerationsprozess zu beschleunigen, solltest Du eine angemessene Funktion der Regeneration für jede Aktion der Stimulation haben. Und auch wenn Du dies vielleicht nicht gerne hörst, würdest Du, wenn Du intelligent genug wärst wissen, dass die Ausführung von schwerem Kreuzheben nach einem sehr stressigen Tag auf der Arbeit eine ziemlich schlechte Idee darstellt.

Zusammenfassung: Jede Stressreaktion bedarf einer Stress lindernden Reaktion, was dabei hilft, eine Regeneration sicherzustellen, was wiederum zu gesteigerten Leistungen, Fortschritten und Zuwächsen führen wird.

Denkst Du, dass schwere Kniebeugen das sind, was bei Dir Stress lindern wird?

Sie sind es nicht. Sie können Dich vielleicht vom Stress auf der Arbeit oder Stress in anderen Lebenslagen ablenken, aber sie stellen trotzdem eine andere Form von Stress dar. Deine Meinung hierzu ist irrelevant. Du kannst Deinen Körper nicht für dumm verkaufen.

Ich möchte hiermit nicht sagen, dass Du kein Kreuzheben ausführen sollst, aber einen Spaziergang zu machen und Deinen Kopf frei zu bekommen und dann Wege zu finden zu lachen und aus Dir heraus zu gehen, ist besser. Dann führst Du Kreuzheben am nächsten Tag aus, da diese Vorgehensweise mit ziemlicher Sicherheit zu einer produktiveren Trainingseinheit führen wird.

Probiere es aus. Bewerte die Auswirkungen hiervon über ein paar Wochen. Kompensiere einen stressigen Tag mit etwas, dass es Deinem parasympathischen Nervensystem erlaubt zu reagieren.

Wie Du Dir einen Regenerationsplan zusammenstellen kannst

1 – Schaffe Dir einen freien Raum

Die erfolgreichsten Menschen der Welt haben ein Morgenritual. Ein großer Teil davon, den Trend für den Tag vorzugeben, beginnt in dem Moment, in dem Du Deine Augen öffnest. Wofür öffnest Du Deine Augen und Deinen Geist? Stress, Sorgen, Angst oder Irritation?

Hier ist ein Tipp fürs Leben: Mit größter Wahrscheinlichkeit kann das, was Dich beschäftigt oder welches Problem Du auch immer im Leben hast, nicht in diesem Moment gelöst werden. Und selbst wenn es gelöst werden kann, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es warten kann.

Beginne Deine Tag damit, Dich von Sorgen, Angst und Stress loszulösen. Dies ist eines der größten Geschenke, das Du Dir selbst im Hinblick auf Deine Regeneration machen kannst. Es mag etwas Übung bedürfen, wenn Du der Typ von Mensch bist, der sich von Natur aus über alles Sorgen macht.

Wenn Du Dir Sorgen über Dinge machen möchtest oder Dich über etwas aufregen möchtest, dann tue dies. Aber erlaube es Dir selbst, Dich morgens eine halbe Stunde um Dich selbst zu kümmern, so dass Du den Tag mit einem klaren Kopf und einem entspannten Körper beginnen kannst. Schließlich kann es sein, dass im Lauf des Tages stressige Situationen zustande kommen können oder dass Du am Nachmittag ein paar Sätze schweres Kreuzheben ausführen musst. Lies eine halbe Stunde lang etwas oder meditiere ein wenig und konzentriere Dich während dieser Zeit auf eine entspannte Atmung.

Einige Experten empfehlen ein abendliches Atemtraining. Sie sagen, dass Du Deine Zungenspitze an in der Nähe der Schneidezähne an den Gaumen pressen sollst und sieben tiefe Atemzüge nehmen sollst, bei denen Du extra langsam ein- und ausatmest (jeweils für 5 Sekunden), während Du Dich auf eine positive Erinnerung konzentrierst. Dies funktioniert für Menschen, die Probleme damit haben, ihren Geist nachts abzuschalten, sehr gut. Diese Technik stimuliert das parasympathische Nervensystem und wird Dir dabei helfen, Deine Gedanken auf etwas anderes zu konzentrieren und zu entspannen.

2 – Gönne Dir einen Schuss Oxytocin

Oxytocin, auch als das “Liebesmolekül“ bekannt, wird ausgeschüttet, wenn Du eine Reihe von „Wohlfühldingen“ wie schmusen, Dein Haustier streicheln, jemanden umarmen oder großzügig sein, tust. Die Auswirkungen sind sowohl psychologischer, als auch biologischer Natur.

Jede Form körperlicher Berührungen von einer geliebten Person oder einem Freund wird eine Oxytocin Ausschüttung hervorrufen. Kuscheln ist wie Umarmen auf Dope.

Und ja, auch Sex befindet sich auf dieser Liste und wenn dieser mit jemandem stattfindet, den Du liebst, dann ist die Oxytocin Ausschüttung wie eine Springflut, die infolge eines Meteoritenschlages zustande kommt, während gleichzeitig ein Tsunami denselben Ozean aufwühlt. Ja, so gut ist das.

Zu guter Letzt ist geben gleich leben. Anstatt Dich in all die Zuwächse und Dinge hineinzusteigern, die Du nicht hast, solltest Du Dir etwas Zeit nehmen, um jemandem zu helfen, der schlechter als Du dran ist. Deine Gedanken auf andere zu konzentrieren, anstatt ein selbstverliebter Esel zu sein, wird Dir helfen, Deine Zuwächse durch eine Ausschüttung von Oxytocin zu steigern.

Oxytocin stimuliert das „Ruhe und Verdauungssystem“ und fördert Deine Regeneration, was bedeutet, dass Du gleichzeitig bessere Zuwächse erzielen und ein besser Mensch sein wirst.

3 – Verwende strategische Kohlenhydrate und steigere Deine Serotoninproduktion

Nimm während Deiner letzten Mahlzeit des Tages Kohlenhydrate zu Dir. Dies wird Deine körpereigene Serotoninproduktion steigern, was Dir dabei helfen wird, besser zu schlafen. Ob Du es glaubst oder nicht, es gibt Nahrungsmittel, die Du essen kannst, um Schlaf und Entspannung zu fördern, während Du andere Nahrungsmittel vor dem Einschlafen wahrscheinlich besser meiden solltest.

So solltest Du Deinen Proteinkonsum vor dem Zubettgehen etwas zurückfahren. Auch wenn Protein sehr gut sättigt, ist es schwerer verdaulich, was Dich davon abhalten kann, Dich zu entspannen, während Dein Körper daran arbeitet, das Protein abzubauen. Deshalb solltest Du ein paar Stunden vor dem Zubettgehen zu Abend essen. Und wenn diese Mahlzeit mit Tryptophan überladen ist, dass ist dies noch besser.

Danach solltest Du direkt vor dem Einschlafen ein paar komplexe Kohlenhydrate essen. Dies mag auf den ersten Blick etwas seltsam klingen, aber es gibt folgenden Grund dafür, so etwas in Betracht zu ziehen.

Komplexe Kohlenhydrate sind dafür verantwortlich, Tryptophan durch die Blut-Hirn Schranke zu transportieren. Diese Kohlenhydrate sollten einen Insulinschub hervorrufen, der Tryptophan nicht beeinflusst, aber die anderen Aminosäuren in die Zellen transportiert, so dass Tryptophan nicht mit diesen um einen Transport ins Gehirn konkurrieren muss. Dies sollte eine Erhöhung der Serotoninspiegel hervorrufen, welche Dir dabei helfen wird zu entspannen und einzuschlafen, während Du Dich in der Mitte Deines freien Raumes befindest und etwas Meditation ausführst. Siehst Du, wie sich all dies zusammenfügt?

Wenn Du dies mit einem Glas Sauerkirschsaft kombinierst, das reich an Phytochemikalien inklusive Melatonin ist, dann legst Du den Grundstein für einen erstaunlich guten nächtlichen Schlaf.

4 – Probiere Dekompressionstraining aus

Gib Deinem Nervensystem eine Pause, während Du trotzdem Deine Zeit im Fitnessstudio bekommst. Was Du hierfür tun musst, ist Deine Muskeln arbeiten zu lassen, während Du Dich auf zwei Dinge konzentrierst:

  1. Tiefe Atmung – achte auf jedes Ein- und Ausatmen
  2. Die Geist-Muskel Verbindung – konzentriere Dich auf die Dehnung und Kontraktion bei einer jeden Wiederholung

Höre auf damit, Dich auf das Zählen von Wiederholungen zu konzentrieren und wähle ein Gewicht, für das Du keine laute Musik brauchst, um Dich aufzuputschen. Wenn Du für gewöhnlich laute und aggressive Musik hörst, die Dir das Gefühl gibt, dass Du am liebsten Deinen Kopf gegen die Stoßstange eines rostigen Trucks schlagen würdest, dann ist es jetzt an der Zeit etwas zu wählen, das Dir das Gefühl gibt, in ein Schaumbad zu gleiten. Es ist Training, aber es ist meditativ.

Du solltest nicht während jeder Wiederholung vor Schmerz zusammenzucken und Grimassen schneiden. Wenn Du dies tust, beende den Satz. Wenn ich eine Anzahl an Wiederholungen abschätzen sollte, die Du bei diesen Sätzen ausführen solltest, dann läge diese bei 12 bis 15, aber mache diese nicht zu Deinem primären Fokus.

An den Tagen, an denen Du einen Trainingskater hast oder Dich einfach nur ausgelaugt fühlst, sind diese Arten von Trainingseinheiten unbezahlbar, um Deine Stimmung zu verbessern und Dir zu helfen, Dich zu regenerieren. Sieh diese Trainingseinheiten als Gegenpol zu Deinen hochintensiven Trainingseinheiten, bei denen Du alles gibst, an.

Quelle: https://www.t-nation.com/training/the-easiest-way-to-unlock-growth

Von Paul Carter

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Eine Frage der Kraft
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F: Was sind Deine Gedanken zur Frequenz des Kniebeugens? Ich habe Trainierende gesehen, die Kniebeugen nur einmal alle zehn Tage trainieren, während Mitglieder der Nationalmannschaft bis zu neunmal wöchentlich Kniebeugen trainieren.

A: Ich kann verstehen, dass eine solche Varianz des Trainings für den Leser recht verwirrend erscheinen kann. Ich würde das Ganze gerne folgendermaßen ausdrücken: man sollte sich keine Gedanken über die maximale Frequenz des Trainings, mit der man zurecht kommen kann, machen, sondern vielmehr über die optimale Frequenz.

