Training

Für diejenigen, die nicht eimerweise Steroide verwenden, ist Muskelhypertrophie (Muskelwachstum) kein lokalisierter Prozess. Es ist systemisch.
Ein ausreichender Stimulus vorausgesetzt, findet ein Muskelwachstum größtenteils im Bereich des gesamten Körpers anstatt an einer einzigen winzigen Stelle statt. Deshalb wird Arbeit, die den ganzen Körper belastet – wenn Du also ein schweres Gewicht auf Deinem Rückgrat platzierst, das der ganze Körper stützen muss – mehr Wachstum in Deinen Bizeps hervorrufen, als dies bei direktem Bizepstraining der Fall ist.
Anders ausgedrückt wird schweres Trap Bar Kreuzheben mehr dazu beitragen, Deine Arme muskulöser zu machen, als dies bei Curls der Fall ist. Eine beliebte Faustregel in der Krafttrainingswelt besagt, dass Du, wenn Du 2,5 Zentimeter an Armumfang aufbauen willst, etwa 7 Kilo Muskeln aufbauen musst – und das ist ziemlich richtig. Wenn dem nicht so wäre, dann würdest Du Jungs herumlaufen sehen, die nichts als ihre Bizeps trainiert haben und als Resultat wie ein umgekehrter T-Rex mit riesigen Armen und winzigem Körper aussehen würden. Aber so etwas sieht man nirgendwo.
Curls funktionieren also nicht?
Natürlich funktionieren sie. Ein bizepsspezifisches Trainingsprogramm wird sicherlich Masse an den Armen aufbauen, so lange Du alles andere richtig machst, aber die Resultate würden im Allgemeinen gegenüber dem verblassen, was Du erreichen würdest, wenn Du ein Programm ausführen würdest, das den Schwerpunkt mehr auf Kreuzheben oder eine andere große Ganzkörperwirkung legst. Umgekehrt würde Dir ein bizepsspezifisches Programm helfen, wenn Du die großen Mehrgelenksübungen bereits ausführst, aber einen bereichsspezifischen Katalysator brauchst.
Steroide machen Deinen Körper hingegen ultra empfänglich für jede Art von mechanischem Stress. Wenn Du ausreichende Mengen an Steroiden verwendest, wird alles funktionieren. Und diese muskelgruppenspezifischen Trainingsprogramme, die von unzähligen Bodybuilding Magazinen, die von Bodybuildern „geschrieben“ werden, propagiert werden, erweisen uns allen einen Bärendienst. Sie haben viele von uns davon überzeugt, uns auf Curls, Kickbacks, Schulterheben, Frontheben und Beinstrecken zu konzentrieren, obwohl wirt stattdessen viel dieser Zeit besser damit verbracht hätten, Mehrgelenksübungen mit schweren, systemischen Gewichten auszuführen.
Tipp: Wähle die richtige Last für die Beinbeuger
Mache diesen Teil richtig und Du wirst die Hypertrophie Deiner Beinbeuger maximieren. Hier ist das, was Du wissen musst
Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-choose-the-right-load-for-hamstrings
Die Muskeln, die die Beinbeuger ausmachen – der Semimembranosus, der Semitendinosus und der Biceps femoris plus eine Vielzahl von Synergisten – besitzen zwei Funktionen: das Beugen des Knies und das Bein nach hinten zu kicken (wie bei einer Sprintbewegung). Das Problem ist, dass der durchschnittliche Trainierende nur eine dieser Funktionen trainiert, wodurch große Mengen an Muskelfasern außen vor bleiben.
Wie geschieht dies? Indem wir uns primär auf die Beincurlmaschine konzentrieren. Die Beincurlmaschine – stehend oder sitzend – zielt nur auf eine Funktion ab: das Beugen des Knies. Was ist mit der zweiten Funktion, der Teil mit der Hüftextension? Der beste Weg, auf diesen Teil der Beinbeugermuskulatur abzuzielen, besteht darin, Übungen zu verwenden, die ein gestrecktes Bein umfassen: Kreuzheben mit halb gestreckten Beinen, Good Mornings, reverse Hypers, usw. Wenn 80% Deines Trainings für die Beinbeuger Beincurlmaschinen umfasst, dann nutzt Du Dein volles Hypertrophiepotential nicht einmal ansatzweise aus.
Die Wahl der Last ist von entscheidender Bedeutung
Basierend auf den zwei Funktionen der Beinbeuger und der schnell oder langsam kontrahierenden Natur einer jeden dieser beiden, gibt es folgende Regeln:
Regel 1: Verwende schwere Gewichte, niedrige Wiederholungszahlen und mehr Sätze für Beincurls.
Regel 2: Verwende leichtere Gewichte und höhere Wiederholungszahlen für alles andere: Kreuzheben mit halb gestreckten Beinen, Good Mornings, reverse Hypers und Rückenstrecken.
Einige Trainer empfehlen, bei Beincurls niemals mehr als 8 Wiederholungen auszuführen, wobei erfahrene Trainierende mit einer langjährigen Trainingserfahrung unter Umständen nur 3 Wiederholungen pro Satz bei Beincurls benötigen. Dies bedeutet natürlich mehr Sätze. Probiere 10 X 3 für Beincurls aus und bereite Dich darauf vor, Dich danach einige Tage lang etwas „anders“ zu fühlen.
Da Du Deinen Gluteus und Deine Rückenstrecker trainierst, wenn Du Deine Hüftstrecker trainierst, wirst Du bei Kreuzheben mit halb gestreckten Beinen, Good Mornings, usw. mehr als 8 Wiederholungen ausführen.
Eine gute Faustregel ist also Folgende: Weniger als 8 Wiederholungen für Beincurls und mehr als 8 für alles andere.
Tipp: Schlage für größere Bizeps auf die Langhantelstange
Okay, in Wirklichkeit schlägt Dein Trainingspartner auf die Stange, während Du isometrisches Halten ausführst
Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-punch-the-barbell-for-bigger-biceps
Du hast in der Welt des Bodybuildings bestimmt schon den Ausspruch „die Muskeln schocken“ gehört, richtig? Nun, diese Methode könnte die extremste Variante hiervon sein, die Du je ausprobiert hast.
Schritt #1: Platziere die Sicherheitspins eines Powerracks so, dass Du die Langhantelstange nur etwa 10 Zentimeter nach oben curlen kannst, bevor diese mit der Unterseite der Pins in Kontakt kommt. (Dies sollte sich unterhalb des Mittelpunktes der Curlbewegung befinden).
Schritt #2: Curle die Langhantelstange nach oben, bis diese mit den Pins in Kontakt kommt und halte eine isometrische Kontraktion aufrecht. Mit anderen Worten ausgedrückt curlst Du gegen die Stange und versucht diese weiter nach oben zu bewegen. Nach 8 Sekunden schlägt Dein Trainingspartner von oben auf die Stange, während Du versuchst, diese in Kontakt mit den Pins des Racks zu halten.
Dieser Schlag bringt den Bizeps dazu, sich unter erzwungener Kontraktion rapide zu dehnen, was zur Folge hat, dass die „überlebenden“ Muskelfasern ins Spiel kommen, um den Bizeps vor Beschädigungen zu schützen. Wenn mehr Muskelfasern als notwendig aktiviert werden und eine stärkere Muskelfaserrekrutierung zustande kommt, ist dies gleichbedeutend mit mehr Wachstum.
Schritt #3: Pausiere und erhöhe das Gewicht dann um 2 bis 5% gegenüber dem, was Du bei Curls über den vollen Bewegungsraum normalerweise verwenden würdest. Aufgrund der Post-tenatischen Begünstigung wirst Du dazu in der Lage sein, mehr Gewicht zu curlen, als dies normalerweise der Fall wäre. Führe jetzt einen Satz Curls über den vollen Bewegungsraum (ohne Pins und Schlag) aus.
Schritt #4: Pausiere und wiederhole den Satz mit dem Schlag im Powerrack.
Schritt #5: Pausiere und führe einen weiteren Satz über den vollen Bewegungsraum aus, wobei Du erneut mehr Gewicht als normalerweise verwendest.
Warnung: Stelle sicher, dass die Sicherheitspins des Racks es Dir lediglich erlauben, eine Bewegung über etwa 10 Zentimeter auszuführen. Du willst nicht, dass jemand die Stange nach unten schlägt, wenn diese sich in der mittleren Position der Bewegung befindet, da dies zu Beschädigungen des Bizeps führen kann – und zwar nicht auf eine positive Art und Weise!
Tipp: Führe Supersätze aus Rack Pulls und Klimmzügen aus
Dieser fordernde Supersatz für den Rücken kombiniert Kompressions- und Dekompressionsübungen für maximale Resultate.
Von Dr John Rusin
Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-do-the-rack-pull-and-chin-up-superset
Supersätze sollten strategisch sein. Es sollte einen spezifischen Grund für die Kombination von zwei Übungen geben. Je mehr Muskelgruppen bei einer Übung involviert sind und je schwerer die Übung ist, desto mehr Möglichkeiten gibt es, Fehler zu machen, was die Synergie der Übungen angeht. Eines der Probleme bei vielen Supersätzen ist die Kompression, in die die Wirbelsäule während zwei Übungen in Folge bei nur minimaler Pause gezwungen wird. Dies Verdoppelt die Kompression der Wirbelsäule und belastet diese über einen längeren Zeitraum mit fordernden Gewichten, wodurch das Verletzungsrisiko steigt.
Wenn Du bei einem Supersatz eine Übung wie klassische Kniebeugen verwendest, die die Wirbelsäule komprimiert, dann solltest Du diese mit einer Übung wie Klimmzüge kombinieren, die eine Dekompression der Wirbelsäule erlaubt. Eine Kombination dieser beiden Übungen wird viel Gutes für die Gesundheit Deiner Wirbelsäule tun.
Platziere die komprimierende Übung vor der dekomprimierenden Übung. Ein hervorragender Supersatz für Rückentrainingstage wäre eine Variante des Kreuzhebens in Kombination mit einer vertikalen Zugübung.
Rack Pull / Klimmzüge Supersatz
Rack Pulls (https://www.youtube.com/watch?v=u7NE34Vw81w) sind eine die Wirbelsäule komprimierende Übung, während Klimmzüge eine dekomprimierende Übung darstellen. Wenn Du mit schweren Gewichten trainierst und bei Kreuzheben so viel Spannung wie möglich in Deinem Latissimus und Deinem Rücken generierst, sollten die Klimmzüge schnell fordernd werden.
Tipp: Iss Proteinwaffeln
Proteinwaffeln sind leicht zubereitet, frei von Mehl und reich an Protein. Hier ist das Rezept
Von Chris Shugart
Quelle: https://www.t-nation.com/diet-fat-loss/tip-eat-proffles
Trainingswaffeln? Proteinwaffeln? Wie auch immer Du sie auch nennen willst, sie sind köstlich. Waffeln müssen nicht nur etwas für Schummeltage sein. Bereite sie nach folgendem Rezept zu und Du kannst sie jeden Tag essen.
Zutaten
- 1 ganzes Ei
- ¼ Tasse Eiersatzpulver
- 1 große Banane
- 2 Messlöffel (60 Gramm) Proteinpulver mit Bananengeschmack
- ½ Tasse Haferflocken
- ½ Tasse ungesüßte Mandelmilch (oder jede andere Milch)
Zubereitung
Mische alle Zutaten in einer Schüssel, Du kannst die Banane in Scheiben schneiden oder einfach mit den Händen in Stücke brechen. Lasse die Mischung einige Minuten lang ziehen, um die Haferflocken aufweichen zu lassen. Rühre das Ganze erneut gut durch und gib den Teig in Dein Waffeleisen.
