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The comprehensive support complex to protect your kidneys and your urinary tract from damage and infections

 

Product highlights:

  • Supports an optimal kidney function
  • Promotes a healthy kidney and can counteract kidney disease
  • Can counteract urinary tract infections and help relieve symptoms of these infections
  • Can help to protect against kidney stones
  • Can improve your kidney function
  • Can reduce your risk of kidney stones and promote the dissolution of existing kidney stones
  • Can counteract high blood pressure, which can increase the risk of kidney diseases
  • Possesses antioxidant and anti-inflammatory properties
  • Possesses antibacterial properties
  • Possesses diuretic properties

 

Protect the health of your kidneys and your urinary tract with the innovative Kidney Support Complex! In addition to your liver, your kidneys belong to your body's most important detoxification organs. Their tasks include filtering toxins and metabolic waste products from your blood, regulating your body's fluid balance, maintaining your body’s mineral balance and your blood pressure and regulating the formation of red blood cells.

Factors such as environmental toxins, drugs, a high consumption of protein and certain other supplements, as well as prohibited performance-enhancing substances can stress your kidneys and may lead to kidney damage in the long term.

In order to protect your kidneys from possible damage and to ensure that your kidneys will work perfectly and can optimally support your athletic performance by a perfect regulation of your body’s fluid balance, mineral balance and blood formation, we have developed our Kidney Support Complex. With the help of highly effective and completely natural ingredients, this effective protective complex does everything possible to keep not only your kidneys, but also your urinary tract healthy.

These natural ingredients possess antioxidant, anti-inflammatory and antibacterial effects that can protect your kidneys from a variety of hazards and damage while preventing nasty bacterial infections of the urinary tract. In addition, these ingredients can also protect your kidneys from kidney stones through different mechanisms.

But that's not all. Our Kidney Support Complex can even help you, if damage has already occurred. In case of existing kidney diseases and infections of the urinary tract, they can bring relief and support the healing process and in case of kidney stones they can help regression and dissolution of these often painful crystals in the kidneys.

Another effect of our effective active ingredient matrix is a diuretic effect, which will results in an increased fluid excretion that can help to prevent urinary tract infections, without disturbing the body's electrolyte balance. In addition an increased urine output may also help to prevent kidney stones.

Another risk factor for kidney damage is an increased blood pressure, which can lead to hardening of the fine vessels of the kidneys. This in turn can lead to a reduced blood flow to your kidney tissue and may result in death of kidney tissue. To prevent this, our Kidney Support Complex contains a number of ingredients that can have a positive effect on your blood pressure.

Do your kidneys a favor- give them maximum protection with our Kidney Support Compex!

Bewertungen

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    Top Dosiert und nicht nur für Bodybuilder sondern auch für mich Ottonormalverbraucher.
  • Titel:Empfohlen durch mein Heilpraktiker
    Super Produkt, hilft mir bei meinen Produkten.
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Nehmen Sie täglich 6 Kapseln mit viel Flüssigkeit zu sich.

Kann Spuren/Kreuzkontaminationen von Gluten, Laktose, Schalenfrüchten und Soja enthalten.

Cordyceps

Cordyceps

Cordyceps ist ein parasitärer Pilz, der in den Larven von Insekten wächst. Wenn dieser Pilz seinen Wirt attackiert, dann ersetzt er dessen Gewebe und bildet lange, dünne Stränge aus, die aus dem Körper des Wirts herauswachsen.

Die Reste der Insektenlarven und die in ihnen gewachsenen Pilze wurden früher von Hand gesammelt, getrocknet und ihm Rahmen der traditionellen Medizin zur Behandlung von Übelkeit, Erkrankungen der Nieren und eines niedrigen Sexualtriebs verwendet.

Cordyceps Sinensis ist einer der wertvollsten Pilze, die in der traditionellen chinesischen Medizin eingesetzt werden. Aus Sicht der traditionellen Chinesischen Medizin unterstützt Cordyceps die Niere. Die Niere speichert dieser Medizinlehre zufolge unsere gesamte Energie und wird daher als Wurzel des Lebens betrachtet. Nach lang andauernden Erkrankungen und starken Belastungen hilft Cordyceps bei der Regeneration des Körpers und ist ein wahrer Energielieferant für Körper und Geist. Diese allgemein stärkenden Eigenschaften wirken sich stimulierend auf das Immunsystem aus. Einst nur für die Kaiser reserviert, ist diese vielseitig verwendbare Pilzart nun das Tonikum von China's Topathleten. Cordyceps erregte zum ersten mal im Jahre 1993 die öffentliche Aufmerksamkeit, als eine Gruppe von chinesischen Läufern 9 Weltrekorde im World Outdoor Track und Feldmeisterschaft in Deutschland aufstellte. Nach dem Sieg führte der Trainer diesen Erfolg teilweise darauf zurück, dass die Athleten ein auf Cordyceps basierendes Tonikum zu sich nahmen.

In der westlichen Welt erfreuen sich Produkte, die Cordyceps enthalten, aufgrund ihrer vielen Gesundheitsvorzüge einer steigenden Beliebtheit. Von den über 400 verschiedenen Cordyceps Spezies, scheinen zwei Spezies in dieser Hinsicht besonders interessant zu sein: Cordyceps Sinensis and Cordyceps Militaris. Auf diese Spezies – und insbesondere Cordyceps Sinensis – konzentriert sich die wissenschaftliche Forschung.

Auch wenn es bisher nur wenige mit Cordyceps durchgeführte Humanstudien gibt, weisen diese Studien zusammen mit einer deutlich größeren Anzahl von in vitro und mit Tieren durchgeführten Untersuchungen auf eine Vielzahl interessanter Vorzüge von Cordyceps im Hinblick auf Gesundheit und sportlicher Leistungsfähigkeit hin.

Cordyceps kann die sportliche Leistungsfähigkeit steigern

Cordyceps kann die körpereigene Produktion des Moleküls Adenosin Triphosphat (ATP) steigern, welches auch als Energiewährung der Zellen bekannt ist und für die Energiezufuhr zu den Muskeln essentiell ist. Dies könnte die Art und Weise, auf die Dein Körper Sauerstoff während des Trainings verwendet, verbessern (1, 2).

Im Rahmen einer Studie untersuchten Wissenschaftler die Auswirkungen von Cordyceps auf die Trainingskapazität von 30 älteren Erwachsenen, die Trainingseinheiten auf einen Fahrradergometer absolvierten (3). Die Probanden erhielten pro Tag entweder 3 Gramm eines Cordyceps Supplements oder ein Placebo. Am Ende der Studie war der VO2 max der Probanden, die Cordyceps eingenommen hatten, um 7% gestiegen, während bei den Probanden der Placebo Gruppe keine Veränderungen beobachtet werden konnten. Der VO2 max ist ein Maß zur Bestimmung des Fitnesslevels (4). Im Rahmen einer ähnlichen Studie erhielten 20 ältere Erwachsene 12 Wochen lang entweder 1 Gramm eines Cordyceps Supplements oder ein Placebo (5). Während die Wissenschaftler in keiner der beiden Gruppen eine Veränderung des VO2 max beobachten konnten, wurden bei der Cordyceps Gruppe Verbesserungen anderer Marker der Trainingsleistung beobachtet.

Diese Untersuchung konnte außerdem zeigen, dass Cordyceps die Laktatschwelle, die auch als anaerobe Schwelle bekannt ist, signifikant erhöhen kann. Die Laktatschwelle ist ein Maß für die maximale Belastungsintensität, die ein Sportler unter Aufrechterhaltung eines Gleichgewichts zwischen der Bildung und dem Abbau von Laktat aufrecht erhalten kann. Es gibt auch eine Studie, die die Auswirkungen einer Pilzmischung, die Cordyceps umfasste, auf die Trainingsleistung von jüngeren Erwachsenen untersuchte (6). Nach drei Wochen der Supplementation war der VO2 max der Cordyceps Gruppe im Vergleich zur Placebogruppe um 11% gestiegen. Es gibt jedoch auch Untersuchungen, die bei bereits zuvor gut trainierten Athleten keine Verbesserung der Trainingsleistung beobachten konnten (7, 8).

  • Zusammenfassung: Es konnte gezeigt werden, dass Cordyceps bei jungen und älteren Probanden, aber nicht bei bereits trainierten Athleten, Marker für die Trainingsleistung verbessern kann.

Cordyceps könnte Anti-Aging Eigenschaften besitzen

Ältere Menschen verwenden Cordyceps im Bereich der traditionellen Medizin seit langem zur Reduzierung von Erschöpfung und zur Steigerung von Kraft und Sexualtrieb. Wissenschaftler glauben, dass der Antioxidantiengehalt von Cordyceps dieses Anti-Aging Potential erklären könnte (9). Mehrere Studien haben herausgefunden, dass Cordyceps bei alternden Mäusen die Antioxidantienspiegel erhöhen kann, was dabei hilft, Gedächtnisleistung und Sexualfunktion zu steigern (10, 11, 12).

Bei Antioxidantien handelt es sich um Moleküle, die zellschädigende freie Radikale neutralisieren, die ansonsten zu Krankheiten und zum Fortschreiten des Alterungsprozesses beitragen würden (13, 14, 15).

