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Das beste wissenschaftlich basierte Brusttrainingsprogramm für den Aufbau einer beeindruckenden Brustmuskulatur (Brustübungen)
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Nachdem wir uns im ersten Teil dieser Artikelserie mit der Anatomie der Brustmuskeln und den am weitesten verbreiteten Fehlern beim Brustmuskeltraining beschäftigt haben und im vorliegenden zweiten Teil auf die wissenschaftlichen Grundlagen eines effektiven Brusttrainings eingegangen sind und einen Blick auf die erste der 10 effektivsten Brustübungen geworfen haben, werde ich im vorliegenden dritten und letzten Teil dieser Artikelserie die restlichen 9 besten Brustmuskelübungen betrachten und Dir ein Template für eine Brusttrainingseinheit zur Hand geben.

2. Schrägbankdrücken

Das gute alte Flachbankdrücken stellt das Fundament der meisten Oberkörpertrainingseinheiten dar, aber es wird für gewöhnlich von einigen Variationen begleitet.

Das Schrägbankdrücken stellt eine der besten dieser Variationen dar, da es besser als Flachbankdrücken dabei hilft, den oberen und mittleren Teil der Brustmuskeln aufzubauen (1).

Wenn Du diese Übung ausführst, dann sollte die Schräge der Bank bei 30 bis 45 Grad liegen. Ich für meinen Teil bevorzuge 30% doch einige Trainierende bevorzugen eine Schräge, die näher bei 45 Grad liegt. Ich würde Dir empfehlen, dass Du unterschiedliche Einstellungen zwischen 30 und 45 Grad ausprobierst und schaust, welche Schräge Dir am liebsten ist.

3. Enges Langhantel Bankdrücken

Das enge Bankdrücken ist eine Bankdrückvariation, die die Brustmuskel stark fordert, sich aber etwas mehr auf die Trizeps konzentriert, als dies bei regulärem Bankdrücken der Fall ist.

Enges Bankdrücken ist außerdem besonders effektiv, wenn es um eine Aktivierung der oberen Brust geht, was diese Übung zu einer der am besten abgerundeten Oberkörperübungen macht, die Du verwenden kannst (2).

Im unteren Bereich der Bewegung ist enges Bankdrücken nicht viel mehr als reguläres Bankdrücken mit einem engeren Griff. Abgesehen von der Griffvariation solltest Du enges Bankdrücken genau wie reguläres Bankdrücken ausführen.

Was die Griffweite angeht, sollte Dein Griff geringfügig enger als schulterweit sein. Bei den meisten Trainierenden bedeutet dies, die Zeigefinger 5 bis 10 Zentimeter näher als bei regulärem Bankdrücken zueinander hin zu bewegen.

Einige Trainierende platzieren die Hände sehr nahe beieinander um die Trizepsaktivierung zu maximieren, doch dies bringt Schultern und Handgelenke in eine potentiell gefährliche Position. Wenn sich Deine Schultern oder Handgelenke am tiefsten Punkt der Bewegung (wenn die Stange Deine Brust berührt) nicht gut anfühlen, dann verwende einfach einen um 2 Finger breiteren Handabstand. Wiederhole das Ganze so oft, bis sich Dein Griff in dieser Position gut anfühlt.

4. Bankdrücken mit reversem Griff /Untergriff

Bankdrücken mit reversem Griff – auch als Bankdrücken mit einem Untergriff bekannt – ist eine häufig übersehene Variation des Bankdrückens, die auch ihre eigenen Vorzüge besitzt.

Bei dieser Variation greifst Du die Stange mit einem Untergriff, so dass Deine Handflächen zu Deinem Gesicht hin zeigen. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass diese Variante des Bankdrückens nicht nur schonender für Deine Schulter ist, sondern auch besonders effektiv ist, um auf die obere Brust abzuzielen.

Eine von Wissenschaftlern des Canadian Memorial Chiropractic College mit 12 trainierten Männern durchgeführte Studie untersuchte 5 verschiedene Variationen des Flachbankdrückens (3). Die Wissenschaftler maßen während der Übungsausführung die Muskelaktivierung beider Brustmuskelköpfe, der Bizeps und der Trizeps.

Sie fanden heraus, dass bei Verwendung eines reversen Griffes die Aktivierung der oberen Brust um 25 bis 30% stärker als bei Verwendung eines regulären Griffs ausfiel. Darüber hinaus fiel die Bizepsaktivierung bei Verwendung eines reversen Griffs doppelt so stark wie bei Verwendung eines regulären Griffs aus.

Auch wenn sich Bankdrücken mit reversem Griff zu Beginn seltsam anfühlen wird und Du zunächst deutlich weniger Gewicht verwenden kannst, können viele Trainierende, wenn sie sich erst einmal an diese Übung gewöhnt haben, genauso viel oder mehr Gewicht als bei Bankdrücken mit normalem Griff verwenden.

Und hier noch ein Tipp: Greife die Stange so, dass sie diagonal über Deine Handfläche verläuft anstatt sie so zu greifen, dass sie quer über Deine Handfläche verläuft. Der diagonale Griff ist bei den meisten Menschen sehr viel schonender für Handgelenke und Ellenbogen.

5. Kurzhantel Flachbankdrücken

Kurzhantel Flachbankdrücken ist dem Langhantel Bankdrücken abgesehen davon, dass Du mit jeder Hand eine Kurzhantel drückst anstatt mit beiden Händen eine Langhantel zu halten, recht ähnlich.

Auch wenn Kurzhantel Bankdrücken nach Langhantel Bankdrücken häufig als Version zweiter Wahl des Bankdrückens angesehen wird, zeigen wissenschaftliche Untersuchungen, dass diese Übung für die Brustmuskeln mehr oder weniger genauso effektiv ist (mit einer Einschränkung).

Bei einer von Wissenschaftlern des Sogn og Fjordane University College in Norwegen durchgeführten Studie mussten sich 12 23 Jahre alte Männer mit Trainingserfahrung mit Gewichten bei drei unterschiedlichen Übungen mit 3 bis 5 Tagen Pause zwischen den Übungen zu ihrem 1RM Gewicht hocharbeiten (4). Bei den Übungen handelte es sich um:

  1. Bankdrücken an der Multipresse
  2. Langhantel Flachbankdrücken
  3. Kurzhantel Flachbankdrücken

 

Die Wissenschaftler befestigten an Torso und Armen der Probanden Elektroden, um die Aktivierung der unterschiedlichen Muskelgruppen zu messen, während diese ihre Übungen ausführten.

Nach Auswertung dieser Messungen fanden die Wissenschaftler heraus, dass Kurzhantel Flachbankdrücken im Vergleich zu Bankdrücken an der Multipresse und Langhantel Flachbankdrücken dieselbe Aktivierung der Brustmuskeln, weniger Aktivierung des Trizeps und mehr Aktivierung des Bizeps bewirkte.

Kurzhantel Flachbankdrücken besitzt außerdem im Vergleich zu Langhantel Flachbankdrücken mehrere Vorteile:

  1. Es erlaubt die Verwendung eines größeren Bewegungsraumes
  2. Es erlaubt die Verwendung der Position der Handgelenke, die sich am angenehmsten und natürlichsten anfühlt
  3. Es ist schonender für die Gelenke

 

Es gibt jedoch auch Nachteile, die Du kennen solltest:

  1. Es macht mehr Balance erforderlich, was bedeutet, dass Du nicht so viel Gewicht wie beim Flachbankdrücken verwenden kannst.
  2. Es bedarf einer guten Menge an Energie, um die Kurzhanteln in Position zu bringen.

 

Der zweite Punkt wird umso ausgeprägter, je stärker Du wirst. Wenn Du einmal 40 Kilo schwere oder schwerere Kurzhanteln verwendest, wirst Du aufgrund der Anstrengung, die notwendig ist, um die Kurzhanteln in Position zu bringen, wahrscheinlich selbst dann mindestens eine Wiederholung verlieren, wenn Du diese Bewegung flüssig ausführen kannst.

Aus diesem Grund empfehle ich die Ausführung von Kurzhantel Bankdrücken nach Deinem schweren Langhanteltraining.

6. Kurzhantel Schrägbankdrücken

Kurzhantel Schrägbankdrücken ist abgesehen davon, dass es auf einer Schrägbank mit einem 30 bis 45 Grad Winkel ausgeführt wird, identisch mit Kurzhantel Flachbankdrücken.

Diese Übung gibt Dir viele der Vorzüge von Schrägbankdrücken und Kurzhantel Flachbankdrücken: größerer Bewegungsraum, Betonung der Schultern, Verwendung eines bequemeren Griffs und eine Entlastung der Gelenke von schwerem Langhantel Bankdrücken.

7. Dips

Dips sind eine der besten mit dem eigenen Körpergewicht ausgeführten Übungen, die Du für Deinen Oberkörper ausführen kannst. Dips trainieren Brust, Schultern und Trizeps und Du kannst einen Dip Gürtel verwenden, um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen.

Dips sind leicht zu lernen und können in praktisch jedem halbwegs vernünftig ausgestatteten Fitnessstudio ausgeführt werden.

8. Fliegende Bewegung stehend am Kabelzug (Low Cable Chest Fly)

https://www.youtube.com/watch?v=M1N804yWA-8

Fliegende Bewegungen sind keine so tolle Brustübung wie viele glauben, aber sie stellen eine der besseren Isolationsübungen für die Brust dar, die Du in Dein Trainingsprogramm einbauen kannst. Ich bevorzuge die Variante mit über die unteren Rollen des Kabelzuges geführten Seilen, da diese die Belastung der Schultern minimiert.

9. Fliegende Bewegungen mit Kurzhanteln

Fliegende Bewegungen mit Kurzhanteln ähneln der gerade beschriebenen Variante am Kabelzug, werden jedoch mit Kurzhanteln auf einer Bank liegend ausgeführt.

Der Nachteil von fliegenden Bewegungen mit Kurzhanteln besteht darin, dass diese Übungen bei einigen Trainierenden die Schultern belastet und es schwerer wird, diese Übung mit schwereren Gewichten korrekt auszuführen. Wenn Du nicht über einen Kabelzug verfügst, stellt diese Übung jedoch einen brauchbaren Ersatz dar.

10. Liegestütze

Liegestütze sind wahrscheinlich eine der ältesten und beliebtesten Brustübungen der Welt – und das aus gutem Grund.

Du kannst Liegestütze überall ausführen, Du brauchst kein Equipment und Du kannst diese Übung fordernder machen, indem Du Deine Füße hochlegst, eine Gewichtsweste oder einen Rucksack trägst oder Deine Hände näher zu den Hüften bringst.

Das Problem bei Liegestützen besteht jedoch darin, dass es schwerer und schwerer wird, den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen (und somit eine progressive Überlastung zu erreichen), wenn Du stärker wirst.

Dies macht Liegestütze zu einer exzellenten Übung für Anfänger, zur Aufrechterhaltung der Fitness oder für die Erholung nach einer Verletzung, aber weniger geeignet für etwas fortgeschrittene Trainierende.

Hier ist das, was ich empfehle:

  1. Beginne, wenn Du zu schwach bist, um eine 20 Kilo schwere Langhantel drücken zu können, mit Liegestützen, um Deine Oberkörper Druckkraft aufzubauen.
  2. Arbeite Dich so weit nach oben, bis Du 30 Liegestütze am Stück schaffst.
  3. Sobald Du 30 Liegestütze am Stück schaffst, ist es an der Zeit zu einer Übung mit Zusatzgewicht wie Langhantel oder Kurzhantel Bankdrücken überzugehen.

 

Wenn Du bereits 30 Liegestütze am Stück schaffst, dann bist Du besser damit beraten, Dich auf andere Übungen zu konzentrieren.

Die drei besten Trainingsprogramme für obere und untere Brustmuskeln

Die folgenden Trainingsprogramme berücksichtigen alle Faktoren, die wir im Rahmen dieser Artikelserie betrachtet haben:

  1. Sie umfassen Mehrgelenksübungen für den oberen und den unteren Teil der Brustmuskeln.
  2. Sie umfassen Übungen mit mittleren bis niedrigen Wiederholungszahlen.
  3. Sie legen den Fokus auf eine progressive Überlastung.

