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Wieso man Schmerzen nicht immer einfach aussitzen sollte

Wieso man Schmerzen nicht immer einfach aussitzen sollte

Schmerzen gehören zum Leben dazu. Jeder kennt sie – sei es nach einem intensiven Training, durch eine ungewohnte Belastung oder im Alltag. Viele Menschen neigen jedoch dazu, Schmerzen zu ignorieren und darauf zu hoffen, dass sie von allein verschwinden. Doch genau das kann problematisch werden. Denn Schmerzen sind nicht nur unangenehm, sondern oft auch ein wichtiges Warnsignal des Körpers.

Schmerzen als Signal – nicht nur als Symptom

Der menschliche Körper nutzt Schmerzen, um uns mitzuteilen, dass etwas nicht stimmt. Das kann eine harmlose Überlastung sein, wie Muskelkater nach dem Sport, oder ein Hinweis auf eine ernstere Verletzung. Werden Schmerzen dauerhaft ignoriert, riskierst du, dass sich kleine Probleme zu chronischen Beschwerden entwickeln.

Wann Aussitzen schadet

Es gibt Situationen, in denen Abwarten kontraproduktiv ist:

  • Akute, stechende Schmerzen können auf Verletzungen wie Zerrungen oder Risse hinweisen.
  • Langanhaltende Schmerzen über mehrere Wochen sind ein deutliches Zeichen, dass professionelle Hilfe notwendig ist.
  • Schmerzen in Gelenken oder im Rücken, die immer wieder auftreten, können unbehandelt zu dauerhaften Einschränkungen führen.

In diesen Fällen ist es besser, frühzeitig aktiv zu werden, sei es durch ärztliche Abklärung, physiotherapeutische Maßnahmen oder gezielte Regeneration.

Wann Ruhe sinnvoll ist

Natürlich muss nicht jeder Schmerz sofort Anlass zur Sorge sein. Leichter Muskelkater oder kleine Verspannungen verschwinden oft von selbst. Hier helfen Bewegung, Dehnen, ausreichend Schlaf und eine ausgewogene Ernährung, um die Heilung zu unterstützen. Entscheidend ist, den Unterschied zwischen „normalen“ Belastungsschmerzen und ernsthaften Warnsignalen zu erkennen.

Fazit

Schmerzen einfach auszusitzen, kann manchmal funktionieren – aber eben nicht immer. Sie sind ein wichtiges Signal des Körpers und verdienen Aufmerksamkeit. Wer rechtzeitig handelt, kann verhindern, dass aus kleinen Beschwerden große Probleme werden. Außerdem sollte man sich fragen: Was kostet es einen schon, zum Arzt zu gehen, und was kann man dabei gewinnen?

Von Leon Hiebler/@HeraklesStrength

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