GN Joint Cissus Complex

Joint Cissus Complex GN

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GN Joint Cissus Complex das wahrscheinlich umfassendste und effektivste Kombiprodukt zur Förderung der Gesundheit und der Regeneration der Gelenke!

: GN Laboratories

: 8002

: 90 Kapseln

: Gelenknährstoffe

113 G-Points
  • 29,90 €

    24,90 €

    inkl. MwSt.

    Einzelpreis 0,28 € pro Kapsel

    Menge :

    JOINT HEALTH PRODUCT OF THE YEAR 2012/2013

    Das wahrscheinlich umfassendste und effektivste Kombiprodukt zur Förderung der Gesundheit und der Regeneration der Gelenke!

     Neue erweiterte Formel – jetzt zusätzlich mit Hyaluronsäure!

    Auf dem Supplement Markt findet man heute zutage eine Vielzahl von Supplements, die bei Gelenkproblemen und Gelenkschmerzen helfen und die Regeneration und den Wiederaufbau der Gelenke fördern sollen. Diese Produkte haben sich bei vielen Sportlern als effektiv erwiesen und enthalten häufig auch erprobte und bewährte Wirkstoffe. Warum bedurfte es dann noch einer weiteren, neuen Formel zur Förderung der Regeneration und der Gesundheit der Gelenke und was unterscheidet den GN Joint Cissus Complex vom Rest der auf dem Markt erhältlichen Produkte?
    Die Antwort ist einfach: während die meisten Produkte lediglich einen oder maximal zwei Wirkstoffe enthalten, vereinigt der GN Joint Cissus Complex vier der effektivsten und bewährten Wirkstoffe, die die Regeneration und den Wiederaufbau der Gelenke fördern und unterstützen können. Und hier ist das Beste: trotz der Vielzahl der enthaltenen Wirkstoffe fallen die Dosierungen der Einzelwirkstoffe mindestens genauso hoch wie bei den meisten auf dem Markt erhältlichen Monopräparaten aus! Und das ist noch nicht alles: zusätzlich zur Förderung der Gesundheit der Gelenke wirkt einer der innovativen Inhaltsstoffe des GN Joint Cissus Complex antikatabol, da er die Kortisolspiegel senken und eine positive Stickstoffbilanz aufrecht erhalten kann. Mit dem GN Joint Cissus Complex tun Sie also nicht nur Ihren Gelenken etwas Gutes, sondern unterstützen gleichzeitig auch Ihre Fortschritte beim Muskelaufbau!

    Warum der GN Joint Cissus Complex so effektiv und wirkungsvoll ist, lässt sich am besten durch eine kurze Betrachtung der vier enthaltenen Wirkstoffe erklären:

    1. Glucosamin Sulfat

    Aus chemischer sicht ist Glucosamin eine Verbindung aus einem Glukosemolekül und einer Aminosäure. Im menschlichen Körper stellt Glucosamin einen wichtigen Baustein des Gelenkknorpels dar. Die Grundidee hinter einer Glucosamin Supplementation besteht darin, dass eine ausreichende Versorgung des Körpers mit diesem essentiellen Baustein des Gelenkknorpels die Regeneration und Reparatur der Gelenke fördern könnte. In der Tat gibt es zahlreiche Untersuchungen und unzählige Erfahrungsberichte von Anwendern, die darauf hin deuten, dass Glucosamin die Reparatur von Verletzungen und Abnutzungserscheinungen des Gelenkknorpels unterstützen und fördern kann. Eine solche Reparatur von Verletzungen und Abnutzungserscheinungen, die auch als Arthritis bekannt sind, verbessert die Bewegungsfähigkeit der Gelenke und reduziert Gelenkschmerzen. Darüber hinaus gibt es Studien, die darauf hinweisen, dass eine orale Glucosamin Zufuhr die Produktion zusätzlicher Gelenkflüssigkeit anregen kann. Diese Gelenkflüssigkeit dient in den Gelenken als Schmierstoff und je mehr Gelenkflüssigkeit vorhanden ist, desto besser und reibungsloser können sich die Gelenke bewegen.
    Neben der Reparatur bereits beschädigter Gelenke könnte eine Glucosamin Supplementation mit schweren Gewichten trainierenden Kraftsportlern auch dabei helfen Gelenkproblemen vorzubeugen, die ansonsten durch wiederholte schwere Belastungen der Gelenke früher oder später auftreten können.
    Glucosamin Sulfat wird vom Körper bei oraler Zufuhr gut aufgenommen und kann aufgrund der geringen Molekulargröße zu 98% absorbiert werden. Da es sich bei Glucosamin nicht um ein Schmerzmittel, sondern um einen Baustein zur Förderung der Reparatur und des Wiederaufbaus des Gelenkknorpels handelt, kann es ein bis zwei Monate dauern, bis die Wirkung spürbar wird, doch dafür sind diese Resultate permanenter Natur und bleiben auch nach dem Absetzen des Wirkstoffes erhalten.

    2. Chondroitin Sulfat

    Neben Glucosamin Sulfat ist auch Chondroitin Sulfat ein wichtiger Bestandteil des Gelenkknorpels, der die Widerstandsfähigkeit des Gelenkknorpels gegenüber einer Kompression erhöht und den Wassergehalt des Gelenkknorpels steigert. Darüber hinaus ist Chondroitin ein essentieller Baustein, der für die strukturelle Integrität des Gewebes des Gelenkknorpels notwendig ist. Chondroitin bildet einen Großteil der Masse des Gelenkknorpels und ein Abbau bzw. Mangel an Chondroitin Sulfat wird als eine der häufigsten Ursachen für eine degenerative Arthrose der Gelenke angesehen.

    Es gibt zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen und Erfahrungsberichte von Anwendern, die darauf hin deuten, dass eine Supplementation mit Chondroitin Sulfat den Wiederaufbau des beschädigten Gelenkknorpels fördern und durch eine hemmende Wirkung gegenüber einer Zerstörung des Gelenkknorpels Verschleißerscheinungen der Gelenke durch schwere Belastungen entgegen wirken kann. Aufgrund dieser Wirkungen kann Chondroitin Sulfat Berichten von Anwendern zufolge Gelenkbeschwerden und Gelenkschmerzen reduzieren und die Bewegungsfähigkeit und Belastbarkeit der Gelenke verbessern. In der Praxis hat sich eine Kombination von Chondroitin Sulfat und Glukosamin Sulfat als besonders effektiv herausgestellt, was auf einem synergistischen Zusammenwirken dieser beiden Wirkstoffe beruhen dürfte.
    Für eine Supplementation mit Chondroitin Sulfat spricht auch die Tatsache, dass viele Wissenschaftler eine degenerative Abnutzung der Gelenke, die auch als Arthrose bezeichnet wird, als eine Mangelerkrankung ansehen, die mit auf einem Mangel an wichtigen Bausteinen des Gelenkknorpels beruht.

    3. MSM (Methylsulfonylmethan)

    Methylsulfonylmethan welches auch unter der Bezeichnung Sulfonyl Schwefel bekannt ist, stellt eine natürliche Quelle biologisch aktiven Schwefels dar und besteht zu 34% aus elementarem Schwefel. Schwefel ist das im Körper am achthäufigsten vorkommende chemische Element und Bestandteil von weit über hundert wichtigen Verbindungen im menschlichen Körper. Unter anderem ist Schwefel ein wichtiger Bestandteil des Kollagens, welches einen Bestandteil des Gelenkknorpels darstellt. Neben seiner wichtigen Funktion bei der Bildung des Gelenkknorpels werden Methylsulfonylmethan von Wissenschaftlern neben antioxidativen auch entzündungshemmende Eigenschaften nachgesagt, wodurch es zu einer idealen Ergänzung von Glucosamin Sulfat und Chondroitin Sulfat bei der Behandlung von und Vorbeugung vor Gelenkproblemen wird.
    Es gibt einige wissenschaftliche Studien, die zeigen, dass es bei Probanden, die unter Arthrose der Gelenke litten, durch eine Supplementation mit Methylsulfonylmethan im Vergleich zu einem Placebo zu einer signifikanten Reduzierung der Gelenkschmerzen kam.

