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Arginine Polyhydrate - GN Laboratories

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GN Arginine Polyhydrate Maximaler Pump durch die Nutzung mehrerer unabhängiger Stickstoffoxydpfadwege!

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GN Arginine Polyhydrate Maximaler Pump durch die Nutzung mehrerer unabhängiger Stickstoffoxydpfadwege!

 

Produkt Highlights:

  • Maximale Stickstoffoxydproduktion durch die Nutzung zweier potenter, voneinander unabhängiger Stickstoffoxyd Pfadwege
  • Extremer, fast schon schmerzhafter, förmlich die Haut sprengender Pump
  • Fördert und beschleunigt das Muskelwachstum
  • Bessere zellulare Sauerstoffversorgung für gesteigerte Leistungsfähigkeit
  • Verzögertes Einsetzen der Erschöpfung durch eine bessere Nährstoffzufuhr und einen schnelleren Abtransport toxischer Stoffwechselprodukte
  • Schnellere Erholung zwischen den Trainingssätzen
  • Schnellere und bessere Regeneration nach dem Training
  • Verbesserte Versorgung der Muskeln mit Sauerstoff, Nährstoffen und anabolen Hormonen
  • Frei von Stimulanzien für die Einnahme zu jeder Tageszeit
  • Überlegene Bioverfügbarkeit
  • Schnelle und maximale Aufnahme
  • Höhere Stabilität im Verdauungstrakt durch ein innovatives Puffersystem
  • Gesteigerte Bioverfügbarkeit und Aufnahme durch zugesetzte probiotische Bakterien
  • Keine unnötigen Füll- und Zusatzstoffe mit fraglicher Wirkung

Wir sind stolz darauf, Ihnen das neuste Mitglied unserer innovativen Polyhydrate Produktlinie vorstellen zu dürfen: GN Arginine PolyhydrateGN Arginine Polyhydrate hebt den zurzeit heißesten Wirkstoff im Bereich der Stickstoffoxyd Booster und Pump Supplements – Arginin – durch die Verwendung unserer Polyhydrate Unique Buffering Technologie und die Verwendung probiotischer Bakterien auf eine völlig neue Stufe.
Machen Sie nicht den Fehler, Arginin Pohlyhydrate mit regulärem L-Arginin oder anderen Arginin Verbindungen wie Arginin-AKG gleichzusetzen. Diese Verbindungen sind im Vergleich zu Arginin HCI nicht viel mehr als ein laues Lüftchen. Arginin Polyhydrate  kombiniert das altbewährte Arginin HCI, einem der wirkungsvollsten Stickstoffoxyd Booster, dessen Wirkmechanismus erst vor wenigen Jahren entdeckt wurde. Da Arginin die Stickstoffoxydproduktion über voneinander völlig unabhängige Pfadwege erhöhen, ermöglicht Arginin Pohlyhydrate eine maximale Erhöhung der Stickstoffoxydproduktion für eine maximale Durchblutung und einen irren Pump, der Seinesgleichen sucht.
Diese maximale Durchblutung stellt sicher, dass Ihre Muskeln während des Trainings und der Regenerationsphase nach dem Training mit der maximal möglichen Menge an Nährstoffen, Sauerstoff und anabolen Hormonen versorgt werden, was in einer gesteigerten Trainingsleistung und einer deutlich beschleunigten Regeneration während und nach dem Training resultiert. Eine gesteigerte Trainingsleistung ist gleichbedeutend mit einem stärkeren Stimulus für ein Muskelwachstum und eine schnellere Regeneration bedeutet, dass Sie häufiger trainieren können. Wenn Sie häufiger und intensiver trainieren können, dann haben Sie die Möglichkeit, häufiger einen stärkeren Stimulus für ein Muskelwachstum zu setzen. Dies hat zur Folge, dass Ihre Muskeln sehr viel schneller als je zuvor wachsen werden, während Sie gleichzeitig bisher nie gekannte enorme Kraftzuwächse verzeichnen können.
Arginine Polyhydrate wurde bewusst als reiner Stickstoffoxyd Booster entwickelt, der sich auf das Wesentliche beschränkt und keine hinzugefügten Stimulanzien enthält. Hierdurch kann Arginine Polyhydrat zu jeder Tageszeit – auch spät abends – verwendet werden und ist außerdem gut mit jedem Pre-Workout Supplement kombinierbar, ohne dass es durch Überschneidungen zu Überdosierungen einzelner Inhaltsstoffe kommen kann.

 

Was macht eine gesteigerte körpereigene Stickstoffoxydproduktion für Bodybuilder und andere Sportler so interessant?

Stickstoffoxyd – genauer gesagt Stickstoffmonoxid – ist eine gasförmige Verbindung, die im Körper als Botenstoff agiert. Stickstoffoxyd wird unter anderen von den Endothelialzellen produziert, die die innerste Schicht der Blutgefäße des menschlichen Körpers bilden. In den Blutgefäßen bewirkt Stickstoffoxyd eine Entspannung der glatten Muskulatur der Blutgefäße, was in einer Weitung der Adern resultiert. Wenn die Adern geweitet werden, dann hat dies zur Folge, dass mehr Blut in kürzerer Zeit durch sie fließen kann, was in einer besseren Durchblutung der unterschiedlichen Gewebetypen des menschlichen Körpers inklusive des Muskelgewebes resultiert. Diese bessere Durchblutung ist mit für den Pump während des Trainings verantwortlich und verbessert gleichzeitig sowohl die Versorgung der arbeitenden Muskeln mit Sauerstoff, Nährstoffen und anabolen Hormonen als auch den Abtransport während des Trainings entstehender toxischer Stoffwechselprodukte aus den Muskeln. In einem Satz zusammengefasst bedeutet eine gesteigerte körpereigene Stickstoffoxydproduktion also einen besseren Pump und eine bessere Durchblutung der Muskulatur.

 

Der L-Arginin – Stickstoffoxyd Synthase - Stickstoffoxyd (oder L-Arg-NOS-NO) Pfadweg

Die ersten Stickstoffoxydprodukte, die auf den Markt kamen, enthielten ausschließlich Vorläuferstoffe von Stickstoffoxyd wie L-Arginin, Arginin-Alpha-Ketoglutarat oder Citrullin, welche dazu in der Lage sind, die Stickstoffoxydproduktion im Körper zu erhöhen. Diese Erhöhung der Stickstoffoxydproduktion beruht unter anderem darauf, dass L-Arginin und verwandte Verbindungen die Produktion eines Enzyms, das als Endotheliale Stickstoffmonoxid-Synthase (kurz eNOS) bezeichnet wird, anregen. Dieses Enzym ist für die Produktion von Stickstoffoxyd in den Endothelialzellen (die innerste Schicht von Zellen in den Blutgefäßen) verantwortlich.

Zusätzlich zur Anregung der eNOS Produktion liefern Arginin und Co. den notwendigen Grundstoff, den eNOS für die Produktion von Stickstoffoxyd benötigt. Das Resultat hiervon ist eine deutliche Erhöhung der Stickstoffoxydproduktion, die in einer Weitung der Adern und einer hierauf basierenden besseren Durchblutung der Muskulatur und anderen Gewebetypen des Körpers resultiert. Dieser Pfadweg der Stickstoffoxydproduktion wird auch als L-Arginin – Stickstoffoxyd Synthase - Stickstoffoxyd (oder L-Arg-NOS-NO) Pfadweg bezeichnet.


Es gibt eine ganze Reihe interessanter Studien, die die Effektivität einer HCL Supplementation und der hieraus resultierenden Stickstoffoxydproduktion bezüglich einer Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit und der Trainingsleistung  zeigen (2 - 9). Für Kraftsportler und Bodybuilder dürfte besonders interessant sein, dass einige Studien darüber hinaus explizit zeigen konnten, dass HCL eine längere Aufrechterhaltung der Kraftproduktion erlaubt (3, 10), was mit anderen Worten ausgedrückt bedeutet, dass Sie mehr Wiederholungen pro Trainingssatz ausführen können, um ein stärkeres Muskelwachstum anzuregen. Besonders erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang, dass es sich bei den meisten der zitierten Studien um aussagekräftige Humanstudien und nicht um mit Tieren durchgeführte Untersuchungen handelt.

 

Welche Vorteile besitzt die Nutzung zweier unabhängiger Pfadwege der Stickstoffoxydproduktion?

