Training

Entwickle den idealen Körper unter Verwendung derselben Prinzipien, die bereits der Pionier des Bodybuildings verwendet hat. Dieses 12 Wochen andauernde, von Steve Reeves inspirierte Trainingsprogramm wird Dir dabei helfen, Muskeln aufzubauen.
Während sich die Welt im Laufe der Jahre auf vielen unterschiedlichen Wegen verändert, gab es über den Verlauf des letzten halben Jahrhunderts einen roten Faden. Viele Menschen wollten wie der führende Mann in Hollywood aussehen und verbringen eine Menge Zeit damit, die Methoden dieser epischen Stars zu studieren.
Heute zutage ist der beliebteste Schauspieler in dieser Hinsicht ohne Zweifel Dwayne „The Rock“ Johnson. Seine Clips auf Instagram werden von Millionen seiner Fans geliked und geteilt.
Unsere Eltern und andere aus der vorhergehenden Generation schauten zu Arnold Schwarzenegger und Sylvester Stallone auf. Terminator und Rocky Filme zeigten, wie sehr ihre Körper ihrer Zeit voraus waren. Doch auch wenn Arnold und Sly eine entscheidende Rolle in der Fitnessbewegung spielten, waren sie nicht die ersten.
Es gab einen Mann, der bereits vor ihnen aktiv war und als Bodybuilder an Wettkämpfen teilnahm, bevor er zu einem der beliebtesten Männer in Hollywood wurde und dieser Mann war der große Steve Reeves.
Wer war Steve Reeves?
Steve Reeves (1926-2000) war italienischer Abstammung, wurde aber in Montana geboren. Nach dem Tod seines Vaters zogen Reeves und seine Mutter nach Kalifornien als er 10 Jahre alt war. Sein Interesse an Training und Muskelaufbau wurde in der High School geboren und er begann in Yaricks Gym in Oakland zu trainieren.
Seine Bodybuilding Bestrebungen wurden unterbrochen, als er zur Army ging und während des zweiten Weltkrieges auf den Philippinen diente.
Nach dem Krieg kam er zurück in die USA und begann sofort mit der Vorbereitung auf den 1947 AAU Mr. America Wettkampf. Nachdem er diesen Titel gewonnen hatte, begann er eine Schauspielerkarriere zu verfolgen.
Seine Schauspielkarriere stand vor einen tollen Start, nachdem er im Jahr 1948 für die Hauptrolle in „Samson und Delilah“ ausgewählt worden war, aber am Ende lehnte er das Angebot ab. Der Grund? Reeves hätte für diese Rolle 15 Pfund verlieren müssen und er hatte das Gefühl, dass dies seine Platzierungen bei Bodybuilding Wettkämpfen beeinträchtigen würde.
Diese Entscheidung mag damals dumm erschienen haben, aber Reeves stand davor, den Mr. Universe Wettkampf zu gewinnen und schaffte dies letztendlich im Jahr 1950. Da es den Mr. Olympia Wettkampf erst seit 1965 gibt, bedeutete dies zur damaligen Zeit, dass Reeves als der Nr. 1 Bodybuilder der Welt angesehen wurde.
Reeves erhielt globalen Applaus für seine Rollen in italienischen Filmen inklusive „Herkules“ im Jahr 1957 und „Hercules Unchained“ im Jahr 1959. Seine Vollzeit Schauspielkarriere hielt an, bis er sich während der Filmaufnahmen eines Stunts eine Schulterverletzung zuzog, die ihn in den späten Sechzigern zwang aufzuhören.
Steve Reeves Körper
Einer der Gründe – wenn nicht sogar der Hauptgrund – für seinen Erfolg war sein Körper. Wenn wir untersuchen, wie er trainierte und aß, solltest Du im Hinterkopf behalten, dass ein großer Teil der Trainings- und Ernährungsinformationen, über die wir heute verfügen in den Vierzigern und Fünfzigern des letzten Jahrhunderts noch nicht bekannt oder nicht leicht zugänglich war.
Auch wenn wir seine Strategien heute vielleicht in Frage stellen würde, wurde Reeves damals, als Fitness noch eine Subkultur war, die nicht annähernd so beliebt wie heute war, als seiner Zeit voraus angesehen.
Steve Reeves Trainingsprinzipien
Reeves war niemals scheu, wenn es darum ging, seine Erfahrungen und sein Wissen mit jedem zu teilen, den es interessierte. Es gab drei Prinzipien, die er immer praktizierte und predigte, wenn er gefragt wurde, wie man seinen Körper verbessern könnte.
1. Steve Reeves Aufmerksamkeit für die Regeneration
Während das Training das ist, dem die meisten den größten Teil ihrer Aufmerksamkeit schenken, betonte Reeves immer, dass die Regeneration – sowohl zwischen den Sätzen, als auch zwischen den Trainingseinheiten – das ist, was es Dir erlaubt Deine besten Leistungen zu erbringen, wenn Du trainierst. Seine Regenerationszeiten sahen folgendermaßen aus:
- 45-60 Sekunden Pause zwischen den Sätzen
- 2 Minuten Pause zwischen den unterschiedlichen Übungen einer Trainingseinheit
- 1 Tag Pause zwischen den Trainingseinheiten. Reeves propagierte niemals ein Training an zwei Tagen in Folge
2. Steve Reeves trainierte seine Beine näher am Ende seiner Trainingseinheiten
Wie Du bei den Trainingseinheiten weiter unten in diesem Artikel sehen wirst, befolgte Reeves ein Ganzkörperprogramm. Er trainierte seine Beine immer in der Mitte oder näher am Ende seiner Trainingseinheiten, da die Oberschenkel die größten Muskeln des Körpers umfassen – die Quadrizeps, die Beinbeuger und den Gluteus.
Er hatte das Gefühl, dass ein Training dieser Bereiche zu Beginn seiner Trainingseinheiten ihn bis zu dem Punkt erschöpfen würde, an dem er sein Oberkörpertraining nicht mehr maximieren könnte. Reeves glaubte außerdem daran, dass es seine Ausdauer und Kondition fördern würde, wenn er sich nach dem Oberkörpertraining auf den Unterkörper konzentrierte. Normalerweise endeten seine Trainingseinheiten mit Armtraining.
3. Steve Reeves setzte sich für jede Trainingseinheit ein Ziel
Reeves glaubte, dass man, um seine langfristigen Ziele zu erreichen, kleinere Ziele braucht, um sich kontinuierlich zu verbessern. Er setzte sich deshalb unterschiedliche Ziele inklusive Zeitlimits, verwendetem Gewicht und ausgeführten Wiederholungen, um sein Training zu maximieren.
Er hielt sich im Kraftraum immer bedeckt und sprach selten mit anderen, weil er das Gefühl hatte, dass Ablenkung seine Resultate und sein Training beeinträchtigen würden.
Die von Steve Reeves inspirierten Trainingseinheiten
Das folgende Trainingsprogramm ist Reeves beliebtestes Programm und wurde von ihm im Jahr 1951 erstellt. Offensichtlich führte er nicht jedes Mal, wenn er trainierte, dasselbe Programm aus, aber dies wurde als sein Lieblingsprogramm angesehen.
Er glaubte, dass das Training des gesamten Körpers während einer Trainingseinheit an einem Tag Pause danach die Regeneration maximiert. Dir wird auch auffallen, dass das einzige Equipment, das er verwendete, Langhanteln, Kurzhanteln und sein eigenes Körpergewicht umfassten. Maschinen waren zu diesen Zeiten rar und nur wenige Krafträume verfügten über das, was wir als rudimentäre Maschinen bezeichnen würden. Maschinen wurden erst ab den späten Sechzigern beliebter.
Steve Reeves Montagstrainingseinheit
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Übung |
Sätze |
|
|
1. Langhantel Schulterdrücken stehend |
3 |
8-12 |
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2. Langhantelrudern vorgebeugt |
3 |
8-12 |
|
3. Langhantel Bankdrücken |
3 |
8-12 |
|
4. Wadenheben stehend |
3 |
8-12 |
|
5. Crunches |
3 |
8-12 |
|
6. Kniebeugen |
3 |
8-12 |
|
7. ATG Kniebeugen |
3 |
8-12 |
|
8. Rumänisches Kreuzheben |
3 |
8-12 |
|
9. Langhantelcurls |
3 |
8-12 |
|
10. Trizepsdrücken liegend mit einer SZ-Stange |
3 |
8-12 |
Steve Reeves Mittwochstrainingseinheit
|
Übung |
Sätze |
|
|
1. Kreuzheben |
3 |
12 |
|
2. Kurzhantel Schulterdrücken |
3 |
12 |
|
3. Dips |
3 |
12 |
|
4. Alterniernde Kurzhantelcurls |
3 |
12 pro Arm |
|
5. Wadenheben sitzend |
3 |
12 |
|
6. Trizepsdrücken liegend |
3 |
12 |
|
7. Klimmzüge |
3 |
12 |
|
8. Frontkniebeugen |
3 |
12 |
|
9. Hyperextensionen |
3 |
12 |
|
10. Kurzhantel Ausfallschritte |
3 |
12 |
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11. Beinheben hängend |
3 |
12 |
Steve Reeves Freitagstrainingseinheit
|
Übung |
Sätze |
|
|
1. Kreuzheben |
3 |
8-12 |
|
2. Einarmiges Kurzhantelrudern |
3 |
8-12 |
|
3. Rudern aufrecht |
2 |
12 |
|
4. Schrägbankdrücken |
3 |
8-12 |
|
5. Wadenheben stehend |
3 |
12 |
|
6. Frontkniebeugen |
2 |
12 |
|
7. Nordische Beincurls |
3 |
8-12 |
|
8. Sit-Ups |
3 |
12 |
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9. Kurzhantel Ausfallschritte |
2 |
8-12 |
|
10. Trizepsdrücken liegend |
2 |
8 |
|
11. Konzentrationscurls |
3 |
8-12 |
Steve Reeves Gedanken zum Thema Cardio
Du wirst Dich vielleicht fragen, welche Art von Cardiotraining oder aerobem Training Reeves ausführte. Nun, er führte nichts dieser Art aus. Laut seinem Buch Building the Classic Physique – the Natural Way, reduzierte er lediglich die Zeit zwischen den Sätzen und trainierte härter, wenn er das Gefühl hatte, dass er schlanker werden musste.
