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°108 Fahrenheit

One of the few legally available fat burners that really deserves this name - while being completely free from potentially harmful extreme stimulants. °108 Fahrenheit redefines the term fat burner and will give you everything you could wish from a highly effective and extremely effective fat burner!

Product Highlights

  • Will maximize your fat loss
  • Can support maintenance and protection of your hard earned muscle mass
  • Can cause an increase of your metabolic rate and calories burned
  • Can help to maintain an optimal thyroid function for a maximum metabolic rate and maximum fat loss
  • Can reduce hunger and appetite
  • Can inhibit the formation of new fat cells and the build-up of body fat
  • Can increase the usage of body fat for energy production during hard workouts and at rest
  • Can reduce the absorption of dietary fats and carbohydrates in your digestive tract
  • Can help you to maintain a maximum exercise performance even during times with a limited calorie intake
  • Can reduce any form of diet-related lethargy thanks to stimulating and mood-enhancing effects
  • Can prevent cravings for carbohydrates and sweets
  • Can improve your blood flow for a more efficient transport of fatty acids to the mitochondria of your cells and of catecholamines to your fat cells
  • Maximum bioavailability and increased effect of all ingredients thanks to bioperine
  • Can slow down the degradation of the contained ingredients by inhibition of cytochrome P450 and other enzymes, resulting in a longer and stronger effect of the formula
  • Free from harsh stimulants that may pose a health risk

The next generation of fat burners has a name - °108 Fahrenheit

In the product category of fat burners it has become very quiet after the last products containing extreme doses of hard stimulants have disappeared from the market. Most follow-on products are not much more than a shadow of their own - primarily because many companies are simply using their old formulas, which only had a certain effect because of harsh stimulants, without the actual primary active ingredient.

But we have news for you: You don't need any hard stimulants that my compromise your health and can make you unnecessarily nervous and jittery. Sure, hard stimulants may increase your metabolic rate and thermogenesis, while surpassing your appetite at the beginning of intake - but that is about all they do. What you will primarily feel while using these products are not the fat burning effects, but rather the stimulating effects and the unnecessary negative side effects, which many mistakenly be seen as a sign of a hardcore effect.

Producing such products was not difficult. The real trick is to find a synergistic combination of natural and healthy active ingredients, that will cover all factors necessary for maximum fat loss - and this is where most companies fail miserably.

But we wouldn't be Genetic Nutrition if we hadn't taken up this challenge. We admit it wasn't easy and it took a lot of research and development, as well as countless beta tests, but in the end we managed to develop a legal and healthy fat burner that delivers everything it promises - °108 Fahrenheit. By combining selected, synergistic active ingredients with scientifically proven effects, we have developed a unique product that has a lasting effect on fat loss without causing unwanted side effects. In this context, synergy means that the effects of the interactions of the active ingredients are far stronger than the sum of the individual effects of the ingredients.

We do not use proprietary blends and precisely label the amounts of all ingredients. This is our notion of transparency!

Bewertungen

  • Titel:Perfekter Booster
    Ich kann kein Pulver Trinken, da sind Kapseln perfekt :)
    Wirken nicht nur für die Shape sondern auch als Booster für eine Trainings Session oder zb. nutze ich die Kapseln gern auch als Wach macher für die Uni!
    Seit der Fibo 2019 im Dauereinsatz.
  • Titel:Zu stark für mich
    Ich konnte leider keine wirkung erhalten, und musste es verschenken an mein Partner .
    Leider fühlte ich mich nach der einnahme sehr Zittrig, mein Partner hat das gefühl nicht.
    Ergebnisse sind aber bei Ihm sichtbar nach kurzer Zeit.
  • Titel:Neutroopica und Wachmacher für mich
    Neutroopica und Wachmacher für mich 1A, ich bin schon sehr schlank deswegen kann ich nichts zum Burn effekt sagen.
  • Titel:Mega
    Mega guter Fatburner, macht was er soll
  • Titel:SUPER NACHFOLGER
    Super Nachfologer zum alten Version.
    Von nichts kommt nichts aber es steuert mit bei!
    Nur nicht zu spät Abends nehmen, sonst wird es eine kurze Nacht, nutze es auch während der Arbeit da viele neutroopica drin enthalten sind.
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Take 3 capsules in the morning with plenty of fluid on an empty stomach. For advanced users: Further take 3 capsules 30 minutes before beginning workout. Begin with 3 capsules a day to test your tolerability.

Do not exceed the maximal dose of 2 Portions (6 capsules) a day.

Warnings

Food supplements are not intended as a substitute for a balanced and varied diet and healthy lifestyle. The recommended daily intake indicated should not be exceeded. Keep out of reach of young children! Contains caffeine. Not recommended for children or pregnant women. (contains 200 mg of caffeine per daily dose).

Free from lactose and gluten

Cayenne Peperoni

Cayennepfeffer, Chili und Peperoni (Capsicum frutescen)

Cayennepfeffer sieht nicht aus wie Pfeffer und ist auch nicht verwandt mit Pfeffer. Er bekam seinen Namen, den auch die Hauptstadt von Französisch Guayana trägt, aus dem Indianischen. Wie die Kartoffel stammt Cayennepfeffer aus der Neuen Welt und hat auch heute noch in Mittel- und Südamerika sein Hauptverbreitungsgebiet. Von Kolumbus wurde Cayennepfeffer wegen der Schärfe irrtümlich für den begehrten und teuren Pfeffer gehalten und fand so den Weg nach Europa.

Cayenne ist auch unter folgendem Namen bekannt:
African Pepper, Bird Pepper, Capsicum annuum, Chili Pepper, Goat's Pod, Grains of Paradise, Mexican Chillies, Paprika, Red Pepper, Sweet Pepper, Tabasco Pepper, Zanzibar Pepper.


Botanik

Cayennepfeffer ist ein Vertreter der Pflanzenfamilie der Solanaceen = Nachtschattengewächse, zu der außer Kartoffeln und Tomaten auch Paprika (Capsicum annuum) gehören.
Chilis nennt man die reifen, sehr scharfen und teilweise getrockneten Früchte, Cayennepfeffer das stets getrocknete und vermahlene Pulver daraus und Peperoni die unausgereiften, grünen oder ausgereiften roten, stets frischen Früchte von Capsicum frutescens, der Gewürzpaprika. Bei diesen Früchten handelt es sich um Beerenfrüchte, die fälschlich meist als Schoten bezeichnet werden. Die Früchte verdanken ihre Schärfe dem Capsaicin. Capsaicin-Verbindungen werden heute chromatographisch exakt bestimmt und die Chilis danach in der Scoville-Scala von 0 bis über 300.000 Einheiten bewertet. Die starken Geschmacksunterschiede der unübersichtlichen Vielfalt an Arten, Sorten und Herkünften, sind durch die unterschiedliche Zusammensetzung der Capsaicin-Verbindungen und der komplexen anderen Inhaltsstoffe bedingt. Selbst bei gleichzeitiger Ernte von Früchten von ein und der selben Pflanze, kann man auch bei einer eher milden Sorte einzelne teuflisch scharfe Exemplare erwischen.

