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Die Herzgesundheit im Kraftsport und Bodybuilding

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Die Herzgesundheit im Kraftsport und Bodybuilding

Viele vergessen gerne, dass unser Herz auch ein Muskel ist, wahrscheinlich sogar der wichtigste. Während im Sport an sich schon das Phänomen der„Sportlerherzes“ bekannt ist, bekommt dieses im Bodybuilding durchaus nochmal eine größere Bedeutung. Denn während die Hypertrophie des Herzmuskels im Breitensport durchaus normal und in der Regel nicht schädlich ist, könnte es im höheren Niveau des Bodybuildings durchaus zu einem ausgeprägten Wachstum des „Linksherzes“ kommen, auch Linksventrikuläre Hypertrophie genannt. Dies kann mit der Zeit durchaus ein gesundheitsgefährdender Zustand werden, da es vor allem das Risiko auf verfrühte Infarkte erhöhen kann.

So sucht man im Bodybuilding schon länger nach Möglichkeiten diesem Prozess entgegen zu wirken.

Warum Heart Protect von Big Zone?

Das Herzstück dieses Supplements ist die hochwertige Coenzym 10 Form Ubiquinol. Wer sich schon mal mit der Therapie der Linksventrikulären Hypertrophie auseinandergesetzt hat, wird definitiv auf diesen Namen gestoßen sein und weiß um seinen Ruf.

Um diesen zu Unterstützen wurde des Weiteren Arjunapulver und Knoblauchextrakt hinzugefügt. Außerdem findet sich in dieser Matrix aus hochwertigen Komponenten noch eine hohe Dosis aus Kakao Polyphenolen.

Dieses Produkt wurde zusammengestellt um alle Stoffe, die in diesem Bereich bekannt in einer Formel zu vereinen.

  • Inklusive Ubiquinol
  • Mit Arjuna und Knoblauchextrakt
  • Synergistische Matrix mit Hochwertigen Komponenten

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NAHRUNGSERGÄNZUNGSMITTEL DIENEN NICHT ALS ERSATZ FÜR EINE AUSGEWOGENE UND ABWECHSLUNGSREICHE ERNÄHRUNG UND GESUNDE LEBENSWEISE. DIE ANGEGE-BENE EMPFOHLENE TÄGLICHE VERZEHRMENGE DARF NICHT ÜBERSCHRITTEN WERDEN. AUSSERHALB DER REICHWEITE VON KLEINEN KINDERN AUFBEWAHREN!

Q10

Coenzym Q10 (CoQ10)

Quelle: https://www.healthline.com/nutrition/coenzyme-q10#section13

Coenzym Q10, das auch unter der Bezeichnung CoQ10 bekannt ist, ist eine Verbindung, die bei der Energieproduktion in den Zellen hilft. Der Körper kann Coenzym Q10 selbst herstellen, doch die körpereigene Produktion neigt dazu, mit zunehmendem Alter zu sinken. Glücklicherweise kann Coenzym Q10 jedoch auch über die Nahrung und in Form von Supplements zugeführt werden. Eine ganze Reihe von Krankheiten wie Herzkrankheiten, Erkrankungen des Gehirns, Diabetes und Krebs konnten mit niedrigen Coenzym Q10 Spiegeln in Verbindung gebracht werden (1). Es ist allerdings nicht klar, ob niedrige Coenzym Q10 Spiegel diese Krankheiten verursachen oder lediglich eine Folge dieser Erkrankungen sind.

Eines ist jedoch sicher: eine große Menge wissenschaftlicher Untersuchungen hat gezeigt, dass Coenzym Q10 eine große Bandbreite von Gesundheitsvorzügen aufweist.

Hier ist das, was Du über Coenzym Q10 wissen solltest.

Was ist Coenzym Q10?

Coenzym Q10 ist eine Verbindung, die vom Körper produziert und in den Mitochondrien der Zellen gespeichert wird (2). Die Mitochondrien sind für die Energieproduktion verantwortlich und schützen darüber hinaus die Zellen vor oxidativen Beschädigungen und Krankheiten verursachenden Bakterien oder Viren (3).

Die Coenzym Q10 Produktion nimmt mit zunehmendem Alter ab, was zur Folge hat, dass ältere Menschen dazu neigen, einen Coenzym Q10 Mangel aufzuweisen. Einige andere potentielle Ursachen für einen Coenzym Q10 Mangel umfassen Folgendes (2, 4):

  • Ernährungstechnische Defizite wie ein Vitamin B6 Mangel
  • Genetische Defekte im Bereich der Coenzym Q10 Synthese oder Verwendung
  • Ein gesteigerter Bedarf als Folge einer Erkrankung
  • Mitochondrielle Erkrankungen
  • Oxidativer Stress aufgrund des Alterns
  • Nebenwirkungen einer Behandlung mit Statinen

Wissenschaftliche Untersuchungen haben herausgefunden, dass Coenzym Q10 im Körper mehrere Schlüsselrollen spielt. Eine der primären Funktionen von Coenzym Q10 besteht in der Unterstützung der Energieproduktion in den Zellen. Es ist an der Herstellung von Adenosin Triphosphat (ATP) beteiligt, welches für den Energietransfer innerhalb der Zellen benötigt wird (2). Seine andere wichtige Rolle besteht in seiner Wirkung als Antioxidans und dem Schutz der Zellen vor oxidativen Beschädigungen (2, 5). Exzessive Mengen freier Radikale führen zu oxidativen Schäden, welche die reguläre Zellfunktion beeinträchtigen können. Diese Schäden sind dafür bekannt, dass sie viele Gesundheitsprobleme und Erkrankungen verursachen können (6).

Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass ATP für alle Körperfunktionen benötigt wird und oxidative Beschädigungen die Zellen des Körpers zerstören können, ist es nicht überraschend, dass einige chronische Erkrankungen mit niedrigen Coenzym Q10 Spiegeln in Verbindung gebracht werden (5). Coenzym Q10 kommt in jeder Körperzelle vor, wobei die höchsten Konzentrationen in den Organen mit dem höchsten Energiebedarf wie Herz, Nieren, Lunge und Leber vorhanden sind (7). Das Folgende ist eine Liste der wichtigsten Vorzüge von Coenzym Q10.

1. Coenzym Q10 könnte bei der Behandlung einer Herzinsuffizienz helfen

Eine Herzinsuffizienz ist häufig eine Folge anderer Herzkrankheiten wie Erkrankungen der Koronararterien oder Bluthochdruck (8). Diese Erkrankungen können zu gesteigerten oxidativen Schäden und Entzündungen von Venen und Arterien führen (8, 9).

Eine Herzinsuffizienz tritt dann auf, wenn diese Probleme das Herz bis zu dem Punkt belasten, an dem es nicht mehr dazu in der Lage ist, normal zu kontrahieren, sich zu entspannen oder Blut durch den Körper zu pumpen (8). Um das Ganze noch schlimmer zu machen, besitzen einige Behandlungsmethoden für eine Herzinsuffizienz unerwünschte Nebenwirkungen wie niedrigen Blutdruck, während andere die Coenzym Q10 Spiegel weiter senken können (10).

Im Rahmen einer Studie, die 420 Probanden, die unter einer Herzinsuffizienz litten, umfasste, konnte eine Behandlung mit Coenzym Q10 über eine Zeitraum von zwei Jahren die Krankheitssymptome reduzieren und das Risiko an Herzproblemen zu sterben, reduzieren (11).

Im Rahmen einer anderen Studie wurden 641 Personen ein Jahr lang mit Coenzym Q10 oder einem Placebo behandelt. Am Ende der Studie stellte sich heraus, dass die Probanden, die mit Coenzym Q10 behandelt wurden, während der Studiendauer seltener aufgrund einer Verschlimmerung ihrer Herzinsuffizienz ins Krankenhaus eingewiesen werden mussten und auch weniger ernsthafte Komplikationen erlebten (12).

Es scheint so, als ob eine Behandlung mit Coenzym Q10 eine Wiederherstellung einer optimalen Energieproduktion, eine Reduzierung oxidativer Schäden und eine bessere Herzfunktion fördern könnte, was alles die Behandlung einer Herzinsuffizienz unterstützen kann (8).

  • Zusammenfassung: Coenzym Q10 scheint bei der Behandlung einer Herzinsuffizienz durch eine Verbesserung der Herzfunktion, eine Erhöhung der ATP Produktion und eine Begrenzung oxidativer Schäden, unterstützend wirken.

2. Coenzym Q10 könnte die Fruchtbarkeit unterstützen

Die weibliche Fruchtbarkeit sinkt aufgrund der Anzahl und der Qualität der verfügbaren Eizellen mit zunehmendem Alter. Coenzym Q10 ist an diesem Prozess direkt beteiligt. Während des Alterns sinkt die körpereigene Coenzym Q10 Produktion, was den Körper weniger effektiv darin macht, die Eizellen vor oxidativen Schäden zu schützen (13). Eine Supplementation mit Coenzym Q10 scheint zu helfen und könnte diese alterbedingte Abnahme an Qualität und Quantität der Eizellen sogar umkehren. Auch die männlichen Spermien sind empfindlich gegenüber oxidativen Beschädigungen, welche in einer reduzierten Spermienzahl, einer schlechten Spermienqualität und Unfruchtbarkeit resultieren können (15). Mehrere Studien kamen zur Schlussfolgerung, dass eine Supplementierung mit Coenzym Q10 Qualität, Aktivität und Konzentration der Spermien durch einen gesteigerten antioxidativen Schutz verbessern kann (15, 16).

  • Zusammenfassung: Die antioxidativen Eigenschaften von Coenzym Q10 könnten dabei helfen, die Spermienqualität zu verbessern und eine Abnahme von Anzahl und Qualität der Eizellen bei Frauen reduzieren.

3. Coenzym Q10 könnte dabei helfen, die Haut jung zu halten

Die Haut stellt das größte Organ des menschlichen Körpers dar und sie ist einer großen Menge schädigender Wirkstoffe ausgesetzt, die zur Hautalterung beitragen. Diese Wirkstoffe können interner und externer Natur sein. Einige interne schädigende Faktoren umfassen zellulare Schäden und hormonelle Ungleichgewichte. Externe Faktoren umfassen Umwelteinflüsse wie UV-Strahlen (17). Schädliche Elemente können zu reduzierter Hautfeuchtigkeit und einem reduzierten Schutz vor aggressiven Umwelteinflüssen, sowie einer Verdünnung der Schichten der Haut führen (17, 18). Eine Anwendung von Coenzym Q10 direkt auf der Haut kann Schäden durch interne und externe Faktoren durch eine gesteigerte Energieproduktion in den Hautzellen und eine Förderung des antioxidativen Schutzes reduzieren (19). Es konnte weiterhin gezeigt werden, dass ein direktes Auftragen von Coenzym Q10 auf die Haut oxidative Schäden, die durch UV-Strahlen hervorgerufen werden, und sogar die Tiefe von Falten der Haut reduzieren kann (20). Darüber hinaus scheinen Menschen mit niedrigen Coenzym Q10 Spiegeln anfälliger für eine Entwicklung von Hautkrebs zu sein (21)

  • Zusammenfassung: Direkt auf die Haut aufgetragen kann Coenzym Q10 Schäden durch Sonneneinstrahlung reduzieren und den antioxidativen Schutz erhöhen. Eine Supplementierung mit Coenzym Q10 könnte außerdem dabei helfen, das Risiko für Hautkrebs zu reduzieren.

