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Die wahrscheinlich konzentrierteste und praktischste Proteinquelle für unterwegs mit einer außerordentlich hochwertigen biologischen Wertigkeit, die Sie immer mit dabei haben können!

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Für unsere Produkte verwenden wir nur Eier aus kontrollierter und zertifizierter Freilandhaltung

 

Die wahrscheinlich konzentrierteste und praktischste Proteinquelle für unterwegs mit einer außerordentlich hochwertigen biologischen Wertigkeit, die Sie immer mit dabei haben können!

Produkt Highlights:

  • 30 Gramm hochwertiges Protein pro 300 ml Tetrapack
  • Protein on the Way ist eine der hochwertigsten Proteinquellen
  • Anregung der Proteinsynthese und des Muskelaufbaus durch sehr hohen Leucin Gehalt
  • Schnell verdaulich und deshalb auch ideal als Proteinquelle nach dem Training geeignet
  • Völlig Frei von Fett und Kohlenhydraten!
  • Dank guter Sättigungswirkung ideal für Diät und Wettkampfvorbereitung geeignet
  • Laktosefrei und frei von Milchprotein und deshalb auch für Menschen geeignet, die unter einer Laktoseintoleranz oder einer Allergie auf Milcheiweiß leiden
  • Kleine und leichte Tetrapack Packung, die Sie immer mit dabei haben können und überall mit hin nehmen können

Was macht Protein on the Way zu einer der besten und praktischsten flüssigen Proteinquellen, die auf dem Markt erhältlich ist?

Unser Protein on the Way ist ein sofort und ohne Zubereitung verzehrfertiges, extrem hochwertiges flüssiges Proteinprodukt für Unterwegs. Dank seiner sehr hohen Konzentration von Protein und einer leichten Verpackung in Form eines praktischen 300 ml Tetra Packs passt unser Protein on the Way in jede Tasche und in jedes Handschuhfach, so dass Sie es immer mit dabei haben können.

Nach unserer Marktrecherche gibt es auf dem Markt kein flüssiges Proteinprodukt, das mehr hochwertiges Protein pro 100 ml und pro Pack als unserer Protein on the Way enthält. Und lassen Sie sich nicht von den zahlreichen hochkonzentrierten Protein und Aminosäure Shots täuschen, die mit einem höheren Proteingehalt werben. Wenn Sie sich die Liste der Zutaten dieser Produkte ansehen, dann werden Sie feststellen, dass das enthaltene Protein primär aus hydrolysiertem Kollagen besteht – einer unvollständigen Proteinquelle mit einer biologischen Wertigkeit von unter 20, der wichtige essentielle Aminosäuren fehlen und gegen die selbst das allgemein verschmähte Weizenprotein noch Weltklasse ist.

Natürlich ist unser Protein on the Way weitaus mehr als nur ein weiteres praktisches Proteinprodukt für Unterwegs. Wir wären nicht GN Laboratories, wenn wir Protein on the Way nicht in jeder Hinsicht optimiert hätten, um Ihnen das bestmögliche Produkt zu liefern, von dem Sie maximal profitieren können. Lesen Sie weiter und sehen Sie selbst, welche weiteren Vorzüge unser Protein on the Way aufweist.

Bei Protein on the Way handelt es sich um ein schnell verdauliches Protein, das ähnlich schnell wie Wheyprotein verdaut wird und bereits kurz nach dem Verzehr zu einer schnellen und vor allem starken Erhöhung der Aminosäurespiegel im Blut führt. Dies macht Protein on the Way zu einer hervorragenden Alternative zu Wheyprotein und gleichzeitig auch zu einer Proteinquelle, die hervorragend für eine Verwendung vor und nach dem Training geeignet ist.

Durch die schnelle Zufuhr von Aminosäuren kann Protein on the Way bei einem Konsum vor dem Training die Blutaminosäurespiegel während des Trainings erhöhen, wodurch ein trainingsinduzierter kataboler, den Muskelabbau fördernder Zustand während des Trainings durch eine ausreichende Versorgung der hart arbeitenden Muskeln mit Aminosäuren verhindert wird. Gleichzeit wird Protein on the Way dank seines hohen Anteils verzweigtkettiger Aminosäuren Ihre Trainingsenergie steigern und Ihnen intensivere und längere Trainingseinheiten ermöglichen.