Erfolgreiche Kraftsporttrainer wie Ian King und Al Vermeil, die sich ernsthafte Gedanken über den optimalen Trainingsprozess gemacht haben, werden hervorheben, dass es keinen Sinn macht, ins Fitnessstudio zu gehen, wenn Du keine Fortschritte erzielst. Ich stimme hiermit völlig überein. Mit anderen Worten ausgedrückt sollte Dein Motto, wenn Du ins Fitnessstudio gehst „Trainiere schwerer, oder geh nach Hause“ lauten. Es macht keinen Sinn, ins Fitnessstudio zu gehen und einfach nur die letzte Trainingseinheit zu wiederholen. Wenn Du keine zusätzliche Wiederholung ausführen oder das Gewicht erhöhen kannst, dann kannst Du genauso gut zu Hause bleiben und der Superkompensation ihren Lauf lassen.

Ich gehe davon aus, dass einige Leser jetzt sagen werden, dass es unmöglich ist Woche für Woche und Jahr für Jahr Zuwächse zu erzielen, und damit argumentieren, dass wir, wenn dies möglich währe, irgendwann 500 Kilo auf der Bank drücken würden. Und ja, das ist wahr, aber ich spreche davon, bei einem spezifischen Trainingsprogramm kontinuierliche Fortschritte zu erzielen. Sein wir realistisch, wenn Du dasselbe Programm für mehr als drei oder vier Wochen ausführst, dann hast Du bereits den letzten Tropfen an Nützlichkeit dieses Programms aufgebraucht. Mit anderen Worten ausgedrückt ist es an der Zeit, etwas zu verändern. Und unter der Annahme, dass Du Dein Trainingsprogramm regelmäßig veränderst, solltest Du bei jeder Trainingseinheit Fortschritte im Vergleich zur Vorhergehenden sehen.

Was neunmal Kniebeugentraining pro Woche angeht, ist dies ein klassischer Fall von „außergewöhnlichen Trainingsmethoden für außergewöhnliche Sportler.“ Dieser Ansatz funktioniert gut – aber nur für extreme genetische Freaks. Weniger als 1% der Bevölkerung kann diese Art von Arbeitslast überleben. Sicherlich hat ein solches Programm bei diesen Sportlern Resultate produziert, aber ich bin nicht davon überzeugt, dass es sich um den effizientesten Weg zu trainieren handelt.

Der Grund dafür, dass ich das sage, geht bis ins Jahr 1992 zurück, als ich einen Hammerwerfer trainierte, der bei Power Cleans mehr Gewicht als der Gewichtheber im Superschwergewicht, der ihn zu den Olympischen Spielen begleitete, bewegen konnte. Der Hammerwerfer trainierte durchschnittlich alle 3,5 Tage während seine 22 Wochen andauernden Trainingszyklus für die Olympischen Spiele Kniebeugen und begann erst während der letzten drei Wochen seines Trainingszyklus mit Power Cleans vom Boden aus.

Meiner Meinung nach liegt die beste Trainingsfrequenz für die meisten Trainierenden (etwa 70% aller Sportler) bei einmal alle 5 Tage. Die genetisch besser veranlagten werden wahrscheinlich sogar mit einmal alle 7 Tage bessere Fortschritte erzielen. Und ich habe auch schon Sportler gesehen, die mit einmal alle 10 Tage besser zurecht gekommen sind.

Der durchschnittliche Trainierende könnte z.B. ein Beintrainingsprogramm folgender Art verwenden:

Tag 1 — Training mit dem Gewichtsschlitten

Der Sportler zieht einen beladenen Gewichtsschlitten für 60 Meter Sprints.

Tag 5 — Ein Ausfallschritt orientiertes Training

Der Sportler versucht seine Gewichte bei Ausfallschritten oder Splitkniebeugen zu steigern. Auch eine Form von Step-Ups ist für gewöhnlich vorhanden.

Tag 10 — Kniebeugen Trainingseinheit

Hier besteht das Ziel offensichtlich darin, die Gewichte bei der gewählten Kniebeugenvariante zu steigern.

Tag 15 — Der Sportler beginnt den Trainingszyklus von neuem.

Das Gefühl während des Aufwärmens sollte Dir sagen, ob Du bereit bist, erneut Kniebeugen zu trainieren. Du könntest an diesem Tag auf Kniebeugen verzichten und eine andere Art des Beintrainings wie Ausfallschritte oder Step-Ups ausführen. Dies würde für einen Fall sprechen, bei dem die Frequenz für ein Bewegungsschema (wie oft Du eine bestimmte Übung ausführst) zu hoch ist, Deine Muskeln aber gut erholt sind.

Es ist wichtig erneut hervorzuheben, dass das Nervensystem fünf bis sechsmal länger als das Muskelsystem braucht, um sich zu erholen. Mit anderen Worten ausgedrückt könnten sich Deine Beinmuskeln gut anfühlen, während sich das Kniebeugen Bewegungsschema schwer anfühlt. In diesem Fall würde ich keine Zeit verschwenden und stattdessen zu einem anderen Bewegungsschema übergehen, das die Beine überlastet.

Wenn Du Dich nicht verbessern kannst, dann verändere Deine Trainingsfrequenz. Die meisten Trainierenden trainieren zu oft, weshalb es Sinn macht, mit einer reduzierten Frequenz zu experimentieren. Es gibt nicht viele Menschen, die sich über einen längeren Zeitraum mit einer Frequenz von zwei bis drei wöchentlichen Trainingseinheiten pro Muskelgruppe verbessern können, während sie gleichzeitig einen Beruf ausüben und anderen Stressoren des täglichen Lebens ausgesetzt sind. Auch wenn leistungssteigernde Substanzen es Dir erlauben können, Deine Frequenz aufgrund einer verbesserten Regenerationsfähigkeit zu steigern, ist es trotzdem möglich, dass die Mehrzahl der Anwender solcher Substanzen zu oft trainieren und infolgedessen ihre Trainingswirkung limitieren.

F: Mein Trainingspartner und ich haben gerade Deine isometrische Bizepstrainingseinheit beendet. Kann man die isometrische Technik eigentlich auch auf andere Muskelgruppen wie die Brust übertragen? Meine Gewichte beim Bankdrücken sind schon ewig nicht mehr gestiegen...

A: Seit Beginn meiner Karriere als Kraft- und Konditionierungstrainer und nachdem ich einige Artikel von Don Ross, Rasch, Bill Starr und Anthony Ditillo gelesen habe, bin ich ein großer Fürsprecher der Verwendung des Power Racks zur Förderung rapider Kraft- und Massezuwächse. Das Programm, das ich unten beschreiben werde, ist im Allgemeinen höchst effektiv. Der durchschnittliche etwas fortgeschrittene Bodybuilder kann erwarten, seine besten Leistungen bei Bankdrücken mit engem Griff um 15 bis 20 Kilo zu steigern. Dies ist recht eindrucksvoll, da diese Zuwächse in der Regel innerhalb eines Zeitfensters von drei bis vier Wochen zustande kommen.

Die Grundlage dieses Programms ist das, was die amerikanischen Sportwissenschaftler Fleck, Kraemer und O'Shea als "funktionale isometrische Kontraktionen" (kurz FIC) bezeichnen. Vor über vierzig Jahren wurde Eisensportlern diese Trainingsmethode unter der Bezeichnung „isometronisches Training“ vorgestellt, wobei dieser Begriff eine Mischung aus isometrisch und isotonisch darstellt. Kraftsportexperten wie Letzelter, Hartmann und Tünnemann bevorzugen den Begriff „Auxotronics“. Das Konzept hinter dieser Trainingsmethode besteht darin, das Beste zu nutzen, was die isometrische Methode zu bieten hat und dies mit dem regulären Typ des Trainings zu kombinieren, welches auch als isotonisches Training bezeichnet wird.

FIC macht sich die spezifischen gelenkwinkelabhängigen Kraftzuwächse von isometrischen Übungen nach einer Vorermüdung des Muskels, die durch schwere Wiederholungen über einen kurzen Bewegungsraum im Power Rack hervorgerufen wird, zu nutze.

Hier ist das, was Du tun musst. Wähle drei gleichmäßig aufgeteilte Bewegungsräume beim Bankdrücken: den Startbereich, den mittleren Bereich und den Endbereich. In allen drei Bereichen musst Du ein spezifisches Gewicht wählen, das Du vom Anfang bis zum Ende dieses spezifischen Teilbewegungsraumes bewegen kannst. In allen Bereichen wird der Bewegungsraum durch einen Satz von Stiften im Power Rack reguliert.

Im Grunde genommen wirst Du einen Satz Bankdrücken in einem Power Rack ausführen. Du platzierst die Stifte dort, wo sich die Stange befinden würde, wenn Du nur Drittelwiederholungen über das untere Drittel des Bewegungsraumes ausführen würdest.

Führe vier bis sechs Teilwiederholungen auf normale Art und Weise mit einem 202 Tempo aus. Wenn Du bei der letzten konzentrischen Wiederholung ans obere Ende der Bewegung kommst, drückst Du die Stange für sechs bis acht Sekunden so fest wie möglich gegen die Stifte, als ob Du versuchen würdest, die Stange durch die Stifte hindurch zu drücken! Halte Deinen Atem bei der isometrischen Kontraktion nicht an. Verwende stattdessen sehr kurze Atemzüge, bei denen Du schnell zwischen Ein- und Ausatmen alternierst.

Wenn Du diesen Satz korrekt ausgeführt hast, dann solltest Du nicht mehr dazu in der Lage sein, nach dem Absenken der Langhantel noch eine weitere konzentrische Wiederholung auszuführen. Wenn Du dies trotzdem noch schaffst, dann bedeutet dies ganz einfach, dass das Gewicht zu leicht ist.

Führe zwei weitere Sätze innerhalb dieses Bewegungsraumes aus. Platziere danach die Stifte in etwa dort, wo die Stange wäre, wenn Du im mittleren Bereich des Bankdrückens trainieren würdest. Wiederhole Deine vier bis sechs Teilwiederholungen mit einem 202 Tempo für drei Sätze, wobei Du bei der letzten Wiederholung eines jeden Satzes die Stange wieder so fest wie möglich gegen die Stifte drückst. Führe auch in diesem Bereich des Bewegungsraumes drei Sätze aus.

Anschließend platzierst Du die Stifte dort, wo sich die Stange befinden würde, wenn Du im oberen Drittel des Bewegungsraumes beim Bankdrücken trainieren würdest. Auch hier führst Du vier bis sechs Teilwiederholungen mit einem 202 Tempo für drei Sätze aus, wobei Du bei der letzten Wiederholung eines jeden Satzes die Stange wieder so fest wie möglich gegen die Stifte drückst. Führe drei Sätze in diesem Bereich des Bewegungsraumes aus.

Am Ende des Tages wirst Du neun Sätze ausgeführt haben. Es wird nicht notwendig sein, noch etwas anderes an Deinem Brusttag zu trainieren, aber Du kannst noch etwas unterstützendes Training für Deine Trizeps ausführen. Stelle sicher, dass Du dieses Programm nur einmal alle 10 Tage ausführst. Führe zwischen Deinen FIC Trainingseinheiten ein mehr konventionelles Training aus.

F: Warum führen einige Trainierende Bankdrücken mit den Füßen in der Luft und überkreuzten Knöcheln aus? Für mich sieht das gefährlich aus, aber ich sehe eine Menge College Sportler dies tun. Denkst Du, dass sie wissen, was sie tun?