 

Verwendung

Capsaicin- Verbindungen werden auch medizinisch genutzt. Äußerlich finden sie Anwendung in Wärmepflastern und Salben bei Rheuma und Muskelverspannungen. Bei der inneren Anwendung, also auch beim normalen Essen regen sie die Durchblutung, die Magensaftproduktion und die Darmperistaltik und damit die Verdauung an. Sie reizen allerdings auch die Schleimhäute und sind deswegen bei bestimmten Krankheiten mit Vorsicht zu genießen. Gesund sind Paprika, Chili und Co. auf jeden Fall, ob mit oder ohne Schärfe, denn sie enthalten sehr viel Vitamin C, Karotinoide und Mineralstoffe.
In der lokalen mittel- und südamerikanischen Küche aber auch in Südost Asien oder in Afrika sind die zahlreichen Varianten sehr wichtige und unverzichtbare Zutaten für viele Rezepte und haben die Bedeutung unseres Pfeffers.

 

Bedarf im Sport

Cayenne lindert den Schmerz wie ein Gegenreizstoff.
Es wird häufig als ein wirksames Mittel für das Reduzieren von Sodbrennensymptomen und als Verbrennung des Körperfetts. Cayenne kann während der Diät mit Kapseln, frischen oder getrockneten Pfeffern, Pulver oder Tee Supplementiert werden. Bitte halten sie sich an den Anweisungen des jeweiligen Produktes.

 

Sicherheit und Nebenwirkungen

Medizinische Lotionen und Cremes, die Capsicum Extrakte enthalten, sind auf die Haut aufgetragen für die meisten Erwachsenen wahrscheinlich sicher und unbedenklich.

Mögliche Nebenwirkungen umfassen Hautreizungen, Brennen und Juckreiz. Capsicum kann im Bereich von Augen, Nase und Hals extrem reizend wirken. Man sollte Capsicum nicht im Bereich von empfindlicher Haut oder in der Nähe der Augen verwenden.

Capsicum Extrakte sind bei einer kurzzeitigen oralen Einnahme in nahrungsmittelüblichen Mengen für die meisten Erwachsenen wahrscheinlich sicher und unbedenklich. Nebenwirkungen können Reizungen des Magens, Magenverstimmungen, Schwitzen, Hitzewallungen und eine laufende Nase umfassen. Es ist möglicherweise nicht sicher und unbedenklich Capsicum oral in größeren Mengen oder über einen längeren Zeitraum einzunehmen, da es bei dieser Art der Verwendung zu ernsthafteren Nebenwirkungen wie Leber- oder Nierenschäden kommen kann.

Capsicum Extrakte sind bei einer Verwendung in der Nase möglicherweise sicher und unbedenklich. Es gibt keine Berichte über ernsthafte Nebenwirkungen, doch ein Auftragen in der Nase kann sehr schmerzhaft sein. Eine Anwendung in der Nase kann zu brennenden Schmerzen, Niesen, feuchten Augen und laufender Nase führen. Diese Nebenwirkungen neigen dazu, nach 5 oder mehr Tagen der wiederholten Verwendung nachzulassen oder ganz zu verschwinden.

 

Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen

Schwangerschaft und Stillzeit: Auf die Haut aufgetragenes Capsicum ist während der Schwangerschaft wahrscheinlich sicher und unbedenklich. Es ist jedoch nicht genug über Sicherheit und Unbedenklichkeit einer oralen Einnahme während der Schwangerschaft bekannt, weshalb schwangere Frauen Capsicum sicherheitshalber nicht einnehmen sollten.

Auf die Haut aufgetragenes Capsicum ist während der Stillzeit wahrscheinlich sicher und unbedenklich, doch eine orale Einnahme von Capsicum durch stillende Frauen ist für das gestillte Kind möglicherweise nicht sicher und unbedenklich. Es gibt Berichte über Hautprobleme (Dermatitis) bei gestillten Kindern, deren Mütter Nahrungsmittel verzehrt hatten, die stark mit Capsicum haltigen Gewürzen gewürzt waren.

Kinder: Das Auftragen von Capsicum auf die Haut von Kindern unter zwei Jahren ist möglicherweise nicht sicher und unbedenklich. Es ist nicht genug über Sicherheit und Unbedenklichkeit einer oralen Verabreichung von Capsicum an Kinder bekannt.

Beschädigte oder brüchige Haut: Man sollte Capsicum nicht auf beschädigter oder brüchiger Haut verwenden.

Operationen: Capsicum könnte Blutungen während und nach Operationen verstärken. Aus diesem Grund sollte man die Verwendung von Capsicum 2 Wochen vor anstehenden Operationen beenden.

 

Wechselwirkungen

Bei einer Verwendung von Capsicum in Kombination mit folgenden Medikamenten sollte man vorsichtig sein:

Kokain

Kokain besitzt viele gefährliche Nebenwirkungen. Eine Verwendung von Capsicum in Kombination mit Kokain könnte die Nebenwirkungen von Kokain inklusive Herzinfarkt und Tod verstärken.

 

Medikamente, die die Blutgerinnung verlangsamen

Capsicum könnte die Blutgerinnung verlangsamen. Die Einnahme von Capsicum in Verbindung mit Medikamenten, die auch die Blutgerinnung verlangsamen, könnte das Risiko für Blutungen und die Neigung zu Blutergüssen erhöhen.

Einige Medikamente, die die Blutgerinnung verlangsamen können, umfassen unter anderem Aspirin, Diclofenac (Voltaren), Ibuprofen, Naproxen, Heparin, Warfarin und weitere.

 

Theophyllin

Capsicum könnte die Menge an Theophyllin, die der Körper absorbieren kann, erhöhen. Eine Einnahme von Capsicum in Verbindung mit Theophyllin könnte Wirkungen und Nebenwirkungen von Theophyllin verstärken.

 

Bei einer Verwendung von Capsicum in Kombination mit folgenden Medikamenten sollte man wachsam sein:

Medikamente gegen hohen Blutdruck

Einige Medikamente gegen hohen Blutdruck können Husten hervorrufen. Es gibt einen Bericht über eine Person, deren Husten sich nach Verwendung einer Creme, die Capsicum enthielt, in Kombination mit Medikamenten gegen hohen Blutdruck verschlimmert hatte. Es ist jedoch nicht klar, ob diese Interaktion einen großen Grund zur Sorge darstellt.

 

Referenzen

  1. Yoshioka M, St-Pierre S, Suzuki M, Tremblay A. Effects of red pepper added to high-fat and high-carbohydrate meals on energy metabolism and substrate utilization in Japanese women. Br J Nutr 1998;80:503"10.
  2. Yoshioka M, St-Pierre S, Drapeau V, et al. Effects of red pepper on appetite and energy intake. Br J Nutr 1999;82:115â€"23.
  3. Jensen PG, Curtis PD, Dunn JA, Austic RE, Richmond ME.Field evaluation of capsaicin as a rodent aversion agent for poultry feed. Pest Manag Sci. 2003 Sep;59(9):1007-15.
  4. Agarwal MK, Bhatia SJ, Desai SA, Bhure U, Melgiri S. Effect of red chillies on small bowel and colonic transit and rectal sensitivity in men with irritable bowel syndrome. Indian J Gastroenterol. 2002 Sep-Oct;21(5):179-82.

Brahmi

Was ist Brahmi?

Brahmi, auch als Bacopa Monniera bekannt, ist ein Mitglied der Scrophulariaceae Familie. Es handelt sich bei Brahmi um eine kleine, kriechende Pflanze mit zahlreichen Verästelungen, kleinen länglichen Blättern und hellvioletten Blüten (1, 2). Diese Pflanze findet man auf dem indischen Subkontinent in nassen und feuchten sumpfigen Gebieten (3, 4). Im Bereich der Ayurvedischen Medizin wird Brahmi als ein Medhyarasayana klassifiziert. Dieser Name steht für Wirkstoffe, die zur Verbesserung des Gedächtnisses und des Intellekts verwendet werden. Der Name Brahmi ist vom Namen „Brahma“, dem hinduistischen Gott der Schöpfung, abgeleitet.

