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Die traditionelle Heilpflanze aus der traditionellen chinesischen Medizin, die eine große Bandbreite von sehr interessanten Gesundheitsvorzügen besitzt.

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Die traditionelle Heilpflanze aus der traditionellen chinesischen Medizin, die eine große Bandbreite von sehr interessanten Gesundheitsvorzügen besitzt.

Produkt Highlights:

  • 1000 mg Astragalus Extrakt Portion
  • Standardisiert auf 10% biologisch aktive Polysaccharide
  • Anregung der Funktion des Immunsystems
  • Innumregulierende Wirkung, die eine Überreaktion des Immunsystems bei Allergien reduzieren kann
  • Schützt Leber und Nieren vor Überlastungen und Schäden
  • Verbessert die Blutfettwerte und kann das Risiko für Herz-Kreislauf Erkrankungen reduzieren
  • Schützt die Nervenzellen vor Schäden
  • Kann den Blutzucker senken und die Insulinsensitivität verbessern
  • Besitzt für die Krebstherapie vielversprechende Wirkungen
  • Kann als wirkungsvolles Adaptogen Stress lindern und bei Erschöpfung, Schwächezuständen und Appetitlosigkeit helfen

Was ist Astragalus und welche aktiven Inhaltsstoffe enthält diese Pflanze

Astragalus gehört zu den bekanntesten Heilpflanzen der traditionellen chinesischen Medizin, in deren Rahmen sie seit Jahrtausenden zur Behandlung einer Vielzahl von Krankheiten und als allgemeines Stärkungsmittel verwendet wird. Von dieser Heilpflanze wird primär die Wurzel verwendet, die den höchsten Gehalt an biologisch aktiven Inhaltsstoffen enthält, wobei für einige Anwendungsbereiche auch die Samen der Pflanze zum Einsatz kommen.
Astragalus gehört zur Familie der Hülsenfrüchte und kömmt primär in China, Korea, der Mongolei und Sibirien natürlich vor. Die Wurzel der Pflanze enthält als aktive Inhaltsstoffe zwei Gruppen von Polysacchariden, die als Astragalane und Astraglucane bezeichnet werden, sowie zwei Gruppen von Triterpen Saponinen, die als Astragloside und Isoastragloside bekannt sind. Das von uns verwendete Extrakt ist auf einen hohen Gehalt von 10% Polysacchariden standardisiert, um Ihnen eine gleichbleibende Wirkung zu garantieren.

Welche Gesundheitsvorzüge besitzt Astragalus?

Astragalus besitzt eine große Bandbreite an positiven Auswirkungen auf die Gesundheit, die von einer anregenden Wirkung auf das Immunsystem über einen positiven Einfluss auf die Gesundheit des Herz-Kreislauf Systems bis hin zum Schutz der Entgiftungsorgane des Körpers und des Nervensystems reichen. Zusätzlich hierzu besitzt diese Heilpflanze ausgeprägte antioxidative Wirkungen und kann den Blutzuckerspiegel senken, sowie die Insulinsensitivität verbessern.
Im Rahmen wissenschaftlicher Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass die in Astragalus enthaltenen Polysaccharide die Killerzellen und die T-Zellen des Immunsystems aktiviert und die Antikörperreaktion anregt, wodurch die Immunfunktion deutlich verbessert wird. Mit anderen Worten ausgedrückt wird dieses kraftvolle Pflanzenextrakt Ihre Abwehrkräfte stärken und Ihre Anfälligkeit für Infektionskrankheiten aller Art reduzieren. Aber Astragalus kann weitaus mehr, als die meisten anderen Heilkräuter, die auch die Funktion des Immunsystems anregen können. Astragalus besitzt eine so genannte immunomodulierende Wirkung, die eine übermäßige Immunreaktion, wie diese bei Allergien auftritt, auf ein gesundes Maß herunterreguliert, wodurch bei Asthma entzündliche Reaktionen in der Lunge und eine gesteigerte Schleimbildung in den Atemwegen reduziert wird. Auch bei chronischem Heuschnupfen kann Astragalus Linderung bringen.

Astragalus besitzt zudem eine ganze Reihe von positiven Auswirkungen auf das Herz Kreislauf System. Dies beginnt damit, dass die in der Wurzel dieser Heilpflanze enthaltenen Saponine die Kontraktionskraft des Herzmuskels verbessern kann, was im Rahmen von 17 (!) unterschiedlichen chinesischen Studien nachgewiesen werden konnte. Die in Astragalus enthaltenen Flavonoide können einen überhöhten Blutdruck senken, während Astragalus gleichzeitig durch eine Reduzierung der Cholesterinaufnahme im Verdauungstrakt und einen gesteigerten Abbau von ungesundem LDL Cholesterin durch die Leber eine deutliche Reduzierung der Spiegel des ungesunden LDL Cholesterins und eine Reduzierung der Triglyzeridspiegel um jeweils über 45% hervorrufen kann. Beides trägt zu einem deutlich niedrigeren Risiko für Herz-Kreislauf Krankheiten bei. Bei Diabetes Typ 2 Patienten scheinen die in Astragalus enthaltenen Astragaloside und Isoastragaloside den Blutzuckerspiegel zu senken und gleichzeitig die Insulinsensitivität der Zellen deutlich zu erhöhen, so dass weniger Insulin notwendig ist, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Dieses Anwendungsgebiet von Astragalus wurde bereits während der Ming Dynastie in China dokumentiert. Zusätzlich hierzu scheint Astragalus dazu in der Lage zu sein, Begleiterscheinungen einer Diabeteserkrankung, zu denen unter anderem eine diabetische Neuropathie und Arteriosklerose gehören, lindern zu können.

Als zusätzlichen Bonus besitzt Astragalus eine ausgeprägte antioxidative Wirkung, die die Zellen und die DNA des Körpers vor den schädigenden Auswirkungen freier Radikale schützen kann. Überhöhte Spiegel freier Radikale werden mit der Entstehung zahlreicher Krankheiten inklusive Krebs, sowie mit einer beschleunigten Alterung des Körpers in Verbindung gebracht. Aus diesem Grund wird Astragalus von vielen Naturheilkundeexperten auch als natürlicher Anti-Aging Wirkstoff angesehen. Die antioxidativen Wirkungen von Astragalus dürften außerdem mit für die im Rahmen einer Astragalus Supplementation beobachteten Leber- und Nieren schützenden Eigenschaften verantwortlich sein. So konnte Astragalus im Rahmen von mit Ratten durchgeführten Studien die Entwicklung einer alkoholbedingten Fettleber reduzieren und das Fortschreiten einer unheilbaren Leberzirrhose verlangsamen oder sogar aufhalten. Auch bei Erkrankungen der Nieren, die mit einer gesteigerten Proteinausscheidung über den Urin einhergehen, kann Astragalus positive Wirkungen entfalten, da die enthaltenen aktiven Inhaltsstoffe eine fibrotische Zerstörung des Nierengewebes reduzieren und Entzündungen der Nieren lindern können. Zu einer Entlastung der Nieren dürften auch die diuretischen und die Ausscheidung von Natrium anregenden Wirkungen von Astragalus beitragen.

Interessanterweise scheint Astragalus auch das Hirn- und Nervengewebe zu schützen, wodurch unter anderem die Schäden infolge eines Schlaganfalls reduziert werden können. Bei degenerativen Erkrankungen der Nerven wie Parkinson oder einer diabetischen Neuropathie können die aktiven Inhaltsstoffe von Astragalus Untersuchungen zufolge ein Absterben von Nervenzellen verhindern oder zumindest verlangsamen und so das Fortschreiten dieser Erkrankungen hemmen, während sie bei Nervenschäden die Nervenregeneration fördern können. Sogar bei Krebserkrankungen besitzt Astragalus vielversprechende Wirkungen, da es eine Entstehung und das Wachstum von Tumoren hemmen kann, die durch chemische Karzinogene hervorgerufen werden. Darüber hinaus kann Astragalus eine Chemotherapie oder eine Krebstherapie mit Interleukin 2 in ihrer Wirkung unterstützen und gleichzeitig die unerwünschten Nebenwirkungen einer Chemotherapie lindern. Bei all diesen ausgeprägten Gesundheitsvorzügen erscheint es fast schon banal zu erwähnen, dass Astragalus auch ein wirkungsvolles Adaptogen ist, das dem Körper dabei helfen kann, besser mit Stress zurecht zu kommen und darüber hinaus Erschöpfung, Müdigkeit und Appetitlosigkeit lindern kann.

Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen:

Da die in Astragalus enthaltenen aktiven Inhaltsstoffe den Blutdruck und die Blutzuckerspiegel senkende Wirkungen entfalten, sollten Menschen, die Diabetesmedikamente oder Blutdruckmedikamente nehmen, die Einnahme von Astragalus im Voraus mit dem Behandelnden Arzt absprechen, um eine unerwünschte übermäßige Wirkungsverstärkung ihrer Medikation auszuschließen. Aufgrund der starken, das Immunsystem anregenden Wirkung von Astragalus sollte eine Einnahme dies Extrakts durch Menschen, die nach Transplantationen, im Rahmen der Behandlung von Autoimmunerkrankungen oder im Rahmen einer Krebstherapie Medikamente zur Unterdrückung des Immunsystems einnehmen, mit dem Behandelnden Arzt abgeklärt werden.