Der wahre Grund hierfür ist wahrscheinlich, dass sie erzählt bekommen haben, dass dies den unteren Rücken entlastet. Auch wenn dies wahr ist, kann diese Art der Übungsausführung nicht nur für den Trainierenden, sondern auch für andere Fitnessstudiobesucher gefährlich sein.

Ich habe einmal einen Footballspieler bei der Ausführung von Bankdrücken mit den Füßen in der Luft beobachtet. Das Problem war, dass er einen Arm nicht so weit wie den anderen streckte. Da er keine Sicherheitsverschlüsse auf der Stange hatte, rutschten die Hantelscheiben aufgrund der Neigung der Stange auf einer Seite von der Stange auf den Fuß von jemand anderen, der gerade seine Gewichtsscheiben wegräumte.

Ich lasse meine Athleten ihre Füße aus Gründen der Sicherheit und für eine bessere Stabilität auf dem Boden platzieren. Wenn Du in dieser Position Schmerzen oder ein unangenehmes Gefühl im unteren Rücken verspürst, dann liegt dies entweder an verspannten Hüftflexoren oder daran, dass Du zu klein bist. Eine Dehnung der Psoas und der Rectus femoris Muskeln vor dem Bankdrücken sollte dieses Problem beheben.

F: Mein alter Trainingspartner pflegte immer zu sagen „Wenn Du keinen Muskelkater bekommst, dann hast Du nicht hart genug trainiert!“. Ist diese Aussage akkurat, wenn mein Hauptziel darin besteht, eine Hypertrophie zu induzieren? Muss man wirklich einen Muskelkater verspüren, wenn man wachsen will?

A: Ich würde Deinem alten Trainingspartner bis zu einem gewissen Punkt zustimmen. Die Frage, um die es geht ist, was eine Hypertrophie genau ist. Laut dem kanadischen Trainingsphysiologen Duncan MacDougall ist eine Hypertrophie „eine biologische Anpassung an einen biologischen Stimulus.“ Dieser biologische Stimulus besteht im Allgemeinen aus mikroskopisch kleinen Rissen im Muskel, die mit dem Absenken des Gewichts in Verbindung stehen.

In der wissenschaftlichen Literatur konnte wieder und wieder klar gezeigt werden, dass die exzentrische Kontraktion – und nicht die konzentrische – für die Remodellierung des Gewebes verantwortlich ist und das Absenken des Gewichts resultiert in Mikrotraumata, die häufig mit Schmerzen in Verbindung stehen. Vielleicht sollten wir uns daran gewöhnen zu sagen „Ich gehe ins Fitnessstudio ein paar Gewichte absenken, um muskulöser zu werden.“

Das ist der Hauptgrund dafür, dass sich in den Achtzigern Trainingsgeräte wie Mini-Gym and Hydra-Gym Maschinen, die für die Ausführung von ausschließlich konzentrischen Kontraktionen konzipiert waren, nicht auf dem Markt behaupten konnten. Da diese Maschinen keine exzentrischen Kontraktionen ermöglichten, konnten Trainierende im Vergleich zu einem Training mit freien Gewichten über einen längeren Zeitraum gesehen keine signifikanten Zuwächse erzielen.

Es gibt definitiv einige Wege, Deine Übungen so zu kombinieren, dass sie einen stärkeren Muskelkater und somit mehr Hypertrophie hervorrufen, aber Du musst ein wahrer Masochist sein, wenn Du dies lernen willst. All diese möglichen Kombinationen und Übungspaarungen würden jedoch den Rahmen dieser Kolumne sprengen.

F: Ich verfüge über recht gute Kraftlevel, aber da ich gerade eine Chiropraktikerausbildung am College mache, ist die Zeit, die mir für mein Training zur Verfügung steht, recht begrenzt. Ich würde im Verlauf des Jahres gerne ein paar Pfund Muskeln aufbauen. Hast Du irgendwelche Vorschläge für ein Trainingsprogramm? Ich kann nur montags, dienstags, donnerstags und samstags jeweils 40 Minuten lang trainieren.

A: Ich würde Dir empfehlen, Deine Prioritäten neu zu setzen. Gib die Ausbildung auf und widme Dein Leben dem Training. Okay, das war ein Witz. Ich habe unten ein effektives Programm für Trainierende, die unter Zeitdruck leiden, zusammengestellt, aber aufgrund Deiner Zeitbeschränkungen erlaubt dieses Programm offensichtlich kein „Strandmuskeltraining“ wie Bizepscurls. Hier ist dieses Programm:

Montag:

  • A1) Bankdrücken, 5 x 5 - 7, Tempo: 5010, Pause: 100 Sekunde
  • A2) Klimmzüge mit weitem Griff, 5 x 5 - 7, Tempo: 3011, Pause: 100 Sekunden
  • B) Kurzhanteldrücken sitzend, 3 dreifach absteigende Sätze mit 6,4,4 Wiederholungen, Tempo: 4020, Pause: 90 Sekunden

Anmerkungen: Die Notation A1 und A2 bedeutet, dass Du diese beiden Übungen abwechselnd ausführen sollst. Mit anderen Worten ausgedrückt, führst Du einen Satz Bankdrücken, gefolgt von einem Satz Klimmzügen mit weitem Griff aus, worauf anschließend wieder ein Satz Bankdrücken folgt, usw. Alterniere zwischen diesen beiden Übungen, bis Du von jeder dieser beiden Übungen jeweils fünf Sätze ausgeführt hast.

Ein 5010 Tempo bedeutet, dass Du Dir 5 Sekunden für das Absenken des Gewichts nimmst, die Bewegung am tiefsten Punkt der Bewegung ohne Pause umkehrst und das Gewicht anschließend innerhalb von einer Sekunde nach oben bewegst. Pausiere am höchsten Punkt der Bewegung nicht und beginne sofort damit, das Gewicht wieder abzusenken.

Dienstag:

  • A) Kreuzheben mit gebeugten Knien, 5 Sätze mit 6, 6, 4, 4, 4 Wiederholungen, Tempo: 5010, Pause: 180 Sekunden
  • B) Teilwiederholungen Kreuzheben, 3 x 7-9, Tempo: 2110, Pause: 120 Sekunden
  • C) Wadenheben stehend, 3 x 10 – 12, Tempo: 2210, Pause: 60 Sekunden

Donnerstag:

  • A1) Kurzhantel Schrägbankdrücken, 4 x 6 – 8, Tempo: 5010, Pause: 90 Sekunden
  • A2) Klimmzüge im Untergriff, 4 x 6 – 8, Tempo: 5010, Pause: 90 Sekunden
  • B1) Dips an Parallelholmen, 4 x 6 – 8, Tempo: 4020, Pause: 75 Sekunden
  • B2) Rudern am Kabelzug sitzend, 4 x 6 – 8, Tempo: 2102, Pause: 75 Sekunden

Samstag:

  • A1) Kniebeugen, 6 Sätze mit 6, 6, 8, 8, 10, 25 Wiederholungen, Tempo: 5010, Pause: 120 Sekunden
  • A2) Beincurls liegend, 6 Sätze mit 4, 4, 4, 6, 6, 8 Wiederholungen, Tempo: 5010, Pause: 120 Sekunden

Diese Art von Programm funktioniert sehr gut. Ich habe Trainierende gesehen, die mit diesem Typ von Programm innerhalb von sechs Monaten 4 bis 5 Kilo solide Muskeln aufgebaut haben – immer vorausgesetzt, dass sie bei ihrer Ernährung konsistent waren. Alle vier Wochen oder so solltest Du die Übungen wechseln. Auch eine Veränderung des Tempos wäre gut.

Ersetze z.B. das Kreuzheben mit gebeugten Knien durch Kreuzheben mit einem weiten Griff auf einer Erhöhung ausgeführt.

Habe keine Angst davor, Masse an den Armen zu verlieren, denn die meisten Trainierenden bauen mit diesem Programm sogar neue Muskeln im Bereich der Arme auf.

Quelle: https://www.t-nation.com/training/question-of-strength-27, https://www.t-nation.com/training/question-of-strength-28

Von Charles Poliquin

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Die Wahrheit über Bodybuilding Genetik
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Wie es die Mutanten tun

Andy Bolton, der einen Weltrekord beim Kreuzheben aufgestellt hat, konnte bei Kniebeugen 225 Kilo und beim Kreuzheben 270 Kilo bewegen, als er diese beiden Übungen zum allerersten Mal ausprobierte.

Der frühere Mr. Olympia Dorian Yates drückte bei seinem ersten Versuch Bankdrücken als Teenager 140 Kilo.

Der Besitzer des Metroflex Gym Brian Dobson erzählt eine Geschichte über sein erstes Zusammentreffen mit dem damaligen Powerlifter und späteren Mr. Olympia Ronnie Coleman. Er beschreibt Ronnies enorme Oberschenkel mit Venen, die durch die durch das Elastan hervortraten – und das obwohl Ronnie zu diesem Zeitpunkt noch nie anabole Steroide verwendet hatte.

Arnold Schwarzenegger sah nach einem Jahr Bodybuilding Training muskulöser als die meisten Menschen nach 10 Jahren Training aus.

Es ist sehr offensichtlich, dass einige Individuen sehr viel besser als andere auf Training ansprechen. Aber was lässt die Elite so viel besser darauf ansprechen als uns „gewöhnliche“ Menschen?

Genetik: Die kalte, harte Wahrheit

Dies ist etwas, das Du wahrscheinlich nicht hören willst, aber Deine Fortschritte hängen zum größten Teil von Deinen genetischen Veranlagungen ab.

Aktuelle Untersuchungen haben gezeigt, dass einige Individuen sehr gut auf Krafttraining ansprechen, während andere kaum darauf ansprechen und wieder andere überhaupt nicht darauf ansprechen. Du hast richtig gelesen. Einige Menschen zeigen keine sichtbaren Resultate. Wissenschaftler haben für diese Menschen den Begriff “Non-Responder” geschaffen.

Die wissenschaftlichen Untersuchungen

Eine bahnbrechende von Hubal mit 585 männlichen und weiblichen Probanden durchgeführte Studie zeigte, dass 12 Wochen progressives dynamisches Training in einer schockierend großen Bandbreite an Reaktionen resultierte.

Die am schlechtesten auf das Training ansprechenden Probanden verloren 2% ihrer Muskelquerschnittsfläche und bauten keinerlei Kraft auf. Die am besten auf das Training ansprechenden Probanden konnten ihre Muskelquerschnittsfläche um 59% vergrößern und ihre 1RM Kraft um 250% steigern. Du solltest hierbei im Hinterkopf behalten, dass alle Probanden exakt dasselbe Trainingsprogramm befolgten.

Die Hubal Studie ist nicht die einzige Studie, die diese Arten von Resultaten zeigt. Petrella konnte im Rahmen einer mit 66 Probanden durchgeführten Studie zeigen, dass 16 Wochen progressives dynamisches Training bei 26% der Probanden keine messbare Hypertrophie hervorrief. Wow, es muss mies sein, einer von diesen zu sein.

