Pharma Freak Ripped Freak

Ripped Freak Pharma Freak

Rating
4/5

Pharma Freak Ripped Freak Maximieren Sie Intensität, Energie & Kraft!

: PHARMAFREAK

: 2683

: 60 Kapseln

: Fettverbrennung

42 G-Points
  • 44,90 €

    39,90 €

    inkl. MwSt.

    Einzelpreis 0,42 € pro Kapsel

     Maximieren Sie Intensität, Energie & Kraft!

    Der erste Hybrid Fatburner der Welt!

    o Verlieren Sie schnell 21% Körperfett*
    o Maximieren Sie Intensität, Energie & Kraft*
    o Steigern Sie Ihre Epinephrin & Norepinephrin Spiegel*

    Das neue Pharma Freak Ripped Freak™ ist der erste und einzige Hybrid Fatburner der Welt. Die Hybridformel von Pharma Freak Ripped Freak adressiert jeden primären der Wissenschaft bekannten Fettabbaumechanismus und enthält nie zuvor gesehene, neu synthetisierte fettverbrennende Inhaltsstoffe, die am besten als „hybride lipolytische Verbindungen“ beschrieben werden können.

    “Hybridverbindung” ist ein Begriff, der von unserem Team aus pharmazeutischen und organischen Chemikern geprägt wurde. Ein Hybrid ist als von der Natur abgeleitete Verbindung definiert, die organisch verändert oder synthetisiert wurde, um bessere Resultate zu liefern. Die Pharma Freak Ripped Freak Studien zeigen diesbezüglich erstaunliche Resultate. Die Pharma Freak Ripped Freak Formel kombiniert spezifische fettverbrennende Schlüsselverbindungen mit dem Methyl Gallat Ester, der im Bereich der pharmazeutischen Industrie verwendet wird, um eine überlegene Bioverfügbarkeit und eine längere Halbwertszeit im Körper zu erreichen! Es ist die Fähigkeit unserer Chemiker diese neuen Hybrid Verbindungen zu entdecken und zu verändern, die Pharma Freak Ripped Freak zur stärksten fettverbrennenden Formel macht, die in Nordamerika erhältlich ist!

     

    RF Hybrid Wissenschaft

    Methyl Gallat Esters – Die neuste Innovation im Bereich der Fettabbau Supplementation!

    Von Don Gauvreau MSc., BA, CSCS

    Bei so vielen neuen wissenschaftlichen Entdeckungen, die jedes Jahr gemacht werden, ist es schwer, auf dem neusten Stand der Supplement Wissenschaft zu bleiben. Wenn Ihr Ziel darin besteht, einen bis auf die Knochen definierten Körper zu entwickeln, dann kann das richtige Supplement enorm dazu beitragen, Ihnen dabei zu helfen, den Fettabbau zu maximieren! Was sind also einige der effektivsten zurzeit auf dem Markt erhältlichen fettverbrennenden Verbindungen? Nun, die aktuellsten Untersuchungen deuten in Richtung einiger neu geschaffener Verbindungen, die als „hybride lipolytische Verbindungen“ bezeichnet werden. Sie werden sich wahrscheinlich fragen, was zum Teufel „hybride lipolytische Verbindungen“ sind und wie diese Ihnen dabei helfen werden, Ihren Fettabbau zu steigern. Nun, lesen Sie weiter und erlangen Sie einen Einblick in diese neuste Innovation im Bereich der Fettabbau Supplementation!

    Was genau ist eine Hybridverbindung?

    "Hybridverbindung” ist ein Begriff, der von einem Team aus pharmazeutischen und organischen Chemikern, die im Bereich der Sportsupplementindustrie arbeiten, geprägt wurde. Ein Hybrid ist als von der Natur abgeleitete Verbindung definiert, die organisch verändert oder synthetisiert wurde, um bessere Resultate zu liefern! Die erste Klasse von Hybridverbindungen, die je entwickelt wurde, ist eine Gruppe von Fettabbau Wirkstoffen, die an einen Methyl Gallat Ester gebunden wurden. Wenn dieser an einen Fettabbau Wirkstoff gebunden ist, dann liefert der Methyl Gallat Ester mehrere Schlüsselvorteile!

    Ein näherer Blick auf den Methyl Gallat Ester Der Methyl Gallat Ester steigert die Effektivität von Wirkstoffen auf zwei

    einzigartigen Wegen:

    1. Er erhöht ihre Bioverfügbarkeit
    2. Er verlängert ihre Halbwertszeit im Körper

    Das Anfügen einer Methylgruppe an eine fettverbrennende Verbindung besitzt die Fähigkeit deren Fettlöslichkeit zu steigern. Laienhaft ausgedrückt hat dies zur Folge, dass die Verbindung die Fettmembrane leichter durchdringen bzw. passieren kann. Da die biologischen Membrane (Wände) einer Zelle im menschlichen Körper aus Fett bestehen, steigert der Methyl Gallat Ester die Absorption von Wirkstoffen durch die Zielzellen, was in einem größeren Fettabbau resultiert!

    Der Methyl Gallat Ester erhöht die Bioverfügbarkeit von Wirkstoffen auch über andere distinkte Mechanismen. Er besitzt die Fähigkeit die Enzyme zu hemmen, die für die Biotransformation bestimmter Verbindungen im Verdauungstrakt verantwortlich sind. Wie Sie vielleicht wissen, werden viele Supplements bereits direkt nach dem Verzehr im Magen abgebaut, so dass sie nur einen geringen (oder keinen) Einfluss auf den Fettabbau im Körper besitzen. Da der Methyl Gallat Ester den Abbau von Wirkstoffen im Verdauungstrakt hemmt, können diese effektiver absorbiert und zu ihren Zielgeweben im Körper transportiert werden. Dies bedeutet stärkere Wirkungen und einen größeren Einfluss auf die allgemeine Fettverbrennungskapazität!

     

    RIPPED FREAK™ - Der erste Hybrid Fatburner der Welt

    PharmaFreak Technologies Inc. ist die erste Firma, die mit Pharma Freak Ripped Freak™ „hybride lipolytische Verbindungen“ auf den Markt bringt. Das PharmaFreak Forschungs- und Entwicklungsteam hat als erstes die Vorzüge der Verwendung des Methyl Gallat Esters entdeckt und diesen mit fettabbauenden Schlüsselverbindungen kombiniert, die sich nur in der Pharma Freak Ripped Freak Formel wiederfinden! Zusätzlich hierzu enthält die Pharma Freak Ripped Freak Formel fünf neu entdeckte methylierte Derivate von (-)-Epigallocatechin-3-O-Gallate (EGCG) aus Grünteeextrakt. Wie bereits erwähnt wurde, steigern die Methylgruppen die Fettlöslichkeit und die Absorption durch die Zielzellen, wodurch die in Pharma Freak Ripped Freak enthaltenen EGCG Derivate der regulären Form von EGCG, die sich in anderen Fatburnern wiederfindet, weit überlegen sind!

     

    Das letzte Wort zum Thema Fettabbau

    Nachdem Sie jetzt die neusten Untersuchungen hinter diesen einzigartigen Hybridverbindungen kennen, werden Sie diese mit Sicherheit in Ihr Fettverbrennungsarsenal aufnehmen wollen. Sie sollten bedenken, dass Pharma Freak Ripped Freak das einzige Produkt auf dem Markt ist, das den Methyl Gallat Ester enthält –lassen Sie sich nicht von billigen Imitaten täuschen! Geben Sie Pharma Freak Ripped Freak einen Versuch. Nach nur einer Dosis werden Sie schnell zu erkennen beginnen, wie wirkungsvoll diese Formel wirklich ist!

     

    RF FAQs

     

    Wie wirkt RIPPED FREAK?