Steve Reeves Ernährung und Diät
Reeves kannte die wichtige Bedeutung der Ernährung und wie diese seine Körperentwicklung und seine Leistungen verbessern würde. Er glaubte an die Verwendung von 20% Protein, 20% Fett und 60% Kohlenhydraten, da er das Gefühl hatte, dass er über mehr Trainingsenergie verfügte, wenn er mehr Kohlenhydrate aß.
Er befolgte seinen Plan außerdem, indem er lediglich 3 Mahlzeiten pro Tag aß, was sich deutlich von vielen der Ernährungspläne mit 5 bis 6 Mahlzeiten pro Tag unterscheidet, die wir heute sehen.
Supplements, die Steve Reeves verwendete
Erinnerst Du Dich daran, was ich über Trainingsmaschinen gesagt habe? Nun, Supplements fallen in dieselbe Kategorie. Damals waren abgesehen von Vitaminen und Proteinpulver nicht viele Supplements verfügbar.
Reeves verließ sich auf echte Nahrung und Proteinpulver, um seine Bedürfnisse zu decken. Was Steroide angeht, hat sich Reeves immer gegen ihre Verwendung ausgesprochen und behauptete, dass er nie Steroide verwendet hatte, als er noch an Wettkämpfen teilgenommen hatte.
Steve Reeves Körper
Was bedeutete all dies für Reeves, was seine Resultate anging? Wie sah sein Körper aus? Reeves war 185 cm groß und wog 98 Kilo.
Er wollte immer sicherstellen, dass sein Körper nicht nur muskulös und massig, sondern was seine Formen anging auch ansprechend für das Auge war. Er glaubte, dass es spezifische Standards gab, wie der Körper aussehen sollte.
Reeves war z.B. der Ansicht, dass Deine Oberschenkel halb so groß wie Deine Brust sein sollte, Deine Taille den doppelten Umfang Deines Halses haben sollte und dass Hals, Oberarme und Waden alle denselben Umfang aufweisen sollten. Was Reeves Körper anging, kam er nahe an seine Standards heran und seine Taille war sogar schmaler, als er propagierte.
Wenn wir gerade von seinen Körpermaßen sprechen…dies waren seine Werte:
- Gewicht: 98 Kilo
- Oberarm, Waden, Hals – jeweils 47 Zentimeter
- Oberschenkel – 68,5 Zentimeter
- Brust – 137 Zentimeter
- Taille – 76 Zentimeter
Fazit
Auch wenn viele von Reevees Philosophien heute vielleicht archaisch erscheinen mögen, besteht kein Zweifel daran, dass sein Körper seiner Zeit voraus war und selbst heute noch als beeindruckend angesehen würde.
Reeves Arbeiten inspirierten viele der Menschen, die uns Jahre später inspiriert haben. Es besteht kein Zweifel daran, dass er seine Spuren hinterlassen hat und die Fitnesswelt auf vielen Wegen beeinflusst hat, die noch heute sichtbar sind.
Quelle: https://www.muscleandstrength.com/workouts/steve-reeves-inspired-workout

Diese Übung kombiniert die Vorzüge von Ausfallschritten nach vorne und nach hinten. Es handelt sich um eine einbeinige Übung, die in Wirklichkeit beide Beine trainiert.
Step-Through Ausfallschritte
(https://www.youtube.com/watch?v=Vj8J_P-9Or4)
- Beginne mit der Ausführung eines reversen Ausfallschrittes (ein Schritt nach hinten)
- Anstatt zurück in die gewöhnliche Ausgangsposition zu gehen, bewegst Du Dich direkt in die Position eines Ausfallschrittes nach vorne, ohne dass Du Deinen Fuß den Boden berühren lässt.
- Aus dieser Position drückst Du Dich kraftvoll zurück in die Position eines reversen Ausfallschrittes und wiederholst das Ganze für die gewünschte Anzahl an Wiederholungen.
Bei dieser Übung geht es mehr darum, Rhythmus, Stabilität und Koordination zu verbessern, als um rohe Kraft, weshalb Du Dir über das verwendete Gewicht nicht zu viele Gedanken machen solltest. Die meisten Trainierenden werden weniger als die Hälfte des Gewichts verwenden, das sie für Ausfallschritte nach vorne oder reverse Ausfallschritte verwenden würden.
Zusätzlich hierzu können Step-Through Ausfallschritte mit den Händen hinter dem Kopf als dynamische Aufwärmübung oder Teil eines Stoffwechsel Zirkeltrainings verwendet werden.
Tipp: Führe Rack Pulls mit weitem Griff aus
Dies ist eine der besten Übungen für Masse und Kraft des Rückens.
Von Ben Bruno
https://www.t-nation.com/training/tip-do-the-snatch-grip-rack-pull
Rack Pulls mit weitem Griff von mittlerer Schienbeinhöhe aus stellt eine der besten Übungen für die Rückenmasse dar.
Rack Pulls mit weitem Griff
(https://www.youtube.com/watch?v=QpR4yUBZTe4)
Der weitere Griff belastet den oberen Rücken, den Trapezius und die hinteren Schultermuskeln stärker, während das Ziehen von den Ablagepins aus mit um ein paar Zentimeter vom Boden aus erhöhter Stange ein schwereres Gewicht erlaubt. Je weiter der Griff, desto schwerer wird es sein. Wenn Du Blöcke für die Ablage der Stange hast, dann verwende diese. Wenn nicht, dann verwende einen möglichst weiten Griff im Powerrack.
Die Verwendung eines weiten Griffs erhöht den Bewegungsraum der Übung, was bedeutet, dass Rack Pulls mit weitem Griff ein paar Zentimeter vom Boden entfernt aus äquivalent zu konventionellem Kreuzheben vom Boden aus sind. Wenn sich die Stange auf Höhe der mittleren Schienbeine befindet, werden die Platten nur ein paar Zentimeter vom Boden entfernt sein. Das ist alles. Lasse Dir Dein Ego nicht in den Weg kommen und beginne von den Knien aus zu ziehen, nur um mehr Gewicht verwenden zu können.
Tipps:
- Lege das Gewicht nach jeder Wiederholung ab, um eine gute Form zu garantieren.
- Denke daran, Deine Brust hoch zu halten und vermeide ein Runden des Rückens. Mit einem super weitem Griff wirst Du nicht dazu in der Lage sein, Deine Brust weit nach oben zu ziehen, aber daran zu denken wird sicherstellen, dass Du zumindest Deinen Rücken in einer sicheren Position hältst.
- Du solltest definitiv Griffhilfen verwenden, da es sehr viel schwerer ist, die Stange mit einem weiten Griff zu halten – ansonsten wirst Du signifikant durch Deine Griffkraft eingeschränkt werden. Unser primäres Ziel ist die Entwicklung des Rückens, mache Dir also keine unnötigen Gedanken über Griffhilfen.
- Beginne leicht, wenn Du diese Übung noch nie zuvor verwendet hast- wirklich leicht.
Tipp: Bereite Dir diese gesunden Frühstückskekse zu
Sie sind leicht zubereitet, sie werden Deine Trainingseinheiten mit Energie versorgen und sie werden Dich nicht so aussehen lassen als ob Du Kekse isst. Hier findest Du das Rezept
Von Dani Shugart
Quelle: https://www.t-nation.com/diet-fat-loss/tip-make-these-healthy-breakfast-cookies
Eine Ladung weiche, süße Kekse muss nicht mit Zucker, Butter oder Mehl vollgepackt sein. Genauso wenig muss die Zubereitung kompliziert oder zeitaufwendig sein. Für dieses Rezept ist kein Mixer und keine Küchenmaschine notwendig.
Banana-Banana Kekse
Zutaten
- 4 große Bananen
- 4 Messlöffel Bananen Eiweißpulver
- 2 Tassen Haferflocken
- Süßstoff nach Wahl
- 1 Teelöffel Backpulver
- 1 Teelöffel Salz
- 1 Schuss Vanilleextrakt
- Großzügige Mengen an Ingwer, Zimt, Kardamon oder anderen Gewürzen nach Wahl
Zubereitung
- Heize den Ofen auf 160 Grad Celsius vor.
