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B vitamins are a group of essential vitamins that are involved in a wide variety of vital bodily processes.

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Crixus B Vitamins

Use the unbridled power of B vitamins for maximum energy, infinite fighting power and rapid recovery after brutal battles, as well as for building superhumanly tall and strong muscles to be ready to fight any opponent like a real Roman gladiator.

Product Highlights:

  • Can reduce fatigue to help you to endure even the longest and hardest attacks of brutal opponents
  • Can promotes an optimal blood flow and a maximum supply of your hard-working muscles with much-needed nutrients, oxygen and endogenous anabolic hormones
  • Can protect DNA and cells of your body - and especially your muscles - from damage and destruction by increased levels of free radical that will inevitably be produced in large amounts during hard physical exertion
  • Can optimize and accelerate your recovery after hard fights to make you ready for the next brutal battle faster and with increased power
  • B vitamins are needed for your body's endogenous production of male, muscle-building hormones that can make the difference between a glorious gladiator and a miserable, fat roman slave
  • B vitamins are needed for an optimal functioning of your nervous system, without which you could neither think clearly nor move your sword forcefully in combat
  • B vitamins are needed for blood formation and maintenance of normal red blood cells, without which your hard-working muscle could not be supplied with oxygen or nutrients
  • B vitamins are needed for your body’s protein metabolism and amino acid synthesis, which is essential for building and maintaining large and strong muscles
  • B Vitamins can contribute to optimal vision that will enable you to recognize every enemy from afar
  • Highly dosed with 300% of the recommended daily allowance of all B vitamins contained, to protect you from all eventualities and to maintain your maximum fighting power
  • Does not contain arbitrary mega doses of vitamins that would do you more harm than good in the long term

Why are the vitamins in Crixus B Vitamins of such importance to the fighting spirit and well-being of every gladiator in the arena of heavy weights?

B vitamins are a group of essential vitamins that are involved in a wide variety of vital bodily processes. The group of B vitamins is so important for both health and well-being, as well as for maximum physical performance and combat effectiveness, that we have dedicated our vitamin B product to one of the most glorious gladiators and freedom fighters against the Roman Empire: Crixus, the greatest military leader under Spartacus, who brought the Roman Empire to its knees with an army of slaves and gladiators in the year 73 BC.

Before being enslaved by Rome, Crixus was a proud Gallic warrior with overwhelming courage and overwhelming fighting power, which could only be brought down by a vast superiority of Roman legionaries and Rome's superior weaponry. After taking advantage of modern Roman weaponry through his experience in the arena, he finally became the superior fighter that every legionary trembled with awe.

If you too are a proud and courageous fighter in the eternal struggle against the cold steel of the weights in the gym, the modern science of vitamin supplementation can provide you with what your body desperately needs for maximum and sheer superhuman achievements. This supplement technology can be for you, what was Crixus access to superior Roman weapon technology: your key to success and unprecedented gains in brute force and rock-hard muscle mass.

Among other things, the particular importance of vitamins of the vitamin B complex for each gladiator in the arena of cold steel and heavy iron is based on the fact that these vitamins play crucial roles in carbohydrate, protein and fat metabolism. A lack of even one of these vitamins can therefore limit your energy and performance in the fight against the cold steel of the weights and your ability to recover from hard and gruelling battles.

Bewertungen

  • Titel:Mehr Energie
    Habe deutlich mehr Energie dank den B-Vitaminen. Hilft mir sehr meinen Arsch hoch zu bekommen! Super Design hat die Dose auch noch!
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BROTHER, Take 1 (one) Capsule a Day ,without Chewing and an Appropriate Amount of Liquide!

DEUS VULT!

Vitamin B12

Vitamin B12 (Cobalamin)

Vitamin B12 bzw. Cobalamin ist ein Vitamin, welches ausschließlich von Mikroorganismen gebildet werden kann. Da Vitamin B12 nicht von Pflanzen gebildet werden kann wird immer wieder die Frage diskutiert, in wieweit eine rein pflanzliche Ernährung eine ausreichende Versorgung des Vitamins ermöglicht.

Bei cobalaminen Verbindungen (Vitamin B12 aktive Verbindungen) gibt es vier, die eine biologische Wirkung bei Mensch und Tier haben: Adenosyl-, Aquo-, Hydroxy- und Methylcobalamin und die synthetische Verbindung Cyanacobalamin. Mit Ausnahme von Cyanacobalamin sind diese Verbindungen licht- und hitzeempfindlich. Sauerstoff beschleunigt die Inaktivierung der Cobalamine erheblich.

Das mit der Nahrung aufgenommene Cobalamin wird durch Salzsäure und dem Enzym Protease des Magens aus der Nahrung freigesetzt. Bevor das Vitamin in den Blutkreislauf gelangt, heftet es sich an bestimmte Proteine die dem Cobalamin als "Transportsystem" in den Blutkreislauf dienen. Der Transport zu den Organen erfolgt über eine weitere Eiweißbindung. Es heftet sich an das Beta-Globulin Transcobalamin welches als Rezeptor an der Zelloberfläche erkannt wird. Das Transcobalamin erleichtert die Aufnahme des Vitamins in die Zellen.

