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GN Acetyl-L-Carnitine

The multi-talent that will not only accelerate your fat loss, but also increase your athletic performance, accelerate your recovery and support your muscle growth, and has a variety of health benefits.

Product Highlights:

  • Can increase your muscle endurance and delaying the onset of fatigue
  • Can increase your exercise performance by greatly increasing the usage of fatty acids to produce energy during exercise
  • Improved blood circulation and increased supply of oxygen, nutrients and endogenous anabolic hormones for your hungry, hard-working muscles
  • Can accelerate and improve your post-workout recovery by reducing exercise-induced muscle damage and a pronounced antioxidant activity
  • Can reduce muscle soreness after exercise
  • Can increase your androgen receptor density for an increased muscle growth
  • Can support and promote fat loss
  • Can promote your cardiovascular health
  • Can improve insulin sensitivity and reduce your diabetes risk
  • Can support your liver function
  • Can improve your sperm quality and alleviate erectile dysfunction

What is Acetyl-L-Carnitine?

L-carnitine is a nonessential amino acid that your body can produce from the amino acids lysine and metionin by itself - at least in certain amounts. However, this production can be sufficient to meet an increased demand for carnitine, as it can be the case with intensively exercising athletes.

L-carnitine is involved in a number of important processes in your body. The most prominent one the transport of fatty acids from your fat cells to the mitochondria, where these fatty acids are burned for the purpose of supplying energy. l-carnitine, however, also has a host of other benefits that are not only highly interesting for athletic performance, post-workout recovery and muscle gains, but also for many aspects of your health.

Why is Acetyl-L-Carnitine much better than regular L-Carnitine?

As the name implies, acetyl-l-carnitine is a form of carnitine - more specifically an ester of an l-carnitine molecule. Because of this structural modification, acetyl-l-carnitine is much better lipid soluble and can therefore be absorbed faster and better in your intestine than regular l-carnitine.

In addition, acetyl-l-carnitine can be transported better and easier from your intestine to your the liver, into your bloodstream and to other parts of your body. This becomes especially important with increasing age, as the transport of regular l-carnitine will get less and less efficient, the older you get.

What are the health benefits of Acetyl-L-Carnitine?

Acetyl-l-carnitine has a wide variety of health benefits that include beneficial effects concerning the health of your cardiovascular system. L-carnitine can not only improve your blood circulation, but it can also lower a high blood pressure (16) and even reduce the symptoms of arterial occlusive disease caused by arteriosclerosis (17).

The effects of carnitine on blood sugar levels and the risk of diabetes appear to be very pronounced. Carnitine can increase your insulin sensitivity, increase the effectiveness of the beta cells in your pancreas that are responsible for insulin production and can lower your blood sugar levels (18). It can also reduce fasting insulin levels - even in people with reduced insulin sensitivity (19). In addition, carnitine can increase the chronically low adiponectin levels in overweight people (20), which is important because low adiponectin levels can reduce insulin action and increase the risk of diabetes.

Carnitine can improve the ability to concentrate and it can also reduce mental fatigue (21). It can also lower the levels of critical liver enzymes and may improve your liver function (22). And, as if all of this were not enough, studies suggest that carnitine can improve sperm quality in men with reduced fertility (23) and may even relieve an existing erectile dysfunction (24).

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Recommended daily intake: 1 Capsule with plenty of water.

Food supplements are not intended as a substitute for a balanced and varied diet and healthy lifestyle. The recommended daily intake should not be exceeded. Keep out of reach of young children!

Acetyl L-Carnitine

Verbessern Sie Ihr Gedächtnis!!


Andere Namen für Acetyl L-Carnitine: acetylcarnitine, l acetylcarnitine, levacecarnine und ST -200.
Nach vielen Jahren Forschung werden die Eigenschaften eines Nährstoffes zunehmend erkannt, der so kraftvoll ist, dass er die Zellenergie erhöhen und auf Dauer neuronalen Zelluntergang vermeiden kann (Manfridi, 1992). In kleinen Mengen ist Acetyl-L-Carnitin in Milch enthalten und wird in vielen Geweben des Körpers gefunden. Es kann eingesetzt werden, um die Behandlung von Depression zu unterstützen (Gecele 1991; Nasca 1989), auch bei kognitiven Störungen, Alzheimer und möglicher weise auch AIDS.
Es ist ein Nervenschutzfaktor, der hilft neuronale Degeneration wie bei Polyneuropathie oder Retinopathie bei Diabetes oder Ischias zu hemmen. Es ist auch ein Nährstoff für die Nerven, der hilft ischämische (durch Mangeldurchblutung verursachte) Schäden zu vermeiden wie sie z.B. bei der Reperfusion nach Infarkten auftreten (sog. Reperfusionsschäden) und die zu Schlaganfällen führen (Rosenthal 1992). Noch besser: es scheint auch ein weites Anwendungsgebiet für die Verbesserung des Gedächtnisses und anderer kognitiver Funktionen (wie z.B. Konzentrationsfähigkeit) zu haben, lebensverlängernd zu sein und Anti-Aging-Effekte zu entfalten.
Acetyl-L-Carnitin spielt offenbar in einer "eigenen Liga", wenn es um die nootropen Wirkungen und Anti-Aging-Effekte geht. Da Acetyl L Carnitin so viele Vorzüge hat in so vielen verschiedenen Geweben und Körperteilen, macht es Sinn diese nun Kapitel für Kapitel zu beleuchten. Lassen Sie uns aber zunächst sehen, wie Acetyl-L-Carnitin überhaupt in den Organismus gelangt.

Bei ACETYL-L-CARNITIN handelt es sich um einen Ester der Aminosäure L-Carnitin, die wiederum aus den Baustoffen Lysin und Methionin vom Körper synthetisiert werden kann. ACETYL-L- CARNITIN selbst wird durch ein Transferase-Enzym in Leber, Nieren und Gehirn des Menschen gebildet. Im Hinblick auf die biologischen Effekte steigert ACETYL-L-CARNITIN im Rahmen der Fettsäureoxidation die Aufnahme von Acetyl-CoA in die Mitochondrien - die "Kraftwerke" der Zelle. Darüber hinaus wird die Produktion von Acetylcholin stimuliert und die Synthese von Proteinen und Zellmembran-Bausteinen unterstützt.

Aufgrund dieser basalen biochemischen Effekte fungieren L-Carnitin und sein Ester quasi als Brennstoffe für die Energiebereitstellung in den Zellen. Daher kann sich ein Mangel an diesen wichtigen Substanzen in allen Zellen des Körpers bemerkbar machen, wobei allerdings besonders belastete Gewebe (Muskulatur, Myokard, Gehirn etc.) einen höheren Bedarf haben und daher auch prinzipiell störanfälliger sind. Natürlicherweise kommt ACETYL-L- CARNITIN vor allem im Gehirn, aber auch in anderen Geweben vor. Darüber hinaus ist die Substanz als Nahrungsergänzungsstoff verfügbar. Obwohl es im eigentlichen Sinne keine tatsächlichen Mangelzustände von ACETYL-L-CARNITIN geben dürfte, da der Ester ja vom Körper selbst synthetisiert wird, sinken mit steigendem Lebensalter die Spiegel von ACETYL-L- CARNITIN im Gewebe. Medizinischen Untersuchungen zufolge kann die Aminosäure bei Demenzerkrankungen (z.B. Morbus Alzheimer), Altersdepressionen, HIV-Infektionen, diabetischer Neuropathie, zerebralen Durchblutungsstörungen sowie bei Alkoholinduzierten kognitiven Defiziten erfolgreich eingesetzt werden.

 

 

Absorbtion im Darm

Wenn Sie eine Tablette Acetyl-L-Carnitin schlucken, üblicherweise zwischen 250mg bis 2g, löst sich diese zunächst im Magen auf und wird in den Dünndarm weitertransportiert, wo es leicht die lipophilen Membranen der Darmwand passiert. Während dieses Prozesses gibt ein Teil der Moleküle seinen Acetat-Teil ab. ALC wird leichter absorbiert als L-Carnitin, bedingt durch seinen Acetyl-Anteil.

Dadurch unterschiedet es sich wesentlich von L-Carnitin (auch was die Effektivität angeht).
Die Darmresorbtion scheint nicht altersabhängig zu sein (Maccari 1990).
Nach der Aufnahme im Dünndarm gelangt es mit dem Pfortaderblutstrom in die Leber.

Leber-Passage

Während mit zunehmender Alterung der Weitertransport von L-Carnitin von der Leber in den Blutstrom und damit andere Körperteile abnimmt, hat Acetyl-L-Carnitin bewiesen, die Transportaktivität bei älteren Ratten so zu steigern, daß sie in dieser Hinsicht jungen gleichen. Diese Eigenschaft ist bedeutend, weil Carnitin gebraucht wird, um langkettige Fettsäuren in die Mitochondrien zwecks Verbrennung einzuschleusen.

Ohne ausreichend Carnitin können die Zellen Fett nicht verwerten. Obgleich Leber und Nieren Carnitin aus anderen Molekülen herstellen können, sind andere Gewebe, die Fettsäuren zur Energiegewinnung brauchen, wie z.B. der Herzmuskel, mangels Eigensynthese auf das Carnitin angewiesen, das die Leber in den Blutstrom abgibt.
Neuere Forschungen sprechen sogar dafür, daß die wichtigste Bedeutung von Acetyl-L-Carnitin darin liegt, den Energiemetabolismus der Mitochondrien zu bereichern.

Indem es als Energieträger agiert, steuert Acetyl-L-Carnitin die Verfügbarkeit von Acetyl-Coenzym-A, das den Energietransfer durch die mitochondrialen Membranen erleichtert (Calvani 1991). Acetly-Coenzym A ist ein Substrat der Acetylcholintransferase, deren Aktivität bei Menschen, die unter Alzheimer leiden, deutlich reduziert ist.