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Nicht für den Gebrauch für Personen unter 18 Jahren.

Astragalus

Astragalus

Was ist Astragalus?

Astragalus (Lateinischer Name Astragalus membranaceus, Astragalus mongholicus), der in China heimisch ist, wird seit Jahrhunderten im Bereich der traditionellen chinesischen Medizin verwendet. In der westlichen Welt erreichte Astragalus in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts eine gewisse Beliebtheit. Es gibt über 2000 unterschiedliche Astragalus Spezies, doch die beiden miteinander verwandten Spezies Astragalus membranaceus und Astragalus mongholicus sind die Spezies, die primär für Gesundheitszwecke verwendet werden.

Historisch gesehen, wird Astragalus – in der Regel in Kombination mit anderen Heilpflanzen – seit langem im Bereich der traditionellen chinesischen Medizin zur Unterstützung und Förderung der Funktion des Immunsystems eingesetzt und ist dort unter der Bezeichnung Huang Qi bekannt. In China wird Astragalus immer noch häufig bei chronischer Hepatitis und als begleitende Therapie bei Krebserkrankungen verwendet. Es wird außerdem als Volksheilmittel bei Erkältungen und Infektionen der oberen Atemwege, sowie bei Herzkrankheiten eingesetzt. Auch im orientalischen System der Medizin kommt Astragalus unter der Bezeichnung „Qi Tonikum“ seit langem zum Einsatz (1). Die meisten Astragalus Supplements enthalten Astragalus membranaceus und werden als lebensverlängernde Extrakte angepriesen. Die Wurzel ist der einzige Teil der Pflanze, der medizinisch verwendet wird und für gewöhnlich werden 4 Jahre alte Pflanzen verwendet. In der Pflanzenheilkunde wird Astragalus als Adaptogen bezeichnet.

Die Wurzel der Astragalus Pflanze wird typischerweise in Form von Suppen, Tees, Extrakten oder Kapseln verwendet. Im Allgemeinen wird Astragalus mit anderen Heilpflanzen wie Ginseng, Angelica und Süßholz kombiniert.

Potentiell aktive chemische Bestandteile

Polysaccharide sind die wichtigsten funktionelle Bestandteile von Astragalus. Sie sind für die antimikrobiellen, antiviralen und entzündungshemmenden Eigenschaften dieser Heilpflanze verantwortlich (2).

Astragalus enthält außerdem mehrere Saponine, die als Astragaloside (I bis X) bezeichnet werden und für ihre Fähigkeiten bekannt sind, die Cholesterinspiegel zu senken und die Immunfunktion zu verbessern (1).

Weitere aktive Bestandteile sind Flavonoide, welche antioxidative Qualitäten besitzen und dabei helfen können, Herzkrankheiten und eine Schwäche des Immunsystems zu verhindern. Andere Inhaltsstoffe umfassen Aminosäuren, Folsäure und Mineralstoffe wie Selen, Zink und Kupfer (3).

Traditionelle Anwendungsbereiche

Im chinesischen traditionellen Medizinsystem wird Astragalus zur Behandlung von Symptomen einer Unterfunktion der Milz wie Durchfall, Erschöpfung, spontanes Schwitzen und Appetitlosigkeit eingesetzt.

Andere traditionelle Anwendungsbereiche umfassen Krankheiten, die mit einem starken Gewichtsabbau in Verbindung stehen, nächtliches Schwitzen, chronische Geschwüre, Taubheit und Lähmungserscheinungen im Bereich der Extremitäten und Ödeme (4).

Astragalus wird traditionell auch als Mittel gegen Durchfall, als Abführmittel und zur Behandlung von Erkältungen verwendet (2).

Mögliche Gesundheitsvorzüge von Astragalus

Astragalus könnte bei Behandlung und Verhinderung von Herzkrankheiten hilfreich sein Im Rahmen von zwei Studien konnten intravenöse Astragalus Injektionen die Herzfunktion bei 134 Patienten mit kongestiver Herzinsuffizienz die Herzfunktion signifikant verbessern (5, 6). Im Rahmen einer anderen Studie reduzierten Astragalus Injektionen (Astragalosid IV) bei 19 Patienten mit kongestiver Herzinsuffizienz Symptome wie ein Engegefühl in der Brust und Kurzatmigkeit bei 15 von 19 Patienten. Darüber hinaus konnte eine signifikante Verbesserung der Herzfunktion beobachtet werden (7, 1).

92 Patienten mit ischämischen Herzkrankheiten, die mit Astragalus behandelt wurden, erlebten eine signifikante Linderung von Angina (Brustschmerzen) und eine Verbesserung der Herzfrequenz. Bei einer anderen Studie konnte bei 20 Patienten mit Angina Pectoris nach zwei Wochen der Behandlung mit Astragalus eine verbesserte Herzfunktion beobachtet werden (7).

Astragalus (A. membranaceus injection) schien im Rahmen von 6 Studien in Kombination mit einer konventionellen Therapie die Behandlung einer virusbedingten Herzmuskelentzündung zu verbessern. Die Autoren wiesen jedoch auf Limitierungen wie geringe Anzahl von Probanden, limitierte Anzahl von Versuchen und eine hohes Risiko einer Voreingenommenheit hin (8). Eine Verabreichung von Astragalus in Form von A. mongholicus an Ratten mit hohen Blutfettwerten resultierte in einer signifikanten Senkung der Gesamtcholesterinspiegel und der Triglyzeridspiegel, sowie einer Erhöhung der HDL Cholesterinspiegel im Blut (9).

Bei fettleibigen Ratten beobachtete Wissenschaftler, dass Astragalus das Potential besitzen könnte, die Funktion des Herzens und der Blutgefäße zu verbessern (10).

  • Zusammenfassung: Astragalus weist das Potential auf, die Herzfunktion verbessern zu können und bei unterschiedlichen Typen von Herzkrankheiten hilfreich sein zu können. Diese Wirkungen sollte jedoch durch groß angelegte klinische Studien bestätigt werden. Die Tatsache, dass die meisten Studien intravenöse Darreichungsformen von Astragalus verwendeten, stellt eine signifikante Limitierung dar.

Astragalus könnte die Immunreaktion verbessern

Es gibt Hinweise darauf, dass Astraragalus die Funktion des Immunsystems anregen könnte, indem es die Produktion weißer Blutkörperchen erhöht. Dies sind die Zellen des Immunsystems, die für eine Verhinderung von Krankheiten wichtig sind (89, 90). Im Rahmen einer Studie regte eine tägliche Gabe von 8 Gramm Astragalus über einen Zeitraum von zwei Monaten bei 14 gesunden Probanden die weißen Blutkörperchen signifikant an. Bei einer anderen Studie erhöhte die Gabe eines Astragalus Extrakts für 20 Tage bei gesunden Erwachsenen die Igm, IgE und cAMP Blutspiegel (11).

Eine pflanzliche Astragalus Tinktur regte im Rahmen einer Humanstudie die CD4 und CD8 T-Zellen des Immunsystems an und führte zu einer Produktion von DC69 (12). Bei Patienten mit einer Herzmuskelentzündung konnten nach oraler Gabe eines oralen Astragalus Extrakts gesteigerte T3 und T4 Zellen Konzentrationen und ein verbessertes T4/T3 Verhältnis beobachtet werden, was auf eine gesteigerte Immunreaktion hinweist (7).

Eine chinesische Studie fand außerdem heraus, dass Astragalus bei Menschen, die unter systemischem Lupus Erythematosus – einer Autoimmunkrankheit – litten, eine überaktive Immunfunktion reduzieren konnte (13).

Astragalus Polysaccharide aktivierten B Zellen und Makrophagen (Fresszellen des Immunsystems) in menschlichen Tumorzellkulturen (14). Im Rahmen erster klinischer Untersuchungen konnte außerdem gezeigt werden, dass Astragalus durch eine Anregung der Aktivität von Makrophagen und Killerzellen des Immunsystems die Funktion des Immunsystems unterstützen kann (16).

Auch wenn der Umfang an Studien begrenzt ist, könnte Astragalus auch dabei helfen, Virusinfektionen beim Menschen inklusive Erkältungen und Infektionen der Leber zu bekämpfen (91, 92, 93). Zusammenfassung: Astragalus könnte dabei helfen, die Funktion des Immunsystems zu verbessern und bakterielle und virale Infektionen inklusive Erkältungen zu bekämpfen. Es bedarf jedoch weiterer Humanstudien um dies zu bestätigen.