Da der Arginin Pohlyhydrate – Stickstoffoxyd (NO3--NO2--NO) Pfadweg und der L-Arginin – Stickstoffoxyd Synthase - Stickstoffoxyd (L-Arg-NOS-NO) Pfadweg völlig unabhängige und unterschiedliche Mechanismen und Substrate zur Produktion von Stickstoffoxyd nutzen, können sie sich nicht gegenseitig beeinträchtigen, was bedeutet, dass ihre Wirkungen zu 100% additiv sind. Mit anderen Worten ausgedrückt können beide Pfadwege gleichzeitig auf ihrem Maximallevel ablaufen, was in einer maximalen Stickstoffoxydproduktion resultiert.

Das Resultat hiervon sind bisher nie zuvor erreichte Stickstoffoxydspiegel im Körper, die eine maximale Versorgung der Muskulatur mit Sauerstoff, Nährstoffen und anabolen Hormonen ermöglichen und Ihnen zu einem unglaublichen und lange anhaltenden Pump verhelfen werden, den Sie zuvor nie für möglich gehalten hätten. Hierdurch wird es Ihnen möglich, das Maximum aus Ihrem Training herauszuholen, da Sie widerstandsfähiger gegenüber jeglicher Muskelerschöpfung werden.
Zusätzlich hierzu stellt die Verwendung unterschiedlicher Pfadwege sicher, dass die Stickstoffoxydspiegel unabhängig von der Art des Trainings und dem inneren Umfeld des Körpers signifikant erhöht bleiben und Sie weiterhin von allen Vorzügen erhöhter Stickstoffoxydspiegel profitieren können.

 

Warum ist Arginine Polyhydrate anderen Arginin und Nitrat basierten Stickstoffoxyd Booster Produkten deutlich überlegen?

Als Experten auf dem Gebiet der Steigerung der Bioverfügbarkeit wussten wir recht schnell, wie wir Arginine Polyhydrate zur selben erstaunlichen Bioverfügbarkeit verhelfen konnten, die Sie schon von Creatine Polyhydrate, Glutamine PolyhydrateBeta-Alanine Polyhydrat und DAA Polyhydrate kennen. Der erste Schritt bestand in der Verwendung unserer einzigartigen Polyhydrate Unique Buffering Technology, die das in Arginine Polyhydrate enthaltene Arginin HCL durch einen innovativen Säurepuffer vor einer Zerstörung durch die Magensäure schützt. Der zweite Schritt bestand in der Zugabe probiotischer Bakterien zur GN Arginine Polyhydrate Formel, welche die Absorption und Bioverfügbarkeit von Arginin Pohlyhydrate um bis zu 20% weiter steigern können.

Diese Maßnahen haben zur Folge, dass Arginine Polyhydrate im Vergleich zu regulärem Arginin und Arginin HCL Produkten bei einer deutlich niedrigeren Dosierung eine signifikant bessere Wirkung zeigt, da wirklich nahezu 100% des zugeführten Arginin Nitrats auch vom Körper verwendet werden können!

 

Ein guter Pump ist weitaus mehr, als einfach nur ein gutes Gefühl

„Nicht viele Menschen verstehen, was ein Pump ist. Man muss ihn erleben, um ihn zu verstehen. Es ist das tollste Gefühl, das ich bekomme. Ich suche nach diesem Pump, da es bedeutet, dass meine Muskeln wachsen werden, wenn ich ihn bekomme. Ich bekomme einen Pump, wenn das Blut in meine Muskeln fließt. Sie werden durch das Blut wirklich prall. Es ist so, als ob die Haut jeden Moment explodieren würde. Es ist so, als ob jemand Luft in meine Muskeln pumpt. Sie explodieren. Es fühlt sich fantastisch an.“

- Arnold Schwarzenegger über den Pump


Der Pump während des Trainings ist einer der am häufigsten missverstandenen Aspekte des Trainings. Viele sind der Ansicht, dass ein Pump während des Trainings gleichbedeutend mit einem Muskelaufbau ist. Das ist natürlich nicht der Fall. So kann ein schweres Training, das nur einen geringen Pump induziert, sehr effektiv für den Muskelaufbau sein, während ein reines „Pumptraining“ mit leichten Gewichten, vielen Wiederholungen und vielen Sätzen, das einen mörderischen Pump hervorruft, nicht viel zum Muskelaufbau beiträgt.
Andere sind der Ansicht, dass ein Pump lediglich ein gutes Gefühl ist, das zwar die Trainingsmotivation steigert, aber ansonsten keine weiteren Vorzüge mit sich bringt. Auch das ist nicht wirklich so, wie wir Ihnen im Folgenden zeigen werden.

Worauf beruht der Pump zustande und wodurch wird er gefördert

Um die Vorzüge des Pumps verstehen zu können, müssen Sie wissen, worauf der Pump aus physiologischer Sicht beruht. Ein starker Pump bedeutet nichts anderes, als einen trainingsinduzierten stärkeren Blutfluss zu arbeitenden Muskulatur und eine hieraus resultierende bessere Durchblutung der Muskeln. Die Muskeln werden fühlbar praller, da mehr Blut durch sie fließt und sie so im wahrsten Sinn des Wortes aufpumpt.

Der Pump während des Trainings wird durch eine Weitung der Adern gefördert, da durch geweitete Adern natürlich mehr Blut fließen kann (stellen Sie sich den Unterschied zwischen einem dünnen Gartenschlauch und einem Feuerwehrschlauch vor). Diese Weitung der Adern wird durch eine Entspannung der glatten Muskulatur in den Wänden der Blutgefäße, dem so genannten Endothel, gefördert. Für die Entspannung der glatten Muskulatur der Blutgefäße ist eine Chemikalie namens Stickstoffoxyd verantwortlich, die der Körper selbst produziert und ausschüttet. Die Wirkung alle auf dem Markt erhältlichen Pump Supplements beruht auf einer Erhöhung der Stickstoffoxydproduktion im menschlichen Körper, wobei es basierend auf den verwendeten Wirkstoffen natürlich große Unterschiede bezüglich der Wirksamkeit solcher Produkte gibt.

Welches sind die wirklichen Vorzüge einer größeren Blutzufuhr und einer besseren Durchblutung der arbeitenden Muskulatur

Die Hauptaufgabe des Blutes und des Blutkreislaufs besteht im Transport von Sauerstoff, Nährstoffen, Hormonen und körpereigenen Botenstoffen zu den unterschiedlichen Körpergeweben, sowie dem Abtransport stoffwechseltechnischer Abfallprodukte aus diesen Geweben.

Während des Trainings benötigen die arbeitenden Muskeln mehr Nährstoffe und mehr Sauerstoff, um optimal funktionieren zu können. Wenn das arbeitende Muskelgewebe nicht mit ausreichenden Mengen an Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird, dann leidet hierunter ihre Leistungsfähigkeit und die Muskelerschöpfung setzt früher ein, was mit anderen Worten ausgedrückt bedeutet, dass Sie weniger Wiederholungen als maximal möglich ausführen können und die Trainingsintensität beeinträchtigt wird. Eine bessere Nährstoff- und Sauerstoffzufuhr durch eine bessere Durchblutung und einen stärkeren Blutfluss bedeuten im Gegenzug, dass Sie intensiver trainieren und mehr Wiederholungen ausführen können, was in einem schnelleren Muskelwachstum und besseren Kraftzuwächsen resultiert.
Gleichzeitig ist es wichtig, dass die während der Arbeit der Muskeln entstehenden toxischen stoffwechseltechnischen Abfallprodukte schnell abtransportiert werden, da eine Ansammlung dieser Abfallprodukte in der Muskulatur in einer schnelleren Muskelerschöpfung resultiert. Auch hier sind eine gute Durchblutung und ein stärkerer Blutfluss wichtige Schlüsselfaktoren, die den Abtransport dieser toxischen Abfallprodukte beschleunigen und so einer vorzeitigen Muskelerschöpfung entgegenwirken.
Eine bessere Durchblutung ermöglicht also intensivere und härtere Trainingssätze und effektivere Trainingseinheiten, was jedoch bei Weitem noch nicht alles ist. Auch für die Regeneration der Muskulatur sind eine gesteigerte Sauerstoff- und Nährstoffzufuhr sowie ein schneller Abtransport toxischer Abfallprodukte extrem wichtig. Dies betrifft nicht nur eine beschleunigte Regeneration nach dem Training, welche zur Folge hat, dass sie häufiger trainieren können, ohne in einen Zustand des Übertrainings zu gelangen, sondern auch die Regeneration WÄHREND des Trainings. Wenn Sie sich zwischen den einzelnen Trainingssätzen schneller und besser erholen können, dann bedeutet dies, dass Sie beim nächsten Trainingssatz weniger stark erschöpft sind und mehr Wiederholungen mit schwereren Gewichten ausführen können, wodurch Muskelwachstum und Kraftzuwächse maximiert werden.
Doch auch das mit der besseren Durchblutung und dem stärkeren Blutfluss zusammenhängende „Aufpumpen“ der Muskeln, das für das eigentliche Pumpgefühl verantwortlich ist und eine temporäre sichtbare Vergrößerung des Muskelvolumens hervorruft, besitzt einige interessante Auswirkungen auf das Muskelwachstum. Mehrere Wissenschaftliche Untersuchungen konnten zeigen, dass eine solche Expansion des Muskelgewebes selbst eine anabole Wirkung besitzt – also mit anderen Worten ausgedrückt, das Muskelwachstum fördert. Diese Expansion des Muskelgewebes ist einer der Gründe dafür, dass stark aromatisierende anabole Steroide, die starke Wassereinlagerungen im Muskelgewebe hervorrufen, stärkere muskelaufbauende Wirkungen als nicht aromatisierende Steroide, die keine Wassereinlagerungen hervorrufen, besitzen.
Zusätzlich hierzu scheint eine Dehnung der Faszie, wie sie durch eine temporäre, auf dem Pump beruhende Vergrößerung des Muskelvolumens hervorgerufen wird, das Muskelwachstum zu fördern (1). Die Faszie ist ein eng miteinander verflochtenes Netzwerk aus hartem, faserartigem Gewebe, das sich eng und fest um die Muskeln wickelt und deren strukturelle Integrität aufrecht erhält. Auch wenn dieses interne Unterstützungssystem für das Überleben entscheidend ist, kann es die Menge an Platz begrenzen, die den Muskeln für ein Wachstum zur Verfügung steht und die Fähigkeit Masse und Kraft aufzubauen ernsthaft beschränken. Eine wiederholte Dehnung der Faszie durch spezielle Dehnübungen - und vermutlich auch durch eine temporäre Erhöhung des Muskelvolumens durch eine stärkere Durchblutung – kann den Muskeln mehr Platz für ein leichteres Muskelwachstum bescheren (1).
Der Pump ist also weitaus mehr als nur ein gutes, die Trainingsmotivation steigerndes Gefühl und kann das Muskelwachstum auf unterschiedlichste Arten fördern und beschleunigen.

