Universal Animal Omega

Animal Omega Universal

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Universal Animal Omega der Stack essentieller Fettsäuren für ernsthafte Kraftsportler!

: Universal Nutrition

: 1575

: 30 Packs

: Omega 3-6-9

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    Universal Animal Omega der Stack essentieller Fettsäuren für ernsthafte Kraftsportler!

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    Essentiell. Was essentiell ist, ist entscheidend oder ausschlaggebend. Wenn etwas essentiell ist, dann benötigt man es tagaus, tagein - es sollte in regelmäßigen Abständen zugeführt werde und ist integraler Bestandteil für eine optimale Leistungsfähigkeit. Wenn etwas essentiell ist, dann ist es grundlegend. Die Gewichte sind essentiell, das Verlangen ist essentiell, die richtige Nahrung ist essentiell. Darüber hinausgehend hat Animal die grundlegenden Produkte auf den Markt gebracht – die Supplements, die das ganze Jahr über für kontinuierliches Wachstum und kontinuierliche Fortschritte notwendig sind. Diese Supplements müssen nicht zyklisch eingesetzt werden. Produkte wie Pak, Flex, Nitro und Pump. In dieser Kategorie essentieller Supplements heißen wir jetzt Omega, den Stack essentieller Fettsäuren (EFAs), willkommen. Universal Animal Omega ist das ultimative Produkt im Bereich der Supplementation essentieller Fettsäuren.

    Wenn man fettfreie Muskelmasse aufbauen möchte, wenn man qualitativ aufbauen möchte und selbst wenn man Fett abbauen möchte, muss man als erstes auf die Ernährung schauen. Egal wie die Ziele auch aussehen, das Streben nach dem ultimativen Körper beginnt und endet mit der Ernährung oder mit anderen Worten ausgedrückt mit dem, was man isst. Die Zusammenstellung der richtigen Mahlzeiten führt zu den richtigen Resultaten im Fitnessstudio. Nahrung … wenn man sich die Grundlagen ansieht, dann ist es recht einfach – um Muskelmasse aufzubauen muss man mehr qualitativ hochwertige Kalorien zu sich nehmen, um Fett abzubauen muss man weniger Kalorien zu sich nehmen, wobei auch diese aus qualitativ hochwertigen Quellen stammen müssen. Natürlich muss man auch weiterhin mit Gewichten trainieren und ein Cardiotraining absolvieren. Der Aufbau eines soliden Körpers endet nicht, wenn man das Fitnessstudio verlässt – er beginnt und endet mit der Ernährung und der Nahrung, was einen Vollzeitjob darstellt.

    Wenn es um die Ernährung geht, dann setzen die meisten auf einen fettarmen Ansatz mit moderater Protein- und Kohlenhydratzufuhr. Die Reduzierung der Fettzufuhr wurde lange Zeit als ein integraler Bestandteil eines gesunden Lebensstils und dem Abbau von Körperfett angesehen. Dies ist der Old School Ansatz, der von vielen Champions verwendet wurde. Diese Vorgehensweise, welche auch von den Medien propagiert wurde, konnte man während der achtziger und neunziger Jahre mit dem Aufkommen der fettarmen Lebensmittel beobachten. Doch während die Jahre vergingen, wurden Fettleibigkeit und Übergewicht mehr und mehr zu einer wahren Epidemie und brachte die Lebensmittelhersteller dazu, sich näher mit diesem Phänomen zu beschäftigen. Die Leute aßen nicht mehr viel Fett, und eigentlich sollten sie deshalb auch nicht fett werden. Richtig? Falsch!

    Vor kurzem wurde entdeckt, dass fettarme Diäten nicht das das waren, wofür sie immer angepriesen wurden. Eine fettarme Ernährung schützt nicht vor Herzinfarkten, Schlaganfällen oder Krebs, wie eine groß angelegte Studie herausfand, die das widerlegte, was früher einmal als der Grundstein eines gesunden Lebensstils propagiert wurde. Zusätzlich hierzu steht eine fettarme Ernährung häufig mit niedrigeren Spiegeln der Hormone in Verbindung, die für den Aufbau von Kraft und Muskelmasse von entscheidender Wichtigkeit sind, was ganz offensichtlich für den ernsthaften Eisensportler einen großen Nachteil darstellt. Um eine lange Geschichte kurz zu machen soll an dieser Stelle erwähnt werden, dass die Wissenschaft genau das fundiert nachgewiesen hat, was eine Anzahl von Ernährungsexperten und Ärzten bereits seit Jahren propagieren: Fette spielen im Rahmen der Ernährung eine wichtige Rolle und sie sollten deshalb nicht in den Hintergrund gedrängt werden, sondern stattdessen im Rampenlicht stehen. Mit anderen Worten ausgedrückt stellen Fette im Allgemeinen nicht das Problem dar. Einige Fette sind im Gegenteil sogar sehr wichtig. Über die Jahre haben Wissenschaftler herausgefunden, dass bestimmte Fette zahlreiche Gesundheitsvorzüge besitzen, weshalb man nicht alle Fette aus der Ernährung verbannen sollte. Es macht zwar Sinn die Zufuhr gesättigter Fette und Transfette zu reduzieren, doch im Gegenzug sollte man mit der Zufuhr essentieller Fettsäuren beginnen oder diese erhöhen.

    Essentielle Fettsäuren stellen die notwendigen Fette dar, die der menschliche Körper nicht selbst herstellen kann und die deshalb über die Nahrung oder Supplements zugeführt werden müssen. Genau wie essentielle Aminosäuren (die man auch in Animal Nitro wieder findet) und andere essentielle Makronährstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe, benötigen wir optimale Mengen an essentiellen Fettsäuren, wenn unser Körper optimal funktionieren oder fettfreie Muskelmasse aufbauen soll.

    Die Zufuhr der der richtigen essentiellen Fettsäuren ist nicht immer einfach – insbesondere weil sie in unserer typischen Ernährung kaum vorkommen. Die typische Ernährung besteht aus einem Überangebot an gesättigten Fetten und Transfetten und die Fette aus pflanzlichen Quellen (wie z.B. die typischen Brat- und Frittieröle) sind in der Regel mit Omega-6 Verbindungen überladen, da diese am leichtesten und billigsten erhältlich sind. Man sollte mich an dieser Stelle nicht falsch verstehen, Omega-6 Fettsäuren sind wichtig, da auch sie essentielle Fettsäuren darstellen. Es geht jedoch nicht nur um den Typ der Fette sondern auch um das richtige Verhältnis. Mehr dazu später.

    Essentielle Fettsäuren entfalten ihre positiven Wirkungen in vielen Bereichen, zu denen unter anderem die Thermogenese, der Anabolismus, die Hormonsynthese, die Funktion der Prostaglandine, die Funktion des Immunsystems, die Reparatur zellulare Membrane, die Herz-Kreislauf Gesundheit, die Reduzierung von Entzündungen und die Maximierung der Fettverbrennung gehören. Es ist ein Wunder, dass diese Fettsäuren im Allgemeinen übersehen und in viel zu geringem Umfang verwendet werden. Wenn es um eine Supplementation geht, dann werden nur 2 Arten von Fetten benötigt: Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren. Omega-9 Fettsäuren sind notwendig aber nicht essentiell, da sie von Körper selbst hergestellt werden können. Der Grund dafür, dass der Körper Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren nicht selbst herstellen kann, beruht darauf, dass der menschliche Stoffwechsel keine Doppelbindung zu einer Fettsäure hinzufügen kann, die weiter als 9 Kohlenstoffatome vom Delta Ende (Säureende) der Fettsäure entfernt ist. Dies ist auch der Grund dafür, dass der Körper Omega-3 Fettsäuren nicht in Omega-6 Fettsäuren umwandeln kann. Dies klingt vielleicht nach wissenschaftlichem Kauderwelsch, doch es ist wichtig aus chemischer Sicht zu sehen, warum es so schwer ist, die richtigen essentiellen Fettsäuren über die Nahrung zuzuführen.

