Universal Calcium Zinc Magnesium

Calcium Zinc Magnesium Universal

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Universal Calcium Zinc Magnesium Hochdosiertes Kalzium Präparat mit Zink und Magnesium!

: Universal Nutrition

: 2761

: 100 Tabletten

: Mineralstoffe Multi

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    Universal Calcium Zinc Magnesium Hochdosiertes Kalzium Präparat mit Zink und Magnesium!

     

    Universal Calcium Zinc Magnesium - Wenn es um die Gesundheit der Knochen geht, ist nicht nur Kalzium alleine eine wichtige Substanz. Universal´s Kalzium Zink Magnesium enthält daher neben den 1000 mg Kalzium pro Tagesdosis noch die wichtigen Co-Faktoren Magnesium, Zink, Boron und Kupfer. Das Präparat bieten wir Ihnen in bewährter Universal Qualität zu einem sehr günstigen Preis an.

     

    Allergie Information: Enthält Milchbestandteile.

    Calcium

    Kalzium, auch "Calcium" geschrieben, ist ein silberweißliches weiches Erdalkalimetall, das an der Luft nicht beständig ist. Es besitzt die Ordnungszahl 20 und das chemische Symbol Ca. Es wurde im Jahr 1808 von dem englischen Chemiker Sir Humphry Davy (1778- 1829) in London entdeckt und beschrieben. Es kommt in der Natur nicht in reiner Form, sondern nur in zahlreichen Verbindungen vor. So als Kalziumkarbonat oder im Kalkstein, dem Gips und dem Dolomit. Insgesamt sind über 200 Mineralien bekannt, die Kalzium enthalten. In der Erdrinde ist es vor dem Natrium das 5. häufigste Element.

     


    In der Technik wird Kalzium u.a. bei der Gewinnung von Chrom, Vanadium, Uran oder Plutonium aus seinen Erzen verwendet. Früher besaß es eine überragende Bedeutung für die Herstellung von Baumaterialien, und zwar in Form von Kalziumkarbonat, Kalziumoxid (Brandkalk) oder Kalziumhydroxid (Löschkalk). Die Anzahl an Ca-Ionen ist außerdem ein Maß für die Härte von (Trink)wasser. Kalzium wird bei Lebewesen in Zähnen, Knochen, Gehäusen und Eierschalen eingelagert und ist in einer Reihe von Pflanzen enthalten.
    Im menschlichen Organismus und in den meisten Tieren stellt Kalzium den Mineralstoff mit dem höchsten Anteil dar. So besitzt ein erwachsener Mann über ein Kilo Kalzium im Körper, bei Frauen ist der Anteil aufgrund der geringeren Skelettmasse etwas geringer. Der weitaus größte Teil des Kalziums ist Zähnen und Knochen eingelagert, nur etwa 1% kommt im Blut und anderen Geweben vor. Von dem im Blut befindlichem Kalzium ist dabei ca. 55% als freies Ca2 vorhanden, ca. 40% ist an Proteine und etwa 5% an organische Säuren gebunden.


    Vorkommen

    Die wichtigsten Nahrungsquellen für Calcium sind Milch und Milchprodukte. Zu den calciumreichen Milchprodukten zählen beispielsweise Buttermilch und Käse. Beim Käse spielt allerdings das Herstellungsverfahren eine entscheidende Rolle, wie hoch der Calciumanteil ist. Hartkäse ist meist calciumreicher als Weichkäse oder gar Schmelzkäse. In pflanzlichen Lebensmitteln ist der Gehalt an Calcium meist nur mittelmäßig hoch. Einige pflanzliche Lebensmittel jedoch, wie beispielsweise Kokosflocken oder Sesam, zeichnen sich durch einen sehr hohen Calciumgehalt aus.

     

    Lebensmittel (pro 100 g verzehrbaren Anteil) Kalzium (mg)

    • Appenzeller, 50 % Fett i. Tr. 800
    • Bavariablu, 70 % Fett i. Tr. 360
    • Bergkäse, 45 % Fett i. Tr. 1100
    • Bleichsellerie 80
    • Brennessel 357
    • Brie, 50 % Fett i. Tr. 400
    • Brokkoli 105
    • Brunnenkresse 180
    • Butterkäse, 30 % Fett i. Tr. 800
    • Butterkäse, 60 % Fett i. Tr. 600
    • Buttermilch 109
    • Dickmilch, 3,5 % Fett 120
    • Edamer, 30 % Fett i. Tr. 800
    • Emmentaler, 45 % Fett i. Tr. 1100
    • Gouda, 40 % Fett i. Tr. 800
    • Gouda, 48 % Fett i. Tr. 751
    • Greyerzer, 45 % Fett i. Tr. 1000
    • Grünkohl 212
    • Haselnüsse 225
    • H-Milch, fettarm, 1,5 % Fett 123
    • Joghurt, fettarm, 1,5 % Fett 123
    • Joghurt, 3,5 % Fett 120
    • Kefir, 3,5 % Fett 120
    • Leerdamer, 45 % Fett i. Tr. 751
    • Limburger, 20 % Fett i. Tr. 510
    • Limburger, 40 % Fett i. Tr. 534
    • Löwenzahn 158
    • Mohnsaat 2475
    • Mozzarella 450
    • Parmesan, 32 % Fett i. Tr. 1180
    • Romadur, 20 % Fett i. Tr. 448
    • Schmelzkäse, 45 % Fett i. Tr. 547
    • Sesam 783
    • Spinat 126
    • Tilsiter, 30 % Fett i. Tr. 851
    • Tilsiter, 45 % Fett i. Tr. 858
    • Ziegenweichkäse, 45 % Fett i. Tr. 430

     

    Bioverfügbarkeit

    Der Höhe des Calciumgehalts in Lebensmitteln ist jedoch nicht ausschlaggebend für die Verwertbarkeit des Minerals. Bei der Calciumresorption spielt es eine wichtige Rolle, mit welchen Lebensmitteln es zusammen aufgenommen wird. Lebensmittel die Oxalsäure, Phytinsäure und Galacturonsäure enthalten, reduzieren die Aufnahme erheblich. Zudem ist die Zusammensetzung der Fettsäuren der verzehrten Lebensmittel ein wichtiger Faktor bei der Calciumaufnahme. Gesättigte Fettsäuren bilden zusammen mit Calcium schwerlösliche Kalkstreifen, die nicht resorbiert werden können. Sie werden wieder ausgeschieden.
    Der über die Nahrung aufgenommene Gehalt von Proteinen beeinflusst zwar nicht die Resorption von Calcium aber erhöht die Ausscheidung des Mineralstoffs.
    Die Verfügbarkeit des Minerals kann durch Substanzen erhöht werden, die mit Calcium wasserlösliche Calciumsalze bilden. Zu diesen Stoffen zählen Lactose (in Milch und Milchprodukten), Citrat (in Zitrusfrüchten), Wasserstoffionen sowie bestimmte Aminosäuren und Glucose. Zudem wird eine starke Magensäuresekretion die Verfügbarkeit des verzehrten Calciums verbessert.
    Neben den Faktoren, welche die Nahrung bei der Aufnahme von Calcium hat, spielt auch das Geschlecht eine entscheidende Rolle. Frauen haben eine physiologisch bedingte niedrigere Resorptionsrate als Männer. Ausnahme sind schwangere Frauen.

