Wie oft sollte ich mich dehnen?
Dehnen gehört für viele zum Training dazu – für andere ist es ein ungeliebtes Extra, das oft übersprungen wird. Dabei spielt Beweglichkeit eine entscheidende Rolle für Leistung, Verletzungsprävention und langfristige Gesundheit. Doch wie oft sollte man sich eigentlich dehnen, um wirklich Fortschritte zu machen?
Warum Dehnen überhaupt wichtig ist
Regelmäßiges Dehnen kann dazu beitragen, die Beweglichkeit zu verbessern, Muskelspannungen zu reduzieren und die Qualität deiner Bewegungen zu erhöhen. Wer beweglicher ist, kann Übungen sauberer ausführen und belastet Gelenke und Muskeln gleichmäßiger.
Vorteile von Dehnen:
- Bessere Beweglichkeit
- Weniger Muskelverspannungen
- Saubere Technik im Training
- Langfristige Gelenkgesundheit
Wie oft ist Dehnen sinnvoll?
Die optimale Häufigkeit hängt von deinem Ziel ab:
- Für allgemeine Beweglichkeit: 2–3 Mal pro Woche
- Für spürbare Fortschritte: 4–6 Mal pro Woche
- Bei starken Einschränkungen: täglich kurze Einheiten
Wichtiger als die perfekte Frequenz ist die Regelmäßigkeit. Lieber öfter kurz als selten und lang.
Wann ist der beste Zeitpunkt zum Dehnen?
Dehnen kann zu verschiedenen Zeitpunkten sinnvoll sein:
- Nach dem Training, wenn die Muskulatur warm ist
- An trainingsfreien Tagen
- Als kurze Mobility-Routine am Morgen oder Abend
Vor intensiven Kraftübungen sollte statisches Dehnen eher vermieden werden, da es kurzfristig die Kraftleistung senken kann.
Qualität statt Quantität
Viele machen den Fehler, zu intensiv oder unkontrolliert zu dehnen. Effektives Stretching bedeutet:
- Ruhige, kontrollierte Bewegungen
- Kein starkes Schmerzgefühl
- Gleichmäßige Atmung
Schon wenige Minuten pro Einheit können einen Unterschied machen, wenn sie konsequent durchgeführt werden.
Fazit
Wie oft du dich dehnen solltest, hängt von deinen Zielen ab – doch klar ist: Beweglichkeit entsteht nicht durch Zufall, sondern durch Routine. Wer regelmäßig dehnt, verbessert nicht nur seine Mobilität, sondern auch seine Trainingsqualität und sein Körpergefühl. Dehnen ist kein optionales Extra, sondern ein wichtiger Baustein eines nachhaltigen Trainings.