 

Woher kommt Brahmi?

Brahmi wird seit fast 3000 Jahren von indischen Ayurverdischen Medizinern verwendet. Die erste Erwähnungen von Brahmi findet man in mehreren alten Ayurvedischen Schriften inklusive der Caraka Samhita (6. Jahrhundert nach Christus), in dem Brahmi für Zusammenstellungen zu Kontrolle einer Reihe von mentalen Problemen wie Angstzustände, Aufmerksamkeitsstörungen und Konzentrationsstörungen empfohlen wird und dem Bravprakash Var-Prakarana (16.Jahrhundert nach Christus)5.

 

Vorzüge von Brahmi

Brahmi wird als nootropischer Wirkstoff angesehen (5, 12) – eine Bezeichnung, die für Wirkstoffe und Medikamente verwendet wird, die Wahrnehmung, Gedächtnis,  Intelligenz,  Motivation, Aufmerksamkeit und Konzentration verbessern. Brahmi wird seit langem im Bereich der Ayurvedischen Medizin und bei der traditionelle Behandlung einer Reihe von Störungen verwendet, was insbesondere Störungen wie Angstzustände, Störungen des Intellekts und ein schlechtes Gedächtnis betrifft (6, 7).

Aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen legen nahe, dass diese Pflanze eine deutliche Auswirkung auf das zentrale Nervensystem besitzt, wo sie das Verständnis, das Gedächtnis, den Intellekt und die Sprachfähigkeit verbessert und Störungen im Bereich der Emotionen, der Stimmungslage und der Persönlichkeit korrigiert (5, 7). Basierend auf den Resultaten von mit Menschen durchgeführten klinischen Untersuchungen geht man davon aus, dass sich die nootropischen Wirkungen erst nach einer chronischen Dosierung (z.B. 12 Wochen) (7) manifestieren und nicht bei akuter Einnahme (z.B. nur ein Tag) (8) zu erwarten sind. Humanstudien haben gezeigt, dass eine chronische Verabreichung von Brahmi in einer Verbesserung der Gedächtnisleistung (7, 9, 15-17), der visuellen Informationsverarbeitung (7, 9), und der Rate des Lernens (9), sowie einer Reduzierung von Angstzuständen resultiert (9, 15).

In Indien ist Brahmi als effektiver Wirkstoff für die Behandlung von mentalen Erkrankungen und Epilepsie anerkannt (5, 13). In bestimmten Bereichen von Indien glaubt man darüber hinaus, dass Brahmi als Aphrodisiakum wirkt (5). In Sri Lanka wird Brahmi unter der Bezeichnung Loonooweella bei Fieber verschrieben (5) und auf den Philippinen wird es als Diuretikum verwendet (11).

 

Nebenwirkungen von Brahmi

Abgesehen von leichten Magenverstimmungen (15) wurden bei Brahmi bisher keine signifikanten Nebenwirkungen beobachtet.

 

Einnahmeempfehlung

Bei mit Brahmi durchgeführten Humanstudien wurden typischerweise 300mg Brahmi Extrakt verwendet, was etwa 4 Gramm der ganzen Pflanze entspricht. Diese Dosierung entspricht etwa 1 bis 2 Tabletten oder Kapseln pro Tag. Die meisten mit Brahmi durchgeführten klinischen Untersuchungen verwendeten ein speziell entwickeltes standardisiertes Extrakt namens KeenMind CDRI 08 (auch als Membac bekannt), welches auf einen Gehalt von 55% Bacosid A und B standardisiert ist. In Indien ist ein anderes chemisch standardisiertes Brahmi Extrakt für die klinische Verwendung erhältlich, das dort für klinische Versuche mit Freiwilligen verwendet wird (10).

In Anbetracht der verbesserten mentalen Funktionskapazität, sollte Brahmi am besten morgens eingenommen werden.

 

Brahmi Supplements

Brahmi ist am häufigsten in Supplements enthalten, die entwickelt wurden, um den Fokus und die Aufmerksamkeit zu verbessern. Darüber hinaus ist dieses Extrakt auch in einigen Supplements für den Fettabbau enthalten.

 

Kombinationen mit anderen Supplements

Brahmi wird sehr häufig mit Ginko Biloba kombiniert, da von diesen beiden Phytonährstoffen gezeigt werden konnte, dass sie unterschiedliche Aspekte der mentalen Funktionskapazität verbessern (18).

 

Sicherheit und Unbedenklichkeit

Klinische Studien der Phase 1 haben die Sicherheit und Unbedenklichkeit der in Brahmi enthaltenen Bacoside bei gesunden jungen männlichen Freiwilligen sowohl bei einmaliger als auch bei chronischer Einnahme über einen Zeitraum von 4 und 6 Wochen mit Dosierungen von bis zu 450 mg Trockenextrakt bestätigt (6, 14). Keine der mit Menschen durchgeführten Studien berichtete von irgendwelchen toxischen Wirkungen.

 

Referenzen: 

  1. Bone K, 1996. Clinical Applications of Ayurvedic and Chinese herbs: Monographs for the Western Herbal Practitioner. Phytotherapy Press, Warwick, Queensland, Australia, pp. 137-141.
  2. Warrier PK, Nambiar, V.P.K., Ramankutty, C., 1996. Indian Medicinal Plants. Orient Longman, Chennai, India. 235-239.
  3. Chunekar KC, 1960. Bhav Prakasa Nighantu, vol. 372. Chaukhamba Bharati Publications, Varanasi (Hindi translation).
  4. Satyavati GV, Raina MK, Sharma M, 1976. Medicinal Plants of India, vol I. Indian Council of Medical Research, New Delhi, pp. 112–118.
  5. Russo A & Borrelli F. Bacopa monniera, a reputed nootropic plant: an overview. Phytomedicine. 2005;12:305-317.
  6. Singh, H.K., Dhawan, B.N., 1997. Neuropsychopharmacological effects of the Ayurvedic nootropic Bacopa monniera Linn. (Brahmi). Indian J. Pharmacol. 29, 359-365.
  7. Stough C, et al. The chronic effects of an extract of Bacopa monniera (Brahmi) on cognitive function in healthy human subjects. Psychopharmacology (Berl). 2001;156(4):481-484.
  8. Nathan PJ, et al. The acute effects of an extract of Bacopa monniera (Brahmi) on cognitive function in healthy normal subjects. Hum Psychopharmacol. 2001;16(4):345-351.
  9. Stough C, et al. Examining the nootropic effects of a special extract of Bacopa monniera on human cognitive functioning: 90 day double-blind placebo-controlled randomized trial. Phytother Res. 2008;22(12):1629-34.
  10. Dhawan BN, & Singh HK, 1996. Pharmacology of ayurvedic nootropic Bacopa monniera, Abstr. No. NR 59. Int. Conv. Biol. Psychiat. Bombay.
  11. Uphof, J.C., 1968. The dictionary of economic plants, vol. 62.Verlag von J Cramer, NewYork.
  12. Shinomol GK. Muralidhara. Bharath MM. Exploring the role of "Brahmi" (Bocopa monnieri and Centella asiatica) in brain function and therapy. Recent Patents on Endocrine, Metabolic & Immune Drug Discovery. 2011;5(1):33-49.
  13. Jobin M, et al. Behavioral deficit and decreased GABA receptor functional regulation in the hippocampus of epileptic rats: effect of Bacopa monnieri. Neurochemical Research. 2011;36(1):7-16.
  14. Pravina K, et al. Safety evaluation of BacoMind in healthy volunteers: A phase I study. Phytomedicine. 2007;14:301–308.
  15. Calabrese C, et al. Effects of a standardized bacopa monnieri extract on cognitive performance, anxiety, and depression in the elderly: a randomized, double-blind, placebo-controlled trial. The Journal of Alternative & Complementary Medicine. 2008;14(6):707-713.
  16. Roodenrys S, et al. Chronic effects of Brahmi (Bacopa monnieri) on human memory. Neuropsychopharmacology. 2002;27(2):279-281.
  17. Raghav S, et al. Randomized controlled trial of standardized Bacopa monniera extract in age-associated memory impairment. Indian J Psychiatry. 2006;48(4):238-242.
  18. Nathan PJ, et al. Effects of a combined extract of Ginkgo biloba and Bacopa monniera on cognitive function in healthy humans. Hum Psychopharmacol. 2004;19(2):91-6.