Nach dem Training verwandelt Protein on the Way das trainingsinduzierte katabole, den Muskelabbau fördernde Umfeld im Körper schnell in ein anaboles, den Muskelaufbau förderndes Umfeld um und beschleunigt darüber hinaus die Regeneration deutlich.

Protein on the Way weist von allen natürlichen Proteinquellen mit den höchsten natürlichen Gehalt der anabolen verzweigtkettigen Aminosäure L-Leucin auf – nur Wheyprotein enthält noch mehr Leucin, jedoch nur 10% mehr, so dass die Unterschiede in der Praxis nicht wirklich signifikant sind. Von L-Leucin konnte gezeigt werden, dass es die Proteinsynthese über eine Aktivierung des mTOR Pfadweges anregt sowie signifikant erhöht und dass für eine proteininduzierte Anregung der Proteinsynthese hauptsächlich – wenn nicht sogar ausschließlich – L-Leucin verantwortlich ist.

Dies bedeutet, dass Protein on the Way durch eine Anregung der Proteinsynthese Ihren Muskelaufbau stärker als jede andere Proteinquelle abgesehen von Wheyprotein beschleunigen wird und bezüglich dieser Wirkung fast gleichauf mit Wheyprotein ist. Ein Tetrapack Protein on the Way enthält übrigens die „magische“ Menge von etwa 2,5 Gramm Leucin – magisch deshalb, weil 2,5 Gramm Leucin die Proteinsynthese maximal anregen und es bei größeren Mengen nicht zu einer stärkeren Anregung der Proteinsynthese kommt.

Dass es sich hierbei nicht nur um graue Theorie handelt, konnte im Rahmen zahlreicher wissenschaftlicher Studien gezeigt werden. So konnten Studien z.B. zeigen, dass Egg Protein eine anabolere Wirkung als dieselbe Menge an Sojaprotein oder Weizenprotein aufweist und eine größere Zunahme an fettfreier Körpermasse stärker als diese beiden Proteinquellen hervorruft. Eine andere, an der McMaster University unter der Leitung von Dr. Stuart Phillips durchgeführte Untersuchung konnte zeigen, dass bereits der Verzehr von gerade einmal 5 Gramm Egg Protein nach dem Training die Proteinsyntheserate erhöhte und die Regeneration beschleunigte.

Unser Protein on the Way kann darüber hinaus auch während einer Diät Vorzüge mit sich bringen. Eine an der St. Louis University durchgeführte Untersuchung konnte zeigen, dass Egg Protein sehr gut sättigt und hierdurch die Nahrungszufuhr über den Tag gesehen reduziert. Gleichzeitig liefert Protein on the Way große Mengen an sehr hochwertigem Protein, was dabei hilft, einem Muskelabbau während Diät und Wettkampvorbereitung tatkräftig entgegen zu wirken.

Und das i-Tüpfelchen für alle, die ihre Proteinzufuhr bei möglichst geringer Kalorienzufuhr maximieren möchten, dürfte die Tatsche sein, dass unser Protein on the Way weder Fett noch Kohlenhydrate enthält. Ja, Sie haben richtig gelesen: 0 Gramm Kohlenhydrate und 0 Gramm Fett – und das bei einer gigantischen Menge von 30 Gramm Protein pro Packung. Mehr Protein pro Kalorie als bei Protein on the Way ist nicht möglich!

Als zusätzlichen Bonus stellt unser Protein on the Way eine hervorragende Alternative für all diejenigen dar, die Milchprotein nicht vertragen oder aus anderen Gründen auf Milchprotein verzichten möchten – letzteres ist häufig bei Wettkampfbodybuildern der Fall, die das Gefühl haben, durch Milchprotein eine „dicke Haut“ zu bekommen, die ihre Definition verschlechtert.

Da Protein on the Way weder Laktose noch Milchprotein enthält, ist es in der Regel auch für Menschen, die allergisch auf Milchprotein reagieren (etwa 1 – 4% der Bevölkerung) oder unter einer Laktoseintoleranz leiden (etwa 15 bis 20% der Bevölkerung) , sehr gut verträglich.