    An dieser Stelle kommen Supplements wie Animal Omega ins Spiel. Klar ist dies nichts hochtrabendes, kein cooler Schnickschnack, sondern einfach nur die Grundlagen. Man wird hiermit nicht 10 Pfund innerhalb von einer Woche aufbauen, doch auf lange Sicht wird es einen dahin bringen, wo man hin will. Essentielle Fettsäuren (EFAs) werden vom Körper dringend benötigt – nicht einfach nur irgendwelche, sondern die richtigen Arten in den richtigen Verhältnissen. Animal Omega ist das vollständigste und umfassendste EFA Produkt auf dem Markt. Es enthält genau die Fettsäuren, die ein Bodybuilder benötigt. Hierbei handelt es sich um ein vollständiges Spektrum molekular destillierter essentieller Fettsäure und jedes Pack enthält ein präzises vordosiertes Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6 Fettsäuren. Es ist mit Omega-3 Fettsäuren aus unterschiedlichen Quellen vollgepackt, welche sich aus unterschiedlichen Fischölen wie Lachsöl, Dorschleber und Hering sowie pflanzlichen Omega-3 Fettsäuren aus Leinöl zusammensetzen. Eine so gut abgerundete Mischung stellt sicher, dass Sie all die unterschiedlichen Omega-3 Extrakte erhalten, die für die allgemeine Gesundheit so wichtig sind. Sie erhalten ein Gleichgewicht aus pflanzlich basierter Alpha-Linolensäure und den Schlüsselextrakten EPA und DHA aus Fischölen.

    Universal Animal Omega wird zusätzlich mit den hochwertigsten Omega-6 Ölen abgerundet, die sich aus Quellen wie Borretschöl, Nachtkerzenöl, Sesamin und CLA stammen. Linolsäure ist die andere essentielle Fettsäure, die man in der Natur vorfindet. Wie bereits erwähnt wurde, kommt ein Mangel an Omega-6 Fettsäuren nur selten vor. Es gibt jedoch eine spezifische Form der Omega-6 Fettsäuren - Gamma Linolsäure oder GLA -, die für die Gesundheit entscheidend ist. Diese ist in großen Mengen in Omega enthalten. Der Körper verwendet essentielle Omega-6 Fettsäuren, um unterschiedliche Prostaglandine und Leukotriene herzustellen.

    Eine andere Omega-6 Fettsäure, die sich in Animal Omega wieder findet, ist CLA. CLA wird für seine Fähigkeiten das Körperfett zu reduzieren, antikatabol zu wirken, als Antioxidans zu agieren und das Immunsystem zu stärken beworben. CLA beeinflusst den Stoffwechsel positiv und unterstützt sowohl die Fettregulation als auch den Proteinstoffwechsel. Auch wenn es sich bei CLA um keine spezifische essentielle Fettsäure handelt (es handelt sich hierbei um eine natürlich in Fleisch und Milchprodukten vorkommende Fettsäure), stellt CLA doch eine wichtige Zutat der Universal Animal Omega Formel dar, da die gesundheitsfördernden Eigenschaften von CLA einfach zu gut waren, um sie zu übergehen.

    Sesamin ist eine weitere interessante Zutat, die zur Omega Formel hinzugefügt wurde. Hierbei handelt es sich um ein im Sesamöl natürlich vorkommendes Lignan. Sesamin kann bei der Maximierung des Fettabbaus helfen, die Gesundheit von Leber und Nieren unterstützen und bei der Aufrechterhaltung eines gesunden Lipidprofils helfen, wenn es mit den anderen in Omega enthaltenen Fettsäuren kombiniert wird. Sesamin wird als vielversprechende Zutat für den Aufbau eines definierten Körpers angesehen. All diese wirkungsvollen Fettnährstoffe werden durch einen umfassenden Nährstofftransportkomplex unterstützt, der eine maximale Absorption und Verwendung sowie einen optimalen Transport der in Omega enthaltenen essentiellen Fettsäure ermöglicht. Dieser Komplex, der sich aus L-Carnitin, Lipase und Lezithin zusammensetzt, gelangt effektiv und effizient dorthin, wo er im Körper benötigt wird. Einen anderen wichtigen Aspekt dieses Komplexes stellen die zugesetzte wichtige Antioxidantien Vitamin A, D und E dar, welche die Stabilität der essentiellen Fettsäuren garantieren und sie davor schützen, zersetzt zu werden oder zu zerfallen. Dies ist ein absolutes Muss für jedes EFA Supplement.

    Alles in allem liefert Universal Animal Omega dem Bodybuilder essentielle Nährstoffe. Es ist mit den richtigen Fetten im richtigen Omega-3 zu Omega-6 Verhältnis überladen, um eine optimale Stoffwechselfunktion und Körper Rekomposition zu unterstützen. Zusätzlich hierzu unterstützt Omega den Schutz des Herz-Kreislauf Systems, ein gesundes Immunsystem und das allgemeine Wohlbefinden. Es wird Ihren Körper nicht über Nacht verändern, doch es stellt mit Sicherheit eine wichtige Unterstützung für Ihre langfristigeren Ziele bezüglicher der Körperentwicklung dar.

    Dies ist eine Gemeinsamkeit der grundlegenden Produkte von Animal. Sie sind nicht auffällig oder sexy. Sie sind vollständig, umfassend und erfüllen ihre Aufgabe. Man wird sie vielleicht nicht sofort „spüren“, doch man wird es bemerken, wenn man sie nicht benutzt. Bei diesen Supplements geht es nicht um die Mode sondern um Substanz. Hier ist die Funktion wichtiger als die Form. Bei diesen Supplements dreht sich alles um Resultate. Fazit ist, dass qualitativ hochwertige essentielle Fettsäuren in der sich verändernden Landschaft der Bodybuilding Supplementation ein Muss darstellen, wenn Sie Ihre Ernährung optimieren und Ihre Ziele erreichen möchten. Aus diesem Grund haben wir Omega auf den Markt gebracht. Für das wahre Tier im Menschen ist das Streben danach, der beste zu sein keine Beiläufigkeit und keine vergängliche Modeerscheinung. Dieses Streben ist genauso essentiell wie die Wahl der richtigen Supplements. Universal Animal Omega ist das letzte Wort zum Thema EFA Supplementation.

    Animal Omega FAQs

    F: Muss ich zusätzlich mit anderen essentiellen Fettsäuren supplementieren, wenn ich Animal Omaga verwende?

    A: Nein. Animal Omega ist vollständig und umfassend. Es macht die Supplementation essentieller Fettsäuren einfach – Sie müssen einfach nur ein Pack einnehmen und Ihr Bedarf ist gedeckt. Man sollte im Hinterkopf behalten, dass Animal Omega nicht für den Feizeitsportler, sondern für den ernsthaft trainierenden Sportler entwickelt wurde. Wenn überhaupt, dann könnte man höchstens die Anzahl der eingenommenen Packs verdoppeln, doch für die meisten ist ein Pack pro Tag völlig ausreichend.

    F: Kann Animal Omega mit anderen Produkten von Animal kombiniert werden?

    A: Absolut. Animal Omega stellt ein fundamentales Supplement Pack dar und kann mit allen anderen Animal Supplements kombiniert werde – mit der möglichen Ausnahme von Animal Test. Für eine optimale Aufnahme sollten Sie sie zwischen der Einnahme von Omega und anderen Animal Supplements eine Stunde warten.
    Ein idealer grundlegender Stack, den man das ganze Jahr über verwenden kann, bestünde aus Animal Omega (essentielle Fettsäuren), Animal Pak (Vitamine) und Animal Flex (Gelenknährstoffe).

    F: Wann sollte man Animal Omega einnehmen?

    A: Für die beste Absorption sollte Animal Omega wie auch Animal Pak mit einer Mahlzeit und niemals auf nüchternen Magen eingenommen werden. Frühstück, Mittagessen, Abendessen oder jede aus vollwertigen Nahrungsmitteln bestehende Mahlzeit ist hierfür geeignet.

