SUBSTANZEN Es gibt zurzeit 1008 Substanzen

Es wurden keine Übereinstimmungen gefunden. Bitte versuchen Sie es mit einem anderen Begriff.

Aloe

Was ist Aloe?

Aloe (häufig auch Aloe Vera genannt) produziert zwei Substanzen – Gel und Latex –, die für medizinische Zwecke verwendet werden. Aloe Gel ist eine klare, gelartige Substanz, die sich im inneren Teil der Blätter der Aloe Pflanze befindet. Aloe Latex befindet sich direkt unter der Haut der Pflanze und besitzt eine gelbe Farbe. Einige Aloe Produkte werden aus dem ganzen zerkleinerten Blatt hergestellt und enthalten somit Gel und Latex.

Aloe Medikamente können oral eingenommen oder auf die Haut aufgetragen werden. Aloe Gel wird oral bei Osteoarthritis, Darmerkrankungen wie Colitis Ulcerosa, Fieber, Jucken und Entzündungen sowie als allgemeines Tonikum eingenommen. Es wird auch für Magengeschwüre, Diabetes, Asthma und zur Behandlung von Nebenwirkungen einer Bestrahlungstherapie verwendet.

Die meisten Menschen verwenden Aloe Gel jedoch zum Auftragen auf die Haut als Heilmittel für Hautprobleme wie Verbrennungen, Sonnenbrand, Frostbeulen, Schuppenflechte und Fiberbläschen. Es gibt einige wissenschaftliche Untersuchungen, die solche Anwendungen unterstützen. Einige in Aloe Gel enthaltene Chemikalien könnten bei der Beschleunigung der Wundheilung effektiv sein. Es ist jedoch zu früh, dies als erwiesen anzusehen, da wissenschaftliche Untersuchungen zu widersprüchlichen Ergebnissen kamen. Eine Studie legt sogar nahe, dass Aloe Gel die Wundheilung verzögern könnte.

Einige Menschen nehmen Aloe Latex – für gewöhnlich bei Verstopfung – oral ein. Weniger häufig wird Aloe Latex bei Epilepsie, Asthma, Erkältung, Blutungen, Ausbleiben der Periode, Kolitis, Depressionen, Diabetes, Multipler Sklerose, Hämorriden, Krampfadern, Schleimbeutelentzündung, Osteoarthritis und Glaukom oder anderen Sehproblemen oral eingenommen.

Die orale Einnahme von Aloe Latex kann jedoch wahrscheinlich nicht als sicher und unbedenklich angesehen werden. Es gibt Bedenken, dass einige der Chemikalien, die sich in Aloe Latex wiederfinden, Krebs verursachen könnten. Zusätzlich hierzu belastet Aloe Latex die Nieren und kann zu ernsthaften Nierenerkrankungen oder sogar zum Tode führen.

Bis vor einigen Jahren war Aloe Latex als Inhaltsstoff in vielen Abführmitteln enthalten. Da sich jedoch bei Daueranwendung solcher Präparate eine Art Gewöhnungseffekt einstellt und man somit immer mehr verwenden musste, um die gewünschte abführende Wirkung zu erreichen und die Hersteller keine Daten bezüglich der Sicherheit zur Verfügung stellen konnten, wurden solche Abführmittel in einigen Ländern vom Markt genommen.

 

Wie effektiv ist Aloe?

