Ashwagandha Dosierung: wie viel du wann und in welcher Form nimmst

Die richtige Dosierung liegt für die meisten Ziele zwischen 300 und 600 mg standardisiertem Extrakt pro Tag. Dieser Ratgeber zeigt, welche Menge zu welchem Ziel passt, wann du sie einnimmst und wie lange eine Kur läuft.

Ashwagandha Dosierung: Ashwagandha Shoden® und Ashwagandha KSM-66® von GN Laboratories sowie Ashwagandha KSM-66® Hochdosiert von Gods Rage
Ashwagandha Dosierung: Ashwagandha Shoden® und Ashwagandha KSM-66® von GN Laboratories sowie Ashwagandha KSM-66® Hochdosiert von Gods RageSymbolbild - mit KI erstellt
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Die richtige Ashwagandha-Dosierung liegt für die meisten Ziele zwischen 300 und 600 mg standardisiertem Extrakt pro Tag, und sie hängt weniger von der Milligrammzahl auf der Packung ab als vom Gehalt an Withanoliden und von deinem Ziel. Genau hier scheitern viele, die zu irgendeinem Präparat greifen, eine beliebige Menge nehmen und sich wundern, dass sich nach zwei Wochen nichts tut. Dieser Ratgeber legt die konkreten Zahlen offen: welche Dosis die Studien für Stress, Schlaf und Sport verwenden, ob du Ashwagandha morgens oder abends nimmst, wie lange eine Kur läuft und welches Präparat zu welcher Dosis passt. Geschrieben haben wir ihn für alle, die diese Heilpflanze gezielt einsetzen wollen: für Sportler in harten Trainingsphasen, für gestresste Berufstätige und für gesundheitsbewusste Menschen, die Schlaf und Stressresistenz verbessern möchten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Standarddosis 300 bis 600 mg pro Tag: für Stress reicht oft die untere Spanne, für Schlaf und Sport zeigen die Studien ab 600 mg die deutlichsten Effekte
  • Nicht die mg zählen, sondern die Withanolide: 300 mg Shoden® liefern 105 mg Withanolide (35 %), 300 mg KSM-66® rund 15 mg (5 %)
  • Timing nach Ziel: morgens für Fokus und Stressresistenz, abends für den Schlaf, entscheidend ist die tägliche Regelmäßigkeit
  • Als Kur gedacht: 8 bis 12 Wochen durchgehend, danach 2 bis 4 Wochen Pause
Auf einer Holzfläche liegen Ashwagandha-Wurzeln und getrocknete Pflanzenteile, daneben ein Mörser mit feinem Pulver. Diese Heilpflanze, auch Schlafbeere oder Withania somnifera genannt, wird traditionell zur Stressbewältigung eingesetzt. (KI-generiertes Bild)
Ashwagandha-Wurzeln und gemahlenes Pulver: der Rohstoff der SchlafbeereSymbolbild - mit KI erstellt

Ashwagandha-Dosierung auf einen Blick: wie viel für welches Ziel

Für gesunde Erwachsene liegt die sinnvolle Tagesdosis bei 300 bis 600 mg standardisiertem Ashwagandha-Extrakt. Welche Menge für dich die richtige ist, entscheidet dein Ziel, nicht dein Körpergewicht. Diese Tabelle ordnet die in Studien verwendeten Dosen den Anwendungen zu und zeigt, welches Präparat die jeweilige Dosis am saubersten abdeckt.

Ziel Tagesdosis in Studien Passendes Präparat Kapseln pro Tag
Stress und innere Ruhe 300 bis 600 mg Shoden® (105 mg Withanolide) oder KSM-66® mit 300 mg 1
Schlafqualität ab 600 mg, eher abends KSM-66® Hochdosiert 600 mg oder 2 x KSM-66® 300 mg 1 bzw. 2
Sport, Kraft und Hormonhaushalt 600 mg KSM-66® Hochdosiert 600 mg 1
Höchste Withanolid-Konzentration 300 mg Extrakt = 105 mg Withanolide Shoden® 1
Alltag, Einstieg und Erhaltung 300 mg Extrakt KSM-66® mit 300 mg 1

Die Werte sind Orientierungswerte aus kontrollierten Studien, keine starre Vorschrift. Für diese Ashwagandha-Dosierung gilt vor allem eins: Beginne mit der unteren Spanne, bleibe mindestens vier bis sechs Wochen dabei und steigere erst dann, wenn du die Verträglichkeit kennst.