Eine Studie fand heraus, dass Mäuse, denen Cordyceps verabreicht worden war, mehrere Monate länger als Mäuse lebten, die lediglich ein Placebo erhalten hatten (16). Eine andere Studie fand heraus, dass Cordyceps das Leben von Fruchtfliegen verlängerte, was die Anti-Aging Wirkungen dieses Pilzes weiter unterstützt (17). Bisher ist jedoch noch nicht bekannt, ob Cordyceps auch beim Menschen solche Wirkungen besitzt.

  • Zusammenfassung: Mit Mäusen durchgeführte Untersuchungen legen nahe, dass Cordyceps Anti-Aging Wirkungen besitzt. Es bedarf jedoch weiterer Untersuchungen, um diese Wirkung bei Menschen zu bestätigen.

Cordyceps könnte potentielle Anti-Tumor Wirkungen besitzen

Die potentiellen Fähigkeiten von Cordyceps, das Wachstum von Tumoren zu verlangsamen, hat in den letzten Jahren ein großes Interesse geweckt. Wissenschaftler glauben, dass dieser Pilz über mehrere Mechanismen Anti-Tumor Wirkungen entfalten kann.

Im Reagenzglas konnte gezeigt werden, dass Cordyceps das Wachstum vieler unterschiedlicher Typen von menschlichen Krebszellen hemmen kann, zu denen unter andere, Lungenkrebszellen, Darmkrebszellen, Hautkrebszellen und Leberkrebszellen gehören (18, 19, 20, 21). Mit Mäusen durchgeführte Studien zeigen außerdem, dass Cordyceps bei Lymphdrüsenkrebs, Melanomen und Lungenkrebs eine Anti-Tumor Wirkung entfalten könnte (22, 23, 24, 25). Darüber hinaus könnte Cordyceps die Nebenwirkungen, die mit unterschiedlichen Krebstherapien in Verbindung stehen, reduzieren. Eine dieser Nebenwirkungen ist eine Leukopenie – nicht zu verwechseln mit einer Leukämie. Bei einer Leukopenie nimmt die Anzahl der weißen Blutkörperchen ab, was die Abwehrkräfte des Körpers schwächt und das Risiko für Infektionen erhöht (26). Eine Studie untersuchte die Wirkungen von Cordyceps bei Mäusen, die nach Bestrahlungen und dem Chemotherapiewirkstoff Taxol eine Leukopenie entwickelt hatten (27). Interessanterweise half Cordyceps dabei, diese Leukopenie zu lindern, was die Vermutung nahelegt, dass dieser Pilz dabei helfen könnte, die Nebenwirkungen bestimmter Krebstherapien zu reduzieren.

Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass diese Studien mit Tieren und im Reagenzglas durchgeführt wurden. Bis entsprechende Humanstudien durchgeführt wurden, ist es nicht möglich Schlussfolgerungen bezüglich entsprechender Wirkungen beim Menschen zu ziehen.

  • Zusammenfassung: Im Reagenzglas und mit Tieren durchgeführte Untersuchungen legen nahe, dass Cordyceps das Potential für eine Anwendung im Bereich der Krebstherapie, sowie zur Linderung einiger Nebenwirkungen konventioneller Krebstherapien besitzen könnte.

Cordyceps könnte bei der Kotrolle von Diabetes vom Typ 2 helfen

Cordyceps enthält einen speziellen Typ von Zucker, der bei der Behandlung von Diabetes helfen könnte. Diabetes ist eine Krankheit, bei der der Körper nicht genug Insulin produziert, oder nicht auf dieses Hormon anspricht, das normalerweise Glukose zum Zweck der Energieversorgung in die Zellen transportiert.

Wenn Dein Körper nicht genug Insulin produziert oder nicht gut auf Insulin reagiert, dann kann Glukose nicht in die Zellen gelangen und verbleibt deshalb im Blut. Im Lauf der Zeit kann zu viel Glukose im Blut zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen. Aus diesem Grund ist es für Diabetiker wichtig sicherzustellen, dass ihre Blutzuckerspiegel gut kontrolliert werden.

Interessanterweise könnte Cordyceps dabei helfen, die Blutzuckerspiegel in einem normalen Bereich zu halten, indem es die Wirkungen von Insulin nachahmt. Im Rahmen mehrerer Studien konnte gezeigt werden, dass Cordyceps bei diabetischen Mäusen die Blutzuckerspiegel senken kann (28, 29, 30).

  • Schlussfolgerung: Chronisch erhöhte Blutzuckerspiegel sind bei Menschen mit einer nicht kontrollierten Diabetes weit verbreitet und können zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen. Mit Tieren durchgeführte Untersuchungen deuten darauf hin, dass Cordyceps potentiell zur Diabetesbehandlung geeignet sein könnte.

Cordyceps könnte vor Erkrankungen der Nieren schützen

Im Bereich der traditionellen chinesischen Medizin wird Cordyceps bereits seit Jahrhunderten zum Schutz der Leber und zur Behandlung von Nierenleiden wie Nephritis, Polynephritis und allgemeinen Funktionsstörungen der Nieren eingesetzt (53).

Einige Untersuchungen legen in der Tat nahe, dass Cordyceps vor Erkrankungen der Nieren schützen könnte, welche eine weit verbreitete Komplikation bei einer Diabetes darstellen. Bei einem Studienreview, das 22 Studien mit insgesamt 1.746 Probanden mit chronischen Nierenerkrankungen umfasste, erlebten die Probanden, die Cordyceps einnahmen, eine Verbesserung der Nierenfunktion (31).

Diese Studien sind jedoch nicht alle überzeugend. Die Autoren des Studienreviews merkten an, dass viele dieser Studien von niedriger Qualität waren. Aus diesem Grund ist es zu früh für abschließende Schlussfolgerungen bezüglich der Auswirkungen von Cordyceps auf die Nierenfunktion bei Menschen mit chronischen Erkrankungen der Nieren.

Darüber hinaus konnte gezeigt werden, dass Cordyceps eine Nierenfibrose – eine krankhafte Zubildung von Bindegewebe in den Nieren – reduzieren und hierdurch die Nierenfunktion und Gesundheit verbessern kann (46).

  • Schlussfolgerung: Zahlreiche Humanstudien belegen, dass Cordyceps die Nierenfunktion bei Menschen mit Erkrankungen der Nieren verbessern kann.

Mögliche Vorzüge von Cordyceps für die Herzgesundheit

Je mehr über die Auswirkungen von Cordyceps auf die Herzgesundheit bekannt wird, desto offensichtlicher werden die Gesundheitsvorzüge dieses Pilzes. In China ist Cordyceps sogar zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen – einer Erkrankung, die durch einen zu langsamen, einen zu schnellen oder einen unregelmäßigen Herzschlag charakterisiert wird – zugelassen (32). Eine Studie kam zu dem Ergebnis, dass Cordyceps Schädigungen des Herzens bei Ratten mit chronischen Nierenerkrankungen signifikant reduzierte. Man geht davon aus, dass durch chronische Nierenerkrankungen verursachte Schädigungen des Herzens das Risiko für eine Herzinsuffizienz erhöht, was bedeutet, dass eine Reduzierung dieser Schäden dabei helfen könnte, eine Herzinsuffizienz zu verhindern (33).

Die Wissenschaftler schreiben diese Resultate dem Adenosingehalt von Cordyceps zu. Adenosin ist eine natürlich vorkommende Verbindung, die herzschützende Eigenschaften besitzt (34). Cordyceps könnte außerdem positive Auswirkungen auf die Cholesterinspiegel besitzen. Mit Tieren durchgeführte Untersuchungen haben gezeigt, dass Cordyceps die Spiegel des „schlechten“ LDL Cholesterins senken kann (35, 36, 37). Erhöhte LDL Cholesterinspiegel können das Risiko für Herzkrankheiten erhöhen, da sie zu einer Ansammlung von Cholesterin in den Arterien beitragen. Darüber hinaus konnte gezeigt werden, dass Cordyceps die Triglyzeridspiegel bei Mäusen senken kann (35). Bei Triglyzeriden handelt es sich um einen Typ von Fett, der sich im Blut wiederfindet. Höhere Triglyzeridspiegel werden mit einem höheren Risiko für Herzkrankheiten in Verbindung gebracht (38).

Um die positiven Auswirkungen von Cordyceps auf die Herzgesundheit beim Menschen endgültig und zweifelsfrei zu belegen, bedarf es jedoch weiterer aussagekräftiger Humanstudien. Zusammenfassung: Cordyceps könnte positive Auswirkungen auf die Herzgesundheit besitzen, da dieser Pilz dabei helfen kann, Herzrhythmusstörungen zu verhindern und die LDL Cholesterinspiegel und die Triglyzeridspiegel im Blut zu senken.

Cordyceps könnte dabei helfen, Entzündungen im Körper zu bekämpfen

Cordyceps könnte dabei helfen, Entzündungen im Körper zu bekämpfen. Auch wenn ein gewisser Grad an Entzündungen gut ist, können zu hohe Entzündungslevel zu Krankheiten wie Herzkrankheiten und Krebs führen.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass wenn menschliche Zellen Cordyceps ausgesetzt wurden, spezielle Proteine unterdrückt wurden, die im menschlichen Körper Entzündungen verstärken (39, 40, 41, 42).