Kakao

Kakao (Cocoa)

Man glaubt, dass Kakao zuerst von der Maya Zivilisation in Zentralamerika verwendet wurde. Kakao wurde im 16. Jahrhundert von den spanischen Eroberern nach Europa gebracht, wo er schnell als gesundheitsfördernde Medizin Beliebtheit errang.

Kakao ist die Pflanze, aus der Schokolade hergestellt wird. Bitterschokolade wird hergestellt, indem geröstete Kakaobohnen zwischen zwei Rollen gepresst werden. Kakaopulver wird hergestellt, indem das Fett bzw. die Kakaobutter aus den Kakaobohnen gepresst und das verbleibende Material zu Pulver vermahlen wird. Süße Schokolade wird hergestellt, indem Zucker und Vanille zu Bitterschokolade hinzugefügt werden. Weiße Schokolade enthält Zucker, Kakaobutter und feste Bestandteile der Milch.

Lange primär als kulinarische Köstlichkeit angesehen, wird Kakao zunehmend auch als Medizin verwendet. Kakaosamen werden bei Erkrankungen des Darms, Durchfall, Asthma, Bronchitis und als Schleimlöser bei verstopften Bronchien verwendet. Die Hülle der Samen wird bei Leber-, Blasen- und Nierenleiden, als Tonikum und als allgemeines Heilmittel eingesetzt. Kakaobutter wird bei hohen Cholesterinspiegeln verwendet.

In letzter Zeit liest man immer mehr über mögliche Gesundheitsvorzüge von Schokolade und der Süßwarenhersteller Mars versucht durch eine Unterstützung von Studien, die die potentielle Rolle von Kakao Flavonoiden bei der Herz-Kreislauf Gesundheit untersuchen, zu erreichen, dass mit entsprechenden Gesundheitsvorzügen von Schokolade geworben werden darf. Flavonoide sind Chemikalien, die den Blutdruck senken könnten. Dunkle Schokolade enthält mehr Flavonoide als Milchschokolade oder weiße Schokolade. Es gibt weitere Untersuchungen, die versuchen herauszufinden, ob Kakao Flavonoide dabei helfen könnten, eine alterbedingte Abnahme der Gedächtnisleistung zu reduzieren.

Einige Menschen tragen Kakaobutter direkt auf die Haut auf, um Falten zu behandeln und Dehnungsstreifen während der Schwangerschaft zu verhindern.

Im Rahmen der industriellen Fertigung wird Kakaobutter als Basis für unterschiedliche Salben und Zäpfchen verwendet.

Wie wirkt Kakao?

Kakao enthält eine Vielzahl von Chemikalien inklusive Antioxidantien und Flavonoiden. Es ist nicht klar, wie diese im Körper wirken könnten, doch sie scheinen eine Entspannung der Blutgefäße zu bewirken. Dies könnte zu einem niedrigeren Blutdruck führen.

Potentielle Gesundheitsvorzüge von Kakao

Wissenschaftliche Untersuchungen deuten darauf hin, dass Kakao nicht nur eine kulinarische Köstlichkeit ist, die zentraler Bestandteil zahlreicher süßer Leckereien ist, sondern auch eine Vielzahl von Gesundheitsvorzügen besitzt. Hier ist eine Liste der wichtigsten:

1. Kakao ist reich an Polyphenolen, die zahlreiche Gesundheitsvorzüge mit sich bringen können

Bei Polyphenolen handelt es sich um natürlich vorkommende Antioxidantien, die sich in Nahrungsmitteln wie Obst, Gemüse, Tee, Schokolade und Wein wiederfinden. Polyphenole werden mit zahlreichen Gesundheitsvorzügen inklusive entzündungshemmender Wirkungen, einem besseren Blutfluss, einem niedrigeren Blutdruck und besseren Cholesterin- und Blutzuckerwerten in Verbindung gebracht (1).

Kakao ist eine der reichsten Quellen für Polyphenole. Er ist besonders reich an Flavanolen, welche potentielle antioxidative und entzündungshemmende Wirkungen besitzen. Während der Verarbeitung und beim Erhitzen kann Kakao jedoch seine positiven Eigenschaften verlieren. Er wird außerdem häufig mit alkalischen Substanzen behandelt, um ihn weniger bitter zu machen. Eine solche Behandlung resultiert jedoch leider auch in einer Reduzierung des Flavanolgehalts um etwa 60% (1). Auch wenn Kakao eine hervorragende Quelle für Polyphenole darstellt, werden deshalb nicht alle kakaohaltigen Produkte dieselben Vorzüge mit sich bringen.

  • Zusammenfassung: Kakao ist reich an Polyphenolen, welche signifikante Gesundheitsvorzüge inklusive entzündungshemmender Wirkungen und einer Reduzierung der Cholesterinspiegel mit sich bringen. Die Verarbeitung von Kakao in andere Produkte wie z.B. Schokolade kann den Polyphenolgehalt jedoch substantiell reduzieren.

2. Kakao könnte hohen Blutdruck senken, indem er die Stickstoffoxydspiegel erhöht

Kakao könnte sowohl in Pulverform, als auch in Form von dunkler Schokolade dazu in der Lage sein, dabei zu helfen, den Blutdruck zu senken (2). Diese Wirkung wurde erstmals bei den Kakao trinkenden Inselbewohnern von Zentralamerika beobachtet, die einen sehr viel niedrigeren Blutdruck als ihre nicht Kakao trinkenden Gegenstücke auf dem Festland aufwiesen (3).

Man glaubt, dass die in Kakao enthaltenen Flavanole die Stickstoffoxydspiegel im Blut erhöhen, welche die Funktion der Blutgefäße verbessern und den Blutdruck senken können (2, 3). Ein Studienreview analysierte 35 wissenschaftliche Untersuchungen, bei denen Probanden zwischen 1,4 und 105 Gramm Kakaoprodukte, was grob 30 bis 1.218 mg Flavanolen entsprach, zu sich nahmen. Dieses Review kam zu dem Ergebnis, dass Kakaoprodukte eine geringfügige, aber signifikante Reduzierung des Blutdrucks um 2mmHg bewirkten.

Diese Wirkungen waren bei Menschen, die bereits zuvor unter hohem Blutdruck litten, ausgeprägter, als dies bei Menschen mit niedrigerem Blutdruck der Fall war, Darüber hinaus schien die blutdrucksenkende Wirkung bei älteren Menschen stärker als bei jüngeren Menschen auszufallen (3).