4. Coenzym Q10 könnte Kopfschmerzen reduzieren

Eine abnormale mitochondrielle Funktion kann zu einer gesteigerten Kalziumaufnahme durch die Zellen, einer exzessiven Produktion freier Radikale und einem reduzierten antioxidativen Schutz führen. Dies kann in reduzierten Energiespiegeln in den Gehirnzellen und Migräne resultieren (22). Da Coenzym Q10 hauptsächlich in den Mitochondrien der Zellen vorkommt, konnte gezeigt werden, dass es die mitochondrielle Funktion verbessert und dabei hilft Entzündungen zu reduzieren, die während Migräneanfällen auftreten können (23). Eine Studie konnte zeigen, dass eine Supplementierung mit Coenzym Q10 mit dreimal größerer Wahrscheinlichkeit als ein Placebo die Anzahl der Migräneanfälle bei 42 Migränepatienten reduzieren konnte (24). Darüber hinaus wurde bei Menschen, die unter Migräne leiden, ein Coenzym Q10 Mangel beobachtet. Eine größere Studie zeigte, dass 1.550 Menschen mit niedrigen Coenzym Q10 Spiegeln nach einer Behandlung mit Coenzym Q10 weniger oft und weniger schwere Kopfschmerzen verspürten (25). Zusätzlich hierzu scheint Coenzym Q10 nicht nur bei der Behandlung von Migräne zu helfen, sondern könnte auch dabei helfen, Migräne zu verhindern (26).

  • Zusammenfassung: Eine Supplementation mit Coenzym Q10 scheint dabei zu helfen, Migräne zu verhindern und zu behandeln, da sie die mitochondrielle Funktion verbessert und Entzündungen reduziert.

5. Coenzym Q10 könnte die Trainingsleistung fördern

Oxidativer Stress kann die Muskelfunktion und somit auch die Trainingsleistungen beeinträchtigen (27) und eine abnormale Mitochondrialfunktion kann die Muskelenergie reduzieren, was es schwer für die Muskeln macht, effizient zu kontrahieren und Leistungen zu erbringen (28, 29). Coenzym Q10 kann die Trainingsleistung fördern, indem es oxidativen Stress in den Zellen reduziert und die Mitochondrialfunktion verbessert (30).

Im Rahmen einer Studie, die die Auswirkungen von Coenzym Q10 auf körperliche Aktivitäten untersuchte, konnte beobachtet werden, dass die Probanden, die für 60 Tage mit 1.200 mg Coenzym Q10 pro Tag supplementierten, reduzierten oxidativen Stress aufwiesen (31). Darüber hinaus kann eine Supplementierung mit Coenzym Q10 dabei helfen, die Kraft während des Trainings zu steigern und die Erschöpfung zu reduzieren, was beides die Trainingsleistung steigern kann (32, 33, 34).

  • Zusammenfassung: Die Trainingsleistung kann durch oxidativen Stress und eine mitochondrielle Dysfunktion beeinträchtigt werden. Coenzym Q10 kann dabei helfen, oxidative Schäden zu reduzieren, die Trainingskapazität zu steigern und die Erschöpfung zu reduzieren.

6. Coenzym Q10 könnte bei Diabetes helfen

Oxidativer Stress kann Zellschäden hervorrufen, die in Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes resultieren können (35). Darüber hinaus wurde eine abnormale Mitochondrialfunktion mit einer Insulinresistenz in Verbindung gebracht (35).

Es konnte gezeigt werden, dass Coenzym Q10 die Insulinsensitivität und die Regulierung der Blutzuckerspiegel verbessern kann (36). Eine Supplementierung mit Coenzym Q10 könnte außerdem dabei helfen, die Coenzym Q10 Konzentration im Blut von Diabetikern, die typischerweise niedrige Coenzym Q10 Spiegel aufweisen, bis zu verdreifachen (37, 38).

Im Rahmen einer Studie supplementierten Menschen mit Diabetes vom Typ 2 über einen Zeitraum von 12 Wochen mit Coenzym Q10. Dies reduzierte die Blutzuckerspiegel im Fastenzustand und die Hämoglobin A1C Spiegel, welche einen Indikator für die durchschnittlichen Blutzuckerspiegel der letzten zwei bis drei Monate darstellen, signifikant (39).

Zu guter Letzt könnte Coenzym Q10 dabei helfen Diabetes zu verhindern, indem es den Abbau von Fetten anregt und eine Akkumulation von Fettzellen, die zu Fettleibigkeit oder Typ 2 Diabetes führen kann, reduziert (40).

  • Zusammenfassung: Eine Supplementierung mit Coenzym Q10 kann dabei helfen, die Insulinsensitivität zu erhöhen und die Blutzuckerspiegel zu verbessern.

7. Coenzym Q10 könnte bei der Krebsprävention eine Rolle spielen

Oxidativer Stress ist dafür bekannt, dass er Zellschäden hervorrufen und die Funktion der Zellen beeinträchtigen kann (41). Wenn Dein Körper nicht dazu in der Lage ist, oxidative Schäden zu bekämpfen, kann die Struktur seiner Zellen beschädigt werden, wodurch möglicherweise das Krebsrisiko steigen kann (41, 42).