    F: Muss Animal Omega zyklisch eingesetzt werden.

    A: Nein. Animal Omega ist wie auch Animal Pak ein grundlegendes Supplement und kann an 365 Tagen pro Jahr eingenommen werden. Die in Omega enthaltenen Schlüsselfettsäuren sind absolut essentiell, weshalb man sie kontinuierlich immer zuführen sollte.

    F: Aus wie vielen Tabletten besteht ein Animal Omega Pack?

    A: 7 Weichgelkapseln und eine feste Kapsel. Alle Kapseln besitzen eine moderate Größe und sind speziell beschichtet.

    F: Für wie lange reicht eine Packung Animal Omega?

    A: Eine Packung enthält 30 Packs. Wenn man ein Pack pro Tag einnimmt, dann stellt eine Packung eine Monatsration dar.

    F: Warum enthält Animal Omega Leinöl? Wenn ALA (auf nicht effiziente Art und Weise) in DHA/EPA umgewandelt werden muss, warum sollte man dann überhaupt Leinöl hinzufügen. Wäre Fischölalleine nicht ausreichend?

    A: Ja, der Körper wandelt ALA in DHA und EPA um, es gibt jedoch im Körper viele andere essentielle Prozesse, die für eine optimale Funktion ALA benötigen. Auch wenn Fischöl in vielen anderen Bereichen zahlreiche Vorzüge besitzt, kann es keine ALA liefern, da EPA und DHA nicht zurück in ALA umgewandelt werden können. Eine reine Fischöl Supplementation würde dem Anwender deshalb wichtiges ALA vorenthalten. Omega liefert ein Gleichgewicht dieser beiden Typen von Öl – Fischöl und Leinöl – um sicherzustellen, dass der Gesamtbedarf an essentiellen Fettsäuren gedeckt wird und die Vorzüge aller essentiellen Fettsäuren genutzt werden können.

     

    • Die Essenz von etwas darstellen oder Teil dieser Essenz sein
    • Grundlegend oder unverzichtbar, notwendig
    • Eine Substanz darstellend, die für die normale Funktion benötigt wird aber vom Körper nicht selbst synthetisiert werden kann und aus diesem Grund über die Nahrung zugeführt werden muss.

    Dies ist die Definition von essentiell, wie man sie in Wörterbüchern wiederfindet. Ich habe mir dies nicht ausgedacht, dies sind nicht meine Definitionen. Genauso wenig war ich derjenige, der spezifische Fettsäuren als essentiell identifiziert hat. Ich gehe davon aus, dass der Leser im Biologieunterricht aufgepasst hat und sich daran erinnert, dass es essentielle Aminosäure und essentielle Fettsäuren gibt. Essentiell bedeutet in diesem Zusammenhang, dass es spezifische Aminosäuren und Fettsäuren gibt, die über die Nahrung zugeführt werden müssen, da unser Körper nicht dazu in der Lage ist, diese Fettsäuren selbst herzustellen. Wenn Sie es mit dem Muskelaufbau, der Steigerung der Leistungsfähigkeit, dem Abbau von Körperfett oder was auch immer für de Erreichung Ihrer Ziele bezüglich Ihrer Körperentwicklung wichtig ist, ernst meinen, dann bin ich mir sicher, dass Sie mit dem Konzept der Protein Supplementation bereits vertraut sind. Ich habe mit Leuten gesprochen, die 4 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen. Bei einem 90 Kilo schweren Mann wären das 360 Gramm Protein pro Tag. Selbst ich nehme nicht so viel Protein zu mir!

    Der Punkt ist, dass viele Sportler die Idee, dass eine ausreichende Proteinzufuhr für die Reparatur und das Wachstum des Muskelgewebes notwendig ist, voll und ganz verinnerlicht haben. Wenn ich mir das Überangebot von qualitativ hochwertigem tierischen Protein, Proteinpulvern und Aminosäure Supplements ansehe, dann möchte ich bezweifeln, dass irgendwer Gefahr läuft, seinen Bedarf an essentiellen Aminosäuren nicht ausreichend zu decken.

    Genauso schwer ist es, einen Sportler zu finden, der die Meinung vertritt, dass es in Ordnung ist auf Kohlenhydrate zu verzichten. Man hat immer gesagt bekommen, wie wichtig Kohlenhydrate sind, um den Körper mit der Energie zu versorgen, die er benötigt, um richtig funktionieren zu können, optimale Leistungen zu erbringen und mit maximaler Intensität trainieren zu können.

    Technisch gesehen gibt es so etwas wie essentielle Kohlenhydrate oder Zucker nicht. Nur Aminosäuren und Fettsäuren sind für den Körper lebenswichtig. Trotzdem essen die meisten Menschen große Mengen an Kohlenhydraten. Abgesehen von der Tatsache, dass die praktisch obsolete Nahrungsmittelpyramide suggeriert, dass Kohlenhydrate den Grundstein der Ernährung darstellen sollten und man die meisten seiner Kalorien in Form von Kohlenhydraten zuführen sollte, glauben viele Menschen immer noch, dass Kohlenhydrate die Grundlage einer soliden Ernährung ausmachen sollten.

    Okay, okay, ich bin nicht hier, um darüber zu reden, ob der Verzehr von Kohlenhydraten notwendig ist oder über ketogene Diäten zu reden. Ich möchte ganz einfach nur zeigen, dass viele Menschen reichlich Kohlenhydrate zu sich nehmen, obwohl diese für eine gute menschliche Ernährung nicht essentiell sind. Gleichzeitig fällt es den meisten Menschen nicht schwer die Tatsache zu akzeptieren, dass es so etwas wie essentielle Aminosäuren gibt und dass die Proteinzufuhr optimal sein muss, wenn man sein Bestes geben will.

    Und wie sieht es mit Fett aus? Fett – welch ein hässliches Wort. Ich weiß nicht, wann das alles angefangen hat, doch während meiner 25 Jahre auf dieser Erde habe ich immer gehört, dass eine fettarme Ernährung von den Massen propagiert wird. Mir wurde immer gesagt, dass ich mich von Fett fernhalten sollte. Fett macht fett. Klingt logisch, nicht wahr? Es ist fast so, als ob man glauben würde, dass alles Fett, das man isst, sich sofort an Bauch, Hintern oder den Oberschenkeln anlagert. Ich hasse es, wenn dies geschieht.

    In diesem Zusammenhang möchte ich folgende Frage stellen: wenn es das Fett ist, das fett macht und man ausschließlich fettarme Nahrungsmittel von fettarmem Käse bis hin zu fettarmer Erdnussbutter (ein scheinbarer Widerspruch, wenn man sich die Natur dieser Nahrungsmittel vor Augen führt) zu sich nehmen kann, warum sind dann alle so fett? Man kann dies selbst überall sehen. Die Menschen sind im Lauf der Jahre immer fetter und fetter geworden. Interessant, nicht wahr? Verdammt richtig. Es ist interessant, weil es einfach keinen Sinn macht und die Menschen trotzdem so weiter machen.

    Was ich vorschlagen würde? Nun, ich denke, dass die Menschen die Tatsache akzeptieren sollten, dass es essentielle Aminosäuren und essentielle Fettsäuren gibt und dass sie diese zum Grundstein ihrer Ernährung machen sollten. Wenn man eine Frage zum zweiten Weltkrieg hat, dann wird man sein Lexikon aufschlagen und ich gehe davon aus, dass man die Antwort, die man dort findet, als die Wahrheit akzeptieren wird. Ich möchte an dieser Stelle jeden dazu ermutigen, sich ein Fachbuch zu nehmen und etwas über essentielle Fettsäuren zu lesen. Ein Lexikon wird Aufschluss darüber geben, dass diese Fettsäuren in der Nahrung enthalten sein müssen, wie wichtig diese Fettsäuren für eine korrekte Funktion des Körpers sind und welche Vorteile und positiven Wirkungen der Verzehr essentieller Fettsäuren mit sich bringt.