Dieses Rezept ergibt abhängig von Deinem Waffeleisen eine große oder vier winzige Waffeln.
Optionen und Anmerkungen
- Verwende 2 ganze Eier anstelle des Eiersatzpulvers, falls Du dies bevorzugst. Doch diese Kombination ergibt eine nette fluffige Textur, die bei einem glutenfreien Rezept sonst nur schwer erreichbar ist.
- Eine Handvoll Beeren kann die Banane ersetzen.
- Verwende Proteinpulver mit Schokoladengeschmack und eine Handvoll Schokoladenchips aus dunkler Schokolade, wenn Du Lust auf Schokolade hast.
- Dieses Rezept funktioniert mit einem Mehrkomponentenprotein besser als mit einem reinen Wheyprotein.
Und was ist mit den Toppings?
Verwende kalorienarmen Sirup, wenn Du auf die Kalorien achten musst. Zuckerfreie Konfitüre kann ein guter Ersatz für Sirup sein. Oder verwende folgendes:
Proteincreme
- 1 Messlöffel Caseinprotein mit Vanillegeschmack
- Ein oder zwei Schuss Wasser oder Milch
- Option 2: zwei Esslöffel Erdnussbutterpulver
Mische obiges zusammen und gib nach und nach Flüssigkeit hinzu, bis Du eine sirupartige Konsistenz erreichst.
Tipp: Verwende die Jettison Technik bei Dips
Erhöhe die Zeit unter Spannung und baue Deine Brustmuskeln mit dieser qualvollen Variante absteigender Sätze auf
Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-use-the-jettison-technique-for-dips
Absteigende Sätze waren schon immer eines der grundlegenden Bodybuilding Werkzeuge, aber man sieht nicht oft, dass sie bei Dips zum Einsatz kommen. Es dauert ganz einfach zu lange, um das Gewicht bei einem Dips Gürtel zu reduzieren und für viele Anfänger (oder etwas fettere Trainierende) sind bereits das Körpergewicht alleine schwer und die Wiederholungszahlen zu niedrig, um genügend Zeit unter Spannung zu akkumulieren.
Hier ist ein Weg, um diese Probleme zu umgehen:
- Halte eine Kurzhantel zwischen Deinen Füßen und führe 8 bis 12 Wiederholungen Dips für die Brustmuskeln aus. Wähle eine Kurzhantel, die schwer genug ist, die Dich am Ende dieses Wiederholungsbereich bis zum Muskelversagen oder bis nahe an den Punkt des Muskelversagens bringt.
- Sobald Du keine weitere Wiederholung mit guter Form mehr ausführen kannst, lässt Du die Kurzhantel fallen. Führe ohne Pause so viele weitere Wiederholungen aus, bis Du den Punkt des Muskelversagens erreichst (oder höre eine Wiederholung zuvor auf, wenn Du mit der korrekten Form der Übungsausführung zu kämpfen hast).
- Anschließend formt Dein Trainingspartner mit so wenig Pause wie möglich eine Plattform mit seinen Händen und Du platzierst Deine Fersen oder die Oberseite Deiner Füße auf seinen Händen. Er wird Deine Beine nicht nach oben Bewegen. Stattdessen wirst Du Dich von seinen Händen aus nach oben drücken, bis Du keine weitere Wiederholung mit guter Form mehr ausführen kannst.
- Pausiere für einige Minuten und führe zwei weitere Sätze dieser Art aus. Bereite Dich darauf vor, vor Schmerzen zu heulen, wenn Du am nächsten Tag Dein Auto steuerst.
Optionen
Wenn Du Zugang zu olympischen Gewichtheberscheiben hast, können diese die Kurzhantel ersetzen. Halte die Scheibe einfach zwischen den Knien und lasse sie am Ende des Satzes fallen. Wenn Du keinen vertrauenswürdigen Trainingspartner hast, werden bereits die ersten beiden Schritte Deiner Brust auf die Sprünge helfen.
Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-train-for-systemic-growth
Von TC Luoma | 04/15/16

1 - Gradlinige Sätze bis zum Muskelversagen
Einer der grundlegendsten Wege, die Intensität zu steigern, besteht darin, bis zum konzentrischen Muskelversagen zu trainieren. Mit anderen Worten ausgedrückt setzt Du jeden Satz so lange fort, bis Du nicht mehr genug Kraft aufwenden kannst, um das Gewicht zu bewegen. Dies ist härter als die meisten Menschen trainieren, aber ich glaube nicht, dass es so fordernd ist, dass Du in einem Zustand des Übertrainings gelangen wirst, wenn Du mehr als einen Satz ausführst. Du kannst zwei Sätze einer Übung und gelegentlich auch drei Sätze auf diese Art und Weise ausführen.
2 – Rest-Pause
Der Begriff “Rest-Pause” wird in unteerschiedlichen Kontexten auf unterschiedlichen Wegen verwendet. Die grundlegende Idee besteht darin, dass Du einen Satz durch Pausen zwischen den Sätzen erweiterst, während denen Du es Deinen Muskeln erlaubst, sich zu erholen. Trainer haben unterschiedliche Wege gefunden, diese Technik zu verwenden.
Ich verwende dreifache Rest-Pause Sätze nicht öfter als einmal pro Übung. Das Ganze funktioniert wie folgt: Du führst einen Satz bis zum konzentrischen Muskelversagen aus, legst das Gewicht in die Ablage, pausierst für 20 bis 30 Sekunden und führst dann einen weiteren Satz bis zum Muskelversagen aus. Danach legst Du das Gewicht erneut ab, pausierst und führst einen letzten Satz bis zum Muskelversagen aus.
Du kannst dreifache Rest Pause Sätze bei nahezu jeder Übung ausführen. Die einzigen Ausnahmen sind schwere Grundübungen mit einer intensiven Belastung des unteren Rückens wie Kniebeugen und Kreuzheben. Ein (wiederholtes) Training bis zum Muskelversagen kann zur Verwendung einer schlechten Form der Übungsausführung führen, was gefährlich sein kann. Ein dreifacher Rest Pause Satz pro Übung ist reichlich und sollte nicht überschritten werden.
3 – Isometrisches Halten
Halte nach Beendigung Deiner letzten Wiederholung eines Satzes das Gewicht so lange Du kannst in der kontrahierten Position. Dies ist sicher, effektiv und gibt Deinen schläfrigen motorischen Einheiten einen lauten Weckruf.
Isometrisches Halten funktioniert am besten bei Übungen, bei der die Muskeln in der kontrahierten Position unter Spannung stehen. Es ist z.B. wirklich schwer die oberste Position eines Klimmzuges zu halten, was auch der Grund dafür ist, dass diese Übung sehr gut für isometrisches Halten geeignet ist. Bei anderen Übungen wie Drücken und Curls kannst Du das Gewicht hingegen für eine lange Zeit in der höchsten Position halten. Wenn Du bei diesen Übungen isometrisches Halten verwenden möchtest, dann solltest Du das Gewicht etwas absenken, um die Spannung zu erhöhen.
Verwende diese Technik mit Bedacht. Wenn Du bei einer Übung mehrere Sätze ausführst, dann verwende isometrisches Halten bei der letzten Wiederholung des letzten Satzes.
4 - Teilwiederholungen
Teilwiederholungen ähneln (auch anhand der Menge an Muskeltraumata, die sie induzieren) isometrischem Halten. Wenn Du ans Ende eines Satzes kommst und keine weitere vollständige Wiederholung mehr ausführen kannst, dann führst Du ein paar Teilwiederholungen aus, um Deine Muskeln vollständig zu erschöpfen.
Einige der besten Übungen für Teilwiederholungen sind Wadenheben und Überzüge an der Maschine. Mit einem guten Trainingspartner kannst Du Teilwiederholungen jedoch bei nahezu jeder Übung ausführen. Du musst lediglich zum leichtesten Teil des Bewegungsraumes kommen und den schwersten Teil meiden. Beim Bankdrücken könnte Dir ein Trainingspartner z.B. dabei helfen, das Gewicht von der Brust aus nach oben zu bewegen, nachdem Du das konzentrische Muskelversagen erreicht hast. Danach würdest Du Teilwiederholungen im oberen Bereich des Bewegungsraumes ausführen.
Wie bei isometrischen Halten solltest Du auch bei Teilwiederholungen nicht mehr als einen Satz Teilwiederholungen pro Übung ausführen.
5 – Erzwungene Wiederholungen
Ich bin kein großer Fan von erzwungenen Wiederholungen – bei denen Dir ein Trainingspartner dabei hilft, den konzentrischen Teil der letzten Wiederholungen eines Satzes auszuführen – weil diese zu leicht missbraucht werden können und Dich darüber hinaus von jemandem anderen abhängig machen, wenn es um die Intensität Deines Trainings geht.
Wenn Du ein Beispiel dafür willst, wie sehr diese Technik missbraucht wird, dann gehe montags nach 17:30 in irgendein Fitnessstudio und schaue Dir an, was im Bankdrückbereich vor sich geht. Zähle, wie oft Du jemanden sagen hörst „Du ganz alleine“, auch wenn der Trainingspartner in Wirklichkeit 50% der Arbeit verrichtet.
Doch nur weil ein paar Ignoranten diese Technik missbrauchen bedeutet dies nicht, dass sie kein gutes Werkzeug für eine Steigerung der Intensität darstellt…solange sie sparsam eingesetzt wird. Ein paar erzwungene Wiederholungen bei einem Satz einer Übung pro Trainingseinheit können einen großen Unterschied machen.
6 – Negativwiederholungen
Wenn Du ein Gewicht langsam absenkst, das schwerer als alles ist, das Du konzentrisch bewegen kannst, dann wirst Du mehr Mikrotraumata in Deinen Muskeln hervorrufen, als Du dies mit irgendeiner anderen Trainingstechnik erreichen kannst. Diese Technik ist wie Dynamit, doch auch die Gefahr für Kollateralschäden ist groß.
Ich bevorzuge es, eine weniger traumatische Version von Negativwiederholungen zu verwenden. Anstatt mit einem Gewicht zu beginnen, das Du konzentrisch nicht bewegen kannst, verwendest Du ein Gewicht, mit dem Du mehrere Wiederholungen ausführen kannst und führst erst dann langsame Negativwiederholungen aus, wenn Du das konzentrische Muskelversagen erreicht hast. Da das Gewicht, das wir verwenden, leichter als Dein 1RM Gewicht bei dieser Übung ist, vermeidest Du es, einen Muskel so stark zu überlasten, dass er Probleme mit der Regeneration bekommt.
Tipp: Bekämpfe Entzündungen mit diesen 10 Tipps
Reduziere chronische Entzündungen, um Dich besser zu fühlen, Deine Leistungen im Fitnessstudio zu steigern und sogar länger zu leben
Von John Meadows, Bill Willis, PhD
Quelle: https://www.t-nation.com/supplements/tip-fight-inflammation-with-these-10-tips
Entzündungen sind die erste Reaktion des Körpers auf Verletzungen oder Infektionen. Akute Entzündungen sind ein normaler Teil des Lebens. Die Vorzüge von den temporären Unannehmlichkeiten und Schwellungen bestehen darin, dass Entzündungen es einer großen Anzahl von Immunzellen erlauben, schnell in die Bereiche zu gelangen, in denen sie benötigt werden, um Krankheitserreger abzutöten und den Heilungsprozess zu initiieren.
Die Entzündungen, die hartes Training begleiten, sind etwas Gutes. Diese Typen von akuten Entzündungsreaktionen sind völlig normal und sind an allem von Wundheilung bis Muskelwachstum beteiligt. Aber was geschieht, wenn Entzündungen statt akut chronisch sind?