Coenzym Q10 kann die Zellen vor oxidativem Stress schützen und die zellulare Energieproduktion fördern, wodurch Gesundheit und Überleben der Zellen gefördert wird (42, 43). Interessanterweise konnte gezeigt werden, dass Krebspatienten niedrigere Coenzym Q10 Spiegel aufweisen. Niedrige Coenzym Q10 Spiegel wurden außerdem mit einem um 53,3% höheren Krebsrisiko in Verbindung gebracht und deuten auf eine schlechte Prognose für unterschiedliche Krebstypen hin (43, 44, 45).

Darüber hinaus legt eine Studie nahe, dass eine Supplementierung mit Coenzym Q10 das Risiko für eine Wiederkehr einer Krebserkrankung reduzieren könnte (46).

  • Zusammenfassung: Coenzym Q10 spielt beim Schutz der DNA und dem Überleben der Zellen eine entscheidende Rolle, was beides eng mit einer Verhinderung von Krebs und der Wiederkehr einer Krebserkrankung in Verbindung steht.

8. Coenzym Q10 ist gut für das Gehirn

Die Mitochondrien sind die primären Energieproduzenten für das Gehirn. Die Mitochondrialfunktion neigt dazu, mit zunehmendem Alter nachzulassen und eine mitochondrielle Dysfunktion kann zum Absterben von Gehirnzellen und Erkrankungen des Gehirns wie Alzheimer und Parkinson führen (47). Unglücklicherweise ist das Gehirn aufgrund seines hohen Fettsäuregehalts und seinem hohen Sauerstoffbedarf sehr anfällig für oxidative Schäden. Diese oxidativen Schäden steigern die Produktion schädlicher Verbindungen, die die Gedächtnisleistung, sowie kognitive und körperliche Funktionen beeinträchtigen können (48, 49).

Coenzym Q10 könnte die Produktion dieser schädlichen Verbindungen reduzieren und möglicherweise das Fortschreiten von Alzheimer und Parkinson verlangsamen (50, 51).

  • Zusammenfassung: Von Coenzym Q10 konnte gezeigt werden, dass es die Gehirnzellen vor oxidativen Beschädigungen schützen und die Aktionen von schädlichen Verbindungen, die zu Erkrankungen des Gehirns führen können, reduzieren kann.

9. Coenzym Q10 könnte die Lunge schützen

Von allen Organen hat die Lunge den meisten Kontakt zu Sauerstoff, was sie sehr anfällig für oxidative Schäden macht. Gesteigerte oxidative Schäden in der Lunge und ein schlechter antioxidativer Schutz, der auch niedrige Coenzym Q10 Spiegel umfasst, können in Erkrankungen der Lunge inklusive Asthma und chronischen obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD) resultieren (52). Darüber hinaus konnte gezeigt werden, dass Menschen, die unter diesen Erkrankungen leiden, niedrigere Coenzym Q10 Spiegel aufweisen (53, 54).

Eine Studie konnte zeigen, dass eine Supplementation mit Coenzym Q10 Entzündungen bei Asthmapatienten, sowie den Bedarf an Asthmamedikamenten reduzieren kann (55). Eine andere Studie zeigte Verbesserungen der Trainingsleistungen bei COPD Patienten, die mit Coenzym Q10 supplementierten. Dies wurde anhand einer besseren Sauerstoffversorgung des Gewebes und einer besseren Herzfrequenz nach einer Coenzym Q10 Supplementation beobachtet (56).

  • Zusammenfassung: Coenzym Q10 kann oxidative Schäden und Entzündungen reduzieren, die in Erkrankungen der Lunge resultieren können.

Dosierungen und Nebenwirkungen von Coenzym Q10

Es gibt zwei unterschiedliche Formen von Coenzym Q10: Ubiquinol und Ubiquinon. Ubiquinol ist für 90% des Coenzym Q10 im Blut verantwortlich und stellt die am besten absorbierbare Form von Coenzym Q10 dar (57, 58).

Die Standarddosierung von Coenzym Q10 reicht von 90 bis 200 mg pro Tag. Dosierungen von bis zu 500 mg scheinen gut verträglich zu sein und mehrere wissenschaftliche Untersuchungen haben noch höhere Dosierungen ohne ernsthafte Nebenwirkungen verwendet (59, 60, 61). Da Coenzym Q10 eine fettlösliche Verbindung darstellt, wird es langsam und nur in begrenzten Mengen aufgenommen. Eine Einnahme mit Nahrung kann dem Körper dabei helfen Coenzym Q10 bis zu dreimal schneller als ohne Nahrung aufzunehmen (2, 62). Einige Produkte enthalten außerdem eine besser lösliche Form von Coenzym Q10 oder eine Kombination von Coenzym Q10 und Öl, um die Absorption zu verbessern (63, 64, 65).

Der menschliche Körper kann Coenzym Q10 nicht speichern, weshalb eine tägliche Einnahme empfohlen wird, um maximal von den Vorzügen von Coenzym Q10 profitieren zu können (58, 66). Eine Supplementation mit Coenzym Q10 scheint gut verträglich zu sein und eine niedrige Toxizität aufzuweisen (58). In der Tat zeigten Teilnehmer einiger Studien, die tägliche Dosierungen von 1.200 mg Coenzym Q10 für bis zu 16 Monate verwendeten, keine größeren Nebenwirkungen (51). Falls Nebenwirkungen auftreten sollten, wird empfohlen die Tagesdosis auf zwei oder drei kleineren, über den Tag verteilte Einzeldosierungen aufzuteilen.