Für wen ist Protein on the Way besonders geeignet?

Natürlich stellt unser Protein on the Way für praktisch jeden gesunden und aktiven Menschen eine sehr gute natürliche Proteinquelle dar. Bestimmte Personengruppen können jedoch besonders von Protein on the Way profitieren:

  • Menschen, die aufgrund einer Laktoseintoleranz oder einer Allergie auf Milchprotein keine auf Milchprodukten basierenden Proteinquellen wie Wheyprotein oder Kasein zu sich nehmen können
  • Diätende, die auf der Suche nach einer gut sättigenden Proteinquelle sind, die bei minimaler Kalorienmenge eine maximale Menge an Protein liefert
  • Menschen, die viel unterwegs sind und sich eine praktische, verzehrfertige, hochwertige Proteinquelle wünschen, die sie überall mit hin nehmen können
  • Intensiv trainierende Sportler, die eine hochwertige Proteinquelle für den Verzehr vor und nach dem Training zur Anregung von Proteinsynthese und Regeneration benötigen

Welches sind die besten Zeitpunkte für den Konsum von Protein on the Way?

Natürlich können Sie Protein on the Way jederzeit für einen zusätzlichen Schub an sehr hochwertigem Protein zu sich nehmen. Es gibt jedoch einige Zeitpunkte, zu denen der Verzehr von Protein on the Way besonders von Vorteil ist:

  • Vor dem Training, um die hart arbeitenden Muskeln während des Trainings mit anabolen Aminosäuren zu versorgen und ein trainingsinduziertes kataboles, den Muskelabbau förderndes Umfeld von vorne herein zu verhindern
  • Nach dem Training, um ein trainingsinduziertes kataboles Umfeld schnellstmöglich in ein anaboles, den Muskelaufbau förderndes Umfeld zu verwandeln, Proteinsynthese und Muskelaufbau zu maximieren und die Regeneration zu beschleunigen
  • Zwischen den Hauptmahlzeiten für einen anabolen Schub an Leucin und anderen essentiellen Aminosäuren, um die Proteinsynthese anzuregen und den Muskelaufbau zu maximieren
  • Als Mahlzeitenersatz oder Zwischenmahlzeit während der Diät, um mit wenig Kalorien eine gute Sättigung zu erreichen und die Muskulatur optimal vor einem diätinduzierten katabolen Muskelabbau zu schützen.

Die GN Laboratories Qualitätsgarantie

Wir verwenden nur die reinsten und hochwertigsten Inhaltsstoffe, die der Markt zu bieten hat. Um Ihnen eine gleichbleibende, höchste Qualität all unserer Produkte garantieren zu können, wird jedes unserer Produkte regelmäßig im Labor auf die Reinheit und Qualität all seiner Inhaltsstoffe untersucht.

Bewertungen

  • Titel:Fruchtzwerge
    Fruchtzwerge Geschmack als Eiklar mein Favorit ist Himbeere.
    Leicht säuerliche Himbeere die wie ein Jogurt schmeckt.
  • Titel:2Go
    Eiweiß im Tetrapack für unterwegs, der noch schmeckt :D
    Schmeckt mega besonderes Mango feier ich!
  • Titel:Alle geschmäcker mega!
    Alle geschmäcker mega! Love
  • Titel:Richtig Lecker
    Noch nie so gutes Egg Protein getrunken, alle Geschmäcker sind köstlich und weisen eine perfekte Konsistenz auf. Volle Punktzahl 154465
  • Titel:Vanille taste
    Sehr lecker . erinnert mich von gesmack an diese kultur johgurts
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Aromatisierter Proteindrink ohne Zuckerzusatz, mit Süßungsmittel. Am besten gekühlt genießen. Vor dem Öffnen gut schütteln.

Von übermäßigem Verzehr wird abgeraten. Geöffnete Packung kühl aufbewahren und innerhalb von 24 Stunden aufbrauchen.