Ashwagandha Extrakt, Pulver oder Kapseln: worauf sich die Dosis bezieht

Ashwagandha, botanisch Withania somnifera und im Deutschen Schlafbeere oder Indischer Ginseng genannt, ist ein Adaptogen: eine Pflanze, die dem Körper hilft, sich an Belastung anzupassen. In der ayurvedischen Medizin hat die Schlafbeere seit Jahrhunderten Tradition, und was das Ayurveda überliefert, prüft die Forschung heute mit kontrollierten Studien. Bevor du zur Menge greifst, musst du aber wissen, worauf sich eine Dosis überhaupt bezieht, denn Extrakt und Pulver sind nicht dasselbe. Der Ashwagandha Extrakt ist konzentriert und auf einen festen Anteil an Withanoliden standardisiert, die aktiven Wirkstoffe der Pflanze. Ein Wurzelpulver dagegen ist nur die gemahlene Wurzel, günstiger, aber deutlich schwächer, weshalb hier traditionell 3 bis 6 g pro Tag nötig sind statt einiger hundert Milligramm Extrakt.

Der entscheidende Wert steht deshalb nicht bei den Extrakt-Milligramm, sondern beim Withanolid-Gehalt. Zwei Kapseln mit je 300 mg Extrakt können völlig verschiedene Wirkstoffmengen liefern: Shoden® ist auf 35 % Withanolid-Glykoside standardisiert und bringt so 105 mg Withanolide pro Kapsel, das breit untersuchte KSM-66® auf rund 5 %, also etwa 15 mg. Je konzentrierter der Extrakt, desto mehr Wirkstoff steckt in weniger Kapsel. Genau deshalb lohnt der Blick aufs Etikett: Dort sollte der Withanolid-Gehalt pro Tagesportion offen ausgewiesen sein, und danach richtet sich deine Dosis.

Ashwagandha Kapseln sind für die meisten die praktischste Form, weil die Dosis exakt feststeht, der bittere Wurzelgeschmack wegfällt und du nichts abwiegen musst. Pulver bietet mehr Flexibilität und lässt sich in Shakes rühren, schmeckt aber erdig und lässt sich kaum präzise dosieren. Wer die Dosierung ernst nimmt, ist mit einem standardisierten Extrakt in Kapselform besser bedient.

Auf einem Tisch liegen Supplement-Kapseln und feines Pulver in einer Schale nebeneinander. Die Produkte, darunter Ashwagandha, sind zur Einnahme für Wohlbefinden und Stressbewältigung gedacht. (KI-generiertes Bild)
Kapseln oder Pulver: die Form entscheidet, wie genau du dosieren kannstSymbolbild - mit KI erstellt

Wie viel Ashwagandha pro Tag? Die Studiendosen von 250 bis 600 mg

Die meisten Studien arbeiten mit 250 bis 600 mg standardisiertem Extrakt pro Tag, oft aufgeteilt auf zwei Portionen. In der klassischen Untersuchung von Chandrasekhar nahmen die Teilnehmer zweimal täglich 300 mg KSM-66® über 60 Tage: Ihr morgendliches Serum-Cortisol sank um 27,9 %, unter Placebo nur um 7,9 %1. Eine Meta-Analyse aus fünf kontrollierten Studien mit rund 400 Teilnehmern fand für den Schlaf die deutlichsten Vorteile ab einer Dosierung von 600 mg täglich und ab acht Wochen Einnahme2.

Spannend ist der Blick auf hochkonzentrierte Extrakte. In einer Studie mit 150 Personen genügten bereits 120 mg Shoden® täglich, um die selbstberichtete Schlafqualität über sechs Wochen um 72 % zu verbessern, gegenüber 29 % unter Placebo5. Der Grund ist der hohe Withanolid-Anteil: Wo viel Wirkstoff in wenig Extrakt steckt, reicht eine kleinere Menge für dasselbe Ergebnis.

Für den Einstieg gilt: Nimm 300 mg standardisierten Extrakt pro Tag, beobachte dich über 7 bis 14 Tage und steigere bei Bedarf Richtung 600 mg. Höhere Mengen bis etwa 1.250 mg tauchen in Studien gelegentlich auf, doch ein verlässlicher Zusatznutzen darüber ist nicht belegt, während die gut untersuchten Effekte im Bereich von 300 bis 600 mg liegen. Mehr Milligramm sind hier also kein Selbstzweck.