Dank dieser potentiellen Wirkungen könnte Cordyceps als wirkungsvoller Entzündungshemmer wirken (42). Es konnte in der Tat gezeigt werden, dass Cordyceps Entzündungen der Atemwege bei Mäusen reduzieren kann, was diesen Pilz zu einem potentiellen Wirkstoff zur Behandlung von Asthma machen könnte. In diesem Zusammenhang sollte jedoch erwähnt werden, dass Cordyceps eine schwächere Wirkung als im medizinischen Bereich verwendete Asthma Medikamente besitzt (43). Cordyceps könnte auch äußerlich angewandt wirkungsvoll sein. Eine Studie fand heraus, dass Cordyceps Entzündungen der Haut reduzierte, wenn dieser Pilz bei Mäusen auf die Haut aufgetragen wurde, was ein weiterer Beleg für seine entzündungshemmenden Eigenschaften ist (44). Zusammenfassung: Wissenschaftliche Untersuchungen legen nahe, dass Cordyceps Entzündungsmarker bei Tieren reduzieren kann.

Cordyceps besitzt ausgeprägte antioxidative Wirkungen

Wissenschaftliche Untersuchungen konnten zeigen, dass unterschiedliche Cordyceps Spezies – und insbesondere Cordyceps Sinensis – ausgeprägte antioxidative Eigenschaften besitzt, die unter anderem den in Cordyceps enthalten Polysacchariden zugeschrieben werden (45, 54, 55). Im Rahmen von mit Mäusen durchgeführten Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass eine Cordyceps Supplementation oxidative Schäden durch eine Erhöhung der Aktivität antioxidativer Enzyme reduzieren kann (56). In dieser Hinsicht scheint Cordyceps Sinensis eine stärkere Wirkung als andere Cordyceps Spezies aufzuweisen (57).

Antioxidantien neutralisieren im Körper allgegenwärtige freie Radikale, die im Rahmen natürlicher Stoffwechselprozesse entstehen und besonders bei intensiv trainierenden Sportlern in großen Mengen während des Trainings gebildet werden. Bei freien Radikalen handelt es sich um aggressive, hochreaktive Sauerstoffspezies, die die Zellen des Körpers, sowie die DNA der Zellen schädigen können.

Erhöhte Spiegel freier Radikale werden mit einer Vielzahl chronischer Erkrankungen inklusive Herzkrankheiten und Krebs, sowie einem beschleunigten Alterungsprozess und Verfall des Körpers auf zellularer Ebene in Verbindung gebracht.

Cordyceps könnte somit nicht nur das Risiko für zahlreiche Krankheiten reduzieren und den Alterungsprozess verlangsamen, sondern auch die Regeneration nach intensiven Trainingseinheiten beschleunigen, da während des Trainings entstehende freie Radikale zu verstärkten Schädigungen der Muskelzellen führen, die nach dem Training repariert werden müssen.

  • Zusammenfassung: Cordyceps besitzt ausgeprägte antioxidative Eigenschaften, die das Risiko für chronische Erkrankungen senken, den zellularen Alterungsprozess verlangsamen und die körperliche Regeneration beschleunigen können.

Cordyceps könnte leberschützende Eigenschaften besitzen

Eine ganze Reihe von mit Tieren und in vitro durchgeführten Untersuchungen deuten darauf hin, dass Cordyceps eine ausgeprägte leberschützende Wirkung zu besitzen scheint und darüber hinaus dabei helfen könnte, bestehende Schäden der Leber zu reduzieren.

Eine mit Ratten durchgeführte Untersuchung kam zu dem Ergebnis, dass Cordyceps bei Ratten, die unter einer Leberfibrose litten, die Symptome dieser Erkrankung signifikant reduzieren konnte (47). Andere Untersuchungen konnten zeigen, dass Cordyceps vor Verletzungen der Leber schützen kann und bei bereits bestehenden Schädigungen der Leber unterschiedliche positive Auswirkungen auf die Gesundheit der Leber entfalten kann (48, 49).

  • Zusammenfassung: Mit Ratten durchgeführte Untersuchungen legen nahe, dass Cordyceps vor Leberschäden schützen und bereits bestehende Schädigungen der Leber lindern könnte.

Cordyceps könnte Libido und sexuelle Leistungsfähigkeit steigern

Im Bereich der traditionellen chinesischen Medizin wird Cordyceps seit Jahrhunderten als potentes Aphrodisiakum eingesetzt. Diese Wirkungen konnten durch zahlreiche mit Menschen und Tieren durchgeführte Untersuchungen bestätigt werden. Mit Ratten durchgeführte Untersuchungen weisen auf eine verbesserte erektile Funktion und eine signifikant erhöhte Paarungsbereitschaft, sowie ein gesteigertes Spermienvolumen und erhöhte Serumspiegel des männlichen Sexualhormons Testosteron hin (50 ,51).

Ein umfassendes Studienreview aus dem Jahr 2016 kommt zu dem Ergebnis, dass eine Cordyceps Spezies bei beiden Geschlechtern Libido und sexuelle Leistungsfähigkeit steigern und gegen Impotenz und Unfruchtbarkeit helfen könnte (52).

  • Zusammenfassung: Es gibt Hinweise darauf, dass Cordyceps die Libido verbessern und bei Unfruchtbarkeit und Impotenz helfen könnte.

Cordyceps könnte die Testosteronspiegel erhöhen

Cordyceps wird im Bereich der traditionellen chinesischen Medizin auch zur Behandlung von Potenzproblemen und einer reduzierten Libido, sowie zur Erhöhung der Testosteronspiegel eingesetzt. Neuere wissenschaftliche Untersuchungen deuten in der Tat darauf hin, dass Cordyceps die Spiegel des männlichen Sexualhormons erhöhen kann.

So konnte gezeigt werden, dass Cordyceps die Testosteronproduktion in den Leydig Zellen der Hoden, die für die Produktion dieses Hormons verantwortlich sind, signifikant erhöhen kann (22, 58). Dies wird unter anderem auf eine Verbindung namens Alpha-Aminoisobutylsäure, die in Cordyceps natürlich vorkommt, in Cordyceps enthaltene Protein Fragmente, sowie auf das in Cordyceps enthaltene Cordyceptin zurückgeführt (59, 60).

In einer anderen, mit Ratte durchgeführten Studie konnte Cordyceps die Testosteronspiegel im Vergleich zur Kontrollgruppe innerhalb von 6 Wochen um mehr als 16% erhöhen (61). Auch bei einer mit Ebern durchgeführten Untersuchung konnten signifikante Erhöhungen der Serum Testosteronspiegel beobachtet werden (51).

  • Zusammenfassung: Sowohl in vitro, als auch in vivo Studien deuten darauf hin, dass Cordyceps die körpereigene Testosteronproduktion signifikant erhöhen kann.

Cordyceps kann die Immunfunktion verbessern

Wissenschaftliche Untersuchungen deuten darauf hin, dass Cordyceps die Immunfunktion über mehrere unterschiedliche Mechanismen verbessern und somit die Anfälligkeit gegenüber Infektionskrankheiten reduzieren kann.

Einer dieser Mechanismen scheint mit der antioxidativen Wirkung der in Cordyceps enthaltenen Polysaccharide in Verbindung zu stehen. Im Rahmen einer mit Mäusen durchgeführten Studie konnte gezeigt werden, dass Cordyceps die Immunfunktion durch eine Reduzierung oxidativer Schäden und eine Modulierung der Ausschüttung der Cytokine IL-4, IL-5 und IL 17 verbessern konnte (54). Dieselbe Studie konnte außerdem zeigen, dass Cordyceps die Aktivität der als Makrophagen bekannten Fresszellen erhöhen kann, so dass diese eine um 12% erhöhte Phagozytose zeigten. Die Phagozytose bezeichnet die aktive Aufnahme von Partikeln in die Makrophagen.

  • Zusammenfassung: Es gibt eine Reihe von Studien, die auf eine durch Cordyceps gesteigerte Aktivität des Immunsystems hinweisen.

Willensstärke

Cordyceps kann gegen Depressionen eingesetzt werden. Häufige Begleiterscheinungen wie Mangel an Willenskraft, Motivation, Angst, Sorge und ein Gefühl der Leere resultieren aus einer Nierenschwäche. Der Pilz unterstützt die Niere in ihrer Funktion. Studien belegen auch seine stimulierende Wirkung auf die Abgabe von Hormonen der Nebennierenrinde und wirkt dadurch Stresssymptomen entgegen.

Kommerziell erhältliche Cordyceps Supplements

Natürlich vorkommender Cordyceps Sinensis ist selten und mit bis zu 20.000 Dollar pro Kilo sehr teuer. Aus diesem Grund enthalten die meisten Cordyceps Supplements die künstlich gezüchtete Version Cordyceps CS-4, mit der auch ein Großteil der Studien durchgeführt wurde, die die positiven Wirkungen von Cordyceps belegen. Gute Produkte sind standardisiert auf ein Minimum an 0,2% Adenosin und 7% Cordycepic Säure.

Dosierungen

Aufgrund der bisher noch recht begrenzten verfügbaren Humanstudien gibt es noch keinen allgemeinen Konsens bezüglich der idealen Dosierung. Die im Rahmen von Humanstudien verwendeten Dosierungen liegen im Bereich von 1.000 bis 3.000 mg pro Tag. Dieser Dosierungsbereich wird nicht mit Nebenwirkungen in Verbindung gebracht.

