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Ginseng

Ginseng, wer hat noch nicht von dieser Pflanze mit seiner wirkungsvollen Wurzel gehört? Die "Wurzel des Lebens aus Asien" oder die "Kraft der Erde" sind ihre Beinamen. Sie weisen schon auf die Geschichte des Ginsengs hin.


Geschichte des Ginseng

Der Ginseng wurde schon vor 2000 Jahren in der traditionellen chinesischen Medizin als Heilmittel verwendet. Die Ginseng wurzel galt in Asien als Sinnbild für Gesundheit und langes Leben und durfte daher nur von Königen verwendet werden. Dadurch war die Wurzel wertvoller als Gold. Im chinesischen heißt die Ginsengwurzel „Jen Shen“ und bedeutet „Die Kraft der Erde in der Form eines Menschen“. In Korea wird sich auch „Wurzel des Lebens“ genannt. Noch immer gilt dem Ginseng eine große Wertschätzung.
Im 17. Jahrhundert wurde die Ginsengwurzel in Europa populär. Schon früh brachten arabische Seeleute die Pflanze in das maurische Spanien, wurde aber wieder vergessen. Erst im 17. Jahrhundert wurde sie wieder entdeckt, vor allem durch niederländische Seeleute.
Erst im 20. Jahrhundert wurde der Ginseng aufgrund seiner nachgewiesenen Wirkungen als Heilpflanze anerkannt.
Die Ginsengpflanze zählt zur Familie der Araliaceae. Diese bis zu 50 cm hohe Staudenpflanze besitzt eine etwa 15 cm lange und ca. 2 cm dicke, zylinder- bis spindelförmige, häufig geteilte, mit zahlreichen Nebenwurzeln versehene Hauptwurzel, deren Wurzelhals deutlich abgesetzt ist. Der einfache Stängel ist mit Langgestielten, fingerförmig gefiederten Blättern besetzt. Sie sind wirbelig angeordnet. Die Fiederblätter sind gestielt, länglich-eiförmig und haben einen doppelt gesägten Rand. Die Fieder werden nach außen hin kleiner. Die Blüten stehen zahlreich in einer Dolde, die auf einem langen Stiel im Blattwinkel steht. Die Blüte besitzt einen säumigen Blütenkelch, fünf gelblich-weiße Kronblätter, fünf Staubblätter sowie einen zwei- bis dreiflächigen Fruchtknoten mit zwei oder drei Griffeln. Die Pflanze besitzt männliche und zwittrige Blüten und entwickelt eine beerenartige Frucht.


Wirkstoffe

Die Wirkstoffe, die hauptsächlich in Ginsengwurzeln vorkommen, sind die Ginsenoside. Diese gehören zur Stoffgruppe der Saponine. Mittlerweile sind bis zu 30 Ginsenoside bekannt. Diese Ginsenoside werden in verschiedene Gruppen eingeteilt. Die bestuntersuchten Ginsenoside sind die Ginsenoside Rg1 und Rg2. Diese wirken sehr unterschiedlich, wodurch sich auch das Wechselspiel der verschiedenen Wirkungen erklären lässt. Das Ginsenosid Rg1 wirkt stimulierend und erhöht den Blutdruck. Wobei das Ginsenosid Rg2 beruhigend und blutdrucksenkend wirkt. Neben den Ginsenosiden beinhaltet die Ginsengwurzel auch Vitamine und Mineralstoffe. Besonders erwähnenswert ist das Germanium. Das Germanium soll eine antibakterielle Wirkung besitzen und dazu auch gegen infektiöse Viren und Pilze wirken.

 

Wirkung

Die Wirkung der Ginsengwurzel ist nicht für bestimmte Krankheiten festgelegt. Die Wirkung wird eher in drei Bereiche für die Stärkung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit aufgeteilt:


Antriebskraft
Die Ginsengwurzel versorgt den Körper mit neuer Energie, um so den Antrieb für die gestreckten Ziele zu gewährleisten.

Konzentrationskraft
Eine weitere Wirkung ist die Steigerung der Konzentrationsfähigkeit und der Gedächtnisleistung.