Die Polyhydrate Unique Buffering Technology

Die Magensäure ist ein extrem wichtiger Bestandteil unseres Verdauungsapparats, da sie bei der Verdauung von Proteinen und dem Abtöten von in der Nahrung enthaltenen Krankheitserregern eine Schlüsselrolle spielt. Leider reduziert die Magensäure gleichzeitig jedoch auch die Bioverfügbarkeit von oral eingenommenen Aminosäureverbindungen und anderen Wirkstoffen, da ein Teil dieser Verbindungen durch die Magensäure in seine Bestandteile aufgespaltet oder chemisch so verändert wird, dass die gewünschte Wirkung verloren geht.

An dieser Stelle kommt unsere innovative Polyhydrate Unique Buffering Technology ins Spiel. Dieses einzigartige Säurepuffersystem, das Sie wahrscheinlich bereits von anderen innovativen GN Laboratories Produkten wie Creatine Polyhydrate, Glutamine Polyhydrate, Beta-Alanine Polyhydrate und DAA Polyhydrate her kennen werden, verhindert, dass ein Teil des in Arginine Polyhydrate enthaltene Arginin Nitrats durch die Magensäure zerstört wird, wie dies bei gewöhnlichen Arginin Produkten der Fall sein kann. Dieser Schutz vor einer Zerstörung durch die Magensäure resultiert in einer höheren Bioverfügbarkeit und letztendlich in einer größeren Menge an Arginin Nitrat, die intakt im Körper ankommt.

Warum enthält Arginine Polyhydrate zugesetzte probiotische Bakterien?

Da wir uns bei GN Laboratories das Ziel gesetzt haben, Ihnen immer die besten Produkte anzubieten die wir basierend auf den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen entwickeln können, haben wir bei der Entwicklung von Argininie Polyhydrate nicht nach der Zugabe eines innovativen Puffersystems aufgehört, sondern uns weitere Gedanken darüber gemacht, wie wir die Bioverfügbarkeit und Aufnahme von Argininie Polyhydrate verbessern können. Bei unseren Bestrebungen kamen wir auf die Idee die Argininie Polyhydrate Formel um die die probiotischen Bakterien Bifidobacterium Bifidum, Lactobacillus Acidophilus und Lactobacillus Casai in mikroverkapselter Form zu erweitern.

Aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass probiotische Bakterien die Bioverfügbarkeit und Aufnahme von Aminosäuren im Verdauungstrakt um 20% steigern können. Durch die hinzugefügten probiotischen Bakterien wird die bereits zuvor überragende Bioverfügbarkeit von Argininie Polyhydrate noch weiter verbessert. Nach dieser Erweiterung der Formel können wir mit gutem Gewissen sagen, dass Argininie Polyhydrate die Arginin Nitrat Darreichungsform mit der wahrscheinlich besten Bioverfügbarkeit auf dem Markt ist.
Die zahlreichen Vorzüge probiotischer Bakterien beschränken sich jedoch nicht auf die Verbesserung der Bioverfügbarkeit von Aminosäuren. Probiotische Bakterien besitzen zusätzlich eine ganze Reihe weiterer gesundheitsfördernder Eigenschaften.
Im Dünndarm verhindern probiotische Bakterien aus der Familie der Lactobazillen wie das in Argininie Polyhydrate enthaltene Lactobacillus Acidophilus und Lactobacillus Casai, dass sich mit der Nahrung zugeführte Krankheitskeime im Darm ansiedeln können, indem sie für einen sauren pH Wert des Speisebreis sorgen. Im Dickdarm halten die probiotischen Bakterien aus der Bifidogruppe wie das in Argininie Polyhydrate enthaltene Bifidobacterium Bifidum krankmachende Bakterien und Pilze in Schach.
Die Stoffwechselprodukte der probiotischen Bakterien aus der Bifidogruppe dienen den Colonozyten (die Zellen der inneren Darmwand) als Energielieferant. Ohne diese Stoffwechselprodukte sterben die Colonozyten ab und können von Bakterien der Darmflora angegriffen werden. Dies kann zu Verdauungsstörungen und schlimmstenfalls auch zu Erkrankungen des Darms wir z.B. Morbus Crohn führen. Zusätzlich hierzu werden probiotische Bakterien und ihre Stoffwechselprodukte zur Bereitstellung von Abwehrzellen des Immunsystems benötig und fördern hierdurch die Funktion des Immunsystems. Man kann also zu sagen, dass die Stoffwechselleistung probiotischer Bakterien in direktem Zusammenhang mit einer korrekten Funktion des Immunsystems steht und ein Mangel an probiotischen Bakterien die korrekte Funktion des Immunsystems beeinträchtigt, was eine höhere Krankheitsanfälligkeit zur Folge haben kann.
Leider handelt es sich bei probiotischen Bakterien um sehr empfindliche Verbindungen, die leicht durch Umwelteinflüsse zerstört werden können. Aus diesem Grund verwenden wir nur probiotische Bakterien in mikroverkapselter Form. Diese Mikroverkapselung schützt die empfindlichen Bakterien vor einer Zerstörung durch schädliche Umwelteinflüsse, wodurch sichergestellt wird, dass diese Bakterien dort ihre Wirkung entfalten, wo sie es sollen. Die miroverkapselte Darreichungsform probiotischer Bakterien ist zwar in der Herstellung sehr viel teurer, doch wir sind der Meinung, dass wir es unseren Kunden schuldig sind, nur die hochwertigsten Inhaltsstoffe zu verwenden.

 

Die GN Laboratories Qualitätsgarantie

Wir verwenden nur die reinsten und hochwertigsten Inhaltsstoffe, die der Markt zu bieten hat. Um Ihnen eine gleichbleibende, höchste Qualität all unserer Produkte garantieren zu können, wird jedes unserer Produkte regelmäßig im Labor auf die Reinheit und Qualität all seiner Inhaltsstoffe untersucht.