Wie wir noch sehen werden, ist dies der Hintergrund der möglichen Anwendung von ALC bei altersbedingten cholinergen Defiziten.
In einer Studie mit Schock-Patienten, half ALC die Folgen von Sauerstoffmangel zu vermindern. Bei diesen Patienten mit septischem, kardiogenem oder traumatischem Schock verbesserte intravenös zugeführtes ALC den Sauerstoffgehalt im Blut und normalisierte den Blutdruck und andere Vitalindikatoren im Verlauf der Sepsis und des Herzversagens (Gasparetto 1991).

Eine andere Studie mit älteren Patienten ergab, daß ALC das Gedächtnis und andere geistige Funktionen in der Rehabilitationsphase nach akutem Schlaganfall verbesserte (Arrigo 1990). ALC verbesserte die Erholung, Stimmung und Konzentrationsfähigkeit von Patienten, die an halbseitiger Lähmung litten (Hemiplegie). Und es steigerte auch die Durchblutung der Beine bei peripherer arterieller Verschlußkrankheit (sog. Schaufenstersteher-Krankheit, pAVK) (Bagliani 1985).

Unterstützung des Herzens

Im Herzmuskel hat ALC bei Ratten bewiesen, den altersbedingten Abbau der Phosphat-Carrier rückgängig zu machen. Diese Phasphat-Transportmoleküle sind fundamental wichtig für Membranfunktionen und damit für die Energie-Übertragung (Paradies 1992).

Andere Studien haben gezeigt, daß ALC Sauerstoffmangel im Herzmuskel vorbeugen kann (Paulson 1984).

Lungen und Immunsystem

In einer Doppelblind-Placebo-Studie von Tuberkulosekranken bewies ALC, den Rückgang der antibakteriellen Lymphozytenaktivität zu verhindern oder sogar diese Aktivität zu erhöhen (Jirillo 1991). Andere Immunsystem stärkende Effekte waren die Vermeidung des Rückgangs der Makrophagen-Erzeugung und erhöhte Spiegel des Schilddrüsen-stimulierenden Hormons (TSH) (De Simone 1989).

Einige vorläufige Studien ergaben Hinweise, daß ALC hierbei durch die Anregung der Produktion bestimmter Zytokine wirkt. ALC erhöhte die T-Zellaktivität bei Tbc-Kranken nach 30 Tagen Anwendung während diese Aktivität bei den Patienten, die Plazebo erhielten, abnahm.

Das zeigt, daß ALC auch ein kräftiger Immunmodulator bei Tuberkulosekranken zu sein scheint, vielleicht auch bei anderen Mycobakterien-Infektionen.

Körperliche Leistungsfähigkeit

Ein anderer Vorzug von ALC wurde bei vortrainierten Versuchstieren gefunden. Die Autoren ziehen den Schluß, daß ALC nach 10 Tagen Anwendung statistisch eindeutig die maximale Laufgeschwindigkeit und die Ausdauer erhöht, während DL-Carnitin dies nicht erreichte.

Die Wirkung hinsichtlich der Verbesserung der Laufgeschwindigkeit war direkt proportional mit seiner anti-oxidativen Aktivität (Seifulla 1993).

Acetyl-Carnitin DNA Defekte

In peripheren Blutlymphozyten wurde beobachtet, daß die Behandlung mit Carnitin die Reparatur von DNA-Schäden beschleunigt, die durch Sauerstoffradikale und alkylierende Stoffe entstehen (Boerrigter METI Carcinogenesis 1993).

 

Zentral-Nervensystem

Das Gehirn wird von einem Netzwerk feiner Kapillaren umkleidet, bekannt als Blut-Hirn-Schranke, die das Eindringen vieler Stoffe in das Gehirn verhindert. Dies gilt jedoch glücklicherweise nicht für ALC, das diese Schranke relativ ungehindert passiert und in das Gehirn gelangt.
V.a. im Gehirn werden die günstigen Effekte von ALC so offensichtlich wie kaum sonst irgendwo.
Erhöhte ALC-Spiegel im Gehirn bewirken die Bildung von Nerven-Wachstumsfaktor-Rezeptoren (NGFR). Eine neuere Studie zeigte, daß ALC auch den Untergang dieser Rezeptoren verhindert, v.a. im Hippocampus und dem basalen Frontalhirn, Hirnteilen, die für Gedächtnis, Intelligenz und Persönlichket sehr wichtig sind.
Die Daten sprechen dafür, daß ALC alternde Nervenzellen vor dem Untergang rettet, indem es die Ansprechbarkeit auf nootrope (nervenernährende) Faktoren im Gehirn verbessert (Taglialatela 1991).

Einige der günstigen Einflüsse von ALC im Gehirn sind: erhöhte Wachheit, verbessertes Lernen und Gedächtnis, verminderte Vergesslichkeit, verbesserte geistige Fähigkeiten und Langzeitgedächtnis. Auch Stimmungsaufhellung und verbesserte Konzentrationsfähigkeit. ALC kann auch den natürlichen Zelluntergang im Hippocampus verlangsamen.

 

Alzheimer Krankheit

Indem es die Energieumwandlung in Gehirn-Mitochondrien erhöht (Petruzzella 1992) und die Verfügbarkeit von Acetyl-Coenzym A steuert, trägt ALC zur Umkehrung und Verhinderung altersbedingter Vorgänge im Gehirn und der Neurodegeneration bei. Die Schlußfolgerungen nach einer Würdigung verschiedener kontrollierter klinischer Studien legen nahe, daß ALC auch den Verlauf von Alzheimer’scher Erkrankung günstig beeinflußen kann.

Alzheimer Patienten haben erheblich reduzierte Carnitin-Acetyl-Transferase-Aktivität in den meisten Hirnteilen und Hirnkapillaren. ALC kann diese Aktivität bei Alzheimer erhöhen (Kalaria 1992).
Was Demenz angeht (Alters-Schwachsinn), zeigte sich ALC affektiver als Piracetam (Sinforiani 1990). Es minderte auch Depression.

Studien bei Menschen zeigten, daß ALC einige klinische Erscheinungsformen von Alzheimer-artiger Demenz günstig beeinflußen kann, v.a. solche, die das Kurzeitgedächtnis beeinträchtigen.
In einer Doppelblindstudie, die über ein Jahr lief, zeigte sich durch ALC eine eindeutige Verminderung der Verfallserscheinungen im Vergleich zu Plazebo bei Alzheimer Patienten (Pettegrew 1995). Die Autoren dieser Publikation betonen, daß dies der erste Nachweis einer auch in der realen Klinik wirksamen Substanz (ALC) ist, die günstig sowohl auf neurochemische Faktoren als auch auf klinische Erscheinungen wirkt.

 

Lipofuscin

ALC kann wahrscheinlich einige der Langzeitfolgen der Alterung des Gehirns aufhalten. Zum Beispiel wirkt es der Verfestigung von Cholesterin durch Lipid-Peroxidation entgegen, von man annimmt, daß sie im Alter und bei Demenz zunimmt (Arienti 1992). Es reduziert einige der alterstypischen Formveränderungen von Fettpigmenten, eine Art Zellabfall, der Zellverfall und bstimmte Krankheiten anzeigt. Lipofuscin, das schon seit langem mit Alterung und abnehmender geistiger Kraft in Verbindung gebracht wird, kann durch ALC im Zytoplasma von Nervenzellen des pyramidalen Systems reduziert werden.

ALC hat auch anti-oxidative Wirkung und hat gezeigt, das Superoxid-Anion, ein sehr zerstörerisches Radikal, in allen Konzentrationen unschädlich machen zu können und auf diese Weise Lipoperoxidation und Lipofuscin-Bildung zu verhindern (Geremia 1988).

Vielleicht ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang ist, daß es den Acetylcholin-Metabolismus unterstützt, was zusätzlich die Lipofuscin-Bildung vermindert.

Auch gibt es wachsende Hinweise darauf, daß ALC in der Verhinderung der Neuropathie von Diabetikern sehr nützlich sein könnte, auch bei der Verhinderung von Schädigungen des Ischias-Nervs, des Rückenmarks und der Gesichtsnerven.

 

Lebensverlängerung

Abgesehen von seiner Eigenschaft, den Nervenstoffwechsel zu unterstützen, kann ALC auch hinsichtlich seines lebensverlängernden Effekts betrachtet werden. Eine Studie zeigte, daß ALC die Sterblichkeit von Ratten signifikant verminderte. Dazu ist zu bemerken, daß vergleichbare Studien bei Menschen natürlich nicht vorliegen. Zwar würden wir uns alle solche Studien wünschen, um die Anwendung von Acetyl-L-Carnitin zur Lebensverlängerung auch bei uns Menschen zu untermauern. Allein praktische und ethische Probleme im “Design” solcher Studien sind natürlich immens.

Auch müßte solch eine Studie über mindestens 5 Jahre angelegt werden und wäre sehr teuer. Aus verschiedenen Gründen wird es solch eine Studie nie geben.

Jeder muß also selbst entscheiden, ob er die vorliegenden Studienergebnisse für stichhaltig genug hält, um eine Nahrungsergänzung wie Acetyl-L-Carnitin mit der Absicht der Lebensverlängerung und/oder wegen seiner gedächtnis- und konzentrationsfördernden Eigenschaften einzunehmen.

Relativ gut gesichert sind seine positiven Wirkungen auf Alterungserscheinungen im Gehirn. Es kann nachgewiesenermaßen sogar die oben erwähnten alterungstypischen Farbstoffablagerung im Gehirn teils wieder rückgängig machen. In Anbetracht der Bedeutung von Gehirn-Abbau-Erscheinungen, was Pflegebedürftigkeit, aber auch das Zusammenleben z.B. in der Ehe angeht, macht solch eine Vorbeugung von Demenzerscheinungen einigen Sinn.

 

Acetyl-Carnitin Einfluß auf Hormone

Eines der interessantesten Forschungsfelder beschäftigt sich mit Fragen der Rezeptor-Empfindlichkeiten in den Regelkreisen zwischen Hypothalamus-Hypophyse und perpheren Drüsen.

