GN Creatine Polyhydrate

Creatine Polyhydrate GN

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GN Creatine Polyhydrate gepuffertes Kreatin Hydrochlorid – das beste aus zwei Welten!

: GN Laboratories

: 8007

: 90 Kapseln

: Creatin Polyhydrate

91 G-Points
  • 24,90 €

    19,90 €

    inkl. MwSt.

    Einzelpreis 0,22 € pro Kapsel

    Menge :

     Supplement of the Year 2012
    and
    Creatine Product of the Year 2012 / 2013
    and
    New Product of the Year 2012

    Gepuffertes Kreatin Hydrochlorid – das beste aus zwei Welten!

     

    Produkt Highlights:

     

    • Keine Umwandlung in Kreatinin
    • 59 mal besser löslich als Kreatin Monohydrat
    • Überlegene Bioverfügbarkeit
    • Schnellstmögliche Absorption
    • Keine Ladephase notwendig
    • Für eine Daueranwendung geeignet
    • Jetzt noch bessere Bioverfügbarkeit und Aufnahme durch zugesetzte probiotische Bakterien

     

    Das beste Supplement zur Steigerung der Sportlichen Leistungsfähigkeit und zur Förderung des Muskelaufbaus ist jetzt noch besser geworden!

    GN Laboratories Creatine Polyhydrate stellt die neueste Innovation im Bereich der Kreatinsupplementation dar. Es kombiniert die beste zurzeit verfügbare Kreatin Darreichungsform – Kreatin Hydrochlorid – mit einem innovativen Säurepuffersystem, das eine Umwandlung von Kreatin in wirkungsloses Kreatinin im sauren Umfeld des Magens verhindert. GN Laboratories Creatine Polyhydrate weist eine exzellente Bioverfügbarkeit auf, die von keiner anderen auf dem Markt erhältlichen Kreatin Darreichungsformen erreicht wird. Aus diesem Grund ist es nicht übertrieben zu sagen, dass Creatine Polyhydrate wahrscheinlich das wirkungsvollste Kreatin Supplement darstellt, das Sie für Ihr Geld kaufen können.
    Kreatin ist ohne Zweifel das effektivste Supplement zur Steigerung der sportlichen Leistungsfähigkeit und zur Förderung des Muskelaufbaus. Seit mehr als zwei Jahrzehnten haben tausende wissenschaftliche Studien seine Effektivität und gesundheitliche Unbedenklichkeit zweifelsfrei bewiesen und die unzähligen positiven Erfahrungen von Abermillionen von Anwendern sprechen für sich. Im Lauf der Jahre sind neben der ursprünglichen Darreichungsform – Kreatin Monohydrat – zahlreiche andere Kreatin Darreichungsformen auf den Markt gekommen, die Kreatin Monohydrat in vielerlei Hinsicht überlegen sind oder zumindest laut Angaben der Hersteller überlegen sein sollen. Creatine Polyhydrat stellt die nächste Stufe dieser Evolution dar und übertrifft alles bisher Dagewesene.

     

     

    Warum ist GN Laboratories Creatine Polyhydrate anderen Kreatin Darreichungsformen deutlich überlegen?

    Auch wenn sich Kreatin Monohydrat als ein effektives Supplement zur Steigerung der sportlichen Leistungsfähigkeit, zur Förderung des Muskelaufbaus und zur Beschleunigung der Regeneration erwiesen hat, besitzt es im Vergleich zu GN Laboratories Creatine Polyhydrate einige Nachteile. Einer dieser Nachteile besteht darin, dass Kreatin Monohydrat nur relativ schlecht in Wasser löslich ist. Man kann die Löslichkeit zwar durch gutes verrühren und erwärmen der Flüssigkeit etwas erhöhen, doch auch dann bleibt die Löslichkeit unbefriedigend.
    Warum stellt eine schlechte Löslichkeit ein Problem dar? Nun, der Körper kann nur die Menge an Kreatin absorbieren, die in gelöster Form vorliegt. Jeglicher Rest, der in ungelöster, kristalliner Form vorliegt, wird einfach wieder ausgeschieden und ist somit verschwendet. Das in ungelöster Form vorliegende Kreatin Monohydrat ist zudem für die Verdauungsprobleme und Blähungen verantwortlich über die einige Anwender von Kreatin Monohydrat berichten.
    Das in GN Laboratories Creatine Polyhydrate enthaltene Kreatin Hydrochlorid weist wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge im Vergleich zu Kreatin Monohydrat eine unglaublich gute, um den Faktor 59 bessere Löslichkeit in Flüssigkeiten auf, was in einer deutlich überlegenen Bioverfügbarkeit des enthaltenen Kreatins resultiert. Mit anderen Worten ausgedrückt bedeutet dies, dass praktisch alles Kreatin Hydrochlorid, das Sie zu sich nehmen, vom Körper aufgenommen und verwendet wird, wogegen es bei Kreatin Monohydrate nur ein Bruchteil der zugeführten Dosis ist.

    Die im Vergleich zu Kreatin Monohydrat sehr viel höhere Bioverfügbarkeit hat zur Folge, dass Kreatin Hydrochlorid bei gleicher Wirkung deutlich niedriger als Kreatin Monohydrat dosiert werden kann, wodurch mit Kreatin Monohydrat in Verbindung stehende Nebenwirkungen wie Verdauungsprobleme und Wassereinlagerungen ganz ausbleiben oder zumindest stark reduziert werden. Darüber hinaus ist bei Kreatin Hydrochlorid aufgrund der höheren Bioverfügbarkeit im Gegensatz zu Kreatin Monohydrat keine Ladephase mit hohen Kreatin Dosierungen zu Beginn der Einnahmephase notwendig.
    Ein weiterer Nachteil von Kreatin Monohydrat besteht darin, dass es in Flüssigkeit gelöst nicht besonders säurestabil ist und bereits im sauren Umfeld des Magens ein Teil des Kreatins in wirkungsloses Kreatinin umgewandelt wird. Dies ist bei Creatine Polyhydrate nicht der Fall. Zum einen ist das enthaltene Kreatin Hydrochlorid bereits an sich deutlich säurestabiler als Kreatin Monohydrat und zum anderen wird jegliche Umwandlung in Kreatinin durch das innovative Säurepuffersystem von Creatine Polyhydrate verhindert.
    Die Kombination aus extrem guter Löslichkeit und der hieraus resultierenden exzellenten Bioverfügbarkeit und der sehr guten Stabilität im sauren Umfeld des Magens stellt sicher, dass bei Creatine Polyhydrate die gesamte Menge des zugeführten Kreatins ohne Verluste vom Körper aufgenommen und in die Muskeln transportiert werden kann, um dort seine eigentlichen Aufgaben zu erfüllen – den Muskelaufbau zu fördern, die Leistungsfähigkeit und Ausdauer der Muskeln zu steigern und die Regeneration zu fördern.
    Zusammenfassend kann man sagen, dass GN Creatine Polyhydrate allen anderen Kreatin Darreichungsformen haushoch überlegen ist. Seine überlegene Bioverfügbarkeit und Säurestabilität resultiert in einer niedrigeren benötigten Dosierung, einer praktisch vollständigen Absorption, stark reduzierten oder völlig ausbleibenden Nebenwirkungen und einer überlegenen Wirkung bezüglich Leistungssteigerung, Muskelaufbau und Regeneration. Darüber hinaus muss keine Ladephase durchgeführt werden. Alles, was Sie für eine Maximierung von Leistungsfähigkeit, Muskelwachstum und Regeneration benötigen, sind einige Kapseln GN Creatine Polyhydrate pro Tag. Und das Beste daran ist, dass Sie Creatine Polyhydrat das ganze Jahr über verwenden können, da eine zyklische Anwendung nicht notwendig ist.

    Warum enthält die neuste Version von Creatine Polyhydrate jetzt zusätzlich probiotische Bakterien?