 

Referenzen:

  1. Antonio J and Gonyea W.J. (1993) J Appl Physiol, 75: 1263-1271.
  2. Larsen FJ, et al. Effects of dietary nitrate on oxygen cost during exercise. Acta Physiol (Oxf). 2007 Sep;191(1):59-66
  3. Bailey SJ, et al. Dietary nitrate supplementation enhances muscle contractile efficiency during knee-extensor exercise in humans. J Appl Physiol. 2010 Jul;109(1):135-148
  4. Larsen FJ, et al. Dietary nitrate reduces maximal oxygen consumption while maintaining work performance in maximal exercise. Free Radic Biol Med. 2010 Jan 15;48(2):342-347
  5. Bailey SJ, et al. Dietary nitrate supplementation reduces the O2 cost of low-intensity exercise and enhances tolerance to high-intensity exercise in humans. J Apply Physiol. 2009 Oct;107(4):1144-1155
  6. Webb AJ, et al. Acute blood pressure lowering, vasoprotective, and antiplatelet properties of dietary nitrate via bioconversion to nitrite. Hypertension. 2008 Mar;51(3):784-790
  7. Vanhatalo A, et al. Acute and chronic effects of dietary nitrate supplementation on blood pressure and the physiological responses to moderate-intensity and incremental exercise. Am J Physiol Regul Integr Comp Physiol. 2010 Oct;299(4):R1121-R1131
  8. Lansley KE, et al. Dietary nitrate supplementation reduces the O2 cost of walking and running: a placebo-controlled study. J Apply Physiol. 2010. Published Ahead of Print.
  9. Dejam A, et al. Effects of dietary nitrate on blood pressure. N Engl J Med. 2007 Apr 12;356(15):1590
  10. Hernandez A, Schiffer TA, Ivarsson N, et al. Dietary nitrate increases tetanic [Ca2+]I and contractile force in mouse fast-twitch muscle. J Physiol. 2012 July 9. E-published ahead of print.
  11. Weitzberg E, Hezel M, Lundberg JO. Nitrate-nitrite-nitric oxide pathway: implications for anesthesiology and intensive care. Anesthesiology. 2010 Dec;113(6):1460-1475
  12. Lundberg JO & Weitzberg E. NO generation from inorganic nitrate and nitrite: Role in physiology, nutrition and therapeutics. Arch Pharm Res. 2009 Aug;32(8):1119-1126
  13. Lundberg JO, Weitzberg E, Gladwin MT. The nitrate-nitrite-nitric oxide pathway in physiology and therapeutics. Nat Rev Drug Discov. 2008 Feb;7(2):156-167
  14. NO generation from nitrite and its role in vascular control. Arterioscler Thromb Vasc Biol. 2005 May;25(5):915-922
 

 

Bewertungen

  • Titel:Guter Pump
    Etwas teures Arginin, schmeckt auch sehr ekelhaft wie mans von Arginin gewohnt ist, wirkt aber dafür gut. Geschmack und Süßungsmittel wären hier sinvoller gewesen als beim Citrullin
  • Titel:Guter pump
    Schmeckt schlecht,aber Wirkung war echt gut ,auch die Adern kommen besser raus. Solange es wirkt ist gut.
  • Titel:Sehr gutes Produkt
    Hierbei handelt es sich um ein sehr gutes Produkt. Nach der ersten Einnahme (1 Scoop Post- und einer Intraworkout) sofortige Wirkung gespürt.
  • Titel:Gut und günstig
    Arginin ist sehr wichtig für den Blutdruck und für die Durchblutung. Ich finde das Produkt sehr gut.
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Nehmen Sie zum Zweck der Nahrungsergänzung 1 Portion (1 Messlöffel) etwa 30 bis 40 Minuten vor dem Training mit etwa 200 ml Wasser auf nüchternen Magen ein. Nehmen Sie an trainingsfreien Tagen eine Portion (einen Messlöffel) als erstes morgens auf nüchternen Magen ein.

Nahrungsergänzungsmittel dienen nicht als Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung und gesunde Lebensweise.

Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren!

Arginin

Arginin

ist für Säuglinge und Kinder eine essentielle Aminosäure, für Erwachsene eine nicht essentielle Aminosäure. Arginin ist besonders reich an Stickstoff und kann aus vielen Proteinen gebildet werden. Arginin wurde 1895 erstmals aus Tiergeweihen isoliert. Bei Säugetieren spielt es eine wichtige Rolle in der Harnstoff-Synthese. Erwachsene Tiere und Menschen können Arginin aus Glutaminsäure synthetisieren. Arginin ist an einer Reihe von Körperfunktionen beteiligt. Es ist ein Präkursor (Vorläufer) für Stickoxid, das beispielsweise für die Regulation der Blutgefäße bzw. der Blutzirkulation und für die Übermittlung von Neuronen im Gehirn benötigt wird. Arginin verbessert die Pumpleistung des Herzens. Es trägt weiter dazu bei, dass verschiedene Hormone gebildet werden. Arginin ist daran beteiligt, dass Wachstumshormone aus der Hirnanhangdrüse (Hypophyse), Insulin aus der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) und Noradrenalin aus den Nebennieren freigesetzt werden. Arginin ist für das Immunsystem wichtig, es verbessert die zelluläre Immunantwort, trägt zur Bildung von T-Lymphozyten bei und senkt deren Funktionsstörungen, und es regt die Phagozytose (Vernichtung von Fremdsubstanzen) an. Arginin trägt über seine Beteiligung an der Proteinsynthese bei Verletzungen, Operationen etc. zur besseren Wundheilung bei. Im Harnstoffzyklus der Leber wird Arginin in Harnstoff und in die Aminosäure Ornithin gespalten und kann auch aus dieser gebildet werden. Es befreit auf diese Weise den Körper von überschüssigem Stickstoff, der danach mit dem Urin ausgeschieden wird.

 

Die Hauptlieferanten von Arginin

Arginin ist reichlich in Nüssen und Samen, außerdem in Fleisch, Fisch und Getreide enthalten


Einige Arginin-reiche Lebensmittel enthalten in je 100 Gramm:

  • Kürbiskerne: ca. 5g Arginin in 100g
  • Erdnüsse: 2,8g je 100g
  • Walnüsse: 2,2g je100g
  • Erbsen, getrocknet: 2g je 100g
  • Schweinefleisch (rohes Gehacktes) 1,3g je 100g
  • Lachs (roh): 1,2g je 100g
  • Buchweizen: 0,9g in 100g
  • Hühnerei: 0,8g je 100g
  • Weizen-Vollkornmehl: 0,6g in 100g
  • Reis, ungeschält: 0,6g in 100g
  • Kuh-Vollmilch: 0,1g je 100g


Mediziner empfehlen eine tägliche Mindestaufnahme von 6-9g L-Arginin.

 

Typische Gruppen für einen Mehrbedarf an Arginin

  • Patienten mit einem geschwächten Immunsystem
  • Patienten mit Verletzungen, Operationswunden
  • Patienten mit Arteriosklerose und Diabetes
  • Patienten mit einem Mangel an Wachstumshormonen
  • Patienten mit chronischen Krankheiten
  • Leistungssportler

 

In Zeiten starken Wachstums, im Säuglings- und Kindesalter ebenso wie in der Schwangerschaft, kann die Zufuhr an Arginin aus der Nahrung möglicherweise nicht ausreichen. Wird zu wenig Wachstumshormon gebildet, kann Arginin in hohen Dosen die Bildung dieses Hormons fördern. Die präventiven und therapeutischen Wirkungen von Arginin sind bisher nur ansatzweise erforscht. Da es an vielen Körperprozessen beteiligt ist, nimmt es auf einige Krankheitsverläufe Einfluss. Arginin kann über seinen Beitrag zur Bildung von Stickoxid und zur Blutzirkulation helfen, dass Cholesterinspiegel gesenkt werden können. Arginin unterstützt die Wirkung von Insulin und fördert normale Werte des Blutzuckers und der Fette im Blut. Auf diese Weise trägt es dazu bei, dass der Verklumpung von Blutplättchen vorgebeugt wird. Über die Regulierung des Blutkreislaufs kann Arginin außerdem bewirken, dass sexuelle Funktionsstörungen, die mit Zirkulationsstörungen verbunden sind, verringert werden. Bei stärkeren Verletzungen und Operationen sowie bei chronischen Erkrankungen kann ein erhöhter Bedarf an Arginin entstehen. Es regt die Ablagerungen von Kollagen an Wunden an und fördert die Heilung und Erneuerung von Geweben. Bei Verletzungen werden Proteine im Körper schneller abgebaut, Arginin trägt dazu bei, die Proteinspeicher im Körper zu erhalten. Arginin stärkt außerdem das Immunsystem, es fördert die Bildung der T-Lymphozyten, wehrt krebsfördernde Stoffe ab und hat vermutlich eine krebshemmende Wirkung. Das Wachstum von Tumoren, die durch Chemikalien oder Viren verursacht sind, könnte durch Arginin verlangsamt werden. Bei Leistungssportlern können Gaben von Arginin dazu beitragen, die Muskelmasse zu steigern.

