Olimp Stress Control

Stress Control Olimp

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Olimp Stress Control Hilft den Körper bei erhöhter Leistung im Gleichgewicht zu bleiben!

: Olimp Sport Nutrition

: 2370

: 30 Kapsel

: Fokus & Wohlbefinden

25 G-Points
  • 12,90 €

    9,90 €

    inkl. MwSt.

    Einzelpreis 0,12 € pro Kapsel

    Olimp Stress Control Hilft den Körper bei erhöhter Leistung im Gleichgewicht zu bleiben!

    • Unterstützt die Konzentration und die Gedächtnis Leistung!
    • Hilft den Körper bei erhöhter Leistung im Gleichgewicht zu bleiben!
    • Beruhigt und Entspannt ohne Müdigkeit zu verspüren!

    Olimp Stress Control ist ein neues Produkt, welches bei regelmäßiger Einnahme in der Lage ist Stress und die daraus entstehende Gereitzheit und Müdigkeit zu lindern. Weiters stärtk es das Immunsystem, das bei Stresszuständen geschwächt wird. Zugleich unterstützt es die Gedächtnissleistung! Mit dem ergänzenden Magnesium und den B Vitaminen 5 und 6 wird zusätzlich das Nervensystem gestützt.

    Die 9 wichtigen wirkungsvollen Inhaltsstoffe in einer Matrix verbunden:

    Rhodiola Rosea:
    Rhodiola rosea ist im deutsch­spra­ch­igen Raum meist als „Rosenwurz“ bekannt. Der standardisierte Extrakt dieser Pflanze unterstützt Kon­zen­tration und Gedächtnis und hilft, geistig agil, ausgeglichen und leis­tungsfähig zu bleiben.

    Astragalus Membranaceus:
    Astragalus wird auf Chinesisch Huan Qi genannt. Wird dazu benutzt, das Immunsysytem zu stimulieren, Flüssigkeitsansammlungen zu reduzieren und um Nieren- und Leberentzündungen und Virusinfektionen zu behandeln. Wird oft Krebs- und Aidspatienten empfohlen.

    Withana Somifera:
    Die Ashwagandhawurzel (Withania somnifera) ist eines der meistgeschätzten Tonika und Stärkungsmittel der ayurvedischen Medizin. Sie ist auch ein Adaptogen, das den Stress bekämpft und gleichzeitig die Lernfähigkeit und die Speicherfähigkeit des Gedächtnisses begünstigt. Das Ashwagandha ernährt und verstärkt die Reserven des Organismus. Es wird traditionell bei Altersstörungen, Schlaflosigkeit (es enthält die Alkaloide Somnin und Somniferin), Impotenz und intellektueller Müdigkeit verwendet. Das Ashwagandha hat laut kürzlich durchgeführten Studien einen entspannenden und antispastischen Effekt auf die Muskulatur des Darms, des Uterus und der Bronchien sowie auf die Gefäßwände.

    Eleutherococcus Senticosus:
    Die Taigawurzel ist ein Adaptogen, das heißt, sie besitzt eine allgemein stärkende Wirkung auf alle Organe und steigert auch die körpereigenen Abwehrkräfte. Ausserdem ist sie kreislaufanregend, regelt den Blutdruck, lindert Entzündungen und senkt den Blutzuckerspiegel. In der Volksmedizin wird die Taigawurzel hautsächlich als Tonikum zur Steigerung der Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit eingesetzt. Ausserdem bei Altersbeschwerden und Rekonvaleszenz.
    In der chinesischen Heilkunde bei Erkrankungen der Leber, Nieren Impotenz, Schlafstörungen, Rheuma und als Aphrodisiakum.

    MACA: (Lepidium Meyenii)
    Maca, die peruanische Powerknolle der Anden, gilt als Allround-Mittel, denn durch die regelmäßige Einnahme können die Potenz, die Leistungsfähigkeit und das sexuelle Verlangen deutlich gesteigert werden. Zudem gibt Maca Energie und kann gegen Depressionen helfen und das Immunsystem stärken. Maca ist komplett natürlich und kann auch über einen langen Zeitraum eingenommen werden.