    4. Cissus Quadrangularis Extrakt

    Cissus Quadrangularis wird seit der Antike als medizinische Pflanze verwendet, der schmerzstillende, antibakterielle und antioxidative Wirkungen nachgesagt werden. Darüber hinaus soll Cissus Quadrangularis die Heilung gebrochener Knochen beschleunigen, was im Rahmen einer Tierstudie auch nachgewiesen werden konnte. Zusätzlich hierzu scheint Cissus Quadrangularis Untersuchungen zufolge auch den Wiederaufbau beschädigter Sehnen und Bänder zu fördern. Und als ob dies noch nicht genug wäre, gibt es Studien, die auf eine den Gewichtsabbau fördernde Wirkung sowie eine deutliche antikatabole Wirkung von Cissus Quadrangularis hinweisen. Diese antikatabole Wirkung beruht unter anderem auf einer Reduzierung der Kortisolspiegel im Körper und fördert eine positive Stickstoffbilanz. Das im GN Joint Cissus Complex enthaltene Cissus Quadrangularis Extrakt ist auf 40% Gesamt Ketosterone und 20% 3-Ketosteron standardisiert.
    Diese Kombination wirkungsvoller natürlicher Inhaltsstoffe spricht für sich selbst. In ihrer Kombination reduzieren diese Wirkstoffe auf natürliche Art und Weise bestehende Gelenkschmerzen effektiv, während gleichzeitig die Reparatur und Regeneration geschädigter und belasteter Gelenke gefördert wird. Mehr kann man sich von einem Supplement zur Förderung der Regeneration und der Gesundheit der Gelenke nicht wünschen.

    5. Hyaluronsäure

    Hyaluronsäure dürfte den meisten primär als Bestandteil kosmetischer Produkte oder als Bestandteil von Supplements, die zur Förderung eines gesunden Erscheinungsbildes der Haut vermarktet werden, bekannt sein. Nur wenige wissen jedoch, dass Hyaluronsäure eine wichtige Komponente des Gelenkknorpels ist, die unter anderem dabei hilft, Stöße auf die Gelenke abzufedern, die Gelenke zu schmieren und die Gelenke vor chronischen Entzündungen und Arthritis zu schützen.

    Eine Supplementation mit Hyaluronsäure ist für mit schweren Gewichten trainierende Sportler besonders interessant, da eine ausreichende Versorgung des Körpers mit dieser Verbindung gesunde und widerstandsfähige Gelenke fördert und ein Mangel an Hyaluronsäure die Gesundheit und Funktion der Gelenke beeinträchtigen kann. In diesem Zusammenhang sollte erwähnt werden, dass Faktoren wie Rauchen, die Einnahme von Vitamin C und weitere die Hyaluronsäure Spiegel im menschlichen Körper reduzieren und es somit sehr leicht passieren kann, dass man unbewusst unter einem Hyaluronsäuremangel leidet.
    Doch Hyaluronsäure kann weitaus mehr, als nur die Aufrechterhaltung gesunder Gelenke zu fördern. Wissenschaftliche Untersuchungen deuten darauf hin, dass Hyaluronsäure aktiv bei der Heilung von beschädigtem Gewebe der Gelenke helfen kann (1). Auch bei Arthritis kann Hyaluronsäure wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge helfen und im medizinischen Bereich kommt diese Verbindung bei der Behandlung von Osteoporose zum Einsatz (2).
    Als zusätzlichen Bonus unterstützt Hyaluronsäure eine gesunde Funktion des Immunsystems und agiert im Körper als wirkungsvolles Antioxidans, das Beschädigungen von Zellen und Körpergewebe durch die schädlichen Auswirkungen von freien Radikalen entgegenwirkt.
    Diese Kombination wirkungsvoller natürlicher Inhaltsstoffe spricht für sich selbst. In ihrer Kombination reduzieren diese Wirkstoffe auf natürliche Art und Weise bestehende Gelenkschmerzen effektiv, während gleichzeitig die Reparatur und Regeneration geschädigter und belasteter Gelenke gefördert wird. Mehr kann man sich von einem Supplement zur Förderung der Regeneration und der Gesundheit der Gelenke nicht wünschen.

    Lassen Sie sich nicht von Verletzungen davon abhalten enorme Mengen an Muskelmasse aufzubauen und definiert bis auf die Knochen zu werden.

    Referenzen

    1. Kang Y, Eger W, Koepp H, Williams JM, Kuettner KE, Homandberg GA. Hyaluronan suppresses fibronectin fragment-mediated damage to human cartilage explant cultures by enhancing proteoglycan synthesis. J Orthop Res. 1999 Nov;17(6):858-69.
    2. Lohmander LS, Dalen N, Englund G, Hamalainen M, Jensen EM, Karlsson K, et al. Intra-articular hyaluronan injections in the treatment of osteoarthritis of the knee: a randomised, double blind, placebo controlled multicentre trial. Hyaluronan Mulicentre Trial Group. Ann Rheum Dis 1996;55:424-31.

    GN Joint Cissus Complex das wahrscheinlich umfassendste und effektivste Kombiprodukt zur Förderung der Gesundheit und der Regeneration der Gelenke!

    Cissus Quadrangularis

    Einst lediglich als Problem der weiter entwickelten Länder angesehen, verbreiten sich Fettleibigkeit und mit Fettleibigkeit in Verbindung stehende Gesundheitsprobleme (wie z.B. das metabolische Syndrom) schnell über den gesamten Globus. Das Ziel der vorliegenden Studie lag darin, die Verwendung einer Cissus quadrangularis Rezeptur bei der Behandlung des metabolischen Syndroms – insbesondere dem Gewichtsabbau - und des Übergewichts zu untersuchen.

     

    Methoden

    Bei dieser Studie handelt es sich um eine randomisierten, Placebo kontrollierte Doppelblindstudie mit 123 übergewichtigen und fettleibigen Probanden: 47,2 % Männer und 52,8 % Frauen im Alter von 19 – 50 Jahren). Die 92 fettsüchtigen Teilnehmer (BMI > 30) wurden zufallsbedingt in drei Gruppen eingeteilt: Placebo, Rezeptur/keine Diät und Rezeptur/Diät (2100-2200 Kalorien pro Tag). Die 31 übergewichtigen Teilnehmer (BMI = 25 – 29) bildeten eine vierte (keine Diät) Behandlungsgruppe. Alle Probanden erhielten zwei tägliche Gaben der Rezeptur oder eines Placebos und hielten für 8 Wochen eine normale, kalorienkontrollierte Ernährung ein.

     

    Resultate

    Am Ende der Untersuchungsphase konnte unabhängig von der Ernährung bei allen Teilnehmern, die die Rezeptur erhalten hatten, eine signifikante netto Reduktion des Gewichts, der zentralen Fettleibigkeit, der Blutzuckerspiegel im Fastenzustand, des Gesamtcholesterinspiegels, des LDL Cholesterinspiegels, der Triglyzeride und der Spiegel C-reaktiver Proteine beobachtet werden.

     

    Schlussfolgerung

    Die verwendete Cissus quadrangularis Rezeptur scheint bei der Unterstützung des Fettabbaus und der Behandlung des metabolischen Syndroms hilfreich zu sein.