- Zerdrücke die Bananen in einer Schüssel. Gib die anderen Zutaten hinzu und vermische das Ganze per Hand.
- Lege ein Backblech mit Backpapier aus oder sprühe es mit Kokosöl ein. Forme mit einem Löffel Kekse aus dem Teig. Die Mischung sollte 20 bis 22 Kekse ergeben.
- Backe die Kekse für 18 bis 20 Minuten abhängig von Deinem Ofen und der Größe der Kekse. Halte Dich im Zweifelsfall lieber an das untere Ende der Backzeit und brich dann einen der Kekse auf, um zu sehen ob der fertig ist. Alternativ kannst Du auch mit einem Zahnstocher in einen der Kekse stechen. Wenn beim Herausziehen kein Teig am Zahnstocher klebt, sind die Kekse fertig.
Tipp
Investiere in einen Keksausstecher Löffel. Finde einen mit einer Wölbung, die an das erinnert, was Du von einem Eisportionierer kennst. Verwende den Löffel, um eine einheitliche Größe der Kekse zu erreichen und so sicherzustellen, dass sie gleichmäßig gebacken werden.
Nährwert
Banana-Banana Kekse liefern pro Keks etwa 77 kcal, 5 Gramm Protein, 12 Gramm Kohlenhydrate und 1 Gramm Fett.
Tipp: Verwende die 40 Wiederholungen Methode für das Muskelwachstum
Höre auf damit, in Sätzen zu denken – denke stattdessen an Gewicht und Gesamtwiederholungen. Du wirst hierdurch bessere Resultate erzielen.
Von Chris Shugart | 01/16/16
Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-use-the-40-Wiederholungen-method-for-growth
Um kontinuierliche Fortschritte im Fitnessstudio zu erzielen, musst Du Deinen Körper kontinuierlich herausfordern. Das Problem ist, dass viele Trainierende nur zwei Methoden in ihrer Werkzeugkiste haben, um dies zu erreichen: eine Erhöhung des Gewichts oder eine Veränderung der Übungsauswahl. Beides hat seine Berechtigung, aber es gibt auch noch weitere Werkzeuge wie die 40 Wiederholungen Methode.
Die 40 Wiederholungen Methode
Wenn die meisten Menschen an Sätze und Wiederholungen denken, dann besteht ihr Standardschema aus 3 Sätzen a 10 Wiederholungen (3 x 10). Hier ist etwas anderes, dass Dich aus Deiner Routine herausholen wird: vergiss die Anzahl der Sätze. Denke stattdessen daran, eine gewisse Menge an Gesamtwiederholungen für eine Übung zu erreichen. Eine gute Anzahl, auf die Du abzielen kannst, sind 40 Wiederholungen für eine bestimmte Übung. Die Anzahl der Sätze ist (nahezu) bedeutungslos.
Moment, wie funktioniert das?
Das Geheimnis besteht darin, das richtige Gewicht zu wählen, das Du bei dieser Übung verwendest. Belade die Maschine oder die Stange mit einem Gewicht, mit dem Du 8 Wiederholungen ausführen kannst – Deinem Maximalgewicht für 8 Wiederholungen (kurz 8RM Gewicht). Das ist das Gewicht, das Du für die gesamte Übung verwenden wirst.
Anmerkung: Dies ist der Punkt, an dem viele Trainierende nach dem Prozentsatz des 1RM Gewichts fragen. Ich denke nicht, dass es notwenig ist, bei jeder Trainingseinheit so viel Mathematik auszuführen. Das ganze ist einfach. Wenn Du beim ersten Satz mehr als 8 Wiederholungen schaffst, dann ist das Gewicht zu leicht. Du wirst es herausfinden.
Mit Deinem gewählten Gewicht zielst Du jetzt auf 40 Gesamtwiederholungen bei dieser Übung ab – unabhängig davon, wie viele Sätze hierfür notwendig sind. Du wirst Deine Sätze nicht einmal zählen – Du zählst nur Wiederholungen. Wenn Du erschöpfst, wirst Du nicht mehr dazu in der Lage sein, dieselbe Anzahl an Wiederholungen pro Runde zu schaffen, und das ist auch völlig in Ordnung, da es uns nur um die Anzahl der Gesamtwiederholungen geht.
Hier ist ein Beispiel:
- Übung: Bizeps Curl
- Wiederholungen: 40 Gesamt
- Gewicht: 8RM
- Sätze: Spielen keine Rolle
- Pausen: 45 Sekunden zwischen den Sätzen
- Satz 1: 8 Wiederholungen
- Satz 2: 8 Wiederholungen
- Satz 3: 6 Wiederholungen
- Satz 4: 5 Wiederholungen
- Satz 5: 4 Wiederholungen
- Satz 6: 4 Wiederholungen
- Satz 7: 3 Wiederholungen
- Satz 8: 2 Wiederholungen
- Gesamtwiederholungen: 40
Vergleiche dies mit 3 x 10. Du hast mehr Wiederholungen unter Verwendung eines schwereren Gewichts ausgeführt, während Du gleichzeitig Deine Arbeitskapazität erhöht hast. Nicht schlecht.
Erinnere Dich daran, dass Du nur 45 Sekunden zwischen den Sätzen pausierst und dass Du mit Deinem 8RM Gewicht beginnst. Jeder Satz wird also bis zum Muskelversagen ausgeführt. Wenn Du bei jedem Satz 8 Wiederholungen schaffst, dann hast Du entweder mit einem zu leichten Gewicht begonnen und bei den ersten Sätzen nicht genug geleistet oder Du hast deutlich länger als 45 Sekunden zwischen den Sätzen pausiert.
Erinnere Dich außerdem daran, dass obiges lediglich ein Beispiel ist. Es kann gut sein, dass Du alle 40 Wiederholungen innerhalb von 6 oder 7 Sätzen absolvierst. Oder es könnten auch 10 Sätze notwendig sein, bei denen Du am Ende sogar Einzelwiederholungen ausführst. All dies funktioniert, so lange Du die Richtlinien bezüglich Gewicht und Pausen befolgst.
Die schwere Variation
Setze Dein Wiederholungsziel für die Übung auf 20. Verwende Dein 4RM Gewicht für die Übung. Pausiere nur 30 Sekunden zwischen den Sätzen.
Das Ganze könnte dann wie folgt aussehen:
- Satz 1: 4 Wiederholungen
- Satz 2: 3 Wiederholungen
- Satz 3: 3 Wiederholungen
- Satz 4: 2 Wiederholungen
- Satz 5: 2 Wiederholungen
- Satz 6: 1 Wiederholung
- Satz 7: 1 Wiederholung
- Satz 8: 1 Wiederholung
- Satz 9: 1 Wiederholung
- Satz 10: 1 Wiederholung
- Satz 11: 1 Wiederholung
- Total Wiederholungen: 20
Tipp: Führe Weitsprünge vor dem Training mit Gewichten aus
Führe diese vor dem Training mit Gewichten aus und Du wirst während Deiner Trainingseinheiten mehr Muskeln rekrutieren.
Von Eric Bach
Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-do-broad-jumps-before-lifting
Explosive Übungen aktivieren die Muskelfasern mit hoher Reizschwelle, um mehr Muskeln während des Trainings zu rekrutieren. Mehr Rekrutierung bedeutet mehr Gewicht und mehr Muskeln.
Ein Beispiel: Weitsprünge. Weitsprünge sind ein hervorragender Weg für die Entwicklung horizontaler Hüftkraft und Schnellkraft.
Wie Du Weitsprünge ausführst
(https://www.youtube.com/watch?v=XqpN9AbLMe4)
Bei einem Weitsprung gibt es folgende drei Phasen: Landen, explodieren und landen.
- Landen: Setze mit den Füßen in schulterweitem Abstand mit einem athletischen Stand mit den Armen auf Brusthöhe auf. Schwinge gleichzeitig die Arme, während Du Hüfte und Knie anspannst und Schwung aus den Beinen holst.
- Explodieren: Direkt nach dem Landen schwingst Du die Arme simultan mit dem Sprung, während Du Dich mit den Beinen abstößt und die Hüfte nach vorne drückst. Ziele darauf ab, sowohl nach oben, als auch nach vorne zu springen, da das Hinzufügen einer vertikalen Komponente zum Sprung die Schwerkräfte im Bereich der Knie reduziert. Bringe Deine Füße und Arme in Vorbereitung auf die Landung wieder vor Deinen Körper
- Landen: Senke Deine Hüfte so nahe wie möglich zum Boden hin ab, um die Kräfte in einer Position mit flach aufstehenden Füßen zu absorbieren. Halte die Landeposition kurz, um eine korrekte Position zu fördern. Nimm vor dem nächsten Sprung wieder die richtige Ausgangsposition ein.
Wie viele?
Führe 3 Sätze a 3 bis 5 Wiederholungen mit 60 bis 90 Sekunden zwischen den Sätzen aus, bevor Du mit dem Training mit Gewichten beginnst. Verwende Weitsprünge vor Umsetzen und Kreuzheben, um in den richtigen Groove für die dreifache Streckung zu kommen.
Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-do-the-step-through-lunge
Step-Through Ausfallschritte

Im Rahmen dieser vierteiligen Artikelserie werde ich auf alles eingehen, was ein natural Trainierender über den Aufbau von Muskeln ohne eine Verwendung verbotener leistungssteigernder Substanzen wissen sollte. Teil zwei behandelt die Regeneration zwischen den Trainingseinheiten.
Es gibt im Fitnessstudio drei Typen von Menschen:
Da sind zunächst diejenigen, die außergewöhnlich hart trainieren und glauben, dass ihre Regenerationsfähigkeit unendlich ist. Sie leben ihr Leben mit rücksichtsloser Hingabe und es scheint so (zumindest für sie selbst), dass nur ihr Geist ihre Grenzen definiert.
Fazit: Auch wenn ihre Einstellung bewundernswert ist, gibt es physiologische Grenzen und auf das Training muss deshalb auch ausreichend Regeneration und Erholung folgen. Du kannst nur so hart trainieren, wie Du Dich erholen kannst und diese Individuen müssen sich viel mehr auf die Zeit konzentrieren (sowohl mental, als auch körperlich), die sie nicht mit dem Training verbringen.
Auf der anderen Seite hast Du bestimmte Individuen, die ihre Trainingseinheiten ständig überall in den sozialen Medien zur Schau stellen müssen. Dies sind die Jungs, die ständig mit den Gewichten kämpfen und Selfies hiervon bei Instagram posten.
Fazit: Ich habe nichts dagegen, wenn Du die sozialen Medien verwendest, um Deinen Lebensstil zu unterstützen. Aber wenn Du so viel Zeit dafür hast, während des Trainings Selfies zu posten, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Du während des Trainings nicht wirklich viel geleistet hast. Du solltest vielleicht erst einmal lernen, wie man wirklich hart trainiert.
Zu guter Letzt sind da dann noch die Individuen, die die Anforderungen des Trainings verstehen und sich dafür entscheiden, ihren Lebensstil zu ändern, um ihre Ziele zu unterstützen. Diese Menschen verlassen sich nicht auf soziale Medien, um ihre Trainingsentscheidungen zu rechtfertigen – sie befolgen eine logisch geplante Progression und brauchen keine externe Bestätigung.
Fazit: Interessanterweise sind dies für gewöhnlich dieselben Menschen, die moderate und anhaltende Fortschritte in Richtung ihrer Ziele bezüglich Körperentwicklung und Kraft verzeichnen können. Sie verstehen die Notwendigkeit für eine ausreichende Regeneration, weil sie die Schwierigkeiten eines harten Trainings selbst erlebt haben. Dieser Artikel wird für diese Menschen nur an der Oberfläche kratzen, aber wahrscheinlich werden sie die hier gegebenen Empfehlungen bereits sowieso befolgen. Unabhängig davon in welche Kategorie Du gehörst, sind hier ein paar einfache Strategien, von denen jeder profitieren kann:
1. Eine gute Nacht an alle
Wenn es um die Regeneration geht, dann ist nichts wichtiger als Schlaf. Es gibt kein einziges Supplement, kein Ernährungsprotokoll, kein Weichgewebemassageprogramm und kein verschreibungspflichtiges Medikament, das je mit konsistentem, gutem Schlaf mithalten könnte.
Dies ist natürlich in keinerlei Hinsicht bahnbrechend – die meisten Menschen verstehen, wie wichtig Schlaf ist – und doch bekommen viele nicht genügend guten und erholsamen Schlaf. Gehe nicht davon aus, dass Du nicht in diese Kategorie fällst – nur weil Du die Nacht durchschläfst, bedeutet dies nicht, dass Du qualitativ guten Schlaf bekommst.
Hier sind ein paar einfache Fragen, die Du Dir selbst stellen solltest, wenn Du das nächste Mal über die Qualität Deines Schlafes nachdenkst:
- Kannst Du (zumindest ungefähr) zur selben Zeit jeden Tag aufwachen, ohne dass Du Dir einen Wecker stellen musst?
- Träumst Du regelmäßig?
- Wachst Du öfter als einmal pro Nacht auf, um auf die Toilette zu gehen?
- Brauchst Du als erstes morgens Koffein, um zu funktionieren?
- Sabberst Du oder schnarchst Du, wenn Du schläfst?
- Wachst Du mit trockenem Mund auf oder hast Du nach dem Aufwachen Probleme damit, durch die Nase zu atmen?
- Verspürst Du typischerweise täglich zwischen 13 und 16 Uhr ein unablässiges Verlangen, ein Nickerchen zu machen?
Wenn Du auf Frage 1 und 2 mit “nein” und auf Frage 3 bis 7 mit “ja geantwortet hast, dann hast Du etwas Arbeit vor Dir. Du wirst nie dazu in der Lage sein, so hart zu trainieren, wie Du willst oder Muskeln aufzubauen und Fett zu verlieren, bevor Du Deine Schlafprobleme in den Griff bekommst.
Du glaubst mir nicht? Hier ist das Resultat einer Studie zu diesem Thema:
“Schlafentzug reduzierte den Fettabbau um 55% und erhöhte die Menge an verlorener fettfreier Körpermasse um 60%. Dies wurde von Markern für eine gesteigerte neuroendokrine Anpassung an eine Kalorienrestriktion, gesteigerten Hunger und eine Verschiebung der relativen Substratverwendung in Richtung einer reduzierten Oxidation von Fett begleitet.“ (1)
Probanden, die nur 5,5 Stunden pro Nacht schliefen, verloren im Vergleich zu Probanden, die 8,5 Stunden pro Nacht schliefen, 60% MEHR Muskelmasse und 55% weniger Fett während einer Phase der Kalorienrestriktion. Doch nicht nur das – auch ihre Fähigkeit Hunger zu regulieren und Fett zu verbrennen war beeinträchtigt.
Glaubst Du immer noch, dass Training der wichtigste Teil der Gleichung ist, wenn es um Veränderungen der Körperkomposition geht? Wenn ja, dann solltest Du noch einmal hierüber nachdenken.
2. Schließe das Fenster und öffne die Tür
Die Hierarchie der Regeneration sieht folgendermaßen aus:
- Gesamtkalorienzufuhr
- Makronährstoffkomposition (Protein, Fett, Kohlenhydrate)
- Nährstofftiming
- Nahrungsmittelzusammenstellung
- Supplements
Du wirst im Internet unterschiedliche Versionen dieser Hierarchie finden, doch die eigentliche Botschaft ist immer dieselbe: so lange Du die Kalorienzufuhr nicht auf die Reihe bringst, spielen alle anderen Faktoren keine nennenswerte Rolle. Die ganze Diskussion muss sich also um die oben aufgeführte Hierarchie drehen.
Deine Regenerationsfähigkeit wird sich nicht auf magische Art und Weise verdoppeln, nur weil Du Dich auf das richtige Nährstofftiming konzentrierst. Kümmere Dich also zuerst um die Grundlagen (Kalorienzufuhr), bevor Du die folgenden Ergänzungen in Betracht ziehst.
PRE-Workout Ernährung (vor dem Training)
- Konsumiere 25 bis 35 Gramm Protein aus einer qualitativ hochwertigen Quelle (Fleisch, Milchprodukte, Eier, usw.) 1 bis 3 Stunden vor dem Training.
- Gib 30 bis 60 Gramm einfach verdauliche komplexe Kohlenhydrate (Reis, Kartoffeln, Obst, Nudeln, Haferflocken, usw.) hinzu, um die Blutzuckerspiegel zu erhöhen.
- Meide während des Pre- und Post-Workout Zeitfensters fettreiche Nahrungsmittel, da diese die Geschwindigkeit der Verdauung und der Absorption von Nährstoffen verlangsamen.
INTRA-Workout Ernährung (während dem Training)
- Ziehe in Betracht, flüssige Kohlenhydrate zu Dir zu nehmen (30 bis 60 Gramm pro Stunde, abhängig von der Intensität Deines Trainings. Menschen mit einem höheren Trainingsvolumen können am oberen Ende dieses Bereichs beginnen).
- Supplementiere mit 5 Gramm Kreatin Monohydrat, um den zellularen Hydrationsstatus zu verbessern.
- Wenn Du keine Pre-Wortkout Mahlzeit während der letzten 1 bis 3 Stunden vor dem Training zu Dir genommen hast, dann solltest Du in Betracht ziehen, während des Trainings eine flüssige Wheyproteinquelle (20 bis 25 Gramm) zu Dir zu nehmen.
- Profi Tipp: BCAAs sind im Vergleich zu Wheyprotein wertlos, wenn es um die Anregung der Muskelproteinsynthese geht.
POST-Workout Ernährung (nach dem Training)
- Wenn möglich solltest Du auf eine große Prädominanz (50 bis 60%) von Kohlenhydraten rund um Dein Trainingszeitfenster achten, um die Aufnahme ins Muskelgewebe über GLUT4 zu steigern.
- Wenn Du Deine Pre-Workout Mahlzeit innerhalb der letzten 1 bis 2 Stunden vor dem Training zu Dir genommen hast oder wenn Du eine flüssige Proteinquelle während des Trainings zu Dir genommen hast, dann kannst Du nach dem Training ohne Bedenken 60 bis 120 Minuten mit dem Essen warten – lasse Dich Durch Deinen Hunger leiten. Es gibt kein anaboles Zeitfenster nach dem Training, während dessen Nährstoffe zugeführt werden müssen – sie sollten während des gesamten Trainingszeitfensters (vor, während und nach dem Training) zugeführt werden.