    Pharma Freak Ripped Freaks unglaublich wirkungsvolle Formel stimuliert die Fettverbrennung durch eine Maximierung der Spiegel der beiden stärksten Fettverbrennungshormone des Körpers: Epinephrin (Adrenalin) und Norepinephrin (Noradrenalin). Pharma Freak Ripped Freak stimuliert nicht nur eine massive Erhöhung der Epinephrin and Norepinephrin Ausschüttung, sondern verhindert auch den Abbau dieser beiden Hormone. Das Endresultat ist eine maximale Fettverbrennungskapazität des Körpers! Die Pharma Freak Ripped Freak Formel verwendet außerdem den Methyl Gallat Ester, welcher eine Technologie repräsentiert, die häufig im Bereich der pharmazeutischen Industrie verwendet wird. Der Methyl Gallat Ester steigert die Fettlöslichkeit und die Absorption von Wirkstoffen in biologischen Membranen und verleiht den fettverbrennenden Wirkstoffen von Pharma Freak Ripped Freak eine überlegene Bioverfügbarkeit und eine verlängerte Halbwertszeit. Dies ist der Grund dafür, dass Sie nur eine Kapsel Pharma Freak Ripped Freak pro Dosis benötigen, da diese einzigartigen Inhaltsstoffe lange anhaltende fettverbrennende Wirkungen im Körper entfalten, die den ganzen Tag über aufrecht erhalten bleiben!

     

    Wie verwendet man RIPPED FREAK?

    Nehmen Sie eine Dosis Pharma Freak Ripped Freak (1 Kapsel) mit 250 ml Wasser zweimal täglich mindestens 30 Minuten vor einer Mahlzeit ein. Nehmen Sie Ihre erste Portion Pharma Freak Ripped Freak (1 Kapsel) als erstes morgens 30 Minuten vor dem Frühstück ein und nehmen Sie die zweite Portion (1 Kapsel) im Lauf des Nachmittags ein. Nehmen Sie an Trainingstagen eine Portion (1 Kapsel) 30 bis 60 Minuten vor dem Training ein.

     

    WARNUNG

    Beginnen Sie die Einnahme mit einer Kapsel täglich am Morgen, um ihre individuelle Verträglichkeit abzuschätzen und überschreiten Sie niemals die empfohlene Dosierung. Trinken Sie mindestens zehn 250 ml Gläser Wasser pro Tag. Lesen Sie sich das gesamte Etikett sorgfältig durch und befolgen Sie die Anweisungen. Kombinieren Sie Pharma Freak Ripped Freak für maximale Resultate mit einer gesunden Diät und einem hardcore Trainingsprogramm

     

    Muss ich RIPPED FREAK zyklisch anwenden?

    Sie können Pharma Freak Ripped Freak kontinuierlich für bis zu 8 bis 12 Wochen ohne Pause verwenden. Legen Sie nach 8 bis 12 Wochen der Anwendung eine 2 bis 4 Wochen lange Einnahmepause ein. Dies könnte z.B. folgendermaßen aussehen: 8 Einnahmewochen, gefolgt von 2 einnahmefreien Wochen – oder – 12 Einnahmewochen, gefolgt von 4 einnahmefreien Wochen.

     

    Kann RIPPED FREAK mit anderen Supplements kombiniert werden?

    Ja. Pharma Freak Ripped Freak kann mit anderen ernährungstechnischen Supplements kombiniert werden. Viele Bodybuilder kombinieren Pharma Freak Ripped Freak mit TEST FREAK – dem stärksten den Testosteronspiegel erhöhenden Supplement – um den ultimativen fettverbrennenden/muskelaufbauenden Stack zu erhalten!

     

    Verursacht RIPPED FREAK irgendwelche negative Nebenwirkungen?

    Nein! Pharma Freak Ripped Freak besitzt bei gesunden Personen keine negativen Nebenwirkungen. Der in der Pharma Freak Ripped Freak enthaltene Methyl Gallat Ester liefert eine natürliche zeitversetzte Wirkung, weshalb der Anwender keinen Energieeinbruch erleben wird, wie er bei vielen anderen Fatburnern beobachtet werden kann. Stattdessen erleben Anwender von Pharma Freak Ripped Freak über 8 bis 12 Stunden einen konsistenten und gleichmäßigen Strom an Energie und eine gleichmäßige fettverbrennende Wirkung!

     

    Besitzt RIPPED FREAK neben seiner fettverbrennenden Wirkung weitere zusätzliche Vorzüge?

    Ja! Pharma Freak Ripped Freak kann Ihnen einen erstaunlichen Energieschub für Ihr Training liefern. Viele Sportler und Bodybuilder verwenden Pharma Freak Ripped Freak, um ihre Kraft, Power, Intensität und Ausdauer zu maximieren. Viele Anwender erleben in der Tat bereits nach einer Dosis Pharma Freak Ripped Freak eine Zunahme an Kraft und Muskelausdauer um 40%!

    RF Diätplan

    Der unten beschriebene Pharma Freak Ripped Freak Diätplan wurde spezifisch auf unterschiedliche Körpergewichte zugeschnitten. Wählen Sie ganz einfach den Plan aus, der für Ihre Gewichtsklasse erstellt wurde!

     

    Hinweis

    Bevor Sie mit der Pharma Freak Ripped Freak Diät oder einem anderen Diätprogramm beginnen, sollten Sie Ihren Arzt kontaktieren und sich vor der Anwendung alle Anweisungen und Warnungen auf dem Etikett sorgfältig durchlesen.

    RF Trainingsplan

    Der Pharma Freak Ripped Freak Trainingsplan umfasst eine Kombination von Trainingseinheiten mit Gewichten und Cardiotraining. Wenn Sie nicht genug Gewicht so schnell wie Sie dies möchten verlieren, dann sollten Sie auf 7 Cardio Trainingseinheiten pro Woche abzielen. Wenn Ihre Fortschritte kontinuierlich und ausreichend sind, dann können bereits 3 Cardio Trainingseinheiten pro Woche ausreiche. Passen Sie die Menge des ausgeführten Cardiotrainings wöchentlich an die Rate Ihrer Fortschritte an.

     

    Hinweis

    Bevor Sie mit der Pharma Freak Ripped Freak Diät oder einem anderen Diätprogramm beginnen, sollten Sie Ihren Arzt kontaktieren und sich vor der Anwendung alle Anweisungen und Warnungen auf dem Etikett sorgfältig durchlesen.

    Das neue Pharma Freak Ripped Freak™ ist der erste und einzige Hybrid Fatburner der Welt.

    Cayenne Peperoni

    Cayennepfeffer, Chili und Peperoni (Capsicum frutescen)

    Cayennepfeffer sieht nicht aus wie Pfeffer und ist auch nicht verwandt mit Pfeffer. Er bekam seinen Namen, den auch die Hauptstadt von Französisch Guayana trägt, aus dem Indianischen. Wie die Kartoffel stammt Cayennepfeffer aus der Neuen Welt und hat auch heute noch in Mittel- und Südamerika sein Hauptverbreitungsgebiet. Von Kolumbus wurde Cayennepfeffer wegen der Schärfe irrtümlich für den begehrten und teuren Pfeffer gehalten und fand so den Weg nach Europa.

    Cayenne ist auch unter folgendem Namen bekannt:
    African Pepper, Bird Pepper, Capsicum annuum, Chili Pepper, Goat's Pod, Grains of Paradise, Mexican Chillies, Paprika, Red Pepper, Sweet Pepper, Tabasco Pepper, Zanzibar Pepper.


    Botanik

    Cayennepfeffer ist ein Vertreter der Pflanzenfamilie der Solanaceen = Nachtschattengewächse, zu der außer Kartoffeln und Tomaten auch Paprika (Capsicum annuum) gehören.
    Chilis nennt man die reifen, sehr scharfen und teilweise getrockneten Früchte, Cayennepfeffer das stets getrocknete und vermahlene Pulver daraus und Peperoni die unausgereiften, grünen oder ausgereiften roten, stets frischen Früchte von Capsicum frutescens, der Gewürzpaprika. Bei diesen Früchten handelt es sich um Beerenfrüchte, die fälschlich meist als Schoten bezeichnet werden. Die Früchte verdanken ihre Schärfe dem Capsaicin. Capsaicin-Verbindungen werden heute chromatographisch exakt bestimmt und die Chilis danach in der Scoville-Scala von 0 bis über 300.000 Einheiten bewertet. Die starken Geschmacksunterschiede der unübersichtlichen Vielfalt an Arten, Sorten und Herkünften, sind durch die unterschiedliche Zusammensetzung der Capsaicin-Verbindungen und der komplexen anderen Inhaltsstoffe bedingt. Selbst bei gleichzeitiger Ernte von Früchten von ein und der selben Pflanze, kann man auch bei einer eher milden Sorte einzelne teuflisch scharfe Exemplare erwischen.