Im Cobalaminstoffwechsel spielt das "Recycling" des Vitamins eine erhebliche Rolle. Das über die Galle ausgeschiedene Cobalamin kann sich im Dünndarm wieder an ein "Transporteiweiß" heften, welches eine erneute Absorption in dem Blutkreislauf ermöglicht.

Vitamin B12 wird meistens im terminalen Ileum absorbiert. Für die Aufnahme ist ein Transportprotein, der so genannte Intrinsic Factor, notwendig. Dieser Faktor wird in der Magenschleimhaut produziert und ist bei der so genannten A-Gastritis vermindert, so dass sich als Folge ein Vitamin-B12-Mangel ausbilden kann. Bei Darmerkrankungen (Morbus Crohn) oder nach Resektionen von terminalen Ileum oder des Magens kann die Substitution des Vitamin B12 nötig sein.

Aufgabe/Funktion

B12 hat zwei Hauptaufgaben im Körper. Es wird im Knochenmark bei der Bildung der roten Blutkörperchen und im Nervensystem benötigt. Es wirkt als CoEnzym bei der DNS-Synthese, fördert den Proteinaufbau, den Kohlenhydrat- und Fett-Stoffwechsel.

Vorkommen

Vitamin B12 wird ausschließlich von Mikroorganismen hergestellt. Tiere und Pflanzen sind dazu nicht in der Lage. Tiere, die ebenfalls Vitamin B12 benötigen, decken ihren Bedarf durch fressen von "unsauberer" Nahrung, auf der solche Mikroorganismen vorkommen. Man nimmt aber an, dass gerade Pflanzenfresser den Hauptteil ihres Bedarfes über eine Symbiose mit diesen Mikroorganismen in ihrem Darm decken. Auch beim Menschen kommen diese Mikroorganismen im Darm vor und produzieren dort Vitamin B12. Es wird angenommen, dass dadurch auch der Mensch einen Großteil seines Bedarfs deckt, weil Vitamin B12 nur in äußerst geringen Dosen zugeführt werden muss im Gegensatz zu anderen Vitaminen, die teilweise grammweise benötigt werden. Dafür ist eine intakte Darmflora notwendig und eine frühe Ansiedelung der Mikroorganismen in der Dünndarmregion. Denn im Dickdarm produziertes Vitamin B12 wird meist unabsorbiert ausgeschieden. Vitamin B12 wird sehr gut in der Leber gespeichert und ist meist in Nahrung tierischer Herkunft fast überall enthalten. Früher war man der Ansicht, dass der Bedarf von Vitamin B12 bei vegetarisch/veganer Ernährung durch milchsauer vergorene Lebensmittel (Sauerkraut, Rote Beete, Lupine, Algen) gedeckt werden kann. Mittlerweise weiß man, dass es sich hierbei um vornehmlich inaktive Vitamin B12 Analoga handelt.

Potentielle Gesundheitsvorzüge von Vitamin B12

Vitamin B12 hilft bei der Bildung roter Blutkörperchen und kann ein Anämie verhindern Vitamin B12 spielt bei der Produktion roter Blutkörperchen im Körper eine entscheidende Rolle. Niedrige Vitamin B12 Spiegel können zu einer reduzierten Bildung roter Blutkörperchen führen und deren korrekte Entwicklung verhindern (1).

Gesunde rote Blutkörperchen sind klein und rund, während sie im Fall eines Vitamin B12 Mangels größer und oval werden. Aufgrund dieser unregelmäßigen Form sind diese roten Blutkörperchen nicht dazu in der Lage, sich mit ausreichender Rate vom Knochenmark in den Blutkreislauf zu bewegen, was zu einer Megaloblastenanämie führt (1).

Wenn der Körper anämisch ist, dann verfügt er nicht über ausreichende Mengen an roten Blutkörperchen, um Sauerstoff zu den lebenswichtigen Organen zu transportieren. Dies kann Symptome wie Erschöpfung und Schwäche hervorrufen.

  • Zusammenfassung: Vitamin B12 ist an der Produktion roter Blutkörperchen beteiligt und im Fall eines Mangels kann es zu einer Veränderung der Produktion roter Blutkörperchen und einer Megaloblastenanämie kommen.

Vitamin B12 kann Geburtsdefekte verhindern

Adäquate Vitamin B12 Spiegel sind für eine gesunde Schwangerschaft von entscheidender Bedeutung. Studien haben gezeigt, dass Gehirn und Nervensystem des Fötus ausreichende Mengen an Vitamin B12 von der Mutter benötigen, um sich richtig entwickeln zu können.

Ein Vitamin B12 Mangel in der Anfangsphase der Schwangerschaft kann das Risiko für Geburtsdefekte im Bereich der Nerven hervorrufen. Darüber hinaus kann ein Vitamin B12 Mangel der Mutter zu Frühgeburten oder Fehlgeburten beitragen (2).

