ProSupps Guardian

Guardian ProSupps

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ProSupps Guardian Guardian™ – Leber Entgiftungsmatrix!

: Pro Supps

: 4065

: 60 Kapseln

: Leber Support

35 G-Points
  • 24,90 €

    22,90 €

    inkl. MwSt.

    Einzelpreis 0,28 € pro Kapsel

    ProSupps Guardian Guardian™ – Leber Entgiftungsmatrix!

     

    ProSupps Guardian - Die Entgiftung der Leber wird vielleicht nicht als Priorität angesehen, wenn es um die Supplementation geht. Wenn Sie sich jedoch um eine optimale Gesundheit und Leistungsfähigkeit Gedanken machen, dann sollten Sie eine Entgiftung der Leber in Betracht ziehen. Die Leber ist eines der größten Organe in Ihrem Körper und selbst bei einem gesundheitsbewussten Lebensstil ist die Leber unermüdlich damit beschäftigt, Verunreinigungen aus dem Körper zu entfernen. Ihre Leber ist außerdem für die Produktion der Gallensäure, die Speicherung von Glukose zum Zweck der Energieversorgung und die Speicherung von unterschiedlichen Vitaminen zur Unterstützung des Immunsystems verantwortlich. Die Guardian™ Liver Detox Matrix von Pro Supps wird Ihre Leber bei der Ausführung der entscheidenden Aufgabe der Entgiftung unterstützen, sowie eine gesunde Leberfunktion und die allgemeine Gesundheit & Wellness fördern.+ ProSupps Guardian

    Produkt Highlights:

     
    • Leber Entgifter & Reiniger +
    • Verbessert Vitalität, Energie und Gesundheit +
    • Antioxidative Eigenschaften+
    • Reguliert gesunde Spiegel der Leberenzyme +

     

    ProSupps Guardian verbessert Vitalität, Energie und Gesundheit

    Artichoke Extract

    Die Artischocke (Cynara scolymus)

    gehört zur Familie der Korbblütler. Die distelähnliche Pflanze wird bis zu zwei Meter hoch und trägt violette Blütenköpfe. Sie stammt vermutlich von der altägyptischen Kardone (Cynara cardunculus) ab. Nur wenige wissen, dass die medizinisch wirksamen Bestandteile der Artischocke sich in den großen Grundblättern befinden. Die bekannten Blütenböden und dickfleischigen Hüllblätter haben nur eine geringe arzneiliche Wirkung; sie finden aber als schmackhaftes Gemüse Verwendung. Aus den Grundblättern wird ein hochwertiger Trockenextrakt gewonnen.

    Im antiken Rom war die Artischocke eine kostspielige Spezialität, und auch die alten Ägypter nutzten die Vorzüge der Artischocke - als Verdauungsmittel. Bereits in der Antike war also die verdauungsfördernde Wirkung der Artischocke bekannt und das zu Recht. In der heutigen Zeit ist die Artischocke eine der am besten untersuchten Heilpflanzen. Im Jahre 2003 wurde sie sogar zur Arzneimittelpflanze des Jahres gewählt.

     

    Die Artischocke wirkt:

    • verdauungsfördernd
    • harntreibend
    • cholesterinsenkend
    • leberschützend

     

    Die Artischocke hilft bei:

    • Verdauungsstörungen
    • Übelkeit und Erbrechen
    • Appetitlosigkeit
    • Völlegefühl
    • Blähungen
    • Übermäßig fettreichem Essen

     

    Der Wirkstoff:

    • Kommt in der Frucht nur in geringen Mengen vor
    • Am besten wirksam als Artischockenextrakt

     

    Bitter im Mund - im Magen gesund

    Zum Verzehr eignen sich die fleischigen Teile der Hüllblätter sowie die von den Blüten befreiten Böden und die so genannten Artischockenherzen, bei denen es sich um sehr junge und ganz kleine Artischocken handelt. In den Artischockenblättern und -wurzeln sind Bitterstoffe enthalten, welche den speziellen Geschmack der Artischocke ausmachen. Richtig zubereitet aber schmeckt die Artischocke gerade deswegen so köstlich.


    Voll konzentriert gegen das Fett

    Von den in der Artischocke enthaltenen Bitterstoffen ist die Substanz Cynarin am bedeutsamsten. Die medizinisch wirksamen Stoffe, die Gallenbildung und Gallenfluss fördern, werden aus den Artischockenblättern durch Extraktion herausgelöst und getrocknet. Cynarin kommt in der frischen Frucht nur in geringen Mengen vor, wird aber durch die Extraktion in konzentrierter Form gewonnen.

    Mangelhafte Fettverdauung ist das klassische Anwendungsgebiet für Artischockenextrakt. Nach fettreichen Mahlzeiten kann der Extrakt nämlich dazu beitragen, Beschwerden wie Völlegefühl, Blähungen oder krampfartige Schmerzen im Magen-Darm-Trakt lindern.
    Erst kürzlich stellte Prof. Fintelmann (Krankenhaus Rissen, Hamburg) auf einem Expertentreff in Hamburg eine neue, von ihm geleitete Studie mit mehr als 200 Patienten vor.
    Noch immer, so Prof. Fintelmann, sei den meisten Menschen nicht bewusst, wie wichtig eine gut funktionierende Fettverdauung und ein intakter Stoffwechsel für Wohlbefinden und Gesundheit sind.
    Mehr als 30% der Menschen leiden an Verdauungsbeschwerden mit Völlegefühl, Blähungen, Übelkeit und krampfartigen Schmerzen. Häufig gehen diese Symptome auf eine gestörte Fettverdauung zurück.
    Wie viele Menschen sich täglich mit Völlegefühl, Blähungen und peinlichem Rumoren im Bauch herumquälen müssen, kann nur grob geschätzt werden. Dass hochdosierter Artischockenextrakt wegen seiner leberaktivierenden und verdauungsfördernden Eigenschaften gerade bei diesen Beschwerden zuverlässig für rasche Linderung sorgt, ist bekannt. Wie effektiv, vor allem aber wie rasch die Artischockeninhaltsstoffe ihre Wirkung entfalten, geht erneut aus dem überzeugenden Ergebnis der aktuellen Studie hervor:

    So gingen die Symptome Blähungen und Völlegefühl um durchschnittlich 70 % zurück, der schmerzhafte Druck im Oberbauch besserte sich sogar um 78 %! Die für die Patienten erleichternde Wirkung setzte dabei schon nach wenigen Minuten spürbar ein. Werden die Kapseln unmittelbar vor den Mahlzeiten eingenommen, treten die Beschwerden häufig erst gar nicht auf.
    Auch die aus früheren Studien bekannte Wirksamkeit von Artischockenextrakt gegen Übelkeit und Erbrechen konnte, so Prof. Fintelmann, in den aktuellen Untersuchungen erneut bestätigt werden.
    Die Studie beobachtete auch die Senkung des Serumcholesterins nach der Einnahme der Artischockenkapseln. Und das erstmals über den langen Zeitraum von sechs Monaten. Besonders Patienten mit höheren Werten (>260) profitierten danach von der Dauereinnahme des hochdosierten Artischockenblätterextraktes aus der Apotheke.
    Das für die Entstehung der Arteriosklerose (Hauptursache für Herzinfarkt und Schlaganfall) besonders gefährliche "LDL-Cholesterin" konnte nach regelmäßiger Einnahme des Präparates um mehr als 20% gesenkt werden. Das Besondere: Auch nach sechs Monaten Behandlungsdauer ließ die Wirksamkeit nicht nach und dies bei ausgezeichneter Verträglichkeit. Eine Langzeitanwendung sei somit empfehlenswert.
    Nach Ansicht von Prof. Gebhardt, international bekannter Artischockenforscher der Universität Leipzig, ist auch der aus früheren Untersuchungen bekannte stark antioxidative Effekt von Artischockenextrakt erheblich an dem Schutz vor Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall beteiligt.


    Hilfe auch für Herz und Leber

    Hohe Cholesterinwerte erhöhen das Herzinfarktrisiko. Artischockenextrakt senkt die Cholesterinwerte und damit die Gefahr, einen Herzinfarkt zu erleiden. Eine gestörte Fettverdauung kann die Bildung von Gallensteinen fördern. Artischockenextrakt wirkt diesem Prozess erfolgreich entgegen.


    Das beste Rezept für den Urlaub

    Beim nächsten Urlaub im Süden sollte man also im Restaurant die Chance nutzen, mit der heilsamen Artischocke Bekanntschaft zu machen. Wer seinen Fettkonsum nicht zügeln kann, sollte zusätzlich auf Artischockenextrakt zurückgreifen. Natürlich aber ist es - nicht nur im Urlaub - immer noch am vernünftigsten, sich gesund zu ernähren und in Maßen Sport zu treiben.