Aloe ist möglicherweise für folgende Anwendungsbereiche effektiv:

  • Schuppenflechte: Das Auftragen einer Creme, die 0,5% Aloe enthält, für eine Dauer von vier Wochen, scheint die Hautschuppen, die mit Schuppenflechte in Verbindung stehen, zu reduzieren.
  • Verstopfung: Die orale Einnahme von Aloe Latex kann Verstopfung reduzieren und Durchfall verursachen. Es dauert etwa 10 Minuten, bis Aloe Latex nach der Einnahme Stuhlgang hervorruft. Bei kontinuierlicher Einnahme werden immer höhere Dosierungen benötigt, um diese Wirkung hervorzurufen. Dies hängt damit zusammen, dass Aloe Latex einen Kaliumverlust aus den Zellen der inneren Auskleidung des Darms verursacht. Dies resultiert in einer Art Paralyse der Darmwände, wodurch eine Darmentleerung schwieriger wird. Die Einnahme großer Mengen von Aloe Latex über einen längeren Zeitraum kann gefährlich sein, was der Grund dafür ist, dass Abführmittel, die Aloe Latex enthalten, in einigen Ländern vom Markt genommen wurden.
  • Verbrennungen: Das Auftragen von Aloe Gel  auf die Haut könnte die Heilung bei bestimmten Typen von Verbrennungen verbessern.
  • Diabetes: Es gibt widersprüchlichen Informationen darüber, ob Aloe den Blutzuckerspiegel bei Menschen, die unter Diabetes leiden, senken kann. Zwei Studien deuten darauf hin, dass die orale Einnahme von Aloe Gel die Blutzuckerspiegel bei Frauen mit Diabetes vom Typ II senken kann, doch eine andere Studie zeigte diese Vorzüge nicht.
  • Erfrierungen: Wenn Aloe Gel auf die Haut aufgetragen wird, scheint es der Haut dabei zu helfen, Erfrierungen zu überleben.
  • Fieberbläschen: Es gibt einige Hinweise darauf, dass das Auftragen einer Creme mit 0,5% Aloe Extrakt dreimal täglich die Heilungsrate im Vergleich zu Aloe Gel oder Creme ohne aktive Inhaltsstoffe zu beschleunigen scheint.
  • Hohe Cholesterinspiegel und erhöhte Blutfettwerte: Vorläufige Ergebnisse legen nahe, dass die Einnahme von 10 oder 20 ml Aloe täglich über einen Zeitraum von 12 Wochen bei Menschen mit überhöhten Blutfettwerten die Gesamtcholesterinspiegel um 15%, die LDL Cholesterinspiegel um 18% und die Triglyzeridspiegel um 25 bis 30% senken kann.
  • Dekubitus: Vorläufige Hinweise legen nahe, dass das Auftragen von Aloe Gel  die Heilung von wundgelegenen Stellen im Vergleich zu mit Salzwasser getränkten Mullbinden nicht verbessert.
  • Beschädigungen der Haut durch Bestrahlung im Rahmen einer Krebsbehandlung: Nach bisherigen Erkenntnissen scheint das Auftragen von Aloe auf die Haut während und nach Bestrahlungen die durch die Bestrahlung verursachten Hautschäden nicht zu reduzieren. Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass Aloe Gel das Auftreten von Hautschäden verzögern könnte.
  • Colitis Ulcerosa: Vorläufige Hinweise legen nahe, dass einige Menschen, die unter einer leichten bis moderaten Colitis Ulcerosa leiden und zweimal täglich 25 bis 50 ml Aloe Gel einnehmen, signifikant reduzierte Symptome aufweisen.
  • Wundheilung: Es gibt widersprüchliche Informationen darüber, ob Aloe die Wundheilung beschleunigen kann. Einige Untersuchungen zeigen, dass das Auftragen eine Aloe Gel Produkts auf Operationswunden die Wundheilung sogar verzögern könnte. Andere Untersuchungen, bei denen eine andere Form von Aloe Creme auf mit Hämorriden in Verbindung stehende Wunden aufgetragen wurde, zeigten, dass Aloe die Wundheilung verbessern und Schmerzlinderung liefern könnte.

 

Es fehlt an ausreichenden wissenschaftlichen Daten, um sagen zu können, ob Aloe für folgende Anwendungsbereiche effektiv ist:

Bei diesen Anwendungsbereichen bedarf es weiterer Untersuchungen, bevor eine abschließende Aussage zur Wirksamkeit von Aloe möglich wird.