Astragalus könnte die Nierenfunktion verbessern

Astragalus könnte über eine Verbesserung des Blutflusses und anderer Labormarker der Nierenfunktion wie Menge an Protein im Urin, die Gesundheit der Nieren unterstützen. Eine Proteinurie ist eine Erkrankung, bei der sich abnormal hohe Mengen an Protein im Urin wiederfinden, was ein Zeichen dafür ist, dass die Nieren geschädigt sein könnten oder nicht normal funktionieren (28). Im Rahmen mehrerer Studien konnte gezeigt werden, dass Astragalus eine Proteinurie bei Probanden mit Nierenkrankheiten verbessern konnte (94).

Astragalus könnte außerdem dabei helfen, Infektionen bei Menschen mit reduzierter Nierenfunktion zu verhindern (95). Im Rahmen einer Studie reduzierte eine tägliche Gabe von 7,5 bis 15 Gramm Astragalus über einen Zeitraum von drei Monaten bei Menschen mit Nierenerkrankungen das Infektionsrisiko um 38%. Es bedarf jedoch weiterer Studien, um diese Wirkung zu bestätigen (95). Zusammenfassung: Einige Studien legen nahe, dass Astragalus dabei helfen könnte, die Nierenfunktion bei Menschen mit Erkrankungen der Nieren zu verbessern und das Risiko für Infektionen zu reduzieren.

Astragalus könnte bei Diabetikern die Blutzuckerkontrolle verbessern

In China ist Astragalus die beliebteste Heilpflanze zur Unterstützung der Diabetesbehandlung (22, 23). Laut einer Metaanalyse von 13 Studien mit 1054 Probanden kann eine orale oder intravenöse Gabe von Astragalus die Blutzuckerspiegel senken, wenn Astragalus mit einer Standardbehandlung kombiniert wird. Eine orale Gabe von Astragalus reduzierte außerdem die Hämoglobin A1c Werte, welche einen Marker für die Langzeitblutzuckerspiegel darstellen (24). Die Autoren hoben jedoch die begrenzte Qualität der betrachteten Studien hervor und empfahlen weitere Untersuchungen. Im Rahmen einer anderen Studie konnte Astragalus bei 84 schwangeren Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes die Blutzuckerspiegel senken, die Spiegel freier Radikale reduzieren und die antioxidative Aktivität fördern (25).

Im Rahmen von mit Tieren durchgeführten Untersuchungen untersuchten Wissenschaftler das Potential der in Astragalus enthaltenen Polysaccharide, eine durch eine hohe Glukosezufuhr induzierte Insulinresistenz zu reduzieren (26). Hierbei konnte unter anderem beobachtet werden, dass Astragalus sowohl die Blutzuckerspiegel, als auch die Nierenfunktion bei diabetischen Ratten zu verbessern scheint (20). Bei Mäusen mit Diabetes vom Typ 1 erhöhte Astragalus außerdem die Masse der Betazellen, die für die Insulinproduktion verantwortlich sind (27).

  • Zusammenfassung: Astragalus könnte die Blutzuckerspiegel senken und die Insulinsensitivität verbessern. Es bedarf jedoch weiterer Untersuchungen.

Astragalus zur begleitenden Behandlung von Krebs

Anmerkung: Astragalus kann Krebs weder verhindern noch heilen, sondern kann lediglich als begleitender Ansatz bei einer ärztlich kontrollierten Krebsbehandlung dienen. Laut einer Metaanalyse von 34 Studien mit 2.815 Krebspatienten konnte eine Astragalus basierte chinesische pflanzliche Medizin in Kombination mit einer Chemotherapie die Überlebensrate der Patienten erhöhen, die Tumorreaktion auf die Behandlung verbessern und die Toxizität der Chemotherapie reduzieren. Die Autoren hoben jedoch die niedrige Qualität der betrachteten Studien hervor und empfahlen weitere Untersuchungen (16).

Im Rahmen einer anderen Studie verbesserte eine zusätzliche Astragalus Supplementation in Kombination mit einer Chemotherapie bei 136 Patienten mit fortgeschrittenem Lungenkrebs die Lebensqualität und reduzierte die Symptome (28).

Im Rahmen einer anderen Studie mit 120 Patienten konnte eine begleitende Verwendung von Astragalus in Kombination mit einer Chemotherapie die Tumorentwicklung hemmen, die Nebenwirkungen und Toxizität der Chemotherapie reduzieren, die Immunfunktion verbessern und die Lebensqualität der Patienten erhöhen (29).

Astragalus Polysaccharide konnten die Produktion und das Reifen von Krebs bekämpfenden Immunzellen bei Leukämiepatienten fördern (30).

Bei Mäusen unterdrückten Astragalus Saponine das Wachstum von Darmkrebs genauso effektiv wie eine Chemotherapie, zeigten jedoch weniger Nebenwirkungen (31). Darüber hinaus konnten im Reagenzglas hemmende Wirkungen bei Leberkrebs- und Magenkrebszellen beobachtet werden, was jedoch nicht zwangsweise auf eine entsprechende Wirkung bei lebenden Organismen hinweist (32, 33).

  • Zusammenfassung: Astragalus scheint das Potential zu besitzen, eine konventionelle Krebstherapie unterstützen zu können. Es bedarf jedoch weiterer Humanstudien, um diese Wirkungen zu belegen und vollständig zu verstehen.

Astragalus könnte bei der Behandlung von Anämie und anderen Blutkrankheiten hilfreich sein Eine Therapie mit Astragalus war bei 57 Kindern, die unter Beta-Thalasämie litten, sicher und effektiv. Es verbesserte die Hämoglobinwerte und erhöhte die Anzahl der roten Blutkörperchen ohne größere Nebenwirkungen hervorzurufen (34).

Astragalus Injektionen verbesserten bei 60 Patienten mit chronischer aplastischer Anämie die Behandlungseffektivität und regte die Produktion roter Blutkomponenten an (35). Auch bei einer anderen Studie reduzierte Astragalus als Teil eines chinesischen pflanzlichen Medikaments den Schweregrad einer aplastischen Anämie, doch dieser Studie fehlte es an einer Kontrollgruppe (36). Bei einer anderen Untersuchung mit 115 Patienten erwies sich Astragalus bei der Behandlung einer Leukopenie (eine Reduzierung der Anzahl weißer Blutkörperchen) als effektiv, doch auch bei dieser Studie gab es keine Kontrollgruppe, was Schlussfolgerungen bezüglich der Wirkung schwierig macht (37).

Bei anämischen Mäusen konnte außerdem beobachtet werden, dass Astragalus das Potential besitzt, die Knochenmarkzellen anzuregen (38).

Weitere mögliche Vorzüge von Astragalus

Für die in diesem Abschnitt kurz angesprochenen möglichen Gesundheitsvorzüge fehlt es bisher an aussagekräftigen klinischen Studien. Da diese Wirkungen primär im Rahmen von mit Tieren oder im Reagenzglas durchgeführten Untersuchungen beobachtet werden konnten, ist es noch zu früh, um Aussagen darüber treffen zu können, ob Astragalus beim Menschen ähnliche Wirkungen besitzen könnte.

  • Atemprobleme: Mit Tieren durchgeführte Untersuchungen und wenige Humanstudien niedriger Qualität deuten darauf hin, dass Astragalus Asthma und die Häufigkeit von Infektionen der oberen Atemwege reduzieren könnte (39, 40, 41).
  • Schutz des Gehirns: Mit Tieren durchgeführte Untersuchungen und wenige Humanstudien niedriger Qualität geben Hinweise darauf, dass Astragalus die Erholung nach einem Schlaganfall und die Heilung von Nervenverletzungen fördern und Begleiterscheinungen von Alzheimer reduzieren könnte (42, 43, 44, 45).
  • Entzündungen: Astragalus könnte entzündungshemmende Wirkungen besitzen, die auch vor entzündlichen Darmerkrankungen schützen könnten (46, 47).
  • Zellalterung: Astragalus könnte die Anzahl der zytotoxischen T Zellen reduzieren und eine Verkürzung der Telomere verlangsamen, was die Zellalterung verlangsamen und einen Zelltod hinauszögern könnte (48, 49).
  • Infektionen: Astragalus könnte Infektionen durch Viren entgegenwirken und dabei helfen, bestehende Infektionen zu verhindern. Diese Wirkungen scheinen eine große Bandbreite von Viren zu umfassen, die von Grippeviren, über Herpesviren bis hin zu Hepatitis-B Viren reichen (50, 51, 52, 53, 54, 55, 56). Darüber hinaus scheint Astragalus auch antifungale Eigenschaften zu besitzen (58).
  • Wundheilung: Auf die Haut aufgetragen könnte Astragalus wundheilende und die Narbenbildung reduzierende Wirkungen besitzen, die sich auch positiv auf die Heilung von Geschwüren auszuwirken scheinen (59, 60, 61)
  • Krämpfe: Astragalus könnte krampflösende Wirkungen besitzen, die auf einem Schutz vor oxidativen Schäden in einer Reduzierung einer mitochondriellen Dysfunktion beruhen könnten (62).
  • Männliche Fruchtbarkeit: Astragalus könnte die männliche Fruchtbarkeit durch eine Verbesserung von Beweglichkeit und Gesundheit der Spermien fördern (7, 63, 64).
  • Schutz des Darms: Astragalus könnte den Muskeltonus der Darmmuskeln verbessern, vor Darmblutungen schützen und Entzündungen des Darms reduzieren (65, 66, 67).
  • Leberschutz: Astragalus könnte Verletzungen der Leber reduzieren und dabei helfen vor der Entwicklung einer alkoholinduzierten Fettleber zu schützen, sowie Symptome einer Fettleber zu reduzieren (68, 69).
  • Erschöpfung: Astragalus könnte durch eine Erhöhung der Sauerstoffaufnahme bei Sportlern den Einritt der Erschöpfung hinauszögern. Auch bei der Behandlung chronischer Erschöpfung könnte Astragalus hilfreich sein (70, 71, 72).
  • Gewebsvernarbung (Fibrose): Astragalus könnte eine Vernarbung des Gewebes von Lunge, Galle und Nieren durch unterschiedliche Auslöser verhindern oder reduzieren (73, 74, 75, 76, 77, 78, 79).

