BetaSUN GN

BetaSUN GN

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5/5

GN BetaSUN Beschleunigung des Bräunungsprozesses der Haut!

: GN Laboratories

: 8013

: 30 Kapsel

: Tanning

59 G-Points
  • 14,90 €

    12,90 €

    inkl. MwSt.

    Einzelpreis 0,43 € pro Kapsel

    BetaSUN - GN Laboratories Beschleunigung des Bräunungsprozesses der Haut!

     

     

    Sie möchten eine gleichmäßig gebräunte Haut um attraktiver auszusehen, doch Sie wissen auch, dass zu viel Sonne oder Solarium Bestrahlung der Haut schadet, sie schneller altern lässt und die Entstehung von Hautkrebs fördern kann. Dies ist ein Dilemma dem viele Menschen aus dem Weg gehen, indem sie die Augen vor den schädlichen Einflüssen einer übermäßigen Sonneneinwirkung auf die Haut verschließen. Wäre es nicht toll, wenn es einen Weg gäbe, die Bräunung der Haut zu beschleunigen, so dass weniger UV Bestrahlung notwendig ist, um eine attraktive Bräune zu erreichen? Und wäre es nicht noch besser, wenn ein Supplement, das die Bräunung der Haut beschleunigt, gleichzeitig die Haut vor den schädlichen Einflüssen der Sonne schützen könnte?
    Wir haben gute Nachrichten für Sie: genau dies können Sie mit Hilfe des innovativen neuen GN Laboratories BetaSUN erreichen. GN Laboratories BetaSUN enthält eine Kombination innovativer Inhaltsstoffe, die synergistisch zusammenwirken, um es der Haut zu ermöglichen in Reaktion auf Sonnenbestrahlung schneller braun zu werden und gleichzeitig den Schäden durch eine Sonnenbestrahlung wirkungsvoll entgegenwirken.

     

    Produkt Highlights

    • Beschleunigung des Bräunungsprozesses der Haut
    • Bessere Aufrechterhaltung einer bestehenden Bräune
    • Natürlicher Schutz vor schädlicher UV Strahlung
    • Neutralisierung der schädlichen Einflüsse von UV Strahlung auf die Haut

     

    Wie beschleunigt GN Laboratories BetaSUN die Bräunung der Haut?

    Um vollständig verstehen zu können, wie GN Laboratories BetaSUN die Bräunung der Haut fördern und beschleunigen kann ist es wichtig zu wissen, warum die Haut in Reaktion auf eine Sonnenbestrahlung braun wird und welche körpereigenen Stoffe hieran beteiligt sind. Im Grunde genommen ist eine Bräunung der Haut nichts anderes als ein Schutzmechanismus des Körpers, mit dessen Hilfe er sich vor einem Sonnenbrand und schädlicher UV Strahlung zu schützen versucht. In der Haut befindet sich eine besondere Art von Zellen, die als Melanozyten bekannt sind und die das Pigment Melanin produzieren. Melanin ist ein Pigment, das UV Strahlen absorbiert und gleichzeitig auch für die Braunfärbung der Haut verantwortlich ist. Die Melaninproduktion durch die Melanozyten wird durch die UV Strahlung der Sonne angeregt und je mehr Sonnestrahlung auf die Haut einwirkt, desto mehr Melanin wird produziert.
    GN Laboratories BetaSUN enthält eine Mischung natürlicher Verbindungen, die den Bräunungsprozess unterstützen und beschleunigen können, so dass weniger Sonnenbestrahlung notwendig ist, um eine Bräunung der Haut zu erreichen. Doch wie genau wirken diese Verbindungen?

    Carotenoide: Die in GN Laboratories BetaSUN enthaltenen Carotenoide Beta-Carotin, Lutein und Astaxanthin sind natürlich vorkommende Pigmente, die sich nach der Aufnahme durch den Körper in den obersten Schichten der Haut ansammeln und den Bräunungseffekt verstärken können. Gleichzeitig filtern Carotenoide die UV Strahlung und schützen so die Haut vor deren schädlichen Einflüssen.

    Aminosäure, Vitamine und Spurenelemente: Melanin wird in den Melanozyten aus den Aminosäuren L-Tyrosin und L-Cystein im Lauf einer Serie enzymatischer Reaktionen, an denen auch Kupfer und Vitamin E beteiligt sind, hergestellt. Wenn im Körper auch nur ein Mangel an einer dieser Substanzen vorherrscht, wird hierdurch die Melaninproduktion beeinträchtigt und die Bräunung der Haut verlangsamt. Aus diesem Grund enthält GN Laboratories BetaSUN L-Tyrosin L-Cystein, Kupfer und Vitamin E, so dass Sie sichergehen können, über ausreichende Mengen dieser für die Melaninproduktion essentiellen Nährstoffe zu verfügen.

     

    Wie kann GN Laboratories BetaSUN die Haut vor den schädlichen Wirkungen der UV Strahlung der Sonne schützen?

    Längere und/oder zu häufige Sonnenbäder können Sonnenbrände hervorrufen, die Haut austrocknen, die Entstehung von Hautkrebs fördern und die Kollagenfasern beschädigen, die für die korrekte Struktur der Haut verantwortlich sind. Die Folge hiervon ist eine vorzeitige Alterung der Haut und eine Haut, die ihre Spannkraft und Elastizität verliert. Hierbei besteht übrigens kein großer Unterschied zwischen Sonnenbädern und der Verwendung eines Solariums.
    Für einen Großteil dieser schädlichen Auswirkungen der UV Strahlung der Sonne auf die Haut sind freie Radikale, die unter dem Einfluss der UV Strahlung in der Haut entstehen, verantwortlich. Aus diesem Grund enthält GN Laboratories BetaSUN eine Kombination wirkungsvoller Antioxidantien wie Katechine aus Grünteeextrakt und Vitamin E, die freie Radikale neutralisieren, bevor diese die Strukturen der Haut beschädigen können. Auch das bereits weiter oben erwähnte L-Cystein ist ein starkes Antioxidans, welches im Körper in Glutathion, das stärkste körpereigene Antioxidans, umgewandelt werden kann. Zusammengefasst kann man mit gutem Gewissen sagen, dass GN Laboratories  BetaSUN das optimale Supplement für all diejenigen ist, die sich eine gesunde Bräune der Haut wünschen, ohne hierbei ihre Haut zu schädigen.

     

    GN Laboratories BetaSUN die Bräunung der Haut fördern und beschleunigen

    Green Tea

    Grüner Tee hilft bei der Fettverbrennung

    Nach neuesten Untersuchungen muss man zu dem Schluss gelangen, dass Tee und insbesondere grüner Tee bei und zur Gewichtsabnahme eine Rolle spielen kann. In einer von Wissenschaftlern der Universitäten Genf und Fribourg in der Schweiz durchgeführten Studie ist festgestellt worden, dass grüner Tee eine bemerkenswerte Wirkung bei der Fettverbrennung hat. Diese Tatsache ist fast zu gut um wahr zu sein, stellt der grüne Tee doch bereits eine der potentesten Substanzen im Arsenal der natürlichen gesundheitsfördernden Nahrungsergänzungssubstanzen dar. Bevor wir uns dieses uralte, wundersame Naturprodukt und die in ihm enthaltenen erstaunlichen chemischen Substanzen einmal etwas genauer ansehen, wollen wir jedoch die Schweizer Studie noch einmal kurz unter die Lupe nehmen.


    Die Schweizer Studie zur Gewichtsabnahme

    Nach sorgfältiger Untersuchung wurden 10 gesunde junge Männer im Alter von 24 - 26 Jahren für die Studie ausgewählt, die in ihrer Konstitution von mager bis zu leichter Fettleibigkeit reichten (8 - 30% Körperfett) und in ihrer täglichen Nahrungszufuhr einen Fettanteil von etwa 35-40% (die typische westliche Ernährungsweise) aufzuweisen hatten. Der durchschnittliche Anteil Körperfett liegt bei gesunden jungen Männern etwa bei 20% und bei jungen gesunden Frauen bei 27%. Im Verlaufe des Alterungsprozesses verlieren wir an Muskelmasse, während der Fettanteil im Durschnitt bis auf etwa 30% resp. 40% zunimmt. Für den gesamten Zeitraum der Studie (5 - 6 Wochen) wurde ein genauer Ernährungsplan eingehalten, um eine standardisierte Gewichtsmessung durchführen zu können. So bestand die Energiezufuhr zu 13% aus Proteinen, 40% aus Fett und 47% aus Kohlehydraten. Zusätzlich erhielten: Die erste Gruppe einen Grünen Tee Extrakt in Pulverform der in etwa 4 Tassen Tee entsprach, die zweite Gruppe erhielt entsprechend die gleiche Menge Koffein, dem fettverbrennende Eigenschaften zugeschrieben werden, während die dritte Gruppe ein Placebo erhielt.

    Alle drei Gruppen erhielten diese zusätzlichen Nahrungsergänungsmittel dreimal täglich (Frühstück, Mittag- und Abendessen) und hatten sich schließlich für 24 Stunden in einem sog. Respirationsraum aufzuhalten, um eine genaue Messung des Energieumsatzes bzw. Energieverbrauchs zu ermöglichen.


    Grüner Tee verbrennt Fett

    Im Vergleich mit der Placebogruppe verursachte der Grünteextrakt eine signifikante Zunahme des Energieumsatzes, nämlich um die 4%. Das mag zunächst nur gering erscheinen, aber eine geringe Wirkung, die sich Tag für Tag wiederholt, summiert sich am Ende. Hinzukommt, dass diese 4%tige Zunahme zu 35-43% auf die Verbrennung von Fett zurückzuführen ist. Die Autoren kommen damit zu dem Schluss, dass "... die orale Gabe von Grünteextrakt die Fettverbrennung (Fettoxidation) erhöht und damit zu einer Gewichtsabnahme führt. ..." 3 Koffein zeigte dagegen im Vergleich mit der Placebogruppe keine bemerkenswerte Erhöhung, hauptsächlich deshalb weil die verabreichte Menge von 150 mg/täglich unterhalb der Grenze einer durch diese Substanz möglichen extra Fettverbrennung lag (Thermogenesis).


    Noch eine Studie

    Neusten Meldungen zufolge ist das Getränk aber auch für Sportler geeignet, denn japanische Wissenschaftler vom Biological Science Laboratoies in Tochigi haben im Tierversuch mit Mäusen gezeigt, dass Grüner Tee die Kondition der Tiere deutlich erhöht. Das Experiment wurde wie folgt durchgeführt: Die Mäuse mussten so lange wie möglich in einer Gegenstromanlage schwimmen.


    Die durchschnittliche Schwimmleistung der Nager betrug dabei 26 Minuten. Anschließend wurden die Tiere entweder mit einer Standardkost ernährt oder sie erhielten zusätzlich einen Grüntee-Extrakt. Nach 10 Wochen Training zeigte sich zwischen den beiden Mäuse-Gruppen ein deutlicher Leistungsunterschied. Während die normal ernährten Tiere durch das regelmäßige Training im Schnitt immerhin 33 Minuten in der Gegenstromanlage durchhielten, konnten die mit Grüntee-Extrakt "gedopten" Mäuse ihre Ausdauer deutlich stärker erhöhen. Diese Tiere konnten ihre Leistung auf durchschnittlich 40 Minuten steigern. Weitere Untersuchungen der Forscher haben ergeben, dass der Tee-Extrakt den Fettabbau in der Leber erhöht. Für die Muskelarbeit wird dadurch mehr Energie zur Verfügung gestellt und die Tiere können über einen längeren Zeitraum ihre volle Leistung erbringen. Die Wissenschaftler betonen jedoch, dass dieser Effekt nicht durch eine einmalige Dosis des Extraktes erreicht wird, sondern eine regelmäßige Anwendung erforderlich ist. Vermutet wird, dass die langfristige Anwendung zu einer Stoffwechselveränderung führen könnte, die die Fettverbrennung erhöht und die Kohlenhydratverbrennung reduziert.

    Und sogar bei ernsthaft verletzten Muskeln kann Grüner Tee helfen. Die Duchenn´sche Muskelatrophie beispielsweise ist eine Funktionsstörung, die sich durch Muskeltod auszeichnet, der durch den Mangel an einem Protein mit dem Namen Dystrophin hervorgerufen wird. Im Rahmen einer Studie ist nun untersucht worden, ob bei Mäusen, die muskulare Dystrophie aufwiesen, die Antioxidantbestandteile des Grünen Tees den Gewebetod eines Muskels verzögern können. Vier Wochen lang, ab dem Tag der Geburt, wurden der Nahrung der kleinen Nagen 0,01 bzw. 0,05 Prozent Grüner-Tee-Extrakt beigegeben. Dieser Zusatz hat den Gewenetod (Nekrose) in den Fast-Twitch-Fasern erheblich und dosierungsabhängig reduziert – er zeigte bei der Untersuchung allerdings keinerlei Auswirkungen auf die Slow-Twitch-Fasern. Um auch beim Menschen eine positive Auswirkung zu erzielen, sollte man am Tag rund sieben Tassen Grünen Tee trinken.