 

Alle der folgenden Trainingsprogramme umfassen zwei Mehrgelenksübungen für die Brustmuskeln, gefolgt von einer Isolationsübung.

Abhängig davon, wie oft Du Deine Brustmuskeln trainieren möchtest, kannst Du aus einem der folgenden Trainingsprogramme mit einer, zwei oder drei Trainingseinheiten pro Woche wählen.

Wenn Du Dich für eines der Programme mit zwei oder drei Brusttrainingseinheiten pro Woche entscheidest solltest Du sicherstellen, dass zwischen den einzelnen Trainingseinheiten mindestens ein oder zwei Tage liegen. Hierbei kann es sich um trainingsfreie Tage oder Tage, an denen Du andere Muskelgruppen trainierst, handeln.

Hier sind die Trainingsprogramme:

1 Brusttrainingseinheit pro Woche

Trainingseinheit 1

  • Langhantel Flachbankdrücken: Aufwärmen und 3 Sätze a 4 bis 6 Wiederholungen mit 80% des 1RM Gewichts
  • Langhantel Schrägbankdrücken: 3 schwere Sätze a 4 bis 6 Wiederholungen mit 80% des 1RM Gewichts
  • Kurzhantel Flachbankdrücken: 3 schwere Sätze a 4 bis 6 Wiederholungen mit 80% des 1RM Gewichts
  • Trizepsdrücken: 3 schwere Sätze a 4 bis 6 Wiederholungen mit 80% des 1RM Gewichts

 

2 Brusttrainingseinheiten pro Woche

Trainingseinheit 1

  • Langhantel Flachbankdrücken: Aufwärmen und 3 Sätze a 4 bis 6 Wiederholungen mit 80% des 1RM Gewichts
  • Langhantel Schrägbankdrücken: 3 schwere Sätze a 4 bis 6 Wiederholungen mit 80% des 1RM Gewichts
  • Kurzhantel Flachbankdrücken: 3 schwere Sätze a 4 bis 6 Wiederholungen mit 80% des 1RM Gewichts
  • Trizepsdrücken: 3 schwere Sätze a 4 bis 6 Wiederholungen mit 80% des 1RM Gewichts

 

Trainingseinheit 2

  • Flachbankdrücken mit reversem Griff: Aufwärmen und 3 Sätze a 4 bis 6 Wiederholungen mit 80% des 1RM Gewichts
  • Langhantel Flachbankdrücken: 3 schwere Sätze a 4 bis 6 Wiederholungen mit 80% des 1RM Gewichts
  • Dip: 3 Sätze mit dem Körpergewicht bis zum Muskelversagen oder 3 Sätze a 4 bis 6 Wiederholungen mit 80% des 1RM Gewichts
  • Fliegende Bewegungen am Kabelzug oder mit Kurzhanteln: 3 schwere Sätze mit 8 bis 10 Wiederholungen mit 70% des 1RM Gewichts

 

3 Brusttrainingseinheiten pro Woche

Trainingseinheit 1

  • Langhantel Flachbankdrücken: Aufwärmen und 3 Sätze a 4 bis 6 Wiederholungen mit 80% des 1RM Gewichts
  • Langhantel Schrägbankdrücken: 3 schwere Sätze a 4 bis 6 Wiederholungen mit 80% des 1RM Gewichts
  • Kurzhantel Flachbankdrücken: 3 schwere Sätze a 4 bis 6 Wiederholungen mit 80% des 1RM Gewichts
  • Trizepsdrücken: 3 schwere Sätze a 4 bis 6 Wiederholungen mit 80% des 1RM Gewichts

 

Trainingseinheit 2

  • Flachbankdrücken mit reversem Griff: Aufwärmen und 3 Sätze a 4 bis 6 Wiederholungen mit 80% des 1RM Gewichts
  • Langhantel Flachbankdrücken: 3 schwere Sätze a 4 bis 6 Wiederholungen mit 80% des 1RM Gewichts
  • Dip: 3 Sätze mit dem Körpergewicht bis zum Muskelversagen oder 3 Sätze a 4 bis 6 Wiederholungen mit 80% des 1RM Gewichts
  • Fliegende Bewegungen am Kabelzug oder mit Kurzhanteln: 3 schwere Sätze mit 8 bis 10 Wiederholungen mit 70% des 1RM Gewichts

 

Trainingseinheit 3

  • Langhantel Flachbankdrücken: Aufwärmen und 3 Sätze a 4 bis 6 Wiederholungen mit 80% des 1RM Gewichts
  • Kurzhantel Schrägbankdrücken: 3 schwere Sätze a 4 bis 6 Wiederholungen mit 80% des 1RM Gewichts
  • Langhantel Flachbankdrücken mit engem Griff: 3 schwere Sätze a 4 bis 6 Wiederholungen mit 80% des 1RM Gewichts
  • Trizepsdrücken: 3 schwere Sätze a 4 bis 6 Wiederholungen mit 80% des 1RM Gewichts

 

Wenn Du gerade erst mit dem Krafttraining begonnen hast, dann ist das Programm mit einer Brusttrainingseinheit pro Woche ein guter Startpunkt. Wenn Du Deine Brust jedoch so schnell wie möglich zum Wachsen bringen willst, oder bereits über Erfahrung im Bereich des Krafttrainings verfügst, solltest Du den Programmen mit zwei oder drei Brusttrainingseinheiten pro Woche eine Chance geben.

Hier sind noch einige Hinweise zur Ausführung der obigen Trainingseinheiten:

1. Erhöhe das Gewicht, sobald Du bei einem Satz das obere Ende des Wiederholungsbereichs erreicht hast

Dies ist als ”doppelte Progression” bekannt und stellt einen der effektivsten Wege dar sicherzustellen, dass Du Deine Muskeln progressiv überlastest.

Wenn Du z.B. beim Bankdrücken 6 Wiederholungen mit 80 Kilo schaffst, bedeutet dies, dass Du das Gewicht beim nächsten Satz um 5 Kilo erhöhen solltest. Wenn Du beim nächsten Satz mindestens 4 Wiederholungen mit 85 Kilo schaffst, dann ist dies Dein neues Arbeitsgewicht, bis Du erneut 6 Wiederholungen schaffst und das Gewicht erhöhen kannst.

Wenn Du hingegen nur 3 Wiederholungen oder weniger schaffst, dann reduziere das Gewicht um 2,5 Kilo auf 82,5 Kilo und schaue, wie der nächste Satz läuft. Wenn Du auch mit 82,5 Kilo nur 3 oder weniger Wiederholungen schaffst, dann gehe zurück zu Deinem Gewicht für 6 Wiederholungen und arbeite so lange mit diesem weiter, bis Du zwei Sätze mit 6 Wiederholungen schaffst, bevor Du das Gewicht erhöhst.

2. Pausiere 2 bis 4 Minuten zwischen den Sätzen

Es ist wichtig, dass Du Dich vollständig dazu bereit fühlst, bei jedem folgenden Satz Dein Bestes zu geben. Ja, es wird sich nach viel Wartezeit anfühlen, aber ausreichend zu pausieren ist ein wichtiger Bestandteil eines Trainings mit schweren Gewichten.

Dies ist die Zeit, während der Deine Muskeln ihre Kraft regenerieren, so dass Du bei jedem Satz maximale Anstrengungen erbringen kannst.

3. Stelle sicher, dass Du genug isst

Du weißt wahrscheinlich, dass Du ausreichende Mengen an Protein zu Dir nehmen solltest, um Muskeln aufzubauen, aber auch die Kalorienzufuhr spielt hier eine wichtige Rolle.

Das Fazit zum Thema Brusttraining

Viele Trainierende verbringen eine Unmenge an Zeit mit ihrem Brusttraining, ohne wirklich große Erfolge vorweisen zu können. Und sehr viele Frauen vernachlässigen das Brusttraining vollständig, da sie keine muskulöse männliche Brust aufbauen wollen.

Die meisten Trainierenden wissen nicht, dass sie mit Hilfe einiger einfacher Veränderungen ihres Trainingsplans und etwas harter Arbeit und Geduld die Brustmuskelentwicklung erreichen können, die sie sich schon immer gewünscht haben.

Und bei Frauen gilt, dass das richtige Brustmuskeltraining das Erscheinungsbild ihres Oberkörpers nur verbessern wird, anstatt ihnen ein männliches, bulliges Aussehen zu verleihen.

Die drei Schlüssel zu größeren, stärkeren und symmetrischeren Brustmuskeln sind:

  1. Ziele auf den oberen und unteren Bereich der Brustmuskeln ab.
  2. Führe eine Menge Training mit schweren Grundübungen au
  3. Führe 9 bis 15+ schwere Sätze pro Woche aus

 

Referenzen:

  1. https://journals.lww.com/nsca-jscr/abstract/1995/11000/effects_of_variations_of_the_bench_press_exercise.3.aspx
  2. https://journals.lww.com/nsca-jscr/abstract/1995/11000/effects_of_variations_of_the_bench_press_exercise.3.aspx
  3. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16095407
  4. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21225489

 

Quelle: https://www.muscleforlife.com/chest-workout-best-chest-exercises/

Von Michael Matthews

Weiterlesen
Tipps der Woche Tipp: Lerne einen Gewichthebergürtel richtig zu verwenden
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Es ist unbestritten, dass die Verwendung eines Gewichthebergürtels bei einigen Übungen die Leistungen steigern kann, da ein Gürtel einen größeren intraabdominalen Druck und eine höhere Stabilität ermöglicht. Die Verwendung eines Gürtels ist ab der Verwendung eines Gewichts im Bereich von 90% Deines 1RM Gewichts empfehlenswert.

 

Wie Du einen Gewichthebergürtel verwenden solltest

Wenn Du beobachtest, wie die meisten Trainierenden einen Gewichthebergürtel verwenden, dann wirst Du häufig sehen, dass sie es damit übertreiben, ihren Bauch in den Gürtel zu drücken. Dies kann problematisch sein, da es eine übertriebene Wölbung im Bereich der Lendenwirbelsäule zur Folge haben kann, welche die Stabilität beeinträchtigen kann. Ein besserer Ansatz besteht in einer dreidimensionalen oder 360 Grad umfassenden Expansion, bei der Du Luft in den gesamten Bereich des Gürtels vorne, an den Seiten und hinten presst.

 

Tipp: Höre mit diesem “Körperliebe” Blödsinn auf

Gib alles und strebe nach echten Resultaten, aber lasse Dich nicht von dieser „politisch korrekten“ Bewegung anstecken

Quelle: https://www.t-nation.com/powerful-words/tip-drop-the-body-love-nonsense

Von Dani Shugart

“Politisch korrekte” Mainstream Fitness Ratschläge verwandeln Menschen in willensschwache Babys. Hier ist ein Beispiel, dass Du häufig hören wirst:

„Körperliebe ist entscheidend. Du solltest Dich loben, wann immer Du in den Spiegel schaust!“

Hier ist eine bessere Idee: Liebe Anstrengungen und das, was Du erreicht hast.

 

Was ist “Körperliebe”?

“Körperliebe” ist ein Begriff, der hauptsächlich von Menschen verwendet wird, die auf ihren Körper fixiert sind, die mit ihrem Körper unzufrieden sind und der Welt das genaue Gegenteil erzählen. Sie wollen Dich glauben machen, dass SIE glauben, dass jeder Zentimeter ihres Körpers attraktiv ist, weshalb sie eine Bewegung gegründet haben, um es allgemein akzeptabel zu machen, uns ihre Speckrollen zu zeigen.

Aber darüber zu sprechen, wie sehr Du Deinen Körper liebst, bedeutet wahrscheinlich, dass Du versuchst Dich von etwas zu überzeugen, dass Du nicht wirklich glaubst. Das Problem ist nicht ein Mangel an Selbstliebe – es ist ein Mangel an Anstrengungen, Aktionen und Erfolgen…und eine übermäßige Besessenheit von Dir selbst. Körperliebe ist eine Art von erzwungenem Narzissmus, der heute Zutage gefördert und bejubelt wird.