Es ist jedoch wichtig sich daran zu erinnern, dass eine Verarbeitung von Kakao die enthaltenen Mengen an Flavanolen signifikant reduzieren kann, was zur Folge hat, dass der durchschnittliche Schokoriegel mit großer Wahrscheinlichkeit keine solchen Wirkungen entfalten wird.

  • Zusammenfassung: Studien zeigen, dass Kakao reich an Flavanolen ist, welche den Blutdruck durch eine Verbesserung der Stickstoffoxydspiegel und eine verbesserte Funktion der Blutgefäße senken können. Kakao, der zwischen 30 und 1.218 mg Flavanole enthält, kann den Blutdruck um durchschnittlich 2 mmHg senken.

3. Kakao könnte das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall senken

Zusätzlich zu seinen blutdrucksenkenden Wirkungen scheint Kakao noch weitere Eigenschaften zu besitzen, die das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall senken könnten (1, 4, 5).

Kakao, der reich an Flavanolen ist verbessert die Stickstoffoxydspiegel im Blut, was die Arterien und Blutgefäße entspannt und weitet und hierdurch den Blutfluss verbessert (2, 5). Darüber hinaus konnte gezeigt werden, dass Kakao die Spiegel des „schlechten“ LDL Cholesterins senken kann, eine blutverdünnende Wirkung besitzt, die Aspirin ähnelt, die Blutzuckerspiegel verbessern und Entzündungen reduzieren kann (2, 4, 6).

Diese Eigenschaften wurden mit einem niedrigeren Risiko für Herzinfarkte, Herzinsuffizienz und Schlaganfall in Verbindung gebracht (1, 5, 7, 8). Ein Studienreview, das insgesamt 157.809 Probanden umfasste, kam zu dem Ergebnis, dass ein höherer Schokoladenkonsum mit einem signifikant niedrigeren Risiko für Herzkrankheiten, Schlaganfall und Tod in Verbindung gebracht werden konnte (9).

Zwei schwedische Studien fanden heraus, dass ein Schokoladenkonsum bei Dosierungen von bis zu 19 bis 30 Gramm Schokolade pro Tag mit einer niedrigeren Rate von Herzinsuffizienz in Verbindung gebracht werden kann, wobei diese Wirkung bei einem Konsum größerer Mengen nicht beobachtet werden konnte (10, 11).

All diese Resultate legen nahe, dass ein regelmäßiger Konsum geringer Mengen an kakaoreicher Schokolade das Herz schützende Wirkungen mit sich bringen könnte.

  • Zusammenfassung: Kakao kann den Blutfluss verbessern und die Cholesterinspiegel senken. Der Verzehr von bis zu einer Portion Schokolade pro Tag könnte das Risiko für Herzinfarkt, Herzinsuffizienz und Schlaganfall reduzieren.

4. In Kakao enthaltene Polyphenole können den Blutfluss zum Gehirn und die Gehirnfunktion verbessern

Mehrere Studien haben herausgefunden, dass Polyphenole, wie diese auch in Kakao enthalten sind, das Risiko für neurodegenerative Erkrankungen durch eine Verbesserung der Gehirnfunktion und des Blutflusses senken könnten. Flavanole können die Blut-Hirn Schranke überwinden und sind an den biochemischen Pfadwegen beteiligt, die Neuronen und für die Funktion des Gehirns wichtige Moleküle produzieren.

Zusätzlich hierzu beeinflussen Flavanole die Produktion von Stickstoffoxyd, welches die Muskeln der Blutgefäße entspannt und so den Blutfluss, sowie die Blutversorgung des Gehirns verbessert (12, 13). Eine zweiwöchige Studie mit 34 älteren Erwachsenen, die flavanolreichen Kakao bekamen, fand heraus, dass der Blutfluss zum Gehirn nach einer Woche um 8% und nach zwei Wochen um 10% zugenommen hatte (14).

Weitere Studien legen nahe, dass eine tägliche Einnahme von Kakao Flavanolen die mentale Leistungsfähigkeit bei Menschen mit und ohne mentale Beeinträchtigungen verbessern kann (15, 16, 17).

All diese Studien deuten auf eine positive Rolle von Kakao hin, wenn es um die Gesundheit des Gehirns und mögliche Auswirkungen auf neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson geht. Es bedarf jedoch noch weiterer Untersuchungen zu diesem Thema.

  • Zusammenfassung: In Kakao enthaltene Flavanole können die Neuronenproduktion, die Gehirnfunktion, den Blutfluss und die Blutversorgung des Gewebes des Gehirns verbessern. Sie könnten bei der Vorbeugung von alterbedingten degenerativen Erkrankungen des Gehirns wie Alzheimer eine Rolle spielen, wobei es diesbezüglich noch weiterer Untersuchungen bedarf.

5. Kakao könnte die Stimmungslage verbessern und Symptome von Depressionen lindern

Zusätzlich zu seinem positiven Einfluss auf eine alterbedingte mentale Degeneration könnten die Auswirkungen von Kakao auf das Gehirn außerdem die Stimmungslage verbessern und Symptome von Depressionen lindern (2).

Die positiven Auswirkungen von Kakao könnten mit den in Kakao enthaltenen Flavanolen, der Umwandlung von Tryptophan in den natürlichen Stimmungsaufheller Serotonin, dem Koffeingehalt von Kakao oder ganz einfach dem sensorischen Genuss des Verzehrs von Schokolade – oder auch einer Kombination all dieser Faktoren – zusammenhängen (12, 18, 19).

Eine Studie, die den Einfluss des Konsums von Schokolade auf die Stresslevel bei schwangeren Frauen untersuchte, fand heraus, dass ein häufigerer Konsum von Schokolade mit reduziertem Stress und einer verbesserten Stimmungslage bei Babys in Verbindung gebracht werden konnte (20).

Eine andere Studie kam zu dem Ergebnis, dass der Konsum von polyphenolreichem Kakao Ruhe und Zufriedenheit förderte (12). Zusätzlich hierzu konnte eine Studie mit älteren Männern zeigen, dass der Verzehr von Schokolade mit einer verbesserten allgemeinen Gesundheit und einem besseren psychologischen Wohlbefinden in Verbindung gebracht werden konnte (21).

Auch wenn diese Resultate vielversprechend sind, bedarf es weiterer Untersuchungen der Auswirkungen von Kakao auf Stimmungslage und Depressionen, bevor definitive Schlussfolgerungen gezogen werden können.

  • Zusammenfassung: Kakao könnte einige positive Auswirkungen auf die Stimmungslage und Symptome von Depressionen besitzen, die auf einer Reduzierung der Stresslevel und eine Förderung von Ruhe, Zufriedenheit und psychologischem Wohlbefinden zu beruhen scheinen, es bedarf jedoch weiterer Untersuchungen.

6. Flavanole könnten Symptome von Diabetes vom Typ 2 lindern

Auch wenn ein übermäßiger Schokoladenkonsum mit Sicherheit nicht gut für die Blutzuckerkontrolle ist, besitzt Kakao einige Anti-Diabetes Wirkungen. Im Reagenzglas durchgeführte Untersuchungen deuten darauf hin, dass Kakao Flavanole Verdauung und Absorption von Kohlenhydraten im Darm verlangsamen, die Insulinausschüttung verbessern, Entzündungen reduzieren und die Aufnahme von Zucker aus dem Blut in die Muskeln anregen können (22).