Chronische Entzündungen
Chronische Entzündungen neigen dazu, systemisch zu sein und können zu Gelenksteifheit und allgemeinen Muskelschmerzen führen. In ernsthaften Fällen können chronische Entzündungen zu Herzkrankheiten und Insulinresistenz führen. Die meisten chronischen degenerativen Erkrankungen und sogar Krebs werden durch chronische Entzündungen gefördert. Fazit ist, dass chronische Entzündungen gleichbedeutend mit einer reduzierten Leistungsfähigkeit und ernsthafteren Problemen gleichgesetzt werden können.
10 Tipps um Entzündungen zu kontrollieren
- Sorge für ein Gleichgewicht essentieller Fettsäuren. Verzichte auf Pflanzenöle wie Maisöl, Färberdistelöl und andere Öle, die reich an Omega-6 Fettsäuren sind.
- Iss mehr Kaltwasserfisch oder verwende Fischölkapseln. Wildlachs, Sardinen und Hering sind hervorragende Quellen für Omega-3 Fettsäuren, da sie arm an Quecksilber sind. Wenn Du trotzdem noch Angst vor Quecksilber hast, dann iss jeden Tag eine Portion Paranüsse. Das in diesen Nüssen enthaltene Selen bindet Quecksilber und macht es unschädlich.
- Begrenze Deinen Konsum von Kohlenhydraten. Raffinierte Zucker erhöhen die Insulinspiegel, was an sich nicht katastrophal ist, aber eine konstante Erhöhung der Insulinspiegel wird in gesteigerten Entzündungen resultieren.
- Verliere an Gewicht, wenn Du übergewichtig bist. Fettzellen produzieren IL-6, TNF-alpha und andere entzündungsfördernde Zytokine. Je fetter Du bist, desto mehr Zytokine produzierst Du und desto länger werden Entzündungen andauern.
- Lasse Dich massieren. Eine Massage ist ein exzellenter Weg, Entzündungen zu lindern.
- Iss mehr Gewürze wie Curcumin, Ingwer und Oregano. Curcumin ist ein Muss. Es gibt über 2000 Studien, die dessen Verwendung unterstützen. Es unterdrückt Interleukin-6 und viele andere entzündungsfördernde Verbindungen.
- Meide Transfette – mehr gibt es zu diesem Thema nicht zu sagen.
- Meide oder begrenze Deinen Alkoholkonsum. Ab und zu einmal einen drauf zu machen ist in Ordnung, aber wenn Deine Vorstellung von Maßhalten darin besteht, Deinen Alkoholkonsum auf die Tage der Woche zu beschränken, die mit „g“ enden, dann hast Du wahrscheinlich ein Problem. Und gehe auch den Koffeinkonsum langsamer an
- Iss mehr Obst und Gemüse. Dies wird den antioxidativen Status Deines Körpers verbessern.
- Verwende Vitamine und Antioxidantien in Supplementform. Wenn Du nicht genug gesunde Nahrung zu Dir nimmst oder bestimmte Nahrungsmittel ganz einfach nicht magst, dann verwende Supplements. EOA/DHA und GLA Supplements stehen hier an erster Stelle, aber Du könntest unter Umständen auch von Vitamin A, C, D und E profitieren. Und zu guter Letzt solltest Du noch etwas Magnesium, Selen und Zink hinzufügen.
Tipp: Steigere Deine Kraft auf der Stelle mit 2 Übungen
Löse die Bremsen Deines Nervensystems und Du wirst automatisch dazu in der Lage sein, mehr Gewicht zu bewegen.
Von Chad Waterbury
Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-boost-strength-instantly-with-2-exercises
Das Nervensystem ähnelt einer Handbremse, die an Deinen Muskeln halb angezogen ist. Löse diese Bremse und Du wirst sofort stärker werden und mehr Muskelfasern rekrutieren.
Wie Dir jeder gute Ingenieur sagen wird, muss das Fundament das Haus tragen können. Wenn Du ein zehnstöckiges Gebäude besitzt und dieses um 5 weitere Stockwerke aufstocken willst, dann muss das Fundament dazu in der Lage sein, diese zusätzliche Last zu tragen. Im Bezug auf das Krafttraining spreche ich über den zusätzlichen Stress, der dadurch zustande kommt, dass Du Deine Muskeln und Gelenke mit mehr Gewicht belastest.
Super Steifigkeit
Dein Unterstützungssystem besteht aus Deinem Gluteus, Deiner Bauchwand und Deinem Latissimus. Wenn diese Muskelgruppen zusammen kontrahieren, dann bilden sie eine super steife Basis, um jede Übung zu unterstützen die Du ausführst. Aus diesem Grund bezeichnet Dr. Stuart McGill die synchrone Aktivierung von Gluteus, Bauchwand und Latissimus auch als “Super Steifigkeit”. Wenn diese Muskeln stark und straff sind, dann wird das Nervensystem mehr neuronalen Input zu all Deinen Muskeln leiten. Dies ist der Grund dafür, dass eine gesteigerte Kraft bei Kniebeugen auch Deine Leistungen beim Bankdrücken steigern wird.
Deinen Körper in einen super Steifigkeitsmodus zu versetzen ist einfach. Du benötigst hierfür nur zwei Übungen. Beginne mit zwei bei drei Sätzen rumänischem Kreuzheben. Stelle sicher, dass Du am höchsten Punkt einer jeden Wiederholung Deine Hüfte vollständig streckst und Deinen Gluteus so hart wie möglich anspannst. Führe danach zwei oder drei Sätze Ab Wheel Rollouts (https://www.youtube.com/watch?v=DA2QGI0NPWU) aus.
Wir wollen nicht, dass Dir diese beiden Übungen Energie rauben, weshalb keine Notwendigkeit besteht, maximale Gewichte zu verwenden, was insbesondere für das rumänische Kreuzheben gilt. Das Ziel besteht ganz einfach darin, Spannung und neuronalen Input auf den richtigen Muskeln zu platzieren, um Dein Fundament vor dem Training zustärken.
Zusammenfassung:
Tue Folgendes vor dem Training, um Dein Nervensystem in Schwung zu bringen:
Rumänisches Kreuzheben
- Sätze: 2
- Wiederholungen: 3
- Gewicht: moderat schwer /ein Gewicht, mit dem Du normalerweise 7 oder 8 Wiederholungen ausführen könntest
Ab Wheel-Rollout
- Sätze: 2
- Wiederholungen: 3
- Gewicht: Körpergewicht
Tipp: Führe Hammercurls bäuchlings auf einer Schrägbank aus
Diese Bizepsübung wird Muskeln auf 4 unterschiedlichen Wegen aufbauen. Probiere sie aus, wenn das Wachstum Deiner Arme zum Stillstand gekommen ist.
Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-do-reverse-incline-hammer-curls
Tatsache: Wenn Deine Oberarmentwicklung stagniert, dann können Hammercurls (Die Handflächen zeigen nach innen anstatt nach oben) Deine Fortschritte wieder zum Laufen bringen, indem sie auf den häufig unterentwickelten Brachialis abzielen. Wenn Du dies bereits getan hast, dann gibt es eine Übung, um das Ganze auf die nächste Stufe zu heben:
Hammercurls bäuchlings auf einer Schrägbank
https://www.youtube.com/watch?v=qPjC6i-uzmc
- Stelle das Rückenpolster einer Schrägbank auf eine Schräge von etwa 60 bis 70 Grad ein. Nimm Dir ein paar Kurzhanteln und platziere Deine Brust auf dem Polster der Bank.
- Lasse Deine Arme senkrecht nach unten hängen und führe dann eine Curlbewegung aus, bis die Kurzhanteln Deine Schultern berühren. Erinnere Dich daran, einen Hammergriff zu verwenden – die Handflächen zeigen während der gesamten Übungsausführung nach innen
Das Geheimnis besteht darin, Deine Arme am tiefsten Punkt der Bewegung vollständig zu strecken. Da Du die vorderen Schultermuskeln nicht rekrutieren kannst und es unmöglich ist, Schwung zu holen, ist dies mehr eine reine Bizepsübung. Sie wird Dir außerdem dabei helfen, den langen Bizepskopf zu rekrutieren – den am meisten vernachlässigten Muskelkopf dieser Muskelgruppe.
Tipp: Durchbrich Plateaus mit “Big 50” Sätzen
Sind Deine Zuwächse zum Stillstand gekommen? Probiere diese Trainingsmethode aus und brich aus Deinem Trott aus.
Von Dennis Weis
Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-smash-plateaus-with-big-50-sets
Einer der intensivsten Wege Plateaus zu durchbrechen, besteht in der Ausführung von 50 Wiederholungen pro Satz
- Wähle eine Übung und ein Gewicht, mit dem Du 25 solide Wiederholungen am Stück ausführen kannst.
- Pausiere nach der 25. Wiederholung für 15 Sekunden und atme tief durch.
- Führe danach ein paar weitere Wiederholungen bis zum Muskelversagen aus und pausiere erneut 15 Sekunden.
- Mache auf diese Art und Weise weiter, bis Du 50 Wiederholungen ausgeführt hast.
Hypothetisch könnte Dein Wiederholungsschema folgendermaßen aussehen: 25, 8, 6, 5, 3, und 3 = 50 Wiederholungen. Wenn Du den Mumm dazu hast, dann kannst Du auch auf 70 bis 100 Wiederholungen abzielen und die Pausen zwischen den Minisätzen auf 20 Sekunden erweitern. Wenn Du ein Satz mit 50 oder 100 Wiederholungen ausführst, dann besteht ein gutes Ziel darin, zu versuchen diese Wiederholungen in 6 oder weniger Teilsätzen zu absolvieren. Bodybuilder und alle anderen mit Hypertrophiezielen sollten ein Gewicht verwenden, das bei 75% ihres 10 RM Gewichts liegt und so viele Teilsätze ausführen, wie nötig sind, um ein 50 oder 100 Wiederholungen Satz abzuschließen.
Um diese Sätze wirklich intensiv zu machen, kannst Du die Pausen zwischen den Teilsätzen auf 6 anstelle von 15 Sekunden reduzieren.
Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-boost-intensity-with-these-6-techniques
Von Clay Hyght

Du kannst ohne Kondition nicht besser werden
Wenn Deine Kondition gut ist, dann kannst Du während der meisten, wenn nicht sogar allen Trainingseinheiten eine signifikante Menge an Kraft generieren. Dies bedeutet mehr Volumen mit mehr Gewicht auf der Stange während derselben Zeitspanne wie zuvor.
Über eine gute Kondition zu verfügen ist ein entscheidender Aspekt, wenn Du besser werden willst. Die Fähigkeit, eine signifikante Menge an Arbeit während einer Trainingseinheit zu verrichten, wird Dich im Kraft- und Hypertrophiebereich weiter bringen. Selbst wenn es Dir nicht darum geht, schlanker zu werden, sollte Konditionstraining trotzdem ein Teil Deines Trainingsprogramms sein.
Das Fundament
Sagen wir, dass Du seit Monaten einer von den Typen bist, der im Bereich von 3 Wiederholungen pro Satz trainiert. Du bist einer der Jungs die denken, dass alles über 5 Wiederholungen Cardiotraining ist. Was solltest Du dann tun?
Wenn Du keinerlei Konditionstraining absolviert hast, dann baue Deine Basis mit Gehen auf. Hiermit meine ich schnelles Gehen mit einer brauchbaren Geschwindigkeit und nicht dass, was Du bei alten Menschen in der Shopping Mall siehst. Hier sollte es etwas Knie zur Brust Action geben.