Dosierung nach Ziel: so steuerst du die Wirkung von Ashwagandha

Je nach Anwendung verschiebt sich die optimale Dosis, denn die Wirkung von Ashwagandha setzt für Stress, Schlaf und Sport zu unterschiedlichen Zeitpunkten und bei unterschiedlichen Mengen ein. Sortiere deshalb nach deinem eigenen Anwendungsgebiet.

Stress und innere Ruhe: Hier reicht oft schon die untere Spanne von 300 bis 600 mg standardisiertem Extrakt. In einer Studie mit Shoden® sank das Stresshormon Cortisol um 66 beziehungsweise 67 % gegenüber praktisch unverändertem Placebo, und der Angst-Score der Teilnehmer ging um 59 % zurück3. Ashwagandha reguliert dabei die Stressachse, es dämpft nicht wie ein Beruhigungsmittel.

Schlafqualität: Für besseren Schlaf zeigen die Studien ab 600 mg pro Tag die klarsten Ergebnisse2, eingenommen eher am Abend. Auch aufgeteilte Dosen funktionieren: In einer Untersuchung nahmen Menschen mit Schlafproblemen zweimal täglich 300 mg KSM-66® über zehn Wochen, mit deutlichen Verbesserungen bei Einschlafzeit und Schlafeffizienz4.

Sport, Kraft und Hormonhaushalt: Im Sport wird meist mit 600 mg pro Tag gearbeitet, über 8 bis 12 Wochen und auch an trainingsfreien Tagen. Bei Männern stieg der Testosteronspiegel in den Studien nach 60 Tagen um 22 bis 33 % gegenüber dem Ausgangswert3, und bei übergewichtigen Männern zwischen 40 und 70 Jahren nahm über acht Wochen zusätzlich das DHEA-S zu7. Ashwagandha ersetzt keinen Trainingsreiz, es schützt die Erholung zwischen den Reizen, und weniger Cortisol heißt mehr Kraft aus derselben Einheit.

Allgemeines Wohlbefinden und Immunsystem: Als moderater Einstieg genügen 300 mg täglich über 6 bis 12 Wochen. Als Adaptogen arbeitet Ashwagandha hier auf die Balance des Körpers und unterstützt Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden über die Zeit, nicht wie ein schneller Wachmacher.

Die Dosen und Zeitfenster gelten übrigens für Frauen und Männer gleichermaßen. Nur die Effekte auf den Testosteronspiegel wurden bei Männern gemessen, nicht bei Frauen.

Aus unserem Sortiment: Die Studien zu Kraft und Hormonhaushalt arbeiten mit 600 mg, und genau diese Menge liefert das Ashwagandha KSM-66® Hochdosiert von Gods Rage mit 600 mg in einer einzigen Kapsel, davon 30 mg Withanolide. Die volle Studiendosis, ohne dass du zweimal am Tag daran denken musst. 120 Kapseln reichen für vier Monate.

Eine Person in Sportkleidung dehnt sich nach dem Training in einem Fitnessstudio. Die Szene zeigt die Bedeutung von Erholung für Wohlbefinden und Stressbewältigung, wie sie mit Ashwagandha unterstützt werden kann. (KI-generiertes Bild)
Regeneration nach dem Training: genau hier setzen die 600 mg anSymbolbild - mit KI erstellt

Mehr ist nicht besser: was hohe Dosen mit der Ashwagandha-Wirkung machen

Eine höhere Dosis bringt nicht automatisch mehr Wirkung. Die Ashwagandha-Wirkung folgt keiner geraden Linie: Oberhalb von 600 mg pro Tag wächst der belegte Nutzen kaum weiter, während milde Nebenwirkungen wahrscheinlicher werden. Die Spanne von 300 bis 600 mg ist deshalb kein Kompromiss, sondern der Bereich mit dem besten Verhältnis aus Nutzen und Verträglichkeit.

Ashwagandha ist eine Nahrungsergänzung, kein Arzneimittel, und standardisierte Extrakte gelten als gut verträglich. Was vorkommen kann, ist mild und meist eine Frage des Timings: leichte Magen-Reizungen oder Müdigkeit, vor allem auf nüchternen Magen oder bei hoher Abenddosis. Nimm die Kapsel zu einer Mahlzeit, dann liegt sie leicht im Magen.