Was ist aus Bescheidenheit und Demut geworden? Und wann ist Körperliebe zu einer wichtigeren Tugend geworden? C.S. Lewis hat einmal gesagt, dass Demut nicht bedeutet, dass Du weniger von Dir hältst, sondern dass Du weniger über Dich nachdenkst. Trotzdem scheint es heute wichtiger zu sein, sich ohne Grund auf ein Podest zu heben, als sich auf andere Dinge zu konzentrieren, die nichts mit einem selbst zu tun haben.

Wenn Du einmal darüber nachdenkst, sind Unsicherheit und Narzissmus keine wirklichen Gegensätze. Sie sind beide das Resultat einer übertriebenen Selbstfixierung. Körperliebe ist die Art und Weise, auf die Menschen diese Fixierung vor sich selbst rechtfertigen.

Wenn Menschen ihre Körperliebe öffentlich zur Schau stellen, erinnert mich das immer an die Frau oder den Mann, der Auf Facebook ständig darüber spricht, wie sehr er oder sie ihren oder seinen Partner liebt, während ihre Beziehung in Wirklichkeit den Bach runter geht. Ist dies Verleugnung? Ist es Kompensation? Oder vielleicht versuchen diese Menschen auch das Gegenteil von dem zu tun, was man erwarten würde und versuchen einer negative Situation positiv zu sehen.

 

Die Alternative zu vorgetäuschter Körperliebe: Erfolge

Brauchst Du einen Schub an Selbstsicherheit? Tue etwas, das Wertschätzung verdient. Wähle etwas schweres, unangenehmes, das sich außerhalb Deiner augenblicklichen Fähigkeiten befindet. Bringe Dich selbst in eine Situation, in der Du eine Weile zu kämpfen hast, weil es so schwer ist.

Dies ist für Menschen mit Problemen bezüglich ihres Körperbildes besonders wertvoll. Warum? Wenn Du etwas zum ersten Mal versuchst, dann musst Du Dich auf diese Tätigkeit anstatt auf Dich selbst konzentrieren. Dies gibt Deinem Geist einen Reboot. Und wenn Du besser darin wirst, dann wirst Du echte Befriedigung erleben – und nicht diesen „ich liebe mich dafür ich zu sein“ Schwachsinn. Letzteres ist eine Fassade und niemand wird es Dir glauben, wenn Du es sagst.

Errungenschaften trumpfen Worte. Und eine neue Fähigkeit zu erlernen, während Du von Menschen umgeben bist, die besser als Du darin sind, wird Dich daran erinnern, was Du mit der richtigen Einstellung erreichen kannst. Höre auf damit, Dich auf Dich zu konzentrieren. Habe Kontakt zu anderen. Finde echte Freunde und nicht die Art von Freunden, die auch unsichere Narzissten sind, da diese Dich davon überzeugen werden, dass Körperliebe etwas Gutes ist – aber nur deshalb, weil sie sich in derselben Situation befinden.

 

Tipp: Verwende die Counter Stretch Dehnübung

Wenn Du viel sitzt oder eine schlechte Haltung hast, wird Dir diese Dehnübung dabei helfen, Dich besser zu fühlen.

Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-do-the-counter-stretch

Von: Maryann Berry

Diese den Brustkorb dehnende Übung kann bei Deiner nach vorne gebeugten Haltung einen großen Unterschied machen. Sie fördert eine Streckung der Brustwirbelsäule, welche für gewöhnlich nach vorne gerundet ist.

 

Führe diese Dehnübung wie folgt aus:

(https://www.youtube.com/watch?v=J-m7t7h8cpM)

  1. Stelle Dich vor einen Tisch, eine Theke oder etwas anderes, das sich in etwa auf Deiner Brusthöhe befindet. Platziere Deine Hände auf diesem Gegenstand und bewege Deine Füße so weit nach hinten, bis sie sich unter Deiner Hüfte befinden.
  2. Schaue auf Deine Füße und stelle sicher, dass die Zehen nach vorne oder sogar leicht nach innen zeigen (das ist wirklich wichtig). Bewege Deine Hüfte nach hinten so dass Dein unterer Rücken gebeugt ist und bewege Deine Brust nach unten. Halte Deine Ellenbogen gestreckt und spanne Deine Oberschenkelmuskeln an.
  3. Halte diese Dehnung für eine Minute. Stelle sicher, dass Dein Gewicht gleichmäßig auf beide Füße verteilt ist.
  4. Wiederhole diese Dehnübung täglich.

 

Du wirst natürlich mehr als eine Dehnübung brauchen, um Deine Haltung zu verbessern, aber diese Übung ist ein guter Anfang.

 

Tipp: Wähle den richtigen Stil des Kreuzhebens für Dich

Sumo oder konventionell? Schaue Dir diese Tipps für die Wahl des besten Stils für Deinen Körpertyp an

Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-pick-the-right-deadlift-style-for-you

Von Matt Kroc

Es gibt zwei primäre Stile des Kreuzhebens. Es gibt den Sumo Stil, der so benannt ist, da er dem Stand eines Sumoringers ähnelt, bei dem die Füße weit auseinander stehen und sich die Hände zwischen den Beinen befinden.

Die andere Technik ist der so genannte konventionelle Stil, bei dem der Stand enger – für gewöhnlich Schulterweit oder enger – ist und sich die Hände außen neben Deinen Beinen befinden, wenn Du die Stange greifst.

Typischerweise kommen kleinere, dünnere Trainierende besser mit dem Sumo Stil zurecht, während größere, massigere Trainierende dazu neigen, aufgrund der Hebelverhältnisse besser mit dem konventionellen Stil zurecht zu kommen. Es gibt jedoch auch Ausnahmen von der Regel. So war z.B. der mehrfache Weltmeister Lamar Grant bei nur 132 Pfund Körpergewicht dazu in der Lage unter Verwendung des konventionellen Stils über 600 Pfund zu heben.

Am anderen Ende des Spektrums war O. D. Wilson in der Klasse des Superschwergewichts, der dazu in der Lage war unter Verwendung des Sumo Stils fast 900 Pfund zu heben. Chuck Vogelpohl war dazu in der Lage unter Verwendung beider Stile über 800 Pfund zu heben und er wechselte sogar während einzelnen Versuchen eines Wettkampfs zwischen beiden Stilen.

Auch wenn wir dazu in der Lage sind, einige Verallgemeinerungen zu machen, liegt es also am individuellen Trainierenden herauszufinden, welcher Stil basierend auf seinen individuellen Stärken, Schwächen und Hebelverhältnissen am besten zu ihm passt. Der Sumo Stil wird als mehr technischer und von den Hebelverhältnissen angetriebener Stil angesehen, während es beim konventionellen Stil mehr um allgemeine brutale Kraft geht.

Bei Verwendung des Sumo Stils müssen Stand, Setup und Technik perfekt sein oder der Trainierende wird versagen. Der konventionelle Stil weist eine höhere Fehlertoleranz auf, wobei die Technik trotzdem immer einen wichtigen Faktor darstellt, wenn es darum geht möglichst viel Gewicht zu bewegen.

Während beide Stile im Großen und Ganzen dieselben Muskelgruppen verwenden, trainiert der konventionelle Stil die gesamte hintere Muskelkette inklusive Beinbeuger, Gluteus, Erektoren, oberen Rückenmuskeln und Trapezius. Der Sumo Stil neigt dazu, die Hüften stärker zu involvieren, während die optimalen Hebelverhältnisse zum Vorteil genutzt werden.

Wenn Du kein wettkampfmäßiger Powerlifter bist und Kreuzheben lediglich als Werkzeug verwendest, Kraft und Masse Deiner hinteren Muskelkette zu steigern, dann solltest Du definitiv bevorzugt den konventionellen Stil verwenden. Konventionelles Kreuzheben wird einen größeren Übertrag auf Bewegungen des täglichen Lebens außerhalb des Fitnessstudios haben und besser dazu geeignet sein, Deine Leistungsfähigkeit bei anderen sportlichen Anstrengungen zu steigern.

Schlüsselpunkte:

  • Konventionelles Kreuzheben ist für Bodybuilder und Sportler zu bevorzugen
  • Kleinere, dünnere Trainierende kommen typischerweise mit dem Sumo Stil besser zurecht, während größere, schwerere Trainierende dazu neigen, beim konventionellen Stil besser zu sein.

 

Tipp: Stärke Deine Buchmuskeln mit diesen 5 Übungen

Was gibt es Besseres als gutaussehende Bauchmuskeln? Eine starke Körpermitte, die so stark ist, wie sie aussieht?

Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-strengthen-your-abs-5-new-exercises

Von PJ Strebel

Wenn Du Bauchmuskeln wie ein Waschbrett willst, dann musst Du Deine Ernährung auf die Reihe bekommen. Wenn Du tatsächliche Kraft der Körpermitte willst, dann führe die Übungen unten aus.

Bauchmuskeln wie ein Waschbrett ohne Kraft der Körpermitte sind wie ein brandneuer Reifen ohne Luft. Die Fähigkeit internen Druck ausüben zu können, ist nicht nur für das Krafttraining, sondern auch für die sportliche Leistungsfähigkeit enorm wichtig.

 

Anti-Core Training

Die Denkweise, die dem Training der Körpermitte zugrunde liegt, verschiebt sich in Richtung eines “Anti-Core” („Anti-Körpermitte) Trainings. Deine Köpermitte sollte stabil sein und sich nicht bewegen. Verzichte also auf Crunches und Situps und beginne damit, diese Übungen auszuführen, wenn Du die Kraft Deiner Körpermitte auf die nächste Stufe heben möchtest.

 

Roll Out (https://www.youtube.com/watch?v=DA2QGI0NPWU)

Stelle Dir vor, eine gerade Linie von Deinen Knien über eine Hüfte, bis zu Deinen Schultern beizubehalten. Halte Deinen Rücken flach und lasse Deine Körpermitte nicht nach unten sinken. Um diese Bewegung einfacher zu machen, kannst Du damit beginnen, einen Stabilitätsball zu verwenden und dann zu einem Ab-Wheel mit einem begrenzten Bewegungsraum übergehen.

 

Palloff Press (https://www.youtube.com/watch?v=tvzoG7Ua05Y)

Positioniere Deinen Körper senkrecht zur Kabelmaschine. Halte den Griff auf mittlerer Brusthöhe. Gehe in eine halb kniende Position mit Deinem nach innen zeigenden Knie auf dem Boden. Halte Schultern und Hüfte gerade und drücke beide Hände vom Körper weg. Führe einen Satz in jede Richtung aus.

 

Stir-the-Pot on Ball (https://www.youtube.com/watch?v=2nIC1tS2IEs)

Beginne damit eine niedrige Plank Position auf einem Ball zu halten. Halte Deine Beine gerade und Deinen Rücken flach, während Du Deine Arme kreisförmig bewegst. Führe einen Satz in Uhrzeigerrichtung und gegen die Uhrzeigerrichtung aus. Je größer die Kreise sind, desto schwerer wird die Übungsausführung. Ein weiterer Fußabstand wird die Übungsausführung leichter machen.

 

Body Saw (https://www.youtube.com/watch?v=7mRhqSp1MIA)

Beginne unter Verwendung eines Filzgleiters oder einem Handtuch auf einem Holzboden in einer niedrigen Plank Position mit Deinen Zehen auf den Gleitern. Bewege Deinen Körper nach hinten, um die Plank Position zu verändern. Für eine forderndere Version kannst Du diese Übung in einer Liegestützeposition ausführen oder einen Fuß vom Boden abheben.

 

Loaded Carrys

Nimm zwei schwere Kettlebells oder Kurzhanteln in die Hände und gehe spazieren. Eine sehr starke Person wird dazu in der Lage sein, ihr Körpergewicht (das halbe Körpergewicht in jeder Hand) über 100 Meter weit zu tragen.

 

Tipp: Führe Landmine Seitheben aus

Baue Deine Schultern mit dieser einzigartigen Übung auf, die sich selbst bei abgenutzten Schultergelenken gut anfühlen wird.

Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-do-landmine-lateral-raises

TIP: DO LANDMINE LATERAL RAISES

Von Ben Bruno

Die Landmine Apparatur funktioniert für die Schultermuskeln wirklich gut. Der Bogen der Langhantel verwandelt Seitheben mehr in eine Hybridübung aus Frontheben und Seitheben und liefert einen einzigartigen Stimulus, der sich von dem unterscheidet, was Du am Kabel oder mit Kurzhanteln erreichst (Wenn Du keine Landmine Apparatur zur Verfügung hast, kannst Du auch ganz einfach eine Langhantelstange in eine Ecke stellen).

 

Landmine Seitheben (https://www.youtube.com/watch?v=RkL_vAvmNIg)

Stelle Dich aufrecht neben die Landmine Apparatur, wobei Du die Stange in einer Hand hältst. Beginne mit der Hand auf der entgegengesetzten Hüftseite, als ob Du versuchen würdest, in die gegenüberliegende Hosentasche zu greifen. Halte den Arm von hier an gerade und führe eine Seitheben Bewegung aus.

 

Zu leicht!

Diese Übung mag ziemlich leicht aussehen, aber probiere sie zuerst aus, bevor Du falsche Schlussfolgerungen ziehst, denn sie ist sehr schwer. Als Anfangsgewicht würde ich nicht mehr als 5 Kilo am Ende der Stange verwenden und für gewöhnlich reichen sogar 2,5 Kilo völlig aus.

 

Zu schwer!

Es kann sogar sein, dass sich am Anfang selbst die leere Langhantelstange zu schwer anfühlt, was insbesondere dann gilt, wenn Du diese am oberen Ende hältst. In diesem Fall kannst Du sie weiter unten am dünneren Teil der Stange greifen, um den Hebelarm zu verkürzen.

Bonus: Wenn Du diese Übung strikt und ohne jegliche Bewegung des Körpers ausführst, dann fordert sie auch die für die Rumpfdrehung zuständigen Muskeln der Körpermitte.

 

Tipp: Dehne Deine Hüftflexoren

Sitzt Du die meiste Zeit des Tages auf Deinem Hintern? Dann probiere diese Dynamische Dehnung aus, die Dich auf geschmeidiges, schweres Training vorbereitet

Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-stretch-the-hip-flexors

Von Mike Sheridan

Eine Dehnung von Hüftflexoren oder Gluteus medius sollte immer Teil eines dynamischen Aufwärmens sein. Diese Muskeln sind häufig durch zu viel Sitzen verspannt, was Durch schweres Training verschlimmert wird. Unglücklicherweise werden Dir gehende Ausfallschritte hier nicht weiterhelfen.

Ausfallschritte für den unteren Rücken dehnen hingegen Deine Hüftflexoren, wenn das hintere Bein gerade gehalten wird und Gluteus und Quadratus lumborum, wenn der Ellenbogen in Richtung Fuß bewegt wird.

 

Ausfallschritte für den unteren Rücken (https://www.youtube.com/watch?v=jOUbzIkkLBQ)

Eine zusätzliche Drehung des Rumpfes ist optional und kann Verspannungen im Bereich der Wirbelsäule lösen.

  

Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-learn-to-use-a-weight-belt-correctly
 
Von Tony Gentilcore
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Das beste wissenschaftlich basierte Brusttrainingsprogramm für den Aufbau einer beeindruckenden Brustmuskulatur (Grundlagen)
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Nachdem wir uns im ersten Teil dieser Artikelserie mit der Anatomie der Brustmuskeln und den am weitesten verbreiteten Fehlern beim Brustmuskeltraining beschäftigt haben, werden wir im vorliegenden zweiten Teil auf die wissenschaftlichen Grundlagen eines effektiven Brusttrainings eingehen und einen Blick auf die erste der 10 effektivsten Brustübungen werfen.

 

Die einfache Wissenschaft des effektiven Brustmuskeltrainings

Nach dem ersten Teil dieses Artikels weißt Du, was Du nicht tun solltest. Betrachten wir jetzt, was Du laut der Wissenschaft tun solltest, um eine erstaunliche Brustmuskulatur aufzubauen. Das Ganze ist weniger kompliziert als viele Dich glauben machen wollen. Du musst nur ein paar einfache Dinge richtig machen.

 

1. Ziele auf den „oberen“ und den „unteren“ Teil der Brust ab

Wie Du im ersten Teil dieser Artikelserie bereits gelernt hast, solltest Du bei Deinen Brusttrainingseinheiten den oberen und den unteren Bereich Deiner Brustmuskeln betonen. Glücklicherweise bedarf es hierfür keiner endlosen Supersätze, Muskelkonfusion oder anderer ausgefallener Trainingstechniken.

Die drei effektivsten Wege um auf die oberen Brustmuskeln abzuzielen sind die Folgenden:

  1. Nimm Bankdrücken mit engem Griff und reversem Griff (Untergriff) mit in Deine Brusttrainingseinheiten auf, da wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass diese Übungen die obere Brust um 20 bis 30% stärker als reguläres Flachbankdrücken aktivieren (1, 2).
  2. Nimm Schrägbankdrücken mit in Dein Brusttraining auf, weil wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass es die obere Brust stärker als reguläres Flachbankdrücken aktiviert (1).
  3. Trainiere mit schweren Gewichten, weil wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass dies die Aktivierung des kompletten Pectoralis major inklusive der oberen Brust erhöht (3).

 

Das Trainingsprogramm, das ich im letzten Teil dieser Artikelserie vorstellen werde, beinhaltet all diese Tipps.

 

2. Führe Mehrgelenksübungen aus und bewege schwere Gewichte

Früher dachte ich, dass schweres Training mit niedrigeren Wiederholungszahlen für den Aufbau von Kraft und nicht für den Aufbau von Muskelmasse geeignet ist, doch ich lag hiermit falsch.

Eine der wichtigsten Lektionen, die ich während des letzten Jahrzehnts der Recherche, der Forschung und meiner Aktivität als Trainer gelernt habe, ist die Folgende:

 

Als steroidfreier Trainierender sollte Dein wichtigstes langfristiges Ziel darin bestehen, Deine Ganzkörperkraft zu steigern.

Ich weiß, dass ich mich wiederhole, aber dieser Punkt ist so wichtig, dass man ihn nicht oft genug wiederholen kann. So lange Du dies zum primären Fokus Deines Trainings machst, wirst Du keine Probleme haben, Muskelmasse und Definition zu verbessern.

Du kannst zwar während Deiner ersten Jahre des Trainings eine brauchbare Menge an Muskeln aufzubauen, ohne allzu viel Kraft aufzubauen, doch sobald Du etwas weiter fortgeschritten bist, besteht eine enge Korrelation zwischen Kraft und Muskelmasse.

Mit anderen Worten ausgedrückt besteht der beste Weg weiterhin Muskeln aufzubauen, nachdem Deine hyper-responsive Anfängerphase des Trainings abgeschlossen ist darin, kontinuierlich Kraft aufzubauen.

Wie erreichst Du das am besten?

Auch wenn die Trainingswissenschaft komplex ist und es mehr Fragen als Antworten gibt, sind die Hinweise zu folgendem klar und eindeutig: schwere Mehrgelenksübungen stellen den effektivsten Weg dar, stärker zu werden (4).

Und das ist der Grund dafür, dass wir steroidfreie Trainierende eine Menge Mehrgelenksübungen ausführen müssen, wenn wir signifikante Mengen an Muskeln und Kraft aufbauen möchten.

Dies ist keine spezifische Regel für die Brustmuskeln. Sie gilt für jede primäre Muskelgruppe des Körpers inklusive kleinerer, hartnäckigerer Muskeln wie Arme, Waden und Schultern, sowie größeren, besser auf das Training ansprechenden Muskelgruppen wie Beine und Rücken.

Wenn Du also so schnell wie möglich eine große und definierte Brustmuskulatur aufbauen möchtest, dann solltest Du so schnell wie möglich eine starke Brust aufbauen, was eine Menge schweres Brustmuskeltraining bedeutet – und das bedeutet in den meisten Fällen wiederum eine Menge schweres Drücken.

Du wirst Dich jetzt vielleicht fragen, was ich mit „schwer“ meine. Ich meine hiermit primär mit Gewichten im Bereich von 70 bis 80% Deines 1RM Gewichts oder in einem Wiederholungsbereich von 8 bis 10 Wiederholungen (70%) bis 4 bis 6 Wiederholungen (80%) zu arbeiten.

Praktisch gesehen bedeutet dies, jeden Satz bis ein oder zwei Wiederholungen vor Erreichen des technischen Versagens (der Punkt, an dem Du keine weitere Wiederholung ohne nachlassende Form mehr ausführen kannst) auszuführen. Wissenschaftler sprechen hierbei auch davon, den Satz mit einer Wiederholung „in Reserve“ auszuführen.

Mit anderen Worten ausgedrückt sollten Deine Muskelaufbausätze verdammt hart sein. Was meine ich mit Mehrgelenksübungen?

Nun, dies sind Übungen, die im Gegensatz zu Isolationsübungen, die sich auf ein Gelenk und eine begrenzte Anzahl an Muskeln konzentrieren, mehrere Gelenke und Muskeln umfassen.

Isolationsübungen wie fliegende Bewegungen mit Kurzhanteln umfassen z.B. primär das Schultergelenk und die Brustmuskeln, während Mehrgelenksübungen wie Bankdrücken Schulter- und Ellenbogengelenk, Brustmuskeln, Schultern, Trizeps, Bizeps, Rücken und in geringerem Umfang sogar die Beine umfassen.

Jetzt wird vielleicht das Argument kommen, dass Profi xy bei seinem Brusttraining unzählige Wiederholungen absolviert und trotzdem über eine der muskulösesten Brustpartien auf diesem Planeten verfügt.

Hier kommen leider häufig Steroide und andere leistungssteigernde Verbindungen zum Einsatz, die es dem Verwender ermöglichen jeden Tag stundenlang Wiederholung für Wiederholung, Satz für Satz und Übung für Übung zu absolvieren. Das wird natürlich letztendlich zu größeren Muskeln führen.

Eine von Wissenschaftlern der Charles R. Drew University of Medicine and Science durchgeführte Studie konnte z.B. zeigen, dass eine relativ geringe Dosis von 600 mg Testosteron pro Woche innerhalb von 10 Wochen zu durchschnittlichen Muskelzuwächsen von 13,4 Pfund und einer Steigerung des Maximalgewichts beim Bankdrücken um 50 Pfund führte, während die Kontrollgruppe lediglich 4,4 Pfund Muskeln aufbauen und ihr Maximalgewicht beim Bankdrücken nur um 22 Pfund steigern konnte (5).

Aber keine Angst. Du kannst auch ohne chemische Unterstützung eine beeindruckende Brustmuskulatur aufbauen. Alles, was hierfür notwendig ist, sind etwas Know-How, harte Arbeit und Geduld.

 

3. Führe ein bis drei Brusttrainingseinheiten pro Woche durch

Du wirst vielleicht schon gehört haben, dass Du jede Muskelgruppe mindestens zwei bis dreimal pro Woche trainieren musst, um Zuwächse an Kraft und Muskelmasse zu maximieren. Dieser Ratschlag geht in die richtige Richtung, sieht aber auch den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass die Trainingsfrequenz oder wie oft Du eine bestimmte Muskelgruppe pro Woche trainierst per se nicht so wichtig ist, wenn es um den Aufbau von Kraft und Muskeln geht (6). Wichtiger ist das wöchentliche Gesamttrainingsvolumen oder die Anzahl harter Arbeitssätze, die Du pro Woche absolvierst.

Du wirst Dich jetzt vielleicht fragen, was ich mit „harten Arbeitssätzen“ meine. Nun, ein Satz ist eine fixe Anzahl an Wiederholungen, die von einer Übung ausgeführt werden und ein „harter Satz“ ist ein schwerer, Muskel und Kraft aufbauender Satz, der bis nahe an den Punkt des technischen Muskelversagens (der Punkt, an dem Du keine weitere Wiederholung mit korrekten Form mehr ausführen kannst) ausgeführt wird.

Um auf den obigen Punkt zurückzukommen gilt also, dass es, so lange Du genügend harte Sätze für eine gegebene Muskelgruppe pro Woche ausführst, keine Rolle spielt, wie Du diese Sätze auf unterschiedliche Trainingseinheiten aufteilst.

