Jetzt erhältlich
Liver Support Complex - GN Laboratories Ansicht vergrößern

8058

Liver Support Complex - GN Laboratories

22,84 €

pro Kapsel
/ Inhalt: 90 Kapseln
0.15 kg
Lieferzeit 1-2 Werktage
Jetzt erhältlich

8058

  • Inhalt: 90 Kapseln

Neuer Artikel

Unterstütze eine optimale Funktion und eine perfekte Gesundheit Deiner Leber mit dem vielleicht umfassendsten natürlichen Produkt seiner Art

Mehr Details

Jetzt erhältlich

22,84 €

0,25 € pro Kapsel
inkl. MwSt.
0.15 kg
Lieferzeit 1-2 Werktage
Markenqualität
Weltweiter Versand
Bestpreis

Unterstütze eine optimale Funktion und eine perfekte Gesundheit Deiner Leber mit dem vielleicht umfassendsten natürlichen Produkt seiner Art

 

Produkt Highlights:

  • Unterstützung einer optimalen Funktion der Leber
  • Vorbeugung vor Schädigungen der Leber
  • Kann die Leberzellen vor Schädigungen durch freie Radikale schützen
  • Kann Entzündungen der Leber entgegenwirken
  • Kann die Leberfunktion verbessern
  • Kann Leberschäden reduzieren
  • Kann die Spiegel der Leberenzyme reduzieren
  • Kann Leberschäden durch Medikamente und verbotenen leistungssteigernden Substanzen entgegenwirken
  • Kann auch bei bereits bestehenden Leberschäden wie einer Fettleber oder Leberzirrhose ein Fortschreiten der Erkrankung hemmen und Verbesserungen des Zustandes der Leber fördern
  • Kann der Bildung einer Fettleber entgegenwirken und die Fetteinlagerung in der Leber hemmen
  • Kann den Cholesterinstoffwechsel in der Leber optimieren und die schädlichen LDL Cholesterinspiegel senken
  • Unterstützt den Cholinstoffwechsel der Leber, was die Cholesterinwerte verbessern kann
  • Förderung einer optimalen Regeneration der Leber

 

Gib Deiner Leber alles, was sie braucht, um gesund und leistungsfähig zu bleiben

Die Leber ist eines der komplexesten Organe in unserem Körper. Sie ist das primäre Entgiftungsorgan unseres Körpers, das für den Abbau von Giftstoffen aus der Umwelt, Alkohol, Medikamenten und toxischen Stoffwechselabfallprodukten verantwortlich ist. Darüber hinaus ist die Leber für die Bildung von Glukose, den Cholesterinstoffwechsel und die Bildung lebenswichtiger Proteine verantwortlich und maßgeblich am Fettstoffwechsel und der Regulierung des Mineral-, Vitamin- und Hormonhaushalts beteiligt. Zusammengefasst ist die Leber maßgeblich mit für Deine Gesundheit und Deine optimale Leistungsfähigkeit verantwortlich.

Und auch wenn die Leber sehr belastbar ist und eine gute Regenerationsfähigkeit besitzt, kann sie durch unseren modernen Lebensstil, zunehmende Mengen an Umweltgiften, den Missbrauch verbotener leistungssteigernder Verbindungen, Alkohol, und Medikamente doch recht schnell an ihre Grenzen kommen. Eine Überlastung der Leber resultiert in einer gesteigerten Produktion freier Radikale, welche die Zellen der Leber schädigen können. Weitere Folgen sind eine Verfettung der Leber, sowie eine schlechtere Entgiftungsleistung und allgemeine Leberfunktion.

Das Tückische hieran ist, dass die Leber nicht über Schmerzrezeptoren verfügt und Leberschäden erst dann deutlich spürbar werden, wenn bereits irreparable Schäden eingetreten sind.

Doch so weit muss es nicht kommen. Mit unserem Liver Support Complex kannst Du die Funktion Deiner Leber und ihre Regeneration optimal unterstützen und Leberschäden vorbeugen. Und selbst dann, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist und Deine Leber bereits Schaden genommen hat, kann unser Liver Support Complex dabei helfen, eine Fortschreiten dieser Schädigung hemmen und in vielen Fällen sogar den Zustand der Leber verbessern.

Die einzigartige Liver Support Matrix:

Betain TMG

  • Hilft dabei, Fettsäuren in der Leber abzubauen und kann so die Bildung einer Fettleber zu verhindern und eine bestehende Fettleber zu behandeln (1, 2)

 

Mariendistel standardisiert auf 160 mg Silymarin

  • Schützt die Leberzellen vor Schäden durch freie Radikale
  • Kann die Leberfunktion selbst bei bestehenden Leberschäden verbessern (3)
  • Kann Entzündungen der Leber lindern und Leberschäden reduzieren (3, 4, 5)

 

Kurkuma Extrakt standardisiert auf 142,5 mg Curcumin

  • Kann die Leber durch starke antioxidative Wirkungen vor Schäden schützen (6)
  • Kann Marker für Leberschäden reduzieren (7)
  • Kann der Entstehung einer nichtalkoholischen Fettleber entgegenwirken (8)

 

Schisandra Extrakt 2:1

  • Hilft dabei die Leberfunktion aufrecht zu erhalten und kann vor Leberschäden schützen (9)
  • Kann alkoholinduzierte Leberschäden und eine nichtalkoholische Fettleber lindern (10, 11)
  • Kann die Spiegel der Leberenzyme senken (9,12)
  • Kann oxidative Schäden und Entzündungen der Leber entgegenwirken (9, 12)

 

Cholin Bitartrate

  • Regt den Cholesterinstoffwechsel der Leber an was die Cholesterinwerte verbessern kann (13)
  • Wirkt durch einen Abbau von Phosphatidylcholin einer Verfettung der Leber entgegen (14, 15, 16)

R-Alpha Liponsäure

  • Kann die Leberfunktion verbessern und bei der Behandlung von Leberschäden hilfreich sein (17)
  • Kann die Spiegel der Leberenzyme senken und Symptome von Erkrankungen der Leber reduzieren
  • Regt die Regeneration der Leber an
  • Kann Schwermetalle binden und neutralisieren und so die Leber schützen (18)

 

Artischockenextrakt

  • Kann die Leber vor Schäden schützen und das Wachstum von neuem Lebergewebe anregen (20, 21, 22)
  • Erhöht die Gallensäureproduktion, was dabei hilft, Toxine aus der Leber zu entfernen (19)
  • Kann Leberschäden durch Medikamente reduzieren (23)
  • Kann die Leberfunktion verbessern (24)
  • Kann Leberentzündungen lindern und Fetteinlagerungen in der Leber reduzieren (25)

 

L-Methionin

  • Kann einen exzessiven Fettaufbau in der Leber reduzieren (26)
  • Kann die Cholesterinproduktion durch die Leber durch eine Erhöhung der Lezitinproduktion reduzieren (26)
  • Fördert die SAMe Produktion, welches Leberschäden entgegenwirken und die Leberfunktion verbessern kann (27, 28)

 

Folsäure

  • Niedrige Folsäurespiegel stehen mit gesteigerten Schädigungen der Leber in Verbindung (29, 30)
  • Kann die schädlichen Auswirkungen von Alkohol auf die Leber reduzieren und die Entgiftungsfunktion der Leber unterstützen (31, 32)
Nur registrierte Benutzer können bewerten.

Nehmen Sie täglich 3 Kapseln mit viel Flüssigkeit zu sich.

Nahrungsergänzungsmittel mit Pflanzen Extrakten

Nahrungsergänzungsmittel dienen nicht als Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreicheErnährung und eine gesunde Lebensweise. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren!

Artichoke Extract

Artischocke Extrakt

Die Artischocke (Cynara scolymus)

gehört zur Familie der Korbblütler. Die distelähnliche Pflanze wird bis zu zwei Meter hoch und trägt violette Blütenköpfe. Sie stammt vermutlich von der altägyptischen Kardone (Cynara cardunculus) ab. Nur wenige wissen, dass die medizinisch wirksamen Bestandteile der Artischocke sich in den großen Grundblättern befinden. Die bekannten Blütenböden und dickfleischigen Hüllblätter haben nur eine geringe arzneiliche Wirkung; sie finden aber als schmackhaftes Gemüse Verwendung. Aus den Grundblättern wird ein hochwertiger Trockenextrakt gewonnen.

