Training

Aufrechterhaltung der Muskelmasse während des Fettabbaus
F: Was ist das beste Trainingsprogramm für den Muskelerhalt während einer Diät? Sollte man versuchen die Kraft aufrecht zu erhalten, während man das Volumen niedrig hält oder sollte man sich auf Hypertrophie konzentrieren, um die einzelnen Muskeln aufzupumpen?
A: Zuerst einmal wird ein Muskelabbau während einer Diät kein echtes Risiko darstellen, so lange Du nicht unter 9% Körperfettgehalt kommst.
Der Punkt ist, dass wenn Du hart genug trainierst und genug Protein zu Dir nimmst, kein Grund zur Sorge bezüglich eines Muskelabbaus besteht, bis Du so schlank bist oder nahe an diesen Körperfettanteil herankommst.
Du wirst vielleicht den Eindruck haben, dass Du Muskeln verlierst, weil Du Dich weniger muskulös fühlst und weniger muskulös aussiehst. Du neigst während einer Diät dazu Wasser, intramuskuläre Triglyzeride, Glykogen, usw. zu verlieren. Und unglücklicherweise wirst Du nicht so viel besser aussehen, bist Du wirklich schlank bist. Du wirst Dich also dünner fühlen, ohne deutlich muskulöser auszusehen.<p< Und aufgrund des Wasserverlustes kann auch Deine Kraft abnehmen, was insbesondere bei schweren Mehrgelenksübungen (hauptsächlich Druckübungen) gilt. Es ist leicht dies als einen Muskelverlust zu interpretieren, aber in den meisten Fällen ist dies nicht der Fall.
Der Kortisolfaktor
Der Hauptgrund dafür, dass Du während Du hart trainierst Muskeln verlieren könntest, ist die Überproduktion von Kortisol. Kortisol ist als Stresshormon bekannt, weil es während Phasen des Stresses ausgeschüttet wird. Training ist Stress. Und selbiges gilt für eine unzureichende Nahrungszufuhr.
Die zwei Schlüsselrollen von Kortisol sind folgende:
- Die Mobilisierung gespeicherter Energie (Körperfett, Muskelglykogen, Aminosäuren aus dem Muskelgewebe), um Dir Energie für Deine Trainingseinheiten zu liefern.
- Eine Erhöhung der Blutzuckerspiegel, wenn diese zu stark abfallen, wenn Du Kalorien oder Kohlenhydrate reduzierst.
Eine chronische und exzessive Erhöhung der Kortisolspiegel ist der Hauptgrund für einen Verlust von Muskelmasse, da dieses Szenario direkt einen Abbau von Muskelgewebe anregt. Es verlangsamt außerdem die Muskelreparatur und den Wiederaufbau von Muskelgewebe nach dem Training, indem es die Funktion des Immunsystems hemmt (welches am Muskelwachstum beteiligt ist) und die Menge Deiner Muskelmasse durch eine Erhöhung von der Myostatinspiegel limitiert. (Myostatin ist ein Protein, das kontrolliert, wie viel Muskelmasse Dein Körper aufbauen kann, wobei mehr Myostatin weniger Muskeln bedeutet).
Die Funktion von Kortisol während einer Trainingseinheit besteht darin, Energie zu mobilisieren, so dass den Muskeln ausreichend Energie zur Verfügung steht. Je höher Dein Trainingsvolumen pro Trainingseinheit ist, desto mehr Kortisol wird Dein Körper produzieren, das ist der Grund dafür, dass bei steroidfreien Trainierenden eine Erhöhung des Trainingsvolumens bei gleichzeitiger Reduzierung der Kalorienzufuhr während einer Diät zu einem Muskelabbau führen kann.
„Aber Bodybuilding Gurus empfehlen doch, dass Du eine Tonne an Volumen absolvierst, um Fett zu verbrennen.“
Nun ja, wenn Du Steroide verwendest, dann wird dies funktionieren, da Steroide Dich vor den muskelabbauenden Wirkungen von Kortisol schützen werden. Wenn Du jedoch ein steroidfreier Trainierender bist, dann ist eine Verwendung Deiner Trainingseinheiten um mehr Kalorien zu verbrennen einer der besten Wege Muskeln zu verlieren.
Wiederholungsbereiche und Fettabbau
Ich bin nicht gegen hohe Wiederholungsbereiche für einen Abbau von Fett. Sätze die 40 bis 70 Sekunden lang sind können effektiv sein, wenn es die Verhinderung eines Muskelabbaus während der Diät geht. Diese leichteren Sätze verursachen nicht so viele Muskelschäden und es ist leichter, sich von diesen zu erholen.
Das ist außerdem die Satzdauer, bei der es zur stärksten Ausschüttung von Milchsäure kommt, welche selbst anabol wirkt – sie kann dabei helfen die bestehende Muskelmasse aufrecht zu erhalten. Die Verwendung von etwas Laktattraining in Kombination mit etwas schwererem Training stellt die beste Kombination zur Aufrechterhaltung der Muskelmasse dar, da beide Trainingsarten unterschiedliche Stimuli liefern, die es einfacher machen werden, Muskeln aufrecht zu erhalten oder sogar aufzubauen.
Der Schlüssel besteht darin, das Gesamtvolumen niedrig und die Gesamtfrequenz hoch zu halten:
- Volumen wird die Kortisolspiegel hoch halten, was das Risiko für einen Muskelverlust erhöht.
- Eine höhere Frequenz wird dabei helfen, die bestehende Muskelmasse über eine häufigere Anregung der Proteinsynthese (Muskelwachstum) aufrecht zu erhalten.
Durchbrechen eines Plateaus beim Schulterdrücken
F: Was ist der häufigste Grund für ein Plateau bei stehendem Langhantel Schulterdrücken und wie kann man es durchbrechen?
A: Der offensichtlichste Grund ist, dass diese Übung im Vergleich zu Bankdrücken und anderen Druckübungen zu wenig trainiert wird.
Du solltest dazu in der Lage sein, 60% Deines Maximalgewichts bei Bankdrücken bei Schulterdrücken stehend verwenden zu können – beides natürlich in guter Form ohne Abfälschen. Wenn Du beim Bankdrücken das minimale Machogewicht von 140 Kilo drückst bedeutet dies, dass Du beim Schulterdrücken mindestens 85 Kilo in guter Form über den Kopf nach oben drücken solltest.
Jemand, der als stark beim Schulterdrücken angesehen wird, muss dazu in der Lage sein, mindestens sein Körpergewicht zu drücken. Dies schaffen jedoch nur wenige Menschen, da dieser alte Standard definiert wurde, als Schulterdrücken – und nicht Bankdrücken – noch die primäre Oberkörperübung war.
Und was haben die Leute gemacht, als Schulterdrücken stehend noch die primäre Oberkörperübung war? Sie haben das getan, was die meisten Jungs heute mit dem Bankdrücken machen: sie haben es häufiger und härter als andere Übungen trainiert.
Wenn Du also Deine Leistungen beim Schulterdrücken steigern willst, dann besteht meine erste Empfehlung darin, diese Übung öfter zu trainieren.
Hier ist ein grundlegendes Tutorium:
Die meisten Menschen sind technisch nicht effizient wenn es darum geht, ein Gewicht über ihrem Kopf nach oben zu drücken. Und als Resultat hiervon sind sie nicht gut darin, ihre volle Kraft bei dieser Übung zu zeigen.
Wenn Du wirklich gut bei dieser Übung sein willst, dann solltest Du sie dreimal pro Woche trainieren. Eine der Trainingseinheiten sollte sich ausschließlich auf Schulterdrücken konzentrieren und würde aus schwerem Schulterdrücken und unterstützenden Übungen für das Schulterdrücken bestehen. Die anderen beiden Trainingseinheiten sollten aus technischem Training für das Drücken, gefolgt von Deinem regulären Training bestehen. Es ist wichtig, dass Du Dein Bankdrücken eine Zeit lang reduzierst, wenn Du versuchst Deine Leistungen beim Schulterdrücken zu steigern.
Tag 1 - Technik
A. Schulterdrücken stehend
- Woche 1: 5 x 5 mit 70%
- Woche 2: 4 x 5 mit 70%, 2 x 3 mit 80%
- Woche 3: 3 x 5 mit 70%, 3 x 3 mit 80%
- Woche 4: 2 x 5 mit 70%, 4 x 3 mit 80%
- Woche 5: 5 x 3 mit 80%, 1 x 5 mit 70%
- Woche 6: 6 x 3 mit 80%, 1 x 1 mit 85%
- Woche 7: 5 x 3 mit 80%, 2 x 1 mit 85%
- Woche 8: 4 x 3 mit 80%, 3 x 1 mit 85%
- Woche 9: 3 x 3 mit 80%, 4 x 1 mit 85%
- Woche 10: 2 x 3 mit 80%, 5 x 1 mit 85%
- Woche 11: 6 x 1 mit 85%, 1 x 3 mit 80%
- Woche 12: 7 x 1 mit 85%
Führe danach Dein reguläres Training aus
Tag 2 - schwer
A. Schulterdrücken stehend
- Woche 1: 1 x 5 mit 70%, 1 x 5 mit 80% 1 x maximale Anzahl Wdh. mit 85% (ziele auf 5 Wdh. ab)
- Woche 2: 1 x 3 mit 75%, 1 x 3 mit 85%, 1 x maximale Anzahl Wdh. mit 90% (ziele auf 3 Wdh. ab)
- Woche 3: 1 x 3 mit 75%, 1 x 3 mit 85%, 1 x 1 mit 90%, 1 x maximale Anzahl Wdh. mit 95%
- Woche 4: Arbeite Dich auf eine technisch solide Einzelwiederholung hoch (verwende dieses Gewicht, um das prozentuale Gewicht bei allen Trainingseinheiten der nächsten 4 Wochen zu berechnen.)
- Woche 5: 1 x 5 mit 70%, 1 x 5 mit 80% 1 x maximale Anzahl Wdh. mit 85% (ziele auf 5 Wdh. ab)
- Woche 6: 1 x 3 mit 75%, 1 x 3 mit 85%, 1 x maximale Anzahl Wdh. mit 90% (ziele auf 3 Wdh. ab)
- Woche 7: 1 x 3 mit 75%, 1 x 3 mit 85%, 1 x 1 mit 90%, 1 x maximale Anzahl Wdh. mit 95%
- Woche 8: Arbeite Dich auf eine technisch solide Einzelwiederholung hoch (verwende dieses Gewicht, um das prozentuale Gewicht bei allen Trainingseinheiten der nächsten 4 Wochen zu berechnen.)
- Woche 9: 1 x 5 mit 70%, 1 x 5 mit 80% 1 x maximale Anzahl Wdh. mit 85% (ziele auf 5 Wdh. ab)
- Woche 10: 1 x 3 mit 75%, 1 x 3 mit 85%, 1 x maximale Anzahl Wdh. mit 90% (ziele auf 3 Wdh. ab)
- Woche 11 1 x 3 mit 75%, 1 x 3 mit 85%, 1 x 1 mit 90%, 1 x maximale Anzahl Wdh. mit 95%
- Woche 12: Arbeite Dich auf eine technisch solide Einzelwiederholung hoch (verwende dieses Gewicht, um das prozentuale Gewicht bei allen Trainingseinheiten der nächsten 4 Wochen zu berechnen.)
B. Unterstützungsübungen für Schulterdrücken
Hier wählst Du eine Basisübung aus, um den Schwachpunkt bei Deinem Schulterdrücken zu stärken. Verwende diese Tabelle, um Dir dabei zu helfen, die richtige Übung zu wählen:
|
Schwachpunkt |
Ursache |
Mögliche Unterstützungsübungen |
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Beginn vom Schlüsselbein |
Vordere Schultermuskeln und/oder oberer Brustmuskelkopf |
Schrägbankdrücken mit einem Winkel von 60 bis 75 Grad |
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Nasenhöhe |
Externe Schulterrotatoren |
Cuban Presses oder Sitzendes Umsetzen und Drücken mit Kurzhanteln |
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Stirnhöhe |
Seitliche oder hintere Schultermuskeln |
Bradford Presses oder Arnold Presses |
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Höchster Punkt der Bewegung |
Langer Trizepskopf, Schulterinstabilität oder mangelnde Beweglichkeit |
Teilwiederholungen Schulterdrücken über das obere Drittel des Bewegungsraumes, Push Presses oder Schulterdrücken stehend mit hängender Bänder Technik.