Nebenwirkungen und Risiken

Astragalus wir für die meisten Erwachsenen als sicher und unbedenklich angesehen (80). Es wurde jedoch im Rahmen von Studien von geringfügigen Nebenwirkungen wie Hautrötungen, Jucken, laufender Nase, Übelkeit und Durchfall berichtet (80, 97). Bei einer intravenösen Verabreichung konnten ernsthaftere Nebenwirkungen wie unregelmäßiger Herzschlag beobachtet werden (98). Auch wenn Astragalus für die meisten Menschen sicher und unbedenklich ist, sollten folgende Personengruppen Astragalus meiden:

  • Schwangere und stillende Frauen: Es gibt zurzeit noch nicht genügend wissenschaftliche Daten, um sagen zu können, ob Astragalus während Schwangerschaft und Stillzeit sicher ist.
  • Menschen, die unter Autoimmunerkrankungen leiden: Astragalus kann Funktion und Aktivität des Immunsystems steigern. Aus diesem Grund sollten Menschen, die unter Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose, Lupus oder rheumatische Arthritis leiden, Astragalus meiden (99).

Darüber hinaus könnte Astragalus auch Auswirkungen auf Blutzuckerspiegel und Blutdruck besitzen. Aus diesem Grund sollten Diabetiker oder Menschen mit Blutdruckproblemen bei einer Verwendung von Astragalus vorsichtig sein.

Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass einige Astragalus Spezies, die man für gewöhnlich nicht in ernährungstechnischen Supplements vorfindet, toxisch sein können. Einige Spezies enthalten z.B. das Neurotoxin Swainsonin, welches bei Tieren bereits zu Vergiftungen geführt hat. Andere Astragalus Spezies enthalten potentiell toxische Mengen an Selen.

Interaktionen mit Medikamenten

Astragalus könnte mit Medikamenten interagieren, die die Funktion des Immunsystems unterdrücken, wozu Kortikosteroide und Medikamente, die bei Organtransplantationen zum Einsatz kommen, gehören. Da Astragalus die Blutzuckerspiegel und den Blutdruck beeinflussen kann, besteht die Möglichkeit einer Interaktion mit Diabetes- und Blutdruckmedikamenten.

Laut vorläufiger Untersuchungen könnte Astragalus diuretische Wirkungen besitzen. In der Theorie könnte diese Wirkung die Ausscheidung von Lithium reduzieren und dessen Spiegel im Körper erhöhen (82).

Astragalus Dosierungen

Astragalus ist in vielen unterschiedlichen Formen erhältlich, die von Kapseln bis hin zu Flüssigextrakten reichen. Darüber hinaus kann die Wurzel auch zu Pulver vermahlen werden, welches als Tee aufgegossen werden kann.

Auch wenn es keinen offiziellen Konsens bezüglich der effektivsten Form oder der optimalen Dosierung gibt, liegt die typische Dosierung im Bereich von 9 bis 30 Gramm und bei Extrakten dementsprechend niedriger (100).

Darüber hinaus wurden im Rahmen wissenschaftlicher Untersuchungen folgende Dosierungen verwendet:

  • Kongestive Herzinsuffizienz: 2 bis 7,5 Gramm gemahlene Wurzel zweimal täglich für bis zu 30 Tage, in Kombination mit einer konventionellen Behandlung (101).
  • Blutzuckerkontrolle: 40 bis 60 Gramm Astragalus als Aufguss für bis zu vier Monate (102).
  • Erkrankungen der Nieren: 7,5 bis 15 Gramm Astragaluspulver zweimal täglich für bis zu 6 Monate um das Risiko für Infektionen zu reduzieren (103).
  • Chronische Erschöpfung: 30 Gramm Astragaluswurzel als Aufguss mit mehreren anderen Heilpflanzen (104).
  • Saisonale Allergien: Zwei 8 mg Kapseln Astragalusextrakt für sechs Wochen (105).

Basierend auf wissenschaftlichen Untersuchungen scheinen orale Dosierungen von bis zu 60 Gramm pro Tag für bis zu vier Monate für die meisten Menschen sicher und unbedenklich zu sein. Es gibt jedoch keine Studien, die die Sicherheit einer langfristigen Verwendung höherer Dosierung untersucht haben.

Lehrbücher der chinesischen Kräuterheilkunde empfehlen die Verwendung von 9 bis 15 Gramm in Form eines Aufgusses. Ein solcher Aufguss wird hergestellt, indem man die Wurzel ein paar Minuten lang in Wasser kocht und dann einen Tee daraus braut (106).

Synergien

Laut vorläufiger Untersuchungen könnte Astragalus bessere Resultate mit sich bringen, wenn er mit folgenden Pflanzen kombiniert wird:

  • Goji Beeren (107)
  • Holunderbeeren (Sambucus nigra) (108)
  • Chinesischer Ginseng (Panax notoginseng) (109)
  • Chinesischer Salbei (Salvia miltiorrhiza) (110)
  • Chinesischer Engelwurz (Angelica sinensis) (111)
  • Fo-ti (Polygonum multiflorum) (112)

Sicherheit und Effizienz dieser Kombinationen wurden jedoch noch nicht im Rahmen aussagekräftiger klinischer Studien nachgewiesen.

Fazit

Astragalus könnte die Funktion des Immunsystems verbessern und chronische Erschöpfung, sowie saisonale Allergien lindern. Er könnte außerdem Menschen mit bestimmten Herzkrankheiten, Erkrankungen der Nieren und Typ 2 Diabetes helfen.

Auch wenn keine offiziellen Dosierungsempfehlungen existieren, scheinen bis zu 60 Gramm pro Tag für bis zu vier Monate für die meisten Menschen sicher und unbedenklich zu sein.

Referenzen:

  1. http://www.altmedrev.com/publications/3/6/422.pdf
  2. http://www.academicjournals.org/journal/JMPR/article-full-text-pdf/06B1BCB21916
  3. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4613048/
  4. http://altmedrev.com/publications/3/5/338.pdf
  5. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12800417?dopt=Abstract
  6. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16181532
  7. http://citeseerx.ist.psu.edu/viewdoc/download?doi=10.1.1.464.1351&rep=rep1&type=pdf
  8. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25098261
  9. http://www.academicjournals.org/app/webroot/article/article1380626336_Jiangwei%20et%20al.pdf
  10. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20117973
  11. http://ict.sagepub.com/content/2/3/247.full.pdf+html
  12. http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/ptr.1938/abstract
  13. https://www.uofmhealth.org/health-library/hn-2040007#hn-2040007-how-it-works
  14. https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0006291X04013129
  15. http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0019811
  16. http://jco.ascopubs.org/content/24/3/419.short
  17. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17498486
  18. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16841664
  19. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3345783/
  20. http://www.journal-ina.com/article.asp?issn=2394-2916;year=2014;volume=1;issue=2;spage=53;epage=57;aulast=Chen#ft31
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Adaptogene

Adaptogene

Adaptogene haben sich nicht nur für Menschen, die einer großen Menge an Stress ausgesetzt sind, als nicht toxische und konsistente Lösung für eine Vielzahl von Gesundheitsproblemen erwiesen. In diesem Artikel werden wir näher darauf eingehen, wie Adaptogene in vielen Anwendungsbereichen, die von einer Anwendungen im Bereich des Kraftsports über eine unterstützende Behandlung unterschiedlicher Leiden, bis hin zur Verlängerung des Lebens reichen.

Das Wort Adaptogen wurde im Jahr 1947 vom russischen Wissenschaftler N.V. Lazarev geprägt, der herausgefunden hatte, dass bestimmte Pflanzen die Widerstandsfähigkeit des Körpers gegenüber Stress erhöhen.

Später entdeckten Wissenschaftler, dass diese pflanzlichen Extrakte multiple Systeme auf nichtspezifischen Wegen beeinflussten und über- oder unteraktive Systeme wieder zurück in ihren Normalzustand bringen können. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass Adaptogene relativ harmlos sind und minimale Irregularitäten im Körper hervorrufen.