Widerstandskraft
Die Ginsengwurzel wirkt stärkend auf das Immunsystem und stärkt die Widerstandskraft des Körpers. Der Körper ist dadurch besser gegen Krankheiten geschützt.
Des Weiteren wirkt die Ginsengwurzel als Adaptogen. Bestimmte Über- bzw. Unterfunktionen werden auf die Bedürfnisse des Menschen adaptiert, d.h. ausgeglichen.

Erfahrungsfelder - Ginsengwirkung


Ginseng und Immunsystem

Bedingt durch die Stärkung des Immunsystems und der erhöhten Widerstandskraft des Organismus führen erfahrene „Ginsengkurer“ im Frühjahr und Herbst eine Ginsengkur durch, um so gegen Erkältungskrankheiten gewappnet zu sein.

 

Ginseng und erhöhte Zuckerwerte

Die Einnahme von Ginseng kann sich positiv auf erhöhte Zuckerwerte auswirken. Des Weiteren werden Folgeerscheinungen von Diabetes, wie z.B. Müdigkeit, Nervenleiden und Netzhauterkrankung, reduziert.

 

Ginseng und das Herz-Kreislauf-System

Ginseng wirkt sich regulierend auf den Blutdruck aus und führt gleichzeitig zu einer Stärkung der Herzkraft. Die adaptierende Wirkung von Ginseng bewirkt je nach Ausgangslage, dass zu hoher Blutdruck gesenkt wird oder zu niedriger Blutdruck erhöht wird.
Des Weiteren können Personen mit Auswirkungen von Durchblutungsstörungen, wie zum Beispiel Tinnitus, kalte Hände und Schwindel, von der Einnahme von Ginseng profitieren.


Ginseng und Leber

Bei einer längeren Einnahme von Ginseng wurde zum einen die Entgiftungsfunktion der Leber gestärkt und zum anderen eine schnellere Regeneration festgestellt.

 

Ginseng und Krebs

Aufgrund der stärkenden Wirkung des Ginsengs auf die Widerstandskraft des Körpers eignet sich Ginseng auch begleitend als Dauertherapie zur körperlichen Stärkung. Des Weiteren bietet es sich auch begleitend zur Chemotherapie oder nach Operationen an, um die Eingriffe besser zu verkraften.

 

Ginseng und Erschöpfungszustände

Ginseng sorgt für mehr Energie und Ausdauer, indem Ginseng den Zellstoffwechsel anregt und dadurch für eine vermehrte Energieproduktion sorgt.

 

Ginseng und Nervensystem

Einen ausgleichenden Einfluss hat Ginseng auf den Gehirnstoffwechsel, des Weiteren aktiviert Ginseng die Gehirntätigkeit. Auswirkung davon sind die Steigerung der Konzentrationskraft, der Gedächtnisleistung und der Stressresistenz.

 

Inhaltsstoffe der Ginsengwurzel stoppen antioxidative Prozesse

Eine der geläufigsten Theorien von Alterprozessen geht von der mit dem Alter zunehmend schädlichen Wirkung freier Radikale aus. Im Tiermodell gelang der Nachweis, dass Altersprozesse zur Hemmung des antioxidativen Systems und zur Anhäufung von Fettstoffwechselprodukten führen - Inhaltsstoffe der Ginsengwurzel schwächen diese Prozesse ab und schützen vor oxidativen Schäden. Eine der wesentlichen Grundlagen für Maßnahmen im Sinne von Anti-Aging ist die Verbesserung des antioxidativen Abwehrsystems, um Schäden durch freie Radikale zu begrenzen bzw. Alterungsprozessen vorzubeugen. Wissenschaftler des Instituts für Naturmedizin der Toyama-Universität in Japan benutzten ein Tiermodell (schnell alternde Mäuse), um die Beziehung zwischen Alterung und dem antioxidativen Abwehrsystem sowie die Wirkung von Ginseng-Saponinen (Ginsenosid-Rd) auf dieses System zu untersuchen. Zahlreiche Parameter des antioxidativen Abwehrsystems wurden gemessen: Glutathion/Glutathiondisulfid-Redox-Status, antioxidative Enzymaktivität und der Grad der Lipid-Peroxidation.