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Ändere die Unterstützungsübung alle 4 Wochen. Trainiere in einem Wiederholungsbereich von 4 bis 6 Wiederholungen. Versuche das Gewicht zu steigern, aber nicht auf Kosten der Form.
C. Vertikale Zugübung
An dieser Stelle führst Du eine vertikale Zugübung mit einem Wiederholungsbereich von 6 bis 8 Waus, wobei Du Dich auf eine Bewegung über den vollen Bewegungsraum, vollständige Kontrolle und die Geist-Muskel Verbindung konzentrierst. Führe 3 bis 5 Sätze aus.
D. Eine Isolationsübung für eine in ihrer Entwicklung zurückhängende Muskelgruppe (siehe Tabelle)
Tag 3 – Technik
A. Military Press
- Woche 1: 8 x 3 mit 65%
- Woche 2: 10 x 2 mit 70%
- Woche 3: 12 x 1 mit 75%
- Woche 4: 3 x 3 mit 65%
- Woche 5: 8 x 3 mit 65% (neues Gewicht basierend auf dem 1 RM Gewicht von Trainingseinheit 2)
- Woche 6: 10 x 2 mit 70%
- Woche 7: 12 x 1 mit 75%
- Woche 8: 3 x 3 mit 65%
- Woche 9: 8 x 3 mit 65% (neues Gewicht basierend auf dem 1 RM Gewicht von Trainingseinheit 2)
- Woche 10: 10 x 2 mit 70%
- Woche 11: 12 x 1 mit 75%
- Woche 12: 3 x 3 mit 65%
Führe danach Deine reguläre Trainingseinheit aus
Geist-Muskel Verbindung vs. mehr Gewicht
F: Wenn Du das Gewicht bei einer Übung erhöhen kannst, aber aufhörst den Zielmuskel mit gesteigerten Gewicht arbeiten zu fühlen, ist es dann besser beim gleichen Gewicht zu bleiben und die Geist-Muskel Verbindung zu spüren? Mein Ziel ist Hypertrophie.
A: Das ist eine hervorragende Frage und die Antwort hängt von der Übung und dem Zweck der Übung ab.
Wenn Hypertrophie Dein Ziel ist, ist eine Aufrechterhaltung einer guten Geist-Muskel Verbindung mit dem Zielmuskel wichtiger, als bei jemandem, der auf Kraft trainiert und für den das primäre Ziel darin besteht, ein Gewicht von A nach B zu bewegen.
Training für Kraft
Selbst im Fall eines Trainierenden, der auf Kraft trainiert kann den richtigen Muskel nicht zu spüren ein Zeichen dafür sein, dass andere Muskeln kompensieren und nicht die richtigen Muskeln die Arbeit verrichten.
Wenn ich jemanden trainiere, dessen Ziel eine Steigerung der Kraft ist, bin ich bei der Hauptübung der Trainingseinheit etwas großzügiger, wenn es darum geht es dem Trainierenden zu erlauben etwas weniger zu spüren, ABER wenn er das Gewicht mehr in den Gelenken als in den Muskeln spürt, dann reduziere ich das Gewicht.
Bei Unterstützungsübungen erhöhe ich das Gewicht nicht, wenn das Gefühl verloren geht, weil der Zweck von unterstützenden Übungen darin besteht, Schwachpunkte auszuräumen. Ein Verlust des Gefühls im Zielmuskel ist normalerweise ein Zeichen für eine Kompensation, was bedeutet, dass die Übung den Schwachpunkt, den ich auszuräumen versuche, nicht optimal adressiert.
Training für Muskelmasse
Wenn Du für einen Aufbau von Muskelmasse trainierst, dann ist es noch wichtiger den Zielmuskel zu fühlen. Eine Studie von Dr. Brad Schoenfeld and Dr. Bret Contreras hat kürzlich gezeigt, dass die Hypertrophiereaktion stärker ausfällt, wenn die Geist-Muskel Verbindung besser ist (1).
Ich möchte jedoch eine Einschränkung erwähnen. Dr. Nick Winkelmann, der Leiter des Teams für sportliche Leistungsfähigkeit & Wissenschaft der irischen Rugby Football Union hat gezeigt, dass wenn es um Leistungen und komplexe Bewegungen geht, externe Anhaltspunkte und Fokus besser als interne Anhaltspunkte und Fokus sind.
Dies bedeutet, dass es bei der Ausführung einer Mehrgelenksübung (Bankdrücken, Olympische Gewichtheberübungen, Schulterdrücken stehend, Klimmzügen, usw.) besser ist, einen externen Fokus zu haben. Externer Fokus bedeutet, dass Du Deinen Körper in Relation mit Deiner Umgebung setzt, um den gesamten Körper das das Richtige tun zu lassen.
Hier sind einige Beispiele:
Bei rumänischem Kreuzheben:
- Denke nicht an die Belastung der Beinbeuger (interner Fokus)
- Denke daran, deinen Gluteus zur Wand hinter Dir zu bewegen (externer Fokus)
Bei Power Cleans:
- Denke nicht darüber nach, Deine Waden und Deinen Trapezius zu kontrahieren (interner Fokus)
- Konzentriere Dich darauf, den Boden explosiv wegzudrücken (externer Fokus) – oder stelle Dir vor, Du wolltest die Decke mit Deinem Kopf treffen
Beim Bankdrücken:
- Denke nicht darüber nach, Deine Schulterblätter zusammenzuziehen (interner Fokus)
- Stelle Dir vor, Du würdest die Stange auseinanderdrücken oder Dich selbst in die Bank drücken (externer Fokus)
Bei Kniebeugen:
- Denke nicht darüber nach, Deine Knie nach außen zu drücken (interner Fokus)
- Stelle Dir vor, du würdest Deine Füße in den Boden rammen (externer Fokus)
Bei Isolationsübungen und Maschinenübungen solltest Du einen internen Fokus haben – konzentriere Dich darauf, den Zielmuskel hart anzuspannen. Bei Mehrgelenksübungen mit freien Gewichten solltest Du hingegen einen externen Fokus haben.
Bei Kniebeugen, Bankdrücken oder rumänischem Kreuzheben wirst Du die Übung richtig fühlen, wenn Du Dich auf eine optimale Bewegungsmechanik – d.h. perfekte Technik – konzentrierst. Wenn Du die großen Übungen nicht mehr richtig spürst (Du beginnst die Übung in Deinen Gelenken zu spüren und wirst instabil), dann ist das Gewicht für Deinen Grad an technischer Perfektion zu schwer.
Eine Isolationsübung oder Maschinenübung zu fühlen ist nicht dasselbe wie eine Mehrgelenksübung mit freien Gewichten zu fühlen. Beim Fühlen einer Isolationsübung dreht sich alles darum, die Geist-Muskel Verbindung mit einem einzelnen Muskel zu maximieren.
Bei einer Mehrgelenksübung dreht sich alles darum, die Last bestmöglich auf die beteiligten Muskeln zu verteilen. Du wirst vielleicht nicht dieselbe direkte Spannung in einem Muskel spüren, aber die Übung sollte sich einfach gut anfühlen.
Zusammenfassung
- Wenn Du bei Isolationsübungen oder Maschinenübungen etwas Deiner Geist-Muskel Verbindung verlierst, dann reduziere das Gewicht.
- Reduziere bei Mehrgelenksübungen mit freien Gewichten nur dann das Gewicht, wenn Deine Technik nachlässt oder wenn Du das Gewicht mehr in Deinen Gelenken als in Deinen Muskeln spürst.
Referenz:
- Schoenfeld, Attentional focus for maximizing muscle development. Strength & Conditioning Journal 38(01):1, February 2016
Quelle: https://www.t-nation.com/training/question-of-strength-51, https://www.t-nation.com/training/question-of-strength-52
Von Christian Thibaudeau

Riesige Unterarme. Ein Handschlag, der Stahl zusammendrücken kann. Warum sieht man so etwas heute zutage so selten? Wahrscheinlich deshalb, weil die meisten Trainierenden ihr Unterarmtraining vernachlässigen.
Es ist verständlich. Direktes Unterarmtraining ist schmerzhaft und langweilig und es wird auch häufig als Nachklatsch am Ende einer Trainingseinheit ausgeführt, wenn Du bereits erschöpft bist. Aber was wäre, wenn es eine Übung gäbe, die es Dir erlauben würde, ernsthafte Masse an den Unterarmen aufzubauen, während Du gleichzeitig Deine Bizeps aufbaust? Nun, es gibt eine solche Übung.
Zottman Curls
https://www.youtube.com/watch?v=wrjEdVZrkhk
- Greife ein Paar Kurzhanteln unter Verwendung eines daumenlosen Griffs.
- Beginne mit einem Untergriff mit nach oben zeigenden Handflächen.
- Beginne Die Übung mit einer Curlbewegung wie bei regulären Bizepscurls.
- Spanne Deine Bizeps in der höchsten Position bewusst für 1 bis 2 Sekunden an, bevor Du Deine Handgelenke und Unterarme drehst, so dass Deine Handflächen nach unten zeigen.
- Senke das Gewicht ab, bis Deine Bizeps und Unterarme vollständig gestreckt sind.
Wie funktioniert diese Übung?
Indem Du Zottman Curls wie gewöhnliche Kurzhantelcurls beginnst, bist Du dazu in der Lage ein Gewicht zu verwenden, das viel schwerer als das Gewicht ausfällt, das Du normalerweise bei reversen Curls verwenden könntest. Indem Du Deine Handgelenke und Unterarme am höchsten Punkt der Bewegung drehst, verlagerst Du die Belastung auf Deine Unterarme und überlastest auch die letzte Muskelfaser Deiner Unterarme mit einer schweren, langsamen exzentrischen Wiederholung.
Eine enorme Kontraktion Deiner Bizeps plus eine exzentrische Überladung Deiner Unterarme? Willkommen beim Besten aus zwei Welten.
Sätze und Wiederholungem
Zottman Curls sind in bestimmten Satz- und Wiederholungsbereichen am effektivsten. Führe entweder 3 bis 4 Sätze a 8 bis 10 Wiederholungen pro Satz oder 2 bis 3 Sätze mit 20 bis 30 Wiederholungen aus.
Innerhalb Deiner Trainingseinheiten dienen Zottman Curls als exzellente Übung zu Anfang des Trainings, um die Durchblutung Deiner Arme zu verbessern und Deine Ellenbogenflexoren aufzuwärmen. Als Alternative kannst Du sie am Ende Deiner Trainingseinheit als Abschlussübung mit hohen Wiederholungszahlen ausführen, um Deine Arme mit Blut zu füllen und einen massiven Pump zu erreichen.
Tipp: Führe Beinstrecken im Stehen anstatt sitzend aus
Die meisten Standard Beinübungen ignorieren einen sehr wichtigen Teil des Quadrizeps. Hier ist ein Weg diesen zu adressieren, um stärkere Beine aufzubauen.
Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-dump-the-seated-leg-extension-do-this-instead
Von Tyler Thomas
Die Beinübungen die Du ausführst weisen eine klaffende Lücke auf. Ja, Kniebeugen, Ausfallschritte und insbesondere Beinstrecken lassen einen sehr gut sichtbaren Muskel außen vor: den Rectus femoris.
Der Rectus femoris ist der große Muskel, den Du in der Mitte der Oberschenkel sehen kannst. Anders als der Rest der Oberschenkelmuskeln, die nur eine Aufgabe besitzen – die Streckung des Knies – besitzt der Rectus femoris weitere Aufgaben: Hüftflexion (alle Bewegungen, bei denen die Hüfte Ober- und Unterkörper näher zusammen bringen) und ein nach vorne Kippen des Beckens.
Die Tatsache, dass der Rectus femoris zwei Extraaufgaben zu erfüllen hat bedeutet, dass er anders als der Rest der Oberschenkelmuskeln trainiert werden muss. Deine beste Option um den Rectus femoris richtig zu trainieren, besteht in der Ausführung von Beinstrecken in einer stehenden Position.
Beinstrecken stehend
https://www.youtube.com/watch?v=imZN-OSa_bQ
- Der Schlüssel zur korrekten Ausführung dieser Übung besteht darin etwas zu finden, an dem Du Dich festhalten kannst. Sobald die Gewichte schwerer werden, wird die Balance zu einem Problem werden. Wenn Du keine fest verankerte Stange vor Deinem Kabelzug hast, kannst Du Dich auch an einer anderen Person festhalten.