     

    Aufgaben

    Hauptsächlich bildet Calcium Hartgewebe des Körpers. In Knochen und Zähnen befinden sind ungefähr 99 Prozent des im Körper enthaltenen Calciums. Der Rest befindet sich im Plasma. Das im Plasma vorliegende Calcium unterscheidet sich in drei Fraktionen mit jeweils unterschiedlichen Aufgaben. Diese Fraktionen sind ionisiertes, an Blutproteine gebundenes sowie komplexiertes Calcium. Die Konzentration des Calciums im Blut wird über verschiedene hormonelle Systeme auf einem konstanten Niveau gehalten. Das Knochengewebe wird dabei als Calciumdepot verwendet, das Schwankungen ausgleicht. Calcium ist der hauptverantwortliche Mineralstoff bei der Muskelkontraktion. Es ist Bestandteil von vielen Enzymen und gleichzeitig auch deren Aktivator. Zudem wird die Aktivierung zahlreicher Zellen durch Hormone durch einen kurzzeitigen Calciumeinstrom in die Zelle gesteuert. Calcium spielt auch bei der Wundheilung bzw. bei der Blutgerinnung eine wichtige Rolle.

     

    Stoffwechsel

    Die Resorptionsrate liegt durchschnittlich zwischen 30 und 40 %. Entscheidend wie viel Calcium resorbiert werden kann, ist die Zusammensetzung der aufgenommenen Lebensmittel. Also die anderen Inhaltsstoffe, die sich auf die Calciumresorption auswirken. Eine zentrale, aber noch nicht völlig aufgeklärte Rolle bei der Resorpition und dem Transport durch die Zellen spielt das Vitamin D. Geregelt wird der Calciumstoffwechsel durch verschiedene Hormonsysteme. So sind beispielsweise die Hormone der Schilddrüse sowie die Hormone Östrogen, Insulin oder Glucagon mit jeweils unterschiedlichen Funktionen an der Calciumkonzentration des Blutes beteiligt. Den bedeutendsten Anteil an der Anhebung des Calciumspiegels im Blut hat dabei das Hormon Parathormon. Es wird in der Nebenschilddrüse gebildet. Es begünstigt bei einem niedrigen Blut-Calciumgehalt die Mobilisierung des Mineralstoffs, erhöht die Resorption im Darm und reduziert die Ausscheidung über die Nieren. Bis etwa zum 30. Lebensjahr wird in der Regel mehr Calcium in die Knochen eingelagert als abgebaut. Zu diesem Zeitpunkt spricht man auch von "peak bone mass", der höchsten im Leben aufgebauten Knochenmasse. Ab diesem Zeitpunkt reduziert sich die Knochenmasse. Das bedeutet die Knochendichte verringert sich. Dieser Prozess kann nicht aufgehalten aber abgeschwächt werden. Entscheidend bei der Calciumauslagerung aus den Knochen ist eine entsprechende Ernährung und ausreichende körperliche Bewegung.

     

    Mangelerscheinungen

    Die Entkalkung von Knochen und Zähnen ist die Folge von Kalziummangel. Dadurch besteht ein erhöhtes Risiko, dass es unter anderem bereits bei geringen Belastungen zu Knochenbrüchen kommt. Der Stabilitätsverlust bewirkt zusätzlich Verformungen, die zu Rückenproblemen und starken Schmerzen führen können.
    Bereits ein leichter Kalziummangel kann besonders bei Sportlern zu muskulären Problemen wie Zittern und Krämpfen führen. Kalzium geht auch über den Schweiß verloren.
    In den Arbeitervierteln des 19. Jahrhunderts litten viele Kinder unter Kalziummangel, der entstand weil die Kinder durch den Lichtmangel zuwenig Vitamin D3 aufwiesen. Die Folge war die sog. Vitamin-D-Mangelrachitis. Der Körper bildet das Vitamin D3 in der Haut unter Einwirkung von Sonnenlicht selbst. Vitamin D3 wiederum ist für die Aufnahme von Kalzium aus dem Darm und für die Wiederaufnahme von Kalzium in der Niere erforderlich. Dadurch erhöht Vitamin D3 die Kalziumkonzentration im Blut, welches eine wesentliche Voraussetzung für den Knochenaufbau ist. Die Symptome einer Rachitis sind schwere Knochenverformungen und Wachstumsstörungen. In den Industrienationen ist die Rachitis durch konsequente Vitamin-D3-Prophylaxe insbesondere bei Säuglingen und Kleienkindern- sowie Gesundheits- bzw. Ernährungsaufklärung zu einer seltenen Krankheit geworden.

     

    Sicherheit und Nebenwirkungen

    Kalzium ist bei einer Einnahme in den empfohlenen Mengen für die meisten Menschen wahrscheinlich sicher und unbedenklich. Kalzium kann Nebenwirkungen wie Blähungen und Aufstoßen hervorrufen.

    Man sollte eine zu hohe Kalziumzufuhr meiden. Die obere tolerable Menge pro Tag wurde basierend auf dem Alter wie folgt festgesetzt:

    • 0 – 6 Monate: 1000 mg
    • 6 -12 Monate: 1500 mg
    • 1 – 3 Jahre: 2500 mg
    • 4 – 18 Jahre: 3000 mg
    • 19 – 50 Jahre: 2500 mg
    • 51 + Jahre: 2000 mg

    Höhere Dosierungen können das Risiko für ernsthafte Nebenwirkungen erhöhen. Einige aktuelle Untersuchungen legen nahe, dass Dosierungen oberhalb der empfohlenen Menge von 1000 bis 1300 mg für Erwachsene das Risiko für Herzinfarkte erhöhen könnten. Diese Untersuchungen sind beunruhigend, doch es ist zu früh, um sicher sein zu können, dass Kalzium tatsächlich die Ursache für Herzinfarkte ist. Bis mehr bekannt ist, sollte man adäquate Mengen an Kalzium zu sich nehmen, um den täglichen Bedarf zu decken, exzessive Mengen jedoch meiden. Hierbei sollte man sicherstellen, dass man die Gesamtzufuhr an Kalzium durch Nahrungsmittel und Supplements berücksichtigt und versuchen 1000 bis 1300 mg Kalzium pro Tag nicht zu überschreiten.

     

    Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen

    Schwangerschaft und Stillzeit: Kalzium ist bei einer Verwendung in den empfohlenen Mengen während Schwangerschaft und Stillzeit wahrscheinlich sicher und unbedenklich.

    Hohe oder niedrige Phosphatspiegel im Blut: Kalzium und Phosphat müssen sich im Körper im Gleichgewicht befinden. Eine Einnahme von zu viel Kalzium kann dieses Gleichgewicht stören und Schäden hervorrufen. Man sollte kein zusätzliches Kalzium zu sich nehmen, ohne diese mit seinem Arzt abzusprechen, wenn man unter hohen oder niedrigen Phosphatspiegeln leidet.

    Schilddrüsenunterfunktion: Kalzium kann eine Schilddrüsenhormonersatztherapie beeinträchtigen. Man sollte Kalzium und Schilddrüsenmedikamente in einem zeitlichen Abstand von mindestens 4 Stunden einnehmen.

    Zu hohe Kalziumspiegel im Blut, wie dies bei einer Störung der Nebenschilddrüse und einer Sarkoidose der Fall ist: Man sollte Kalzium meiden, wenn man unter einer dieser Störungen leidet.

     

    Wechselwirkungen

    Man sollte Kalzium nicht in Kombination mit folgenden Medikamenten verwenden:

    Ceftriaxon

    Eine intravenöse Verabreichung von Ceftriaxon und Kalzium kann in lebensgefährlichen Schäden an Lunge und Nieren resultieren. Kalzium sollte nicht innerhalb von 48 Stunden vor oder nach einer intravenösen Verabreichung von Ceftriaxon intravenös verabreicht werden.

     

    Bei einer Verwendung von Kalzium in Kombination mit folgenden Medikamenten sollte man vorsichtig sein:

    Antibiotika (Quinolon Antibiotika)

    Kalzium könnte die Menge an Antibiotika, die der Körper absorbiert, reduzieren. Die Einnahme von Kalzium in Kombination mit Quinolon Antibiotika könnte die Wirksamkeit dieser Antibiotika reduzieren. Um diese Interaktion zu vermeiden, sollte man Kalzium mindestens eine Stunde nach Antibiotika einnehmen.