    Dosierung

    Es wird empfohlen, dass eine Erwachsene Person 300-640mg des standardisierten Blattextraktes pro Tag, verteilt auf 3 Einzelgaben, für ein Minimum von sechs Wochen einnimmt. Wenn der standardisierte Extrakt nicht vorhanden ist, verzehren Sie 1-4 Gramm Rohprodukt (getrocknete Blätter) dreimal am Tag. Wenn Sie einen flüssigen Extrakt oder eine Tinktur verwenden, nehmen Sie 1 Teelöffel oder 15-30 Tropfen in Wasser gemischt.

    Sicherheit und Nebenwirkungen

    Artischocke ist in nahrungsmittelüblichen Mengen sicher und unbedenklich und bei einer Verwendung in medizinischen Mengen möglicherweise sicher und unbedenklich. Artischockenprodukte wurden im Rahmen wissenschaftlicher Untersuchungen für bis zu 23 Monate sicher verwendet.

    Bei einigen Menschen können Artischockenprodukte Nebenwirkungen wie Blähungen und allergische Reaktionen hervorrufen. Menschen, die allergisch auf Ringelblumen, Gänseblümchen und ähnliche Pflanzen reagieren, weisen ein erhöhtes Risiko auf, auch auf Artischocken allergisch zu reagieren.

    Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen

    Schwangerschaft und Stillzeit: Es ist nicht genug über die Sicherheit von Artischockenprodukten in medizinischen Mengen während Schwangerschaft und Stillzeit bekannt. Aus diesem Grund sollten schwangere und stillende Frauen sicherheitshalber auf medizinische Mengen verzichten.

    Verstopfungen der Gallengänge: Es gibt Bedenken, dass Artischockenprodukte eine bestehende Verstopfung der Gallengänge durch eine Erhöhung des Flusses der Gallensäure verschlimmern könnten. Aus diesem Grund sollte man, wenn man unter einer Verstopfung der Gallengänge leidet, die Verwendung von Artischockenprodukten mit dem behandelnden Arzt absprechen.

    Allergien auf Besenkraut und verwandte Pflanzen: Artischockenprodukte könnten bei Menschen, die empfindlich auf Pflanzen der Asteraceae/Compositae Familie reagieren, allergische Reaktionen hervorrufen. Mitglieder dieser Pflanzenfamilie umfassen unter anderem Besenkraut, Chrysanthemen, Ringelblumen, Gänseblümchen und viele weitere. Wenn man unter Allergien leidet, sollte man vor der Einnahme von Artischockenprodukten seinen Arzt konsultieren.

    Gallensteine: Artischockenprodukte könnten Gallensteine durch eine Erhöhung des Flusses der Gallensäure verschlimmern. Aus diesem Grund sollte man Artischockenprodukte mit Vorsicht verwenden, wenn man unter Gallensteinen leidet.

    Dandelion

    Dandelion, Taraxacum Officinale, Löwenzahn

     

    Orte und Wachstum
    Wiesen, an feuchten aber auch an eher trockenen Plätzen wo andere Pflanzen schon nicht mehr gedeihen können. Es darf nur nicht zu feucht bzw. sumpfig sein.
    Die Pflanze gilt als sehr anpassungsfähig, wächst üppig und regeneriert sich (z.B. nach Abgrasung durch Weidetiere) sehr schnell. Die Blätter wachsen in Rosettenform und haben gezahnte Ränder (daher der Name). Die Blüten haben eine satte gelbe Farbe, ähnlich der Sumpfdotterblume. Die Blütenblätter sind... (Sie kennen sie ja...) Die Blüten schließen sich bei Einritt der Dämmerung zum Zentrum hin. Das Auffällige an ihnen ist, dass sie sich bei schlechtem Wetter oder trüben Tagen, oder bei Herannahen eines Regen-Gewittertiefs wieder schließen bzw. erst gar nicht öffnen. Die Blüten sitzen auf einem 5cm bis 35 cm langen Stiel der innen hohl ist. Die Pflanze enthält in Stiel und Wurzel einen weißen Milchsaft.


    Bestandteile/Inhaltsstoffe

    Als da wären zu nennen, Kalium, Calcium, Mangan, Natrium, Schwefel, Kieselsäure, Cholin, Bitterstoffe, Stärke als Inulin (ca. 15%), Fette, Enzyme, Wachs, Schleim, Kautschuk, ca. 4,5% Zuckerstoffe, Lävulin und Taraxin.

    Der Milchsaft ist eine, bei Austritt verlebende, Emulsion mit Gummi,-Harz,- und Kautschuckkörnchen als Suspension Einnahme bzw. Verzehr der Milch verursacht, wie schon Hahnemann bemerkte, Leibbeschwerden, weshalb sie als toxisch angesehen wird. Der Gehalt der einzelnen Stoffe schwankt stark und ist abhängig vom Zeitpunkt der Ernte. Im Frühjahr ist der Bitterstoffgehalt am höchsten. Im August ist der Inulingehalt am höchsten und im September der Taraxingehalt.


    Vorbemerkung:

    Löwenzahn ist sehr vielseitig. Er wird häufig auch als Nahrungsmittel angewendet. So zum Beispiel als Salat aber auch !als Futtermittel auf den Weiden und als Hasenfutter. Wobei allerdings nur die Blätter zur Verwendung kommen. Es ist beobachtbar, dass Weidetiere bei Verzehr von Löwenzahn die Blüten und Blütenstängel meiden und auch Hasen gibt man die Blutenstengel und die Wurzel nicht zu fressen. Der Milchsaft wurde früher zur Behandlung von Augenkrankheiten verwendet (griechisch: taraxis=Augenentzündung und akeomai= ich heile Taraxacum)


    Seine phytotherapeutischen Anwendungsgebiete

    Verdauungsbeschwerden, zur Blutreinigung z.B. bei Frühjahrskuren, Oberbauchbeschwerden (Leber-Galle, Bauchspeicheldrüse, Magenbeschwerden), Blasenleiden, Gelenkleiden, bei Beschwerden innerhalb des rheumatischen Formenkreises, Hautausschläge, zur Entschlackung.

    Löwenzahn hat eine stark diuretische Wirkung (nicht Abends einnehmen! s.o.). Daher kann er auch gut bei herzbedingten Ödemen angewendet werden.
    Im Bereich des Leber-Galle-Systems fällt Taraxacum off. besonders bei Stauungsikterus spezifisch auf.
    Weitere Anwendungsgebiete sind Wassersucht, Gicht, Lungenblutungen, Verschleimungen der Lunge, Hämorrhoiden. Da Taraxacum off. starke diuretische Wirkung besitzt ist anzunehmen, dass es auch bei Nieren-Blasenleiden mit polyuretischem Symptombild (Blasenschwäche mit häufigem Harndrang, Nykturie) Wirkung zeigt. (s.u.)

    Sicherheit und Nebenwirkungen

    Löwenzahn ist für die meisten Menschen wahrscheinlich sicher und unbedenklich, wenn er in nahrungsmittelüblichen Mengen verwendet wird. Löwenzahl ist bei einer Verwendung in höheren medizinischen Mengen möglicherweise sicher und unbedenklich.

     

    Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen

    Schwangerschaft und Stillzeit: Es ist nicht genug über die Sicherheit von Löwenzahnprodukten während Schwangerschaft und Stillzeit bekannt. Aus diesem Grund sollten schwangere und stillende Frauen sicherheitshalber auf Löwenzahnprodukten verzichten.

    Allergien auf Besenkraut und verwandte Pflanzen: Löwenzahn könnte bei Menschen, die empfindlich auf Pflanzen der Asteraceae/Compositae Familie reagieren, allergische Reaktionen hervorrufen. Mitglieder dieser Pflanzenfamilie umfassen unter anderem Besenkraut, Chrysanthemen, Ringelblumen, Gänseblümchen und viele weitere. Wenn man unter Allergien leidet, sollte man vor der Einnahme von Löwenzahnprodukten seinen Arzt konsultieren.

     

    Wechselwirkungen

    Bei einer Kombination von Löwenzahn mit folgenden Medikamenten sollte man vorsichtig sein:

    Antibiotika (Quinolon Antibiotika)

    Löwenzahn könnte die Menge an Antibiotika, die der Körper absorbiert, reduzieren. Die Einnahme von Löwenzahn in Kombination mit Quinolon Antibiotika könnte die Wirksamkeit dieser Antibiotika reduzieren.

     

    Lithium

    Löwenzahn könnte eine entwässernde (diuretische) Wirkung besitzen. Die Einnahme von Löwenzahn kann die Lithiumausscheidung durch den Körper beeinträchtigen, was in erhöhten Lithiumspiegeln und ernsthaften Nebenwirkungen resultieren könnte. Aus diesem Grund ist es wichtig vor der Verwendung von Löwenzahn den behandelnden Arzt zu konsultieren, wenn man Lithium einnimmt. Es kann sein, dass die Lithiumdosierung angepasst werden muss.