Adaptogene Pflanzen werden im Rahmen der traditionellen chinesischen Medizin bereits seit hunderten von Jahren und im Bereich der Ayurvedischen indischen Medizin bereits seit tausenden von Jahren verwendet. Adaptogene werden jedoch nicht nur im Bereich der traditionellen Medizin verwendet, sondern werden auch im Bereich der westlichen Welt immer beliebter. Trotzdem waren die Hinweise auf deren Wirkungen bis vor einiger Zeit rein anekdotenhafter Natur. Die moderne Wissenschaft beginnt gerade erst, die tatsächlichen Wirkungsmechanismen, die Adaptogenen zugrundeliegen zu entschlüsseln.

Was sind Adaptogene?

Adaptogene sind spezifische Pflanzen oder Heilkräuter, die dabei helfen, die Hormonspiegel des Körpers im Gleichgewicht zu halten, was dabei hilft, die Reaktion des Körpers auf Stress zu verbessern. Sie interagieren hierbei auf einzigartige Art und Weise mit den Bedürfnissen des Körpers. Betrachten wir z.B. die Adrenalfunktion des menschlichen Körpers. In den Adrenaldrüsen, die sich in der Nebennierenrinde befinden, verbessern Adaptogene die Fähigkeit des Körpers schneller mit der Produktion und Ausschüttung von Stresshormonen beginnen zu können, sowie diese Produktion auch schneller wieder zu beenden, was zur Folge hat, dass der Körper weniger lang durch Stressreaktionen belastet wird.

Einige der am weitesten verbreiteten und wirkungsvollsten Adaptogene umfassen:

Jedes dieser Adaptogene wirkt auf seine eigene einzigartige Art und Weise und nicht alle Adaptogene sollten über einen längeren Zeitraum verwendet werden. Man sollte im Hinterkopf behalten, dass es wichtig ist, die individuelle Dosierung, die möglichen Nebenwirkungen und bekannte Bedenken zu kennen, bevor man damit beginnt, Adaptogen Supplements zu verwenden.

Die folgende Liste betrachtet unterschiedliche Bereiche der Gesundheit und bietet einen Überblick über die entsprechenden Adaptogene, die sich in diesen Bereichen als effektiv erwiesen haben. Diese Liste kann Dir einen guten Überblick darüber geben, wie Du Adaptogene in Deinem Leben einsetzen kannst.

1. Adaptogene für Training und Gewichtsabbau

Ashwagandha

Wenn Du fettfreie Muskelmasse aufbauen möchtest, dann kannst Du mehr tun, als einfach nur Deine Proteinzufuhr zu erhöhen. Eine randomisierte, Placebo kontrollierte klinische Doppelblindstudie betrachtete junge Männer mit wenig Erfahrung im Kraftraum. Die Wissenschaftler verabreichten einer Gruppe zweimal täglich 300 mg eines Ashwagandha Wurzelextrakts. Bei dieser Gruppe konnte am Ende der Studie eine signifikante Erhöhung der Muskelmasse im Bereich von Armen und Beinen, eine Reduzierung von Muskelschäden und erhöhte Testosteronspiegel gemessen werden. Diese Studie berichtete außerdem davon, dass bei der Ashwagandha Gruppe eine stärkere Reduzierung des Körperfettanteils beobachtet werden konnte (1).

  • Ashwagandha Dosierung zur Unterstützung des Trainings: 600 Milligramm pro Tag auf zwei Einzelgaben aufgeteilt.

Ginseng

Bei Menschen kann Ginseng dabei helfen (2):

  • Die Gesamtsauerstoffkapazität (VO2 max) zu erhöhen
  • Die Trainingkapazität zu steigern
  • Die Kraft – insbesondere in den Beinmuskel – zu steigern

Diese Resultate wurden bei mehreren Humanstudien beobachtet und auch eine Vielzahl von mit Tieren durchgeführter Untersuchungen zeigt dieselben positiven Wirkungen. Bei einer Studie aus den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts konnte außerdem beobachtet werden, dass Ginseng bei Probanden, bei denen kürzlich eine Diabetes diagnostiziert wurde, den Gewichtsabbau unterstützen kann (3).

  • Ginseng Dosierung für Training und Gewichtsabbau: 200-300 Milligramm eines standardisierten Ginseng Extrakts pro Tag.

Rhodiola Rosea

Jeder, der mit Gewichten trainiert, wird wahrscheinlich mit ATP (Adenosin Triphosphat) vertraut sein. ATP ist eine organische Verbindung, die Energie in jeder Zelle des Körpers speichert. Wenn eine der Zellen Energie benötigt, um eine Aufgabe zu erfüllen, dann bricht sie ATP auf, um diese Energie zu erhalten.

Wenn Du die ATP Produktion steigern oder länger aufrecht erhalten kannst, dann kannst Du hierdurch Deine Trainingskapazität signifikant steigern, weshalb sich viele Sportwissenschaftler auf eine Erhöhung der ATP Produktion konzentrieren, welche die Trainingsenergie steigern und hierdurch eine positive Auswirkung auf die körperliche Leistungsfähigkeit besitzen kann.

Im Rahmen von mit Tieren durchgeführten Untersuchungen half Rhodiola Rosea den Tieren dabei, schneller ATP zu produzieren, was ihre Fähigkeit härter zu arbeiten steigerte (4). Diese Resultate konnten im Folgejahr im Rahmen einer Placebo kontrollierten Doppelblindstudie mit menschlichen Probanden repliziert werden (5).

  • Rhodiola Rosea Dosierung für Training: 200 Milligramm täglich (3% Rosavin + 1% Salidroside)

2. Adaptogene für die Schilddrüse

Ashwagandha

Millionen von Menschen leiden unter Schilddrüsenproblemen. 3 bis 8% der Weltbevölkerung leiden unter einer Störung der Schilddrüsenfunktion ohne offensichtliche Symptome zu verspüren. Eine unteraktive Schilddrüse kann Erschöpfung, Kälteempfindlichkeit, Verstopfung, trockene Haut und eine unerklärliche Gewichtszunahme zur Folge haben.

Im Jahr 2018 kamen Wissenschaftler zur Schlussfolgerung, dass Ashwagandha für eine Normalisierung der Schilddrüsenhormonspiegel bei Menschen mit einer Schilddrüsenunterfunktion hilfreich sein könnte (6).

  • Ashwagandha Dosierung für die Schilddrüse: 600 Milligramm pro Tag.

3. Adaptogene gegen Angststörungen

Ashwagandha

Einer der Vorzüge von Ashwagandha besteht in dessen Effektivität als natürliches Heilmittel bei Angststörungen. Es konnte gezeigt werden, dass Ashwagandha in dieser Hinsicht mit pharmazeutischen Wirkstoffen wie Imipramin und Lorazepam mithalten kann, ohne jedoch deren Nebenwirkungen zu besitzen (7).

Im Rahmen von Studien konnte beobachtet werden, dass 250 mg Ashwagandha Wurzelextrakt pro Tag dies Symptome bei Menschen, bei denen allgemeine Angststörungen diagnostiziert wurden, lindern können (8, 9).

  • Ashwagandha Dosierung bei Angststörungen: 500 Milligramm pro Tag auf zwei Einzelgaben aufgeteilt.

Holy Basil (Indisches Basilikum)

Ocimum tenuiflorum, auch als indisches Basilikum oder Holy Basil bekannt, ist eine Pflanze, die in den tropischen Bereichen von Südostasien und auf dem indischen Subkontinent wächst. Diese Pflanze reduziert laut einer Humanstudie aus dem Jahr 2008 allgemeine Angststörungen und korrelierenden Stress und Depressionen substanziell (10).

Warnung: Indischer Basilikum sollte nicht von Frauen verwendet werden, die versuchen schwanger zu werden, da es starke sterilisierende Wirkungen auf das männliche Sperma besitzt (11).

  • Holy Basil Dosierung bei Angststörungen: 1000 Milligramm pro Tag auf zwei Einzelgaben aufgeteilt.

4. Adaptogene gegen Stress

Da der Begriff „Adaptogen“ ein Synonym für Stresslinderer ist, stellen alle Adaptogene technisch gesehen Heilkräuter zur Linderung von Stress dar. An dieser Stelle werden wird die wirkungsvollsten Adaptogene gegen Stress betrachten.

Ashwagandha

Diese Königin der Adaptogene ist eines der am besten untersuchten und am besten verfügbaren Adaptogene. Dieses Adaptogen verbessert bei einer Einnahme in Kapsel- oder Pulverform zuverlässig die individuelle Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress und die gefühlte Lebensqualität (12). Ashwagandha ist voll von Gruppen natürlich vorkommender Steroide, die als Withanolide bezeichnet werden. Dieser aktive Inhaltsstoff ist in höheren Dosierungen effektiver. Supplements sollten einen Withanolid Gehalt von 5 bis 10% aufweisen.