Ohne die Dinge nun vollends unverständlich zu machen: Einer der Gründe, weshalb mit zunehmender Alterung oft der Cortisol-Spiegel in fataler Weise ansteigt, liegt darin, daß die Nebenierenrinde, wo Cortisol produziert wird zunehmend von der Hypophyse zur Produktion angeregt wird. Dies wiederum liegt daran, daß hemmende Einflüsse aus anderen Gehirnteilen auf die Hypophyse im Rahmen der üblichen Alterung nachlassen, v.a. weil Cortisol-Rezeptoren dort absterben, so daß praktisch vorgekaukelt wird, es sei zu wenig Cortisol “unterwegs”.

Auch hier hat ALC gezeigt, erhöhte Cortisol-Spiegel bei Versuchstieren wieder normalisieren zu können. Ein anderer Stoff, der oft zur Gedächtnis-Verbesserung verabreicht wird, Piracetam, konnte in dieser Hinsicht interessanterweise nicht mithalten.

Die Melatonin-Spiegel von Ratten, die mit ALC behandelt wurden, stiegen deutlich an. Melatonin, das von der Zirbeldrüse im Tiefschlaf produziert wird und eines der Hauptregenerations-Hormone (neben Wachstumshormon) und ein hochpotentes Antioxidans ist, wird leider von der alternden, zunehmend verkalkenden Zirbeldrüse immer weniger produziert. Wenn also ALC hier eine Umkehr bewirkt, dann ist dies eine faustdicke Sensation und möglicherweise eine bessere Methode, Alterung aufzuhalten als Melatonin direkt einzunehmen.

 

Diabetes

Die Störungen im Carnitin-Metabolismus von Diabetikern sind allgemein bekannt. Folge ist eine verschlechterte Einschleusung von Fettsäuren in Zellen zwecks Verbrennung (Energiegewinnung) und damit ein chronischer Energiemangel von Zellen, der sich z.B. im Herzmuskel, aber auch der Augen-Netzhaut und in peripheren Nerven sehr negativ bemerkbar macht.

ALC kann diesen Veränderungen vorbeugen oder, falls nicht zu weit fortgeschritten, sie auch rückgängig machen.

Die Potenzprobleme von Diabetikern gehen oft auf eine verminderte Erregbarkeit peripherer sensibler Nerven zurück. Dies ist eine Auswirkung der peripheren diabetischen Neuropathie. Acetyl-L-Carnitin hat gezeigt, diese neurogene Impotenz mit einer Tagesmenge von 1500mg Acetyl-L-Carnitin signifikant verbessern zu können.

 

Einflüsse auf Stimmung und Laune

ALC erhöht cholinerge und serotonerge Aktivitäten, indem es die Nervenerregbarkeit auf diese beiden Nervenbotenstoffe (Acetylcholin und Serotonin) verbessert. Dabei werden sowohl die erregenden als auch die hemmenden Wirkungen von Serotonin erleichtert. Serotonin gilt als das “gute-Laune-Zufriedenheits”-Molekül des Gehirns und ist mit Melatonin verwandt.

Antidepressiva versuchen den Abbau von Serotonin zu hemmen, um damit die Stimmung zu heben (sog. Serotonin-Reuptake-Hemmer). Dies ist oft erfolgreich, allerdings mit Nebenwirkungen belastet. Sehr wahrscheinlich ist die Gabe von ALC der sehr viel intelligentere Weg, den Serotonin-Stoffwechsel zu normalisieren, denn hier wird die Verstoffwechselung des Serotonin nicht manipuliert, sondern die Rezeptorsensibilität heraufreguliert. Somit ist zu erwarten, daß ALC v.a. älteren Personen mit chronischer Niedergeschlagenheit helfen wird, die unter der alterstypischen allgemeinen Rezeptor-Desensibilisierung leiden.

 

Optimale Dosierung

Die bei Menschen üblicherweise eingesetzten Mengen bewegen sich zwischen 1000 bis 2000 mg täglich, einzunehmen in zwei gleichen Portionen. Ganz allgemein wird es jedoch vorteilhafter sein, statt 2-mal 1000mg lieber 4-mal 500mg einzunehmen, um die Plasma Spiegel konstanter zu halten.

Sicherheit und Nebenwirkungen

Acetyl-L-Carnitine ist für die meisten Erwachsenen wahrscheinlich sicher und unbedenklich. Es kann einige Nebenwirkungen inklusive Magenverstimmungen, Übelkeit, Erbrechen und Ruhelosigkeit hervorrufen. Es kann außerdem einen fischähnlichen Geruch von Urin, Atem und Schweiß zur verursachen.

 

Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen            

Schwangerschaft und Stillzeit: Es ist nicht genug über die Sicherheit von Acetyl-L-Carnitine während Schwangerschaft und Stillzeit bekannt. Aus diesem Grund sollten schwangere und stillende Frauen sicherheitshalber auf Acetyl-L-Carnitine verzichten.

Schilddrüsenunterfunktion: Es gibt Bedenken, dass Acetyl-L-Carnitine die Schilddrüsenhormonproduktion beeinträchtigen könnte. Aus diesem Grund sollte man Acetyl-L-Carnitine nicht verwenden, wenn man unter einer Unterfunktion der Schilddrüse leidet.

Krampfanfälle: Es gibt Berichte über eine Erhöhung der Anzahl von Krampfanfällen bei Menschen mit einer Vorgeschichte von Krampfanfällen, die L-Carnitine oral oder intravenös verwendet hatten. Da L-Carnitin eng mit Acetyl-L-Carnitine verwandt ist, gibt es Bedenken, dass dies auch bei Acetyl-L-Carnitine der Fall sein könnte. Aus diesem Grund sollte man Acetyl-L-Carnitine nicht verwenden, wenn man jemals Krampfanfälle hatte.

 

Wechselwirkungen

Man sollte Acetyl-L-Carnitine nicht in Kombination mit folgenden Medikamenten einnehmen:

Acenocoumarol

Acenocoumarol wird verwendet, um die Blutgerinnung zu verlangsamen. Acetyl-L-Carnitine könnte die Wirksamkeit von Acenocoumarol erhöhen. Durch eine Steigerung der Wirksamkeit von Acenocoumarol könnte Acetyl-L-Carnitine die Blutgerinnung zu stark verlangsamen. Es ist möglich, dass die Acenocoumarol Dosierung verändert werden muss, wenn man Acetyl-L-Carnitine einnimmt.

 

Bei einer Kombination von Acetyl-L-Carnitine mit folgenden Medikamenten sollte man vorsichtig sein.


Referenzen

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Aminosäuren

 

Aminosäuren

Die Aminosäure ist der Grundbaustein jedes Eiweißkörpers oder Proteins. Korrekt bezeichnet handelt es sich um Aminocarbonsäuren, die eine Aminogruppe (-NH2) und eine Carboxylgruppe (-COOH) enthalten.

Die Aminosäuren haben eine gemeinsame Grundbauweise, unterschiedliche Aminosäuren unterscheiden sich nur durch ihreCarboxylgruppe (R). Aminosäuren werden in letzter Zeit immer häufiger als sicheres und wirksames Mittel der Leistungssteigerung und Alternative zu anabolen Steroiden propagiert. Auch wenn ihre Wirkung nicht mit den Megadosen anaboler Steroide verglichen werden kann, ermöglichen sie dem Sportler permanente Fortschritte auf natürliche Art.

Im Gegensatz zu den Proteinkonzentraten werden Aminosäuren in isolierter Form nicht primär als Aufbaunahrung eingesetzt, sondern man schreibt ihnen pharmakologische und leistungssteigernde Wirkungen zu, so z.B. die Steigerung der Wachstumshormonsynthese (Arginin und Ornithin), Beeinflussung psychischer Vorgänge oder die Erhöhung der Wachstumshormonausschüttung (Tryptophan). Vor allem die verzweigtkettigen Aminosäuren Isoleucin, Leucin und Valin sollen zu einer Verminderung kataboler Prozesse, die vor allem durch intensive körperliche Belastungen hervorgerufen werden, einen wichtigen Beitrag leisten.

Aminosäurepräparate werden hergestellt, in dem ein Ausgangsprotein durch einen Hydrolyseprozess (Vorverdauungsprozess) in die Aminosäurebausteine zerlegt wird. Man unterscheidet drei Arten von Hydrolyseprozessen, die das Endresultat entscheidend beeinflussen können: die Säure-, Basen- sowie die enzymatische Aufspaltung.

Bei der Säureaufspaltung erreicht man die Hydrolysierung mit Hilfe aggressiver Säuren. Nachteilig hierbei ist, dass ein Teil der Aminosäuren schon beim Herstellungsvorgang zerstört wird. Bei dem Prozess werden Teile der schwefelhaltigen Aminosäuren oxidiert, wobei Asparagin und Glutamin in Asparagin- und Glutaminsäure umgewandelt werden. Bei der basischen Proteinaufspaltung werden Aminosäuren teilweise in die D-Form überführt oder ganz zerstört.

Eine Alternative stellt die enzymatische Hydrolyse dar, bei der die Aufspaltung unter Zuhilfenahme von Verdauungsenzymen geschieht, wodurch den Aminosäuren kein Schaden zugefügt wird. Die auf diese Weise gewonnenen Aminosäuren sind zwar teurer, jedoch qualitativ hochwertiger und effektiver. Sie sind auf jeden Fall den beiden anderen Verfahren vorzuziehen.

Wie bei den Proteinkonzentraten und Proteinhydrolysaten ist für die Güteklasse auch hier das Ausgangsprodukt von Bedeutung. Das Molkenprotein (Lactatalbumin) ist neben dem Eialbumin und Casein (Milcheiweiß) am hochwertigsten. Von Präparaten, die aus Plasmaprotein oder Kollageneiweiß hergestellt werden, ist allerdings abzuraten, da beim Herstellungsprozess oftmals absolut minderwertige Schlachtabfälle bzw. Sehnen von Schlachttieren verwendet werden.