Nicht geeignet ist Ashwagandha für Schwangere und Stillende sowie für Kinder, denn für Schwangerschaft und Stillzeit fehlen belastbare Daten. Wer Schilddrüsen-, Leber- oder Autoimmunerkrankungen hat oder dauerhaft Medikamente nimmt, klärt die Einnahme vorab ärztlich ab. Das ist kein Grund zur Sorge, sondern der Grund, warum ein klar deklarierter, laborgeprüfter Markenextrakt jedem anonymen Pulver überlegen ist: Du weißt genau, wie viel Wirkstoff du nimmst. Alles zu Verträglichkeit, Wechselwirkungen und wer besonders vorsichtig sein sollte, findest du in unserem Ratgeber zu den Ashwagandha-Nebenwirkungen.

Ashwagandha morgens oder abends einnehmen?

Es gibt keinen universell besten Zeitpunkt: Ob du Ashwagandha morgens oder abends nimmst, hängt von deinem Ziel ab. Entscheidend für die Wirkung ist ohnehin die tägliche Regelmäßigkeit, nicht die Uhrzeit.

Morgens passt, wenn es dir um Stressresistenz, Gelassenheit und Fokus über den Tag geht. Das körpereigene Stresshormon Cortisol ist am Morgen am höchsten, und die Studien, die einen niedrigeren Cortisolspiegel gemessen haben, bestimmten ihn morgens13. Eine Einnahme früh am Tag begleitet diesen Rhythmus.

Abends ist sinnvoll, wenn Schlaf dein Hauptziel ist, etwa 30 bis 60 Minuten vor dem Zubettgehen. Die Schlafstudien gaben ihre Dosis passend zum Abend oder verteilt über den Tag45.

Aufgeteilt ist die dritte Möglichkeit: 300 mg morgens und 300 mg abends ergeben die 600 mg, mit denen die Meta-Analyse die deutlichsten Ergebnisse fand2. So bekommst du beides, Tagesgelassenheit und Abendruhe. Ob morgens oder abends, wer empfindlich auf nüchternen Magen reagiert, koppelt die Einnahme an eine Mahlzeit.

Einnahme von Ashwagandha: Mahlzeit, Dauer und Kur

Bei der Einnahme von Ashwagandha entscheidet die Kontinuität über das Ergebnis, nicht der perfekte Einzelmoment. Ein paar Stellschrauben helfen trotzdem, Wochen zu sparen.

Mit einer Mahlzeit: Nimm die Kapsel am besten zu einer fetthaltigen Mahlzeit, dann werden die fettlöslichen Withanolide gut aufgenommen und die Kapsel liegt leicht im Magen.

Als Kur über Wochen: Ashwagandha ist keine Akut-Pille. Die klinischen Studien liefen über 6 bis 12 Wochen bei täglicher Einnahme124. Warum täglich? Weil die Withanolide schnell wieder ausgeschieden werden: Eine Humanstudie von 2026 gab gesunden Erwachsenen 240 oder 480 mg Shoden® und fand die Wirkstoffe binnen zwölf Stunden im Urin wieder6. Ein Wirkspiegel, den du spürst, baut sich nicht auf, die tägliche Einnahme von Ashwagandha ist deshalb die Bedingung, keine Fleißaufgabe.

Mit Pause: Plane von vornherein 8 bis 12 Wochen durchgehend, danach 2 bis 4 Wochen Pause, um deine eigene Ausgangslage ohne Ashwagandha neu zu beurteilen. Genau deshalb lohnt die größere Dose: 120 Kapseln decken bei einer Kapsel pro Tag vier volle Monate ab, ohne dass dir mitten in der Kur der Nachschub ausgeht.

KSM-66 und Shoden im Vergleich: welche Dosis in welchem Extrakt

Die beiden am besten untersuchten Marken-Extrakte heißen KSM-66® und Shoden®, und sie unterscheiden sich genau dort, wo es für die Dosierung zählt: im Withanolid-Gehalt und im verwendeten Pflanzenteil. KSM-66® wird ausschließlich aus der Wurzel gewonnen und ist auf rund 5 % Withanolide standardisiert, der breit untersuchte Alltags-Wurzelextrakt, auf dem die meisten der hier zitierten Studien beruhen. Shoden® stammt aus Wurzel und Blättern und ist auf 35 % Withanolid-Glykoside standardisiert, die höchste Konzentration am Markt.