  • Zusammenfassung: Da es sich bei Coenzym Q10 um eine fettlösliche Verbindung handelt, wird eine Einnahme mit Nahrung oder die Verwendung eines Produkts, das Coenzym Q10 mit Öl kombiniert, empfohlen. Eine Coenzym Q10 Supplementation scheint gut verträglich zu sein und nur eine niedrige Toxizität aufzuweisen.

Nahrungsmittelquellen für Coenzym Q10

Coenzym Q10 kann nicht nur in Form von Supplements zugeführt werden, sondern findet sich auch in einigen Nahrungsmitteln wieder. Die Absorption von Coenzym Q10 in Kapselform oder in Form von Nahrungsmitteln scheint ähnlich gut zu sein (67).

Folgende Nahrungsmittel enthalten Coenzym Q10:

  • Innereien: Herz, Leber und Nieren
  • Einige Fleischsorten: Schwein, Rind und Geflügel
  • Fetter Fisch: Forelle, Hering, Makrele und Sardine
  • Gemüse: Spinat, Blumenkohl und Brokkoli
  • Obst: Orangen und Erdbeeren
  • Hülsenfrüchte: Sojabohnen, Linsen und Erdnüsse
  • Nüsse und Samen: Sesam Samen und Pistazien
  • Öle: Sojaöl und Rapsöl

Zusammenfassung: Coenzym Q10 findet sich in einigen Nahrungsmitteln – insbesondere Innereien – wieder. Es scheint in Form von Supplements und in Form von Nahrungsmitteln ähnlich gut absorbiert zu werden.

Fazit

Coenzym Q10 ist eine wasserlösliche, vitaminähnliche Verbindung, die viele Gesundheitsvorzüge zu besitzen scheint. Sie ist an der zellularen Energieproduktion beteiligt und dient als Antioxidans. Diese Eigenschaften machen Coenzym Q10 zu einer hilfreichen Verbindung, wenn es um die Aufrechterhaltung der Zellgesundheit und Schutz vor bzw. Behandlung von einigen chronischen Erkrankungen geht.

Es konnte gezeigt werden, dass Coenzym Q10 dabei hilft, die Herzgesundheit und die Regulierung der Blutzuckerspiegel zu verbessern, sowie Vorbeugung und Behandlung von Krebs unterstützen und die Häufigkeit von Migräne reduzieren kann. Es könnte außerdem oxidative Schäden reduzieren, die zu Muskelerschöpfung, Hautschäden und Erkrankungen von Gehirn und Lunge führen können. Coenzym Q10 kann in Supplements gefunden werden, die gut verträglich zu sein scheinen. Zusätzlich hierzu findet es sich auch in einigen Nahrungsmitteln wie Innereien, Gemüse und Hülsenfrüchten wieder.

Da die Coenzym Q10 Produktion mit zunehmendem Alter sinkt, können Erwachsene jeden Alters von mehr Coenzym Q10 profitieren. Unabhängig davon, ob Du mehr Nahrungsmittel konsumierst, die einen hohen Coenzym Q10 Gehalt aufweisen oder ob Du Coenzym Q10 Supplements verwendest, könnte Coenzym Q10 Deine Gesundheit fördern.

Referenzen:

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  9. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27012265
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  66. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19096118

Ubiquinon

Die Q10-Formel

Die Geschichte des Q10

Entdeckt wurde das Coenzym bereits 1957 an der Universität Wisconsin, USA. Unter der Leitung von Prof. Frederick Crane sollte anhand gewöhnlicher Rinderherzen die Wirkungsweise der Mitochondrien in lebenden Zellen erforscht werden. Es gelang den Forschern, eine gelbliche Substanz aus den Herzmuskelzellen zu isolieren, deren Bedeutung schnell erkannt wurde.
Die Forschergruppe um Prof. Karl Folkers am Institut für Biomedizinische Forschung an der Universität von Texas entschlüsselte die chemische Formel der gelben Kristalle und nannte sie Coenzym Q10. Prof. Folkers war einer der ersten, der die Existenz von Q10 in menschlichen Zellen nachwies und die enorme Bedeutung des Coenzyms Q10 für den Menschen erkannte.

Q10-Herstellung – Japan als Vorreiter

Lange blieb das Rinderherz die einzige zuverlässige Quelle für Q10 und die Gewinnung des Coenzyms war sehr schwierig und kostenintensiv. Die Kosten für ein Gramm Q10 aus Rinderherzen lagen damals bei rund 1000 US-Dollar.
In den frühen 70er Jahren wurde in Japan eine Technologie entwickelt, die es ermöglichte, aus der Tabakpflanze größere Mengen Q10s kostengünstig herzustellen.
1974 wurde mit der industriellen Produktion von Q10 aus Tabakresten begonnen. Dennoch blieben die Q10-Vorräte beschränkt, bis 1977 wiederum in Japan ein technologischer Fortschritt erzielt wurde: die Q10-Erzeugung durch Fermentation. Damit wurde die Grundlage gelegt, um Q10 intensiv zu erforschen. Der Vitalstoff ist seitdem in ausreichenden Mengen vorhanden und der Rohstoff-Preis ist rapide – von 1000 US-Dollar auf weniger als 10 US-Dollar pro Gramm – gesunken.
Die weltgrößten Produktionsstätten für Q10 liegen in Asien; seit vielen Jahren ist der Vitalstoff dort als lebenswichtige Substanz anerkannt und genutzt.