Die Frage, die sich vor diesem Hintergrund stellt ist, welche Mechanismen dies erklären. Betrachten wir die aktuelle Studienlage.

Wie die Genetik das Muskelwachstum beeinflusst

Es gibt starke Hinweise darauf, dass die Resultate, die Du im Fitnessstudio siehst, stark von der Effizienz der Sattelitenzellen vermittelten myonukleren Addition abhängig sind. Mit einfachen Worten ausgedrückt werden Deine Muskeln erst dann wachsen, wenn die Sattelitenzellen, die Deine Muskelfasern umgeben, Deinen Muskeln ihren Zellkern spenden, so dass Deine Muskeln mehr genetisches Material produzieren können, um den Zellen das Signal zu geben, zu wachsen.

Petrella zeigte, dass der Unterschied zwischen Menschen, die exzellent auf ein Krafttraining ansprechen im Vergleich zu Menschen, die nicht auf ein Krafttraining ansprechen, hauptsächlich im Bereich der Sattelitenzellaktivierung lag. Menschen, die exzellent auf ein Krafttraining ansprechen, verfügen über mehr Sattelitenzellen, die ihre Muskeln umgeben und eine erstaunliche Fähigkeit, ihren Sattelitenzellenpool über ein Training zu erweitern.

Bei dieser Studie wiesen Menschen, die exzellent auf ein Krafttraining ansprechen, zu Beginn der Studie durchschnittlich 21 Sattelitenzellen pro 100 Muskelfasern auf und diese Anzahl war nach 16 Wochen Training auf 30 Sattelitenzellen pro 100 Muskelfasern angestiegen. Dies wurde durch eine Vergrößerung der durchschnittlichen Muskelquerschnittsfläche um 54% begleitet. Die Menschen, die nicht auf ein Krafttraining ansprechen, wiesen zu Beginn der Studie 10 Sattelitenzellen pro 100 Muskelfasern auf und diese Zahl veränderte sich im Verlauf der Studie nicht, was auch für ihre Muskelmasse galt.

Eine andere von Bamman durchgeführte Studie, die genau dasselbe Experiment umfasste, zeigte, dass von 66 Probanden die 17 Probanden, die am besten auf das Training ansprachen, einen Zuwachs an Muskelquerschnittsfläche von 58% erzielten, während die 32 Probanden, die sich im Mittelfeld befanden ihre Muskelquerschnittsfläche um 28% vergrößern konnte und die 17 Probanden im unteren Bereich überhaupt keine Vergrößerung der Muskelquerschnittsfläche verzeichnen konnten.

Zusätzlich konnte Folgendes beobachtet werden:

  • Eine Heraufregulierung des Mechanogrowth Factor (MGF) um 126% bei den Top 17 Probanden und um 0% bei den 17 am schlechtesten ansprechenden Probanden.
  • Eine Heraufregulierung von Myogenin um 65% bei den Top 17 Probanden und um 0% bei den 17 am schlechtesten ansprechenden Probanden.
  • Eine Heraufregulierung von IGF-IEa um 105% bei den Top 17 Probanden und nur um 44% bei den 17 am schlechtesten ansprechenden Probanden.

Von Timmons durchgeführte Untersuchungen zeigen, dass es bei den 20% der Probanden, die im Rahmen einer länger andauernden Widerstandstrainingsinterventionsstudie am schlechtesten auf das Training ansprachen, mehrere stark ausgeprägte miRNAs gab.

Von Dennis durchgeführte Untersuchungen zeigten, dass Individuen, die eine hohe Expression von Schlüsselhypertrophiegenen aufweisen, im Vergleich zu „normalen“ Individuen einen deutlichen adaptiven Vorteil besitzen. Individuen mit einer niedrigeren initialen Expression von Schlüsselhypertrophiegenen zeigten trotz der Tatsache, dass das Training ihre Genexpression in Reaktion auf Training erhöhte, geringere Adaptionen an ein Krafttraining.

Das Fazit

Einige Menschen haben den genetischen Jackpot gewonnen, während andere eine genetische Niete gezogen haben. Genetisch gesehen wird alles, das die Fähigkeit der Myofasern reduziert, ihre Anzahl an Zellkernen in Reaktion auf eine mechanische Last zu erhöhen, sowohl die Hypertrophie, als auch das Kraftpotential reduzieren.

Dies reicht von der Anzahl der Signalmoleküle, über die Empfindlichkeit der Zellen gegenüber diesen Signalen, die Verfügbarkeit von Sattelitenzellen und die Erweiterung des Sattelitenzellpools, bis hin zur miRNA Regulierung. Natürlich spielen die Ernährung und ein optimales Trainingsprogramm bei der Hypertrophie auch eine Rolle und auch bestimmte Genotypen könnten mit der Hypertrophie in Verbindung stehen.

Genetik und Körperfett

Die Gene können die Fettspeicherung und den Fettabbau durch einen Einfluss auf Energiezufuhr, Energieverbrauch und/oder Nährstoffpartitionierung beeinflussen. Wissenschaftler haben den Begriff „obesogenes Umfeld“ geschaffen, um die Art und Weise zu beschreiben, auf die Veränderungen des Lebensstils im Lauf des letzten Jahrhunderts unsere zugrundeliegenden genetischen Risikofaktoren für eine exzessive Fetteinlagerung offengelegt haben.

Die natürliche Auswahl hat diejenigen bevorzugt, die Gene besitzen, die mit einem sparsamen Stoffwechsel in Verbindung stehen, was ein Überleben während Zeiten einer Nahrungsknappheit erlauben würde. Da jedoch heute ein großer Teil der Weltbevölkerung einen modernen Lebensstil übernommen hat, der durch Bewegungsarmut und eine exzessive Kalorienzufuhr charakterisiert wird, tragen dieselben Gene jetzt zu einer schlechten Gesundheit und Übergewicht/Fettsucht bei.

Die wissenschaftlichen Untersuchungen

Bouchard nahm 12 Zwillingspaare und ließ sie an 84 von 100 Tagen 1000 kcal oberhalb ihrer Erhaltungskalorienmenge essen, was insgesamt 84.000 überschüssigen kcal entsprach. Die Probanden hielten während dieser Zeit einen bewegungsarmen Lebensstil bei. Die durchschnittliche Gewichtszunahme lag bei 17,86 Pfund, doch der Bereich der Gewichtszunahme reichte von 9,48 bis 29,32 Pfund!

Auch wenn alle Probanden dieselbe Ernährung einhielten, nahmen die stoffwechseltechnisch am stärksten „verfluchte“ Personen im Vergleich zur stoffwechseltechnisch „gesegnetesten“ Person mehr als die dreifache Menge an Gewicht zu und speicherten 100% der überschüssigen Kalorien in ihrem Körpergewebe (im Vergleich zu lediglich 40% bei der Person am anderen Ende des Spektrums) und steigerten ihr viszerales Bauchfett um 200% (im Vergleich zu 0% bei der Person am anderen Ende des Spektrums).

Ähnliche Varianzen konnten von Bouchard bei Zwillingen beobachtet werden, die eine konstante Menge an Energie zu sich nahmen, während sie regelmäßig Sport trieben.

Perusse zeigte, dass die genetische Veranlagung für 42% des subkutanen Fetts und 56% des viszeralen Bauchfetts verantwortlich ist. Dies bedeutet, dass die individuelle Genetik stark beeinflusst, wo Du Fett speicherst und einige Individuen verfügen über eine alarmierende Veranlagung Fett in ihrer Bauchregion zu speichern.

Bouchard und Tremblay kamen zur Abschätzung, dass 40% der Variabilität der Stoffwechselrate im Ruhezustand, der thermischen Wirkung der Nahrung und der Energiekosten eines Trainings mit niedriger bis moderater Intensität genetisch bedingt sind. Sie berichteten außerdem, dass die gewohnheitsmäßige körperliche Aktivität stark durch die genetische Veranlagung beeinflusst wird.

Loos und Bouchard vermuten, dass Übergewicht und Fettleibigkeit eine genetische Ursache haben und das Sequenzvariationen bei den adrenergenen Rezeptoren, den entkoppelnden Proteinen, dem Peroxisom Proliferator aktivierten Rezeptor und den Leptin Rezeptorgenen von besonderer Relevanz sind.

O'Rahilly und Farooqi fügten hinzu, dass auch der Insulin VNTR und IGF-1 SNPs mit Übergewicht in Verbindung stehen und Cotsapas zeigte 16 unterschiedliche Lokationen, die den Bodymass Index (BMI) beeinflussen, welche alle mit extremem Übergewicht in Verbindung stehen. Rankinen identifizierte hunderte mögliche Genkandidaten, die die Entwicklung von Übergewicht fördern könnten.

Fawcett und Barroso zeigten, dass die Fettmasse und das Obesity-Associated Gene (FTO) der erste universell akzeptierte Locus ist, der eindeutig mit Adipositas in Verbindung gebracht werden konnte. Ein FTO Mangel schützt vor Übergewicht und erhöhte Spiegel fördern eine Adipositas, was mit größter Wahrscheinlichkeit auf einen gesteigerten Appetit und einen reduzierten Energieverbrauch zurückgeführt werden kann.

Tercjak fügt hinzu, dass FTO auch die Insulinresistenz beeinflussen kann und schlägt vor, dass über 100 Gene Übergewicht und Fettleibigkeit beeinflussen. Herrerra und Lindgren listen 23 Gene auf, die mit Übergewicht in Verbindung stehen und schlagen vor, dass die Erbanlagen für 40 bis 70% des BMI verantwortlich sind!

Faith fand Hinweise für einen genetischen Einfluss auf die Kalorienzufuhr. Ähnliche Schlussfolgerungen wurden von Choquette gezogen, der das Essverhalten von 836 Probanden untersuchte und sechs genetische Verbindungen zu einem gesteigerten Kalorien- und Makronährstoffkonsum fand. Hierzu gehörte auch das Adiponectin Gen.

Was bedeutet all dies? Es bedeutet, dass einige Individuen eine genetische Veranlagung für Adipositas und eine Fettspeicherung im Bauchbereich aufweisen.

Aber sind einige Menschen dafür geboren, hervorragende Sportler zu sein, während andere dafür geboren sind, die Ersatzbank aufzuwärmen? Finden wir es heraus.

Genetik und Sportlichkeit

Auch wenn wir noch viel über die Genetik lernen müssen, wenn es um die menschliche Leistungsfähigkeit geht, wissen wir, dass viele unterschiedliche Gene die Leistungsfähigkeit beeinflussen können.

Die wissenschaftlichen Untersuchungen

Bray et al. (2009) werteten das augenblickliche Wissen über die menschlichen Gene, die die Leistungsfähigkeit beeinflussen aus und kamen zur Schlussfolgerung, dass 214 autosomale Gene und Lokationen, sowie 18 mitochondrielle Gene Fitness und Leistungsfähigkeit zu beeinflussen scheinen.