Im antiken Rom war die Artischocke eine kostspielige Spezialität, und auch die alten Ägypter nutzten die Vorzüge der Artischocke - als Verdauungsmittel. Bereits in der Antike war also die verdauungsfördernde Wirkung der Artischocke bekannt und das zu Recht. In der heutigen Zeit ist die Artischocke eine der am besten untersuchten Heilpflanzen. Im Jahre 2003 wurde sie sogar zur Arzneimittelpflanze des Jahres gewählt.

Zum Verzehr eignen sich die fleischigen Teile der Hüllblätter sowie die von den Blüten befreiten Böden und die so genannten Artischockenherzen, bei denen es sich um sehr junge und ganz kleine Artischocken handelt. In den Artischockenblättern und -wurzeln sind Bitterstoffe enthalten, welche den speziellen Geschmack der Artischocke ausmachen. Richtig zubereitet aber schmeckt die Artischocke gerade deswegen so köstlich.

Die Artischocke wirkt:

  • verdauungsfördernd
  • harntreibend
  • cholesterinsenkend
  • leberschützend

Die Artischocke hilft bei:

  • Verdauungsstörungen
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Appetitlosigkeit
  • Völlegefühl
  • Blähungen
  • Übermäßig fettreichem Essen

Aktive Inhaltsstoffe von Artischocken

Artischocken enthalten Luteolin, Kaffeoylquinsäure, Chlorogensäure, Apigenin, Sterole und Inulin. Sie sind außerdem reich an Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium, Kalzium, Natrium, Zink, Kupfer und Mangan.

Blattextrakte sind reich an Kaffeoylquinsäure und Luteolin. Die essbaren Pflanzenteile (Artischockenherzen) sind auch reich an Kaffeoylquinsäure und unterschiedlichen Luteolin Derivaten. Die primären Polyphenole, die sich in Artischockenextrakten wiederfinden, sind Chlorogensäure, Cynarin, Luteolin 7-O-Rutinosid und Luteolin 7-O-Glucosid.

  • Luteolin ist ein Antioxidans, dass außerdem dabei helfen kann, Entzündungen und Krebs zu verhindern (3).
  • Kaffeoylquinsäure ist ein weiteres Antioxidans, das toxische Verbindungen bindet und so deren Toxizität reduziert (4).
  • Cynarin ist eine antioxidative Verbindung, welche die Gallensäureproduktion anregt, was bei einer schnelleren Verdauung von Fett und der Aufnahme von Vitaminen aus der Nahrung hilft (5).
  • Inulin ist eine süßlich schmeckende stärkeartige Substanz, die als Prebiotikum agiert, was bedeutet, dass sie die Anzahl der nützlichen Mikroorganismen im Darm erhöht (6).

Potentielle Gesundheitsvorzüge von Artischocken

Artischocke / Artischockenextrakt kann die Fettverdauung verbessern

Von den in der Artischocke enthaltenen Bitterstoffen ist die Substanz Cynarin am bedeutsamsten. Die medizinisch wirksamen Stoffe, die Gallenbildung und Gallenfluss fördern, werden aus den Artischockenblättern durch Extraktion herausgelöst und getrocknet. Cynarin kommt in der frischen Frucht nur in geringen Mengen vor, wird aber durch die Extraktion in konzentrierter Form gewonnen. Mangelhafte Fettverdauung ist das klassische Anwendungsgebiet für Artischockenextrakt. Nach fettreichen Mahlzeiten kann der Extrakt nämlich dazu beitragen, Beschwerden wie Völlegefühl, Blähungen oder krampfartige Schmerzen im Magen-Darm-Trakt lindern.

Erst kürzlich stellte Prof. Fintelmann (Krankenhaus Rissen, Hamburg) auf einem Expertentreff in Hamburg eine neue, von ihm geleitete Studie mit mehr als 200 Patienten vor.

Noch immer, so Prof. Fintelmann, sei den meisten Menschen nicht bewusst, wie wichtig eine gut funktionierende Fettverdauung und ein intakter Stoffwechsel für Wohlbefinden und Gesundheit sind. Mehr als 30% der Menschen leiden an Verdauungsbeschwerden mit Völlegefühl, Blähungen, Übelkeit und krampfartigen Schmerzen. Häufig gehen diese Symptome auf eine gestörte Fettverdauung zurück.

Wie viele Menschen sich täglich mit Völlegefühl, Blähungen und peinlichem Rumoren im Bauch herumquälen müssen, kann nur grob geschätzt werden. Dass hochdosierter Artischockenextrakt wegen seiner leberaktivierenden und verdauungsfördernden Eigenschaften gerade bei diesen Beschwerden zuverlässig für rasche Linderung sorgt, ist bekannt. Wie effektiv, vor allem aber wie rasch die Artischockeninhaltsstoffe ihre Wirkung entfalten, geht erneut aus dem überzeugenden Ergebnis der aktuellen Studie hervor:

So gingen die Symptome Blähungen und Völlegefühl um durchschnittlich 70 % zurück, der schmerzhafte Druck im Oberbauch besserte sich sogar um 78 %! Die für die Patienten erleichternde Wirkung setzte dabei schon nach wenigen Minuten spürbar ein. Werden die Kapseln unmittelbar vor den Mahlzeiten eingenommen, treten die Beschwerden häufig erst gar nicht auf.

Auch die aus früheren Studien bekannte Wirksamkeit von Artischockenextrakt gegen Übelkeit und Erbrechen konnte in aktuellen Untersuchungen erneut bestätigt werden.

Artischocke / Artischockenextrakt kann die Gesundheit des Verdauungstrakts fördern

Artischocken sind eine hervorragende Quelle für Ballaststoffe, welche dabei helfen können, das Verdauungssystem gesund zu halten, indem sie das Wachstum nützlicher Darmbakterien fördern, das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen des Verdauungstrakts reduzieren und Verstopfung und Durchfall lindern. Artischocken enthalten außerdem Inulin, welches als Prebiotikum agiert.

Im Rahmen einer Studie mit 12 erwachsenen Probanden konnte nach drei Wochen der Einnahme eines inulinhaltigen Artischockenextrakts eine Verbesserung der Darmflora beobachtet werden (7). Artischockenextrakt kann außerdem Linderung bei einer Reihe von Verdauungsproblemen wie Blähungen, Übelkeit und Übersäuerung des Magens bringen (8, 9).

Eine Studie mit 247 Probanden mit chronischen Verdauungsstörungen kam zu dem Ergebnis, dass der Konsum eines Artischocken Blattextraktes für sechs Wochen Symptome wie Blähungen und Völlegefühl im Vergleich zu einem Placebo reduzieren konnte (9).

Verantwortlich hierfür ist vermutlich das bereits erwähnte Cynrin, welches die Produktion von Gallensäure anregt, die Darmpassage der Nahrung beschleunigt und die Verdauung bestimmter Fette verbessert (5, 8).

Artischocke / Artischockenextrakt kann Symptome eines Reizdarmsyndroms lindern

Das Reizdarmsyndrom ist eine Erkrankung, die das Verdauungssystem betrifft und Symptome wie Magenschmerzen, Durchfall, Verstopfung, Völlegefühl und Blähungen hervorrufen kann. Im Rahmen einer Studie mit Probanden mit Reizdarmsyndrom half der tägliche Verzehr eines Artischocken Blattextraktes für einen Zeitraum von sechs Wochen dabei, Symptome dieser Erkrankung zu lindern. 96% der Probanden der Studie bewerteten das Extrakt als genauso wirksam oder besser als andere Reizdarmbehandlungen wie Anti-Durchfall Medikamente oder Abführmittel (11).

Eine andere Studie mit 208 Probanden mit Reizdarmsyndrom fand heraus, dass 1 bis 2 Kapseln eines Artischocken Blattextraktes, die täglich über einen Zeitraum von 2 Monaten konsumiert wurden, die Symptome um 26% reduzierte und die Lebensqualität um 20% verbesserte (12).