- Um das Gewicht in die richtige Position zu bringen, musst Du das Gewicht aus dem Kabelzug ziehen und dich darauf stellen. Nachdem Du Deinem Fuß auf dem Seil hast, kannst Du die Manschette um Deinen Fuß legen.
- Platziere die untere Rolle des Kabelzuges ungefähr auf Höhe Deines Gesäßes. Eine höhere oder niedrigere Position wird den Bewegungsraum reduzieren.
Sätze und Wiederholungen
Der Rectus femoris ist ein schnell kontrahierender Muskel was bedeutet, dass er seine Energie recht schnell verbraucht. Halte die Wiederholungszahlen zwischen 4 und 8 und die Anzahl der Sätze pro Woche zwischen 3 und 6.
Warum bedeuten die zwei Extrafunktionen, dass der Rectus femoris anders trainiert werden muss?
Es gibt ein Konzept, das als Länge-Spannung Beziehung bekannt ist. Muskeln, die an zwei gelenken ziehen, werden als „bi-artikulat“ bezeichnet. Da sie an zwei Gelenken ansetzen, besitzen diese Muskeln mehrere Aufgaben, aber sie sind nicht besonders gut multitaskingfähig.
Du kannst Dir dies wie folgt vorstellen: Du kannst gleichzeitig fernsehen und Deiner Freundin zuhörten, während sie Dir von ihrem Tag erzählt, aber Du kannst keines von beiden besonders gut tun. Du musst Dir eins von beidem aussuchen: Deiner Freundin zuhören oder fernsehen. Bei Deinen biartikularen Muskeln musst Du dasselbe tun: such Dir eine Aufgabe aus.
Erinnere Dich daran, dass der rectus femoris für Hüftflexion und Kniestreckung verantwortlich ist. Die meisten Beinübungen inklusive Kniebeugen und Ausfallschritte umfassen eine Hüftflexion. Wenn Deine Hüfte bereits gebeugt ist, dann kann Dein Recus femoris seine Aufgabe der Streckung des Knies nicht richtig ausführen.
Zumindest bei Kniebeugen und Ausfallschritten wird Deine Hüfte gestreckt, wenn Du das Gewicht nach oben bewegst. Da sich Deine Hüfte bei Beinstrecken in einer sitzenden Position in einer gebeugten Position befindet, ist diese Übung noch schlechter für Deinen Rectus femoris als Kniebeugen und Ausfallschritte. Die natürliche Lösung für dieses Problem besteht darin Beinstrecken in einer Position auszuführen, in der Deine Hüfte bereits gestreckt ist, oder während Du aufrecht stehst.
Was ist mit Sissy Kniebeugen? Sind diese technisch gesehen nicht eine Variante des stehenden Beinstreckens?
https://www.youtube.com/watch?v=e8QV0xs-WGo
Ja, klassische Sissy Kniebeugen stellen eine Variation des Beinstreckens dar, bei der die Hüfte gestreckt ist. Beinstecken stehend ist jedoch aus mehreren Gründen eine bessere Option. Bei Beinstrecken stehend kannst Du leichter das Gewicht verändern, um die Übung leichter oder schwerer zu machen, was bei Sissy Kniebeigen nicht ganz so einfach ist.
Bei Sissy Kniebeugen ist der Bewegungsraum zwar etwas größer, wenn die Waden die Beinbeuger berühren. Aufgrund der Vorwärtsbewegung der Knie und des Abhebens der Fersen vom Boden belasteten Sissy Kniebeugen die Knie jedoch deutlich stärker.
Tipp: Wenn das Leben hart wird, dann arbeite hart
Erfolgreiche Kraftsportler finden Zuversicht und Selbstvertrauen in Disziplin. Hier ist das, was Du von ihnen lernen kannst.
Quelle: https://www.t-nation.com/powerful-words/tip-when-life-gets-hard-work-hard
Von Dani Shugart
Einige Trainierende sind unerbittlich. Sie wissen was sie wollen, machen Pläne, um dies zu erreichen und befolgen diese Pläne immer. Sie scheinen ihre Leidenschaft für ihr Training nie zu verlieren und befinden sich immer in der Spur. Kurz gesagt erzielen sie Resultate.
Aber was unterscheidet die Unerbittlichen von denen, die aufgeben? Hier ist eines dieser Dinge: sie sind diszipliniert. Sie fühlen sich in der Vertrautheit einer körperlichen Herausforderung wohl.
Machst Du harte Zeiten durch? Das ist exakt die Situation, in der erfolgreiche Kraftsportler trainieren. Anstatt in Frustration zu versinken oder zu warten, dass diese Zeiten vorübergehen, kanalisieren sie ihre Energie auf etwas Produktives. Und indem sie dies tun, ernten sie die Belohnung: Ein stärkerer Wille, ein besserer Körper und einen gut erledigten Job.
Lichte den Nebel
Eine stressige Karriere, gesellschaftliche Dramen, tragische Verluste, Umzüge, Scheidungen oder einfach nu rein vages Gefühl der Unzulänglichkeit – es gibt nicht vieles, was eine unerbittliche Person aus der Spur werfen kann. Sie schwitzen, sie strengen sich an, sie treiben sich an, die kommen außer Atem und sie konzentrieren sich. Und wenn alles vorüber ist, haben sie den Kopf so weit frei bekommen, dass die optimistischere Seite von dem sehen, mit dem sie konfrontiert sind.
Schwache Menschen sind süchtig nach ihrer Opferrolle
Hart zu arbeiten, wenn das Leben schwer wird, macht Menschen widerstandsfähiger. Im Angesicht von Schwierigkeiten zu jammern, in Selbstmitleid zu versinken und andere verantwortlich zu machen macht Menschen von ihrer Opferrolle abhängig. Diese Einstellung der Schwäche kann sich wie Krebs ausbreiten. Sie verursacht eine erlernte Hilflosigkeit.
Wenn das Leben hart wird, dann arbeite hart. Kämpfe dagegen an, tritt Dir selbst in den Hintern, bevor jemand anderes eine Chance dazu hat – hierdurch wirst Du ihnen ihre Kraft stehlen. Kannst Du Dir ein besseres Heilmittel vorstellen, wenn Du Dich aufgrund der Umstände hilflos fühlst?
Sobald sich der Staub bei schweren Problemen lichtet, werden es unerbittliche Menschen leichter finden, zukünftige Probleme zu überwinden. Ihre innere Stimme sagt ihnen, dass Ihre Kraft, wenn sie die Disziplin hatten, diese harten Zeiten durchzustehen, nicht nachlassen darf, wenn das Leben wieder leichter wird.
Tauche in Dein Training ein
Wende Deine Arbeitsauffassung auf Deine Trainingseinheiten an. Gib niemandem die Gelegenheit Dich als faul, abgelenkt, ineffizient oder schwach anzusehen…und gib auch Dir nicht die Gelegenheit hierzu. Akzeptiere den Arbeitsteil Deiner Trainingseinheit.
Kein „mache Training zu etwas, das so viel Spaß macht, dass Du nicht mehr weißt, dass es Training ist“ Müll. Training ist Arbeit. Es ist hart und es zahlt sich jedes Mal aus. Trainingseinheiten müssen kein Herumgehupfe, Hula-Hoop oder Zumba sein, um Spaß zu machen.
Trainingseinheiten die Spaß machen bestehen aus persönlichen Bestleistungen, Muskelpump, brutaler Zeit unter Spannung, blutigen Schienbeinen und Schwielen. Werde hart und etwas Interessantes wird passieren: Dein Leben wird einfacher werden.
Tipp: Probiere Blood Flow Restriction Training aus
Diese bei hardcore Bodybuildern beliebte Trainingsmethode kann auf für ein Rehatraining verwendet werden
Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-try-blood-flow-restriction-training
Von Dr John Rusin | 06/13/16
Blood Flow Restriction (BFR) Training hat bei vielen hardcore Bodybuildern einen hohen Grad an Beliebtheit erreicht. Aber da Muskelform und Funktion unabhängig von der beabsichtigen Verwendung im Grunde genommen immer dasselbe sind, wurden auch Reha Zentren, die bei ihren Patienten dieselben Ziele verfolgen, auf BFR Training aufmerksam.
Durch ein Abbinden eines Muskelbereichs mit Bändern, Bandagen oder Manschetten mit etwa 7/10 der empfundenen maximalen Straffheit kann ein Widerstandstraining mit Bruchteilen der externen Last (20 bis 40% des 1RM Gewichts) ausgeführt werden. Höhere Satz und Wiederholungsbereiche werde dann ein hoch anaboles Umfeld schaffen, das perfekt für eine Zunahme an Kraft und ein Muskelwachstum ist.
Blood Flow Restriction Training (BFR)
Der aufregendste Aspekt von BFR ist die Möglichkeit Muskelgewebe in in ihrer Entwicklung zurückhängenden Bereichen aufzubauen, während gleichzeitig die Belastung der Gelenke und die Scherkräfte, die bei einer Verwendung maximaler Gewichte unvermeidlich sind, minimiert werden.
Arbeit mit weniger Gewicht auszuführen bedeutet weniger Belastung der Gelenke, während gleichzeitig der stoffwechseltechnische Stress der lokalen Umgebung maximiert wird.
Hiermit kannst Du zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und aus diesem Grund priorisiere ich diese Art des Trainings nicht nur zu Rehazwecken, sondern auch für ein Leistungstraining und Trainingsprogramme zur Verbesserung des muskulären Erscheinungsbildes – d.h. Training um nackt gut auszusehen.
Tipp: Beende was Du begonnen hast
Manchmal schlägt Broscience wissenschaftliche Studien. Hier ist der Grund dafür und was Du tun musst, um besser zu werden.
Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-finish-what-you-start
Von Paul Carter
Fakt: Erfolgreiche, erfahrene Trainierende beenden ihre Programme und lernen von den resultaten Es gibt im Englischen ein Sprichwort, was übersetzt in etwa so lautet: “Du verlierst nie. Entweder Du gewinnst oder Du lernst.“ Dasselbe kann man auch über Trainings- und Ernährungsprogramme sagen. Siehe einen Plan nicht als erfolglos an, sondern siehe ihn als lehrreiche Erfahrung an. Das ist das, was erfolgreiche Trainierende tun.
Hier liegt der Hase im Pfeffer. Du musst ein Trainings- oder Ernährungsprogramm abschließen um zu verstehen, was es für Dich tut. Selbst wenn dies als kontraproduktiver Prozess endet, wirst Du hieraus lernen und letztendlich wachsen. Diese Erfahrung ist bei Training und Ernährung von unschätzbarem Wert. Sie zeigt Dir, was für Dich am besten funktioniert.
Du kannst Studie für Studie zitieren, aber wenn Du niemals eine Trainingstechnik, ein Programm oder einen Ernährungsplan lange genug ausführst um zu wissen, wie er bei Dir wirkt, dann kannst Du niemals aus Erfahrung sagen, wie gut oder schlecht dies bei Dir funktioniert.
Warum „Broscience“ häufig funktioniert
Eine randomisierte Doppelblindstudie, die in einem kontrollierten Umfeld durchgeführt wurde, bei dem Probanden sechs Wochen lang nicht telefonieren können, während sie nur Äpfel und Brokkoli essen, ist nicht das echte Leben. Das echte Leben besitzt ein menschliches Element und das bedeutet, dass unterschiedliche Methoden für unterschiedliche Menschen zu unterschiedlichen Zeiten funktionieren werden. Das ist der Grund dafür, dass eine Broscience Methode, die aller Wissenschaft zu widersprechen scheint, häufig unabhängig davon, was Studien sagen, sehr gut funktionieren kann.
Dein eigenes „n=1“ Ergebnis ist das, was zählt. Aber Du wirst nie Resultate sehen, wenn Du den Prozess nicht bis zum Ende zulässt. Beende zuerst das Programm. Beende Deine verdammte Diät. Halt die Klappe und lerne etwas.
Ich habe einmal einen Sommer mit einem Trainingsprogramm verbracht, be idem ich an drei Tagen pro Woche trainierte. Es basoerte auf Methoden des bulgarischen olympischen Gewichtshebens und ja, es gab keinen Grund dafür, dass ich es hätte ausführen sollen. Aber ich habe es durchgezogen. Am Ende des Programmes war ich körperlich erschlagen, hatte keinerlei Fortschritte erzielt und in einigen Bereichen sogar Rückschritte gemacht. Aber ich hatte Erfahrungen gesammelt.
