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Magnesium Öl - GN Laboratories

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Die neue und bahnbrechende Art der Magnesium Supplementation, die auf die Haut aufgetragen wird und allen anderen Darreichungsformen von Magnesium in Bezug auf Absorption und Bioverfügbarkeit haushoch überlegen ist!

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Die neue und bahnbrechende Art der Magnesium Supplementation, die auf die Haut aufgetragen wird und allen anderen Darreichungsformen von Magnesium in Bezug auf Absorption und Bioverfügbarkeit haushoch überlegen ist!

Produkt Highlights

  • Bessere Absorption und Bioverfügbarkeit als bei Kapseln, Tabletten oder Brausetabletten
  • Keine potentiellen Magenbeschwerden oder Durchfall wie diese bei höheren oralen Magnesium Dosierungen auftreten können
  • Einfache Anwendung
  • Sie müssen keine Tabletten oder Kapseln mehr schlucken
  • Schnellerer Wirkungseintritt als bei oraler Einnahme
  • Bis zu sechsmal schnellere Normalisierung der Magnesiumspiegel bei einem chronischen Magnesiummangel
  • Direkte lokale Anwendung bei Krämpfen oder zur Förderung der Muskelregeneration möglich
  • Gute Verträglichkeit auch bei empfindlicher Haut

Warum ist eine ausreichende Magnesiumversorgung des Körpers so wichtig?

  • Magnesium wird für eine optimale Funktion von Muskeln und Nervensystem benötigt
  • Magnesium fördert die Energieproduktion des Körpers
  • Magnesium wird für den Aufbau von (Muskel-) Eiweiß im Körper benötigt
  • Magnesium fördert die Stabilität der Knochen und der Zähne
  • Magnesium kann Muskelkrämpfen aufgrund eines Magnesiummangels vorbeugen
  • Magnesium fördert eine gesunde Herzfunktion

Was ist Magnesium Oil von GN Laboratories?

Magnesium Oil von GN Laboratories stellt die nächste Generation der Magnesium Supplementation dar. Dank GN Laboratories Magnesium Oil gehört ein lästiges Schlucken von Tabletten oder Kapseln zur Deckung Ihres Magnesiumbedarfs der Vergangenheit an. Magnesium Oil von GN Laboratories besteht aus einer gesättigten wässrigen Magnesiumchlorid Lösung, die eine Konzentration von 31% Magnesiumchlorid enthält – die maximale Menge an Magnesiumchlorid, die in Wasser löslich ist. Dank dieser hohen Konzentration liefert Ihnen 1 ml GN Laboratories Magnesium Oil 103 mg elementares Magnesium, was bedeutet, dass bereits 3 bis 4 ml GN Laboratories Magnesium Oil die täglich empfohlene Magnesiumzufuhr abdecken.
Sie werden sich jetzt vielleicht fragen, was so toll an in Wasser gelöstem Magnesiumchlorid ist und worin der Unterschied zu Magnesium Kapseln, Tabletten oder Brausetabletten besteht. Nun, einer der Unterschiede besteht darin, dass GN Laboratories Magnesium Oil auf die Haut aufgetragen wird und unter Umgehung des Verdauungstraktes vom Körper aufgenommen wird. Natürlich hat Magnesium Oil von GN Laboratories, auch wenn der Name etwas anderes nahelegt, nichts mit Öl zu tun. Der Name Magnesium Oil für eine gesättigte Magnesiumchlorid Lösung hat sich aufgrund der öligen Konsistenz der wässrigen Lösung eingebürgert, die ein angenehmes Gefühl beim Verreiben auf der Haut zur Folge hat und beim Auftragen auf verkrampfte oder intensiv trainierte Muskeln eine angenehme Massage ermöglicht, die die Aufnahme des enthaltenen Magnesiums fördert und die Muskulatur entspannt und entkrampft.
Machen Sie nicht den Fehler Magnesium Oil von GN Laboratories einfach als Gimmick für Menschen abzutun, die nicht gerne Tabletten oder Kapseln schlucken und deshalb eine Alternative für ihre tägliche Magnesium Supplementation suchen. Wie Sie im folgenden Abschnitt sehen werden, ist Magnesium Oil von GN Laboratories weit mehr, als einfach nur eine andere Magnesium Darreichungsform. Magnesium Oil von GN Laboratories ist allen oralen Magnesium Darreichungsformen wie Tabletten, Kapseln und Brausetabletten in nahezu jeder Hinsicht haushoch überlegen – und das Beste hieran ist, dass es zahlreiche wissenschaftliche Studien gibt, die dies zweifelsfrei beweisen!