Das bekannteste die Leistungsfähigkeit steigernde Gen ist ACTN3, auch als Alpha-Actin-3 bekannt.

Es gibt zwei Alpha-Actin Proteine: ACTN2 und ACTN3. Alpha-Actine sind strukturelle Proteine der Z-Linien in den Muskelfasern und während ACTN2 in allen Fasertypen vorkommt, kommt ACTN3 vorzugsweise in den Typ IIb Muskelfasern vor. Diese Fasern sind an der Kraftproduktion bei einer starken Beschleunigung beteiligt, was der Grund dafür ist, dass ACTN3 mit der Kraftproduktion in Verbindung gebracht wird.

Etwa 18% aller Menschen – was über einer Milliarde Menschen weltweit entspricht – können überhaupt kein ACTN3 produzieren und ihr Körper generiert mehr ACTN2, um dies auszugleichen. Diese Menschen können keine so schnellen explosiven Bewegungen wie ihre Alpha-Actin-3 produzierenden Gegenstücke ausführen und wie gezeigt werden konnte leiden Elite Sprinter fast nie unter einem Alpha-Actin-3 Defizit (Yang).

Auch das ACE Gen – auch als Antiotensin converting Enzym bekannt – wird mit der menschlichen Leistungsfähigkeit in Verbindung gebracht. Eine gesteigerte ACE D Allelfrequenz wird mit Power- und Sprintathleten in Verbindung gebracht, während eine gesteigerte Allelfrequenz von ACE I mit Ausdauersportlern in Verbindung gebracht wird (Nazarov).

Cauci zeigte, dass die Variationen der VNTR IL-1RN Gene mit einer besseren Athletik in Verbindung stehen. Dieses Gen beeinflusst die Interleukin Familie von Zytokinen und fördert die Entzündungsreaktion und den Reparaturprozess nach dem Training. Die Arbeiten von Reichman unterstützen diese Untersuchungen, da sie herausfanden, dass das Interleukin-15 Protein und sein Rezeptor mit einer gesteigerten Muskelhypertrophie in Verbindung gebracht werden können.

Auch zahlreiche andere Gene, zu denen auch das Myostatin Gen gehört, zeigen ein Potential die sportliche Leistungsfähigkeit zu verbessern. Es gibt jedoch bisher noch keine schlüssigen Beweise, oder wir verfügen einfach noch nicht über ein ausreichendes Verständnis für das gesamte Puzzle.

Keine Panik – Du bist nicht verloren!

Auch wenn die in diesem Artikel betrachteten Untersuchungen recht entmutigend erscheinen können, habe ich etwas hierzu zu sagen.

Zuerst einmal verfügen wir alle über Probleme mit unserer genetischen Veranlagung, um die wir herum arbeiten müssen. Einige von uns haben eine Veranlagung für einen exzessiven Fettaufbau, einige von uns sind schlank, haben aber hartnäckige Fettdepots, einige haben Probleme damit, Muskeln aufzubauen und einige sind muskulös, haben aber eine schwache Muskelgruppe. Einige von uns haben all diese Probleme auf einmal und niemand verfügt über eine perfekte Genetik!

Meine Liste genetischer Flüche ist eine Meile lang, aber ich habe es trotzdem geschafft, einen recht respektablen Körper aufzubauen und einigermaßen eindrucksvolle Kraftlevel zu erreichen. Zweitens umfassten die im Rahmen dieser Untersuchungen verwendeten Protokolle keinerlei experimentieren, keinerlei Anpassungen und kein autoregulierendes Training. Wir alle müssen die Variablen anpassen und unsere individuelle optimale Trainingsmethodologie finden.

Einige Menschen sprechen am besten auf Abwechslung, einige am besten auf Volumen, einige am besten auf Intensität, einige am besten auf eine hohe Trainingsfrequenz und andere am besten auf eine hohe Trainingsdichte an. Du musst die besten Stimuli für Deinen Körper finden, die sich im Lauf der Zeit weiterentwickeln.

Drittens habe ich mit meinen Kollegen über dieses Thema gesprochen und wir stimmen in Folgendem miteinander überein: wir haben noch nie irgendjemanden trainiert, der nach ein paar Monten des Trainings nicht besser als zu Beginn ausgesehen – vorausgesetzt natürlich, dass diese Person das Programm eingehalten - hat. Alle diese Individuen haben Fett verloren und ihre Form verbessert.

Während es einige Individuen sehr viel leichter als andere haben, einen eindrucksvollen Körper zu entwickeln, habe ich bisher noch keinen Trainierenden gesehen, der auf intelligente Art und Weise trainiert hat und keinerlei Resultate erzielen konnte.

Also selbst wenn Du ein so genannter „Hardgainer“ bist und nicht gut auf Training und Ernährung ansprichst, kannst und wirst Du Resultate sehen, wenn Du konsistent bist und wenn Du weiterhin experimentierst. Natürlich werden Rate und Umfang der Adaptionen stark von Deiner Genetik beeinflusst, aber solide und vernünftige Trainingsmethoden werden immer für einen großen Teil der Trainingswirkungen verantwortlich sein.

Die Lektion ist folgende: Deine genetische Veranlagung macht einen Unterschied, aber intelligentes Training, eine intelligente Ernährung und eine intelligente Supplementation können Dir dabei helfen das zu maximieren, was Dir Deine Eltern vererbt haben.

Referenzen

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  3. Bamman MM, Petrella JK, Kim JS, Mayhew DL, Cross JM. Cluster analysis tests the importance of myogenic gene expression during myofiber hypertrophy in humans. J Appl Physiol 102: 2232–2239, 2007.
  4. Timmons JA. Variability in training-induced skeletal muscle adaptation. J Appl Physiol [Epub ahead of print], 2010.
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Quelle: https://www.t-nation.com/training/truth-about-bodybuilding-genetics

Von Bret Contreras

Weiterlesen
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Hier ist eine kurze Zusammenfassung:

  1. Neue Untersuchungen bezüglich des Wachstums von Muskelfasern von Typ I und II legen nahe, dass wir unsere langsam kontrahierenden Muskelfasern vernachlässigt haben, indem wir nur schwer trainiert haben.
  2. Typ I Muskelfasern werden durch Sätze von längerer Dauer, für die niedrigere Gewichte notwendig sind, maximal stimuliert. Typ II Muskelfasern sprechen am besten auf kurze Sätze mit schweren Gewichten an.
  3. Es gibt eine Menge Wege, die Intensität bei Deinem Trainingsprogramm zu variieren, zu denen Dinge wie eine Periodisierung der Wiederholungsbereiche im Lauf der Zeit, sowie die Verwendung schwererer Gewichte bei Mehrgelenksübungen und die Verwendung leichterer Gewichte bei Isolationsübungen gehören.

“Trainiere schwer, um zu wachsen” ist bei Trainern und Trainierenden gleichermaßen ein Lieblingsmantra. Schwere Gewichte rekrutieren große motorische Einheiten, die mit Muskelfasern vom Typ II in Verbindung stehen, maximal und da die Typ II Fasern die mit der Kraft in Verbindung stehende Fasern sind, die über das größte Wachstumspotential verfügen, besteht der Schlüssel zu einem maximalen Muskelwachstum in ihrer maximalen Rekrutierung, richtig?

Nun, nicht so schnell...

Vernachlässige Deine langsam kontrahierenden Muskelfasern nicht

Die Typ I Fasern sind so etwas wie der Rodney Dangerfield der Bodybuilding Welt – sie bekommen keinen Respekt.. Kleiner, schwächer und häufig auch kleiner als ihre schnell kontrahierenden Gegenstücke, sind die Typ I Fasern lediglich für ihre Fähigkeit berühmt wiederholt zu kontrahieren – wenn auch ohne viel Kraft.

Verbannt zu einem Leben mit 5000 Meter Läufen, Marathons und verstörend engen Läufershorts, scheint die Fähigkeit dieser Fasern Erschöpfung zu widerstehen mehr ein Bodybuilding Fluch als ein Segen zu sein. Aus diesem Grund drehen sich Bodybuilding Trainingsphilosophien typischerweise um eine Stimulierung und Erschöpfung der Typ II Muskelfasern, während die langsam kontrahierenden Muskelfasern nicht viel Aufmerksamkeit bekommen.

Neue Untersuchungen zu den Auswirkungen unterschiedlicher Trainingsintensitäten und dem Wachstum von Typ I und Typ II Fasern legen jedoch nahe, dass wir den langsam kontrahierenden Muskelfasern Unrecht getan haben und uns hierdurch einige Kilos an potentieller Muskelmasse haben entgehen lassen (1).

Es ist an der Zeit unsere Trainingsphilosophien im Kontext der Fasertyp spezifischen Hypertrophie zu überdenken.

Schwere Gewichte und Typ II Fasern

Sicherlich legt eine Vielzahl von Studien nahe, dass Typ II Fasern in der Tat durch ein hochintensives Krafttraining stärker wachsen (2). Der Vorbehalt ist hier die hohe Intensität. Es ist nicht notwendigerweise der Fall, dass Typ II Fasern eine angeborene Fähigkeit besitzen, ihre langsam kontrahierenden Verwandten was ein Wachstum angeht zu übertreffen, sondern lediglich, dass sie ein überlegenes Wachstum zeigen, wenn sie mit hohen Intensitäten (>50% des 1RM Gewichts) trainiert werden.

Unser augenblickliches Verständnis der Hypertrophie eines jeden Fasertyps könnte mehr eine Konsequenz der Art und Weise sein, auf die diese studiert wurde (hohe Intensität), als von dem, was tatsächlich im Fitnessstudio geschieht (2, 3). Die beste Zusammenfassung dieser Beziehung ist ein Paper von Dr. Andrew Fry aus dem Jahr 2004, in dem die Daten unterschiedlicher Studien bezüglich der Wachstumsrate von Muskelfasertypen zusammengefasst wurden und das zu dem Ergebnis kam, dass die Typ II Fasern bei den meisten Trainingsintensitäten ein überlegenes Wachstum zeigen.

Wenn jedoch die Trainingsintensität unter 50% des 1RM sank, dann wuchsen die Typ I Fasern stärker als die Fasern vom Typ II, wobei das Wachstum in diesem Bereich jedoch nicht annähernd in die Nähe von dem kam, was bei höheren Intensitäten unabhängig vom Fasertyp erreicht wurde. Nach der Lektüre einer Studie wie dieser würde sich nicht viel an unseren Trainingsempfehlungen ändern, aber der Typ von Analyse, der von Fry durchgeführt wurde, besitzt seine Limitierungen (2).

Die größte Limitierung besteht darin, dass es nicht viele Trainingsstudien mit niedriger Intensität gab, die man hätte vergleichen können (2, 3) und dass ein Mangel an Studien herrscht, die direkt ein Training mit hoher Intensität mit einem Training mit niedriger Intensität unter Berücksichtigung des Wachstums der unterschiedlichen Fasern verglichen haben.