    Sie werden sich vielleicht Fragen, warum wir ein Produkt, das bereits sehr gut gewirkt hat und das sich so gut verkauft, dass die erste Charge bereits nach kurzer Zeit fast vollständig vergriffen war, so kurz nach der Markteinführung noch weiter verbessert haben. Die Antwort lautet „Weil wir es können“. Anders als die Konkurrenz, der es häufig primär oder ausschließlich um eine Maximierung des Profits geht, haben wir uns das Ziel gesetzt, Ihnen immer die besten Produkte anzubieten, die wir basierend auf den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen entwickeln können. Dies bedeutet, dass wir auch Bestseller und neue Produkte kontinuierlich weiter entwickeln, um dem Rest der Industrie immer einen Schritt voraus zu sein.
    Aus diesem Grund haben wir der neuen Version unseres Creatine Polyhydrats die probiotischen Bakterien Bifidobacterium Bifidum, Lactobacillus Acidophilus und Lactobacillus Casai in mikroverkapselter Form hinzugefügt. Aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass probiotische Bakterien die Bioverfügbarkeit und Aufnahme von Aminosäuren im Verdauungstrakt um 20% steigern können. Selbiges gilt auch für Kreatin, welches aus chemischer Sicht eine organische Säure darstellt, die aus den drei Aminosäuren Arginin, Glycin und Methionin synthetisiert wird. Durch die hinzugefügten probiotischen Bakterien wird die bereits zuvor überragende Bioverfügbarkeit von Creatine Polyhydrat noch weiter verbessert. Wir würden gerne sagen, dass Creatine Polyhydrat hierdurch zur der Kreatin Darreichungsform mit der wahrscheinlich besten Bioverfügbarkeit auf dem Markt wird, doch dies galt auch schon für das ursprüngliche GN Laboratories Creatine Polyhydrate – wir haben das Beste vom Besten nur einfach noch etwas besser gemacht.
    Die Vorzüge probiotischer Bakterien beschränken sich jedoch nicht auf die Verbesserung der Bioverfügbarkeit von Aminosäuren und Kreatin. Probiotische Bakterien spielen im menschlichen Körper eine sehr wichtige, die Gesundheit fördernde Rolle. Im Dünndarm sorgen probiotische Bakterien aus der Familie der Lactobazillen wie das in Creatine Polyhydrat enthaltene Lactobacillus Acidophilus und Lactobacillus Casai für einen sauren pH Wert des Speisebreis, wodurch verhindert wird, dass sich mit der Nahrung aufgenommene Krankheitskeime im Dünndarm ansiedeln können.
    Im Dickdarm halten die probiotischen Bakterien aus der Bifidogruppe wie das in Creatine Polyhydrat enthaltene Bifidobacterium Bifidum krankmachende Bakterien und Pilze in Schach und ihre Stoffwechselprodukte dienen den Zellen der inneren Darmwand, den so genannten Colonozyten, als Energielieferant, ohne den diese Zellen absterben und von den Bakterien der Darmflora angegriffen würden. Ein Absterben dieser Zellen kann Verdauungsstörungen und in extremeren Fällen Erkrankungen des Darms wie Morbus Crohn zur Folge haben.
    Darüber hinaus gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen der Stoffwechselleistung probiotischer Bakterien des Darmes und der Funktion des Immunsystems, da diese Bakterien und ihre Stoffwechselprodukte als positive Stimulation zur Bereitstellung von Abwehrzellen benötigt werden. Mit anderen Worten ausgedrückt bedeutet dies, dass die optimale Funktion des Immunsystems durch einen Mangel an probiotischen Bakterien beeinträchtigt werden kann, was zur Folge hat, dass die Anfälligkeit für Erkrankungen steigt.
    Da es sich bei probiotischen Bakterien um sehr empfindliche Verbindungen handelt, die leicht durch Umwelteinflüsse zerstört werden können, verwenden wir ausschließlich probiotische Bakterien in mikroverkapselter Form. Diese Mikroverkapselung schützt die empfindlichen Bakterien vor schädlichen Umwelteinflüssen und stellt sicher, dass diese Bakterien dort ihre Wirkung entfalten, wo sie es sollen – in Ihrem Darm.

     

    GN Creatine Polyhydrate das stärkste Kreatin aller Zeiten!!!

    Worauf warten Sie noch? Profitieren Sie noch heute von der innovativen Wirkung des Kreatins der nächsten Generation.

     

    www.gnlaboratories.com

    Ähnliches Produkt: TIME RELEASE CREATINE POLYHYDRATE

    Crea-Tech MRT Time release Creatine Polhydrate

    Creatin

    Creatin, chemisch a -Methylguanidoessigsäure, wurde 1832 erstmals von dem französischen Wissenschaftler Chevreul im Fleischextrakt entdeckt, der es nach dem griechischen Wort für Fleisch (kreas) benannte.
    Die leistungssteigernde Wirkung des Creatins ist schon längere Zeit bekannt. Bereits in den siebziger und achtziger Jahren versuchten vor allem Kraftsportler mit einer "Fleischmast" ihre Creatinspeicher zu erhöhen und somit ihre Leistung zu steigern. Die großen Mengen an Fleisch führten jedoch aufgrund erhöhter Harnsäurewerte häufig zu gesundheitlichen Problemen. Anfang der neunziger Jahre ergaben Versuche mit synthetischen Creatinformen (ATP, Creatinphosphat und Creatinmonohydrat), dass nur mit Creatinmonohydrat Kraft- und Muskelzuwächse erzielt werden konnten.

     

    Bildung und Vorkommen von Creatin

    Creatin ist ein Zwischenprodukt des Energiestoffwechsels und wird in der Leber, Bauchspeicheldrüse und Niere aus den Aminosäuren Glycin, Arginin und Methionin synthetisiert.
    Der körpereigene Creatinpool von 90 bis 140 g ist zu 95 % in der Skelettmuskulatur gespeichert, wovon ein Drittel als freies Creatin (Crf) und zwei Drittel als phosphorylierte Form, d.h. als Phosphocreatin (Crph) bzw. Creatinphosphat vorliegen. Der Körper setzt am Tag ca. 2 g Creatin um, welches er durch Ausscheidung des Abbauproduktes Creatinin verliert. Diese Menge wird zur Hälfte (1 g) über die körpereigene Synthese und zur anderen Hälfte über die Nahrungsaufnahme (1 g) wieder ersetzt. Creatin kommt fast ausschließlich in tierischen Lebensmitteln, vor allem im Fleisch, vor. Bei einer gemischten Kost werden durchschnittlich 1 g Creatin am Tag aufgenommen. Da es in pflanzlichen Lebensmitteln nur in Spuren zu finden ist, haben Vegetarier in der Regel einen erniedrigten Creatinvorrat. Das überschüssige Creatin wird in Form von Creatinin über die Niere ausgeschieden.
    Creatin bildet in seiner phosphorylierten Form als Creatinphosphat zusammen mit dem Adenosintriphosphat (ATP) das anaerob-alaktazide Energiefreisetzungssystem und spielt somit eine entscheidende Rolle bei der Energiebereitstellung. Der Muskel benötigt zur Kontraktion ATP. Der ATP-Vorrat in der Muskelzelle ist jedoch mit 6 mmol/kg Muskel sehr beschränkt und reicht bei stark muskulärer Beanspruchung nur für ca. 1-3 Sekunden Arbeitsdauer (2-3 Kontraktionen) aus. Um weitere Muskelarbeit zu verrichten, wird ATP durch Abspaltung des Phosphatrestes vom Creatinphosphat wieder resynthetisiert. Dadurch kann in der Muskelzelle ein konstanter ATP-Spiegel gewährleistet werden, der auf Kosten des Creatinphosphates aufrechterhalten wird und bei maximaler Muskelkontraktion eine Kontraktionsdauer von 6-10 Sekunden ermöglicht.
    Es unterstützt somit die Anlaufzeit, bis der Körper vermehrt Energie durch anaerobe Glykolyse und später durch aerobe Glykolyse und Fettsäureoxidation bereitstellen kann.
    Der CrP-Speicher kann bei kurzfristigen Höchstleistungen bis auf 20 % des Ausgangswertes erschöpft werden, während die ATP-Konzentration aufgrund der sofortigen ATP-Resynthese aus dem CrP-Zerfall höchstenfalls bis auf 40 % des Ruhe-Ausgangswertes absinken kann. Die Wiederauffüllung der Creatinphsphatspeicher beträgt zwischen 3 und 5 Minuten.
    Der anaerob-alaktazide Phosphatabbau besitzt die höchste Energieflussrate und erhält eine große Bedeutung bei sehr kurzen und maximalen Kontraktionsintensitäten. Phosphocreatin kann als zeitlicher Energiepuffer zwischen der verzögerten Energiebereitstellung durch die anaerobe Glykolyse angesehen werden, die den entsprechenden Energieumsatz erst 2-3 Sekunden später erreicht. Nach einer muskulären Belastung bildet die Rephosphorylierung von Creatin zu Creatinphosphat ein entscheidendes Kriterium für die Regenerationsgeschwindigkeit des Muskels. Dies kann bei hochintensiven repetitiven Belastungsformen, wie sie häufig in Ballsportarten (Fußball) oder in Kraftsportarten auftreten, von großer Bedeutung sein. Es ist anzunehmen, dass ein erhöhter Creatinspiegel die Restitutionsphase verkürzen bzw. die Verfügbarkeit von Phosphocreatin zur direkten Energiebereitstellung verbessern kann. Dadurch muss der Muskel weniger Energie über den anaerob-laktaziden Weg bereitstellen, wodurch weniger Lactat gebildet wird und aufgrund dessen die Ermüdung des Muskels verzögert wird.
    Bei ausdauernden, zyklischen Belastungsformen hat die Größe der Phosphatspeicher eine eher untergeordnete Rolle (aerobe Ausdauer).