Bei den 11 Monate alten Tieren war der Redox-Status im Vergleich zu fünf Wochen alten Tieren deutlich reduziert. Nach 30-tägiger Fütterung mit 1 oder 5 mg (pro Kilogramm Körpergewicht) Ginsenosid-Rd hatte sich der Redox-Status 10 Monate alter Tiere signifikant verbessert. Durch Ginsenosid-Rd stiegen auch die Aktivitätswerte von Glutathion-Enzymen (Reduktase, Peroxidase) bei alten Tieren signifikant an. Darüber hinaus wurden Enzymaktivitäten (SOD, Katalase) gemessen, die darauf hinweisen, dass das antioxidative Abwehrsystem mit zunehmendem Alter blockiert wird.
Bei Tieren, die Ginsenosid-Rd erhalten hatten, waren solche Blockadeeffekte nicht zu beobachten. Indikatoren der Fettstoff-Peroxidation (Malondialdehyd) im Blutserum und in der Leber traten mit zunehmendem Alter vermehrt auf. Ginsenosid-Rd hingegen hemmte die Fettstoff-Peroxidation, die vor allem für Prozesse der Gefäßalterung von großer Bedeutung ist.
Offensichtlich greift Ginsenosid-Rd durch Veränderung des Redox-Status in einen Schlüsselmechanismus zur Verbesserung des Abwehrsystems ein, verhindert die zunehmende Blockade der antioxidativen Abwehr sowie die Anhäufung von Fettstoff-Peroxidationsprodukten und schützt vor oxidativen Schäden.


Bedarf im Sport

Ginseng-Präparate können die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit steigern. Insbesondere bei Sportlern konnte eine Steigerung der Leistungsfähigkeit durch Ginseng nachgewiesen werden. Für den Sportler sind die regenerativen und Anti-Stress-Eigenschaften des Ginseng von besonderer Bedeutung. Offensichtlich kommt es bei der Gabe von Ginseng zu einer verstärkten Einlagerung von Glykogen in der Leber und zu einer verbesserten Ausnutzung der Glykogenreserven der Muskulatur. So wird Lactat langsamer gebildet und auch verstärkt abgebaut. Auch lohnt sich die Einnahme von Ginseng in Situationen hoher Belastung, etwa im Hochleistungstraining, in der Wettkampfphase und zur besseren Regeneration nach anstrengenden Trainingseinheiten. Eine weitere Anwendung wäre denkbar zur Unterstützung der Leberfunktionen bei Einnahme oraler anaboler Steroide. Meine Empfehlung ist eine Tagesdosis von 1-2g am Tag. Es sind auch keine Nebenwirkungen bekannt.

Sicherheit und Nebenwirkungen

Panax Ginseng ist für die meisten Erwachsenen bei oraler Einnahme für weniger als 3 Monate möglicherweise sicher und unbedenklich. Panax Ginseng ist bei einer Langzeitanwendung möglicherweise nicht sicher und unbedenklich. Wissenschaftler glauben, dass Panax Ginseng einige hormonähnliche Wirkungen besitzen könnte, die bei einer Langzeitverwendung schädlich sein könnten.

Die häufigste Nebenwirkung sind Schlafprobleme. Weniger häufig kommt es zu Menstrualproblemen, Brustschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz, hohem oder niedrigem Blutdruck, Kopfschmerzen, Appetitverlust, Durchfall, Juckreiz, Hautausschlägen, Schwindel, Veränderungen der Stimmungslage, Vaginalblutungen und anderen Nebenwirkungen.

Ungewöhnliche Nebenwirkungen, von denen berichtet wurde, umfassen einen schweren Hautausschlag, der als Stevens-Johnson Syndrome bezeichnet wird, Leerschäden und schwere allergische Reaktionen.

Eine Creme für Männer, die zu früh zum Orgasmus kommen, die Panax Ginseng und andere Inhaltsstoffe enthält, scheint sicher und unbedenklich zu sein, wenn sie auf den Penis aufgetragen und nach eine Stunde wieder entfernt wird. Diese Creme kann leichte Schmerzen und Reizungen oder ein brennendes Gefühl hervorrufen. Es ist nicht bekannt, ob diese Creme bei wiederholter Langzeitanwendung sicher und unbedenklich ist.

 

Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen

Schwangerschaft und Stillzeit: Schwangere Frauen sollten Panax Ginseng nicht verwenden. Panax Ginseng ist während der Schwangerschaft möglicherweise nicht sicher und unbedenklich. Eine der in Panax Ginseng enthaltenen Chemikalien kann bei Tieren Geburtsdefekte hervorrufen.