 

Wie wirkt Aloe?

Wie bereits erwähnt wurde, handelt es sich bei den verwendbaren Teilen der Aloe Pflanze um das Gel und Latex. Das Gel könnte Veränderungen in der Haut hervorrufen, die bei Erkrankungen wie Schuppenflechte helfen könnten.

Aloe scheint dazu in der Lage zu sein, die Wundheilung durch eine Verbesserung der Durchblutung des Wundbereichs und das Verhindern des Absterbens von Zellen um die Wunde herum zu fördern. Darüber hinaus scheint Aloe Gel Eigenschaften zu besitzen, die für bestimmte Bakterien und Pilze schädlich sind.

Aloe Latex enthält Chemikalien, die abführend wirken.

 

Gibt es bei Aloe Bedenken bezüglich der Sicherheit?

Aloe Gel ist wahrscheinlich als sicher und unbedenklich anzusehen, wenn es auf die Haut aufgetragen oder oral eingenommen wird. Gelegentlich kann Aloe Gel ein Brennen und Jucken im Bereich der Haut hervorrufen.

Die Einnahme von Aloe Latex ist möglicherweise nicht als unbedenklich anzusehen, wobei die Einnahme von hohen Dosierungen mit großer Wahrscheinlichkeit nicht als sicher angesehen werden kann. Aloe Latex kann Nebenwirkungen wie Magenschmerzen und Magenkrämpfe verursachen. Eine Langzeitanwendung großer Mengen von Aloe Latex kann Durchfall, Nierenprobleme, Blut im Urin, niedrige Kaliumspiegel, Muskelschwäche, Gewichtsverlust und Störungen der Herzfunktion zur Folge haben. Die Einnahme von 1 Gramm Aloe Latex pro Tag über mehrere Tage kann sogar tödlich sein.

Es gibt einige Berichte über Leberprobleme bei Menschen, die ein Aloe Blattextrakt eingenommen haben, doch solche Nebenwirkungen stellen eher die Ausnahme dar. Man glaubt, dass solche Nebenwirkungen nur bei Menschen auftreten, die überempfindlich auf Aloe reagieren.

 

Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen:

  • Schwangere und stillende Frauen: Die Einnahme von Aloe in Form von Gel ist möglicherweise nicht als sicher und unbedenklich anzusehen. Es gibt Berichte darüber, dass Aloe mit Fehlgeburten in Verbindung gebracht wurde. Aus diesem Grund sollten schwangere oder stillende Frauen Aloe nicht einnehmen.
  • Kinder: Die Einnahme von Aloe ist bei Kindern möglicherweise nicht als sicher und unbedenklich anzusehen. Bei Kindern unter 12 Jahren kann es zu Bauchschmerzen, Magenkrämpfen und Durchfall kommen.
  • Diabetes: Einige Untersuchungen legen nahe, dass Aloe den Blutzuckerspiegel senken könnte. Aus diesem Grund sollten Diabetiker, die Aloe einnehmen, ihren Blutzuckerspiegel gut überwachen.
  • Darmerkrankungen wie Morbus Crohn, Kolitis Ulcerosa oder Verstopfung: Menschen, die unter diesen Erkrankungen/Problemen leiden, sollten Aloe Latex nicht einnehmen, da dieses den Darm reizt. Hierbei sollte beachtet werden, dass alle Produkte, die aus ganzen Aloe Blättern hergestellt werden, immer etwas Aloe Latex enthalten.
  • Hämorriden: Menschen, die unter Hämorriden leiden, sollten Aloe Latex nicht einnehmen, da dieses die mit Hämorriden in Verbindung stehenden Probleme verschlimmern kann.
  • Nierenprobleme: Hohe Dosierungen von Aloe Latex werden mit Nierenversagen und anderen ernsthaften Nierenproblemen in Verbindung gebracht.
  • Operationen: Aloe kann die Blutzuckerspiegel und die Blutzuckerkontrolle während Operationen beeinflussen. Aus diesem Grund sollte man die Einnahme von Aloe zwei Wochen vor geplanten Operationen beenden.