    L Teanina:
    Teanina ist eine Aminosäure, welche natürlich im Tee in einer Konzentration von 1 -2 % enthalten ist. Die Hauptfunktion dieser Aminosäure ist den Körper zu entspannen und somit Stress zu kontrollieren und zu bekämpfen. Man ist entspannd ohne jedoch Müdigkeit zu spüren. Daher ist die Einnahme zu jedem Zeitpunkt des Tages ideal!

    Magnesium, Vitamin B5 und B6

     

    Olimp Stress Control Zugleich unterstützt es die Gedächtnissleistung!

    Maca

    Lepidium meyenii, genannt Maca, ist eine rettich-artige Knolle aus dem Hochland der Anden.

    Dem Vernehmen nach wurde die Pflanze bereits zu Inka-Zeiten für Ernährungs- und Heilmittelzwecke verwendet. Maca ist außerordentlich nahrhaft, reich an Zucker, Eiweiß, Stärke und essentiellen Mineralien. Die Maca-Knolle wird gebacken oder gekocht und zerrieben zubereitet gegessen oder fermentiert, um ein Getränk daraus zu bereiten: Maca chicha.
    In den USA und in Südamerika sind Maca-Präparate bereits ein Verkaufs-Hit. Die anfängliche "Viagra-Euphorie" ist inzwischen nämlich einer gewissen Skepsis gewichen.


    Maca - eine widerstandsfähige Pflanze

    Maca, botanisch "Lepidium Meyenii Walp" genannt, stammt aus Südamerika. Sie wächst in den Hochebenen der peruanischen Anden und ist dort extremen klimatischen Bedingungen ausgesetzt: Die Temperaturen liegen zwischen vier und sieben Grad und es weht kontinuierlich ein starker Wind. Die UV-Strahlung ist intensiv und der Boden sehr sauer. Die Widerstandskraft der Pflanze ist enorm. Sie wird noch ethisch korrekt in kleinbäuerlicher Weise auf unverbrauchten Böden angebaut und traditionell verarbeitet
    Maca ist eines der ältesten peruanischen Volksheilmittel. Man sagt dort, die Wurzel mache "stark fürs Leben und stark für die Liebe". Die Pflanze wird etwa 20 Zentimeter hoch, hat eine Hauptwurzel und viele sekundäre Knollenwurzeln.
    Der oberirdisch wachsende, grüne Teil der Pflanze wird von den Peruanern als Gemüse zubereitet.
    Auch ein Teil der Wurzeln wird in den Anden frisch genutzt: sie werden gewaschen, gekocht und verzehrt. Die restliche Ernte wird getrocknet und vor dem Verzehr gekocht. Man kann die Maca-Wurzel auch zu Mehl verarbeiten.
    Die ganzen, birnenförmigen Wurzeln werden vor allem als Stärkungsmittel für den gesamten Organismus und für Rituale verwendet, die im Zusammenhang mit Männlichkeit und Fruchtbarkeit stehen.


    Inhaltsstoffe

    Die Maca-Wurzel enthält viele wertvolle Eiweiße, viel Eisen, Zink, Magnesium, Kalzium, Kohlenhydrate, Phosphor, Zucker, Stärkestoffe, wichtige Mineralstoffe, nahezu alle Vitamine und auch hormonähnliche Substanzen. Letztere sorgen für eine bessere Durchblutung des Beckens und regen gleichzeitig die Testosteron-Bildung beim Mann und die Östrogen-Bildung bei der Frau an. Darüberhinaus enthält die Pflanze etwa 300 weitere Substanzen, wie Farbstoffe und ätherische Öle, die teilweise noch gar nicht genau untersucht wurden. Die Wirkung auf die Libido des Menschen erklärt sich wahrscheinlich durch die spezifische Zusammensetzung dieser Inhaltsstoffe.


    Untersuchungen aus USA, Argentinien und Kanada haben zu folgenden Ergebnissen geführt:

    • Hilfe bei Kinderlosigkeit
    • Die regelmäßige Einnahme kann helfen, Stress und Stressfolgen abzubauen.
    • Man kann mit Maca chronische Müdigkeit bekämpfen.
    • Maca hilft, fehlende Energien im Organismus aufzubauen.
    • Maca kann zu großer Leistungsfähigkeit verhelfen, zum Beispiel auch im Leistungssport.
    • Sexuelle Lustlosigkeit kann abgebaut werden.
    • Maca ist bei Erektionsstörungen hilfreich.
    • bei Frauen fördert es die Fruchtbarkeit.
    • Menschen mit schlechter Laune und Depressionen fühlen sich besser.
    • Maca reguliert Menstruationsbeschwerden und -unregelmäßigkeiten.
    • Maca kann typische Probleme der Wechseljahre lindern.