     

    Antibiotika (Tetracylin Antibiotika)

    Kalzium kann im Magen an Tetracylin Antibiotika anbinden. Dies reduziert die Menge an Tetracylin Antibiotika, die vom Körper absorbiert werden kann. Eine Einnahme von Kalzium in Kombination mit Tetracylin Antibiotika könnte die Wirksamkeit dieser Antibiotika reduzieren. Um diese Interaktion zu vermeiden, sollte Kalzium zwei Stunden vor oder vier Stunden nach der Einnahme von Tetracylin Antibiotika eingenommen werden.

     

    Bisphosphonat

    Kalzium könnte die Menge an Bisphosphonat, die der Körper absorbiert, reduzieren. Eine Einnahme von Kalzium in Kombination mit Bisphosphonat könnte die Wirksamkeit von Bisphosphat reduzieren. Um diese Interaktion zu vermeiden, sollte man Bisphosphonat mindestens 30 Minuten vor Kalzium oder später am Tag einnehmen.

     

    Calcipotrien

    Calcipotrien ist ein Medikament, das Vitamin D ähnelt. Vitamin D hilft dem Körper dabei, Kalzium zu absorbieren. Eine Einnahme von Kalzium Supplements in Kombination mit Calcipotrien könnte zu hohe Kalziumspiegel im Körper zur Folge haben.

     

    Digoxin

    Kalzium kann das Herz beeinflussen. Digoxin wird verwendet, um dem Herz dabei zu helfen, stärker zu schlagen. Eine Einnahme von Kalzium in Verbindung mit Digoxin könnte die Wirkungen von Digoxin verstärken und zu einem unregelmäßigen Herzschlag führen. Wenn man Digoxin einnimmt, sollte man vor der Einnahme von Kalzium Supplements mit seinem Arzt sprechen.

     

    Diltiazem

    Kalzium kann das Herz beeinflussen. Auch Diltiazem kann das Herz beeinflussen. Eine Einnahme von großen Mengen an Kalzium in Kombination mit Diltiazem könnte die Wirksamkeit von Diltiazem reduzieren.

     

    Levothyroxin

    Levothyroxin wird bei einer Schilddrüsenunterfunktion eingesetzt. Kalzium könnte die Menge an Levothyroxin, die der Körper absorbiert, reduzieren. Die Einnahme von Kalzium in Kombination mit Levothyroxin könnte die Wirksamkeit von Levothyroxin reduzieren. Kalzium und Levothyroxin sollten deshalb in einem zeitlichen Abstand von mindestens 4 Stunden eingenommen werden.

     

    Sotalol

    Eine Einnahme von Kalzium in Verbindung mit Sotalol kann die Menge an Sotalol, die der Körper absorbiert, reduzieren. Eine Einnahme von Kalzium in Kombination mit Sotalol könnte die Wirksamkeit von Sotalol reduzieren. Um diese Interaktion zu vermeiden, sollten Kalzium Supplements mindestens 2 Stunden vor oder 4 Stunden nach Sotalol eingenommen werden.

     

    Verapamil

    Kalzium kann das Herz beeinflussen. Auch Verapamil kann das Herz beeinflussen. Man sollte keine großen Mengen an Kalzium einnehmen, wenn man Verapamil einnimmt.

     

    Diuretika

    Einige Diuretika können die Kalziummenge im Körper erhöhen. Eine Einnahme von großen Mengen an Kalzium in Kombination mit bestimmten Diuretika könnte zu hohe Kalziumspiegel im Körper zur Folge haben. Dies könnte zu ernsthaften Nebenwirkungen inklusive Nierenproblemen führen.

     

    Bei einer Verwendung von Kalzium in Kombination mit folgenden Medikamenten sollte man vorsichtig sein:

    Östrogene

    Östrogen hilft dem Körper dabei, Kalzium zu absorbieren. Eine Einnahme von Östrogenpräparaten in Kombination mit großen Mengen an Kalzium könnte die Kalziumspiegel im Körper zu stark erhöhen.

     

    Medikamente gegen hohen Blutdruck

    Einige Medikamente gegen hohen Blutdruck können die Kalziumspiegel im Körper beeinflussen. Diese Medikamente werden als Kalziumkanalblocker bezeichnet. Kalzium Injektionen könnten die Wirksamkeit dieser Medikamente gegen hohen Blutdruck reduzieren.

    Magnesium

    Magnesium ist ein silberweißes Leichtmetall, das an der Luft zu silbergrauem Magnesiumoxid oxidiert. Es besitzt die Ordnungszahl 12, das chemische Symbol Mg, und wird im Periodensystem der Elemente den Erdalkalimetallen zugeteilt. Als Element wurde es im Jahr 1755 von dem englischen Chemiker Joseph Black (1728- 1799) entdeckt und beschrieben. Benannt wurde das Element nach der griechischen Halbinsel Magnesia. Es kommt beispielsweise im Dolomitgestein der Dolomiten als Kalzium-Magnesiumkarbonat vor. Im Meereswasser sind von den Salzen rund 15% in Form von Magnesiumchlorid gelöst. In der Technik wird Magnesium aufgrund seiner geringen Härte und der starken Korrosionsanfälligkeit kaum verwendet. Dagegen zeichnen sich Magnesiumlegierungen, beispielsweise mit Aluminium, durch eine geringe Dichte und damit ein geringes Gewicht, sowie eine hohe Festigkeit und Korrosionsbeständigkeit aus. Derartige Legierungen werden zunehmend zum Bau von Kraftfahrzeugen, Flugzeugen oder Schiffen eingesetzt. Die NASA verwendete für den Bau der Saturn-V-Rakete z.B. eine Magnesiumlegierung mit rund 85% Magnesium, 14% Lithium sowie 1% Aluminium. In der Erdrinde ist es das achthäufigste Element. Es kommt wegen seiner chemisch hohen Reaktionsbereitschaft aber nicht in reiner Form, sondern nur in verschiedenen Verbindungen vor.

    In der Medizin gilt Magnesium als Mengenelement. Ein Erwachsener enthält in seinem Körper im Mittel 25 Gramm Magnesium. Über die Hälfte dieses Magnesiums ist in den Knochen eingelagert, der größte Teil des Restbestandes im Zellinneren, nur etwa 1% ist im Blut gelöst. Magnesium hat physiologische Funktionen bei der Knochenbildung und beim Muskelstoffwechsel. Übrigens gilt der Mineralstoff (rechtzeitig eingenommen) als Geheimtipp gegen den "Kater", also die Kopfschmerzen am Tag nach einer durchzechten Nacht.
    Eine weitere Bedeutung in der Medizin bzw. Pharmazie hat Magnesium als Bestandteil einiger Antazida, also Arzneimittel gegen zu viel Magensäure, und einiger Abführmittel.

     

    Funktionen im Körper

    Magnesium ist neben Kalzium, zu dem es eine physiologische Gegenspielerfunktion einnimmt, am Aufbau und an der Erhaltung des Skelettsystems und der Zähne entscheidend beteiligt und stabilisiert das innere Zellskelett der Zellen. Weiterhin steuert es Muskel- und Nervenfunktionen, indem durch die Magnesiumkonzentration unter anderem die Muskelkontraktion gesteuert wird. Es sind bislang etwa 300 Enzyme bekannt, die für ihre Aktivität die "Mitarbeit" von Magnesium benötigen. Vor allem im Energiestoffwechsel wird das positiv geladene Magnesiumion (Mg2+) zur Stabilisierung der negativ geladenen Phosphationen (PO43-) im Molekül ATP (Adenosintriphosphat) benötigt. ATP ist zusammen mit ADP (Adenosindiphosphat) eine Schlüsselsubstanz der biologischen Energieübertragung.

