Iodine GN Health Line

Iodine - GN Laboratories

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Iodine GN Health Line

: GN Laboratories

: 6061

: 120 Kapseln

: Mineralstoffe einzeln

25 G-Points
  • 14,90 €

    9,90 €

    inkl. MwSt.
    Menge :

    Iodine GN Health Line

    Das lebenswichtige Spurenelement, das für eine gesunde Schilddrüsenfunktion und einen gesunden Stoffwechsel essentiell ist

    Produkt Highlights:

    • Hoch dosierte Jodquelle
    • Kann einen weit verbreiteten Jodmangel verhindern
    • Unterstützung der Schilddrüsenfunktion
    • Unterstützung eines gesunden Stoffwechsels
    • Kann dabei helfen, den erhöhten Jodbedarf von Sportlern, schwangeren und stillenden Frauen, Frauen, die hormonelle Kontrazeptiva einnehmen und Rauchern decken
    • Kann einen Jodmangel bei Vegetariern und Veganern, die nur wenig Jod über die normale Ernährung zu sich nehmen, verhindern

     

    Wofür benötigt der Körper Jod?

    Jod gehört zu den essentiellen Spurenelementen, das dem Körper von außen zugeführt werden muss, da er es nicht selbst herstellen kann. Jod ist für den Körper lebenswichtig und kommt in der Schilddrüse in der mit Abstand höchsten Menge vor. Geringere Mengen sind auch in anderen Körpergewebetypen wie Muskulatur, Hypophyse, Galle, Speicheldrüsen und in den Augen nachweisbar.

    Die Schilddrüse benötigt Jod für die Produktion der Schilddrüsenhormone Trijodthyronin (T3) und Thyroxin (T4). Diese Schilddrüsenhormone regulieren den Stoffwechsel, das Wachstum und die Entwicklung des Körpers. Sie werden außerdem dringend für den Aufbau von Muskeln und Knochen, den Energiestoffwechsel, Die Funktion von Herz, Kreislauf und Nervensystem, sowie die Entwicklung des Gehirns benötigt.

    Bei Ungeborenen, Säuglingen und Kindern fördern die Schilddrüsenhormone das Wachstum und die Entwicklung. Darüber hinaus regulieren T3 und T4 die Körpertemperatur und Energieverbrauch des Körpers, unterstützen die Funktion des Immunsystems, verbessern die mentale und körperliche Leistungsfähigkeit, verbessern die allgemeine Stimmungslage und sind sogar an der Regulierung der Verdauung beteiligt.

     

    Wie weit ist ein Jodmangel verbreitet und was sind die Symptome?

    In Deutschland kommt Jod in Ackerboden nur in sehr geringen Mengen vor, was zur Folge hat, dass hier angebaute pflanzliche Lebensmittel nur eine sehr geringe Menge an Jod enthalten. Auch wenn sich der Jodbedarf im Mikrogrammbereich bewegt, leiden weltweit fast 2 Milliarden Menschen unter einem mehr oder weniger stark ausgeprägten Jodmangel, der sich in zahlreichen Gesundheitsproblemen manifestieren kann und darüber hinaus das allgemeine Wohlbefinden stark beeinträchtigen kann. In Deutschland leiden etwas über 50% der Bevölkerung unter einem milden bis schweren Jodmangel.

    Die Schilddrüse reagiert aufgrund ihres Jodbedarfs besonders empfindlich auf einen Jodmangel. Das tückische hierbei ist, dass sich ein Jodmangel zunächst durch relativ unspezifische Symptome zeigt. Ein solcher Mangel entwickelt sich häufig schleichend und kann, wenn er schließlich offensichtlich wird, bereits bleibende Schäden verursacht haben.

    Das bekannteste Symptom eines Jodmangels ist eine Vergrößerung der Schilddrüse, die bis hin zur Bildung eines Kropfes führen kann. Da ein chronischer Jodmangel zu einer Reduzierung der Schilddrüsenhormonproduktion führt, versucht der Körper dies durch ein Wachstum des für die Schilddrüsenhormonproduktion verantwortlichen Gewebes zu kompensieren.

    Ein gravierender Jodmangel kann jedoch zahlreiche Stoffwechselprozesse beeinträchtigen und im Extremfall mehr oder weniger den gesamten Organismus aus dem Gleichgewicht bringen. Ein Jodmangel resultiert in einer reduzierten Produktion von Schilddrüsenhormonen, was zu schwerwiegenden Stoffwechselstörungen und Entwicklungsstörungen bei Kindern führen kann.

    Die ersten, sich schleichend entwickelnden und in der Regel recht unspezifischen Symptome eines Jodmangels umfassen Müdigkeit und Antriebslosigkeit, Konzentrationsstörungen, erhöhten Schlafbedarf, Kälteempfindlichkeit, trockene Haut mit einem blassen und ungesunden Aussehen, geschwollene Augenlieder und Heiserkeit.

    Ein Jodmangel kann sogar zu einem erhöhten Risiko für Schilddrüsenkrebs führen, da es beim Wachstum des Schilddrüsengewebes aufgrund einer Unterversorgung mit Jod zu degenerativen, bösartigen Veränderungen kommen kann. Da Jod auch von den Brustdrüsen aufgenommen und für die Bildung von Jodlakton verwendet wird, welches das Wachstum der Brustdrüsen reguliert und ein Jodmangel zumindest bei Tieren das Wachstum veränderter Brustdrüsenzellen fördert, steht ein Jodmangel unter Verdacht, die Entwicklung von Brustkrebs zu fördern. Im Gegenzug konnte zumindest in Zellkulturen nachgewiesen werden, dass Jod das Wachstum menschlicher Brustkrebszellen hemmt und diese Zellen abtöten kann. Nicht ohne Grund zeigen statistische Untersuchungen, dass Frauen, die ausreichend Jod über die Nahrung zu sich nehmen, ein reduziertes Risiko für eine Entwicklung von Brustkrebs haben.