     

    Verwendung

    Capsaicin- Verbindungen werden auch medizinisch genutzt. Äußerlich finden sie Anwendung in Wärmepflastern und Salben bei Rheuma und Muskelverspannungen. Bei der inneren Anwendung, also auch beim normalen Essen regen sie die Durchblutung, die Magensaftproduktion und die Darmperistaltik und damit die Verdauung an. Sie reizen allerdings auch die Schleimhäute und sind deswegen bei bestimmten Krankheiten mit Vorsicht zu genießen. Gesund sind Paprika, Chili und Co. auf jeden Fall, ob mit oder ohne Schärfe, denn sie enthalten sehr viel Vitamin C, Karotinoide und Mineralstoffe.
    In der lokalen mittel- und südamerikanischen Küche aber auch in Südost Asien oder in Afrika sind die zahlreichen Varianten sehr wichtige und unverzichtbare Zutaten für viele Rezepte und haben die Bedeutung unseres Pfeffers.

     

    Bedarf im Sport

    Cayenne lindert den Schmerz wie ein Gegenreizstoff.
    Es wird häufig als ein wirksames Mittel für das Reduzieren von Sodbrennensymptomen und als Verbrennung des Körperfetts. Cayenne kann während der Diät mit Kapseln, frischen oder getrockneten Pfeffern, Pulver oder Tee Supplementiert werden. Bitte halten sie sich an den Anweisungen des jeweiligen Produktes.

     

    Sicherheit und Nebenwirkungen

    Medizinische Lotionen und Cremes, die Capsicum Extrakte enthalten, sind auf die Haut aufgetragen für die meisten Erwachsenen wahrscheinlich sicher und unbedenklich.

    Mögliche Nebenwirkungen umfassen Hautreizungen, Brennen und Juckreiz. Capsicum kann im Bereich von Augen, Nase und Hals extrem reizend wirken. Man sollte Capsicum nicht im Bereich von empfindlicher Haut oder in der Nähe der Augen verwenden.

    Capsicum Extrakte sind bei einer kurzzeitigen oralen Einnahme in nahrungsmittelüblichen Mengen für die meisten Erwachsenen wahrscheinlich sicher und unbedenklich. Nebenwirkungen können Reizungen des Magens, Magenverstimmungen, Schwitzen, Hitzewallungen und eine laufende Nase umfassen. Es ist möglicherweise nicht sicher und unbedenklich Capsicum oral in größeren Mengen oder über einen längeren Zeitraum einzunehmen, da es bei dieser Art der Verwendung zu ernsthafteren Nebenwirkungen wie Leber- oder Nierenschäden kommen kann.

    Capsicum Extrakte sind bei einer Verwendung in der Nase möglicherweise sicher und unbedenklich. Es gibt keine Berichte über ernsthafte Nebenwirkungen, doch ein Auftragen in der Nase kann sehr schmerzhaft sein. Eine Anwendung in der Nase kann zu brennenden Schmerzen, Niesen, feuchten Augen und laufender Nase führen. Diese Nebenwirkungen neigen dazu, nach 5 oder mehr Tagen der wiederholten Verwendung nachzulassen oder ganz zu verschwinden.

     

    Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen

    Schwangerschaft und Stillzeit: Auf die Haut aufgetragenes Capsicum ist während der Schwangerschaft wahrscheinlich sicher und unbedenklich. Es ist jedoch nicht genug über Sicherheit und Unbedenklichkeit einer oralen Einnahme während der Schwangerschaft bekannt, weshalb schwangere Frauen Capsicum sicherheitshalber nicht einnehmen sollten.

    Auf die Haut aufgetragenes Capsicum ist während der Stillzeit wahrscheinlich sicher und unbedenklich, doch eine orale Einnahme von Capsicum durch stillende Frauen ist für das gestillte Kind möglicherweise nicht sicher und unbedenklich. Es gibt Berichte über Hautprobleme (Dermatitis) bei gestillten Kindern, deren Mütter Nahrungsmittel verzehrt hatten, die stark mit Capsicum haltigen Gewürzen gewürzt waren.

    Kinder: Das Auftragen von Capsicum auf die Haut von Kindern unter zwei Jahren ist möglicherweise nicht sicher und unbedenklich. Es ist nicht genug über Sicherheit und Unbedenklichkeit einer oralen Verabreichung von Capsicum an Kinder bekannt.

    Beschädigte oder brüchige Haut: Man sollte Capsicum nicht auf beschädigter oder brüchiger Haut verwenden.

    Operationen: Capsicum könnte Blutungen während und nach Operationen verstärken. Aus diesem Grund sollte man die Verwendung von Capsicum 2 Wochen vor anstehenden Operationen beenden.

     

    Wechselwirkungen

    Bei einer Verwendung von Capsicum in Kombination mit folgenden Medikamenten sollte man vorsichtig sein:

    Kokain

    Kokain besitzt viele gefährliche Nebenwirkungen. Eine Verwendung von Capsicum in Kombination mit Kokain könnte die Nebenwirkungen von Kokain inklusive Herzinfarkt und Tod verstärken.

     

    Medikamente, die die Blutgerinnung verlangsamen

    Capsicum könnte die Blutgerinnung verlangsamen. Die Einnahme von Capsicum in Verbindung mit Medikamenten, die auch die Blutgerinnung verlangsamen, könnte das Risiko für Blutungen und die Neigung zu Blutergüssen erhöhen.

    Einige Medikamente, die die Blutgerinnung verlangsamen können, umfassen unter anderem Aspirin, Diclofenac (Voltaren), Ibuprofen, Naproxen, Heparin, Warfarin und weitere.

     

    Theophyllin

    Capsicum könnte die Menge an Theophyllin, die der Körper absorbieren kann, erhöhen. Eine Einnahme von Capsicum in Verbindung mit Theophyllin könnte Wirkungen und Nebenwirkungen von Theophyllin verstärken.

     

    Bei einer Verwendung von Capsicum in Kombination mit folgenden Medikamenten sollte man wachsam sein:

    Medikamente gegen hohen Blutdruck

    Einige Medikamente gegen hohen Blutdruck können Husten hervorrufen. Es gibt einen Bericht über eine Person, deren Husten sich nach Verwendung einer Creme, die Capsicum enthielt, in Kombination mit Medikamenten gegen hohen Blutdruck verschlimmert hatte. Es ist jedoch nicht klar, ob diese Interaktion einen großen Grund zur Sorge darstellt.

     

    Referenzen

    1. Yoshioka M, St-Pierre S, Suzuki M, Tremblay A. Effects of red pepper added to high-fat and high-carbohydrate meals on energy metabolism and substrate utilization in Japanese women. Br J Nutr 1998;80:503"10.
    2. Yoshioka M, St-Pierre S, Drapeau V, et al. Effects of red pepper on appetite and energy intake. Br J Nutr 1999;82:115â€"23.
    3. Jensen PG, Curtis PD, Dunn JA, Austic RE, Richmond ME.Field evaluation of capsaicin as a rodent aversion agent for poultry feed. Pest Manag Sci. 2003 Sep;59(9):1007-15.
    4. Agarwal MK, Bhatia SJ, Desai SA, Bhure U, Melgiri S. Effect of red chillies on small bowel and colonic transit and rectal sensitivity in men with irritable bowel syndrome. Indian J Gastroenterol. 2002 Sep-Oct;21(5):179-82.
    Green Tea

    Grüner Tee hilft bei der Fettverbrennung

    Nach neuesten Untersuchungen muss man zu dem Schluss gelangen, dass Tee und insbesondere grüner Tee bei und zur Gewichtsabnahme eine Rolle spielen kann. In einer von Wissenschaftlern der Universitäten Genf und Fribourg in der Schweiz durchgeführten Studie ist festgestellt worden, dass grüner Tee eine bemerkenswerte Wirkung bei der Fettverbrennung hat. Diese Tatsache ist fast zu gut um wahr zu sein, stellt der grüne Tee doch bereits eine der potentesten Substanzen im Arsenal der natürlichen gesundheitsfördernden Nahrungsergänzungssubstanzen dar. Bevor wir uns dieses uralte, wundersame Naturprodukt und die in ihm enthaltenen erstaunlichen chemischen Substanzen einmal etwas genauer ansehen, wollen wir jedoch die Schweizer Studie noch einmal kurz unter die Lupe nehmen.