Du kannst also mehr oder weniger dieselben Resultate bezüglich Kraft- und Muskelzuwächsen erwarten, wenn Du 12 harte Sätze Brusttraining am Montag oder 4 harte Sätze Brusttraining montags, mittwochs und freitags absolvierst.

Nachdem wir dies geklärt hätten, ist es an der Zeit zur offensichtlichen Frage zu kommen: Wie viele harte Sätze Brusttraining solltest Du pro Woche ausführen, um eine eindrucksvolle Brustmuskulatur aufzubauen.

Ich habe viele unterschiedliche Trainingssplits und Volumen/Frequenz Schemata ausprobiert und das, was am besten funktioniert hat, steht mit zwei umfangreichen Untersuchungen zum Thema im Einklang (7, 8).

Wenn Du bei Deinem Training schwere Gewichte – 70 bis 80+% Deines 1RM Gewichts – betonst, dann scheint ein optimales Volumen im Bereich von 9 bis 15 Sätzen alle 5 bis 7 Tage zu liegen.

Dies gilt sowohl für die Brust, als auch für jede andere primäre Muskelgruppe des Körpers.

Bevor Du Dein Trainingsvolumen oder Deine Trainingsfrequenz über diese Werte hinaus erhöhst, solltest Du sicherstellen, dass Du bei Deinem Training nach einer progressiven Überlastung strebst, dass Du genug Schlaf bekommst und dass Du genug isst.

In vielen Fällen sind Trainierende, die sich selbst für Hardgainer halten, die ein hohes Volumen benötigen, um Fortschritte zu erzielen einfach nur Trainierende, die härter trainieren, mehr schlafen oder mehr essen müssen.

Davon abgesehen gibt es auch Trainierende (hauptsächlich Männer), die scheinbar alles richtig machen, aber trotzdem keine signifikanten Zuwächse an Kraft und Muskelmasse erzielen können. Diesen Trainierenden empfehle ich gerne Folgendes:

  1. Trainiere Deine Brustmuskeln an 2 oder 3 nicht aufeinanderfolgenden Tagen pro Woche.
  2. Erhöhe die Anzahl Deiner wöchentlichen harten Sätze für die Brustmuskeln auf 18 bis 27.

 

Wenn Du z.B. Deine Brustmuskeln zurzeit montags trainierst, solltest Du weiteres Brustmuskeltraining am Donnerstag ausführen.

Die leichte Erhöhung des wöchentlichen Trainingsvolumens ist keine magische Zauberformel, kann Dir aber dabei helfen hartnäckige Muskelaufbauplateaus zu durchbrechen.

Nachdem wir jetzt die grundlegende Theorie hinter uns gebracht haben, ist es an der Zeit zu den 10 besten Brustmuskelübungen zu kommen.

Die 10 besten Brustübungen

Wie bei den meisten Muskelgruppen gibt es auch bei den Brustmuskeln Unmengen von Übungen, aus denen Du wählen kannst, doch nur eine Handvoll dieser Übungen sind wirklich notwendig.

In der Tat ist die Liste der besten Brustmuskelübungen recht kurz:

  1. Flachbandrücken
  2. Schrägbankdrücken
  3. Enges Bankdrücken
  4. Bankdrücken mit reversem Griff / Untergriff
  5. Kurzhantel Flachbankdrücken
  6. Kurzhantel Schrägbankdrücken
  7. Dips
  8. Kabelzüge über Kreuz
  9. Fliegende Bewegungen mit Kurzhanteln
  10. Liegestütze

 

Wenn Du gerade erst mit dem Training begonnen hast, dann kannst Du jede andere Brustübung vergessen und Dich nur auf diese 10 konzentrieren, ohne enttäuscht zu werden.

Und wenn Du nicht gerade ein fortgeschrittener Bodybuilder bist, der alles tut, was er kann, um das letzte Bisschen aus seinem Körper herauszuholen, dann musst Du Dir keine Gedanken über ausgefallene Trainingstechniken, Periodisierungspläne oder Übungen zu machen.

Stattdessen solltest Du Dich auf die grundlegenden Übungen konzentrieren, die ich in dieser Artikelserie empfehle.

1. Langhantel Flachbankdrücken

Es gibt einen guten Grund dafür, dass jedes gut zusammengestellte Trainingsprogramm mit Gewichten Bankdrücken als eine der Kernübungen enthält.

Bankdrücken ist eine der besten Allroundübungen für den Oberkörper, die Du ausführen kannst. Es trainiert die Brustmuskeln, den Latissimus, die Schultern, die Trizeps und in geringerem Umfang sogar die Beine.

Studien, die von Wissenschaftlern der California State University (9), dem Insitute of Human Performance (10) und der Federal University of Rio Grande do Sul (11) durchgeführt wurden zeigen, dass Du bei einer Verwendung schwerer Gewichte beim Bankdrücken nahezu alle Muskelfasern der Brustmuskeln aktivieren kannst.

Und mehr Muskelaktivierung führt im Allgemeinen im Laufe der Zeit zu größeren Zuwächsen an Kraft und Muskelmasse. Dies ist der Grund dafür, dass Untersuchungen zeigen, dass ihre Brustmuskeln umso stärker wachsen, je stärker Trainierende beim Bankdrücken werden (13).

Doch auch wenn Bankdrücken recht einfach aussieht, handelt es sich hierbei um eine recht technische Übung. Wenn Du nicht weißt, was Du tust, dann wirst Du irgendwann ein Plateau erreichen … und wenn Du Glück hast, Verletzungen vermeiden.

Aus diesem Grund ist es entscheidend, die richtige Ausführung dieser Übung zu erlernen. Dies stellt sicher, dass Du auf sichere Art und Weise Fortschritte beim Bankdrücken erzielen kannst.

Da Langhantel Bankdrücken so viel Muskelmasse aktiviert, ist diese Übung auch extrem erschöpfend, weshalb ich empfehle, Bankdrücken zu Beginn Deiner Trainingseinheiten auszuführen, wenn Du mental und körperlich am frischesten bist.

Wenn Du kein Langhantel Bandrücken ausführen kannst, ist Kurzhantel Bandrücken eine gute Alternative. Auch Bankdrücken an der Multipresse kann funktionieren, wobei ich Kurzhantel Bandrücken bevorzuge.

Da Bankdrücken das Fundament einer effektiven Brusttrainingseinheit darstellt, macht es Sinn, diese Übung etwas detaillierter zu betrachten – beginnend mit der richtigen Körperposition.

Es gibt drei Schritte, aus denen sich korrektes Bankdrücken zusammensetzt:

  1. Das Setup
  2. Das Absenken
  3. Das Drücken

 

Beginnen wir oben:

 

Das Setup beim Bankdrücken

Lege Dich rücklings auf die Bank und positioniere Dich so, dass sich Deine Augen unter der Stange befinden.

Hebe dann Deine Brust an und ziehe Deine Schulterblätter nach unten und zusammen. Stelle Dir vor, Du würdest Deine Schulterblätter in den unteren Rücken ziehen. Dies sollte für eine ausreichende Stabilität und Vorspannung des oberen Rückens führen.

Greife anschließend die Stange mit geringfügig weiterem als schulterweitem Griff, was je nach Körperbau bei Männern 55 bis 72 und bei Frauen 35 bis 56 Zentimetern entspricht.

Wenn Du die Stange zu eng greifst, dann wirst Du die Last mehr in Richtung der Trizeps und weg von der Brustmuskulatur verschieben und wenn Du zu weit greifst, dann reduzierst Du Deinen Bewegungsraum und die Effektivität der Übung, während Du gleichzeitig das Risiko für eine Reizung der Schultern erhöhst.

Halte die Stange so in den Händen, dass sie sich näher am Handgelenk als bei den Fingern befindet und greife sie so fest Du kannst. Deine Handgelenke sollten gerade weit genug gebeugt sein, um es der Stange zu erlauben, in der Mitte Deiner Handfläche zu ruhen. Sie sollten jedoch nicht nach hinten in Richtung Deines Kopfes gebeugt sein.

Ein guter Weg Deinen Griff zu kontrollieren besteht darin, dass sich ein Trainingspartner hinter Dich stellt und die Position Deiner Unterarme am tiefsten Punkt der Bewegung kontrolliert. Deine Unterarme sollten in dieser Position möglichst senkrecht nach oben zeigen.

Verwende keinen „daumenlosen“ Griff, bei dem sich die Daumen neben den Zeigefingern befinden anstatt um die Stange herum zu greifen. Wenn Du schwere Gewichte verwendest, kann es bei diesem Griff überraschend leicht passieren, dass Dir die Langhantel aus den Händen rutscht und Dir auf die Brust oder – was noch schlimmer ist – auf den Hals fällt.

Mache als nächstes ein leichtes Hohlkreuz und platziere Deine Füße direkt unter Deinen Knien mit schulterweitem Abstand fest auf dem Boden.

Dein Rücken sollte weder flach auf der Bank aufliegen, noch zu weit gebeugt sein, dass Dein Po in der Luft schwebt. Stattdessen solltest Du eine natürliche Rundung aufrecht erhalten, die zustande kommt, wenn Du Deine Brust nach oben drückst.

Der obere Teil Deiner Beine sollte parallel zum Boden verlaufen und der untere Teil sollte mit den Oberschenkeln einen 90 Grad Winkel bilden. Dies wird es Dir erlauben, während des Anhebens des Gewichts über Deine Fersen zu drücken und einen Schub aus den Beinen zu generieren, der Deine Kraft steigern wird.

Nimm anschließend das Gewicht aus der Ablage, indem Du Deine Ellenbogen überstreckst und bewege das Gewicht horizontal nach oben, bis es sich direkt über Deinen Schultern befindet. Versuche nicht, das Gewicht direkt aus der Ablage zur Brust zu bewegen und lasse beim Herausheben aus der Ablage weder Deine Brust nach unten sinken, noch lockere Deine Schulterblätter.

Nimm nachdem sich die Stange in der korrekten Position befindet einen tiefen Atemzug, drücke Deine Knie auseinander und umgreife die Stange fest.

Jetzt bist Du bereit zum Absenken der Stange.

 

Die Abwärtsbewegung beim Bankdrücken

Das erste, was Du über die Abwärtsbewegung wissen solltest, ist wie Du Deine Ellenbogen positionieren solltest. Viele Trainierende machen den Fehler, die Ellenbogen weit auszustellen, was zu Schulterverletzungen führen kann. Ein weniger weit verbreiteter Fehler besteht darin, die Ellenbogen zu weit zum Torso hin zu ziehen, was Dir Stabilität und Kraft raubt und Deine Ellenbogen überlasten kann.

Stattdessen sollten Deine Ellenbogen während der gesamten Bewegung einen 30 bis 60 Grad Winkel mit Deinem Torso bilden. Dies schützt Deine Schultern vor Verletzungen und bietet eine stabile und starke Position, aus der Du drücken kannst.

Senke das Gewicht, während Du Deine Elenbogen in der richtigen Position hältst, zum unteren Teil Deiner Brust oberhalb der Brustwarzen ab. Die Stange sollte sich hierbei auf einer geraden Linie nach unten bewegen.

Sobald die Stange Deine Brust berührt hat (berührt und nicht von der Brust abgeprallt), bist Du bereit für die Aufwärtsbewegung

 

Die Aufwärtsbewegung beim Bankdrücken

Stelle Dir vor, dass Du Deinen Torso von der Stange weg in die Bank drückst, anstatt die Stange vom Körper weg zu drücken. Dies wird Dir dabei helfen, eine korrekte Form der Übungsausführung aufrecht zu erhalten und Deine Kraft zu maximieren.

Drücke während Du Deine Schulterblätter unten und zusammengezogen hältst, sich Deine Ellenbogen im richtigen Winkel zum Torso befinden, Dein unterer Rücken leicht gerundet ist und sich Deine Füße fest auf dem Boden befinden gegen die Stange, um sie von Deiner Brust weg zu bewegen.