Sicherheit und Nebenwirkungen

Bisher gibt es noch keine Studien, die die Sicherheit von Cordyceps beim Menschen untersucht haben. Eine lange Geschichte der Verwendung im Bereich der traditionellen chinesischen Medizin legt jedoch nahe, dass Cordyceps keine nennenswerten toxischen Eigenschaften besitzt.

Hierfür spricht auch, dass die chinesische Regierung Cordyceps CS-4 für eine Verwendung im Bereich der Medizin zugelassen hat und dieses Produkt als sicheres Naturheilmittel anerkannt hat (32).

Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen

Schwangerschaft und Stillzeit: Es ist nicht genug über die Sicherheit von Cordyceps während Schwangerschaft und Stillzeit bekannt. Aus diesem Grund sollten schwangere und stillende Frauen sicherheitshalber auf Cordyceps verzichten.

“Autoimmunerkrankungen” wie multiple Sklerose, systemischer Lupus Erythematosus, rheumatische Arthritis oder andere: Cordyceps könnte bewirken, dass das Immunsystem aktiver wird und dies könnte die Symptome von Autoimmunerkrankungen verschlimmern. Aus diesem Grund ist es am besten Cordyceps zu meiden, wenn man unter einer dieser Krankheiten leidet.

Wechselwirkungen

Bei einer Verwendung von Cordyceps in Kombination mit folgenden Medikamenten sollte man vorsichtig sein:

Cyclophosphamid

Cyclophosphamid wird verwendet, um die Funktion des Immunsystems zu reduzieren. Cordyceps scheint die Funktion des Immunsystems zu verbessern. Eine Einnahme von Cordyceps in Kombination mit Cyclophosphamid könnte die Wirksamkeit von Cyclophosphamid reduzieren.

Medikamente, die die Funktion des Immunsystems reduzieren

Cordyceps könnte die Funktion des Immunsystems zu verbessern. Durch eine Verbesserung der Funktion des Immunsystems könnte Cordyceps die Effektivität von Medikamenten reduzieren, die die Funktion des Immunsystems reduzieren.

Prednisolon

Prednisolon wird manchmal verwendet, um die Funktion des Immunsystems zu reduzieren. Die Einnahme von Cordyceps könnte die Effektivität von Prednisolon bei einer Verwendung zur Reduzierung der Funktion des Immunsystems verringern.

Fazit

Cordyceps wird seit Jahrhunderten im Bereich der traditionellen chinesischen Medizin zur Behandlung einer Vielzahl von Krankheiten und Leiden eingesetzt. Doch auch wenn dieser Pilz sehr vielversprechende Eigenschaften besitzt, ist die Menge an Humanstudien bisher noch recht übersichtlich und es bedarf deshalb weiterer Studien, um definitive Empfehlungen aussprechen zu können.

Mit Tieren und im Labor durchgeführte Studien legen nahe, dass Cordyceps das Potential besitzt, die Herzgesundheit zu verbessern und dabei helfen kann Entzündungen, Krebs, Diabetes und das Altern zu bekämpfen.

Es gibt jedoch einige Humanstudien, die die Auswirkungen von Cordyceps auf die Trainingsleistung untersucht haben. Diese Studien zeigen, dass Cordyceps Trainingsenergie und Sauerstoffverwendung während des Trainings steigern kann.

Zum augenblicklichen Zeitpunkt besteht noch kein Konsens bezüglich der optimalen Dosierung, um von den potentiellen Gesundheitsvorzügen von Cordyceps profitieren zu können.

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Astragalus

Astragalus

Was ist Astragalus?

Astragalus (Lateinischer Name Astragalus membranaceus, Astragalus mongholicus), der in China heimisch ist, wird seit Jahrhunderten im Bereich der traditionellen chinesischen Medizin verwendet. In der westlichen Welt erreichte Astragalus in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts eine gewisse Beliebtheit. Es gibt über 2000 unterschiedliche Astragalus Spezies, doch die beiden miteinander verwandten Spezies Astragalus membranaceus und Astragalus mongholicus sind die Spezies, die primär für Gesundheitszwecke verwendet werden.

Historisch gesehen, wird Astragalus – in der Regel in Kombination mit anderen Heilpflanzen – seit langem im Bereich der traditionellen chinesischen Medizin zur Unterstützung und Förderung der Funktion des Immunsystems eingesetzt und ist dort unter der Bezeichnung Huang Qi bekannt. In China wird Astragalus immer noch häufig bei chronischer Hepatitis und als begleitende Therapie bei Krebserkrankungen verwendet. Es wird außerdem als Volksheilmittel bei Erkältungen und Infektionen der oberen Atemwege, sowie bei Herzkrankheiten eingesetzt. Auch im orientalischen System der Medizin kommt Astragalus unter der Bezeichnung „Qi Tonikum“ seit langem zum Einsatz (1). Die meisten Astragalus Supplements enthalten Astragalus membranaceus und werden als lebensverlängernde Extrakte angepriesen. Die Wurzel ist der einzige Teil der Pflanze, der medizinisch verwendet wird und für gewöhnlich werden 4 Jahre alte Pflanzen verwendet. In der Pflanzenheilkunde wird Astragalus als Adaptogen bezeichnet.

Die Wurzel der Astragalus Pflanze wird typischerweise in Form von Suppen, Tees, Extrakten oder Kapseln verwendet. Im Allgemeinen wird Astragalus mit anderen Heilpflanzen wie Ginseng, Angelica und Süßholz kombiniert.

Potentiell aktive chemische Bestandteile

Polysaccharide sind die wichtigsten funktionelle Bestandteile von Astragalus. Sie sind für die antimikrobiellen, antiviralen und entzündungshemmenden Eigenschaften dieser Heilpflanze verantwortlich (2).

Astragalus enthält außerdem mehrere Saponine, die als Astragaloside (I bis X) bezeichnet werden und für ihre Fähigkeiten bekannt sind, die Cholesterinspiegel zu senken und die Immunfunktion zu verbessern (1).

Weitere aktive Bestandteile sind Flavonoide, welche antioxidative Qualitäten besitzen und dabei helfen können, Herzkrankheiten und eine Schwäche des Immunsystems zu verhindern. Andere Inhaltsstoffe umfassen Aminosäuren, Folsäure und Mineralstoffe wie Selen, Zink und Kupfer (3).

Traditionelle Anwendungsbereiche

Im chinesischen traditionellen Medizinsystem wird Astragalus zur Behandlung von Symptomen einer Unterfunktion der Milz wie Durchfall, Erschöpfung, spontanes Schwitzen und Appetitlosigkeit eingesetzt.

Andere traditionelle Anwendungsbereiche umfassen Krankheiten, die mit einem starken Gewichtsabbau in Verbindung stehen, nächtliches Schwitzen, chronische Geschwüre, Taubheit und Lähmungserscheinungen im Bereich der Extremitäten und Ödeme (4).

Astragalus wird traditionell auch als Mittel gegen Durchfall, als Abführmittel und zur Behandlung von Erkältungen verwendet (2).

Mögliche Gesundheitsvorzüge von Astragalus

Astragalus könnte bei Behandlung und Verhinderung von Herzkrankheiten hilfreich sein Im Rahmen von zwei Studien konnten intravenöse Astragalus Injektionen die Herzfunktion bei 134 Patienten mit kongestiver Herzinsuffizienz die Herzfunktion signifikant verbessern (5, 6). Im Rahmen einer anderen Studie reduzierten Astragalus Injektionen (Astragalosid IV) bei 19 Patienten mit kongestiver Herzinsuffizienz Symptome wie ein Engegefühl in der Brust und Kurzatmigkeit bei 15 von 19 Patienten. Darüber hinaus konnte eine signifikante Verbesserung der Herzfunktion beobachtet werden (7, 1).

92 Patienten mit ischämischen Herzkrankheiten, die mit Astragalus behandelt wurden, erlebten eine signifikante Linderung von Angina (Brustschmerzen) und eine Verbesserung der Herzfrequenz. Bei einer anderen Studie konnte bei 20 Patienten mit Angina Pectoris nach zwei Wochen der Behandlung mit Astragalus eine verbesserte Herzfunktion beobachtet werden (7).

Astragalus (A. membranaceus injection) schien im Rahmen von 6 Studien in Kombination mit einer konventionellen Therapie die Behandlung einer virusbedingten Herzmuskelentzündung zu verbessern. Die Autoren wiesen jedoch auf Limitierungen wie geringe Anzahl von Probanden, limitierte Anzahl von Versuchen und eine hohes Risiko einer Voreingenommenheit hin (8). Eine Verabreichung von Astragalus in Form von A. mongholicus an Ratten mit hohen Blutfettwerten resultierte in einer signifikanten Senkung der Gesamtcholesterinspiegel und der Triglyzeridspiegel, sowie einer Erhöhung der HDL Cholesterinspiegel im Blut (9).

Bei fettleibigen Ratten beobachtete Wissenschaftler, dass Astragalus das Potential besitzen könnte, die Funktion des Herzens und der Blutgefäße zu verbessern (10).

  • Zusammenfassung: Astragalus weist das Potential auf, die Herzfunktion verbessern zu können und bei unterschiedlichen Typen von Herzkrankheiten hilfreich sein zu können. Diese Wirkungen sollte jedoch durch groß angelegte klinische Studien bestätigt werden. Die Tatsache, dass die meisten Studien intravenöse Darreichungsformen von Astragalus verwendeten, stellt eine signifikante Limitierung dar.