    Die Schweizer Studie zur Gewichtsabnahme

    Nach sorgfältiger Untersuchung wurden 10 gesunde junge Männer im Alter von 24 - 26 Jahren für die Studie ausgewählt, die in ihrer Konstitution von mager bis zu leichter Fettleibigkeit reichten (8 - 30% Körperfett) und in ihrer täglichen Nahrungszufuhr einen Fettanteil von etwa 35-40% (die typische westliche Ernährungsweise) aufzuweisen hatten. Der durchschnittliche Anteil Körperfett liegt bei gesunden jungen Männern etwa bei 20% und bei jungen gesunden Frauen bei 27%. Im Verlaufe des Alterungsprozesses verlieren wir an Muskelmasse, während der Fettanteil im Durschnitt bis auf etwa 30% resp. 40% zunimmt. Für den gesamten Zeitraum der Studie (5 - 6 Wochen) wurde ein genauer Ernährungsplan eingehalten, um eine standardisierte Gewichtsmessung durchführen zu können. So bestand die Energiezufuhr zu 13% aus Proteinen, 40% aus Fett und 47% aus Kohlehydraten. Zusätzlich erhielten: Die erste Gruppe einen Grünen Tee Extrakt in Pulverform der in etwa 4 Tassen Tee entsprach, die zweite Gruppe erhielt entsprechend die gleiche Menge Koffein, dem fettverbrennende Eigenschaften zugeschrieben werden, während die dritte Gruppe ein Placebo erhielt.

    Alle drei Gruppen erhielten diese zusätzlichen Nahrungsergänungsmittel dreimal täglich (Frühstück, Mittag- und Abendessen) und hatten sich schließlich für 24 Stunden in einem sog. Respirationsraum aufzuhalten, um eine genaue Messung des Energieumsatzes bzw. Energieverbrauchs zu ermöglichen.


    Grüner Tee verbrennt Fett

    Im Vergleich mit der Placebogruppe verursachte der Grünteextrakt eine signifikante Zunahme des Energieumsatzes, nämlich um die 4%. Das mag zunächst nur gering erscheinen, aber eine geringe Wirkung, die sich Tag für Tag wiederholt, summiert sich am Ende. Hinzukommt, dass diese 4%tige Zunahme zu 35-43% auf die Verbrennung von Fett zurückzuführen ist. Die Autoren kommen damit zu dem Schluss, dass "... die orale Gabe von Grünteextrakt die Fettverbrennung (Fettoxidation) erhöht und damit zu einer Gewichtsabnahme führt. ..." 3 Koffein zeigte dagegen im Vergleich mit der Placebogruppe keine bemerkenswerte Erhöhung, hauptsächlich deshalb weil die verabreichte Menge von 150 mg/täglich unterhalb der Grenze einer durch diese Substanz möglichen extra Fettverbrennung lag (Thermogenesis).


    Noch eine Studie

    Neusten Meldungen zufolge ist das Getränk aber auch für Sportler geeignet, denn japanische Wissenschaftler vom Biological Science Laboratoies in Tochigi haben im Tierversuch mit Mäusen gezeigt, dass Grüner Tee die Kondition der Tiere deutlich erhöht. Das Experiment wurde wie folgt durchgeführt: Die Mäuse mussten so lange wie möglich in einer Gegenstromanlage schwimmen.


    Die durchschnittliche Schwimmleistung der Nager betrug dabei 26 Minuten. Anschließend wurden die Tiere entweder mit einer Standardkost ernährt oder sie erhielten zusätzlich einen Grüntee-Extrakt. Nach 10 Wochen Training zeigte sich zwischen den beiden Mäuse-Gruppen ein deutlicher Leistungsunterschied. Während die normal ernährten Tiere durch das regelmäßige Training im Schnitt immerhin 33 Minuten in der Gegenstromanlage durchhielten, konnten die mit Grüntee-Extrakt "gedopten" Mäuse ihre Ausdauer deutlich stärker erhöhen. Diese Tiere konnten ihre Leistung auf durchschnittlich 40 Minuten steigern. Weitere Untersuchungen der Forscher haben ergeben, dass der Tee-Extrakt den Fettabbau in der Leber erhöht. Für die Muskelarbeit wird dadurch mehr Energie zur Verfügung gestellt und die Tiere können über einen längeren Zeitraum ihre volle Leistung erbringen. Die Wissenschaftler betonen jedoch, dass dieser Effekt nicht durch eine einmalige Dosis des Extraktes erreicht wird, sondern eine regelmäßige Anwendung erforderlich ist. Vermutet wird, dass die langfristige Anwendung zu einer Stoffwechselveränderung führen könnte, die die Fettverbrennung erhöht und die Kohlenhydratverbrennung reduziert.

    Und sogar bei ernsthaft verletzten Muskeln kann Grüner Tee helfen. Die Duchenn´sche Muskelatrophie beispielsweise ist eine Funktionsstörung, die sich durch Muskeltod auszeichnet, der durch den Mangel an einem Protein mit dem Namen Dystrophin hervorgerufen wird. Im Rahmen einer Studie ist nun untersucht worden, ob bei Mäusen, die muskulare Dystrophie aufwiesen, die Antioxidantbestandteile des Grünen Tees den Gewebetod eines Muskels verzögern können. Vier Wochen lang, ab dem Tag der Geburt, wurden der Nahrung der kleinen Nagen 0,01 bzw. 0,05 Prozent Grüner-Tee-Extrakt beigegeben. Dieser Zusatz hat den Gewenetod (Nekrose) in den Fast-Twitch-Fasern erheblich und dosierungsabhängig reduziert – er zeigte bei der Untersuchung allerdings keinerlei Auswirkungen auf die Slow-Twitch-Fasern. Um auch beim Menschen eine positive Auswirkung zu erzielen, sollte man am Tag rund sieben Tassen Grünen Tee trinken.


    Thermogenesis

    Mit Thermogenesis wird die Wärmeentwicklung bezeichnet, wie sie besonders bei physiologischen Prozessen entsteht. Im menschlichen Körper tritt die Wärmeentwicklung primär durch eine Reihe chemischer Reaktionen auf, wobei aus Fettmolekülen Kohlendioxyd- und Wassermoleküle produziert werden. Die Reaktionen setzen thermale Energie - Wärme - frei, von der ein Teil zusammen mit dem Kohlendioxyd und dem Wasser vorwiegend über Lunge, Haut und Exkremente an die Außenwelt abgegeben wird.

    Die freiwerdende Wärme kann unter Verwendung verschiedener physikalischer Maßeinheiten quantifiziert werden. Eine davon ist die Kalorie und Thermogenesis damit die Art der "Verbrennung" von Kalorien.
    Es könnte sein, dass die Wirkung des Grünteextraktes zum Teil auf den Gehalt an Koffein in synergistischer Interaktion mit ... zu suchen ist, aber womit denn nun eigentlich? Mit Sicherheit ist davon auszugehen, dass es im grünen Tee einen weiteren Wirkstoff gibt, der für diese Wirkung verantwortlich ist. Nun, es ist heute kein Geheimnis mehr, da die von uns gesuchte Substanz einer anderen Gruppe wissenschaftlichen Forschern, nämlich den Krebsforschern, bereits gut bekannt ist.


    Grüner Tee bekämpft Krebs

    Grüner Tee gilt als eine Substanz, die in der Lage ist vor bestimmten Krebsarten zu schützen und nimmt damit unter den Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) einen Ehrenplatz ein. Gut kontrollierte Untersuchungen haben gezeigt, dass grüner Tee vor Krebserkrankungen des Pankreas, des Magen, der Brust und der Lunge zu schützen vermag. Kein anderes NEM kann dies für sich in Anspruch nehmen.

    Obwohl es im grünen Tee eine Vielzahl chemischer Substanzen gibt, ragt eine unter ihnen weit hervor und wird von einigen Wissenschaftlern als die wohl vielversprechendste Substanz im Kampf gegen den Krebs angesehen, die je entdeckt wurde. Es ist dies epigallocatechin gallate (EGCG) und gehört zur Klasse der Katechine. Diese sind Mitglieder einer größeren Gruppe, der Polyphenole, die selbst wiederum einer noch größeren Gruppe zuzuzählen sind, nämlich den Flavonoiden.
    Von den Flavonoiden haben Sie sicher schön gehört. Es handelt sich hier um die farbenfrohen Pigmentstoffe wie wir sie von so vielen Früchten, Gemüse- und Teesorten her kennen. Sie sind uns durch ihre starke antioxidative Wirkweise bekannt und verfügen über viele gut dokumentierte Eigenschaften zur Verhütung von und im Kampf gegen Krebs, Herzerkrankungen, Sehstörungen, Allergien, virale Infektionen und vielen anderen Krankheiten.