Eine Studie fand heraus, dass bei Frauen, deren Vitamin B12 Spiegel niedriger als 250 mg/dl ausfielen, das Risiko für Geburtsdefekte dreimal höher als bei Frauen mit adäquaten Vitamin B12 Spiegeln ausfiel (3). Bei Frauen mit einem Vitamin B12 Mangel und Spiegeln unterhalb von 150 mg/dl war das Risiko im Vergleich zu Frauen mit Spiegeln oberhalb von 400 mg/dl sogar fünfmal höher (3). Zusammenfassung: Ausreichende Vitamin B12 Spiegel sind für eine gesunde Schwangerschaft von entscheidender Bedeutung, da sie Geburtsdefekte im Bereich von Gehirn und Rückenmark verhindern können.

Vitamin B12 kann die Knochengesundheit unterstützen und Osteoporose verhindern

Die Aufrechterhaltung adäquater Vitamin B12 Spiegel kann die Knochengesundheit unterstützen. Eine mit mehr als 2.500 erwachsenen Probanden durchgeführte Studie konnte zeigen, dass die Probanden, die einen Vitamin B12 aufwiesen auch eine geringere als normale Knochenmineraldichte hatten (4). Knochen mit reduzierter Mineraldichte können im Lauf der Zeit empfindlich und brüchig werden, was zu einem erhöhten Osteoporoserisiko führt.

Auch andere Studien konnten eine Verbindung zwischen niedrigen Vitamin B12 Spiegeln und einer schlechten Knochengesundheit und Osteoporose zeigen, was insbesondere bei Frauen der Fall war (5, 6, 7).

  • Zusammenfassung: Vitamin B12 spielt bei der Knochengesundheit eine Rolle und niedrige Vitamin B12 Spiegel werden mit einem erhöhten Osteoporoserisiko in Verbindung gebracht.

Vitamin B12 könnte das Risiko für eine Makulardegeneration reduzieren

Eine Makulardegeneration ist eine Augenkrankheit, die hauptsächlich das zentrale Sehen betrifft. Die Aufrechterhaltung adäquater Vitamin B12 Spiegel könnte dabei helfen, das Risiko für eine altersbedingte Makulardegeneration zu senken.

Wissenschaftler glauben, dass eine Supplementation mit Vitamin B12 die Homocysteinspiegel – eine Aminosäure, die sich im Blutkreislauf wiederfindet – senken kann. Erhöhte Homocysteinspiegel werden mit einem erhöhten Risiko für eine altersbedingte Makulardegeneration in Verbindung gebracht (8, 9).

Eine Studie mit 5.000 weiblichen Probanden in einem Alter ab 40 Jahren oder älter kam zur Schlussfolgerung, dass Vitamin B12 Supplementation in Kombination mit Niacin und Vitamin B6 das Risiko für eine Makulardegeneration reduzieren könnte (10).

Eine Gruppe, die diese Supplements für eine Dauer von sieben Jahren erhielt, wies weniger Fälle von Makulardegeneration als die Placebogruppe auf. Das Risiko für die Entwicklung irgendeiner Form dieser Erkrankung war um 34% niedriger und bei bestimmten Typen sogar um 41% niedriger (11). Zusammenfassung: Die Aufrechterhaltung adäquater Vitamin B12 Spiegel senkt die Homocysteinspiegel im Blut, was dabei helfen könnte, eine alterbedingte Makulardegeneration zu verhindern.

Vitamin B12 kann die Stimmungslage verbessern und Symptome von Depressionen lindern

Vitamin B12 kann die Stimmungslage verbessern. Die Auswirkungen von Vitamin B12 werden jedoch noch nicht vollständig verstanden. Klar ist aber, dass dieses Vitamin bei der Synthese und Verstoffwechselung von Serotonin – eine Chemikalie, die für die Regulierung der Stimmungslage verantwortlich ist, eine wichtige Rolle spielt. Aus diesem Grund könnte ein Vitamin B12 Mangel zu einer reduzierten Serotoninausschüttung führen, was eine depressive Stimmungslage zur Folge haben kann.

Studien unterstützen die Verwendung von Vitamin B12 Supplements zur Linderung von Symptomen von Depressionen bei Menschen, die unter einem Vitamin B12 Mangel leiden. Eine Studie, die mit Personen mit Depressionen und niedrigen Vitamin B12 Spiegeln durchgeführt wurde, fand heraus, dass diejenigen, die sowohl Antidepressiva, als auch Vitamin B12 erhielten, mit einer größeren Wahrscheinlichkeit Verbesserungen bezüglich der Symptome von Depressionen aufwiesen, als dies bei Patienten der Fall war, die lediglich Antidepressiva erhielten (11). Eine andere Studie fand heraus, dass ein Vitamin B12 Mangel mit einem doppelt so hohen Risiko für ernsthafte Depressionen in Verbindung stand (12).

Zusätzlich hierzu wurden hohe Vitamin B12 Spiegel mit besseren Behandlungsergebnissen und einer höheren Wahrscheinlichkeit einer Erholung bei ernsthaften Depressionen in Verbindung gebracht (13). Doch auch wenn Vitamin B12 Supplements dabei helfen können, Symptome von Depressionen bei Menschen zu lindern, die unter einem Vitamin B12 Mangel leiden, legen die bisher verfügbaren Untersuchungen nicht nahe, dass diese Supplements bei Menschen mit normalen Vitamin B12 Spiegeln dieselbe Wirkung besitzen.