    Thermogenesis

    Mit Thermogenesis wird die Wärmeentwicklung bezeichnet, wie sie besonders bei physiologischen Prozessen entsteht. Im menschlichen Körper tritt die Wärmeentwicklung primär durch eine Reihe chemischer Reaktionen auf, wobei aus Fettmolekülen Kohlendioxyd- und Wassermoleküle produziert werden. Die Reaktionen setzen thermale Energie - Wärme - frei, von der ein Teil zusammen mit dem Kohlendioxyd und dem Wasser vorwiegend über Lunge, Haut und Exkremente an die Außenwelt abgegeben wird.

    Die freiwerdende Wärme kann unter Verwendung verschiedener physikalischer Maßeinheiten quantifiziert werden. Eine davon ist die Kalorie und Thermogenesis damit die Art der "Verbrennung" von Kalorien.
    Es könnte sein, dass die Wirkung des Grünteextraktes zum Teil auf den Gehalt an Koffein in synergistischer Interaktion mit ... zu suchen ist, aber womit denn nun eigentlich? Mit Sicherheit ist davon auszugehen, dass es im grünen Tee einen weiteren Wirkstoff gibt, der für diese Wirkung verantwortlich ist. Nun, es ist heute kein Geheimnis mehr, da die von uns gesuchte Substanz einer anderen Gruppe wissenschaftlichen Forschern, nämlich den Krebsforschern, bereits gut bekannt ist.


    Grüner Tee bekämpft Krebs

    Grüner Tee gilt als eine Substanz, die in der Lage ist vor bestimmten Krebsarten zu schützen und nimmt damit unter den Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) einen Ehrenplatz ein. Gut kontrollierte Untersuchungen haben gezeigt, dass grüner Tee vor Krebserkrankungen des Pankreas, des Magen, der Brust und der Lunge zu schützen vermag. Kein anderes NEM kann dies für sich in Anspruch nehmen.

    Obwohl es im grünen Tee eine Vielzahl chemischer Substanzen gibt, ragt eine unter ihnen weit hervor und wird von einigen Wissenschaftlern als die wohl vielversprechendste Substanz im Kampf gegen den Krebs angesehen, die je entdeckt wurde. Es ist dies epigallocatechin gallate (EGCG) und gehört zur Klasse der Katechine. Diese sind Mitglieder einer größeren Gruppe, der Polyphenole, die selbst wiederum einer noch größeren Gruppe zuzuzählen sind, nämlich den Flavonoiden.
    Von den Flavonoiden haben Sie sicher schön gehört. Es handelt sich hier um die farbenfrohen Pigmentstoffe wie wir sie von so vielen Früchten, Gemüse- und Teesorten her kennen. Sie sind uns durch ihre starke antioxidative Wirkweise bekannt und verfügen über viele gut dokumentierte Eigenschaften zur Verhütung von und im Kampf gegen Krebs, Herzerkrankungen, Sehstörungen, Allergien, virale Infektionen und vielen anderen Krankheiten.

     

    Grüner Tee ist ein antioxidatives Wunderkind

    Unter all den Katechinen des grünen Tees ist EGCG bei weitem die pharmakologisch aktivste und wirksamste Substanz und zu allem Glück im Vergleich mit über der Hälfte all der übrigen Wirkstoffe in der größten Menge enthalten. In der genannten Schweizer Studie zur Gewichtsabnahme lag die Dosis des Grünteeextraktes bei 375 mg/täglich Polyphenole von denen 270 mg (72%) EGCG war.

    EGCG ist ein Antioxidanz das mit Sicherheit künftig noch eine große Rolle spielen wird. Entsprechend einer Untersuchung der Universität von Kansas (USA) ist die antioxidative Wirkung im Hinblick auf einen Schutz der DNA vor Schädigung durch freie Radikale um das 100-fache stärker als die des Vitamin C und um das 25-fache größer als die des Vitamin E. Hinzukommt, dass EGCG in der Lage ist, die Reproduktion von Krebszellen zu stoppen und einen natürlichen Prozess des programmierten Zelltodes auszulösen, die sog. Apoptosis. Weiter wird durch EGCG die Produktion eines Enzyms namens Urokinase gehemmt, das für das Wachstum von Krebszellen benötigt wird. Bei Untersuchungen mit Tieren führt eine Blockierung der Urokinaseproduktion zur Schrumpfung von Tumoren, manchmal sogar zum völligen Verschwinden. Dies könnte wohl eine der wichtigsten Eigenschaften von EGCG sein. Die krebsverhütenden Eigenschaften des grünen Tees zeigen sich am eindrucksvollsten in jenen Teilen der Welt, in denen er regelmäßig täglich in relativ großer Menge getrunken wird (typischerweise 5 bis 10 Tassen täglich). Zum Beispiel zeigen epidemiologische Studien in asiatischen Ländern im Vergleich mit westlichen Ländern ein nur geringes Auftreten von Prostatakrebs, das auf den Konsum von grünem Tee zurückgeführt wird. Laboruntersuchungen zur biologischen Wirksamkeit von grünem Tee konnten belegen, das EGCG den Tod von Krebszellen der Prostata bewirkt.

     

    Grüner Tee bekämpft auch Herzerkrankungen

    Inzwischen spielt der grüne Tee auch eine Rolle im Schutz vor Erkrankungen des Herzens.7 Eine mit Nagetieren durchgeführte Studie zeigte, dass der grüne Tee den Anteil von Lipiden (Fetten) wie Cholesterol und zwar in besonderem Maße LDL (das "schlechte", das "low-density" Cholesterol) im Blut zu verringern vermag. Hinzukommt dass er die Oxidation des LDL blockiert, wodurch die Tendenz zu arteriellen Ablagerungen (Arterienverkalkung) und damit zu möglichen späteren Herzanfällen vermindert wird. Gleichzeitig trägt er zu Erhöhung des HDL Anteils, des "guten" Cholesterols bei und setzt den Blutzuckerspiegel sowie den Anteil von Triglyceriden herab, was möglicherweise die Auswirkungen eines im Alter zunehmenden sog Insulinwiderstandes umkehren könnte.

     

    Warum muss es grüner Tee sein?

    Grüner Tee (Camellia sinensis) ist keine besondere Teeart, sondern lediglich die Verwendung sehr junger, tief stehender Blätter der Teepflanze. Diese werden gleich nach dem Schnitt gedämpft, gerollt und getrocknet und anschließend für das kommerzielle Teeprodukt aufbereitet. Der bekanntere schwarze Tee wird von den gleichen grünen Blättern gewonnen, nur dass diese vor dem Rollen und Trocknen noch einem Fermentationsprozess unterzogen werden. Oolong Tee ist ein Zwischenprodukt mit teilweiser Fermentation.

    Der Fermentationsprozess ist im wesentlichen ein Oxidationsprozess, bei dem eine Reihe wertvoller Polyphenole in den Teeblättern durch enzymatische Einwirkung zu weniger wirkungsvollen Substanzen um- und abgebaut werden, womit zugleich ein Teil des Medizinalwertes des Tees verloren geht. Oxidationsprozesse stellen für den grünen Tee kein Problem dar, weil die für die Oxydationsprozesse verantwortlichen Enzyme während des Dämpfungsprozesses inaktiviert werden. Die antioxidative Kapazität des grünen Tees ist um das 6-fache höher als die des schwarzen Tees.


    Koffein und Ephedrin: Das dynamische Duo

    Der Tee erhält seine adstringenten oder adstringierenden Eigenschaften von den enthaltenen Tanninen (wie sie auch im roten Wein enthalten sind) und seine stimulierenden Eigenschaften vom Gehalt an Koffein. Wie wir gesehen haben, ist Koffein ein thermogener Wirkstoff. Zusammen mit Ephedrin ist er aufgrund synergistischer Wirkungen zwischen diesen beiden Substanzen besonders wirksam. Ephedrin ist ein natürliches Stimulans und thermogenes Agenz das aus der Pflanze Ephedra gewonnen wird. Koffein und Ephedrin wirken nicht nur stimulierend im Hinblick auf die Thermogenesis, sondern sie unterdrücken auch den Appetit. Besonders vorteilhaft ist der Umstand, dass sie den Fettabbau fördern, die Muskelmasse aber unberührt lassen.
    Kommt zu dieser bereits potenten Kombination jetzt noch die antioxidative Kapazität des Polyphenols EGCG hinzu, dann haben wir ein wirklich starkes Dreigespann.


    Bedarf im Sport

    Nehmen Sie ca. 250-500mg grüner Tee-Extrakt, standardisiert auf 50% EGCG 1- bis 2-mal pro Tag auf leeren Magen.

    Sicherheit und Nebenwirkungen

    Grüner Tee ist für die meisten Erwachsenen bei einem Konsum in moderaten Mengen wahrscheinlich sicher und unbedenklich. Grünteeextrakt ist für die meisten Menschen bei oraler Einnahme oder auf die Haut aufgetragen über einen kurzen Zeitraum möglicherweise sicher und unbedenklich. Bei einigen Menschen kann grüner Tee Magenverstimmungen und Verstopfung hervorrufen. Es gibt Berichte darüber, dass Grünteeextrakte in seltenen Fällen Leberprobleme hervorgerufen haben.

    Der Konsum von zu viel grünem Tee – mehr als 5 Tassen pro Tag – ist möglicherweise nicht sicher und unbedenklich. Grüner Tee kann in höheren Mengen aufgrund seines Koffeingehalts Nebenwirkungen hervorrufen. Diese Nebenwirkungen reichen von mild bis ernsthaft und umfassen Kopfschmerzen, Nervosität, Schlafprobleme, Erbrechen, Durchfall, Reizbarkeit, unregelmäßigen Herzschlag, Zittern, Sodbrennen, Schwindel, Tinnitus, Krämpfe und Verwirrung. Grüner Tee scheint die Absorption von Eisen aus der Nahrung zu reduzieren. Der Konsum sehr großer Mengen an grünem Tee ist wahrscheinlich nicht sicher und unbedenklich und kann sogar tödlich sein. Die tödliche Dosis Koffein in grünem Tee wird auf 10 bis 14 Gramm (150 bis 200 mg pro Kilogramm Körpergewicht) geschätzt. Ernsthafte Vergiftungen können jedoch bereits bei niedrigeren Dosierungen auftreten.

    Koffein ist für Kinder in den Mengen, die für gewöhnlich in der Nahrung vorkommen, möglicherweise sicher und unbedenklich.

    Grüner Tee interagiert mit einer Vielzahl von Medikamenten (Siehe Bereich Wechselwirkungen).

     

    Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen

    Schwangerschaft und Stillzeit: Für schwangere und stillende Frauen ist grüner Tee in geringen Mengen – etwa 2 Tassen pro Tag – möglicherweise sicher und unbedenklich. Diese Menge an grünem Tee liefert etwa 200 mg Koffein. Der Konsum von mehr als 2 Tassen grünem Tee ist möglicherweise nicht sicher und unbedenklich. Der Konsum von mehr als 2 Tassen grünem Tee pro Tag wurde mit einem erhöhten Risiko für Fehlgeburten und anderen negativen Nebenwirkungen in Verbindung gebracht. Außerdem kann Koffein in die Muttermilch übertreten und das gestillte Kind schädigen. Aus diesen Gründen sollten schwangere und stillende Frauen keine exzessiven Mengen an grünem Tee trinken.

    • Anämie: Der Konsum von grünem Tee könnte eine bestehende Anämie verschlimmern.
    • Angststörungen: Das in grünem Tee enthaltene Koffein könnte Angststörungen verschlimmern.
    • Blutgerinnungsstörungen: Das in grünem Tee enthaltene Koffein könnte das Risiko für Blutungen erhöhen. Aus diesem Grund sollte man keinen grünen Tee trinken, wenn man unter Blutgerinnungsstörungen leidet.
    • Herzkrankheiten: Das in grünem Tee enthaltene Koffein könnte unregelmäßigen Herzschlag hervorrufen.
    • Diabetes: Das in grünem Tee enthaltene Koffein könnte die Kontrolle des Blutzuckers beeinträchtigen. Wenn man grünen Tee trinkt und unter Diabetes leidet, sollte man seinen Blutzuckerspiegel sorgfältig kontrollieren.
    • Durchfall: Das in grünem Tee enthaltene Koffein kann – insbesondere in größeren Mengen – Durchfall verschlimmern.
    • Reizdarmsyndrom: Das in grünem Tee enthaltene Koffein kann – insbesondere in größeren Mengen – neben Durchfall auch die Symptome eines Reizdarmsyndroms verschlimmern.
    • Grüner Star: Der Konsum von grünem Tee kann den Augeninnendruck erhöhen. Diese Erhöhung beginnt innerhalb von 30 Minuten und hält für mindestens 90 Minuten an.
    • Hoher Blutdruck: Das in grünem Tee enthaltene Koffein könnte den Blutdruck bei Menschen mit hohem Blutdruck erhöhen. Diese Wirkung könnte jedoch bei Menschen, die regelmäßig grünen Tee oder andere koffeinhaltige Produkte trinken, schwächer ausfallen
    • Erkrankungen der Leber: Grünteeextrakt Supplements wurden mit mehreren Fällen von Lebeschäden in Verbindung gebracht. Grünteeextrakte könnten bestehende Erkrankungen der Leber verschlimmern.
    • Osteoporose: Der Konsum von grünem Tee kann die Menge an Kalzium, die über den Urin ausgeschieden wird, erhöhen. Dies könnte die Knochen schwächen. Wenn man unter Osteoporose leidet, sollte man den Koffeinkonsum deshalb auf weniger als 300 mg pro Tag (etwa 2 bis 3 Tassen grüner Tee) beschränken. Die Einnahme von Kalzium Supplements könnte dabei helfen, den Kalziumverlust auszugleichen.