Füge hierzu aktuelle Untersuchungsergebnisse bezüglich der Wachstumsraten von Muskelfasern in Reaktion auf unterschiedliche Trainingsintensitäten (1) hinzu und Du wirst schnell sehen, dass unsere Typ I Fasern zu mehr in der Lage sind, als wir ihnen bisher zugetraut haben.

Ein Plädoyer für Typ I

Auch wenn sie rar sein mögen, gibt es genügend Studien für uns, um zur Schlussfolgerung zu kommen, dass wir wahrscheinlich die Hypertrophiekapazität unserer Typ I Fasern unterschätzt haben. Vor Kurzem haben Mitchell et al. (1) eine inzwischen berüchtigte Trainingsstudie durchgeführt, die gezeigt hat, dass ein Training mit niedrigen Gewichten (drei Sätze mit 30% des 1RM), wenn es bis zum Muskelversagen ausgeführt wird, vergleichbare Hypertrophiereaktionen wie ein Training mit höheren Intensitäten (drei Sätze mit 80% des 1RM) produzieren kann.

Auch wenn die Daten vielleicht nicht statistisch signifikant sein mögen, sehen wir, wenn wir die individuellen Fasertypen betrachten, dass die Typ I Fasern geringfügig stärker auf ein Training mit niedriger Intensität ansprechen (19% Veränderung vs. 14%) und dass die Typ II Fasern geringfügig stärker auf ein Training mit hoher Intensität ansprechen (15% vs. 12%).

Dies legt letztendlich nahe, dass die Gleichung mehr als die Anzahl der Gewichtsscheiben, die Du auf die Stange packst, umfasst und unterstützt zaghaft das, was intuitiv offensichtlich sein könnte: Typ I Muskelfasern werden durch Sätze von längerer Dauer mit niedrigeren Gewichten maximal stimuliert, während die Typ II Fasern am besten auf kurze Sätze mit schweren Gewichten ansprechen.

Ein häufig kritisierter Schwachpunkt besteht bei den meisten Trainingsstudien darin, dass die Wissenschaftler untrainierte College Studenten als Probanden verwenden. Was in den untrainierten Körpern dieser Probanden abläuft muss nicht notwendigerweise das repräsentieren, was in gut trainierten Muskeln geschieht. Glücklicherweise finden wir jedoch auch dann Unterstützung für unsere Muskelfasertheorien, wenn wir uns die Muskelfasern von hoch trainierten Sportlern ansehen.

Bodybuilder betonen typischerweise Volumen und Erschöpfung und verwenden moderate Wiederholungsbereiche (4), während Powerlifter (5) und olympische Gewichtheber die Last und/oder die Bewegungsgeschwindigkeit betonen. Es ist nicht überraschend, dass Bodybuilder im Vergleich zu kraftorientierten Sportlern eine signifikant stärkere Hypertrophie der Typ I Fasern aufweisen (2).

Wenn man alle Fakten und Hinweise berücksichtigt, dann scheint es realistisch zu sein zu schlussfolgern, dass unterschiedliche Trainingsintensitäten eine vergleichbare Gesamtmuskelhypertrophie produzieren können (1, 6-8), wobei die betroffenen Fasertypen sich unterscheiden können.

Wie bei den meisten Dingen in der Welt der Wissenschaft, ist dies kein eindeutiges Thema. Zwei weitere Studien mit einem etwas anderen Studiendesign haben dieses Thema untersucht und beide dieser Studien kamen zu dem Ergebnis, dass ein hochintensives Training unabhängig vom Fasertyp für ein Wachstum überlegen ist (9, 10).

Und hier beginnt das Ganze interessant zu werden. Auch wenn es Ausnahmen gibt, neigen Studien, bei denen die verrichtete Arbeit mit hoher und niedriger Intensität gleich war, hochintensives Training sowohl für das fasertypspezifische als auch das Gesamtmuskelwachstum zu favorisieren (10, 11). Bei den Studien, bei denen die verrichtete Arbeit bei hoher und niedriger Intensität nicht identisch ist, konnten äquivalente Resultate bei unterschiedlichen Intensitäten beobachtet werden.

Letztendlich hängt die Idee, dass wir das Wachstumspotential der Typ I Fasern vernachlässigt haben, von der Argumentation ab, dass<

  1. Hypertrophie einer bestimmten minimalen Zeit unter Spannung bedarf, die abhängig von der Trainingsintensität variiert und
  2. Diese Zeit unter Spannung bei den Typ I Muskelfasern höher als bei den Typ II Muskelfasern ausfällt.

Auch wenn bei dieser Studie keine fasertypspezifischen Auswirkungen untersucht wurden, verglichen Burd et al. (12) die akute Proteinsynthesereaktion auf vier Trainingssätze bei drei unterschiedlichen Szenarien:

  • 90% des 1RM bis zum Muskelversagen
  • 30% des 1RM wobei die insgesamt verrichtete Arbeit der beim 90% des 1RM Szenarios entsprach
  • 30% des 1RM bis zum Muskelversagen

Die Proteinsynthesereaktion variierte im Verlauf der Zeit zwar geringfügig, fiel aber bei den beiden Szenarien mit einem Training bis zum Muskelversagen unabhängig von der Intensität recht ähnlich aus. Die Proteinsynthesereaktion im zweiten Szenario mit identischer Menge an verrichteter Arbeit mit 30% des 1RM Gewichts – bei der die Zeit unter Spannung signifikant geringer als beim 30% RM Szenario bis zum Muskelversagen ausfiel – war jedoch nur etwa halb so stark wie bei den beiden Szenarien mit einem Training bis zum Muskelversagen.

Fazit: Auch wenn die Proteinsynthesereaktion auf eine einzelne Trainingseinheit nicht unbedingt ein Indikator für die langfristigen Adaptionen sein muss, liefert die Tatsache, dass zwei Studien eine vergleichbare Hypertrophie zeigen, wenn ein Training mit niedriger Intensität bis zum Muskelversagen ausgeführt wird, eine weitere Unterstützung für diese Idee (1, 6).

Spielt die Größe eine Rolle?

Die Verwendung schwerer Gewichte ist basierend auf der Tatsache, dass es überzeugende Hinweise dafür gibt, dass diese Gewichte eine substantielle Hypertrophie unabhängig von Betrachtungen des Fasertyps induzieren (2, 9, 10, 13 – 17), gerechtfertigt.

Dies ist konsistent mit Hennemanns Größenprinzip der Rekrutierung, welches besagt, dass motorische Einheiten in einer spezifischen Reihenfolge basierend auf ihrer Größe rekrutiert werden – kleinere motorische Einheiten werden bei Szenarien mit niedrigen Kraftanforderungen rekrutiert, während größere motorischen Einheiten dann ins Spiel kommen, wenn die Kraftanforderungen steigen (18, 19). Schwere Gewichte bedürfen mehr Muskelmasse, um Kraft zu produzieren, weshalb Du von Beginn an mehr motorische Einheiten rekrutieren musst, als wenn Du ein leichtes Gewicht bewegen würdest.

Doch dieses Argument erklärt nicht die Tatsache, dass Erschöpfung ein Wachstum stimulieren könnte und dass das Einsetzen der Erschöpfung direkt die Rekrutierung motorischer Einheiten beeinflussen kann (20). Wenn Du ein relativ leichtes Gewicht bewegst, ist die Rekrutierung motorischer Einheiten zu Beginn des Satzes geringer, als wenn Du den Satz mit einem schwereren Gewicht begonnen hättest.

Sobald die Erschöpfung einsetzt, rekrutierst Du progressiv mehr schnelle motorische Einheiten, da die Kraft produzierende Fähigkeit der langsam kontrahierenden Muskelfasern sinkt (21). Das Größenprinzip bleibt aufrechterhalten, da Du motorische Einheiten von den kleinsten zu den größten rekrutierst, aber Du endest damit, schnell kontrahierende Muskelfasern mit einer leichteren Last zu verwenden, sobald Du erschöpft bist.

Dies erklärt zum Teil, wie die schnell kontrahierenden Muskelfasern beim Training mit niedriger Intensität bei der Studie von Mitchell et al. (1) wachsen konnten und warum eine Maximierung der Zeit unter Spannung durch Erschöpfung und Muskelversagen bei diesem Konzept wichtig sein könnte.

Potentielle Kilos neuer Muskelmasse?

Die Idee, dass Du kiloweise Muskelmasse durch das Ignorieren eines Trainings mit leichteren Gewichten opferst, mag wie eine Übertreibung erscheinen, aber ein kurzer Überblick über die Fasertypenkomposition unterschiedlicher Muskeln könnte Deine Meinung ändern.

Natürlich kann das Verhältnis der Muskelfasertypen von Person zu Person variieren und wird durch genetischen Veranlagungen und Training beeinflusst (22), aber unter Berücksichtigung der Tatsache, dass viele der großen Muskelgruppen einen substanziellen Prozentsatz an Typ I Fasern aufweisen – im Durchschnitt verfügen Menschen über etwa gleiche Mengen an schnell und langsam kontrahierenden Muskelfasern – bedeutet dies, dass eine Veränderung Deines Trainingsansatzes zur Optimierung des Wachstums der langsam kontrahierenden Fasern, einen Versuch wert sein kann.

Multiple Wiederholungsbereiche sind gleichbedeutend mit einer maximalen Stimulation

Für diejenigen, die ihr Hypertrophiepotential maximieren möchten, macht es Sinn, das gesamte Kontinuum der Wiederholungsbereiche abzudecken. Auch wenn es nicht verkehrt sein dürfte, sich auf den so genannten „Hypertrophiebereich“ (6 bis 12 Wiederholungen) zu konzentrieren, solltest Du sowohl hohe Wiederholungsbereiche (15 bis 20+), als auch niedrige Wiederholungsbereiche (1 bis 5) mit in Dein Trainingsprogramm aufnehmen.

Ein solcher Ansatz stellt nicht nur eine vollständige Stimulation des gesamten Spektrums der Muskelfasern sicher, sondern dient auch als vorbereitende Arbeit für optimale Leistungen im Hypertrophiebereich. Ein Training mit niedrigen Wiederholungszahlen fördert die neuromuskularen Anpassungen, die für die Entwicklung maximaler Kraft notwendig sind, so dass schwerere Gewichte (und somit auch eine höhere mechanische Spannung) bei moderaten Trainingsintensitäten verwendet werden können.

Die Ausführung von Sätzen mit höheren Wiederholungszahlen kann hingegen im Lauf der Zeit die Laktatschwelle erhöhen, wodurch das Einsetzen der Erschöpfung hinausgezögert wird und hierdurch bei einem Training mit moderaten Wiederholungszahlen die Zeit unter Spannung erhöht werden kann.