  • Zusammenfassung: Vitamin B12 wird für die Produktion von Serotonin – eine Chemikalie, die für die Regulierung der Stimmungslage verantwortlich ist – benötigt und Vitamin B12 Supplements können dabei helfen die Stimmungslage bei Menschen zu verbessern, die einen Vitamin B12 Mangel aufweisen.

Vitamin könnte sich positiv auf das Gehirn auswirken, indem es einen Verlust von Neuronen verhindert

Ein Vitamin B12 Mangel wird mit Gedächtnisverlust in Verbindung gebracht, was insbesondere bei älteren Erwachsenen der Fall ist. Vitamin B12 könnte bei der Verhinderung einer Gehirnatrophie eine Rolle spielen, bei der es sich um einen Verlust von Neuronen im Gehirn handelt, der häufig mit nachlassender Gedächtnisleistung und Demenz in Verbindung gebracht wird. Eine Studie mit Personen, die eine frühes Stadium von Demenz aufwiesen, zeigte, dass eine Kombination von Vitamin B12 und Omega-3 Fettsäuren Supplements den mentalen Abbau verlangsamte (14).

Eine andere Studie fand heraus, dass selbst Vitamin B12 Spiegel am unteren Ende des Normalbereichs zu einer schlechten Gedächtnisleistung beitragen können. Als Resultat hiervon könnte eine Supplementation mit Vitamin B12 das Gedächtnis selbst in Abwesenheit eines klinisch diagnostizierten Defizits verbessern (15).

  • Zusammenfassung: Vitamin B12 könnte dabei helfen, eine Gehirnatrophie und eine nachlassende Gedächtnisleistung zu verhindern.

Vitamin B12 könnte bei der Alzheimer Behandlung helfen

Vitamin B12 könnte bei der Verhinderung von Alzheimer bei älteren Menschen eine Rolle spielen (16). Eine Meta Analyse von 68 Studien fand heraus, dass Alzheimer Patienten signifikant niedrigere Vitamin B12 Spiegel aufweisen. Zusätzlich wurden erhöhte Homocysteinspiegel als Risikofaktor für Alzheimer identifiziert.

Laut einer Studie könnte die Einnahme der Vitamine B12, B6 und Folsäure für zwei Jahre bei einigen Patienten eine Gehirnatrophie in den Bereichen verlangsamen, die mit Alzheimer und einer nachlassenden kognitiven Funktion in Verbindung gebracht werden (17).

  • Zusammenfassung: Vitamin B12 könnte der Entwicklung von Alzheimer entgegenwirken.

Vitamin B12 kann die Energie steigern

Vitamin B12 Supplements werden seit langem als Produkt der Wahl angepriesen, wenn es um einen Energieschub geht. Alle B Vitamine spielen bei der Energieproduktion des Körpers eine wichtige Rolle auch wenn sie nicht notwendigerweise selbst Energie liefern (18).

Zurzeit gibt es keine wissenschaftlichen Beweise, die nahelegen, dass Vitamin B12 Supplements die Energie bei Menschen steigern können, die über ausreichende Spiegel dieses Vitamins verfügen (19). Wenn jedoch ein signifikanter Vitamin B12 Mangel vorliegt, dann kann eine Einnahme eines Supplements oder eine Erhöhung der Zufuhr über die Nahrung die Energiespiegel signifikant erhöhen (20).

In der Tat gehören Erschöpfung und mangelnde Energie zu den ersten Signalen eines Vitamin B12 Mangels.

  • Zusammenfassung: Vitamin B12 ist an der Energieproduktion im Körper beteiligt. Im Fall eines Mangels kann eine Einnahme von Vitamin B12 die Energiespiegel erhöhen.

Vitamin B12 könnten die Herzgesundheit über eine Reduzierung der Homocysteinspiegel verbesser

n Hohe Blutspiegel der Aminosäure Homocystein werden mit einem erhöhten Risiko für Herzkrankheiten in Verbindung gebracht. Bei Menschen, die unter einem signifikanten Vitamin B12 Mangel leiden, können die Homocysteinspiegel erhöht sein.

Studien haben gezeigt, dass Vitamin B12 dabei hilft, die Homocysteinspiegel zu senken, was das Risiko für Herzkrankheiten reduzieren könnte (21, 22, 23). Es gibt jedoch noch keine wissenschaftlichen Studien, die bestätigen, dass Vitamin B12 Supplements in dieser Hinsicht wirkungsvoll sind (24). Aus diesem Grund bedarf es weiterer Untersuchungen, um die Beziehung zwischen Vitamin B12 und der Herzgesundheit besser zu verstehen.

  • Zusammenfassung: Vitamin B12 kann die Homocysteinspiegel im Blut senken – eine Aminosäure, die mit einem erhöhten Risiko für Herzkrankheiten in Verbindung gebracht wird. Bisher gibt es jedoch noch keine Untersuchungen, die zeigen, dass Vitamin B12 das Risiko für Herzkrankheiten reduzieren kann.

Vitamin B12 unterstützt gesundes Haar, gesunde Haut und gesunde Nägel

Wenn man die wichtige Rolle von Vitamin B12 bei der Zellproduktion berücksichtigt, dann wird schnell klar, dass adäquate Mengen dieses Vitamins benötigt werden, um gesundes Haar, gesunde Haut und gesunde Nägel zu fördern.