Einige Studien haben gezeigt, dass eine höhere Zufuhr von Flavanolen – inklusive der in Kakao enthaltenen Flavanole in einem niedrigeren Risiko für Diabetes vom Typ 2 resultieren kann (22, 23). Zusätzlich hierzu konnte ein Review von Humanstudien zeigen, dass der Verzehr von flavanolreicher dunkler Schokolade oder von Kakao sowohl bei Diabetikern, als auch bei gesunden Menschen Insulinsensitivität und Blutzuckerkontrolle verbessern und Entzündungen reduzieren kann (22).

Doch trotz dieser vielversprechenden Resultate gibt es bei den Untersuchungen Inkonsistenzen, wobei einige Studien nur eine begrenzte Wirkung, eine geringfügige Verschlechterung der Diabetes oder keinerlei Wirkung feststellen konnten (22, 24, 25).

Trotzdem deuten diese Resultate in Kombination mit den konkreteren positiven Auswirkungen auf die Herzgesundheit darauf hin, dass Kakao Polyphenole eine positive Auswirkung auf Verhinderung und Kontrolle von Diabetes besitzen könnten, auch wenn es hierfür noch weiterer Untersuchungen bedarf.

  • Zusammenfassung: Kakao und dunkle Schokolade könnten das Diabetesrisiko reduzieren und bei der Aufrechterhaltung gesunder Blutzuckerspiegel helfen. Die wissenschaftliche Faktenlage umfasst jedoch noch einige widersprüchliche Daten, weshalb weitere Untersuchungen benötigt werden.

7. Kakao könnte die Gewichtskontrolle auf überraschenden Wegen unterstützen

Paradoxerweise könnte ein Konsum von Kakao selbst in Form von Schokolade bei der Gewichtskontrolle helfen. Man glaubt, dass Kakao dadurch helfen könnte, dass er die Verwendung von Energie fördert, den Appetit reduziert, Entzündungen lindert, die Fettoxidation steigert und ein Sättigungsgefühl fördert (26, 27).

Eine bekannte Studie kam zu dem Ergebnis, dass Menschen, die Schokolade konsumierten, häufiger einen niedrigeren BMI aufwiesen, als dies bei Menschen, die weniger oft Schokolade aßen, der Fall was – und dass obwohl die erste Gruppe mehr Kalorien und Fett zu sich nahm (28).

Zusätzlich hierzu fand eine Gewichtsabbaustudie, bei der kohlenhydratarme Diäten zum Einsatz kamen, heraus, dass eine Gruppe, die 42 Gramm dunkle Schokolade mit einem Kakaoanteil von 81% pro Tag aß, schneller an Gewicht als die Diätgruppe verlor, die eine reguläre Diät einhielt (29).

Andere Studien kamen jedoch zu dem Ergebnis, dass ein Schokoladenkonsum das Gewicht erhöht. Von diesen Studie unterschieden viele jedoch nicht zwischen den unterschiedlichen Typen an konsumierter Schokolade, was bedeutet, dass nicht berücksichtigt wurde, dass weiße Schokolade und Milchschokolade nicht dieselben Vorzüge wie dunkle Schokolade besitzen (30, 31).

Alles in allem scheinen Kakao und kakaoreiche Produkte bei einem Gewichtsabbau oder der Aufrechterhaltung des Gewichts hilfreich zu sein, wobei es diesbezüglich noch weiterer Studien bedarf.

  • Zusammenfassung: Kakaoprodukte werden mit einem geringeren Gewicht in Verbindung gebracht und die Aufnahme von Kakao in eine Diät könnte dabei helfen, schneller einen Gewichtsabbau zu erreichen. Es bedarf jedoch weiterer Untersuchungen, um herauszufinden, welche Art von Schokolade und wie viel davon hierfür ideal ist.

8. Kakao könnte vor Krebs schützende Wirkungen besitzen

Flavanole in Obst, Gemüse und anderen Nahrungsmitteln haben aufgrund ihrer vor Krebs schützenden Eigenschaften, ihrer niedrigen Toxizität und nur sehr wenigen unerwünschten Nebenwirkungen eine Menge Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Kakao enthält auf sein Gewicht bezogen die höchste Konzentration an Flavanolen und kann signifikant zur Menge an Flavanolen in der Ernährung beitragen (32).

Im Reagenzglas durchgeführte Studien, die sich näher mit den Komponenten von Kakao befasst haben, haben herausgefunden, dass diese antioxidative Wirkungen besitzen, welche die Zellen vor Schäden durch reaktive Moleküle schützen können. Zusätzlich hierzu können diese Verbindungen Entzündungen bekämpfen, das Zellwachstum hemmen, den Zelltod von Krebszellen herbeiführen und dabei helfen, eine Ausbreitung von Krebszellen zu verhindern (32, 33).

Im Rahmen von mit Tieren unter Verwendung einer kakaoreichen Ernährung oder Kakaoextrakten durchgeführte Untersuchungen konnten bezüglich einer Reduzierung von Brustkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Prostatakrebs, Leberkrebs, Darmkrebs und Leukämie positive Resultate beobachten (32).

Mit Menschen durchgeführte Studien haben gezeigt, dass flavanolreiche Ernährungsformen mit einen reduzierten Krebsrisiko in Verbindung stehen. Die Studienlage bezüglich Kakao selbst ist jedoch nicht eindeutig, da einige Untersuchungen Vorzüge beobachten konnten, während andere sogar ein erhöhtes Krebsrisiko beobachten konnten (34, 35, 36).

Kleinere Humanstudien zum Zusammenhang zwischen Kakao und Krebs legen nahe, dass Kakao als wirkungsvolles Antioxidans agieren und bei der Krebsprävention eine Rolle spielen könnte. Es bedarf jedoch weiterer Untersuchungen (37).

  • Zusammenfassung: Von den in Kakao enthaltenen Flavanolen konnte im Rahmen von im Reagenzglas und mit Tieren durchgeführten Studien gezeigt werden, dass sie vielversprechende Antikrebswirkungen besitzen, doch es fehlt noch an aussagekräftigen Daten aus Humanstudien.

9. Der Theobromin- und Theophyllingehalt von Kakao könnte Menschen mit Asthma helfen

Asthma ist eine chronische entzündliche Erkrankung, die eine Verengung und Entzündung der Atemwege hervorruft und lebensbedrohlich sein kann (38, 39). Man glaubt, dass Kakao für Menschen, die unter Asthma leiden, Vorzüge mit sich bringen kann, da er Asthma entgegenwirkende Verbindungen wie Theobromin und Theophyllin enthält.

Theobromin ähnelt strukturell Koffein und kann bei anhaltendem Husten helfen. Kakaopulver enthält pro 100 Gramm etwa 1,9 Gramm dieser Verbindung (38, 39, 40). Theophyllin hilft dabei, die Atemwege in den Lungen zu entspannen und zu weiten und kann dabei helfen, Entzündungen zu reduzieren (38).

Mit Tieren durchgeführte Untersuchungen haben gezeigt, dass Kakaoextrakt sowohl eine Verengung der Atemwege, als auch eine Verdickung des Gewebes zu reduzieren vermag (38). Diese Resultate wurden bisher jedoch noch nicht im Rahmen von Humanstudien repliziert und es ist unklar, ob eine Kombination von Kakao mit anderen Asthmamedikamenten sicher und unbedenklich ist.

Auch wenn dies ein interessantes Forschungsgebiet darstellt, ist es zu früh, um Aussagen darüber treffen zu können, wir Kakao im Bereich der Behandlung von Asthma eingesetzt werden könnte.