Es ist nicht genug über Sicherheit und Unbedenklichkeit von Panax Ginseng während der Stillzeit bekannt, weshalb stillende Frauen sicherheitshalber auf Panax Ginseng verzichten sollten.

Kleinkinder und Kinder: Panax Ginseng ist für Kleinkinder und Kinder wahrscheinlich nicht sicher und unbedenklich. Eine Panax Ginseng Einnahme durch Kleinkinder wurde mit Vergiftungen, die tödlich enden können, in Verbindung gebracht. Über Sicherheit und Unbedenklichkeit bei älteren Kindern ist nicht genug bekannt. Bis mehr bekannt ist, sollte Panax Ginseng nicht von Kindern verwendet werden.

“Autoimmunerkrankungen” wie multiple Sklerose, systemischer Lupus Erythematosus, rheumatische Arthritis oder andere: Panax Ginseng könnte bewirken, dass das Immunsystem aktiver wird und dies könnte die Symptome von Autoimmunerkrankungen verschlimmern. Aus diesem Grund ist es am besten Panax Ginseng zu meiden, wenn man unter einer dieser Krankheiten leidet.

Blutgerinnungsstörungen: Ginseng scheint die Blutgerinnung zu beeinträchtigen. Man sollte Panax Ginseng nicht verwenden, wenn man unter Blutgerinnungsstörungen leidet.
Herzkrankheiten: Panax Ginseng kann am ersten Tag der Anwendung Herzrhythmus und Blutdruck geringfügig beeinflussen. Es kommt jedoch für gewöhnlich bei einer kontinuierlichen Verwendung zu keinen Veränderungen. Panax Ginseng wurde nicht bei Personen mit Herz-Kreislauf Erkrankungen untersucht. Man sollte Panax Ginseng mit Vorsicht verwenden, wenn man unter einer Herzkrankheit leidet.

Diabetes: Panax Ginseng könnte den Blutzuckerspiegel senken und eine Einnahme von Panax Ginseng in Verbindung mit Diabetesmedikamenten könnte den Blutzuckerspiegel zu stark senken, weshalb Diabetiker ihren Blutzuckerspiegel sorgfältig kontrollieren sollten, wenn sie Panax Ginseng verwenden. Es ist möglich, dass die Dosierung von Diabetesmedikamenten angepasst werden muss.

Hormonsensitive Erkrankungen wie Brustkrebs, Gebärmutterkrebs, Eierstockkrebs und Endometriose: Panax Ginseng enthält als Ginsenoside bekannte Chemikalien, die wie Östrogen wirken können. Wenn man unter einer Krankheit leidet, die durch Östrogen verschlimmert werden könnte, sollte man Panax Ginseng nicht verwenden.

Schlafprobleme: Hohe Panax Ginseng Dosierungen wurden mit Schlaflosigkeit in Verbindung gebracht. Wenn man unter Schlafproblemen leidet, sollte man Panax Ginseng mit Vorsicht verwenden.

Schizophrenie: Hohe Panax Ginseng Dosierungen wurden bei Menschen, die unter Schizophrenie leiden, mit Schlaflosigkeit und Erregung in Verbindung gebracht. Wenn man unter Schizophrenie leidet, sollte man bei der Verwendung von Panax Ginseng vorsichtig sein.

Organtransplantationen: Panax Ginseng könnte die Aktivität des Immunsystems erhöhen. Dies könnte die Wirksamkeit von Medikamenten beeinträchtigen, die nach Organtransplantationen verabreicht werden, um die Gefahr einer Abstoßung des Spenderorgans zu reduzieren. Wenn man ein Spenderorgan erhalten hat, sollte man Panax Ginseng nicht verwenden.

 

Wechselwirkungen

Bei einer Kombination von Panax Ginseng mit folgenden Medikamenten sollte man vorsichtig sein:

Alkohol

Der Körper baut Alkohol ab, um ihn ausscheiden zu können. Panax Ginseng könnte die Geschwindigkeit, mit der der Körper Alkohol abbaut, erhöhen.

 

Koffein

Koffein kann die Funktion des Nervensystems beschleunigen. Durch eine Beschleunigung der Funktion des Nervensystems kann Koffein die Herzfrequenz erhöhen und ein Gefühl der inneren Unruhe hervorrufen. Die Einnahme von Panax Ginseng in Kombination mit Koffein könnte ernsthafte Nebenwirkungen inklusive beschleunigter Herzfrequenz und hohem Blutdruck hervorrufen. Aus diesem Grund sollte man eine Kombination von Koffein mit Panax Ginseng meiden.