     

    Medikamente, die über die Leber abgebaut werden (Cytochrom P450 1A2(CYP1A2) Substrate)

    Einige Medikamente werden durch die Leber abgebaut. Löwenzahn könnte die Geschwindigkeit, mit der die Leber bestimmte Medikamente abbaut, reduzieren. Die Einnahme von Löwenzahn in Verbindung mit Medikamenten, die über die Leber abgebaut werden, kann Wirkungen und Nebenwirkungen einiger Medikamente verstärken. Aus diesem Grund sollte man vor der Einnahme von Löwenzahn den behandelnden Arzt konsultieren, wenn man Medikamente einnimmt, die über die Leber abgebaut werden.

     

    Medikamente, die über die Leber abgebaut werden (glukoronidierte Medikamente)

    Der Körper baut einige Medikamente ab, um sie ausscheiden zu können. Die Leber hilft beim Abbau dieser Medikamente. Löwenzahn könnte die Geschwindigkeit, mit der einige Medikamente von der Leber abgebaut werden, erhöhen. Dies könnte die Wirksamkeit einiger dieser Medikamente reduzieren.

     

    Diuretika (kaliumsparende Diuretika)

    Löwenzahn enthält signifikante Mengen an Kalium. Einige Diuretika können die Kaliumspiegel im Körper erhöhen. Die Einnahme von einigen Diuretika in Kombination mit Löwenzahn könnte die Kaliumspiegel im Körper zu stark erhöhen.

     

    Referenzen

    1. Brooke, Elisabeth Von Salbei, Klee und Löwenzahn Bauer Freiburg 1996
    2. Arndt, Ursula Löwenzahn und Frühlingswiese, Eine Werkstatt
    3. Doll, Reinhard Die Gattung Taraxacum 158 S. m. 70 Abb. Ziemsen Wittenberg 1974
    4. Haerkoetter, Gerd u. Marlene Rund um den Löwenzahn Kochen, Heilen, Zauberei Eichborn Frankfurt 1987
    5. Hammelmann, Iris Gesund und vital mit Löwenzahn. 95 S. Falken-Vlg., Niedernhausen 2000
    6. Messerli, Karin Rucola, Bärlauch, Löwenzahn. Die besten Rezepte 64 S. AT Aarau 1999
    7. Scotto, Elisabeth /Christine Fleurent Kürbis, Löwenzahn, Kardonen Christian München 1997
    8. Struth, Thomas LöwenzahnzimmerPhotographien 160 S. Schirmer/Mosel 2001
    9. Topf, Helmut Der Löwenzahn. Taraxacum officinale 48 S. Westarp 2003
    10. Waggerl, Karl Heinrich Begegnung mit dem Löwenzahn 16 S. Text u. zahlr. Fototafeln m. Fotostudie v. Harald Doering u. botan. Erl. v. Gertrud Fast Obst- u. Gartenbauverlag, München (um 1965)
    Milk Thistle

    Namen: Silybum marianum, Mariendistel, Silymarin, Carduus marianus, Carthamus maculatus, Cirsium maculatum, Mariana mariana, Silybum maculatum.

    Die ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatete zweijährige Distel war im Altertum hauptsächlich als Gemüse bekannt und spielte als Arzneipflanze nur eine untergeordnete Rolle. Hildegard von Bingen erwähnte die Pflanze als Mittel gegen Seitenstechen entsprechend der Signaturenlehre, wobei von äußeren Pflanzenmerkmalen auf eine spezifische Wirkung ausgegangen wird (stechende Pflanze hilft gegen stechende Schmerzen). Erst Mitte des 19. Jahrhunderts erkannte man die Wirkung auf die Leber, die durch wissenschaftliche Untersuchungen im 20. Jahrhundert bestätigt wurde. Der Herkunft von Silybum marianum ist Argentinien, China, Rumänien und Ungarn.


    Beschreibung der Stammpflanze

    Ein- oder zweijährige, 60 bis 150 cm hoch werdende Pflanze mit aufrechtem, verzweigtem, reichlich beblättertem Stengel. Ungestielte, glänzend grüne, buchtig gelappte Blätter mit milchig überlaufenen Blattadern und dornigem Rand. Blütenköpfe einzeln, 4 bis 5 cm lang, mit purpurnen Röhrenblüten und langen, steif-aufrechten oder zurückgebogenen Hüllblättern mit dorniger Spitze. Früchte bis 7 mm lang, braungelb marmoriert bis schwarz, gekrönt von einem weißen Pappus.


    Woher kommt der Name?

    Ursprünglich wurde die Pflanze von Linné als Carduus marianus (abgeleitet vom lateinischen Wort „carduus“ = Distel) bezeichnet und erst später in die eigene Gattung Silybum überführt. Silybum leitet sich vom griechischen „silybon“ = Quaste ab. Unter diesen Namen war die Mariendistel in der Antike bekannt und wurde so auch von Dioskurides bezeichnet.
    Der deutsche Name Mariendistel bezieht sich auf eine Legende. Die Muttergottes Maria soll beim Stillen einige Tropfen Milch über die Blätter vergossen haben, wodurch diese ihre weiße Marmorierung erhielten.


    Inhaltsstoffe

    Mindestens 1,5 %, im Durchschnitt 1,5 bis 3 % der als Silymarin bezeichneten Flavolignane, bei denen es sich um ein Gemisch aus den drei Hauptkomponenten Silibinin (Gemisch aus den Diastereomeren Silybin A und Silybin B), Isosilibinin (Gemisch aus den Diastereomeren Isosilybin A und Isosilybin B), Silychristin und Silydianin sowie einer Vielzahl von Nebenkomponenten. Als weitere Bestandteile zahlreiche Flavonoide, 20 bis 30 % fettes Öl, 25 bis 30 % Eiweiß und etwas Schleim.


    Silymarin und seine Wirkweise

    Die Leber - der Katalysator

    Die größte Drüse des menschlichen Körpers leistet täglich Schwerstarbeit, zum einen, um zahllose Stoffe so aufzubereiten, dass sie für die körperlichen Bedürfnisse passend sind und zum anderen, um den Organismus von schädlichen Stoffen zu befreien.

    Sie ist im Gegensatz zu vielen anderen Organen, die eine Überlastung durch allerlei Warnsignale ankündigen, ein im wahrsten Sinne des Wortes schweigsames Organ, welches sich praktisch nie durch unmittelbar spürbare Zeichen bemerkbar macht.
    Als Stoffwechsel- und Entgiftungszentrale des Körpers reguliert sie nicht nur den Eiweiß-, Fett- und Zuckerstoffwechsel, sondern auch den Mineral-, Vitamin- und Hormonhaushalt und entsorgt gleichzeitig noch dem Organismus abträgliche Fremdstoffe. Bei ihrem 24stündigem Arbeitspensum muss die Leber Vieles verkraften und unsere moderne Lebensweise voller Hektik und Stress, mit unregelmäßigen, üppigen und oft zu fetten Mahlzeiten, häufiger einem Glas Alkohol zu viel und oftmals mit der Einnahme chemischer Arzneistoffe verbunden, zwingt das Organ praktisch permanent zu Höchstleistungen.


    Service für den Hochleistungsmotor

    Um uns die Lebensenergie ungeschmälert zu erhalten, muss die Leber als unser "Motor" gleichmäßig rund laufen. Eine gesunde Leber ist in der Lage eine gewisse Menge an Belastungen problemlos zu bewältigen.

    Wird die Leber allerdings durch zu viele Fremdstoffe (Schadstoffe aus Nahrung und Umwelt, Alkohol, chemische Stoffe z. B. in Medikamenten) über das natürliche Maß hinaus belastet, so entstehen beim Fremdstoffabbau vermehrt hochreaktive, aggressive Stoffe, sogenannte "freie Radikale", welche die Zellmembranen angreifen und unsere Stoffwechselfunktionen nachhaltig beeinträchtigen können. Auch wenn dieses Entgiftungsorgan selbst nicht schmerzt, so spüren wir doch bald die...


    Symptome der überlasteten Leber

    • Abgespanntheit
    • verminderte Leistungsfähigkeit bis hin zur andauernden Müdigkeit
    • Konzentrationsstörungen
    • Völlegefühl
    • Appetitlosigkeit
    • Übelkeit und
    • Verdauungsstörungen

     

    Wo kann die Marienditel helfen?

    Mit lipophilen Auszugsmitteln gewonnene Trockenextrakte aus den Früchten enthalten den Wirkstoffkomplex Silymarin. Sie werden zur unterstützenden Behandlung von chronisch entzündlichen Lebererkrankungen, Leberzirrhose oder durch Lebergifte, wie z.B. Alkohol, hervorgerufene Erkrankungen verwendet. Die Wirksamkeit des in den Früchten enthaltenen Silymarins konnte in verschiedenen klinischen Studien nachgewiesen werden. Die Wirkung beruht auf einem Schutz der Leberzellen einerseits, außerdem wird die Regenerationsfähigkeit der Leberzellen gesteigert, das Gewebe der Leber kann gesunden. Teezubereitungen dagegen enthalten kaum Silymarin und werden volksmedizinisch bei Verdaungsbeschwerden eingesetzt.