Astragalus könnte die Immunreaktion verbessern

Es gibt Hinweise darauf, dass Astraragalus die Funktion des Immunsystems anregen könnte, indem es die Produktion weißer Blutkörperchen erhöht. Dies sind die Zellen des Immunsystems, die für eine Verhinderung von Krankheiten wichtig sind (89, 90). Im Rahmen einer Studie regte eine tägliche Gabe von 8 Gramm Astragalus über einen Zeitraum von zwei Monaten bei 14 gesunden Probanden die weißen Blutkörperchen signifikant an. Bei einer anderen Studie erhöhte die Gabe eines Astragalus Extrakts für 20 Tage bei gesunden Erwachsenen die Igm, IgE und cAMP Blutspiegel (11).

Eine pflanzliche Astragalus Tinktur regte im Rahmen einer Humanstudie die CD4 und CD8 T-Zellen des Immunsystems an und führte zu einer Produktion von DC69 (12). Bei Patienten mit einer Herzmuskelentzündung konnten nach oraler Gabe eines oralen Astragalus Extrakts gesteigerte T3 und T4 Zellen Konzentrationen und ein verbessertes T4/T3 Verhältnis beobachtet werden, was auf eine gesteigerte Immunreaktion hinweist (7).

Eine chinesische Studie fand außerdem heraus, dass Astragalus bei Menschen, die unter systemischem Lupus Erythematosus – einer Autoimmunkrankheit – litten, eine überaktive Immunfunktion reduzieren konnte (13).

Astragalus Polysaccharide aktivierten B Zellen und Makrophagen (Fresszellen des Immunsystems) in menschlichen Tumorzellkulturen (14). Im Rahmen erster klinischer Untersuchungen konnte außerdem gezeigt werden, dass Astragalus durch eine Anregung der Aktivität von Makrophagen und Killerzellen des Immunsystems die Funktion des Immunsystems unterstützen kann (16).

Auch wenn der Umfang an Studien begrenzt ist, könnte Astragalus auch dabei helfen, Virusinfektionen beim Menschen inklusive Erkältungen und Infektionen der Leber zu bekämpfen (91, 92, 93). Zusammenfassung: Astragalus könnte dabei helfen, die Funktion des Immunsystems zu verbessern und bakterielle und virale Infektionen inklusive Erkältungen zu bekämpfen. Es bedarf jedoch weiterer Humanstudien um dies zu bestätigen.

Astragalus könnte die Nierenfunktion verbessern

Astragalus könnte über eine Verbesserung des Blutflusses und anderer Labormarker der Nierenfunktion wie Menge an Protein im Urin, die Gesundheit der Nieren unterstützen. Eine Proteinurie ist eine Erkrankung, bei der sich abnormal hohe Mengen an Protein im Urin wiederfinden, was ein Zeichen dafür ist, dass die Nieren geschädigt sein könnten oder nicht normal funktionieren (28). Im Rahmen mehrerer Studien konnte gezeigt werden, dass Astragalus eine Proteinurie bei Probanden mit Nierenkrankheiten verbessern konnte (94).

Astragalus könnte außerdem dabei helfen, Infektionen bei Menschen mit reduzierter Nierenfunktion zu verhindern (95). Im Rahmen einer Studie reduzierte eine tägliche Gabe von 7,5 bis 15 Gramm Astragalus über einen Zeitraum von drei Monaten bei Menschen mit Nierenerkrankungen das Infektionsrisiko um 38%. Es bedarf jedoch weiterer Studien, um diese Wirkung zu bestätigen (95). Zusammenfassung: Einige Studien legen nahe, dass Astragalus dabei helfen könnte, die Nierenfunktion bei Menschen mit Erkrankungen der Nieren zu verbessern und das Risiko für Infektionen zu reduzieren.

Astragalus könnte bei Diabetikern die Blutzuckerkontrolle verbessern

In China ist Astragalus die beliebteste Heilpflanze zur Unterstützung der Diabetesbehandlung (22, 23). Laut einer Metaanalyse von 13 Studien mit 1054 Probanden kann eine orale oder intravenöse Gabe von Astragalus die Blutzuckerspiegel senken, wenn Astragalus mit einer Standardbehandlung kombiniert wird. Eine orale Gabe von Astragalus reduzierte außerdem die Hämoglobin A1c Werte, welche einen Marker für die Langzeitblutzuckerspiegel darstellen (24). Die Autoren hoben jedoch die begrenzte Qualität der betrachteten Studien hervor und empfahlen weitere Untersuchungen. Im Rahmen einer anderen Studie konnte Astragalus bei 84 schwangeren Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes die Blutzuckerspiegel senken, die Spiegel freier Radikale reduzieren und die antioxidative Aktivität fördern (25).

Im Rahmen von mit Tieren durchgeführten Untersuchungen untersuchten Wissenschaftler das Potential der in Astragalus enthaltenen Polysaccharide, eine durch eine hohe Glukosezufuhr induzierte Insulinresistenz zu reduzieren (26). Hierbei konnte unter anderem beobachtet werden, dass Astragalus sowohl die Blutzuckerspiegel, als auch die Nierenfunktion bei diabetischen Ratten zu verbessern scheint (20). Bei Mäusen mit Diabetes vom Typ 1 erhöhte Astragalus außerdem die Masse der Betazellen, die für die Insulinproduktion verantwortlich sind (27).

  • Zusammenfassung: Astragalus könnte die Blutzuckerspiegel senken und die Insulinsensitivität verbessern. Es bedarf jedoch weiterer Untersuchungen.

Astragalus zur begleitenden Behandlung von Krebs

Anmerkung: Astragalus kann Krebs weder verhindern noch heilen, sondern kann lediglich als begleitender Ansatz bei einer ärztlich kontrollierten Krebsbehandlung dienen. Laut einer Metaanalyse von 34 Studien mit 2.815 Krebspatienten konnte eine Astragalus basierte chinesische pflanzliche Medizin in Kombination mit einer Chemotherapie die Überlebensrate der Patienten erhöhen, die Tumorreaktion auf die Behandlung verbessern und die Toxizität der Chemotherapie reduzieren. Die Autoren hoben jedoch die niedrige Qualität der betrachteten Studien hervor und empfahlen weitere Untersuchungen (16).

Im Rahmen einer anderen Studie verbesserte eine zusätzliche Astragalus Supplementation in Kombination mit einer Chemotherapie bei 136 Patienten mit fortgeschrittenem Lungenkrebs die Lebensqualität und reduzierte die Symptome (28).

Im Rahmen einer anderen Studie mit 120 Patienten konnte eine begleitende Verwendung von Astragalus in Kombination mit einer Chemotherapie die Tumorentwicklung hemmen, die Nebenwirkungen und Toxizität der Chemotherapie reduzieren, die Immunfunktion verbessern und die Lebensqualität der Patienten erhöhen (29).

Astragalus Polysaccharide konnten die Produktion und das Reifen von Krebs bekämpfenden Immunzellen bei Leukämiepatienten fördern (30).

Bei Mäusen unterdrückten Astragalus Saponine das Wachstum von Darmkrebs genauso effektiv wie eine Chemotherapie, zeigten jedoch weniger Nebenwirkungen (31). Darüber hinaus konnten im Reagenzglas hemmende Wirkungen bei Leberkrebs- und Magenkrebszellen beobachtet werden, was jedoch nicht zwangsweise auf eine entsprechende Wirkung bei lebenden Organismen hinweist (32, 33).

  • Zusammenfassung: Astragalus scheint das Potential zu besitzen, eine konventionelle Krebstherapie unterstützen zu können. Es bedarf jedoch weiterer Humanstudien, um diese Wirkungen zu belegen und vollständig zu verstehen.

Astragalus könnte bei der Behandlung von Anämie und anderen Blutkrankheiten hilfreich sein Eine Therapie mit Astragalus war bei 57 Kindern, die unter Beta-Thalasämie litten, sicher und effektiv. Es verbesserte die Hämoglobinwerte und erhöhte die Anzahl der roten Blutkörperchen ohne größere Nebenwirkungen hervorzurufen (34).

Astragalus Injektionen verbesserten bei 60 Patienten mit chronischer aplastischer Anämie die Behandlungseffektivität und regte die Produktion roter Blutkomponenten an (35). Auch bei einer anderen Studie reduzierte Astragalus als Teil eines chinesischen pflanzlichen Medikaments den Schweregrad einer aplastischen Anämie, doch dieser Studie fehlte es an einer Kontrollgruppe (36). Bei einer anderen Untersuchung mit 115 Patienten erwies sich Astragalus bei der Behandlung einer Leukopenie (eine Reduzierung der Anzahl weißer Blutkörperchen) als effektiv, doch auch bei dieser Studie gab es keine Kontrollgruppe, was Schlussfolgerungen bezüglich der Wirkung schwierig macht (37).

Bei anämischen Mäusen konnte außerdem beobachtet werden, dass Astragalus das Potential besitzt, die Knochenmarkzellen anzuregen (38).

Weitere mögliche Vorzüge von Astragalus

Für die in diesem Abschnitt kurz angesprochenen möglichen Gesundheitsvorzüge fehlt es bisher an aussagekräftigen klinischen Studien. Da diese Wirkungen primär im Rahmen von mit Tieren oder im Reagenzglas durchgeführten Untersuchungen beobachtet werden konnten, ist es noch zu früh, um Aussagen darüber treffen zu können, ob Astragalus beim Menschen ähnliche Wirkungen besitzen könnte.