     

    Wechselwirkungen

    Man sollte Grünteeprodukte nicht in Kombination mit folgenden Medikamenten zu sich nehmen:

    Amphetamine

    Stimulanzien wie Amphetamine beschleunigen die Funktion des Nervensystems. Durch eine Beschleunigung der Funktion des Nervensystems können Stimulanzien ein Gefühl der inneren Unruhe hervorrufen und den Herzschlag beschleunigen. Auch das in grünem Tee enthaltene Koffein könnte die Funktion des Nervensystems beschleunigen. Ein Konsum von Grünteeprodukten in Kombination mit Stimulanzien könnte ernsthafte Probleme inklusive beschleunigter Herzfrequenz und hohem Blutdruck hervorrufen. Aus diesem Grund sollte man Grünteeprodukte nicht in Verbindung mit Stimulanzien zu sich nehmen.

     

    Kokain

    Stimulanzien wie Kokain beschleunigen die Funktion des Nervensystems. Durch eine Beschleunigung der Funktion des Nervensystems, können Stimulanzien ein Gefühl der inneren Unruhe hervorrufen und den Herzschlag beschleunigen. Auch das in grünem Tee enthaltene Koffein könnte die Funktion des Nervensystems beschleunigen. Ein Konsum von Grünteeprodukten in Kombination mit Stimulanzien könnte ernsthafte Probleme inklusive beschleunigter Herzfrequenz und hohem Blutdruck hervorrufen. Aus diesem Grund sollte man Grünteeprodukte nicht in Verbindung mit Stimulanzien zu sich nehmen.

     

    Ephedrin

    Stimulanzien wie Ephedrin beschleunigen die Funktion des Nervensystems. Durch eine Beschleunigung der Funktion des Nervensystems, können Stimulanzien ein Gefühl der inneren Unruhe hervorrufen und den Herzschlag beschleunigen. Auch das in grünem Tee enthaltene Koffein könnte die Funktion des Nervensystems beschleunigen. Ein Konsum von Grünteeprodukten in Kombination mit Stimulanzien könnte ernsthafte Probleme inklusive beschleunigter Herzfrequenz und hohem Blutdruck hervorrufen. Aus diesem Grund sollte man Grünteeprodukte nicht in Verbindung mit Stimulanzien zu sich nehmen.

     

    Bei einer Kombination von Grünteeprodukten mit folgenden Medikamenten sollte man vorsichtig sein:

    Adenosin

    Das in grünem Tee enthaltene Koffein könnte die Wirkungen von Adenosin blockieren. Adenosin wird häufig von Ärzten verwendet, um einen Test des Herzens durchzuführen, der als Stresstest des Herzens bezeichnet wird. Aufgrund der möglichen Wechselwirkungen sollte man den Konsum von grünem Tee und anderen koffeinhaltigen Produkten mindestens 24 Stunden vor einem solchen Test beenden.

     

    Antibiotika (Quinolon Antibiotika)

    Der Körper baut das in grünem Tee enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Einige Antibiotika können die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Die Einnahme dieser Antibiotika in Verbindung mit Koffein kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weitere erhöhen.

     

    Antibabypille

    Der Körper baut das in grünem Tee enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Die Antibabypille kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Der Konsum von grünem Tee in Verbindung mit der Antibabypille kann Zittrigkeit, Kopfschmerzen, schnellen Herzschlag und weitere Nebenwirkungen hervorrufen.

     

    Cimetidin

    Der Körper baut das in grünem Tee enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Cimetidine kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Die Einnahme von Cimetidine in Verbindung mit grünem Tee kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weiteren erhöhen.

     

    Clozapin

    Der Körper baut Clozapin ab, um des ausscheiden zu können. Das in grünem Tee enthaltene Koffein scheint die Geschwindigkeit, mit der der Körper Clozapin abbaut, zu reduzieren. Eine Einnahme von Grünteeprodukten in Kombination mit Clozapin könnte Wirkungen und Nebenwirkungen von Clozapin verstärken.

     

    Dipyridamol

    Das in grünem Tee enthaltene Koffein könnte die Wirkungen von Dipyridamol blockieren. Dipyridamol wird häufig von Ärzten verwendet, um einen Test des Herzens durchzuführen, der als Stresstest des Herzens bezeichnet wird. Aufgrund der möglichen Wechselwirkungen sollte man den Verzehr von grünem Tee und anderen koffeinhaltigen Produkten mindestens 24 Stunden vor einem solchen Test beenden.

     

    Disulfiram

    Der Körper baut das in grünem Tee enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Disulfiram kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Die Einnahme von Disulfiram in Verbindung mit grünem Tee kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weiteren erhöhen.

     

    Östrogene

    Der Körper baut das in grünem Tee  enthaltene Koffein ab, um es auszuscheiden. Östrogen kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Die Einnahme von Östrogenen in Verbindung mit Koffein könnte Zittrigkeit, Kopfschmerzen, schnellen Herzschlag und andere Nebenwirkungen hervorrufen. Aus diesem Grund sollte man seinen Koffeinkonsum begrenzen, wenn man Östrogene einnimmt.

     

    Fluvoxamin

    Der Körper baut das in grünem Tee enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Fluvoxamin kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Die Einnahme von Fluvoxamin in Verbindung mit grünem Tee kann Wirkungen und Nebenwirkungen von Koffein erhöhen.

     

    Lithium

    Das in grünem Tee enthaltene Koffein kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Lithium ausscheidet, erhöhen. Wenn man Produkte zu sich nimmt, die Koffein enthalten und Lithium einnimmt, dann sollte man die Einnahme von koffeinhaltigen Produkten langsam reduzieren. Das zu schnelle Beenden der Koffeinzufuhr kann die Nebenwirkungen von Lithium erhöhen.

     

    Medikamente gegen Depressionen ( Monoamin Oxidase Hemmer / MAOI)

    Grüner Tee enthält Koffein. Koffein kann den Körper anregen. Auch einige Medikamente, die bei Depressionen zum Einsatz kommen, können den Körper anregen. Der Konsum von grünem Tee in Verbindung mit diesen Medikamenten könnte eine zu starke Anregung zur Folge haben. Dies könnte ernsthafte Nebenwirkungen inklusive schnellem Herzschlag, hohem Blutdruck, Nervosität und weiteren hervorrufen.

     

    Medikamente, die die Leber schädigen können

    Grünteeextrakte könnten die Leber schädigen. Die Verwendung von Grünteeextrakten in Kombination mit Medikamenten, die auch die Leber schädigen können, kann das Risiko für Leberschäden erhöhen. Aus diesem Grund sollte man auf Grünteeextrakte verzichten, wenn man Medikamente einnimmt, die die Leber schädigen können.

     

    Medikamente, die die Blutgerinnung verlangsamen

    Grüner Tee könnte die Blutgerinnung verlangsamen. Der Konsum von grünem Tee Verbindung mit Medikamenten, die auch die Blutgerinnung verlangsamen, könnte das Risiko für Blutungen und die Neigung zu Blutergüssen erhöhen.

    Einige Medikamente, die die Blutgerinnung verlangsamen können, umfassen unter anderem Aspirin, Diclofenac (Voltaren), Ibuprofen, Naproxen, Heparin, Warfarin und weitere.

     

    Nikotin

    Anregende Wirkstoffe wie Nikotin beschleunigen die Funktion des Nervensystems. Durch eine Beschleunigung der Funktion des Nervensystems, können anregende Wirkstoffe ein Gefühl der inneren Unruhe hervorrufen und den Herzschlag beschleunigen. Auch das in grünem Tee enthaltene Koffein könnte die Funktion des Nervensystems beschleunigen. Ein Konsum von Grünteeprodukten in Kombination mit anregenden Wirkstoffen könnte ernsthafte Probleme inklusive beschleunigter Herzfrequenz und hohem Blutdruck hervorrufen. Aus diesem Grund sollte man Grünteeprodukte nicht in Verbindung mit anregenden Wirkstoffen zu sich nehmen.

     

    Pentobarbital

    Die anregende Wirkung des in grünem Tee enthaltenen Koffeins kann die schlaffördernden Wirkungen von Pentobarbital blockieren.

     

    Phenylpropanolamin

    Das in grünem Tee enthaltene Koffein kann den Körper anregen. Auch Phenylpropanolamin kann den Körper anregen. Der Konsum von grünem Tee in Verbindung mit der Einnahme von Phenylpropanolamin könnte eine zu starke Anregung zur Folge haben und die Herzfrequenz erhöhen, den Blutdruck steigern und Nervosität hervorrufen.

     

    Riluzol

    Der Körper baut Riluzol ab, um es ausscheiden zu können. Der Konsum von grünem Tee kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Riluzol abbaut, reduzieren und so Wirkungen und Nebenwirkungen von Riluzol erhöhen.

     

    Theophyllin

    Grüner Tee enthält Koffein. Koffein wirkt auf eine ähnliche Art und Weise wie Theophyllin. Darüber hinaus kann Koffein die Geschwindigkeit, mit der der Körper Theophyllin abbaut, reduzieren. Der Konsum von grünem Tee in Verbindung mit der Einnahme von Theophyllin könnte Wirkungen und Nebenwirkungen von Theophyllin erhöhen.

     

    Verapamil

    Der Körper baut das in grünem Tee enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Verapamil kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Die Einnahme von Verapamil in Verbindung mit grünem Tee kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weiteren erhöhen.

     

    Warfarin

    Warfarin wird verwendet, um die Blutgerinnung zu verlangsamen. Es gibt Berichte darüber, dass große Mengen an grünem Tee die Wirksamkeit von Warfarin reduzieren können. Eine Reduzierung der Wirksamkeit von Warfarin könnte das Risiko für eine Bildung Blutgerinnsel erhöhen. Es ist nicht klar, wie diese Interaktion zustande kommen kann. Aus diesem Grund sollte das Blut regelmäßig untersucht werden. Es ist möglich, dass die Warfarin Dosierung angepasst werden muss

     

    Bei einer Kombination von Grünteeprodukten mit folgenden Medikamenten sollte man wachsam sein:

    Alkohol

    Der Körper baut das in grünem Tee enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Alkohol kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Ein Konsum von Alkohol in Verbindung mit grünem Tee kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weiteren erhöhen.

     

    Fluconazol

    Der Körper baut das in grünem Tee enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Fluconazol kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Eine Einnahme von Fluconazol in Verbindung mit grünem Tee kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weiteren erhöhen.

     

    Diabetesmedikamente

    Grüner Tee enthält Koffein. Koffein könnte den Blutzuckerspiegel erhöhen. Diabetesmedikamente werden verwendet, um den Blutzuckerspiegel zu senken. Durch eine Erhöhung des Blutzuckerspiegels könnte grüner Tee die Wirksamkeit von Diabetesmedikamenten reduzieren. Aus diesem Grund sollte man den Blutzuckerspiegel sorgfältig kontrollieren. Es ist möglich, dass die Dosierung der Diabetesmedikamente angepasst werden muss.

     

    Mexiletin

    Der Körper baut das in grünem Tee enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Mexiletin kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Eine Einnahme von Mexiletin in Verbindung mit grünem Tee kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weiteren erhöhen.

     

    Terbinafin

    Der Körper baut das in grünem Tee enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Terbinafin kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Eine Einnahme von Terbinafin in Verbindung mit grünem Tee kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weiteren erhöhen.

    Referenzen

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    Lutein Lykopin

    Lykopin und Lutein sind zwei Farbpigmente aus der Carotinoid-Familie mit sehr starken antioxidativen Wirkungen, jedoch ohne Vitamin-A-Aktivität. Die antioxidative Wirkung schützt nicht nur Pflanzen, sondern auch Menschen. Sie ist für unseren Körper sogar weitaus wichtiger, da in den westlichen Ländern der Schutz vor einem Vitamin-A-Mangel in der Regel unnötig ist. Antioxidantien tragen wesentlich dazu bei, unsere Körperzellen vor Belastungen durch freie Radikale zu schützen, und sie stärken das Immunsystem. Die Carotinoide Lykopin und Lutein zeichnen sich dabei durch besonders interessante Wirkungen aus.


    Lykopin schützt Pflanzen und Menschen vor freien Radikalen

    Lykopin schenkt vor allem den Tomaten ihre rote Farbe. Es ist ähnlich wie andere Carotinoide ein licht-absorbierendes Pigment innerhalb der Photosynthese und schützt die Pflanzenzellen vor schädlichen Lichteinwirkungen (UV-Licht). Lykopin wirkt auch beim Menschen antioxidativ und schützt die Zellen vor oxidativen Schäden. Da es keine Vitamin-A-Aktivität hat, wird die gesamte Menge im Körper für antioxidative Funktionen verwendet. Lykopin ist allgemein ein weitaus stärkerer Radikalenfänger als andere Carotinoide. Es kann freie Radikale beispielsweise um das 1,5-fache besser als beta-Carotin entgiften. Stickstoffdioxid aus verschmutzter Luft, das die Zellmembranen schädigt, kann durch Lykopin um das 2-fache besser als durch beta-Carotin gebunden werden. Lykopin ist ein so genannter "Quencher" (Bindemittel) von Singulett-Sauerstoff. Dieser ist zwar selbst kein Radikal, wirkt jedoch hochenergetisch und regt die Radikalenbildung (z.B. Hydroxylradikale) an. Lykopin trägt weiter dazu bei, die Kommunikation der Zellen untereinander zu verbessern, und es beeinflusst das Zellwachstum.