    Wirkungsmechanismus

    Vermutlich sind verschiedene Mechanismen für die leberschützende Wirkung verantwortlich. An erster Stelle werden Membraneffekte genannt, d. h. es kommt zu einer Veränderung der äußeren Struktur der Hepatozyten mit dem Ergebnis, dass die Lebergifte nicht in das Innere der Zellen dringen können. Zum anderen bewirkt Silymarin eine Stimulierung der Biosynthese von Nuksleinsäuren und Proteinen in den Hepatozyten, was auf einer Steigerung der Aktivität der Polymerase I (rRNA-Polymerase). Neben diesen Effekten sind wahrscheinlich noch eine Reihe weiterer Effekte für die Wirkung verantwortlich, unter denen die antiperoxidativen Effekte am bedeutunsvollsten erscheinen. Aktivität der Zur Behandlung von hirnorganisch bedingten Leistungsstörungen bei dementiellen Syndromen mit Schwindel, Ohrensausen, Kopfschmerzen, Gedächtnisschwäche, Konzentrationsstörungen, Stimmungslabilität mit Ängstlichkeit als wichtigsten Symptomen. Vor Beginn der Behandlung ist zu klären, ob die genannten Symptome nicht auf einer spezifisch zu behandelnden Grunderkrankung beruhen. Ferner bei peripheren arteriellen Durchblutungsstörungen und bei Tinitus (Ohrensausen).


    Energiekur für eine vitale Leber

    Silymarin beugt vor und schützt die Leberzellen nicht nur durch seine membranstabilisierende Wirkung, sondern ist in der Lage, die hochreaktiven, aggressiven "freien Radikalen", die beim vermehrten Fremdstoffabbau auch vermehrt anfallen, abzufangen. Dadurch kann eine Zerstörung von Zellmembranen verhindert werden.

     

    Weniger Juckreiz, bessere Leberwerte

    Über einen Behandlungszeitraum von drei Monaten nahmen die Patienten ein bis drei Kapseln 140 mg Silymarin täglich ein. Unter der Behandlung besserte sich nicht nur die klinische Symptomatik (Übelkeit, Blähungen, Juckreiz, Müdigkeit und Oberbauchdruck), sondern auch die Leberfunktion.

    Abzulesen war dies an einer Besserung oder sogar Normalisierung von GOT, GPT, AP und Bilirubin. Und bei fast allen Patienten, die zu Beginn der Studie erhöhte PIIIP-Werte aufgewiesen hatten, kam es zu einer teils ausgeprägten Senkung dieses Parameters, was als Ausdruck einer verminderten Fibrogenese zu werten ist. Mit dem Mariendistel-Extrakt steht eine effektive, einfach anzuwendende und – was bei vorgeschädigter Leber besonders wichtig ist – gut verträgliche Therapieoption bei chronischen Leberleiden zur Verfügung. Silymarin kann man laut Prof. Schuppan einerseits z.B. bei noch nicht sehr fortgeschrittener alkoholischer Leberschädigung geben – wobei Alkoholabstinenz natürlich oberstes Gebot ist. Andererseits profitieren auch ausbehandelte Patienten mit fortgeschrittener Lebererkrankung (Hepatitis, alkoholische Zirrhose).

     


    Bedarf im Sport

    Athleten und Bodybuilder können vom Gebrauch der Milk Thistle profitieren. Sie verzehren gewöhnlich viele Nahrungsergänzungen auf einmal, um ihre Leistung zu verbessern. Der Gebrauch von mehreren Ergänzungen auf einmal kann Synergismus produzieren, der einen enormen Druck an der Leber bewirkt.

    Nach einer Kur mit verschiedenen Substanzen wie z.B. Steroide, Pro-Hormone oder Thermogenics, können Athleten mit den gebrauch von Milk Thistle ihre Leber regenerieren und damit die Lebergesundheit sowie ihre Leistung fördern.

    Sicherheit und Nebenwirkungen

    Mariendistel Produkte sind für die meisten Erwachsenen wahrscheinlich sicher und unbedenklich. Mariendistel besitzt manchmal eine abführende Wirkung. Andere weniger häufig auftretende Nebenwirkungen erfassen Übelkeit, Durchfall, Magenverstimmungen, Blähungen, Völlegefühl, Magenschmerzen und Appetitverlust.

     

    Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen

    Schwangerschaft und Stillzeit: Es ist nicht genug über die Sicherheit von Mariendistelprodukten während Schwangerschaft und Stillzeit bekannt. Aus diesem Grund sollten schwangere und stillende Frauen sicherheitshalber auf Mariendistelprodukte verzichten.

    Allergien auf Besenkraut und verwandte Pflanzen: Mariendistel könnte bei Menschen, die empfindlich auf Pflanzen der Asteraceae/Compositae Familie reagieren, allergische Reaktionen hervorrufen. Mitglieder dieser Pflanzenfamilie umfassen unter anderem Besenkraut, Chrysanthemen, Ringelblumen, Gänseblümchen und viele weitere. Wenn man unter Allergien leidet, sollte man vor der Einnahme von Mariendistelprodukten seinen Arzt konsultieren.

    Hormonsensitive Erkrankungen wie Brustkrebs, Gebärmutterkrebs, Eierstockkrebs und Endometriose: Extrakte aus der Mariendistelpflanze könnten wie Östrogen wirken. Deshalb sollte man, wenn man unter einer Krankheit leidet, die durch Östrogen verschlimmert werden könnte, diese Extrakte nicht verwenden. Im Gegensatz hierzu scheinen die häufiger verwendeten Extrakte aus Samen der Mariendistel nicht wie Östrogen zu wirken.

     

    Wechselwirkungen                                                              

    Bei einer Kombination von Mariendistelprodukten mit folgenden Medikamenten sollte man vorsichtig sein:

    Medikamente, die über die Leber abgebaut werden (Cytochrom P450 2C9(CYP2C9) Substrate)

    Einige Medikamente werden durch die Leber abgebaut. Mariendistelprodukte könnten die Geschwindigkeit, mit der die Leber bestimmte Medikamente abbaut, reduzieren oder beschleunigen. Die Einnahme von Mariendistelprodukten in Verbindung mit Medikamenten, die über die Leber abgebaut werden, kann die Wirkungen einiger Medikamente verstärken oder reduziere. Aus diesem Grund sollte man vor der Einnahme von Mariendistelprodukten den behandelnden Arzt konsultieren, wenn man Medikamente einnimmt, die über die Leber abgebaut werden.

     

    Medikamente, die über die Leber abgebaut werden (glukoronidierte Medikamente)

    Der Körper baut einige Medikamente ab, um sie ausscheiden zu können. Die Leber hilft beim Abbau dieser Medikamente. Mariendistelprodukte könnten den Abbau dieser Medikamente durch die Leber beeinflussen. Dies könnte die Wirksamkeit einiger dieser Medikamente reduzieren oder verstärken.

     

    Bei einer Kombination von Mariendistelprodukten mit folgenden Medikamenten sollte man wachsam sein:

    Östrogene

    Die Mariendistel könnte die Hormonspiegel im Körper reduzieren. Mariendistelprodukte könnten dem Körper beim Abbau von Östrogenmedikamenten helfen. Eine Einnahme von Mariendistelprodukten in Kombination mit Östrogenpräparaten könnte die Wirksamkeit von Östrogenpräparaten reduzieren.

    Die Mariendistel enthält eine Chemikalie, die als Silymarin bezeichnet wird. Silymarin könnte der Bestandteil von Mariendistelprodukten sein, der dem Körper beim Abbau von Östrogen hilft.

     

    Medikamente, die zur Senkung der Cholesterinspiegel verwendet werden (Statine)

    Theoretisch können Mariendistelprodukte die Spiegel einiger Medikamente, die zur Senkung der Cholesterinspiegel verwendet werden (Statine), verändern. Dies könnte die Wirkung dieser Medikamente erhöhen oder reduzieren.