    Warum wehren sich dann so viele Menschen so entschlossen dagegen, diese Fettsäuren in ihre Ernährung zu integrieren? Weil sie immer wieder erzählt bekommen haben, dass Fett schlecht ist und fett macht. Fett macht nicht fett. Es ist nicht der Verzehr von Fett, der Fett macht. Wenn man nur ein Vitamin, einen Mineralstoff oder einen Makronährstoff nicht zu sich nimmt, dann besteht die ernste Gefahr, dass man seinen Stoffwechsel durcheinander bringt, weil der Körper Vitamine, Mineralstoffe, Wasser und die richtigen Makronährstoffe benötigt, um optimal zu funktionieren und gut auszusehen. Wie könnte man erwarten optimal funktionieren zu können, wenn man auch nur einen dieser Nährstoffe vernachlässigt? So etwas ist einfach nicht möglich. Wenn der Stoffwechsel nicht zu 100% funktioniert, weil man dem Körper etwas essentielles wie z.B. essentielle Fettsäuren vorenthält, dann wird man fett werde. Das ist keine Quantenphysik, sondern einfach nur gesunder Menschenverstand.

    Ich kann aus eigener Erfahrung von den merklichen Verbesserungen berichten, die ich an meinem Körper beobachten konnte, nachdem ich vor zwei Jahren essentielle Fettsäuren in den richtigen Mengen in meine Ernährung mit aufgenommen habe. Ich hatte zuvor immer versucht mich fettarm zu ernähren und trotzdem (oder vielleicht gerade deshalb) war ich immer übergewichtig. Selbst nachdem ich über 30 Kilo in der High School verloren hatte, verfügte ich nicht über einen niedrigen Körperfettanteil.

    Während der ersten fünf oder sechs Jahre meiner Bodybuildinglaufbahn aß ich einfach nur um aufzubauen und dachte, dass Fett zu sein ein Teil des Prozesses wäre, weshalb ich es akzeptierte. Erst während meiner Diätphase vor den NPC Junior Nationals 2006 lernte ich, wie wichtig essentielle Fettsäuren sowohl für den Fettabbau als auch für die Muskelerhaltung sind. Seither bin ich während der Off Season nie wieder fett geworden.

    Im Vergleich zu früher und zu vielen anderen, die ich während der Off Season beobachten kann, bleibe ich recht schlank und fühle mich fantastisch. Ich kann mir nicht helfen, aber ich glaube, dass dies daran liegt, dass ich essentielle Fettsäuren und essentielle Aminosäuren zum Grundstein meiner Ernährung gemacht habe. Ich baue leichter Muskelmasse auf und bleibe während der Off Season trotzdem schlanker. Während der Wettkampvorbereitung kann ich mehr Kraft und Masse aufrechterhalten und der Fettabbau geht leichter von statten. Noch wichtiger ist jedoch, dass ich mich egal ob ich diäte oder versuche Masse aufzubauen, ganz einfach besser als je zuvor fühle. Ich habe keine Hungergelüste, meine Gemütslage ist sehr stabil, ich schlafe gut, meine Muskeln fühlen sich voller an, meine Kraft ist hoch und ich habe nicht mehr diese plötzlichen Hungeranfälle, auf sie später Lethargie folgt.

    Ich möchte an dieser Stelle kurz den Plan meiner Zufuhr essentieller Fettsäuren vorstellen, den ich während der letzten zwei Jahre befolgt habe, während denen ich die NPC Junior Nationals 2006 gewann und mir den Gesamtsieg bei den NPC Nationals 2007 holte, welcher mir meine IFBB Profilizenz einbrachte. Wie viele die mich kennen wissen, bin ich ein Bodybuilder, der seine Ernährung sehr ernst nimmt. Hier ist der Plan:

    • 1,000 mg Fischöl dreimal täglich
    • 1,300 mg Nachtkerzenöl dreimal täglich
    • 1,000 mg Leinöl zweimal täglich
    • 1,000 mg CLA dreimal täglich

    Man sollte im Hinterkopf behalten, dass ich ein Profibodybuilder bin und dies ein Plan ist, der auf Trial und Error basiert und für mich am besten funktioniert. Weniger intensiv trainierende Sportler sollten ihre Zufuhr essentieller Fettsäuren ihren spezifischen Bedürfnissen gemäß entsprechend anpassen. Wie man sieht ist mein Plan ziemlich gerade heraus. Ich nehme Fett aus tierischen und pflanzlichen Quellen zu mir, um einen möglicht vollständigen und umfassenden Ansatz zu realisieren.

    Ich nehme Fischöl zu mir, da dieses reich an den Omega 3 Fettsäuren EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure) ist. EPA und DHA sind für die mentale Gesundheit, die neurologische Entwicklung und die Verbesserung der Insulinsensitivität wichtig. Eine Steigerung der Insulinsensitivität ist besonders wichtig, denn je empfindlicher man auf Insulin reagiert, desto weniger muss der Körper hiervon produzieren. Eine geringere Insulinproduktion ist gleichbedeutend mit geringeren Fetteinlagerungen, besseren Blutfettwerten und einem gesunderen Herz. Zusätzlich hierzu können Omega-3 Fettsäuren aus fischbasierten Quellen vom Körper leicht aufgenommen und verwendet werden.

    An pflanzlichen Quellen verwende ich unter anderem Leinöl, da dieses die Omega-3 Fettsäure ALA (Alpha-Linolensäre) enthält, welche vom Körper zur Herstellung von EPA und DHA verwendet werden kann. Auch wenn jetzt einige Argumentieren werden, dass diese Omega-3 Fettsäure erst in EPA und DHA umgewandelt werden muss, bin ich der Meinung, dass es immer eine gute Idee ist, etwas Abwechslung einzubauen und so jeden möglichen Aspekt abzudecken. Ganz davon abgesehen dreht sich eine Supplementation mit essentiellen Fettsäuren nicht nur um EPA und DHA. Man sollte eine größere Bandbreite von Fettsäuren in seine Ernährung einbauen.

    Weiterhin supplementiere mit Nachtkerzenöl, um ausreichende Mengen an GLA (Gamm-Linolensäure) zu mir zu nehmen, welche vom Körper für die Herstellung von Prostaglandinen benötigt wird. Prostaglandine sind Hormone, die für das Muskelwachstum, die Regulierung der Stimmungslage und die Funktion des Immunsystems benötogt werde. Meine Supplementation runde ich mit CLA (Konjugierte Linolsäure) ab. Bei CLA handelt es sich zwar nicht um eine essentielle Fettsäure, doch es konnte gezeigt werden, dass diese Fettsäure dabei helfen kann, das Körperfett unter Kontrolle zu halten. Aus selbigem Grund denke ich auch darüber nach, in Zukunft Sesamin in mein Supplementprogramm mit aufzunehmen.

    Für lange Zeit kaufte ich unterschiedliche Produkte, um meinen Bedarf an essentiellen Fettsäuren zu decken. Als ich dann hörte, dass Animal sein eigenes EFA Supplement auf den Markt bringen wollte war ich natürlich sehr neugierig, was dieses Produkt zu bieten hat. Warum? Weil ich bereits eine Menge Fettsäuresupplements gesehen hatte, die recht viele billige Zutaten aber nur wenige gute Inhaltsstoffe enthielten. Doch ich muss sagen, dass ich beeindruckt war, als ich schließlich das Profil von Animal Omega sah.

    Das erste, was mir auffiel war, dass Animal Omega sehr umfassend ist und alles Notwendige enthält. Wenn ich mit Animal Omega supplementieren würde, dann würde ich alle Fettsären erhalten, die ich bereits verwendete und zusätzlich noch einiges mehr. Wie ich bereits erwähnt habe, verwende ich, obwohl ich bereits ausreichende Mengen an EPA und DHA zu mir nehme, zusätzliches ALA, um meinen Bedarf zu decken. Animal Omega tut dasselbe, indem es dem Anwender Leinöl und Fischöl aus einer großen Bandbreit von Quellen liefert.