     

    Hintergrund

    Auch wenn es hierfür noch unterschiedliche Definitionen gibt, stellt das metabolische Syndrom eine weit verbreitete Störung als Resultat einer gesteigerten Verbreitung der Fettleibigkeit überall auf der Welt dar (1). Das Metabolische Syndrom, welches auch unter den Bezeichnungen Insulinresistenz Syndrom und Syndrom X bekannt ist, besitzt 3 potentiell äthiologische Hauptkategorien: Fettleibigkeit und Störungen im Bereich des Fettgewebes, Insulinresistenz sowie eine Konstellation unabhängiger Faktoren (z.B. Moleküle hepatischer, vaskulärer und immunologischer Herkunft), welche die spezifischen Komponenten des metabolischen Syndroms regulieren (2).

    In den vereinigten Staaten sind 60 % der erwachsenen Bevölkerung übergewichtig oder fettleibig (3) und 47 Millionen Menschen leiden unter dem metabolischen Syndrom, welches in Kürze Zigaretten als primären Risikofaktor für Herzkrankheiten überholen wird (4, 5). Weltweit hat sich diese Störung zu einer der größten Herausforderungen im Bereich der öffentlichen Gesundheit entwickelt. (In Kamerun werden bereits etwa 25 % der Bevölkerung als fettleibig angesehen.)

    Von Fettleibigkeit konnte gezeigt werden, dass sie zu hohen Serumcholesterinspiegeln, niedrigen HDL Cholesterinspiegeln und Hyperglykämie beiträgt. All diese Faktoren erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauf Erkrankungen (6 – 8). Korrelationen zwischen zentraler Fettleibigkeit und hohem Blutdruck, hohen Cholesterinwerten, niedrigen Spiegeln des HDL Cholesterins und hohe Blutzuckerspiegel im Fastenzustand konnten bei beiden Geschlechtern in unterschiedlichen ethnischen Gruppen beobachtet werden (6 – 10).

    Da festgestellt wurde, dass Fett im Bauchbereich ein größeres Gesundheitsrisiko als in der unteren Körperhälfte gespeichertes Fett darstellt (11), hat sich der Taillenumfang zu einem der wichtigsten Faktoren bei der Bestimmung des Körperfettanteils entwickelt (12, 13). Ein großer Taillenumfang (> 88 cm bei Frauen und > 102 cm bei Männern) wird bei Personen, die einen Body Mass Index (BMI) im Bereich von 25 – 34 aufweisen, mit einem erhöhten Risiko für Diabetes vom Typ II, Dyslipidemie, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf Erkrankungen in Verbindung gebracht (8). Weiterhin sind bei fettleibigen Patienten mit stoffwechseltechnischen Komplikationen Veränderungen des Taillenumfangs ein nützlicher Indikator für Risikofaktoren bezüglich Herz-Kreislauf Erkrankungen (13, 14). Aus diesem Grund war die Messung des Taillenumfangs neben Gewicht, Körperfettanteil und BMI eine der primären Maßstäbe im Rahmen dieser Studie.

    Aufgrund der Verbindung mit Fettleibigkeit ist es schwer eine eindeutige Rolle der Insulinresistenz bei Personen, die unter dem metabolischen Syndrom leiden, zu identifizieren. Auch wenn die Insulinresistenz im Allgemeinen mit dem Körperfettanteil steigt, findet man bei allen Stufen eine große Bandbreite bezüglich der Insulinresistenz (6). Obwohl die meisten Menschen mit einem BMI >= 30 unter postrandialer Hyperinsulinämie leiden und eine relativ niedrige Insulinsensitivität aufweisen, gibt es selbst bei dieser Gruppe große Unterschiede bezüglich der Insulinsensitivität (6, 7). Auch Übergewichtige Personen (BMI 25 – 29) zeigen ein weites Spektrum der Insulinsensitivität, was darauf hin zu deuten scheint, dass auch erblich bedingte Faktoren eine Rolle spielen.

    Das erhöhte Risiko für Herz-Kreislauf Erkrankungen und Diabetes vom Typ II bedürfen bei der großen Zahl übergewichtiger/fettleibiger Personen, die nun ein erhöhtes Risiko für diese Erkrankungen aufweisen, therapeutischer Berücksichtigung (1). Die aktuellen Empfehlungen der Internationalen Diabetes Stiftung zur Verhinderung oder Hinauszögerung der Entwicklung von Diabetes umfassen sowohl primäre als auch sekundäre Interventionen. Hierzu gehören sowohl Veränderungen des Lebensstils wie eine Reduzierung der Kalorienzufuhr und gesteigerte körperliche Aktivität als auch (bei Personen mit einem höheren Risiko für Herz-Kreislauf Erkrankungen) die Verwendung pharmakologischer Wirkstoffe (15), welche auf die individuellen Komponenten des metabolischen Syndroms abzielen (15 – 20). Wenn diese von fettleibigen Patienten in Kombination mit einer gezielten Ernährung verwendet werden, dann können solche Wirkstoffe einen gewissen Gewichtsverlust und die Reduzierung begleitender Komplikationen bewirken. Die Rolle der Pharmakotherapie wurde jedoch durch Themen der Sicherheit kompromittiert, die dazu geführt haben, dass einige dieser Medikamente vom Markt genommen werden mussten (21, 22). Die Kombination aus Sicherheitsbedenken und hohen Kosten hat viele Bevölkerungsschichten dazu gezwungen, sich auf traditionelle Heilmethoden unter Verwendung natürlicher Wirkstoffe zu verlassen.

    Cissus quadrangularis, wird z.B. in Indien seit langem im Rahmen der traditionellen Medizin eingesetzt, um den Heilungsprozess bei Knochenbrüchen zu beschleunigen (23 – 28). In Kamerun wird die gesamte Pflanze im Rahmen der oralen Rehydration verwendet, während in Afrika und Asien Extrakte der Blätter, der Stängel und der Wurzel zur Behandlung unterschiedlicher Leiden eingesetzt werden (29 – 33). Phytochemische Analysen von Cissus quadrangularis zeigen einen hohen Anteil von Ascorbinsäure, Karotin, Phytosterolen und Kalzium (34, 35) und es gibt auch Berichte über die Präsenz von β-Sitosterol, δ-Amyrin und δ-Amyrone (36). All diese Komponenten besitzen unterschiedliche stoffwechseltechnische und physiologische Wirkungen (37, 38). Auch wenn wissenschaftliche Untersuchungen bereits einige Anwendungen von Cissus quadrangularis untersucht haben, wurde von seiner potentiellen Anwendung im Rahmen der Behandlung des metabolischen Syndroms bis jetzt noch nicht berichtet.