Ein einfacher und leichter Weg, das Gehen anzugehen besteht darin, Dir eine fixe Distanz auszusuchen und zu versuchen, die Zeit, die Du für diese Strecke brauchst, immer weiter zu reduzieren. Verlasse Deine Wohnung, gehe 10 Minuten, merke Dir die Stelle, die Du in 10 Minuten erreicht hast und gehe dann zurück. Von hier an arbeitest Du ganz einfach daran, die Zeitspanne zu reduzieren, die Du für dieselbe Strecke benötigst, ohne hierbei zu irgendeinem Zeitpunkt zu sprinten.
Sobald Du Dich von 20 auf 15 Minuten herunter gearbeitet hast, kannst Du an einem Punkt des Laufens etwas langsames Joggen hinzufügen. Gehe das Ganze locker an. Es muss kein langes Joggen sein. Es geht einfach nur darum, die Intensität ein wenig zu steigern. Nach ein paar Wochen fügst Du eine weitere Phase Joggen in Deinen Spaziergang ein.
Sobald Du dazu in der Lage bist, dieselbe Distanz in 10 bis 12 Minuten zurück zu legen, bist Du bereit für einen Intervallplan, der Deine Arbeitskapazität wirklich steigern wird und zu weitaus produktiveren Trainingseinheiten im Kraftraum führen wird.
Der Sprintplan
Dies ist ein sehr einfacher Plan, den Du in Dein Trainingsprogramm integrieren kannst. Er kann zweimal pro Woche an Tagen ohne ein Training mit Gewichten durchgeführt werden.
- Woche 1 :10 Sprints @ 60% der Maximalgeschwindigkeit über 40 Meter
- Woche 2 :10 Sprints @ 70% der Maximalgeschwindigkeit über 40 Meter
- Woche 3 :12 Sprints @ 70% der Maximalgeschwindigkeit über 40 Meter
- Woche 4 :15 Sprints @ 75% der Maximalgeschwindigkeit über 40 Meter
- Woche 5 :20 Sprints @ 80% der Maximalgeschwindigkeit über 40 Meter
- Woche 6 :20 Sprints @ 85% der Maximalgeschwindigkeit über 40 Meter
Deine Pausen bestehen ganz einfach darin, die 40 Meter zurück bis zum Startpunkt zu gehen. Erinnere Dich an den Zweck der Übung. Du versuchst nicht, Dich auf die 100 Meter bei der nächsten Olympiade vorzubereiten. Das Ziel besteht einfach nur darin, Deine Kondition so weit zu verbessern, dass Du Dich leichter von Deinem Training im Kraftraum erholen kannst.
Du musst auch im Laufe der Zeit nicht mehr Konditionstraining absolvieren. Du musst einfach nur gut genug in Form kommen und ein Konditionslevel aufrecht erhalten, das für Dein Training mit Gewichten ausreichend ist.
Wenn Du jedoch die Menge an Konditionstraining nach Woche 6 weiter erhöhen willst, dann erhöhe einfach die Menge an Sprints, die Du ausführst oder die Distanz, über die Du sprintest. Ich empfehle keine 100% Sprints, da diese ein gutes Rezept für Verletzungen darstellen. Du kannst jedoch bergauf sprinten, was die Sprints etwas sicherer macht, da die Schrittlänge kürzer wird und das Risiko für eine Zerrung der Beinbeuger sinkt.
Training mit einem Gewichtsschlitten oder auf einem Trainingsrad funktioniert genauso gut. Du kannst dasselbe Konzept wie oben mit einigen kleineren Anpassungen für ein Training mit dem Gewichtsschlitten verwenden. Für ein Trainingsrad sind meine Empfehlungen noch einfacher:
Ein einfaches Konditionstraining auf dem Trainingsrad
- Fahre 15 Sekunden lang so schnell wie möglich
- Hierauf folgen 45 Sekunden leichtes Radeln
- Wiederhole das Ganze 12 bis 15 Mal.
Tipp: Höre auf, Saft zu trinken
Denkst Du an eine Saftkur zur Reinigung und Entgiftung? Lass es. Und schicke diesen Vorschlag an eines der Mädels, die diese dümmlichen Promidiäten befolgt.
Von TC Luoma
Quelle: https://www.t-nation.com/diet-fat-loss/tip-stop-juicing
Viel Saft zu trinken ist nicht gesund. Saft ist kalorienreich, arm an Ballaststoffen, arm an Nährstoffen und wird Dich letztendlich fett machen.
Es gibt unzählige Saftbars mit Schlangen von Yoga Hosen tragenden Frauen, die darauf warten, ihre angeblich gesunden Kohl und Kumquat Kreationen bestellen zu können. Und wenn sie sich nicht dort für diese Drinks anstellen, dann füllen sie ihre Einkaufswagen mit Produkten mit Namen wie Renovation und Glow, die versprechen, dass sie ihre Zellen mit Hydration und Nährstoffen füllen, ihr Säure-Basen Gleichgewicht wiederherstellen und den Körper von Giften und Schlacken reinigen werden. Ihnen wird nachgesagt, dass sie das Haar glänzen lassen, die Haut weich machen, Energie liefern, den Geist klar machen und Immunsystem und Verdauungssystem unempfindlich gegen Pathogene und andere Bedrohungen machen.
Diese Flaschen kosten teilweise ein kleines Vermögen und der Geschmack reicht von köstlich bis zu etwas, das so schmeckt, als ob es durch die schweißgetränkte Unterhose eines Sumoringers gefiltert worden wäre. Das Problem bei diesen Getränken besteht darin, dass sie keinen ihrer angeblichen physiologischen oder medizinischen Zwecke erfüllen. Natürlich können gewohnheitsmäßige Safttrinker abhängig davon, aus was ihr Saft besteht und ob sie weitere Verbesserungen ihrer Ernährung vornehmen, Gewicht verlieren, doch viel hiervon wird Wassergewicht sein, das schnell wieder zurückkommt, wenn sie normale, feste Nahrung essen. Viel des anderen Gewichts, das sie verlieren, besteht aus Muskelmasse – das Zeug, das primär dafür verantwortlich ist, Frauen Formen zu verleihen, ganz zu schweigen von Kraft und Vitalität.
Und unglücklicherweise wird eine Menge des Gewichts, das anfänglich abgebaut wurde, in Form von Fett wieder aufgebaut werden. Obst und Gemüse enthalten einfache Zucker und komplexere, schwer verdauliche Kohlenhydrate. Das ist toll, doch wenn man sie durch den Mixer jagt, dann werden diese normalerweise schwerverdaulichen Kohlenhydrate in winzige kleine Teile zerlegt, die so klein sind, dass sie einen großen Teil des Verdauungsprozesses umgehen.
Du endest mit einer starken Insulinausschüttung und Insulin schleust einen Teil von all diesem Zucker in Deine Muskeln (natürlich nur dann, wenn die Muskeln den Zucker zu diesem Zeitpunkt benötigen) und wahrscheinlich mehr hiervon in Deine Leber, wo dieser in Fettsäuren alias Fett umgewandelt wird – Fett, das an Deinen Bauch, Deinen Oberschenkeln, an Deinem Po oder an anderen Stellen gespeichert wird, an denen Du eine Veranlagung für eine Fettspeicherung aufweist.
Auch das Volumen muss in Betracht gezogen werden. Wenn es um das Volumen geht, dann ist es leichter, pulverisiertes Obst und Gemüse zu essen, als es in seiner natürlichen Form zu essen. Nicht pulverisiertes Pflanzenmaterial nimmt eine Menge Platz ein und sagt Deinem Gehirn, dass Du satt bist. Säfte nehmen jedoch nicht so viel Platz ein. Du wirst vielleicht einen Pfirsich und zwei oder drei Pflaumen auf einmal essen, aber Du kannst locker fünf oder sechs von beiden auf einmal konsumieren, wenn sie in flüssiger Form vorliegen.
Mehr Obst ist gleichbedeutend mir mehr Kalorien und mehr Obst bedeutet auch mehr Zucker. Mehr Obst ist gleichbedeutend mit mehr Zucker, der in Fett umgewandelt wird. Und es wird noch schlimmer. Ein obsessiver Saftkonsum liefert nicht genügend Nährstoffe, um eine gute Gesundheit aufrecht zu erhalten, so dass Du riskierst, dass Dein Stoffwechselsystem oder Dein elektrisches System aus der Bahn gerät.
Darüber hinaus zerstört die Saftherstellung Ballaststoffe, so dass Deine Darmflora nicht genügend Nahrung bekommt. Natürlich kannst Du weiter Saft trinken, aber schreibe Saft keine Gesundheitsvorzüge zu und genieße ihn in Maßen.
Tipp: Trainiere hart, trainiere weise
Behalte diese 15 Dinge im Hinterkopf und Dir wird eine lange Trainingskarriere bevorstehen
Von Bret Contreras
Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-lift-hard-lift-wisely
Wenn Du genug über Anatomie, Physiologie und Krafttraining weißt, dann könntest Du eine Begründung dafür finden, dass jede gegebene Übung gemieden werden sollte. Im Gegenzug könntest Du jedoch auch eine Begründung dafür finden, warum jede gegebene Übung ausgeführt werden sollte.
Wie Du trainieren willst, musst Du wissen. Egal ob Du auf Nummer sicher gehst oder Risiken eingehst, sitzt Du zumindest nicht nur auf der Couch. Schmerz und Verletzungen werden Dich eine korrekte Form der Übungsausführung und eine vernünftige Programmgestaltung lehren und es ist wichtig über ein großes Arsenal an Übungen zu verfügen, um Langeweile und Gewöhnung zu vermeiden und weitere Adaptionen zu erzwingen.
Hier sind 15 Dinge, an die Du Dich erinnern solltest, um weiter zu lernen und zu trainieren:
- Eine Übung sollte danach beiurteilt werden, wie sie ausgeführt werden sollte und nicht danach wie irgendein Idiot die Ausführung versemmelt.
- Wenn Du glaubst, dass ein Training mit Gewichten gefährlich ist, dann versuche schwach zu sein. Schwach zu sein ist gefährlich.
- Es gibt keine kontraindizierten Übungen, sondern nur kontraindizierte Individuen. Lerne wie Dein Körper funktioniert und meistere seine Mechanik.
- Wenn Du eine Übung nicht korrekt ausführen kannst, dann führe sie nicht aus. Wenn eine Übung konsistent Schmerzen verursacht, führe sie nicht aus. Wenn Du Dich bei einer Übung ständig verletzt, dann führe sie nicht aus.
- Verdiene Dir das Recht eine Übung auszuführen. Korrigiere jede Dysfunktion und lerne das Bewegungsschema zuerst nur mit Deinem Körpergewicht auszuführen, bevor Du das Gewicht erhöhst
- Es gibt ein Risiko-Belohnungskontinuum und einige Übungen sind sicherer als andere. Es liegt an Dir, wo Du die Linie ziehst. Jammere nicht über Deine mangelnden Fortschritte oder eine schlechte Gesundheit Deiner Gelenke, da Du Dir dies selbst eingebrockt hast
- Übungen, die schlecht ausgeführt werden, sind gefährlich, während Übungen, die korrekt ausgeführt werden, Vorteile mit sich bringen. Wenn Du eine beschissene Form der Übungsausführung verwendest, wirst Du Dich verletzen – es ist nur eine Frage der Zeit
- Wenn Du optimale Level an Beweglichkeit der Gelenke, Stabilität und motorischer Kontrolle aufweist, dann wirst Du die Kräfte sehr viel besser verteilen können und dazu in der Lage sein, ein höheres Volumen, eine höhere Intensität und eine höhere Trainingsfrequenz zu tolerieren
- Ein strukturelles Gleichgewicht ist entscheidend. Du musst Deine Gelenke auf entgegengesetzte Art und Weise kräftigen, um sicherzustellen, dass sich Deine Haltung nicht ändert. Wenn Deine Haltung augrund des Krafttrainings schlechter wird, dann bedeutet dies, dass Du schlecht darin bist, ein Trainingsprogramm zusammenzustellen.