     

    Die Analyse der Macawurzel ergab unter anderem nachstehende Werte:

    Nährwertanalyse:

    • Protein 11,6%
    • Fett 0,9%
    • Wassergehalt 10,1%
    • Asche 4,7%
    • Kohlenhydrate 52,0%
    • Ballaststoffe / Nahrungsfasern 21,2%
    • Nährwert 270 kcal / 100g / 1130kJoule / 100g

     

    Fettsäuren:

    • Einfach ungesättigte (c/s) Omega 9 c: Oelsäure 13,4%
    • Mehrfach ungesättigte (c/s) total 52,8%
    • Omega 6 c: Linolsäure 40%
    • Omega 3 c: alpha Linolensäure 12,8%
    • Gesättigte total 33,8%
    • Palmitinsäure 25,4%
    • Stearinsäure 3,8%
    • Henicosansäure 3,8%
    • Behensäure 1,4%
    • Lignorcerinsäure 1,2%

     

    Zucker:

    • Fructose 5,9%
    • Glucose 5,2%
    • Saccharose 16,6%
    • Maltose <0,1%
    • Lactose 2,1%

     

    Maca: Verdreifachung der sexuellen Aktivität

    Die chemische Analyse ergibt den Nachweis biologisch aktiver aromatischer Isothiocyanate, speziell p-methoxybenzyl-Isothiozyanate, die bekannt aphrodisische Eigenschaften haben. Die weitere Analyse zeigt Glucosinolate, die möglicherweise die fruchtbarkeitsfördernden Effekte erklären.

    Die Zeitschrift "Urology" veröffentlichte im April 2000 die Arbeit der chinesischen Forscher Zheng et al., die die Wirkung von Maca auf das sexuelle Verhalten von Mäusen gemessen hatten. Das Ergebnis dieser Untersuchung war frappierend: die mit Maca gefütterten Mäuse waren sexuell ca. 3-mal so "aktiv" wie die normal weitergefütterten Vergleichsmäuse. Zudem zeigten Mäuse mit Erektionsstörung - ja, man glaubt es kaum, so etwas gibt es auch bei Mäusen - deutliche Besserung der Symptomatik. Die Forscher schließen: "Die vorliegende Studie zeigt erstmals eine aphrodisische Aktivität von L. meyenii (Maca), einer Bergpflanze der Anden.
    Der peruanische Wissenschaftler Gustavo Gonzales gab zwölf Männern zwischen 20 und 40 Jahren drei Monate lang Maca und untersuchte danach ihre Fertilität. Schon nach zwei Wochen konnte er eine durchschnittliche Verdopplung der Spermienzahl feststellen. Gleichzeitig wurden mehr männliche Hormone gebildet und die Probanden beschwörten, dass ihr sexuelles Verlangen deutlich zugenommen hätte.
    Der Neurologe Fernando Cabieses, der ebenfalls die potenzfördernde Wirkung von Maca untersuchte, stellte fest, dass die Pflanze nicht nur die Erektionsfähigkeit steigert, sondern langfristig auch den allgemeinem Antrieb, sich sexuell zu betätigen - ganz ohne bekannte Nebenwirkungen.
    Anders als die Potenzpillen Viagra oder Levitra wirkt Maca erst nach längerer Anwendungsdauer.


    Bedarf im Sport

    MACA ist ein starker Natur-Extrakt mit anaboler Wirkung. Maca liefert Ihren Drüsen die Grundstoffe für eine bessere Hormonproduktion. Da dieser Vorgang ganz natürlich ist, fällt Maca nicht unter Doping.


    Erhöhte Testosteron-Produktion

    Und gerade für ambitionierte Kraftsportler erfreulich: der Körper reagiert auf die Einnahme der Substanz mit einer erhöhten Testosteron-Produktion. Dieser Effekt ist besonders relevant für Sportler, die Muskeln aufbauen wollen, denn bei andauernden Belastungen geht die natürliche Produktion des für den Muskelaufbau unerlässlichen Hormons zurück.