* für den Säugling essentiell

Von den bekannten über 200 Aminosäuren kann der Mensch aber nur aus 22 Aminosäuren alle Eiweiße bilden, die er benötigt. Man unterscheidet zwischen essentiellen und nicht essentiellen Aminosäuren. Die essentiellen Aminosäuren kann der Körper nicht selber herstellen und müssen daher täglich mit der Nahrung aufgenommen werden. Die semiessentiellen (halb-essentiellen) Aminosäuren kann der Körper dagegen unter bestimmten Stoffwechselumständen nicht in ausreichender Menge bilden. Die übrigen nicht essentiellen Aminosäuren können vom Körper aus den anderen (essentiellen) Aminosäuren synthetisiert werden.

In der Natur liegen sie fast nur in der L-Form vor und haben alle den selben Grundaufbau. R ist die Restgruppen, in dem sich die Aminosäuren unterscheiden. Die Aminogruppe kann als Base, die Carboxylgruppe als Säure fungieren. So liegen in natura die α-Aminosäuren in ionisierte Form vor. In Wasser sind sie deshalb meist gut löslich, hingegen in den meisten unpolaren Lösungsmitteln

Nach Säuregrad der Seitenkette:

  • säure Seitenkette
  • basische Seitenkette
  • neutrale Seitenkette

Nach Polarität der Seitenkette:

  • unpolare Seitenkette
  • ungeladene polare Seitenkette
  • geladene polare Seitenkette

Die wichtigsten Aminosäuren im Überblick:

Arginin

Wirkung

Zu der Wirkung gehört, dass es die Durchblutung der Muskulatur verbessert, was wiederum für einen intensiveren Pump während des Trainings sorgt. Die Folge ist, dass mehr Nährstoffe in die Muskelzellen befördert werden. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Arginin bei Bluthochdruck und Insulinresistenz besonders sinnvoll ist. Eine unlängst erschienene Studie zeigt, dass Arginin die Kraftleistung im Training verbessern kann. Arginin ist der Hauptbestandteil der meisten Stickstoff (NO)- Pump- Produkte.

Funktion

Im Körper wird Arginin zu Stickoxid umgewandelt. Stickoxid ist wiederum eine Substanz, die zur Erweiterung der Blutgefäße führt. Ferner ist Stockoxid an der Weiterleitung von Nervenimpulsen beteiligt und kann sogar Muskelwachstum fördern. Arginin fördert des Weiteren die Ausschüttung von Insulin & Wachstumshormon.

Dosierung

Allgemein gesagt sind 3-5g in Form von L-Arginin oder Arginin-alpha-Ketogluterat (AAKG) 2-3x pro Tag auf leeren Magen ausreichend. Eine der Einnahmen sollte 30 – 60min vor dem Training stattfinden.

BCAA (Verzweigtkettige Aminosäuren: Leucin, Isoleucin, Valin)

Wirkung

Bei den 3 verzweigtkettigen Aminosäuren (BCAA) handelt es sich um Leucin, Isoleucin und Valin. Die Bedeutung dieser Aminosäuren im Bodybuilding ist seit Jahrzehnten bekannt. BCAA´s gehören zu den wichtigsten Aminosäuren für den Aufbau, sowie Erhalt und die Reparatur der Muskelzellen. Es hat sich ferner erwiesen, dass sie muskelprotein- und muskelglykogenschonende Wirkung haben. Sie wirken sich auch positiv auf die Fettverbrennung und das Immunsystem aus.

Funktion

Diese 3 Aminosäuren wirken synergisch (d.h. Eine Aminosäure fördert die Wirkung der anderen) und sollten deshalb zusammen genommen werden. Leucin ist die wichtigste Aminosäure dieser Gruppe, da sie wie der Funke für das Muskelwachstum wirkt. Die beiden anderen Aminosäuren liefern die Bausteine, wenn der Prozess erst einmal ins Rollen gebracht ist. Da die verzweigtkettigen Aminosäuren auch Glutamin schonen, wirken sie indirekt auf das Immunsystem.

Dosierung

BCAA´s sollten auf leeren Magen genommen werden. Am besten morgens vor dem Frühstück, vor dem Training & nach dem Training jeweils 5gr Leucin, 2,5gr Isoleucin & 2,5gr Valin.

Carnitin

Wirkung

Carnitin ist in erster Linie für seine Rolle im Fettstoffwechsel bekannt. Neue Forschungsarbeiten haben jedoch gezeigt, dass es auch die Muskelzellen vor dem Abbau schützen kann. Gleichzeitung hat es es eine positive Wirkung auf die Denkleistung und den Testosteronspiegel. Ferner kann es die Wirkung von Testosteron innerhalb der Muskelzelle verbessern.

Funktion

Carnitin ist eine aminosäureähnliche und vitaminähnliche Substanz.Es wird aus den Aminosäuren Lysin & Methionin sowie den Vitaminen C & B6 sowie Eisen hergestellt. Es unterstützt die Fettverbrennung, indem die es den Transport von Fettsäuren zu den Mitochondrien (die Kraftwerke im Körper) verbessert, wo die Fette oxidiert werden. Es besteht auch die Vermutung dass Carnitin die Durchblutung der Muskulatur erhöhen kann, was den Sauerstofftransport verbessert und die Muskelerschöpfung und Schäden in den Muskelzellen vermindert. Weitere Studien haben gezeigt, das Carnitin die Anzahl der Testosteron- Rezeptoren erhöhen kann. Da Testosteron für das Muskelwachstum von großer Bedeutung ist, kann man vermuten, dass die erhöhte Anzahl von Testosteron- Rezeptoren das Muskelwachstum verbessert. Im Gehirn liegen vor allem das so genannte Acetyl- L- Carnitin vor, wo es zur Verbesserung der Denkleistung beiträgt.

Dosierung

Man sollte pro Tag 2-4g Carnitin als L-Carnitin oder Acetyl-L-Carnitin auf nüchternen Magen nehmen. Dies sollte auf 2-3 Einheiten aufgeteilt werden.

Carnosin

Wirkung

Carnosin wirkt sich positiv sowohl auf die Muskelkraft als auch auf die Ausdauer aus. Daneben fördert es das Muskelvolumen und wirkt als Antioxidant. Auf diese Weise kann es sowohl das Muskelwachstum fördern, als auch durch intensives Training entstandene Muskelschäden reduzieren.

Funktion

Carnosin besteht aus 2 Aminosäuren (Histidin & Beta Alanin), weshalb es auch Beta Alanin- LHistidin bezeichnet wird. Es verbessert sowohl die Muskelkraft, als auch die Ausdauer, indem die beim Training entstehende Milchsäure neutralisiert. Es kommt auch ähnlich wie bei Creatin, zu einer Zunahme an Muskelvolumen. Ferner ist es ein Antioxidant, womit es Schäden an den Muskelzellen, die durch das Training hervorgerufen werden, minimieren kann.

Dosierung

1-1,5g zweimal pro Tag. Eine Dosierung am besten vor dem Training.

Citrullin

Wirkung

Diese Aminosäure wird im Körper zu Arginin umgewandelt und kann die Stickoxid (NO) und die Wachstumshormon- Produktion verbessern. Citrullin ermöglicht ein längeres Training, indem es das Einsetzen der Erschöpfung verzögert.

Funktion

Citrullin wird relativ zügig im Körper in Arginin umgewandelt. Auf diese Weise liegt mehr Arginin für die Stickoxid- Produktion und die Auslösung von Wachstumshormon vor. Ferner ist Citrullin auch am Abtransport von Ammoniak aus dem Körper beteiligt. Ammoniak ist ein schädliches Abfallprodukt des Aminosäurestoffwechsels, das schnell entsorgt werden muss, da es andernfalls die Denkleistung negativ beeinflussen kann. Citrullin- Malat ist die übliche Form dieser Aminosäure. Diese Kombination kann auch das beim Training entstandene Lactat (Milchsäure) neutralisieren. Auf diese Weise wird die Erschöpfung beim Training verzögert.

Dosierung

Man kann 3g Citrullin 2mal täglich auf nüchternen Magen nehmen. An Trainingstagen sollte man eine Dosierung 30- 60min vor dem Training nehmen, die zweite am Ende des Trainings.

Glutamin

Wirkung

Glutamin ist unter Bodybuildern beliebt, weil es die Regeneration nach dem Training, das Muskelwachstum und das Immunsystem unterstützt. Daneben hat es zahlreiche weitere Funktionen im Stoffwechsel, die für Athleten von Vorteil ist. Es kann auch den Wachstumshormonspiegel anheben, die Konzentrationsfähigkeit verbessern und möglicherweise das Verlangen nach Süßigkeiten reduzieren.

Funktion

Glutamin ist die am mengenmäßig häufigst vorkommende Aminosäure im Blutstrom. Dank ihrer Funktionen im Stoffwechsel kann sie den Abbau von Muskelprotein verhindern. Ferner wird Glutamin als Energiequelle für das Immunsystem herangezogen. Es kann auch die Speicherung von Glykogen (Kohlenhydraten) in der Muskulatur fördern und das Muskelvolumen verbessern. Es ist auch an der Produktion von Bicarbonat beteiligt (Substanz die Säure neutralisiert). Glutamin gehört nicht zu den lebensnotwendigen Aminosäuren, da der Körper diese aus anderen Aminosäuren synthetisieren kann. Die zusätzliche Zufuhr von Glutamin kann jedoch die körpereigenen Glutaminreserven schonen, was gerade bei intensiver Belastung von erheblicher Bedeutung ist. Wird der Glutaminspeicher angegriffen, besteht die Gefahr einer Beeinträchtigung des Immunsystems und des Muskelabbaus.