 

Interaktionen mit Medikamenten

Aloe sollte mit folgenden Medikamenten nicht kombiniert werden:

Medikamente für Diabetes

Aloe Gel kann den Blutzuckerspiegel senken und auch Diabetes Medikamente werden eingesetzt, um den Blutzuckerspiegel zu senken. Aus diesem Grund kann die Kombination von Aloe Gel mit Diabetes Medikamenten in einer zu starken Senkung des Blutzuckerspiegels resultieren. Deshalb sollte man bei einer solchen Kombination den Blutzuckerspiegel genau überwachen. Es kann sein, dass die Dosierung der Diabetes Medikamente angepasst werden muss.

 

Oral eingenommene Medikamente

Wenn es oral eingenommen wird, wirkt Aloe Latex als Abführmittel. Abführmittel können die Aufnahme von oral eingenommenen Medikamenten reduzieren. Aus diesem Grund kann Aloe Latex die Wirksamkeit eingenommener Medikamente reduzieren.

 

Anregende Abführmittel

Bei oraler Einnahme wirkt Aloe Latex als anregendes Abführmittel. Anregende Abführmittel beschleunigen die Darmpassage der Nahrung. Die Einnahme von Aloe Latex in Kombination mit anderen anregenden Abführmitteln kann die Darmpassage zu stark beschleunigen und zu Durchfall, einer Dehydration sowie niedrigen Mineralstoffspiegeln im Körper führen.

 

Diuretika

Bei oraler Einnahme wirkt Aloe Latex als Abführmittel und einige Abführmittel können die Kaliumspiegel im Körper senken. Auch Diuretika können die Kaliumspiegel senken, was zur Folge hat, dass die Kombination von Aloe Latex mit Diuretika die Kaliumspiegel im Körper zu stark senken kann.

                                                                                                                  

Interaktionen mit Supplements und Heilkräutern

Supplements und Heilkräuter, die den Blutzuckerspiegel senken können:

Aloe kann den Blutzuckerspiegel senken und kann in Kombination mit anderen Supplements oder Heilkräutern, die ebenfalls den Blutzuckerspiegel senken können, bei einigen Menschen zu einem zu starken Abfall der Blutzuckerspiegel führen. Heilkräuter und Supplements, die den Blutzuckerspiegel senken können, umfassen unter anderem Alpha-Liponsäure, Bittermelone, Teufelskralle (Devil’Claw), Fenugreek, Knoblauch, Guar Gummi, Rosskastanie, Panax Ginseng, sibirischer Ginseng und weitere.

 

Heilkräuter, die Herzglykoside enthalten

Aloe kann die Kaliumspiegel im Körper senken. Dies stellt ein besonderes Problem für das Herz dar, wenn Aloe in Kombination mit anderen Heilkräutern eingenommen wird, die als Herzglykoside bekannte Chemikalien enthalten, die das elektrische System des Herzens beeinflussen. Heilkräuter, die Herzglykoside enthalten, umfassen unter anderem Nieswurz, Hanfwurzel, Digitalis Blätter, Wegerauke, Braunwurz, Maiglöckchenwurzel, Herzspannkraut, Oleanderblätter, Adonisröschen, und Pleuritiswurzel.

 

Zinnkraut (Horsetail) / Süßholz (Lakritze)

Die Kombination von Aloe mit Zinnkraut oder Süßholz / Lakritze kann die Kaliumspiegel zu stark senken.

 

Heilkräuter, die als anregende Abführmittel wirken

Die Kombination von Aloe mit Heilkräutern, die als anregende Abführmittel wirken, erhöht das Risiko für ein zu starkes Absinken der Kaliumspiegel. Solche Heilkräuter umfassen blaue Schwertlilie, Kreuzdorn, Walnussrinde, Faulbaumrinde, Rizimusöl, Bittermelone, Gummibaumrindenextrakt, Jalapewurzel, Mannarindenextrakt, Himalaya-Maiapfelwurzel, Rhabarberwurzel, Sennesblätter und Schalen und Krauser Ampfer Wurzel.