In der Tat können niedrige Vitamin B12 Spiegel unterschiedliche dermatologische Symptome inklusive einer Hyperpigmentation, Verfärbungen der Nägel, Veränderungen das Haars, Vitiligo (ein fleckenweiser Farbverlust der Haut) und rissige, entzündete Mundwinkel verursachen (25, 26). Es konnte gezeigt werden, dass eine Supplementation mit Vitamin B12 bei Menschen, die unter einem Vitamin B12 Mangel leiden, dermatologische Symptome reduzieren kann (27, 28).

Wenn man jedoch gut ernährt ist und bezüglich Vitamin B12 kein Mangel und keine niedrigen Spiegel vorliegen, dann ist es unwahrscheinlich, dass Vitamin B12 die Gesundheit von Haut, Haaren und Nägeln verbessern wird (29).

  • Zusammenfassung: Gesunde Vitamin B12 sind für die Gesundheit von Haut, Haaren und Nägeln wichtig. Ein Supplement wird diese jedoch nicht verbessern, wenn bereits ausreichende Vitamin B12 Spiegel vorhanden sind.

Vitamin B12 kann bei Nervenschmerzen und Nervenschäden hilfreich sein

Laut einer klinischen Untersuchung reduzierte eine Behandlung mit Vitamin B12 Schmerzsymptome bei Nervenleiden wie Neuralgie, diabetischer Neuropathie und Schmerzen im unteren Rücken (30, 31, 32).

Injiziertes Methylcobalamin – eine Form von Vitamin B12 – reduzierte bei einigen Patienten mit diabetischer Neuropathie klinische Symptome in den Beinen wie Parästhesie (ein abnormales kribbelndes Gefühl), brennende Schmerzen und spontane Schmerzen (33). Eine Metaanalyse von 7 klinischen Untersuchungen bestätigte die moderaten Vorzüge von Vitamin B12 bei einigen Symptomen diabetischer Neuropathie inklusive Schmerzen (34).

Im Rahmen einer Studie verbesserte Vitamin B12 bei Patienten mit Nackenschmerzen Symptome wie Schmerzen und Kribbeln signifikant (35).

Vitamin B12 scheint laut klinischen Untersuchungen mit 178 Probanden auch sicher und effektiv zu sein, wenn es bei Nervenschmerzen infolge einer Herpes Simplex Infektion eingesetzt wird (36, 37). Im Tiermodell verbesserte Vitamin B12 unterschiedliche Typen neuropathischer Schmerzen, erhöhte die Regeneration von Axonen, und förderte die neuronale Reparatur (38, 39, 40, 41, 42).

  • Zusammenfassung: Vitamin B12 kann unterschiedliche Formen von Nervenschmerzen und andere Symptome von Nervenleiden lindern.

Vitamin B12 kann Störungen des Schlaf-Wach Rhythmus entgegenwirken

Im Rahmen einer Studie mit 126 Patienten sprach die Mehrzahl der Probanden mit Schlafstörungen aufgrund primärer Störungen des Schlaf-Wach Rhythmus gut auf eine Behandlung mit Vitamin B12 und hellem Licht an. Menschen mit sekundären Schlafstörungen aufgrund primärer Störungen des Schlaf-Wach Rhythmus sprachen jedoch nicht so gut auf die Behandlung an (43).

Im Rahmen einer anderen Studie mit 106 Probanden mit unterschiedlichen Schlafstörungen aufgrund primärer Störungen des Schlaf-Wach Rhythmus waren die Resultate zwar variabel, aber die meisten Gruppen erlebten milde bis moderate Verbesserungen (44).

Auf der anderen Seite hatte hoch dosiertes Methylcobalamin im Rahmen einer Studie mit 50 Patienten mit verzögertem Schlafphasensyndrom keine positiven Auswirkungen (45).

Es bedarf weiterer Studien, um die widersprüchlichen Auswirkungen einer Vitamin B12 Supplementation auf Schlafstörungen zu klären.

  • Zusammenfassung: Vitamin B12 könnte bei bestimmten Formen von Schlafstörungen eine Linderung mit sich bringen.

Mangelerscheinungen

Bei einem Mangel an Vitamin B12 kann es zur Perniziöse Anämie (Perniziosa), einer Erkrankung des Blutbildes und zur funikulären Myelose kommen.

Die Ursachen für diesen Mangel können zum einen in unzureichender Zufuhr durch Nahrung, wie sie bei sehr strenger veganer Ernährung beobachtet wurde, oder durch unzureichende Aufnahme verursacht werden. Bei mangelhafter Aufnahmefähigkeit im Magen-Darm-Trakt, fehlt dem Organismus im Magensaft der Intrinsic Factor (ein Glykoprotein, das von den Belegzellen des Magens und im Zwölffingerdarm produziert wird und für die Vitamin B12-Aufnahme unablässig ist). Der Intrinsic-Faktor bindet Cobalamin in einem vor Verdauungsenzymen schützenden Komplex und ermöglicht so den Transport in die Darmzellen, von wo aus Vitamin B12 über Bindung an weitere Proteine (Transcobalamine) in die äußeren Gewebe gelangt.