Die Lektion
Niemand ist beim Training mit Gewichten dadurch besser geworden, das er im Internet diskutiert hat. Sicher, führe Deine Recherchen durch, aber vergiss nicht Dich unter die Stange zu legen und Erfahrungen zu sammeln. Experimentiere mit Ernährungsplänen. Befolge sie bis zum Ende, lerne und wende das erlangte Wissen auf zukünftige Programme und Ernährungspläne an. Auf lange Sicht gesehen wirst Du muskulöser, schlanker und stärker als diejenigen werde, die sich online einfach nur gegenseitig mit Studien bewerfen.
Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-do-zottman-curls-for-bigger-biceps-forearms
Von Alex Mullan

Die Idee besteht darin, die Stange mit kleinen Scheiben zu beladen und je verwirrender die Anordnung der Platten ist, desto besser.
Wenn sie die Stange mit 100 Kilo beladen wollen, dann würden die meisten Trainierenden auf jede Seite zwei 20 Kilo Platten schieben. Bei der Methode der „kleinen Platten“ könntest Du stattdessen zwei 10 Kilo Scheiben, zwei 5 Kilo Scheiben und vier 2,5 Kilo Scheiben pro Seite verwenden, wobei diese Scheiben sich nicht in dieser Reihenfolge auf der Stange befinden müssen (und nicht einmal auf beiden Seiten in derselben Reihenfolge aufgesteckt sein müssen).
Das Ganze funktioniert sogar noch besser, wenn Du einen Trainingspartner die Stange für Dich beladen lässt, da es dann schwerer für Dich ist, im Geist das Gewicht zu berechnen.
Diese Methode eliminiert die psychologische Hemmschwelle, die einige Menschen haben, wenn sie mehrere 20 Kilo Scheiben pro Seite sehen. Ein Beladen der Stange mit kleineren Platten wirkt weniger einschüchternd und kann Dir zu mehr Selbstsicherheit verhelfen.
Tipp: Verwende Einzelwiederholungen zur Vorbereitung
Hier sind zwei Wege, auf denen intelligente Trainierende ihren Körper auf schwere Gewichte und neue persönliche Rekorde vorbereiten können.
Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-use-primer-singles
Von Tony Bonvechio
Der Zweck von Aufwärmsätzen besteht darin, Deinen Körper auf Deine Arbeitssätze vorzubereiten. Führe zu wenige Aufwärmsätze aus und Du wirst nicht bereit sein. Führe zu viele Aufwärmsätze aus und Du wirst aufgrund einer zu starken Erschöpfung wertvolle Kilos oder Wiederholungen verlieren. Mit perfekter Technik und hoher Geschwindigkeit ausgeführte submaximale Einzelwiederholungen können Dein Selbstvertrauen steigern und die motorischen Einheiten mit hoher Reizschwelle aufwecken, um Dich bereit für Deine Arbeitssätze zu machen.
Es gibt zwei Wege, solche Vorbereitungssätze zu verwenden:
1. Eine schwerere Einzelwiederholung vor einem leichteren Satz mit höheren Wiederholungen
Bei der ersten Option verwendest Du für eine Einzelwiederholung ein schwereres Gewicht als bei Deinem schwersten Arbeitssatz. Wähle ein Gewicht, das geringer als Dein Maximalgewicht, aber leichter als Dein Gewicht für Deine Arbeitssätze ist und führe hiermit eine Wiederholung aus. Wenn Du Dich z.B. für 8 Wiederholungen Bankdrücken mit 100 Kilo aufwärmen wolltest, könnte dies wie folgt aussehen:
- Leere Stange x 8 Wiederholungen
- 60 x 5
- 80 x 5
- 90 x 3
- 97,5 x 1
- 105 x 1 (Vorbereitungssatz)
- 100 x 8
Nachdem Du eine Einzelwiederholung mit 105 Kilo ausgeführt hast, werden sich die 100 Kilo leichter anfühlen, was Dir das Selbstvertrauen verleihen wird, die Sätze mit höheren Wiederholungen mit Leichtigkeit auszuführen.
2. Eine wiederholte Einzelwiederholung mit hoher Geschwindigkeit nach multiplen Aufwärmsätzen
Diese Methode umfasst die Verwendung des Gewichts eines Aufwärmsatzes für eine Einzelwiederholung anstelle mehrerer Wiederholungen. Viele weiter fortgeschrittene Powerlifter propagieren zum Aufwärmen die Verwendung von mehr Sätzen mit niedrigen Wiederholungszahlen anstelle von wenigen Sätzen mit hohen Wiederholungszahlen. Dieser Ansatz lässt Dich ein Gewicht erneut verwenden, um zusätzliches Aufwärmvolumen zu bekommen, während Du Dein Selbstvertrauen durch Einzelwiederholungen mit hoher Geschwindigkeit steigerst. Wenn Du Dich z.B. auf ein neues Maximalgewicht von 200 Kilo bei Kniebeugen hocharbeiten möchtest, könntest Du folgendermaßen vorgehen:
- Leere Stange x 10 Wiederholungen
- 65 x 5
- 65 x 5
- 90 x 3
- 110 x 3
- 140 x 3
- 155 x 3
- 180 x 3
- 180 x 1 (Vorbereitungssatz)
- 190 x 2
- 190 x 1 (Vorbereitungssatz)
- 200 x 1 (neue persönliche Bestleistung)
Mit 180 Kilo 3 Wiederholungen und mit 190 Kilo 2 Wiederholungen auszuführen, wird Dir dabei helfen ein Gefühl für das Gewicht zu bekommen und die Verwendung desselben Gewichts für eine Einzelwiederholung wir Dir dabei helfen, eine perfekte Technik zu erreichen und an Deiner explosiven Geschwindigkeit zu arbeiten. Die Einzelwiederholungen sollten sich nach den Sätzen mit mehr Wiederholungen leicht anfühlen, was es Dir erlaubt, Dein Selbstvertrauen zu Deinem neuen Maximalversuch mitzunehmen.
Tipp: Führe Klimmzüge ohne Ellenbogenschmerzen aus
Verwende für Klimmzüge einen Griff, der es Deinen Handgelenken erlaubt, sich natürlich zu drehen
Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-do-pull-ups-without-elbow-pain
Von Chad Waterbury
Die meisten Menschen hören aufgrund einer Ellenbogenverletzung mit regelmäßigem Klimmzugtraining auf. Manchmal treten diese Probleme auch in den Schultern auf. In beiden Fällen ist der Schuldige derselbe: Klimmzüge an einer fixierten Stange.
Wenn Du auf einer vertikalen Ebene ziehst, wollen sich Deine Handgelenke drehen. Wie weit sie sich drehen hängt von Deiner Skelettstruktur und der Beweglichkeit Deines Weichgewebes ab. Deine Handgelenke wollen jedoch bei dieser Übung auf keinen Fall kontinuierlich in derselben Position bleiben. Du kannst dies leicht überprüfen. Arbeite Dich auf Dein Maximalgewicht für 3 Wiederholungen bei Klimmzügen an Ringen hoch und beobachte Deine Handgelenke – sie werden niemals die gesamte Zeit über in derselben Position verbleiben.
Wenn die Handgelenke sich nicht auf natürliche Art und Weise drehen können, dann überträgt sich die Belastung direkt auf die Ellenbogen, was zu Schmerzen und Entzündungen führen wird. Danach werden auch die Schultergelenke an der Schmerzparty teilnehmen. Wenn Du Dir die Schulterbewegung bei jemandem ansiehst, der Klimmzüge an einer fixierten Stange ausführt, dann sieht diese genauso wie bei Klimmzügen an Ringen aus. Es kommt jedoch zu kleinen biomechanischen Veränderungen, wenn sich die Handgelenke nicht drehen können. Du wirst vielleicht keinen Unterschied sehen, aber Du wirst diese irgendwann spüren, wenn sich die zugrunde liegende Dysfunktion in Form von Schulterschmerzen manifestiert.
Die nächstbeste Option
Wenn Du keinen Zugang zu Ringen oder Griffen, die sich drehen, hast, dann besteht die nächstbeste Option darin, Klimmzügen mit einem neutralen Griff auszuführen. Der Hammergriff (bei dem die Handflächen zueinander hin zeigen) ist schonender für die Ellenbogen. Die Verwendung dickerer Griffe entlastet die Ellenbogen weiter.
Tipp: Verwende Foam Rolling für eine schnellere Regeneration
Weichgewebearbeit mit der Schaumstoffrolle vor dem Training ist okay, aber es sollte am besten nach dem Training ausgeführt werden
Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-foam-roll-after-training-for-fast-recovery
Von Dr John Rusin
Auch wenn traditionelle Techniken zur myofaszialen Lockerung wie Foam Rolling bei der Vorbereitung auf das Training nur eine geringe Rolle spielen, stellen diese Techniken einen hocheffektiven Weg zur Unterstützung der Regeneration nach dem Training dar. Von einer Begrenzung des Muskelkaters bis hin zur Unterstützung der Lymphdrainage könnte Foam Rolling den einfachsten Weg darstellen, den Regenerationsprozess am Laufen zu halten.
Adressiere während des Zeitfensters nach dem Training (5 bis 15 Minuten nach dem Training) das Weichgewebe, dass während Deiner Trainingseinheit des Tages am aktivsten war. Wenn Du z.B. Beine trainiert hast, dann sollte sich Dein Foam Rolling nach dem Training auf die Muskeln der Beine konzentrieren. Das ist keine Raketenwissenschaft, aber an dieser Stelle wird es interessant.
Wenn Du Foam Rolling vor dem Training durchführst, dann wähle einen Zielbereich, den Du lockern möchtest. Für die Anregung der Regeneration gilt jedoch das Gegenteil. Das Regenerationszeitfenster ist der Zeitraum um am gesamten Gewebe zu arbeiten, Zeit für multiple Segmente aufzubringen und wirklich Zeit auf dem Boden damit zu verbringen, jeden Aspekt des Bereichs zu adressieren.
Um das Meiste aus Deinen Anstrengungen herauszuholen solltest Du Dich auf große Oberflächenmuskeln anstatt auf kleine akute Muskeln konzentrieren. Es ist z.B. angemessener den gesamten Glutueus zu bearbeiten, als sich auf Triggerpunkte wie den Piriformis zu konzentrieren. Nimm Dir Zeit. Bringe den Rest des Körpers, der sich nicht auf der Rolle befindet in eine bequeme Position und beginne mit dem Rollen.
Tipp: Baue einen stärkeren, härteren Hintern auf
Trainiere Deinen Guteus und Deine Beinbeuger mit dynamisch statischen Verbundsätzen wie nie zuvor
Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-build-a-stronger-harder-butt
Von Travis Pollen
Das Framework für dynamisch statische Verbundsätze ist einfach
- A1. Eine dynamische Übung mit 12 Wiederholungen
- A2. Statisches Halten bis zum Muskelversagen
Beginne mit 12 Minuten einer dynamischen Übung um die Muskeln vorzuermüden und führe direkt danach statisches Halten bis zum Muskelversagen mit einer Übung aus, die denselben Bereich trainiert. Pausiere 90 Sekunden und wiederhole das Ganze noch zweimal, wobei Du bei den folgenden Sätzen auf mindestens 8 Wiederholungen abzielen solltest. Mit Übungen für den Gluteus und die Beinbeuger könnte das Ganze folgendermaßen aussehen:
Dynamisch statischer Verbundsatz für Beinbeuger & Gluteus
- Rumänisches Kreuzheben: 12 Wiederholungen
- Einbeinige Gluteusbrücke auf der Schaumstoffrolle (für Fortgeschrittene) oder zweibeinige Gluteusbrücke auf der Schaumstoffrolle (für weniger Fortgeschrittene) bis zum Muskelversagen
Diese drei Runden werden völlig ausreichen, wenn Du jedes Halten wirklich bis zum Muskelversagen ausführst.
Technik Tipp
Drücke bei der Gluteusbrücke Deine Arme fest in den Boden, um Deine Bauchmuskeln zu involvieren und spanne Deine Gluteus hart an, als ob Du eine Münze zwischen Deinen Pobacken halten wolltest. Die Geist-Muskel Verbindung ist hier entscheiden. Du kannst eine halbherzige Brücke für 2 sinnlose Minuten halten oder Du kannst jeden Muskel in Deinem Körper für mörderische 30 Sekunden hart anspannen.