Bei einer Verwendung zur Linderung von Stress sollte man mit 300 mg pro Tag beginnen und die Dosierung langsam auf die volle Dosierung von 1000 bis 1500 pro Tag erhöhen. Es ist immer weise, in Zusammenarbeit mit einem Arzt die richtige individuelle Dosierung herauszufinden. Ashwagandha in Pulverform weist einen recht strengen und unangenehmen Geruch auf. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert Ashwagandha Pulver mit Nahrungsmitteln oder Getränken zu mischen, um es „genießbarer“ zu machen.

  • Ashwagandha Dosierung bei Stress: 300 Milligramm als Ausgangsdosis, die bei Bedarf auf bis zu 1500 mg pro Tag auf zwei Einzelgaben verteilt gesteigert werden kann.

Bacopa Monnieri

Dieses Adaptogen zur Behandlung einer adrenalen Erschöpfung braucht etwas Zeit, bis es seine Wirkung voll entfalten kann, was zur Folge hat, dass man in der Regel keine schnellen Resultate sehen wird. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigten jedoch, dass Bacopa Monnieri eine starke adaptogene Wirkung entfaltet, wenn es über mehrere Wochen eingenommen wird.

  • Bacopa Dosierung für Stress: 300 Milligramm pro Tag.

Licorice Root (Süßholzwurzel)

Dies ist nicht dasselbe wie Lakritzbonbons – echte Lakritze ist ein wirkungsvolles Adaptogen, das für seine Fähigkeit bekannt ist, Stress zu lindern.

Wenn der Körper nicht dazu in der Lage ist, konsistent das Stresshormon Kortisol zu produzieren und die Kampf oder Flucht Reaktion in Reaktion auf Stress zu aktivieren, dann kann man die Verwendung von echter Lakritze / Süßholzwurzel in Betracht ziehen. Sowohl im Rahmen von Humanstudien, als auch im Rahmen von mit Tieren durchgeführten Untersuchungen ermöglichte es Süßholzwurzel dem Körper bei Stress mehr Cortisol zu produzieren, so dass stressige Situationen schneller aufgelöst werden konnten (14, 15).

  • Süßholzwurzel Dosierung für Stress: Bis zu 3,5 Gramm pro Tag (7.9% Glycyrrhetinsäure).
  • Süßholzwurzel sollte nicht länger als 12 Wochen am Stück verwendet werden.

Rhodiola Rosea

Auch Rhodiola Rosea kann sich bei Stress als hilfreich erweisen. Rhodiola Rosea zeigt sehr starke Fähigkeiten Erschöpfung zu reduzieren, die mit Stress in Verbindung steht. Im Rahmen multipler klinischer Untersuchungen half Rhodiola Rosea gestressten Menschen dabei, aufmerksamer zu sein und fordernde mentale Aufgaben besser zu lösen (16, 17, 18).

  • Rhodiola Dosierung für Stress: 288-680 Milligramm pro Tag (mehr als 680 Milligramm werden wahrscheinlich weniger effektiv sein, das die Wirkung bei zu hohen Dosierungen nachzulassen beginnt).

5. Adaptogene für Energie

Rhodiola Rosea

Chronische Erschöpfung, die durch zu viel Stress zustande kommt, hindert viele Menschen daran, die mentale Leistungsfähigkeit zu entfalten, die sie sich wünschen. Rhodiola Rosea steigert die Konzentrationsfähigkeit und reduziert Burnout Gefühle (19).

  • Rhodiola Dosierung für Energie: 50-680 Milligramm pro Tag (mehr als 680 mg pro Tag werden wahrscheinlich nicht effektiv sein).

6. Adaptogene für Depressionen

Wichtige Anmerkung: Auch wenn einige Adaptogene sich bei Depressionen als hilfreich erwiesen haben, sollte Menschen, die unter Depressionen leiden, die Verwendung dieser Produkte mit dem behandelnden Arzt absprechen und auf keinen Fall ohne Rücksprache eine bestehende Medikation eigenständig verändern!

Ashwagandha

Wir haben bereits erwähnt, dass Ashwagandha bei Angststörungen und chronischem Stress hilfreich sein kann, doch zusätzlich hierzu kann es auch zur Behandlung von Menschen verwendet werden, die mit Depressionen zu kämpfen haben, ohne die Nebenwirkungen zu besitzen, die mit pharmazeutischen Antidepressiva in Verbindung gebracht werden.

Das Adaptogen Ashwagandha kann die Reaktion auf Stress verbessern und im Gegenzug die empfundene Lebensqualität verbessern (29).

  • Ashwagandha Dosierung für Depressionen: 300 Milligramm pro Tag.

Bacopa Monnieri

Bei älteren Menschen sind Depressionen sehr weit verbreitet. Unter Depressionen leidende ältere Menschen neigen sehr viel stärker als jüngere depressive Menschen dazu, Selbstmord zu begehen. Vom Adaptogen Bacopa Monnieri konnte gezeigt werden, dass es dazu in der Lage ist, bei älteren Menschen, die unter Demenz leiden, Depressionen zu lindern. Die Autoren der Studie merkten außerdem an, dass im Lauf der zwölfwöchigen Behandlung Angststörungen gelindert wurden und Verbesserungen in den Bereichen Arbeitsgedächtnis und Aufmerksamkeit beobachtet werden konnten (30).

  • Bacopa Dosierung für Depressionen: 300 Milligramm pro Tag.

Rhodiola Rosea

Rhodiola Rosea zeigte im Rahmen von Studien das Potential, Depressionen, Schlaflosigkeit und emotionale Instabilität zu bekämpfen (31).

  • Rhodiola Dosierung für Depressionen: 340 Milligramm pro Tag bei milden Depressionen und 680 Milligramm pro Tag bei moderaten Depressionen.

7. Adaptogene für die Ausdauer

Panax Ginseng

Manchmal kann ein Ersatz für Kaffee hilfreich sein, was insbesondere später am Tag oder für Menschen gilt, die empfindlich auf Koffein reagieren. Bei Probanden, die unter Erschöpfung litten konnte Panax Ginseng die Gehirnleistung und den Fokus verbessern (32).

  • Panax Ginseng Dosierung für Ausdauer: 200 Milligramm pro Tag.

Ashwagandha

Eine randomisierte, Placebo kontrollierte Doppelblindstudie aus dem Jahr 2015 untersuchte bei gesunden erwachsenen Sportlern die Auswirkungen von Ashwagandha auf oxidativen Stress und Ausdauer. Im Rahmen eines hochintensiven zwanzigminütigen Trainings wurde der Gesamtsauerstoffkonsum der Probanden gemessen.

Hierbei konnten die Wissenschaftler beobachten, dass die Ausdauer der Ashwagandha Gruppe sowohl nach 8, als auch nach 12 Behandlungswochen stark überschritt (33).

  • Ashwagandha Dosierung für Ausdauer: 600 Milligramm pro Tag (5% Withanolide) auf zwei Einzelgaben aufgeteilt.

Cordyceps

Eine vielversprechende Studie konnte zeigen, dass Cordyceps bei gesunden älteren Probanden körperliche Leistungsfähigkeit und Wellness verbessern konnte (34).

  • Cordyceps Dosierung für Ausdauer: 1000 Milligramm pro Tag auf drei Einzelgaben aufgeteilt.

Rhodiola Rosea

Eine wiederholte Verabreichung eines Rhodiola Rosea Extrakts ruft eine Anti-Erschöpfungsreaktion hervor. Rhodiola Rosea steigerte bei Patienten, die unter Erschöpfung litten, die mentale Leistungsfähigkeit –insbesondere die Konzentrationsfähigkeit – und reduzierte die Spiegel der Stresshormone (35). Im Rahmen einer Untersuchung konnte bei Ärzten, die Rhodiola einnahmen, um Erschöpfung zu lindern, während der Nachtschicht eine Leistungssteigerung von 20% beobachtet werden (36).

  • Rhodiola Dosierung für Ausdauer: 500-700 Milligramm pro Tag auf zwei Einzelgaben aufgeteilt.

8. Adaptogene für kognitive Dysfunktion

Cordyceps

Adaptogene könnten der Schlüssel zu neuen Behandlungsmethoden für Parkinson, Alzheimer und andere neurodegenerative Erkrankungen sein.

Cordyceps konnte z.B. im Rahmen einer Studie aus dem Jahr 2013 einen Gedächtnisverlust durch eine Unterstützung des Nervenwachstums reduzieren. Dies förderte das Wachstum der Neuronenpfadwegen, die für Neuroplastizität, Gedächtnisverarbeitung und Regeneration essentiell sind (37).

  • Cordyceps Dosierung für kognitive Dysfunktion: 1000-3000 Milligramm pro Tag, auf 2 bis 3 Einzelgaben aufgeteilt

Bacopa Monnieri

Als weiteres Adaptogen zur Behandlung ernsthafter Gehirnprobleme kann Bacopa dabei helfen, neue Informationen im Gehirn abzuspeichern (38). Selbst eine niedrige Dosierung von 150 Milligramm zweimal täglich verbesserte die kognitive Funktion und ermöglichte eine gesteigerte Informationsverarbeitung und eine gesteigerte Abspeicherung dieser Informationen im Gedächtnis (39, 40).