    Grafik 1: Die obige Grafik beschreibt die unterschiedlichen Arten der Energievorräte, die die Muskeln verwenden, um ihre Arbeit, entsprechend der Intensität und der Dauer der Anstrengung, zu ermöglichen.


    Grafik 2: Die obige Grafik zeigt die Änderung der Rate des ATP und des Phospho- Creatin während einer kurzen und intensiven Anstrengung.

     

    Neutralisiert Creatin während der wechselnden Anstrengungen Milchsäure?

    Die ersten Studien ließen vermuten, dass Creatin einen Puffereffekt auf Milchsäure hat. Andere Untersuchungen bezweifelten diese Behauptungen obwohl eine neue Studie die ersten Ergebnisse bestätigt. Viele sportliche Aktivitäten sind sehr wechselhaft. Die körperlichen Anstrengungen sind schnell: einige Sekunden bis Minuten maximale Anstrengung, unterbrochen von Pausen der gleichen Dauer. Die Muskeln verbrauchen während diesen kurzen und intensiven Anstrengungen zuerst das Creatin und dann die Glukose, um ATP zu produzieren. Diese beiden Substanzen liefern in den ersten Minuten der körperlichen Anstrengung die nötige Energie. Der Sauerstoff spielt dabei keine Rolle: der Abbau von Glukose produziert Milchsäure. Diese Milchsäure setzt positiv geladene Wasserstoffatome frei, die H+ Ionen. Diese Ionen verhindern die Kontraktion der Muskeln und schließlich die Energieproduktion. Sie schädigen nur der sportlichen Leistung. Creatin benötigt dagegen H+ Ionen um ATP zu produzieren, das für die Arbeit der Muskeln nötig ist.
    So erklärt die Wissenschaft also die Tatsache, dass Creatin das Auftreten der Müdigkeit verzögern kann: indem es während kurzen und intensiven Anstrengungen die H+ Ionen neutralisiert. Obwohl dies nur eine Hypothese ist, ist es klar, dass die Einnahme von Creatin die Dauer der intensiven körperlichen Anstrengung verlängert.
    Folglich wurde Creatin (mit isotonischen Getränken und Ergänzungsprodukten auf Proteinbasis) zum meist verwendeten Nahrungsergänzungsprodukt der Welt. Man schätzt, dass mehr als 80% der Sportler, die an den olympischen Spielen von Atlanta teilgenommen haben, Creatin zu ihrer Vorbereitung einnahmen. Sportler jeden Niveaus profitieren tagtäglich von Creatin, der Sonntagssportler sowie der Profi. Aber warum eine solche Begeisterung? Einfach deshalb, weil Creatin tatsächlich wirkt. Richtig eingesetzt ist diese Ergänzung eine unangefochtene Hilfe für alle Personen, die ihre Leistung und ihre Erholung verbessern wollen. Dutzende von Untersuchungsberichten erschienen kürzlich in seriösen medizinischen Fachzeitschriften. Obwohl diese Studien nicht alle Wirkungen aufgezeigt haben, bestätigt der Großteil, dass Creatin ein wirksames Ergänzungsprodukt ist, welches ohne Gefahr eingenommen werden kann.

     

    Auswirkungen einer Creatinsupplementierung

    Wissenschaftliche Untersuchungen deuten darauf hin, dass die orale Verabreichung von Creatin (Creatinmonohydrat) den Creatinpool im Muskel nachweislich vergrößert. Die besten Ergebnisse wurden bei einer 5-tägigen Nahrungsergänzenden Creatindosierung von täglich 20 g (4x5g in Portionen über den Tag verteilt) erzielt. Für den Transport des Creatins in die Muskelzellen macht man sich die anabole Wirkung des Insulins zunutze. Die Ausschüttung von Insulin durch die gleichzeitige Zufuhr größere Mengen an Traubenzucker bzw. Glucose (hat den höchsten glykämischen Index)? ca. 30 g pro Portion ? erhöht die Permeabilität (Durchlässigkeit) von Creatin (Glucose, Aminosäuren, Fettsäuren) in den Muskeln. Mit anderen Worten gesagt: Insulin befördert solche Stoffe schneller und mehr in die Muskelzellen.
    Es scheint aber einen oberen Grenzwert für die maximale Creatinaufnahme zu geben. Dieser liegt bei den meisten Menschen zwischen 140 und 160 mmol/kg Muskeltrockenmasse (der durchschnittliche Creatingehalt liegt bei 120 bis 130 mmol/kg Muskeltrockenmasse). Nach Erreichen des individuellen Grenzwertes wird das überschüssige Creatin in Form von Creatinin über die Nieren ausgeschieden. Die Wirkung der Creatinsupplementierung hängt aber stark vom Ausgangswert des Creatinpools ab. Den größten Erfolg können diejenigen erwarten, deren ursprünglicher Gesamtmuskelcreatingehalt gering ist. Liegt dieser nur bei 120 mmol/kg Muskeltrockenmasse, kann mit einer ungefähren Zuwachsrate von 25 % gerechnet werden. Dementsprechend bewirkt die Creatinsupplementierung bei Menschen mit einem ursprünglichen Creatinpoolwert nahe der oberen Grenze des Normbereichs jedoch wenig.
    Hiermit könnte man auch u.a. erklären, warum Personen individuell verschieden auf eine Ergänzung mit Creatinmonohydrat ansprechen. Um den zu erwartenden Creatinpool-Zuwachs abschätzen zu können, müsste man den Creatinpoolstatus zuvor ermitteln.

     