Protein

 

Proteine (griech. Protos = das Erste, das Wichtigste) bzw. Eiweiße (deutscher Begriff) gehören zu den wichtigsten Grundbausteinen aller tierischen und pflanzlichen Zellen. Ohne sie wäre kein Leben möglich, da nur Protein Zellen aufbauen und Gewebe reparieren kann. Als Enzyme und als Hormone regeln sie den gesamten Stoffwechsel, als kontraktile Elemente (Muskelfasern) ermöglichen sie Bewegungsvorgänge. Auch die Abwehrkörper des Immunsystems und bestimmte Transportproteine im Blut bestehen aus Eiweißen.
Proteine spielen unter normalen Bedingungen im Energiestoffwechsel keine bedeutende Rolle, dafür sind sie im Baustoffwechsel umso wichtiger. Proteine sind der Hauptbaustoff der Muskeln. Die Aktin- und Myosinfilamente (Myofibrillen) der Muskulatur bestehen aus Proteinkomplexen. Muskeln bestehen zu 20 % aus Protein und zu über 70 % aus Wasser. Immerhin sind ungefähr 20 % des Körpergewichts Proteine. Von den bekannten über 200 Aminosäuren kann der Mensch aber nur aus 22 Aminosäuren alle Eiweiße bilden, die er benötigt. Man unterscheidet zwischen essentiellen und nicht essentiellen Aminosäuren. Die essentiellen Aminosäuren kann der Körper nicht selber herstellen und müssen daher täglich mit der Nahrung aufgenommen werden. Die semiessentiellen (halb-essentiellen) Aminosäuren kann der Körper dagegen unter bestimmten Stoffwechselumständen nicht in ausreichender Menge bilden. Die übrigen nicht essentiellen Aminosäuren können vom Körper aus den anderen (essentiellen) Aminosäuren synthetisiert werden.



Ähnlich wie Kohlenhydrate sind auch die Eiweiße je nach Anzahl der Aminosäuren eingeteilt in Oligopeptide (2-9 AS=Aminosäuren), Polypeptide (10-100 AS) und Proteine (mehr als 100 AS). Durch die unvorstellbar große Zahl von 10130 Verknüpfungsmöglichkeiten können die verschiedenen Proteine aufgebaut werden. Außer der Aminosäuresequenz (Primärstruktur) wird die Spezifität der Proteine durch die unterschiedliche räumliche Struktur der Peptidkette (Sekundär- und Tertiärstruktur: Faltblattstruktur und a -Helix-Struktur) bestimmt. Die Quartärstruktur beschreibt die Zusammenlagerung und Anordnung mehrerer, räumlich geordneter Peptidketten zu einer biologisch wirksamen Einheit. Die räumliche Anordnung und die Aminosäuresequenz sind für die biologischen Funktionen der Proteine entscheidend.

 

Zusammenfassende biologische Funktionen der Proteine

  • Bausteine der Muskulatur und dienen zum Aufbau von Sehen, Bändern, Nerven- und Bindegewebe
  • Regeneration und Wiederherstellung bei Gewebeverletzungen und Mikroverletzungen der Muskulatur nach dem Training
  • als Abwehrstoffe: Antikörper wehren eingedrungene Erreger ab
  • als Enzyme: Beteiligung am Stoffwechsel
  • als Hormone: Botenstoffe, die an einem bestimmten Wirkungsort eine gewisse Reaktion hervorrufen
  • Transportfunktionen: insbesondere die Bluteiweißkörper.

 

Das Chromoprotein Hämoglobin ist für den Gastransport (O2-Transport) zuständig. Ferner werden auch körperfremde Stoffe (Wirkstoffe aus Medikamenten) an Proteine angelaget und auf diese Art transportiert.