Es gibt unzählige Wege, auf denen variierende Intensitäten in ein Trainingsprogramm integriert werden können. Der vielleicht beste Weg kontinuierliche Fortschritte sicherzustellen besteht darin, die während des Trainings verwendeten Wiederholungsbereiche zu periodisieren. Es gibt hierbei sowohl lineare, als auch nichtlineare Alternativen. Es kommt letztendlich auf persönliche Präferenzen und individuelle Ziele an (z.B. ob Du versuchst, bei einem spezifischen Ereignis maximale Leistungen zu erbringen).

Eine andere Option besteht darin, die Laststrategien auf den Typ der Übung zu basieren, die ausgeführt wird. Du könntest Dich z.B. dafür entscheiden, Dich bei Mehrgelenksübungen wie Kniebeugen, Rudern und Drücken auf niedrige bis moderate Wiederholungsbereich (~1 bis 10) zu konzentrieren, während Du bei Isolationsübungen, die besser für leichtere Trainingsgewichte geeignet sind, ein Training mit höheren Wiederholungszahlen (15+) priorisierst.

Es gibt hier keine festen Regeln. Die Reaktionen auf das Training variieren von Person zu Person und letztendlich musst Du mit unterschiedlichen Ansätzen experimentieren, um herauszufinden, was für Dich am besten funktioniert.

Gilt Eile mit Weile?

Die Typ II Fasern werden vielleicht die Typ I Fasern schlagen, was die Überlegenheit der Hypertrophie angeht, aber bist Du gewillt das Risiko einzugehen, das Potential der Typ I Fasern zu unterschätzen? Ein optimales Hypertrophietraining wird Deinen schnell kontrahierenden Muskelfasern die schweren Gewichte geben, nach denen sie gieren, während es Deinen Typ I Fasern die erweiterte Zeit unter Spannung liefert, die sie verdienen.

Anmerkung: Dan Ogborn, PhD, CSCS hat zu diesem Artikel beigetragen.

Referenzen:

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Quelle: https://www.t-nation.com/training/light-weights-for-big-gains

Von Brad Schoenfeld, PhD

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Maximiere Deine natural Zuwächse Teil 5
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Die Neurotyp Trainingseinheiten – Teil 1

Teil 1 dieser Artikelserie umfasste eine Einleitung zum Thema Neurotyping. Kurz zusammengefasst beeinflussen die Basisspiegel von 3 Neurotransmittern (Dopamin, Serotonin und Norepinephrin) Deine Persönlichkeit in signifikantem Umfang und diktieren hierdurch, wie Du trainieren und wie Du Dich ernähren solltest, um bestmögliche Resultate zu erzielen. In Teil 2 wurde das erste Neuroprofil behandelt: der ständig nach Neuem Suchende. In Teil 3 wurde das zweite Neuroprofil behandelt: Der Belohnungsabhängige. In Teil 4 wurde das dritte Neuroprofil behandelt: Der Schadensvermeider.

In diesem Teil der Artikelserie werden wir etwas tiefer auf jeden Neurotyp eingehen, über die spezifische Gestaltung von Trainingsprogrammen sprechen und gemischte Neurotypen behandeln.

Neurotyp 1A und 1B

Alle Trainierenden vom Typ 1 benötigen Intensität. Für sie ist Leistung wichtiger als ein Pump oder eine gute Geist-Muskel Verbindung. Methoden, bei denen das Nervensystem am aktivsten ist, werden zu den stärksten Verbesserungen führen. In der Tat finden diese Trainierende Isolationstraining oder Pumptraining langweilig und nervig.

Die beiden Untertypen unterscheiden sich auf zweierlei Wegen: wie viel Volumen sie vertragen können und wie viel Variation sie in einer Trainingseinheit haben können.

In beiden Fällen hängt dies von ihren Acetylcholinspiegeln ab. Hohe Acetylcholinspiegel erlauben es einem Trainierenden vom Typ 1A mit mehr Volumen zurecht zu kommen. Wie? Durch einer Reduzierung der Abhängigkeit von Adrenalin. Wenn Du über mehr Acetylcholin verfügst, dann brauchst Du nicht dieselbe Menge an Adrenalin, um gute Leistungen zu erbringen. Acetylcholin erhöht die Kontraktionskraft des Herzens und der Muskeln. Es steigert außerdem Durchblutung und Fokus.

Erinnere Dich daran, dass für die Produktion von Adrenalin (Epinephrin) Dopamin benötigt wird. Je mehr Adrenalin Du also produzieren musst, desto mehr Dopamin wirst Du „verwenden.“ Dies könnte zu einer Entleerung der Dopaminreserven führen.

Um über eine hohe Trainingsmotivation und Aggressivität verfügen zu können, brauchst Du hohe Dopaminspiegel und der ständig nach Neuem Suchende (Neurotyp 1) wird seine Dopaminreserven schnell entleeren, was zur Folge hat, dass seine Arbeitskapazität sinken wird. Wenn ein Trainierender vom Typ 1 über hohe Acetylcholinspiegel verfügt, dann kann er mehr Volumen tolerieren, weil er seine Dopaminreserven nicht so schnell entleert.

Darüber hinaus sind Menschen mit höheren Acetylcholinspiegeln gut bei Multitasking Aufgaben. Sie können ihre Aufmerksamkeit leicht von einer Aufgabe zu einer anderen verschieben, ohne an Effizienz zu verlieren. Anzeichen für hohe Acetylcholinspiegel sind ein hervorragendes Gedächtnis und die Fähigkeit, auf mehr als eine Sache auf einmal achten zu können, sowie mehr als ein Projekt auf einmal durchführen zu können.

Menschen mit niedrigen Acetylcholinspiegeln vergessen häufig Dinge (sie verlieren z.B. ihre Schlüssel) und können Erinnerungsprobleme haben. Wenn sie etwas tun, dann vergessen sie nahezu, dass der Rest der Welt existiert. Ihnen kann es auch schwer fallen eine Entscheidung zu treffen, wenn es mehr als eine Option gibt.

Neurotyp 1A, - Niedrige Acetylcholinspiegel

Allgemeine Trainingsempfehlungen

  • Hohe Trainingsfrequenz: Trainiere an 6 bis 7 Tagen pro Woche.
  • Sehr niedriges Volumen, kurze Trainingseinheiten: Dieser Typ weist die niedrigste Kapazität für Volumen auf. Er sollte pro Trainingseinheit 6 bis 12 Arbeitssätze ausführen und seine Trainingseinheiten sollten idealerweise kürzer als 45 Minuten sein (oder sogar kürzer als 30 Minuten nach dem Aufwärmen).
  • Höchste Intensität – sehr schwere Gewichte, niedrige Wiederholungszahlen. Je mehr eine Trainingseinheit neurologisch angetrieben wird, desto besser. Eine gute Intensitätszone liegt bei 87 bis 92% des 1RM Gewichts. Dieser Typ sollte bei Sätzen a 1 bis 3 Wiederholungen bleiben und nur selten a 5 Wiederholungen hochgehen.
  • Wenige Übungen pro Trainingseinheit: Dieser Typ ist nicht effizient darin, seinen Fokus zu verschieben. Er kommt am besten mit 2 oder 3 Übungen pro Trainingseinheit zurecht. Er spricht nicht gut auf Isolationstraining an und sollte dieses nur verwenden, um Schwachpunkte auszugleichen.
  • Moderate bis lange Pausenintervalle: Auch wenn dieser Typ einen recht schnellen Takt bei seinem Training braucht, um fokussiert zu bleiben, benötigt er etwas mehr Regenerationszeit zwischen den Sätze. Auch wenn sich dieser Typ nicht dazu zwingen sollte, nach der Uhr zu pausieren, sind 90 bis 150 Sekunden zwischen den Sätzen normalerweise adäquat.
  • Beste Trainingsmethoden: Abgesehen von Clustern kommt dieser Typ mit vielen anderen Methoden nicht gut zurecht, da für ihn die Intensität wichtiger als die Zeit unter Spannung oder die Geist-Muskel Verbindung ist. Dieser Typ kommt gut mit 3/2/1 Wellen zurecht und er findet leicht abgefälschte Wiederholungen sehr effektiv. (Übungen wie Snatch Grip High Pulls und Push Press (Schulterdrücken stehend mit Beinschwung) (Schulterdrücken stehend mit leichtem Schwung aus den Beinen) sind für diesen Typ hervorragend geeignet). Trainierende dieses Neurotyps sprechen nicht gut auf ein langsameres Tempo oder eine Betonung der negativen (absenkenden) Phase der Bewegung an. Sie sprechen besser auf ein Training mit kompensatorischer Beschleunigung (CAT) an, bei dem versucht wird, dass Gewicht so schnell wie möglich zu beschleunigen.

Beispieltrainingsprogramm

Tag 1

  • Aktivierung: Medizinballwürfe von der Brust aus, 3 Sätze a 3 Wdh.
  • Push Press (Schulterdrücken stehend mit Beinschwung)

3 schrittweise schwerere Vorbereitungssätze
2* 3/2/1 Wellen (zweite Welle schwerer)
120-150 Sekunden Pause zwischen den Sätzen

  • Bankdrücken

3 schrittweise schwerere Vorbereitungssätze
3 x 3 mit 85-90%
3 x 3 mit 65-70% mit Fokus auf einer maximalen Beschleunigung

  • 90-120 Sekunden Pause

Tag 2

  • Aktivierung: Medizinball Slams (feste Würfe auf den Boden), 3 Sätze a 3 Wdh.
  • Pendlay Rudern

3 schrittweise schwerere Vorbereitungssätze a 3 Wdh.
3 Sätze a 5 Cluster (5 Wdh. mit 10 Sekunden Pause zwischen den Wiederholungen) unter Verwendung eines 3-4 RM Gewichts
120-150 Sekunden Pause

  • Klimmzüge mit neutralem Griff oder an Ringen

3 schrittweise schwerere Vorbereitungssätze a 3 Wdh.
3 Sätze a 3 Wdh. mit einem fordernden Gewicht
3 Sätze a 3 Wdh. nur mit dem Körpergewicht mit Fokus auf Geschwindigkeit
90-120 Sekunden Pause

Tag 3

  • Aktivierung: vertikale Sprünge mit Reset, 3 Sätze a 3 Wdh.
  • Klassische Kniebeugen

3 schrittweise schwerere Vorbereitungssätze
2* 3/2/1 Wellen (zweite Welle schwerer)
120-150 Sekunden Pause zwischen den Sätzen

  • High Pull aus einer hängenden Positionbr> o 3 schrittweise schwerere Vorbereitungssätze

3 x 3 Wdh. mit 85-90%
3 x 3 Wdh. mit 65-70% und Fokus auf eine maximale Beschleunigung
90-120 Sekunden Pause

Tag 4

  • Aktivierung: plyometrische Liegestütze, 3 Sätze a 3 Wdh.
  • Bankdrücken von einer Ablage aus (8 bis 10 Zentimeter von der Brust entfernt)

3 schrittweise schwerere Vorbereitungssätze a 3 Wdh.
3 Sätze a 5 Cluster (5 Wdh. mit 10 Sekunden Pause zwischen den Wiederholungen) unter Verwendung eines 3-4 RM Gewichts
120-150 Sekunden Pause