    Aus diesem Grund wird Maca von vielen Bodybuildern und besonders von der Nahrungsergänzungsmittel-Industrie als natürliche Alternative zu schädlichen Dopingmitteln gepriesen. Verschiedene Hersteller geben an, dass als Ergebnis eigens in Auftrag gegebener Versuchsreihen bei über 90% aller Sportler deutlich messbare Erfolge erzielt wurden. Unabhängige medizinische Studien zur Wirksamkeit der Andenknolle als Muskelaufbaupräparat scheint es noch nicht zu geben.

     

    Gesteigerter Blutkreislauf

    Desweiteren soll Maca für einen deutlich verbesserten Blutkreislauf sorgen - dabei soll sogar gleichzeitig der Blutdruck deutlich gesenkt werden. Sauerstoff und Nährstoffe werden besser zu den Muskeln transportiert. Durch den Pumpeffekt wiederum sollen Trainingsleistung und Muskelwachstum steigen.

    Maca ist eine Nahrung, und wird nicht in geringen Mengen verzehrt. Viele Kapseln enthalten 500mg getrocknetes Maca Pulver. In dieser Menge empfehlen viele, drei bis sechs Kapseln pro Tag zu sich zu nehmen.
    Eines, woran Sie sich erinnern müssen, ist dass Maca kein Medikament ist und könnte ständig Supplementiert werden. Es für einen kurzen Zeitraum zu verwenden, werden Sie nicht die besten Ergebnisse erzielen. Meine Empfehlung ist eine Dosis von Minimum sechs bis zehn 500 mg Kapseln pro Tag. Das entspricht 3.000 bis 5.000 mg pro Tag.
    Maca Pure ist ein standardisierter starker Extrakt, und es existieren verschiedene Empfehlungen. Ich schlagen vor, eine 450mg Kapsel zweimal Täglich zu sich zu nehmen, entspricht gleich 900mg pro Tag.
    Je länger Sie Maca oder Maca Extrakt, zu sich nehmen desto mehr Wirkung haben Sie. Aber Vorsicht zu viel dem guten ist auch nicht gut. Studien habe ergeben dass keine Toxizität und keine Nebenwirkungen von Maca bekant sind. Tierische Studien ergaben, je länger Maca sie zu sich nahmen desto mehr wurden sie sexuell aktiv. Maca ist eine Alternative zu Anabole Steroide, das allerdings ohne Gefahren und Nebenwirkungen Ihre sexuelle Funktion drastisch erheben kann.

    Sicherheit und Nebenwirkungen

    Maca ist für die meisten Menschen wahrscheinlich sicher und unbedenklich, wenn es in den Mengen eingenommen wird, die sich in der Nahrung wiederfinden. Maca ist bei einer Einnahme größerer Mengen als Medizin (bis zu 3 Gramm pro Tag) für bis zu vier Monate möglicherweise sicher und unbedenklich. Maca scheint von den meisten Menschen gut vertragen zu werden.

     

    Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen

    Schwangerschaft und Stillzeit: Es ist nicht genug über die Sicherheit von Maca während Schwangerschaft und Stillzeit bekannt. Aus diesem Grund sollten schwangere und stillende Frauen sicherheitshalber auf Maca verzichten.

    Hormonsensitive Erkrankungen wie Brustkrebs, Gebärmutterkrebs, Eierstockkrebs und Endometriose: Extrakte aus Maca könnten wie Östrogen wirken. Deshalb sollte man, wenn man unter einer Krankheit leidet, die durch Östrogen verschlimmert werden könnte, diese Extrakte nicht verwenden.

    Rhodiola

    Der griechische Arzt Dioskurides war der Erste, der die medizinische Anwendung von "rodia riza" im Jahr 77 n. Chr. in seinem großen Werk "materia medica" beschrieb. Wegen des rosenartigen Geruchs eines frisch angeschnittenen Wurzelstocks gab der schwedische Botaniker Carl von Linné dieser Pflanze den Namen Rhodiola rosea.