Welche Personengruppen weisen ein erhöhtes Risiko für einen Vitamin B12 Mangel auf?

Etwa 6% aller Menschen in Industrieländern im Alter von 60 Jahren oder älter weisen einen Vitamin B12 Mangel auf, während sich etwa 20% an der Grenze zu einem Mangel befinden (46). Menschen mit einem erhöhten Risiko für einen Vitamin B12 Mangel umfassen (47):

  • Ältere Erwachsene
  • Menschen mit Störungen im Bereich des Verdauungstraktes wie Morbus Crohn oder Zöliakie
  • Menschen, die sich Operationen im Bereich von Magen und Darm wie bariatrischen Operationen oder einer Darmteilresektion unterzogen haben
  • Menschen, die sich strikt vegan ernähren
  • Menschen die Metformin zur Kontrolle des Blutzuckers einnehmen
  • Menschen die Protonenpumpenhemmer zur Behandlung von chronischem Sodbrennen oder einer Übersäuerung des Magens einnehmen

Bei vielen älteren Menschen ist die Ausschüttung von Magensäure reduziert, was in einer reduzierten Absorption von Vitamin B12 resultiert.

Wenn die Aufnahme von Vitamin B12 über den Verdauungstrakt beeinträchtigt ist, können Vitamin B12 Injektionen durch einen Arzt eine Option darstellen.

Überdosierung

Auch nach Zufuhr der 10.000 fachen Dosis konnten keine toxischen Effekte nachgewiesen werden. Da Vitamin B12 wasserlöslich ist, werden Überschüsse über den Urin wieder ausgeschieden. Bisher wurde noch von keiner Überdosierung berichtet und selbst Allergien gegen Vitamin B12 treten äußerst selten auf.

Bedarf

Der tägliche Mindestbedarf ist im Vergleich zu den meisten andern Vitaminen sehr viel geringer, er beträgt nur ca. 3 Mikrogramm. Ein Mangel an Vitamin B12 entwickelt sich sehr langsam, bei völligem Stopp der Zufuhr in der Regel erst nach zwei bis drei Jahren, da der Körper das Vitamin über längere Zeit in der Leber speichern kann.

Bedarf im Sport

Unter Sportlern genießt Vitamin B12 einen guten Ruf. Sie berichten, selbst wenn das Vitamin verabreicht wird, ohne dass Mängel bestehen, von einem gesteigerten Wohlbefinden und vermehrtem Appetit. Einige schwören auf stimulatorische und anabole Effekte. Viele Bodybuilder nehmen Dosierungen bis zu 1500mcg am Tag.

Referenzen:

  1. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmedhealth/PMH0063030/
  2. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18709885
  3. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4161975/
  4. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15619681
  5. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19151987
  6. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12612156
  7. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15001613
  8. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4508850/
  9. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16387004
  10. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2648137/
  11. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3856388/
  12. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10784463
  13. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14641930
  14. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4927899/
  15. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26912492
  16. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1705266
  17. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3677457/
  18. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3257642/
  19. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15212745?dopt=Abstract
  20. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22276208
  21. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25147783/
  22. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5382296/
  23. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3326240/
  24. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmedhealth/PMH0014047/
  25. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25559140
  26. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2965901/
  27. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2294086/
  28. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/3740873
  29. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17763607
  30. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23566267
  31. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23279193
  32. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24455309
  33. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/3568063
  34. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16008162
  35. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3888748/#B29
  36. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26200815
  37. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23887347
  38. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8021696/
  39. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20045411/
  40. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23185205
  41. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23902646
  42. http://www.scirp.org/journal/PaperInformation.aspx?PaperID=24765
  43. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9681583
  44. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9201777
  45. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9413873
  46. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19116323
  47. https://ods.od.nih.gov/factsheets/Vitamin%20B12-HealthProfessional/

Vitamin B2

Vitamin B2 (Riboflavin)Entdeckung des Vitamins B2 1920 bei der Isolation aus Eiern. Riboflavin oder auch Lactoflavin ist die chemische / medizinische Bezeichnung für Vitamin B2. "Wachstumsvitamin". Riboflavin oder auch Lactoflavin bzw. Vitamin B2 ist ein wasserlösliches Vitamin, das gelb gefärbt ist und in gelöster Form durch Lichteinwirkung leicht zerstört werden kann. Riboflavin kann nur in freier Form resorbiert (vom Körper aufgenommen) werden. In Lebensmitteln ist es meist in Form von verschiedenen Phosphorverbindungen vorhanden. Vor der Resorption muss diese Verbindung erst freigesetzt werden. In den Organen (Leber, Niere, Herz) wird es wieder in gebundener Form gespeichert. Die Speicherdauer hält nicht länger als 2 - 6 Wochen an.


Aufgabe/Funktion

Riboflavin dient als Coenzym und spielt vor allem bei Wachstumsprozessen eine Rolle.

Es wird auch gerne zur Kontrolle von Reinigungsprozessen (Flächen, Hände etc.) in der Pharmaindustrie eingesetzt, da es auch in geringer Konzentration bei UV-Licht leuchtet und damit gut sichtbar ist. Riboflavin ist an einer Reihe von Reaktionen beteiligt, die für den Abbau von Fettsäuren und Purinen verantwortlich sind. Dabei sind sie oftmals an der Energiegewinnung aus den Nährstoffen in der Atmungskette beteiligt. Außerdem aktiviert sie die Vitamine B6 (Pyridoxin).