Artischockenextrakte könnten die Symptome eines Reizdarmsyndroms auf mehreren Wegen lindern. So besitzen einige in diesen Extrakten enthaltene Verbindungen entkrampfende Eigenschaften, welche dabei helfen könnten, die bei einem Reizdarmsyndrom häufig auftretenden Muskelkrämpfe zu lindern. Darüber hinaus können Verbindungen in Artischockenextrakten dabei helfen, die Darmflora zu verbessern und Entzündungen zu reduzieren (13, 14).

Artischocke / Artischockenextrakt kann die Cholesterinwerte verbessern

Studien legen nahe, das ein Artischocken Blattextrakt positive Auswirkungen auf die Cholesterinspiegel besitzen kann (15, 16). Ein großes Studienreview mit über 700 Probanden fand heraus, dass eine tägliche Supplementation mit einem Artischocken Blattextrakt für 5 bis 13 Wochen zu einer Reduzierung der Gesamtcholesterinspiegel und der Spiegel des schlechten LDL Cholesterins führte (17). Eine andere Studie mit 143 Erwachsenen mit hohen Cholesterinspiegeln zeigte, dass ein Arischocken Blattextrakt bei einer täglichen Einnahme über einen Zeitraum von sechs Wochen die Gesamtcholesterinspiegel um 18,5% und die Spiegel des ungesunden LDL Cholesterins um 22,9% senkte (18).

Zusätzlich hierzu berichtete eine mit Tieren durchgeführte Untersuchung nach einem regelmäßigen Konsum eines Artischockenextrakts neben einer Reduzierung der LDL Cholesterinspiegel um 30% auch von einer Reduzierung der Triglyzeridspiegel um 22% (19).

Darüber hinaus könnte ein regelmäßiger Konsum eines Artischockenextrakts bei Erwachsenen mit hohen Cholesterinspiegeln die Spiegel des gesunden HDL Cholesterins erhöhen (16). Artischockenextrakt beeinflusst die Cholesterinspiegel auf zwei Wegen. Zum einen enthält es Luteolin, ein Antioxidans, das die Bildung von Cholesterin hemmt (20) und zum anderen hilft Artischockenextrakt dem Körper dabei, Cholesterin effizienter zu verarbeiten, was zu niedrigeren Cholesterinspiegeln führt (19).

Zusätzlich hierzu kann der aus früheren Untersuchungen bekannte stark antioxidative Effekt von Artischockenextrakt erheblich an dem Schutz vor Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall beteiligt sein.

Artischocke / Artischockenextrakt könnte bei der Regulierung des Blutdrucks helfen Eine Studie mit 98 Männern mit hohem Blutdruck fand heraus, dass der Konsum eines Artischockenextrakts für 12 Wochen den diastolischen und den systolischen Blutdruck um durchschnittlich 2,76 bzw 2,85 mmHg senkt (21).

Wie Artischockenextrakte den Blutdruck senken, wird von der Wissenschaft noch nicht vollständig verstanden. In vivo und mit Tieren durchgeführte Studien deuten darauf hin, dass Artischockenextrakt die Bildung des Enzyms eNOS fördert, welches bei der Weitung der Blutgefäße eine Rolle spielt (20, 22).

Zusätzlich hierzu sind Artischocken eine gute Quelle für Kalium, welches dabei hilft, den Blutdruck zu regulieren.

Es ist unklar, ob der Konsum ganzer Artischocken dieselben Vorzüge mit sich bringt, da das bei Studien verwendete Artischockenextrakt hochkonzentriert war.

Artischocke / Artischockenextrakt könnte die Gesundheit der Leber verbessern

Artischocken Blattextrakte könnten die Leber vor Schädigungen schützen und das Wachstum von neuem Lebergewebe anregen (23, 24, 25). Darüber hinaus erhöht es die Produktion von Gallensäure, was dabei hilft schädliche Toxine aus der Leber zu entfernen (20). Im Rahmen einer Studie mit Ratten resultierte die Gabe eines Artischockenextraktes nach einer Medikamentenüberdosierung im Vergleich zu einem Placebo in weniger Leberschäden, höheren Antioxidantienspiegeln und einer besseren Leberfunktion (26).

Auch Humanstudien zeigen positive Auswirkungen auf die Gesundheit der Leber. So konnte z.B. eine Studie mit 90 Probanden mit einer nichtalkoholischen Fettlebererkrankung zeigen, dass der tägliche Konsum von 600 mg eines Artischockenextrakts für zwei Monate zu einer verbesserten Leberfunktion führte (27).

Im Rahmen einer anderen Studie mit fettleibigen Erwachsenen mit einer nichtalkoholischen Fettlebererkrankung resultierte die tägliche Einnahme eines Artischockenextrakts im Vergleich zu einem Placebo in reduzierter Leberentzündung und geringeren Fetteinlagerungen in der Leber (28). Wissenschaftler glauben, dass bestimmte in Artischocken enthaltene Antioxidantien wie Cynarin und Silymarin zumindest zum Teil für diese Wirkungen verantwortlich sind (24).

Artischocke / Artischockenextrakt besitzt antioxidative Eigenschaften

Die Artischocke – und insbesondere die Blätter – enthalten große Mengen vieler antioxidativer Verbindungen, von denen Chlorogensäure,Cynarin und luteolin die wichtigsten sind (3). Im Rahmen einer klinischen Untersuchung mit 22 Ruderern, die ein anstrengendes Training absorbierten, konnte der Konsum eines Artischocken Blattextraktes die antioxidative Kapazität steigern. Diese reichte jedoch nicht aus, um oxidative Schäden an den roten Blutkörperchen zu reduzieren (29).

Im Rahmen einer anderen Studie mit 80 Probanden mit metabolischem Syndrom reduzierte eine Supplementation mit einem Artischocken Blattextrakt die Spiegel des oxidierten LDL Cholesterins, verbesserte aber keinen der anderen getesteten antioxidativen Parameter (gesamte antioxidative Kapazität, MDA Produktion und Glutathion Peroxidase und Superoxid Peroxidase Spiegel (30). Im Rahmen von zellbasierten Studien schützte ein Artischockenextrakt die Zellen vor Peroxid induziertem oxidativem Stress. Es reduzierte außerdem die Freisetzung von Prostaglandin E2 (PGE2) – ein Marker für Entzündungen und oxidativen Stress (31).

Artischocke / Artischockenextrakt könnte den Gewichtverlust fördern

Eine Kombination von Kidneybohnen und Artischockenextrakt half im Rahmen einer klinischen Studie mit 39 übergewichtigen Probanden in Kombination mit einer kalorienreduzierten Diät beim Gewichtsverlust und steigerte das Sättigungsgefühl (32).

Artischocke / Artischockenextrakt könnte dabei helfen die Blutzuckerspiegel zu senken

Artischocken und Artischockenextrakte könnten Studien zufolge dabei helfen, die Blutzuckerspiegel zu senken (5). Eine Studie mit 39 Übergewichtigen fand heraus, dass der tägliche Konsum einer Kombination von Kidneybohnen und Artischockenextrakt für zwei Monate im Vergleich zu einem Placebo zu niedrigeren Nüchternblutzuckerspiegeln führte (32).

Es ist jedoch unklar, wie viel dieser Wirkung direkt auf das Artischockenextrakt zurückgeführt werden kann. Eine andere kleine Studie deutet darauf hin, dass der Konsum von gekochten Artischocken zu einer Mahlzeit die Blutzucker- und Insulinspiegel 30 Minuten nach der Mahlzeit reduziert. Interessanterweise wurde diese Wirkung nur bei gesunden Personen beobachtet, die nicht unter dem metabolischen Syndrom litten (33).

Wie genau ein Artischockenextrakt die Blutzuckerspiegel senken kann ist noch unklar. Es konnte jedoch gezeigt werden, dass es die Aktivität der alpha-Glucosidase hemmt – ein Enzym das Stärke in Glukose aufbricht und potentiell den Blutzuckerspiegel beeinflusst (34).

Artischocke / Artischockenextrakt könnte Antikrebswirkungen besitzen

In vitro und mit Tieren durchgeführte Untersuchungen konnten beobachten, dass ein Artischockenextrakt das Krebswachstum beeinträchtigen kann (10, 35). Man glaubt, dass bestimmte Antioxidantien inklusive Rutin, Quercetin, Silymarin und Gallsäure in Artischocken für diese Antikrebswirkungen verantwortlich sind (5).