- Körpergewebe passen sich an, um stärker zu werden und der Last widerstehen zu können. Der Körper ist ein lebender Organismus, der sich an die Anforderungen anpasst, die an ihn gestellt werden.
- Dein Training wird auf Deinen Bedürfnissen, Deinen Zielen und Deinen Vorlieben basieren. Unterschiedliche Ziele bedürfen unterschiedlicher Trainingsmethoden. Je erhabener Dein Ziel ist, desto mehr Risiko wird erforderlich sein.
- Es gibt zwei Arten von Stress: positiver Stress, der auch als Eustress bezeichnet wird und negativen Stress. Versuche im Bereich von Eustress – ein Typ von positivem, motivierendem, aufregendem Stress, mit dem Du zurecht kommst – und Du wirst auf dem richtigen Weg sein.
- Wenn Du daran glaubst, dass Dich eine Übung verletzten wird, dann wird sie dies wahrscheinlich auch tun.
- Verletzungen im Kraftraum haben mehr mit schlechter Form und schlechter Programmgestaltung als mit der Übung selbst zu tun. Übungen sind lediglich Werkzeuge. Du bist der Handwerker. Ein guter Handwerker gibt niemals seinem Werkzeug die Schuld.
- Anstatt Dich von beliebten Trends treiben zu lassen wird es mehr Früchte tragen, wenn Du lernst, wie Dein Körper funktioniert, was Dir erlauben wird, die Vor- und Nachteile einer jeden Übung zu verstehen und bei der Zusammenstellung Deines Trainingsprogramms intelligente Entscheidungen zu treffen.
Tipp: Vermeide Etikettierungen, die Dich zu einem Opfer machen
Empfundene Hilflosigkeit wird dazu beitragen, dass Du außer Form bleibst. Hier ist der Grund dafür.
Von Dani Shugart
Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-avoid-labels-that-make-you-a-victim
Willst Du in Form kommen? Dann entwickle eine Einstellung von unerschütterlicher Bestimmtheit und den festen Glauben daran, dass Du Dich verändern kannst. Willst Du da hängen bleiben, wo Du Dich jetzt befindest? Dann entwickle den Glauben daran, dass Du unter einer Krankheit leidest und sich diese außerhalb Deiner Kontrolle befindet. Die American Medical Association (AMA) könnte Fettleibigen dabei helfen, letzteres zu tun.
Die Studie
Wissenschaftler untersuchten das Verhalten von fettleibigen Menschen, die einen Artikel bezüglich der Entscheidung der AMA gelesen hatten, Fettleibigkeit als Krankheit zu bezeichnen. Diejenigen, die den Artikel gelesen hatten, wählten mit größerer Wahrscheinlichkeit kalorienreiche Nahrungsmittel und neigten weniger dazu, ihre Nahrungszufuhr einzuschränken, als dies bei denjenigen der Fall war, die den Artikel nicht gelesen hatten. Laut der Studie bestand der einzige Vorzug davon zu glauben, dass sie unter einer Krankheit litten, darin, dass diese Probanden als Resultat ihren Körper besser akzeptierten.
Was sagt uns dies
Zu glauben, dass Dein Gewichtsproblem eine Krankheit ist, wird dazu führen, dass Du eher dazu neigst, Dich mit Deinem Übergewicht abzufinden. Wenn Du hingegen glaubst, dass Du ein Problem hast, das kontrollierbar, reversibel und verhinderbar ist und dass es in Deiner Macht liegt, dies zu verändern, dann wirst Du mit größerer Wahrscheinlichkeit etwas verändern und die Verpflichtung übernehmen, Gewicht zu verlieren.
Die Selbstachtung der Probanden dieser Studie, mag durch die Aussage, die ihr Körperbild verbesserte, vielleicht gestiegen sein, doch ist diese Form der Körperliebe Typ 2 Diabetes, eine Abhängigkeit von Medikamenten und eine kürzere Lebensspanne wert? Die Fettleibigkeit wird nicht dadurch reduziert, dass man den Menschen ein besseres Gefühl bezüglich ihres Übergewichts gibt und selbiges gilt auch für einen falschen Sinn von Hilflosigkeit und eine erfundene Opferrolle.
Was kannst Du hieraus lernen?
Das Geschwätz der AMA führt dazu, dass Menschen fett bleiben. Eine bessere Botschaft wäre vielleicht, dass auch wenn genetische Veranlagungen oder Erkrankungen mit für eine Fettleibigkeit verantwortlich sein können, dies nicht bedeutet, dass Du Dich hiermit abfinden musst und ungezügelt weiter essen solltest.
Du bist nicht hilflos, wenn es um Deinen Fitnesslevel und Deine Lebensqualität geht. Akzeptiere dies und Du wirst erkennen, dass neue und bessere Verhaltensmuster das Problem reduzieren können. Der erste Schritt besteht darin, damit aufzuhören, Dich als Opfer zu sehen.
Am Rande erwähnt
Selbst wenn Du nicht fettleibig bist, kann es sein, dass Du andere Dinge als unvermeidbar und unveränderlich akzeptiert hast. Vielleicht hast Du akzeptiert, dass es Dein Schicksal ist, skinny fat, unsportlich, ein Hardgainer, ein Junkfood Abhängiger, ein Schwächling, ein Mauerblümchen oder eine Person ohne Selbstdisziplin zu sein. Wenn Du diese oder andere selbstlimitierende Etikettierungen akzeptiert hast, dann solltest Du erkennen, dass keine hohen Erwartungen erfüllen wirst.
Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass diese Dinge innerhalb der Reichweite Deiner Kontrolle liegen. Du musst einfach nur die hilflose Rolle des Leidenden ablegen und etwas dagegen tun.
Referenzen
- Hoyt, Crystal L., Jeni L. Burnette, and Lisa Auster-Gussman. "Obesity Is a Disease" Psychological Science, 24 Jan. 2014. Web. 9 Dec. 2014.
- "Labeling obesity as a disease may have psychological costs - association for psychological science." Association for Psychological Science. 28 Jan. 2014.
Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-use-conditioning-to-build-muscle
Von Paul Carter

Fragst Du Dich, wo Du anfangen sollst, wenn es um den Aufbau von Muskelmasse geht? Hier ist der richtige Ort, um mit der Suche anzufangen, wenn Du etwas Muskelmasse auf die richtige Art und Weise aufbauen willst.
Wenn wir ehrlich sind, möchte so ziemlich jeder Mann muskulös und stark werden. Sicher, 65 Kilo mit sichtbaren Bauchmuskeln mögen vielleicht auf Instagram gut aussehen, aber im wahren Leben wirst Du mit Deinen 30 cm Ärmchen und Deinen schmalen Schultern niemanden beeindrucken.
Die Frage bleibt also – wo solltest Du anfangen?
Nun, ich bin mir sicher, dass Du schon dutzende, wenn nicht sogar hunderte Artikel dieser Art von unterschiedlichen Autoren gesehen hast, aber die Wahrheit ist, dass sich diese alle um dieselben grundlegenden Punkte drehen sollten.
Ich denke, dass diese Botschaft wieder und wieder wiederholt wird, weil die Leute die Fakten nicht akzeptieren wollen, die konsistent wieder und wieder bewiesen wurden. Sie suchen nach den „Geheimnissen“, die sie die ganze Zeit übersehen haben, auch wenn viele ihrer Ziele durch harte Arbeit und Hingabe erreicht werden können.
Einiges hiervon könnte für einige der Leser neu sein, aber wenn Du bereits seit ein paar Jahren hart trainierst, dann solltest Du das Meiste hiervon bereits verinnerlicht haben. Wenn nicht, dann lerne es jetzt und vergiss es nie wieder.
Training: Das A und O, wenn es darum geht muskulös zu werden
Du kannst nicht muskulös werden, wenn Du nicht trainierst, richtig? Du kannst natürlich auch ohne Training Masse aufbauen, aber Dein körperliches Erscheinungsbild wird hierunter leiden.
Der Aufbau eines breiten Rückens, muskulöser Beine und einer beeindruckenden Brust sind das Ergebnis von Geduld und Anstrengung – sie erscheinen nicht einfach auf magische Art und Weise, wenn jemand damit beginnt, Proteinshakes in sich hineinzuschütten und alle 2 Stunden aus Tupperware Schüsseln zu essen.
Wenn Du Dich an nichts anderes aus diesem Artikel erinnerst, dann nimm Dir diesen Punkt für den Rest Deines Lebens zu Herzen: Training sollte sich immer um das Prinzip der progressiven Überlastung drehen. Wenn Du im Vergleich zur letzten Trainingseinheit nicht mehr Arbeit verrichtest, dann wirst Du keine positiven physiologischen oder neuronalen Anpassungen produzieren.
Du solltest jedoch im Hinterkopf behalten, dass eine progressive Überlastung mit unterschiedlichen Mitteln erreicht werden kann: gesteigerte Wiederholungszahlen, höhere Gewichte, mehr Sätze, mehr Zeit unter Spannung, eine höhere Trainingsdichte (mehr Arbeit, die innerhalb einer gegebenen Zeitspanne verrichtet wird), ein größerer Bewegungsraum, ein höherer Schwierigkeitsgrad der Übungen oder eine andere Übungsreihenfolge. Wenn ein Trainierender weiter fortgeschritten ist, dann kann das Gewicht auf der Stange nicht mehr so schnell gesteigert werden, weshalb man nach anderen Variablen suchen muss, die man manipulieren kann.
Neben der progressiven Überlastung musst Du auch Spezifität Dein Training diktieren lassen. Im Grunde genommen gehen Spezifität und Überlastung Hand in Hand.
Du musst Dich fragen, welche Qualitäten Du erbessern möchtest. Dies wird bestimmen, welche Methode Du verwenden solltest, um den Überlastungsstimulus zu steigern. Wenn Du z.B. Deine Leistungen bei klassischen Kniebeugen steigern möchtest, dann solltest Du Dich beim Training auf das Kniebeugen Bewegungsschema oder Variationen der Bewegung (Frontkniebeugen, Goblet Kniebeugen, usw.…) konzentrieren.
Ich bin mir sicher, dass dies recht rudimentär erscheinen mag, aber ich sehe eine Menge Jungs, die dies bei ihrem unterstützenden Training vermurksen. Nein, die fehlende Variable bei Deinen schwachen Leistungen auf der Bank sind nicht fliegende Bewegungen am Kabel oder Trizeps Kickbacks – werde bei dem spezifischen motorischen Schema besser, das Du verbessern möchtest.
Eine abschließende Anmerkung, die eine Wiederholung wert ist: wenn Du irgendwelche langfristigen Fortschritte erzielen und tatsächlich eine brauchbare Körperentwicklung erreichen willst, dann solltest Du für mindestens 3 bis 4 Monate bei einem gegebenen Trainingsprogramm bleiben.
Ich persönlich habe das gesamte letzte Jahr lang eine Modifikation von DUP (Daily Undulating Periodization, auf Deutsch tägliche wellenförmige Periodisierung) mit nur wenigen geringfügigen Übungsvariationen verwendet, doch wenn ich die obigen Konzepte befolge, dann werden die Resultate weiterhin besser werden.
Intensität oder Volumen?