Vorkommen

Der tägliche Bedarf beträgt etwa 1,2 mg und wird üblicherweise durch die normale Nahrungsaufnahme gedeckt. Es wird oft auch als Farbstoff eingesetzt und als E 101 deklariert. Riboflavin ist zwar stark lichtempfindlich, dafür aber sehr hitzestabil, so dass es beim Kochen nicht zerstört wird. Seine Zersetzung durch Hitze setzt erst ab 240°C ein. Wegen seines Vorkommens in Milch wird sie auch als Lactoflavin bezeichnet. Riboflavin ist in allen lebenden Zellen des Tier- und Pflanzenreichs vertreten. Große Mengen sind in Milch, Milchprodukten, Vollkorngetreide, Leber, Niere und Herz aber auch in Gemüse wie Broccoli, Spargel oder Spinat vorhanden. Allerdings nicht in freier Form, sondern als Verbindungen von Phosphat mit coenzymatischen Charakter. Durch Keimen von Getreide steigt der Riboflavingehalt an. Salate mit frischen Getreidekeimlingen oder Müslis mit Roggen- oder Haferkeimlingen bilden also nicht nur einen kulinarischen Genuss. In sonnengetrockneten Lebensmittel befinden sich wegen der starken Lichtempfindlichkeit von Riboflavin nur noch geringe Mengen des Vitamins. Beim Garen sind wegen der großen Hitzestabilität keine nennenswerten Verluste zu erwarten. Lediglich beim Garen in Flüssigkeit laugen die Lebensmittel aus. Um einem hohen Auslaugungsverlust vorzubeugen, verarbeitet man die Lebensmittel am günstigsten mit schonenden Garmethoden, wie Dünsten oder Blanchieren.


Mangelerscheinungen (Hypovitaminose)

Bei normaler Ernährung treten keine Mangelerscheinungen auf. Allerdings kann es bei Schwangeren und Alkoholkranken zu Mangelerscheinungen kommen, die sich in Exanthemen, Hautrissen und Lichtüberempfindlichkeit äußern. Außerdem äußert sich ein Mangel an Vitamin B2 durch:

 

  • Hautveränderungen, wie Rötungen oder Schuppen in den Augenwinkeln,
  • brüchigen und stumpfen Fingernägeln,
  • Eintrübungen der Augenlinse (Katarakt) und
  • Veränderungen des Nervensystems.

 

Die klassische Mangelkrankheit, an der allerdings neben B2 auch ein Mangel an den Vitaminen B3, B6 und B9 beteiligt ist, heißt Pellagra. Sie war früher die Krankheit der armen Landbevölkerung. Der Namen kommt aus dem lateinischen und bedeutet „Raue Haut“, denn die Krankheit beginnt immer mit typischen Veränderungen an Hautpartien, die der Sonne ausgesetzt sind. Die Krankheit konnte damals mit Hefe geheilt werden, da diese sehr viel Vitamin B2 enthält.


Folgen einer Überdosierung (Hypervitaminose)

Ein Überschuss an Vitamin B2 wird bei normaler Nierenfunktion ausgeschieden. Hohe Dosen können Übelkeit und Erbrechen auslösen. Die Toxität von B2 ist sehr gering.


Bedarf

Der Riboflavinbedarf steht wie bei Thiamin im engen Zusammenhang mit der Energieaufnahme. So sind Zufuhrempfehlungen mit der täglichen Energieaufnahme gekoppelt. Die DGE empfiehlt eine tägliche Zufuhr von 1,7 mg bei Männern und 1,5 mg bei Frauen. Als Grundwert gilt: pro aufgenommenen 1000 kcal. sollten 0,6 mg Riboflavin zugeführt werden. Der Bedarf an Riboflavin steigt bei der Zufuhr von bestimmten Medikamenten.


Bedarf im Sport

10-100mg pro Tag, mehrmals zu den Mahlzeiten einnehmen.

Vitamin B1

Vitamin B1 (Thiamin)

1882: erkannte der Japaner Takaki, dass die schon um 2600 vor Chr. in China bekannte Beriberi-Krankheit, durch zweckmäßige Ernährung (aus dem Vitamin B-Bereich) geheilt werden kann.
1897: wies der Nobelpreisträger für Medizin/Physiologie (Nobelpreis 1929) Christiaan Eijkman den Vitamin B1-Mangeleffekte durch das Füttern von poliertem Reis nach und zeigte, dass durch die Verfüttern der Silberhäutchen des Reises der Mangel behoben werden kann. Anti-Polyneuritis-Vitamin oder Aneurin (antineuritisches Vitamin) wurde es zunächst wegen seiner Wirkung auf die Nerven genannt.
1932: erhielt es dann aber von Windaus wegen seines Schwefelgehaltes die Bezeichnung Thiamin, der heute der einzig zulässige Name ist.
1926: wurde das Vitamin erstmalig von Jansen und Donath in kristalliener Farm aus Reiskleie isoliert.
1936: wurde die Struktur von Vitamin B1 etwa gleichzeitig von R.R. Williams und Grewe aufgeklärt. Die Synthese erfolgte durch R. R. Williams 1936 und von Andersag und Westphal 1937.
Vitamin B1 ist ein weißes, fast geruchloses, wasserlösliches Vitamin. Es ist unentbehrlich für die Funktion des Nervensystems. Wird das Vitamin B1 ca. 14 Tage nicht mehr dem Körper zugeführt, dann sind die Reserven zu 50 % aufgebraucht.