Warum ist Magnesium Oil von GN Laboratories Magnesium in Form von Tabletten, Kapseln oder Brausetabletten haushoch überlegen?

In der Regel wird Magnesium oral in Form von Tabletten, Kapseln oder in Wasser gelösten Brausetabletten supplementiert. Auch wenn sich diese Art der Supplementation in der Praxis als effektiv erwiesen hat, unterliegt sie einigen Limitierungen. Die größte Limitierung besteht darin, dass bei oraler Einnahme nur ein Bruchteil des zugeführten Magnesiums vom Körper absorbiert wird, während der größte Teil einfach wieder ausgeschieden wird. Bei einigen Magnesium Darreichungsformen liegt die Absorptionsrate bei gerade einmal 20 %. Bestimmte Faktoren können die von vorne herein bescheidene Bioverfügbarkeit oral zugeführter Magnesiumpräparate noch weiter reduzieren.
Zu diesen Faktoren gehört unter anderem eine reduzierte Magensäureproduktion, die besonders bei älteren Menschen häufig auftritt. Ohne ausreichende Mengen an Magensäure können Magnesiumsalze nicht in eine vom Körper resorbierbare Form aufgespaltet werden. Des Weiteren können Substanzen wie Tannine, Oxalsäure und Phytinsäure, die in Nahrungsmitteln wie Tee, Getreideprodukten und Spinat enthalten sind, die Magnesiumaufnahme im Verdauungstrakt stark reduzieren oder sogar vollständig blockieren.
Leider lassen sich diese Absorptionsprobleme nicht einfach durch eine Erhöhung der Magnesium Dosierung wieder ausgleichen, da die prozentuale Magnesiumaufnahme im Verdauungstrakt mit steigender Magnesiumkonzentration sinkt. Darüber hinaus können hohe oral zugeführte Magnesiumdosierungen Verdauungsprobleme und Durchfall hervorrufen. Unter Berücksichtigung dieser Limitierungen überrascht es nicht, dass eine orale Magnesium Supplementation in Form von Tabletten, Kapseln oder Brausetabletten bei einem akuten Magnesiummangel in der Praxis erst nach mehreren Monaten der Supplementation eine deutliche Wirkung zeigt.