    Referenzen

    1. J Chromatogr B Analyt Technol Biomed Life Sci. 2003 Sep 5;794(2):303-10. Application of liquid chromatography-electrospray ionization-ion trap mass spectrometry to investigate the metabolism of silibinin in human liver microsomes. Gunaratna C, Zhang T.
    2. Phytother Res. 2004 Feb;18(2):107-10. Chemoprotective effect of plant phenolics against anthracycline-induced toxicity on rat cardiomyocytes. Part I. Silymarin and its flavonolignans. Chlopcikova S, Psotova J, Miketova P, Simanek V.
    3. J Steroid Biochem Mol Biol. 2003 Aug;86(2):179-88. Silymarin is a selective estrogen receptor beta (ERbeta) agonist and has estrogenic effects in the metaphysis of the femur but no or antiestrogenic effects in the uterus of ovariectomized (ovx) rats. Seidlova-Wuttke D, Becker T, Christoffel V, Jarry H, Wuttke W.
    4. J Appl Toxicol. 2004 Jan-Feb;24(1):21-6. Protective effect of alpha-lipoic acid against chloroquine-induced hepatotoxicity in rats. Pari L, Murugavel P.
    5. Toxicol Lett. 2003 Feb 3;137(3):201-12. Primary cultures of human hepatocytes as a tool in cytotoxicity studies: cell protection against model toxins by flavonolignans obtained from Silybum marianum. Dvorak Z, Kosina P, Walterova D, Simanek V, Bachleda P, Ulrichova J.
    6. J Hepatol. 2003 Sep;39(3):333-40. Silibinin protects mice from T cell-dependent liver injury. Schumann J, Prockl J, Kiemer AK, Vollmar AM, Bang R, Tiegs G.
    7. Planta Med. 2003 Jan;69(1):44-9. Physiological responses of a natural antioxidant flavonoid mixture, silymarin, in BALB/c mice: III. Silymarin inhibits T-lymphocyte function at low doses but stimulates inflammatory processes at high doses. Johnson VJ, He Q, Osuchowski MF, Sharma RP.
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    Turmeric

    Turmeric ist mit seinem warmen, ingwerähnlichen Geschmack der Inhaltsstoff, der Currypulver und bestimmten Senfsorten ihre tiefgelbe Farbe gibt. Tumeric wurde in der Tat über tausende von Jahren als Farbstoff für Kleidung und Nahrungsmittel verwendet. Während der letzten Jahre wurde Tumeric nach der Entdeckung seines aktivsten Inhaltsstoffs (Curcumin) zur Unterstützung der Verdauung, der Aufrechterhaltung der normalen Gelenkfunktion und zum Zweck der antioxidativen sowie der kardiovaskulären Unterstützung eingesetzt.* Tumerics vielseitige Rolle in Rezepten und im Bereich des Wohlbefindens machen es zur einer hervorragenden Wahl, wenn es darum geht „sich gesund zu essen.“* Es ist kein Wunder, dass Tumeric von vielen als eines der besten verfügbaren Heilkräuter angesehen wird!

     

    Aktuelle Untersuchungen legen nahe, dass Tumeric:

    • Eine gesunde Funktion des Herz-Kreislauf Systems aufrecht erhalten kann.
    • Eine optimale Leberfunktion fördern kann.
    • Zusätzliche antioxidative Unterstützung liefern kann.
    • Eine normale Funktion von Muskeln und Gelenken aufrecht erhalte kann.

     

    Wie viel sollte man einnehmen? Gibt es irgendwelche Nebenwirkungen?

    Dosierungen reichen von 200 bis 600 mg eines auf 80 bis 95% Curcuminoide standardisierten Extrakts pro Tag, wobei diese Dosierung auf mehrere Einzelgaben aufgeteilt wird. Nehmen Sie Tumeric mit Mahlzeiten oder einem Glas Wasser ein. Bitte konsultieren Sie vor der Einnahme eines Tumeric oder Curcumin basierten Supplements Ihren Arzt, falls Sie allergisch auf Ingwer reagieren.

    Chanca Piedra

    Überblick

    Chanca Piedra ist eine Pflanze, die zur Herstellung von Medizin verwendet wird.

    Chanca Piedra wird bei unterschiedlichen Störungen im Bereich des Harntrakts inklusive Infektionen, Schmerzen und entzündlichen Schwellungen, Nierensteinen und Ausfluss aus Harnröhre oder Vagina verwendet. Chanca Piedra wird auch bei Störungen im Bereich des Verdauungstrakts inklusive Blähungen, Appetitverlust, Magenschmerzen, Darminfektionen, Verstopfung und Ruhr eingesetzt.

    Einige Menschen verwenden Chanca Piedra als Lebertonikum und für Leberprobleme inklusive Hepatitis B. Andere Anwendungen umfassen die Behandlung von Diabetes, Gallensteinen, Koliken, Grippe, Gelbsucht, Tumoren im Bauchraum, Schmerzen im Bereich des Rektums, Fieber, sexuell übertragbaren Krankheiten wie Syphilis und Gonorrhö, Malaria, Tumoren, Stichen von Raupen, Husten, Wassereinlagerungen, Jucken, Fehlgeburten, Zittern, Typhus, Anämie, Asthma, Bronchitis, Durst, Tuberkulose und Schwindel.

     

    Wie wirkt Chanca Piedra?

    Man glaubt, dass Chanca Piedra Chemikalien enthält, die Spasmen und Krämpfe lindern, Fieber senken und den Urinfluss erhöhen können, sowie eine Aktivität gegen Bakterien und Viren aufweisen. Chanca Piedra könnte außerdem den Blutzuckerspiegel senken.

     

    Wie effektiv ist Chanca Piedra?

    Chanca Piedra ist möglicherweise bei der Behandlung von Hepatitis B effektiv.

    Es gibt nicht genügend wissenschaftliche Daten, um eine Aussage bezüglich der Effektivität von Chanca Piedra zur Behandlung von Infektionen, Schmerzen und Entzündungen im Bereich des Harntrakts, Nierensteinen, Blähungen, Diabetes, Gallensteinen, Koliken, Magenschmerzen, Magenverstimmungen, Darminfektionen, Verstopfung, Ruhr, Grippe, Gelbsucht, Tumoren im Bauchraum, Fieber, Schmerzen, Syphilis, Gonorrhö, Malaria, Tumoren, Bissen von Raupen, Husten, Schwellungen, Jucken, Fehlgeburten, Schmerzen und Schwellungen im Bereich des Rektums, Zittern, Typhus, Infektionen der Vagina, Anämie, Asthma, Bronchitis, Tuberkulose und Schwindel, sowie bei einer Verwendung als Lebertonikum, zur Steigerung des Urinflusses und als Blutreiniger treffen zu können.

    Es bedarf weiterer wissenschaftlicher Untersuchungen, um die Effektivität von Chanca Piedra bei diesen Anwendungen bewerten zu können.

     

    Sicherheit und Nebenwirkungen

    Es gibt nicht genügend Informationen, um eine Aussage darüber treffen zu können, ob die Chanca Piedra sicher und unbedenklich ist oder welche Nebenwirkungen sie besitzen könnte.

     

    Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen:

    Schwangerschaft und Stillzeit: Es ist nicht genug über die Verwendung von Chanca Piedra während Schwangerschaft und Stillzeit bekannt. Aus diesem Grund sollten schwangere und stillende Frauen besser auf Chanca Piedra verzichten.

    Operationen: Da Chanca Piedra die Blutzuckerspiegel beeinflussen könnte, gibt es Bedenken, dass es die Blutzuckerkontrolle während und nach Operationen beeinträchtigen könnte. Aus diesem Grund sollte man die Einnahme von Chanca Piedra spätestens 2 Wochen vor geplanten Operationen beenden.

     

    Wechselwirkungen

    Bei einer verwendung von Chanca Piedra in Kombination mit folgenden Medikiamenten sollte man vorsichtig sein:

    Lithium

    Chanca Piedra könnte eine entwässernde (diuretische) Wirkung besitzen. Die Einnahme von Chanca Piedra kann die Lithiumausscheidung durch den Körper beeinträchtigen, was in erhöhten Lithiumspiegeln und ernsthaften Nebenwirkungen resultieren könnte. Aus diesem Grund ist es wichtig vor der Verwendung von Chanca Piedra den behandelnden Arzt zu konsultieren, wenn man Lithium einnimmt. Es kann sein, dass die Lithiumdosierung angepasst werden muss.

     

    Diabetesmedikamente

    Chanca Piedra könnte den Blutzucker senken. Auch Diabetesmedikamente werden verwendet, um den Blutzuckerspiegel zu senken. Die Einnahme von Chanca Piedra in Kombination mit Diabetesmedikamenten könnte ein zu starkes Absinken des Blutzuckerspiegels zur Folge haben. Aus diesem Grund sollte der Blutzuckerspiegel sorgfältig überwacht werden. Es ist möglich, dass die Dosierung der Diabetesmedikamente angepasst werden muss.

     

    Dosierung

    Eine angemessene Dosierung von Chanca Piedra hängt von unterschiedlichen Faktoren wie Alter, Gesundheitszustand und weiteren ab. Zum augenblicklichen Zeitpunkt gibt es keine ausreichenden wissenschaftlichen Daten, um eine Aussage über angemessene Dosierungsbereiche für Chanca Piedra treffen zu können. Aus diesem Grund sollte man sich an die Dosierungsanleitung auf dem Etikett halten und/oder vor der Verwendung einen Arzt oder Apotheker fragen.

     

    Referenzen:

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    Grüner Tee

    Grüner Tee hilft bei der Fettverbrennung

    Nach neuesten Untersuchungen muss man zu dem Schluss gelangen, dass Tee und insbesondere grüner Tee bei und zur Gewichtsabnahme eine Rolle spielen kann. In einer von Wissenschaftlern der Universitäten Genf und Fribourg in der Schweiz durchgeführten Studie ist festgestellt worden, dass grüner Tee eine bemerkenswerte Wirkung bei der Fettverbrennung hat. Diese Tatsache ist fast zu gut um wahr zu sein, stellt der grüne Tee doch bereits eine der potentesten Substanzen im Arsenal der natürlichen gesundheitsfördernden Nahrungsergänzungssubstanzen dar. Bevor wir uns dieses uralte, wundersame Naturprodukt und die in ihm enthaltenen erstaunlichen chemischen Substanzen einmal etwas genauer ansehen, wollen wir jedoch die Schweizer Studie noch einmal kurz unter die Lupe nehmen.