     

    Welche Personengruppen weisen einen erhöhten Jodbedarf auf?

    Es gibt eine ganze Reihe von Personen, die aufgrund eines erhöhten Jodbedarfs oder ihrer Ernährungsweise ein erhöhtes Risiko für einen Jodmangel aufweisen. Hierzu gehören unter anderem Vegetarier und insbesondere Veganer. Da Jod primär in Fleisch (durch Futterzusätze) und Fisch und in geringeren Mengen auch in Milchprodukten vorkommt, stehen Vegetariern neben Jodsalz nur Milchprodukte zur Deckung des Jodbedarfs zur Verfügung. Veganer sind noch schlechter dran, da Jod in pflanzlichen Nahrungsmitteln nur in vernachlässigbar geringen Mengen vorkommt.

    Zusätzlich hierzu enthalten Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen so genannte Goitrogene, welche die Jodaufnahme durch die Schilddrüse hemmen und einen bestehenden Jodmangel weiter verschlimmern können. Zu den weiteren Faktoren, die die Aufnahme von Jod im Verdauungstrakt und den Transport von Jod in die Schilddrüse beeinträchtigen umfassen Nitrate, die im Trinkwasser und pflanzlichen Lebensmitteln wie Spinat, Rote Beete und einigen Wurzelgemüsesorten in höheren Mengen enthalten sind.

    Da der Jodbedarf während Phasen hormoneller Umstellungen und Veränderungen steigt, weisen pubertierende Jugendliche einen erhöhten Jodbedarf auf.

    Während der Schwangerschaft und Stillzeit steigt der Jodbedarf deutlich an, da der sich entwickelnde Fötus bzw. das zu stillende Kind einen zusätzlichen Jodbedarf für die körperliche und geistige Entwicklung aufweist, der über die Nahrungszufuhr der Mutter gedeckt werden muss. Ein Jodmangel kann hierbei zu geistigen und körperlichen Entwicklungsstörungen führen.

    Das tückische hieran ist, dass bei einer unzureichenden Jodzufuhr die Schilddrüsenhormonproduktion bei der Mutter noch ausreichend sein kann, während der ungeborene Fötus bereits zu wenige Schilddrüsenhormone für die korrekte Entwicklung von Gehirn und Nervensystem bekommen könnte. Bereits ein geringfügiger Jodmangel während der Schwangerschaft kann zu einem statistisch gesehen niedrigeren Intelligenzquotienten des Kindes führen. Zusätzlich hierzu erhöht ein Jodmangel das Risiko für eine Fehlgeburt.

    Nach der Geburt ist der Jodbedarf stillender Frauen weiter erhöht, da die Versorgung des Kindes während der Stillzeit ausschließlich über die Muttermilch erfolgt.

    Da die Einnahme von synthetischen Östrogenen die Spiegel des Thyroxin bindenden Globulins im Blutkreislauf erhöht, welches Schilddrüsenhormone bindet und einen schnelleren Abbau von Schilddrüsenhormonen fördert, weisen auch Frauen, die hormonelle Verhütungsmittel einnehmen einen erhöhten Jodbedarf auf, da ihr Körper mehr Schilddrüsenhormone produzieren muss.

    Raucher weisen einen erhöhten Jodbedarf auf, da Tabakrauch Thiocyanat enthält, welches den Transport von Jod zur Schilddrüse hemmt. Da Sport den Stoffwechsel anregt und den Kalorienbedarf erhöht, während gleichzeitig Muskelmasse aufgebaut wird, benötigen Sportler höhere Mengen an Schilddrüsenhormonen, was auch in einem erhöhten Jodbedarf resultiert.

     

    Was sind die Folgen einer zu hohen Jodzufuhr?

    Eine starke Überversorgung des Körpers mit Jod kann sich genauso negativ wie ein Jodmangel auswirken. Die WHO sieht eine tägliche Jodzufuhr bis 1000 µg pro Tag als unbedenklich an, wobei es jedoch auch Personengruppen gibt, die aufgrund bestehender Krankheiten oder einer Veranlagung für bestimmte Krankheiten kein Jod supplementieren sollten.

    Symptome einer Überversorgung des Körpers mit Jod sind zu Beginn genauso unspezifisch wie erste Symptome eines Jodmangels und umfassen unter anderem Nervosität, Gewichtsverlust, verstärktes Schwitzen, Muskelschwäche, Störungen des weiblichen Zyklus und der Fruchtbarkeit, Extrasystolen, Vorhofflimmern, Zittern, Haarausfall, Schlaflosigkeit und Osteoporose.

     

    Wer sollte Jod nicht supplementieren?

    Menschen, die unter einer Autoimmunerkrankung der Schilddrüse wie Hashimoto oder Morbus Basedow leiden oder eine Veranlagung für diese Krankheiten aufweisen, sollten Jod nicht supplementieren und allgemein auf eine nicht zu hohe Jodzufuhr achten, da ein Überangebot an Jod diese Erkrankungen bei einer bestehenden Veranlagung auslösen und eine bereits bestehende Erkrankungen dieser Art verschlimmern kann. Dieses Risiko sollte nicht vernachlässigt werden, da ca. 10 Prozent der Bevölkerung unter Hashimoto leiden oder eine Veranlagung für diese Erkrankung aufweisen.

    Auch Menschen, die unter einer Schilddrüsenüberfunktion leiden, dürfen kein Jod supplementieren, da dieses eine bestehende Schilddrüsenüberfunktion weiter verschlimmern kann.

    Täglich 1 Kapseln unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen


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