Die gute Nachricht ist, dass Magnesium Oil von GN Laboratories all diese Limitierungen einer oralen Magnesium Supplementation umgeht. Da die Aufnahme über die Haut erfolgt, kann es nicht zu den zahlreichen beschriebenen Absorptionsproblemen im Verdauungstrakt kommen. Auch Verdauungsprobleme und Durchfall bei höheren Magnesium Dosierungen gehören bei einer Verwendung von GN Laboratories Magnesium Oil endgültig der Vergangenheit an. Ein zusätzlicher Bonus ist, dass das von vielen als lästig angesehene Schlucken von Tabletten und Kapseln wegfällt.
Skeptiker werden sich jetzt vielleicht fragen, ob Magnesium tatsächlich in signifikanten Mengen über die Haut aufgenommen werden kann. Wir können Sie in dieser Hinsicht beruhigen. Wissenschaftliche Studien konnten ganz klar zeigen, dass Magnesium, das in Form von Magnesium Oil auf die Haut aufgetragen wird, sogar deutlich besser als oral eingenommenes Magnesium vom Körper absorbiert wird. Eine richtungsweisende Studie aus dem Jahr 2005 kann zu dem Ergebnis, dass sich die Magnesiumspiegel bei einem chronischen Magnesiummangel bei einer Verwendung von auf die Haut aufgetragenem Magnesium bereits nach 4 bis 6 Wochen wieder normalisierten, während es bei einer oralen Magnesiumeinnahme ganze 6 bis 12 Monate dauerte, bis das gleiche Ergebnis erreicht wurde. Wie Sie sehen, ist auf die Haut aufgetragenes Magnesium wie Magnesium Oil von GN Laboratories also allen oralen Magnesium Supplements in Form von Tabletten, Kapseln oder Brausetabletten haushoch überlegen!
Neben einer schnelleren und besseren Absorption besitzt Magnesium Oil von GN Laboratories noch einige weitere entscheidende Vorzüge. Bei akuten Muskelkrämpfen aufgrund eines Magnesiummangels kann Magnesium Oil von GN Laboratories direkt auf die verkrampften Muskeln aufgetragen und einmassiert werden, um eine Krampflösung zu fördern und eine Neigung zu Krämpfen zu reduzieren. Nach dem Training auf die trainierten Muskeln aufgetragen kann GN Laboratories Magnesium Oil die Regeneration fördern und beschleunigen. Einige Sportler tragen GN Laboratories Magnesium Oil auch während des Trainings auf die Muskeln auf, um die Muskelausdauer zu fördern.

Warum ist Magnesium für den Körper so wichtig?

Magnesium ist ein Mineralstoff, der an einer Vielzahl wichtiger Prozesse im Körper maßgeblich beteiligt ist. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass ein Mangel an Magnesium zur Folge hat, dass all diese Prozesse beeinträchtig werden und nur eingeschränkt ablaufen können.
Magnesium ist ein wichtiger Bestandteil hunderter Enzyme, die am Kohlenhydrat und Eiweißstoffwechsel des Körpers beteiligt sind und ohne Magnesium ist ein Aufbau von Körperproteinen inklusive Muskelprotein nicht möglich. Darüber hinaus ist Magnesium für die Energieproduktion in den Mitochondrien der Zellen essentiell und reguliert die Reizweiterleitung in Muskeln und Nerven, wodurch es zu einem essentiellen Mineralstoff für Funktion und Leistungsfähigkeit der Muskulatur wird. Da Magnesium ein wichtiger Bestandteil von für die Fettverbrennung benötigten Enzymen ist, kann es den Fettabbau unterstützen, sowie die körperliche Ausdauer durch eine gesteigerte Verwendung von Körperfett zum Zweck der Energieversorgung steigern.
Zusätzlich hierzu ist Magnesium für die Entspannung der Muskulatur verantwortlich, was zur Folge hat, dass ein Magnesiummangel zu Muskelkrämpfen und unkontrollierten Muskelzuckungen führen kann. Weitere Folgen eines Magnesiummangels können eine Verengung der Bronchien, die zu Atembeschwerden und Asthmaanfällen führen kann, sowie eine Verengung der Blutgefäße aufgrund einer mangelnden Entspannung der glatten Muskulatur der Blutgefäße, die zu Bluthochdruck und einer schlechteren Durchblutung des Körpergewebes führen kann, umfassen.
Doch das ist noch nicht alles. Magnesium ist auch für gesunde Zähne und Knochen von entscheidender Bedeutung. Magnesium spielt bei der Stabilität der Knochen eine wichtige Rolle und ein Magnesiummangel kann Osteoporose und Gelenkbeschwerden fördern.

Warum ist ein Magnesiummangel so weit verbreitet?