So ordnen sich die drei Ashwagandha-Präparate ein, die du in unserem Shop findest:

Produkt Extrakt pro Kapsel Withanolide Kapseln pro Tag Reicht für Passt zu
Ashwagandha Shoden® (60 Kapseln) 300 mg Shoden® 105 mg (35 %) 1 2 Monate maximale Withanolid-Konzentration, Stress und Schlaf
Ashwagandha KSM-66® (120 Kapseln) 300 mg KSM-66® 15 mg (5 %) 1 bis 2 2 bis 4 Monate die klassische, breit untersuchte Routine
Ashwagandha KSM-66® Hochdosiert (120 Kapseln) 600 mg KSM-66® 30 mg 1 4 Monate die Studiendosis von 600 mg in einer Kapsel

Beim Wurzelextrakt hast du die Wahl: Eine Kapsel täglich (300 mg) ist die schlanke Erhaltungsdosis für Alltag und Stress und reicht vier Monate. Zwei Kapseln bringen dich auf die 600 mg, bei denen die Studien die deutlichsten Ergebnisse für Schlaf und Sport gemessen haben24. Wer diese Dosierung lieber in einem Zug nimmt, greift zur hochdosierten Variante mit 600 mg in einer Kapsel. Und wer die konzentrierteste Ladung an Withanoliden will, nimmt Shoden®: 105 mg Withanolide aus einer einzigen Kapsel pro Tag.

Kurz gesagt: Für die konzentrierteste Ladung an Withanoliden nimmst du das Ashwagandha Shoden® von GN Laboratories mit 105 mg Withanoliden pro Kapsel. Für die klassische, am breitesten untersuchte Routine das Ashwagandha KSM-66® mit 300 mg. Und für die volle Studiendosis in einer Kapsel das Ashwagandha KSM-66® Hochdosiert von Gods Rage mit 600 mg. Alle drei sind laborgeprüft und klar deklariert, du weißt bei jeder Kapsel, wie viele Withanolide du bekommst.

Worauf du beim Kauf von Ashwagandha Kapseln achtest

Die beste Dosierung nützt nichts, wenn die Qualität nicht stimmt, und gerade online schwanken die Withanolid-Mengen vieler Produkte enorm. Drei Punkte trennen ein wirksames Präparat von einem teuren Platzhalter.

  • Withanolide statt Rohstoffmenge: Auf dem Etikett muss stehen, wie viele Milligramm Withanolide pro Tagesportion drinstecken, nicht nur wie viel Extrakt. Ohne diese Angabe lässt sich die Dosis nicht steuern.
  • Markenrohstoff mit Studien: KSM-66® und Shoden® sind die Extrakte, auf denen die zitierten Studien beruhen. Wer deren Ergebnisse will, nimmt auch deren Rohstoff, laborgeprüft und transparent deklariert.
  • Packungsgröße zur Kur: Eine Kur läuft 8 bis 12 Wochen. Eine Dose, die nach 30 Tagen leer ist, ist ein Test, keine Kur.

Bei uns findest du beide Studien-Rohstoffe als Eigenmarken-Präparate: das konzentrierte Shoden® und das KSM-66® von GN Laboratories sowie die hochdosierte 600-mg-Variante von Gods Rage, alle mit offen deklariertem Withanolid-Gehalt.

Fazit: deine Ashwagandha-Dosierung in drei Schritten

Die richtige Ashwagandha-Dosierung ist kein Geheimnis, sondern eine Frage von drei Entscheidungen. Erstens die Menge: 300 mg standardisierter Extrakt für Stress und den Einstieg, 600 mg für Schlaf und Sport, dort liegen die deutlichsten Studieneffekte2. Zweitens der Zeitpunkt: morgens für den Tag, abends für den Schlaf, täglich und am besten zur Mahlzeit. Drittens die Dauer: 8 bis 12 Wochen als Kur, dann eine Pause.

Der Rest ist Handwerk: ein Extrakt, dessen Withanolid-Gehalt auf dem Etikett steht, und die Geduld, ihm die Wochen zu geben, die er braucht. Wer nach drei Wochen aufgibt, hat die Wirkung nicht widerlegt, sondern nur die Zeit unterschritten.

Aus unserem Sortiment: Für den konzentrierten Weg liefert das Ashwagandha Shoden® von GN Laboratories 105 mg Withanolide pro Kapsel, für die klassische Routine das KSM-66® von GN Laboratories mit 300 mg, und für die volle Studiendosis das Ashwagandha KSM-66® Hochdosiert von Gods Rage mit 600 mg. Such dir die Dosis aus, die zu deinem Ziel passt, und gib ihr die Wochen, die sie braucht.