    Dasselbe gilt für Omega-6 Fettsäuren, die auch essentiell sind. Borretschöl und Nachtkerzenöl, welche beide reich an GLA sind, wurden genauso wie Färberdistelöl, welches LA (Linolsäure) enthält, zur Formel hinzugefügt. Linolsäure ist ein Baustein für GLA und stellt eine gute CLA Quelle dar. Hierdurch wird der gesamte Grundbedarf gedeckt. Zusätzlich zu den essentiellen Fettsäuren wurde Sesamin aufgrund seiner positiven Auswirkungen auf das Körperfett und die allgemeine Gesundheit hinzugefügt. Wenn ich ehrlich bin, würde ich all meine augenblicklichen Fettsäuresupplements gegen eine einzige Dose Animal Omega eintauschen. Ich weiß, dass ich diese Formel aufgrund ihrer Annehmlichkeit mögen werde.

    Omega 3

    Omega-3-Fettsäuren enthalten in ihrer Kette zwischen den Kohlenstoff-Atomen mehrere Doppelbindungen. Eine davon sitzt jeweils am dritten Kohlenstoffatom vom Methylende des mehrfach ungesättigten Fettsäuren-Moleküls entfernt. Omega-3-Fettsäuren sind wie die Alpha-Linolensäure (ALA) essenziell oder wie die stark langkettigen Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure (DHA), die im Körper aus ALA hergestellt werden können, bedingt essenziell. Allerdings ist die Menge der im Körper hergestellten EPA und DHA sehr gering, so dass sie für eine gute Versorgung mit diesen beiden wichtigen Fettsäuren nicht ausreicht. ALA, EPA und DHA müssen regelmäßig aus der Nahrung aufgenommen werden. ALA ist in einigen Pflanzenölen, EPA und DHA vor allem in Fischölen enthalten. Der durchschnittliche Verzehr dieser Omega-3-Fettsäuren ist bei vielen Menschen zu gering. Das gilt besonders für EPA und DHA, da Fische oft nur wenig verzehrt werden. Betroffen sind auch strikte Vegetarier, die EPA und DHA kaum oder nur in sehr geringen Mengen aufnehmen. In den USA liegt der tägliche Verzehr von Omega-3-Fettsäuren bei etwa 100 bis 200 Gramm täglich. Allzusehr dürften sich unsere Zufuhren hierzulande nicht unterscheiden. Wünschenswert sind mindestens 1,5 Gramm täglich, dabei sollte die Zufuhr an ALA bei etwa 1 Gramm und die von EPA und DHA bei etwa 500 Milligramm liegen. Will man den präventiven Effekt von Omega-3-Fettsäuren nutzen, wird die Zufuhr oft höher angesetzt.


    Das Fettsäuren-Profil verbessern:

    Weniger Omega-6-, mehr Omega-3-Fettsäuren

    Noch ist zu wenig bekannt, dass Omega-3-Fettsäuren bei vielen Körperprozessen eine wichtige Rolle spielen. Werden sie regelmäßig in zu geringen Mengen aus der Nahrung aufgenommen, sind die davon abhängigen Körperprozesse zumindest belastet. Ein ungünstiges Fettsäuren-Profil wird u.a. sichtbar am Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren, erstere sind meist zu hoch, letztere zu niedrig. Nach Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. sollte das Verhältnis bei 5:1 liegen, tatsächlich liegt es meist bei 7:1 bzw. 8:1 oder höher. Ursache dafür ist der große Anteil von Omega-6-Fettsäuren in unserer Ernährung. Beim frühen Homo sapiens lag das Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren noch bei 1:1. Seither haben sich die Essgewohnheiten ständig gewandelt. Hauptursache für den sinkenden Anteil der Omega-3-Fettsäuren in den letzten Jahrzehnten ist der starke Verzehr von Getreidewaren und Speiseölen, die reichlich Omega-6-Fette enthalten. Omega-3-Fettsäuren sind zwar auch im Fleisch enthalten, durch die Verwendung von Getreide- und Kraftfutter in der Tierzucht, die reich an Omega-6-Fettsäuren sind, ist ihr Anteil jedoch stark gesunken. Omega-3-Fettsäuren kämpfen außerdem mit Omega-6-Fettsäuren um die Absorption im Körper, beide benötigen für ihren Stoffwechsel dieselben Enzyme. Überwiegen Omega-6-Fettsäuren, gewinnen sie diesen "Kampf". Wird die Zufuhr an Omega-6-Fetten gesenkt und die von Omega-3-Fettsäuren mit der Ernährung und/oder Ergänzungen erhöht, steigt die Aufnahme der gesundheitlich wichtigen Omega-3-Fettsäuren im Körper.

     

    Omega-3-Fettsäuren und ihre Funktionen im Körper

    Omega-3-Fettsäuren sind wichtige Bestandteile der Zellmembranen (Zellwände), die jede Zelle umgeben und schützen. Sie sorgen für die Stabilität und die Flüssigkeits-versorgung der Membranen, vor allem im Bereich der Retina und der Augen. Fischöle können dazu beitragen, der altersabhängigen Makula-Degeneration vorzubeugen und die Sehfähigkeit bei (leichter) Nachtblindheit zu verbessern. Im Immunsystem können sie Entzündungen verringern, beispielsweise im Verdauungssystem. Sie können auch Heilungsprozesse nach Operationen fördern und wirken möglicherweise antikanzerogen. Im Muskel-Skelett-System fördern Omega-3-Fettsäuren die Knochenbildung und das Muskelwachstum. Sie können vermutlich auch die Risiken für Osteoporose verringern. Sie unterstützen die Hautfunktionen, lindern trockene Haut und können auch bei einigen Hautkrankheiten, z.B. Akne oder Hautekzemen, hilfreich sein.
    Omega-3-Fettsäuren stellen wie Omega-6-Fettsäuren wichtige Ausgangsstoffe für die Bildung von Eicosanoiden her. Diese können entzündliche, aber auch antientzündliche Funktionen haben. Aus Omega-3-Fettsäuren gebildete Eicosanoide (Thromboxane und Leukotriene) tragen dazu bei, entzündliche Prozesse zu hemmen, die Neigung zu Thrombosen zu verringern und die Fließeigenschaft des Blutes zu verbessern. Omega-3-Fettsäuren senken leicht den Blutdruck und verbessern die Cholesterin- und Triglyzerid-Werte. Sie stärken Gefäße, fördern die Gesundheit der Arterien und senken das Wachstum atherosklerotischer Plaques (Gefäß-Ablagerungen). Sie normalisieren den Herzrhythmus und stärken die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems.

     

    Alpha-Linolensäure (ALA)

    Die essenzielle mittelkettige ALA (üblich ist die englische Abkürzung von alpha-linolenic acid) kommt vor allem in grünen Blattgemüsen, Leinsamen, Weizenkeimen, Sojabohnen und Walnüssen vor. Die Hauptquelle für ALA in unserer Ernährung sind Speiseöle, z.B. Lein-, Soja-, Sonnenblumenöl und Margarine. Auch Walnüsse und Walnussöl enthalten recht viel ALA. Die optimale Aufnahme liegt bei 2 bis 9 Gramm ALA täglich, eine Menge, die mit der Ernährung oft nicht erreicht wird. ALA-Ergänzungen können die Zufuhr verbessern und sichern. Der Bedarf kann bei starker körperlicher Belastung, z.B. Leistungssport, deutlich höher sein. ALA ist anfällig für Oxidation (Ranzigwerden), z.B. durch Einwirkung von Licht, Sauerstoff und Hitze. Dabei entstehen Transfettsäuren, die bei übermäßiger Zufuhr im Körper schädlich wirken können. ALA ist ein Bestandteil von Phospholipiden und am Fettstoffwechsel beteiligt, sie kann jedoch nicht wie EPA und DHA Triglyzeride hemmen. ALA trägt vor allem zur Gesundheit von Haut, Haaren und Nägeln bei. Sie hat wie EPA und DHA auch herzschützende und entzündungshemmende Wirkungen, jedoch ist dieser Effekt weniger ausgeprägt. ALA ist anders als EPA und DHA nicht direkt im Gehirn enthalten, es ist nur über die Umwandlung von EPA und DHA an Hirnprozessen beteiligt. Der so gewonnnene EPA- und DHA-Anteil ist jedoch sehr gering (maximal 5 bis 10 Prozent). Für die ausreichende Versorgung mit EPA und DHA reicht dies nicht aus.