So konnte z.B. von Silymarin gezeigt werden, dass es in vitro und bei Tieren dabei half Hautkrebs zu verhindern und zu behandeln (36).

Trotz dieser vielversprechenden Ergebnisse gibt es noch keine Humanstudien zum Thema.

Artischocke / Artischockenextrakt besitzt antimikrobielle Eigenschaften

Im Rahmen von in vitro Studien hemmte Artischockenextrakt die fungale Aktivität. Alle unterschiedlichen Extrakte (Blattextrakte, Fruchtextrakte und Stängelextrakte) hemmten acht unterschiedliche Pilze inklusive der Pilze die Strahlfäule (Candida albicans) und opportunistische Infektionen (Aspergillus niger und Mucor mucedo) hervorrufen (37).

Im Rahmen eines anderen Tests zeigte Artischockenextrakt eine starke Aktivität gegen Bakterien inklusive der Bakterien, die Lebensmittelvergiftungen und Durchfall hervorrufen (E. coli und Salmonella typhimurium) oder zur Gruppe der Krankenhauskeime gehören (Staphylococcus aureus und Pseudomonas aeruginosa) (38).

Dies sind jedoch sehr frühe Untersuchungsergebnisse, die noch nicht mit Tieren oder Menschen repliziert wurden, weshalb es weiterer Studien bedarf, bis eine definitive Aussage zu den antimikrobiellen Eigenschaften von Artischocken getroffen werden können.

Das beste Rezept für den Urlaub

Beim nächsten Urlaub im Süden sollte man also im Restaurant die Chance nutzen, mit der heilsamen Artischocke Bekanntschaft zu machen. Wer seinen Fettkonsum nicht zügeln kann, sollte zusätzlich auf Artischockenextrakt zurückgreifen. Natürlich aber ist es - nicht nur im Urlaub - immer noch am vernünftigsten, sich gesund zu ernähren und in Maßen Sport zu treiben.

Dosierung

Es wird empfohlen, dass eine Erwachsene Person 300-640mg des standardisierten Blattextraktes pro Tag, verteilt auf 3 Einzelgaben, für ein Minimum von sechs Wochen einnimmt. Wenn der standardisierte Extrakt nicht vorhanden ist, verzehren Sie 1-4 Gramm Rohprodukt (getrocknete Blätter) dreimal am Tag. Wenn Sie einen flüssigen Extrakt oder eine Tinktur verwenden, nehmen Sie 1 Teelöffel oder 15-30 Tropfen in Wasser gemischt.

Sicherheit und Nebenwirkungen

Artischocke ist in nahrungsmittelüblichen Mengen sicher und unbedenklich und bei einer Verwendung in medizinischen Mengen möglicherweise sicher und unbedenklich. Artischockenprodukte wurden im Rahmen wissenschaftlicher Untersuchungen für bis zu 23 Monate sicher verwendet.

Bei einigen Menschen können Artischockenprodukte Nebenwirkungen wie Blähungen und allergische Reaktionen hervorrufen. Menschen, die allergisch auf Ringelblumen, Gänseblümchen und ähnliche Pflanzen reagieren, weisen ein erhöhtes Risiko auf, auch auf Artischocken allergisch zu reagieren.

Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen

Schwangerschaft und Stillzeit: Es ist nicht genug über die Sicherheit von Artischockenprodukten in medizinischen Mengen während Schwangerschaft und Stillzeit bekannt. Aus diesem Grund sollten schwangere und stillende Frauen sicherheitshalber auf medizinische Mengen verzichten. Verstopfungen der Gallengänge: Es gibt Bedenken, dass Artischockenprodukte eine bestehende Verstopfung der Gallengänge durch eine Erhöhung des Flusses der Gallensäure verschlimmern könnten. Aus diesem Grund sollte man, wenn man unter einer Verstopfung der Gallengänge leidet, die Verwendung von Artischockenprodukten mit dem behandelnden Arzt absprechen.

Allergien auf Besenkraut und verwandte Pflanzen: Artischockenprodukte könnten bei Menschen, die empfindlich auf Pflanzen der Asteraceae/Compositae Familie reagieren, allergische Reaktionen hervorrufen. Mitglieder dieser Pflanzenfamilie umfassen unter anderem Besenkraut, Chrysanthemen, Ringelblumen, Gänseblümchen und viele weitere. Wenn man unter Allergien leidet, sollte man vor der Einnahme von Artischockenprodukten seinen Arzt konsultieren.

Gallensteine: Artischockenprodukte könnten Gallensteine durch eine Erhöhung des Flusses der Gallensäure verschlimmern. Aus diesem Grund sollte man Artischockenprodukte mit Vorsicht verwenden, wenn man unter Gallensteinen leidet.

Referenzen:

  1. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23543518
  2. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22746542
  3. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22251096
  4. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23745593
  5. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26310198
  6. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20591206/
  7. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18590586
  8. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23195882
  9. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14653829
  10. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4477242/
  11. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11180525
  12. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15353023
  13. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15863902
  14. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3281215/
  15. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23543518
  16. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22746542
  17. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28609140
  18. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10758778
  19. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22183827
  20. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26310198
  21. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22435514
  22. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15123766
  23. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1902564
  24. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23195590
  25. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4771653/
  26. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25243875
  27. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/2952088
  28. https://doaj.org/article/7acd53a8843d4eb39f769aa29289b040
  29. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18562776
  30. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28410922
  31. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20646355
  32. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21308825
  33. https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0271531707002217
  34. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25636882
  35. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22170094
  36. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9627718
  37. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15664472
  38. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15563206

Milk Thistle

Namen: Silybum marianum, Mariendistel, Silymarin, Carduus marianus, Carthamus maculatus, Cirsium maculatum, Mariana mariana, Silybum maculatum.

Die ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatete zweijährige Distel war im Altertum hauptsächlich als Gemüse bekannt und spielte als Arzneipflanze nur eine untergeordnete Rolle. Hildegard von Bingen erwähnte die Pflanze als Mittel gegen Seitenstechen entsprechend der Signaturenlehre, wobei von äußeren Pflanzenmerkmalen auf eine spezifische Wirkung ausgegangen wird (stechende Pflanze hilft gegen stechende Schmerzen). Erst Mitte des 19. Jahrhunderts erkannte man die Wirkung auf die Leber, die durch wissenschaftliche Untersuchungen im 20. Jahrhundert bestätigt wurde. Der Herkunft von Silybum marianum ist Argentinien, China, Rumänien und Ungarn.


Beschreibung der Stammpflanze

Ein- oder zweijährige, 60 bis 150 cm hoch werdende Pflanze mit aufrechtem, verzweigtem, reichlich beblättertem Stengel. Ungestielte, glänzend grüne, buchtig gelappte Blätter mit milchig überlaufenen Blattadern und dornigem Rand. Blütenköpfe einzeln, 4 bis 5 cm lang, mit purpurnen Röhrenblüten und langen, steif-aufrechten oder zurückgebogenen Hüllblättern mit dorniger Spitze. Früchte bis 7 mm lang, braungelb marmoriert bis schwarz, gekrönt von einem weißen Pappus.


Woher kommt der Name?

Ursprünglich wurde die Pflanze von Linné als Carduus marianus (abgeleitet vom lateinischen Wort „carduus“ = Distel) bezeichnet und erst später in die eigene Gattung Silybum überführt. Silybum leitet sich vom griechischen „silybon“ = Quaste ab. Unter diesen Namen war die Mariendistel in der Antike bekannt und wurde so auch von Dioskurides bezeichnet.
Der deutsche Name Mariendistel bezieht sich auf eine Legende. Die Muttergottes Maria soll beim Stillen einige Tropfen Milch über die Blätter vergossen haben, wodurch diese ihre weiße Marmorierung erhielten.


Inhaltsstoffe

Mindestens 1,5 %, im Durchschnitt 1,5 bis 3 % der als Silymarin bezeichneten Flavolignane, bei denen es sich um ein Gemisch aus den drei Hauptkomponenten Silibinin (Gemisch aus den Diastereomeren Silybin A und Silybin B), Isosilibinin (Gemisch aus den Diastereomeren Isosilybin A und Isosilybin B), Silychristin und Silydianin sowie einer Vielzahl von Nebenkomponenten. Als weitere Bestandteile zahlreiche Flavonoide, 20 bis 30 % fettes Öl, 25 bis 30 % Eiweiß und etwas Schleim.