 

Wenn Arginin im Körper fehlt

Aufgrund der vielen Funktionen von Arginin im Körper kann ein Mangel den Verlauf von Krankheiten negativ beeinflussen. Wird Arginin ausreichend zugeführt, können sich viele Situationen in Krankheitszeiten verbessern.


Kann man Arginin überdosieren oder gibt es Nebenwirkungen?

Bis zu Dosen von 6 Gramm täglich wird Arginin in der Regel gut vertragen. Hohe Dosen können eventuell Diarrhoe auslösen. Wird Arginin und Lysin zusammen eingenommen, können sich diese beiden Aminosäuren gegenseitig behindern. Arginin sollte bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten, welche die Blutgefäße erweitern (z.B. Nitroglycerin-Präparate oder Viagra), nicht eingenommen werden. Bei verschiedenen Krankheiten, beispielsweise Migräne, Nierenproblemen und Lebererkrankungen, sollte die Einnahme mit dem behandelnden Therapeuten abgestimmt werden.

 

Bedarf im Sport

Arginin ist unter Sportlern aus verschiedenen Gründen seit langer Zeit eine beliebte Aminosäure. Zu den Wirkungen von Arginin gehört, dass es die Durchblutung in der Muskulatur verbessert, was wiederum während des Trainings für einen intensiveren Pump sorgt. Die Folge davon ist, dass mehr Nährstoff in die Muskelzellen befördert wird. Eine Studie zeigt, dass Arginin die Kraftleistung im Training verbessern kann. Arginin ist der Hauptbestanteil der meisten Stickoxidprodukte (NO), die seit kurzem erhältlich sind. Im Körper wird Arginin zu Stickoxid umgewandelt. Stickoxid wiederum ist eine Substanz, die zur Erweiterung der Blutgefäße führt. Ferner ist Stickoxid an der Weiterleitung von Nervenimpulsen beteiligt und kann sogar das Muskelwachstum fördern. Arginin fördert des Weiteren die Ausschüttung von Insulin und Wachstumshormon. Im Allgemein sind 3-5g Arginin zwei bis drei Mal pro Tag auf nüchternen Magen genommen ausreichend. Eine der Einnahmen sollte 30-60 Minuten vor dem Training stattfinden.

Sicherheit und Nebenwirkungen:

Arginin ist bei einer kurzzeitigen oralen Einnahme in angemessenen Mengen für die meisten Menschen möglicherweise sicher und unbedenklich. Es kann einige Nebenwirkungen wie Magenschmerzen, Völlegefühl, Durchfall, Gicht, Abnormalitäten im Bereich des Blutes, Allergien, Entzündungen der Luftröhre, eine Verschlimmerung von Asthma und niedrigen Blutdruck hervorrufen.

 

Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen

Schwangerschaft und Stillzeit: Arginin ist bei einer kurzzeitigen Verwendung in angemessenen Mengen während Schwangerschaft und Stillzeit möglicherweise sicher und unbedenklich. Es ist jedoch nicht genug über Sicherheit und Unbedenklichkeit einer langfristigen Anwendung während Schwangerschaft und Stillzeit bekannt, weshalb schwangere und stillende Frauen sicherheitshalber auf Arginin verzichten sollten.

Kinder: Arginin ist bei einer oralen Verwendung in angemessenen Mengen für Kinder möglicherweise sicher und unbedenklich. Eine Verwendung in hohen Dosierungen ist jedoch möglicherweise nicht sicher und unbedenklich. Zu hohe Dosierungen können ernsthafte Nebenwirkungen hervorrufen und im Extremfall tödlich sein.

Allergien und Asthma: Arginin kann allergische Reaktionen hervorrufen oder eine Schwellung bzw. ein Anschwellen der Luftröhre verschlimmern. Asthmatiker sollten Arginin mit Vorsicht verwenden.

Herpes: Es gibt Bedenken, dass Arginin Herpes verschlimmern könnte. Es gibt Hinweise darauf, dass Herpes Viren Arginin benötigen, um sich vermehren zu können.

Niedriger Blutdruck: Arginin könnte den Blutdruck senken. Dies könnte für Menschen mit bereits zuvor niedrigem Blutdruck ein Problem darstellen.

Kürzlich erlittener Herzinfarkt: Es gibt Bedenken, dass Arginin das Sterberisiko nach einem Herzinfarkt erhöhen könnte, was insbesondere für ältere Menschen gilt. Aus diesem Grund sollte man Arginin nicht verwenden, wenn man einen Herzinfarkt hatte.

Operationen: Arginin könnte den Blutdruck beeinflussen. Es gibt Bedenken, dass dies die Kontrolle des Blutdrucks während und nach Operationen beeinträchtigen könnte. Aus diesem Grund sollte man die Verwendung von Arginin 2 Wochen vor anstehenden Operationen beenden.

 

Wechselwirkungen

Bei einer Kombination von Arginin mit folgenden Medikamenten sollte man vorsichtig sein:

Medikamente gegen hohen Blutdruck

Arginin könnte den Blutdruck zu senken. Die Einnahme von Arginin in Kombination mit Medikamenten gegen hohen Blutdruck könnte einen zu starken Abfall des Blutdrucks zur Folge haben.

 

Medikamente, die den Blutfluss zum Herz erhöhen (Nitrate)

Arginin erhöht den Blutfluss. Eine Einnahme von Arginin in Kombination mit Medikamenten, die den Blutfluss zum Herz erhöhen, könnte das Risiko für Schwindel und Benommenheit erhöhen.

 

Sildenafil (Viagra)

Sildenafil (Viagra) kann den Blutdruck senken. Auch Arginin kann den Blutdruck senken. Eine Einnahme von Sildenafil in Kombination mit Arginin könnte den Blutdruck zu stark senken. Ein zu niedriger Blutdruck kann Nebenwirkungen wie Schwindel hervorrufen.

Referenzen

  1. Alternative Medical Review. 2002, Dec;7 (6):512-22.
  2. Appleton, J. 2002. Arginine: Clinical potential of a semi-essential amino.
  3. Nakaki T; Kato R. 1994. Beneficial circulatory effect of L-arginine. Japanese Journal of Pharmacology. Oct, 66:2, 167-71
  4. http://1001herbs.com/l-arginine/
  5. Reyes AA; Karl IE; Klahr S Role of arginine in health and in renal disease [editorial] American Journal of Physiology, 1994 Sep, 267:3 Pt 2, F331-46
  6. Albina JE, Mills CD, Barbul A, Thirkill CE, Henry WL Jr, Mastrofrancesco B, Caldwell MD. Arginine metabolism in wounds. American Journal of Physiology 1988;254:E459-E467.

Aminosäuren

Aminosäuren

Die Aminosäure ist der Grundbaustein jedes Eiweißkörpers oder Proteins. Korrekt bezeichnet handelt es sich um Aminocarbonsäuren, die eine Aminogruppe (-NH2) und eine Carboxylgruppe (-COOH) enthalten.

Die Aminosäuren haben eine gemeinsame Grundbauweise, unterschiedliche Aminosäuren unterscheiden sich nur durch ihreCarboxylgruppe (R). Aminosäuren werden in letzter Zeit immer häufiger als sicheres und wirksames Mittel der Leistungssteigerung und Alternative zu anabolen Steroiden propagiert. Auch wenn ihre Wirkung nicht mit den Megadosen anaboler Steroide verglichen werden kann, ermöglichen sie dem Sportler permanente Fortschritte auf natürliche Art.

Im Gegensatz zu den Proteinkonzentraten werden Aminosäuren in isolierter Form nicht primär als Aufbaunahrung eingesetzt, sondern man schreibt ihnen pharmakologische und leistungssteigernde Wirkungen zu, so z.B. die Steigerung der Wachstumshormonsynthese (Arginin und Ornithin), Beeinflussung psychischer Vorgänge oder die Erhöhung der Wachstumshormonausschüttung (Tryptophan). Vor allem die verzweigtkettigen Aminosäuren Isoleucin, Leucin und Valin sollen zu einer Verminderung kataboler Prozesse, die vor allem durch intensive körperliche Belastungen hervorgerufen werden, einen wichtigen Beitrag leisten.

Aminosäurepräparate werden hergestellt, in dem ein Ausgangsprotein durch einen Hydrolyseprozess (Vorverdauungsprozess) in die Aminosäurebausteine zerlegt wird. Man unterscheidet drei Arten von Hydrolyseprozessen, die das Endresultat entscheidend beeinflussen können: die Säure-, Basen- sowie die enzymatische Aufspaltung.