    Magnesiumhaltige Nahrungsmittel

    Allgemein kann man feststellen, dass Vollkornprodukte, Rohkost, Nüsse und Schokolade reich an Magnesium sind. Als Beispiel für besonders magnesiumreiche Lebensmittel seien Sonnenblumenkerne (420 mg/100 g), Sesamsamen (370 mg/100 g), ungeschälter Reis (160 mg/100 g), Weizenkeime (250 mg/100 g), Schokolade (140 mg/100 g), sowie Haferflocken (mit 140 mg/100 g) genannt. Man sollte auch bei der Auswahl des Mineralwassers auf einen hohen Magnesiumgehalt achten. Gute Mineralwässer können über 80 mg Magnesium pro Liter enthalten.


    Mangelerscheinungen, Hypomagnesämie
    Für Magnesium werden Normalwerte angegeben. Diese liegen bei einer Magnesiumbestimmung im Plasma oder Serum bei 0,8 bis 1,1 mmol/. Unter 0,8 mmol/l liegt eine Hypomagnesämie vor, wobei erst ab ca. 0,4 mmol/l deutliche Symptome, wie z. B. eine gesteigerte Erregbarkeit der Skelettmuskulatur und des zentralen Nervensystems, auftreten. Die Hypomagnesämie wird häufig von einer Hypokalzämie, also einem Kalziummangel, begleitet.


    Ein Magnesiummangel kann sich auf verschiedene Weise bemerkbar machen:

    • Muskel- und Wadenkrämpfe
    • Unruhe, Nervosität, Schwindel, Konzentrationsschwäche
    • Kopfschmerzen, Migräne
    • Störungen des Herzens: Herzjagen, Krämpfe der Herzmuskulatur bis hin zu Rhythmusstörungen und Herzschmerzen.
    • Magen-Darm Probleme, wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Krämpfe

     

    Gründe für einen Magnesiummangel:

    • chronischer Alkoholismus
    • Missbrauch von Abführmitteln
    • Chronischer Durchfall oder operative Entfernung von Darmabschnitten
    • Erhöhte renale (über die Nieren) Ausscheidung von Magnesium (z. B. bei einem Hyperaldosteronismus, bei Diabetikern oder längerem Gebrauch von Diuretika).

     

    Überdosierung, Hypermagnesämie und Vergiftung

    Beim gesunden Menschen gibt es in der Regel keine Überdosierungen, zu viel aufgenommenes Magnesium wird ausgeschieden. Bei einer herabgesetzten Nierenfunktion kann es jedoch zu einem Überschuss an Magnesium kommen, besonders wenn magnesiumhaltige Arzneimittel, wie beispielsweise Antazida oder Abführmittel, eingenommen werden.

    Die Normalwerte für Magnesium im Plasma bzw. Serum liegen zwischen 0,8 bis 1,1 mmol/l. Die Symptome einer Überdosierung entwickeln sich in Abhängigkeit der Magnesiumkonzentration im Blut. So kann es ab ca. 2 mmol/l zu Durchfall und zu einer herabgesetzten Erregbarkeit der Muskulatur und des zentralen Nervensystems kommen. Bei Magnesiumkonzentrationen über 5 mmol/l kommt es zu Lähmungserscheinungen, zu einer gestörten Erregungsbildung und -ausbreitung am Herzen und zu einem Blutdruckabfall. Ferner können Atemdepression, Übelkeit und Erbrechen auftreten. Bei einer extremen Überdosierung von Magnesium kann es zu Atem- und Herzstillstand kommen.


    Magnesiumvergiftung

    Bei einer Vergiftung mit Magnesium kommt es zu den bereits bei der Hypermagnesämie beschrieben Symptomen. Die Therapie der Magnesiumvergiftung besteht in einer Magenspülung oder bzw. und einer intravenösen Injektion mit 10%iger Kalziumglukonatlösung oder 0,5 bis 1 mg Neostigmin. Ferner muss gegebenenfalls eine Atemhilfe oder eine Stabilisierung des Kreislaufs erfolgen.


    Bedarf

    Der Bedarf an Magnesium wird von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung für Jugendliche ab dem 16. Lebensjahr und Erwachsene mit 300-400 mg täglich angegeben. Dabei ist zu beachten, dass Männer, wegen der größeren Skelettmasse, etwas mehr als Frauen benötigen. Für Kinder bis 4 Jahre werden 80 mg und bis 15 Jahre 120-300 mg empfohlen.

    Schwangere sollten um die 350 mg, Stillende um die 390mg täglich zu sich nehmen. In den letzten Monaten der Schwangerschaft wird Magnesium oft auch zur Hemmung einer vorzeitigen Wehentätigkeit von den Gynäkologen verschrieben. Bei folgenden Gruppen von Menschen kann ebenfalls ein zusätzlicher Bedarf an Magnesium bestehen: Sportler, bei denen viel Magnesium durch den Schweiß verloren geht; Diabetiker, die über den Urin vermehrt Magnesium ausscheiden; Alkoholiker; sowie ältere Menschen, die häufig nicht genug trinken. Ferner kann die Einnahme einiger Arzneimittel ein Grund für einen erhöhten Magnesiumbedarf sein. Als Beispiel werden die folgenden Arzneimittel genannt: Aminoglykoside, Amphotericin B, Cisplatin, Ciclosporin, Digoxin, orale Kontrazeptiva, Abführmittel, Glukokortikoide, Diuretika u.a. Außerdem können Herzkranke einen vermehrten Bedarf an Magnesium haben, eine zusätzliche Einnahme von Magnesiumpräparaten sollten aber herzkranke Personen grundsätzlich mit dem behandelnden Arzt absprechen. Man geht davon aus, dass der tägliche Bedarf von Magnesium bei normaler Ernährung in etwa gedeckt sein sollte. Magnesium wird vom Körper wesentlich besser in organischen Verbindungen (wie z.B. dem Magnesiumcitrat, -aspartat und - glutamat), als in anorganischen Verbindungen (Magnesiumkarbonat, Magnesiumoxid) aufgenommen. Kurzfristige Engpässe bei der Magnesiumaufnahme werden durch die Magnesiumvorräte in den Knochen überbrückt. Bei Krankheit, Fehlernährung oder auch häufig bei älteren Menschen können allerdings Mängel auftreten.


    Bedarf im Sport

    Obwohl bekannt ist, dass ein die körperliche Leistungsfähigkeit stark beeinträchtigender Mangel an diesem Mineral recht häufig vorkommt, nehmen zahlreiche Athleten immer noch zuwenig Magnesium auf. Dabei hat sich bei Untersuchungen an Leistungssportlern herausgestellt, dass nur ein ausreichender Magnesiumvorrat im Körper ein effektives Training ermöglicht. Gegenüber dem Normalbürger hat der Sportler mit Sicherheit einen erhöhten Magnesium-Bedarf. Bedenkt man zudem, dass ein Magnesiummangel in der Bevölkerung ziemlich verbreitet ist, wird deutlich, dass gerade Leistungssportler von einer Nahrungsergänzung mit Magnesium profitieren können. Die Wahrscheinlichkeit für einen Mangel wird beim Sportler durch Magnesiumverluste über den Schweiß noch erhöht. Entsprechend könnte in zwei Studien gezeigt werden, dass sich eine Magnesium-Zufuhr sowohl bei untrainierten, als auch bei trainierten Personen positiv auswirkt. Eine empfehlenswerte Magnesium-Dosis liegt bei täglich 6mg pro Kilo Körpergewicht, also ca. 500mg eines Magnesiums-Präparats für einen 80 Kilo schweren Athleten.