Warum nicht beides? Jedes von beidem hat seinen Platz in einem Trainingsprogramm, doch dies hängt voll und ganz mit ihrer Anwendung ab.
Ein guter Trainer versteht, wo er jede Variable innerhalb des Mesozyklus eines Athleten priorisieren muss, aber wenn Du Dir Dein eigenes Trainingsprogramm ohne viel Hintergrundwissen zusammenstellst, kann dies die Dinge recht schwierig machen.
Wenn jemand muskulöser werden will, dann kann man davon ausgehen, dass er versucht, seine Muskelquerschnittsfläche zu vergrößern, um ein so muskelbepacktes Erscheinungsbild wie möglich zu erreichen. Wenn man jedoch alle Aspekte seines Hypertrophieprogramms maximieren will, dann gibt es ein paar Variablen, die auf physiologischer und biomechanischer Ebene priorisiert werden müssen.
Es wäre jedoch ein grober Fehler, wenn ich einen Fehler nicht ansprechen würde, den ich bei vielem jungen Trainierenden beobachte: hört auf, das Volumen zu missbrauchen. Training ist ein Stressor für den Körper. Akkumuliere genug Stress und Dein Körper wird sich anpassen – so ist unser Körper aufgebaut. Aber Stress befolgt auch das Konzept der minimalen effektiven Dosis – sobald Du eine bestimmte Schwelle erreicht hast, werden positiven Adaptionen zustande kommen, aber mehr Stress bedeutet nicht notwendigerweise, dass stärkere Adaptionen erfolgen.
Wenn man mit einem sehr hochvolumigen Trainingsprogramm beginnt (z.B. 10 Sätze a 10 Wiederholungen), bedeutet dies für den Körper einen enormen Stress auf körperlicher und neurologischer Ebene, doch was geschieht, wenn der Körper eine Homöostase auf diesem Level des Volumens erreicht? Wirst Du dann auf 15 oder 20 Sätze a 10 Wiederholungen hoch gehen? Ich hoffe nicht.
Bleibe bei der minimalen effektiven Dosis und steigere Dich langsam. Glaube mir, eine Rhabdomyolyse hat noch nie jemandem geholfen.
Supplementation: Du verwendest wahrscheinlich mehr als Du brauchst
Die Supplementation ist so etwas wie der der Plan B für alle Trainierende, wenn sie keine Fortschritte erzielen.
„Vielleicht muss ich anfangen BCAAs einzunehmen, meine Glutamindosis verdoppeln und mir einen Testo Booster holen?“
Wie wäre es stattdessen, wenn Du lernen würdest, Deine Ernährung und Dein Training an Deine Ziele anzupassen? Die Supplementation wird wahrscheinlich bezüglich Deines Trainings, Deiner Regeneration und Deines Lebensstils nur einen subtilen Unterschied machen, doch jeder der folgenden Empfehlungen ist wissenschaftlich basiert, recht kostengünstig und für alle, die ihre Leistungen auf die nächste Stufe heben wollen, eine nützliche Ergänzung.
1. Kreatin Monohydrat
Ohne zu sehr auf die physiologischen Mechanismen einzugehen, die der Wirkung von Kreatin zugrunde liegen, reicht es aus zu sagen, dass Kreatin die Rephosphorylierung (den Wiederaufbau) von ATP unterstützt, um die Energieproduktion in Deinem Phosphagensystem zu steigern.
Verzettle Dich nicht zu sehr in den Mechanismen, aber um die Vorzüge von Kreatin zu verstehen, musst Du wissen, dass dies ein Supplement ist, dessen Wirkungen Du nicht sofort spüren wirst. Du kannst es nicht mit Koffein oder Beta-Alanin vergleichen, doch wenn Du Dich etwas mit Physiologie auskennst, wirst Du seine wichtige Bedeutung erkennen, die durch eine Unzahl von wissenschaftlichen Untersuchungen bestätigt wurden. Diese Untersuchungen zeigen Verbesserungen im Bereich der Leistungsfreisetzung, der Glykogenladekapazität, der Kraft und des anabolen Stoffwechsels (1, 2, 3).
Doch wann immer ich Kreatin gegenüber einem Athleten erwähne, ist die erste Frage, die er mir stellt „Werde ich dadurch nicht zunehmen?“ Die kurze Antwort ist ja, aber dieses neu aufgebaute Gewicht ist kein wirkliches Körpergewebe, sondern lediglich eine gesteigerte intrazelluläre Wassereinlagerung, die häufig fehlinterpretiert wird.
Wenn jemand (alias Single Mann im Fitnessstudio) dem Muskelpump nachjagt, dann entstehen hierbei Nebenprodukte unterschiedlicher Energiesysteme und es kommt durch ein Anschwellen der Zellen zu Veränderungen der intrazellularen Wasserkonzentration. Diese mechanischen Veränderungen senden Signale an anabole Pfadwege, während Dein Körper versucht einen Zustand der Homöostase aufrecht zu erhalten (4). Das Endergebnis ist eine Erhöhung der Muskelproteinsynthese und zellulare Adaptionen, um zukünftige Schäden zu verhindern.
Mache Dir also keine Sorgen über irgendwelche Wassereinlagerungen durch eine Kreatin Monohydrat Supplementation – Du steigerst Deine hypertrophischen Anpassungen, wenn Du es mit glykolytischem Training kombinierst (5).
2. Fischöl
Wenn Du in diesem Artikel erstmals etwas über Fischöl hörst, dann solltest Du Deine Supplementierung auf den neusten Stand bringen. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Fischöl bei der Kontrolle der Triglyzeridspiegel, des Blutdrucks, der Funktion der Blutgefäße und einer Vielzahl weiterer Faktoren recht nützlich ist (7, 8, 9).
Die typische westliche Ernährung ist sehr Omega-6-lastig, doch es fehlt an Omega-3 Fettsäuren, wo Fischöl ins Spiel kommt. Sicher, Du könntest auch zwei- bis dreimal pro Woche Kaltwasserfisch wie Lachs essen, doch einige Menschen werden nicht über das Geld oder die notwendige Vorliebe für Fisch verfügen, dies zu tun, was bedeutet, dass eine Supplementation notwendig und hilfreich wird.
3. Vitamin D
Wenn Du wie die meisten Menschen in der westlichen Welt bist, dann verbringst Du den größten Teil Deiner Karriere in geschlossenen Räumen. Und wenn Du diese Website liest, dann kann man davon ausgehen, dass auch zumindest eines Deiner Hobbys (alias ein Training mit Gewichten) in geschlossenen Räumen stattfindet. Die Sonnenstrahlung ist jedoch der wichtigste Faktor, der über die Vitamin D Spiegel in Deinem Körper entscheidet – und Du bekommst nicht genug davon?
Wenn Du Dir bezüglich Deines Vitamin D Status unsicher bist, dann solltest Du einen Bluttest durchführen lassen. Wenn sich Deine Spiegel unterhalb von 50nmol/l befinden, dann würde ich Dir aufgrund dessen Einfluss auf Muskelmasse, Kraft und Funktion des Körpers empfehlen, etwas Vitamin D zu supplementieren (6).
4. Ein Multivitaminprodukt
Ich werde ehrlich zu Dir sein. Ich denke, dass wenn mehr Menschen die wichtige Bedeutung qualitativ hochwertiger Ernährung kennen würden, dann müsste ich diesen letzten Punkt erst gar nicht auf die Liste setzen. Da dies jedoch nicht der Fall ist, wird ein Multivitaminprodukt mit Sicherheit nicht schaden.
Nachdem dies gesagt wurde, würde ich Dir dringend empfehlen, etwas zu recherchieren, da einige Hersteller billigere Formen bestimmter Vitamine und/oder Mineralstoffe verwenden, die eine schlechte Bioverfügbarkeit aufweisen. Das Resultat ist ein schwaches Produkt für den Konsumenten, aber ein großer Profit für den Hersteller.
Die Ernährung: Einer der wichtigsten Spieler
Am Ende des Tages erkennen die meisten Trainierenden, dass die Ernährung die Antwort auf ihre mangelnden Zuwächse ist – das will nur niemand zugeben. Ich habe mit vielen High School Sportlern und sogar ein paar Profisportlern gearbeitet, die alle dasselbe Problem zu teilen schienen: sie konnten kein Gewicht aufbauen, auch wenn sie es wollten.
Sicher, dass scheint ein Luxusproblem zu sein, aber unter einigen Umständen kann es die Leistungsfähigkeit eines Sportlers behindern oder seine Teilnahmeberechtigung bei Wettkämpfen einschränken. Die Konversation verläuft für gewöhnlich folgendermaßen…
Ich: "Wie sieht es ernährungstechnisch aus? Bewegt sich die Waage in die richtige Richtung?"
Sportler: "Ich wünschte es wäre so… ich esse SO VIEL und ich scheine kein einziges Pfund aufbauen zu können. Ich habe das Gefühl den ganzen Tag lang zu essen, aber ich nehme nicht zu."
Klingt das vertraut? Nun, die Wahrheit ist, dass eine Gewichtszunahme sich für einige Sportler zu einem Teilzeitjob entwickeln kann. Wenn Du je einen sehr aktiven Beruf hattest, Collegesport betrieben hast oder intensiv mit Gewichten trainiert hast, um fettfreie Muskelmasse aufzubauen, dann weißt Du, wie viel Nahrung hierfür manchmal nötig sein kann.
Ändere Deine Einstellung
Wenn Du jemand bist, der nach einem halben Burger satt ist oder wenn Deine Vorstellung von einem “herzhaften Frühstück” ein paar Eier mit einer Scheibe Toast und etwas Obst ist, dann hast Du noch einige Hausaufgaben zu erledigen.
Du musst verstehen, dass es Zeiten geben wird, zu denen Du nicht hungrig bist und Du keine Lust auf Essen hast – das ist ganz einfach eine Tatsache. Dein Körper verfügt über unterschiedliche homöostatische Mechanismen, die dafür gedacht sind, Dein Körpergewicht zu regulieren, aber Du musst Dich an Dein Ziel erinnern.
Wenn Du jedoch einer dieser Menschen mit einer Homöostase bist, die sich mit Warp Geschwindigkeit bewegt, dann solltest Du alle 3 bis 4 Stunden ein paar Kalorien zu Dir nehmen.
Essen muss Deine Berufung werden. Jedes Mal wenn Du eine Mahlzeit zu Dir nimmst, solltest Du die Kalorien einfach nur so in Dich hineinschaufeln. Wenn Du beginnst Bemerkungen von Freunden zu hören, die in die Richtung von „Wirst Du all das wirklich auf einmal essen?“ oder „Wow, Du isst für zwei!“ , dann bist Du wahrscheinlich auf dem richtigen Weg zu einem beeindruckenden muskulösen Körper.
So lange Du Deine Vorstellungen von dem, was viel essen bedeutet, nicht veränderst, wirst Du kein Gewicht aufbauen. Es hängt alles davon ab, wie sehr Du etwas willst: Wenn Du wirklich den Erfolg willst, dann wirst Du einen Weg finden, dies geschehen zu lassen.
Wie kann ich mir das leisten?
Ich weiß, was Du denkst. „Nahrung ist teuer und es kostet sogar noch mehr, sich gesund zu ernähren. Das kann ich mit auf keinen Fall leisten!“
Das ist definitiv nicht der Fall. Ich habe ein recht beschränktes Budget und gebe nicht besonders viel für meine Ernährung aus. Ich gebe mein meistes Geld für Fleisch aus, das ich in großen Mengen kaufe, verwende nur billige Kohlenhydratquellen und kaufe bestimmte Produkte nur dann, wenn sie Saison haben.