Silymarin und seine Wirkweise

Die Leber - der Katalysator

Die größte Drüse des menschlichen Körpers leistet täglich Schwerstarbeit, zum einen, um zahllose Stoffe so aufzubereiten, dass sie für die körperlichen Bedürfnisse passend sind und zum anderen, um den Organismus von schädlichen Stoffen zu befreien.

Sie ist im Gegensatz zu vielen anderen Organen, die eine Überlastung durch allerlei Warnsignale ankündigen, ein im wahrsten Sinne des Wortes schweigsames Organ, welches sich praktisch nie durch unmittelbar spürbare Zeichen bemerkbar macht.
Als Stoffwechsel- und Entgiftungszentrale des Körpers reguliert sie nicht nur den Eiweiß-, Fett- und Zuckerstoffwechsel, sondern auch den Mineral-, Vitamin- und Hormonhaushalt und entsorgt gleichzeitig noch dem Organismus abträgliche Fremdstoffe. Bei ihrem 24stündigem Arbeitspensum muss die Leber Vieles verkraften und unsere moderne Lebensweise voller Hektik und Stress, mit unregelmäßigen, üppigen und oft zu fetten Mahlzeiten, häufiger einem Glas Alkohol zu viel und oftmals mit der Einnahme chemischer Arzneistoffe verbunden, zwingt das Organ praktisch permanent zu Höchstleistungen.


Service für den Hochleistungsmotor

Um uns die Lebensenergie ungeschmälert zu erhalten, muss die Leber als unser "Motor" gleichmäßig rund laufen. Eine gesunde Leber ist in der Lage eine gewisse Menge an Belastungen problemlos zu bewältigen.

Wird die Leber allerdings durch zu viele Fremdstoffe (Schadstoffe aus Nahrung und Umwelt, Alkohol, chemische Stoffe z. B. in Medikamenten) über das natürliche Maß hinaus belastet, so entstehen beim Fremdstoffabbau vermehrt hochreaktive, aggressive Stoffe, sogenannte "freie Radikale", welche die Zellmembranen angreifen und unsere Stoffwechselfunktionen nachhaltig beeinträchtigen können. Auch wenn dieses Entgiftungsorgan selbst nicht schmerzt, so spüren wir doch bald die...


Symptome der überlasteten Leber

  • Abgespanntheit
  • verminderte Leistungsfähigkeit bis hin zur andauernden Müdigkeit
  • Konzentrationsstörungen
  • Völlegefühl
  • Appetitlosigkeit
  • Übelkeit und
  • Verdauungsstörungen

 

Wo kann die Marienditel helfen?

Mit lipophilen Auszugsmitteln gewonnene Trockenextrakte aus den Früchten enthalten den Wirkstoffkomplex Silymarin. Sie werden zur unterstützenden Behandlung von chronisch entzündlichen Lebererkrankungen, Leberzirrhose oder durch Lebergifte, wie z.B. Alkohol, hervorgerufene Erkrankungen verwendet. Die Wirksamkeit des in den Früchten enthaltenen Silymarins konnte in verschiedenen klinischen Studien nachgewiesen werden. Die Wirkung beruht auf einem Schutz der Leberzellen einerseits, außerdem wird die Regenerationsfähigkeit der Leberzellen gesteigert, das Gewebe der Leber kann gesunden. Teezubereitungen dagegen enthalten kaum Silymarin und werden volksmedizinisch bei Verdaungsbeschwerden eingesetzt.


Wirkungsmechanismus

Vermutlich sind verschiedene Mechanismen für die leberschützende Wirkung verantwortlich. An erster Stelle werden Membraneffekte genannt, d. h. es kommt zu einer Veränderung der äußeren Struktur der Hepatozyten mit dem Ergebnis, dass die Lebergifte nicht in das Innere der Zellen dringen können. Zum anderen bewirkt Silymarin eine Stimulierung der Biosynthese von Nuksleinsäuren und Proteinen in den Hepatozyten, was auf einer Steigerung der Aktivität der Polymerase I (rRNA-Polymerase). Neben diesen Effekten sind wahrscheinlich noch eine Reihe weiterer Effekte für die Wirkung verantwortlich, unter denen die antiperoxidativen Effekte am bedeutunsvollsten erscheinen. Aktivität der Zur Behandlung von hirnorganisch bedingten Leistungsstörungen bei dementiellen Syndromen mit Schwindel, Ohrensausen, Kopfschmerzen, Gedächtnisschwäche, Konzentrationsstörungen, Stimmungslabilität mit Ängstlichkeit als wichtigsten Symptomen. Vor Beginn der Behandlung ist zu klären, ob die genannten Symptome nicht auf einer spezifisch zu behandelnden Grunderkrankung beruhen. Ferner bei peripheren arteriellen Durchblutungsstörungen und bei Tinitus (Ohrensausen).


Energiekur für eine vitale Leber

Silymarin beugt vor und schützt die Leberzellen nicht nur durch seine membranstabilisierende Wirkung, sondern ist in der Lage, die hochreaktiven, aggressiven "freien Radikalen", die beim vermehrten Fremdstoffabbau auch vermehrt anfallen, abzufangen. Dadurch kann eine Zerstörung von Zellmembranen verhindert werden.

 

Weniger Juckreiz, bessere Leberwerte

Über einen Behandlungszeitraum von drei Monaten nahmen die Patienten ein bis drei Kapseln 140 mg Silymarin täglich ein. Unter der Behandlung besserte sich nicht nur die klinische Symptomatik (Übelkeit, Blähungen, Juckreiz, Müdigkeit und Oberbauchdruck), sondern auch die Leberfunktion.

Abzulesen war dies an einer Besserung oder sogar Normalisierung von GOT, GPT, AP und Bilirubin. Und bei fast allen Patienten, die zu Beginn der Studie erhöhte PIIIP-Werte aufgewiesen hatten, kam es zu einer teils ausgeprägten Senkung dieses Parameters, was als Ausdruck einer verminderten Fibrogenese zu werten ist. Mit dem Mariendistel-Extrakt steht eine effektive, einfach anzuwendende und – was bei vorgeschädigter Leber besonders wichtig ist – gut verträgliche Therapieoption bei chronischen Leberleiden zur Verfügung. Silymarin kann man laut Prof. Schuppan einerseits z.B. bei noch nicht sehr fortgeschrittener alkoholischer Leberschädigung geben – wobei Alkoholabstinenz natürlich oberstes Gebot ist. Andererseits profitieren auch ausbehandelte Patienten mit fortgeschrittener Lebererkrankung (Hepatitis, alkoholische Zirrhose).

 


Bedarf im Sport

Athleten und Bodybuilder können vom Gebrauch der Milk Thistle profitieren. Sie verzehren gewöhnlich viele Nahrungsergänzungen auf einmal, um ihre Leistung zu verbessern. Der Gebrauch von mehreren Ergänzungen auf einmal kann Synergismus produzieren, der einen enormen Druck an der Leber bewirkt.

Nach einer Kur mit verschiedenen Substanzen wie z.B. Steroide, Pro-Hormone oder Thermogenics, können Athleten mit den gebrauch von Milk Thistle ihre Leber regenerieren und damit die Lebergesundheit sowie ihre Leistung fördern.

Sicherheit und Nebenwirkungen

Mariendistel Produkte sind für die meisten Erwachsenen wahrscheinlich sicher und unbedenklich. Mariendistel besitzt manchmal eine abführende Wirkung. Andere weniger häufig auftretende Nebenwirkungen erfassen Übelkeit, Durchfall, Magenverstimmungen, Blähungen, Völlegefühl, Magenschmerzen und Appetitverlust.

 

Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen

Schwangerschaft und Stillzeit: Es ist nicht genug über die Sicherheit von Mariendistelprodukten während Schwangerschaft und Stillzeit bekannt. Aus diesem Grund sollten schwangere und stillende Frauen sicherheitshalber auf Mariendistelprodukte verzichten.