    Mehrere andere Supplements zum Zweck der Nahrungsergänzung (Grünteeextrakt, Chrom, Selen, B-Vitamine) besitzen bei der Behandlung von Fettleibigkeit nur eine marginale Wirkung, doch sie gehen andere Symptome des metabolischen Syndroms an und wurden deshalb mit in die Rezeptur aufgenommen. Grünteeextrakt (Camellia sinensis) enthält eine hohe Konzentration von Epigallocatchin Gallat und könnte in Verbindung mit anderen Chemikalien die Fettoxidation sowie die Thermogenese steigern (39, 40). Zahlreiche mit Sojaprotein (Glycine max) durchgeführte Studien zeigen dessen Verbindung mit einer Reduzierung des Serumcholesterins und der Triglyzeridspiegel und es wird angenommen, dass es vor der Entstehung koronarer Herzerkrankungen schützen könnte (41). Chrom hilft Insulin bei der Verstoffwechslung von Fett, der Umwandlung von Protein in Muskeln und der Konvertierung von Zucker in Energie (42). Aus diesen Gründen kann eine Chrom Supplementation den Glukose/Insulin Stoffwechsel positiv beeinflussen, die Spiegel schädlichen LDL Cholesterins reduzieren und den HDL Cholesterinspiegel erhöhen (43). Sowohl Menschen als auch Tiere benötigen Selen für eine optimale Funktion der Selenoproteine, welche das Risiko für Herz-Kreislauf Erkrankungen reduzieren, indem sie die Lipid-Peroxidation reduzieren und den Stoffwechsel der zellsignalisierenden Prostaglandine beeinflussen (44). B-Vitamine (B-6, B-12 und Folsäure) regulieren den Energiestoffwechsel (45), welcher eine entscheidende Rolle bei der Behandlung von Fettleibigkeit spielt. Sie halten außerdem niedrigere Homocysteinspiegel aufrecht (46), welche eng mit kardiovaskulären Gesundheitsvorzügen in Verbindung stehen.

    Das Ziel der vorliegenden Studie bestand darin, die Effizienz einer Cissus quadrangularis Rezeptur (Cylaris™), welche die oben genannten Wirkstoffe enthält, im Rahmen der Behandlung von Fettsucht und des metabolischen Syndroms zu untersuchen.

     

    Methoden

    Bei der Studie handelt es sich um eine vorausschauende, randomisierte, Placebo kontrollierte Doppelblindstudie, die am Laboratory for Nutrition and Nutritional Biochemistry an der University of Yaoundé in Kamerun in Afrika durchgeführt wurde. Das Cameroon National Ethics Committee erkannte das Protokoll der Studie an. Bewerber wurden über das Ziel, die Natur und das potentielle Risiko der Studie aufgeklärt und alle gaben diesbezüglich vor ihrer Teilnahme eine schriftliche Einverständniserklärung ab. Die Studie wurde in Übereinstimmung mit der Helsinki Declaration (1983 Version) durchgeführt.

     

    Teilnehmer

    Eignungskriterien umfassten den minimalen Standard für Übergewicht (d.h. ein BMI > 25 und einen Taillenumfang > 85,5 cm) und die Bereitschaft an einem achtwöchigen Experiment teilzunehmen. Ausschlusskriterien (durch Befragungen und körperliche Untersuchungen bestätigt) umfassten Schwangerschaft, Stillen, die Verwendung jeglicher Medikamentation zum Zweck der Gewichtsreduktion, die Teilnahme an intensiven Trainingsprogrammen, Erkrankungen, bei denen eine Beeinflussung der Blutfettwerte bekannt ist und eine Vorgeschichte von Alkohol- oder Drogenmissbrauch. Bei den geeigneten Teilnehmern lagen der BMI im Bereich von 25,5 bis 45,6, der Taillenumfang im Bereich von 85,5 bis 126 cm und das Gewicht im Bereich von 62,5 bis 142 Kilogramm. (Siehe Tabelle 1). 92 Personen wurden als fettlebig (BMI > 30) angesehen und 31 waren Übergewichtig (BMI = 25 – 29). Das Alter der Probanden lag zwischen 19 und 50 Jahren. Bei 47,2 % der Probanden handelte es sich um Männer, bei 52,8 % um Frauen.

     

    Intervention

    Die 92 fettleibigen Probanden wurden zufallsbedingt in eine Placebogruppe oder in eine der beiden Behandlungsgruppen eingeteilt, die 31 übergewichtigen Personen bildeten eine vierte Gruppe. Eine der fettleibigen Behandlungsgruppen hielt eine kalorienkontrollierte Diät (2100 – 2200 Kalorien pro Tag) ein, keine der Gruppen absolvierte ein Trainingsprogramm. Abgesehen von den erwarteten niedrigeren anthropomorphischen und serologischen Charakteristika der übergewichtigen Gruppe, bestanden keine klinisch signifikanten Unterschiede bezüglich der Ausgangscharakteristika der Gruppen.

    Die übergewichtige Gruppe wurde als allgemeiner Vergleich mit den fettleibigen Gruppen verwendet, weshalb die Resultate in Prozent und nicht in absoluten Werten ausgedrückt wurden. Die Rezeptur/Diät Gruppe wurde verwendet, um zu bestimmen, ob eine kurzzeitige kalorienkontrollierte Diät das anthropomorphische und serologische Ergebnis im Vergleich zur Rezeptur/keine Diät Gruppe signifikant verbessern kann.

     

    Materialien

    Die Cissus quadrangularis Formel Cylaris™ enthält ein Cissus quadrangularis Extract (geliefert von Gateway Health Alliances, Inc, Fairfield, California, USA), welches auf ein Minimum von 2,5 % Phytosterolen und ein Minimum von 15 % löslichen pflanzlichen Ballaststoffen standardisiert ist. Die Formel enthält weiterhin ein Sojaalbumin Extrakt (geliefert von Gateway Health Alliances, Inc, Fairfield, California, USA); ein Grünteextrakt, welches auf 22 % EGCG und 40 % Koffein standardisiert ist; niacingebundenes Chrom (ChromeMate™, geliefert von InterHealth Nutraceuticals, Inc, Benicia, California, USA); Selen, welches auf 0,5 % L-Selenomethionin standardisiert ist; Vitamin B6 (als Pyridoxin Hydrochlorid); Vitamin B12 (als Cyanocobalamin) und Folsäure (geliefert von Protein Research, Inc, Livermore, California, USA). Alle Kapseln, die aktive Inhaltsstoffe oder das Placebo enthielten, wurden von Protein Research, Inc. hergestellt und verpackt.

    Die Studienteilnehmer erhielten für eine Dauer von 8 Wochen zwei tägliche Dosierungen (je 514 mg) der Cissus Rezeptur oder des Placebos. Jede Kapsel wurde mit 200 – 300 ml Wasser unmittelbar vor den Mahlzeiten (vorzugsweise Frühstück und Abendessen) eingenommen. In Einklang mit dem Design der Studie unterschieden sich die Kapseln bezüglich Form, Farbe und Erscheinungsbild nicht und weder die Teilnehmer noch die Wissenschaftler wussten, welche Kapsel verabreicht wurde. Nebenwirkungen wurden bei jedem Besuch dokumentiert.

    Körpergewicht und Körperfettanteil wurden nach 12 Stunden ohne Nahrungsaufnahme mit Hilfe einer Tanita™ BC-418 Körperfettanalysewaage durch eine bioelektrische Impedanzmessung bestimmt. Die Körpergröße wurde mit einem Harpended™ Stadiometer mit einer Toleranz von 0,5 Zentimetern gemessen.

    Zu Beginn und nach Studienende wurden Blutproben nach einer nächtlichen Fastenphase entnommen. Das Blut wurde in Vacutainer Röhrchen gesammelt und das Serum wurde mit Hilfe einer Zentrifuge getrennt und bei -20°C in 200 μl Teilproben bis zur Analyse gelagert. Die Konzentrationen von Gesamtcholesterin, Triazyglyzerol, HDL Cholesterin, LDL Cholesterin und Glukose wurden mit Hilfe kommerzieller Diagnosekits (Cholesterol Infinity, Triglyceride Infinity, EZ HDL™ Cholesterol, EZ LDL™ Cholesterol, Glucose Trinder) von SIGMA Diagnostics bestimmt. C-reaktives Protein wurde unter Verwendung der ELISA Methode (BioCheck™ hsC-Reactive Protein ELISA kit, Foster City, CA USA) bestimmt.