 

Interaktionen mit Nahrungsmiteln

Interaktionen von Aloe mit Nahrungsmitteln sind nicht bekannt.

 

Einnahmeempfehlungen

Folgende Dosierungen wurden bei wissenschaftlichen Untersuchungen verwendet:

Verstopfung: 100 bis 200 mg Aloe oder 50 mg Aloe Latex abends oral eingenommen.

Hinweis: Die Anwendung von Aloe Latex wird nicht als sicher und unbedenklich angesehen.

Schuppenflechte: Aloe Extrakt Creme 0,5%, dreimal täglich auf die Haut aufgetragen.

 

Referenzen

  1. Bunyapraphatsara N, Yongchaiyudha S, Rungpitarangsi V, Chokechaijaroenporn O. Antidiabetic activity of Aloe vera L juice. II. Clinical trial in diabetes mellitus patients in combination with glibenclamide. Phytomedicine 1996;3:245-8.
  2. Yongchaiyudha S, Rungpitarangsi V, Bunyapraphatsara N, Chokechaijaroenporn O. Antidiabetic activity of Aloe vera L juice. I. Clinical trial in new cases of diabetes mellitus. Phytomedicine 1996;3:241-3.
  3. Chalaprawat M. The hypoglycemic effects of aloe vera in Thai diabetic patients. J Clin Epidemiol 1997;50(Suppl 1):3S.
  4. Yang HN, Kim DJ, Kim YM, et al. Aloe-induced toxic hepatitis. J Korean Med Sci 2010;25:492-5.
  5. Eshghi F, Hosseinimehr SJ, Rahmani N, et al. Effects of Aloe vera cream on posthemorrhoidectomy pain and wound healing: results of a randomized, blind, placebo-control study. J Altern Complement Med 2010;16:647-50.
  6. Schorkhuber M, Richter M, Dutter A, et al. Effect of anthraquinone laxatives on the proliferation and urokinase secretion of normal, premalignant and malignant colonic epithelial cells. Eur J Cancer 1998;34:1091-8.
  7. Mueller SO, Stopper H. Characterization of the genotoxicity of anthraquinones in mammalian cells. Biochim Biophys Acta 1999;1428:406-14.
  8. Kanat O, Ozet A, Ataergin S. Aloe vera-induced acute toxic hepatitis in a healthy young man. Eur J Int Med 2006;17:589.
  9. Rabe C, Musch A, Schirmacher P, et al. Acute hepatitis induced by an Aloe vera preparation: a case report. World J Gastroenterol 2005;11:303-4.
  10. Bottenberg MM, Wall GC, Harvey RL, Habib S. Oral aloe vera-induced hepatitis. Ann Pharmacother 2007;41:1740-3.
  11. Lee A, Chui PT, Aun CST, et al. Possible interaction between sevoflurane and Aloe vera. Ann Pharmacother 2004;38:1651-4.
  12. Vogler BK, Ernst E. Aloe vera: a systematic review of its clinical effectiveness. Br J Gen Pract 1999;49:823-8.
  13. Williams MS, Burk M, Loprinzi CL, et al. Phase III double-blind evaluation of an aloe vera gel as a prophylactic agent for radiation-induced skin toxicity. Int J Radiat Oncol Biol Phys 1996;36:345-9.
  14. Miller MB, Koltai PJ. Treatment of experimental frostbite with pentoxifylline and aloe vera cream. Arch Otolaryngol Head Neck Surg 1995;121:678-80.
  15. Kaufman T, Kalderon N, Ullmann Y, Berger J. Aloe vera gel hindered wound healing of experimental second-degree burns: a quantitative controlled study. J Burn Care Rehabil 1988;9:156-9.
  16. Gallagher J, Gray M. Is aloe vera effective for healing chronic wounds? J Wound Ostomy Continence Nurs 2003;30:68-71.