     

    Grüner Tee ist ein antioxidatives Wunderkind

    Unter all den Katechinen des grünen Tees ist EGCG bei weitem die pharmakologisch aktivste und wirksamste Substanz und zu allem Glück im Vergleich mit über der Hälfte all der übrigen Wirkstoffe in der größten Menge enthalten. In der genannten Schweizer Studie zur Gewichtsabnahme lag die Dosis des Grünteeextraktes bei 375 mg/täglich Polyphenole von denen 270 mg (72%) EGCG war.

    EGCG ist ein Antioxidanz das mit Sicherheit künftig noch eine große Rolle spielen wird. Entsprechend einer Untersuchung der Universität von Kansas (USA) ist die antioxidative Wirkung im Hinblick auf einen Schutz der DNA vor Schädigung durch freie Radikale um das 100-fache stärker als die des Vitamin C und um das 25-fache größer als die des Vitamin E. Hinzukommt, dass EGCG in der Lage ist, die Reproduktion von Krebszellen zu stoppen und einen natürlichen Prozess des programmierten Zelltodes auszulösen, die sog. Apoptosis. Weiter wird durch EGCG die Produktion eines Enzyms namens Urokinase gehemmt, das für das Wachstum von Krebszellen benötigt wird. Bei Untersuchungen mit Tieren führt eine Blockierung der Urokinaseproduktion zur Schrumpfung von Tumoren, manchmal sogar zum völligen Verschwinden. Dies könnte wohl eine der wichtigsten Eigenschaften von EGCG sein. Die krebsverhütenden Eigenschaften des grünen Tees zeigen sich am eindrucksvollsten in jenen Teilen der Welt, in denen er regelmäßig täglich in relativ großer Menge getrunken wird (typischerweise 5 bis 10 Tassen täglich). Zum Beispiel zeigen epidemiologische Studien in asiatischen Ländern im Vergleich mit westlichen Ländern ein nur geringes Auftreten von Prostatakrebs, das auf den Konsum von grünem Tee zurückgeführt wird. Laboruntersuchungen zur biologischen Wirksamkeit von grünem Tee konnten belegen, das EGCG den Tod von Krebszellen der Prostata bewirkt.

     

    Grüner Tee bekämpft auch Herzerkrankungen

    Inzwischen spielt der grüne Tee auch eine Rolle im Schutz vor Erkrankungen des Herzens.7 Eine mit Nagetieren durchgeführte Studie zeigte, dass der grüne Tee den Anteil von Lipiden (Fetten) wie Cholesterol und zwar in besonderem Maße LDL (das "schlechte", das "low-density" Cholesterol) im Blut zu verringern vermag. Hinzukommt dass er die Oxidation des LDL blockiert, wodurch die Tendenz zu arteriellen Ablagerungen (Arterienverkalkung) und damit zu möglichen späteren Herzanfällen vermindert wird. Gleichzeitig trägt er zu Erhöhung des HDL Anteils, des "guten" Cholesterols bei und setzt den Blutzuckerspiegel sowie den Anteil von Triglyceriden herab, was möglicherweise die Auswirkungen eines im Alter zunehmenden sog Insulinwiderstandes umkehren könnte.

     

    Warum muss es grüner Tee sein?

    Grüner Tee (Camellia sinensis) ist keine besondere Teeart, sondern lediglich die Verwendung sehr junger, tief stehender Blätter der Teepflanze. Diese werden gleich nach dem Schnitt gedämpft, gerollt und getrocknet und anschließend für das kommerzielle Teeprodukt aufbereitet. Der bekanntere schwarze Tee wird von den gleichen grünen Blättern gewonnen, nur dass diese vor dem Rollen und Trocknen noch einem Fermentationsprozess unterzogen werden. Oolong Tee ist ein Zwischenprodukt mit teilweiser Fermentation.

    Der Fermentationsprozess ist im wesentlichen ein Oxidationsprozess, bei dem eine Reihe wertvoller Polyphenole in den Teeblättern durch enzymatische Einwirkung zu weniger wirkungsvollen Substanzen um- und abgebaut werden, womit zugleich ein Teil des Medizinalwertes des Tees verloren geht. Oxidationsprozesse stellen für den grünen Tee kein Problem dar, weil die für die Oxydationsprozesse verantwortlichen Enzyme während des Dämpfungsprozesses inaktiviert werden. Die antioxidative Kapazität des grünen Tees ist um das 6-fache höher als die des schwarzen Tees.


    Koffein und Ephedrin: Das dynamische Duo

    Der Tee erhält seine adstringenten oder adstringierenden Eigenschaften von den enthaltenen Tanninen (wie sie auch im roten Wein enthalten sind) und seine stimulierenden Eigenschaften vom Gehalt an Koffein. Wie wir gesehen haben, ist Koffein ein thermogener Wirkstoff. Zusammen mit Ephedrin ist er aufgrund synergistischer Wirkungen zwischen diesen beiden Substanzen besonders wirksam. Ephedrin ist ein natürliches Stimulans und thermogenes Agenz das aus der Pflanze Ephedra gewonnen wird. Koffein und Ephedrin wirken nicht nur stimulierend im Hinblick auf die Thermogenesis, sondern sie unterdrücken auch den Appetit. Besonders vorteilhaft ist der Umstand, dass sie den Fettabbau fördern, die Muskelmasse aber unberührt lassen.
    Kommt zu dieser bereits potenten Kombination jetzt noch die antioxidative Kapazität des Polyphenols EGCG hinzu, dann haben wir ein wirklich starkes Dreigespann.


    Bedarf im Sport

    Nehmen Sie ca. 250-500mg grüner Tee-Extrakt, standardisiert auf 50% EGCG 1- bis 2-mal pro Tag auf leeren Magen.

    Sicherheit und Nebenwirkungen

    Grüner Tee ist für die meisten Erwachsenen bei einem Konsum in moderaten Mengen wahrscheinlich sicher und unbedenklich. Grünteeextrakt ist für die meisten Menschen bei oraler Einnahme oder auf die Haut aufgetragen über einen kurzen Zeitraum möglicherweise sicher und unbedenklich. Bei einigen Menschen kann grüner Tee Magenverstimmungen und Verstopfung hervorrufen. Es gibt Berichte darüber, dass Grünteeextrakte in seltenen Fällen Leberprobleme hervorgerufen haben.

    Der Konsum von zu viel grünem Tee – mehr als 5 Tassen pro Tag – ist möglicherweise nicht sicher und unbedenklich. Grüner Tee kann in höheren Mengen aufgrund seines Koffeingehalts Nebenwirkungen hervorrufen. Diese Nebenwirkungen reichen von mild bis ernsthaft und umfassen Kopfschmerzen, Nervosität, Schlafprobleme, Erbrechen, Durchfall, Reizbarkeit, unregelmäßigen Herzschlag, Zittern, Sodbrennen, Schwindel, Tinnitus, Krämpfe und Verwirrung. Grüner Tee scheint die Absorption von Eisen aus der Nahrung zu reduzieren. Der Konsum sehr großer Mengen an grünem Tee ist wahrscheinlich nicht sicher und unbedenklich und kann sogar tödlich sein. Die tödliche Dosis Koffein in grünem Tee wird auf 10 bis 14 Gramm (150 bis 200 mg pro Kilogramm Körpergewicht) geschätzt. Ernsthafte Vergiftungen können jedoch bereits bei niedrigeren Dosierungen auftreten.

    Koffein ist für Kinder in den Mengen, die für gewöhnlich in der Nahrung vorkommen, möglicherweise sicher und unbedenklich.

    Grüner Tee interagiert mit einer Vielzahl von Medikamenten (Siehe Bereich Wechselwirkungen).

     

    Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen

    Schwangerschaft und Stillzeit: Für schwangere und stillende Frauen ist grüner Tee in geringen Mengen – etwa 2 Tassen pro Tag – möglicherweise sicher und unbedenklich. Diese Menge an grünem Tee liefert etwa 200 mg Koffein. Der Konsum von mehr als 2 Tassen grünem Tee ist möglicherweise nicht sicher und unbedenklich. Der Konsum von mehr als 2 Tassen grünem Tee pro Tag wurde mit einem erhöhten Risiko für Fehlgeburten und anderen negativen Nebenwirkungen in Verbindung gebracht. Außerdem kann Koffein in die Muttermilch übertreten und das gestillte Kind schädigen. Aus diesen Gründen sollten schwangere und stillende Frauen keine exzessiven Mengen an grünem Tee trinken.