     

    Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA)

    EPA und DHA (auch hier sind die englischen Abkürzungen üblich) sind vor allem in fettreichen Fischen, z.B. Makrelen, Forellen, Hering, Lachs, Sardinen und Thunfisch, enthalten. Fischöle werden daher oft als Sammelbegriff für die stark langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA verwendet. Sie sind aber auch in der Muttermilch, in Algen und einigen Samenölen enthalten. Zur Nahrungsergänzung werden vorwiegend Fischöle verwendet. Sie werden in der Regel destilliert, um evtl. vorhandene Schadstoffe zu filtern. Fischöle guter Qualität verwenden als Quelle immer jüngere und kleinere Fische. Sie sind weniger mit Schadstoffen kontaminiert als die größeren Speisefische (z.B. Lachs und Thunfisch). Neuere Untersuchungen zeigen, dass Fischöl-Ergänzungen sogar oft weniger belastet sind als Zuchtfische. Auch EPA und DHA sind für Oxidation anfällig, ein geeigneter Zusatz von Vitamin E fördert daher die Stabilität von Fischöl-Ergänzungen.

     

    EPA und DHA schützen das Herz

    Die gesundheitlichen Wirkungen von Fischölen entdeckte der britische Biochemiker Hugh Sinclair in den vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts auf seiner Forschungsreise nach Grönland. Ihm fiel auf, dass die Ureinwohner (Inuits), die sich vorwiegend von Fisch ernährten, kaum unter Herz-Kreislauf-Krankheiten litten. Ähnliches stellte man bei Japanern fest, die ebenfalls sehr viel Fisch essen. Seither zeigten viele Studien, dass die herzschützenden Wirkungen auf den in Fischen enthaltenen Fettsäuren EPA und DHA beruhen.
    Heute wissen wir, dass die wichtigste Fähigkeit von EPA und DHA ist, das Risiko für kardiovaskuläre Krankheiten zu senken. EPA und DHA stärken das Herz und die Gefäße, fördern den Blutkreislauf und wirken positiv auf Cholesterin-Werte. Sie erhöhen das "gute" HDL, senken das "schlechte" LDL, und sie verringern auch Triglyzeride. Die "American Heart Association" empfiehlt Menschen ohne Risiko für koronare Herzkrankheiten, wenigstens zwei Fischmahlzeiten pro Woche zu essen. Fettreiche Fische mit viel EPA und DHA sollten bevorzugt werden. Beim erhöhtem Risiko für koronare Herzkrankheiten sollte täglich ein Gramm EPA und DHA aufgenommen werden, das entspricht etwa einer Portion von fettreichem Fisch täglich. Menschen, die erhöhte Triglyzeride haben, können 2 bis 4 Gramm EPA und DHA täglich brauchen. Solche Zufuhren über tägliche Fischmahlzeiten zu erreichen, ist nicht realistisch und wegen mangelnder Abwechslung auch nicht zu empfehlen. Mit regelmäßigen Fischöl-Ergänzungen lässt sich der erhöhte Bedarf an Omega-3-Fettsäuren auf einfache Weise decken. In den USA ist ein entsprechender Gesundheitshinweis für Fischöl-Kapseln erlaubt. Ihre Zufuhr sollte auf übliche Mengen, bis maximal zwei Gramm EPA und DHA täglich, beschränkt bleiben. Eine erhöhte tägliche Aufnahme (über 3 g) sollte nur nach Empfehlung eines Therapeuten erfolgen. Die Einnahme von Fischöl-Kapseln ist in der Regel sicher. Nur selten werden durch größere Mengen Diarrhöe oder vorübergehend gastrointestinale Beschwerden verursacht.
    EPA und DHA haben neben dem Herzschutz noch viele andere gesundheitliche Wirkungen. Viele Experten gehen davon aus, dass ihre Ergänzung bald so selbstverständlich wird wie die Aufnahme von Vitamin C und E. EPA und DHA können das Immunsystem stärken, sie können Entzündungen verringern sowie den Bedarf an Schmerzmitteln (z.B. bei Rheuma) senken. EPA und DHA sind auch für das Gehirn wichtig, sie lindern die Wirkungen von belastendem Stress, steigern die körperliche Leistung und können dazu beitragen, die Symptome von Depressionen und Aufmerksamkeits-Störungen zu lindern. Innerhalb des Nervensystems können Fischöle auch dazu beitragen, Kopfschmerzen vorzubeugen. Sechzig Prozent unseres Gehirns bestehen aus Fett, die DHA hat daran einen Anteil von 25 Prozent. Sie ist bereits beim Fötus an der Entwicklung des Gehirns und der Sehkraft beteiligt. In Schwangerschaft und Stillzeit - DHA ist Bestandteil der Muttermilch - ist die ausreichende Versorgung mit DHA für Mutter und Kind sehr wichtig. Allgemein trägt DHA zu guten Hirnfunktionen bei. Neuere Forschungen zeigen, dass DHA möglicherweise auch bei der Vorbeugung von Demenz und Alzheimer eine Rolle spielt.

     

    Empfehlungen für die Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren

    Zur allgemeinen Versorgung:
    Marine und pflanzliche Öle aus der Ernährung, evtl. Fischöl-Kapseln ergänzen Verzehr einer Vielzahl verschiedener (vor allem fettreicher) Fischsorten mit zumindest zwei Fischmahlzeiten pro Woche, zur Ernährung sollten auch Öle und Lebensmittel gehören, die reich an ALA sind (z.B. Leinsamen-, Raps-, Sojaöl, Leinsamen, Walnüsse). Wer wenig Fisch isst, kann EPA und DHA mit Fischöl-Kapseln ergänzen.
    Bei erhöhtem Risiko für Herzkrankheiten und bei Herzkrankheiten: Regelmäßige Zufuhr von EPA und DHA sichern Täglich rund 1 Gramm EPA und DHA verzehren, bevorzugt aus fettreichen Fischen, EPA und DHA aus Fischöl-Kapseln können die regelmäßige Zufuhr ergänzen und sicher bei hohen

    Triglyzerid-Werten:
    Zufuhr von EPA und DHA erhöhen Täglich ca. 2 bis 4 Gramm EPA und DHA aus Fischöl-Kapseln.

     

    Bedarf im Sport

    Bei einer zufuhr von Alpha-Linolensäure kommt es sowohl zu einer Anregung des Stoffwechsels, als auch zu einer erhöhten Thermogenese, so dass eine Speicherung von Alpha-Linolensäure als Körperfett wenig wahrscheinlich erscheint. Eher das Gegenteil ist der Fall, es kommt zu einem beschleunigten Fettabbau. Meine Empfehlung ist eine Dosierung mit Alpha-Linolensäure von 5-10g pro Tag.