    Lykopin beugt vielen Krankheiten vor

    Neue epidemiologische und experimentelle Studien zeigen, dass Lykopin bei der Vorbeugung vor verschiedenen Krebserkrankungen und kardiovaskulären Krankheiten eine Rolle spielt. Bei der Vorbeugung vor Krebs betrifft das speziell die Tumoren des gesamten Verdauungstraktes (Mund, Speiseröhre, Magen, Bauchspeicheldrüse, Darm), aber auch die Tumoren der Brust, Gebärmutter, Lunge, Prostata, Blase und Haut. Seit langem ist bekannt, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Mittelmeerraum seltener als im Norden Europas auftreten. Neben den Rotwein-Polyphenolen trägt dazu möglicherweise der hohe Konsum von Tomaten bei. Lykopin kann aufgrund seiner antioxidativen Wirkungen auch den Cholesterin-Stoffwechsel beeinflussen. Die Cholesterin-Werte können moderat verringert werden. Diese Wirkung beruht vermutlich auf der Senkung der Peroxidation von Fetten der LDL-Fraktion. Erhöht vorhandenes Lykopin senkt die LDL-Oxidation und senkt so das Risiko, dass arteriosklerotische Plaques (Ablagerungen) entstehen. Zu beachten ist im übrigen, dass die regelmäßige Einnahme von Lipidsenkern die Serumspiegel von Vitamin E, beta-Carotin und Lykopin vermindern kann und sich dann der antioxidative Schutz vermindert. Lykopin kann das Immunsystem älterer Menschen stärken und die Aktivität der natürlichen Killerzellen anregen. Es gibt Hinweise, dass Lykopin auch die männliche Unfruchtbarkeit beeinflussen kann. Nach Lykopin-Gaben steigerten sich die Spermienzahlen und deren Aktivität.

     

    Lykopin in der Ernährung

    Lykopin wird neben beta-Carotin aus der Nahrung am häufigsten aufgenommen. Der Anteil liegt bei 20 bis 40 Prozent der Gesamtmenge an Carotinoiden. Das meiste Lykopin nehmen wir mit Tomaten und mit vielen Tomatenprodukten in unserer Ernährung auf. Der Lykopin-Gehalt hängt jeweils von der Tomatensorte, dem Reifegrad und der Zubereitung ab. In den roten Bereichen sind etwa 50 mg Lykopin pro kg Tomaten enthalten, in noch gelben Bereichen nur etwa 5 mg pro kg. Lykopin bleibt bei der Nahrungszubereitung und beim Kochen relativ stabil. Das Erhitzen kann sogar die Freisetzung von Lykopin und seine Aufnahme in den Körper verbessern. Der Zusatz von Fetten verbessert die Resorption. Der Gehalt von Lykopin in Tomatenpasten ist höher als der frischer Tomaten. Lykopin ist außerdem in Aprikosen, Papayas, rosa Grapefruits und Wassermelonen enthalten.


    Tomaten Lykopin pro 100 g/mg

    • roh 9,3
    • Ketchup 17,2
    • Paste 55,5
    • Püree 16,7
    • Sauce 18,0
    • Suppe 11,0
    • Saft 10,8

     

    Wie viel Lykopin wird zur Vorbeugung empfohlen?

    Zur Stärkung antioxidativer Prozesse und für vorbeugende Wirkungen werden mindestens 6 mg Lykopin täglich empfohlen. Lykopin hat eine relativ kurze Halbwertzeit im Plasma von etwa zwei bis drei Tagen. Daher ist die regelmäßige Zufuhr nötig, um einen anhaltenden Schutz zu gewährleisten. Nebenwirkungen durch die Einnahme von Lykopin sind bisher nicht bekannt.


    Lutein schützt die Augen vor degenerativen Prozessen

    Lutein ist ein antioxidatives, fettlösliches Pigment in Pflanzen und gehört zur Xantophyll-Familie der Carotinoide. Es kommt vor allem in gelben und grünen Gemüsen und Blumen vor. Besonders reichlich ist es in Spinat, Kohlsorten, in Römischem Salat, Porree, Erbsen und im Eidotter enthalten. Lutein beeinflusst vor allem den Wasserhaushalt und die Funktionen der Zellmembranen (Zellwände). Hohe Mengen von Lutein (und Zeaxanthin) sind in der Makula (gelber Fleck) der Retina (Netzhaut) enthalten. Dies ist der Ort des schärfsten Sehens, mit zunehmendem Alter können sich hier degenerative Prozesse entwickeln. In der Folge kann dies schließlich bis zum Sehverlust führen. Die altersbedingte Makula-Degeneration ist eine der wichtigsten Ursachen für den Sehverlust im Alter. Sie wird auf die jahrzehntelange Einwirkung von Licht und Sauerstoff zurückgeführt, was die Vorkommen freier Radikale erhöhen kann. Lutein (und Zeaxanthin) wirkt ähnlich wie ein Filter, es schützt die Makula vor schädlichen Lichteinwirkungen (UV-Licht). Es trägt außerdem dazu bei, freie Radikale im Augenbereich abzubauen. Lutein kann auf diese Weise der altersbedingten Degeneration der Makula vorbeugen und auch ihren Verlauf verlangsamen. Lutein kann weiter zur Vorbeugung vor einem Katarakt (grauer Star) beitragen. Ein Mangel an Lutein ist zwar bisher nicht eindeutig nachgewiesen, jedoch haben Menschen, die mehr Lutein aufnehmen, ein geringeres Risiko für die Makula-Degeneration.


    Wie viel Lutein wird zur Vorbeugung empfohlen?

    Zur Vorbeugung werden täglich 6 mg Lutein empfohlen. Lutein-Ergänzungen werden am besten zu den Mahlzeiten und zusammen mit fetthaltigen Lebensmitteln eingenommen, das kann die Aufnahme verbessern. Nebenwirkungen durch die Einnahme von Lutein sind bisher nicht bekannt.


    Bedarf im Sport

    Das Lycopin ist, ebenso wie das verwandte Beta-Carotin, frei von Nebenwirkungen und relativ preisgünstig. Für den Sportler, der seine Regenerationsfähigkeit durch die Nehrungsergänzung mit Antioxidantien verbessern möchte, ist es nachdrücklich zu empfehlen. Die übliche Dosierung liegt bei 3 bis 9 mg pro Tag.

    Sicherheit und Nebenwirkungen

    Lutein ist für die meisten Menschen wahrscheinlich sicher und unbedenklich. Selbst eine hohe Lutein Zufuhr über die Nahrung von 6,9 bis 11,7 mg pro Tag scheint sicher und unbedenklich zu sein. Auch Lutein Supplements, die 10 mg Lutein pro Tag liefern, wurden sicher verwendet.

    Lykopin ist bei einer oralen Einnahme in angemessenen Dosierungen wahrscheinlich sicher und unbedenklich. Supplements, die pro Tag 30 mg Lykopin liefern, wurden sicher für bis zu 8 Wochen verwendet.

     

    Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen

    Schwangerschaft und Stillzeit: Lutein ist in den Mengen, die natürlich in Nahrungsmitten vorkommen, während Schwangerschaft und Stillzeit wahrscheinlich sicher und unbedenklich.

    Lykopin ist bei einer Einnahme in nahrungsmittelüblichen Mengen während Schwangerschaft und Stillzeit wahrscheinlich sicher und unbedenklich. Es ist jedoch nicht genug über die Sicherheit und Unbedenklichkeit einer Verwendung von Lykopin Supplements für schwangere und stillende Frauen bekannt. Aus diesem Grund sollten schwangere und stillende Frauen sicherheitshalber auf eine Lykopin Zufuhr, die nahrungsmittelübliche Mengen überschreitet, verzichten.

    Prostatakrebs: Neuere Laboruntersuchungen legen nahe, dass Lykopin eine bestehende Prostatakrebserkrankung durch eine gesteigerte Streuung des Krebses verschlimmern könnte, ohne einen direkten Einfluss auf das Wachstum des Krebses zu besitzen. Bis mehr hierüber bekannt ist, sollten Menschen, bei denen Prostatakrebs diagnostiziert wurde, auf Lykopin verzichten.

    Referenzen

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    Kupfer

    Kupfer ist ein relativ hartes, den elektrischen Strom gut leitendes Schwermetall. Es besitzt im Periodensystem der Elemente die Ordnungszahl 29 und das chemische Symbol Cu. In reiner Form ist es von hellroter Farbe. An der Luft bildet sich jedoch im Laufe der Jahre eine Patina, die aus CuCO3xCu(OH)2 besteht und das Metall vor einer weiteren Korrosion schützt. Diese Patina ist z.B. gut an Kupferdächern sichtbar. Kupfer ist elementarer Bestandteil der Erdhülle: Der Kupfergehalt der Erdrinde beträgt durchschnittlich etwa 0,006 Prozent, wobei alle Böden, wenn auch z.T. nur in geringen Konzentrationen, Kupfer enthalten. Das element kommt dabei in metallischem Zustand, als Bestandteil von Mineralien oder als Bestandteil unterschiedlicher chemischer Verbindungen vor.

    Kupfer ist das älteste Metall, das von Menschen bearbeitet und verwendet wurde. Es erlangte seine wichtige Bedeutung für die Menschheit mit dem Beginn der Kupferzeit, die zeitlich mit der Spätsteinzeit zusammenfällt und etwa von 3500 - 2200 v.Chr. reichte. Danach begann die Bronzezeit, die etwa bis 800 v.Chr. reichte. Bronze ist eine sehr harte und korrosionsbeständige Legierung aus Kupfer und Zinn. Es sind aber Überlieferungen vorhanden, dass bereits im Jahr 9000 v.Chr. die ersten Gegenstände aus Kupfer erstellt wurden.
    Der Name "Kupfer" leitet sich übrigens von der Insel 'Zypern' ab, welche im Altertum Rom, Griechenland und andere mediterrane Länder mit dem roten Metall versorgte. Die Römer nannten dieses daraufhin "Erz aus Zypern", auf lateinisch "aes cyprium", später "cuprum". Dieser lateinische Begriff verbirgt sich auch hinter dem Kürzel Cu, welches im Periodensystem der Elemente für Kupfer steht.

     

    Vorkommen

    In der Natur kommt Kupfer in einer Reihe von Erzen vor, so dem Buntkupferkies (Kupfersulfid), dem Cuprit (Kupferoxid) oder dem Malachit (Kupferkarbonat), um nur einige zu nennen. In der Technik wird Kupfer auf Grund seiner guten elektrischen Leitfähigkeit für elektrische Leitungen, Spulen u.ä. verwendet. Außerdem wird es zum Bau von Dächern, oder der Herstellung von Münzen oder Patronen- und Granathülsen verwendet. Weitere Anwendungen bestehen in den folgenden Legierungen als:

     

    • Rotmessing: (80-90% Kupfer, 10-20% Zink) Modeschmuck und Kunstartikel
    • Gelbmessing:( 60-80% Kupfer, 20-40% Zink) Maschinenteile und Küchengeräte
    • Glockenbronze: (75-80% Kupfer, 20-25% Zinn) Glocken und Kunstgegenstände
    • Neusilber:( 45-68% Kupfer, 10-26% Nickel, 12-45% Zink) Essbestecke und chirurgische Instrumente

     

    Im erwachsenen menschlichen Organismus befinden sich im Mittel 100 mg Kupfer, vor allem im Skelett, aber auch in den Muskeln, den inneren Organen und im Gehirn.
    Als Schwermetall wirkt Kupfer außerdem stark keimabtötend, was z.B. in den Weihwasserbecken in den Kirchen schon lange erfolgreich zur Anwendung kommt. Ferner ist Kupfer teilweise in Intrauterinpessaren (Spirale) enthalten und soll hier für die kontrazeptive (verhütende) Wirkung verantwortlich sein.

     

    Funktionen im Körper

    Das Spurenelement Kupfer erfüllt im menschlichen Körper eine Reihe von Aufgaben: Es ist an der Bildung der roten Blutkörperchen beteiligt und spielt eine Rolle für die Funktion des zentralen Nervensystems sowie beim Pigmentstoffwechsel. Der Kupfergehalt des Blutserums liegt zwischen 70 μg bis 150 μg.

     

    Kupferhaltige Nahrungsmittel

    In Innereien (Kuddeln), Schalentieren, wie Krebsen und Hummern, in Schokolade und Nüssen, sowie in einer Reihe von Gewürzen kommt relativ viel Kupfer vor. Eine 100 g Tafel Vollmilchschokolade beispielsweise beinhaltet 12 mg Kupfer. Das entspricht bereits etwa dem zehnfachen Tagesbedarf. Zu viel Kupfer, das mit der Nahrung aufgenommen wurde, wird wieder ausgeschieden.