    Sicherheit und Nebenwirkungen

    Magnesium ist bei oraler Einnahme oder einer korrekten Verwendung verschreibungspflichtiger injizierbarer Produkte für die meisten Menschen wahrscheinlich sicher und unbedenklich. Bei einigen Menschen kann Magnesium Magenverstimmungen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und andere Nebenwirkungen hervorrufen.

    Dosierungen unterhalb von 350 mg Magnesium pro Tag sind für die meisten Erwachsenen sicher und unbedenklich. Hohe Dosierungen können eine zu starke Ansammlung von Magnesium im Körper zur Folge haben, welche ernsthafte Nebenwirkungen inklusive unregelmäßigem Herzschlag, niedrigem Blutdruck, Verwirrung, langsamer Atmung, Koma und Tod hervorrufen kann.

     

    Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen

    Schwangerschaft und Stillzeit: Magnesium ist für schwangere und stillende Frauen bei einer Einnahme im Bereich der empfohlenen Mengen wahrscheinlich sicher und unbedenklich. Diese Mengen hängen vom Alter der Frau ab. Schwangere und stillende Frauen sollten ihren Arzt konsultieren, um herauszufinden, welche Mengen für sie richtig sind.

    Herzblock: Hohe Magnesiumdosierungen, die typischerweise intravenös verabreicht werden, sollten nicht an Menschen verabreicht werden, die unter Herzblock leiden.

    Nierenprobleme wie Nierenversagen: Nieren, die nicht gut funktionieren, haben Probleme damit, Magnesium auszuscheiden. Eine Einnahme von zusätzlichem Magnesium könnte eine Magnesiumansammlung im Körper zur Folge haben, die gefährliche Spiegel erreichen kann. Aus diesem Grund sollte man kein Magnesium einnehmen, wenn man unter Nierenproblemen leidet.

     

    Wechselwirkungen

    Bei einer Kombination von Magnesium mit folgenden Medikamenten sollte man vorsichtig sein:

    Antibiotika (Aminoglykosid Antibiotika)

    Einige Antibiotika können die Muskeln beeinflussen. Diese Antibiotika werden als Aminoglykosid Antibiotika bezeichnet. Auch Magnesium kann die Muskeln beeinflussen. Eine Einnahme von Aminoglykosid Antibiotika und die Gabe einer Magnesium Injektion könnten Muskelprobleme verursachen.

     

    Antibiotika (Quinolon Antibiotika)

    Magnesium könnte die Menge an Quinolon Antibiotika, die der Körper absorbieren kann, reduzieren. Die Einnahme von Magnesium in Kombination mit Quinolon Antibiotika könnte die Wirksamkeit von Quinolon Antibiotika reduzieren. Um diese Interaktion zu vermeiden, sollte man Quinolon Antibiotika mindestens zwei Stunden vor oder vier bis sechs Stunden nach der Einnahme von Magnesium Supplements einnehmen.

     

    Antibiotika (Tetracylin Antibiotika)

    Magnesium kann im Magen an Tetracylin Antibiotika anbinden. Dies reduziert die Menge an Tetracylin Antibiotika, die der Körper absorbieren kann. Die Einnahme von Magnesium in Kombination mit Tetracylin Antibiotika könnte die Wirksamkeit von Tetracylin Antibiotika reduzieren. Um diese Interaktion zu vermeiden, sollte Magnesium zwei Stunden vor oder vier Stunden nach der Einnahme von Tetracylin Antibiotika eingenommen werden.

     

    Bisphosphonate

    Magnesium kann die Menge an Bisphosphonaten, die der Körper absorbiert, reduzieren. Eine Einnahme von Magnesium in Kombination mit Bisphosphonaten kann die Wirksamkeit von Bisphosphonaten senken. Um diese Interaktion zu vermeiden, sollte man Bisphosphonate mindestens zwei Stunden vor Magnesium oder später am Tag einnehmen.

     

    Medikamente gegen hohen Blutdruck

    Magnesium könnte den Blutdruck zu senken. Die Einnahme von Magnesium in Kombination mit Medikamenten gegen hohen Blutdruck könnte einen zu starken Abfall des Blutdrucks zur Folge haben.

     

    Muskelrelaxantien

    Magnesium scheint dabei zu helfen, die Muskeln zu entspannen. Eine Einnahme von Magnesium in Kombination mit Muskelrelaxantien könnte Risiken und Nebenwirkungen von Muskelrelaxantien erhöhen.

     

    Diuretika (kaliumsparende Diuretika)

    Einige Diuretika können die Magnesiumspiegel im Körper erhöhen. Eine Einnahme diese Diuretika in Kombination mit Magnesium könnte zu hohe Magnesiumspiegel im Körper zur Folge haben.

    Zink

    Allgemeines

    Zink ist in reiner Form ein bläulich glänzendes Schwermetall, das unter Normalbedingungen relativ spröde und daher schwer zu bearbeiten ist. Im Periodensystem der Elemente besitzt es die Ordnungszahl 30. Sein chemisches Symbol ist Zn. Über 120° C erwärmt, lässt es sich aber sehr gut verarbeiten, z.B. zu Blechen walzen. Es kommt in der Natur nicht in elementarer Form vor. Die Haupterze, in denen es vorkommt, sind die Zinkblende (Zinksulfid) und der Zinkspat (Zinkkarbonat). Es wurde in unserem Kulturkreis das erste Mal im Jahre 1740 durch den Arzt Johann Friedrich Henckel (1678-1744) ausführlich beschrieben. Seine erste Herstellung gelang im Jahr 1746 durch den Berliner Chemiker Andreas Sigismund Marggraf (1709-1782). Zink findet in der Technik als Messing (Kupfer-Zink-Legierung), zum Verzinken von Eisenblechen und für dieHerstellung von Trockenbatterien (Kohle-Zink-Element, Kohle-Mangan-Element) Verwendung. Außerdem dient es als Zinkstaub in Farben als Rostschutzmittel und in Form des Zinkoxids als Weißpigment.
    Eine medizinische Anwendung findet Zink in Form von Zinkoxid oder Zinksulfat in Salben, Pasten oder Schüttelmixturen zur Behandlung von Wunden oder geschädigten Hautbereichen (besonders auch bei Windeldermatitis). Hierbei macht man sich die adstringierende Wirkung der genannten Zinkverbindungen zu Nutze. Adstringenzien führen durch Eiweißfällung oder Fixierung der Eiweiße zu einer Membranbildung und wirken dadurch entzündungshemmend, austrocknend und blutstillend, sowie bakteriostatisch.

     

    Funktionen im Körper

    Zink ist für die meisten Lebewesen ein essentielles Spurenelement, und im menschlichen Körper, neben Eisen, das häufigste. Dabei sind höhere Konzentrationen an Zink in den roten Blutkörperchen, in den Augen, in der Haut und in den Haaren, sowie in der Prostata und in der Leber enthalten.
    Zink ist Kofaktor zahlreicher Enzymsysteme, und spielt eine Rolle im Vitamin A-, im Kohlenhydrat- und im Lipidstoffwechsel. Ferner ist Zink essentiell für die Funktion verschiedener Hormone, wie z.B. Insulin, den Schilddrüsenhormonen, Sexualhormonen und den Wachstumshormonen. Auch im Stoffwechsel von Nukleinsäuren (Träger der Erbsubstanz) und Proteinen (Eiweißen) erfüllt Zink wichtige Aufgaben. So dient es beispielsweise der Stabilisierung der DNA- und der RNA-Struktur, ist aber auch ein Bestandteil von Schlüsselenzymen der Nukleinsäuresynthese (z.B. DNA-Polymerasen). Zink ist am Zellwachstum und an der Zelldifferenzierung beteiligt. Für eine funktionierende Immunabwehr wird ebenfalls Zink benötigt, und zwar für die zelluläre und die humorale Immunantwort, sowie für die T-Zelldifferenzierung. Des Weiteren spielt Zink eine Rolle bei der Geschmackswahrnehmung, wobei die daran beteiligten Faktoren nicht näher bekannt sind.