Dosierung

Man kann bis zu 5-10gr zwei bis viermal pro Tag auf nüchternen Magen nehmen. Am besten nach dem Aufstehen, vor & nach dem Training und vor dem Schlafen gehen,

Taurin

Wirkung

Taurin kann die Muskelkontraktion unterstützen, was einem erlaubt beim Training mehr Kraft zu entwickeln. Diese Wirkung trifft auch auf die Herzmuskulatur zu, weshalb es möglich ist, dass Taurin sowohl Ausdauer als auch Kraftleistung fördern kann. Taurin kann auch als Transportmolekül eingesetzt werden, da es in der Lage ist mehr Flüssigkeit in die Muskelzellen einzuschleusen. Dies kann das Muskelwachstum und die Leistungsfähigkeit positiv beeinflussen. Zudem liefert Taurin der Muskulatur einen gewissen Schutz gegen aggressive Substanzen.

Funktion

Taurin ist ein Abbauprodukt des Cysteins (eine Aminosäure), aber nicht direkt eine Aminosäure. Es wird im Körper auf natürliche Weise synthetisiert und ist sowohl am Muskel- als auch am Gehirnstoffwechsel beteiligt. Ferner hat es auch eine Funktion bei der Verstoffwechselung von Fettsäuren. Körperliche Belastung führt zu einem Sinken des Taurin- Spiegels in der Muskulatur, weshalb manche Forscher der Meinung sind, dass eine gezielte Zufuhr von Taurin vor und während des Trainings die Ausdauer und Kraftleistung verbessern kann. Diese Ansicht wird teilweise durch Forschungsberichte untermauert.

Dosierung

2-6g pro Tag verteilt auf 2 Einheiten, am besten morgens und vor dem Training.

Tyrosin

Wirkung

Um die Intensität im Training zu verbessern, sollte man morgens Tyrosin nehmen. Tyrosin hat einen sehr guten anregenden Effekt auf den Geist und den Körper und kann sowohl die Konzentrationsfähigkeit verbessern als auch die Fettverbrennung ankurbeln und den Appetit senken. Des weiteren verstärkt Tyrosin die Wirkung von Koffein, da Koffein die körpereigenen Tyrosinspeicher leert.

Funktion

Tyrosin wird im Stoffwechsel über mehrere Stufen in das Hormon Noradrenalin umgewandelt. Noradrenalin ist ein wichtiges Hormon und Botenstoff im Nervensystem. Es erhöht die Aufmerksamkeit und die Stoffwechselrate, was wiederum die Fettverbrennung anregt. Die meisten Fatburner versuchen auf die ein oder andere Weise die Wirkung von Noradrenalin zu imitieren. Die Umwandlung von Tyrosin zu Noradrenalin geht über die Zwischenstufe des sogenannten Dopamins, einer Substanz welche die Aufmerksamkeit und Konzentration während des Trainings verbessern kann.

Dosierung

1-2g am besten morgens auf nüchternen Magen nehmen. Oder 1-2g vor dem Training, falls man müde und abgeschlagen ist. Wer Einschlafproblemen hat, sollte Tyrosin nicht nach 15 Uhr nachmittags einsetzen.

Tryptophan

Wirkung

Tryptophan ist eine lebensnotwendige Aminosäure, d.h. Essentiell!!

Tryptophan kann als Serotoninvorläufer zu innerer Ausgeglichenheit, besserem Schlaf sowie dem Abbau von Depressionen und Angstzuständen führen. Tryptophan verbessert auch die Erholung von Belastungen (zB. Training) und anderen Stressfaktoren. Außerdem vermag es Kopfschmerzen, sowie Heißhunger zu verringern.

Funktion

L- Tryptophan kann als natürliche Einschlafhilfe, Anti-Depresiva eingesetzt werden. Sehr sinnvoll zB. wenn man abends im Bett liegt und zu aufgekratzt ist und nicht einschlafen kann, liefert diese Aminosäure einen wertvollen Beitrag beim „Runterfahren“ des Körpers....

Dosierung

1-2gr auf nüchternen Magen 60min vor dem Schlafengehen.

L-Carnitin

L-Carnitin und das Immunsystem

L-Carnitin ist ein vitaminähnlicher und bedingt essentieller Nährstoff. Hauptlieferanten für L-Carnitin sind Fleisch, Fischprodukte, Milch und Muttermilch. L-Carnitin als körpereigener Stoff ermöglicht den Transport langkettiger Fettsäuren in die Mitochondrien und wird für die Energiegewinnung genutzt. Der menschliche Körper enthält ca. 20-25 g L-Carnitin. Besonders reich an L-Carnitin sind Herz, Muskel und Immunsystem, die einen besonders hohen Energiebedarf haben und damit auf eine ausreichende Versorgung mit L-Carnitin angewiesen sind.


Bedeutung für das Imunsystem

Das menschliche Immunsystem setzt sich aus einer Vielzahl unterschiedlicher Zellen und Substanzen zusammen, die in ihrer Gesamtheit das komplexe Schutzsystem unseres Körpers bilden. Millionen spezialisierter Zellen sorgen dafür, dass der Organismus ungestört seine Funktionen erfüllt und nicht durch Fremdkörper beeinträchtigt wird.

Immunologische Vorgänge sind stets von einer hohen Zellteilungs- und Syntheserate gekennzeichnet. Sie erfordern deswegen auch eine konstante Energiebereitstellung. Darüber hinaus sind auch membranassoziierte Vorgänge beteiligt. Der hohe L-Carnitin-Gehalt der Leukozyten ist ein Zeichen für die wesentliche Bedeutung des L-Carnitins für die Energieproduktion sowie für die optimale Funktion der Membranen und des Zellstoffwechsels.


Innerhalb des dynamischen Gefüges des Immunsystems erfüllt L-Carnitin verschiedene Aufgaben:

 

  • Für das Immunsystem ist es von wesentlicher Bedeutung, Fettsäuren energetisch zu nutzen. Da L-Carnitin langkettige Fettsäuren in die Mitochondrien transportiert, kann es durchaus als "Motor" des Immunsystems bezeichnet werden.
  • Zusätzlich schützt L-Carnitin die Zellmembranen vor schädigenden Auswirkungen aktivierter Fettsäuren. Beschädigte Membranen gefährden das osmotische Gleichgewicht, steigern den Energiebedarf und verringern die Syntheseleistungen der Zellen.

 

L-Carnitin als Immunstimulans

Versuchsergebnisse bestätigen, dass L-Carnitin als natürliches Immunstimulans wirkt. Bei Mangelerscheinungen, die z.B. durch Stress oder sportliche Betätigung verursacht werden, lässt sich ein Ausgleich durch L-Carnitinhaltige Nahrung erreichen (z.B. probiotischer Drink „Vollfit“, Fitness-Riegel). Das Immunsystem wird sozusagen fit-gemacht. Hochreines, synthetisiertes L-Carnitin, wie von Lonza produziert, ist dabei dem natürlichen, körpereigenen Nährstoff gleichwertig.

Die Immunzellen nehmen soviel L-Carnitin aus dem Blut auf, wie sie für ihre optimale Aktivität benötigen, eine Überfrachtung des Systems ist ausgeschlossen. L-Carnitin wird daher auch mit Erfolg in solchen Fällen eingesetzt, wo andere (pflanzliche) Immunstimulantien kontraindiziert sind, wie etwa bei akuten Infektionen wie Sepsis, bei Fieber und Verbrennungen.


Der Körper profitiert insgesamt

L-Carnitin’s positive Wirkung auf das Immunsystem lässt sich natürlich auf den gesamten menschlichen Organismus ausdehnen. So wird in einer Studie von Cerretelli und Marconi 1990 darauf verwiesen, dass die Einnahme von L-Carnitin den Konzentrations-Level in Muskelzellen insgesamt steigert und Studienprobanden im Mittel längere Walking-Distanzen zurücklegten. Schliessen lässt sich daraus, dass L-Carnitin positive Auswirkung auf die Fitness hat. So wurden auch positive Effekte auf das Herz-Kreislaufsystem festgestellt. L-Carnitin stärkt die Herzmuskulatur und kann somit zu einer Senkung des Infarktrisikos beitragen. Das breite therapeutische Spektrum zeigt die ernährungs-spezifische Bedeutung von L-Carnitin. Der tägliche Bedarf an L-Carnitin liegt in Abhängigkeit zur körperlichen Belastung zwischen 200 und 1200 mg.


Zahlreiche Studien beweisen:

Leistungssteigerung durch L-Carnitin
München, 13.3.01 – L-Carnitin-Kritiker thematisieren häufig fehlende Studien zur Wirksamkeit des Vitaminoids. Tatsächlich existieren zahlreiche unabhängige Studien. Die Studien belegen, dass L-Carnitin die körperliche Leistung und Regeneration messbar verbessert und sowohl Herzleistung als auch Stoffwechsel ankurbelt.
In über 40 Studien wurden leistungssteigernde Effekte durch Gabe von L-Carnitin beobachtet. Die neueste Studie zur Leistungssteigerung durch L-Carnitin fand an der Universität Basel unter Leitung von Prof. Walter statt. Getestet wurde die Leistung von Radfahrern in mehreren Durchläufen. Im Durchschnitt lag deren Leistungsfähigkeit mit L-Carnitin in sämtlichen Durchläufen zwischen 11% und 19% höher als mit Placebo. Beschleunigte Regeneration und Kraftzunahme traten bei untrainierten wie bei trainierten Testpersonen gleichermaßen auf.
Die Leistungssteigerung durch L-Carnitin ist eine Art „Trainingseffekt von innen“ und bewegt sich in einer physiologischen Größenordnung. L-Carnitin gehört heute zu den Standardprodukten der Sporternährung.
Nicht nur die Leistung von Sportlern kann durch L-Carnitin positiv beeinflußt werden. So bewirkte L-Carnitin auch bei Herzkranken, Dialysepatienten, Menschen mit Durchblutungsstörungen und bei Postpoliopatienten,, eine messbare Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Die L-Carnitin-Therapie bei Poliomyelitis wird vom Polioverband empfohlen und von den Krankenkassen erstattet.

 

Wie wirkt L-Carnitin?