Zahlreiche Untersuchungen, die von so bedeutenden Organisationen wie der Weltgesundheitsorganisation WHO durchgeführt wurden, kommen zu dem Ergebnis, dass fast die Hälfte der Weltbevölkerung zu wenig Magnesium zu sich nimmt, um den empfohlenen Tagesbedarf von 300 bis 400 mg Magnesium zu decken. Diese Situation wird dadurch weiter verschärft, dass diese Menge besonders bei Menschen, die körperlich aktiv sind oder starkem Stress ausgesetzt sind, häufig nicht ausreicht, um den täglichen Bedarf zu decken.
Das Tückische an einem Magnesiummangel ist, dass dieser sich nicht sofort durch niedrige Magnesiumspiegel im Blut bemerkbar macht, da der Körper sich zunächst an in Knochen und anderen Körpergeweben gespeichertem Magnesium vergreift. Dies hat zur Folge, dass es nach Beginn einer Magnesium Supplementation mehrere Monate dauern kann, bis sich die Magnesiumspiegel wieder normalisieren.
Für den in der Bevölkerung weit verbreiteten Magnesiummangel gibt es eine ganze Reihe von Gründen. Einer dieser Gründe ist der in unserer hektischen Zeit stetig zunehmende Stress, der den Magnesiumbedarf deutlich erhöhen kann. Auch die immer schlechter werdende Ernährung, die vermehrt Fast Food und stark verarbeitete Nahrungsmittel umfasst, trägt entscheidend zu einem Magnesiummangel bei, da sie kaum noch Nahrungsmittel wie Nüsse, Obst, Gemüse und Vollkornprodukte umfasst, die von Natur aus reich an Magnesium sind. Neben einer schlechten Ernährung fördern auch Alkoholkonsum und die Einnahme bestimmter Medikamente wie Diuretika, ACE Hemmer, Blutdrucksenker und Abführmittel durch eine gesteigerte Ausscheidung einen Magnesiummangel. Des Weiteren benötigen Sportler und körperlich aktive Menschen aufgrund einer gesteigerten Muskelaktivität und einem erhöhten Elektrolytverlust über den Schweiß mehr Magnesium.
Wie Sie sehen, gibt es also eine ganze Reihe von guten Gründen, Ihrem Körper durch die Verwendung von GN Laboratories Magnesium Oil etwas Gutes zu tun und einem Magnesiummangel vorzubeugen!

Die GN Laboratories Qualitätsgarantie

Wir verwenden nur die reinsten und hochwertigsten Inhaltsstoffe, die der Markt zu bieten hat. Um Ihnen eine gleichbleibende, höchste Qualität all unserer Produkte garantieren zu können, wird jedes unserer Produkte regelmäßig im Labor auf die Reinheit und Qualität all seiner Inhaltsstoffe untersucht.

Wie wird Magnesium Oil angewendet?

Anwendung zur Unterstützung der Deckung des täglichen Magnesiumbedarfs:
Tragen Sie zweimal täglich 5 bis 10 Sprayhübe Magnesium Oil (entsprechend 75 bis 150 mg Magnesium) auf einen Hautbereich Ihrer Wahl, wie Arme, Schultern, Beine oder Bauch auf und massieren Sie die Flüssigkeit etwas ein, um die Absorption zu verbessern.

Unterstützung von Ausdauer und Regeneration der Muskeln während und nach dem Training:
Tragen Sie 5 bis 10 Sprayhübe Magnesium Oil (entsprechend 75 bis 150 mg Magnesium) während oder nach dem Training auf die beanspruchten Muskeln auf und massieren Sie die Lösung gut ein, um die Muskelausdauer während des Trainings zu verbessern und die Muskelregeneration nach dem Training zu fördern und zu beschleunigen.

Behandlung von Muskelkrämpfen:
Tragen Sie 5 bis 10 Sprayhübe Magnesium Oil (entsprechend 75 bis 150 mg Magnesium) auf die betroffenen Muskeln auf und massieren Sie die Flüssigkeit gut ein, um eine durch einen Magnesiummangel bedingte Neigung zu Krämpfen zu reduzieren.
Nach einer Einwirkzeit von 10 bis 15 Minuten können verbliebene Reste der Magnesium Lösung bei Bedarf abgewaschen werden.

Hinweise: Nicht in die Augen sprühen. Nicht auf frisch rasierte Areale und offene Wunden auftragen. Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren. Die Lösung kann auf der Haut verbleiben oder nach ca. 15 Minuten mit Wasser abgewaschen werden.