Wenn Deine Gewichtszunahme ein Plateau erreicht hat, dann sind hier ein paar Ideen, um die Dinge wieder ins Rollen zu bringen…
Eier – stellen eine billige, sehr gut bioverfügbare Quelle für Cholin dar und sind sehr einfach zuzubereiten. Sie sind so ziemlich der beste Freund eines Junggesellen, abgesehen natürlich von seinem Hund.
Haferflocken – sind extrem vielseitig verwendbar – bereite Dir Proteinpfannkuchen zu, gib sie in einem Shake, bereite Dir Overnight Oats zu… die Möglichkeiten sind endlos.
Kartoffeln – Sein wir ehrlich – Steak und Kartoffeln war, wo alles begann. Verwende weiße Kartoffeln und Süßkartoffeln, welche beide voller nützlicher Vitamine und Mineralstoffe sind und eine der billigsten Kohlenhydratquellen überhaupt darstellen.
Weißer Reis - “Aber ich dachte, dass nur brauner Reis gesund ist” Okay, höre mir zu, diese “Bösewicht” hat nur 200 kcal pro Tasse und ist eines der Nahrungsmittel, das Du am leichtesten herunter bekommst, wenn Du mit den Kalorien zu Kämpfen hast. Ganz zu schweigen davon, dass Nahrungsmittel mit hohem Ballaststoffgehalt für gewöhnlich das Sättigungsgefühl verstärken, was es noch schwieriger macht, sie in großen Mengen zu essen.
Kokosöl – Wenn Du in diesem Artikel erstmals etwas über Kokosöl liest, dann ist es an der Zeit, Deine Ernährung auf Vordermann zu bringen. Dieses Nahrungsmittel ist nicht nur extrem reich an mittelkettigen Triglyzeriden und Laurinsäure – es stellt auch die beste Wahl zum Kochen und Braten dar, da es auch bei hohen Temperaturen nur eine niedrige Oxidationsrate aufweist.
Bananen – Dies sollte für jeden Hardgainer eine Selbstverständlichkeit sein. Warum solltest Du nicht mindestens ein Dutzend zur Hand haben? Du kannst sie leicht überall mit hin nehmen, sie sind billig und sie sind nahrhaft. In der Tat solltest Du, bevor Du diesen Artikel zu Ende liest, in die Küche gehen und Dir ein Erdnussbutter-Bananensandwich machen.
"Ich bin immer satt, was soll ich tun?"
So etwas ist nichts Ungewöhnliches und wie ich bereits erwähnt habe, ist ein Teil hiervon ganz einfach die Art und Weise, auf die Dein Körper funktioniert. Einige haben einen riesigen, unstillbaren Appetit, während andere es kaum schaffen, 2000 kcal pro Tag zu essen, ohne sich vollgefressen zu fühlen. Es gibt jedoch ein paar einfache Tipps und Tricks, die Dir an dieser Stelle aushelfen können. Du verwendest vielleicht sogar schon einige hiervon, ohne dass es Dir bewusst ist.
- Iss öfter – Stelle Dir, falls nötig, einen Wecker, aber alle 3 bis 4 Stunden sind ein guter Ausgangspunkt.
- Begrenze Nahrungsmittel, die ballaststoffreich sind – Widerspricht das dem, was Du denkst? Nun, ich weiß nicht, ob Du jemals versucht hast 4500 kcal in Form von Süßkartoffeln, Hühnchen und Brokkoli zu essen, aber das dürfte ziemlich unangenehm, wenn nicht sogar unmöglich sein. Ganz zu schweigen davon, dass diese exzessiv hohen Mengen an Ballaststoffen die Absorption bestimmter Vitamine im Verdauungstrakt begrenzen oder blockieren kann.
- Verwende flüssige Kalorien – Es ist nicht notwendig, dass Du Dir einen Weight Gainer kaufst – bereite Deinen eigenen zu:
- Vollmilch oder Kokosmilch
- 2-4 Esslöffel Nussbutter
- 1-2 Messlöffel Wheyprotein
- 1 Tasse Haferflocken
- 1-2 Bananen
- Ein paar Handvoll Spinat (ich verspreche Dir, dass Du ihn nicht schmecken wirst)
- 1-2 Esslöffel Honig
- Zimt
4. Iss mehr Obst – Süße Nahrungsmittel sind sehr lecker und Obst ist sehr reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Wenn Du ein hart trainierender Sportler bist, würde ich 3 bis 4 Portionen pro Tag empfehlen.
Wie sehr willst Du es?
Eine große Nahrungszufuhr bedarf Geduld und Konsistenz. Im Laufe der Zeit wird sich Dein Magen an das größere Nahrungsvolumen pro Mahlzeit gewöhnen und Du wirst dazu in der Lage sein, für 4 zu essen.
Niemand zwingt Dich dazu, all diese Kalorien zu essen – es liegt ganz bei Dir, ob Du Deine Ziele erreichen willst oder nicht. Alles beginnt mit einem einfachen Schritt. Lege die Gewichte hin und nimm Dir eine Gabel.
Praktische Anwendungen
Muskelaufbau ist keine Raketenwissenschaft – es ist alles nur eine Frage davon, ob Du die harten Fakten akzeptierst und die Arbeit investierst. Ich weiß, dass dieser Artikel etwas länglich war, aber hier sind die wichtigen Konzepte, die Du mit nach Hause nehmen solltest:
- Dein Training sollte sich um die Konzepte der Spezifität und der progressiven Überlastung drehen.
- Trainingsstressoren sollten auf einer minimal effektiven Dosis basieren – mehr Volumen ist nicht bei jedem gleichbedeutend mir größeren Zuwächsen.
- Integriere sowohl Intensität, als auch Volumen in Dein Programm ein, wenn Du alle Komponenten der Hypertrophieanpassungen maximieren willst.
- Die Supplementation sollte minimal ausfallen, aber es gibt ein paar Supplements, die einige Vorzüge liefern könnten: Kreatin Monohydrat, Vitamin D, Fischöl und vielleicht ein Multivitaminprodukt.
- Dein mangelndes Wachstum hängt wahrscheinlich mit Deiner schlechten Nahrungszufuhr oder einer schlechten Regeneration zusammen.
- Deine Ernährung sollte Dein Training synergistisch unterstützen – Du kannst Dich nicht in Grund und Boden trainieren, wenn Du wie ein magersüchtiger Teenager isst.
- Niemand ist innerhalb von 12 oder 16 Wochen muskulös geworden. Hingabe und harte Arbeit werden Dich weiter als das meiste andere bringen, wenn Du gewillt bist, die Grundlagen zu lernen und diese rücksichtslos anzuwenden.
Referenzen
- Comparison of creatine monohydrate and carbohydrate supplementation on repeated jump height performance. (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18545204)
- Muscle glycogen supercompensation is enhanced by prior creatine supplementation. (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11445755)
- Effects of creatine on body composition and strength gains after 4 weeks of resistance training in previously nonresistance-trained humans. (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14967873)
- Modulation of glycogen synthesis in rat skeletal muscle by changes in cell volume. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1160792/)
- Scientific basis and practical aspects of creatine supplementation for athletes. (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15212742)
- Vitamin D and skeletal muscle function in athletes. (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25137505)
- Effects of omega-3 fatty acids on postprandial triglycerides and monocyte activation. (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23017356)
- Blood pressure decrease with ingestion of a soya product (kinako) or fish oil in women with the metabolic syndrome: role of adiponectin and nitric oxide. (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22313793)
- Omega-3 fatty acid supplementation improves vascular function and reduces inflammation in obese adolescents. (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20727522)
Quelle: https://www.muscleandstrength.com/articles/complete-guide-how-to-increase-muscle-mass

Im Allgemeinen werden Bizepsübungen so ausgeführt, dass die Oberarme in etwa parallel zum Torso verlaufen und der Widerstand abnimmt, wenn sich die Hände der Brust nähern.
Bei Guillotine Curls (https://www.youtube.com/watch?v=CoOkiwLvSG4) bilden die Oberarme hingegen einen rechten Winkel mit dem Oberkörper, wobei die Schultermuskeln angespannt sind.
In dieser Position wird der Widerstand größer anstatt geringer, wenn sich die Hände der Brust näher. Halte die maximale Kontraktion für zwei Sekunden und spanne Deine Bizeps bewusst hart an.
Tipp: Führe einbeiniges rumänisches Kreuzheben aus
Baue mit dieser Übungsvariation Deine Beinbeuger auf und stärke sie
Von Bret Contreras
Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-do-the-single-leg-romanian-deadlift
Dies ist eine unterstützende Übung für reguläres Kreuzheben, die den zusätzlichen Vorzug einer gesteigerten Stabilität auf einem Bein und einer Dehnung der Beinbeuger bei gleichzeitiger Schonung der Wirbelsäule aufweist. Die Version, bei der Du Dich mit einem Arm abstützt, erlaubt die Verwendung eines höheren Gewichts (und eine stärkere Aktivierung der Primärmuskeln) und verhindert, dass die Balance zum limitierenden Faktor der Übung wird.
Einbeiniges rumänisches Kreuzheben
(https://www.youtube.com/watch?v=GoKjrvJi-Iw)
- Stelle Dich neben einen Kniebeugenständer oder ein anderes stabiles Objekt, an dem Du Dich während der Übungsausführung festhalten kannst.
- Beginne mit einer Kurzhantel oder einer Kettlebell in der Hand, die sich auf derselben Seite wie das Bein befindet, das während der Übung auf dem Boden bleibt. Halte Dich mit der anderen Hand am Kniebeugenständer fest und verwende diese Hand nur sparsam, um die Übungsausführung zu unterstütz
- Beginne die Übung, indem Du das gegenüberliegende Bein nach hinten anhebst und versuchst die Wand hinter Dir zu berühren (bewege den Torso und die Hüfte so, als ob Du rumänisches Kreuzheben mit beiden Beinen ausführen würdest).
- Die Zehen des hinteren Fußes zeigen während der Übungsausführung nach unten und das Bein sollte eine Linie mit dem Torso bilden (halte die Hüfte auf der Seite des hinteren Beines gestreckt). Halte während der gesamten Übungsausführung eine neutrale Position von Kopf und Wirbelsäule aufrec
- Beende den exzentrischen Teil der Bewegung, wenn das Gewicht den Boden berührt oder gehe so weit nach unten, wie es Dein Bewegungsraum erlaubt, während Du eine gute Form aufrechterhältst.
- Stelle sicher, dass sich die Kurzhantel oder die Kettlebell nahe am Körper befindet und drifte nicht zu weit nach außen.
- Kehre zurück in die Ausgangsposition, indem Du mit der Hüfte des vorderen Fußes ziehst.
Weit verbreitete Fehler
- Eine Verwendung des Racks zur Unterstützung anstatt lediglich zur Stabilisierung.
- Keine Aufrecherhaltung der Kontrolle während der gesamten Bewegung.
- Keine Ausführung über den vollen Bewegungsraum.
- Auf die Zehenspitzen Stellen beim vorderen Fuß.
- Den hinteren Fuß zur Seite driften lassen, wodurch die Spannung in den seitlichen Beinbeugern nachlässt.
Tipp: Stelle Dich diesen vier Herausforderungen an der Rudermaschine
Führe Dein Konditionstraining aus und habe Spaß dabei
Von Eric Cressey
Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-take-these-4-rowing-challenges
Der 2000 Meter Test
Dies war eine der drei schrecklichsten Erfahrungen, die ich je beim Training gemacht habe. Ich würde sagen, dass dieser Test locker mit Sätzen Kniebeugen oder Kreuzheben mit super hohen Wiederholungszahlen mithalten kann.