    Die Schweizer Studie zur Gewichtsabnahme

    Nach sorgfältiger Untersuchung wurden 10 gesunde junge Männer im Alter von 24 - 26 Jahren für die Studie ausgewählt, die in ihrer Konstitution von mager bis zu leichter Fettleibigkeit reichten (8 - 30% Körperfett) und in ihrer täglichen Nahrungszufuhr einen Fettanteil von etwa 35-40% (die typische westliche Ernährungsweise) aufzuweisen hatten. Der durchschnittliche Anteil Körperfett liegt bei gesunden jungen Männern etwa bei 20% und bei jungen gesunden Frauen bei 27%. Im Verlaufe des Alterungsprozesses verlieren wir an Muskelmasse, während der Fettanteil im Durschnitt bis auf etwa 30% resp. 40% zunimmt. Für den gesamten Zeitraum der Studie (5 - 6 Wochen) wurde ein genauer Ernährungsplan eingehalten, um eine standardisierte Gewichtsmessung durchführen zu können. So bestand die Energiezufuhr zu 13% aus Proteinen, 40% aus Fett und 47% aus Kohlehydraten. Zusätzlich erhielten: Die erste Gruppe einen Grünen Tee Extrakt in Pulverform der in etwa 4 Tassen Tee entsprach, die zweite Gruppe erhielt entsprechend die gleiche Menge Koffein, dem fettverbrennende Eigenschaften zugeschrieben werden, während die dritte Gruppe ein Placebo erhielt.

    Alle drei Gruppen erhielten diese zusätzlichen Nahrungsergänungsmittel dreimal täglich (Frühstück, Mittag- und Abendessen) und hatten sich schließlich für 24 Stunden in einem sog. Respirationsraum aufzuhalten, um eine genaue Messung des Energieumsatzes bzw. Energieverbrauchs zu ermöglichen.


    Grüner Tee verbrennt Fett

    Im Vergleich mit der Placebogruppe verursachte der Grünteextrakt eine signifikante Zunahme des Energieumsatzes, nämlich um die 4%. Das mag zunächst nur gering erscheinen, aber eine geringe Wirkung, die sich Tag für Tag wiederholt, summiert sich am Ende. Hinzukommt, dass diese 4%tige Zunahme zu 35-43% auf die Verbrennung von Fett zurückzuführen ist. Die Autoren kommen damit zu dem Schluss, dass "... die orale Gabe von Grünteextrakt die Fettverbrennung (Fettoxidation) erhöht und damit zu einer Gewichtsabnahme führt. ..." 3 Koffein zeigte dagegen im Vergleich mit der Placebogruppe keine bemerkenswerte Erhöhung, hauptsächlich deshalb weil die verabreichte Menge von 150 mg/täglich unterhalb der Grenze einer durch diese Substanz möglichen extra Fettverbrennung lag (Thermogenesis).


    Noch eine Studie

    Neusten Meldungen zufolge ist das Getränk aber auch für Sportler geeignet, denn japanische Wissenschaftler vom Biological Science Laboratoies in Tochigi haben im Tierversuch mit Mäusen gezeigt, dass Grüner Tee die Kondition der Tiere deutlich erhöht. Das Experiment wurde wie folgt durchgeführt: Die Mäuse mussten so lange wie möglich in einer Gegenstromanlage schwimmen.


    Die durchschnittliche Schwimmleistung der Nager betrug dabei 26 Minuten. Anschließend wurden die Tiere entweder mit einer Standardkost ernährt oder sie erhielten zusätzlich einen Grüntee-Extrakt. Nach 10 Wochen Training zeigte sich zwischen den beiden Mäuse-Gruppen ein deutlicher Leistungsunterschied. Während die normal ernährten Tiere durch das regelmäßige Training im Schnitt immerhin 33 Minuten in der Gegenstromanlage durchhielten, konnten die mit Grüntee-Extrakt "gedopten" Mäuse ihre Ausdauer deutlich stärker erhöhen. Diese Tiere konnten ihre Leistung auf durchschnittlich 40 Minuten steigern. Weitere Untersuchungen der Forscher haben ergeben, dass der Tee-Extrakt den Fettabbau in der Leber erhöht. Für die Muskelarbeit wird dadurch mehr Energie zur Verfügung gestellt und die Tiere können über einen längeren Zeitraum ihre volle Leistung erbringen. Die Wissenschaftler betonen jedoch, dass dieser Effekt nicht durch eine einmalige Dosis des Extraktes erreicht wird, sondern eine regelmäßige Anwendung erforderlich ist. Vermutet wird, dass die langfristige Anwendung zu einer Stoffwechselveränderung führen könnte, die die Fettverbrennung erhöht und die Kohlenhydratverbrennung reduziert.

    Und sogar bei ernsthaft verletzten Muskeln kann Grüner Tee helfen. Die Duchenn´sche Muskelatrophie beispielsweise ist eine Funktionsstörung, die sich durch Muskeltod auszeichnet, der durch den Mangel an einem Protein mit dem Namen Dystrophin hervorgerufen wird. Im Rahmen einer Studie ist nun untersucht worden, ob bei Mäusen, die muskulare Dystrophie aufwiesen, die Antioxidantbestandteile des Grünen Tees den Gewebetod eines Muskels verzögern können. Vier Wochen lang, ab dem Tag der Geburt, wurden der Nahrung der kleinen Nagen 0,01 bzw. 0,05 Prozent Grüner-Tee-Extrakt beigegeben. Dieser Zusatz hat den Gewenetod (Nekrose) in den Fast-Twitch-Fasern erheblich und dosierungsabhängig reduziert – er zeigte bei der Untersuchung allerdings keinerlei Auswirkungen auf die Slow-Twitch-Fasern. Um auch beim Menschen eine positive Auswirkung zu erzielen, sollte man am Tag rund sieben Tassen Grünen Tee trinken.


    Thermogenesis

    Mit Thermogenesis wird die Wärmeentwicklung bezeichnet, wie sie besonders bei physiologischen Prozessen entsteht. Im menschlichen Körper tritt die Wärmeentwicklung primär durch eine Reihe chemischer Reaktionen auf, wobei aus Fettmolekülen Kohlendioxyd- und Wassermoleküle produziert werden. Die Reaktionen setzen thermale Energie - Wärme - frei, von der ein Teil zusammen mit dem Kohlendioxyd und dem Wasser vorwiegend über Lunge, Haut und Exkremente an die Außenwelt abgegeben wird.

    Die freiwerdende Wärme kann unter Verwendung verschiedener physikalischer Maßeinheiten quantifiziert werden. Eine davon ist die Kalorie und Thermogenesis damit die Art der "Verbrennung" von Kalorien.
    Es könnte sein, dass die Wirkung des Grünteextraktes zum Teil auf den Gehalt an Koffein in synergistischer Interaktion mit ... zu suchen ist, aber womit denn nun eigentlich? Mit Sicherheit ist davon auszugehen, dass es im grünen Tee einen weiteren Wirkstoff gibt, der für diese Wirkung verantwortlich ist. Nun, es ist heute kein Geheimnis mehr, da die von uns gesuchte Substanz einer anderen Gruppe wissenschaftlichen Forschern, nämlich den Krebsforschern, bereits gut bekannt ist.


    Grüner Tee bekämpft Krebs

    Grüner Tee gilt als eine Substanz, die in der Lage ist vor bestimmten Krebsarten zu schützen und nimmt damit unter den Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) einen Ehrenplatz ein. Gut kontrollierte Untersuchungen haben gezeigt, dass grüner Tee vor Krebserkrankungen des Pankreas, des Magen, der Brust und der Lunge zu schützen vermag. Kein anderes NEM kann dies für sich in Anspruch nehmen.

    Obwohl es im grünen Tee eine Vielzahl chemischer Substanzen gibt, ragt eine unter ihnen weit hervor und wird von einigen Wissenschaftlern als die wohl vielversprechendste Substanz im Kampf gegen den Krebs angesehen, die je entdeckt wurde. Es ist dies epigallocatechin gallate (EGCG) und gehört zur Klasse der Katechine. Diese sind Mitglieder einer größeren Gruppe, der Polyphenole, die selbst wiederum einer noch größeren Gruppe zuzuzählen sind, nämlich den Flavonoiden.
    Von den Flavonoiden haben Sie sicher schön gehört. Es handelt sich hier um die farbenfrohen Pigmentstoffe wie wir sie von so vielen Früchten, Gemüse- und Teesorten her kennen. Sie sind uns durch ihre starke antioxidative Wirkweise bekannt und verfügen über viele gut dokumentierte Eigenschaften zur Verhütung von und im Kampf gegen Krebs, Herzerkrankungen, Sehstörungen, Allergien, virale Infektionen und vielen anderen Krankheiten.