• Frei von künstlichen Konservierungs-, Farb-, Süßund Geschmacksstoffen
• Frei von Fett, Salz, Hefe Gluten und Laktose
• 0% Alkohol
• 100% natürliche Inhaltsstoffe.

Bewertungen

  • Titel:Wichtiges Mineral
    Ich nehme dieses Produkt täglich um meinen Magnesium Bedarf damit zu decken.
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Magnesium

Magnesium ist ein silberweißes Leichtmetall, das an der Luft zu silbergrauem Magnesiumoxid oxidiert. Es besitzt die Ordnungszahl 12, das chemische Symbol Mg, und wird im Periodensystem der Elemente den Erdalkalimetallen zugeteilt. Als Element wurde es im Jahr 1755 von dem englischen Chemiker Joseph Black (1728- 1799) entdeckt und beschrieben. Benannt wurde das Element nach der griechischen Halbinsel Magnesia. Es kommt beispielsweise im Dolomitgestein der Dolomiten als Kalzium-Magnesiumkarbonat vor. Im Meereswasser sind von den Salzen rund 15% in Form von Magnesiumchlorid gelöst. In der Technik wird Magnesium aufgrund seiner geringen Härte und der starken Korrosionsanfälligkeit kaum verwendet. Dagegen zeichnen sich Magnesiumlegierungen, beispielsweise mit Aluminium, durch eine geringe Dichte und damit ein geringes Gewicht, sowie eine hohe Festigkeit und Korrosionsbeständigkeit aus. Derartige Legierungen werden zunehmend zum Bau von Kraftfahrzeugen, Flugzeugen oder Schiffen eingesetzt. Die NASA verwendete für den Bau der Saturn-V-Rakete z.B. eine Magnesiumlegierung mit rund 85% Magnesium, 14% Lithium sowie 1% Aluminium. In der Erdrinde ist es das achthäufigste Element. Es kommt wegen seiner chemisch hohen Reaktionsbereitschaft aber nicht in reiner Form, sondern nur in verschiedenen Verbindungen vor.

In der Medizin gilt Magnesium als Mengenelement. Ein Erwachsener enthält in seinem Körper im Mittel 25 Gramm Magnesium. Über die Hälfte dieses Magnesiums ist in den Knochen eingelagert, der größte Teil des Restbestandes im Zellinneren, nur etwa 1% ist im Blut gelöst. Magnesium hat physiologische Funktionen bei der Knochenbildung und beim Muskelstoffwechsel. Übrigens gilt der Mineralstoff (rechtzeitig eingenommen) als Geheimtipp gegen den "Kater", also die Kopfschmerzen am Tag nach einer durchzechten Nacht.
Eine weitere Bedeutung in der Medizin bzw. Pharmazie hat Magnesium als Bestandteil einiger Antazida, also Arzneimittel gegen zu viel Magensäure, und einiger Abführmittel.

 

Funktionen im Körper

Magnesium ist neben Kalzium, zu dem es eine physiologische Gegenspielerfunktion einnimmt, am Aufbau und an der Erhaltung des Skelettsystems und der Zähne entscheidend beteiligt und stabilisiert das innere Zellskelett der Zellen. Weiterhin steuert es Muskel- und Nervenfunktionen, indem durch die Magnesiumkonzentration unter anderem die Muskelkontraktion gesteuert wird. Es sind bislang etwa 300 Enzyme bekannt, die für ihre Aktivität die "Mitarbeit" von Magnesium benötigen. Vor allem im Energiestoffwechsel wird das positiv geladene Magnesiumion (Mg2+) zur Stabilisierung der negativ geladenen Phosphationen (PO43-) im Molekül ATP (Adenosintriphosphat) benötigt. ATP ist zusammen mit ADP (Adenosindiphosphat) eine Schlüsselsubstanz der biologischen Energieübertragung.

