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Pangamsäuse

Vitamin B15 (Pangamsäuse)

Das heimliche Vitamin der inneren Atmung

Ist ein wasserlösliches Vitamin. Noch ist es umstritten, ob B15 wesentlich für die Ernährung ist und ob es wirklich um ein Vitamin handelt. Es hat eine ähnliche antioxidative Wirkung wie Vitamin E. Die Wirkung wird oft gesteigert, wenn es mit Vitamin A und E genommen wird. B15 war eher eine Art Nebenprodukt am Wege, aufgelesen bei der Suche nach alternativen Krebsmitteln. Erstmals isoliert wurde die Substanz (Dimethylglycyl/DMC) aus Aprikosenkerne. Dr. Krebs nannte sie Pangamsäure bzw. Vitamin B15 uns stellte dabei in den Vordergrund: Die Sauerstoffversorgung der Zellen sowie die Entgiftung des Körpers von Abfallstoffen.

1965 konnten dazu die ersten Ergebnisse von der „Sowjetischen Akademie der Wissenschaften“ in einem Symposiumsband veröffentlicht werden. Dies hinterließ bei dem Verantwortlichen einigen Eindruck.


Die Testergebnisse aus der Sowjetunion:

  • verlängert die Lebensdauer der Zelle
  • schränkt die Sucht nach Alkohol ein
  • beschleunigt die Erholung nach Erschöpfungszuständen
  • sorgt für einen niedrigen Cholesterinspiegel im Blut
  • schützt gegen Schadstoffe
  • schafft Erleichterung bei Angina pectoris und Asthma
  • schützt gegen Leberzirrhose
  • bekämpft den Kater nach zu reichlichen Trinken
  • regt das Immunsystem an -hilft bei der Eiweissynthese

Hochdosiert eingesetzt hat man das neue „Wundermittel“ hauptsächlich bei der Vorbereitung auf Olympische Spiele und anderen Großveranstaltungen. Tatsächlich zählen die dabei angestrebten Effekte zu den Hautwirkungen des (Pseudo-) Vitamins: Pangamsäure verleiht ganz ohne Zweifel mehr Kraft und Ausdauer. Besonders fasziniert zeigten sich die sowjetischen Forscher jedoch darüber, dass B15 offenbar in der Lage ist, den Alterungsprozess zu verzögern.


Quellen

Quellen für Pangamsäure sind vor allem Bierhefe, Reiskleie, (süße) Aprikosenkerne, Erbsen, unpolierter Reis, Vollkorn, Kürbiskerne, Sesamsaat.


Mangelerkrankungen

Auch hier ist die Forschung noch nicht besonders weit, aber es gibt Hinweise auf Störungen der Drüsen und Nerven, auf Herzerkrankungen und verringerte Sauerstoffaufnahme des Gewebes.


Dosierung

Die üblichen Tagesdosierungen liegen bei 50 bis 150 mg.


Giftigkeit

Es sind keine Falle von Vergiftungen bekannt. Manche Leute geben an, es sei ihnen am Beginn einer B15-Kur schlecht geworden, aber das verschwindet im allgemeinen nach ein paar Tagen und kann abgemildert werden, wenn man das Vitamin-BI5-Praparat nach der größten Mahlzeit am Tag nimmt.


Bedarf im Sport

Durch die Zufuhr von Pangemsäure kann die aerobe Phase der Muskelarbeit verlängert werden. Eine Ansammlung von Lactat (Milchsäure), die in der anaeroben Phase der Muskelarbeit anfällt, wird hinausgezögert. Wegen dieser Wirkung wurde die Pangemsäure Ende der 80er Jahre in Dosierungen von 60mg pro Tag zur sportlichen Leistungssteigerung empfohlen. Später wurde allerdings Hinweise darauf bekannt, dass sowohl DMG, als auch ein anderer Bestanteil der Pangamsäure, Mutation auslösen können(könnten). Eine krebserregende Wirkung der Pangemsäure kann daher nicht ausgeschlossen werden. Pengamsäure, sowie ihre Bestandteile Dimethylglycin und Dilsopropylamindichloracetat werden als erbgutschädigend eingestuft.

Leider ist aber noch nichts bewiesen worden. Das alles kann nur möglicherweise sein.
Da Pangamsäure die Sauerstoffaufnahme der Körpergewebe verbessert, sollte eine Einnahme von 60 mg pro Tag, 15-30 Minuten vor dem Training eingenommen werden.

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