    Dosierungsschema für die Supplementierung von Creatinmonohydrat

    Eine hochdosierte orale Creatinsupplementation (in den publizierten Studien wurden 4 x täglich 5 Gramm - das entspricht dem Creatingehalt von 4,5 kg rohem Fleisch! - über fünf Tage verabreicht, Gesamtdosis somit 100 Gramm) kann eine individuell unterschiedliche Zunahme des Creatingehalts der Muskulatur bewirken. Ca. 20% des in die Muskelzellen aufgenommenen Creatins sind als Creatinphosphat messbar, nicht aufgenommenes Creatin wird über die Nieren im Harn ausgeschieden. Der ATP-Gehalt der Muskulatur bleibt unverändert. Die kurzfristige hochdosierte Creatineinnahme bewirkt jedoch nicht bei allen Menschen eine signifikante Erhöhung des Creatingehalts der Muskulatur sowie eine Steigerung der Resyntheserate von Creatinphosphat in der Erholungsphase nach intensivster Muskelarbeit. Derzeit gibt es noch keine eindeutigen, wissenschaftlich begründeten Richtlinien darüber, wie eine längerfristige Creatineinnahme, z.B. in der Aufbauphase eines Trainings, in der Wettkampfvorbereitung oder in den Überbrückungsphasen zwischen den Wettkämpfen, erfolgen soll, um die oben beschriebenen Down-Regulationen zu ”überlisten” und damit einen kontraproduktiven bzw. nachteiligen Effekt zu vermeiden. Dies ist zurzeit Gegenstand weiterer Studien. Nicht nur die Erhaltungsdosis (offensichtlich genügen 2 Gramm täglich, s.u.), sondern auch das ”Timing”, also der Zeitpunkt der Creatineinnahme, könnte entscheidend sein. Zurzeit gibt es hauptsächlich “Kochrezepte“, sprich Anleitungen der verschiedenen Herstellerfirmen und vor allem von Bodybuilding-Trainern.
    Eine Herstellerfirma empfiehlt z.B. eine dreitägige, hochdosierte ”Ladephase” mit ca. 40 Gramm Creatin täglich, aufgeteilt in sechs Teildosen, und als tägliche Erhaltungsdosis ca. 20 Gramm (drei Teildosen täglich). Man könne aber ohne weiteres bis zu sechs (!) Einzeldosen täglich auf Dauer einnehmen... Dann wird doch wieder eine Einnahmepause empfohlen... Über den längerfristigen Einnahmemodus wird man demnach ungenau informiert. Abgesehen davon sind so hohe Dosen nach heutigem Wissensstand alles andere als notwendig und damit auch nicht sinnvoll.
    Im Bodybuilding, das aufgrund empirischer Erfahrungen auch auf diesem Gebiet eine Vorreiterrolle spielt, wird zurzeit nach folgendem Schema vorgegangen:
    Einer fünftägigen ”Ladephase” mit relativ hohen Creatindosen (je nach Körpergewicht täglich 25 bis 30 Gramm und gelegentlich auch mehr, verteilt auf 4 Einzeldosen) folgen fünf Tage mit reduzierter Dosis (etwa zwei Drittel der Ladedosis) und dann eine weitere Dosisreduktion auf ca. 10 Gramm (etwa ein Drittel der Ladedosis), eingenommen nur an Trainingstagen, aufgeteilt in zwei Teildosen, wobei die erste ca. 40 Minuten vor dem Training und die zweite unmittelbar danach eingenommen wird. Nach einem Monat wird eine Einnahmepause für ca. vier Wochen eingelegt, bevor der nächste Zyklus begonnen wird.
    Aus physiologischer Sicht scheint ein solcher Einnahmemodus zur Vermeidung der oben beschriebenen Down-Regulatiosmechanismem durchaus sinnvoll und effektiv zu sein, zumindest sprechen die subjektiven Erfahrungen der Bodybuilder, die sich zum Teil auch objektivieren lassen, dafür: Es kommt beim Training zu einem besseren ”Pump”, zu einer Zunahme der Maximalkraft und Kraftausdauer durch die Möglichkeit einer höheren Trainingsintensität sowie - im Bodybuilding vorrangig - zu einer Körpergewichtszunahme von ca. 3 bis 4 Kilogramm mit einer gewissen Vergrößerung des Muskelquerschnittes. Diese Gewichtszunahme der ”lean body maß” (fettfreie Körpermasse) ist jedoch nur durch eine vermehrte Wassereinlagerung in die Muskulatur bedingt und nicht durch eine positive Stickstoffbilanz mit Proteinneusynthese (Vermehrung der kontraktilen Filamente in der Muskelzelle, den Myofibrillen) im Sinne einer eigentlichen Hypertrophie. Creatin ist nämlich osmotisch wirksam, nimmt also bei seiner Aufnahme in die Muskelzelle Wasser mit (wie es z.B. auch Natrium und Glucose tun) und bewirkt so - je nach Ausmaß seiner Aufnahme in die Muskelzelle - eine individuelle ”Schwellung” derselben, die nach außen als Hypertrophie imponiert (Ganz abgesehen von den sonstigen, für das Muskelwachstum viel effizienteren ”unterstützenden Mitteln”, wie androgen-anabolen Steroiden und HGH, die ebenfalls ”kurmäßig” zur Anwendung kommen, nicht nur im Bodybuilding, sondern natürlich auch im Leistungssport, wie z.B. im Kraftdreikampf, Gewichtheben, Bobsport, in der Leichtathletik usw...)
    Zurzeit wird diskutiert und erforscht, ob ein besserer Hydratationszustand (höherer Wassergehalt) der Muskelzelle prinzipiell auch für deren Proteinneusynthese förderlich ist und somit eine Hypertrophie begünstigen kann. In diesem Fall wäre Creatin tatsächlich anabol wirksam, quasi als “indirektes Anabolikum“. Die derzeitige Datenlage spricht jedoch dagegen.
    Nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen macht es keinen Unterschied, ob Creatin schnell (s.o.) oder langsam “geladen“ wird. Es zeigte sich, dass der Creatingehalt der Muskulatur nach der Einnahme von 20 Gramm täglich über 5 Tage identisch war mit dem nach einer 30-tägigen Einnahme von 3 Gramm täglich und in weiterer Folge nicht mehr erhöht werden konnte. Wenn man nicht unter Zeitdruck steht, ist aus medizinischer Sicht der langsame Modus zu empfehlen, um etwaige Magen-Darm-Probleme zu vermeiden. Eine Erhaltungsdosis von nur 3 Gramm täglich genügt, um den erhöhten Creatingehalt aufrecht zu erhalten (hier werden von den Herstellerfirmen meist zu hohe Dosen empfohlen, eine Mehreinnahme führt jedoch nur zu einem “teuren Urin“). Nach Absetzen der Creatineinnahme sinkt sein muskulärer Gehalt wieder auf das Ausgangsniveau ab.
    Aufgrund der osmotischen Wirksamkeit sollte während einer Creatin-”Kur” etwas mehr als sonst getrunken werden (ca. drei Liter täglich), auch, um Magen-Darm-Beschwerden zu vermeiden. Das Creatinpulver wird bevorzugt in Fruchtsaft aufgelöst, um den zucker-induzierten Insulin”peak” auszunutzen und dadurch die Creatinaufnahme in die Muskelzelle zu steigern. Alternativ dazu kann man natürlich Creatin auch mit bzw. unmittelbar nach einer kohlenhydrathaltigen Mahlzeit einnehmen. Insulin fördert also nicht nur die Aufnahme von Glucose und Aminosäuren in die Muskelzelle, sondern auch die von Creatin.
    Es liegt auf der Hand, dass eine Creatinsupplementation vor einem Wettkampf - analog dem ”Kohlenhydratladen” vor einem Marathonlauf - zur Vergrößerung des Creatinphosphatgehalts der “schnellen“ Muskelfasern als Energiespeicher für kurze Maximalleistungen im Sinne einer Superkompensation für Schnelligkeitsausdauer- und Kraftausdauerdisziplinen zweckmäßig sein kann (aber nicht muss!). Ein wie im Bodybuilding üblicher ”kurmäßiger” Einnahmemodus ist durchaus wirksam und bis dato ohne nachteilige Effekte. Ebenso kann eine längerfristige Einnahme (z.B. während einer Leichtathletik- oder Rudersaison) mit geringer Erhaltungsdosis (s.o.) einen Benefit bringen.
    Es erscheint daher sinnvoll, die Supplementierungs- und Enthaltungsphasen in die Trainings-, Wettkampf- und Erholungsphasen einzuplanen. Während der Substitution (Creatinzufuhr) treten nicht selten Hypertonisierungen und Muskelkrämpfe auf, die aber bei gleichzeitiger Einnahme von 150-600 mg Magnesium einzuschränken sind.

     

    Es gilt einige Dinge zu beachten:

    • Man muss bei einer Creatinkur ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen - am besten ist Wasser geeignet. Der Grund ist einfach: die Muskelzellen haben während der Anwendungszeitraums einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf.
    • Wie einige Studien belegen, kann der Konsum an coffeinreichen Getränken wie Kaffee und Cola die Wirkung von Creatin beeinträchtigen. Coffein wirkt sich negativ auf die Creatinverstoffwechslung aus.
    • Wenn das Creatin als Pulver aufgelöst in einer Flüssigkeit eingenommen wird, sollte man darauf achten, mit dem Konsum nicht allzu lange zu warten. Das Creatin zerfällt nach einiger Zeit in das Abbauprodukt Creatinin.
    • Um die Einlagerung von Creatin in die Muskelzellen zu begünstigen, kann man etwas Traubensaft oder eine andere Einfach-Zucker-Quelle einnehmen. Manche Creatin-Hersteller werben mit Produkten, die eine Transport-Matrix enthalten. Letzlich handelt es sich bei dieser Matrix aber um nichts anderes ist als die Beimischung von Zucker.

    Creatin wird zwar sehr schnell in die Muskelzellen eingelagert, es wird jedoch auch sehr schnell wieder abtransportiert, weshalb ein Absetzen oder das Ende einer Kur auch zu einem Kraft und Gewichtsverlust führt. Um diese Verluste zu minimieren, sollte man darauf achten, dass die Ernährung grundsätzlich protein- und kohlenhydratreich ist. Auch sollte das Training - wenn möglich - auf demselben Niveau bleiben wie während der Kur.

     

    Kann die Creatinwirkung verstärkt werden?