Allergien auf Besenkraut und verwandte Pflanzen: Mariendistel könnte bei Menschen, die empfindlich auf Pflanzen der Asteraceae/Compositae Familie reagieren, allergische Reaktionen hervorrufen. Mitglieder dieser Pflanzenfamilie umfassen unter anderem Besenkraut, Chrysanthemen, Ringelblumen, Gänseblümchen und viele weitere. Wenn man unter Allergien leidet, sollte man vor der Einnahme von Mariendistelprodukten seinen Arzt konsultieren.

Hormonsensitive Erkrankungen wie Brustkrebs, Gebärmutterkrebs, Eierstockkrebs und Endometriose: Extrakte aus der Mariendistelpflanze könnten wie Östrogen wirken. Deshalb sollte man, wenn man unter einer Krankheit leidet, die durch Östrogen verschlimmert werden könnte, diese Extrakte nicht verwenden. Im Gegensatz hierzu scheinen die häufiger verwendeten Extrakte aus Samen der Mariendistel nicht wie Östrogen zu wirken.

 

Wechselwirkungen                                                              

Bei einer Kombination von Mariendistelprodukten mit folgenden Medikamenten sollte man vorsichtig sein:

Medikamente, die über die Leber abgebaut werden (Cytochrom P450 2C9(CYP2C9) Substrate)

Einige Medikamente werden durch die Leber abgebaut. Mariendistelprodukte könnten die Geschwindigkeit, mit der die Leber bestimmte Medikamente abbaut, reduzieren oder beschleunigen. Die Einnahme von Mariendistelprodukten in Verbindung mit Medikamenten, die über die Leber abgebaut werden, kann die Wirkungen einiger Medikamente verstärken oder reduziere. Aus diesem Grund sollte man vor der Einnahme von Mariendistelprodukten den behandelnden Arzt konsultieren, wenn man Medikamente einnimmt, die über die Leber abgebaut werden.

 

Medikamente, die über die Leber abgebaut werden (glukoronidierte Medikamente)

Der Körper baut einige Medikamente ab, um sie ausscheiden zu können. Die Leber hilft beim Abbau dieser Medikamente. Mariendistelprodukte könnten den Abbau dieser Medikamente durch die Leber beeinflussen. Dies könnte die Wirksamkeit einiger dieser Medikamente reduzieren oder verstärken.

 

Bei einer Kombination von Mariendistelprodukten mit folgenden Medikamenten sollte man wachsam sein:

Östrogene

Die Mariendistel könnte die Hormonspiegel im Körper reduzieren. Mariendistelprodukte könnten dem Körper beim Abbau von Östrogenmedikamenten helfen. Eine Einnahme von Mariendistelprodukten in Kombination mit Östrogenpräparaten könnte die Wirksamkeit von Östrogenpräparaten reduzieren.

Die Mariendistel enthält eine Chemikalie, die als Silymarin bezeichnet wird. Silymarin könnte der Bestandteil von Mariendistelprodukten sein, der dem Körper beim Abbau von Östrogen hilft.

 

Medikamente, die zur Senkung der Cholesterinspiegel verwendet werden (Statine)

Theoretisch können Mariendistelprodukte die Spiegel einiger Medikamente, die zur Senkung der Cholesterinspiegel verwendet werden (Statine), verändern. Dies könnte die Wirkung dieser Medikamente erhöhen oder reduzieren.


Referenzen

  1. J Chromatogr B Analyt Technol Biomed Life Sci. 2003 Sep 5;794(2):303-10. Application of liquid chromatography-electrospray ionization-ion trap mass spectrometry to investigate the metabolism of silibinin in human liver microsomes. Gunaratna C, Zhang T.
  2. Phytother Res. 2004 Feb;18(2):107-10. Chemoprotective effect of plant phenolics against anthracycline-induced toxicity on rat cardiomyocytes. Part I. Silymarin and its flavonolignans. Chlopcikova S, Psotova J, Miketova P, Simanek V.
  3. J Steroid Biochem Mol Biol. 2003 Aug;86(2):179-88. Silymarin is a selective estrogen receptor beta (ERbeta) agonist and has estrogenic effects in the metaphysis of the femur but no or antiestrogenic effects in the uterus of ovariectomized (ovx) rats. Seidlova-Wuttke D, Becker T, Christoffel V, Jarry H, Wuttke W.
  4. J Appl Toxicol. 2004 Jan-Feb;24(1):21-6. Protective effect of alpha-lipoic acid against chloroquine-induced hepatotoxicity in rats. Pari L, Murugavel P.
  5. Toxicol Lett. 2003 Feb 3;137(3):201-12. Primary cultures of human hepatocytes as a tool in cytotoxicity studies: cell protection against model toxins by flavonolignans obtained from Silybum marianum. Dvorak Z, Kosina P, Walterova D, Simanek V, Bachleda P, Ulrichova J.
  6. J Hepatol. 2003 Sep;39(3):333-40. Silibinin protects mice from T cell-dependent liver injury. Schumann J, Prockl J, Kiemer AK, Vollmar AM, Bang R, Tiegs G.
  7. Planta Med. 2003 Jan;69(1):44-9. Physiological responses of a natural antioxidant flavonoid mixture, silymarin, in BALB/c mice: III. Silymarin inhibits T-lymphocyte function at low doses but stimulates inflammatory processes at high doses. Johnson VJ, He Q, Osuchowski MF, Sharma RP.
  8. Am J Med. 2002 Oct 15;113(6):506-15. Milk thistle for the treatment of liver disease: a systematic review and meta-analysis. Jacobs BP, Dennehy C, Ramirez G, Sapp J, Lawrence VA.
  9. Toxicology. 2003 Sep 30;191(2-3):179-87. Antioxidants protect primary rat hepatocyte cultures against acetaminophen-induced DNA strand breaks but not against acetaminophen-induced cytotoxicity. Lewerenz V, Hanelt S, Nastevska C, El-Bahay C, Rohrdanz E, Kahl R.
  10. J Pharm Belg. 2003;58(1):28-31. [St. Mary's Thistle: an overview] [Article in French] Laekeman G, De Coster S, De Meyer K.
  11. J Med Food. 2002 Winter;5(4):197-204. Influence of Piper betle on hepatic marker enzymes and tissue antioxidant status in ethanol-treated Wistar rats. Saravanan R, Prakasam A, Ramesh B, Pugalendi KV.
  12. Methods Find Exp Clin Pharmacol. 2002 Oct;24(8):497-500. Pyrogallol-induced hepatotoxicity in rats: a model to evaluate antioxidant hepatoprotective agents. Gupta YK, Sharma M, Chaudhary G.
  13. Hepatol Res. 2003 Jul;26(3):217-224. Protection against post-ischemic mitochondrial injury in rat liver by silymarin or TUDC. Rolo AP, Oliveira PJ, Moreno AJ, Palmeira CM.
  14. J Clin Gastroenterol. 2003 Oct;37(4):336-9. Silymarin retards the progression of alcohol-induced hepatic fibrosis in baboons. Lieber CS, Leo MA, Cao Q, Ren C, DeCarli LM.
  15. Dtsch Med Wochenschr. 2004 Jan 23;129(4):137-40. [The development of a toxic megacolon due to Amanita phalloides poisoning. A rare complication] [Article in German] Eyer F, Felgenhauer N, Zilker T.
  16. Mol Cancer Ther. 2002 May;1(7):525-32. Inhibition of retinoblastoma protein (Rb) phosphorylation at serine sites and an increase in Rb-E2F complex formation by silibinin in androgen-dependent human prostate carcinoma LNCaP cells: role in prostate cancer prevention. Tyagi A, Agarwal C, Agarwal R.
  17. Drugs. 2001;61(14):2035-63. The use of silymarin in the treatment of liver diseases. Saller R, Meier R, Brignoli R.
  18. BioDrugs. 2001;15(7):465-89. Silymarin: a review of its clinical properties in the management of hepatic disorders. Wellington K, Jarvis B.
  19. Am J Gastroenterol. 2003 Mar;98(3):538-44. Medicinal herbs for hepatitis C virus infection: a Cochrane hepatobiliary systematic review of randomized trials. Liu J, Manheimer E, Tsutani K, Gluud C.
  20. Curr Cancer Drug Targets. 2004 Feb;4(1):1-11. Prostate cancer prevention by silibinin. Singh RP, Agarwal R.
  21. Biochem Biophys Res Commun. 2003 Dec 26;312(4):1178-84. Silibinin down-regulates survivin protein and mRNA expression and causes caspases activation and apoptosis in human bladder transitional-cell papilloma RT4 cells. Tyagi AK, Agarwal C, Singh RP, Shroyer KR, Glode LM, Agarwal R.
  22. Oncogene. 2003 Nov 13;22(51):8271-82. Silibinin upregulates the expression of cyclin-dependent kinase inhibitors and causes cell cycle arrest and apoptosis in human colon carcinoma HT-29 cells. Agarwal C, Singh RP, Dhanalakshmi S, Tyagi AK, Tecklenburg M, Sclafani RA, Agarwal R.
  23. Carcinogenesis. 2004 Mar 19 [Epub ahead of print]. Silibinin prevents ultraviolet radiation-caused skin damages in SKH-1 hairless mice via a decrease in thymine dimer positive cells and an up-regulation of p53-p21/Cip1 in epidermis. Dhanalakshmi S, Mallikarjuna GU, Singh RP, Agarwal R.
  24. Carcinogenesis. 2002 May;23(5):787-94. Dietary silymarin suppresses 4-nitroquinoline 1-oxide-induced tongue carcinogenesis in male F344 rats. Yanaida Y, Kohno H, Yoshida K, Hirose Y, Yamada Y, Mori H, Tanaka T.
  25. Oncol Rep. 2004 Feb;11(2):493-9. Synergistic anti-cancer effects of silibinin with conventional cytotoxic agents doxorubicin, cisplatin and carboplatin against human breast carcinoma MCF-7 and MDA-MB468 cells. Tyagi AK, Agarwal C, Chan DC, Agarwal R.
  26. Cancer Biol Ther. 2003 Sep-Oct;2(5):526-31. Epidermal growth factor receptor mediates silibinin-induced cytotoxicity in a rat glioma cell line. Qi L, Singh RP, Lu Y, Agarwal R, Harrison GS, Franzusoff A, Glode LM.
  27. Anticancer Res. 2003 May-Jun;23(3B):2649-55. Silibinin induces growth inhibition and apoptotic cell death in human lung carcinoma cells. Sharma G, Singh RP, Chan DC, Agarwal R.
  28. Phytother Res. 2003 May;17(5):524-30. Plasma lipoproteins in transport of silibinin, an antioxidant flavonolignan from Silybum marianum. Svagera Z, Skottova N, Vana P, Vecera R, Urbanek K, Belejova M, Kosina P, Simanek V.
  29. Biochem Pharmacol. 2004 Jan 1;67(1):175-81. Protection against lipopolysaccharide-induced sepsis and inhibition of interleukin-1beta and prostaglandin E2 synthesis by silymarin. Kang JS, Jeon YJ, Park SK, Yang KH, Kim HM.
  30. Phytother Res. 2002 Mar;16 Suppl 1:S63-7. Influence of silymarin and its flavonolignans on doxorubicin-iron induced lipid peroxidation in rat heart microsomes and mitochondria in comparison with quercetin. Psotova J, Chlopcikova S, Grambal F, Simanek V, Ulrichova J.
  31. Toxicol In Vitro. 2003 Aug;17(4):385-95. Cytotoxicity of inorganic mercury in murine T and B lymphoma cell lines: involvement of reactive oxygen species, Ca(2+) homeostasis, and cytokine gene expression. Kim SH, Sharma RP.
  32. Phytomedicine. 2000 Mar;7(1):21-4. Anti-inflammatory and anti-arthritic activities of silymarin acting through inhibition of 5-lipoxygenase. Gupta OP, Sing S, Bani S, Sharma N, Malhotra S, Gupta BD, Banerjee SK, Handa SS.
  33. Phytother Res. 2002 Nov;16(7):632-8. Effect of silybin and its congeners on human liver microsomal cytochrome P450 activities. Zuber R, Modriansky M, Dvorak Z, Rohovsky P, Ulrichova J, Simanek V, Anzenbacher P.
  34. FEBS Lett. 2003 Aug 28;550(1-3):89-93. Silymarin inhibits TNF-alpha-induced expression of adhesion molecules in human umbilical vein endothelial cells. Kang JS, Park SK, Yang KH, Kim HM