     

    Zinkhaltige Lebensmittel

    Da die verschiedenen Lebensmittel teilweise sehr unterschiedliche Mengen an Zink enthalten, sollte für eine optimale Versorgung mit den Spurenelement auf eine abwechslungsreiche Kost geachtet werden.
    Die tierischen Lebensmittel, Fische und Meeresfrüchte einbezogen, enthalten, im Vergleich zu der pflanzlichen Nahrung, häufig größere Mengen an Zink, wobei besonders die Innereien sehr zinkhaltig sind. Von den Meerestieren zeichnen sich interessanterweise Austern durch sehr hohe Mengen an Zink aus. Kuhmilch enthält relativ geringe Mengen an Zink, von den Milchprodukten enthalten dagegen einige Käsesorten, wie z. B. Camembert, Schmelzkäse oder Emmentaler recht hohe Mengen. Aus der Gruppe der Getreideprodukte sind Haferflocken, Hirse, Cornflakes, Weizenvollkornmehl und Weizenkeime sehr gute Zinklieferanten. Obwohl viele Gemüsesorten nicht so reich an Zink sind, werden durch den Verzehr von grünen Erbsen, getrockneten Linsen, und Sojabohnen auch relativ hohe Anteile an Zink zugeführt. Weiterhin enthalten Bierhefe, Kakao und die meisten Nüsse viel Zink. Ferner ist zu erwähnen, dass einige Küchengewürze sehr zinkhaltig sind, hierzu zählen Basilikum, Estragon, Kümmel, Nelken, Ingwer, Majoran, Thymian, Rosmarin und Salbei.

     

    Mangelerscheinungen

    Die Konzentration an Zink kann im Blut bestimmt werden. Bei der Verwendung von Serum sollten dabei die Zinkwerte beim Erwachsenen zwischen 0,7-1,3 mg/l und bei Kindern zwischen 0,75-1,0 mg/l liegen. Wenn Zink im Vollblut gemessen wird sind Werte von 4,0-7,5 mg/l als normal anzusehen.

    Bei einem Zinkmangel kann es zu den folgenden Symptomen kommen:

    • Antriebsschwäche, Depressionen, Konzentrationsstörungen, Lernschwäche
    • vermehrte Infektanfälligkeit und herabgesetzte Resistenz gegenüber Umweltgiften
    • Wachstumsstörungen und gestörte sexuelle Entwicklung
    • Beeinträchtigung der Sinneswahrnehmung, wie z. B. Nachtblindheit, Geschmacks- und Geruchsstörungen
    • Schädigungen der Mundschleimhaut, verzögerte Wundheilung und vermehrt auftretende Hautpilzinfektionen
    • dünner werdende Haare bis zum Haarausfall, sowie brüchige und weißfleckige Nägel
    • die bei Kraftsportlern oft beobachteten >Dehnungs<-Streifen (bei Frauen als Schwangerschaftsstreifen bekannt) lassen auf einem Zinkmangel schließen.

     

    Überdosierung und Vergiftung

    In der Vergangenheit kam es gelegentlich zu akuten Zinkvergiftungen, die auf den Verzehr säurehaltiger Nahrungsmittel oder Getränke zurückzuführen waren, die über längere Zeit in verzinkten Behältnissen aufbewahrt wurden. Ferner können akute Zinkvergiftungen durch das Einatmen von Zinkdampf oder Zinkstaub bei der Arbeit in Gießereinen oder den Einsatz von Rauchbomben entstehen.
    Die Symptome einer akuten Vergiftung sind Beschwerden im Magen-Darm-Trakt, wie z.B. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Leibschmerzen sowie ein metallischer Geschmack. Ferner kann es zu einer beschleunigten Atmung, zu Kreislaufschwäche, und sogar zum Koma kommen. Wenn Zinkstaub oder Zinkdämpfe inhaliert wurden, kann es zusätzlich zu dem so genannten Gieß- bzw. Metallfieber kommen, welches auch für die Inhalation anderer Metalle bekannt ist.
    Bei einer chronischen Vergiftung, die durch eine länger andauernde Zufuhr von Zink bedingt sein kann, stehen andere Symptome im Vordergrund. Durch die Interaktionen zwischen Kupfer und Zink bei der Resorption entsteht bei einer chronischen Überdosierung von Zink ein Kupfermangel. Der Kupfermangel wiederum kann eine hypochrome Anämie auslösen, also eine Form der Blutarmut bei der die Erythrozyten zu wenig Hämoglobin enthalten.
    Die Therapie einer Zinkvergiftung kann in der Gabe von D-Penicillamin bestehen, welches Zink im Körper bindet.

     

    Nebenwirkungen

    Wenn Zinkpräparate nicht überdosiert werden, sind Nebenwirkungen selten. Bei einer Überdosierung treten Nebenwirkungen auf, die unter dem Punkt Überdosierung und Vergiftungen bereits aufgeführt sind. Es sollte aber noch mal daraufhin gewiesen werden, dass eine längerfristige Einnahme größerer Zinkmengen (mehr als 50 mg pro Tag) zu Störungen des Eisen- und Kupferhaushaltes führt.

     

    Wechselwirkungen

    Die gleichzeitige Zufuhr vom eisen- oder kupferhaltigen Supplements vermindert die Aufnahme von Zink in den Körper. Zink verschlechtert seinerseits die Aufnahme des Kupfers, das mit der Nahrung zugeführt wird.

     

    Gegenanzeigen

    Bei schweren Nierenschäden oder akutem Nierenversagen, dürfen keine Zinkpräparate eingenommen werden.

     

    Bedarf

    Der tägliche Bedarf an Zink liegt für Erwachsene und Jugendliche bei 7-10 mg. Schwangeren Frauen wird empfohlen ca. 10 mg täglich zuzuführen und stillenden Müttern ca. 11 mg.
    Eine 2005 auf einer einer Konferenz der amerikanischen Gesellschaft für Ernährungswissenschaften in San Diego vorgestellte Studie deutet darauf hin, dass Kinder, die täglich ausreichend Zink erhalten (20 Milligramm), eine deutliche Verbesserung der geistigen Leistungsfähigkeit erfahren. Zink verbesserte das visuelle Gedächtnis, die Leistungen in einem Wortfindungstest und die Konzentrationsfähigkeit.
    Es ist besonders wichtig auf eine regelmäßige Zufuhr von Zink mit der Nahrung zu achten, weil das Spurenelement anscheinend im Körper nicht gespeichert werden kann. Somit führt eine drastische Senkung der Zinkzufuhr relativ schnell zu einem Zinkmangel.
    Zink wird aus den mittleren Dünndarmabschnitt (Jejunum) in das Blut aufgenommen. Dabei scheint, neben dem passiven Transport von Zink durch die Darmschleimhaut, auch an aktiver Transport mit Hilfe bestimmter Eiweiße stattzufinden. Im Blut ist Zink an Eiweiße gebunden, in erster Linie an Albumin und an alpha-Makroglobulin. Die Resorption von Zink, also die Aufnahme aus dem Darm, wird durch eine Vielzahl organischer Verbindungen gefördert, wie z. B. Citrat, Cystein und Glutamat. Ein hoher Gehalt an Phytinsäure dagegen vermindert die Resorption. Phytinsäure ist eine pflanzliche Speicherform für Phosphor und Inositol und vermag Zink komplexartig zu binden. Durch einen hohen Kalziumanteil in der Nahrung wird der resorptionsvermindernde Effekt der Phytinsäure zusätzlich verstärkt. Es bilden sich Zink-Kalzium-Phytat-Komplexe, die besonders schwer löslich sind. Da pflanzliche Nahrung hohe Konzentrationen an Phytat enthält, kann es bei einer rein vegetarischen Kost zu einem Zinkmangel kommen. Bei einer normalen Ernährung ist die Zinkzufuhr in der Regel ausreichend.
    Die Ausscheidung von Zink erfolgt zu ca. 90 % mit dem Stuhlgang.