     

    Statistische Analysen

    Die Daten für jeden Parameter, mittlere und Standardabweichung für Woche 0 und Woche 8 und der prozentuelle Unterschied (Woche 8 – Woche 0 / Woche 0) wurden über n zusammengefasst. Die prozentualen Veränderungen im Bezug auf den Ausgangswert wurden unter Verwendung einer Varianzanalyse auf Abweichungen hin untersucht.

     

    Resultate

    Anthropomorphische Charakteristika
    Der Taillenumfang ist ein extrem wichtiger Faktor bei der Diagnose von Fettsucht und des metabolischen Syndroms. Wie in Tabelle 2 ersichtlich ist, wurde die signifikante Reduktion dieser Variablen bei allen Behandlungsgruppen von einer signifikanten Reduktion von Gewicht und BMI begleitet.

     

    Der prozentualen Verlust über 8 Wochen bedeutete in tatsächlichen Messwerten eine durchschnittliche Veränderung des Gewichts (in Kilogramm) bei den 3 fettleibigen Gruppen (BMI > 30) von 95,6 auf 93,3 (Placebo); von 95,8 auf 89,2 (Rezeptur/keine Diät) und von 95,3 auf 87,2 (Rezeptur/Diät). Die durchschnittliche Veränderung des Gewichts betrug bei der Gruppe der Übergewichtigen (BMI 25 – 29) eine Reduzierung von 76,3 auf 72,6 Kilogramm (Rezeptur/keine Diät). Die Placebogruppe verlor also im Verlauf von 8 Wochen 2,3 Kilo, die übergewichtige Gruppe 3,7 Kilo und die beiden fettleibigen Gruppen 6,6 bzw. 8,1 Kilogramm.

     

    Serologische Charakteristika

    Wie Tabelle 3 zeigt, gab es bei den drei Behandlungsgruppen im Vergleich zur Placebogruppe eine signifikante Verbesserung bei nahezu jedem Messwert. Die Anwendung der Cissus Formel für 8 Wochen reduzierte sowohl Gesamtcholesterin als auch LDL Cholesterin im Plasma bei den drei Behandlungsgruppen signifikant und erhöhte den HDL Cholesterinwert bei den beiden fettleibigen Gruppen um 50,5 bzw. 43,0 %. Die Erhöhung der Konzentration des zirkulierenden HDL Cholesterins bei den drei Behandlungsgruppen zeigt eine starke Reduktion des Verhältnisses von Gesamtcholesterin zu HDL Cholesterin sowie des LDL Cholesterin zu HDL Cholesterin Verhältnisses. Alle drei Behandlungsgruppen zeigten eine signifikante Reduzierung der Triglyzeride, der C-reaktiven Proteine und der Blutzuckerspiegel im Fastenzustand.

    Der prozentualen Verlust über 8 Wochen bedeutete in tatsächlichen Messwerten eine durchschnittliche Veränderung des Gesamtcholesterinspiegels (mg/dl) bei den 3 fettleibigen Gruppen (BMI > 30) von 160,8 auf 155,8 (Placebo); von 159,1 auf 116,1 (Rezeptur/keine Diät); und von 171,0 auf 126,5 (Rezeptur/Diät). Die Durchschnittliche Veränderung betrug bei der übergewichtigen (BMI 25 – 29) eine Reduzierung von 152,6 auf 123,9.
    Bei der Placebogruppe sank der Cholesterinspiegel im Verlauf von 8 Wochen um 5,0 mg/dl, bei der Placebogruppe um 28,7 mg/dl, und bei den beiden fettleibigen Gruppen um 43,0 mg/dl und 44,5 mg/dl.

     

    Unerwünschte Nebenwirkungen

    Unerwünschte Nebenwirkungen mit einer Häufigkeit > 5 umfassten Kopfschmerzen(12), Blähungen (11), Mundtrockenheit (7), Durchfall (7) und Schlaflosigkeit (6). Da das Auftreten aller beobachteten Nebenwirkungen in der Placebogruppe höher als bei jeder anderen Behandlungsgruppe lag, kann mit ziemlicher Sicherheit angenommen werden, dass die Cissus Rezeptur wenige oder gar keine unerwünschten Nebenwirkungen besaß.

     

    Diskussion

    Unsere Resultate unterstützen die Hypothese, dass die Verwendung einer Cissus quadrangularis Rezeptur bezüglich der Behandlung des Übergewicht und des metabolischen Syndroms – insbesondere bei zentraler Fettleibigkeit – eine gewisse Effizienz aufweist. Die Anwendung dieser Rezeptur (welche außerdem Grünteeextrakt, Soja, Selen, Chrom und B-Vitamine enthält) über einen Zeitraum von 8 Wochen brachte unabhängig von einer kalorienkontrollierten Diät eine signifikante Reduktion bei vielen der anthropomorphischen Messwerte (Gewicht, prozentualer Körperfettanteil, BMI und insbesondere Taillenumfang) bei fettleibigen und übergewichtigen Patienten mit sich (siehe Tabelle 2).

    Der Taillenumfang ist neben der Bestimmung von Gewicht und Körperfettanteil ein besonders wichtiger Faktor, da primär die Fettverteilung und weniger die Gesamtmenge des Körperfetts den Schlüsselindikator für mit dem Gewicht in Verbindung stehende Gesundheitsprobleme darstellt. Die dramatische Reduktion des Taillenumfangs, die während der achtwöchigen Anwendung der Cissus quadrangularis Rezeptur bei den Gruppen mit und ohne begleitende Diät beobachtet werden konnten, ist besonders wichtig, da der Taillenumfang eines der Hauptkriterien bei der Diagnose von Fettleibigkeit und metabolischem Syndrom (2) darstellt und allgemein als stellvertretendes Maß für das viszerale Bauchfett anerkannt ist (12, 13). Das Risiko für Diabetes vom Typ II steigt nicht nur mit Grad und Dauer der Fettleibigkeit sondern wird auch mit zentraler Fettleibigkeit in Verbindung gebracht (6, 7).

    Die Reduzierung der primären anthropomorphischen Maße kann auf die synergistische Wirkung der in der Rezeptur enthaltenen Inhaltsstoffe Cylaris™, Glycine max Extract, Camellia sinensis Extract und ChromeMate™ zurückgeführt werden, von denen zuvor bereits gezeigt werden konnte, dass sie den Gewichtsabbau beeinflussen können (32, 35, 39, 41, 42).

    Von Cissus quadrangularis Phytosterolen und Ballaststoffextrakten konnte gezeigt werden, dass sie Anti-Lipase und den Appetit hemmende Eigenschaften besitzen, welche die Absorption von Nahrungsfetten reduzieren und das Gefühl der Sättigung über eine Erhöhung der Serotoninspiegel verstärken können (47). Im Jahr 1999 fanden Wissenschaftler in der Schweiz heraus, dass Männer, die eine Kombination von Koffein und Grüntee Katechinextrakt zu sich nahmen, mehr Kalorien als Männer verbrannten, die Koffein und ein Placebo einnahmen. Es wurde angenommen, dass die Kombination aus Koffein und Katechinen die Wirkung von Norepinephrin auf die Thermogenese effektiver als Koffein alleine verlängerte (39). Zahlreiche mit Chrom durchgeführte Studien demonstrierten bei übergewichtigen und fettleibigen Personen einen Gewichtsverlust (48, 49). Grant und Kollegen (1997) berichtete, dass Chrom in Verbindung mit einer moderaten Diät und einem Trainingsprogramm sowohl Gewichtsabbau als auch Körperkomposition beeinflusst (50).