Magnesiumhaltige Nahrungsmittel

Allgemein kann man feststellen, dass Vollkornprodukte, Rohkost, Nüsse und Schokolade reich an Magnesium sind. Als Beispiel für besonders magnesiumreiche Lebensmittel seien Sonnenblumenkerne (420 mg/100 g), Sesamsamen (370 mg/100 g), ungeschälter Reis (160 mg/100 g), Weizenkeime (250 mg/100 g), Schokolade (140 mg/100 g), sowie Haferflocken (mit 140 mg/100 g) genannt. Man sollte auch bei der Auswahl des Mineralwassers auf einen hohen Magnesiumgehalt achten. Gute Mineralwässer können über 80 mg Magnesium pro Liter enthalten.


Mangelerscheinungen, Hypomagnesämie
Für Magnesium werden Normalwerte angegeben. Diese liegen bei einer Magnesiumbestimmung im Plasma oder Serum bei 0,8 bis 1,1 mmol/. Unter 0,8 mmol/l liegt eine Hypomagnesämie vor, wobei erst ab ca. 0,4 mmol/l deutliche Symptome, wie z. B. eine gesteigerte Erregbarkeit der Skelettmuskulatur und des zentralen Nervensystems, auftreten. Die Hypomagnesämie wird häufig von einer Hypokalzämie, also einem Kalziummangel, begleitet.


Ein Magnesiummangel kann sich auf verschiedene Weise bemerkbar machen:

  • Muskel- und Wadenkrämpfe
  • Unruhe, Nervosität, Schwindel, Konzentrationsschwäche
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Störungen des Herzens: Herzjagen, Krämpfe der Herzmuskulatur bis hin zu Rhythmusstörungen und Herzschmerzen.
  • Magen-Darm Probleme, wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Krämpfe

 

Gründe für einen Magnesiummangel:

  • chronischer Alkoholismus
  • Missbrauch von Abführmitteln
  • Chronischer Durchfall oder operative Entfernung von Darmabschnitten
  • Erhöhte renale (über die Nieren) Ausscheidung von Magnesium (z. B. bei einem Hyperaldosteronismus, bei Diabetikern oder längerem Gebrauch von Diuretika).

 

Überdosierung, Hypermagnesämie und Vergiftung

Beim gesunden Menschen gibt es in der Regel keine Überdosierungen, zu viel aufgenommenes Magnesium wird ausgeschieden. Bei einer herabgesetzten Nierenfunktion kann es jedoch zu einem Überschuss an Magnesium kommen, besonders wenn magnesiumhaltige Arzneimittel, wie beispielsweise Antazida oder Abführmittel, eingenommen werden.

Die Normalwerte für Magnesium im Plasma bzw. Serum liegen zwischen 0,8 bis 1,1 mmol/l. Die Symptome einer Überdosierung entwickeln sich in Abhängigkeit der Magnesiumkonzentration im Blut. So kann es ab ca. 2 mmol/l zu Durchfall und zu einer herabgesetzten Erregbarkeit der Muskulatur und des zentralen Nervensystems kommen. Bei Magnesiumkonzentrationen über 5 mmol/l kommt es zu Lähmungserscheinungen, zu einer gestörten Erregungsbildung und -ausbreitung am Herzen und zu einem Blutdruckabfall. Ferner können Atemdepression, Übelkeit und Erbrechen auftreten. Bei einer extremen Überdosierung von Magnesium kann es zu Atem- und Herzstillstand kommen.


Magnesiumvergiftung

Bei einer Vergiftung mit Magnesium kommt es zu den bereits bei der Hypermagnesämie beschrieben Symptomen. Die Therapie der Magnesiumvergiftung besteht in einer Magenspülung oder bzw. und einer intravenösen Injektion mit 10%iger Kalziumglukonatlösung oder 0,5 bis 1 mg Neostigmin. Ferner muss gegebenenfalls eine Atemhilfe oder eine Stabilisierung des Kreislaufs erfolgen.


Bedarf

Der Bedarf an Magnesium wird von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung für Jugendliche ab dem 16. Lebensjahr und Erwachsene mit 300-400 mg täglich angegeben. Dabei ist zu beachten, dass Männer, wegen der größeren Skelettmasse, etwas mehr als Frauen benötigen. Für Kinder bis 4 Jahre werden 80 mg und bis 15 Jahre 120-300 mg empfohlen.