Bei der Säureaufspaltung erreicht man die Hydrolysierung mit Hilfe aggressiver Säuren. Nachteilig hierbei ist, dass ein Teil der Aminosäuren schon beim Herstellungsvorgang zerstört wird. Bei dem Prozess werden Teile der schwefelhaltigen Aminosäuren oxidiert, wobei Asparagin und Glutamin in Asparagin- und Glutaminsäure umgewandelt werden. Bei der basischen Proteinaufspaltung werden Aminosäuren teilweise in die D-Form überführt oder ganz zerstört.

Eine Alternative stellt die enzymatische Hydrolyse dar, bei der die Aufspaltung unter Zuhilfenahme von Verdauungsenzymen geschieht, wodurch den Aminosäuren kein Schaden zugefügt wird. Die auf diese Weise gewonnenen Aminosäuren sind zwar teurer, jedoch qualitativ hochwertiger und effektiver. Sie sind auf jeden Fall den beiden anderen Verfahren vorzuziehen.

Wie bei den Proteinkonzentraten und Proteinhydrolysaten ist für die Güteklasse auch hier das Ausgangsprodukt von Bedeutung. Das Molkenprotein (Lactatalbumin) ist neben dem Eialbumin und Casein (Milcheiweiß) am hochwertigsten. Von Präparaten, die aus Plasmaprotein oder Kollageneiweiß hergestellt werden, ist allerdings abzuraten, da beim Herstellungsprozess oftmals absolut minderwertige Schlachtabfälle bzw. Sehnen von Schlachttieren verwendet werden.

* für den Säugling essentiell

Von den bekannten über 200 Aminosäuren kann der Mensch aber nur aus 22 Aminosäuren alle Eiweiße bilden, die er benötigt. Man unterscheidet zwischen essentiellen und nicht essentiellen Aminosäuren. Die essentiellen Aminosäuren kann der Körper nicht selber herstellen und müssen daher täglich mit der Nahrung aufgenommen werden. Die semiessentiellen (halb-essentiellen) Aminosäuren kann der Körper dagegen unter bestimmten Stoffwechselumständen nicht in ausreichender Menge bilden. Die übrigen nicht essentiellen Aminosäuren können vom Körper aus den anderen (essentiellen) Aminosäuren synthetisiert werden.

In der Natur liegen sie fast nur in der L-Form vor und haben alle den selben Grundaufbau. R ist die Restgruppen, in dem sich die Aminosäuren unterscheiden. Die Aminogruppe kann als Base, die Carboxylgruppe als Säure fungieren. So liegen in natura die α-Aminosäuren in ionisierte Form vor. In Wasser sind sie deshalb meist gut löslich, hingegen in den meisten unpolaren Lösungsmitteln

Nach Säuregrad der Seitenkette:

  • säure Seitenkette
  • basische Seitenkette
  • neutrale Seitenkette

Nach Polarität der Seitenkette:

  • unpolare Seitenkette
  • ungeladene polare Seitenkette
  • geladene polare Seitenkette

Die wichtigsten Aminosäuren im Überblick:

Arginin

Wirkung

Zu der Wirkung gehört, dass es die Durchblutung der Muskulatur verbessert, was wiederum für einen intensiveren Pump während des Trainings sorgt. Die Folge ist, dass mehr Nährstoffe in die Muskelzellen befördert werden. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Arginin bei Bluthochdruck und Insulinresistenz besonders sinnvoll ist. Eine unlängst erschienene Studie zeigt, dass Arginin die Kraftleistung im Training verbessern kann. Arginin ist der Hauptbestandteil der meisten Stickstoff (NO)- Pump- Produkte.

Funktion

Im Körper wird Arginin zu Stickoxid umgewandelt. Stickoxid ist wiederum eine Substanz, die zur Erweiterung der Blutgefäße führt. Ferner ist Stockoxid an der Weiterleitung von Nervenimpulsen beteiligt und kann sogar Muskelwachstum fördern. Arginin fördert des Weiteren die Ausschüttung von Insulin & Wachstumshormon.

Dosierung

Allgemein gesagt sind 3-5g in Form von L-Arginin oder Arginin-alpha-Ketogluterat (AAKG) 2-3x pro Tag auf leeren Magen ausreichend. Eine der Einnahmen sollte 30 – 60min vor dem Training stattfinden.

BCAA (Verzweigtkettige Aminosäuren: Leucin, Isoleucin, Valin)

Wirkung

Bei den 3 verzweigtkettigen Aminosäuren (BCAA) handelt es sich um Leucin, Isoleucin und Valin. Die Bedeutung dieser Aminosäuren im Bodybuilding ist seit Jahrzehnten bekannt. BCAA´s gehören zu den wichtigsten Aminosäuren für den Aufbau, sowie Erhalt und die Reparatur der Muskelzellen. Es hat sich ferner erwiesen, dass sie muskelprotein- und muskelglykogenschonende Wirkung haben. Sie wirken sich auch positiv auf die Fettverbrennung und das Immunsystem aus.

Funktion

Diese 3 Aminosäuren wirken synergisch (d.h. Eine Aminosäure fördert die Wirkung der anderen) und sollten deshalb zusammen genommen werden. Leucin ist die wichtigste Aminosäure dieser Gruppe, da sie wie der Funke für das Muskelwachstum wirkt. Die beiden anderen Aminosäuren liefern die Bausteine, wenn der Prozess erst einmal ins Rollen gebracht ist. Da die verzweigtkettigen Aminosäuren auch Glutamin schonen, wirken sie indirekt auf das Immunsystem.

Dosierung

BCAA´s sollten auf leeren Magen genommen werden. Am besten morgens vor dem Frühstück, vor dem Training & nach dem Training jeweils 5gr Leucin, 2,5gr Isoleucin & 2,5gr Valin.

Carnitin

Wirkung

Carnitin ist in erster Linie für seine Rolle im Fettstoffwechsel bekannt. Neue Forschungsarbeiten haben jedoch gezeigt, dass es auch die Muskelzellen vor dem Abbau schützen kann. Gleichzeitung hat es es eine positive Wirkung auf die Denkleistung und den Testosteronspiegel. Ferner kann es die Wirkung von Testosteron innerhalb der Muskelzelle verbessern.

Funktion

Carnitin ist eine aminosäureähnliche und vitaminähnliche Substanz.Es wird aus den Aminosäuren Lysin & Methionin sowie den Vitaminen C & B6 sowie Eisen hergestellt. Es unterstützt die Fettverbrennung, indem die es den Transport von Fettsäuren zu den Mitochondrien (die Kraftwerke im Körper) verbessert, wo die Fette oxidiert werden. Es besteht auch die Vermutung dass Carnitin die Durchblutung der Muskulatur erhöhen kann, was den Sauerstofftransport verbessert und die Muskelerschöpfung und Schäden in den Muskelzellen vermindert. Weitere Studien haben gezeigt, das Carnitin die Anzahl der Testosteron- Rezeptoren erhöhen kann. Da Testosteron für das Muskelwachstum von großer Bedeutung ist, kann man vermuten, dass die erhöhte Anzahl von Testosteron- Rezeptoren das Muskelwachstum verbessert. Im Gehirn liegen vor allem das so genannte Acetyl- L- Carnitin vor, wo es zur Verbesserung der Denkleistung beiträgt.

Dosierung

Man sollte pro Tag 2-4g Carnitin als L-Carnitin oder Acetyl-L-Carnitin auf nüchternen Magen nehmen. Dies sollte auf 2-3 Einheiten aufgeteilt werden.

Carnosin

Wirkung

Carnosin wirkt sich positiv sowohl auf die Muskelkraft als auch auf die Ausdauer aus. Daneben fördert es das Muskelvolumen und wirkt als Antioxidant. Auf diese Weise kann es sowohl das Muskelwachstum fördern, als auch durch intensives Training entstandene Muskelschäden reduzieren.

Funktion

Carnosin besteht aus 2 Aminosäuren (Histidin & Beta Alanin), weshalb es auch Beta Alanin- LHistidin bezeichnet wird. Es verbessert sowohl die Muskelkraft, als auch die Ausdauer, indem die beim Training entstehende Milchsäure neutralisiert. Es kommt auch ähnlich wie bei Creatin, zu einer Zunahme an Muskelvolumen. Ferner ist es ein Antioxidant, womit es Schäden an den Muskelzellen, die durch das Training hervorgerufen werden, minimieren kann.

Dosierung

1-1,5g zweimal pro Tag. Eine Dosierung am besten vor dem Training.