     

    Kupferhaltige Nahrungsmittel

    In Innereien (Kuddeln), Schalentieren, wie Krebsen und Hummern, in Schokolade und Nüssen, sowie in einer Reihe von Gewürzen kommt relativ viel Kupfer vor. Eine 100 g Tafel Vollmilchschokolade beispielsweise beinhaltet 12 mg Kupfer. Das entspricht bereits etwa dem zehnfachen Tagesbedarf. Zu viel Kupfer, das mit der Nahrung aufgenommen wurde, wird wieder ausgeschieden.

     

    Mangelerscheinungen

    Ein Kupfermangel ist relativ selten. Er kann durch eine stark einseitige Ernährung, Resorptionsstörungen oder eine länger andauernde künstliche Ernährung entstehen. Auch die längerfristige Einnahme von Zinkpräparaten kann einen Kupfermangel zur Folge haben. Wenn Kinder lange Zeit einseitig mit Kuhmilch ernährt werden, kann ebenfalls ein Mangel an Kupfer und infolgedessen eine sog. Kupfermangelanämie entstehen.

     

    Zu den typischen Zeichen eines Kupfermangels gehören:

    • Blutarmut
    • Verminderung der weißen Blutkörperchen
    • Funktionsstörungen des Immunsystems
    • Pigmentstörungen in der Haut
    • Störungen des zentralen Nervensystems
    • Beeinflussung des Wachstums

     

    Überdosierung und Vergiftung

    Eine Überdosierung oder Vergiftung mit Kupfer ist selten. Bei der Aufnahme größerer Mengen an Kupfersalzen wird Brechreiz ausgelöst, außerdem werden Kupfersalze vom Körper nur schlecht aufgenommen. Daher ist die tödliche Dosis mit ca. 10 g Kupfersulfat relativ hoch. Es wird aber vermutet, dass ein hoher Kupfergehalt des Trinkwassers (über 10 mg/l) bei kleinen Kindern zu Leberschäden führen kann.
    Die Symptome einer Vergiftung sind starkes Erbrechen, Durchfall und im Bereich der Schleimhäute blaugrüne Verätzungen. Ferner kann ein Schock eintreten und 5 bis 6 Stunden nach der Giftaufnahme eine Hämolyse, also eine Zerstörung der roten Blutkörperchen.
    Die Behandlung einer Vergiftung besteht in der Aufnahme von einem viertel Liter Wasser oder Milch und eventuell einer Magenspülung mit 0,1%igem Kaliumcyanoferrat. Ferner muss der Wasser- und Elektrolytverlust ersetzt werden und Schmerzen sowie ein eventuell eintretender Schock bekämpft werden.
    Bei Diabetes, der Einnahme der 'Anti-Baby-Pille', während der Schwangerschaft, bei einigen Lebererkrankungen, bei Nierensteinen sowie bei Rheumatismus kann es zu erhöhten Kupferwerten im Blut kommen.

     

    Bedarf

    Nach einer Veröffentlichung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung geht man für erwachsene Menschen von einem Bedarf von 1 bis 1,5 mg Kupfer täglich aus. In der Regel wird dieser Kupferbedarf durch eine normale Ernährung gedeckt. Es sei erwähnt, dass die Aufnahme größerer Mengen von Vitamin C die Kupferaufnahme hemmt.

     

    Bedarf im Sport

    Bei der Nahrungsergänzung mit Kupfer ist Vorsicht angeboten: Kupfer ist in größeren Mengen toxisch. Meine Empfehlung ist 2-5mg pro Tag zu den Mahlzeiten einnehmen.

    Sicherheit und Nebenwirkungen

    Kupfer ist sicher und unbedenklich, wenn es zur Behandlung eines Kupfermangels verwendet wird.

    Kupfer ist nicht sicher und unbedenklich, wenn es in großen Mengen eingenommen wird. Erwachsene sollten nicht mehr als 10 mg Kupfer pro Tag zu sich nehmen. Nierenversagen und Tod können bereits nach dem Verzehr von einem Gramm Kupfersulfat auftreten. Symptome einer Kupfer Überdosierung umfassen Übelkeit, Erbrechen, blutigen Durchfall, Fieber, Magenschmerzen, niedrigen Blutdruck, Anämie und Herzprobleme.

     

    Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen

    Schwangerschaft und Stillzeit: Schwangere und stillende Frauen zwischen 14 und 18 Jahren sollten nicht mehr als 8 mg Kupfer pro Tag zu sich nehmen und schwangere und stillende Frauen ab 19 Jahren sollten nicht mehr als 10 mg Kupfer pro Tag zu sich nehmen. Höhere Dosierungen können gefährlich sein.

    Kinder: Kinder sollten nicht mehr als die obere verträgliche Menge an Kupfer zu sich nehmen. Diese Menge beträgt bei Kindern zwischen 1 und 3 Jahren 1 mg Kupfer pro Tag, bei Kindern zwischen 4 und 8 Jahren 3 mg Kupfer pro Tag, bei Kindern zwischen 9 und 13 Jahren 5 mg Kupfer pro Tag und bei Teenagern ab 14 Jahren 8 mg Kupfer pro Tag. Höhere Mengen können Leberschäden und andere Probleme hervorrufen.

    Hämodialyse: Menschen, die sich aufgrund einer Nierenerkrankung einer Hämodialyse unterziehen müssen, scheinen ein höheres Risiko für einen Kupfermangel aufzuweisen. Es kann sein, dass diese Personengruppe Kupfer Supplements benötigt. Dies sollte man mit dem behandelnden Arzt abklären.

    Bestimmte erblich bedingte Krankheiten inklusive idiopathische Kupfertoxikose und Zirrhose während der Kindheit: Eine Einnahme von zusätzlichem Kupfer könnte diese Erkrankungen verschlimmern.

    Wilson Krankheit: Eine Einnahme von Kupfer Supplements kann diese Erkrankung verschlimmern und die Behandlung beeinträchtigen.

     

    Wechselwirkungen

    Bei einer Kombination von Kupfer mit folgenden Medikamenten sollte man vorsichtig sein:

    Penicillamin

    Penicillamin kommt bei der Wilson Krankheit und rheumatischer Arthritis zum Einsatz. Kupfer könnte die Menge an Penicillamin, die der Körper absorbiert, reduzieren und die Wirksamkeit von Penicillamin verringern.

    Tyrosin Phenylalanin

    Phenylalanin ist eine essentielle Aminosäure, die in fast allen Lebensmitteln enthalten ist. Sie wurde 1879 aus Pflanzenquellen isoliert und 1882 chemisch synthetisiert. Die Aminosäure Tyrosin ist bedingt essentiell. Sie entsteht aus Phenylalanin und ist nur dann essentiell, wenn dieses nicht ausreichend gebildet werden kann.
    Phenylalanin und davon abhängig Tyrosin tragen zur Synthese wichtiger körpereigener Proteine bei. Dazu gehören beispielsweise Insulin, Papain und Melanin sowie das Schilddrüsenhormon Thyroxin. Phenylalanin kann in vom Gehirn benötigte Botenstoffe (Neurotransmitter Dopamin, Serotonin und Tyramin) umgewandelt werden und hat auf diese Weise anregende Wirkungen. Es kann die Gedächtnisleistung stärken und den Appetit zügeln. Phenylalanin wird außerdem für die Beseitigung von Schadstoffen durch die Nieren und Blase benötigt. Phenylalanin wird in der Leber zu Tyrosin umgewandelt, das nur aus dieser Aminosäure hergestellt werden kann. Tyrosin wird danach in andere Stoffe, Hormone und Neurotransmitter, umgebaut. Tyrosin ist beispielsweise ein Vorläuferstoff des Hautpigmentes Melanin, und es trägt dazu bei, das Schilddrüsenhormon Thyroxin zu bilden. Bei starkem Stress, beispielsweise durch Infektionen, Traumen oder chronische Erkrankungen, ist dieser Prozess gestört. Dann wird Tyrosin zur essentiellen Aminosäure. Anders als sonst bei Aminosäuren hat Phenylalanin nicht nur in seiner natürlichen L-Form, sondern auch als D-Form besondere Funktionen im Körper. Man glaubt, dass D-Phenylalanin Enzyme im Zentralen Nervensystem blockieren kann, die körpereigene "Schmerzstiller" abbauen. Werden sie gehemmt, können bestimmte Stoffe (Enkephaline) Schmerzen besser lindern. D-Phenylalanin hat außerdem antidepressive Fähigkeiten, es wird aber vor allem eingesetzt, um chronische Schmerzen zu lindern. Synthetisch hergestelltes DL-Phenylalanin verbindet beide Formen und ihre Fähigkeiten.

     

    Die Hauptlieferanten von Phenylalanin und Tyrosin

    Phenylalanin und Tyrosin sind in vielen Lebensmitteln enthalten. Reichlich vorhanden sind sie in Gemüsen, Nüssen, Samen, Weizenkeimen, Milchprodukten, Fleisch und Fisch.


    Einige Phenylalanin- und Tyrosin-reiche Lebensmittel enthalten in je 100 Gramm

     

    • Sojabohnen 1970 mg
    • Emmentaler Käse 1800 mg
    • Erdnüsse 1540 mg
    • Weizenkeime 1200 mg
    • Mandeln 1400 mg
    • Thunfisch 1050 mg
    • Rindfleisch, Filet 930 mg
    • Forelle, blau 920 mg
    • Hüttenkäse 635 mg
    • 1 mittleres Ei 400 mg

     

    Typische Gruppen für einen Mehrbedarf an Phenylalanin und/oder Tyrosin

     

    • bei akutem, chronischen Stress (Infektionen, Traumen, Sport etc.)
    • D- oder DL-Phenylalanin bei chronischen Schmerzen
    • evtl. bei Depressionen
    • Tyrosin evtl. bei Alkoholentzug
    • Tyrosin evtl. bei Phenylketonurie (wenn die Tyrosin-Spiegel gering sind)
    • bei allgemeinem Mangel an Aminosäuren durch einige Krankheiten
    • bei Parkinson´scher Krankheit

     

    Phenylalanin und Tyrosin tragen über ihre Beteiligung am Hormonstoffwechsel und an der Bildung wichtiger Neurotransmitter zu vielen Funktionen im Körper bei. D-Phenylalanin (und DL-Phenylalanin) hat vor allem bei chronischen Schmerzen eine lindernde Wirkung. DL-Phenylalanin kann außerdem die schmerzlindernden Effekte der Akupunktur unterstützen. Es gibt Hinweise, dass DL-Phenylalanin beim Entzug von Alkohol oder anderen Drogen helfen kann. Tyrosin kann als milder Appetitzügler wirken, Stimmungen können sich bessern, und beim prämenstruellen Syndrom können Reizbarkeit, Depressionen und Müdigkeit gesenkt werden. Bei der Parkinson´schen Krankheit können Phenylalanin und Tyrosin dazu beitragen, den Neurotransmitter Dopamin zu erhöhen und die Krankheitssymptome zu mildern. Bei einem gestörten Schlaf-Wach-Rhythmus kann Tyrosin helfen, tagsüber auftretende Schläfrigkeit zu verringern und das abendliche Einschlafen zu fördern. Tyrosin kann außerdem bei akutem, chronischen Stress, beispielsweise beim Sport, die Leistung und Energie steigern.

     

    Wenn Phenylalanin und Tyrosin im Körper fehlen

    Ein Mangel an Phenylalanin kommt nur selten vor. Er stört die Biosynthese von Proteinen. Zu den Folgen gehört beispielsweise, dass die Bildung der Myelinscheiden (Isolierschutz der Nervenfasern) im Hirn gestört ist. Dies kann zu neurologischen Schäden führen. Menschen, die eine Phenylketonurie haben, müssen in ihrer Diät darauf achten, dass sie bei der gebotenen Beschränkung der Phenylalanin-Zufuhr trotzdem genügend Mengen aufnehmen.

    Wie Phenylalanin fehlt auch das davon abhängige Tyrosin nur selten. Bei akutem, chronischen Stress steigt der Bedarf an Tyrosin. Stress senkt die Noradrenalin-Spiegel, die von den Nebennieren gesteuert werden. Da Tyrosin der Vorläuferstoff von Noradrenalin ist, können ergänzende Zufuhren die Leistung und Energie bei Belastung steigern. Tyrosin kann bei Phenylketonurie erniedrigt sein, dies ist aber nicht bei allen Erkrankten der Fall. Bei depressiven Menschen sind manchmal die Tyrosin-Werte verringert. Bei einem schlechten Eiweißstoffwechsel, beispielsweise durch Nierenkrankheiten, fehlen meist mehrere Aminosäuren, das betrifft auch Tyrosin.