Tipp: Beschleunige Deine Regeneration nach dem Training auf zwei Wegen
Lymphdrainage: Klingt unangenehm, ist es aber nicht. Hier ist eine Begründung dafür, warum Du sie fördern solltest in Kombination mit einigen sehr einfachen Wegen, dies zu tun.
Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-accelerate-workout-recovery-two-ways
Von Dr John Rusin
Aktive Lymphdrainage für die Regeneration
Dies könnte die einfachste Methode sein, die Regeneration nach dem Training zu beschleunigen – und sie ist auch sehr effektiv. Wenn Du eine Muskelgruppe trainierst, dann kommt es zu einem gesteigerten Blutfluss in diesen Bereich, um die Muskelaktivität mit Nährstoffen und Sauerstoff zu versorgen. Dieser gesteigerte Blutfluss löst auch eine gewisse Menge an lokalen Flüssigkeitsansammlungen, was in Form eines anhaltenden Pumps nach einer harten Trainingseinheit spürbar wird.
Auch wenn das Lymphsystem für die Funktion des menschlichen Körpers entscheidend ist, kann eine zu starke lokale Ansammlung von Lymphflüssigkeit den Regenerationsprozess des lokalen Gewebes und des gesamten Systems begrenzen. Die Menge an lokaler Lymphflüssigkeit zu kontrollieren, ist für eine Beschleunigung der Regeneration entscheidend. Wir können dies auf mehreren Wegen erreichen.
1. Hebe Deine Arme und Beine
Als erstes können wir uns die Schwerkraft zu Nutzen machen und eine systemische Drainage dadurch erreichen, dass wir die Extremitäten (Arme und Beine) auf eine Ebene oberhalb des Herzens anheben, um die Lymphflüssigkeit zurück in die Zirkulation zu drücken.
An Unterkörpertrainingstagen kann dies ganz einfach dadurch erreicht werden, dass Du Dich auf den Rücken legst und Deine Füße und Beine (mit leicht gebeugten Knien) anhebst und auf eine Bank oder eine andere Erhöhung legst.
Nach einer Oberkörpertrainingseinheit kannst Du ganz einfach die Arme über den Kopf in einer entspannten Position anheben, um die Drainage zu steigern. Tue dies 5 bis 15 Minuten nach dem Training.
2. Mache einen lockeren Spaziergang
Ein zweiter einfacher Mechanismus um eine Ansammlung von Lymphflüssigkeit zu reduzieren, besteht in der Ausführung von Regenerationsaktivitäten mit niedriger Intensität wie Gehen oder Radfahren. Die aktiven Muskelkontraktionen setzen die passiven Venen und Lymphgefäße unter Druck, um Flüssigkeit zurück in die zentrale Zirkulation zu drücken. Ein paar Minuten langsam zu gehen ist alles, was Du brauchst.
Tipp: Verwende mechanische absteigende Sätze, um größere Bizeps aufzubauen
Hier ist eine coole Methode, die Deine hartnäckigen Bizeps zu neuem Wachstum zwingen wird
Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-for-bigger-biceps-do-mechanical-drop-sets
Von Christian Thibaudeau
Das Ziel eines gewöhnlichen absteigenden Satzes besteht darin, es Dir zu ermöglichen, eine Übung über den Punkt des Muskelversagens (der Punkt, an dem keine weitere Wiederholung mehr möglich ist) hinaus fortzusetzen. Wenn Du den Punkt des Muskelversagens erreichst, reduzierst Du das Gewicht um 25 bis 50% und führst weitere Wiederholungen aus. Dies kann effektiv sein, aber es ist nicht optimal.
Mechanische absteigende Sätze sind insofern ähnlich, als dass Du Dich auch hier darauf konzentrierst, weitere Wiederholungen auszuführen, nachdem Du den Punkt des Muskelversagens erreicht hast. Bei dieser Methode reduzierst Du jedoch das Gewicht nicht. Stattdessen nimmst Du geringfügige Veränderungen an der Übungsausführung vor, die es Dir erlauben, weitere Wiederholungen mit demselben Gewicht auszuführen. Diese Veränderungen können in Veränderungen des Griffs, des Fußabstandes, des Bewegungswinkels, usw. bestehen. Du verwendest also im Großen und Ganzen dieselbe grundlegende Übung / dasselbe grundlegende Bewegungsschema aber mit leichten technischen Variationen.
Hier ist ein cooles Bizepstraining, das mechanische absteigende Sätze verwendet.
Mechanische absteigende Sätze für Bizeps
A1. Scottcurls mit einem steilen Winkel für 6 bis 8 Wiederholungen, gefolgt von 10 Sekunden Pause, während denen Du den Winkel der Bank veränderst.
Ausführung: Führe diese Übung mit Deinen Ellenbogen auf der steilen Seite der Scottbank aus, wobei Du entweder Kurzhanteln oder eine Langhantel verwendest. Sobald Du den Punkt des Muskelversagens erreichst, drehst Du Dich um und verwendest die angewinkelte Seite der Bank.
A2. Scottcurls mit 45 Grad unter Verwendung desselben Gewichts, wobei Du so viele Wiederholungen wie möglich ausführst. Hierauf folgen 10 Sekunden Pause.
Ausführung: Führe die Curls auf der angewinkelten Seite der Scottbank unter Verwendung von Kurzhanteln oder einer Langhantel aus. Gehe nach erreichen des Muskelversagens direkt zu Übung A3 über.
A3. Langhantelcurls stehend unter Verwendung desselben Gewichts für so viele Wiederholungen, wie Du kannst.
Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-set-new-prs-with-the-small-loading-trick
Von Christian Thibaudeau

Die optimale Trainingsfrequenz ist ein heiß diskutiertes Thema. Einige wollen Dich glauben machen, dass Du den ganzen Körper dreimal pro Woche trainieren solltest, während andere denken, dass dieser Ansatz zu Übertraining, Verletzungen und Burnout führen wird.
Auch anekdotenhafte Erfahrungsberichte decken eine große Bandbreite unterschiedlicher Trainingsfrequenzen ab. Stöbere in online Foren und Chatgruppen und Du wirst Storys von fantastischen Zuwächsen mit sowohl nur einer Trainingseinheit pro Muskelgruppe pro Woche, als auch drei, vier oder sogar fünf Trainingseinheiten pro Muskelgruppe sehen.
Einige Trainierende verwenden auch gemischte Ansätze, bei denen sie unterschiedliche Muskelgruppen mit unterschiedlichen Frequenzen trainieren.
Einige sagen z.B., dass kleinere Muskelgruppen wie Schultern, Bizeps und Waden drei bis viermal wöchentlich trainiert werden sollten, während große Muskelgruppen wie die Oberschenkel nur eine intensive Trainingseinheit pro Woche brauchen.
Wenn Du Dich der wissenschaftlichen Literatur zuwendest, dann wirst Du dort nur wenige verlässliche Antworten finden. Einige Studien scheinen zu zeigen, dass höhere Trainingsfrequenzen am besten funktionieren, während andere zeigen, dass Du auch mit weniger Trainingseinheiten pro Woche genauso gute Fortschritte erzielen kannst.
Was solltest Du also tun?
Solltest Du lieber auf Nummer sicher gehen und die Trainingsfrequenz eher am unteren Ende des Spektrums halten oder solltest Du ans andere Ende der Extreme gehen oder solltest Du irgendetwas in der Mitte wählen?
Hier ist die kurze Antwort:
Als natural Trainierender (der keine leistungssteigernden Substanzen missbraucht) hängt Deine optimale Trainingsfrequenz vom Volumen ab, mit dem Du jede Muskelgruppe pro Woche trainierst.
In der Tat kannst Du Dir die Trainingsfrequenz mehr als ein Werkzeug vorstellen, um das optimale wöchentliche Volumen zu erreichen – und nicht als vitales Element des Muskelaufbaus.
Mit anderen Worten ausgedrückt gibt es keine eine universelle, für jeden gültige Antwort auf die Frage nach der optimalen Trainingsfrequenz.
Bist Du bereit für die lange Antwort? Wenn ja, dann lies weiter.
Was ist die Trainingsfrequenz?
Trainingsfrequenz ist nichts anderes als ein schicker Begriff dafür, wie oft Du pro Woche trainierst. Die meisten Krafttrainingsprogramme umfassen eine Trainingsfrequenz von 3 bis 5 Mal pro Woche, was bedeutet, dass Du 3 bis 5 Trainingseinheiten mit Gewichten pro Woche absolvierst.
Einige Trainierende werden sogar noch spezifischer und kontrollieren ihre Trainingsfrequenz für jede Muskelgruppe. Anstatt einfach nur zu betrachten, wie oft sie pro Woche ins Fitnessstudio gehen, betrachten sie auch, wie oft sie jede Muskelgruppe pro Woche trainieren.
Ein Oberkörper-Unterkörper Trainingsprogramm umfasst z.B. vier Trainingstage pro Woche und jede Muskelgruppe wird zweimal wöchentlich trainiert (zwei Oberkörpertrainingseinheiten und zwei Unterkörpertrainingseinheiten). Wenn Du also an Deinem ersten Oberkörpertag Bankdrücken trainierst und an Deinem zweiten Oberkörpertrainingstag Schrägbankdrücken ausführst, dann trainierst Du Deine Brust zweimal wöchentlich.
Wenn Du ein Trainingsprogramm zusammenstellst ist es wichtig zu betrachten, wie oft Du jede primäre Muskelgruppe pro Woche trainierst.
Du könntest z.B. eine Trainingsfrequenz von 5 Trainingstagen pro Woche haben, aber was wäre, wenn sich all Deine Trainingseinheiten auf Oberkörperübungen konzentrieren würden? Dies würde Dir nicht die Resultate bringen, die Du willst.
Zusammenfassung: Der Begriff Trainingsfrequenz bezieht sich sowohl darauf, wie oft Du pro Woche mit Gewichten trainierst, als auch darauf, wie oft Du eine bestimmte Muskelgruppe pro Woche trainierst.
Was ist die beste Trainingsfrequenz für den Muskelaufbau?
Du wirst auf diese Frage typischerweise zwei Antworten finden:
- Auf der einen Seite besteht der traditionelle Bodybuilding Ansatz darin, jede Muskelgruppe einmal pro Woche so lange zu trainieren, bis sie aufgepumpt ist und schmerzt.
- Auf der anderen Seite propagieren viele Wissenschaftler, Bodybuilder und Trainer, jede Muskelgruppe zwei bis dreimal pro Woche zu trainieren.
Wer hat Recht?
Nun, das erste was Du über die Trainingsfrequenz wissen musst ist, dass es keine allgemeingültige Lösung gibt, die für jeden unter allen Umständen passt. Stattdessen zeigen wissenschaftliche Untersuchungen, dass die ideale Trainingsfrequenz von mehreren Faktoren abhängt.
Ein Studienreview, das dabei hilft, dieses Rätsel zu lösen, wurde von Wissenschaftlern der Universität von Göteborg durchgeführt (1).Sie führten eine ausgiebige Suche nach Studien durch, die zwischen 1970 und 2006 die Beziehung zwischen Trainingsfrequenz und Muskelwachstum betrachtete. Die Wissenschaftler begrenzten ihre Suche auf Studien, die…
- MRT oder CT Scans verwendeten, um das Muskelwachstum zu messen, was als Goldstandard zur Quantifizierung des Muskelwachstums gilt.
- Gesunde, unverletzte Menschen im Alter von 18 bis 59 Jahre als Probanden verwendeten.
- Alle Schlüsseldetails des Studiendesigns inklusive Anzahl von Sätzen, Anzahl von Wiederholungen und verwendete Übungen angaben.
Sie schlossen außerdem alle Studien aus, bei denen die Probanden eine negative Energiebilanz (Gewichtsabbau) aufwiesen, was Zuwächse an Muskelmasse und Kraft signifikant reduziert.
Sie endeten mit 44 Studien, die sie weiter untersuchten und als sie die Daten zusammenfassten und analysierten, fanden sie heraus, dass zwei bis drei Trainingseinheiten pro Muskelgruppe im Allgemeinen die größten Zuwächse produzierten.
Die Wissenschaftler hoben hervor, dass dies lediglich eine Faustregel ist und dass Du Dein Trainingsprogramm anpassen solltest, so dass es zu Deinen Zielen, Deinem Erfahrungslevel und Deiner Regenerationsfähigkeit passt.