Citrullin

Wirkung

Diese Aminosäure wird im Körper zu Arginin umgewandelt und kann die Stickoxid (NO) und die Wachstumshormon- Produktion verbessern. Citrullin ermöglicht ein längeres Training, indem es das Einsetzen der Erschöpfung verzögert.

Funktion

Citrullin wird relativ zügig im Körper in Arginin umgewandelt. Auf diese Weise liegt mehr Arginin für die Stickoxid- Produktion und die Auslösung von Wachstumshormon vor. Ferner ist Citrullin auch am Abtransport von Ammoniak aus dem Körper beteiligt. Ammoniak ist ein schädliches Abfallprodukt des Aminosäurestoffwechsels, das schnell entsorgt werden muss, da es andernfalls die Denkleistung negativ beeinflussen kann. Citrullin- Malat ist die übliche Form dieser Aminosäure. Diese Kombination kann auch das beim Training entstandene Lactat (Milchsäure) neutralisieren. Auf diese Weise wird die Erschöpfung beim Training verzögert.

Dosierung

Man kann 3g Citrullin 2mal täglich auf nüchternen Magen nehmen. An Trainingstagen sollte man eine Dosierung 30- 60min vor dem Training nehmen, die zweite am Ende des Trainings.

Glutamin

Wirkung

Glutamin ist unter Bodybuildern beliebt, weil es die Regeneration nach dem Training, das Muskelwachstum und das Immunsystem unterstützt. Daneben hat es zahlreiche weitere Funktionen im Stoffwechsel, die für Athleten von Vorteil ist. Es kann auch den Wachstumshormonspiegel anheben, die Konzentrationsfähigkeit verbessern und möglicherweise das Verlangen nach Süßigkeiten reduzieren.

Funktion

Glutamin ist die am mengenmäßig häufigst vorkommende Aminosäure im Blutstrom. Dank ihrer Funktionen im Stoffwechsel kann sie den Abbau von Muskelprotein verhindern. Ferner wird Glutamin als Energiequelle für das Immunsystem herangezogen. Es kann auch die Speicherung von Glykogen (Kohlenhydraten) in der Muskulatur fördern und das Muskelvolumen verbessern. Es ist auch an der Produktion von Bicarbonat beteiligt (Substanz die Säure neutralisiert). Glutamin gehört nicht zu den lebensnotwendigen Aminosäuren, da der Körper diese aus anderen Aminosäuren synthetisieren kann. Die zusätzliche Zufuhr von Glutamin kann jedoch die körpereigenen Glutaminreserven schonen, was gerade bei intensiver Belastung von erheblicher Bedeutung ist. Wird der Glutaminspeicher angegriffen, besteht die Gefahr einer Beeinträchtigung des Immunsystems und des Muskelabbaus.

Dosierung

Man kann bis zu 5-10gr zwei bis viermal pro Tag auf nüchternen Magen nehmen. Am besten nach dem Aufstehen, vor & nach dem Training und vor dem Schlafen gehen,

Taurin

Wirkung

Taurin kann die Muskelkontraktion unterstützen, was einem erlaubt beim Training mehr Kraft zu entwickeln. Diese Wirkung trifft auch auf die Herzmuskulatur zu, weshalb es möglich ist, dass Taurin sowohl Ausdauer als auch Kraftleistung fördern kann. Taurin kann auch als Transportmolekül eingesetzt werden, da es in der Lage ist mehr Flüssigkeit in die Muskelzellen einzuschleusen. Dies kann das Muskelwachstum und die Leistungsfähigkeit positiv beeinflussen. Zudem liefert Taurin der Muskulatur einen gewissen Schutz gegen aggressive Substanzen.

Funktion

Taurin ist ein Abbauprodukt des Cysteins (eine Aminosäure), aber nicht direkt eine Aminosäure. Es wird im Körper auf natürliche Weise synthetisiert und ist sowohl am Muskel- als auch am Gehirnstoffwechsel beteiligt. Ferner hat es auch eine Funktion bei der Verstoffwechselung von Fettsäuren. Körperliche Belastung führt zu einem Sinken des Taurin- Spiegels in der Muskulatur, weshalb manche Forscher der Meinung sind, dass eine gezielte Zufuhr von Taurin vor und während des Trainings die Ausdauer und Kraftleistung verbessern kann. Diese Ansicht wird teilweise durch Forschungsberichte untermauert.

Dosierung

2-6g pro Tag verteilt auf 2 Einheiten, am besten morgens und vor dem Training.

Tyrosin

Wirkung

Um die Intensität im Training zu verbessern, sollte man morgens Tyrosin nehmen. Tyrosin hat einen sehr guten anregenden Effekt auf den Geist und den Körper und kann sowohl die Konzentrationsfähigkeit verbessern als auch die Fettverbrennung ankurbeln und den Appetit senken. Des weiteren verstärkt Tyrosin die Wirkung von Koffein, da Koffein die körpereigenen Tyrosinspeicher leert.

Funktion

Tyrosin wird im Stoffwechsel über mehrere Stufen in das Hormon Noradrenalin umgewandelt. Noradrenalin ist ein wichtiges Hormon und Botenstoff im Nervensystem. Es erhöht die Aufmerksamkeit und die Stoffwechselrate, was wiederum die Fettverbrennung anregt. Die meisten Fatburner versuchen auf die ein oder andere Weise die Wirkung von Noradrenalin zu imitieren. Die Umwandlung von Tyrosin zu Noradrenalin geht über die Zwischenstufe des sogenannten Dopamins, einer Substanz welche die Aufmerksamkeit und Konzentration während des Trainings verbessern kann.

Dosierung

1-2g am besten morgens auf nüchternen Magen nehmen. Oder 1-2g vor dem Training, falls man müde und abgeschlagen ist. Wer Einschlafproblemen hat, sollte Tyrosin nicht nach 15 Uhr nachmittags einsetzen.

Tryptophan

Wirkung

Tryptophan ist eine lebensnotwendige Aminosäure, d.h. Essentiell!!

Tryptophan kann als Serotoninvorläufer zu innerer Ausgeglichenheit, besserem Schlaf sowie dem Abbau von Depressionen und Angstzuständen führen. Tryptophan verbessert auch die Erholung von Belastungen (zB. Training) und anderen Stressfaktoren. Außerdem vermag es Kopfschmerzen, sowie Heißhunger zu verringern.

Funktion

L- Tryptophan kann als natürliche Einschlafhilfe, Anti-Depresiva eingesetzt werden. Sehr sinnvoll zB. wenn man abends im Bett liegt und zu aufgekratzt ist und nicht einschlafen kann, liefert diese Aminosäure einen wertvollen Beitrag beim „Runterfahren“ des Körpers....

Dosierung

1-2gr auf nüchternen Magen 60min vor dem Schlafengehen.

Arginin Nitrat

Was ist Arginin Nitrat?

 

Arginin Nitrat stellt eine weitere Evolutionsstufe bei der Entwicklung von Inhaltsstoffen dar, die den Pump und die Durchblutung durch eine Steigerung der Stickstoffoxydproduktion verstärken sollen. Aus chemischer Sicht stellt Arginin Nitrat eine Verbindung aus der Aminosäure L-Arginin und Salpetersäure (Nitric Acid) dar, die nach der Aufnahme im Körper in ein Arginin Molekül und ein Nitrat Molekül (NO3) zerfällt

Somit kombiniert Arginin Nitrat die Wirkstoffe Arginin und Nitrat, welche die körpereigene Stickstoffoxydproduktion über zwei unterschiedliche, voneinander unabhängige physiologische Pfadwege erhöhen können, in einem einzigen Molekül. Dieses Molekül besitzt somit die kombinierte Wirkung von sowohl Arginin als auch Nitrat, was es zu einem der effektivsten auf dem Markt erhältlichen Wirkstoffe zur Erhöhung de Stickstoffoxydspiegel macht.

 

Wie wirkt Arginin Nitrat?

Um die Wirkung von Arginin Nitrat besser verstehen zu können, ist es notwendig, die Wirkungsweise der beiden in diesem Molekül kombinierten Inhaltsstoffe Arginin und Nitrat zu kennen:

 

Arginin und der L-Arginin – Stickstoffoxyd Synthase - Stickstoffoxyd Pfadweg

Arginin, welches in Form von L-Arginin, Arginin Alpha-Ketoglutarat (Arginin AKK) und weiteren Varianten erhältlich ist, stellt den ersten bei Supplements zur Erhöhung der Stickstoffoxydproduktion verwendeten Wirkstoff dar. Arginin kann die Stickstoffoxydproduktion durch die Erhöhung der Produktion des Enzyms namens Endotheliale Stickstoffmonoxid-Synthase (kurz eNOS) steigern, welches in den Endothelialzellen in der innersten Schicht der Blutgefäße für die Produktion von Stickstoffoxyd verantwortlich ist. Gleichzeitig dient Arginin als Ausgangsprodukt (Substrat), das von diesem Enzym (eNOS) zur Produktion von Stickstoffoxyd benötigt wird. Dieser Pfadweg der Stickstoffoxydproduktion wird auch als L-Arginin – Stickstoffoxyd Synthase – Stickstoffoxyd (oder L-Arg-NOS-NO) Pfadweg bezeichnet.