     

    Wenn Phenylalanin im Übermaß vorhanden ist

    Die Phenylketonurie ist eine vererbte, angeborene und weltweit verbreitete Stoffwechselstörung. In Deutschland ist etwa 1 von 7.000 Neugeborenen betroffen. Bei allen Säuglingen wird ein Test durchgeführt, um diese Störung frühzeitig zu erkennen und ihre Folgen zu vermeiden. Bei der Phenylketonurie fehlt dem Körper ein Leberenzym (Phenylalaninhydroxalase), das Phenylalanin in die Aminosäure Tyrosin umwandelt. Da Phenylalanin im Körper nicht abgebaut werden kann, sammeln sich im Blut sehr hohe Werte der Aminosäure an (>400 mal höher als normal), die schließlich zu Vergiftungen führen. Betroffen davon sind besonders die Haut, Haare und das Hirn. Die Krankheit führt zu einer verlangsamten geistigen Entwicklung, sie kann Hirnschäden, Anfälle und Hautstörungen auslösen. Wird die Phenylketonurie beim Neugeborenen-Screening erkannt, kann sie mit einer lebenslang und konsequent eingehaltenen Diät behandelt werden, wobei eine normale geistige Entwicklung erreicht wird. Da unsere vielen eiweißhaltigen Lebensmittel mehr Phenylalanin liefern, als der Körper braucht, werden spezielle Produkte verwendet, denen Phenylalanin entzogen wurde.

     

    Kann man Phenylalanin und Tyrosin überdosieren oder gibt es Nebenwirkungen?

    Die Dosierung von Phenylalanin und Tyrosin erfolgt zu therapeutischen Zwecken, sie sollte daher auch unter therapeutischer Kontrolle erfolgen. Bei der Ergänzung von Tyrosin gibt es allgemein keine Nebenwirkungen. Bei Phenylalanin sind Nebenwirkungen in seltenen Fällen möglich. Dazu gehören beispielsweise Kopfschmerzen, Ängste und Bluthochdruck. Bei bestimmten Krankheiten sollte Phenylalanin nicht eingenommen werden, das gilt beispielsweise für schwere Leberleiden, bei Einnahme bestimmter Antidepressiva (MAO-Hemmer) und bei Schizophrenie, wenn die Dopamin-Spiegel erhöht sind.

    Bedarf im Sport

    Um die Intensität im Training zu verbessern, sollte man morgens Tyrosin zu sich nehmen. Tyrosin hat einen anregenden Effekt auf den Geist und den Körper und kann sowohl die Konzentrationsfähigkeit verbessern als auch die Fettverbrennung anregen und den Appetit zügeln. Mann Man sollte 1-4g Tyrosin auf nüchternen Magen zweimal pro Tag zu sich nehmen oder ungefähr eine Stunde vor dem Training.

    Vitamin A

    Vitamin A (Retinol, Beta-Carotin)

    Vitamin A bzw. Retinol ist in unserer Nahrung ein ausschließlich tierisches Produkt. In Pflanzen finden sich nur unterschiedliche Carotinoide. Sie besitzen einen Provitamincharakter und können teilweise vom Menschen zu Vitamin A umgewandelt werden. Wie gut die Carotinoide in Vitamin A umgewandelt werden können, hängt von ihrer Struktur (dem Aufbau) ab. Die günstigste Struktur weist Beta-Carotin auf. Es kann unter bestimmten Bedingungen in zwei Vitamin A Moleküle umgewandelt werden.

    Die strukturelle Beschaffenheit von Vitamin A und Carotinoiden lässt diese Stoffe sehr empfindlich gegenüber Licht, Sauerstoff und Säuren reagieren. Wodurch sie ihre biologische Wirksamkeit verlieren. Bei falscher Lebensmittellagerung und -zubereitung kann das bis zur Halbierung der Bioverfügbarkeit von Vitamin A und Carotinoiden führen. Lange Kochzeiten und ungekühlte, helle Lagerung sollten möglichst vermieden werden.
    Am Beispiel von Karotten lässt sich zeigen, dass man die Bioverfügbarkeit dieser Stoffe mit einfachen küchentechnischen Verfahren durchaus verbessern kann. Bei einem frischen Karottensaft sind die sonst nur schwer zu verdauenden Zellwände der Wurzel (in denen Carotin enthalten ist) aufgespalten. So liegen die Carotinoide "frei" und stehen so vermehrt dem Verdauungssystem zur Verfügung. Rohe, unzerkleinerte Zellen werden zum größten Teil wieder ausgeschieden und mit ihnen die Carotine und andere Biostoffe der Zelle. Das gleiche gilt auch beim Blanchieren. Die Zellwände werden durch die kurze Hitzezufuhr leichter verdaulich gemacht und somit die Bioverfügbarkeit erhöht. Tipp: Mit dem Verzehr aufgenommenes Fett steigert die Aufnahmefähigkeit der Carotinoide nochmals. Das verdanken sie ihrer fettlöslichen Eigenschaft.

     

    Stoffwechsel

    Carotinoide und Vitamin A sind in der Nahrung hauptsächlich in einer bestimmten Form von Fetten (Estern) vorhanden. Dadurch ist ihre Resorption eng mit dem Fettstoffwechsel verbunden. Sie werden durch Gallensäure und Enzyme (Esterasen) aufgespalten. So "zerkleinert" können sie von den Epithelzellen (Hautzellen) des Dünndarms aufgenommen werden. In den Hautzellen werden sie zu Retinol umgewandelt und von dort aus zur Leber transportiert. Die Leber dient als Speicherorgan für Vitamin A. Bei Bedarf gibt die Leber Retinol an das Blut ab und "schickt" es zu den Zielzellen.

    Der Transport von Retinol ist allerdings nur möglich, wenn es an ein bestimmtes, in der Leber synthetisiertes (gebildetes) Protein gebunden ist. Das Protein heißt RBP (Retinol Bildendes Protein). Die Bindung an RBP ist aus zwei Gründen für die Retinolaufnahme in der Zellen notwendig. Zum einen erkennen die Zellen den Vitamin-RBP-Komplex. Dieses "Erkennen" ermöglicht die Aufnahme von Retinol in die Zellen. Zum anderen verhindert dieser Komplex eine unkontrollierte Aufnahme des Vitamins und somit giftige oder unerwünschte Wirkungen in den Zellen. Die Ausscheidung von Retinol erfolgt über den Urin, die Galle und den Darm.


    Vorkommen

    In Pflanzen ist es als Vorstufe Beta-Carotin enthalten, das dann im Organismus zu Vitamin A weiterverarbeitet wird. Beta-Carotin wird deshalb auch als Provitamin A bezeichnet. Da Beta-Carotin nur bei Bedarf in Retinol umgewandelt wird, und im Gegensatz zu diesem auch in größeren Mengen nicht toxisch wirkt, sollte es in Nahrungsergänzungmitteln gegenüber dem Retinol selbst bevorzugt werden. Retinol findet sich in Milchprodukten, Eigelb und Lebertran.Vitamin A ist wichtig für das Wachstum, Funktion und Aufbau von Haut und Schleimhäuten sowie für den Sehvorgang, da es Baustein des Sehfarbstoffes ist. Die Verwertung dieses Vitamins im Körper kann durch fettarme Kost, Leberschäden und die Einnahme von Östrogenpräparaten gestört werden. Als gute Quellen für Vitamin A erweisen sich Fisch, Fischleberöle (Lebertran), Leber, Butter, Eigelb, Milch und Milchprodukte. In Gemüse, zum Beispiel Karotten, Spinat, Broccoli und Grünkohl ist das Beta-Carotin enthalten, ebenso in einigen orangen bis roten Früchten wie Orangen.

    Das Aldehyd des Vitamins A ist Retinal, welches zusammen mit Opsin den Sehfarbstoff Rhodopsin bildet. Mangel an Vitamin A führt zu Nachtblindheit und Verhornung der Sehzellen des Auges.


    Aufgaben

    Es ist bisher noch nicht vollständig geklärt, für welche Aufgaben Retinol im Einzelnen verantwortlich ist. Die Schwerpunkte liegen jedoch in der Beteiligung am:

    • Sehvorgang (Bestandteil der Sehpigmente im Auge)
    • Wachstum und Ausbildung von Hautzellen
    • Spermatabildung
    • Plazentaentwicklung
    • Testosteronproduktion
    • Fördert das Wachstum von Knochen und Zähnen
    • gesunder Haut und Haaren
    • erhöht die Widerstandskraft gegen Infektion der Atemwege

     

    Carotinoide haben im Stoffwechsel eine Funktion als Radikalfänger. Sie besitzen somit neben ihrer Aufgabe als Provitamin A zusätzlich eine krebsvorbeugende Funktion. Diese anticarcinogene Wirkung stellte sich erst in jüngster Zeit heraus. Diese Erkenntnis wird sich wahrscheinlich in Zukunft auf eine zusätzliche Aufnahmeempfehlungen von Carotinoiden in der Nahrung auswirken.


    Mangelerscheinungen

    Die hohe Speicherkapazität von Vitamin A und das gute "Recycling" des Vitamins tragen dazu bei, dass es nur sehr selten zu Mangelerscheinungen kommt. Erst durch eine über mehrere Jahre hinweg völlig freie Retinol- und Carotinoid- Ernährung würde es zu Mangelerscheinungen kommen. In den Industrieländern treten Unterversorgungserscheinungen nur in Einzelfällen auf.

    Als frühes Stadium bei Retinol-Mangel treten Veränderungen des Sehens auf. Dazu gehört z.B. Nachtblindheit und Lichtempfindlichkeit. Weitere Symptome sind Störungen des Stoffwechsels von Haut und Schleimhäuten. Im Auge führt dies anfangs zum Austrocknen der Bindehaut und kann später bis zur Verhornung der Hornhautzellen und letztendlich zur Erblindung führen.
    Bei Kindern und Jugendlichen verursacht Retinolmangel eine Störung des Wachstums und der Knochenbildung.
    Vitamin-A-Mangel kann trotz ausreichender Versorgung mit Retinol auftreten, wenn dem Organismus nicht ausreichend RBP zur Verfügung stehen, die das Vitamin an sich binden und zu den Zellen transportieren. Dies ist allerdings nur bei Veganer zu befürchten, die nicht genügend Proteine zu sich nehmen.


    Hypervitaminose

    Eine Vergiftung (Hypervitaminose) kann durch eine zu hohe Vitamin-A-Zufuhr verursacht werden. Grund dafür ist die hohe Speicherkapazität des Vitamins. Dies kann aber nur in Einzelfällen bei übermäßigem Verzehr von tierischen Produkten (Leber) auftreten. Eine Retinol-Vergiftung ist bei einer ausgewogenen Ernährungsweise nicht zu erwaten.

    Bei einer kurzzeitigen und hohen Überdosierung (das Hundertfache des Tagesbedarfs und mehr) während einer Retinol-Mangel-Behandlung können folgende Symptome auftreten:

     

    • Übelkeit
    • Erbrechen
    • Appetitlosigkeit
    • Muskelkoordinationsstörungen
    • Hautschäden
    • Schläfrigkeit

     

    Symptome einer chronischen Hypervitaminose A erscheinen nach einer über Monate und Jahre hinweg überhöhten Retinolaufnahme, die das Zehnfache des Tagesbedarfs überschritten hat.

     

    Vergiftungserscheinungen können sein:

    • Kopfschmerzen
    • Haarausfall
    • Knochen- und Gelenkschmerzen
    • trockene und juckende Kopfhaut
    • Lebervergrößerung

     

    Die Beschwerden können nach dem Absetzen des Vitamins wieder verschwinden. Hypervitaminose A kann nur bei der Zufuhr von vorgefertigtem Vitamin A auftreten. Carotinoide werden bei ihrer Umwandlung zu Retinol reguliert und dem Bedarf des Körpers angepasst. Längeres Kochen, Sauerstoff und Licht schadet Vitamin A. Deshalb sollte man Lebensmittel, die Vitamin A enthalten, immer ungeschält oder verpackt und dunkel – am besten im Kühlschrank – lagern. Die Kochverluste liegen zwischen 10 und 30 Prozent. Von dem Verzehr von Leber in der Schwangerschaft wird abgeraten. (Wahrscheinlich ist Retinol teratogen, das heißt fruchtwasserschädigend) Folge: Fehlgeburten, Missbildungen. Eine Hypervitaminose tritt bei Aufnahme von über 200 Milligramm pro Tag ein.


    Bedarf

    Bei vorgefertigtem Retinol benötigen erwachsene Frauen 0,8 und Männer 1 mg Retinol. Das, mit der aus tierischer Nahrung, aufgenommene Vitamin A kann der Organismus direkt in den Stoffwechsel mit einbeziehen. Die strukturelle Beschaffenheit der Carotinoide lässt erwarten, dass aus ß-Carotin zwei und aus allen anderen Carotinoiden ein Vitamin A entsteht. Die Umwandlungsrate verhält sich in der Praxis nicht so optimal. Um etwa den Bedarf des Körpers von 1 mg Vitamin A zu decken, benötigt man 6 mg ß-Carotin bzw. 12 mg andere Carotinoide.


    Bedarf im Sport

    Als Retinol sollte man 5.000-10.000I.E. pro Tag mit einer Mahlzeit zu sich nehmen.

    Als Beta-Carotin: 15-60mg pro Tag.

    Vitamin E

    Vitamin E (Tocopherole)
    Tocopherole kommen in der Natur als ölige Flüssigkeiten vor. Chemisch gesehen sind Tocopherole Chromanderivate mit einer Isoprenoidseitenkette (Phytol) in 2-Stellung. Tocopherol gehört zur Gruppe der Terpenoide.