Q10-Erforschung

Seit den frühen 80er Jahren wurden zahlreiche klinische Studien durchgeführt, in denen die therapeutische und präventive Wirkung des Coenzyms Q10 bei unterschiedlichsten Erkrankungen nachgewiesen werden konnte. Dazu gehören u.a. Herzerkrankungen und Arteriosklerose.

Amerikanische Wissenschaftler als Wegbereiter der Q10-Forschung

Als Pioniere der Coenzym-Q10-Forschung gelten Prof. Frederick L. Crane und Prof. Karl A. Folkers aus den USA. Prof. Crane entdeckte die Substanz 1957 in den Mitochondrien des Rinderherzens und isolierte sie als separaten Stoff. Prof. Folkers entschlüsselte ein Jahr später die chemische Formel der gelben Kristalle und nannte sie Coenzym Q10. Prof. Folkers gilt als „Vater“ der Coenzym-Q10-Forschung. Aufgrund seiner hartnäckigen Bemühungen und konsequenten Verweise auf die Leistungsfähigkeit dieser körpereigenen Substanz wurden auch andere Wissenschaftler auf Q10 aufmerksam und so wurde die Forschung vorangetrieben. Für seine Arbeiten über Coenzym Q10 sowie die Vitamine B6 und B12 erhielt Prof. Folkers 1986 die Priestley Medaille, eine der höchsten Auszeichnungen der Amerikanischen Chemischen Gesellschaft für hervorragende Leistungen in Chemie und Medizin. 1990 wurde Karl Folkers vom amerikanischen Präsidenten George Bush für seine Verdienste mit der President´s National Medal of Science geehrt.

Was ist Q10?

Coenzyme Q sind chemische Verbindungen aus Kohlenstoff-, Wasserstoff- und Sauerstoffatomen, die sich ringförmig zu einer sogenannten Chinonstruktur zusammensetzen. Da diese Substanzen in allen lebenden Zellen in der Natur vorkommen, werden sie als Ubichinone bezeichnet (lat. “ubi” bedeutet “überall”). In der Natur sind die Coenzyme Q1 bis Q10 bekannt. Coenzyme sind an vielen Enzymreaktionen beteiligt.

Q10 ist Bestandteil aller menschlichen Zellen

Für den menschlichen Organismus ist vor allem das Coenzym Q10 relevant. Tiere und Pflanzen können auch die Coenzyme Q1 bis Q9 verwenden. Q10 kann im menschlichen Körper selbst produziert werden, ist von Natur aus in den Mitochondrien aller Zellen des Körpers vorhanden und wird auch durch die Nahrung von aussen zugeführt. Niedrigkettige, von aussen aufgenommere Coenzyme (Q1-Q9) werden im Organismus zu Coenzym Q10 umgebaut.

Q10 ist als Energielieferant und Radikalfänger lebenswichtig

Das Coenzym Q10 ist eine vitaminähnliche, körpereigene Substanz, die für die Produktion körpereigener Energie verantwortlich ist. Es beeinflusst und beschleunigt biochemische Reaktionen im menschlichen Körper und sorgt damit für eine kontinuierliche Energieproduktion. Neben dieser fundamentalen Funktion ist Q10 auch als Antioxidans wirksam und sorgt durch die Vernichtung freier Radikale für die Entgiftung des Körpers.

Bestandteil der Mitochondrien

Das Coenzym Q10 ist von Natur aus in den Mitochondrien aller Zellen des menschlichen Körpers vorhanden. Aufgrund dieser Allgegenwärtigkeit wird Q10 auch als “Ubiquinon” bezeichnet (lat. “ubi bedeutet “überall”). Mitochondrien sind Bestandteile der Zelle im Zellplasma und für den Stoffwechsel der Zelle unentbehrlich.

Unterschiedliche Q10-Konzentrationen in verschiedenen Organen

Die Q10-Konzentration ist nicht in allen Zellen des menschlichen Körpers gleich. In den Zellen einiger Organe kommt das Coenzym in besonders hoher Konzentration vor. Die höchste Konzentration des Q10 findet sich in Herz und Leber, den Organen mit dem höchsten Energiebedarf und der größten Zahl von Mitochondrien.
Neben der körpereigenen Q10-Produktion wird die Versorgung des menschlichen Organismus mit dem Coenzym auch durch die Nahrung unterstützt.

Lebensmittel als Q10-Lieferanten

Hohe Konzentrationen an Q10 finden sich z.B. in tierischen Lebensmitteln wie Fisch und Fleisch, aber auch bestimmte Gemüsesorten wie Brokkoli enthalten relativ viel Q10.


Energiestoffwechsel

Neben dem identischen Grundaufbau haben auch alle menschlichen Zellen die Fähigkeit, aus Stoffen der Zellumgebung Energie zu gewinnen. Der Energiestoffwechsel ist eine zentrale Funktion der Zelle.
Zuständig für die Energiegewinnung sind die Mitochondrien. Unter Zufuhr von bestimmten Enzymen und Coenzymen, u.a. des Coenzyms Q10, und Sauerstoff gewinnen die Mitochondrien insbesondere aus Glukose (Traubenzucker) und Fettsäuren Energie für alle in der Zelle ablaufenden Vorgänge. Diese Energie wird in Form von Adenosintriphosphat (ATP) gespeichert, so dass der Zelle stets ausreichend Energie zur Verfügung steht.
Wichtig für einen funktionierenden Energiestoffwechsel ist eine ausreichende Zufuhr der verschiedenen Enzyme und Coenzyme. Ist also z.B. zu wenig Coenzym Q10 vorhanden, kann die Energiegewinnung nicht mehr optimal ablaufen und ein Energiedefizit entsteht.