  • Kurzhantel Push Press mit neutralem Griff (Schulterdrücken stehend mit Beinschwung)

3 schrittweise schwerere Vorbereitungssätze
3 x 3 Wdh. mit 85-90%
3 x 3 Wdh. mit 65-70% mit Fokus auf eine maximale Beschleunigung
90-120 Sekunden Pause

Tag 5

  • Aktivierung: Medizinball Slams (feste Würfe auf den Boden) , 3 Sätze a 3 Wdh.
  • Rudern am Kabel sitzend

3 schrittweise schwerere Vorbereitungssätze
2* 3/2/1 Wellen (zweite Welle schwerer)
120-150 Sekunden Pause zwischen den Sätzen

  • High Pulls von Blöcken aus

3 schrittweise schwerere Vorbereitungssätze
2* 3/2/1 Wellen (zweite Welle schwerer)
120-150 Sekunden Pause zwischen den Sätzen

Tag 6

  • Aktivierung: vertikale Sprünge mit Reset, 3 Sätze a 3 Wdh.
  • Frontkniebeugen

3 schrittweise schwerere Vorbereitungssätze
2* 3/2/1 Wellen (zweite Welle schwerer)
120-150 Sekunden Pause zwischen den Sätzen

  • Rumänisches Kreuzheben

3 schrittweise schwerere Vorbereitungssätze
3 Sätze a 3 Wdh. mit einem schweren Gewicht (82-85%)
3 Sätze a 3 mit 65-70% unter Verwendung einer stärkeren konzentrischen Beschleunigung

Tag 7

  • Trainingsfrei

Typ 1B: Hohe Acetylcholinspiegel

Allgemeine Trainingsempfehlungen

  • Hohe Frequenz: Trainiere an 5 bis 6 Tagen pro Woche.
  • Kann ein hohes Volumen hochintensiver Arbeit tolerieren: Dies sind die Trainierende, die normalerweise die besten CrossFitter und Kraft/Power Athleten (American Football, Leichtathletik, Powerlifting) ergeben. Sie können eine hohe Intensität genau wie Trainierende vom Typ 1A tolerieren, kommen aber außerdem auch mit einem höheren täglichen Arbeitsvolumen zurecht. Sie müssen jedoch restorative Trainingseinheiten (Neuronale Ladung) in ihr Trainingsprogramm mit aufnehmen, um Einbrüche zu vermeiden. Dieser Typ kann 12 bis 20 schwere Arbeitssätze während einer Trainingseinheit vertragen, wenn er eine gelegentliche (einmal wöchentlich) Trainingseinheit für neuronale Ladung ausführt.
  • Schweres Training mit niedrigem bis moderatem Wiederholungen: Dieser Typ erzielt bei den schweren Grundübungen mit Wiederholungszahlen, die von 3 bis 6 reichen, sehr gute Resultate. Er wird nicht so stark wie Typ 1A durch Isolationstraining oder Pumptraining demotiviert, doch diese Formen des Trainings sollten trotzdem keinen großen Teil seiner Trainingseinheit ausmachen, wenn es nicht gerade darum geht, einen spezifischen Schwachpunkt auszugleichen. Wenn dieser Typ Isolationstraining ausführt, sollte er extra hohe Wiederholungszahlen meiden. Sätze a 6 bis 8 Wiederholungen sind besser. Selbst bei Isolationsübungen muss er das Gefühl haben, recht schwer zu trainieren.
  • Mehr Übungen oder Methoden innerhalb einer Trainingseinheit: Um sich stimuliert zu fühlen braucht dieser Typ Abwechslung – entweder durch die Verwendung vieler unterschiedlicher Übungen oder der Verwendung unterschiedlicher Trainingsmethoden innerhalb einer Trainingseinheit. Wenn eine Trainingseinheit sowohl eine minimale Übungsauswahl umfasst, als auch sich wiederholende Methoden oder Lastschemata verwendet, dann wird dies demotivierend für diesen Typ sein.
  • Kurze Pausenintervalle: Die Pausenintervalle sollten etwas kürzer sein. Trainierende dieses Typs können sich dies erlauben, da sie das Acetylcholin vor einer Überproduktion von Adrenalin schützen wird, welche ihre Dopaminspiegel in den Keller bringen würde. Eine Trainingseinheit mit einem schnellen Takt wird immer bessere Resultate produzieren.
  • Beste Trainingsmethoden: Dieser Typ ist mit Methoden, die schwer sind und das Gefühl einer Verwendung niedriger Wiederholungszahlen vermitteln, am besten beraten. Cluster, bei denen 5 bis 6 Gesamtwiederholungen mit 10-15 Sekunden Pause zwischen den Wiederholungen, Rest/Pause Sätze, bei denen 4-6 Wiederholungen beim ersten Teil des Satzes ausgeführt werden, 5/4/3 Wellen, oder EMOMs mit 2-4 Wiederholungen pro Satz stellen alle eine gute Wahl dar.

Beispieltrainingsprogramm

Tag 1

  • Aktivierung: Medizinballwürfe von der Brust aus, 3 Sätze a 3 Wdh.
  • Vorbereitung: Band Pull-Apart (Auseinanderziehen eines Bandes), 3 Sätze a 8-10 Wdh.
  • Bankdrücken

3 schrittweise schwerere Vorbereitungssätze
2* 5/4/3 Wellen
90 Sekunden Pause zwischen den Sätzen

  • B1. Kurzhantelrudern mit unterstützter Brust

4 Arbeitssätze a 4-6 Wdh.
Alternierend mit B2
30-45 Sekunden Pause

  • B2. Kurzhantel Schrägbankdrücken

4 Arbeitssätze a 4-6 Wdh.
75-90 Sekunden Pause

  • C1. Floor Press mit engem Griff

3 Sätze a 6-8 Wdh.
Alternierend mit C2
30-45 Sekunden Pause

  • C2. Klimmzüge mit neutralem Griff

3 Sätze a 6-8 Wdh.
75-90 Sekunden Pause

Tag 2

  • Aktivierung: vertikale Sprünge mit Reset, 3 Sätze a 3 Wdh.
  • Klassische Kniebeugen

3 schrittweise schwerere Vorbereitungssätze
2* 5/4/3 Wellen
90 Sekunden Pause zwischen den Sätzen

  • B1. Rumänisches Kreuzheben

4 Arbeitssätze a 4-6 Wdh.
Alternierend mit B2
30-45 Sekunden Pause

  • B2. Hackenschmidt Kniebeugen an der Maschine

4 Arbeitssätze a 4-6 Wdh.
75-90 Sekunden Pause

  • C1. Glute-Ham Raises

3 Sätze a 6-8 Wdh.
Alternierend mit C2
30-45 Sekunden Pause

  • C2. Farmers Walk

3 Sätze a 20-30 Sekunden (Gehen unter Kontrolle mit solider Haltung, kein Rennen)
75-90 Sekunden Pause

Tag 3 (Neuronale Ladung)

  • A1. Vertikale Sprünge, 3-5 Wdh.

30-45 Sekunden Pause

  • A2. Medizinballwürfe von der Brust aus, 3-5 Wdh.

30-45 Sekunden Pause

  • A3. Box Sprünge 3-5 Wdh.

30-45 Sekunden Pause

  • A3. Medizinball Slam (feste Würfe auf den Boden), 3-5 Wdh.

1 Minute Pause

Führe den Zirkel vier bis fünfmal aus

Tag 4

  • Aktivierung: , 3 Sätze a 3 Wdh.
  • Vorbereitung: Band Pull-Apart, 3 Sätze a 8-10 Wdh.
  • Bankdrücken von einer Ablage aus (5 bis 8 Zentimeter oberhalb der Brust)

Erhöhe das Gewicht bis zum 3RM im Verlauf von 6-8 Sätzen
75-90 Sekunden Pause

  • Bankdrücken von einer Ablage aus (5 bis 8 Zentimeter oberhalb der Brust)

90-95% des 3RM Gewichts
3 Sätze pro Clusters für 5-6 Wdh., 10 Sekunden Pause zwischen den Wiederholungen
90-120 Sekunden Pause

  • Bankdrücken von einer Ablage aus (5 bis 8 Zentimeter oberhalb der Brust)

80-85% des 3RM Gewichts
3 Sätze mit maximalen Wdh. / pausiere 15 Sekunden / maximale Wdh.

  • Bankdrücken von einer Ablage aus (5 bis 8 Zentimeter oberhalb der Brust)

80-85% des 3RM Gewichts
3 Sätze a 3 x enger Griff + 3 x weiter Griff + 3 x normaler Griff

Tag 5

  • Aktivierung: vertikale Sprünge, 3 Sätze a 3 Wdh.
  • Frontkniebeugen

Erhöhe das Gewicht innerhalb von 6 bis 8 Sätzen bis zum 3RM Gewicht
75-90 Sekunden Pause

  • Frontkniebeugen

90-95% des 3RM Gewichts
3 Sätze pro Clusters für 5-6 Wdh., 10 Sekunden Pause zwischen den Wiederholungen
90-120 Sekunden Pause

  • Frontkniebeugen

80-85% des 3RM Gewichts
3 Sätze mit maximalen Wdh. / pausiere 15 Sekunden / maximale Wdh. Kniebeugen

  • Frontkniebeugen

80-85% des 3RM Gewichts
3 Sätze a 3 Frontkniebeugen mit engem Stand + 3 Frontkniebeugen mit weitem Stand + 3 klassische Kniebeugen

Tag 6

  • Aktivierung: Medizinball Slam (feste Würfe auf den Boden), 3 Sätze a 3 Wdh.
  • Vorbereitung: Band Pull-Apart, 3 Sätze a 8-10 Wdh.
  • Klimmzüge mit neutralem Griff

3 Vorbereitungssätze
2* 5/4/3 Wellen
75-90 Sekunden Pause

  • Kabelrudern sitzend

4 Rest/Pause Sätze (4-6 Wdh., pausiere 15 Sekunden, 2-3 zusätzliche Wdh.)
90-120 Sekunden Pause

  • Rudern mit unterstützter Brust (Brust auf einer Schrägbank)

4 Sätze a 4-6 Wdh. mit Halten der maximalen Kontraktion für 2 Sekunden pro Wdh.
75-90 Sekunden Pause

  • D1. Seitheben vorgebeugt

3 Sätze a 6-8 Wdh. mit Halten der maximalen Kontraktion für 2 Sekunden pro Wdh.
D1 & D2 werden als Supersatz ausgeführt, keine Pause nach D1

  • D2. Band Pull-Apart

3 Sätze a 8-10 Wdh.
75-90 Sekunden Pause

Tag 7

  • Trainingsfrei Im nächsten Teil dieser Artikelserie werden wir das Training der restlichen Neurotypen und gemischte Typen näher betrachten.

Quelle: https://www.t-nation.com/workouts/the-neuro-type-workouts

Christian Thibaudeau

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