    Grüner Tee ist ein antioxidatives Wunderkind

    Unter all den Katechinen des grünen Tees ist EGCG bei weitem die pharmakologisch aktivste und wirksamste Substanz und zu allem Glück im Vergleich mit über der Hälfte all der übrigen Wirkstoffe in der größten Menge enthalten. In der genannten Schweizer Studie zur Gewichtsabnahme lag die Dosis des Grünteeextraktes bei 375 mg/täglich Polyphenole von denen 270 mg (72%) EGCG war.

    EGCG ist ein Antioxidanz das mit Sicherheit künftig noch eine große Rolle spielen wird. Entsprechend einer Untersuchung der Universität von Kansas (USA) ist die antioxidative Wirkung im Hinblick auf einen Schutz der DNA vor Schädigung durch freie Radikale um das 100-fache stärker als die des Vitamin C und um das 25-fache größer als die des Vitamin E. Hinzukommt, dass EGCG in der Lage ist, die Reproduktion von Krebszellen zu stoppen und einen natürlichen Prozess des programmierten Zelltodes auszulösen, die sog. Apoptosis. Weiter wird durch EGCG die Produktion eines Enzyms namens Urokinase gehemmt, das für das Wachstum von Krebszellen benötigt wird. Bei Untersuchungen mit Tieren führt eine Blockierung der Urokinaseproduktion zur Schrumpfung von Tumoren, manchmal sogar zum völligen Verschwinden. Dies könnte wohl eine der wichtigsten Eigenschaften von EGCG sein. Die krebsverhütenden Eigenschaften des grünen Tees zeigen sich am eindrucksvollsten in jenen Teilen der Welt, in denen er regelmäßig täglich in relativ großer Menge getrunken wird (typischerweise 5 bis 10 Tassen täglich). Zum Beispiel zeigen epidemiologische Studien in asiatischen Ländern im Vergleich mit westlichen Ländern ein nur geringes Auftreten von Prostatakrebs, das auf den Konsum von grünem Tee zurückgeführt wird. Laboruntersuchungen zur biologischen Wirksamkeit von grünem Tee konnten belegen, das EGCG den Tod von Krebszellen der Prostata bewirkt.

    Grüner Tee bekämpft auch Herzerkrankungen

    Inzwischen spielt der grüne Tee auch eine Rolle im Schutz vor Erkrankungen des Herzens.7 Eine mit Nagetieren durchgeführte Studie zeigte, dass der grüne Tee den Anteil von Lipiden (Fetten) wie Cholesterol und zwar in besonderem Maße LDL (das "schlechte", das "low-density" Cholesterol) im Blut zu verringern vermag. Hinzukommt dass er die Oxidation des LDL blockiert, wodurch die Tendenz zu arteriellen Ablagerungen (Arterienverkalkung) und damit zu möglichen späteren Herzanfällen vermindert wird. Gleichzeitig trägt er zu Erhöhung des HDL Anteils, des "guten" Cholesterols bei und setzt den Blutzuckerspiegel sowie den Anteil von Triglyceriden herab, was möglicherweise die Auswirkungen eines im Alter zunehmenden sog Insulinwiderstandes umkehren könnte.

    Warum muss es grüner Tee sein?

    Grüner Tee (Camellia sinensis) ist keine besondere Teeart, sondern lediglich die Verwendung sehr junger, tief stehender Blätter der Teepflanze. Diese werden gleich nach dem Schnitt gedämpft, gerollt und getrocknet und anschließend für das kommerzielle Teeprodukt aufbereitet. Der bekanntere schwarze Tee wird von den gleichen grünen Blättern gewonnen, nur dass diese vor dem Rollen und Trocknen noch einem Fermentationsprozess unterzogen werden. Oolong Tee ist ein Zwischenprodukt mit teilweiser Fermentation.

    Der Fermentationsprozess ist im wesentlichen ein Oxidationsprozess, bei dem eine Reihe wertvoller Polyphenole in den Teeblättern durch enzymatische Einwirkung zu weniger wirkungsvollen Substanzen um- und abgebaut werden, womit zugleich ein Teil des Medizinalwertes des Tees verloren geht. Oxidationsprozesse stellen für den grünen Tee kein Problem dar, weil die für die Oxydationsprozesse verantwortlichen Enzyme während des Dämpfungsprozesses inaktiviert werden. Die antioxidative Kapazität des grünen Tees ist um das 6-fache höher als die des schwarzen Tees.


    Koffein und Ephedrin: Das dynamische Duo

    Der Tee erhält seine adstringenten oder adstringierenden Eigenschaften von den enthaltenen Tanninen (wie sie auch im roten Wein enthalten sind) und seine stimulierenden Eigenschaften vom Gehalt an Koffein. Wie wir gesehen haben, ist Koffein ein thermogener Wirkstoff. Zusammen mit Ephedrin ist er aufgrund synergistischer Wirkungen zwischen diesen beiden Substanzen besonders wirksam. Ephedrin ist ein natürliches Stimulans und thermogenes Agenz das aus der Pflanze Ephedra gewonnen wird. Koffein und Ephedrin wirken nicht nur stimulierend im Hinblick auf die Thermogenesis, sondern sie unterdrücken auch den Appetit. Besonders vorteilhaft ist der Umstand, dass sie den Fettabbau fördern, die Muskelmasse aber unberührt lassen.
    Kommt zu dieser bereits potenten Kombination jetzt noch die antioxidative Kapazität des Polyphenols EGCG hinzu, dann haben wir ein wirklich starkes Dreigespann.


    Bedarf im Sport

    Nehmen Sie ca. 250-500mg grüner Tee-Extrakt, standardisiert auf 50% EGCG 1- bis 2-mal pro Tag auf leeren Magen.


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    Alpha Linolensäure

    Natürliches Antioxidationsmittel - viele Gesundheitsvorteile!


    Alpha-Linolensäure gehört ebenso wie Linolsäure zur Gruppe der mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Beide Fettsäuren sind essenziell. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren, wie sie beim Menschen vorkommen, sind nach der chemischen Struktur aliphatische Monocarbonsäuren mit einer Kettenlänge von 18 bis 22 Kohlenstoff-Atomen und 2 bis 6 Doppelbindungen. Man klassifiziert die mehrfach ungesättigten Fettsäuren in 3 Fettsäure-Familien: Omega-3-, Omega-6- und Omega-9-Fettsäuren. Üblicherweise werden diese Fettsäuren auch als n-3-, n-6- und n-9-Fettsäuren bezeichnet. Der Unterschied zwischen den Familien liegt in der Position der ersten Doppelbindung im Molekül. Alpha-Linolensäure ist eine n-3-Fettsäure. Aus ihr werden endogen durch Einführung einer Doppelbindung (Desaturation) und Kettenverlängerung (Elongation) die höher ungesättigten, längerkettigen Vertreter der n-3-Reihe gebildet. Aus Linolsäure wird die n-6-Fettsäurereihe abgeleitet.
    Jedoch gibt es einen Engpass: die Fettsäure-Familien konkurrieren für die Reaktionsschritte um das gleiche Enzymsystem. Mit der Folge, dass die gebildete Menge an Eicosapentaensäure (EPA), Docosahexaensäure (DHA) und Arachidonsäure (AA) stark von der Konzentration der Ausgangsfettsäuren abhängt.

    Alpha-Linolensäure, der neue Star unter den Fettsäuren

    Alpha-Linolensäure gehört zu den n-3-Fettsäuren. Auf diese hat die Wissenschaft besonderes Augenmerk gerichtet, seit n-3-Fettsäuren, speziell EPA, in Fischöl als Garanten für die gesunden Herzen der Eskimos entdeckt wurden.

    Weil sich Fischöl und fettreiche Meeresfische als EPA-Lieferanten in der Ernährung nicht durchgesetzt haben, ist das Interesse der Wissenschaft wie der Praxis an gesunden Alternativen groß.

    ALA ist in doppelter Hinsicht interessant

    1. Die positiven Wirkungen, die man von EPA kennt, sind auf ALA übertragbar, weil ALA unmittelbare Vorstufe für EPA ist. Voraussetzung: die Umwandlungsrate beim Menschen muss ausreichend hoch sein.
    2. ALA selbst scheint positive Effekte im Stoffwechsel auszuüben, die unabhängig sind von der Umwandlung zu EPA.