    Dazu sind aber keine Creatinvarianten, sondern einzig und allein der Nährsubstrat-Synergismus ist entscheidend. Wie oben schon mehrfach angedeutet sind andere Nährsubstrate sowohl für eine langanhaltende ATP Versorgung als auch für den Aufbau von Körper- bzw. Muskelmasse notwendig (Creatin ist ja kein Substrat das direkt als Baustoff für Körperproteine genutzt werden kann, sondern es ist als Energielieferant nur ein Katalysator für den Zellaufbau). Darüber hinaus hat sich in Wissenschaft und Praxis gezeigt, das ein Snyergismus zwischen Creatin und Dextrose, Glutamin, Taurin, BCAA´s, Whey Protein, Chrom, Vanadium besteht, d.h. dass u.a. durch eine Insulinmodulation der letztgenannten Nährstoffe Creatin verstärkt in den Muskelzellen eingelagert wird und die so erhöhte ATP Aktivität wiederum den Umbau von Aminosäuren ect. in solide Muskelmasse fördert – die Substrate potenzieren sich in ihrer Wirkung also gegenseitig. Neben diesen offiziell bekannten Synergismen gibt es noch weitere Substrate (Alpha Liponsäure, Beta Ecdysteron und viele aromatische Pflanzenextrakte) die sowohl mit Creatin als auch mit Aminosäuren, Proteinen, Kohlenhydraten, Vitaminen und anderen Reglerstoffen im Synergismus arbeiten.

     

    Positive Ergebnisse wurden bisher veröffentlicht z.B. bei:

    • 10 x 6 Sekunden Fahrradergometrie bei 820 bzw. 880 Watt: Gesamtleistung verbessert.
    • 3 x 30 Sekunden maximaler isokinetischer Krafteinsatz: bei den ersten zwei Serien Leistung verbessert.
    • 5 x 30 maximale Beinstreckung: Gesamtkraft gesteigert.
    • 4 x 300m Lauf: Gesamtzeit unverändert, aber höhere Geschwindigkeit auf den letzten 100 Metern.
    • 4 x 1000m Lauf: Gesamtzeit verbessert.

     

    Die zum Teil widersprüchlichen Ergebnisse bei unterschiedlichen Testanordnungen zeigen auf, dass es nicht so einfach ist, klare und eindeutige Aussagen darüber zu treffen, wann und bei wem eine orale Creatinsupplementierung eine tatsächliche, objektivierbare Leistungssteigerung bewirkt.
    Wie angesprochen lassen sich geringere Steigerungen der Leistungsfähigkeit nur in Sportarten, bei denen es zu hochintensiven, wiederholenden, kürzeren anaeroben (Sauerstoffschuld) Belastungen mit Pausen unter 1-2 Minuten kommt, beobachten. Für diese Belastungsformen haben größere Creatinspeicher einen positiven Effekt auf eine vorzeitige Ermüdung aufgrund einer Übersäuerung.
    Dieser Effekt sollte nicht zu hoch eingeschätzt werden. Bei kurzen Sprints auf dem Fahrradergometer (10 x 6 sec. Belastung) Leistungssteigerungen von 4-5 % aufgetreten und eine Verringerung der Lactatanhäufung ab dem 3. Sprint von 1 mmol/l Lactat zu verzeichnen (vgl. KOSTER, Einfluss der Creatin-Supplementierung auf die Leistungsfähigkeitbei repetitiver, hochintensiver Belastung. In: Schweizerische Zeitschrift für Sportmedizin und Sporttraumatologie, 1996;4, 43-145)Creatin erhielt in den letzten Jahren wegen seiner "hervorragenden" kraftsteigernden und massebildenden Eigenschaften im Bodybuilding- und Fitnesssport eine immer größere Beachtung. Immerhin gehört es zu den wenigen Supplementen, denen man eine gewisse Wirkung eindeutig nachweisen kann.
    Der masseaufbauende Effekt, den man im Kraftsport zu schätzen weiß, beruht auf der Tatsache, dass Creatin eine osmotisch wirkende Substanz ist, die - ähnlich wie Aminosäuren - in der Muskelzelle Wasser bindet. Dadurch vergrößern sich die Muskelzellen, so dass die Muskulatur "voller" wirkt. Durch das anschwellende Muskelzellvolumen wird eine erhöhte Zellspannung erreicht, die angeblich einen anabolen Reiz auf die Muskelzelle ausübt, also die Proteinbiosynthese bzw. den Muskelaufbau anregt. Der Kraftzuwachs bzw. die Gewichtszunahme unter Creatin-Substitution ist jedoch nicht primär auf einen Zuwachs an Muskelmasse zurückzuführen, sondern in erster Linie auf die bereits erwähnte Wassereinlagerung. Es wird somit auch verständlich, dass dieser Effekt nur während der Erhöhung des Muskelcreatingehaltes eintritt und daher reversibel ist.
    Hersteller von Creatinpräparaten setzen die Erwartungen an die Produkte zu hoch an (Gewichtszunahme von 3-6 kg innerhalb von 6 Wochen), so dass es leicht zu Enttäuschungen kommen kann. In wissenschaftlich fundierten Studien konnte lediglich eine Gewichtszunahme? aufgrund von Wasser ? von 1-1,5 kg nachgewiesen werden. Treten trotzdem größere Steigerungen im Körpergewicht auf, sind diese nicht selten auf ernährungspsychologische Ursachen (man nimmt mehr Energie in Form von Nahrung zu sich) zurückzuführen. Anhand einer Körperfettanalyse ließe sich nachweisen, dass die Körpergewichtszunahme nicht allein durch eine Steigerung der fettfreien Muskelmasse zurückzuführen ist.

     

    Nebenwirkungen von Creatin

    Bei zu hohen Einzeldosen sind Magenverstimmungen oder Durchfall nicht ausgeschlossen. In der Regel jedoch wird überschüssiges Creatin über den Urin ausgeschieden. Das Wundermittel steht des Weiteren im Verdacht, Muskelkrämpfe und Dehydration (erhöhte Flüssigkeitsausscheidung und daraus resultierender Flüssigkeitsmangel) zu verursachen. Dem kann durch die rechtzeitige Einnahme von Magnesium entgegen gewirkt werden. Creatin-Konsumenten klagen übrigens gehäuft über gelegentliche leichte Blähungen und Mundgeruch. Krepitationen und Halitosis, der medizinische Ausdruck für schlechten Atem, sind wohl darauf zurückzuführen, dass das Pulver mit zuwenig Flüssigkeit eingenommen wird. Das schlecht lösliche Creatinpulver bleibt zu lange ungelöst im sauren Milieu des Magens und entweicht gasförmig aus den verschiedenen Körperöffnungen.

     

    Creatin und ALA (Alpha-Lipoinsäure)

    Einer Studie, über die das International Journal of Sports Nutrition berichtete, konsumierte eine Probandengruppe 20 Gramm Creatin am Tag, eine Zweite Gruppe 20 Gramm Creatin prus 100 Gramm Sukrose und eine dritte Gruppe 20 Gramm Creatin, 100 Gramm Sukrose prus 1000 Milligramm Alpha-Lipoinsäure. An der fünftägigen Studie nahmen 16 Männer am Alter zwischen 18 und 32 Jahren teil. Vor und nach der Studie wurden dem Vastus lateralis aller Probanden eine Gewebeprobe (Biopsie) entnommen. Die Probanden blieben bei ihrer normalen Ernährungsweise und legten eine siebentätige Trainingspause ein. Wie erwartet erhöhte sich das Creatinaufkommen aller drei Gruppen, wobei bei der Gruppe, die zusätzlich Alpha-Lipoinsäure supplementiert hatte, der Phosphocreatin- und Gesamtcreatingehalt der Muskeln signifikant stärker zunahm als bei den anderen beiden Gruppen. Daraus folgerten die Wissenschafter, dass die kombinierte Zufuhr von ALA mit Creatin und einer kleine Menge Sukrose den Gesamtcreatingehalt der Muskeln mehr anzuheben vermag als eine Supplementierung von Creatin allein bzw. von Creatin mit Sukrose.
    Dosierung: Nehmen Sie 1000mg ALA zusammen mit Creatin. Die Chanze stehen gut, dass Sie mit dieser Power-Kombo mehr Muskelzuwächse als je zuvor erzielen.

     

    Andere Creatinarten:


    Creatin-Citrat
    Als eines der ersten Creatin-Produkte, das gegen das populäre Creatin- Monohydrat antritt, besteht diese Form aus einem Molekül Zitronensäure verbunden ist. Zitronensäure ist ein natürlich auftretender Zwischenstoff des Citratzyklus, was bedeutet, dass sie eine wichtige Rolle als Energiemetabolist spielt. Zitronensäure mit Creatin könnte eine stärkere Energieproduktion in trainierenden Muskeln bewirken. Creatin-Cirtrat enthält nur ca. 40% Creatin, aber es ist irgendwie aufgrund seiner Löslichkeit populär. Es löst sich beim Mixen auf, odwohl es tendenziell einen bitteren Geschmack hat.