- Salze Pre- und Post-Workout Mahlzeiten großzügig und konsumiere kaliumreiche Nahrungsmittel, um eine Wiederauffüllung der Elektrolytreserven sicherzustellen.
3. Freunde, Familie und Nahrung
Dies mag vielleicht leicht esoterisch klingen, aber das Konzept ist von Natur aus einfach – wir als Menschen wollen Teil einer Gemeinschaft sein. Wir wollen dazugehören, wir wollen akzeptiert werden und wir wollen Teil von etwas größerem sein.
Wir brauchen andere, um zu überleben und wir müssen unsere eigenen grundlegenden Bedürfnisse decken – Nahrung, Wasser, ein Dach über dem Kopf, usw. Doch wir haben auch psychologische Bedürfnisse, die wir durch Beziehungen decken – das Bedürfnis nach Liebe, nach Ermunterung, nach Respekt und nach Unterstützung.
“Menschen wollen etwas fühlen – irgendetwas. Sie wollen mit der Welt und anderen Menschen in Verbindung kommen. Sie wollen sich von der Masse abheben. Sie wollen sich mit anderen über gemeinsame Bemühungen und Schmerzen verbinden.“ – Dr. Ben House Das ist das Schöne an den sozialen Medien. Sie ermöglichen es uns, uns mit anderen zu verbinden, die ein gemeinsames Interesse oder Hobby mit uns teilen. Sie bieten uns eine Plattform, die uns eine Verbreitung von Bildung oder Ideen und eine Kommunikation ermöglicht.
Es ist nicht überraschend, dass die Verwendung von Plattformen sozialer Medien bei den Millennials und der Generation „Z“ (geboren zwischen 1995 uns 2012) explodiert ist, welche mehr als 10 Stunden pro Tag am Bildschirm verbringen, von den ein großer Teil den sozialen Medien gewidmet wird.
Die sozialen Medien sind jedoch ein zweischneidiges Schwert – sie fördern die Idee der Verbindung ohne körperliche Interaktion. Es scheint so, als ob sich die Kommunikation auf ein 280 Zeichen Limit mit eingestreuten Likes, Tags und endlosem Scrollen beschränkt hat.
“Konstruierte Emotionen bilden neurale Netzwerke um persönliche Erfahrungen der Vergangenheit UND geteilte soziale Konstrukte. Für hunderttausende von Jahren wurden wir primär nur von denjenigen beeinflusst, mit denen wir direkt in Kontakt kamen und wurden primär von Stämmen umgeben die aus Familie und nahen Freunden bestanden.
Die technologische Revolution hat die Art und Weise verändert, auf die wir Emotionen generieren, Erfahrungen kategorisieren und mit WEM wir diese teilen. Wir werden jetzt häufiger mit mehr virtuellen (und weniger erfahrungsbasierten) Informationen überflutet, während wir gleichzeitig die Verbindung zu den echten Menschen um uns herum verlieren. Wir generieren oft unbewusst wesentliche emotionale Konstrukte, die auf unseren voreingenommenen Projektionen basieren.“ – Kyle Dobbs
Lerne Menschen kennen, verbringe weniger Zeit mit den sozialen Medien und verbringe Zeit draußen mit den Menschen, die Du liebst. Du wirst überrascht sein, wie viel besser Du Dich fühlen wirst.
Einfachheit mag langweilig sein, aber sie funktioniert
Erinnerst Du Dich an das Pareto Prinzip, das ich im ersten Teil dieser Artikelserie erwähnt habe?
Pareto Prinzip (d.h. die “80/20 Regel”) – bei vielen Ereignissen stammen grob 80% der Wirkungen von 20% der Ursachen.
Dir wird vielleicht auffallen, dass dieser Artikel den Einfluss von infrarot Kompressionsbandagen, Rote Beete Saft oder transkranieller Magnetstimlation (tDCS) nicht behandelt hat. Alle Empfehlungen waren scheinbar rudimentärer Natur.
Und genau das ist der Punkt. Die meisten Menschen werden ihre Ziele ganz einfach deshalb nie erreichen, weil sie immer den neusten Trends der Industrie nachjagen und hierbei das Offensichtliche Übersehen:
- Bewege Dich gut
- Bewege Dich oft
- Geh nach draußen
- Iss wie ein Erwachsener
- Höre auf Deinen Körper
- Geh vor 23 Uhr schlafen
- Wache mit der Sonne auf.
Wiederhole dies für 10 bis 12 Wochen und sehe was geschieht. Glaube mir nicht einfach, sondern probiere es aus uns sieh selbst.
Referenzen
- Insufficient sleep undermines dietary efforts to reduce adiposity
Quelle: https://www.muscleandstrength.com/articles/natty-lifters-guide-to-recovery

Wenn Du das Wort Wissenschaft hörst, was bedeutet dies dann für Dich? Ich vermute mal, dass Du bei diesem Begriff ein Bild von einem streberhaft aussehenden Typen in einem Laborkittel vor Augen hast, der eine Petrischale in der Hand hält, die mit Bakterien gefüllt ist.
Und wenn es um den Muskelaufbau geht, dann wissen wir alle, dass die Wissenschaft es häufig nicht schafft, uns die besten Lösungen zu geben. Das hängt damit zusammen, dass es sehr wenige Mittel für Studien gibt, die sich damit beschäftigen, die beste Methode zu finden, klein Henry in den Hulk zu verwandeln.
Die Computertechnologie hat sich mit einer erstaunlichen Geschwindigkeit weiterentwickelt, weil es so viele Mittel hierfür gibt und weil der finanzielle Gegenwert so enorm ist. In der Welt des Muskelaufbaus ist dies nicht der Fall.
Ja, wenn Du das brennende Verlangen hast, Muskeln bei einer hartnäckigen Muskelgruppe aufzubauen, dann wirst Du bei Pubmed kein Glück haben, wenn Du nach Antworten suchst – selbst dann nicht, wenn Du die ganze Nacht durcharbeitest.
Wo sind also die Antworten?
Als ich noch an der Hochschule war, hat einer meiner Professoren eine Aussage getroffen, die ich über die Jahre nie vergessen habe. Das Zitat des guten Doktors war „bei der Wissenschaft geht es darum, die Welt um uns herum zu beobachten.“
Wenn Du z.B. Alzheimer heilen möchtest, dann macht es Sinn Kulturen zu untersuchen, bei denen diese Krankheit praktisch nicht vorkommt. Dann versuchst Du herauszufinden, was die Mitglieder dieser Kulturen tun, das der Rest der Welt nicht tut.
Und wenn Du größere Quadrizeps möchtest, dann macht es Sinn nach einer Sportart zu suchen, bei der die Sportler eine überproportional starke Quadrizeps Entwicklung aufweisen und zu versuchen herauszufinden, was diese Sportler tun, was Du nicht tust.
Das ist intelligente Wissenschaft.
Was qualifiziert eine Muskelgruppe als hartnäckige Muskelgruppe?
Bevor ich auf die Details eingehe, wie Du Muskeln dort aufbaust, wo Du sie am dringendsten brauchst, ist es wichtig zu verstehen, was wirklich den Titel einer hartnäckigen Muskelgruppe verdient. Dein proportional geforderter Bizeps ist unter Umständen in keinster Weise eine hartnäckige Muskelgruppe. Aus diesem Grund solltest Du zuerst zwei Punkte in Betrachtziehen:
- Sei ehrlich zu Dir selbst. Ist die fragliche Muskelgruppe ganz einfach nur deshalb zu klein, weil Du diese nicht öfter als einmal pro Woche oder alle zwei Wochen trainierst? Viele Trainierende haben mickrige Waden, weil sie diese nur selten trainieren. Hier gibt es keine großen Rätsel oder Geheimnisse.
- Du solltest verstehen, dass ein Muskelwachstum Monate dauert. Wenn Du gerade erst vor drei Wochen mit dem Training angefangen hast und Du bezüglich Deiner Oberarmentwicklung frustriert bist, dann tritt dem Club bei, zu dem jeder einmal gehört hat. Niemand hat sich je darüber beschwert, dass er zu schnell Muskeln aufgebaut hat. Du musst geduldig sein – und das selbst dann, wenn Du die Trainingsmethode gefunden hast, die für Deinen Körpertyp am besten ist.
Nachdem wir diese beiden Punkte aus dem Weg geschafft haben und Du eine hartnäckige Muskelgruppe konsistent für ein paar Monate trainiert hast, ohne nennenswerte Resultate zu sehen, dann ist es an der Zeit etwas zu tun, um dieses Problem zu lösen.
30 Wiederholungen für größere Muskeln
Als erstes solltest Du die Trainingsparameter überdenken, die Du verwendet hast. 3 Sätze a 10 Wiederholungen sind nicht der ideale Weg, um Muskeln aufzubauen – nicht einmal für Muskelgruppen, die leicht wachsen. Aus diesem Grund besteht der initiale Ansatz für das Training einer hartnäckigen Muskelgruppe darin, eine weniger traditionelle Methode zu verwenden, die besser für den Muskelaufbau funktioniert.