Q10-Konzentration im menschlichen Körpe

Das Coenzym Q10 kommt in allen Zellen aller Organe des menschlichen Körpers vor. Die Q10-Konzentration in den einzelnen Organen ist jedoch abhängig von ihrem jeweiligen Energieumsatz.
So ist Q10 in den Zellen einiger Organe in viel höheren Konzentrationen vorhanden als in anderen. Die höchste Konzentration des Coenzyms findet sich in Herz und Leber, also den Organen, die auch den höchsten Energiebedarf haben. Aber auch Niere und Bauchspeicheldrüse weisen eine hohe Q10-Konzentration auf.

Neutralisierung der freien Radikale durch Coenzym Q10

Coenzym Q10 ist als Antioxidans wirksam und in der Lage, die freien Radikale zu neutralisieren. Insgesamt bis zu fünf Prozent des Sauerstoffs werden bei der Zellatmung in Form freier Radikale freigesetzt. Antioxidative Systeme, deren wichtiger Bestandteil Coenzym Q10 ist, entgiften die schädigenden Sauerstoffradikale und schützen damit die Zelle vor den zerstörerischen Kettenreaktionen. Da sich Q10 durch seine Anwesenheit in den Mitochondrien räumlich genau dort befindet, wo die Sauerstoffradikale entstehen, kann das Coenzym seine Zellschutzfunktion besonders gut wahrnehmen.

Energielieferant

Coenzym Q10 ist ein zentrales Bindeglied im Energiestoffwechsel der Zellen. Es beeinflusst und beschleunigt biochemische Reaktionen im Körper und sorgt damit für eine kontinuierliche Energieproduktion. Q10 als Energieaktivator So wie in einem Wasserkraftwerk die Energie des Flusses über eine Turbine in elektrische Energie umgewandelt wird, so wird in jeder menschlichen Zelle die Energie aus der Nahrung in körpereigene Energie umgewandelt (= ATP). Das Coenzym Q10 spielt hier die Rolle der Turbine: es hilft, Nahrungsbestandteile nach dem Verdauungsprozess in Energie für die Zelle umzuwandeln. Erst nach dieser Umwandlung ist die in der Nahrung enthaltene Energie für den Menschen nutzbar. Das Coenzym Q10 liefert der Zelle also keine Energie, es ermöglicht ihr vielmehr, Energie aus der Nahrung zu aktivieren. 95 Prozent der gesamten Körperenergie werden durch Q10 aktiviert. Energiegewinnung im Körper

Coenzym Q10 ist im Energiestoffwechsel unersetzbar

Der Energiestoffwechsel der Zelle läuft in einem mehrstufigen Prozess ab. Zunächst werden die durch die Nahrung aufgenommenen Eiweiße, Fette und Zucker schrittweise zu kleineren Molekülen abgebaut und schließlich zu Kohlendioxid oxidiert. Die dabei freigesetzte Energie wird in Elektronenüberträgern gespeichert.
In einem nächsten Schritt werden diese Elektronen in der Atmungskette auf Sauerstoff übertragen, wobei wiederum Energie freigesetzt wird. Diese Energie wird letztlich zur Synthese von ATP (ATP – Adenosin-Tri-Phosphat) genutzt, dem wichtigsten Energielieferanten für die Zell-Funktionen des Körpers.
Der beschriebene Prozess des Energiestoffwechsels ist unmittelbar auf eine ausreichende Menge Coenzym Q10 angewiesen. Das Coenzym kann hierbei durch keine andere Substanz ersetzt werden.

Membranstabilisierung

Neben der Aktivierung von Körperenergie und dem Schutz der Zelle vor freien Radikalen stabilisiert Coenzym Q10 die Zellwände und sichert ihre Durchlässigkeit für lebensnotwendige Stoffe. Um diese Funktionen zu erfüllen, ist das Coenzym direkt in den Zellmembranen eingelagert.

Nebenwirkungen

Das Coenzym Q10 ist eine körpereigene Substanz, die vom Menschen selbst hergestellt werden. Reicht die körpereigene Produktion nicht aus, um den Q10-Bedarf zu decken, kann das Coenzym über die Nahrung oder Nahrungsergänzungsmittel von außen zugeführt werden.

Q10 als körpereigene Substanz ohne Nebenwirkungen

Da es sich um eine körpereigene Substanz handelt, ist der Organismus mit ihr vertraut und Nebenwirkungen treten bei normaler Dosierung nicht auf. Es werden lediglich die körpereigenen Q10-Vorräte aufgefüllt und so wird für eine optimale Q10-Versorgung gesorgt. Die Q10-Zufuhr von außen hat dabei keinen Einfluss auf die körpereigene Q10-Produktion; sie unterstützt die Herstellung, ohne sie herabzusetzen. Studien belegen, dass auch eine Einnahme von Q10 über einen langen Zeitraum in hoher Dosierung keine Nebenwirkungen mit sich bringt.

Q10-Bedarf und körpereigene Produktion

Coenzym Q10 ist eine körpereigene Substanz, die der menschliche Körper selbst produziert. Bei normaler Funktion und ausgewogener Ernährung reicht die Eigenproduktion des Körpers aus, um eine ausreichende Q10-Versorgung zu gewährleisten. Unter bestimmten Umständen kann diese körpereigene Produktion jedoch abnehmen oder ein erhöhter Q10-Bedarf des Körpers führt dazu, dass die Eigensynthese nicht mehr ausreicht.