  • Schutz- und Stützfunktionen: bilden Hüllen um Zellen (Schutzkolloide), das Faserprotein Kollagen verleiht Knochen und Gewebe Zugfestigkeit
  • sind Teil der biologischen Membranen
  • Energielieferant für den Energiestoffwechsel, können Kohlenhydrate neubilden; haben einen steigernden Effekt auf den Energieumsatz
  • Übertragen Erbinformation: der Erbinformationsträger DNA (Desoxyribonucleinsäure) ist ein Proteinnucleotid

 

Funktion im Körper

Eiweiße kommen im menschlichen Organismus vor als Bestandteil von:

  • Hormonen (Peptid- oder Proteohormone)
  • Enzymen
  • Membranproteinen der Zellwand (z.B. Rezeptoren oder Transportproteine)
  • Stütz- und Gerüsteiweißen (z.B. Kollagen, Keratin oder Elastin)
  • Kontraktilen Proteinen (z.B. Aktin- und Myosinfilamente als kontraktile Elemente des Muskels)
  • Transporteiweißen (z.B. Hämoglobin, Myoglobein und bestimmte Plasmaproteine)
  • Blutgerinnungsfaktoren
  • Antikörpern
  • Bei der Energieversorgung nur Reservefunktion

 

Eiweiße sind nicht so energiereich wie Fette. Ihre Energiedichte beträgt 17,2 kJ/g (= 4,1 kcal/g). Die mit der Nahrung aufgenommenen Eiweiße werden im Darm in ihre Bausteine zerlegt, die Aminosäuren werden resorbiert, um dann als Material für den Aufbau körpereigener Eiweiße zu dienen. Als Energiequelle setzt der Körper Eiweiß erst ein, wenn er die Kohlenhydrat- und Fettspeicher aufgebraucht hat. Dies geschieht während längerer Hungerperioden. In einem komplizierten chemischen Prozess kann in der Leber aus einigen Aminosäuren Glukose als Energielieferant hergestellt werden. Andere Aminosäuren können, ähnlich wie Fettsäuren, zu sog. Ketonkörpern abgebaut werden, die von den Organen in Zeiten der Mangelversorgung alternativ zur Glukose verstoffwechselt werden.

 

Eiweißmangel

Eiweiß hat eine große Anzahl von Aufgaben in unserem Körper. Ein Mangel würde schlimme Folgen haben:

  • Haarausfall (Haare bestehen zu 97-100% aus Proteinen - Keratin)
  • Antriebsarmut
  • Im schlimmsten Fall kommt es zur Eiweißmangelkrankheit Kwashiorkor. Menschen (meist Kinder), die an Kwashiorkor leiden, erkennt man an ihren dicken Bäuchen. Der Organismus versucht durch Wasser den Eiweißmangel abzudecken, sodass das Wasser nach einiger Zeit im Körper ablagert(Ödem).

 

Weitere Symptome sind:

  • Muskelschwäche
  • Wachstumsstörungen
  • Fettleber
  • Ödeme

 

Biologische Wertigkeit (BW)

Die biologische Wertigkeit der Nahrungseiweiße gibt an, wie viele Gramm Körpereiweiß durch 100 g des betreffenden Nahrungseiweiß aufgebaut werden können. Sie gibt gleichzeitig an, wie wertvoll das Eiweiß eines bestimmten Nahrungsmittel bzw. eines Proteinkonzentrates für den Aufbau von Muskulatur und anderen körpereigenen Eiweißstoffen (z.B. Enzyme, Hormone) ist. Als Bezugswert dient das Vollei-Protein, denn ihm ist eine Biologische Wertigkeit von 100 gegeben worden. Alle anderen Proteine werden zu ihm in Relation gesetzt.
Je höher die biologische Wertigkeit eines Nahrungseiweißes ist, desto weniger braucht der menschliche Körper davon zur Aufrechterhaltung seiner Eiweißbilanz. Tierisches Eiweiß kann prinzipiell als hochwertiger angesehen als pflanzliches Eiweiß. Allerdings kann man durch eine geeignete Mischung von tierischen und pflanzlichen Eiweißträgern viel höhere biologische Wertigkeiten erzielen als durch tierisches Eiweiß alleine, da sich die Eiweißstoffe verschiedener Nahrungsmittel in ihrem Aminosäurespektrum gegenseitig ergänzen und aufwerten können. Entscheidend für die Eignung eines Nahrungsproteins zur Biosynthese von Körpereiweiß ist vor allem der Gehalt an essentiellen Aminosäuren und die Verfügbarkeit von Aminosäuren.
Bei der Auswahl der Nahrungsmittel sollte man aber nicht nur die biologische Wertigkeit achten, sondern auch bedenken, dass mit tierischem Nahrungseiweiß gleichzeitig eine große Menge unerwünschter Begleitstoffe aufgenommen werden, nämlich Purine, Cholesterin und Fette. Purine im Fleisch liefern im Stoffwechsel als Endprodukt Harnsäure, die sich in den Nieren, Gelenken und Sehnen ablagern kann, so dass es zu Nierensteinen, Gicht und erhöhter Verletzungsanfälligkeit kommen kann. Dagegen sind Eier, Milch und Milchprodukte purinfrei. In Anbetracht dieser Tatsachen sollte man die Aufnahme tierischer Eiweiße einschränken und auch pflanzliche Nahrungsmittel in die verstärkt einbeziehen. Die nachfolgende Tabelle zeigt, wie die Kombination tierischer und pflanzlicher Eiweißträger sogar die biologische Wertigkeit des Eiweißes aufwerten können.