Die 30 Wiederholungen Methode ist eine effektive Modifikation der 10 Sätze a 3 Wiederholungen Methode, die ich seit einem Jahrzehnt propagiere. Anstatt 10 Sätze a 3 Wiederholungen auszuführen beginnst Du mit einem Gewicht, mit dem Du beim ersten Satz 6 Wiederholungen ausführen kannst.
Als nächstes führst Du einen zweiten Satz mit so vielen Wiederholungen wie möglich aus (für gewöhnlich werden dies weniger als 6 Wiederholungen sein). Danach führst Du einen dritten Satz mit so vielen Wiederholungen wie möglich aus.
Du führst dies so lange für so viele Sätze fort, bis Du insgesamt 30 Gesamtwiederholungen erreicht hast.
Du wirst für alle Sätze dasselbe Gewicht verwenden und die Anzahl der Wiederholungen werden von Satz zu Satz sinken. Dies ist ein idealer Weg zu trainieren, da Du niemals eine Wiederholung auslässt. Dies ist auch der Weg, auf dem ich das Muskelwachstum in meinem Buch „Huge in a Hurry“ angehe.
Hier ist eine Beispielübungspaarung für die Oberarme:
|
|
Übung |
Gewicht |
Sätze |
Pause |
|
|
1A |
Hammercurls |
* |
* * |
* * * |
30 Sek. |
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1B |
Kurzhantel Trizepsdrücken liegend |
* |
* * |
* * * |
30 Sek. |
* Ein Gewicht mit dem Du nicht mehr als 6 Wiederholungen beim ersten Satz ausführen kannst
* * Bis Du 30 Gesamtwiederholungen erreichst
* * * so viele Wiederholungen wie möglich
Dies ist ein Beispiel für eine Trainingseinheit. Du verwendest nur eine Übung pro Muskelgruppe und Du steckst all Deine Energie in diese Übung, bis Du 30 Gesamtwiederholungen erreichst. Führe die 30 Wiederholungen Methode dreimal wöchentlich mit einer anderen Übung pro Trainingseinheit der Woche aus. Du kannst für alle vier Wochen dieselben drei Übungen verwenden.
Natürlich kann die 30 Wiederholungen Methode für jede Muskelgruppe verwendet werden, die mehr Masse benötigt, ohne hierbei die Maximalkraft zu opfern. Du kannst gradlinige Sätze mit 60 Sekunden Pause zwischen den Sätzen ausführen, doch ich habe herausgefunden, dass es effektiver und effizienter ist, zwischen Übungen für unterschiedliche Muskelgruppen zu alternieren.
Du musst keine antagonistische Übungspaarung verwenden. Wenn z.B. Deine Waden und Deine Trizeps Hilfe benötigen, dann kannst Du auch zwischen Wadenheben und Trizepsdrücken hin und her wechseln. Die Optionen sind endlos.
Hier ist ein Überblick über die Parameter der 30 Wiederholungen Methode
- Dauer: 4 Wochen
- Anzahl der Übungen pro Muskelgruppe pro Trainingseinheit: 1
- Gesamtwiederholungen pro Muskelgruppe: 30
- Übungsauswahl: Verwende im Lauf der Woche für jede Trainingseinheit eine andere Übung
Die 30 Wiederholungen Methode ist meine erste Angriffslinie, wenn es um den Aufbau einer in ihrer Entwicklung zurückhängenden Muskelgruppe geht. Probiere sie für 4 Wochen aus und ich würde wetten, dass Du mögen wirst, was Du siehst. Es ist wichtig zu verstehen, dass Du nicht die ganze Trainingseinheit unter Verwendung dieser Methode ausführen musst, auch wenn dies ein exzellenter Weg ist, zu trainieren.
Du könntest z.B. mit Deinem augenblicklichen Programm zufrieden sein, aber Du hast das Gefühl, dass dieses eine Muskelgruppe vernachlässigt, die Du erschreckend genug machen musst, um den Nachbarn Angst zu machen. Verwende die 30 Wiederholungen Methode dreimal pro Woche für vier Wochen, um die Dinge in Schwung zu bringen.
Zurück zu Wissenschaft aus der realen Welt
An diesem Punkt wirst Du Dich vielleicht fragen, was mein Abschweifen zu Beginn dieses Artikels sollte, als ich über die Beziehung zwischen der Wissenschaft und Beobachtungen aus der realen Welt gesprochen habe.
Schauen wir uns die Schultermuskeln und die Quadrizeps an. Dies sind zwei Muskelgruppen, die manchmal Außenseiter sind. Sie können bei vielen guten Muskelaufbaumethoden problematisch sein, was selbst für die 30 Wiederholungen Methode gelten kann. Ja, manchmal musst Du die Regeln brechen und nach Führung suchen. Manchmal sind multiple Sätze schwerer Wiederholungen nicht der beste Ansatz.
Wenn es je eine Muskelgruppe gab, die mit einem Training mit hohen Wiederholungszahlen und leichteren Gewichten gut gewachsen ist, dann sind dies Schultermuskeln. Du musst Dir als Beweis nur die Schultermuskeln von Profiboxern ansehen.
Die Quadrizeps können aus einem anderen Grund komplizierter sein: es ist extrem fordernd und erschöpfend 30 Gesamtwiederholungen einer Quadrizeps Mehrgelenksübung dreimal pro Woche auszuführen. Olympische Gewichtheber auf Elitelevel verfügen vielleicht über die beste Quadrizeps Entwicklung von allen Power Sportlern, aber wir wissen alle, wie unpraktisch und zeitaufwendig es wäre, mit Frequenz und Volumen dieser Sportler zu trainieren und gleichzeitig Deine Gelenke intakt zu halten.
Wir müssen uns also noch etwas weiter umsehen. Welche anderen Sportler verfügen über eine Quadrizeps Entwicklung mit Proportionen, die selbst Tom Platz neidisch machen würde? Profi Radsportler.
Wenn Du an Profiboxer oder Profi Radsportler denkst, ist es leicht zu hypothetisieren, dass jede Muskelgruppe wachsen kann, wenn Du sie mit genügend Volumen und Frequenz stimulierst. Doch auch wenn dies manchmal wahr sein mag, scheint es nicht in allen Fällen akkurat zu sein.
Nimm die Bizeps als Beispiel. Wenn die Menge an Volumen von Boxen oder Radfahren auch auf anderen Menschen den Kopf verdrehende Bizeps übertragbar wäre, dann hätten Elite Ruderer die besten Bizeps auf diesem Planeten. Doch das ist nicht der Fall.
Turner, die an Ringen trainieren, halten den Titel für die beste Kilo für Kilo Bizepsentwicklung auf unserem Planeten. Dies liegt daran, dass die Bizeps Übungen mit hoher Spannung für ein Wachstum benötigen – anders als Schultermuskeln und Quadrizeps, welche einen höheren Anteil an erschöpfungsresistenteren motorischen Einheiten enthalten. Diese erschöpfungsresistenteren motorischen Einheiten lieben ein Training mit hohen Wiederholungszahlen, wie ein fettes Kind Kuchen mag.
Wenn Du mehr Muskelmasse im Bereich Deiner Schultern und Quadrizeps aufbauen musst, um am Strand nicht lächerlich auszusehen, ist hier Deine Lösung.
5 Minuten in der Hölle
Die beiden Übungen, die ich verwende, um Quadrizeps oder Schultern aufzubauen, wenn traditionelle Trainingsmethoden nicht funktionieren, sind Bergsteiger Übung und Boxer Drill. Beide dieser Übungen induzieren eine Menge Erschöpfung, weshalb Du sie am Ende Deiner Trainingseinheiten oder an einem Tag ausführen solltest, an dem Du nicht mit schweren Gewichten trainierst.
Als zusätzlichen Bonus werden Dir die beiden folgenden Übungen dabei helfen, mehr Fett zu verbrennen.
Bergsteiger Übung
Stelle den Sattel eines Trainingsrades/Ergometers so ein, dass Du Dein Kniegelenk nur zu 160 Grad strecken kannst, wenn Du in die Pedale trittst. Im Grunde genommen musst Du einfach nur sicherstellen, dass Du Deine Knie während jeder Umdrehung nicht vollständig strecken kannst, um die Spannung auf den Quadrizeps aufrecht zu erhalten. Als nächstes stellst Du den Widerstand so hoch ein, dass Du nicht mehr als 60 Umdrehungen pro Minute schaffst, wenn Du mit maximaler Intensität in die Pedale trittst.
Tritt mit maximaler Anstrengung für 5 Minuten in die Pedale. Während Deine Quadrizeps erschöpfen wirst Du den Widerstand des Ergometers reduzieren müssen. Der ideale Bereich, in dem Du Dich bewegen solltest, liegt zwischen 45 und 60 Umdrehungen pro Minute. Lasse während der gesamten 5 Minuten dieser Übung aus der Hölle die Geschwindigkeit nicht auf unter 45 Umdrehungen pro Minute sinken und überschreite 60 Umdrehungen pro Minute nicht.