Sie hoben außerdem hervor, dass Anfänger häufig unter Verwendung niedriger Trainingsfrequenzen exzellente Fortschritte erzielen können, während etwas fortgeschrittene und weiter fortgeschrittene Trainierende eine höhere Trainingsfrequenz benötigen können.
Das bedeutet, dass Du, wenn Du gerade erst mit dem Training angefangen hast, jede Muskelgruppe nur ein- oder zweimal pro Woche trainieren musst, um Dein Muskelwachstum zu maximieren, während Du unter Umständen bis zu drei Trainingseinheiten pro Woche brauchen wirst, wenn Du Dich näher an Deinem genetischen Limit befindest.
Die Resultate dieses Reviews werden durch zahlreiche weitere Studien unterstützt, die an der University of Alabama, dem Lehman College, der Auckland University of Technology und dem National Research Institute durchgeführt wurden (2, 3, 4, 5)
Andererseits findet man viele anekdotenhafte Berichte von erfahrenen Kraftsportlern, die mit einem Training pro Muskelgruppe pro Woche gute Resultate erzielt haben.
Was geht hier vor sich?
Nun, ein umfassendes Studienreview, das im Jahr 2018 von Wissenschaftlern des Lehman College durchgeführt wurde, liefert das fehlende Puzzleteil (6). Die Wissenschaftler betrachteten 25 Studien, welche die Beziehung zwischen Trainingsfrequenz und Muskelwachstum betrachteten. Die Resultate waren überraschend.
Anders als bei vorhergehenden Untersuchungen fanden sie keine Beziehung zwischen Trainingsfrequenz und Muskelwachstum. Es spielte also keine Rolle, wie oft die Probanden eine Muskelgruppe pro Woche trainierten – sie bauten mehr oder weniger dieselbe Menge an Muskeln auf.
Es gibt jedoch einen Haken:
Dies galt nur dann, wenn sie Studien betrachteten, bei denen die Probanden der Gruppe mit hoher und niedriger Trainingsfrequenz dasselbe Gesamtvolumen (gemessen in Gesamtwiederholungen pro Woche pro Muskelgruppe) pro Woche absolvierten.
Wenn eine Gruppe z.B. 30 Wiederholungen von Brustübungen zweimal wöchentlich, aber eine andere Gruppe 20 Wiederholungen von Brustübungen dreimal wöchentlich ausführten, dann bauten beide Gruppen etwa dieselbe Menge an Muskeln auf, weil beide Gruppen insgesamt 60 Wiederholungen pro Woche ausgeführt hatten.
Als die Wissenschaftler noch tiefer ins Detail gingen, fanden sie heraus, dass wenn eine Gruppe ein höheres Volumen als die andere Gruppe absolvierte, die höhere Frequenz für gewöhnlich zu mehr Muskelwachstum führte.
Mit anderen Worten ausgedrückt, bedeutet dies Folgendes: Wenn Du jede Woche ein hohes Volumen (Wiederholungen) für eine bestimmte Muskelgruppe ausführst, dann wirst Du im Allgemeinen größere Fortschritte erzielen, wenn Du diese Wiederholungen auf mehrere Trainingseinheiten aufteilst, anstatt sie innerhalb von einer Trainingseinheit auszuführen.
Wenn Du ein moderates Volumen pro Woche für eine bestimmte Muskelgruppe absolvierst, dann kannst Du alles innerhalb einer Trainingseinheit tun ohne fürchten zu müssen, hierdurch Deine Resultate zu beeinträchtigen.
Dies ist der Grund dafür, dass die Autoren unter der Annahme, dass Du genug Gesamtvolumen absolvierst, schlussfolgerten, dass Du Deine wöchentliche Trainingsfrequenz pro Muskelgruppe basierend auf Deinen persönlichen Präferenzen wählen kannst.
Das bedeutet, dass die ideale Trainingsfrequenz für Dich größtenteils vom Volumen abhängen wird, das Du pro Muskelgruppe pro Woche absolvierst.
Es ist jedoch erwähnenswert, dass es mehrere Wege gibt, das Trainingsvolumen zu quantifizieren. Die Anzahl der ausgeführten Wiederholungen ist einer, aber ich persönlich bevorzuge es aus mehreren Gründen, das Trainingsvolumen durch das Zählen der „harten Sätze“ (Sätze, die bis zum technischen Muskelversagen ausgeführt werden) zu quantifizieren.
Wenn ich im Folgenden von Volumen spreche, dann meine ich dies im Kontext der harten Sätze. Dies ändert nichts, was wir bisher über die Beziehung von Volumen und Frequenz gesagt haben. Es macht das Ganze lediglich einfacher und praktischer.
Zusammenfassung: Wenn Du jede Woche ein hohes Volumen (Wiederholungen) für eine bestimmte Muskelgruppe absolvierst, dann wirst Du im Allgemeinen größere Fortschritte erzielen, wenn Du diese Wiederholungen auf zwei bis drei Trainingseinheiten aufteilst. Wenn Du hingegen ein moderates Volumen absolvierst, dann kannst Du dies alles in einer Trainingseinheit tun, ohne Deine Resultate zu beeinträchtigen.
Wie Du Deine ideale Trainingsfrequenz findest
An diesem Punkt angelangt möchtest Du wahrscheinlich wissen, wie Du herausfinden kannst, wie oft Du jede Muskelgruppe trainieren solltest, um Dein Muskelwachstum zu maximieren.
Wie viele Sätze solltest Du pro Muskelgruppe pro Woche ausführen?
Nun, das ideale Trainingsvolumen befindet sich außerhalb des Fokus dieses Artikels, aber um eine lange Geschichte kurz zu machen werden die meisten Menschen ihr Muskelwachstum maximieren, wenn sie 10 bis 20 Sätze pro Muskelgruppe pro Woche ausführen.
Wenn Du ein Anfänger bist, dann kannst Du Muskeln mit weniger Sätzen (10 bis 12) effektiv aufbauen und wenn Du ein erfahrener Kraftsportler bist, dann wirst Du mit mehr Sätzen (12 bis 20) bessere Fortschritte erzielen. Und in einigen seltenen Fällen wie bei der Korrektur von Muskelungleichgewichten oder der Vorbereitung auf einen Wettkampf könntest Du auch davon profitieren, periodisch 20 bis 25 Sätze pro Woche für bestimmte Muskelgruppen auszuführen.
Die nächste Frage ist, wie Du diese Sätze auf die Woche verteilen solltest.
Wie bereits erwähnt wurde, gibt es hierfür keine fixe Regel, aber hier ist das, von dem ich herausgefunden habe, dass es gut funktioniert:
Wenn Du 10 bis 12 Sätze pro Muskelgruppe pro Woche ausführst, dann hast Du bezüglich Deiner Trainingsfrequenz die höchste Flexibilität. Du solltest keine Probleme damit haben, all diese Sätze während einer Trainingseinheit auszuführen, falls Du willst. Du kannst diese Sätze jedoch auch auf mehrere Trainingseinheiten aufteilen, wenn dies besser zu Deinem Zeitplan oder Trainingsstil passt.
Wenn Du 10 bis 20+ Sätze für eine Muskelgruppe pro Woche ausführst, bist Du jedoch besser damit beraten, diese Sätze auf 2 oder mehr Trainingseinheiten pro Woche aufzuteilen.
Warum?
Nun, Du hast wahrscheinlich schon selbst die Erfahrung gemacht, dass Du während einer Trainingseinheit nur eine bestimmte Anzahl produktiver Sätze absolvieren kannst, bevor die Erschöpfung einsetzt und Deine Leistungen nachlassen.
Wenn Du z.B. versuchen würdest innerhalb einer einzigen Trainingeinheit 20 Sätze Brusttraining zu absolvieren, dann würdest Du Dich wahrscheinlich während den ersten 6 bis 8 Sätzen gut fühlen. Nach 8 Sätzen wirst Du beginnen Dich erschöpft zu fühlen, aber Du kannst weitermachen. Nach weiteren 4 oder 5 Sätzen wirst Du jedoch auf dem letzten Loch pfeifen und Dich zu jeder Wiederholung zwingen müssen, aber Du hast noch weitere 8 Sätze vor Dir.
An diesem Punkt besteht der einzige Weg die Trainingseinheit zu beenden darin, Gewicht oder Wiederholungen zu reduzieren oder jeden Satz bis zum absoluten Muskelversagen auszuführen, was alles im Laufe der Zeit Deine Zuwächse an Kraft und Muskelmasse beeinträchtigen wird.
Ein besserer Ansatz besteht darin, 10 bis 12 Sätze in einer Trainingseinheit auszuführen, Deiner Brust ein paar Tage zum Erholen zu geben und dann 8 bis 10 Sätze während einer anderen Trainingseinheit zu absolvieren.
Dieser Ansatz wird auch durch wissenschaftliche Untersuchungen unterstützt, die von Wissenschaftlern der Hosei University durchgeführt wurden und zeigten, dass ein Aufteilen Deines Trainingsvolumens auf mehr Tage der Woche die empfundene Erschöpfung bei jeder einzelnen Trainingseinheit reduzierte (7).
Mit anderen Worten ausgedrückt wird die Verwendung einer höheren Trainingsfrequenz trotz desselben Gesamtvolumens dazu führen, dass sich Deine Trainingseinheiten leichter anfühlen (was Dich härter trainieren und schwerere Gewichte verwenden lässt).
Höhere Trainingsfrequenzen sind nicht inhärent besser als niedrigere Trainingsfrequenzen – sie machen es Dir lediglich leichter mehr Sätze pro Woche auszuführen.
Hier ist ein Beispiel für dieses Prinzip in Aktion:
- Langhantel Bankdrücken: Aufwärmen und 3 harte Sätze
- Langhantel Schrägbankdrücken: 3 harte Sätze
- Kurzhantel Bankdrücken: 3 harte Sätze
- Trizepsdrücken: 3 harte Sätze
In diesem Fall führst Du 9 Sätze Brustübungen und 3 Sätze Trizepsübungen aus. Alle Deiner Brustübungen trainieren auch Deine Trizeps bis zu einem gewissen Grad, so dass Du das Äquivalent von etwa 6 bis 12 Sätzen Trizepsübungen ausführst.
Später in der Woche umfasst das Programm 3 weitere Sätze Brusttraining in Form von Bankdrücken mit engem Griff, was die Gesamtmenge an Sätzen für die Brust auf 12 pro Woche bringt.
Im Falle anderer Muskelgruppen wie Bizeps trainierst Du diese nur einmal wöchentlich direkt. In der Realität trainierst Du Deine Bizeps jedoch zweimal wöchentlich, da Du sie indirekt auch bei Kurzhantelrudern und Latziehen trainierst. Deine Bizeps werden außerdem auch ein wenig trainiert, wenn Du Bankdrücken trainierst, was insbesondere bei Bankdrücken auf der reversen Schrägbank und Bankdrücken mit engem Griff gilt (8, 9).
Einige Trainierende werden trotzdem der Ansicht sein, dass die Trainingsfrequenz bei diesem Trainingsprogramm viel zu niedrig ist, aber die Wahrheit ist, dass Du nicht jede primäre Muskelgruppe mit mehr als 10 bis 122 Wiederholungen pro Woche trainieren musst, um als Anfänger Muskel- und Kraftzuwächse zu maximieren. Und als Resultat hiervon musst Du nicht jede Muskelgruppe öfter als ein- oder zweimal pro Woche trainieren.
Der schlechte Ruf, den „eine Muskelgruppe pro Tag“ Trainingssplits haben, basiert hauptsächlich auf einem schlechten Programmdesign in Form von suboptimalen Übungen, suboptimalen Wiederholungsbereichen und suboptimalem Trainingsvolumen.
Viele schlechte „Bro Splits“ umfassen zu viel Isolationstraining mit niedrigem Gewicht und hohen Wiederholungszahlen, was in einer niedrigen Trainingsintensität und einem exzessiven Volumen mit minderwertigen Übungen resultiert.
Wenn Du diese Fehler jedoch nicht machst und ein gut zusammengestelltes Trainingsprogramm befolgst, dann kannst Du auch mit nur einer Trainingseinheit pro Muskelgruppe pro Woche gute Resultate erzielen.
Alles, was Du bis jetzt gelernt hast, ist hauptsächlich auf Anfänger anwendbar. Was ist mit weiter fortgeschrittenen Trainierenden.