Schwangere sollten um die 350 mg, Stillende um die 390mg täglich zu sich nehmen. In den letzten Monaten der Schwangerschaft wird Magnesium oft auch zur Hemmung einer vorzeitigen Wehentätigkeit von den Gynäkologen verschrieben. Bei folgenden Gruppen von Menschen kann ebenfalls ein zusätzlicher Bedarf an Magnesium bestehen: Sportler, bei denen viel Magnesium durch den Schweiß verloren geht; Diabetiker, die über den Urin vermehrt Magnesium ausscheiden; Alkoholiker; sowie ältere Menschen, die häufig nicht genug trinken. Ferner kann die Einnahme einiger Arzneimittel ein Grund für einen erhöhten Magnesiumbedarf sein. Als Beispiel werden die folgenden Arzneimittel genannt: Aminoglykoside, Ciclosporin, orale Kontrazeptiva, Abführmittel, Glukokortikoide, Diuretika u.a. Außerdem können Herzkranke einen vermehrten Bedarf an Magnesium haben, eine zusätzliche Einnahme von Magnesiumpräparaten sollten aber herzkranke Personen grundsätzlich mit dem behandelnden Arzt absprechen. Man geht davon aus, dass der tägliche Bedarf von Magnesium bei normaler Ernährung in etwa gedeckt sein sollte. Magnesium wird vom Körper wesentlich besser in organischen Verbindungen (wie z.B. dem Magnesiumcitrat, -aspartat und - glutamat), als in anorganischen Verbindungen (Magnesiumkarbonat, Magnesiumoxid) aufgenommen. Kurzfristige Engpässe bei der Magnesiumaufnahme werden durch die Magnesiumvorräte in den Knochen überbrückt. Bei Krankheit, Fehlernährung oder auch häufig bei älteren Menschen können allerdings Mängel auftreten.


Bedarf im Sport

Obwohl bekannt ist, dass ein die körperliche Leistungsfähigkeit stark beeinträchtigender Mangel an diesem Mineral recht häufig vorkommt, nehmen zahlreiche Athleten immer noch zuwenig Magnesium auf. Dabei hat sich bei Untersuchungen an Leistungssportlern herausgestellt, dass nur ein ausreichender Magnesiumvorrat im Körper ein effektives Training ermöglicht. Gegenüber dem Normalbürger hat der Sportler mit Sicherheit einen erhöhten Magnesium-Bedarf. Bedenkt man zudem, dass ein Magnesiummangel in der Bevölkerung ziemlich verbreitet ist, wird deutlich, dass gerade Leistungssportler von einer Nahrungsergänzung mit Magnesium profitieren können. Die Wahrscheinlichkeit für einen Mangel wird beim Sportler durch Magnesiumverluste über den Schweiß noch erhöht. Entsprechend könnte in zwei Studien gezeigt werden, dass sich eine Magnesium-Zufuhr sowohl bei untrainierten, als auch bei trainierten Personen positiv auswirkt. Eine empfehlenswerte Magnesium-Dosis liegt bei täglich 6mg pro Kilo Körpergewicht, also ca. 500mg eines Magnesiums-Präparats für einen 80 Kilo schweren Athleten.

Sicherheit und Nebenwirkungen

Magnesium ist bei oraler Einnahme oder einer korrekten Verwendung verschreibungspflichtiger injizierbarer Produkte für die meisten Menschen wahrscheinlich sicher und unbedenklich. Bei einigen Menschen kann Magnesium Magenverstimmungen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und andere Nebenwirkungen hervorrufen.

Dosierungen unterhalb von 350 mg Magnesium pro Tag sind für die meisten Erwachsenen sicher und unbedenklich. Hohe Dosierungen können eine zu starke Ansammlung von Magnesium im Körper zur Folge haben, welche ernsthafte Nebenwirkungen inklusive unregelmäßigem Herzschlag, niedrigem Blutdruck, Verwirrung, langsamer Atmung, Koma und Tod hervorrufen kann.