    • Anämie: Der Konsum von grünem Tee könnte eine bestehende Anämie verschlimmern.
    • Angststörungen: Das in grünem Tee enthaltene Koffein könnte Angststörungen verschlimmern.
    • Blutgerinnungsstörungen: Das in grünem Tee enthaltene Koffein könnte das Risiko für Blutungen erhöhen. Aus diesem Grund sollte man keinen grünen Tee trinken, wenn man unter Blutgerinnungsstörungen leidet.
    • Herzkrankheiten: Das in grünem Tee enthaltene Koffein könnte unregelmäßigen Herzschlag hervorrufen.
    • Diabetes: Das in grünem Tee enthaltene Koffein könnte die Kontrolle des Blutzuckers beeinträchtigen. Wenn man grünen Tee trinkt und unter Diabetes leidet, sollte man seinen Blutzuckerspiegel sorgfältig kontrollieren.
    • Durchfall: Das in grünem Tee enthaltene Koffein kann – insbesondere in größeren Mengen – Durchfall verschlimmern.
    • Reizdarmsyndrom: Das in grünem Tee enthaltene Koffein kann – insbesondere in größeren Mengen – neben Durchfall auch die Symptome eines Reizdarmsyndroms verschlimmern.
    • Grüner Star: Der Konsum von grünem Tee kann den Augeninnendruck erhöhen. Diese Erhöhung beginnt innerhalb von 30 Minuten und hält für mindestens 90 Minuten an.
    • Hoher Blutdruck: Das in grünem Tee enthaltene Koffein könnte den Blutdruck bei Menschen mit hohem Blutdruck erhöhen. Diese Wirkung könnte jedoch bei Menschen, die regelmäßig grünen Tee oder andere koffeinhaltige Produkte trinken, schwächer ausfallen
    • Erkrankungen der Leber: Grünteeextrakt Supplements wurden mit mehreren Fällen von Lebeschäden in Verbindung gebracht. Grünteeextrakte könnten bestehende Erkrankungen der Leber verschlimmern.
    • Osteoporose: Der Konsum von grünem Tee kann die Menge an Kalzium, die über den Urin ausgeschieden wird, erhöhen. Dies könnte die Knochen schwächen. Wenn man unter Osteoporose leidet, sollte man den Koffeinkonsum deshalb auf weniger als 300 mg pro Tag (etwa 2 bis 3 Tassen grüner Tee) beschränken. Die Einnahme von Kalzium Supplements könnte dabei helfen, den Kalziumverlust auszugleichen.

     

    Wechselwirkungen

    Man sollte Grünteeprodukte nicht in Kombination mit folgenden Medikamenten zu sich nehmen:

    Amphetamine

    Stimulanzien wie Amphetamine beschleunigen die Funktion des Nervensystems. Durch eine Beschleunigung der Funktion des Nervensystems können Stimulanzien ein Gefühl der inneren Unruhe hervorrufen und den Herzschlag beschleunigen. Auch das in grünem Tee enthaltene Koffein könnte die Funktion des Nervensystems beschleunigen. Ein Konsum von Grünteeprodukten in Kombination mit Stimulanzien könnte ernsthafte Probleme inklusive beschleunigter Herzfrequenz und hohem Blutdruck hervorrufen. Aus diesem Grund sollte man Grünteeprodukte nicht in Verbindung mit Stimulanzien zu sich nehmen.

     

    Kokain

    Stimulanzien wie Kokain beschleunigen die Funktion des Nervensystems. Durch eine Beschleunigung der Funktion des Nervensystems, können Stimulanzien ein Gefühl der inneren Unruhe hervorrufen und den Herzschlag beschleunigen. Auch das in grünem Tee enthaltene Koffein könnte die Funktion des Nervensystems beschleunigen. Ein Konsum von Grünteeprodukten in Kombination mit Stimulanzien könnte ernsthafte Probleme inklusive beschleunigter Herzfrequenz und hohem Blutdruck hervorrufen. Aus diesem Grund sollte man Grünteeprodukte nicht in Verbindung mit Stimulanzien zu sich nehmen.

     

    Ephedrin

    Stimulanzien wie Ephedrin beschleunigen die Funktion des Nervensystems. Durch eine Beschleunigung der Funktion des Nervensystems, können Stimulanzien ein Gefühl der inneren Unruhe hervorrufen und den Herzschlag beschleunigen. Auch das in grünem Tee enthaltene Koffein könnte die Funktion des Nervensystems beschleunigen. Ein Konsum von Grünteeprodukten in Kombination mit Stimulanzien könnte ernsthafte Probleme inklusive beschleunigter Herzfrequenz und hohem Blutdruck hervorrufen. Aus diesem Grund sollte man Grünteeprodukte nicht in Verbindung mit Stimulanzien zu sich nehmen.

     

    Bei einer Kombination von Grünteeprodukten mit folgenden Medikamenten sollte man vorsichtig sein:

    Adenosin

    Das in grünem Tee enthaltene Koffein könnte die Wirkungen von Adenosin blockieren. Adenosin wird häufig von Ärzten verwendet, um einen Test des Herzens durchzuführen, der als Stresstest des Herzens bezeichnet wird. Aufgrund der möglichen Wechselwirkungen sollte man den Konsum von grünem Tee und anderen koffeinhaltigen Produkten mindestens 24 Stunden vor einem solchen Test beenden.

     

    Antibiotika (Quinolon Antibiotika)

    Der Körper baut das in grünem Tee enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Einige Antibiotika können die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Die Einnahme dieser Antibiotika in Verbindung mit Koffein kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weitere erhöhen.

     

    Antibabypille

    Der Körper baut das in grünem Tee enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Die Antibabypille kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Der Konsum von grünem Tee in Verbindung mit der Antibabypille kann Zittrigkeit, Kopfschmerzen, schnellen Herzschlag und weitere Nebenwirkungen hervorrufen.

     

    Cimetidin

    Der Körper baut das in grünem Tee enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Cimetidine kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Die Einnahme von Cimetidine in Verbindung mit grünem Tee kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weiteren erhöhen.

     

    Clozapin

    Der Körper baut Clozapin ab, um des ausscheiden zu können. Das in grünem Tee enthaltene Koffein scheint die Geschwindigkeit, mit der der Körper Clozapin abbaut, zu reduzieren. Eine Einnahme von Grünteeprodukten in Kombination mit Clozapin könnte Wirkungen und Nebenwirkungen von Clozapin verstärken.

     

    Dipyridamol

    Das in grünem Tee enthaltene Koffein könnte die Wirkungen von Dipyridamol blockieren. Dipyridamol wird häufig von Ärzten verwendet, um einen Test des Herzens durchzuführen, der als Stresstest des Herzens bezeichnet wird. Aufgrund der möglichen Wechselwirkungen sollte man den Verzehr von grünem Tee und anderen koffeinhaltigen Produkten mindestens 24 Stunden vor einem solchen Test beenden.

     

    Disulfiram

    Der Körper baut das in grünem Tee enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Disulfiram kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Die Einnahme von Disulfiram in Verbindung mit grünem Tee kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weiteren erhöhen.

     

    Östrogene

    Der Körper baut das in grünem Tee  enthaltene Koffein ab, um es auszuscheiden. Östrogen kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Die Einnahme von Östrogenen in Verbindung mit Koffein könnte Zittrigkeit, Kopfschmerzen, schnellen Herzschlag und andere Nebenwirkungen hervorrufen. Aus diesem Grund sollte man seinen Koffeinkonsum begrenzen, wenn man Östrogene einnimmt.

     

    Fluvoxamin

    Der Körper baut das in grünem Tee enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Fluvoxamin kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Die Einnahme von Fluvoxamin in Verbindung mit grünem Tee kann Wirkungen und Nebenwirkungen von Koffein erhöhen.

     

    Lithium

    Das in grünem Tee enthaltene Koffein kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Lithium ausscheidet, erhöhen. Wenn man Produkte zu sich nimmt, die Koffein enthalten und Lithium einnimmt, dann sollte man die Einnahme von koffeinhaltigen Produkten langsam reduzieren. Das zu schnelle Beenden der Koffeinzufuhr kann die Nebenwirkungen von Lithium erhöhen.