    Omega 6

    Mehrfach ungesättigte Fettsäuren werden oft auch als Omega-6-Fettsäuren bezeichnet. Sie enthalten in ihrer Kette mehr als eine Doppelbindung zwischen den Kohlenstoff-Atomen. Die Doppelbindungen sind dabei nicht enger als sechs Kohlenstoffe vom Methylende des mehrfach ungesättigten Fettsäuren-Moleküls entfernt. Die wichtigsten Omega-6-Fettsäuren sind die Arachidonsäure, die Linolsäure und die Gamma-Linolensäure. Sie beeinflussen viele Funktionen des Körpers auf ähnliche Weise, unterscheiden sich aber auch in einigen Wirkungen. Eine gute Versorgung mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist allgemein positiv für viele Körperprozesse. Omega-6-Fettsäuren werden aus tierischen und pflanzlichen Nahrungsquellen aufgenommen. In den westlichen Industrieländern ist die Zufuhr meist eher zu hoch als zu niedrig. Allgemein benötigen Erwachsene wenigstens 1 bis 2 Prozent ihrer täglich aufgenommenen Kalorien in Form von mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. empfiehlt, 2,5 Prozent der täglichen Gesamtenergie in Form von essenziellen Omega-6-Fettsäuren aufzunehmen. Für eine optimale Gesundheit gehen ernährungsbewusste Mediziner von 12 bis 14 Prozent mehrfach ungesättigter Fettsäuren (Omega-6 und Omega-3-Fettsäuren zusammen) der Tages-Gesamtkalorien aus. Dabei gilt es, die "richtige" Balance zu halten. Ein zu starkes Übermaß an Omega-6-Fettsäuren kann viele Körperprozesse stören und beispielsweise Entzündungen verschlimmern. Wichtig ist das ausgewogene Verhältnis der Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. empfiehlt ein Verhältnis von 5:1, tatsächlich liegt es meist bei 8:1 oder 7:1. Zu beachten ist dabei auch, dass diese beiden Fettsäure-Gruppen im Körper um die Absorption konkurrieren.

     

    Linolsäure

    Die Linolsäure ist eine essenzielle Omega-6-Fettsäure, die der Mensch nicht selbst herstellen kann. Sie muss täglich mit ca. 5 bis 7 Gramm (bzw. 2 bis 2,5 Prozent der täglichen Gesamtenergie) über die Nahrung aufgenommen werden. Der tägliche Bedarf kann, z.B. bei Stress oder bedingt durch den Ernährungs-Status, steigen. So sollte bei einem hohen Konsum von Olivenöl oder von gesättigten Fetten die tägliche Zufuhr von Linolsäure erhöht werden. Viele orthomolekulare Therapeuten gehen heute von einem optimalen Bedarf an 9 bis 18 Gramm Linolsäure pro Tag aus. Linolsäure ist in vielen Speiseölen enthalten, in größeren Mengen kommt sie in Ölen aus Distel, Sonnenblumen, Soja, Nachtkerzen, Maiskeimen, Kürbiskernen und Weizenkeimen vor. Dabei sollte man immer darauf achten, dass man Öle mit guter Qualität, d.h. kalt gepresst, verwendet.
    Die Linolsäure gilt als die wichtigste mehrfach ungesättigte Fettsäure, sie kann im Körper sowohl zu Arachidonsäure als auch zu Gamma-Linolensäure (GLS) umgewandelt werden. Linolsäure fördert die Energiebildung im Körper und kann die Erholungszeit der Muskeln nach intensiven Körperübungen verkürzen. Sie ist am Stoffwechsel des Sauerstoffs beteiligt und hilft, elektrische Ströme zu generieren, die das Herz in regelmäßiger Folge schlagen lassen. Linolsäure ist ein essenzieller Bestandteil der Zellmembranen (Zellwände), sie trägt zu ihrer Flüssigkeitsversorgung bei. Linolsäure ist auch für die Gesundheit der Haut wichtig, und sie ist an der Bildung von Prostaglandinen beteiligt. Diese sind u.a. für das Wachstum und die Regeneration der Zellen nötig. Sie tragen auch dazu bei, Cholesterin zu regulieren und unterstützen die gute Funktion der Blutplättchen. Linolsäure kann außerdem fettlösliche Toxine zur Haut, zur Lunge, zu den Nieren und zum Darm transportieren, wo sie ausgeschieden werden können. Patienten mit Diabetes mellitus sind möglicherweise nicht fähig, aus Linolsäure GLS zu bilden, weil sie ein dafür benötigtes Enzym (Delta-6-Desaturase) nicht herstellen können. Ein starker Mangel an Linolsäure kann mit erhöhter Anfälligkeit für Infektionen und Herzkrankheiten verbunden sein und auch Leber- und Nierenschwächen verursachen. Er kommt jedoch eher selten vor. Negative gesundheitliche Folgen können auch stark übermäßige Zufuhren haben. Sie können u.a. das Risiko für Schlaganfälle erhöhen und eventuell kanzerogen wirken.

     

    Conjugierte Linolsäure (CLS)

    Die conjugierte Linolsäure ist eine nicht-essenzielle Form der Linolsäure, mit einer etwas anders gearteten Molekular-Struktur in den Doppelbindungen. CLS ist in tierischen Fetten von Wiederkäuern enthalten und kommt vor allem im Milchfett vor. Sie ist daher vorwiegend in Butter und (nicht fettreduzierten) Milchprodukten (z.B. Milch, Käse und Joghurt) enthalten. Dabei ist der CLS-Gehalt in organisch erzeugten Lebensmitteln deutlich höher. CLS hat einige andere gesundheitlichen Funktionen als die Linolsäure. Eines ihrer wichtigsten Merkmale ist, dass aus ihr keine Arachidonsäure gebildet werden kann. CLS kann den Stoffwechsel von Glukose und Fetten günstig beeinflussen und der Atherosklerose vorbeugen, indem sie im Blut vorhandenen Lipide (z.B. Cholesterin) verringert. CLS trägt dazu bei, Diabetes mellitus (Typ II) vorzubeugen, indem sie die Insulinwerte normalisiert. CLS kann auch allergischen Reaktionen vorbeugen, sie wirkt antioxidativ (deutlich stärker als z.B. Beta-Carotin) und ist vermutlich antikanzerogen.


    Gamma-Linolensäure (GLS)

    Diese Omega-6-Fettsäure ist nicht essenziell, sie wird normalerweise im Körper aus Linolsäure gebildet. Gamma-Linolensäure (GLS) kann auch mit der Nahrung, vor allem aus dem Kernöl von schwarzen und roten Johannisbeeren und von Borretsch sowie aus Nachtkerzenöl, aufgenommen werden. GLS wird genutzt, um Prostaglandine zu bilden. Diese sind für das Wachstum und die Regeneration der Zellen nötig. Sie tragen auch dazu bei, Cholesterin zu regulieren und unterstützen die gute Funktion der Blutplättchen. Bei entzündlichen Prozessen kann GLS die Bildung antientzündlich wirkender Prostaglandine fördern. GLS kann außerdem helfen, den Blutdruck von Patienten mit Bluthochdruck zu senken. Patienten mit Diabetes mellitus sind möglicherweise nicht fähig, aus Linolsäure GLS zu bilden, weil sie ein dafür benötigtes Enzym (Delta-6-Desaturase) nicht herstellen können. Die GLS-Ergänzung kann hier hilfreich sein. GLS kann weiter dazu beitragen, prämenstruelle Beschwerden zu lindern. GLS wirkt sich auch gut auf die Haut aus, die äußere Anwendung macht trockene Haut feuchter. Bei innerer Anwendung stärkt GLS die Barrierefunktion der Haut und kann bei einigen Hautkrankheiten, z.B. Akne und Neurodermitis, hilfreich sein. Im allgemeinen liegen therapeutische Anwendungen für GLS bei 100 bis 400 mg täglich, die Dosierung sollte vom Therapeuten festgelegt werden.

     

    Arachidonsäure

    Die Arachidonsäure ist bedingt essenziell (vermutlich im Säuglingsalter). Sie wird im Körper aus anderen mehrfach ungesättigten Fettsäuren, vor allem aus Linolsäure, gebildet. Arachidonsäure ist auch in einigen Lebensmitteln, z.B. in Rindfleisch, Leber und Nieren sowie in Garnelen und einigen Fischen (z.B. Thunfisch), enthalten. Arachidonsäure ist eine wichtige Komponente der Zellmembranen (Zellwände) und der Phospholipide. Sie ist im Gehirn enthalten und für gute Hirnfunktionen sehr wichtig. Voraussetzung dafür ist, dass sie dort in einem guten Verhältnis zur Omega-3-Fettsäure DHA (Docosahexaensäure) vorhanden ist. Arachidonsäure ist weiter ein Präkursor (Vorläufer) für die Bildung verschiedener Eicosanoide (Prostaglandine, Thromboxane und Leukotriene). Diese sind u.a. für die glatte Muskulatur sowie für Entzündungs- und Immunreaktionen wichtig. Arachidonsäure ist auch in Spermien enthalten und wird für die Bildung von Testosteron benötigt. Übermäßig vorhandene Arachidonsäure kann unerwünschte Wirkungen haben. Dazu gehören ein erhöhtes Risiko für Atherosklerose, die Beteiligung an entzündlichen Prozessen (beispielsweise bei Rheuma und Allergien) und der verstärkte Abbau der Skelett-Muskulatur.