Schisandra

Schisandra

Die Frucht der Schisandra Pflanze kann für die Herstellung von Medizin verwendet werden und stellt eine bekannte Heilpflanze im Bereich der traditionellen chinesischen Medizin dar. Schisandra wirkt über viele Mechanismen. Unter anderem besitzt Schisandra antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften.

Die Schisandra Beere wird als Adaptogen charakterisiert, was bedeutet, dass sie dabei hilft, körperlichen und chemischen Stress im Körper zu reduzieren. Die in Schisandra enthaltenen Wirkstoffe reichern sich nach dem Konsum im Gewebe von Herz, Gehirn, Niere, Leber und Lunge an. Die Schisandrine A, B und C sind die bioaktiven chemischen Verbindungen in Schisandra. Sie sind in Form von Pulver, Tabletten, Kapseln und in flüssiger Form erhältlich.

Wofür wird Schisandra verwendet?

Menschen verwenden Schisandra, um ihre Energiespiegel, ihre körperliche Leistungsfähigkeit und ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress und Erkrankungen zu steigern. Auch Konzentration, Koordination und Ausdauer scheinen sich zu verbessern, wenn ein Extrakt aus der Schisandra Frucht eingenommen wird.

Ein anderer Anwendungsbereich von Schisandra ist der Versuch die Leber vor Giften zu schützen oder Lebererkrankungen wie Hepatitis zu behandeln. Schisandra Extrakte senken die Spiegel eines Enzyms, das einen Marker für Leberschäden darstellt. Schisandra scheint die Leberfunktion bei Menschen, die unter Hepatitis leiden, zu verbessern.

Zusätzlich hierzu verwenden einige Menschen Schisandra, um zu versuchen normale Blutzuckerspiegel und einen normalen Blutdruck aufrecht zu erhalten, die Erholung nach Operationen zu beschleunigen, Seekrankheit zu verhindern, Infektionen zu verhindern oder die Sehfähigkeit zu verbessern.

Weitere Anwendungsbereiche umfassen den Versuch hohe Cholesterinspiegel, Husten, Asthma, Nervenschmerzen, Symptome des prämenstruellen Symptoms, nächtliches oder spontanes Schwitzen, sexuelle Dysfunktion, exzessiven Harndrang oder Durst, Depressionen, Reizbarkeit oder Gedächtnisverlust zu behandeln.

Es gibt jedoch nicht genügend wissenschaftliche Informationen, um sagen zu können, ob Schisandra bei irgendeinem dieser Anwendungsbereiche effektiv ist.

Potentielle Gesundheitsvorzüge von Schisandra

Schisandra kann die Leberfunktion unterstützen

Schisandra wird traditionell zur Behandlung von Erkrankungen der Leber wie Hepatitis und zur Verbesserung der Leberfunktion verwendet.

Im Rahmen einer Studie mit 45 Patienten mit beeinträchtigter Leberfunktion konnte eine Kombination von Schisandra und Sesamin (1):

  • Die Spiegel der Leberenzyme reduzieren
  • Die Glutathionspiegel erhöhen
  • Oxidative Schäden und Entzündungen unterdrücken
  • Linderung bei einer Fettleber bewirken

Für diese Wirkungen waren hauptsächlich die in Schisandra enthaltenen Antioxidantien verantwortlich. Diese helfen dabei die Leberfunktion aufrecht zu erhalten, während sie gleichzeitig Schäden verhindern (2).

Im Bereich der japanischen pflanzlichen Medizin wird eine Mischung aus Pflanzenextrakten mit dem Namen TJ-108 zur Behandlung von Hepatitis C verwendet und Schisandra scheint der Schlüsselinhaltsstoff dieser Mischung zu sein (3).