Führe die Bergsteiger Übung an jedem zweiten Tag oder dreimal wöchentlich aus, bis Du genug Muskelmasse aufgebaut hast.
Hier sind ein paar Tipps für die Bergsteiger Übung:
- Bleibe während der gesamten Übung sitzen. Wenn Du aufstehst und im Stehen in die Pedale trittst, nimmt dies Belastung von den Quadrizeps (da Dein Körpergewicht die Pedale nach unten drücken kann).
- Greife die Griffe des „Lenkers“ nicht, da dies unnötige Erschöpfung akkumulieren wird. Halte Deine Hände entspannt. Es ist am besten die Arme seitlich neben dem Körper nach unten hängen zu lassen oder die Finger hinter dem Kopf zu verschenken.
- Halte Deine Brust währen der gesamten Übung hoch. Es ist leicht, sich nach vorne zu krümmen, wenn Du Dein Gesicht vor Schmerzen verziehst, aber dies kann zu Bandscheibenproblemen führen.
- Wenn Dein Herz-Kreislauf System nicht an ein Training mit hoher Intensität gewöhnt ist, dann beginne mit 3 Minuten und füge jeden zweiten Tag 30 Sekunden Übungsdauer hinzu, bis Du schließlich 5 Minuten erreichst.
Boxer Drill
Der Boxer Drill ist sehr gradlinig und schwer falsch auszuführen, solange Du 5 Minuten kontinuierliche Anstrengung aufbringst. Greife Dir einfach ein paar 2,5 Kilo schwere Kurzhanteln und gib Dein Bestes, um Arturo Gatto nachzuahmen. Schlage gerade Schläge, Haken und Uppercuts für fünf Minuten ohne Pause.
Führe den Boxer Drill so lange Du wünschst jeden zweiten Tag oder dreimal pro Woche aus. Hier sind ein paar Tipps für den Boxer Drill:
- Halte Deine Hände während der gesamten Übung oben. Du solltest Deine Hände während eines Kampfes niemals senken und Du solltest Deine Hände auch während dieser Übung niemals senken, da dies die Schultermuskeln entlasten würde.
- Bewege Dich während Du schlägst so viel wie möglich hin und her und verändere Deinen Stand alle 30 Sekunden von rechts nach links, um die Bewegungen Deiner Wirbelsäule im Gleichgewicht zu halten.
- Wenn 2,5 Kilo zu schwer sind, beginne mit 1,5 Kilo Kurzhanteln
- Um das Meiste aus dieser Übung herauszuholen, solltest Du dazu in der Lage sein, brauchbare Schläge abzusetzen. Wenn Du überhaupt keine Ahnung davon hast, wie ein Haken oder ein Uppercut geschlagen wird, solltest Du jemanden, der sich mit der Materie auskennt, um Rat fragen.
- Wenn Dein Herz-Kreislauf System nicht an ein Training mit hoher Intensität gewöhnt ist, dann beginne mit 3 Minuten und füge jeden zweiten Tag 30 Sekunden Übungsdauer hinzu, bis Du schließlich 5 Minuten erreichst.
Abschließende Worte
Einer der besten Wege, eine in ihrer Entwicklung zurückhängende Muskelgruppe aufzubauen, besteht in der Verwendung der 30 Wiederholungen Methode. Diese kann für jede Muskelgruppe funktionieren. Wenn Du die Dinge jedoch mischen willst, oder falls ein traditioneller Ansatz für Deine Quadrizeps oder Deine Schultermuskeln nicht funktioniert hat, hast Du jetzt ein paar Lösungen, die Dir außerdem dabei helfen werden, mehr Fett zu verbrennen.
Quelle: https://www.t-nation.com/training/how-to-build-any-muscle-group
Von Chad Waterbury | 11/15/11

Denke weniger nach und trainiere mehr. Das sind Worte, an die Du Dich halten solltest, wenn Du der Typ von Trainierendem bist, der bei Details aufblüht, aber niemals Fortschritte erzielt. Ich kann Dir gar nicht sagen, wie viele sinnlose Facebook Diskussionen ich zwischen Trainern und Trainierenden beobachtet habe, bei denen über minimale Details diskutiert wurde, die vielleicht einen Unterschied von 1 bis 2% machen werden, wenn es um Körperkomposition und Kraft geht.
Sicher, 1 bis 2% können einen spürbaren Unterschied ausmachen, wenn Du gegen die Besten der Welt antrittst. Die Wahrscheinlichkeit ist jedoch groß, dass Du nicht beim Mr. Olympia antrittst, sondern einfach nur ein Freizeitsportler bist, der nackt gut aussehen will und mit seinen Kraftleistungen ein paar Leute beeindrucken möchte.
Am Ende des Tages solltest Du Dich an eine Sache erinnern – es geht nicht darum schicke und modische Dinge zu tun, sondern es geht vielmehr darum unermüdlich die Grundlagen anzuwenden, bist Du zu einem Meister der banalen Dinge wirst.
Wenn Du mit chronischer Überanalyse zu kämpfen hast, dann solltest Du weiterlesen. Es ist an der Zeit die Dinge zu verändern und ein für alle Mal damit aufzuhören, auf der Stelle zu treten.
1. Programmgestaltung
Hast Du je einen dieser Typen getroffen, die förmlich mit ihrem Programm verheiratet sind? Diese Jungs können Dir im wahrsten Sinn des Wortes exakt voraussagen, welchen Prozentsatz sie bei Kniebeugen in drei Wochen von heute an bewegen werden.
Verstehe jetzt nicht falsch, was ich sage – Programmgestaltung und Periodisierung sind beide sehr wichtig, um eine langfristige Progression sicherzustellen. Aber was wirst Du tun, wenn Du Dich absolut fertig oder schlecht fühlst und auf Deinem Programm eine Einheit Kreuzheben mit maximaler Anstrengung steht?
Lasse mich raten – 3 Messlöffel Pre-Workout Booster und Metallica auf maximaler Lautstärke? Das wird vielleicht ein- oder zweimal funktionieren, aber Du wirst schnell herausfinden, dass diese Art von Strategie alles andere als auf Dauer aufrecht erhaltbar ist.
Wenn Du für die restliche Dauer Deiner Trainingskarriere Zuwächse erzielen möchtest, dann musst Du lernen die Signale Deines Körpers richtig zu interpretieren und angemessen auf diese zu reagieren.
Trotz dem, was Dir die meisten motivierenden Bilder sagen werden, lügt Dich Dein Körper nicht an und es geht auch nicht immer darum, diesen noch härter zu bestrafen. Ganz im Gegenteil, ich denke, dass Du Dir mehr Sorgen über Deine Regeneration als über Dein Training machen solltest, wenn Du das bestmögliche Wachstum sicherstellen möchtest.
2. Technik
Ich bin von Natur aus ein Techniker, was bedeutet, dass dieser Charakterzug auf gewisse Art und Weise in meiner Persönlichkeit fest verankert ist, doch ich versuche auch, die richtige Technik mit einem adäquaten Level an Intensität zu kombinieren, um sicherzustellen, dass meine Prioritäten ausgewogen bleiben.
Die Technik wird immer ihren Platz und ihre Berechtigung haben, aber sie sollte primär für submaximales Training reserviert werden. Sobald Du in den 90%+ Bereich kommst, dann musst Du Dich an eine Sache erinnern (im Fall von Kreuzheben): „Ziehe mehr und denke weniger.“
Natürlich solltest Du daran arbeiten kontinuierlich Deine Biomechanik durch eine Vielzahl von inneren und äußeren Anhaltspunkten zu verbessern, aber Du musst Deine Wortwahl sorgfältig treffen, da diese Anhaltspunkte von Natur aus sehr individuell sind. Viele Anhaltspunkte können fehlinterpretiert und überbeansprucht werden, wie ich weiter unten noch detaillierter erklären werde.
3. Persönliche Neigungen und Vorlieben
Nein, Dein Muskelgruppen Split ist unabhängig davon, wie viele PubMed Links Du auch angibst, nicht jedem anderen Trainingsstil überlegen. Wissenschaft ist etwas Tolles, aber Du solltest nicht versuchen ein viereckiges Bauklötzchen mit Gewalt in ein rundes Loch zu hämmern, nur weil eine Studie besagt, dass eine Methode besser als eine andere ist.
Einer der wichtigsten Aspekte des Programmdesigns ist der Spaß den Du am Training hast und wie gut ein Programm auf Dauer einhaltbar ist. Die meisten Menschen erkennen jedoch nicht, dass diese Komponenten untrennbar miteinander verbunden sind. Mit anderen Worten ausgedrückt wirst Du dazu in der Lage sein, ein Programm länger zu befolgen, wenn Dir auch Spaß macht, was Du tust.
Es wird immer wissenschaftliche Untersuchungen geben, die eine Seite oder die andere unterstützen, aber wenn es hart auf hart kommt, wirst Du, wenn das, was du tust, Dir keinen Spaß macht, nicht motiviert genug sein, Training zu einem gewohnheitsmäßigen Teil Deines Lebens zu machen.
4. Supplements
Hier ist ein welterschütternder Gedanke: was wäre, wenn Du tatsächlich auf Deinen Körper hören würdest und mehr Schlaf bekommen würdest, anstatt Unmengen von Pre-Workout Boostern zu missbrauchen, um Dich durch eine weitere mittelmäßige Trainingseinheit zu retten?