  • Atemprobleme: Mit Tieren durchgeführte Untersuchungen und wenige Humanstudien niedriger Qualität deuten darauf hin, dass Astragalus Asthma und die Häufigkeit von Infektionen der oberen Atemwege reduzieren könnte (39, 40, 41).
  • Schutz des Gehirns: Mit Tieren durchgeführte Untersuchungen und wenige Humanstudien niedriger Qualität geben Hinweise darauf, dass Astragalus die Erholung nach einem Schlaganfall und die Heilung von Nervenverletzungen fördern und Begleiterscheinungen von Alzheimer reduzieren könnte (42, 43, 44, 45).
  • Entzündungen: Astragalus könnte entzündungshemmende Wirkungen besitzen, die auch vor entzündlichen Darmerkrankungen schützen könnten (46, 47).
  • Zellalterung: Astragalus könnte die Anzahl der zytotoxischen T Zellen reduzieren und eine Verkürzung der Telomere verlangsamen, was die Zellalterung verlangsamen und einen Zelltod hinauszögern könnte (48, 49).
  • Infektionen: Astragalus könnte Infektionen durch Viren entgegenwirken und dabei helfen, bestehende Infektionen zu verhindern. Diese Wirkungen scheinen eine große Bandbreite von Viren zu umfassen, die von Grippeviren, über Herpesviren bis hin zu Hepatitis-B Viren reichen (50, 51, 52, 53, 54, 55, 56). Darüber hinaus scheint Astragalus auch antifungale Eigenschaften zu besitzen (58).
  • Wundheilung: Auf die Haut aufgetragen könnte Astragalus wundheilende und die Narbenbildung reduzierende Wirkungen besitzen, die sich auch positiv auf die Heilung von Geschwüren auszuwirken scheinen (59, 60, 61)
  • Krämpfe: Astragalus könnte krampflösende Wirkungen besitzen, die auf einem Schutz vor oxidativen Schäden in einer Reduzierung einer mitochondriellen Dysfunktion beruhen könnten (62).
  • Männliche Fruchtbarkeit: Astragalus könnte die männliche Fruchtbarkeit durch eine Verbesserung von Beweglichkeit und Gesundheit der Spermien fördern (7, 63, 64).
  • Schutz des Darms: Astragalus könnte den Muskeltonus der Darmmuskeln verbessern, vor Darmblutungen schützen und Entzündungen des Darms reduzieren (65, 66, 67).
  • Leberschutz: Astragalus könnte Verletzungen der Leber reduzieren und dabei helfen vor der Entwicklung einer alkoholinduzierten Fettleber zu schützen, sowie Symptome einer Fettleber zu reduzieren (68, 69).
  • Erschöpfung: Astragalus könnte durch eine Erhöhung der Sauerstoffaufnahme bei Sportlern den Einritt der Erschöpfung hinauszögern. Auch bei der Behandlung chronischer Erschöpfung könnte Astragalus hilfreich sein (70, 71, 72).
  • Gewebsvernarbung (Fibrose): Astragalus könnte eine Vernarbung des Gewebes von Lunge, Galle und Nieren durch unterschiedliche Auslöser verhindern oder reduzieren (73, 74, 75, 76, 77, 78, 79).

Nebenwirkungen und Risiken

Astragalus wir für die meisten Erwachsenen als sicher und unbedenklich angesehen (80). Es wurde jedoch im Rahmen von Studien von geringfügigen Nebenwirkungen wie Hautrötungen, Jucken, laufender Nase, Übelkeit und Durchfall berichtet (80, 97). Bei einer intravenösen Verabreichung konnten ernsthaftere Nebenwirkungen wie unregelmäßiger Herzschlag beobachtet werden (98). Auch wenn Astragalus für die meisten Menschen sicher und unbedenklich ist, sollten folgende Personengruppen Astragalus meiden:

  • Schwangere und stillende Frauen: Es gibt zurzeit noch nicht genügend wissenschaftliche Daten, um sagen zu können, ob Astragalus während Schwangerschaft und Stillzeit sicher ist.
  • Menschen, die unter Autoimmunerkrankungen leiden: Astragalus kann Funktion und Aktivität des Immunsystems steigern. Aus diesem Grund sollten Menschen, die unter Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose, Lupus oder rheumatische Arthritis leiden, Astragalus meiden (99).

Darüber hinaus könnte Astragalus auch Auswirkungen auf Blutzuckerspiegel und Blutdruck besitzen. Aus diesem Grund sollten Diabetiker oder Menschen mit Blutdruckproblemen bei einer Verwendung von Astragalus vorsichtig sein.

Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass einige Astragalus Spezies, die man für gewöhnlich nicht in ernährungstechnischen Supplements vorfindet, toxisch sein können. Einige Spezies enthalten z.B. das Neurotoxin Swainsonin, welches bei Tieren bereits zu Vergiftungen geführt hat. Andere Astragalus Spezies enthalten potentiell toxische Mengen an Selen.

Interaktionen mit Medikamenten

Astragalus könnte mit Medikamenten interagieren, die die Funktion des Immunsystems unterdrücken, wozu Kortikosteroide und Medikamente, die bei Organtransplantationen zum Einsatz kommen, gehören. Da Astragalus die Blutzuckerspiegel und den Blutdruck beeinflussen kann, besteht die Möglichkeit einer Interaktion mit Diabetes- und Blutdruckmedikamenten.

Laut vorläufiger Untersuchungen könnte Astragalus diuretische Wirkungen besitzen. In der Theorie könnte diese Wirkung die Ausscheidung von Lithium reduzieren und dessen Spiegel im Körper erhöhen (82).

Astragalus Dosierungen

Astragalus ist in vielen unterschiedlichen Formen erhältlich, die von Kapseln bis hin zu Flüssigextrakten reichen. Darüber hinaus kann die Wurzel auch zu Pulver vermahlen werden, welches als Tee aufgegossen werden kann.

Auch wenn es keinen offiziellen Konsens bezüglich der effektivsten Form oder der optimalen Dosierung gibt, liegt die typische Dosierung im Bereich von 9 bis 30 Gramm und bei Extrakten dementsprechend niedriger (100).

Darüber hinaus wurden im Rahmen wissenschaftlicher Untersuchungen folgende Dosierungen verwendet:

  • Kongestive Herzinsuffizienz: 2 bis 7,5 Gramm gemahlene Wurzel zweimal täglich für bis zu 30 Tage, in Kombination mit einer konventionellen Behandlung (101).
  • Blutzuckerkontrolle: 40 bis 60 Gramm Astragalus als Aufguss für bis zu vier Monate (102).
  • Erkrankungen der Nieren: 7,5 bis 15 Gramm Astragaluspulver zweimal täglich für bis zu 6 Monate um das Risiko für Infektionen zu reduzieren (103).
  • Chronische Erschöpfung: 30 Gramm Astragaluswurzel als Aufguss mit mehreren anderen Heilpflanzen (104).
  • Saisonale Allergien: Zwei 8 mg Kapseln Astragalusextrakt für sechs Wochen (105).

Basierend auf wissenschaftlichen Untersuchungen scheinen orale Dosierungen von bis zu 60 Gramm pro Tag für bis zu vier Monate für die meisten Menschen sicher und unbedenklich zu sein. Es gibt jedoch keine Studien, die die Sicherheit einer langfristigen Verwendung höherer Dosierung untersucht haben.

Lehrbücher der chinesischen Kräuterheilkunde empfehlen die Verwendung von 9 bis 15 Gramm in Form eines Aufgusses. Ein solcher Aufguss wird hergestellt, indem man die Wurzel ein paar Minuten lang in Wasser kocht und dann einen Tee daraus braut (106).

Synergien

Laut vorläufiger Untersuchungen könnte Astragalus bessere Resultate mit sich bringen, wenn er mit folgenden Pflanzen kombiniert wird:

  • Goji Beeren (107)
  • Holunderbeeren (Sambucus nigra) (108)
  • Chinesischer Ginseng (Panax notoginseng) (109)
  • Chinesischer Salbei (Salvia miltiorrhiza) (110)
  • Chinesischer Engelwurz (Angelica sinensis) (111)
  • Fo-ti (Polygonum multiflorum) (112)

Sicherheit und Effizienz dieser Kombinationen wurden jedoch noch nicht im Rahmen aussagekräftiger klinischer Studien nachgewiesen.

Fazit

Astragalus könnte die Funktion des Immunsystems verbessern und chronische Erschöpfung, sowie saisonale Allergien lindern. Er könnte außerdem Menschen mit bestimmten Herzkrankheiten, Erkrankungen der Nieren und Typ 2 Diabetes helfen.

Auch wenn keine offiziellen Dosierungsempfehlungen existieren, scheinen bis zu 60 Gramm pro Tag für bis zu vier Monate für die meisten Menschen sicher und unbedenklich zu sein.

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Sellerie

Sellerie

Überblick

Sellerie ist eine Pflanze, deren Früchte und Samen getrocknet oder zu Öl verarbeitet als Medizin verwendet werden. Sellerieöl wird manchmal in Kapselform verkauft. Einige Menschen verwenden auch Selleriesaft als Medizin. Die alten Griechen stellten aus Sellerie einen Wein her, der als Preis bei den olympischen Spielen serviert wurde.