Einige Menschen können bei Bacopa Monnieri unangenehme, wenn auch harmlose Nebenwirkungen im Bereich des Verdauungstraktes wie gesteigertes Stuhlaufkommen, Magenkrämpfe oder Übelkeit erleben.

  • Bacopa Dosierung für kognitive Dysfunktion: 150-300 Milligramm pro Tag.

Mucuna Pruriens

Wenn es um die Verbesserung der Gedächtnisleistung geht, könnte Mucuna Pruriens hilfreich sein. Das in Mucuna enthaltene L-Dopa kann uns dabei helfen, uns besser auf etwas zu konzentrieren und sogar besser zu lernen. Es unterstützt das Langzeitgedächtnis, wenn es um die Erinnerung an neue Wörter geht (41, 42, 43).

  • Mucuna Dosierung für kognitive Dysfunktion: 200-500 Milligramm pro Tag, auf eine bis 5 Einzelgaben aufgeteilt.

Rhodiola Rosea

Leidest Du unter Konzentrationsstörungen aufgrund von Müdigkeit und Erschöpfung? Rhodiola Rosea kann diesen Typ von Erschöpfung bekämpfen und einen Burnout reduzieren (35). Diese adaptogene Pflanze wächst in kalten Bergregionen. Es ist bereits in Dosierungen von gerade einmal 50 mg pro Tag effektiv, was die Reduzierung allgemeiner Erschöpfung angeht, wobei die Dosierung nicht über 680 mg liegen sollte, wenn es um einen schnellen Wirkungseintritt geht.

  • Rhodiola Dosierung für kognitive Dysfunktion: 50-680 Milligramm pro Tag.

9. Adaptogene für Entzündungen

Ashwagandha

Entzündungen kommen zustande, wenn ein Teil des Körpers rot, geschwollen, warm und häufig schmerzend wird, was häufig in Reaktion auf Verletzungen oder Infektionen bei einer eingeschränkten Immunfunktion geschieht. Entzündungen können durch Traumata, Erkrankungen und sogar als chronische Folge des Lebensstils zustande kommen.

Ashwagandha, auch als Königin der Adaptogene bekannt, kann bei einer Dosierung von gerade einmal 125 mg pro Tag Entzündungen um über 36% reduzieren (44).

  • Ashwagandha Dosierung für Entzündungen: 125 Milligramm pro Tag.

Rhodiola Rosea

Entzündungen können auch durch intensives Training zustande kommen. Rhodiola zeigt entzündungshemmende Wirkungen und schützt das Muskelgewebe während des Trainings (45). Diese Studie wurde mit gesunden Probanden vor und nach erschöpfendem Training ausgeführt.

  • Rhodiola Dosierung für Entzündungen: Effektive Dosierungen reichen wahrscheinlich von 50 bis 680 Milligramm pro Tag.

10. Adaptogene für die sexuelle Gesundheit

Ashwagandha

In der Ayurveda Medizin wird Ashwagandha als natürliches Aphrodisiakum verwendet, um dabei zu helfen, sexuelle Dysfunktionen zu reduzieren. Es wird auch verwendet, um die Testosteronspiegel zu erhöhen und die männliche Fruchtbarkeit zu steigern.

Die moderne Wissenschaft konnte das bestätigen, was in der Ayurveda Medizin seit Jahrhunderten bekannt ist. Bei Männern konnte eine Erhöhung der Spermienzahl um 167%, eine Erhöhung des Samenvolumens um 53% und eine Steigerung der Beweglichkeit der Spermien um 57% beobachtet werden (46).

Doch auch bei Frauen konnten entsprechende Wirkungen beobachtet werden. Im Rahmen einer Studie nahmen 50 Frauen über einen Zeitraum von 8 Wochen zweimal täglich 300 Milligramm eines Ashwagandha Wurzelextrakts zu sich. Die Wissenschaftler konnten bei der Gruppe, die Ashwagandha eingenommen hatte, deutlich stärkere Verbesserungen im Bereich von Erregung, Feuchtigkeit und Orgasmus beobachten (47).

  • Ashwagandha Dosierung für die sexuelle Gesundheit: 300-675 Milligramm auf 2 bis 3 Einzelgaben aufgeteilt.

Holy Basil

Ocimum tenuiflorum ist mehr als eine Nische im Spektrum der sexuellen Gesundheit. Indisches Basilikum kann die Libido steigern. Es ist ein Aphrodisiakum und ein die Testosteronspiegel erhöhendes Supplement.

Der einzige Nachteil besteht jedoch darin, dass es eine potente Fähigkeit besitzt, die männliche Fruchtbarkeit zu reduzieren. Einige Studien spekulieren, dass der hohe Usolsäuregehalt hierfür verantwortlich sein könnte. Dies bedeutet, dass indisches Basilikum nicht für Menschen geeignet ist, die einen Kinderwunsch hegen (48, 49).

  • Holy Basil Dosierung für die sexuelle Gesundheit: Die Dosierung variiert zwischen 1100 und 9100 Milligramm auf mehrere Einzelgaben aufgeteilt.

Panax Ginseng

Männer, die unter erektiler Dysfunktion leiden, erleben bei einer Verwendung von Panax Ginseng eine verbesserte Qualität ihrer Erektionen und ein allgemein gesteigertes sexuelles Verlangen. Die empfohlene Dosierung liegt bei 1000 mg zweimal täglich (50, 51, 52).

Frauen können koreanischen roten Ginseng einnehmen, um ihre sexuelle Erregung zu steigern. Dies ist besonderst während der postmenopausalen Phase des Lebens hilfreich (53).

  • Panax Ginseng Dosierung für die sexuelle Gesundheit: 2000 Milligramm pro Tag auf zwei Einzelgaben aufgeteilt für Männer oder 1000 Milligramm pro Tag für Frauen.

Mucuna Pruriens

Stress und Unfruchtbarkeit gehen oft Hand in Hand. Stress aus dem Beruf oder sogar durch den Versuch, schwanger zu werden, können häufig verheerende Auswirkungen auf die Anstrengung schwanger zu werden, besitzen.

Es konnte gezeigt werden, dass Mucuna nicht nur die Spermienqualität bei unfruchtbaren Männern verbessern kann, sondern auch die Libido steigern und Stress reduzieren kann. Die Probanden nahmen täglich 5 Gramm eines Mucuna Samenpulvers über einen Zeitraum von drei Monaten ein (54).

  • Mucuna Dosierung für die sexuelle Gesundheit: 5 Gramm pro Tag.

Maca

Jeder kann von diesem Adaptogen profitieren, dass aus einer peruanischen Wurzel gewonnen wird, die in den Anden wächst. Maca kann einen gesunden Sexualtrieb unterstützen und die Fruchtbarkeit steigern, welche anfällig dafür ist, während Phasen des Stresses abzunehmen (55, 56). Nach der Menopause greifen viele Frauen zu Antidepressiva, zu deren Nebenwirkungen häufig ein Verlust des sexuellen Verlangens und reduzierte Orgasmen gehören. Eine Studie kam zu dem Ergebnis, dass Macawurzel eine durch Serotonin Wiederaufnahmehemmer induzierte sexuelle Dysfunktion bei postmenopausalen Frauen reduzieren kann (57, 58).

Viele Männer und Frauen haben Schwierigkeiten, wenn es darum geht, Kinder zu bekommen. Hier kann Maca beiden Geschlechtern helfen. Bei Männern erhöht es Spermienzahl und Beweglichkeit und Frauen hilft dieses Adaptogen ein hormonelles Gleichgewicht zu erreichen, das den Menstrualzyklus reguliert (59, 60).

Bei sexuellen Problemen, die von einer durch Antidepressiva induzierten sexuellen Dysfunktion bis hin zu milden Erektionsproblemen reichen, kann Maca einen natürlichen Weg darstellen, die Libido und das sexuelle Verlangen zu steigern (61).

  • Maca Dosierung für die sexuelle Gesundheit: 1500-3000 Milligramm pro Tag auf 2 bis 3 Einzelgaben aufgeteilt.

11. Adaptogene für ein längeres Leben

Astragalus

Eine Studie, die mit einem patentierten und markengeschützten Astragalus Extrakt durchgeführt wurde, könnte sich als bahnbrechend herausstellen. Als sehr viel potentere Form als normale Supplementextrakte konnte bei Verwendung dieses Extrakts eine statistische und klinische Möglichkeit einer Verlängerung der Telomere gezeigt werden.

Was sind Telomere? Nun, unsere Gene bestehen aus einer Aneinanderreihung von DNA Molekülen, die als Chromosome bezeichnet werden. An den Enden der Chromosome befinden sich DNA Zweige, die als Telomere bezeichnet werden und deren Aufgabe darin besteht, unsere genetischen Daten zu schützen.