 

Furosemid

Einige Wissenschaftler glauben, dass Panax Ginseng die Wirksamkeit von Furosemid reduzieren könnte. Es gibt jedoch nicht genügend Informationen, um eine Aussage darüber treffen zu können, ob dies einen großen Grund zur Sorge darstellen könnte.

 

Medikamente, die über die Leber abgebaut werden (Cytochrom P450 2D6 (CYP2D6) Substrate)

Einige Medikamente werden durch die Leber abgebaut. Panax Ginseng könnte die Geschwindigkeit, mit der die Leber bestimmte Medikamente abbaut, reduzieren. Die Einnahme von Panax Ginseng in Verbindung mit Medikamenten, die über die Leber abgebaut werden, kann Wirkungen und Nebenwirkungen einiger Medikamente erhöhen. Aus diesem Grund sollte man vor der Einnahme von Panax Ginseng den behandelnden Arzt konsultieren, wenn man Medikamente einnimmt, die über die Leber abgebaut werden.

 

Medikamente gegen Depressionen (MAO Hemmer (Monoamin Oxidase Hemmer))

Panax Ginseng könnte den Körper anregen. Auch einige Medikamente gegen Depressionen können den Körper anregen. Eine Einnahme von Panax Ginseng in Kombination mit diesen Medikamenten gegen Depressionen könnte eine zu starke Anregung hervorrufen. Dies kann Nebenwirkungen wie Angstzustände, Kopfschmerzen, Ruhelosigkeit und Schlaflosigkeit hervorrufen.

 

Diabetesmedikamente

Panax Ginseng könnte den Blutzucker senken. Auch Diabetesmedikamente werden verwendet, um den Blutzuckerspiegel zu senken. Die Einnahme von Panax Ginseng in Kombination mit Diabetesmedikamenten könnte ein zu starkes Absinken des Blutzuckerspiegels zur Folge haben. Aus diesem Grund sollte der Blutzuckerspiegel sorgfältig überwacht werden. Es ist möglich, dass die Dosierung der Diabetesmedikamente angepasst werden muss.

 

Medikamente, die die Funktion des Immunsystems reduzieren

Panax Ginseng verbessert die Funktion des Immunsystems. Durch eine Verbesserung der Funktion des Immunsystems könnte Panax Ginseng die Effektivität von Medikamenten reduzieren, die die Funktion des Immunsystems reduzieren.

 

Medikamente, die die Blutgerinnung verlangsamen

Panax Ginseng könnte die Blutgerinnung verlangsamen. Die Einnahme von Panax Ginseng in Verbindung mit Medikamenten, die auch die Blutgerinnung verlangsamen, könnte das Risiko für Blutungen und die Neigung zu Blutergüssen erhöhen.

Einige Medikamente, die die Blutgerinnung verlangsamen können, umfassen unter anderem Aspirin, Diclofenac (Voltaren), Ibuprofen, Naproxen und weitere.

 

Stimulanzien

Stimulanzien beschleunigen die Funktion des Nervensystems. Durch eine Beschleunigung der Funktion des Nervensystems können Stimulanzien die Herzfrequenz beschleunigen und ein Gefühl der inneren Unruhe hervorrufen. Die Einnahme von Panax Ginseng in Kombination mit Stimulanzien könnte ernsthafte Nebenwirkungen inklusive beschleunigter Herzfrequenz und hohem Blutdruck hervorrufen. Aus diesem Grund sollte man eine Kombination von Panax Ginseng mit Stimulanzien meiden.

Einige Stimulanzien sind Epinephrin, Phentermin, Pseudoephedrin und viele weitere.

Referenzen

  1. Arndt K. (HG.) (2001) Handbuch Nahrungsergänzungen-Bedeutung und Anwendung leistungssteigernder Substanzen für Bodybuilding und Kraftsport. Seiten: 185-189
  2. Bahrke MS, Morgan WP (1994) Evaluation of the ergogenic properties of ginseng. Sports Med 18: 229-48
  3. Fulder S (1998) Ginseng: Magical Herb Of The East. Thorsons Pub.Wellingborough

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