Du kannst während Du beginnst die Stange nach oben zu drücken den Schub aus den Beinen nutzen, den ich bereits erwähnt habe, indem, Du Deine Fersen in den Boden drückst und Deine Knie spreizt.

Dies überträgt Kraft über Deine Hüften und Deinen Rücken, was bei der Aufrechterhaltung einer korrekten Form der Bewegung hilft und die Menge an Kraft erhöht, die Du generieren kannst.

Die Stange sollte sich auf einem leicht diagonalen Pfad nach oben bewegen, wobei sie sich in Richtung Deiner Schultern bewegt und dort endet, wo die Bewegung begann – direkt über Deinen Schultern.

Überstrecke Deine Ellenbogen am höchsten Punkt der Bewegung und halte sie nicht leicht gebeugt. Jetzt bist Du bereit für die nächste Wiederholung.

Nachdem Du Deine letzte Wiederholung beendet hast, bist Du bereit, die Stange zurück in die Ablage zu bewegen. Versuche nicht die Stange direkt in die Ablage zu drücken, denn wenn Du diese verfehlst, wird die Stange sich direkt auf Dein Gesicht zu bewegen.

Beende stattdessen Deine letzte Wiederholung mit der Stange direkt über Deinen Schultern und überstreckten Ellenbogen und bewege die Stange dann horizontal in die Ablage.

Im letzten Teil dieser Artikelserie werde ich restlichen 9 besten Brustmuskelübungen betrachten und Dir ein Template für eine Brusttrainingseinheit zur Hand geben.

 

Referenzen:

  1. https://journals.lww.com/nsca-jscr/abstract/1995/11000/effects_of_variations_of_the_bench_press_exercise.3.aspx
  2. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16095407
  3. http://www.miotec.com.br/pdf/Pinto_et_al_2013_Med_Sport.pdf
  4. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28834797/
  5. http://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJM199607043350101#t=articleResults
  6. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29470825
  7. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17326698
  8. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16287373
  9. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20093960
  10. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18076235
  11. http://www.miotec.com.br/pdf/Pinto_et_al_2013_Med_Sport.pdf
  12. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26270694
  13. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3831787/

Quelle: https://www.muscleforlife.com/chest-workout-best-chest-exercises/

Von Michael Matthews

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Das beste wissenschaftlich basierte Brusttrainingsprogramm für den Aufbau einer beeindruckenden Brustmuskulatur
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Hier ist eine kurze Zusammenfassung:

  1. Der Pectorialis major, auch als Brustmuskel bekannt, besteht aus einem oberen und einem unteren Bereich und die meisten Trainierenden müssen insbesondere den oberen Teil betonen.
  2. Druckübungen, die es Dir erlauben auf obere und untere Brust gleichmäßig abzuzielen, die es Dir erlauben, schwere Gewichte sicher zu bewegen und die Deine Kraft am besten steigern, sind die besten Übungen für die Brust.
  3. Der beste Weg Deine Brust aufzubauen besteht darin, bei einer Handvoll von Schlüsselübungen wie Langhantel und Kurzhantel Bankdrücken, Bankdrücken mit reversem Griff und Bankdrücken mit engem Griff, so stark wie möglich zu werden.

 

Bizeps und Brustmuskeln

Die beiden Muskelgruppen, die Jungs niemals verpassen…und die beiden Muskelgruppen, die die meisten Probleme beim Aufbau bereiten.

Hierfür gibt es gute Gründe.

Bei den meisten Trainierenden sind die Bizeps kleine, hartnäckige Muskeln, deren Entwicklung einer Unmenge an Arbeit und Zeit bedarf.

Die Brustmuskeln sind größer und stärker als die Bizeps, doch da die meisten Trainierenden, bei null anfangen, bedarf auch die Entwicklung der Brustmuskeln ihrer Zeit.

Frauen trainieren hingegen ihre Brust oft nicht ernsthaft, weil sie keine muskulöse Brust entwickeln wollen. Was diese Frauen jedoch übersehen ist, dass eine muskulöse Brust bei einer Frau ganz anders als bei einem Mann aussieht. Bei einer Frau unterstützt eine gut entwickelte Brustmuskulatur Form und Erscheinungsbild des gesamten Brustbereichs, was die meisten Frauen als sehr willkommen ansehen.

Die gute Nachricht ist, dass Du unabhängig davon, wie schwach und dünn sich Deine Brust anfühlt, die muskulöse, definierte Superheldenbrust aufbauen kannst, die Du Dir schon immer gewünscht hast.

Am Ende dieses Artikels wirst Du die Schlüsselprinzipien des Brusttrainings kennen und sowohl wissen, wie Du ein effektives Brusttrainingsprogramm zusammenstellst, als auch welche Übungen am besten für den Aufbau großer Brustmuskeln geeignet sind.

Zusätzlich hierzu werde ich Dir ein vorgefertigtes Brusttrainingsprogramm zur Hand geben, das Du sofort verwenden kannst.

Beginnen wir mit einem kurzen Blick auf die Anatomie der Brustmuskeln:

 

Die Anatomie der Brustmuskeln

Der primäre Muskel der Brust ist der Pectoralis major. Seine Hauptfunktion besteht darin, den Oberarm quer über den Körper zu bewegen. Der Pectorialis major besitzt mehrere Muskelköpfe, die über Sehnen mit dem Skelett verbunden sind

Es gibt den sternokostalen Muskelkopf, der am Brustbein, dem Brustkorb und dem Oberarm ansetzt und es gibt den clavikular Muskelkopf, der am Schlüsselbein und am Oberarm ansetzt.

Warum ist das wichtig?

Die Art und Weise, auf die ein Muskel am Skelett ansetzt beeinflusst, wie er auf unterschiedliche Arten des Trainings anspricht.

Bestimmte Übungen wie Flachbankdrücken und Bankdrücken auf der reversen Schrägbank betonen z.B, den sternokostalen Muskelkopf der Brustmuskeln stärker, während Übungen wie Schrägbankdrücken und Bankdrücken mit reversem Griff, die eine Bewegung des Armes nach oben und weg von der Brust umfassen, den kleineren calvikularen Muskelkopf betonen.

Wir werden in Kürze im Detail betrachten, wie Du den oberen und den unteren Bereich der Brust am besten trainieren kannst.

Neben dem Pectoralis major gibt es auch noch den Pectoralis minor – ein kleiner Muskel, der oben am Schulterblatt und an den oberen Rippen ansetzt. Er liegt unterhalb des Pectoralis major und seine Aufgabe besteht darin, das Schulterblatt nach vorne und zur Mitte der Brust zu ziehen.

Viele der Übungen, die den Pectoralis major effektiv trainieren, involvieren auch den Pectoralis minor, weshalb es typischerweise nicht notwendig ist, spezifische Übungen für den Pectoralis minor auszuführen.

Es macht jedoch Sinn Übungen für das gezielte Training des clavikularen Muskelkopf des Pectoralis (der obere Muskelkopf, der am Schulterblatt ansetzt) mit in Dein Training aufzunehmen. Hier ist die Begründung.

 

Warum Du nicht nur einfach eine massige Brust willst…

“Hilfe, meine Brust ist zu klein!” Das ist eine er häufigsten Beschwerden, die ich von Trainierenden überall auf der Welt höre. Alles, was sie sich zu Weihnachten wünschen ist eine massige Brust.

Doch auch wenn der Aufbau einer größeren Brust ein Ziel ist, das seine Zeit wert ist, wird Dir ein einfacher Masseaufbau im Bereich der Brustmuskeln nicht notwendigerweise den Look verleihen, den Du Dir wünschst.

Häufig sehen unterer und äußerer Bereich der Brust gut entwickelt aus, während oberer und innerer Bereich eingesunken und klein wirken. Dies ist ein extrem weit verbreitetes Problem und das direkte Resultat von Trainingsfehlern, die zum Glück korrigierbar sind.

Bevor wir zu Brustübungen und Trainingseinheiten übergehen, möchte ich einige der am weitesten verbreiteten Mythen widerlegen, die Trainierende dran hindern, die Brustentwicklung zu erreichen, die sie sich wünschen.

 

Die 3 größten Fehler beim Training der Brustmuskeln

Die drei größten Fehler, die Trainierende bei ihren Brusttrainingseinheiten machen, sind die Folgenden:

  1. Sie konzentrieren sich auf die falschen Übungen
  2. Sie konzentrieren sich auf ein Training mit hohen Wiederholungszahlen
  3. Sie vernachlässigen die progressive Überlastung

 

Betrachten wir jeden dieser Fehler im Einzelnen:

 

Fehler #1: Konzentrieren auf die falschen Übungen

Viele Trainierende konzentrieren sich zu sehr auf Isolationsübungen und Trainingsmaschinen, welche beim Aufbau einer starken, definierten Brustmuskulatur nur von sekundärer Bedeutung sind.

Studien zeigen, dass Isolationsübungen wie Kabelzüge über Kreuz, fliegende Bewegungen mit Kurzhanteln und Butterflys zwar genauso stark wie Mehrgelenksübungen wie Bankdrücken aktivieren können, was jedoch nicht bedeutet, dass sie für die Entwicklung der Brust genauso gut wie Mehrgelenksübungen geeignet sind (1, 2).

Ohne zu tief in die Details zu gehen sollte erwähnt werden, dass der Grad der Muskelaktivierung kein perfekter Prediktor für das Muskelwachstum ist. Sie ist lediglich ein Hinweis darauf, dass eine Übung wahrscheinlich für das Training eines Muskels geeignet ist – vorausgesetzt, dass Du das Gewicht im Lauf der Zeit erhöhen kannst.

Und der letzte Punkt – ein Erhöhen des Gewichts im Lauf der Zeit – ist genau das, was Isolationsübungen Mehrgelenksübungen unterlegen macht, wenn es um Aufbau von Kraft und Muskelmasse im Bereich der Brustmuskeln geht.

Aufgrund der Art und Weise wie Dein Körper aufgebaut ist, kannst Du bei einer Isolationsübung wie fliegenden Bewegungen oder Butterflys ganz einfach nicht auf sichere Art und Weise so viel Gewicht wie bei einer Mehrgelenksübung wie Bankdrücken mit einer Langhantel oder Kurzhanteln bewegen.

Es ist z.B. nichts Ungewöhnliches für einen absoluten Trainingsanfänger beim Bankdrücken zunächst lediglich mit der leeren Stange zu beginnen und sich dann im Lauf von ein oder zwei Jahren auf 100 Kilo mit mehreren Wiederholungen zu steigern. Auf der anderen Seite ist es nahezu ausgeschlossen, dass derselbe Trainierende sein Gewicht bei Kabelzügen über Kreuz um 90 Kilo in derselben Zeit steigern wird.

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen außerdem, dass auch wenn Isolationsübungen die Brustmuskeln absolut gesehen genauso sehr wie Mehrgelenksübungen aktivieren können, Mehrgelenksübungen die Muskeln über einen längeren Zeitraum aktivieren (und so einen stärkeren Stimulus produzieren) (1).

Unglücklicherweise kenne ich keine Studien, die die muskelaufbauenden Wirkungen von Isolationsübungen und Mehrgelenksübungen bezüglich der Brustmuskeln direkt verglichen haben, aber wir können uns wahrscheinlich eine gute Vorstellung von den wahrscheinlichen Ergebnissen machen, wenn wir uns Untersuchungen zum Bankdrücken ansehen.

Die Studie wurde von Wissenschaftlern der University of Tokio durchgeführt und fand heraus, dass bei jungen Männern mit Trainingserfahrung beim einem Krafttraining Verbesserungen bezüglich Muskeldicke nach 24 Wochen schwerem Bankdrücktraining nahezu perfekt mit der Zunahme an Kraft beim Bankdrücken korrelierte (3).

Ein Bankdrücktraining jeden Montag, Mittwoch und Freitag – ohne weitere Isolationsübungen für die Brustmuskeln – erhöhte sowohl die Dicke der Brustmuskeln als auch das Maximalgewicht für eine Wiederholung (1RM Gewicht) um durchschnittlich 50%.

Die Schlüsselbotschaft dieser Studie ist, dass das Muskelwachstum der Probanden sich direkt in ihren Kraftzuwächsen widerspiegelte und ich glaube nicht, dass irgendjemand argumentieren würde, dass Isolationsübungen für die Brust besser als Bankdrücken geeignet sind, um Kraftzuwächse zu erzielen.