Telomere machen es den Zellen möglich, sich zu teilen und bestimmen darüber, wie wir altern. Es gibt sogar DNA Tests, die von sich selbst behaupten, dass sie die Telomere messen können (62). Astragalus ist die einzige natürliche Substanz, die Cycloastragenol enthält – ein Molekül, das die Telomere durch eine Aktivierung der Produktion um den Faktor 2 bis 3 verlängern kann (63). Durch eine Verlängerung der Telomere könnte man im Grunde genommen den Zelltod hinauszögern und das Altern auf genetischer Ebene verlangsamen.

200 Milligramm Cycloastragenol entsprechen 50 Kilo Astragalus, was bedeutet, dass es extrem teuer ist.

  • Astragalus Dosierung für ein längeres Leben: Variiert von Produkt zu Produkt.

12. Adaptogene für Schizophrenie

Ashwagandha

Schizophrenie ist eine Störung, die die Denkfähigkeit, das Empfinden und das Verhalten beeinträchtigen kann. Es gibt bisher keine Heilung und diese Krankheit kann ein Leben lang anhalten. Im Rahmen einer im Jahr 2018 veröffentlichten Studie wurde Schizophrenie Patienten, bei denen es vor kurzem zu einer Verschlechterung der Symptome gekommen war, Ashwagandha verabreicht. Hiernach konnten bei minimalen Nebenwirkungen signifikante Verbesserungen der Symptome und eine Reduzierung von Stressoren beobachtet werden. Ashwagandha wurde in Kombination mit einem Standardmedikament zur Behandlung von Schizophrenie verabreicht und verbesserte die Wirksamkeit dieses Medikaments (64).

  • Ashwagandha Dosierung für Schizophrenie: 1000 Milligramm pro Tag auf zwei Einzelgaben aufgeteilt, als begleitende Behandlung in Kombination mit verschreibungspflichtigen Antipsychotika.

13. Adaptogene für die Mundgesundheit

Holy Basil

Gesundheitsorganisationen sind der Ansicht, dass die Mundgesundheit ein Spiegelbild der Gesundheit des Körpers ist. Vielen Menschen ist der Einfluss nicht klar, den die Mundgesundheit auf den Rest des Körpers besitzt.

Im Rahmen einer Studie aus dem Jahr 2018 erwies sich indisches Basilikum als effektiv, wenn es um eine Hemmung des Streptococcus Bakteriums geht. Es war auch gegen Prevotella intermedia aktiv, welches sich häufig in Abszessen des Zahnfleischs wiederfindet. Überraschenderweise ist indisches Basilikum sogar vielversprechend, wenn es um eine Bekämpfung von Peptostreptococcus, einem langsam wachsenden Bakterium mit zunehmender Resistenz gegen antimikrobielle Medikamente, geht.

Die gute Nachricht ist hierbei, dass indisches Basilikum anders als viele Medikamente, die zum Abtöten von Mundbakterien verwendet werden, die gesunden Bakterien im Mundraum, die für die Gesundheit des oralen Mikrobioms notwendig sind, nicht angreift (66).

  • Holy Basil Dosierung für die Mundgesundheit: Die verwendeten Dosierungen variieren.

14. Adaptogene zur Behandlung von Krebs?

Hinweis zur Vorsicht: auch wenn uns aktuelle Untersuchungen erzählen, dass wir einer natürlichen Behandlung von Krebs näherkommen, sollten diese Studien nicht als Empfehlung angesehen werden, konventionelle Behandlungen zu verweigern oder zu beenden.

Viele der unten zitierten Studien zeigen das Potential einer Verwendung von Adaptogenen zur Unterstützung traditioneller medikamentöser Krebsbehandlungen.

Es sollten jedoch auf keinen Fall eigenständige Veränderungen einer bestehenden Krebsbehandlung vorgenommen werden, ohne diese mit dem behandelnden Arzt abzusprechen. Aus diesem Grund verzichten wir im folgenden Abschnitt auf Dosierungsempfehlungen.

Ashwagandha

Anti-Tumor Untersuchungen zeigen, dass Ashwagandha dabei helfen kann, Tumore zu reduzieren und das Wachstum von Krebszellen verhindern kann. Ashwagandha kann dabei helfen, das Wachstum von Brustkrebs, Magenkrebs, Lungenkrebs und Darmkrebs zu hemmen.

Man glaubt, dass Ashwagandha primär aufgrund seiner die Immunfunktion anregenden und antioxidativen Eigenschaften dabei helfen kann, das Wachstum von Krebszellen zu verhindern (20). Eine Studie aus dem Jahr 2017 fand heraus, dass dieses Adaptogen sogar die Behandlung von Eierstockkrebs unterstützen kann. Diese Wirkung beruht darauf, dass Ashwagandha auf ein spezifisches Protein abzielt, das Eierstockkrebszellen dazu bringt, schneller zu wachsen (21).

Chaga

Es konnte gezeigt werden, dass Chaga dabei helfen kann, die Immunfunktion zu steigern und das Krebswachstum zu unterdrücken, indem es die Verwendung von Energie durch die entarteten Zellen reguliert und hierdurch die Temperatur in Tumoren senkt. Dies führte im Rahmen einer mit Tieren durchgeführten Studie zu einem Schrumpfen von Tumoren um erstaunliche 60% (22). Mehrere mit Mäusen durchgeführte Untersuchungen zeigen, dass Chaga das Tumorwachstum bei Leber-, Lungen- und Brustkrebs unterdrückt (23, 24, 25).

Brustkrebs tritt bei Menschen mit Diabetes häufiger auf. Chaga – welches auch als Inonotus obliquus bekannt ist – scheint ein vielversprechender Ansatz für die Behandlung von mit Diabetes in Verbindung stehenden Erkrankungen wie Brustkrebs zu sein (26).

Eine Studie aus dem Jahr 2005 kam zu dem Ergebnis, dass die Resultate nahelegen, dass ein wässriges Extrakt von Chaga ein hohes Potential als Hilfsmittel zur Stärkung des Immunsystems während einer Chemotherapie aufweist (27).

Reishi

Untersuchungen bei ausgewählten Krebsarten zeigen, dass Reishi das Potential besitzt, Tumore zu reduzieren und Krebs zu verhindern. Prostatakrebszellen reagierten empfindlich auf Reishi, welches eine Reduzierung der Krebszellen um 45 bis 55% bewirkte (28).

Vorsichtsmaßnahmen bei der Verwendung von Adaptogenen

Auch wenn alle Adaptogene minimale Störungen physiologischer Funktionen hervorrufen können, können einige auch mit Medikamenten interagieren. Aus diesem Grund sollte eine Verwendung immer mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden, falls Du Medikamente einnimmst. Zusätzlich hierzu sind einige Adaptogene bei bestimmten Erkrankungen nicht empfehlenswert. Eine Verwendung von Süßholzwurzel in ihrer natürlichen Form wird nur für einen Zeitraum von 6 bis 12 Wochen als sicher und unbedenklich angesehen. Bei DGL Lakritze (degglycyrrhizinated Licorice) wird die Verbindung, die bei einer längeren Einnahme schädlich sein kann, entfernt, was bedeutet, dass diese spezielle Form auch dauerhaft eingenommen werden kann. Leider nimmt diese Art der Verarbeitung Lakritze auch ihre stresslindernden Eigenschaften.

Süßholzwurzel agiert außerdem als Androgen. Frauen, die bereits zuvor zu große Mengen an Sexualhormone produzieren, sollten sich deshalb für ein anderes Adaptogen entscheiden. Indisches Basilikum (Holy Basil) besitzt beim Menschen starke sterilisierende Wirkungen. Dies sollt bei der Einnahme bedacht werden, was insbesondere dann gilt, wenn man Kinder bekommen möchte.

Fazit

Wir haben in diesem Artikel einen Blick auf die besten Adaptogene für das tägliche Leben und zur Behandlung von Krankheiten betrachtet.

Hier ist ein Überblick über die besten Adaptogene für unterschiedliche Anwendungsbereiche:

  1. Training und Gewichtsabbau: Ashwagandha, Ginseng und Rhodiola Rosea
  2. Schilddrüse: Ashwagandha
  3. Angststörungen: Ashwagandha und Holy Basil
  4. Stresslinderung: Ashwagandha, Bacopa monnieri, Süßholzwurzel und Rhodiola
  5. Energie: Rhodiola
  6. Krebs: Ashwagandha, Chaga und Reishi
  7. Depressionen: Ashwagandha, Bacopa und Rhodiola
  8. Ausdauer: Panax Ginseng, Cordyceps und Rhodiola
  9. Konzentrationsprobleme: Cordyceps, Bacopa, Mucuna Pruriens und Rhodiola
  10. Entzündungen: Ashwagandha und Rhodiola
  11. Sexuelle Gesundheit: Ashwagandha, Holy Basil, Panax Ginseng, Mucuna, und Macawurzel
  12. Langlebigkeit: Astragalus

Referenzen:

  1. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4658772/
  2. http://www.koreascience.or.kr/article/JAKO199511919376417.page
  3. http://care.diabetesjournals.org/content/18/10/1373
  4. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15500079
  5. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15256690
  6. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28829155
  7. https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0006628
  8. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21407960
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  12. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3573577/
  13. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12957224
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  15. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21184804
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