  • Zusammenfassung: Kakaoextrakt hat im Rahmen von mit Tieren durchgeführten Untersuchungen einige Anti-Asthma Wirkungen gezeigt. Bevor Kakao zur Behandlung von Asthma bei Menschen empfohlen werden kann, bedarf es jedoch weiterer Untersuchungen.

10. Kakao besitzt antibakterielle und das Immunsystem anregende Eigenschaften, die Vorteile für Deine Zähne und Deine Haut mit sich bringen könnten

Mehrere Studien haben die schützenden Eigenschaften von Kakao vor Zahnfäule und Erkrankungen des Zahnfleischs untersucht. Kakao enthält Verbindungen, die antibakterielle, Anti-Enzym und das Immunsystem anregende Wirkungen besitzen und zur Gesundheit des Mundraums beitragen können.

Im Rahmen einer Studie konnte beobachtet werden, dass Ratten, die mit Bakterien des Mundraums infiziert worden waren und ein Kakaoextrakt verabreicht bekamen, im Vergleich zu Ratten, die lediglich Wasser bekamen, signifikant weniger Zahnfäule entwickelten (2).

Es gibt zu diesem Thema jedoch noch keine aussagekräftigen Humanstudien und die Mehrzahl der von Menschen konsumierten Kakaoprodukte enthalten außerdem Zucker. Als Resultat hiervon bedarf es der Entwicklung neuer Produkte, um von den Vorzügen von Kakao bezüglich der Gesundheit des Mundraumes profitieren zu können.

Trotz der anderslautenden weit verbreiteten Ansicht verursacht der in Schokolade enthaltene Kakao keine Akne. Stattdessen konnte sogar gezeigt werden, dass Kakao Polyphenole signifikante Vorzüge für die Haut besitzen können (2). Von einem langfristigen Kakaokonsum konnte gezeigt werden, dass er zum Schutz der Haut vor der Sonne beitragen, die Durchblutung der Haut fördern und Oberflächenstruktur und Hydration der Haut verbessern kann (41, 42, 43).

  • Zusammenfassung: Kakao kann die Gesundheit der Zähne durch eine Bekämpfung von Bakterien, die Zahnfäule hervorrufen, fördern, was jedoch nicht für zuckerhaltige Kakaoprodukte gilt. Er fördert außerdem eine gesunde Haut durch einen Schutz vor Sonnenlicht, sowie eine Verbesserung der Durchblutung und der Hydration der Haut.

Kakao kann leicht in die Ernährung integriert werden

Die exakte Menge an Kakao, die man in die Ernährung integrieren sollte, um von den Gesundheitsvorzügen von Kakao profitieren zu können ist noch nicht bekannt. Die European Food Safety Authority empfiehlt 2,5 Gramm flavanolreiches Kakaopulver oder 10 Gramm flavanolreiche dunkle Schokolade, die mindestens 200 mg Flavanole enthält, pro Tag, um von den Vorzügen von Kakao bezüglich der Herzgesundheit profitieren zu können (44).

Diese Menge wird jedoch von anderen Wissenschaftlern als zu niedrig angesehen, die der Ansicht sind, dass größere Mengen an Flavanolen benötigt werden, um Vorzüge beobachten zu können (1, 45). Alles in Allem ist es wichtig Kakaoquellen zu wählen, die einen hohen Gehalt an Flavanolen aufweisen, wobei gilt, dass weniger stark verarbeitet besser ist.

Köstliche Wege Kakao in die Ernährung zu integrieren, umfassen:

  • Den Verzehr dunkler Schokolade: Stelle sicher, dass diese eine hohe Qualität aufweist und mindestens 70% Kakao enthält.
  • Heißer/kalter Kakao: Mische Kakao mit Kuh- oder Pflanzenmilch, um einen Milchshake zu erhalten.
  • Smoothies: Kakao kann zu vielen Smoothie Rezepten hinzugefügt werden, und diesen einen köstlichen Schokoladengeschmack verleihen.
  • Pudding: Du kannst reines Kakaopulver zu hausgemachtem Pudding oder Reispudding hinzufügen.
  • Vegane Schokoladenmousse: Verarbeite Avocados, Kakao, Mandelmilch und süßes Obst wie Datteln zu einer veganen Schokoladenmousse.
  • Streue Kakao über Obst: Kakao passt besonders gut zu Bananen und Erdbeeren.
  • Müsliriegel: Füge Kakao zu hausgemachten Müsliriegeln hinzu, um die Gesundheitsvorzüge zu steigern und einen reichhaltigeren Geschmack zu erhalten.

Zusammenfassung: Für die Herzgesundheit solltest Du 2,5 Gramm flavanolreiches Kakaopulver oder 10 Gramm flavanolreiche dunkle Schokolade pro Tag in Deine Ernährung aufnehmen. Die Zugabe von Kakao kann viele süße Gerichte verfeinern.

Sicherheit und Nebenwirkungen

Der Verzehr von Kakao ist für die meisten Menschen wahrscheinlich sicher und unbedenklich. Kakao enthält Koffein und verwandte Chemikalien. Der Verzehr großer Mengen von Kakao könnte mit Koffein in Verbindung stehende Nebenwirkungen wie Nervosität, gesteigertes Urinieren, Schlaflosigkeit und schnellen Herzschlag hervorrufen.

Kakao kann allergische Hautreaktionen und Verstopfung hervorrufen und könnte Migränekopfschmerzen auslösen. Er kann außerdem Verdauungsbeschwerden inklusive Übelkeit, Magengrummeln und Blähungen verursachen.

Die Verwendung von Kakaobutter auf der Haut scheint für die meisten Menschen sicher und unbedenklich zu sein. Es kann jedoch zu einem Hautausschlag kommen.

Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen

Schwangerschaft und Stillzeit: Kakao ist während Schwangerschaft und Stillzeit möglicherweise sicher, wenn er in moderaten Mengen oder in den Mengen, die man normalerweise in Nahrungsmitteln vorfindet, verzehrt wird. Man sollte die Zufuhr jedoch kontrollieren.

In großen Mengen könnte Kakao aufgrund des enthaltenen Koffeins möglicherweise nicht sicher und unbedenklich sein. Das in Kakaoenthaltene Koffein kann die Plazenta passieren und beim Fötus Konzentrationen im Blut erreichen, die mit denen der Mutter vergleichbar sind. Auch wenn es umstritten ist, gibt es Hinweise, die nahelegen, dass hohe Koffeindosierungen während der Schwangerschaft mit Frühgeburten, niedrigem Geburtsgewicht und Fehlgeburten in Verbindung stehen könnten. Einige Experten empfehlen deshalb, den Koffeinkonsum während der Schwangerschaft unterhalb von 200 mg pro Tag zu halten. Man sollte im Hinterkopf behalten, dass Schokoladenprodukte zwischen 2 und 35 mg Koffein pro Portion liefern und eine Tasse heiße Schokolade 10 mg Koffein enthält.

Koffein ist auch während der Stillzeit ein Grund zur Sorge. Man glaubt, dass die Koffeinkonzentrationen in der Muttermilch etwa der Hälfte der Koffeinspiegel im Blut der Mutter entsprechen. Wenn die Mutter zu viel Schokolade ist (mehrere hundert Gramm pro Tag), könnte das gestillte Baby reizbar werden und aufgrund des Koffeins einen zu häufigen Stuhlgang bekommen.

Angstzustände/Ängstlichkeit: Es gibt Bedenken, dass das in großen Mengen Kakao enthaltene Koffein Angststörungen verschlimmern könnte.