 

Aufgabe/Funktion

Vitamin B1 Nervenvitamin spielt als Coenzym im Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel (Erhaltung von Nervengewebe und des Herzmuskels, Vermittlung der Nervenleitung) eine wichtige Rolle. Als Thiamin-Diphospat (TDP, Coenzym von Decarboxylasen und Transketolase) wirkt es beim Abbau von Kohlenhydraten im Gehirn und in den Muskeln. Auch Kondition und Gedächtnis hängen von diesem Vitamin ab. Es stärkt die Blutzirkulation und ist für die Produktion von Magensäure notwendig. Es ist wichtig bei der Umwandlung von Kohlenhydraten in Fett und der damit verbundenen Energiegewinnung aus den Kohlenhydraten (Es ist Coenzym fuer die Pyruvat-Dehydrogenase, einen Multienzymkomplex, welcher Pyruvat zu Acetyl-CoA umsetzt). Es ist ebenfalls am Abbau bestimmter Aminosäuren beteiligt und wirkt regulierend im Kohlenhydratstoffwechsel. Das bedeutet, es ist ein wichtiges Vitamin zur Steuerung des Energiehaushaltes des menschlichen Organismus (sorgt in Verbindung mit ATP für die Umwandlung von Kohlenhydraten in Energie).


Vorkommen

  • in 100 g Weizenkeime 2 mg
  • in 100 g Sojabohnen 1 mg
  • in 100 g Schweinefleisch 0,90 mg
  • in 100 g Erbsen 0,76 mg
  • in 100 g Haferflocken 0,65 mg
  • in 100 g Weiße Bohnen 0,50 mg
  • in 100 g Kartoffeln 0,10 mg
  • Bierhefe
  • Vollkornprodukte

 

Mangelerscheinungen (Hypovitaminose)

Symptome:

  • Störungen des Kohlenhydratstoffwechsels und Nervensystems
  • Reizbarkeit und Depressionen
  • Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Konzentrationsschwäche, Muskelatrophie
  • Blutarmut (Anämie)
  • häufige Kopfschmerzen,
  • Gedächtnisstörungen, Verwirrungszustände
  • Herzversagen, Ödem, niedriger Blutdruck, Kurzatmigkeit
  • Verringerte Produktion von Antikörpern bei Infektionen
  • gestörte Energieproduktion
  • schwache Muskulatur (besonders die Wadenmuskulatur)
  • Krankheit: Beriberi

 

Beriberi trat auf, als man den Reis zu polieren begann und dadurch die vitaminreiche Schale entfernt wurde. In Europa tauchte sie auf, als Mehl so fein gemahlen wurde, dass der vitaminreiche Weizenkeim verschwand und über das Brot kein Vitamin B1 mehr aufgenommen wurde. In den Ländern Ostasiens und Japan, wo Reis als Hauptnahrungsmittel gilt, trat die Krankheit häufig auf. Die Krankheit tritt noch heute in Ländern der Dritten Welt auf. In den Industrieländern finden wir diese Krankheit meist im Zusammenhang mit Alkoholismus oder schwerer Fehlernährung vor. Symptome bei Beriberi: neurologische Störungen, Muskelatrophie (Muskelschwund) und Herzinsuffizienz.

 

Folgen einer Überdosierung (Hypervitaminose)

Erst bei einer Menge von über 200 mg reagieren beispielsweise die Nerven überempfindlich auf Reize. In einigen Fällen wurden bei intravenösen Verabreichungen schwere allergische Reaktionen festgestellt bis hin zum anaphylaktischen Schock auslösen.


Bedarf

Von der DGE wird eine Zufuhr von 0,33 mg pro 1000 kcal pro Tag als Mindestbedarf angesehen. Empfohlen wird eine Zufuhr von 0,5 mg pro 1000 kcal pro Tag. Da der Thiaminbedarf eng mit dem Energiestoffwechsel verknüpft ist, geht die Zufuhrempfehlung mit der aufgenommenen Nahrungsenergie einher. Wichtig ist eine kontinuierliche Aufnahme des Vitamins, wegen seiner begrenzten Speicherkapazität. Menschen mit einem erhöhten Energiebedarf, wie Spitzensportler oder Schwer- und Schwerstarbeiter haben einen erhöhten Thiaminbedarf. Alkoholismus vermindert die Resorptionsrate von Thiamin. Demnach ist der Bedarf an Thiamin bei Menschen mit einem überhöhten Alkoholkonsum größer, als beim Bevölkerungsdurchschnitt.


Bedarf im Sport

Meine Empfehlung ist 10-100mg am Tag, mehrmals täglich zu den Mahlzeiten einzunehmen da dieses Vitamin auch über den Schweiß ausgeschieden wird.

Reference

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