 

Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen

Schwangerschaft und Stillzeit: Magnesium ist für schwangere und stillende Frauen bei einer Einnahme im Bereich der empfohlenen Mengen wahrscheinlich sicher und unbedenklich. Diese Mengen hängen vom Alter der Frau ab. Schwangere und stillende Frauen sollten ihren Arzt konsultieren, um herauszufinden, welche Mengen für sie richtig sind.

Herzblock: Hohe Magnesiumdosierungen, die typischerweise intravenös verabreicht werden, sollten nicht an Menschen verabreicht werden, die unter Herzblock leiden.

Nierenprobleme wie Nierenversagen: Nieren, die nicht gut funktionieren, haben Probleme damit, Magnesium auszuscheiden. Eine Einnahme von zusätzlichem Magnesium könnte eine Magnesiumansammlung im Körper zur Folge haben, die gefährliche Spiegel erreichen kann. Aus diesem Grund sollte man kein Magnesium einnehmen, wenn man unter Nierenproblemen leidet.

 

Wechselwirkungen

Bei einer Kombination von Magnesium mit folgenden Medikamenten sollte man vorsichtig sein:

Antibiotika (Aminoglykosid Antibiotika)

Einige Antibiotika können die Muskeln beeinflussen. Diese Antibiotika werden als Aminoglykosid Antibiotika bezeichnet. Auch Magnesium kann die Muskeln beeinflussen. Eine Einnahme von Aminoglykosid Antibiotika und die Gabe einer Magnesium Injektion könnten Muskelprobleme verursachen.

 

Antibiotika (Quinolon Antibiotika)

Magnesium könnte die Menge an Quinolon Antibiotika, die der Körper absorbieren kann, reduzieren. Die Einnahme von Magnesium in Kombination mit Quinolon Antibiotika könnte die Wirksamkeit von Quinolon Antibiotika reduzieren. Um diese Interaktion zu vermeiden, sollte man Quinolon Antibiotika mindestens zwei Stunden vor oder vier bis sechs Stunden nach der Einnahme von Magnesium Supplements einnehmen.

 

Antibiotika (Tetracylin Antibiotika)

Magnesium kann im Magen an Tetracylin Antibiotika anbinden. Dies reduziert die Menge an Tetracylin Antibiotika, die der Körper absorbieren kann. Die Einnahme von Magnesium in Kombination mit Tetracylin Antibiotika könnte die Wirksamkeit von Tetracylin Antibiotika reduzieren. Um diese Interaktion zu vermeiden, sollte Magnesium zwei Stunden vor oder vier Stunden nach der Einnahme von Tetracylin Antibiotika eingenommen werden.

 

Bisphosphonate

Magnesium kann die Menge an Bisphosphonaten, die der Körper absorbiert, reduzieren. Eine Einnahme von Magnesium in Kombination mit Bisphosphonaten kann die Wirksamkeit von Bisphosphonaten senken. Um diese Interaktion zu vermeiden, sollte man Bisphosphonate mindestens zwei Stunden vor Magnesium oder später am Tag einnehmen.

 

Medikamente gegen hohen Blutdruck

Magnesium könnte den Blutdruck zu senken. Die Einnahme von Magnesium in Kombination mit Medikamenten gegen hohen Blutdruck könnte einen zu starken Abfall des Blutdrucks zur Folge haben.

 

Muskelrelaxantien

Magnesium scheint dabei zu helfen, die Muskeln zu entspannen. Eine Einnahme von Magnesium in Kombination mit Muskelrelaxantien könnte Risiken und Nebenwirkungen von Muskelrelaxantien erhöhen.

 

Diuretika (kaliumsparende Diuretika)

Einige Diuretika können die Magnesiumspiegel im Körper erhöhen. Eine Einnahme diese Diuretika in Kombination mit Magnesium könnte zu hohe Magnesiumspiegel im Körper zur Folge haben.

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