L-Carnitin ist ein vitaminähnlicher und bedingt essentieller Nährstoff. Er spielt eine Schlüsselrolle im Energiehaushalt des Körpers, indem er den Transport langkettiger Fettsäuren in die Mitochondrien maßgeblich unterstützt. Dort werden die Fettsäuren gespalten und in Form von Energie freigesetzt. Daneben erleichtert L-Carnitin die Sauerstoffaufnahme bei körperlicher Beanspruchung. Eine ausreichende Versorgung mit L-Carnitin gewährleistet, dass die Muskulatur und das Herz-Kreislaufsystem nicht so schnell ermüden. Das Immunsystem wird ebenfalls gestärkt, die Abwehrzellen sind aktiver und angriffslustiger.


Wer kann profitieren?

Generell gilt: wer besonderen Belastungen ausgesetzt ist, kann von L-Carnitin profitieren. Betroffen sind Menschen, die an Muskel- oder Konzentrationsschwäche leiden ebenso wie Sportler, deren Muskeln Dauerbelastungen ausgesetzt sind. Wer unter Stress steht, benötigt ebenfalls ausreichend L-Carnitin. Im Rahmen einer Diät kann der Nährstoff in Kombination mit Ausdauertraining den Fettabbau beschleunigen.

Hauptlieferanten für L-Carnitin sind Fleisch, Fischprodukte, Milch und Muttermilch. Gerade Vegetarier und Veganer weisen daher häufig einen Mangel auf, der durch synthetisch erzeugtes L-Carnitin gedeckt werden kann. Dies ist in Lebensmitteln wie Riegeln, Getränken oder probiotischen Drinks in Supermärkten und Fitness-Studios oder aber als Nahrungsergänzungsmittel in Apotheken, Reformhäusern und Fitnessstudios erhältlich.

 

Müde Männer – munter durch L-Carnitin

Männer gehen sorgloser mit ihrem Körper um als Frauen – das haben wissenschaftliche Studien bewiesen. Der männliche Körper hat also schon genug zu leiden und bedeutend mehr Zuwendung und Pflege verdient, soll er gesund und leistungsfähig bleiben und „seinen Mann stehen“. Wird er jedoch vernachlässigt, rächt er sich mit Ausgelaugtheit und Antriebslosigkeit.

Was macht müde Männer munter? Milch allein reicht in den seltensten Fällen aus, um die schlappen Lebensgeister wieder fit zu machen. Besser hilft hier L-Carnitin, das den Körper mit neuer Energie versorgt.
Männer sterben in der westlichen Welt im Schnitt sieben Jahre früher als Frauen. Das kommt nicht von ungefähr: Das starke Geschlecht geht bedeutend nachlässiger mit seinem Körper um. Männer ernähren sich ungesünder, gehen seltener zum Arzt und konsumieren mehr Nikotin und Alkohol, als ihnen gut tut. Diese Risikofaktoren, verbunden mit Stress und zu wenig Bewegung, zehren an den männlichen Kräften und machen anfällig für Krankheiten aller Art.
Schlappheit, Müdigkeit, Lustlosigkeit: Fast jeder Mann leidet darunter. Dabei kann Mann selbst ganz einfach etwas für seine Gesundheit tun: Die tägliche Zufuhr von 1-3 Gramm reinem L-Carnitin können helfen, die Funktionen des Organismus anzukurbeln und das Tief zu überwinden.
L-Carnitin ist ein vitaminähnlicher Nährstoff, der vom Körper teilweise selbst produziert wird, aber zu zwei Dritteln durch die Nahrung oder ergänzende Produkte von außen zugeführt werden muss. Der tägliche Bedarf liegt in Abhängigkeit von der körperlichen Belastung zwischen 200 und 1200 mg.
Besonders Muskeln, Immunsystem und Herz sind auf eine ausreichende Versorgung mit L-Carnitin angewiesen.
L-Carnitin übernimmt eine wichtige Rolle beim Energiestoffwechsel und bei der Fettverbrennung. Es ermöglicht den Transport langkettiger Fettsäuren in die Mitochondrien, wo aus ihnen Energie gewonnen wird. Genügend L-Carnitin stellt sicher, dass die Muskulatur nicht so schnell ermüdet - ein Riegel mit L-Carnitin vor dem Sport genügt, um Leistung und Ausdauer zu steigern. Gleiches gilt für Herz und Immunsystem, bei dem die Abwehrzellen gestärkt werden.
Dem Mann kann also geholfen werden: Eine Nahrungsergänzung mit L-Carnitin unterstützt den Körper bei Anstrengung, Stress und Immunschwäche. Und müde Männer gehören endgültig der Vergangenheit an.


L-Carnitin: Synthese und Mangelerscheinungen
Die körpereigene L-Carnitin-Synthese wird in erster Linie von der Leber übernommen. Untersuchungen belegen, dass auch die Nieren und das Gehirn L-Carnitin produzieren, allerdings nur in minimaler Menge.
Die Synthese von L-Carnitin ist auf die "Mitarbeit" verschiedener anderer Substanzen wie Vitamin C, B3, B6, B12, Folsäure, Eisen und die Aminosäuren Lysin und Methionin angewiesen. Obwohl eine Unterversorgung mit dem einen oder anderen Mikronährstoff die L-Carnitin-Synthese beeinträchtigt, macht sich ein Vitamin-C-Mangel am schnellsten bemerkbar.
Die körpereigene Carnitin-Synthese deckt etwa 10 % des gesamten L-Carnitinbedarfs ab. Da die Fähigkeit der L-Carnitin-Synthese erst ab dem 15. Lebensjahr voll ausgebildet ist, muß vor allem bei der Ernährung von Kindern auf carnitinreiche Kost geachtet werden.
Aufgrund der Mitwirkung beim Fettstoffwechsel ist L-Carnitin vor allem im Muskelfleisch enthalten. Das gilt nicht nur für die L-Carnitin-Quellen aus der Nahrung, sondern auch für den menschlichen Organismus. Diese Zahlen unterstreichen, wie wichtig L-Carnitin für die Leistungsfähigkeit der Muskulatur ist. Die körpereigene Synthese von L-Carnitin ist nicht in der Lage, sich einem erhöhten Bedarf anzupassen. Sie verläuft eher langsam und ist abhängig von einer Vielzahl weiterer Substanzen. Wenn infolge gesteigerter körperlicher Aktivität ein erhöhter Bedarf entsteht, kann dieser ausschließlich über zusätzliches, mit der Nahrung aufgenommenes L-Carnitin gedeckt werden.


Anzeichen und Risiken von L-Carnitin-Mangel

Da L-Carnitin als sogenannter "Biocarrier" einen wesentlichen Beitrag zur Energiegewinnung des Körpers leistet, an Entgiftungsvorgängen beteiligt ist und im Rahmen der ?-Oxidation den Abtransport aktivierter Fettsäuren übernimmt, ergeben sich verschiedene Ursachen bei unzureichender Versorgung mit L-Carnitin.

 

  • verringerte Biosynthesekapazität
  • geringere Resorption im Darm
  • Reduzierung des L-Carnitin-Transports durch die Zellmembran
  • erhöhte Ausscheidung durch die Niere
  • erhöhter Bedarf (bei körperlicher Belastung oder außerordentlichem Stress)

 

Primärer, sekundärer und funktionaler L-Carnitin-Mangel

Es wird zwischen einem primären und einem sekundären L-Carnitin-Mangel unterschieden. Unter der Bezeichnung des primären Mangels werden angeborene, bzw. vererbte Störungen zusammengefasst, die ihrerseits der myopathischen oder systemischen Form zugeordnet werden.

 

Primärer Mangel - myopathische Form

Von Störungen der myopathischen Form sind in erster Linie die Muskeln betroffen. Klinisch betrachtet, steht zumeist eine eklatante Muskelschwäche im Vordergrund. Messungen der L-Carnitin-Konzentration im Blutplasma haben ergeben, dass kein erkennbarer Mangel zu verzeichnen ist. Man geht deswegen davon aus, dass die L-Carnitin-Unterversorgung auf eine Transportstörung im mitochondrialen Raum zurückzuführen ist.

 

Primärer Mangel - systemische Form

Bei der systemischen Form lassen sich neben Muskelschwäche auch Myokardiopathie, Enzephalopathie (nicht entzündliche Erkrankungen des Gehirns), Hyperammonämie (erhöhte Ammoniakkonzentration im Blut) und andere Störungen nachweisen. Treten diese primären Carnitin-Mangelzustände der systemischen Form in den ersten Lebensmonaten oder -jahren auf, können sie sogar zum Tode führen.