Biologische Wertigkeiten verschiedener tierischer, pflanzlicher Eiweißträger und Proteingemische für den Menschen:

Täglicher Bedarf

Es wird eine tägliche Eiweißzufuhr von etwa 0,8-1g/kg Körpergewicht empfohlen, das entspricht einem Eiweißanteil an der täglichen Nährstoffmenge von ca. 12- 15%. Mehr Eiweiß benötigen Schwangere und Stillende, Hochleistungssportler nehmen sogar Eiweißmengen von bis zu 2,5g/kg Körpergewicht zu sich.
Ebenfalls einen erhöhten Eiweißbedarf haben Kinder und Jugendliche (1-1,2g / kg Körpergewicht), wobei der Bedarf vom Kleinkindalter an stetig abnimmt. Ab dem 25. Lebensjahr verliert der menschliche Körper zunehmend an Gewebesubstanz und damit auch Protein, so dass sich der Eiweißbestand bis zum 60. Lebensjahr um etwa 20% vermindert.

 

Bedeutung der Proteine für den Sportler

Der Eiweißbestand unterliegt einem ständigen Auf-, Ab- und Umbau. Zwischen Aufbau (Anabolie) und Abbau (Katabolie) der Eiweißstrukturen im Organismus besteht unter normalen Umständen ein dynamisches Gleichgewicht. «Durch den ständigen Auf- und Abbau von Proteinen besteht im Zwischenstoffwechsel eine Aminosäurereserve von 600-700 g, die man als Aminosäurepool bezeichnet. Das ist die einzige, allerdings recht dynamische Eiweißreserve des Organismus, die er ständig zur Verfügung hat.»
Da der Körper im Gegensatz zu Kohlenhydraten und Fetten über keinen direkten Energiespeicher von Eiweißen verfügt, muss er diese ständig mit der Nahrung aufnehmen, damit bei den katabolen Prozessen keine Muskeleiweiß abgebaut werden. Bei körperliche Belastungen im Sport, vor allem im Kraftsport, kommt es nämlich zunächst zu einem Abbau von Eiweißen im Körper. Daher ist es gerade für Sportler wichtig, dass immer genügend Aminosäuren durch Eiweiß in der Nahrung dem Körper zur Verfügung gestellt werden. Dabei sollte zum einen berücksichtigt werden, dass Eiweiße im Körper nicht lange gespeichert werden und zum anderen, dass der Körper nur bis zu 40 g Eiweiß auf einmal verwerten kann.

«Der richtige Abstand zwischen proteinhaltiger Kost (Konzentrat oder fettarmer Mahlzeit) und dem Training sollte etwas 1 bis 1 ½ Stunden betragen.»