     

    Erhöhter Bedarf

    Durch einige Umstände kann es zu einem erhöhten Bedarf an Zink, bzw. zu einem Zinkmangel kommen:

     

    • bei der Einnahme bestimmter Arzneimittel,
    • bei Personen mit einseitiger Ernährung, z. B. Veganer (Vegetarier die auch keine Eier oder keine Milchprodukte zu sich nehmen) und Personen die über längere Zeit parenteral mit zinkfreien Nährstofflösungen ernährt werden
    • durch eine verminderte Aufnahme von Zink nach Operationen oder bei Darmerkrankungen
    • als Folge verschiedener Erkrankungen, wie beispielsweise erworbene Immunschwäche (AIDS), Akne, Allergien, Diabetes, Neurodermitis, Krebs, Leber- und Nierenerkrankungen, Akute oder chronische Infektionen u.a.
    • in Schwangerschaft und Stillzeit
    • im Wachstum
    • bei Leistungssportlern und Bodybuilder.

     

    Bedarf im Sport

    Die Ergebnisse einer Studie von Brilla und Conte, hat bei Footballspielern einen signifikant höheren Kraftzuwachs sowie eine Erhöhung des Testosteronspiegels um bis zu 30% nachgewiesen, wenn sie täglich 30mg Zink als Nahrungsergänzung erhielten. Gleichzeitig blieb der Spiegel des ebenfalls anabol wirksamen IGF-1 bei der Einnahme von Zink konstant, während er bei der Placebogruppe um mehr als 20% abfiel. Meine Empfehlung ist eine Dosis von 30-50mg amTag einnehmen, zu den Mahlzeiten.

     

    Zink als Aromatasehemmer

    Zink blockiert, genauso wie z.B. Letrozol, das Enzym, welches für die Umwandlung von Testosteron in Östrogen zuständig ist. Gute Ergebnisse werden mit 75-150mg reinem Zink pro Tag erzielt. Allerdings gilt dabei zu beachten, dass Zink im Körper gespeichert wird und diesem Kupfer entzieht. Daher sollte die Anwendung die Kur- und Absetzdauer nicht überschreiten. Zudem muss erwähnt werden, dass Zink in geringeren Dosen die Östrogenentstehung eher noch begünstigt. Im Vergleich zu anderen Aromatasehemmer ist Zink geradezu billig und bei einer milden Kur Vorzuziehen.

     

    Referenzen

    1. Micheletti A, Rossi R, Rufini S. Zinc status in athletes: relation to diet and exercise. Sports Med 2001;31(8):577-82
    2. McDonald R, Keen CL. Iron, zinc and magnesium nutrition and athletic performance. Sports Med 1988 Mar;5(3):171-84
    3. Prasad AS, Mantzoros CS, Beck FW, Hess JW, Brewer GJ. Zinc status and serum testosterone levels of healthy adults. Nutrition 1996 May;12(5):344-8
    4. Om AS, Chung KW. J Nutr. Dietary zinc deficiency alters 5 alpha-reduction and aromatization of testosterone and androgen and estrogen receptors in rat liver. 1996 Apr;126(4):842-8
    5. Ibs KH, Rink L. Zinc-altered immune function. J Nutr. 2003 May;133(5):1452S-6S
    6. Lonnerdal B. Dietary factors influencing zinc absorption. J Nutr 2000 May;130(5S Suppl):1378S-83S
    7. Ott ES, Shay NF. Zinc deficiency reduces leptin gene expression and leptin secretion in rat adipocytes. Exp Biol Med (Maywood). 2001 Oct;226(9):841-6
    8. Navarro M, Wood RJ. Plasma changes in micronutrients following a multivitamin and mineral supplement in healthy adults. J Am Coll Nutr 2003 Apr;22(2):124-32
    9. Beutler KT, Pankewycz O, Brautigan DL. Equivalent uptake of organic and inorganic zinc by monkey kidney fibroblasts, human intestinal epithelial cells, or perfused mouse intestine. Biol Trace Elem Res 1998 Jan;61(1):19-31
    10. Barrie SA, Wright JV, Pizzorno JE, Kutter E, Barron PC. Comparative absorption of zinc picolinate, zinc citrate and zinc gluconate in humans. Agents Actions. 1987 Jun;21(1-2):223-8
    11. Abdallah SM, Samman S. The effect of increasing dietary zinc on the activity of superoxide dismutase and zinc concentration in erythrocytes of healthy female subjects. Eur J Clin Nutr 1993 May;47(5):327-32
    Baron

    Allgemeines

    Bor, mit der chemischen Abkürzung B, besitzt die Ordnungszahl 5 im Periodensystem der Elemente und gilt chemisch als Nichtmetall, allerdings mit einigen metallischen Eigenschaften. Es ist nach dem Kohlenstoff das härteste aller Elemente. Bor wird zur Herstellung von Pflanzenvernichtungsmitteln, Schmiermitteln und Isolierstoffen, wie z.B. von Glaswolle, benutzt. Außerdem spielt es eine Rolle zur Verstärkung von Kunststoffen und Leichtmetallen, z.B. im Flugzeugbau und der Raumfahrt.
    Entdeckt wurde das Bor im Jahr 1808 von den beiden französischen Chemikern Joseph-Louis Gay-Lussac und Louis Jacques Thénard sowie dem Engländer Sir Humphrey Davy. In der Erdrinde steht es in der Häufigkeit des Vorkommens der Elemente an 37. Stelle. Es liegt vor allem als Borsäure und ihren Salzen, wie dem Borax (Natriumtetraborat) vor, elementar kommt es nicht vor. In dem Edelstein Turmalin kommt es als Borsilikat vor. Der Schmelzpunkt von reinem Bor liegt bei 2180° C. Es ist essentiell für Pflanzen und auch Tiere. Dass Bor auch für die Humanernährung wichtig ist, wurde erst in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts herausgefunden.

     

    Funktionen im Körper

    Für Bor gibt es eine Reihe von lebenswichtigen Funktionen bei Pflanzen und Tieren. Ob dies auch für den Menschen gilt, ist bis heute noch nicht endgültig bewiesen.

     

    An Bor reiche Lebensmittel enthalten in 100 Gramm

    • Soja 2,8 mg
    • Pflaumen 2,7 mg
    • Rosinen 2,4 - 2,8 mg
    • Erdnüsse, Haselnüsse, Mandeln, je 1,6 - 2,4 mg
    • Datteln 1 mg
    • Rotwein (0,1 Liter) 0,85 mg
    • Austern 100 - 400 mg

    Borverbindungen scheinen Lieferanten von Hydroxylgruppen (chemisch -OH) zu sein und könnte in dieser Funktion die Herstellung einer Reihe von Hormonen, vor allem der Geschlechtshormone Östrogen und Testosteron, unterstützen. Borverbindungen scheinen auch den Proteinabbau zu hemmen, also Proteine im Zellplasma zu stabilisieren. In dieser Funktion kann auch die positive Wirkung einer Einnahme von Bor bei dem Krankheitsbild Osteoporose erklärt werden, weil dort wahrscheinlich im Knochen der Abbau von Proteinen, aus denen das Zellskelett unter anderem besteht, gebremst werden kann. Auch für das Immunsystem spielt Bor wahrscheinlich eine Rolle, möglicherweise, weil es die Stabilität oder Bildung von Antikörpern fördert.