    Die Franzosen und Schweden setzten die Arzneipflanze Rhodiola rosea im 18. und 19. Jahrhundert medizinisch ein. So erwähnt sie noch 1974 die 9. Ausgabe des Französischen Arzneibuchs. Bereits 1775 fand Rhodiola rosea L. Eingang in die Schwedische Pharmakopoe. Die Volksmedizin Russlands und der skandinavischen Länder verwendete diese Pflanze über viele Jahrhunderte. Bereits die Wikinger setzten Rhodiola rosea zur Stärkung ihrer Kräfte und Ausdauer ein. Eskimos und Lappen sollen die Blätter dieser arktischen Nutzpflanze noch heute wegen ihrer anregenden Wirkung essen. Carl von Linné (1707 bis 1778) führte als Anwendungsgebiete den Leistenbruch, Scheidenerkrankungen, Migräne und Kopfschmerzen an. Zwischen 1775 und 1960 erwähnt die wissenschaftliche Literatur Schwedens, Norwegens, Islands, Russlands, Frankreichs und Deutschlands verschiedene medizinische Anwendungen.

    Seit 1960 wurden mehr als 180 pharmakologische, phytochemische und klinische Untersuchungen veröffentlicht. Da die meisten davon entweder in slawischer oder skandinavischer Sprache vorliegen, blieben die Ergebnisse im übrigen Europa weitestgehend unbekannt.

    Rhodiola rosea L. ist im deutschsprachigen Raum meist unter "Rosenwurz" bekannt und heißt in England "Golden Root", "Arctic Root" oder "Roseroot", in Schweden "Rosenrod" und in Frankreich "Rhodiole rose".

     

    Anspruchslos und hoch hinaus

    Es gibt über 200 Rhodiola-Arten. Rhodiola rosea ist eine widerstandsfähige Hochgebirgspflanze, die zur Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceen) gehört. Sie bevorzugt karge Böden und ist sowohl in den arktischen Regionen als auch in den Gebirgsregionen Europas und Asiens zu finden. Als wahre Überlebenskünstlerin wächst sie bis in Höhen von 4500 Meter über dem Meer.
    Die Pflanze wird zwischen 10 und 35 cm hoch und hat einen knollenartigen Wurzelstock, das Rhizom. Daraus wachsen Stiele mit blaugrünen, fleischigen Blättern. Die Blattreihe unter dem Blütenstand ist ganzrandig oder leicht gezähnt. Die Pflanze ist eingeschlechtlich. Die männlichen Blüten unterscheiden sich mit ihrer typisch gelbgrün bis leuchtend gelben und häufig rötlichen Farbe von den wesentlich kleineren und teilweise verkümmerten weiblichen Blüten mit gelblich grüner Farbe. Die anfangs grünen und später purpurroten Balgfrüchte färben sich zur Reifezeit braunrot. In ihrer kurzen Vegetationsperiode zwischen Mai und September duftet die Pflanze ähnlich wie Rosen. In vielen Ländern wird sie als Tee oder Gemüse zubereitet. Zur Herstellung der medizinisch genutzten Extrakte dienen die knollenförmigen Speicherwurzeln. Die Extrakte werden zu Kapseln weiter verarbeitet.

     

    In Russland intensiv erforscht

    Die Verwendung von Rhodiola rosea in der traditionellen Volksmedizin ist vielfältig. Sie soll die körperliche Ausdauer erhöhen, die Arbeitsleistung steigern, langes Leben ermöglichen, Höhenkrankheit verhindern, Müdigkeit, Blutarmut, Impotenz, gastrointestinale Beschwerden, Infektionen und nervöse Störungen bekämpfen. In den Bergtälern Sibiriens erhielt das Brautpaar bei der Hochzeit ein Bündel der Wurzelknollen, damit sie viele, gesunde Kinder bekommen sollten. In Mittelasien war der Tee aus Rhodiola das probate Mittel gegen Erkältung, Schnupfen und Husten während der strengen Winter. Jahrhundertelang war nur einzelnen Familienmitgliedern der asiatischen Völker bekannt, wo die Wurzel geerntet und wie sie extrahiert werden konnte. Die chinesischen Kaiser nannten sie ehrfurchtsvoll "Goldene Wurzel".
    1961 fand der russische Botaniker G. V. Krylov vom Botanischen Institut von Novosibirsk auf einer Expedition in das Altai-Gebirge in Südsibirien große Gebiete, in denen die "Goldenen Wurzeln" wuchsen. Auch erfuhr er von den Einwohnern, dass der Extrakt aus dieser Pflanze vor geistigem und körperlichem Stress, Giften und Erkältungen schützen sollte.
    Seit 1969 ist Rhodiola rosea fester Bestandteil der offiziellen Medizin der Sowjetunion. 1975 führte das Sowjetische Ministerium für Gesundheit mit dem Präparat "Rhodiola Extrakt Flüssig" einen alkoholischen Extrakt gegen Müdigkeit, Infektionskrankheiten und zur Erhöhung der Vitalität, des Gedächtnisses und der Arbeitsleistung ein.
    In Schweden wurde Rhodiola rosea im Jahr 1985 als pflanzliches Medizinprodukt eingeführt und im Phytomedizinischen Handbuch für Pharmazeuten als ein Mittel gegen Müdigkeit und Abgeschlagenheit beschrieben. Sechs Gruppen von Inhaltsstoffen sind inzwischen bekannt: Phenylpropanoide, Phenylethanoide, Flavonoide, Monoterpene, Triterpene und phenolische Säuren.