Je näher Du Deinem genetischen Potential für Kraft- und Muskelzuwächse kommst, desto härter wirst Du trainieren müssen, um weitere Zuwächse zu erzielen. Und es läuft meist darauf hinaus, ein höheres Volumen und schwerere Gewichte zu verwenden als in Deiner Anfängerzeit.
Somit ist es im Allgemeine notwendig Deine Trainingsfrequenz zu erhöhen, um es leichter zu machen, mit dem zusätzlichen Volumen und den höheren Gewichten zurecht zu kommen.
Ich entwerfe z.B. ein Trainingsprogramm, das 16 Sätze Brustübungen pro Woche umfasst – und Du wirst all dies nicht innerhalb einer Trainingseinheit ausführen wollen.
Wie Du gerade gelernt hast, würde dies eine Reduzierung des Trainingsgewichts oder der Wiederholungszahlen oder eine Ausführung der letzten Sätze bis zum absoluten Muskelversagen notwendig machen, was weitaus weniger produktiv ist, als das Volumen auf mehrere Trainingseinheiten aufzuteilen.
Um dieses Problem zu umgehen, könntest Du 8 Sätze für die Brust am Montag und weitere 8 Sätze für die Brust am Freitag ausführen.
Abschließend betrachtet ist das Wichtige, woran Du Dich bezüglich der Trainingsfrequenz erinnern solltest, dass diese nicht so wichtig ist. Am wichtigsten ist Dein wöchentliches Gesamtvolumen (Sätze) und wenn das Volumen steigt, dann sollte auch die Frequenz steigen.
Zusammenfassung: Die ideale Trainingsfrequenz für Dich hängt davon ab, wie viel Volumen (Sätze) Du für jede Muskelgruppe pro Woche ausführst. Wenn Du 10 bis 12 pro Muskelgruppe pro Woche ausführst, dann reicht es aus, jede Muskelgruppe nur ein oder zweimal pro Woche zu trainieren. Wenn Du 15 bis 20+ Sätze pro Muskelgruppe pro Woche ausführst, dann kannst Du davon profitieren, jede Muskelgruppe zwei oder dreimal wöchentlich zu trainieren.
Das Fazit zur besten Trainingsfrequenz für den Muskelaufbau
Für Jahrzehnte hat die Bodybuilding Orthodoxie daraus bestanden, jede Muskelgruppe mit einer großen Menge an Volumen einmal wöchentlich zu malträtieren.
Dies kann funktionieren, wenn Du über außergewöhnliche genetische Veranlagungen oder besser noch Steroide verfügst, aber wie die Wissenschaft zeigt, ist dieser Ansatz für den Rest von uns fehlgeleitet.
In der Realität hängt die ideale Trainingsfrequenz für Dich davon ab, wie hoch Dein Gesamtvolumen (Sätze) pro Woche für jede Muskelgruppe ausfällt.
Hohe oder niedrige Trainingsfrequenzen sind nicht inhärent besser oder schlechter – die Details sind wichtig.
Wenn Du versuchst zu viele Sätze in eine einzelne Trainingseinheit zu packen, dann wird die Qualität dieser Sätze zu leiden beginnen, je weiter Deine Trainingseinheit fortschreitet und Du wirst besser damit beraten sein, diese Sätze auf zwei oder drei Trainingseinheiten aufzuteilen.
Wenn Du noch relativ neu beim Training mit Gewichten bist, und Du nicht so viele Sätze pro Muskelgruppe pro Woche ausführen musst, um Muskeln und Kraft aufzubauen, dann kannst Du auch mit nur einem Training pro Muskelgruppe pro Woche gute Resultate erzielen.
Irgendwann wirst Du jedoch einen Punkt erreichen, an dem Du einige Sätze mehr pro Muskelgruppe pro Woche ausführen musst, um weiterhin Fortschritte zu erzielen und der produktivste Weg dies zu erreichen besteht darin, Deine Trainingsfrequenz zu erhöhen.
Auch wenn es keine definitiven Richtlinien dafür gibt, wie viele Sätze Du pro Muskelgruppe pro Woche ausführen solltest oder wann genau Du Deine Trainingsfrequenz erhöhen solltest, ist hier das, was meiner Erfahrung nach am besten funktioniert:
- Wenn Du noch relative neu beim Training mit Gewichten bist, dann reicht es aus jede Muskelgruppe mit 10 bis 12 Sätzen pro Woche zu trainieren, um Kraft- und Muskelzuwächse zu maximieren. Wenn Du willst, kannst Du all diese Sätze an einem Tag pro Woche ausführen, ohne die Qualität Deiner Sätze zu beeinträchtigen.
- Wenn Du ein etwas fortgeschrittener oder weiter fortgeschrittener Trainierender bist, dann musst Du jede Muskelgruppe mit 15 bis 20 Sätzen pro Woche trainieren, um Zuwächse am Kraft und Muskelmasse zu maximieren. In diesem Fall solltest Du diese Sätze auf zwei oder mehr Trainingseinheiten pro Woche aufteilen.
Referenzen:
- https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17326698
- https://journals.lww.com/nsca-jscr/Abstract/2000/08000/Comparison_of_1_Day_and_3_Days_Per_Week_of.6.aspx#pdf-link
- https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25932981
- https://openrepository.aut.ac.nz/handle/10292/1173
- https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4885621/
- https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30558493
- https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fphys.2018.00744/abstract
- https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5295722/
- http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16095407
Quelle: https://legionathletics.com/training-frequency/
Von Michael Matthews

Glücklicherweise haben die meisten sportlichen Frauen heute zutage keine Angst mehr davor, schwere Gewichte zu bewegen. Doch wie sollten sie mit diesen Gewichten trainieren? Nahezu genauso wie Männer, mit einigen minimalen Unterschieden. Hier sind diese:
- Geringfügig mehr Wiederholungen pro Satz: Frauen verfügen nicht über die Kapazität genauso viele motorische Einheiten wie Männer zu rekrutieren. Deshalb benötigen sie 1 bis 2 Wiederholungen mehr, um ihre Muskeln vollständig zu stimulieren. Wenn ein Mann auf Kraft trainiert, dann sollte er 1 bis 5 Wiederholungen pro Satz ausführen, während Frauen mehr von 3 bis 6 Wiederholungen profitieren werden. Wenn Männer auf einen Muskelaufbau hin trainieren, werden sie von 5 bis 10 Wiederholungen pro Satz profitieren, während Frauen bei 7 bis 12 Wiederholungen bleiben sollten.
- Geringfügig mehr Sätze pro Übung: Die meisten Frauen müssen 1 bis 2 Sätze mehr pro Übung ausführen, um denselben Grad an Stimulation wie Männer zu erreichen, was auch mit ihrer geringeren Aktivierung motorischer Einheiten zusammenhängt.
- Geringfügig niedrigere Intensität: Hiermit möchte ich nicht sagen, dass Frauen nicht mit schweren Gewichten trainieren sollte, aber da sie ein paar Wiederholungen und Sätze mehr brauchen, muss die relative Intensität ein wenig reduziert werden, um eine angemessene Progression zu erlauben.
Tipp: Probiere diesen gesunden Weight-Gainer Shake aus:
Der Sport heißt Body Building und nicht Belly (Bauch) Building. Hier ist ein einfach zubereiteter Shake, der Deine Muskeln wachsen lassen wird, ohne Deine Gesundheit zu ruinieren.
Quelle: https://www.t-nation.com/diet-fat-loss/tip-make-this-healthy-gainer-shake
Von Chris Shugart
Erfahrene Trainierende müssen sich in einem Zustand des Kalorienüberschusses befinden, um Muskeln mit einer optimalen Rate aufbauen zu können, was jedoch keine tausenden von Kalorien über die Erhaltungskalorienmenge hinaus erforderlich macht. Du willst ja schließlich Deine Muskeln und nicht Deinen Bauch aufbauen. Ein paar hundert Kalorien über die Erhaltungskalorienmenge hinaus sind alles, was Du brauchst, um Deine Muskeln mit allem zu versorgen, was sie für ein Wachstum brauchen.
Auch wenn es nicht allzu schwer zu sein scheint, behaupten viele Menschen, dass es ihnen schwer fällt, eine ausreichende Menge an Kalorien zu sich zu nehmen. Sie sagen, dass sie ganz einfach nicht genug „saubere“ Kalorien zu sich nehmen können, weshalb sie auf Junk Food zurückgreifen. Das klingt natürlich viel besser als „ich bin faul, nicht besonders intelligent und liebe es ganz einfach, Junk Food zu essen.“ Für diejenigen, die den schwarzen Gürtel in der Disziplin tragen, schlechte Ernährungsentscheidungen zu rechtfertigen, ist es nicht schwer 300 bis 500 qualitativ hochwertige Kalorien zusätzlich zu ihrer regulären Ernährung zu sich zu nehmen. Hier ist ein Weg, dies zu tun:
Der gesunde Weight-Gainer Shake
Die meisten Menschen wollen nicht einfach nur Gewicht aufbauen – sie wollen Muskeln aufbauen. Das Problem bei den meisten auf dem Markt erhältlichen Weight-Gainer Shakes besteht jedoch darin, dass Du mit deren Hilfe hauptsächlich Fett aufbauen wirst. Dies liegt daran, dass sie massig Zucker oder andere billige Füllstoffe enthalten. Für den unten beschriebenen Weight-Gainer Shake verwenden wir stattdessen gesunde Nahrungsmittel mit einer hohen Kaloriendichte. Mit Wasser angemischt liefert dieser Shake 500 funktionale kcal:
Zutaten:
- 2 Messlöffel Proteinpulver mit Vanille oder Schokoladengeschmack
- 1 kleine Banane
- 2 Esslöffel naturbelassene Erdnussbutter (oder Nussbutter Deiner Wahl)
- 500 ml kaltes Wasser oder Mandelmilch
- Eine Handvoll Eis
Mische alle Zutaten und versorge Deinen Körper mit dem, was er für Zuwächse braucht. Dieser Shake kann leicht an die exakte Anzahl an Kalorien angepasst werden, die Du zu Deinem Ernährungsplan hinzufügen möchtest. Füge einfach mehr oder Weniger Banane, Erdnussbutter oder Proteinpulver hinzu und passe bei Bedarf die Flüssigkeitsmenge an.
Tipp: Trainiere mit Arnolds goldenen sechs
Mit diesem Ganzkörpertrainingsprogramm, das an drei Tagen pro Woche ausgeführt wird, hat de österreichische Eiche mit dem Bodybuilding angefangen
Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-train-with-arnolds-golden-six
VON Bradley Joe Kelly
Auch wenn Arnold zu gewissen Zeiten der definitive König des Splittrainings war, begann er seine Karriere mit einem Ganzkörpertrainingsprogramm und er empfiehlt dieses auch heute noch für Anfänger. Das Programm trägt den Spitznamen „Die goldenen sechs“, da es sich auf 6 der grundlegendsten Übungen konzentriert.
|
|
Übung |
Sätze |
|
|
A |
Kniebeugen |
4 |
10 |
|
B |
Bankdrücken mit weitem Griff |
3 |
10 |
|
C |
Klimmzüge |
3 |
Muskelversagen |
|
D |
Nackendrücken |
4 |
10 |
|
E |
Langhantelcurls |
3 |
10 |
|
F |
Situps mit gebeugtem Knie |
3-4 |
Muskelversagen |
Das ist alles. Einfach, direkt und effektiv. Wie die meisten Ganzkörpertrainingseinheiten sollte auch dieses Programm dreimal wöchentlich an nicht aufeinanderfolgenden Tagen ausgeführt werden und aufgrund des niedrigen Volumens pro Trainingseinheit ist diese Art von Programm ideal für Anfänger geeignet. Dies ist ein vollständiger Ganzkörperansatz, der jede wichtige Muskelgruppe involviert.
Aber was ist mit….
Einige weit verbreitete, aber häufig kurzsichtige Einwände umfassen Fragen wie: Warum kein Kreuzheben oder Rudern? Wo ist das Seitheben und das Trizepstraining? Ist dies der Grund dafür, dass es ewig gedauert hat, bis Arnold brauchbare Waden aufgebaut hatte?
Nun, harte Sätze a 10 Wiederholungen Kniebeugen an drei Tagen pro Woche lassen nicht viel Raum für Kreuzheben oder einen Muskelkater in den Waden. Deine Basis mit Klimmzügen aufzubauen ist genauso effektiv wie Rudern und das Bankdrücken und Nackendrücken werden Deine Schultern und Trizeps ausreichend belasten.