Passt gut dazu: Wenn Schlaf dein Ziel ist, greifen am Abend schnelle Helfer, während Ashwagandha im Hintergrund die Wochenarbeit macht. Dafür führen wir Melatonin 1 mg und Sleep Like a BULL sowie weitere Schlaf- und Entspannungs-Formeln.

Häufige Fragen zu Ashwagandha

Wie viel Ashwagandha sollte ich am Tag nehmen?

Für die meisten Ziele sind 300 bis 600 mg standardisierter Extrakt pro Tag sinnvoll. Für Stress und den Einstieg reichen oft 300 mg, für Schlaf und Sport zeigen die Studien ab 600 mg die deutlichsten Effekte. Wichtiger als die reine Milligrammzahl ist der Withanolid-Gehalt, denn ein hochkonzentrierter Extrakt liefert dieselbe Wirkstoffmenge in weniger Extrakt.

Nehme ich Ashwagandha morgens oder abends?

Beides ist möglich, es hängt vom Ziel ab. Morgens unterstützt Ashwagandha Fokus und Stressresistenz, abends passt es zum Runterfahren und zum Schlaf. Wer 600 mg nimmt, kann die Dosis auf morgens und abends aufteilen. Entscheidend ist, dass du es täglich nimmst.

Wie schnell wirkt Ashwagandha bei richtiger Dosierung?

Ashwagandha wirkt nicht sofort, sondern über Wochen. Erste feine Veränderungen bemerken viele nach ein bis zwei Wochen, messbar besser werden Schlaf und Stresswerte in Studien nach vier bis acht Wochen bei regelmäßiger Einnahme. Plane deshalb mindestens sechs Wochen ein, bevor du ein Urteil fällst.

Kann ich die Dosis einfach verdoppeln, wenn ich nichts merke?

Besser nicht sofort. Prüfe zuerst, ob du lange genug und wirklich täglich eingenommen hast, mindestens vier bis sechs Wochen. Dann kannst du moderat von 300 auf 600 mg erhöhen. Oberhalb von 600 mg wächst der belegte Nutzen kaum, während milde Nebenwirkungen wahrscheinlicher werden.

Ist Pulver genauso gut wie Kapseln mit Extrakt?

Nein, der Unterschied ist groß. Gemahlenes Wurzelpulver enthält nur einen Bruchteil der Withanolide eines standardisierten Extrakts, und die Menge schwankt von Charge zu Charge. Alle Dosierungsangaben in diesem Artikel beziehen sich auf standardisierte Extrakte, für Pulver in unbekannter Qualität lässt sich keine verlässliche Dosis angeben.

Sollte ich Ashwagandha dauerhaft nehmen oder Pausen machen?

Sinnvoll ist eine Kur von 8 bis 12 Wochen, gefolgt von 2 bis 4 Wochen Pause. Die belastbaren Studiendaten decken Zeiträume bis etwa zwölf Wochen ab, für Jahre am Stück fehlen sie. Die Pause kostet nichts und zeigt dir, wie sich dein Alltag ohne Ashwagandha anfühlt.

Quellen

  1. Chandrasekhar K. et al., Indian Journal of Psychological Medicine (2012): A prospective, randomized double-blind, placebo-controlled study of safety and efficacy of a high-concentration full-spectrum extract of ashwagandha root in reducing stress and anxiety in adults. pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3573577/
  2. Cheah K. L. et al., PLoS ONE (2021): Effect of Ashwagandha (Withania somnifera) extract on sleep: A systematic review and meta-analysis. pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8462692/
  3. Heliyon (2024): Shoden promotes relief from stress and anxiety: A randomized, double-blind, placebo-controlled study on healthy subjects with high stress levels. pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11402924/
  4. Langade D. et al., Cureus (2019): Efficacy and Safety of Ashwagandha (Withania somnifera) Root Extract in Insomnia and Anxiety: A Double-Blind, Randomized, Placebo-Controlled Study. pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6827862/
  5. Deshpande A. et al., Sleep Medicine (2020): A randomized, double blind, placebo controlled study to evaluate the effects of ashwagandha (Withania somnifera) extract on sleep quality in healthy adults. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32540634/
  6. Speers A. B. et al., International Journal of Molecular Sciences (2026): Withanolides Are Detected in Human Urine Following Oral Administration of a Withania somnifera Product. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/42353009/
  7. Lopresti A. L. et al., American Journal of Men's Health (2019): A Randomized, Double-Blind, Placebo-Controlled, Crossover Study Examining the Hormonal and Vitality Effects of Ashwagandha (Withania somnifera) in Aging, Overweight Males. pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6438434/

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