Sekundärer und funktionaler L-Carnitin-Mangel

Von einem sekundären Carnitin-Mangel spricht man bei Störungen, die durch eine sekundäre Ursache hervorgerufen werden und meist erst im Laufe des Lebens auftreten und nicht angeboren sind. Solche Mangelzustände treten z.B. als Folge einer verminderten Aufnahme oder einem erhöhten Verbrauch bzw. Bedarf auf oder aber infolge von Erkrankungen oder medikamentösen Behandlungen. Ein funktionaler L-Carnitin-Mangel ist gekennzeichnet durch eine unzureichende Verfügbarkeit an freiem L-Carnitin und führt zu Leistungseinschränkungen.Hauptursachen eines sekundären L-Carnitin-Mangels sind:

  • vegetarische Lebensweise: In pflanzlichen Produkten kommt nur sehr wenig oder gar kein L-Carnitin vor. Vegetarier nehmen daher nur 10-20 % der Menge auf, die in landesüblicher Mischkost enthalten ist.
  • Lebensalter: Mit den Jahren erlahmt die körpereigene L-Carnitinbiosynthese. Aktuelle Untersuchungen legen den Schluß nahe, dass die bei der -Oxidation entstehenden freien Radikale das mitochondriale System schädigen und damit dessen Alterungsprozeß beschleunigen.
  • gestörte Resorption: L-Carnitin wird im Dünndarm absorbiert wird. Bei Kindern, die unter Zöliakie (Verdauungsinsuffizienz infolge einer Gliadin-Unverträglichkeit) leiden, lassen sich deswegen stark verminderte L-Carnitinspiegel nachweisen.
  • renaler Verlust und Dialyse: Bei chronischer Niereninsuffizienz kommt es zu einer erhöhten Ausscheidung von L-Carnitin über die Nieren. Renaler Verlust tritt allerdings nicht nur im Rahmen einer Niereninsuffizienz auf. Er läßt sich auch nach Verbrennungen, größeren chirurgischen Eingriffen und bei malignen Erkrankungen nachweisen. Dialyse führt zu stark erhöhten L-Carnitinverlusten von bis zu 85 % des Plasmagehaltes.
  • Schwangerschaft: Natürlich soll in diesem Zusammenhang nicht von einer Störung die Rede sein, doch auch im Rahmen der Schwangerschaft lassen sich um bis zu 50 % reduzierte Carnitinspiegel beobachten.
  • Fasten und parenterale Ernährung: In diesen besonderen Fällen ist die Zufuhr von L-Carnitin über die Nahrung unterbrochen. Bei der Sondenernährung kann den Präparaten allerdings L-Carnitin beigegeben werden.
  • Sauerstoffmangel: Sauerstoffmangel gleichgültig, ob durch eine verringerte Zufuhr, z.B. bei Verengung der Gefäße oder aber durch einen stark gestiegenen Sauerstoffbedarf infolge von starker körperlicher Aktivität (z.B. Sport) führen zu einer Verringerung der Verfügbarkeit von freiem L-Carnitin.

 

Der Frühjahrsmüdigkeit zu Leibe rücken
München, 17.04.2001 - Alle Jahre wieder breitet sich mit dem ersten Frühlingsgrün auch das große Gähnen aus: 80-90% der Bevölkerung sind von der Frühjahrsmüdigkeit betroffen. Die Jahreszeit-bedingte Wetterumstellung macht unserem Körper zu schaffen. Dagegen hilft Bewegung an der frischen Luft. Zusätzlich kann L-Carnitinhaltige Ernährung den Kreislauf stärken. Positiver Nebeneffekt: L-Carnitin begünstigt den Muskelaufbau und hilft, über den Winter angesammelte Pfunde abzubauen. Eine Reihe von wissenschaftlichen Studien belegt dies: Gross (1998), Bradley (1996) sowie Ahmad S et Al (1990) wiesen nach, dass der vitaminähnliche Nährstoff L-Carnitin langfristig den Abbau des körpereigenen Fettes fördert und den Aufbau fettfreier Muskelmasse unterstützt.
Während draußen die Natur so richtig aktiv wird, macht sich im Frühling vielerorts das große Gähnen breit. Die Frühjahrsmüdigkeit schlägt zu. Weit über die Hälfte der Deutschen leidet laut Umfragen unter diesem Phänomen. Typische Symptome sind Kreislaufbeschwerden, Abgeschlagenheit, erhöhte Anfälligkeit für Erkältungen und Leistungsschwäche. Bewegung an der frischen Luft ist das beste Mittel gegen Frühjahrsmüdigkeit. Frühlingsspaziergänge sind dazu ebenso geeignet wie Radfahren oder ein Tennismatch. Bewegung kurbelt den Kreislauf und die Fettverbrennung an. Um Muskelaufbau und Fettabbau zu unterstützen, sollte bei der Ernährung zusätzlich auf ausreichende L-Carnitin Supplementierung geachtet werden.
Studien von Gross, Jewell und Bradley, die an sieben Tierspezies - darunter Hunde, Katzen und Fische – durchgeführt wurden, zeigten, dass durch die Gabe von L-Carnitin der Körperfettanteil sinkt und die fettfreie Muskelmasse zunimmt. Die Wissenschaftler Ahmad, Spagnoli und Wohlers wiesen zudem nach, dass die muskelaufbauende beziehungsweise muskelerhaltende Wirkung von L-Carnitin auch auf den Menschen zutrifft.
L-Carnitin ist ein Vitaminoid, das im Fettstoffwechsel eine Schlüsselrolle innehat. Es transportiert Fettsäuren aus dem Blut in die Muskelzellen, in den Mitochondrien wird das Fett verbrannt und Energie freigesetzt. Somit unterstützt L-Carnitin die Reduktion von Körperfett. Der tägliche Bedarf an L-Carnitin liegt in Abhängigkeit von der körperlichen Belastung zwischen 200 und 1200 Milligramm. Im Frühjahr sollten nicht nur Figurbewusste auf eine ausreichende Nahrungsergänzung mit L-Carnitin achten. Gerade Menschen, die von Frühjahrsmüdigkeit geplagt werden, können mit Hilfe von L-Carnitin der vorzeitigen Ermüdung von Muskulatur und Herz-Kreislaufsystem entgegenwirken. Lebensmittel wie Krabben oder Schafffleisch liefern natürliches L-Carnitin. In konzentrierter Form ist der Nährstoff in Form von Riegeln, Tablets, Kapseln, Kaugummi oder probiotischen Getränken erhältlich. In Kombination mit Bewegung im Freien ist es ein sicherer Weg zu einem besseren Körpergefühl – und der Sommer kann kommen.

L-Carnitin beeinflusst Fruchtbarkeit positiv

Hohe Umweltbelastung, Stress, falsche Ernährung – die Gründe für ungewollte Kinderlosigkeit sind vielfältig. Eine der Hauptursachen ist die stetig abnehmende Spermienqualität bei Männern. Häufig ist in dem Zusammenhang ein Mangel an essentiellen Nährstoffen wie L-Carnitin zu beobachten.


Ein wachsender Prozentsatz von Paaren bleibt ungewollt kinderlos.

Laut Schätzungen liegt dies in rund 40 % der Fälle an der mangelnden Spermienqualität des Mannes (mangelnde Beweglichkeit und Anzahl der Spermien). Ursache ist häufig ein Mangel an L-Carnitin: In Studien wiesen unfruchtbare Patienten häufig einen signifikant niedrigen L-Carnitin-Gehalt auf. Auch bei Frauen kann sich ein L-Carnitin-Mangel negativ auswirken: Frauen mit schweren Komplikationen in der Schwangerschaft weisen zu 73 % einen zu niedrigen L-Carnitin-Spiegel auf.

 

L-Carnitin im menschlichen Körper

Menschliche Organe wie Muskeln und Herz enthalten L-Carnitin. Der Organismus produziert den Nährstoff teilweise selbst, in der Hauptsache wird er jedoch über die Nahrung zugeführt (besonders reich an L-Carnitin sind Fleisch und Milchprodukte). Spermien sind die L-Carnitin-reichsten Zellen im männlichen Körper, sie enthalten ca. 2000 Mal so viel L-Carnitin wie das Blut. In Form von Acetyl-L-Carnitin dient der Nährstoff den Spermien als Energiequelle auf dem Weg zur Eizelle.


L-Carnitin in der Schwangerschaft

Bei schwangeren Frauen wird ein positiver Effekt von L-Carnitin beobachtet: So normalisiert sich durch 2 g L-Carnitin pro Tag der Gehalt an freien Fettsäuren im Plasma, wodurch das Risiko für einen Schwangerschaftsdiabetes gesenkt wird. Der Embryo profitiert ebenfalls von einer L-Carnitin-Gabe: Die Lungenreife wird beschleunigt und die Lungenfunktion bei Kindern nach der Geburt ist besser. Auch bei Tieren wird der positive Effekt von des Nährstoffs genutzt: In den USA wird L-Carnitin in über 40 % der Fälle (und zunehmend auch in Europa) bei Beginn der Trächtigkeit an Sauen gegeben, da Ferkel dadurch nach der Geburt kräftiger sind und schneller an Gewicht zulegen. Zudem sinkt die Zahl der lebensschwach geborenen Ferkel.


Möglichkeiten und Grenzen von L-Carnitin

Studien haben gezeigt, dass L-Carnitin einen positiven Einfluss auf die männliche Fruchtbarkeit hat, da die Gabe von 3 g L-Carnitin pro Tag nach drei bis vier Monaten eine signifikante Erhöhung der Spermienanzahl, -qualität und -beweglichkeit bewirkt.

Einschränkend gilt: Unfruchtbarkeit ist eine Krankheit, die ärztlich behandelt werden muss. L-Carnitin ist kein Medikament und daher nicht zur Behandlung empfohlen. Allerdings ist erwiesen, dass die Fortpflanzungsfähigkeit ausgewogen ernährter Menschen am höchsten ist – daher empfiehlt sich im Falle eines Mangels die Supplementation mit L-Carnitin.


L-Carnitin ist Power für das schwache Herz
L-Carnitin sorgt für eine bessere Versorgung schlecht durchbluteter Herzen

Menschen mit einer schlechten Durchblutung des Herzens können durch die Einnahme von L-Carnitin das Risiko an Folgeerkrankungen wie chronischer Herzleistungsschwäche, Angina-Pectoris oder einem Herzinfarkt zu erkranken verringern. Bedingt durch diese Störungen ist die ausreichende Versorgung des Herzens mit Blut nicht gewährleistet. Daraus ergibt sich ein Mangel an Sauerstoff und Nährstoffen im Herzen.

Die zusätzliche Gabe von L-Carnitin, einer lebensnotwendigen Aminosäureverbindung, kann den Mangel verbessern. Zur Verbesserung der energetischen Situation und der Leistungsfähigkeit des Herzens stellte sich in verschiedenen Studien eine zusätzliche Aufnahme von ein bis zwei Gramm L-Carnitin pro Tag als wirksam heraus (1,2,3).
Diese Verbesserung erklärt sich durch die Funktion von L-Carnitin freie Fettsäuren, die als wichtigste Energielieferanten des Herzmuskels dienen, in die Mitochondrien zu transportieren. Bei Mitochondrien handelt es sich um "Kraftwerk" im inneren der Zelle, die durch die Verbrennung der Fettsäuren Energie produzieren.
Weiter dient L-Carnitin der Entgiftung von Stoffwechselprodukten und Giften, die bei einem Mangel an Sauerstoff und Substraten im Herzen auftreten. Ein optimal versorgter Herzmuskel wird nicht so leicht krank und ist leistungsfähiger. Gesunde Menschen stellen L-Carnitin in ausreichenden Mengen für die tägliche Bedarfsdeckung in Leber, Niere und Gehirn aus den Aminosäuren L-Lysin und L-Methionin her. In Lebensmitteln ist es besonders reichhaltig in Lamm-, Rinder- und Schweinefleisch zu finden.