Interessanterweise konnte eine solche Korrelation bei den Trizeps nicht beobachtet werden, welche zwar größer wurden, aber nicht so schnell wie die Brustmuskeln wuchsen. Aus diesem Grund empfehle ich Trainierenden, ihre Trizeps direkt zu trainieren, wenn sie ihre Arme so schnell wie möglich zum Wachsen bringen möchten.

Anekdotenhafte Hinweise stimmen mit diesen Studienergebnissen überein. Und auch wenn ich im Laufe der Jahre mit tausenden von Trainierenden gearbeitet habe, habe ich noch niemanden gesehen, der ausschließlich mit Isolationsübungen eine gute Entwicklung der Brustmuskulatur erreicht hat. Bei einer eindrucksvollen Brustentwicklung ist immer schweres Drücken involviert.

Trotzdem haben Isolationsübungen wie Kabelzüge über Kreuz und Butterflys ihren Platz in einem guten Brusttrainingsprogramm. Sie sollten jedoch niemals Mehrgelenksübungen wie Bankdrücken, Drücken über Kopf oder Schrägbankdrücken ersetzen.

 

Fehler #2: Eine Fokus auf ein Pumptraining mit hohen Wiederholungszahlen

Dieser Fehler wird das Wachstum einer jeden größeren Muskelgruppe des Körpers verlangsamen und ist bei kleineren Muskelgruppen wie den Brustmuskeln besonders verheerend.

Der Grund hierfür ist, dass einer der besten Wege die Brustmuskeln (und andere Muskeln) zum Wachsen zu bringen darin besteht, schwerere Gewichte zu verwenden (4).

Eine Studie von Wissenschaftlern des Lehman College teilte 24 körperlich aktive Probanden mit Trainingserfahrung mit Gewichten in zwei Gruppen auf (5):

  1. Gruppe 1 führte 3 Trainingseinheiten pro Woche aus, die aus 21 Sätzen pro Trainingseinheit mit einem Wiederholungsbereich von 8 bis 12 Wiederholungen und 70 bis 80% des 1RM Gewichts bestanden.
  2. Gruppe 2 führte 3 Trainingseinheiten pro Woche aus, die aus 21 Sätzen pro Trainingseinheit mit einem Wiederholungsbereich von 25 bis 35 Wiederholungen und 30 bis 50% des 1RM Gewichts bestanden.

 

Beide Gruppen führten dieselben Übungen aus, die Bankdrücken, Langhanteldrücken über Kopf, weites Latziehen, rudern sitzend am Kabel, klassische Langhantelkniebeugen, Beinpressen und Beinstrecken umfassten. Beide Gruppen wurden außerdem dazu angehalten, ihre normalen Ernährungsgewohnheiten aufrecht zu erhalten und ein Ernährungstagebuch zu führen.

Nach 8 Wochen Training fanden die Wissenschaftler heraus, dass auch wenn beide Gruppen etwa dieselbe Menge an Muskeln aufgebaut hatten, die erste Gruppe signifikant mehr Kraft als die zweite Gruppe aufgebaut hatte.

Gruppe 1 konnte ihr 1RM Gewicht beim Bankdrücken um 10 Pfund erhöhen - ein guter Fortschritt für etwas fortgeschrittene Trainierende – während die zweite Gruppe ihre Kraft nicht signifikant steigern konnte.

Wie bereits erwähnt wurde, fielen die Muskelzuwächse während dieser 8 Wochen mehr oder weniger gleich aus, doch es ist sehr wahrscheinlich, dass die erste Gruppe im Lauf der Zeit mehr Muskeln aufgebaut hätte, da ihre Mitglieder kontinuierlich stärker wurden.

Dies hängt damit zusammen, dass Kraftzuwächse für den Aufbau neuer Muskelmasse immer wichtiger werden, je näher ein Trainierender seinem genetischen Limit kommt.

Darüber hinaus muss man, wenn man mit höheren Wiederholungszahlen signifikante Mengen an Muskelmasse aufbauen möchte, jeden Satz bis zum Muskelversagen (der Punkt, ab dem man das Gewicht nicht weiter bewegen kann) ausführen oder diesem Punkt zumindest sehr nahe kommen. Dies ist natürlich möglich, aber es ist extrem schwierig.

Wenn Du einen Eindruck davon bekommen möchtest, wie sich das anfühlt, dann führe einen Satz Langhantel Bankdrücken mit 20 Wiederholungen aus, der ein oder zwei Wiederholungen vor Erreichen des Muskelversagens endet. Und stelle Dir dann vor, dass Du ein paar weitere Sätze dieser Art ausführen musst und dass Du das Ganze in ein paar Tagen erneut tun musst, Und dann stelle Dir vor, dass Du dies über viele Monate ohne Pause tun musst.

Glücklicherweise musst Du dies nicht tun, da Du ganz einfach mit schwereren Gewichten trainieren kannst, was genauso effektiv (wenn nicht sogar effektiver) für den Muskelaufbau ist, während es gleichzeitig deutlich weniger aufreibend ist.

Wenn Du also im Augenblick Deine meisten Sätze in einem Bereich von 15+ Wiederholungen ausführst, dann solltest Du Dich stattdessen auf niedrigere Wiederholungsbereiche (z.B. 4 bis 6 oder 8 bis 10 Wiederholungen) konzentrieren und Du wirst signifikante Zuwächse an Kraft und Muskelmasse erzielen.

 

Fehler #3. Vernachlässigung der progressiven Überlastung

Die erste, zweite und dritte Regel, wenn es darum geht muskulöser und stärker zu werden, ist Folgende: Du musst Deine Muskeln progressiv überlasten.

Wenn Du das nicht auf die Reihe bekommst, dann wirst Du immer mit Deiner Brustmuskelentwicklung (und der Entwicklung jeder anderen Muskelgruppe) zu kämpfen haben.

Progressive Überlastung bezieht sich auf eine Erhöhung der Menge an Spannung, die Deine Muskeln produzieren im Laufe der der Zeit und der effektivste Weg dies zu tun, besteht in einer progressiven Steigerung des Gewichts, das Du bewegst.

Mit anderen Worten ausgedrückt besteht der Schlüssel zum Aufbau von Kraft und Muskelmasse nicht in der Ausführung unterschiedlicher Übungen, dem balancieren auf einem BOSU Ball oder zu sehen, wie stark Du das Fitnessstudio vollschwitzen kannst, sondern darin, Deine Muskeln härter arbeiten zu lassen (6). Und dies ist genau das, was Du tust, wenn Du Deine Muskeln dazu bringst, schwerere und schwerere Gewichte zu bewegen.

Aus diesem Grund sollte Dein wichtigstes und primäres Ziel als Kraftsportler darin bestehen, Deine Ganzkörperkraft im Laufe der Zeit zu steigern. Am Ende dieser Artikelserie wirst Du ein Brustmuskeltrainingsprogramm finden, das entwickelt wurde, um genau dies zu erreichen.

 

Das Fazit zum Thema Fehler beim Brusttraining

Wenn diese drei Punkte vielem widersprechen, was Du zum Thema Brustmuskeltraining gehört oder angenommen hast, dann kann ich das gut verstehen.

Ich habe früher selbst jede Brustmaschine im Fitnessstudio verwendet, da ich dachte, dass kleinere Muskelgruppen besser auf niedrigere Gewichte und höhere Wiederholungszahlen ansprechen.

Nun, eine der wichtigsten Lektionen, die ich über das Training mit Gewichten und den Aufbau von Muskeln gelernt habe ist, dass Du umso bessere Resultate erzielen wirst, je mehr Du schwere Mehrgelenksübungen priorisierst.

Im zweiten Teil dieser Artikelserie werden wir auf die wissenschaftlichen Grundlagen eines effektiven Brusttrainings eingehen und einen Blick auf die erste der 10 effektivsten Brustübungen werfen.

 

Referenzen:

  1. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15903389
  2. https://minds.wisconsin.edu/handle/1793/62857
  3. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3831787/
  4. http://www.miotec.com.br/pdf/Pinto_et_al_2013_Med_Sport.pdf
  5. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25853914
  6. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20847704

 

Quelle: https://www.muscleforlife.com/chest-workout-best-chest-exercises/

Von Michael Matthews

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Das ultimative Armtraining Die besten Armübungen für dicke Arme
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Wenn Du Dir muskulöse, starke und definierte Arme wünschst, auf die Du stolz sein kannst, dann solltest Du diese Armübungen und Trainingseinheiten verwenden

Wenn Du wie die meisten Jungs bist … und ich gebe zu, dass es bei mir nicht anders war … dann bist Du wahrscheinlich dadurch zum Training mit Gewichten gekommen, dass Du dicke Arme und eine muskulöse Brust aufbauen wolltest.

Und wenn Du eine Frau bist, befanden sich wohlgeformte und definierte Arme wahrscheinlich auch auf Deiner Liste (nach einem straffen Po und Killerbeinen natürlich).

Nichts inspiriert beeindruckte Blicke und Kommentare von Fremden mehr, als muskulöse Arme und gut entwickelte Brustmuskeln. Ein perfekter Körper ist ohne volle, runde, „dreidimensionale“ Arme ganz einfach nicht vollständig.

Nun, in diesem Artikel werden wir über alles sprechen, was notwendig ist, um Bizeps, Trizeps und Unterarme aufzubauen, bei deren Anblick andere vor Neid erstarren werden.

Beginnen wir mit der Anatomie der Arme und schauen wir, was geschehen muss, um den Look zu erreichen, den wir uns wünschen und kommen wir danach zu den Armübungen und Armtrainingseinheiten, die uns an dieses Ziel bringen werden.

 

Die Anatomie der Armmuskeln

Wenn die meisten Menschen an Armmuskeln denken, dann denken sie zuerst an den Bizeps. Große Bizeps = große Arme … richtig?

Nicht notwendigerweise!

Ironischerweise tragen die Bizeps substanziell weniger als die Trizeps zur Gesamtgröße der Arme bei, welche eine sehr viel größere Muskelgruppe darstellen. Somit eines der weniger bekannten Geheimnisse für den Aufbau großer Muskulöser Arme der Aufbau großer Trizeps.

Doch ich greife zu weit vor. Gehen wir einen Schritt zurück und betrachten wir zunächst die einzelnen Armmuskeln im Detail.

 

Der Bizeps im Detail

Der Bizeps – oder formell Bizeps brachii – ist ein zweiköpfiger Muskel, der folgendermaßen aussieht:

 

 

Ein weiterer Muskel, den Du kennen musst, ist der Bizeps brachialis, der sich unter dem Bizeps brachii befindet und diesen bei der Beugung des Ellenbogens unterstützt.

Auch wenn dieser Muskel nicht annähernd so beeindruckend wie der Bizeps brachii ist, spielt er beim allgemeinen Erscheinungsbild Deiner Arme eine wichtige Rolle. Wenn er gut entwickelt ist, sieht der Brachialis wie ein „Knoten“ zwischen Bizeps brachii und Trizeps aus und beeinflusst die allgemeine Ästhetik der Arme deutlich:

 

  • Erstens separiert er in kontrahiertem Zustand Bizeps und Trizeps deutlich, was beide besser zur Geltung kommen lässt.
  • Zweitens drückt er den Bizeps brachii nach oben und lässt diesen höher erscheinen, wenn er angespannt wird.

 

Wenn wir in diesem Artikel zu den Übungen und Trainingseinheiten kommen, werden wir deshalb etwas Training integrieren, um den Brachialis zu trainieren.

 

Der Trizeps im Detail

Der nächste Muskel, über den wir sprechen werden, ist der Trizeps – oder Trizeps brachii, welcher aus drei Muskelköpfen besteht;

 

 

 

Wie Du siehst, bilden alle drei Köpfe zusammen die charakteristische Hufeisenform, die bei guter Entwicklung recht ausgeprägt ausfallen kann.