Die täglichen Zufuhrempfehlung eines erwachsenen Menschen an Eiweiß liegen bei ungefähr 1 g pro kg Körpergewicht.
Der Proteinbedarf des Sportlers wird im Allgemeinen höher angesetzt und kann sportartspezifisch unterschiedlich sein. Nach neueren Untersuchungen ist bekannt, dass der Anteil der Eiweiße am Energieverbrauch bei längerdauernden Belastungen 5-15 % ausmachen kann. Ein weiterer Grund für den erhöhten Eiweißbedarf im Sport liegt darin, dass im Aminosäurepool ein ausreichendes Angebot an freien Aminosäuren vorhanden sein soll, damit zur Energiegewinnung nicht die Aminosäuren aus der Skelettmuskulatur herangezogen werden müssen. Im Zusammenhang einer Leistungssteigerung spielen die verzweigtkettigen essentiellen Aminosäuren eine besondere Rolle, worauf beim Thema "Leistungssteigerung durch Aminosäuren" ausführlich eingegangen wird.
Der Bedarf eines Sportlers ist auch deshalb erhöht, da es – besonders bei Ausdauerbelastungen mit hoher Intensität – zu einem Verschleiß an Muskelfasern, zu strukturellen Veränderungen an den Zellmembranen und Mitochondrien sowie zu Inaktivierungen von Enzymen und Hormonen kommt.

 

Gründe für einen erhöhten Proteinbedarf des Sportlers:

  • Mehrbedarf für die Muske lneubildung (Aufbau-Training)
  • Erhöhter Erhaltungsbedarf für die größere Muskelmasse (Abnutzungsquote)
  • Erhöhter Verschleiß an Funktionsproteinen und anderen Stickstoffverbindungen
  • Möglicher Stimulierungseffekt auf die Proteinsynthese
  • Der Pool an freien Aminosäuren im Gewebe ist ein zusätzlicher Energiespeicher und ein Schutz vor dem Abbau an Körperprotein

 

Proteinkonzentrate

Die Vorteile, die Proteinkonzentrate dem Athleten bieten, liegen auf der Hand: Der Sportler kann mit deren Einsatz problemlos den Eiweißanteil in seiner Ernährung erhöhen, ohne dabei auch Fett, Cholesterin oder Purine zuzuführen, was mit herkömmlichen Proteinquellen wie Fleisch, Fisch, Eier, und Milchprodukten nur schwer möglich wäre. Außerdem kann man einen vorgefertigten Proteindrink überall mit hinnehmen, so dass der Sportler auch außer Haus problemlos seine eiweißreiche Ernährung beibehalten kann. Kostengünstiger ist es auch, den Eiweißbedarf mit Proteinsupplements zu decken. Ein weiterer Vorteil, den eine kontinuierliche Proteinzufuhr dem Athleten bietet, ist ein konstanter Blutzuckerspiegel, der Heißhungerattacken vermeidet, was gerade in der Diät sehr hilfreich ist. Dabei empfiehlt es sich, die Eiweißzufuhr sinnvoll über den Tag zu verteilen. Besonders vor dem Schlafengehen und früh morgens sollte Protein zugeführt werden, um der nächtlichen, katabolen Phase entgegenzuwirken.

*vermeiden Sie Natriumkaseinat

Bedarf im Sport

Meine Zufuhrempfehlungen für Sportler sind: Bei Ausdauersportarten von 1,5-2,0 g, bei Spielsportarten von 1,5-2,8 und bei Kraftsportarten von 1,5-3,2 g Eiweiß pro kg Körpergewicht. Meiner Meinung sind die genanten Mengen absolut ausreichend. Vermutlich entstanden die teilweise in der Literatur zitierten hohen Eiweißmengen von 2-3 g, in Einzelfällen sogar von 3-4 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht aufgrund der Tatsache, dass Kraftsportler während des Krafttrainings zuwenig Kohlenhydrate aufnahmen und deshalb das Eiweiß als Energiequelle brauchten.

 

Referenzen

  1. LemonPW (1996) Is increased dietary protein necessary or beneficial for individuals with a physically active lifestyle? Nutr Rev 54(4 Pt 2): 169-75
  2. Arndt K. (HG.) (2001) Handbuch Nahrungsergänzungen-Bedeutung und Anwendung leistungssteigernder Substanzen für Bodybuilding und Kraftsport. Seiten: 210-212
  3. GEISS/HAMM,Handbuch Sportlerernährung (1992)
  4. KONOPKA, Sporternährung (1996)
  5. BREITENSTEIN/HAMM, Bodybuilding, natürlich, gesund, erfolgreich

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