    Creatin-Phosphat
    Creatin-Phosphat (eigentlich ein Creatin-Molekül mit einem Phosphat-Molekül, um ca. 60% Creatin zu liefern) war eine weitere Möglichkeit, die früh erhältlich war. Dies erzeugte anfänglich etwas Aufregung, weil Creatin im Muskel an eine Phosphatgruppe anbindet und Creatin-Phoshat wird, damit es effektiv ist. Viele glauben, dass die Einnahme von Creatin-Phosphat direkt noch besser wäre als Creatin-Monohydrat. Das Phosphat könnte auch effektiv sein, umden Aufbau von Milchsäure zu dämpfen.



    Creatin-Malat
    Creatin-Malat ist Creatin in Verbindung mit Apfelsäure. Wie Citrat ist Apfelsäure ein Zwischenstoff des Citratzyklus, also bietet sie eine stärkere ATP-Produktion als andere Creatin-Formen. Auch wie Creatin-Citrat löst sich Creatin-Malat besser in Wasser auf und scheint keine Magenprobleme zu bereiten.

    Creatin-Tartrat
    Creatin-Tartrat enthält ein Creatin-Molekül (ca. 70%) in Verbindung mit einem Molekül Weinsäure (ca. 30%). Diese Formel wird manchmal in festen Creatin-Produkte, wie Kapseln, Tabletten, Brausetabletten, Riegeln und Kautabletten, genutzt.

    Creatin-Magnesium
    Diese patentierte Form besteht aus Creatin in Verbindung mit Magnesium. Dieser Chelat-Creatin-Mineral-Komplex hilft, das Creatin im Magen zu schützen und unterstützt die Absorption. Ein weiterer Vorteil dieser Formel tritt innerhalb der Muskelzelle selber auf, da Magnesium für die Umwandlung von Creatin-Phosphat in ATP (was einfach gesagt Energie bedeutet) benötigt wird. Eine neuere Studie, die Cheat-Magnesium-Creatin mit Creatin, das mit Magnesium genommen wurde, verglich, fand heraus, dass die Muskelzellen bei der Cheat-Form mehr Flüssigkeit aufnahmen und Testpersonen zeigten mehr Kraft beim Beinstrecken im Vergleich zu der Gruppe, die Creatin plus Magnesium nahm.

    Creatin-Anhydrid
    Wenn das Wassermolekül aus dem Creatin genommen wird, bekommen Sie das hier – pures Creatin. Es liefert etwas mehr Creatin als die Monohydrat-Form (ca. 6% mehr), ist dem Produkt aber ansonsten ähnlich.

    Creatin-HMB
    Creatin-HMB ist einfach nur Creatin in Verbindung mit HMB (Beta-Hydroxy-Beta-Methylbutyrat), dem Leuzin-Matabolit, der Muskelerholung und Wachstum unterstützt. Die Verbindung ist es, die beide Bestandteile vor Degradation im Magen schützt sowie die Löslichkeit und Absorption im Körper verbessert. Sobald es im Blutkreislauf ist, trennt sich das Creatin vom HMB und sie werden separat zu den Muskeln transportiert.

    Creatin-Ethyl Ester
    Wissenschaftler am University of Nebraska Medical Center (Omaha, USA) entwickelten es, um die Bioverfügbarkeit von Creatin zu verbessern und damit die gesundheitsfördernden Wirkung zu steigern. Der Zusatz der Ester-Gruppe verbessert die Fähigkeit des Moleküls, über die Zellmembranen, wie im Darm und den Muskelzellen, zu gelangen. Theoretisch wird es besser absorbiert und von den Muskelzellen schneller aufgenommen als andere Creatin-Formen. Absicht der Forschen aus Nebraska war es, die Absorption und Aufnahme von Creatin zu verbessern und damit seine Nutzung für Patienten zu erhöhen, die aufgrund einer Krebserkrankung stark an Körpergewicht verloren hatten. Es handelt es sich somit um eine hervorragende Alternative für Bodybuilder, die von Creatinmonohydrat Magenprobleme bekommen, nicht haufenweise einfache Kohlenhydrate zuführen wollen und zu Creatin-induzierter Aufgedunsenheit neigen. Diese Technologie gibt es außerdem für Ergänzungen mit Vitamin C und Pro-Steroide.


    Creatin-Mikro (Micronized Creatin)
    Dies ist eine feine Pulverform von Creatin-Monohydrat. Die Mikrongröße (ca. 20 mal kleiner als andere Creatin-Monohydrat-Partikel) bietet mehr Oberflächenbereich, was bedeutet, dass es leichter einzumischen ist. Je besser sich das Creatin in Ihrem Drink auflöst, desto weniger bleibt am Glasboden und umso mehr nimmt Ihr Körper auf. Wenn das Creatin nur in Ihrem Darm verbleibt, zieht es Wasser, was zu stärkeren Magendarm-Problemen und Durchfall führt.

    Creatin-Titrat
    Nicht zu verwechseln mit Tartart. Wenn Wasser und Creatin-Titrat gemischt wird, trennt sicg das Creatin von seinem Transportvehikel. Das lässt freies und neutral geladenes Creatin im Glas, das sich im Wasser vollständig auflöst. Das trägt dazu bei, dass es nicht von der Magensäure aufgelöst wird und könnte die Absorption im Darm verbessern. Es ermöglicht eine bessere Löslichkeit, indem das pH des Wassers verändert wird, wenn Creatin-Titrat eingerührt wird.

    Creatin-Glutamin-Taurin
    Seit einiger Zeit gibt es auf dem Markt auch Produkte, die Creatin, Glutamin und Taurin kombinieren. Hinter dieser Kombination steht der Gedanke, dass sich so die Aufnahme und die Speicherung von Creatin und Glutamin in die Muskelzelle verbessern lässt. Da sowohl Glutamin als auch Taurin die Einschleusung von Wasser in das Zellinnere fördern, könnte diese Kombination theoretisch das Zellvolumen erhöhen. Gleichzeitig kann auch eine positive Wirkung auf die Muskelkraft erwartet werden, da Taurin zu Kraftzuwächsen führen kann, wie in Untersuchungen belegt wurde (Mensch- und Tierexperimente).

    Creatin-Flüssig
    Theoretisch werden stabile Flüssig-Creatinprodukte besser absorbiert, weil sich das Creatin vollständig auflöst und im Glas kein Rückstand bleibt. Die heutigen Produkte nutzen Zutaten, wie Sojabohnen-Öl und kolloidale Mineralkomplexe, die helfen, das Creatin bis 12 Monate lang stabil zu halten.

    Creatin-Methyl Ester
    Diese Creatinform wird auch als methyliertes Creatin bezeichnet. Creatinmethylester wurde eine Methygruppe (ein Kohlenstoffatom mit drei Wasserstoffatomen) hinzugefügt. Diese einfache organische Verbindung schützt das Creatin vor einem Abbau, während es verdaut und verstoffwechselt wird, wodurch sich seine Aufnahme verbessert. Im Vergleich zu Creatinmonohydrat reicht bei methylierten Creatinprodukten eine geringere Dosis, nur 1-2g vor und nach dem Training.

    Kre-Alkalyn
    Kre-Alkalyn ist ein Riesensprung vorwärts in der Sporternährungstechnologie. Bei Kre-Alkalyn handelt es sich um ein „gepuffertes Creatin“, was bedeutet, es wurde zu einem höheren pH-Wert verarbeitet als normaler Creatin. Je höher der pH-Wert, umso weniger säurehaltig ist das Umfeld. Kre-Alkalyn ist nicht nur in Pulverform völlig stabil sondern auch nach der Mischung mit Wasser oder einer anderen Flüssigkeit. Die Einnahme ist also unbedenklich (da es nicht in Creatinin umgewandelt wird) und man benötigt viel weniger, da das Problem des Verlustes bei Creatininumwandlung beseitigt ist. Dies erlaubt, nur ein Bruchteil dessen, was man vorher benutzt hat zu benötigen, um den vollen Effekt zu erhalten. Da Kre-Alkalyn eine Creatinquelle ist, die nie in Creatinin umwandelt wird, kann es in Flüssigkeit hinzugefügt werden und in dieser Form über längere Zeiträume hinweg aufbewahrt werden.