    Die Modifikation bestimmter serologischer Charakteristika (Blutwerte) (Siehe Abbildung 3) durch die Cissus Rezeptur könnte oder könnte nicht in Verbindung mit dem Gewichtsverlust stehen. Nur die Reduktion des LDL Cholesterinspiegels folgte während der achtwöchigen Studienphase einem ähnlichen Schema. Die zirkulierende Konzentration des Gesamtcholesterins und der Triglyzeride könnte, auch wenn sie durch die Rezeptur reduziert wurde, unabhängig vom Gewichtsverlust erfolgt sein, da alle Behandlungsgruppen (Diät/keine Diät) eine signifikante Cholesterinreduktion zeigten. Die Erhöhung der Konzentration des zirkulierenden HDL Cholesterins bei den Behandlungsgruppen zeigte eine Reduzierung des Verhältnisses von Gesamtcholesterin zu HDL Cholesterin sowie von LDL Cholesterin zu HDL Cholesterin. Dieses reduzierte Verhältnis impliziert eine Reduzierung des Risikos für Arteriosklerose und koronare Herzerkrankungen (51).

    Auch wenn die genauen Mechanismen der cholesterinsenkenden Wirkung der Rezeptur noch weiterer Untersuchungen bedürfen, könnten die unterschiedlichen Inhaltsstoffe auf ähnliche Art und Weise wie Statine, Fibrate, Probucol, Nikotinsäure oder Cholesterinaufnahmehemmer miteinander interagieren. Katechine aus Grüntee besitzen eine Anzahl antioxidativer Fähigkeiten, die mit der Cholesterinregulierung in Verbindung stehen. Die Hemmung der Oxidation von LDL Cholesterin und die antithrombotischen Fähigkeiten unterstützen z.B. die Senkung des Gesamtcholesterins und des LDL Cholesterins und erhöhen die HDL-Cholesterinspiegel (52, 53). Die phytochemischen Bestandteile (Phytosterole, β-Sitosterol, δ-Amyrin und δ-Amyrone) von Cissus quadrangularis könnten ähnlich wie andere Pflanzensterole wirken. Die Molekularstruktur von Phytosterolen ist z.B. praktisch identisch mit der Struktur von Cholesterin.

    Aktuelle Studien zeigen, dass das metabolische Syndrom einen Entzündungsprozess in den Blutgefäßen verursacht, der zu Arteriosklerose führt. Dieser Entzündungsprozess kann über die Blutspiegel C-reaktiver Proteine abgeschätzt werden (54) und wie unsere Resultate zeigen, reduzierte die Cissus Rezeptur die zirkulierende Konzentration C-reaktiver Proteine signifikant. Dies deutet auf eine Reduzierung des Entzündungsprozesses und möglicherweise auf eine Reduzierung individueller Komponenten des metabolischen Syndroms hin (54). Im Rahmen des metabolischen Syndroms wird der Körper gegenüber Insulin resistent und hohe Spiegel Glukose verbleiben im Blut. Als Reaktion hierauf produziert die Bauchspeicheldrüse mehr Insulin. Dieses zusätzliche Insulin ermöglicht es der Glukose temporär in die Zellen zu gelangen und erhöht gleichzeitig die Cholesterin- und Triglyzeridspiegel.

    Zusammengefasst resultierte die zweimal tägliche Gabe der Cissus Rezeptur bei fettleibigen und übergewichtigen Personen, die unter dem metabolischen Syndrom litten, sowohl in einer Reduzierung des Körpergewichts als auch einer Verbesserung bezüglich der mit dem metabolischen Syndrom in Verbindung stehenden Symptome. Die Rezeptur hat sich außerdem bezüglich der Kontrolle und Reduzierung der Triglyzeridkonzentrationen, des Gesamtcholesterins, des LDL Cholesterins und des Blutzuckerspiegels im Fastenzustand als effektiv erwiesen. Weiterhin könnte diese Rezeptur auch bei anderen stoffwechseltechnischen Erkrankungen wie Diabetes Mellitus zur Anwendung kommen.

     

    Beitrag der Autoren

    JO erdachte, konzipierte, koordinierte und verfasste das Manuskript; DK führte die Untersuchung der Blutproben durch und erstellte statistische Analysen; GA war bam Design der Studie beteiligt und führte analytische Arbeit aus; CM war am Design der Studie beteiligt führte analytische Arbeit aus, XT war an der Rezeptur der Extrakte beteiligt.
    Alle Autoren haben das abschließende Manuskript gelesen und akzeptiert.

     

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    Glucosamin Chondroitinsulfat

    Beweise für dieirksamkeit von Glucosamin- und Chondroitinsulfat

    Durch das Aufsehen erregende Buch des amerikanischen Arztes Dr. med. Jason Theodosakis sind zwei Substanzen ins Blickfeld des öffentlichen Interesses gerückt, welchen künftig beim Kampf gegen die verbreitete Arthrose eine entscheidende Rolle zufallen könnte: Glucosamin- und Chondroitinsulfat. Sowohl in Selbstversuchen - Theodosakis litt selbst an einer von seinen Ärztekollegen als unheilbar bezeichneten Osteoarthritis - wie auch bei der Behandlung seiner Arthrose-Patienten brachte er die beiden Substanzen als Nahrungssupplemente zur Anwendung und erzielte damit überzeugende Erfolge, wie er in seinem Werk "Die Arthrose-Kur - endlich ist Heilung möglich" berichtet.


    Die beiden Substanzen wirken auf die durch Überbeanspruchung oder spezifischen Nährstoffmangel reduzierte Rest-Knorpelmasse unterschiedlich ein: Das vorwiegend aus Crevettenschalen gewonnene Glucosaminsulfat verschafft den Gelenken die zur Regeneration und zum Wiederaufbau der Knorpelmasse erforderlichen Nährstoffe, während das vor allem aus Rinder- wie auch aus Fischknorpel produzierte Chondroitinsulfat den Wassergehalt der Gelenkknorpel reguliert und damit deren Elastizität positiv beeinflusst.

    Die Beobachtungen von Theodosakis und zahlreicher weiterer Ärzte deuten darauf hin, dass Arthrose mindestens partiell als Mangelkrankheit zu betrachten ist. Diese wird durch die ungenügende Zufuhr von Stoffen verursacht, welche durch die zunehmenden Affinierungs-Tendenzen im Food-Bereich weitgehend aus der menschlichen Nahrung verschwunden sind - wie beispielsweise Binde- und Knorpelgewebe. Dies ist denn auch einer der Gründe, weshalb Glucosamin- und Chondroitinsulfat in den USA nicht als Medikamente sondern konsequent als Nahrungsergänzungsmittel eingestuft werden.

    In den USA findet die Anwendung dieser beiden Nahrungssupplemente denn auch sowohl präventiv wie auch therapieunterstützend grosse Verbreitung. Nicht so in den Ländern Mitteleuropas: Hier tun sich die Zulassungsbehörden ausgesprochen schwer mit Nahrungsergänzungsmitteln, die auch therapeutisch genutzt werden können. In Deutschland zum Beispiel ist Chondoitinsulfat nicht, Glucosaminsulfat nur als Medikament erhältlich. Da letzteres dem teuren Zulassungsprozedere für Heilmittel unterworfen werden musste, ist der Preis folgerichtig sehr hoch. In der Schweiz sind beide Substanzen erhältlich, aber der Rezeptpflicht unterworfen. In Deutschland wiederum wurde die Zulassung von Chondoitinsulfat von den Behörden mit der Begründung verweigert, es gebe nicht den geringsten Anhaltspunkt, der auf einen Nutzen der Substanz schliessen lasse.