 

Nitrat und der Nitrat – Nitrit – Stickstoffoxyd (oder NO3--NO2--NO) Pfadweg

Erst vor wenigen Jahren wurde entdeckt, dass auch Nitrate im Körper als Vorläuferstoff für die Stickstoffoxydproduktion dienen können. Hierfür wird ein bis dahin unbekannter Pfadweg für die Stickstoffoxydproduktion im menschlichen Körper verwendet, der als Nitrat – Nitrit – Stickstoffoxyd (oder NO3--NO2--NO) Pfadweg bezeichnet wird. Bei diesem Pfadweg wird über die Nahrung zugeführtes Nitrat (NO3) durch die Abspaltung eines Sauerstoffatoms zu Nitrit (NO2) reduziert wird, welches anschließend durch die Abspaltung eines weiteren Sauerstoffatoms in Stickstoffoxyd (NO) umgewandelt wird.

Es gibt eine ganze Reihe interessanter Studien, die die Effektivität einer Nitrat Supplementation und der hieraus resultierenden Stickstoffoxydproduktion bezüglich einer Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit und der Trainingsleistung  zeigen (2 - 9). Für Kraftsportler und Bodybuilder dürfte besonders interessant sein, dass einige Studien darüber hinaus explizit zeigen konnten, dass Nitrat eine längere Aufrechterhaltung der Kraftproduktion erlaubt (3, 10), was mit anderen Worten ausgedrückt bedeutet, dass Sie mehr Wiederholungen pro Trainingssatz ausführen können, um ein stärkeres Muskelwachstum anzuregen. Besonders erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang, dass es sich bei den meisten der zitierten Studien um aussagekräftige Humanstudien und nicht um mit Tieren durchgeführte Untersuchungen handelt.

Das Interessante am Nitrat – Nitrit – Stickstoffoxyd Pfadweg ist, dass er auch in Situationen, in denen der L-Arginin – Stickstoffoxyd Synthase – Stickstoffoxyd  Pfadweg signifikant beeinträchtigt wird, weiterhin effektiv Stickstoffoxyd produzieren kann. Solche Situationen umfassen z.B. einen Sauerstoffmangel und eine starke Übersäuerung des Gewebes, welche insbesondere bei einem hochintensiven Training mit Gewichten zustande kommen. Dieser Vorzug des Nitrat – Nitrit – Stickstoffoxyd Pfadweges beruht darauf, dass er Stickstoffoxyd sowohl über enzymatische als auch über nichtenzymatische Prozesse produzieren kann (11 – 14).

Da der Nitrat – Nitrit – Stickstoffoxyd (NO3--NO2--NO) Pfadweg und der L-Arginin – Stickstoffoxyd Synthase - Stickstoffoxyd (L-Arg-NOS-NO) Pfadweg völlig unabhängige und unterschiedliche Mechanismen und Substrate zur Produktion von Stickstoffoxyd nutzen, können sie sich nicht gegenseitig beeinträchtigen, was bedeutet, dass ihre Wirkungen zu 100% additiv sind. Mit anderen Worten ausgedrückt können beide Pfadwege gleichzeitig auf ihrem Maximallevel ablaufen, was in einer maximalen Stickstoffoxydproduktion resultiert.

Zusätzlich hierzu stellt die Verwendung unterschiedlicher Pfadwege sicher, dass die Stickstoffoxydspiegel unabhängig von der Art des Trainings und dem inneren Umfeld des Körpers signifikant erhöht bleiben und Sie weiterhin von allen Vorzügen erhöhter Stickstoffoxydspiegel profitieren können.

 

Welche Vorzüge besitzt Arginin Nitrat?

Die Vorzüge einer Arginin Nitrat Supplementation basieren mehr oder weniger vollständig auf der durch diese Verbindung erhöhten Stickstoffoxydproduktion im menschlichen Körper. Aus diesem Grund ist es als erstes notwendig zu wissen, was Stickstoffoxyd ist und welche Wirkungen es besitzt.

Bei Stickstoffoxyd handelt es sich um ein Gas mit der Summenformel NO, das aus einem Stickstoffatom und einem Sauerstoffatom besteht und deshalb auch als Stickstoffmonoxid bezeichnet wird. Dieses Gas wird unter anderem von den Zellen der innersten Schicht der Blutgefäße, die auch als Endothelialzellen bezeichnet werden, produziert und agiert im menschlichen Körper als Botenstoff, der im Zielgewebe bestimmte Reaktionen auslöst. Was die Adern angeht, bewirkt eine Erhöhung der Stickstoffoxydkonzentration eine Entspannung des glatten Muskelgewebes in den Wänden der Blutgefäße, was eine Weitung der Adern zur Folge hat. Durch diese Weitung steigt der Innendurchmesser der Adern, so dass mehr Blut mit weniger Widerstand durch die Adern fließen kann, was in einer besseren Durchblutung des Körpergewebes resultiert.

Eine der Auswirkungen einer durch höhere Stickstoffoxydspiegel gesteigerten Durchblutung ist ein spürbar stärkerer Pump während des Trainings. Das Gefühl eines besseren Pumps ist jedoch, auch wenn viele Trainierende dieses Gefühl lieben, nur ein nebensächlicher Aspekt. Viel interessanter ist die Tatsache, dass durch eine stärkere Durchblutung und die hiermit in Verbindung stehende temporäre Vergrößerung des Muskelvolumens die Faszie – ein eng miteinander verflochtenes Netzwerk aus hartem, faserartigem Gewebe, das sich eng und fest um die Muskeln wickelt und deren strukturelle Integrität aufrecht erhält – gedehnt wird. Die Faszie begrenzt den Platz, der dem Muskel für ein Wachstum zur Verfügung steht und eine wiederholte Dehnung der Faszie kann Studien zufolge das Muskelwachstum fördern (1).

Der Hauptvorteil einer verbesserten Durchblutung besteht jedoch darin, dass durch eine größere Menge an Blut, die in die Muskeln gelangt, auch mehr Sauerstoff, mehr Nährstoffe und mehr anabole Hormone zu den Muskeln transportiert werden, während gleichzeitig toxische Stoffwechselprodukte, die während intensiver Muskelanstrengungen entstehen und die die Leistungsfähigkeit der Muskeln beeinträchtigen können, schneller abtransportiert werden können.

Während des Trainings hat eine erhöhte Sauerstoff und Nährstoffzufuhr zur Folge, dass die Muskeln besser mit dem versorgt werden, was sie für eine optimale Funktion benötigen, was in einer höheren Leistungsfähigkeit und einem späteren Einsetzen der Erschöpfung während eines Trainingssatzes resultiert. Der gleichzeitig stattfindende schnellere Abtransport toxischer Stoffwechselprodukte trägt hierbei weiter zu einer länger anhaltenden Leistungsfähigkeit bei.

Zwischen den einzelnen Trainingssätzen beschleunigen dieselben Mechanismen die kurzfristige Erholung der Muskeln, so dass diese schneller wieder ihre maximale Leistungsfähigkeit für den nächsten Trainingssatz erreichen.

Nach dem Training resultiert die auf einer besseren Durchblutung basierende optimierte Versorgung der Muskeln mit Sauerstoff, Aminosäuren, Glukose und anabolen Hormonen während des kritischen anabolen Zeitfensters nach dem Training in einer schnelleren Regeneration der Muskulatur.

Zusammengefasst ermöglicht Arginin Nitrat durch eine Erhöhung der Stickstoffoxydproduktion also neben einer Verstärkung des Pumps und der anabolen Wirkung einer Dehnung der Faszie intensivere Trainingssätze mit mehr Wiederholungen, mehr intensive Trainingssätze innerhalb eines kürzeren Zeitraumes und eine bessere und schnellere Regeneration nach dem Training. Dies hat zur Folge, dass man innerhalb eines gegebenen Zeitraums durch häufigere und intensivere Trainingseinheiten öfter einen stärkeren Stimulus für ein Muskelwachstum generieren kann, was letztendlich in mehr Muskelmasse resultieren wird.

 

Referenzen:

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