Ganz davon abgesehen könnte es, wenn Du einen Pre-Workout Booster brauchst, um die nötige Trainingsmotivation zu finden, an der Zeit sein, Deine Ziele zu überdenken oder selbiges vielleicht sogar mit Deiner Grundeinstellung, was das Fitnessstudio angeht, zu tun.
Ich hasse es, Dir diese Nachricht überbringen zu müssen, aber Supplements sind lediglich für grob 5% Deiner Veränderungen der Körperkomposition verantwortlich. Du kannst durch Supplements weder einen schlechten Lebensstil, noch eine unzureichende Regeneration, noch eine miserable Biomechanik ausgleichen.
5. Intensität
Du bist wahrscheinlich fauler als Du denkst. Lasse mich etwas klarstellen – Faulheit ist größtenteils ein gesellschaftliches Ergebnis der Mechanisierung in Kombination mit unseren fest verankerten Tendenzen, so wenig Anstrengung wie möglich hervorzubringen.
Dein Körper ist ein Meister der Homöostase, weshalb er keine überschüssige Energie aufwenden wird, wenn Überleben das primäre Ziel ist. Doch nicht nur das – wir neigen auch dazu unsere Anstrengungen während des Trainings zu überschätzen und unsere Kalorienzufuhr zu unterschätzen (1, 2, 3).
Mit anderen Worten ausgedrückt ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Du mehr isst, als Du denkst und dass Du Deine körperlichen Grenzen nicht kennst, da Du sie nie ausgetestet hast.
Wie ich oben bereits erwähnt habe, muss die Programmgestaltung auf Spaß am Training basieren, doch am Ende des Tages geht es nicht nur darum, was eine Mensch will, sondern auch darum, was er hierfür tun muss.
6. Grundlagen vor Ergänzungen
Du hast also gelernt, wie man Makronährstoffe zählt, hast ein paar Studien im Journal of International Society of Sport Nutrition (JISSN) gelesen und an Deinem ersten Bodybuilding Wettkampf teilgenommen. Das ist toll. Doch dies bedeutet mit Sicherheit nicht, dass Du die volle Bandbreite der Ernährung kennst und es macht Dich auch noch nicht zu einem erfahrenen Trainer.
Die Grundlagen sind recht einfach – Kaloriengleichgewicht, Nahrungsqualität, Sättigung und Portionskontrolle sind alle recht einfach zu verstehen und zu lehren. Trotzdem wollen die meisten sofort mit Supplements, Mahlzeitentiming oder ernährungstechnischer Biochemie beginnen.
Ich habe Neuigkeiten für Dich – wenn sich Dein Leben um das Zählen von Makronährstoffen, Swolfies auf Twitter und das loggen Deiner Trainingseinheiten dreht, dann bist Du nicht einmal nahe dran, den Fitness Lebensstil zu meistern. Fitness sollte Dein Leben außerhalb des Fitnessstudios bereichern und Dich nicht von selbigem ablenken.
7. Frequenz
Ich weiß, Du bist ein Mitglied des Teams #keinetrainingsfreienTage und Du erinnerst mit Deinen täglichen Instagram Posts jeden hieran. Du solltest jedoch wissen, dass es Dich nicht umbringen wird, Dir einen trainingsfreien Tag zu gönnen. Ganz zu schweigen davon, dass Du vielleicht sogar anfangen würdest stärker zu werden, wenn Du Ruhe und Erholung zu einer Priorität machst.
Ich spreche an dieser Stelle jedoch auch nicht davon, einfach nur herumzusitzen und Netflix zu schauen. Führe etwas Bewegung mit niedriger Intensität (z.B. ein solides dynamisches Aufwärmen) aus, bringe Deine Ernährung auf Vordermann und achte auf genügend Schlaf.
8. Trainingsumfeld
Niemand macht bei Planet Fitness Fortschritte…niemand. Okay, ich habe gelogen, ich kenne ein paar Leute, die Trotz des Mangels an Kniebeugenständern und der schrecklichen Playlist dort hart trainieren.
Worauf ich eigentlich hinaus möchte ist, dass Du ein Trainingsumfeld finden musst, dass Deinem körperlichen und mentalen Wachstum zuträglich ist. Behalte jedoch im Hintergrund, dass Wachstum durch Unannehmlichkeiten zustande kommt und dass Dein Körper ein Meister der Homöostase ist.
Ich fahre z.B. routinemäßig eine einfache Strecke von 45 Minuten, um in einem Leistungszentrum am anderen Ende der Stadt zu trainieren. Das Equipment dort bringt mich in Kombination mit der allgemeinen Atmosphäre und den Trainern dort dazu, trotz der langen Fahrt wiederzukommen.
Die meisten werden diese Art von Umfeld nicht in einem kommerziellen Fitnessstudio finden, weshalb es wichtig ist, gleichgesinnte Menschen zu finden, die gewillt sind, Dich voran zu treiben.
9. Trainingsdauer
Wie sich herausstellt, ist der Kortisol Buhmann vollständiger Blödsinn. Du hast wahrscheinlich schon eine Million Artikel gesehen, die die verheerenden Auswirkungen von Trainingseinheiten beschrieben haben, die länger als eine Stunde andauern und um bei der Wahrheit zu bleiben, könnte dies bei bestimmten Populationen tatsächlich ein Problem sein.
Die große Mehrzahl der während des Trainings bei Facebook postenden Fitnessstudiobesucher muss jedoch wahrscheinlich härter trainieren und sich weniger Gedanken über eine angebliche „hormonelle Kaskade“ durch eine exzessive Trainingsdauer machen.
10. Wissenschaft
Auch Du, Wissenschaft? Es scheint so, als ob heute zutage jeder ein evidenzbasierter Fachmann ist. Cool, mehr Power für euch. Wir müssen jedoch vorsichtig sein, dass das es nicht soweit kommt, dass wir den Wald vor Bäumen nicht sehen, wenn es darum geht, Daten zu interpretieren und spezifische Variablen zu priorisieren.
Wenn es z.B. um eine Diskussion über die Verdauung und Mahlzeiten mit gemischten Makronährstoffen und ihren Einfluss auf die Stickstoffbilanz geht, wird häufig empfohlen, Mahlzeiten aufgrund der widerspenstigen Natur der Proteinsynthese in einem zeitlichen Abstand von 3 bis 4 Stunden zu konsumieren (4, 5).
Betrachten wir dieses Szenario für einen Moment – wenn jemand etwa 16 Stunden lang wach ist, würde dies auf maximal 5 Mahlzeiten hinauslaufen, wenn diese Person das untere Ende der vorgeschlagenen Mahlzeitenfrequenzrichtlinien befolgt.
Aber was soll diese Person tun, wenn sie auf täglicher Basis 5.000 kcal zu sich nehmen muss und keine 5 Mahlzeiten mit jeweils 1000 kcal schafft? Offensichtlich sind dann häufigere Mahlzeiten notwendig, um die Kalorien über den Tag zu verteilen und sicherzustellen, dass diese Person ihre Leistungsziele erreicht.
Der Kraftsporttrainer Dan John hat einmal gesagt „Das Ziel besteht darin, das Ziel als Ziel aufrecht zu erhalten.“ Verfange Dich nicht in den Details der Wissenschaft und übersehe darüber die größeren Prinzipien der grundlegenden Physiologie und Thermodynamik.
Die Anonymen auf der Stelle Treter
Das Internet ist sowohl Fluch, als auch Segen. Du hast Zugang zu außergewöhnlichen Informationen, doch häufig kann es aufgrund der sich widersprechenden Studien und Meinungen von Experten recht verwirrend sein.
Auch hier möchte ich noch einmal den Kraftsporttrainer Dan John zitieren, der einmal sagte „Wiederholung ist die Mutter der Umsetzung in die Praxis.“ Es ist an der Zeit bei all diesem Informationsüberfluss einen Schritt zurück zu machen und die Grundlagen zu meistern. Lerne die Einfachheit zu lieben, da Komplexität die Gefahr einer mangelnden langfristigen Befolgung eines Programms birgt.
Die große Mehrzahl aller Trainierenden wird die besten Verbesserungen ihrer Körperentwicklung und Kraft durch einen Fokus auf die Grundlagen erzielen – adäquate Kalorienzufuhr, Mehrgelenksübungen, qualitativ hochwertige Ernährung, genügend Schlaf und verbesserte Lebensstilfaktoren.
Es geht nicht darum, wo Du anfängst, es geht darum, wo Du endest und den Weg, der Dich an dieses Ziel bringt. Mache das Ganze nicht schwerer, als es sein muss.
Referenzen:
- Difference Between Self-Reported and Accelerometer Measured Moderate-to-Vigorous Physical Activity in Youth
- Discrepancy between Self-Reported and Actual Caloric Intake and Exercise in Obese Subjects
- Individuals Underestimate Moderate and Vigorous Intensity Physical Activity
- Protein timing and its effects on muscular hypertrophy and strength in individuals engaged in weight-training
- Nutrient timing revisited: is there a post-exercise anabolic window?
Quelle: https://www.muscleandstrength.com/articles/reasons-youre-not-making-gains