Eigensynthese in den menschlichen Zellen

Coenzym Q10 wird innerhalb der menschlichen Zellen aus den Aminosäuren Phenylalanin, Tyrosin und Methionin hergestellt. Diese Aminosäuren sind u.a. die Baustoffe für die Q10-Produktion. Neben diesen Bausteinen werden noch die Vitamine B12, Folsäure sowie andere B-Vitamine benötigt.

Gewinnung von Q10 aus den in der Nahrung enthaltenen Coenzymen Q

Die Eigensynthese des Coenzyms Q10 im Körper wird durch die mit der Nahrung aufgenommenen Coenzyme Q ergänzt. Neben Q10 werden über die Nahrung auch Coenzyme Q mit geringerer Anzahl an Seitenketten aufgenommen, die durch eine chemische Reaktion in der Leber zu hochwertigen Coenzymen Q10 umgebaut werden. Dabei werden die Seitenketten der verschiedenen Coenzyme Q so zusammengelegt, dass sie sich zu Q10-Seitenketten addieren.

Q10-Bedarf ist abhängig von Umwelteinflüssen und vom Alter

Normalerweise versorgt sich der Körper selbst ausreichend mit Q10. Besondere Belastungen erhöhen jedoch den Q10-Bedarf des Körpers. So sind zum Beispiel Sportler oder Menschen mit anderen schweren körperlichen Belastungen stärker von einem Q10-Mangel bedroht. Ebenso erhöhen psychischer Stress und Krankheiten den Q10-Bedarf des Körpers.

Q10 in der Nahrung

Die Eigensynthese des Coenzyms Q10 in den menschlichen Zellen wird durch die mit der Nahrung aufgenommenen Coenzyme Q sinnvoll ergänzt.

Nahrung enthält Coenzyme Q 1-10

In der Nahrung sind verschiedene Coenzyme Q enthalten. Die Coenzyme Q1-9 werden durch chemische Umwandlung in der Leber zu Coenzym Q10 umgebaut, aus der Nahrung stammendes Coenzym Q10 kann sofort verwendet werden. Etwa drei bis zehn Milligramm Coenzym Q10 nehmen wir täglich über die Nahrung auf. Die wichtigsten Lieferanten sind tierische Lebensmittel vor allem Fisch und Fleisch, aber auch bestimmte Gemüsesorten wie Brokkoli enthalten relativ viel Q10.

Nährstoffreiche Lebensmittel wichtig für ausreichende Q10-Versorgung

Die moderne Lebensweise macht es für viele Menschen schwierig, sich ausreichend mit frischen, nährstoffreichen Lebensmitteln zu versorgen. Oftmals wird auf Fertigprodukte zurückgegriffen, die nicht mehr die volle Nährstoffmenge enthalten. Dementsprechend ist es auch schwierig, mit der Nahrung die ausreichende Menge an Coenzymen Q aufzunehmen, um die körpereigene Produktion adäquat zu unterstützen.

Der Q10-Gehalt in der Nahrung (Beispiele)

Entstehung von Q10-Mangel

Bei normaler Funktion und ausgewogener Ernährung wird der menschliche Körper ausreichend mit Coenzym Q10 versorgt. Mit zunehmendem Alter oder durch besondere Belastungen kann jedoch ein Q10-Mangel auftreten.

Abnahme der körpereigenen Q10-Produktion im Alter

Mit steigendem Alter nimmt die Fähigkeit des Körpers zur Q10-Eigensynthese ab und es kommt zum Absinken der Q10-Konzentration, teilweise tritt ein Q10-Mangel auf. Alle wichtigen Organe, besonders das Herz, sind von der altersbedingten Abnahme der Q10-Konzentration betroffen. So weist beispielsweise das Herz eines 40jährigen Menschen einen um rund 30 Prozent geringeren Coenzym-Q10-Gehalt auf als das Herz eines 20jährigen. Bei einem 80jährigen liegt die Konzentration sogar um circa 60 Prozent niedriger. Für eine gesunde Herzfunktion ist eine ausreichende Konzentration des Coenzyms unerlässlich und auch andere Organe werden empfindlich gestört, sobald ein Mangel auftritt. Studien belegen, dass bereits bei einem Q10-Defizit von 25 Prozent viele Körperfunktionen beeinträchtigt werden. Fällt der Gehalt um mehr als 75 Prozent, ist die Lebensfähigkeit des menschlichen Organismus gefährdet.

Bedarf im Sport

Für den Sportler, besonders in den Ausdauerdiziplinen, wirkt sich die antioxidative und energieerzeugende Funktion von Coenzym Q10 derart aus, dass es die Mitochondrienkapazität steigert und Müdigkeit bekämpft. Für den Kraftsportler wäre es demnach in Phasen mit erhöhter Trainingsbelastung zu empfehlen, oder für das Training solcher Übungen, die eine hohe Sauerstoffbereitstellung erfordern, z.B. schwere Kniebeugen und Kreutzheben. Eine weitere Anwendung der Substanz scheint möglich bei bestehendem Bluthochdruck und Einnahmen von anabole Steroiden, die den Blutdruck weiter in die Höhe treiben. Hier könnte vermutlich mit Coenzym Q10 gegengesteuert werden. Wer Coenzym Q10 zu diesem Zweck einsetzen möchte, sollte Dosierungen von 100-200mg pro Tag wählen. Die Einnahme mit etwas Fett verbessert die Absorption.

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