     

    Medikamente gegen Depressionen ( Monoamin Oxidase Hemmer / MAOI)

    Grüner Tee enthält Koffein. Koffein kann den Körper anregen. Auch einige Medikamente, die bei Depressionen zum Einsatz kommen, können den Körper anregen. Der Konsum von grünem Tee in Verbindung mit diesen Medikamenten könnte eine zu starke Anregung zur Folge haben. Dies könnte ernsthafte Nebenwirkungen inklusive schnellem Herzschlag, hohem Blutdruck, Nervosität und weiteren hervorrufen.

     

    Medikamente, die die Leber schädigen können

    Grünteeextrakte könnten die Leber schädigen. Die Verwendung von Grünteeextrakten in Kombination mit Medikamenten, die auch die Leber schädigen können, kann das Risiko für Leberschäden erhöhen. Aus diesem Grund sollte man auf Grünteeextrakte verzichten, wenn man Medikamente einnimmt, die die Leber schädigen können.

     

    Medikamente, die die Blutgerinnung verlangsamen

    Grüner Tee könnte die Blutgerinnung verlangsamen. Der Konsum von grünem Tee Verbindung mit Medikamenten, die auch die Blutgerinnung verlangsamen, könnte das Risiko für Blutungen und die Neigung zu Blutergüssen erhöhen.

    Einige Medikamente, die die Blutgerinnung verlangsamen können, umfassen unter anderem Aspirin, Diclofenac (Voltaren), Ibuprofen, Naproxen, Heparin, Warfarin und weitere.

     

    Nikotin

    Anregende Wirkstoffe wie Nikotin beschleunigen die Funktion des Nervensystems. Durch eine Beschleunigung der Funktion des Nervensystems, können anregende Wirkstoffe ein Gefühl der inneren Unruhe hervorrufen und den Herzschlag beschleunigen. Auch das in grünem Tee enthaltene Koffein könnte die Funktion des Nervensystems beschleunigen. Ein Konsum von Grünteeprodukten in Kombination mit anregenden Wirkstoffen könnte ernsthafte Probleme inklusive beschleunigter Herzfrequenz und hohem Blutdruck hervorrufen. Aus diesem Grund sollte man Grünteeprodukte nicht in Verbindung mit anregenden Wirkstoffen zu sich nehmen.

     

    Pentobarbital

    Die anregende Wirkung des in grünem Tee enthaltenen Koffeins kann die schlaffördernden Wirkungen von Pentobarbital blockieren.

     

    Phenylpropanolamin

    Das in grünem Tee enthaltene Koffein kann den Körper anregen. Auch Phenylpropanolamin kann den Körper anregen. Der Konsum von grünem Tee in Verbindung mit der Einnahme von Phenylpropanolamin könnte eine zu starke Anregung zur Folge haben und die Herzfrequenz erhöhen, den Blutdruck steigern und Nervosität hervorrufen.

     

    Riluzol

    Der Körper baut Riluzol ab, um es ausscheiden zu können. Der Konsum von grünem Tee kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Riluzol abbaut, reduzieren und so Wirkungen und Nebenwirkungen von Riluzol erhöhen.

     

    Theophyllin

    Grüner Tee enthält Koffein. Koffein wirkt auf eine ähnliche Art und Weise wie Theophyllin. Darüber hinaus kann Koffein die Geschwindigkeit, mit der der Körper Theophyllin abbaut, reduzieren. Der Konsum von grünem Tee in Verbindung mit der Einnahme von Theophyllin könnte Wirkungen und Nebenwirkungen von Theophyllin erhöhen.

     

    Verapamil

    Der Körper baut das in grünem Tee enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Verapamil kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Die Einnahme von Verapamil in Verbindung mit grünem Tee kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weiteren erhöhen.

     

    Warfarin

    Warfarin wird verwendet, um die Blutgerinnung zu verlangsamen. Es gibt Berichte darüber, dass große Mengen an grünem Tee die Wirksamkeit von Warfarin reduzieren können. Eine Reduzierung der Wirksamkeit von Warfarin könnte das Risiko für eine Bildung Blutgerinnsel erhöhen. Es ist nicht klar, wie diese Interaktion zustande kommen kann. Aus diesem Grund sollte das Blut regelmäßig untersucht werden. Es ist möglich, dass die Warfarin Dosierung angepasst werden muss

     

    Bei einer Kombination von Grünteeprodukten mit folgenden Medikamenten sollte man wachsam sein:

    Alkohol

    Der Körper baut das in grünem Tee enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Alkohol kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Ein Konsum von Alkohol in Verbindung mit grünem Tee kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weiteren erhöhen.

     

    Fluconazol

    Der Körper baut das in grünem Tee enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Fluconazol kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Eine Einnahme von Fluconazol in Verbindung mit grünem Tee kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weiteren erhöhen.

     

    Diabetesmedikamente

    Grüner Tee enthält Koffein. Koffein könnte den Blutzuckerspiegel erhöhen. Diabetesmedikamente werden verwendet, um den Blutzuckerspiegel zu senken. Durch eine Erhöhung des Blutzuckerspiegels könnte grüner Tee die Wirksamkeit von Diabetesmedikamenten reduzieren. Aus diesem Grund sollte man den Blutzuckerspiegel sorgfältig kontrollieren. Es ist möglich, dass die Dosierung der Diabetesmedikamente angepasst werden muss.

     

    Mexiletin

    Der Körper baut das in grünem Tee enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Mexiletin kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Eine Einnahme von Mexiletin in Verbindung mit grünem Tee kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weiteren erhöhen.

     

    Terbinafin

    Der Körper baut das in grünem Tee enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Terbinafin kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Eine Einnahme von Terbinafin in Verbindung mit grünem Tee kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weiteren erhöhen.