     

    Mehrere Interventionsstudien zeigen, dass langkettige n-3-Fettsäuren, insbesondere EPA, vor Herzinfarkte schützen (Burr,1989; De Lorgeril, 1999; GISSI-investigators, 1999). Die positive Wirkung wird durch die aus EPA gebildeten Eicosanoide erklärt.
    Die GISSI-Studie mit insgsamt über 11.000 Patienten nach Herzinfarkt belegt, dass die Supplementierung von EPA und DHA über 3 bis 5 Jahre die Sterblichkeit an Herzinfarkt und auch die Gesamtsterblichkeit signifikant verringert im Vergleich zu üblicher Ernährung.
    Im menschlichen Organismus scheint auch die Voraussetzung erfüllt, dass ALA zu EPA umgewandelt wird. Bis zu 10 % der zugeführten essenziellen Fettsäuren werden (Demmelmair, Koletzko 1999) im menschlichen Organismus unter normalen Ernährungsbedingungen in die entsprechenden längerkettigen Derivate umgewandelt.
    Es ist davon auszugehen, dass beim Menschen 6 % der aufgenommenen ALA-Menge zu EPA umgewandelt werden und 3,8 % zu DHA. Ist die Ernährung aber reich an n-6-Fettsäuren, insbesondere an Linolsäure, kann die Umwandlung von ALA zu EPA auf 40 bis 50 % gedrosselt werden (Gerster, 1998; Valsta, 1996). Der Hintergrund: für die endogene Synthese von EPA und DHA aus ALA konkurrieren diese n-3-Fettsäuren mit den Fettsäuren der n-6-Familie um ein gemeinsames Enzymsystem. Ausreichend EPA und DHA können nur dann gebildet werden, wenn nicht zuviel Linolsäure anwesend ist. Das spricht für ein Verhältnis von n-6- zu n-3-Fettsäuren von mindestens 5 : 1.

     


    Auch Hinweise, dass ALA vor Herzinfarkt schützen kann, liegen vor

    Die Lyon-Studie konnte eindrucksvoll nachweisen, dass durch eine mediterrane Ernährung, reich an Ölsäure und ALA, die Reinfarktrate und die Gesamtmortalität bei Patienten nach einem Herzinfarkt signifikant reduziert wird. Verglichen wurde mit linolsäurereicher Ernährung. Ausschlaggebend für den positiven Effekt war dabei der hohe Anteil an Rapsöl. Das Verhältnis von LA zu ALA lag bei etwa 4 : 1 (de Lorgeril, 1999).

    Weitere wichtige Beobachtungen unterstützen die Annahme der eigenständigen Wirkung von ALA. So konnte man in verschiedenen Beobachtungsstudien feststellen, dass plötzlicher Herztod umso seltener auftritt, je höher die Zufuhr von ALA ist (Ascherio, 1996; Dolecek, 1992; Hu, 1999; Pietinen, 1997).
    Beobachtet wurde auch, dass sich das Risiko für Hirnschlag mit steigendem ALA-Anteil in der Nahrung reduziert. Als möglicher Wirkansatz wurde ein steigender ALA-Gehalt der Cholesterolester und Phospholipide diskutiert (Dolecek, 1992). Die Erkundung der Wirkmechanismen von ALA gegen kardiovaskuläre Erkrankungen steckt noch in den Anfängen. Es gibt verschiedene Hinweise, dass sich die Wirkung von ALA auf die Herzkranzgefäße unterscheidet von der EPA- oder DHA-Wirkung.
    Als Schlussfolgerung aus diesen und anderen Studiendaten empfehlen die neuen D-A-CH Referenzwerte, die Zufuhr an ALA unter präventiven Aspekten zu erhöhen und gleichzeitig die Linolsäurezufuhr zu limitieren. In Übereinstimmung mit den Empfehlungen in Canada und Australien sollen LA und ALA in einer Mengenrelation von bis zu 5 : 1 stehen. Tatsächlich wird unter üblichen Ernährungsgewohnheiten bisher eine Relation von 10 : 1 bis 7 : 1 erreicht.
    Für die Praxis schließt sich die Frage an, wie die neuen Erkenntnisse für die tägliche Ernährungspraxis umgesetzt werden können.

     

     

    Ein für den Kraftsport interessanter Einsatz von ALS wäre die Verbesserung der Insulinempfindlichkeit der Muskulatur. Durch eine Stimulation der sog. Glut1- und Glut4-Glucosetransporter wird sowohl die insulinabhängige, als auch die insulinunabhängige Kohlenhydrataufnahme in die Muskulatur erhöht. so konnte in Studien mit Diabetikern eine Verringerung des Insulinbedarfs bei ALS-Supplementation beobachtet werden. Es ist durchaus vorstellbar, dass auch gesunde Personen ihre Insulinempfindlichkeit durch die Zufuhr von ALS verbessern können. Das lässt sich zumindest aus den Erfahrungsberichten von Sportlern schlissen, die diese Substanz ausprobiert haben. Sie berichten von einem deutlich verbesserten Pump im Training sowie einer volleren Muskulatur. Eine Verbesserung der Insulinempfindlichkeit optimiert auch den Aminosäurentransport in die Muskelzellen, so dass anabole Prozesse gefördert werden. Weiterhin wird die Creatin-Aufnahme in die Muskeln, die zum Großteil insulinabhängig abläuft, verbessert.


    Bedarf im Sport

    Ein für den Kraftsport interessanter Einsatz von ALS wäre die Verbesserung der Insulinempfindlichkeit der Muskulatur. Durch eine Stimulation der sog. Glut1- und Glut4-Glucosetransporter wird sowohl die insulinabhängige, als auch die insulinunabhängige Kohlenhydrataufnahme in die Muskulatur erhöht. so konnte in Studien mit Diabetikern eine Verringerung des Insulinbedarfs bei ALS-Supplementation beobachtet werden. Es ist durchaus vorstellbar, dass auch gesunde Personen ihre Insulinempfindlichkeit durch die Zufuhr von ALS verbessern können. Das lässt sich zumindest aus den Erfahrungsberichten von Sportlern schlissen, die diese Substanz ausprobiert haben. Sie berichten von einem deutlich verbesserten Pump im Training sowie einer volleren Muskulatur. Eine Verbesserung der Insulinempfindlichkeit optimiert auch den Aminosäurentransport in die Muskelzellen, so dass anabole Prozesse gefördert werden. Weiterhin wird die Creatin-Aufnahme in die Muskeln, die zum Großteil insulinabhängig abläuft, verbessert.

    Da ALS vom Körper rasch absorbiert wird, ist zu empfehlen, die Dosierungen aufgeteilt auf mehrere Einzelgaben am Tag nehmen. 50-400mg pro Tag reichen, um die antioxidativen Wirkungen dieser Substanz auszunutzen.
    Zum Verbesserung der Insulinempfindlichkeit sind 600-1200mg pro Tag notwendig.

    Sicherheit und Nebenwirkungen:

    Alpha-Linolensäure ist für die meisten Erwachsenen bei einer Verwendung in den Mengen, die man in Lebensmitteln vorfindet, wahrscheinlich sicher und unbedenklich. Es gibt nicht genügend Informationen, um eine Aussage über Sicherheit und Unbedenklichkeit höherer Mengen treffen zu können. Alpha-Linolensäure aus Nahrungsmittelquellen ist sehr gut verträglich.

     

    Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen

    Schwangerschaft und Stillzeit: Alpha-Linolensäure ist während Schwangerschaft und Stillzeit in nahrungsmittelüblichen Mengen wahrscheinlich sicher und unbedenklich. Es ist jedoch nicht genug über Sicherheit und Unbedenklichkeit höherer Mengen während Schwangerschaft und Stillzeit bekannt, weshalb schwangere und stillende Frauen sicherheitshalber auf eine Verwendung von Alpha-Linolensäure Supplements verzichten sollten.

    Hohe Triglyzeridspiegel im Blut: Man sollte Alpha-Linolensäure nicht verwenden, wenn man unter hohen Triglyzeridspiegeln leidet, da Alpha-Linolensäure diese Blutwerte weiter verschlechtern könnte.

    Prostatakrebs: Man sollte Alpha-Linolensäure Supplements nicht verwenden, wenn man unter Prostatakrebs leidet, oder ein erhöhtes familiäres Risiko für Prostatakrebs aufweist. Es gibt Hinweise darauf, dass Alpha-Linolensäure das Prostatakrebsrisiko erhöhen könnte.


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    Nehmen Sie zum Zweck der Nahrungsergänzung 2 Kapseln einmal täglich ein. Sie können für eine gesteigerte Wirkung 2 Portionen pro Tag verwenden.


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    60 Capsules
    Supplement Facts
    Serving Size2Capsules
    Servings Per Bottle30


    Amount Per Capsule:

    LiverGuard Matrix™1300.00 mg
    N-acetyl-L-cysteine (NAC)

    Phosphatidylcholine

    Alpha Lipoic Acid

    Arjuna Bark

    Chanca Piedra Stem & Leaf

    Turmeric Extract (Std. min. 95% Curcuminoids)

    Artichoke Extract (4:1)(Leaf)

    Dandelion Extract (10:1)(root)

    L-Methionine

    TUDCA Sodium (as Tauroursodeoxycholic Acid Sodium)

    Matcha Green Tea Leaf


    * Percent Daily Values not established
    Other Ingredients:
    Gelatin, Soy Lecithin, Silica, Magnesium Stearate, Maltodextrin, Rice Flour, Candurin Silver Fine, FD&C Red #40, FD&C Blue #1, FD&C Yellow #6
    Manufactured for and Distributed by: Prosupps USA, LLC McKinney, TX 75069


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