Ich habe für meinen ersten 2000 Meter Test 7:40 Minuten gebraucht. Der Weltrekord für Männer liegt im Augenblick bei 5:36 Minuten (und für Frauen bei 6:25 Minuten). Schaue, wie lange Du brauchst und versuche beim nächsten Mal ein paar Sekunden schneller zu sein.
Die Countdown Herausforderung
Dies ist ein niedervolumiges Protokoll von kurzer Dauer, dass etwas leichter durchzustehen ist, da jeder weitere Satz kürzer als der Vorhergehende ist.
- Rudere 500 Meter
- Pausiere für 1 Minute
- Rudere 400 Meter
- Pausiere für 1 Minute
- Rudere 300 Meter
- Pausiere für 1 Minute
- Rudere 200 Meter
- Pausiere für 1 Minute
- Rudere 100 Meter
Dein Lieblingssong auf Distanz
Wenn Du einen Lieblingssong hast, der Dich immer wieder antreibt, dann drehe die Musik auf und schau, wie weit Du während dieses Songs kommst.
Musik ist ein hervorragender Motivator, kann aber auch ein hervorragender Timer für intensive Trainingsanstrengungen sein, da die meisten Songs nicht länger als 5 Minuten sind. Genauso, wie Du persönliche Bestleistungen beim Bankdrücken, bei Kniebeugen und beim Kreuzheben hast, kannst Du auch eine persönliche Bestleistung für die Distanz bei ein paar unterschiedlichen Songs haben.
30/30 für 10 Minuten
Es ist einfach: 30 Sekunden intensives Rudern, 30 Sekunden Pause und das im Wechsel für 10 Minuten. Dies ist eine weitere gute Option, da die Zeit schnell vergeht und keine der Anstrengungen so lang ist, dass Du Dich zu Tode langweilst, wenn Du jemand bist, der Cardiotraining hasst. Der einzige Nachteil ist, dass die Pausenintervalle so kurz sind, dass Du kaum Zeit hast aufzustehen, bevor Du Dich wieder hinsetzen musst, um weiter zu rudern.
Tipp: Führe Frontkniebeugen zuerst aus
Willst Du muskulösere Oberschenkel? Dann führe diese schnelle Frontkniebeugen Rampe aus, bevor Du irgendetwas anderes am Beintag trainierst.
Von Dean Graddon
Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-do-front-squats-first
Viele größere Trainierende und diejenigen mit einem Hintergrund von laufbasierten Sportarten (insbesondere Leichtathletik), neigen dazu, bei Kniebeugen eine Dominanz im Bereich der hinteren Muskelkette aufzuweisen, was bedeutet, dass ihr Gluteus und ihre Beinbeuger bei Kniebeugen leichter als ihre Quadrizeps aktiviert werden.
Wenn Du Probleme damit hast, das Training bei der Ausführung klassischer Kniebeugen in Deinen Quadrizeps zu fühlen und es mehr im Bereich Deiner Hüften und Deines unteren Rückens fühlst, dann probiere diesen einfachen Tipp aus: Trainiere zuerst Frontkniebeugen. Für diejenigen, die sich primär auf schwere Gewichte konzentrieren, mag dies wie Ketzerei klingen, doch für Trainierende die nach einer Hypertrophie im Bereich der Quadrizeps streben, kann dies pure Magie sein.
Frontkniebeugen verschieben den Fokus auf die Quadrizeps und erlauben es den meisten Trainierenden sicherer tiefe Kniebeugen auszuführen, als dies bei klassischen Kniebeugen mit der Stange auf dem Rücken der Fall ist. Indem Du Dein Beintraining mit Frontkniebeugen beginnst, wirst Du Deine Quadrizeps vorermüden und in den richtigen Groove für das Kniebeugen Bewegungsschema kommen. Ja, Du wirst dazu gezwungen sein, bei Deinen nachfolgenden klassischen Kniebeugen etwas weniger Gewicht zu verwenden, aber auf lange Sicht werden die Vorzüge bezüglich der Kraft der Quadrizeps dies mehr als ausgleichen.
Das Ganze funktioniert folgendermaßen
Führe nach Deinem normalen Aufwärmtraining einen Satz Frontkniebeugen mit 12 bis 15 Wiederholungen nur mit der leeren Stange aus. Hiernach wird das Gewicht von Deiner Kraft bei Frontkniebeugen abhängen. Wenn Du Dir nicht sicher bist, was Deine 12 RM, 10 RM und 8 RM Gewichte sind, dann versuche diese so gut wie möglich zu schätzen und passe die Gewichte bei den folgenden Trainingseinheiten entsprechend an. Das Ziel besteht darin, dass das Gewicht fordernd ist, wobei Du nicht bis in die Nähe des Muskelversagens gehen solltest.
Über vier Sätze solltest Du das Gewicht wie folgt steigern:
- Satz 1: 8 Wiederholungen mit einem Gewicht, mit dem Du 12 bis 15 Wiederholungen Frontkniebeugen ohne Probleme ausführen könntest.
- Satz 2: 8 Wiederholungen mit Deinem 12 RM
- Satz 3: 5 Wiederholungen mit Deinem 10 RM
- Satz 4: 5 Wiederholungen mit Deinem 8 RM
Danach bist Du bereit, Dein Training mit klassischen Kniebeugen wie geplant auszuführen.
Tipp: Bereite Dir gesunde Weight Gainer Cookies zu
Proteinforscher geben ihren Probanden diese Cookies, um sicherzustellen, dass diese reichlich qualitativ hochwertiges Protein zu sich nehmen. Jetzt kannst auch Du sie zubereiten.
Von Chris Shugart | 04/08/16
Quelle: https://www.t-nation.com/diet-fat-loss/tip-make-healthy-weight-gainer-cookies
Dr. Peter Lemon, ein angesehener Proteinforscher hatte ein Problem. Seine Probanden hielten sich nicht an die protein- und kalorienreichere Ernährungsform, die für seine Untersuchungen nötig war. Einige dieser Studien liefen über mehrere Monate und Dr. Lemon musste es für seine Probanden so bequem wie möglich machen, die richtigen Nährstoffe zu konsumieren.
Er kam deshalb auf die Idee Cookies zu verwenden, die nicht gebacken werden mussten. Mische einfach Proteinpulver mit rohen Haferflocken und naturbelassener Nussbutter, trainiere hart und werde muskulös. Es funktionierte und die Probanden erzielten die erwarteten Zuwächse.
Hier ist mein eigenes Rezept, das nahe am Original ist, aber sehr viel besser schmeckt:
Zutaten
- 1 1/2 Tassen altmodische rohe Haferflocken
- 3/4 Tasse (171 Gramm) naturbelassene Erdnussbutter oder Nussbutter nach Wahl
- 3 Messlöffel (90 Gramm) Proteinpulver mit Schokogeschmack
- 1 Tasse Bio Kokosflocken
- 3/4 Tasse warmes Wasser
Zubereitung
- Gib die Haferflocken, das Proteinpulver und die Kokosflocken in eine Schüssel und mische die trockenen Zutaten gut durch.
- Gib die Nussbutter und das Wasser hinzu. Mische alles mit den Händen gut durch, bis Du einen gleichmäßigen Teig erhältst.
- Rolle den Teig in Bällchen von der Größe eines Golfballs und drücke diese dann flach, um Cookies zu erhalten. Optional kannst Du die Cookies mit Kokosflocken bestreuen.
- Stelle die Cookies in den Kühlschrank.
Ergibt etwa 13 Cookies.
Hast Du etwas Zeit? Dann probiere folgende Idee aus
- Toaste die Haferflocke. Gib hierfür die Haferflocken in eine trockene Teflonpfanne. Erhitze die Haferflocken für 6 Minuten bei mittlerer Hitze und rühre sie gelegentlich durch, bis sie goldbraun sind.
- Toaste Deine Kokosflocken. Verteile die Kokosflocken auf einem Backblech und backe sie für 8 Minuten bei 180 Grad, bis sie goldbraun sind. Wende die Kokosflocken nach der Hälfte der Zeit für eine gleichmäßige Bräunung.
Tipp: Teste Deine unilaterale Kraft
Diese vier Herausforderungen werden Deine Unterkörperkraft testen und Dir zu einer höllisch guten Trainingseinheit verhelfen.
Vonn Ben Bruno
Quell: https://www.t-nation.com/training/tip-test-your-unilateral-leg-strength
Es gibt zwei Typen von Menschen, die denken, dass einbeiniges Training etwas für Weicheier ist:
- Die, die es nicht tun.
- Diejenigen, die nicht gut darin sind.
Keiner von beiden hat das Recht, eine Meinung zu diesem Thema zu äußern – zumindest keine glaubhafte.
Bevor Du voreilige Schlussfolgerungen bezüglich der Effizienz eines einbeinigen Trainings ziehst, möchte ich Dich dazu auffordern, dieser Art des Trainings eine echte Chance zu geben, so dass Du nicht einfach nur aus dem Bauch heraus entscheidest. Mache es Dir zum Ziel Deine einbeinigen Leistungen zu verbessern und arbeite Dich zu diesen Zielen hoch:
- Bulgarische Splitkniebeugen (https://www.youtube.com/watch?v=I1Ee3M6SDgQ&list=RDQM0kMqIe_XD18&index=25) mit einem Gesamtgewicht, das Deinem Körpergewicht entspricht (egal ob es sich um eine Langhantel, Kurzhanteln, eine Gewichtsweste oder eine Kombination hiervon handelt) für 6 bis 8 Wiederholungen pro Bein über den vollen Bewegungsraum, so dass das hintere Knie den Boden berührt.
- Gehende Ausfallschritte mit einem Gesamtgewicht, das Deinem Körpergewicht entspricht, für 16 Schritte in Folge (das sind 8 pro Bein) mit guter Form.
- Skater Kniebeugen (https://www.youtube.com/watch?v=w2XuCMqmWKI) unter Verwendung Deines halben Körpergewichts für 6 Wiederholungen pro Bein.
- Einbeiniges rumänisches Kreuzheben mit 75% Deines Körpergewichts für 6 bis 8 Wiederholungen pro Bein.
Einige Menschen, die bereits über sehr starke Beine verfügen, werden diese Ziele recht schnell erreichen, wenn sie sich erst einmal an diese Übungen gewöhnt haben, während es bei anderen deutlich länger dauern kann. Ich hatte zahlreiche Highschool Athleten, die diese Zahlen erreicht und überschritten haben, was bedeutet, dass sie weit davon entfernt sind, unrealistisch zu sein.
Tipp: Meiste Push-Back Liegestütze
Baue mit dieser einzigartigen schulterdominanten Liegestützevariation Deine Schultern auf.
Von Nick Tumminello
Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-master-the-push-back-push-up 6/16
Stelle Dir diese Übung als Liegestütze vor, die hauptsächlich für Deine Schultern anstatt für Deine Brust sind. Sie zwingt Deine Schultern dazu hart zu arbeiten, um Deinen Körper unter Verwendung eines natürlichen Bogens und Druckwinkel kraftvoll nach hinten zu bewegen.
Push-Back Liegestütze
(https://www.youtube.com/watch?v=04p4MWfhpAI)
- Stufe 1: Bewege Dich nach unten, explodiere nach hinten, mache Deinen Rücken gerade und kehre zurück in die Liegestützeposition.
- Stufe 2: Verwende dieselbe grundlegende Bewegung, aber platziere Deine Füße auf einer Bank. Deine Bauchmuskeln werden um Gnade winseln.
Quelle: https://www.t-nation.com/training/tip-do-the-guillotine-curl
Von Michael Warren