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Procain

Procain (Procaine)

Überblick

Procain ist eine Chemikalie, die als Medizin verwendet wird. Man sollte oral eingenommenes Procain nicht mit verschreibungspflichtigem Procain verwechseln, das von Ärzten als Injektion verabreicht wird.

Procain wird bei Arthritis, zerebraler Arteriosklerose, Demenz, Depressionen, Haarausfall, hohem Blutdruck und sexuellen Leistungsproblemen oral oder als Injektion eingesetzt.

Als verschreibungspflichtige Injektionslösung wird Procain als örtliches Betäubungsmittel verwendet.

 

Wie wirkt Procain?

Procain wirkt bei einer Verabreichung in Form einer Injektion als Anästhetikum. Procain wird bei oraler Einnahme nicht gut absorbiert. Es ist nicht klar, wie es bei einer oralen Einnahme für medizinische Zwecke wirken könnte.

 

Wie effektiv ist Procain?

Procain ist zur Behandlung von Schmerzen effektiv, wenn es als Injektion verabreicht wird. Procain in injizierbarer Form ist als lokales Anästhetikum als verschreibungspflichtiges Medikament zugelassen.

Es gibt nicht genügend wissenschaftliche Daten, um eine Aussage bezüglich der Effektivität von Procain bei Arthritis, zerebraler Arteriosklerose, Demenz, Depressionen, Haarausfall, hohem Blutdruck und sexuellen Problemen treffen zu können. Es bedarf weiterer wissenschaftlicher Untersuchungen, um die Effektivität von Procain bei diesen Anwendungen bewerten zu können.

 

Sicherheit und Nebenwirkungen

Es ist nicht bekannt, ob Procain bei oraler Einnahme sicher und unbedenklich ist. Es kann einige Nebenwirkungen inklusive Sodbrennen, Migräne und eine ernsthafte Krankheit namens systemischem Lupus Erythematosus (SLE) hervorrufen. SLE verursacht eine Reihe von Symptomen inklusive Gelenkschmerzen, Hautausschlägen, Lungenproblemen und anderen Symptomen.

Procain ist bei einer Verwendung als verschreibungspflichtiges injizierbares Produkt, das von Ärzten als Lokalanästhetikum verwendet wird, sicher und unbedenklich.

 

Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen

Schwangerschaft und Stillzeit: Procain ist bei einer Verwendung zur Selbstmedikation während der Schwangerschaft nicht sicher und unbedenklich. Auch während der Stillzeit ist es am besten auf Procain zu verzichten, da nicht genug über seine Auswirkungen auf das gestillte Kind bekannt sind.

Myasthenia Gravis, eine progressive Erkrankung, die die Muskeln schwächt: Bei Menschen, die unter Myasthenia Gravis leiden, sollte Procain nicht intravenös verabreicht werden.

Pseudocholinesterase Mangel: Menschen, die an dieser erblich bedingten Erkrankung leiden, reagieren auf bestimmte Anästhetika besonders empfindlich. Bei diesen Personen sollte Procain nicht per Injektion verabreicht werden.

Systemischer Lupus Erythematosus (SLE): Procain könnte diese Erkrankung verschlimmern und sollte deshalb von Menschen, die unter SLE leiden, nicht verwendet werden.

 

Wechselwirkungen

Man sollte Procain nicht in Kombination mit folgenden Medikamenten verwenden:

 

Muskelrelaxanzien

Procain wird als Injektion verabreicht, um Schmerzen zu betäuben. Die Verwendung von Procain in Verbindung mit einigen Muskelrelaxanzien kann bewirken, dass diese Betäubung zu lange anhält. Vor Vebareichung einer Procain Injektion sollte man den behandelnden Arzt darüber informieren, ob man Muskelrelaxanzien einnimmt.

 

Succinylcholin

Procain wird als Injektion verabreicht, um Schmerzen zu betäuben. Die Verwendung von Procain in Verbindung mit Succinylcholin kann bewirken, dass diese Betäubung zu lange anhält.

   

Bei einer Kombination von Procain mit folgenden Medikamenten sollte man vorsichtig sein:

Aminosalicylsäure

Der Körper baut Procain ab, um es ausscheiden zu können. Procain wird zu einer Chemikalie namens Aminobenzoesäure abgebaut. Aminobenzoesäure könnte die Effektivität von Aminosalicylsäure reduzieren. Eine Einnahme von Procain in Verbindung mit Aminosalicylsäure könnte deshalb die Effektivität von Aminosalicylsäure reduzieren.

 

Antibiotika (Sulfonamid Antibiotika)

Der Körper baut Procain zu Para-Aminobenzoesäure (PABA) ab. PABA kann die Effektivität von Sulfonamid Antibiotika reduzieren.

 

Dosierung

Folgende Dosierungen wurden im Rahmen wissenschaftlicher Untersuchungen untersucht:

Als Injektion:

  • Bei Schmerzen: Das verschreibungspflichtige Produkt wird von einem Arzt in Form einer Injektion als Lokalanästhetikum verabreicht.

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