     

    Aufgabe/Funktion

    Die bedeutendste in der Natur vorkommende Verbindung mit Vitamin-E-Aktivität ist α-Tocopherol. Das im Wesentlichen in Sojaprodukten vorkommende γ-Tocopherol zeigt nur geringe Aktivität.

    Eine seiner wichtigsten Funktion ist die eines lipidlöslichen Antioxidans, das in der Lage ist, mehrfach ungesättigte Fettsäuren in Membranlipiden, Lipoproteinen und Depotfett vor einer Zerstörung durch Oxidation (Lipidperoxidation) zu schützen. Freie Radikale würden die Doppelbindungen der Fettsäuren der Zell- und Organellmembranen angreifen. Tocopherol wirkt als Radikalfänger, in dem es selbst zu einem reaktionsträgen, da mesomeriestabilisierten Radikal wird:
    Vitamin E hat bei manchen Tieren eine Funktion in der Steuerung der Keimdrüsen und wird daher auch als Antisterilitätsvitamin bezeichnet. Der menschliche Körper kann es speichern, so dass eine einmalige Gabe für längere Zeit wirken kann. Vitamin E soll gleichermaßen vor Herzinfarkten, Krebs und Alzheimer schützen, den Alterungsprozess verlangsamen, die roten Blutkörperchen schützen, Muskeln und Nerven stärken, wirkt im Stoffwechsel der Steroidhormone, die Durchblutung verbessern und Gefäßablagerungen verhindern.
    Beim Zubereiten von Speisen liegen die durchschnittlichen Zubereitungsverluste bei 10%. Beim Wiedererhitzen von Bratfett wird das restliche Vitamin zerstört.

     

    Vorkommen

    Tocopherol kommt vor allem in pflanzlichen Lebensmitteln vor: Getreide, Nüsse, Samen und Pflanzenölen, insbesondere Keimölen und kaltgepresste Speiseöle guter Qualität. Olivenöl, Milch und Eier sind häufig genannte Vitamin-E-Hauptlieferanten für den Menschen, aber auch viele Gemüse- und Obstsorten, sowie grüne Salate.


    Besonders reiche Vitamin-E-Quellen sind:

     

    • Weizenkeimöl (174-176 mg/100 g)
    • Leinsamen (57 mg/100 g)
    • Sonnenblumenöl (50-62 mg/100g)
    • Walnussöl (39 mg/100 g)
    • Maiskeimöl (31-34 mg/100 g)
    • Distelöl (29-44 mg/100 g)
    • Sesamöl (28 mg/100 g)
    • Haselnüsse (27 mg/ 100 g)
    • Sojaöl (17-25 mg/100 g)
    • Erdnussöl (25 mg/100 g)
    • Mandeln (25 mg/100 g)
    • Palmöl (25 mg/100 g)
    • Sonnenblumenöl (25 mg/100 g)
    • Margarine (14 mg/100 g)
    • Olivenöl (12 mg/100 g)
    • Schwarzwurzeln (6 mg/100 g)
    • Leinöl (5,8 mg/100 g)

     

    Wegen seiner antioxidativen Wirkung wird Vitamin E als Zusatzstoff (E 306-309) auch Lebensmitteln, Kosmetika (Sonnenschutzmittel) und Anstrichmitteln beigesetzt.

     

    Mangelerscheinungen (Hypovitaminose)

    Mangelerscheinungen beim Menschen sind bislang nicht bekannt, da alle Formen des Vitamin E offenbar ausreichend in der Nahrung vorhanden sind. Vermutet werden:

    • trockene, faltige Haut
    • Konzentrationsstörungen
    • Leistungsschwäche
    • Müdigkeit
    • Reizbarkeit
    • schlecht heilende Wunden.

     

    Begünstigung von Arteriosklerose Folgen einer Überdosierung (Hypervitaminose)

    • starke Überdosierung: Behinderung der Aufnahme von Vitamin A und Vitamin K
    • Übelkeit, Erbrechen, Magen-Darm-Beschwerden
    • Erschöpfung, Muskelschwäche
    • Verschlechterung der Blutgerinnung (vereinzelt in sehr hohen Dosen)
    • Vaginalblutungen (Scheidenblutungen)
    • Verschlechterung von Diabetes mellitus, Bluthochdruck und Angina Pectoris (Erkrankung der Herzkranzgefäße und damit verbundene anfallartig auftretende Schmerzen hinter dem Brustbein)
    • Lebensgefahr

     

    Bedarf

    5-30 mg pro Tag. Empfohlene Tagesdosis bei Erwachsenen: 12 mg (Frauen)/14 mg (Männer) pro Tag. Schwangere und Stillende haben einen erhöhten Bedarf. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt Männern wie Frauen eine tägliche Aufnahme von 22 Internationalen Einheiten (IU) an Vitamin E. Von den Lebensmitteln sind besonders Pflanzenöle, Nüsse und grüne Salate reich an Vitamin E.


    Bedarf im Sport

    Für Sportler empfiehlt sich eine Nahrungsergänzung mit Vitamin E, weil es hilft, die durch Training verursachten Muskelschäden in Grenzen zu halten, was den Regenerationsprozess beschleunigt. Meine Empfehlung eine Supplemetierung von 200-600I.E. am Tag, mit einer Mahlzeit einzunehmen. 

    Astaxanthin

    Was ist Astaxanthin?

    Astaxanthin – auch wenn dieser Name schwer auszusprechen ist, erfreut sich diese Verbindung in der Welt der Gesundheit und der Sporternährung einem steigenden Interesse. Bei Astaxanthin, welches natürlich in Algen, Lachs, Krill, Forellen, Shrimps und einigen anderen Krustentieren vorkommt, handelt es sich um ein Pigment, dass für die charakteristische rosarote Farbe dieser Lebewesen verantwortlich ist. Es ist Teil einer Gruppe von Verbindungen, die als Carotinoide bezeichnet werden und die sich für gewöhnlich in Obst und Gemüse mit kräftigen Farben wie Karotten, Aprikosen und Tomaten wiederfinden. Astaxanthin besitzt starke antioxidative Eigenschaften, die denen anderer Carotinoide wie Beta-Carotin und Lycopen ähneln. Einige Studien konnten in der Tat zeigen, dass Astaxanthin im Vergleich zu anderen Carotinoiden und Vitamin E eine um den Faktor 40 – 1000 höhere antioxidative Kapazität aufweist.

     

    Anwendungen für Astaxanthin

    Astaxanthin wird aufgrund seiner starken färbenden Eigenschaften am häufigsten als Additiv verwendet. Als solches wird es für gewöhnlich zu Tierfutter hinzugefügt, um z.B. die Farbe von Zuchtlachs und Eigelb zu intensivieren. Zusätzlich hierzu wird es auch als Nahrungsmittelfarbstoff verwendet. Seit kurzem wird Astaxanthin außerdem zu ernährungstechnischen Supplements hinzugefügt, da es starke Hinweise darauf gibt, dass es sich bei dieser Verbindung um ein wirkungsvolles Antioxidans handelt, das dazu in der Lage ist, bei einer Vielzahl von Problemen zu helfen, zu denen unter anderem Muskelkater, Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen, Osteoarthritis, hohe Cholesterinspiegel, Menstrualkrämpfe und Sonnenbrand gehören (1). Darüber hinaus fördert Astaxanthin die Herz-Kreislauf Gesundheit und die Gesundheit der Prostata.

     

    Astaxanthin Quellen

    Es gibt zwei Wege Astaxanthin zu gewinnen: synthetische Herstellungsverfahren oder eine Extraktion aus natürlichen Quellen wie Tieren und Pflanzen. Synthetisches Astaxanthin kostest etwa 2000 Dollar pro Kilo, wird jedoch als im Vergleich zu natürlich gewonnenem Astaxanthin aufgrund der Gegenwart von Steroisomeren als qualitativ minderwertiger angesehen. Auch wenn es sich bei synthetisch hergestelltem Astaxanthin aus chemischer Sicht um Astaxanthin handelt, unterscheidet es sich strukturell von natürlichem Astaxanthin, was seine Funktion beeinträchtigen könnte.

    Natürlich gewonnenes Astaxanthin stellt die bevorzugte Verbindung für die Verwendung in Supplements dar und kostet etwa 7000 Dollar pro Kilo. Astaxanthin Supplements werden im Allgemeinen in Kapselform angeboten und enthaltene in der Regel entweder Krill oder Algenmehl, das aus Mikroalgen gewonnen wird. Es ist wichtig zu wissen, dass Algen relativ zu ihrem Gewicht die höchsten Astaxanthin Konzentrationen aufweisen und nachhaltiger als Krill gezüchtet werden können.

     

    Astaxanthin im Bereich der Sporternährung

    Neben den oben erwähnten Gesundheitsvorzügen aufgrund seiner Wirkung als Antioxidans hat Astaxanthin aufgrund mehrerer Studien, die zeigen, dass es leistungssteigernde Wirkungen entfalten kann, das Interesse in der Welt der Sporternährung geweckt. Im Rahmen einer kürzlich durchgeführten Tierstudie (2) wurden Mäuse in eine Trainingsgruppe und eine Kontrollgruppe aufgeteilt und beide Gruppen wurden anschließend weiter in eine Astaxanthin und eine Placebogruppe aufgesplittet. Jede der beiden Astaxanthin Gruppen erhielt eine Menge an Astaxanthin, die 0,02% des Gesamtkörpergewichts entsprach. Diese Studie kam zu dem Ergebnis, dass Mäuse, die mit Astaxanthin behandelt wurden, von folgenden leistungssteigernden Wirkungen profitieren konnten:

     

    • Verschiebung des respiratorischen Austauschverhältnisses: Während des Trainings wiesen die Mäuse, die Astaxanthin bekamen, ein niedrigeres respiratorisches Austauschverhältnis auf. Dies bedeutet, dass sie im Vergleich zu den Kontrollgruppen mehr Fett als Energiequelle verwendeten.
    • Reduzierte Glukoseverwendung: Nach dem Training durchgeführte Muskelbiopsien zeigten, dass die Glykogenspeicher der Mäuse, die Astaxanthin bekamen, einen höheren Füllstand als die Glykogenspeicher der Mäuse der Kontrollgruppen aufwiesen. Mehr verfügbares Glykogen bedeutet
    • Verbesserte Carnitin Palmitoyltransferase (CPT 1) Aktivität: CPT 1 ist ein essentieller Transporter von Fett in die Mitochondrien, wo dieses Fett als Energiequelle verbrannt wird. Die Autoren der Studie stellten die Hypothese auf, dass die Oxidation durch reaktive Sauerstoffspezies, die während des Trainings produziert werden, die Funktionalität von CPT 1 reduziert und dass die starken antioxidativen Eigenschaften von Astaxanthin diese Oxidation von CPT 1 reduzieren konnten. Dieser Mechanismus könnte eine Erklärung für die beiden ersten beobachteten leistungssteigernden Qualitäten liefern.
    1. eine Reduzierte Abhängigkeit von Kohlenhydraten als Energiequelle und
    2. eine längere Zeitspanne bis zum Eintritt der Erschöpfung.

    Eine andere mit Tieren durchgeführte Studie (3) untersuchte drei Konzentrationen von Astaxanthin Supplementationen bei Mäusen (1,2mg, 6mg oder 30 mg Astaxanthin pro Kilogramm Körpergewicht). Diese Studie war dazu in der Lage zu zeigen, dass die Fettverwendung während des Trainings durch eine Astaxanthin Supplementation erhöht wurde, was auch auf die Zeit bis zum Eintritt der Erschöpfung bei einem Schwimmtraining zutraf.

    Eine Folgestudie (4) untersuchte Astaxanthin und seine Auswirkungen auf die Körperkomposition bei Mäusen. Bei dieser Studie wurden dieselben drei unterschiedlichen Astaxanthin Konzentrationen verwendet und es konnte beobachtet werden, dass Mäuse, die eine fettreiche Ernährung bekamen, bei Astaxanthin Dosierungen von 6 und 30 mg pro Kilogramm Körpergewicht eine reduzierte Zunahme an Körpergewicht aufwiesen. Die Menge des Fettgewebes war bei allen mit Astaxanthin behandelten Mäusen geringer als bei einer Kontrollgruppe, wobei diese Unterschiede nur bei den Mäusen, die die höchsten Astaxanthin Dosierungen bekamen, signifikant waren.

     

    Astaxanthin und die sportliche Leistungsfähigkeit

    Unglücklicherweise wurden bisher nur sehr wenige Humanstudien durchgeführt, die die Auswirkung von Astaxanthin auf die sportliche Leistungsfähigkeit untersucht haben. Die drei auffindbaren Studien umfassen eine unveröffentlichte schwedische Studie, eine japanische Studie und eine amerikanische Studie. Die schwedische Studie weist ein recht schlechtes experimentelles Protokoll auf, was dafür verantwortlich war, dass diese Studie nicht veröffentlicht wurde. Vorläufige Ergebnisse dieser Studie zeigen jedoch, dass eine Supplementation mit einer Astaxanthin Kapsel mit einer nicht angegebenen Konzentration über einen nicht näher spezifizierten Zeitraum zu einer signifikanten Verbesserung der Ausdauer bei einem Kniebeugenprogramm führte.