Bedarfim Sport

Ich habe an vielen Berichten gelesen dass eine erhöhte Carnitin zufuhr oder eine Supplementierung überhabt nicht bei einer Fettverbrennung hilft. Oder dass gesunde Menschen, die normale Carnitin-Spiegel besitzen, profitieren keineswegs von einer Supplementierung, da sich die Carnitinkonzentration im Muskel an sich nicht verändert.


Lassen Sie mich dass mal erklären.

In der Leber wird L-Carnitin abgebaut und von dort zu anderen Körpergeweben transportiert, die Fettsäuren als primäres Brennmaterial verwenden, zum Beispiel zu den Skelettmuskeln und der Herzmuskulatur. Dort angekommen, löst Carnitin das Fett zunächst aus den Geweben heraus und bewirkt seine Umwandlung in Brennmaterial. Danach entfernt es die lästigen Nebenprodukte des Fettstoffwechsels aus der Mitochondrien-Matrix, um eine Ansammlung dieser Stoffe und die Bildung neuer Fette zu Vermeiden.

Dies alles wurde bei einem Carnitin Mangel nicht der Fall sein. Das heißt jetzt nicht das man bei einem Carnitin Mangel effektiv Fett zunimmt, aber der Stoffwechsel würde sich rapide verlangsamen und somit auch die Fettverbrennung. Das kann auch bei Gesunden Menschen der fall sein z.B. bei sehr hohem Stresssituationen oder bei einer Mangelhafte Nahrung (Carnitin-Magel). Es ist sehr schwer, auch als gesunder Mensch, eine konstanten Carnitinkonzentration im Muskel zu haben oder sogar unmöglich.
Deshalb ist es so wichtig, Carnitin zu supplementieren, damit es stets in ausreichender Menge zur Verfügung steht und auch niemals in einer solche Situation zu kommen. Keiner hat behauptet das Carnitin das Wundermittel gegen Fettpolster ist aber man sollte vor Augen haben dass hohe Carnitinmengen die Fettverbrennung beschleunigen aber niedrige oder gar Defizite Mengen sie verlangsamen. Das würde für jeden Sportler ein Alptraum sein. Egal welche Vehikel Sie benutzen, um Ihren Körper zu konditionieren, ob aerobes Training, Fasten, Supplemente, Drogen, Krafttraining, Diäten oder Anabole Steroide etc., solange Carnitin seine Wirkung nicht voll entfalten kann weil es nicht ausreichend im Körper verfügbar ist, können die Fettsäuren nicht in die Fettverbrennungs-Matrix eindringen und folglich nicht verbrannt werden. Sie müssen Ihren Körper die Chance geben, sich gegen die 30 Milliarden Fettzellen zur Wehr zu setzen, indem Sie Ihre Carnitin-abhängige Fettverbrennungs-Matrix durch eine regelmäßige und intelligente Carnitin-Supplementierung gezielt aufrüsten. Aktuellen Studien zufolge unterstützen 1-4g Carnitin am Tag ein effektives Funktionieren dieses Shuttlesystems und reduzieren das Aufkommen an Bluttriglyzeriden. Man bezeichnet die Produktion von Fett aus diätetischen Kalorien als Lipogenese.

Außerdem hat Carnitin zahlreiche andere Nutzen und deshalb für uns Athleten unverzichtbar:

  • Erhöht unter Extremstress die Konzentration von Pyruvat-ATP und Creatinphosphat in Teilen der Herzmuskulatur
  • Unterstützt eine normale Durchblutung, indem es die periphere Zirkulation verbessert
  • Macht die Muskeln resistenter gegen Ermüdungserscheinungen.
  • Unterstützt den Fettsäuren- und Kohlenhydratestoffwechsel
  • Schützt die Gefäßwände vor einem Sauerstoffmangel
  • Stellt mehr Energie für das Herz bereit und verbessert so seine Leistung
  • Beugt Herz-Rythmusstörungen vor
  • Verringert das Aufkommen an Triglyzeriden, erhöht das gute HDL-Cholesterin
  • Verbessert den Aminosäurenstoffwechsel in den Skelettmuskeln während langer Training- oder Fasten- perioden, wenn kaum diätetische Fette oder Kohlenhydrate zur Verfügung stehen
  • Hebt den allgemeinen Energiepegel.

 

L-Carnitin und Ketose

Die Verfechter ketogener (Low-Carb) Diäten behaupten, wenn ihm nicht genügend Kohlenhydrate als Brennmaterial zur Verfügung stünden, würde der Körper auf andere Energiequellen, nämlich auf gespeichertes Körperfett, zurückgreifen. Werden solche Diäten, speziell bei Diabetikern, jedoch nicht streng überwacht, kann es zu einer Übersäurung des Blutes durch die freisetzten Ketone und damit zu einer exzessiven Ausscheidung wichtiger Elektrolyte kommen. Diese Situation kann mangels Beobachtung aus dem Ruder laufen und lebensbedrohlich werden. Inzwischen ist bekannt, dass Carnitin mit seinen fettverbrennenden Eigenschaften eine Ansammlung von Ketonen im Körper verhindert. Wer die Aktis- oder eine abdere Low-Carb-Diät befolgen, profitiert daher grundsätzlich von einer Carnitin-Supplementierung.


L-Carnitin, bessere Regeneration und bessere Muskelkontraktionen

Carnitin ist nicht nur für den Transport langkettiger Fettsäuren in die Mitochondrien verantwortlich. Bodybuilder schätzen es vor allem, weil es ihre Regeneration nach harten Trainings-einheiten beschleunigt. In einer Studie nahmen 10 gesunde Freizeit-Bodybuilder drei Wochen lang zwei Gramm Carnitin am Tag. Die Männer absolvierten ein fünf Sätze a 15 bis 20 Wiederholungen beinhaltendes Kniebeugenprogramm, einmal unter Placebo- und einmal unter Carnitin-Einfluss. Unübersehbar war der Unterschied bei der Muskelschädigung: 16 bis 23 Prozent (Carnitin) gegenüber 29 bis 39 Prozent (Placebo).


Dosierung

Meine Empfehlung ist 2-4g pro Tag Carnitin auf nüchternen Magen zu sich nehmen. Diese Menge sollte auf zwei bis drei Einnahmen verteilt werden.

Ich hoffe dass ich eine aussreichende übersicht über dieses Supplement präsentiert habe.

Sicherheit und Nebenwirkungen

L-Carnitin ist bei oraler Einnahme für die meisten Menschen wahrscheinlich sicher und unbedenklich. Es ist nach ärztlicher Freigabe auch als Injektion sicher und unbedenklich. L-Carnitin kann einige Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen, Magenverstimmungen, Sodbrennen, Durchfall und Krampfanfälle hervorrufen. Es kann außerdem einen fischähnlichen Geruch von Urin, Atem und Schweiß verursachen.

L-Carnitin ist bei einer angemessenen, kurzzeitigen Einnahme für Kinder möglicherweise sicher und unbedenklich.

 

Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen:

Schwangerschaft und Stillzeit: Es ist nicht genug über Sicherheit und Unbedenklichkeit von L-Carnitin  während der Schwangerschaft bekannt, weshalb schwangere Frauen sicherheitshalber auf L-Carnitin verzichten sollten.

Eine Einnahme von L-Carnitin ist in angemessenen Mengen für stillende Frauen möglicherweise sicher und unbedenklich. Geringe Mengen an L-Carnitin wurden in Muttermilch oder Säuglingsnahrungszubereitungen an Kleinkinder verabreicht, ohne dass von Nebenwirkungen berichtet wurde. Die Auswirkungen einer Einnahme von größeren Mengen an L-Carnitin auf stillende Frauen sind nicht bekannt.

Schilddrüsenunterfunktion: Eine Einnahme von L-Carnitin könnte die Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion verschlimmern.

Krampfanfälle: L-Carnitin scheint das Auftreten von Krampfanfällen bei Menschen, die in der Vergangenheit Krampfanfälle hatten, wahrscheinlicher zu machen. Aus diesem Grund sollte man L-Carnitin nicht verwenden, wenn man schon einmal einen Krampfanfall hatte.

 

Wechselwirkungen mit Medikamenten:

Bei einer Kombination von L-Carnitin mit folgenden Medikamenten sollte man vorsichtig sein:

Acenocoumarol

Acenocoumarol wird verwendet, um die Blutgerinnung zu verlangsamen. L-Carnitin könnte die Wirkung von Acenocoumarol verstärken. Eine Verstärkung der Wirkung von Acenocoumarol könnte die Blutgerinnung zu stark verlangsamen. Es kann sein, dass die Acenocoumarol Dosierung angepasst werden muss, wenn man L-Carnitin einnimmt.

 

Schilddrüsenhormone

L-Carnitin scheint die Wirkung von Schilddrüsenhormonen zu reduzieren. Eine Einnahme von L-Carnitin in Kombination mit Schilddrüsenhormonen könnte die Wirksamkeit von Schilddrüsenhormonen reduzieren.

 

Warfarin

Warfarin wird verwendet, um die Blutgerinnung zu verlangsamen. L-Carnitin könnte die Wirkung von Warfarin verstärken und so das Risiko für Blutungen und die Neigung zu Blutergüssen erhöhen. Aus diesem Grund sollte das Blut regelmäßig untersucht werden. Es ist möglich, dass die Warfarin Dosierung angepasst werden muss, falls man L-Carnitin einnimmt.


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