    Hauptvorkommen

    Bor kommt in Milch, Milchprodukten, im Trinkwasser sowie in Obst, Nüssen und Gemüse vor. Bei einer normalen Ernährung werden täglich etwa 1 bis 3 mg Bor aufgenommen.


    Mangelerscheinungen

    Es gibt epidemiologische Daten darüber, dass in Bormangelgebieten gehäuft Arthritis auftritt.

     

    Überdosierung/Vergiftung

    Eine Überdosierung von Bor kann zu Vergiftungserscheinungen führen, wobei zwischen einer akuten und einer chronischen Vergiftung unterschieden wird. Die Symptome einer akuten Borvergiftung sind Krämpfe, Erbrechen (Emesis), Hirnhautentzündung (Meningitis), Durchfälle und Kollaps. Eine chronische Borvergiftung führt zu Magenschleimhautentzündungen, Leber- und Nierenschäden, Lungenblutungen, Lungenödem, Wassereinlagerungen im gesamten Körper, Benommenheit, Verwirrtheit und Depressionen. Außerdem hat sie eine juckende Dermatitis (Hautentzündung) zur Folge, die Psoriasis borica genannt wird.
    Ein sicher wirksames Gegengift (Antidot) ist nicht bekannt. Eine Magenspülung oder die Gabe von medizinischer Kohle bei oraler Aufnahme ist nicht zuverlässig wirksam. Die Therapie der Vergiftung erfolgt daher in erster Linie symptomatisch. So muss z.B. bei starkem Erbrechen für einen Ausgleich des Flüssigkeits- und Elektrolytverlusts gesorgt werden.

     

    Täglicher Bedarf

    Für den empfohlenen Tagesbedarf an Bor gibt es bisher keine verbindlichen Angaben, geschätzt werden aber 1 - 7 mg pro Tag bei Erwachsenen.

     

    Bedarf im Sport

    Die Zufuhr von Bor sollte angeblich die körpereigenen Testosteronspiegel um bis zu 300% erhöhen. Leider währ das zu gut um wahr zu sein!! Nachgewiesen ist eine Erhöhung der Testosteron- und Östrogenspiegel nur bei Frauen in der Menopause. Eine Supplementierung von bis zu 5mg am Tag wurde absolut reichen. Wenn das in einen Multivitamin-/Mineralstoff-Präparat dabei ist kann man das ruhig nehmen, ansonsten ist ein Bor-Präparat allein als Nahrungsergänzung ohne Bedeutung.

    Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen

    Bor ist für Erwachsene und Kinder wahrscheinlich sicher, wenn es in Dosierungen unterhalb des oberen tolerablen Limits verwendet wird. Es gibt Bedenken, dass Dosierungen oberhalb von 20 mg pro Tag die Zeugungsfähigkeit bei Männern beeinträchtigen könnten.

    Borsäure, eine weit verbreitete Form von Bor, ist bei einer vaginalen Verwendung für bis zu 6 Monaten wahrscheinlich sicher. Borsäure kann jedoch ein brennendes Gefühl in der Vagina hervorrufen.

    Das obere tolerable Limit, die maximale Dosierung, bei der keine schädlichen Wirkungen zu erwarten sind, liegt bei Erwachsenen und schwangeren oder stillenden Frauen bei 20 mg pro Tag. Bei Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren liegt diese Menge bei 17 mg pro Tag. Bei Kindern zwischen 9 und 13 Jahren liegt das obere tolerable Limit bei 11 mg pro Tag, bei Kindern zwischen 4 und 8 Jahren bei 6 mg pro Tag und bei Kindern zwischen 1 und 3 Jahren bei 3 mg pro Tag. Für Kleinkinder wurde ein oberes tolerables Limit festgesetzt.

     

    Überdosierung/Vergiftung

    Eine Überdosierung von Bor kann zu Vergiftungserscheinungen führen, wobei zwischen einer akuten und einer chronischen Vergiftung unterschieden wird. Die Symptome einer akuten Borvergiftung sind Krämpfe, Erbrechen (Emesis), Hirnhautentzündung (Meningitis), Durchfälle und Kollaps. Eine chronische Borvergiftung führt zu Magenschleimhautentzündungen, Leber- und Nierenschäden, Lungenblutungen, Lungenödem, Wassereinlagerungen im gesamten Körper, Benommenheit, Verwirrtheit und Depressionen. Außerdem hat sie eine juckende Dermatitis (Hautentzündung) zur Folge, die Psoriasis borica genannt wird.

    Ein sicher wirksames Gegengift (Antidot) ist nicht bekannt. Eine Magenspülung oder die Gabe von medizinischer Kohle bei oraler Aufnahme ist nicht zuverlässig wirksam. Die Therapie der Vergiftung erfolgt daher in erster Linie symptomatisch. So muss z.B. bei starkem Erbrechen für einen Ausgleich des Flüssigkeits- und Elektrolytverlusts gesorgt werden.

     

    Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen

    Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen: Bor ist für schwangere und stillende Frauen zwischen 19 und 50 Jahren sicher und unbedenklich, wenn es in Dosierungen unterhalb von 20 mg verwendet wird. Schwangere und stillende Frauen zwischen 14 und 18 Jahren sollten nicht mehr als 17 mg Bor pro Tag zu sich nehmen. Höhere Mengen könnten schädlich sein und sollten von schwangeren und stillenden Frauen nicht verwendet werden, da sie mit Geburtsdefekten in Verbindung gebracht werden. Intravaginal verwendete Borsäure wird bei einer Verwendung während der ersten 4 Monate der Schwangerschaft mit einer Erhöhung des Risikos für Geburtsdefekte um den Faktor 2,7 bis 2,8 in Verbindung gebracht.

    Hormonsensitive Erkrankungen wie Brustkrebs, Gebärmutterkrebs, Eierstockkrebs und Endometriose: Bor könnte wie Östrogen wirken. Deshalb sollte man, wenn man unter einer Krankheit leidet, die durch Östrogen verschlimmert werden könnte, Bor in Form von Supplements oder Nahrungsmitteln mit einem hohen Gehalt an Bor meiden.

    Erkrankungen der Nieren oder Probleme mit der Nierenfunktion: Man sollte Bor Supplements nicht verwenden, wenn man unter Nierenproblemen leidet. Die Nieren müssen hart arbeiten, um Bor auszuscheiden.

     

    Wechselwirkungen

    Bei einer Kombination von Bor mit folgenden Medikamenten sollte man vorsichtig sein:

    Östrogen

    Bor könnte die Östrogenspiegel im Körper erhöhen. Eine Einnahme von Bor in Verbindung mit Östrogen könnte zu hohe Östrogenspiegel verursachen.

    Einnahmeempfehlung für Universal Calsium Zinc Magnesium

    Drei Tabletten täglich mit Flüssigkeit einnehmen.


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    100 tablet(s)


    Serving size: 3 tablet(s)
    Servings per container: 33,3
    % DV (*)
    Daily Quantity
    0%
    0 kcal = 0 kJ
    Energy value
    Calcium
    125%
    1000 mg
    Magnesium
    160%
    600 mg
    Zinc
    150%
    15 mg
    Copper
    100%
    1 mg
    Boron
    **
    100 mcg
    Silicon
    **
    20 mg
    Glutamic Acid
    **
    100 mg
    * Percent Daily Values are based on a 2000 kcal or 8400 kJ diet. Your Daily Values may be higher or lower depending on your calorie needs.
    ** Daily Value not established
    Other Ingredients
    Dicalcium Phosphate, Calcium carbonate, Stearic Acid, Microcrystalline Cellulose, Whey, Magnesium Stearate.

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