Im Rahmen unterschiedlicher mit Tieren durchgeführten Studien konnten Wissenschaftler das Potential von Schisandra Extrakten und Schisandrin B zur Verbesserung des Zustands bei einer nicht alkoholinduzierten Fettleber und alkoholinduzierten Leberschäden beobachten (4, 5)

Schisandra kann die kognitive Funktion unterstützen

Im Rahmen einer Studie mit 40 gesunden Frauen, die unter Stress standen, konnte eine einzelne Dosis einer pflanzlichen Zubereitung, die Schisandra enthielt, Aufmerksamkeit, Wahrnehmung und Akkuratesse verbessern (6)

Darüber hinaus konnten Deoxyschizandrin und Schisandring – zwei Komponenten von Schisandra – bei unterschiedlichen mit Tieren durchgeführten Studien Beeinträchtigungen der Gedächtnisleistung lindern. Sie konnten außerdem Veränderungen des Gehirns verhindern, die durch die Gehirnalterung oder Alzheimer hervorgerufen werden (7, 8).

Schisandra könnte bei Alzheimer positive Auswirkungen besitzen

Eine Studie aus dem Jahr 2017 fand heraus, dass Schisandrin B positive Auswirkungen auf Alzheimer besitzt (9). Die Wissenschaftler kamen zu dem Ergebnis, dass dies auf der Fähigkeit von Schisandrin B beruht, eine exzessive Bildung von Amyloid Peptiden im Gehirn zu blockieren. Diese Peptide sind eine der Komponenten, die für de Bildung von Amyloid Plaques im Gehirn verantwortlich sind, welche sich im Gehirn von Alzheimerpatienten wieder finden.

Eine andere Studie deutet darauf hin, dass Schisandrin B gegen Alzheimer und Parkinson helfen könnte (10). Dies basiert auf den entzündungshemmenden und neuroprotektiven Auswirkungen auf die Mikrogliazellen im Gehirn.

Schisandra könnte bei Angst und Schlaflosigkeit helfen

Schisandra konnte bei Ratten die Spiegel von Stresshormonen reduzieren (11). Darüber hinauf förderten bereits geringe Dosierungen bei Ratten und Mäusen Ruhe und Entspannung und verbesserten darüber hinaus die Schlafqualität (12).

Mit Tieren durchgeführten Studien zufolge könnte Schisandra dabei helfen die Veränderungen von Adrenalin- und Serotoninspiegeln zu kontrollieren, die durch Stress hervorgerufen werden. Darüber hinaus könnte Schisandra die so genannte adrenale Erschöpfung bekämpfen, die mit Stress in Verbindung steht und Angst reduzieren (13, 14).

Schisandra könnte Depression lindern

Eine mit Studie fand heraus, dass Schisandra bei Mäusen eine antidepressive Wirkung entfaltete (15). Weitere Studien desselben Forscherteams bestätigten diese Ergebnisse (16). Bisher wurden diese Wirkungen jedoch noch nicht beim Menschen untersucht.

Schisandra könnte Stress lindern

Man glaubt, dass Schisandra adaptogene Eigenschaften besitzt. Dies bedeutet, dass Schisandra dabei helfen könnte, den Körper resistenter gegen die Auswirklungen von Stress zu machen und die Abwehrkräfte gegen Krankheiten steigern könnte.

Schisandra könnte positive Auswirkungen auf die Gesundheit der Lunge besitzen

Supplements die Schisandra Extrakte enthalten, werden traditionell zur Behandlung von Husten und Asthma eingesetzt.

Im Rahmen einer Studie mit 60 Patienten mit Lungenentzündung konnte ein Produkt, das Rhodiola, Schisandra und sibirischen Ginseng enthielt (ADAPT-232), im Vergleich zur Standardbehandlung alleine die Dauer der Antibiotikabehandlung reduzieren und die Lebensqualität verbessern (17).

Schisandra könnte die sportliche Leistungsfähigkeit steigern

Schisandra kann bei Sportlern die Stickstoffoxydspiegel erhöhen, was deren Leistungsfähigkeit steigern kann (18).

Bei Ratten und Mäusen verbesserte Schisandra die Trainingsleistung und die Ausdauer, indem es den Tieren dabei half, besser mit Stress zurecht zu kommen (19).

Schisandra könnte sich positiv auf die Gesundheit des Herzens auswirken

Schisandra konnte im Rahmen zweier kleinerer klinischer Untersuchungen den Blutfluss und die Verfügbarkeit von Stickstoffoxyd steigern, was in der Theorie Herz und Blutgefäße schützen könnte (18, 20).

Es gibt jedoch bisher noch keine klinischen Untersuchungen, die die direkten Auswirkungen von Schisandra auf die Gesundheit des Herzens untersucht haben.

Im Bereich der traditionellen Medizin wird jedoch seit langem ein Supplement namens Sheng-Mai-San, welches ein Schisandra Fruchtextrakt enthält, zur Behandlung von Herzkrankheiten eingesetzt (21). Und im Rahmen von mit Ratten durchgeführten Untersuchungen war Schisandrin B dazu in der Lage, das Herzgewebe zu schützen und Schäden zu verhindern (22).

Schisandra könnte Symptome der Menopause lindern

Eine Studie aus dem Jahr 2016 untersuchte die Auswirkungen eines Schisandra Extrakts bei Frauen mit Symptomen der Menopause. Die Studie begleitete 36 menopausale Frauen ein Jahr lang und kann zu dem Ergebnis, dass Schisandra Symptome der Menopause wie Hitzewallungen, Schwitzen und Herzklopfen lindern konnte(23).

Dosierung

Abhängig vom zu behandelnden Leiden werden unterschiedliche Schisandra Dosierungen verwendet. Es wurden jedoch bisher noch keine optimalen Dosierungen für irgendeinen Anwendungsbereich festgelegt.

Kann man Schisandra über die natürliche Nahrung zu sich nehmen?

Ja, man kann die Frucht der Schisandra als Nahrungsmittel essen.

Risiken und Nebenwirkungen

Nebenwirkungen

Bei einigen Menschen kann es zu allergischen Hautreaktionen oder Problemen im Bereich des Verdauungstrakts wie Appetitverlust, Magenschmerzen, Sodbrennen oder eine Übersäuerung des Magens kommen (24).

Risiken

Schwangere Frauen sollten Schisandra meiden, da die Frucht der Schisandra den Uterus stimuliere kann. Auch stillende Frauen sollten sicherheitshalber auf Schisandra verzichten, da es nicht genügend wissenschaftliche Informationen darüber gibt, ob Schisandra während der Stillzeit sicher und unbedenklich ist.

Man sollte Schisandra meiden, wenn man unter Epilepsie, gastroösophagealem Reflux, Magengeschwüren oder hohem Hirndruck leidet, da es Bedenken gibt, dass Schisandra diese Erkrankungen verschlimmern könnte.

Es bedarf weiterer wissenschaftlicher Untersuchungen, um zu bestätigen, ob die Kombination von Schisandra mit anderen Heilkräutern sicher und unbedenklich ist.

Interaktionen

Es scheint keine Interaktionen zwischen Schisandra und anderen Heilkräutern oder Supplements zu geben. Man sollte jedoch vorsichtig sein, wenn man Schisandra mit Medikamenten, die über die Leber abgebaut werden, kombiniert.

Zusammenfassung

Schisandra weist eine lange Geschichte der medizinischen Verwendung in Russland und China auf. Diese Heilpflanze könnte bei einer Reihe von Leiden inklusive Hepatitis und Alzheimer effektiv sein. Schisandra ist jedoch nicht für jeden gedacht. Schwangere und stillende Frauen, sowie Menschen, die unter säurebedingten Magenproblemen leiden, sollten Schisandra erst nach Rücksprache mit einem Arzt verwenden. Um Nebenwirkungen zu vermeiden, sollte Schisandra nicht überdosiert werden.

Referenzen:

  1. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22610748
  2. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22792122
  3. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11154048
  4. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3901324/
  5. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26972505
  6. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20374974
  7. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17705144
  8. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22773410
  9. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28891753
  10. http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0014299912004736
  11. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17705144
  12. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17127021
  13. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21757327
  14. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18515024
  15. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27225351
  16. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27387555
  17. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16323290
  18. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10228607
  19. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19323371
  20. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18317575
  21. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18162350
  22. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14757976
  23. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27763802
  24. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5378736/
Referenzen

Kunden, die dieses Produkt gekauft haben, kauften auch ...