     

    Standardisierung in zwei Stufen

    Die Standardisierung des Extrakts von Rhodiola rosea verlief in zwei Stufen. In den Jahren um 1970 wurde Salidrosid aus der Gruppe der Phenylethanoide als Hauptwirkstoff angesehen. Die russische Arzneibuch-Kommission verlangte einen Gehalt von mindestens 0,8 Prozent Salidrosid für alle Tinkturen und Extrakte.
    In den späten 80ern des vorigen Jahrhunderts fanden auf Grund wachsender Nachfrage auch andere Rhodiola-Arten Verwendung. Einige Arten waren pharmakologisch wirkungslos, andere hingegen wirkten sogar besser als reiner Rhodiola-rosea-Extrakt. 1986 konnten russische Wissenschaftler nachweisen, dass Rhodiola rosea und auch die anderen wirksamen Rhodiola-Arten drei Zimtalkoholderivate Rosavin, Rosin und Rosarin enthalten. Sie stammen aus der Gruppe der Phenylpropanoide und wurden unter dem Begriff Rosavine zusammengefasst. Die überarbeitete Sowjetische Pharmakopoe von 1989 zieht sowohl Salidrosid in mindestens 0,8 bis 1 Prozent als auch Rosavin in mindestens 3 Prozent zur Standardisierung heran. Immer wieder kommen Fälschungen auf den Markt. Die echte Rhodiola rosea lässt sich nur so identifizieren: Sie enthält Rosavine und Salidrosid stets im Verhältnis 3 zu 1.

     

    Hilft dem Gehirn auf die Sprünge

    Der genaue Wirkmechanismus von Rhodiola rosea ist noch nicht vollständig aufgeklärt, zumal die vielen Inhaltsstoffe sehr unterschiedlich im Körper wirken. Die Studien aus den letzten Jahren beschäftigen sich hauptsächlich mit dem Einfluss von Rhodiola rosea auf die geistige Leistungsfähigkeit.
    Wahrscheinlich beeinflussen die Inhaltsstoffe von Rhodiola rosea den Stoffwechsel einiger Neurotransmitter wie Serotonin, Dopamin, Noradrenalin und Acetylcholin im Gehirn. Die Neurotransmitter dienen der Verarbeitung von Informationen und der Speicherung im Gehirn. Das optimale Zusammenwirken dieser Botenstoffe ist verantwortlich für die geistige Leistung und letztendlich für das Gedächtnis. Vermutlich beeinflusst Rhodiola rosea die Ausschüttung dieser Botenstoffe positiv und fördert zudem die Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke für deren Vorstufen.
    Stress beeinträchtigt das Konzentrationsvermögen, das Gedächtnis und mindert die geistige Leistungsfähigkeit. Hier wirkt Rhodiola rosea wahrscheinlich adaptogen. Das heißt: Ihre Inhaltsstoffe verbessern die Anpassungsfähigkeit des Organismus an außergewöhnliche Belastungen und erhöhen die natürliche Widerstandsfähigkeit. Adaptogene Stoffe eignen sich nicht zur Behandlung einer bestimmten Krankheit.