Sellerie wird zur Behandlung von rheumatischen Gelenkschmerzen, Gicht, Hysterie, Nervosität, Kopfschmerzen, Gewichtsverlust aufgrund einer Fehl- oder Mangelernährung, Appetitverlust und Erschöpfung verwendet. Sellerie wird außerdem verwendet, um Entspannung und Schlaf zu fördern, Bakterien im Harntrakt abzutöten, die Menstruation einzuleiten, Blähungen zu kontrollieren, das sexuelle Verlangen zu steigern, den Milchfluss bei stillenden Frauen zu reduzieren, die Drüsen anzuregen und Menstrualbeschwerden zu lindern. Weitere Anwendungen umfassen die Verwendung als Verdauungshilfe, die Regulierung des Stuhlgangs und eine Verwendung zur Unterstützung der Blutreinigung.

Das Nährstoffprofil von Sellerie

Sellerie ist eine reichhaltige Quelle für Antioxidantien, die bei der Aufrechterhaltung der Gesundheit helfen.

100 Gramm roher Sellerie liefern:

  • Wasser: 95,43 g
  • Kalorien: 14 kcal
  • Protein: 0,69 g
  • Ballaststoffe: 1,6 g
  • Kohlenhydrate: 2,97 g
  • Davon Zucker: 1,34 g
  • Kalzium: 40 mg
  • Kalium: 260 mg

Sellerie enthält außerdem Vitamin A, C und K, Folat, essentielle Mineralstoffe und etwa ein Dutzend anderer Antioxidantien.

Wie wirkt Sellerie?

Man glaubt, das die in Sellerie enthaltenen Chemikalien Schläfrigkeit hervorrufen, den Urinfluss anregen, Arthritissymptome reduzieren, den Blutdruck reduzieren, den Blutzuckerspiegel senken, die Blutgerinnung hemmen und eine Muskelentspannung bewirken können.

Potentielle Gesundheitsvorzüge

Sellerie könnte das Krebsrisiko reduzieren

Sellerie ist reich an Antioxidantien, die dabei helfen können, krebsfördernde freie Radikale zu neutralisieren. Sellerie enthält zwei bioaktive Flavonoide – Apigenin und Luteolin – die Krebszellen im Körper abtöten können (1).

Apigenin ist ein chemopreventiver Wirkstoff und seine antikarzinogenen Eigenschaften zerstören freie Radikale im Körper, um den Tod von Krebszellen zu fördern. Apigenin fördert außerdem den Prozess der Apoptose, mit dessen Hilfe der Körper dysfunktionale Zellen entfernt, was dabei hilft, Krankheiten zu verhindern (2).

Die Antikrebseigenschaften von Luteolin hemmen den Proliferationsprozess von Krebszellen (3). Von den in Sellerie enthaltenen Flavonoiden konnte gezeigt werden, dass sie potentiell dazu geeignet sein könnten, Brustkrebs und Bauchspeicheldrüsenkrebs zu behandeln (4, 5).

Darüber hinaus enthält Sellerie bioaktive Polyacetylene. Diese chemoprotektiven Verbindungen haben das Potential zahlreiche Krebsformen zu verhindern (6).

Sellerie besitzt entzündungshemmende Eigenschaften

Sellerie ist mit Antioxidantien vollgepackt, die entzündungshemmende Eigenschaften besitzen. Eine an der Harbin Medical University in China durchgeführte Studie fand heraus, dass Sellerie eine gute Quelle für Flavonole ist (7).

Eine andere Studie, die an der Ohio State University durchgeführt wurde, fand heraus, dass Selleriesaft oder Sellerieextrakte dazu in der Lage waren, die Aktivität bestimmter Proteine zu reduzieren, die mit Entzündungen in Verbindung gebracht werden (8). Auch Selleriesamen scheinen entzündungshemmende Eigenschaften zu besitzen (9).

Sellerie enthält außerdem eine Verbindung namens Luteolin, die Entzündungen in Gehirnzellen verhindern kann (10).

Eine an der King Saud University (Riyadh) mit Ratten durchgeführte Studie konnte darüber hinaus zeigen, dass Sellerie das Wachstum des Helicobacter pylori Bakteriums hemmen kann, welches Gastritis – eine Entzündung der Magenschleimhaut – hervorrufen kann (11).

Sellerie kann den Blutdruck senken

Sellerie enthält Phytochemikalen, die als Phythalide bezeichnet werden und dafür bekannt sind, dass sie die Wände der Blutgefäße entspannen und den Blutfluss steigern können. Sie weiten außerdem die glatten Muskeln in den Wänden der Adern und helfen hierdurch dabei, den Blutdruck zu senken (12).

Eine im Iran mit Ratten durchgeführte Studie konnte zeigen, dass die in Sellerie enthaltenen Phythalide in der Tat blutdrucksenkende Eigenschaften besitzen (13).

Sellerie ist außerdem reich an Nitraten, die durch eine Erhöhung der Stickstoffoxidproduktion zu einer Weitung der Adern und einer Reduzierung des Blutdrucks beitragen können (14).

Ein weiteres Review des Phytochemikalienprofils von Selleriesamenextrakten deutet auch darauf hin, dass diese den Blutdruck senken können (15).

Im Bereich der chinesischen Medizin wird Sellerie oft als ein „kaltes“ Nahrungsmittel bezeichnet, das den Blutdruck senken kann (16). Eine Humanstudie aus Südafrika, bei der Selleriesaft mit Essig gemischt an schwangere Frauen verabreicht wurde, bestätigte diese Wirkung (17).

Sellerie kann die Gesundheit des Herz-Kreislauf Systems fördern

Im Bereich der traditionellen Medizin wird Sellerie für gewöhnlich als blutdrucksenkendes Mittel eingesetzt. Eine Studie konnte zusätzlich zeigen, dass ein Sellerie Blattextrakt zahlreiche Parameter für die Herz-Kreislauf Gesundheit inklusive Gesamtcholesterin, Triglyzeride und schlechtes LDL Cholesterin verbessern konnte.

Sellerie ist zudem reich an gesunden Polyphenolen, die entzündungshemmende und kardiovaskulare Vorzüge besitzen und dabei helfen können chronische Entzündungen, die einen der primären Risikofaktoren für Herzkrankheiten darstellen, zu reduzieren (19).

Sellerie könnte die Neurogenese fördern und eine Verschlechterung der Gedächtnisleistung verhindern

Eine an der JiNan University in China durchgeführte Studie fand heraus, dass es eine Verbindung zwischen dem in Sellerie enthaltenen Flavonoid Luteolin und einer niedrigeren Rate einer alterbedingten Abnahme der Gedächtnisleistung gibt. Luteolin lindert Entzündungen im Bereich der Hirnzellen und könnte bei der Behandlung entzündliche Erkrankungen des Nervensystems hilfreich sein (20).

Apigenin, ein in Sellerie enthaltenes bioaktives Flavonoid, könnte die Neurogenese – das Wachstum und die Entwicklung von Nervenzellen – unterstützen, wobei diese Wirkung noch nicht beim Menschen nachgewiesen wurde. Darüber hinaus könnte es zur Gesundheit der Neuronen beitragen, wobei die wissenschaftliche Datenlage diesbezüglich noch unklar ist (21).

Sellerie könnte die Verdauung unterstützen

Auch wenn die Studienlage zu diesem Thema begrenzt ist, legen anekdotenhafte Hinweise nahe, dass Sellerie die Verdauung fördern könnte. Die enthaltenen Ballaststoffe machen Sellerie zu einem wichtigen Nahrungsmittel für den Verdauungstrakt.

Die in Sellerie enthaltenen löslichen Ballaststoffe werden im Dickdarm von Bakterien fermentiert. Dieser Fermentationsprozess produziert kurzkettige Fettsäuren, von denen eine – Butyrat – die Gesundheit des Verdauungstraktes fördert. Darüber hinaus enthält Sellerie auch unlösliche Ballaststoffe, die den Stuhlgang fördern können.

Sellerie könnte das Sexualleben verbessern

Sellerie enthält Androstenon und Androstenol – männliche Hormone, die bei Frauen die sexuelle Erregung fördern können. Sie besitzen das Potential die Erregung durch das Freisetzen von Gerüchen zu steigern, die den diese Gerüche Emittierenden attraktiver erscheinen lassen (22).

Eine mit männlichen Ratten durchgeführte Studie fand heraus, dass Sellerieextrakte die sexuelle Leistungsfähigkeit steigerten (23) und die Anzahl der Spermien erhöhte. Es konnte sogar eine Erhöhung der Testosteronproduktion beobachtet werden (24).

Sellerie könnte den Gewichtsabbau unterstützen

Sellerie ist kalorienarm und enthält Ballaststoffe, die länger satt machen. Die in Sellerie enthaltenen unlöslichen Ballaststoffe können Sättigung und Gewichtsverlust fördern. Auch der hohe Wassergehalt von Sellerie könnte den Gewichtsabbau unterstützen und darüber hinaus kann Sellerie den Fettstoffwechsel regulieren (25).

Sellerie kann mit anderen Gemüsesorten konsumiert werden, die eine höhere Kaloriendichte aufweisen. Anekdotenhafte Hinwese deuten darauf hin, dass Sellerie die Energiedichte anderer Nahrungsmittel, mit denen es kombiniert wird, reduzieren könnte, was den Gewichtsverlust fördern könnte.