Diabetes: Kakao scheint den Blutzuckerspiegel anzuheben und könnte die Blutzuckerkontrolle bei Diabetikern beeinträchtigen.

Durchfall: Kakao enthält Koffein. Das in Kakao enthaltene Koffein kann – insbesondere dann, wenn es in großen Mengen zugeführt wird – Durchfall verschlimmern.

Reizdarmsyndrom: Kakao enthält Koffein. Das in Kakao enthaltene Koffein könnte – insbesondere dann, wenn es in großen Mengen zugeführt wird – neben einer Verschlimmerung von Durchfall auch die Symptome eines Reizdarmsyndroms verschlimmern

Gastroösophagale Refluxkrankheit: Kakao scheint die Effektivität des Verschlusses der Speiseröhre, der den Mageninhalt daran hindert, zurück in die Speiseröhre zu gelangen, zu reduzieren. Dies könnte die Symptome einer gastroösophagalen Refluxkrankheit verschlimmern.

Migränekopfschmerzen: Kakao könnte bei empfindlichen Menschen Migräne auslösen.

Operationen: Kakao könnte die Blutzuckerkontrolle während und nach Operationen beeinträchtigen, weshalb man während der letzten 2 Wochen vor geplanten Operationen auf Kakao verzichten sollte. Schneller, unregelmäßiger Herzschlag: Kakao aus dunkler Schokolade kann die Herzfrequenz erhöhen. Kakaoprodukte können einen unregelmäßigen Herzschlag verschlimmern.

Wechselwirkungen

Bei einer Verwendung von Kakao in Verbindung mit folgenden Medikamenten sollte man vorsichtig sein:

Adenosin

Kakao enthält Koffein. Das in Kakao enthaltene Koffein könnte die Wirkungen von Adenosin blockieren. Adenosin wird häufig von Ärzten verwendet, um einen Test des Herzens durchzuführen, der als Stresstest des Herzens bezeichnet wird. Aufgrund der möglichen Wechselwirkungen sollte man den Verzehr von Kakao und anderen koffeinhaltigen Produkten mindestens 24 Stunden vor einem solchen Test beenden.

Ergotamin

Kakao enthält Koffein. Koffein kann die Menge an Ergotamin, die der Körper absorbiert, erhöhen. Die Einnahme von Kakao in Verbindung mit Ergotamin könnte Wirkungen und Nebenwirkungen von Ergotamin verstärken.

Östrogene

Der Körper baut das in Kakao enthaltene Koffein ab, um es auszuscheiden. Östrogen kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Die Einnahme von Östrogenen in Verbindung mit Koffein könnte Zittrigkeit, Kopfschmerzen, schnellen Herzschlag und andere Nebenwirkungen hervorrufen. Aus diesem Grund sollte man seinen Koffeinkonsum begrenzen, wenn man Östrogene einnimmt.

Lithium

Das in Kakao enthaltene Koffein kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Lithium ausscheidet, erhöhen. Wenn man Produkte zu sich nimmt, die Koffein enthalten und Lithium einnimmt, dann sollte man die Einnahme von koffeinhaltigen Produkten langsam reduzieren. Das zu schnelle Beenden der Koffeinzufuhr kann die Nebenwirkungen von Lithium erhöhen.

Asthmamedikamente (Beta-adrenergene Agonisten)

Kakao enthält Koffein. Koffein kann das Herz anregen. Auch einige Asthmamedikamente können das Herz anregen. Die Einnahme von Koffein in Verbindung mit einigen Asthmamedikamenten könnte das Herz zu stark anregen und Herzprobleme hervorrufen.

Medikamente gegen Depressionen (Monoamin Oxidase Hemmer / MAOI)

Kakao enthält Koffein. Koffein kann den Körper anregen. Auch einige Medikamente, die bei Depressionen zum Einsatz kommen, können den Körper anregen. Der Verzehr von Kakao in Verbindung mit diesen Medikamenten könnte eine zu starke Anregung zur Folge haben. Dies könnte ernsthafte Nebenwirkungen inklusive schnellem Herzschlag, hohem Blutdruck, Nervosität und weiteren hervorrufen.

Diabetesmedikamente

Kakao könnte den Blutzuckerspiegel erhöhen. Diabetesmedikamente werden verwendet, um den Blutzuckerspiegel zu senken. Durch eine Erhöhung des Blutzuckerspiegels könnte Kakao die Wirksamkeit von Diabetesmedikamenten reduzieren. Aus diesem Grund sollte man den Blutzuckerspiegel sorgfältig kontrollieren. Es ist möglich, dass die Dosierung der Diabetesmedikamente angepasst werden muss.

Phenylpropanolamin

Das in Kakao enthaltene Koffein kann den Körper anregen. Auch Phenylpropanolamin kann den Körper anregen. Der Verzehr von Kakaoin Verbindung mit der Einnahme von Phenylpropanolamin könnte eine zu starke Anregung zur Folge haben und die Herzfrequenz erhöhen, den Blutdruck steigern und Nervosität hervorrufen.

Theophyllin

Kakao enthält Koffein. Koffein wirkt auf eine ähnliche Art und Weise wie Theophyllin. Darüber hinaus kann Koffein die Geschwindigkeit, mit der der Körper Theophyllin abbaut, reduzieren. Der Verzehr von Kakao in Verbindung mit der Einnahme von Theophyllin könnte Wirkungen und Nebenwirkungen von Theophyllin erhöhen.

Bei einer Verwendung von Kakao in Verbindung mit folgenden Medikamenten sollte man wachsam sein:

Antibiotika

Der Körper baut das in Kakao enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Einige Antibiotika können die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Die Einnahme dieser Antibiotika in Verbindung mit Koffein kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weitere erhöhen.

Die Antibabypille

Der Körper baut das in Kakao enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Die Antibabypille kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Die Einnahme von Kakao in Verbindung mit der Antibabypille kann Zittrigkeit, Kopfschmerzen, schnellen Herzschlag und weitere Nebenwirkungen hervorrufen.

Cimetidin

Der Körper baut das in Kakao enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Cimetidine kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Die Einnahme von Cimetidine in Verbindung mit Kakao kann das Risiko für Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weitere erhöhen.

Dosierung

Folgende Untersuchungen wurden im Rahmen von wissenschaftlichen Untersuchungen untersucht: Oral: Bei hohem Blutdruck: 46-105 Gramm dunkle Schokolade oder Milchschokolade pro Tag, die 213 bis 500 mg Kakao Polyphenole liefert.

Fazit

Kakao hat die Welt bereits vor tausenden von Jahren fasziniert und hat sich nicht nur in Form von Schokolade zu einem wichtigen Bestandteil der modernen Küche entwickelt. Gesundheitsvorzüge von Kakao umfassen entzündungshemmende Wirkungen, eine verbesserte Gesundheit von Herz und Gehirn, eine bessere Blutzucker- und Gewichtskontrolle, sowie gesunde Zähne und gesunde Haut.

Es ist leicht, Kakao auf kreative Arten in die tägliche Ernährung aufzunehmen. Hierbei sollte man darauf achten, nicht alkalisiertes Kakaopulver oder dunkle Schokolade, die mehr als 70% Kakao enthält, zu verwenden, wenn man die Gesundheitsvorzüge maximieren möchte.

Man sollte jedoch auch nicht vergessen, dass Schokolade auch signifikante Mengen an Fett und Zucker liefert, weshalb es sinnvoll ist, bei vernünftigen Mengen zu bleiben und diese mit einer ausgewogenen Ernährung zu kombinieren.

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