     

    Schutz vor freien Radikalen

    Ein Übermaß an freien Radikalen schädigt Gehirnzellen und gilt als eine der Ursachen für das altersbedingte Absinken der geistigen Leistungsfähigkeit. Rhodiola rosea enthält eine Reihe antioxidativer Stoffe, die die Gehirnzellen vor den schädlichen Einflüssen freier Radikale schützen sollen.
    Das Neurologische Institut der Armenischen Staats-Universität in Yeriwan hat in einer randomisierten Doppelblindstudie an 54 Ärzten untersucht, wie sich Rhodiola rosea auf die geistige Leistungsfähigkeit sowie die stressinduzierte Ermüdung während der Dienstzeiten mit wiederholten Nachtschichten auswirkt. Nach einer mehrwöchigen Testperiode verringerte Rhodiola rosea die Abnahme der geistigen Leistungsfähigkeit während wiederholter Nachtdienste um nahezu 20 Prozent. Ähnlich positive Ergebnisse ergab eine Untersuchung mit 40 Studenten. Eine ebenfalls randomisierte, doppelblinde und Placebo kontrollierte Studie prüfte den Einfluss von Rhodiola rosea auf die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit während einer Prüfungsperiode. Rhodiola rosea konnte auch hier die geistige Leistungsfähigkeit sowie die neuro-motorischen Fähigkeiten deutlich verbessern. Dies zeigte sich auch an den besseren Examensnoten.

     

    Mehr Kraft für Gestresste

    Im Mai 2000 führte das Zentrum für Gesundheit und Epidemiologie des Gesundheitsministeriums in Moskau eine randomisierte, doppelblinde, Placebo kontrollierte klinische Studie mit 161 russischen Kadetten eines Institutes des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation durch. Es wurden vier Gruppen gebildet: Zwei Verum-Gruppen, eine Placebo- und eine Kontroll-Gruppe. Die Probanden der zwei Verum-Gruppen nahmen Rhodiola rosea in unterschiedlichen Dosierungen ein. Es zeigte sich, dass in den Rhodiola-Gruppen die Probanden unter Stress deutlich weniger ermüdeten und bessere mentale Funktionen zeigten als die in der Kontrollgruppe.
    Heute wären Forschungen auf der Basis kontrollierter klinischer Studien nach modernen Standards sehr wünschenswert. Diese müssten sich mit den beschriebenen positiven Erscheinungen von Rhodiola rosea befassen, die Wirkweise und damit auch den medizinischen Einsatz der "Goldenen Wurzel" klären, um dieser Pflanze den Stellenwert einzuräumen, den sie sicherlich verdient. Wegen der fehlenden klinischen Studien können Rhodiola rosea und ihre Extrakte aktuell lediglich als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt werden.

     

    Dauergebrauch und Stoßtherapie

    Die derzeit angegebenen Dosierungen variieren je nach Prozentgehalt des Wirkstoffs Rosavin im verwendeten Extrakt. Für den Dauergebrauch wird eine Tagesdosis von 360 bis 600 mg eines Rhodiola-rosea-Extraktes mit 1 Prozent Rosavin oder 180 bis 300 mg eines solchen mit 2 Prozent Rosavin beziehungsweise 100 bis 170 mg eines mit 3,6 Prozent Rosavin angenommen.
    Rhodiola-rosea-Extrakt sollte bereits einige Wochen vor der erwarteten Stresssituation und während der Dauer der Belastung eingenommen werden. Bei einer kurzzeitigen Belastung wie einer Prüfung kann der Anwender die Dosis verdreifachen, wobei er den Einnahmezeitraum von vier Monaten nicht überschreiten sollte. Hieran sollte sich eine einnahmefreie Phase anschließen. Nüchtern 30 Minuten vor dem Frühstück, beziehungsweise der Mahlzeit eingenommen, ist die Resorption am besten.
    In den Studien sind unter den beschriebenen Dosierungen keine Nebenwirkungen aufgetreten. Toxische Wirkungen bei fachgerechtem Gebrauch sind nicht bekannt. Wie bei übermäßigem Kaffeegenuss kann es auch bei extrem hoher Dosierung von Rhodiola rosea zu Unruhe und Schlaflosigkeit kommen. Anwender sollten Extrakte aus Rhodiola rosea wegen ihrer anregenden Wirkung in der ersten Tageshälfte einnehmen. Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollten Frauen von einer Einnahme absehen.

     

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    Astragalus

    Was ist Astragalus?