    Inzwischen wurde in den USA jedoch eine klinische Studie über die Wirkung von Glucosaminsulfat bei Arthrosen publiziert, die den Evidenzkriterien der medizinischen Wissenschaft entspricht. Darin werden Theodosakis’ Kernaussagen vollauf bestätigt. Und soeben wurde bekannt, dass auch bei Chondroitinsulfat der wissenschaftliche Nachweis für eine hemmende Wirkung der Substanz auf die Zerstörung von Gelenkknorpeln gelang. Dabei handelt es sich um eine unter der Leitung des Vorstehers der Rheumaklinik des Universitätsspitals Zürich, Prof. Beat A. Michel, durchgeführte Untersuchung, in deren Rahmen mit Chondroitinsulfat behandelte Patienten nach zweijähriger Behandlungsdauer deutlich bessere Resultate aufwiesen als Personen, welchen ein Placebo verabfolgt wurde.

    Veterniärmediziner haben bereits einige Zeit beide Ergänzungspräparate eingesetzt, um Gelenkerkrankungen an Tieren zu behandeln. Dafür gibt es einige vorzüglichen Studien, die diese Ergebnisse belegen. Im menschlichen Organismus waren Glucosamin und Chondroitinsulfat Bestandteil einiger europäischer Studien, während sie in anderen Ländern lediglich verschreibungspflichtig sind. Kürzlich haben amerikanische Meinungsforscher begonnen, mehr Aufmerksamkeit auf diese Ergänzungspräparate zu legen. In März 2000 zum Beispiel veröffentlichte das „Journal of the American Medical Association“ einen Überblick über 15 klinische Gerichtsurteile über Glucosamin oder Chondroitinsulfat, vorwiegend aus Europa. Übereinstimmend kamen die Forscher zum Ergebnis
    "Es erscheint, dass diese Komponenten eine Rolle spielen bei der effizienten Behandlung von Gelenkerkrankungen."

    Die beste und längste Studie über eines der Präparate ist das belgische Gerichtsurteil über Glucosamin, herausgebracht letztes Jahr in “The Lancet“. Das drei jährige doppelblinde klinische Verfahren involvierte 212 Personen mit Gelenkerkrankungen und fand heraus, dass die Symptome um 20-25% bei der Glucosamingruppe von Patienten sich deutlich verbesserte während sie sich in der Placebogruppe leicht verschlechterten. Das erstaunlichste Ergebnis allerdings, fand man bei den Röntgenaufnahmen der Kniegelenke. Verengung der Gelenkabstände indiziert einen Verlust von Gelenkflüssigkeit; es ist der Schlüsselindikator für das Fortschreiten von Gelenkerkrankungen. Gefährliche Verengungen erschienen in lediglich der Hälfte der Patienten der Glucosamingruppe, als in denen der Placebogruppe.

    In Bezug auf Chondroitinsulfat zeigte eine kombinierte Analyse von sieben, willkürlich, kontrollierten Gerichtsurteilen, dass das Präparat zu einer Reduktion der Symptome von Gelenkerkrankungen führte und die Funktionalität um 50% verbesserte.

    Damit dürfte es den für die Registrierungspraxis zuständigen Exponenten der Gesundheitsbürokratie immer schwerer fallen, ihren ablehnenden Entscheid für die Zulassung dieser Substanz zu begründen. Man darf somit sehr gespannt sein, wie viele Jahre oder Dezennien noch ins Land gehen müssen, bis Glucosamin- und Chondroitinsulfat-Präparate, die mittlerweile in den USA in jedem Supermarkt mit Drogerieabteilung frei erhältlich sind, auch in Mitteleuropa als Nahrungsergänzungsmittel zugelassen werden. Vorderhand scheinen nämlich die Gesundheitspolitiker noch derart mit Jammern über die davon galoppierenden Gesundheitskosten befasst zu sein, dass ihnen schlicht Zeit und Kapazität fehlen, um sich mit konkreten Korrekturansätzen zu beschäftigen.


    Bedarf im Sport

    Athleten und Bodybuilder können von der Wirkung von Glucosamin- und Chondroitinsulfat profitieren. In der Tat kann jeder, der mit Gewichten trainiert, eine Tendenz haben, bestimmte Gelenke zu überlasten. Mit Glucosamin- und Chondroitinsulfat können Sie Ihr Knorpel um Gelenke rundherum schützen und Verletzungen vorbeugen.


    Die meisten Studien zeigen, dass eine Ergänzung mit Glukosaminsuflat von etwa 1500 mg am Tag verteilt in dreimalige Einnahme, sehr wirksam ist. In diesen Dosierungshöhen gab es keine Berichte über Fälle die eine Toxizität von Glucosaminesuflat ergaben.

    Meine Empfehlung ist eine Dosierung mit Chondroitinsulfat von etwa 800-1200mg verteilt am Tag. Nach einer Einnahme von mehr als 10 Gramm am Tag könnte Übelkeit auftreten, sonst wurden über keine weiteren Nebenwirkungen berichtet.

     

    Sicherheit und Nebenwirkungen Glucosamin

    Glucosamin ist bei angemessener oraler Einnahme für Erwachsene wahrscheinlich sicher und unbedenklich.

    Glucosamin Sulfate ist bei einer intramuskulären Injektion zweimal wöchentlich für bis zu 6 Wochen oder in Kombination mit Chondroitin Sulfat, Haifischknorpel und Kampfer auf die Haut aufgetragen für bis zu 8 Wochen möglicherweise sicher und unbedenklich.

    Glucosamin kann einige milde Nebenwirkungen inklusive Übelkeit, Sodbrennen, Durchfall und Verstopfung hervorrufen. Ungewöhnliche Nebenwirkungen umfassen Schläfrigkeit, Hautreaktionen und Kopfschmerzen, doch diese Nebenwirkungen treten nur selten auf.

     

    Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen Glucosamin

    Schwangerschaft und Stillzeit: Es ist nicht genug über die Sicherheit von Glucosamin während Schwangerschaft und Stillzeit bekannt. Aus diesem Grund sollten schwangere und stillende Frauen sicherheitshalber auf Glucosamin verzichten, bis mehr bekannt ist.

    Asthma: Es gibt einen Bericht, der einen Asthmaanfall mit der Einnahme von Glucosamin in Verbindung bringt. Es ist nicht mit Sicherheit bekannt, ob Glucosamin der Grund für diesen Asthmaanfall war. Bis mehr bekannt ist, sollten Menschen, die unter Asthma leiden, bei der Einnahme von Produkten, die Glucosamin enthalten, vorsichtig sein.

    Diabetes: Einige frühe Untersuchungen legen nahe, dass Glucosamin bei Diabetikern den Blutzuckerspiegel erhöhen könnte. Neuere und verlässlichere Untersuchungen zeigen jedoch, dass Glucosamin den Blutzuckerspiegel bei Menschen, die unter Diabetes vom Typ 2 leiden, nicht zu beeinflussen scheint. Glucosamin scheint für die meisten Diabetiker sicher und unbedenklich zu sein, doch der Blutzuckerspiegel sollte sorgfältig überwacht werden.

    Hohe Cholesterinspiegel: Mit Tieren durchgeführte Untersuchungen legen nahe, dass Glucosamin die Cholesterinspiegel erhöhen könnte. Im Gegensatz hierzu scheint Glucosamin die Cholesterinspiegel bei Menschen nicht zu erhöhen. Es gibt jedoch einige frühe Untersuchungen, die nahelegen, dass Glucosamin die Insulinspiegel erhöhen könnte. Dies könnte zu einer Erhöhung der Cholesterinspiegel führen. Aus diesem Grund sollten Menschen mit hohen Cholesterinspiegeln, die Glucosamin einnehmen, ihre Cholesterinspiegel sicherheitshalber sorgfältig kontrollieren.