    Ein anderes Team von Wissenschaftlern führte zwei Untersuchungen mit Astaxanthin und 34 gesunden Probanden durch (6). Diese Studie untersuchte die Fähigkeit von Astaxanthin die Sehschärfe und die Laktatproduktion während eines 1200 Meter Laufs zu beeinflussen. Diese Studie war dazu in der Lage drei starke Verbindungen mit einer täglichen 6mg Dosis Astaxanthin zu zeigen:

     

    • Verbesserte Tiefenwahrnehmung: Die Tiefenwahrnehmung ist bei vielen Sportarten wichtig. Eine verbesserte Tiefenwahrnehmung bedeutet, dass man dazu in der Lage ist, die Welt in drei Dimensionen zu überwachen und auch Entfernungen besser einzuschätzen. Ein Beispiel hierfür wäre die Abschätzung der Entfernung zwischen einem Ball und einem Schläger, um den Ball richtig treffen zu können.
    • Reduzierte kritische Flimmerverschmelzungsfrequenz Reizschwelle: Die kritische Flimmerverschmelzungsfrequenz Reizschwelle ist ein häufig verwendeter Sehtest zur Beurteilung des Grades der zentralen Erschöpfung oder der Erschöpfung, die mit dem zentralen Nervensystem in Verbindung steht.
    • Reduzierte Milchsäurekonzentration: Muskelbiopsien zeigten eine reduzierte Menge an Milchsäure (Laktat) bei Probanden, die mit Astaxanthin supplementierten. Laktat wurde früher als die primäre Ursache für eine Muskelerschöpfung angesehen, doch neuere Untersuchungen haben diese Ansicht widerlegt. Ob die bei einer Astaxanthin Supplementation beobachteten reduzierten Milchsäurespiegel leistungssteigernde Wirkungen besitzen, ist noch nicht abschließend geklärt.

     

    Astaxanthin – der Supernährstoff

    Astaxanthin besitzt ein großes Potential zum neusten Supernährstoff zu werden. Bisher gibt es starke Hinweise auf antioxidative, entzündungshemmende und Antikrebswirkungen. Zusätzlich hierzu haben aktuelle Untersuchungen gezeigt, dass Astaxanthin auch leistungssteigernde Wirkungen aufweist, zu denen unter anderem die Folgenden gehören:

    • Reduzierung der körperlichen Erschöpfung
    • Gesteigerte Fettverwendung
    • Verbesserung der Körperkomposition
    • Verbesserung der Tiefenwahrnehmung
    • Reduzierung der visuellen Erschöpfung

     

    Wie bei allen Supplements ist es jedoch wichtig, sich daran zu erinnern, dass diese dazu dienen, einen gesunden Lebensstil mit einer geeigneten Ernährung und einem geeigneten Training zu unterstützen und diesen nicht ersetzen können. Was die Dosierung angeht, ist es schwer eine therapeutische Dosis festzulegen, die die oben beschriebenen Vorzüge bietet. Wenn man jedoch die bei den oben erwähnten Studien verwendeten Dosierungen auf den Menschen umrechnet, dann reichen die möglichen Empfehlungen von 6mg bis 1800 mg Astaxanthin pro Tag. Eine Studie (7), die die Toxizität von Astaxanthin untersuchte, kam zu dem Ergebnis, dass bei Dosierungen von bis zu 557mg Astaxanthin pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag keine unerwünschten Nebenwirkungen bei männlichen und weiblichen Ratten beobachtet werden konnten. Es ist jedoch wichtig anzumerken, dass es sich hierbei nur um grobe Werte handelt und es wird empfohlen, im Zweifelfall die Einnahmeempfehlung auf der Verpackung zu befolgen.

     

    Referenzen:

     

    1. Guerin M, Huntley ME, Olaizola M. ‘Haematococcus astaxanthin: applications for human health and nutrition.’ Trends Biotechnol. 2003 May;21(5):210-6.
    2. Aoi W, Naito Y, Takanami Y, Ishii T, Kawai Y, Akagiri S, Kato Y, Osawa T, Yoshikawa T. ‘Astaxanthin improves muscle lipid metabolism in exercise via inhibitory effect of oxidative CPT I modification.’ Biochem Biophys Res Commun. 2008 Feb 22;366(4):892-7. Epub 2007 Dec 17.
    3. Ikeuchi M, Koyama T, Takahashi J, Yazawa K. ‘Effects of astaxanthin supplementation on exercise-induced fatigue in mice.’ Biol Pharm Bull. 2006 Oct;29(10):2106-10.
    4. Ikeuchi M, Koyama T, Takahashi J, Yazawa K. ‘Effects of astaxanthin in obese mice fed a high-fat diet.’ Biosci Biotechnol Biochem. 2007 Apr;71(4):893-9. Epub 2007 Apr 7.
    5. Malmsten CL. ‘Dietary supplementation with astaxanthin-rich algal meal improves muscle endurance – a double blind study on male students.’ http://www.cyanotech.com/pdfs/bioastin/batl28.pdf. Last Accessed 3rd August 2011.
    6. Sawaki, K. et al. (2002) Sports performance benefits from taking natural astaxanthin characterized by visual activity and muscle fatigue improvements in humans. J. Clin. Ther. Med., 18(9):73-88
    7. Stewart JS, Lignell A, Pettersson A, Elfving E, Soni MG. ‘Safety assessment of astaxanthin-rich microalgae biomass: Acute and subchronic toxicity studies in rats.’ Food Chem Toxicol. 2008 Sep;46(9):3030-6. Epub 2008 Jun 10.
    Beta Carotin

    Beta-Carotin ist ein Mitglied der Gruppe der Carotenoide – eine Gruppe von Pflanzenpigmenten, von deren Mitgliedern bekannt ist, dass sie antioxidative und andere Wirkungen besitzen. Beta-Carotin ist eine Pflanzensubstanz, die im Körper schnell in Vitamin A umgewandelt wird, weshalb es häufig als Form von Vitamin A angesehen wird. Normale Vitamin A Spiegel sind für ein gutes Sehvermögen, ein starkes Immunsystem und die allgemeine Gesundheit von entscheidender Bedeutung.

     

    Warum nehmen Menschen Beta-Carotin ein?

    Beta-Carotin ist zum Teil deshalb so beliebt geworden, weil es ein Antioxidans ist – eine Substanz, die die Zellen vor Schäden schützen kann. Eine Reihe von Studien konnte zeigen, dass Menschen, die viel Obst und Gemüse essen, das reich an Beta-Carotin und anderen Vitaminen und Mineralstoffen ist, ein niedrigeres Risiko für Herzkrankheiten und einige Arten von Krebs aufweisen. Es konnte bisher jedoch noch nicht durch Studien nachgewiesen werden, dass Beta-Carotin Supplements dieselben Gesundheitsvorzüge wie Obst und Gemüse besitzen.

    Beta-Carotin Supplements können Menschen mit spezifischen Gesundheitsproblemen helfen. Solche Supplements können z.B. von Menschen, die unter einem Vitamin A Mangel leiden, eingenommen werden. Sie können außerdem Menschen helfen, die unter einer genetisch bedingten erythropoetische Porphyrie leiden, wobei es sich hierbei um eine seltene Krankheit handelt.

    Es gibt einige vielversprechende Hinweise darauf, dass Beta-Carotin Supplements die Entwicklung von Osteoarthritis verlangsamen könnten. Die Einnahme von Beta-Carotin in Verbindung mit Zink und den Vitaminen C und E könnte außerdem das Fortschreiten einer alterbedingten Makuladegeneration – eine der führenden Ursachen für Erblindung bei älteren Menschen – verlangsamen.

    Beta-Carotin Supplements wurden außerdem als Mittel zur Behandlung anderer Krankheiten untersucht. Beispiele hierfür umfassen grauen Star, Alzheimer und zystische Fibrose. Die Resultate waren jedoch nicht eindeutig.

     

    Einnahmeempfehlung?

    Während es bei Vitamin A eine offizielle empfohlene tägliche Einnahmenge gibt, gibt es keine offizielle Einnahmeempfehlung für Beta-Carotin. Im Rahmen wissenschaftlicher Studien wurden Dosierungen im Bereich von 15 bis 180 mg pro Tag verwendet. Es gibt zwar keine festgelegte obere Menge für die Zufuhr von Beta-Carotin, doch hohe Dosierungen könnten bei einer Langzeitanwendung gefährlich sein.

    Viele Experten empfehlen eine Kombination von Carotenoiden wie Lutein, Carotin, Zeaxanthin, Lycopen, usw. anstelle der isolierten Einnahme von Beta-Carotin. Die korrekte Dosis gemischter Carotenoide für eine kurz- oder langfristige Anwendung ist jedoch unklar.

     

    Kann man Beta-Carotin in natürlichen Nahrungsmitteln finden?

    Gesundheitsexperten empfehlen, dass man Beta-Carotin und andere Antioxidantien vorzugsweise über die Nahrung anstelle von Supplements zu sich nehmen sollte. Gute Nahrungsmittelquellen für Beta-Carotin umfassen Karotten, Süßkartoffeln, Winterkürbis, Spinat, Kohl und Obst wie Cantaloupe Melonen und Aprikosen.

    Der Beta-Carotin Gehalt ist bei frischem Obst und Gemüse am höchsten. Tiefgefrorene Nahrungsmittel und Nahrungsmittel in Konservendosen enthalten weniger Beta-Carotin.

     

    Nebenwirkungen: In der Menge eingenommen, in der es in Nahrungsmitteln natürlich vorkommt, besitzt Beta-Carotin nur wenige Nebenwirkungen. Sehr hohe Dosierungen können zu einer gelblichen oder orangen Verfärbung der Haut führen, die jedoch nur temporärer Natur und völlig harmlos ist.

     

    Risiken

    Auch wenn die Vorzüge im Allgemeinen unklar sind, scheinen Beta-Carotin Supplements ernsthafte Risiken mit sich zu bringen. Raucher oder Menschen, die Asbest ausgesetzt waren, sollten Beta-Carotin Supplements nicht verwenden, da bei diesen Personengruppen bereits niedrige Dosierungen mit einem erhöhten Risiko für Krebs, Herzkrankheiten und Tod in Verbindung gebracht werden. Ein hoher Alkoholkonsum kann in Verbindung mit Beta-Carotin Supplements das Risiko für Leberkrankheiten und Krebs erhöhen. In hohen Dosierungen kann Vitamin A und vermutlich auch Beta-Carotin toxisch für die Leber sein.

     

    Interaktionen

    Wenn man Medikamente einnimmt, sollte man eine Beta-Carotin Supplementation im Vorfeld mit dem behandelnden Arzt absprechen. Beta-Carotin Supplements können mit Medikamenten zur Behandlung hoher Cholesterinspiegel und anderen Medikamenten interagieren.

    Aufgrund der fehlenden Daten bezüglich der Sicherheit sollten Kinder sowie schwangere und stillende Frauen Beta-Carotin Supplements nur auf Empfehlung eines Arztes hin einnehmen.

     

    Referenzen:

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    Einnahmeempfehlung für GN Beta SUN

    Nehmen Sie zum Zweck der Nahrungsergänzung 1 bis 2 Kapseln auf nüchternen Magen vor dem Frühstück ein. Nehmen Sie bei Bedarf sechs bis acht Stunden später eine weitere Kapsel auf nüchternen Magen ein. Beginnen Sie aufgrund der extremen Wirkungsstärke mit einer Kapsel vor dem Frühstück und einer Kapsel sechs bis acht Stunden später, um die individuelle Verträglichkeit abzuschätzen. Verwenden Sie dieses Produkt nicht länger als 8 Wochen gefolgt von einer vierwöchigen Einnahmepause. Überschreiten Sie 3 Kapseln innerhalb von 24 Stunden nicht.

    Durch Anita S auf 29.07.2015 5
    5
    Titel: Darf im Sommer nicht fehlen!
    Text: Dieses Produkt ist wirklich empfehlenswert! Ob im Sommer für ein schnelleres Bräunungsergebnis sowie den inneren Schutz vor den UV-Strahlen und im Winter zur längeren Erhaltung der Bräune nach dem Solarium!
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    30 Capsules
    Supplement Facts
    Serving Size1Capsule
    Servings Per Container30

    Amount Per Serving% Daily Value

    Beta Carotene40,6 mg

    Vitamin A150 µg
    Astaxanthin2 mg
    Lutein7,5 mg
    L-Tyrosine100 mg
    Green Tea Extract20 mg
    Green Coffee Bean Extract10 mg
    L-Cysteine HCL12 mg
    Vitamine E10 mg
    Zinc Gluconate3,33 mg
    Copper2 mg
    Black Pepper Extract1 mg

    † Daily Value not established
    Ingredients
    Beta carotene 10%, Lutein 5%, L-Tyrosine, Carrot extract 1%, Zinc gluconate, Vitamine E 50% DL-alpha tocopheryl, Green tea extract 50%, L-Cystein hcl, Copper gluconate, Green coffee bean extract, Paprika powder, Tomato powder, Astaxanthin 1,5%, Vitamine A 500.00 I.E./g, Black pepper extract.


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