     

    Schlusswort

    Ich habe von vielen Athleten gehört, dass mit einer Supplementierung von Creatin keine nennenswerte Ergebnisse erzielen konnten. Nun ja, ungefähr 30% der Creatin-Verwender reagieren nur minimal auf dieses Produkt. Der Grund ist, dass diese Personengruppe bereits ausreichend körpereigenes Creatinphosphat herstellt und die zusätzliche Zufuhr bringt daher keine weiteren Zugewinne. Ob die einzelnen Creatin-Produkte sinnvoll sind oder nicht, muss jeder Sportler im privaten Versuch für sich bestimmen. Individuelle Unterschiede können hier zum Tragen kommen. Zunächst sollte man die Wirkung des einfachsten und billigsten Produkts - Creatin-Monohydrat - für sich testen. Zeigt sich, dass man es problemlos verträgt und damit gute Fortschritte in Bezug auf Kraft und Muskelzuwachs verzeichnet, hat man vermutlich schon die beste Methode gefunden. Falls dies nicht der Fall sein sollte, geht die Suche weiter!!!

     

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    Creatine Polyhydrate

    Bei Creatine Polyhydrate handelt es sich um eine Kreatinformel, die sich aus Kreatin Hydrochlorid (Kreatin HCL), einem Säurepuffersystem und probiotischen Bakterien zusammensetzt. Diese Mischung wurde entwickelt, um die Limitierungen von regulärem Kreatin Monohydrat und unterschiedlichen anderen Kreatinformen zu überwinden und eines der effektivsten Kreatinprodukte zu schaffen.

    Kreatin ist seit über 20 Jahren auf dem Supplementmarkt erhältlich und stellt eines der effektivsten Produkte zur Steigerung der Leistungsfähigkeit bei kurzen intensiven Kraftanstrengungen wie Sprints oder einem Training mit Gewichten dar und fördert und beschleunigt außerdem den Aufbau von Muskelmasse. Anders als bei vielen anderen Supplements gibt es tausende wissenschaftliche Studien, die die Wirkung und die gesundheitliche Unbedenklichkeit von Kreatin zweifelsfrei beweisen. Die am weitesten verbreitete Kreatinform, mit der auch über 99% der wissenschaftlichen Studien durchgeführt wurden, ist Kreatin Monohydrat.

    Doch auch wenn wissenschaftliche Untersuchungen die Wirksamkeit von Kreatin Monohydrat zweifelsfrei belegen, ist diese Kreatinform einigen Limitierungen unterworfen, die ihre Wirksamkeit einschränken und das Risiko für bestimmte zwar ungefährliche aber trotzdem unangenehme Nebenwirkungen erhöhen.

    Das erste Problem besteht bei Kreatin Monohydrat darin, dass es nur schlecht in Wasser löslich ist. Da der Körper nur den Teil des eingenommenen Kreatin Monohydrats absorbieren kann, der in gelöster Form vorliegt, wird der Rest des Kreatins, der in ungelöster Form vorliegt, unverändert wieder ausgeschieden. Mit anderen Worten ausgedrückt bedeutet dies, dass nur ein Teil des eingenommenen Kreatin Monohydrats vom Körper aufgenommen werden kann und man deshalb deutlich höhere Kreatin Dosierungen als eigentlich notwendig verwenden muss. Das ungelöste Kreatin ist außerdem für Nebenwirkungen wie Verdauungsprobleme, Durchfall und ein Aufblähen mit verantwortlich, über die einige Kreatinanwender klagen.

    Dieses Problem wird bei Creatine Polyhydrate durch die Verwendung von Kreatin Hydrochlorid umgangen. Kreatin Hydrochlorid ist ein Kreatinsalz, das wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge im Vergleich zu Kreatin Monohydrat eine um den Faktor 59 bessere Löslichkeit in Flüssigkeit aufweist. Dies hat zur Folge, dass die vollständige Menge des eingenommenen Kreatins in gelöster Form vorliegt und kein ungelöstes Kreatin ausgeschieden wird. Als zusätzlichen Bonus werden hierdurch auch die oben erwähnten möglichen Nebenwirkungen von Kreatin Monohydrat eliminiert.

    Das zweite Problem von Kreatin Monohydrat besteht darin, dass diese Verbindung nicht besonders säurestabil ist. Dies hat zur Folge, dass ein Teil des eingenommenen Kreatins im sauren Umfeld des Magens durch die Magensäure in das wirkungslose Kreatin Abbauprodukt Kreatinin umgewandelt wird.

    Bei Creatine Polyhydrate wird dieses Problem auf zweifache Art und Weise gelöst. Der erste Schritt besteht erneut in der Verwendung von Kreatin Hydrochlorid anstelle von Kreatin Monohydrat. Kreatin Hydrochlorid weist eine sehr viel höhere Säurestabilität als Kreatin Monohydrat auf, weshalb nur eine minimale Menge des eingenommenen Kreatin Hydrochlorids in Kreatinin umgewandelt werden kann. Der zweite Schritt besteht in der Verwendung eines Säurepuffersystems, das die Magensäure neutralisiert und hierdurch die bereits sehr geringe Umwandlungsrate von Kreatin Hydrochlorid noch weiter reduziert, so dass praktisch keine Umwandlung in Kreatinin mehr stattfindet.

    Zusätzlich hierzu enthält Creatine Polyhydrate die probiotischen Bakterien Bifidobacterium Bifidum, Lactobacillus Acidophilus und Lactobacillus Casai in mikroverkapselter Form. Diese probiotischen Bakterien können die Aufnahme von Kreatin im Verdauungstrakt um bis zu 20% erhöhen. Der Grund für die Verwendung einer mikroverkapselten Form der probiotischen Bakterien besteht darin, dass probiotische Bakterien sehr empfindlich sind und leicht durch unterschiedliche Umwelteinflüsse zerstört werden können. Eine Mikroverkapselung schützt diese empfindlichen Bakterien vor solchen schädlichen Umwelteinflüssen.

    Durch die verwendete Kreatinform und die beschriebenen Modifikationen weist Creatine Polyhydrate eine sehr viel höhere Bioverfügbarkeit als Kreatin Monohydrat und viele andere Kreatinformen auf. Dies bedeutet, dass man bei Creatine Polyhydrate bei gleicher oder besserer Wirkung mit einer sehr viel geringeren Dosierung als bei Kreatin Monohydrat auskommt, wodurch das Risiko für unerwünschte Nebenwirkungen deutlich sinkt. Darüber hinaus ist bei Creatine Polyhydrate aufgrund der sehr hohen Bioverfügbarkeit weder eine Ladephase noch eine Transportmatrix mit einfachen Kohlenhydraten notwendig.

     

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    Creatine HCL

    Die Effektivität von Kreatin für den Aufbau von Kraft und Muskelmasse wurde im Rahmen klinischer Studien wieder und wieder bewiesen. Folglich handelt es sich bei Kreatin um ein absolutes MUSS für Bodybuilder, Gewichtheber und andere Sportler. Im Bereich der Kreatinforschung werden kontinuierliche weitere Fortschritte bezüglich der Verbesserung dieses Wirkstoffes gemacht und einer dieser aufstrebenden neuen Stars ist Kreatin Hydrochlorid (kurz Kreatin HCL).

     

    Was ist Kreatine HCL?

    Wie der Name bereits nahelegt, wird Kreatin HCL durch die Anbindung einer HCL Gruppe an das Kreatinmolekül hergestellt, wodurch ein Kreatinsalz entsteht. Durch das Anhängen der Hydrochlorid Gruppe wird die Löslichkeit des Moleküls im Vergleich zu Kreatin Monohydrat (die Grundform von Kreatin) stark verbessert. Dies resultiert in verbesserten Qualitäten im Vergleich zum bereits hervorragenden Kreatin Monohydrat.

     

    Kreatin Monohydrat vs. Kreatin HCL

    Kreatin HCL ist die am besten lösliche auf dem Markt erhältliche Kreatinform. Als Resultat hiervon kann Kreatin HCL im Vergleich zu Kreatin Monohydrat eine höhere Bioverfügbarkeit und eine schnellere und bessere Absorption aufweisen Dies bedeutet, dass Kreatin HCL im Grunde genommen eine super konzentrierte Form von Kreatin ist und dass nur eine sehr viel geringere Dosierung notwendig ist, um dieselben Resultate bezüglich Kraft- und Muskelzuwächsen zu erzielen. Darüber hinaus benötigt man nur eine geringe Menge an Flüssigkeit und muss deshalb bei der Kreatineinnahme keine großen Flüssigkeitsmengen trinken.

    Auch wenn es nicht häufig vorkommt, verspüren einige Menschen leichte Nebenwirkungen wie ein Aufblähen, Krämpfe und häufigen Harndrang, wenn sie Kreatin Monohydrat verwenden. Diese Nebenwirkungen sind gesundheitlich völlig unbedenklich, können jedoch als störend empfunden werden. Von Kreatin HCL wird berichtet, dass solche Nebenwirkungen nicht auftreten.