    Astragalus (Lateinischer Name Astragalus membranaceus, Astragalus mongholicus), der in China heimisch ist, wird seit Jahrhunderten im Bereich der traditionellen chinesischen Medizin verwendet. In der westlichen Welt erreichte Astragalus in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts eine gewisse Beliebtheit. Es gibt über 2000 unterschiedliche Astragalus Spezies, doch die beiden miteinander verwandten Spezies Astragalus membranaceus und Astragalus mongholicus sind die Spezies, die primär für Gesundheitszwecke verwendet werden.

    Historisch gesehen, wird Astragalus – in der Regel in Kombination mit anderen Heilpflanzen – seit  langem im Bereich der traditionellen chinesischen Medizin zur Unterstützung und Förderung der Funktion des Immunsystems eingesetzt. In China wird Astragalus immer noch häufig bei chronischer Hepatitis und als begleitende Therapie bei Krebserkrankungen verwendet. Es wird außerdem als Volksheilmittel bei Erkältungen und Infektionen der oberen Atemwege, sowie bei Herzkrankheiten eingesetzt.

    Die Wurzel der Astragalus Pflanze wird typischerweise in Form von Suppen, Tees, Extrakten oder Kapseln verwendet. Im Allgemeinen wird Astragalus mit anderen Heilpflanzen wie Ginseng, Angelica und Süßholz kombiniert.

     

    Was sagt die Wissenschaft

    Die wissenschaftlichen Grundlagen für die Verwendung von Astragalus zu Gesundheitszwecken sind begrenzt. Generell fehlt es an qualitativ hochwertigen klinischen Untersuchungen und Humanstudien. Es gibt einige vorläufige Studienergebnisse, die darauf hindeuten, dass Astragalus entweder für sich alleine oder in Verbindung mit anderen Heilpflanzen potentielle Vorzüge für das Immunsystem, das Herz, die Leber und als begleitende Therapie bei Krebs besitzen könnte.

     

    Nebenwirkungen und Risiken

    Astragalus wir für die meisten Erwachsenen als sicher und unbedenklich angesehen. Über seine potentiellen Nebenwirkungen weiß man nicht besonders viel, da Astragalus in der Regel in Kombination mit anderen Heilkräutern eingesetzt wird.

    Astragalus kann unter Umständen mit Medikamenten interagieren, die das Immunsystem unterdrücken. Hierzu gehören unter anderem der Wirkstoff Cyclophosphamide und ähnliche Wirkstoffe, die von Krebspatienten oder nach Organtransplantationen verwendet werden. Zusätzlich hierzu könnte Astragalus die Blutzuckerspiegel und den Blutdruck beeinflussen.

    Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass einige Astragalus Spezies, die man für gewöhnlich nicht in ernährungstechnischen Supplements vorfindet, toxisch sein können. Einige Spezies enthalten z.B. das Neurotoxin Swainsonin, welches bei Tieren bereits zu Vergiftungen geführt hat. Andere Astragalus Spezies enthalten potentiell toxische Mengen an Selen.

     

    Referenzen:

    1. Astragalus. Natural Medicines Comprehensive Database Web site. Accessed at www.naturaldatabase.com on April 21, 2009.
    2. Astragalus (Astragalus membranaceus). Natural Standard Database Web site. Accessed at www.naturalstandard.com on April 21, 2009.
    3. Upton R. Astragalus. In: Coates P, Blackman M, Cragg G, et al., eds. Encyclopedia of Dietary Supplements. New York, NY: Marcel Dekker; 2005:25–30.

    Verzehrempfehlung für  Stress Control

    Nehmen Sie täglich 3 x 1 Kapsel zu den Mahlzeiten mit Wasser ein.


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    30 Capsules
    Supplement Facts
    Serving Size1capsule
    Servings Per Container30
    Amount Per Serving% Daily Value
    Calories
    0kJ/0kcal
    Rhodiola Rosea
    100mg
    Astragalus Membranaceus
    100mg

    Withana Somifera
    66,6mg

    Eleutherococcus Senticosus33,3mg
    MACA (Lepidium Meyenii)33,3mg
    L Teanina33,3mg
    Magnesium100mg
    Vitamin B530mg
    Vitamin B616,6mg
    ** Percent Daily Values are based on a 2,000 calorie diet.
    *** Daily Value not established.
    Other Ingredients:
    Rhodiola Rosea, Astragalus Membranaceus, Withana Somifera, Eleutherococcus Senticosus, MACA: (Lepidium Meyenii),L Teanina, Magnesium, Vitamin B5, Vitamin B6


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