Dies ist vielleicht kein Programm das Du für immer verwenden wirst, aber es ist ein guter Anfang. Es ist außerdem ein hervorragender Old-School Plan, um zurück zu den Grundlagen zu gehen, wenn Du die Dinge vereinfachen willst oder nur an drei Tagen pro Woche Zeit für Dein Training hast.
Tipp: 10 Wege Deinen Körper herauszufordern und zu wachsen
Muskelwachstum ist eine adaptive Reaktion. Keine Herausforderung, keine Zuwächse. Verwendest Du wenigstens einige dieser progressiven Methoden?
Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-10-ways-to-challenge-your-body-and-grow
Von Christian Thibaudeau
Eine Menge Menschen trainieren nicht hart genug oder nicht intelligent genug, um Muskeln aufzubauen. Ihnen reicht es aus ins Fitnessstudio zu gehen und ihr gewohntes Programm durchzuziehen. Sie vergessen (oder wissen nicht), dass das Muskelwachstum ein adaptiver Prozess ist.
Damit dieser stattfinden kann, muss der Körper bis zu einem gewissen Grad gefordert werden. Und um kontinuierliche Fortschritte zu erzielen ist es wichtig eine gewisse Progression beim Schwierigkeitsgrad der Trainingseinheiten zu erreichen.
10 Wege um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen
- Erhöhe das Gewicht: dies ist eine sehr offensichtliche Methode – bewege schwerere Gewichte. Traurigerweise ist dies die einzige Methode der Progression, die viele verwenden und dies wird ihre langfristigen Fortschritte beeinträchtigen.
- Erhöhe das Volumen, indem Du mehr Wiederholungen ausführst: Führe mehr Wiederholungen aus, während Du das Gewicht gleich hältst. Beispiel: Steigere Dich von 10 Wiederholungen mit 100 Kilo auf 12 Wiederholungen mit 200 Kilo.
- Erhöhe das Volumen, indem Du mehr Sätze ausführst: Dies ist häufig der traditionelle Weg der Progression. Und auch wenn es wahr ist, dass das Hinzufügen von mehr Sätzen (wenn das Gewicht beibehalten werden kann) mehr physiologische Schäden hervorruft, gibt es einen Punkt, ab dem der Ertrag negativ wird. Eine Steigerung von drei Sätzen pro Muskelgruppe auf 9 bis 12 Sätze mg vielleicht ein neues Wachstum anregen, aber eine Erhöhung, die hierüber hinaus geht könnte zu Stagnation oder sogar Rückschritten führen.
- Erhöhe die Trainingsdichte: Führe mehr Arbeit pro Zeiteinheit aus. Dies erreichst Du am besten damit, dass Du die Pausenintervalle zwischen den Sätzen verkürzt, während Du die Trainingsgewichte aufrecht erhältst. Viele Trainer sind sich dieser Methode inzwischen bewusst und trainieren ihre Sportler drauf, ihre Pausenintervalle schrittweise zu verkürzen.
- Erhöhe die exzentrische Last oder Arbeit: Der exzentrische oder negative Teil einer Übung ruft die größten Schäden im Bereich der Muskelfasern hervor und besitzt deshalb ein größeres Potential für eine Anregung des Muskelwachstums. Schnell kontrahierende Muskelfasern (die das größte Wachstumspotential aufweisen) werden während exzentrischer Arbeit bevorzugt aktiviert, was diese doppelt effektiv macht. Du kannst die exzentrische Belastung entweder durch eine langsamere Ausführung des der exzentrischen Phase der Bewegung oder durch eine Erhöhung des Gewichts (indem ein Trainingspartner das Gewicht während der Negativwiederholung nach unten drückt) steigern.
- Bewege das Gewicht schneller nach oben: Kraft = Masse x Beschleunigung. Du kannst die Kraftfreisetzung steigern, indem Du entweder mehr Gewicht bewegst oder dasselbe Gewicht mit einer größeren Beschleunigung bewegst. Mehr Kraft ist gleichbedeutend mit mehr intramuskulärer Spannung, welche einer der wichtigsten Faktoren ist, die an der Anregung des Muskelwachstums beteiligt sind.
- Verwende mehr komplexe Übungen: Wir sprechen hier nicht über Kniebeugen auf einem Stabilitätsball. Eine Progression von strukturell einfachen Übungen zu komplexeren Übungen erhöht die Trainingsbelastung. Beinstrecken ist z.B. leichter als Beinpressen, welches wiederum leichter als Kniebeugen ist.
- Verwende fortgeschrittene Trainingsmethoden: Vorermüdung, Cluster Sätze, Rest/Pause, absteigende Sätze, isodynamische Kontraste, Tempokontraste, usw. All diese Methoden können den Trainingsstress erhöhen (und sollten nicht missbraucht werden) und stellen eine Progression beim Schwierigkeitsgrad des Trainings dar.
- Konzentriere Dich besser: Vernachlässige niemals den mentalen Aspekt des Trainings. Wenn Du auf Kraft und Schnellkraft trainierst, dann brauchst Du ein effizientes Nervensystem. Wenn Du ein Bodybuilder bist, wir die Fähigkeit, Dich auf die arbeitenden Muskeln zu konzentrieren, die Effizienz Deiner Sätze erhöhen. Wenn Du Dich von einem einfachen unkonzentrierten Durchgehen der Bewegungen auf 100% Fokus bei jedem Satz weiterentwickelst, dann hast Du Dich gesteigert.
- Richte Dich nicht selbst zugrunde: Tappe nicht in die Falle exzessiv mit zu wenig Ruhepausen zu trainieren. Doch wie erhöht dies den Schwierigkeitsgrad des Trainings? Das ist einfach. Für engagierte Trainierende ist es häufig schwieriger sich zu regenerieren, als mehr Arbeit zu verrichten. Einige Trainierende trainieren exzessiv, indem sie entweder
a. Zu viel Volumen pro Trainingseinheit ausführen
b. Zu häufig mit hohem Volumen trainieren
c. Den Schwierigkeitsgrad ihres Trainingsprogramms zu schnell steigern.
Inadäquate Erholung oder exzessives Training werden zu Stagnation oder Rückschritten führen. Wenn es Dir also schwer fällt, Dich zu erholen, dann bedeutet des wahrscheinlich, dass Du mehr Ruhe benötigst. In der Geschichte der Menschheit gab es noch niemanden, der jemals im Fitnessstudio stärker oder muskulöser geworden ist. Du verlässt das Fitnessstudio häufig in einem schlechteren Zustand, als Du es betreten hast. Deine Energiespeicher sind entleert, Deine Muskelfasern haben Mikrotraumata erlitten und Dein Nervensystem ist am Ende. Wann wächst Du also? Am Esstisch und in Deinem Bett.
Tipp: Verwende einfache Zeitblöcke anstelle von Sätzen
Hier ist ein neuer Weg Deine Trainingseinheiten zu planen, der Dich aus Deinem Trott holen und fokussiert halten wird.
Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-use-time-blocks-instead-of-sets
Von Travis Pollen
Trainingseinheiten sind im Allgemeinen basierend auf spezifischen Zahlen von Sätzen aufgebaut. Was wäre, wenn Du stattdessen eine bestimmte Spanne von Minuten für jede Trainingspriorität einer Trainingseinheit reservieren würdest und innerhalb dieser Zeitspanne einfach so viele Sätze ausführen würdest, wie Du kannst (natürlich mit angemessenem Gewicht und angemessener Wiederholungszahl).
Der exakte Bauplan Deiner Trainingseinheit wird von Deinen Zielen abhängen, aber der durchschnittliche Trainierende, der nach Zuwächsen an Kraft, Muskelmasse und Ausdauer strebt, würde der folgende Rahmen eine gut abgerundete Trainingseinheit darstellen:
|
|
Trainingspriorität |
Zeit |
|
A |
Allgemeines Aufwärmen/Beweglichkeitstraining |
10 Minuten |
|
B |
Kraft/Schnellkraft |
15 Minuten |
|
C |
Hypertrophie (auf Muskelmasse fokussiertes Training) |
15 Minuten |
|
D |
Kondition |
10 Minuten |
|
E |
Abwärmen |
5 Minuten |
Das sind von Anfang bis Ende 55 Minuten, so lange Du es mit der Zeit Ernst nimmst. Selbst wenn Du Dir super lange 5 Minuten für den Übergang von Block zu Block erlaubst, sind das trotzdem nur 75 Minuten. Wie ist dies im Vergleich zu Deinen letzten Fitnessstudiobesuchen?
Integriere etwas Training für die Körpermitte in einen der obigen Blöcke und Du hast den Bauplan für ein anpassbares, umfassendes und kompaktes Programm.
Tipp: Meistere Dips für Brust und Trizeps
Alles was Du über Dips wissen musst.
Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-master-dips-for-chest-triceps
Von Christian Thibaudeau
Dips sind toll. Das Problem besteht darin, dass die meisten Menschen eine inkorrekte Form der Ausführung verwenden. Dies hat dazu geführt, dass Dips einen schlechten Ruf als Schulterkiller bekommen haben. Und einige Trainierende verwenden eine korrekte Form, verwenden jedoch den falschen Typ von Dips. Verwendest Du Dips für die Brustentwicklung? Oder verwendest Du sie, um auf Deine Trizeps abzuzielen?
Ratgeber für die Ausführung von Dips
Richtlinien für Dips für die Brustmuskeln
- Torso nach vorne
- Beine nach vorn
- Mittlerer bis weiter Handabstan
- „Pistolenhelden“ Ellenbogenposition
- Kontrahiere die Bauchmuskeln, um die korrekte Form aufrecht zu erhalten
- Überstrecke die Ellenbogen in der höchsten Position nicht
- Die Schultern sollten in der tiefsten Position etwas unter die Ellenbogen fallen
- Halte den Kopf in einer neutralen Position: schaue nicht nach oben oder unten
- Führe Dips über den vollen Bewegungstraum mit zusätzlichen 50% Deines Körpergewichts und 6 bis 8 Wiederholungen aus
Richtlinien für Dips für die Brustmuskeln
- Halte den Torso mehr aufrecht
- Beine nach hinten
- Engerer Handabstand
- Spanne den Gluteus an, um die Form aufrecht zu erhalten
- Überstrecke die Ellenbogen in der höchsten Position
- Die Schultern sollten in der tiefsten Position etwas unter die Ellenbogen fallen
- Halte den Kopf in einer neutralen Position: schaue nicht nach oben oder unten
Was tun, wenn Deine Schultern schmerzen?
Dips bereiten einigen Trainierenden Schulterprobleme, weil sie unter bereits existierenden Problemen im Bereich der Schultern leiden, die adressiert werden müssen. Doch was kannst Du gegen Schulterschmerzen bei der Ausführung machen, wenn Deine Schultern gesund und funktional sind? Für gewöhnlich sind technische Probleme die Ursache, wenn Du während der Ausführung von Dips etwas in den Schultern spürst. Wenn Du Dips in eine Schulterübung verwandelst, dann machst Du etwas falsch.
Einer der größten Fehler besteht darin, die Schultern nach vorne zu bewegen, während Du Dich absenkst. Dies belastet Schultergelenk und Schultermuskeln enorm.
Wenn Du Dips sicherer für Deine Schultern machen möchtest, dann solltest Du sicherstellen, dass Du die Schultern in ihren Gelenkpfannen hältst, während Du Dich absenkst. Du erreichst dies, indem Du die Muskeln des oberen Rückens anspannst, während Du Dich absenkst (ziehe die Schulterblätter zusammen, wie Du dies auch beim Bankdrücken tust).
Dies mag Dips zunächst schwerer machen, da Du die richtigen Muskeln für die Aufgabe verwendest, anstatt Dich nach oben zu hebeln. Sobald Du jedoch mit dieser Technik effizienter wirst, wirst Du auch stärker werden und Deine Kraft wird sich leichter auf drückende Langhantelübungen übertragen, während Du gleichzeitig mehr Muskelwachstum im Bereich von Brust und Trizeps anregst.
Ein erstes Zeichen für gute oder schlechte Dips ist Körperschwung. Diejenigen, die Dips inkorrekt ausführen, neigen dazu, ihren Torso und ihre Beine während der Übung zu bewegen. Bei korrekter Ausführung scheinen Torso und Beine auf einer Linie fixiert zu sein.
Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-women-train-like-men-for-the-most-part
Von Christian Thibaudeau