    Für eine maximale Effizienz von Kreatin Monohyrat wird häufig eine sogenannte Ladephase empfohlen, während der große Mengen an Kreatin (20 Gramm pro Tag) konsumiert werden. Aufgrund der höheren Bioverfügbarkeit und der besseren Absorption von Kreatin HCL ist eine solche Ladephase nicht notwendig Darüber hinaus ist bei Kreatin HCL auch keine zyklische Einnahme notwendig.

     

    Kreatine HCL Forschung

    Dieses Produkt wurde vor nicht allzu langer Zeit im Jahr 2009 patentiert. Da es sich um ein noch relativ neues Produkt handelt, hatten die meisten Sportwissenschaftler noch nicht die Gelegenheit Studien mit diesem Wirkstoff durchzuführen. Im Jahr 2009 wurde jedoch ein Artikel über die Effizienz von Polyethylene Glycosylated Creatine Hydrochloride (PEG Kreatin HCL) veröffentlicht, der zeigte, dass eine geringe Dosis PEG Kreatin HCL (1,25g) eine ähnlich starke leistungssteigernde Wirkung wie eine deutlich höhere Dosis Kreatin Monohydrat (5g) hatte. PEH Kreatin HCL ist eine modifizierte Version von Kreatin HCL und ist zurzeit auch auf dem Markt erhältlich. Auch wenn im Augenblick keine mit Kreatin HCL durchgeführten Studien verfügbar sind, könnten die Resultate der PEG Kreatin HCL Studie auf reguläres Kreatin HCL übertragbar sein, da die Vorzüge dieser beiden Verbindungen ähnlich sind.

     

    Feedback von Kreatine HCL Anwendern

    Es ist schwer die große Menge an positivem Feedback von Kreatin HCL Anwendern zu ignorieren. Selbst ohne veröffentlichte wissenschaftliche Untersuchungen mit diesem Produkt war dieses Feedback zu erwarten, da das diesem Produkt zugrundeliegende Grundprinzip schlüssig aussieht. Personen, die Kreatin HCL ausprobiert haben, bestätigen in der Tat reduzierte Nebenwirkungen sowie Zuwächse an Kraft, Muskelmasse und Energie. Es dürfte nicht allzu lange dauern, bis die Wissenschaft aufschließen und die Vorzüge von Kreatin HCL klinisch bestätigt wird.

     

    Nachteile von Kreatin HCL

    Die einzige Beschwerde, die man im Feedback von Anwendern findet, sind die relativ hohen Kosten einer Kreatin HCL Supplementation im Vergleich zu Kreatin Monohydrat. Auch wenn ein Gramm Kreatin HCL von seiner Wirkung her 5 Gramm Kreatin Monohydrat entspricht, ist Kreatin HCL immer noch vergleichsweise teuer. Dies ist jedoch bei neuen bahnbrechenden Produkten zu erwarten und die Preise könnten in der Zukunft fallen.

     

    Einnahmeempfehlung

    Anders als bei Kreatin Monohydrat benötigt man nur ein Gramm Kreatin HCL pro Tag. Um die Absorption zu erhöhen, sollte es am besten mit einem zuckerhaltigen Getränk wie Saft oder als Teil des Shakes nach dem Training eingenommen werden.

     

    Kreatine HCL Supplements

    Kreatin HCL ist als Monopräparat erhältlich, welches man, falls man zurzeit kein Pre-Workout Supplement verwendet, etwa eine Stunde vor dem Training einnehmen kann, um dabei zu helfen, das Trainingspotential zu erhöhen.

    Alternativ ist Kreatin HCL auch als Teil von Pre-Workout Supplements erhältlich, welche neben Kreatin HCL weitere Inhaltsstoffe wie Koffein enthalten, die bei der Zufuhr zusätzlicher Nährstoffe hilfreich sein können und darüber hinaus weitere Vorzüge zusätzlich zu den Vorzügen von Kreatin HCL bieten können.

    Ähnlich wie Kreatin Monohydrat kann Kreatin HCL auch als Post-Workout Supplement oder als Teil einer Post-Workout Mischung verwendet werden, um die Pre- und Intra-Workout Supplementation zu vervollständigen und die Regeneration zu unterstützen.

     

    Kombination mit anderen Supplements

    Kreatin HCL kann mit anderen Kreatinformen wie Kreatin Monohydrat kombiniert werden. Alternativ kann es auch anstelle von Kreatin Monohydrat verwendet werden. In diesem Fall wird Kreatin HCL zusammen mit Protein zu einem fundamentalen Supplement, das mit jedem anderen Supplement kombiniert werden kann, um die individuellen Ziele zu erreichen.

     

    Fazit

    Kreatin HCL ist ein Produkt, das auf jeden Fall einen Versuch wert ist. Die stärksten Argumente für Kreatin HCL sind die verbesserte Bioverfügbarkeit und die Eliminierung von Nebenwirkungen im Vergleich zu Kreatin Monohydrat. Auch wenn Kreatin HCL teurer als Kreatin Monohydrat ist, können diese Vorzüge Kreatin HCL zu einem attraktiveren Produkt machen, was insbesondere bei Menschen zutreffen dürfte, die bei der Verwendung von Kreatin Monohydrat unter Nebenwirkungen leiden.

     

    Referenzen:

    1. Herda et al (2009), Effects of creatine monohydrate and polyethylene glycosylated creatine supplementation on muscular strength, endurance, and power output. J Strength Cond Res, 23: 818-826
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    Einnahmeempfehlung für GN Creatine Polyhydrate

    Normal Training: Nehmen Sie 1 Kapsel 30-45 Minuten vor dem Training. Intensives Training: Nehmen Sie 1 Kapsel morgens und eine Kapsel 30-45 Minuten vor dem Training. Nicht Trainingstage: Nehmen Sie 1 Kapseln morgens.

    Durch Emat H. auf 17.06.2014 5
    5
    Titel:
    Text: Kann mir jemand sagen aus welcher Gelatine die Kapseln sind ?
    Durch Eddy A. auf 17.06.2014 5
    5
    Titel:
    Text: Wann kommt das Produkt wieder rein?
    Durch David W. auf 17.06.2014 5
    5
    Titel:
    Text: Das Produkt hält was es verspricht Kraftsteigerung bis zur einer besseren Regeneration.Kann es jedem empfehlen vorallem da der Preis völlig gerechtfertigt ist. Gruß David
    Durch Demian L. auf 17.06.2014 5
    5
    Titel:
    Text: Ich würde jedem emfehlen dieses Produkt zu testen.Einiges stärker als KreAlkalyn bei geringerer Dosierung.In Kombination mit Agmatin,Citrullin und Koffein wird jeder Fertigbooster überflüssig.
    Durch Fred A. auf 17.06.2014 5
    5
    Titel:
    Text: Respekt. Ich probiere schon 12 Jahre jegliche Art von Supplemente. Creatine Monohydrate zb vertrag ich nicht. Minimal mehr Kraft, aber mein Magen versagt immer. Somit vertrage ich auch die meissten Pre Workout Booster nicht und bin eigentlich mit 98 % vom Supplementmarkt unzufrieden... mit Craze alte Version und Napalm Musclewarfare alte Version war ich zufrieden.Punkt... Nu kam wieder n Produkt hinzu. Dieses hier. Ich empfehls zu nem Booster hinzuzunehmen, der Creatin frei ist. Spürbar mehr Kraft, Muskelausdauer, weniger Ermüdung zwischen den Sätzen... viel mehr Energie usw. Respekt, für knapp 35 Cent kann mans locker vorm Training dazunehmen und spürt wenigstens auch mal was. Amminosäuren gehören auch zu den 2 % der nützlichen Supps. Wenn nu Narc ne Hammer Zusammenstellung hat, eh die Polihydrate im Booster drin haben, wirds hoffentlich n Craze Ersatz für die Supplementwelt.... man sucht ja immer noch fleißig und findet nichts wenn man ehrlich ist...
    Seite: 12

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    Serving Size: 1 Capsules
    Servings Per Container: 90

    Amount Per Serving % DV
    Creatine Polyhydrate™
    750 mg**




    (Buffered Creatine Hydrochloride)( Bifidobacterium Bifidum (Microencapsulated) Lactobacillus Acidophilus (Microencapsulated) Lactobacillus Casai (Microencapsulated )

    ** Daily Value (DV) not established.

    Ingredients:
    Creatine Hydrochloride, Natriumhydrogencarbonate, Bifidobacterium Bifidum (microencapsulated) , Lactobacillus Acidophilus (microencapsulated) , Lactobacillus Casai (microencapsulated).


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