     

    Bedarf im Sport

    Bei einer zufuhr von Linolsäure kommt es sowohl zu einer Anregung des Stoffwechsels, als auch zu einer erhöhten Thermogenese, so dass eine Speicherung von Linolsäure als Körperfett wenig wahrscheinlich erscheint. Eher das Gegenteil ist der Fall, es kommt zu einem beschleunigten Fettabbau. Meine Empfehlung ist eine Dosierung mit Linolsäure von 10-20g pro Tag.

    Omega 9

    Was sind Omega-9 Fettsäuren?         

    Omega-9 Fettsäuren sind einfach ungesättigte Fettsäuren, die auch unter der Bezeichnung Ölsäure bekannt sind. Omega-9 Fettsäuren werden nicht als essentielle Fettsäuren angesehen, da der Körper sie in geringen Mengen selbst herstellen kann. Dies kann jedoch nur dann geschehen, wenn die essentiellen Fettsäuren Omega-3 und Omega-6 präsent sind. Wenn es auch nur an einer dieser essentiellen Fettsäuren mangelt, dann kann der Körper nicht genug Omega-9 Fettsäuren produzieren. In diesem Fall werden Omega-9 Fettsäuren zu essentiellen Fettsäuren, da der Körper nicht dazu in der Lage ist, sie herzustellen.

    Auch wenn Omega-9 Fettsäuren für den Körper sehr wichtig sind, spielen sie eine sehr viel kleinere Rolle als die essentiellen Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren. Omega-9 Fettsäuren senken die Cholesterinspiegel und fördern eine gesunde Entzündungsreaktion innerhalb des Körpers. Andere primären Gesundheitsvorzüge von Omega-9 Fettsäuren umfassen die Reduzierung einer Insulinresistenz, eine Verbesserung der Immunfunktion und einen Schutz vor bestimmten Arten von Krebs.

     

    Welche Nahrungsmittel enthalten Omega-9 Fettsäuren?

    Die beste Quelle für Omega-9 Fettsäuren ist Olivenöl. Alternative Quellen umfassen Oliven, Avocados, Mandeln, Erdnüsse, Sesamöl, Pekanüsse, Pistazien, Cashews, Haselnüsse und Macadamia Nüsse.

     

    Wo liegt die empfohlene tägliche Zufuhr?

    Bei Erwachsenen liefern ein bis zwei Esslöffel extra virgines Olivenöl ausreichend Ölsäure. In diesem Zusammenhang sollte angemerkt werden, dass ein über den Tag verteilte Verzehr von Omega-9 Fettsäuren sehr viel vorteilhafter für den Körper als der Verzehr der gesamten Tagesdosis auf einmal ist.

     

    Was sind Symptome für einen Mangel an Omega-9 Fettsäuren?

    Omega-3, Omega-6 und Omega-9 Fettsäuren besitzen eine symbiotische Verbindung, die es notwendig macht, dass alle diese Fettsäuren ihr volles Potential entfalten, um dem Körper die meisten Gesundheitsvorzüge zu liefern. Ein Mangel an Omega-9 Fettsäuren kann deshalb negative Auswirkungen auf die Vorzüge, die die anderen Omega Fettsäuren liefern, besitzen.

    Anzeichen für einen Omega-9 Mangel können unter anderem Folgendes umfassen:

    • Ekzemähnliche Hautausschläge
    • Beulen auf der Rückseite der Oberarme
    • Brüchige, sich schälende Fingerspitzen
    • Schuppen und Haarausfall
    • Veränderungen des Verhaltens
    • Trockene Haut
    • Unfruchtbarkeit bei Männern
    • Wachstumsstörungen
    • Trockene Augen
    • Fehlgeburten
    • Unregelmäßiger Herzschlag
    • Heißhunger auf fetthaltige Nahrungsmittel
    • Steife oder schmerzende Gelenke.

     

    Wer kann von einer Supplementation mit Omega-9 Fettsäuren profitieren?

    Aufgrund der langen Liste von Vorzügen, die die gesamte Omega Fettsäure Gruppe dem Körper liefert, sollte jeder gesunde Erwachsene Omega-9 Fettsäuren zu sich nehmen. Die Gruppe der Omega Fettsäuren kann dabei helfen, viele weit verbreitete Krankheiten und Gesundheitsprobleme zu verhindern und zu bekämpfen. Dies umfasst unter anderem Leiden wie Anorexie, ADHD, Diabetes, Erkrankungen der Augen, Osteoporose, Symptome der Menopause, das prämenstruelle Syndrom, Akne, Ekzeme, Alkoholismus, Allergien, Arthritis, Krebs, Gewichtsverlust, hohen Blutdruck, Herzkrankheiten, Tuberkulose und Geschwüre.

     

    Besitzen Omega-9 Fettsäuren irgendwelche Nebenwirkungen?

    Während es bei Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren einige selten auftretende Nebenwirkungen geben kann, sind Omega-9 Fettsäuren frei von Nebenwirkungen. Man sollte jedoch aufgrund des gesteigerten Risikos für Blutungen vorsichtig sein, wenn man irgendwelche die Blutgerinnung hemmende Medikamente einnimmt.

    Einnahmeempfehlung für Universal Animal Omega

    Verwenden Sie Animal Omega genauso, wie Sie ihre regulären EFA Produkte. Wenn Sie zum ersten mal essentielle Fettsäuren einnehmen, dann kombinieren Sie diese mit einer Mahlzeit. Verwenden Sie je nach Bedarf ein bis zwei Packs pro Tag. Im Allgemeinen reicht ein Pack für die meisten Anwender aus. Elitesportler können eine Verdopplung der Dosis in Betracht ziehen.

    Durch Dimitri.S auf 17.06.2014 5
    5
    Titel: Top Produkt
    Text: Das Produkt hält was es verspricht. Ist alles drin was man an wichtigen Omega Fettsäuren braucht. Top Produkt !
    Seite: 1

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    30 Paks
    Supplement Facts
    Serving Size1Pack
    Servings Per Container30

    Amount Per Pack

    Calories60
    Calories From Fat60
    Total Fat7g11%*
    Saturated Fat1g5%*
    Polyunsaturated Fat2.75g**
    Cholesterol5mg2%*
    Vitamin A (As Retinyl Palmitate)2664IU53%
    Vitamin D (As Cholecalciferol)200IU50%
    Vitamin E (As D-Alpha Tocopherol)10IU33%

    Omega 3 Fatty Acid (N-3 FA) Complex4000mg
    Flaxseed Oil
    **
    Salmon Oil
    **
    Cod Liver Oil
    **
    Herring Oil
    **
    Anchovy Oil
    **
    Mackerel Oil
    **
    Sardine Oil
    **

    Omega 6 Fatty Acid (N-6 FA) Complex2500mg
    Borage Oil
    **
    Safflower Oil
    **
    Evening Primrose Oil
    **
    Sesamin
    **

    Omega Absorption Complex200mg
    Lecithin (Soy)
    **
    L-Carnitine
    **
    Lipase Enzyme
    **

    * Percent Daily Values are based on a 2,000 calorie diet
    ** Daily Value (DV) not established
    Other Ingredients:
    Gelatin, Glycerin, Purified Water, Caramel Color. This Product Contains Fish.


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