    Hoher Blutdruck: Frühe Untersuchungen legen nahe, dass Glucosamin die Insulinspiegel erhöhen kann. Dies könnte den Blutdruck erhöhen. Verlässlichere Untersuchungen legen jedoch nahe, dass Glucosamin den Blutdruck nicht erhöht. Aus diesem Grund sollten Menschen mit hohem Blutdruck, die Glucosamin einnehmen, ihren Blutdruck sicherheitshalber sorgfältig kontrollieren.

    Allergie auf Krustentiere: Da einige Glucosamin Produkte aus den Schalen von Krabben, Hummer oder Krebsen hergestellt werden, gibt es Bedenken, dass Glucosamin Produkte bei Menschen, die allergisch auf Krustentiere reagieren, allergische Reaktionen hervorrufen könnten. Allergische Reaktionen bei Menschen, die allergisch auf Krustentiere reagieren, werden jedoch typischerweise durch das Fleisch von Krustentieren und nicht durch die Schale hervorgerufen. Es gibt bisher keine Berichte über allergische Reaktionen auf Glucosamin bei Menschen, die allergisch auf Krustentiere reagieren. Es gibt außerdem einige Informationen darüber, dass Menschen, die allergisch auf Krustentiere reagieren, Glucosamin Produkte sicher verwenden können.

    Operationen: Glucosamin könnte den Blutzuckerspiegel beeinflussen und es gibt deshalb Bedenken, dass Glucosamin die Kontrolle des Blutzuckers während und nach Operationen beeinträchtigen könnte. Aus diesem Grund sollte man die Einnahme von Glucosamin zwei Wochen vor anstehenden Operationen beenden.

     

    Wechselwirkungen Glucosamin

    Man sollte Glucosamin nicht in Kombination mit folgenden Medikamenten einnehmen:

    Warfarin

    Warfarin wird verwendet, um die Blutgerinnung zu verlangsamen. Es gibt mehrere Berichte, die zeigen, dass Glucosamin mit oder ohne Chondroitin die Auswirkungen von Warfarin auf die Blutgerinnung erhöht. Dies kann Blutergüsse und ernsthafte Blutungen zur Folge haben. Aus diesem Grund sollte man Glucosamin nicht verwenden, wenn man Warfarin einnimmt.

     

    Bei einer Kombination von Glucosamin mit folgenden Medikamenten sollte man vorsichtig sein:

    Krebsmedikamente (Antimitotikum Chemotherapie)

    Einige Medikamente gegen Krebs wirken dadurch, dass sie die Geschwindigkeit, mit der sich Krebszellen teilen können, reduzieren. Einige Wissenschaftler glauben, dass Glucosamin die Geschwindigkeit, mit der sich Tumorzellen vermehren, erhöhen kann. Eine Einnahme von Glucosamin in Kombination mit einigen Medikamenten gegen Krebs könnte die Wirksamkeit dieser Medikamente reduzieren.


    Bei einer Kombination von Glucosamin mit folgenden Medikamenten sollte man wachsam sein:

    Acetaminophen

    Es gibt Bedenken, dass eine Einnahme von Glucosamin in Kombination mit Acetaminophen die Wirkungen beider Substanzen beeinträchtigen könnte. Es bedarf jedoch weiterer Informationen, um eine Aussage darüber treffen zu können, ob diese Interaktion einen großen Grund zur Sorge darstellt.

     

    Diabetesmedikamente

    Es gibt Bedenken, dass Glucosamin bei Diabetikern die Blutzuckerspiegel erhöhen könnte. Es gibt außerdem Bedenken, dass Glucosamin die Wirkung von Diabetesmedikamenten reduzieren könnte. Wissenschaftliche Untersuchungen deuten jedoch darauf hin, dass Glucosamin die Blutzuckerspiegel bei Diabetikern wahrscheinlich nicht erhöht. Aus diesem Grund beeinträchtigt Glucosamin die Wirkung von Diabetesmedikamenten vermutlich nicht. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Diabetiker, die Glucosamin einnehmen, ihre Blutzuckerspiegel sorgfältig überwachen.

     

    Sicherheit und Nebenwirkungen Chondroitin

    Chondroitin ist für die meisten Menschen wahrscheinlich sicher und unbedenklich. Es kann leichte Magenschmerzen und Übelkeit hervorrufen. Andere Nebenwirkungen, von denen berichtet wurde, sind Durchfall, Verstopfung, geschwollene Augenlieder, geschwollene Beine, Haarausfall und unregelmäßiger Herzschlag.

    Es gibt Bedenken bezüglich der Sicherheit von Chondroitin, da es aus tierischen Quellen stammt. Einige Menschen machen sich Sorgen darüber, dass unsichere Herstellungsmethoden zu Kontaminierungen von Chondroitin Produkten mit Gewebe von kranken Tieren inklusive BSE führen könnten. Bis jetzt gibt es jedoch noch keine Berichte über durch Chondroitin hervorgerufene Krankheiten bei Menschen und man geht davon aus, dass das Risiko gering ist.

    Einige Chondroitin Produkte enthalten exzessive Mengen an Mangan.

     

    Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen Chondroitin

    Schwangerschaft und Stillzeit: Es ist nicht genug über die Sicherheit von Chondroitin während Schwangerschaft und Stillzeit bekannt. Aus diesem Grund sollten schwangere und stillende Frauen sicherheitshalber auf Chondroitin verzichten.

    Asthma: Es gibt Bedenken, dass Chondroitin Asthma verschlimmern könnte. Aus diesem Grund sollte man Chondroitin mit Vorsicht verwenden, wenn man unter Asthma leidet.

    Prostatakrebs: Vorläufige Untersuchungsergebnisse legen nahe, dass Chondroitin ein Streuen oder ein Wiederauftreten von Prostatakrebs verursachen könnte. Diese Wirkung konnte bei Chondroitin Sulfat Supplements nicht gezeigt werden. Bis mehr bekannt ist, sollte man Chondroitin nicht verwenden, wenn man unter Prostatakrebs leidet oder ein erhöhtes familiär bedingtes Risiko für Prostatakrebs aufweist.

     

    Wechselwirkungen Chondroitin

    Bei einer Kombination von Chondroitin mit folgenden Medikamenten sollte man vorsichtig sein:

    Warfarin

    Warfarin wird verwendet, um die Blutgerinnung zu verlangsamen. Es gibt mehrere Berichte, die zeigen, dass eine Einnahme von Chondroitin mit Glucosamin die Auswirkungen von Warfarin auf die Blutgerinnung erhöht. Dies kann Blutergüsse und ernsthafte Blutungen zur Folge haben. Aus diesem Grund sollte man Chondroitin nicht verwenden, wenn man Warfarin einnimmt.

    Referenzen

    1. Timothy McAlindon, MD, MPH, Margaret Formica, MSPH, Michael LaValley, PhD, Melissa Lehmer, MPH, and Karim Kabbara, MCIS. The article appears in The American Journal of Medicine, Volume 117, Number 9 (November 1, 2004 issue)

    Verzehrsempfehlung für GN Joint Cissus Complex

    Nehmen Sie 3 Kapseln 1-2mal am Tag zu den Mahlzeiten.


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    90 Capsules
    Supplement Facts
    Serving Size3 capsules
    Servings Per Container30

    Amount Per Serving% Daily Value

    D-Glucosamine Sulfate1000 mg
    **
    Cissus Quadrangularis Extract900 mg**
    Chrondroitin Sulfate750 mg
    **
    MSM Methylsulfonymethane750 mg
    **
    Hyaluronic Acid100 mg**

    ** Percent Daily Values are based on a 2,000 calorie diet
    *** Daily Value not established


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