  17. Olsen DL, Raub W, Bradley C, et al. The effect of aloe gel/mild soap versus mild soap alone in preventing skin reactions in patients undergoing radiation therapy. Oncol Nurs Forum 2001;28:543-7.
  18. Langmead L, Makins RJ, Rampton DS. Anti-inflammatory effects of aloe vera gel in human colorectal mucosa in vitro. Aliment Pharmacol Ther 2004;19:521-7.
  19. Heggie S, Bryant GP, Tripcony L, et al. A phase III study on the efficacy of topical aloe vera gel on irradiated breast tissue. Cancer Nurs 2002;25:442-51.
  20. Muller MJ, Hollyoak MA, Moaveni Z, et al. Retardation of wound healing by silver sulfadiazine is reversed by Aloe vera and nystatin. Burns 2003;28:834-6.
  21. Syed TA, Ahmad SA, Holt AH, et al. Management of psoriasis with Aloe vera extract in a hydrophilic cream: a placebo-controlled, double-blind study. Trop Med Int Health 1996;1:505–9.
  22. Langmead L, Feakins RM, Goldthorpe S, et al. Randomized, double-blind, placebo-controlled trial of oral aloe vera gel for active ulcerative colitis. Aliment Pharmacol Ther 2004;19:739-47.
  23. Rajasekaran S, Sivagnanam K, Ravi K, Subramanian S. Hypoglycemic effect of Aloe vera gel on streptozotocin-induced diabetes in experimental rats. J Med Food 2004;7:61-6.
  24. Schmidt JM, Greenspoon JS. Aloe vera dermal wound gel is associated with a delay in wound healing. Obstet Gynecol 1991;78:115-7.
  25. Luyckx VA, Ballantine R, Claeys M, et al. Herbal remedy-associated acute renal failure secondary to Cape aloes. Am J Kidney Dis 2002;39:E13.
  26. Cascara sagrada, aloe laxatives, O-9 contraceptives are category II-FDA. The Tan Sheet May 13, 2002.
  27. Food and Drug Administration, HHS. Status of certain additional over-the counter drug category II and III active ingredients. Final rule. Fed Regist 2002;67:31125-7.
  28. Reynolds T, Dweck AC. Aloe vera leaf gel: a review update. J Ethnopharmacol 1999;68:3-37.
  29. Hutter JA, Salman M, Stavinoha WB, et al. Antiinflammatory C-glucosyl chromone from Aloe barbadensis. J Nat Prod 1996;59:541-3.
  30. Nusko G, Schneider B, Schneider I, et al. Anthranoid laxative use is not a risk factor for colorectal neoplasia: results of a prospective case control study. Gut 2000;46:651-5.
  31. Klein AD, Penneys NS. Aloe vera. J Am Acad Dermatol 1988;18:714-20.
  32. Brinker F. Herb Contraindications and Drug Interactions. 2nd ed. Sandy, OR: Eclectic Medical Publications, 1998.
  33. Gennaro A. Remington: The Science and Practice of Pharmacy. 19th ed. Lippincott: Williams & Wilkins, 1996.
  34. Wichtl MW. Herbal Drugs and Phytopharmaceuticals. Ed. N.M. Bisset. Stuttgart: Medpharm GmbH Scientific Publishers, 1994.
  35. Foster S, Tyler VE. Tyler's Honest Herbal: A Sensible Guide to the Use of Herbs and Related Remedies. 3rd ed., Binghamton, NY: Haworth Herbal Press, 1993.
  36. Newall CA, Anderson LA, Philpson JD. Herbal Medicine: A Guide for Healthcare Professionals. London, UK: The Pharmaceutical Press, 1996.

 

Produkte mit den selben Inhaltsstoffen