Sellerie könnte bei der Behandlung von Asthma helfen

Auch hier gibt es nur begrenzte Daten. Sellerie wird nachgesagt, dass er antifungale und antibakterielle Eigenschaften besitzt, die bei der Behandlung von Asthma hilfreich sein könnten (26). Es bedarf jedoch weiterer Untersuchungen, um diesen Wirkmechanismus von Sellerie besser verstehen zu können.

Sellerie könnte die Behandlung von Diabetes unterstützen

Sellerie enthält als Flavone bekannte Antioxidantien, die bezüglich ihrer Rolle bei der Senkung der Blutzuckerspiegel untersucht wurden (27). Einige Experten glauben außerdem, dass das in Sellerie enthaltene Vitamin K antidiabetische Eigenschaften besitzen könnte. Es könnte Entzündungen und die hiermit in Verbindung stehende Insulinresistenz reduzieren, was zu einem besseren Glukosestoffwechsel führen könnte.

Anekdotenhafte Hinweise legen darüber hinaus nahe, dass Sellerie das Risiko für Typ 2 Diabetes senken könnte. Diabetes kann durch das Helicobacter pylori Bakterium verschlimmert werden, das auch Magenprobleme verursachen kann. Da Sellerie dazu in der Lage ist dieses Bakterium zu bekämpfen, könnte es auch in dieser Hinsicht helfen.

Eine im Iran durchgeführte Studie kam zur Schlussfolgerung, dass ein Selleriesamenextrakt bei Ratten Diabetes kontrollieren kann (28). Es bedarf jedoch weitere Humanstudien, um dies zu bestätigen.

Sellerie könnte die Immunfunktion fördern

Sellerie enthält Vitamin C, welches die Immunfunktion verbessern kann. Auch die anderen in Sellerie enthaltenen Antioxidantien könnten bei einer Verbesserung der Immunfunktion eine Rolle spielen. Man hat herausgefunden, dass zahlreiche Zellen des Immunsystems auf Vitamin C für eine optimale Funktion angewiesen sind (29).

Von einer Vitamin C Supplementation konnte außerdem gezeigt werden, dass sie die Konzentration von Immunoglobulinen im Blut erhöhen kann, welche bei der Funktion des Immunsystems eine Schlüsselrolle spielen (30).

Sellerie könnte bei der Behandlung von Nierensteinen helfen

Das essentielle Öl von Sellerie enthält Luteolin und andere essentielle Verbindungen, die bei der Behandlung von Nierensteinen verwendet werden könnten (31).

Darüber hinaus kann das in Sellerie enthaltene Flavonoid Apigenin Kalziumkristalle aufbrechen, die sich in Nierensteinen wiederfinden (32).

Sellerie könnte dabei helfen Infektionen des Harntrakts zu verhindern

Es gibt Hinweise darauf, dass Sellerie antibakterielle Eigenschaften besitzt, die das Potential besitzen, Infektionen des Harntrakts zu verhindern (33). Eine mit älteren Männern durchgeführte Studie konnte darüber hinaus zeigen, dass Sellerie auch dabei helfen kann, Symptome von Infektionen des Harntrakts zu reduzieren (34).

Sellerie könnte die Gesundheit der Gelenke fördern und Arthritisschmerzen lindern

Selleriesamen und Extrakte besitzen Anti-Arthritis Eigenschaften, die bei der Behandlung von Gelenkschmerzen und Gicht hilfreich sein könnten (35). Gelenkschmerzen kommen in der Regel durch eine Akkumulation von Harnsäure zustande. Eine Theorie besagt, dass die diuretischen Eigenschaften von Sellerie bei der Ausscheidung von Harnsäure helfen könnten, um potentiell Gelenkschmerzen zu lindern.

Eine irische Studie kam außerdem zu dem Ergebnis, dass Selleriesamenöl eine gute Quelle für Sedanolid ist – eine Verbindung, die zur Behandlung von entzündlichen Problemen wie Gicht und Rheuma verwendet werden könnte (36).

Die entzündungshemmenden Eigenschaften von Sellerie können darüber hinaus dabei helfen Schwellungen und Schmerzen im Bereich der Gelenke zu reduzieren. Ein Extrakt, das 85% 3-n-Butylphthalid (3nB) enthielt, hat sich als effektiv erwiesen, wenn es um eine Linderung von Arthritis und Muskelschmerzen geht (37, 38).

Sellerie könnte Symptome der Menopause lindern

Bestimmte Pflanzenverbindungen, die als Phytoöstrogene bezeichnet werden, können dabei helfen, die Hormonspiegel auszubalancieren. Nahrungsmittel, die reich an Phytoöstrogenen sind, besitzen das Potential bei Frauen Symptome der Menopause zu lindern (39). Da Sellerie Phytoöstrogene enthält, könnte es in dieser Hinsicht hilfreich sein (40).

Sellerie könnte bei der Behandlung der Weißfleckenkrankheit hilfreich sein

Die Weißfleckenkrankheit ist eine Hautkrankheit, bei der die Haut in bestimmten Bereichen ihre Pigmentation verliert, was in weißen Hautstellen resultiert. Eine in Polen durchgeführte Studie fand heraus, dass die in Sellerie enthaltenen Furanocoumarine bei der Behandlung dieses Leidens helfen könnten (41). Ähnliche Wirkungen werden bereits im Atharva Veda, dem heiligen indischen Buch der Ayurveda Medizin erwähnt.

Sicherheit und Nebenwirkungen

Sellerie ist in nahrungsmittelüblichen Mengen sicher und unbedenklich und scheint auch in medizinischen Mengen für die meisten Menschen sicher und unbedenklich zu sein. Sellerie kann Hautentzündungen hervorrufen und die Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonneneinstrahlung erhöhen.

Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen

Schwangerschaft und Stillzeit: Sellerieöl und Selleriesamen sind bei einer Verwendung während der Schwangerschaft wahrscheinlich nicht sicher und unbedenklich. Große Mengen an Sellerie könnten Uteruskontraktionen hervorrufen und so eine Fehlgeburt auslösen. Die Sicherheit von Sellerie in medizinischen Mengen während der Stillzeit ist nicht bekannt, weshalb stillende Frauen besser auf solche Mengen verzichten sollten.

Allergien: Sellerie kann bei Menschen, die auf bestimmte andere Pflanzen und Gewürze inklusive wilder Karotten, Beifuß, Birke und Löwenzahn allergisch reagieren, allergische Reaktionen hervorrufen. Dies wird auch als Sellerie-Karotten-Beifuß-Gewürzsyndrom bezeichnet. Nierenprobleme: Man sollte Sellerie nicht in medizinischen Mengen verwenden, wenn man unter Nierenproblemen leidet. Sellerie könnte eine Entzündung hervorrufen.

Operationen: Sellerie kann das zentrale Nervensystem beeinflussen. Es gibt Bedenken, dass Sellerie in Kombination mit Anästhetika und anderen Medikamenten, die während und nach Operationen verwendet werden, die Funktion des zentralen Nervensystems zu stark verlangsamen könnte. Aus diesem Grund sollte man die Verwendung von Sellerie mindestens 2 Wochen vor geplanten Operationen beenden.

Wechselwirkungen

Bei einer Verwendung von Sellerie in Kombination mit folgenden Medikamenten sollte man vorsichtig sein:

Levothyroxin

Levothyroxin ist ein Schilddrüsenhormon, das bei Schilddrüsenunterfunktion verwendet wird. Die Einnahme von Selleriesamen in Verbindung mit Levothyroxin könnte die Wirksamkeit von Levothyroxin reduzieren. Es ist nicht bekannt, warum diese Wechselwirkung auftritt und ob sie einen Grund zur Sorge darstellt

Lithium

Sellerie scheint eine entwässernde Wirkung zu besitzen. Die Einnahme von Sellerie könnte die Lithiumausscheidung durch den Körper beeinträchtigen, was in erhöhten Lithiumspiegeln und ernsthaften Nebenwirkungen resultieren könnte. Aus diesem Grund ist es wichtig vor der Verwendung von Sellerie den behandelnden Arzt zu konsultieren, wenn man Lithium einnimmt. Es kann sein, dass die Lithiumdosierung angepasst werden muss

Medikamente, die die Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht erhöhen

Einige Medikamente können die Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht erhöhen. Auch Sellerie könnte die Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht erhöhen. Die Verwendung von Sellerie in Kombination mit Medikamenten, die die Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht erhöhen können, könnte das Risiko für einen Sonnenbrand, eine Bläschenbildung oder Hautausschlägen bei Hautbereichen, die der Sonne ausgesetzt sind, erhöhen. Aus diesem Grund sollte man bei Verwendung einer solchen Kombination einen Sonnenschutz und schützende Kleidung verwenden, wenn man Zeit in der Sonne verbringt.

Sedativa (das ZNS unterdrückende Wirkstoffe)

Sellerie könnte Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen. Medikamente, die Schläfrigkeit verursachen, werden als Sedativa bezeichnet. Die Einnahme von Sellerie in Verbindung mit Sedativa könnte eine zu starke Schläfrigkeit hervorrufen.

Dosierung

Folgende Dosierungen wurden im Rahmen wissenschaftlicher Untersuchungen untersucht:

Oral:

• Bei Menstruationsbeschwerden: 500 mg eines spezifischen Kombinationsprodukts, das Safran, Selleriesamen und Anisextrakt enthält, dreimal täglich während der ersten drei Tage der Menstruation.

Referenzen:

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Reference

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