Wie ich bereits zuvor erwähnt habe, bekommen die Bizeps bei den meisten Armtrainingsprogrammen viel zu viel Aufmerksamkeit. Kleine Trizeps sind unabhängig von der Größe der Bizeps gleichbedeutend mit kleinen, unproportionierten Armen.

 

Die Unterarme

Zu guter Letzt sind da noch die Unterarme, die sich aus mehreren kleinen Muskeln zusammensetzen. Sie stehen bei der Armentwicklung nicht sofort im Fokus, doch wenn sie unterentwickelt sind, dann ist dies schmerzlich offensichtlich. Wenn sie hingegen hervorragend entwickelt sind, dann verbessern sie jedoch das ganze Erscheinungsbild der Arme.

Die einfache Wissenschaft des effektiven Armtrainings

Beginnen wir den praktischen Teil mit den Grundlagen eines guten Armtrainings.

Es gibt eine Menge Theorien bezüglich der besten Art und Weise die Arme zu trainieren.

 

  • Einige Leute sagen, dass Du Dich auf ein Training mit hohen Wiederholungszahlen konzentrieren solltest, das Deine Armmuskeln wirklich zum Brennen bringt.
  • Andere sagen, dass der Schlüssel darin besteht, die Arme mehrmals pro Woche zu trainieren.
  • Wieder andere sagen, dass Du Deine Arme nicht direkt trainieren musst und Dich stattdessen lieber auf die schweren Mehrgelenksübungen konzentrieren solltest.

 

Nun, ich habe alles hiervon und mehr ausprobiert und habe mit tausenden von Menschen gearbeitet und meiner Erfahrung nach funktioniert eine Kombination des Obigen am besten.

Mit anderen Worten ausgedrückt sind für den Aufbau großer Arme schwere Mehrgelenksübungen und ein direktes Armtraining mit niedrigen und hohen Wiederholungszahlen notwendig. Und wie bei allen größeren Muskelgruppen musst Du schweres Training betonen, um das Muskelwachstum am besten zu stimulieren.

Auch die Übungsauswahl ist ein sehr wichtiger Teil eines guten Armtrainings, da einige Übungen besser als andere dazu geeignet sind Deine Muskeln progressiv zu überlasten. So ist z.B. Langhantelcurls stehend eine in jeder Hinsicht effektivere Bizepsübung als Kabelcurls.

Ein anderer Aspekt Deines Armtrainings ist das richtige Volumen oder die Gesamtzahl an Wiederholungen, die Du pro Woche ausführst. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn Du eine Menge schweres Training absolvierst, da folgende allgemeine Regel gilt:

 

  • Je schwerer die Wiederholungen sind, desto weniger kannst Du pro Woche ausführen.

 

Schwerere Sätze erfordern mehr Regeneration, was bedeutet, dass Du nicht so viele Wiederholungen pro Woche wie mit leichteren Gewichten ausführen kannst, ohne ein Übertraining zu riskieren.

Ich habe viele unterschiedliche Trainingssplits und Trainingsfrequenzschemata ausprobiert und das, was meiner Erfahrung nach am besten funktioniert, wird auch durch 2 ausgiebige Studienreviews zu diesem Thema unterstützt.

Wenn Dein Training schwere Gewichte (80 bis 85%+ des 1RM) betont, dann scheint das optimale Trainingsvolumen im Bereich von 60 bis 70 Wiederholungen alle 5 bis 7 Tage zu liegen

Dies trifft nicht nur auf Bizeps und Trizeps, sondern auch für jede andere primäre Muskelgruppe zu. Ich würde dies im Fall des Armtrainings jedoch leicht modifizieren, da Bizeps und Trizeps auch an Deinen Zug- und Druckübungen stark beteiligt sind.

Wenn Du also 60 bis 70 schwere Wiederholungen für sowohl Brust, als auch Rücken pro Woche ausführst, dann solltest Du vielleicht etwas weniger direktes Training für Deine Bizeps und Trizeps absolvieren. Meiner Erfahrung nach reichen 30 bis 40 Wiederholungen völlig aus.

Nachdem wir nun die grundlegende Theorie hinter uns gebracht haben, ist es an der Zeit einen Blick auf die besten Armübungen für den Aufbau von Muskeln und Kraft zu werfen.

 

Die besten Armübungen

Wir werden mit den Bizeps beginnen und dann mit den Trizeps und Unterarmen weitermachen.

 

Die besten Bizepsübungen

Wie bei den meisten Muskelgruppen gibt es auch bei den Bizeps Unmengen von Übungen aus denen Du wählen kannst, aber nur eine Handvoll dieser Übungen sind wirklich notwendig.

Nur weil Du 20 Variationen von Curls ausführen kannst, bedeutet dies nicht, dass Du dies auch tun musst. Die folgenden Übungen gehören zu den Effektivsten (3):

 

1. Langhantelcurls

Langhantelcurls sind seit über einem Jahrhundert im Bereich des Bodybuildings eine Basisübung – und das mit gutem Grund: dies ist eine der besten Bizepsaufbauübungen, die Du ausführen kannst.

 

2. SZ Curls

Ich führe anstelle von Langhantelcurls von Zeit zu Zeit Curls mit einer SZ Stange aus, um meinen Handgelenken und Ellenbogen eine Pause von dem Stress zu gönnen, den Langhantelcurls hervorrufen.

 

3. Alternierende Kurzhantelcurls

Genau wie Langhantelcurls handelt es sich bei dieser Übung um eine bewährte Übung, die größere Bizeps aufbaut.

 

4. Kurzhantel Hammercurls

Hammercurls sind besonders nützlich, wenn es um den Aufbau des Bizeps Brachialis geht (der kleinere Muskel, der dabei hilft Deinen Bizeps einen sichtbaren Schub zu geben).

 

5. Klimmzüge im Untergriff

Klimmzüge im Untergriff sind eine hervorragende funktionale Übung, die auf die Bizeps abzielt. Du kannst mit Hilfe eines Dip Gürtels oder einer Gewichtsweste Zusatzgewicht hinzufügen, wenn Du stärker wirst, was sicherstellt, dass Du Deine Muskeln kontinuierlich progressiv überlasten kannst.

 

Die besten Trizepsübungen

Wie bei den Bizeps ist auch bei den Trizeps die schiere Anzahl potentieller Übungen, die Du ausführen kannst, überwältigend. Hier sind die Übungen, auf die Du Dich konzentrieren solltest, wenn Du Deine Trizeps wirklich zum Vorschein bringen willst:

 

1. Enges Bankdrücken

Wenn ich eine Trizepsübung ausführen dürfte, dann wäre dies wahrscheinlich enges Bankdrücken. Bei dieser Übung handelt es sich um eine Mehrgelenksübung, die es Dir erlaubt auf sichere Art und Weise schwere Gewichte zu drücken und die gleichzeitig auch Deiner Brustentwicklung einen kleinen Schub geben kann.

Anmerkung: Wenn Du enges Bankdrücken ausführst, sollte Dein Griff geringfügig enger als schulterweit aber nicht enger sein. Auch wenn Du oft beobachten kannst, dass Trainierende diese Übung mit nur ein paar Zentimeter Abstand zwischen den Händen ausführen, ist dies eine schlechte Idee, da hierdurch Schultern und Handgelenke in eine geschwächte, gefährdete Position gebracht werden.

 

2. Kurzhantel Trizepsdrücken über Kopf

Dies ist eine meiner Lieblingstrizepsübungen, weil sie es mir ermöglicht auf sichere Art und Weise ein schweres Gewicht zu drücken und den Trizeps zu überlasten.

 

3. Trizepsdrücken liegend

Trizepsdrücken liegend umfasst eine ähnliche Bewegung wie Kurzhantel Trizepsdrücken über Kopf und ist hervorragend für die Entwicklung der Trizeps geeignet.

 

4. Trizepsdrücken am Kabelzug

Dies ist eine der am weitesten verbreiteten Trizepsübungen und überraschenderweise ist sie sogar recht gut. Ich verwende diese Übung später in meiner Trainingseinheit, nachdem ich mit den zuvor erwähnten Übungen schwerere Arbeit absolviert habe. Ich persönlich mag einen V Griff oder eine gerade Stange lieber als einen Seilgriff.

 

5. Dips

Du kannst Dips entweder an einer Bank oder an Parallelholmen ausführen. Beide Variationen sind gut für das Training der Trizeps und sind auch für Schultern und Brust nützlich.

 

Unterarmtraining

Ich werde oft gefragt, was ich für meine Unterarme tue und die Leute sind dann überrascht, wenn sie hören, dass ich kein direktes Unterarmtraining absolviere. Meine Unterarmentwicklung ist das Resultat meines Rücken-, Brust- und Armtrainings.

Ich bin aus zwei Gründen kein Fan von direktem Unterarmtraining;

 

  1. Es kann zu Verspannungen und Schmerzen in den Unterarmen führen, was das Trizepstraining behindern kann.
  2. Es ist nicht notwendig, wenn Du Dich bei Deinem Rücken-, Brust- und Armtraining auf schwere Mehrgelenksübungen konzentrierst.

 

Erinnere Dich daran, dass Progression der Schlüssel zum Muskelwachstum ist

Das war es zum Thema beste Armübungen. Der Schlüssel besteht jedoch nicht darin, diese Übungen einfach nur auszuführen, sondern darin, eine Progression zu erreichen. Dies bedeutet, im Lauf der Zeit das Gewicht, das Du verwendest, immer weiter zu erhöhen.

Wenn Du nicht stärker wirst, dann wirst Du auch nicht muskulöser werden. Wenn Du jedoch bei diesen Übungen an Deiner Kraft arbeitest und genug isst, um zu wachsen, dann werden Deine Arme hierauf ansprechen.

 

Das ultimative Armtrainingsprogramm

Ein gutes Armtraining trainiert Bizeps (sowohl Bizeps brachii, als auch den Brachialis) und die Trizeps (alle drei Muskelköpfe) und indirekt die Unterarme und konzentriert sich auf schwere Gewichte.

Genau wie jede andere Muskelgruppe können auch die Arme von einem Training mit höheren Wiederholungszahlen profitieren, doch Du musst Dich auf ein Training mit schweren Gewichten konzentrieren, wenn Du sie im Laufe der Zeit zum Wachsen bringen willst.

Führe das folgende Armtrainingsprogramm für die nächsten 8 Wochen alle 5 bis 7 Tage aus:

 

  • Langhantelcurls: Aufwärmen und 3 Sätze a 4 bis 6 Wiederholungen
  • Enges Bankdrücken: Aufwärmen und 3 Sätze a 4 bis 6 Wiederholungen
  • Kurzhantel Hammercurls: 3 Sätze a 4 bis 6 Wiederholungen
  • Dips: 3 Sätze a 4 bis 6 Wiederholungen

 

Optional:

  • Kurzhantelcurls: 2 Sätze a 6 bis 8 Wiederholungen
  • Kurzhantel Trizepsdrücken über Kopf: 2 Sätze a 6 bis 8 Wiederholungen

 

Das ist auch schon alles – gerade einmal 16 bis 20 schwere Sätze während der gesamten Trainingseinheit.

Führe diese Übungen nicht als Supersätze aus, sondern tue folgendes:

 

  • Bizepsübung
  • 60 Sekunden Pause
  • Trizepsübung
  • 60 Sekunden Pause
  • Wiederhole das Ganze von vorne

 

Dies wird Deinen Muskeln genügend Zeit geben, ihre Kraft vollständig wiederzuerlangen, so dass Du bei jedem Satz maximale Anstrengungen erbringen kannst.

Sobald Du bei einer Übung das obere Ende des Wiederholungsbereichs erreichst, erhöhst Du das Gewicht.

Wenn Du also z.B. bei Deinem ersten Satz Langhantelcurls 6 Wiederholungen geschafft hast, erhöhst Du das Gewicht um 2,5 bis 5 Kilo für den nächsten Satz und arbeitest so lange weiter mit diesem Gewicht, bis Du erneut 6 Wiederholungen schaffst, usw.

Referenzen:

  1. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17326698
  2. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16287373
  3. https://www.iat.uni-leipzig.de/datenbanken/iks/ls/Record/2000826

 

Quelle: https://www.muscleforlife.com/best-arm-exercises/

Von Michael Matthews

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