    Referenzen

    1. Yokogoshi H, Kobayashi M. Life Sci. Hypotensive effect of gamma-glutamylmethylamide in spontaneously hypertensive rats. 1998;62(12):1065-8
    2. Kakuda T. Neuroprotective effects of the green tea components theanine and catechins. Biol Pharm Bull. 2002 Dec;25(12):1513-8
    3. Sadzuka Y, Yamashita Y, Kishimoto S, Fukushima S, Takeuchi Y, Sonobe T. [Glutamate transporter mediated increase of antitumor activity by theanine, an amino acid in green tea]. Yakugaku Zasshi. 2002 Nov;122(11):995-9
    4. Kao YH, Hiipakka RA, Liao S. Modulation of endocrine systems and food intake by green tea epigallocatechin gallate. Endocrinology. 2000 Mar;141(3):980-7
    5. Sayama K, Lin S, Zheng G, Oguni I. Effects of green tea on growth, food utilization and lipid metabolism in mice. In Vivo. 2000 Jul-Aug;14(4):481-4
    6. Hasegawa N, Yamda N, Mori M. Powdered green tea has antilipogenic effect on Zucker rats fed a high-fat diet. Phytother Res. 2003 May;17(5):477-80
    7. Inoue M, Tajima K, Mizutani M, Iwata H, Iwase T, Miura S, Hirose K, Hamajima N, Tominaga S. Regular consumption of green tea and the risk of breast cancer recurrence: follow-up study from the Hospital-based Epidemiologic Research Program at Aichi Cancer Center (HERPACC), Japan. Cancer Lett. 2001 Jun 26;167(2):175-82
    8. Nakachi K, Eguchi H, Imai K. Can teatime increase one's lifetime? Ageing Res Rev. 2003 Jan;2(1):1-10
    9. Conney AH, Lu YP, Lou YR, Huang MT. Inhibitory effects of tea and caffeine on UV-induced carcinogenesis: relationship to enhanced apoptosis and decreased tissue fat. Eur J Cancer Prev. 2002 Aug;11 Suppl 2:S28-36
    10. Zhu M, Gong Y, Yang Z. [Protective effect of tea on immune function in mice]. Zhonghua Yu Fang Yi Xue Za Zhi. 1998 Sep;32(5):270-4
    11. Sato D, Matsushima M. Preventive effects of urinary bladder tumors induced by N-butyl-N-(4-hydroxybutyl)-nitrosamine in rat by green tea leaves. Int J Urol. 2003 Mar;10(3):160-6
    12. Edwin D, Geetha VR, Vishwanathan H, Usha Rani MV. An anticlastogenic in vivo micronucleus assay for tea. J Environ Biol. 2002 Oct;23(4):373-6
    13. Umemura T, Kai S, Hasegawa R, Kanki K, Kitamura Y, Nishikawa A, Hirose M. Prevention of dual promoting effects of pentachlorophenol, an environmental pollutant, on diethylnitrosamine-induced hepato- and cholangiocarcinogenesis in mice by green tea infusion. Carcinogenesis. 2003 Jun;24(6):1105-9. Epub 2003 Apr 24
    14. Tokunaga S, White IR, Frost C, Tanaka K, Kono S, Tokudome S, Akamatsu T, Moriyama T, Zakouji H. Green tea consumption and serum lipids and lipoproteins in a population of healthy workers in Japan. Ann Epidemiol. 2002 Apr;12(3):157-65
    15. Sasazuki S, Kodama H, Yoshimasu K, Liu Y, Washio M, Tanaka K, Tokunaga S, Kono S, Arai H, Doi Y, Kawano T, Nakagaki O, Takada K, Koyanagi S, Hiyamuta K, Nii T, Shirai K, Ideishi M, Arakawa K, Mohri M, Takeshita A. Relation between green tea consumption and the severity of coronary atherosclerosis among Japanese men and women. Ann Epidemiol. 2000 Aug;10(6):401-8
    16. Yokozawa T, Nakagawa T, Kitani K. Antioxidative activity of green tea polyphenol in cholesterol-fed rats. J Agric Food Chem. 2002 Jun 5;50(12):3549-52
    17. M C S, K S, Kuttan R. Anti-diabetic activity of green tea polyphenols and their role in reducing oxidative stress in experimental diabetes. J Ethnopharmacol. 2002 Nov;83(1-2):109-16
    18. Ahmed S, Rahman A, Hasnain A, Lalonde M, Goldberg VM, Haqqi TM. Green tea polyphenol epigallocatechin-3-gallate inhibits the IL-1 beta-induced activity and expression of cyclooxygenase-2 and nitric oxide synthase-2 in human chondrocytes. Free Radic Biol Med. 2002 Oct 15;33(8):1097-105
    19. Gupta SK, Halder N, Srivastava S, Trivedi D, Joshi S, Varma SD. Green tea (Camellia sinensis) protects against selenite-induced oxidative stress in experimental cataractogenesis. Ophthalmic Res. 2002 Jul-Aug;34(4):258-63
    20. Imanishi N, Tuji Y, Katada Y, Maruhashi M, Konosu S, Mantani N, Terasawa K, Ochiai H. Additional inhibitory effect of tea extract on the growth of influenza A and B viruses in MDCK cells. Microbiol Immunol. 2002;46(7):491-4
    21. Weber JM, Ruzindana-Umunyana A, Imbeault L, Sircar S. Inhibition of adenovirus infection and adenain by green tea catechins. Antiviral Res. 2003 Apr;58(2):167-73
    22. Fujiki H, Suganuma M, Imai K, Nakachi K. Green tea: cancer preventive beverage and/or drug. Cancer Lett. 2002 Dec 15;188(1-2):9-13
    23. Yang CS, Chen L, Lee MJ, Balentine D, Kuo MC, Schantz SP. Blood and urine levels of tea catechins after ingestion of different amounts of green tea by human volunteers. Cancer Epidemiol Biomarkers Prev. 1998 Apr;7(4):351-4
    24. Nakagawa K, Okuda S, Miyazawa T. Dose-dependent incorporation of tea catechins, (-)-epigallocatechin-3-gallate and (-)-epigallocatechin, into human plasma. Biosci Biotechnol Biochem. 1997 Dec;61(12):1981-5
    25. Chow HH, Cai Y, Alberts DS, Hakim I, Dorr R, Shahi F, Crowell JA, Yang CS, Hara Y. Phase I pharmacokinetic study of tea polyphenols following single-dose administration of epigallocatechin gallate and polyphenon E. Cancer Epidemiol Biomarkers Prev. 2001 Jan;10(1):53-8
    26. Chantre P, Lairon D. Phytomedicine. Recent findings of green tea extract AR25 (Exolise) and its activity for the treatment of obesity. 2002 Jan;9(1):3-8
    27. Liao S. The medicinal action of androgens and green tea epigallocatechin gallate. Hong Kong Med J. 2001 Dec;7(4):369-74
    28. Morre DJ, Morre DM, Sun H, Cooper R, Chang J, Janle EM. Tea Catechin Synergies in Inhibition of Cancer Cell Proliferation and of a Cancer Specific Cell Surface Oxidase (ECTO-NOX). Pharmacol Toxicol. 2003 May;92(5):234-41
    29. Kajiya K, Kumazawa S, Nakayama T. Effects of external factors on the interaction of tea catechins with lipid bilayers. Biosci Biotechnol Biochem. 2002 Nov;66(11):2330-5
    30. Ohe T, Marutani K, Nakase S. Catechins are not major components responsible for anti-genotoxic effects of tea extracts against nitroarenes. Mutat Res. 2001 Sep 20;496(1-2):75-81
    Koffein

    Koffein (auch Coffein oder veraltet Thein und Teein) ist ein anregend wirkender Bestandteil von Genussmitteln wie Kaffee, Tee, Cola, Mate, Guarana, Energy Drinks und Schokolade. Es ist eines der ältesten, wirksamsten und am besten verträglichen Aufputschmittel. Koffein ist ein weißes geruchloses Pulver oder bildet hexagonale Prismen aus. Es handelt sich um ein Purin-Alkaloid. Die korrekte chemische Bezeichnung ist 1,3,7-Trimethylxanthin, die Summenformel lautet C8H10N4O2.
    Seit Jahrhunderten wissen die Menschen um die anregende Wirkunge koffeinhaltiger Getränke. Kein Wunder, denn Koffein wirkt anregend, vertreibt die Müdigkeit und steigert sowohl die Leistungsfähigkeit als auch die Leistungsbereitschaft.
    Die bekannteste koffeinhaltige Pflanze ist der Kaffeebaum, aus dessen Früchten der Kaffee gewonnen wird. Einer alten Überlieferung zufolge entdeckte ein Hirte in Arabien den Kaffee, als er bemerkte, dass seine Schafe immer dann besonders erregt und ausgelassen waren, wenn sie die Früchte der Kaffeesträucher abgeweidet hatten. Ob diese Geschichte wahr ist oder nicht, fest steht jedenfalls, dass Kaffee einen Siegeszug rund um die Welt antrat und eines der beliebtesten Getränke unserer Zeit ist. Auch in Fitnessclubs wird gerne Kaffee getrunken, auch spezielle Fitnessdrinks, denen außer Mineralien und Vitaminen auch Koffein beigemischt ist sind ein Verkaufsschlager.
    Allerdings tauchen in verschiedenen Publikationen manchmal Warnungen bezüglich des Koffeinkonsums auf, da Koffein angeblich eine erhöhte Osteoporosegefahr nach sich zieht oder für Personen mit Bluthochdruck gefährlich sein kann. Dieser Artikel beschäftigt sich daher mit der Wirkungsweise von Koffein auf den unseren Körper und den eventuell bestehenden gesundheitlichen Gefahren, die von Koffein ausgehen. Chemisch betrachtet ist Koffein in Methylxanthin und kommt in einer ganzen Reihe von Pflanzen, wie zum Beispiel den Samen des Kaffeebaumes (Coffea), den Blättern des Teestrauches, im Mate, in der Colanuss oder auch im Guaranasamen vor. Obwohl Koffein ähnlich wie Alkohol gerne in den Sektor der Genussmittel eingestuft wird, ist es doch bei näherer Betrachtung eher eine Droge. Das besondere an Koffein ist, dass es im Gegensatz zu anderen pflanzlichen Drogen von mehr als hundert verschiedenen Pflanzenarten gebildet wird.
    Diese Pflanzen bilden das Koffein jedoch nicht um uns Menschen damit einen Gefallen zu tun, sondern Koffein stört das Nervensystem von Insekten und wirkt daher als natürliches Pestizid. Obwohl sich der Stoffwechsel des menschlichen Gehirns natürlich immens vom Gehirnstoffwechsel von Insekten unterscheidet, so gibt es überraschenderweise doch einige Übereinstimmungen im molekularen Mechanismus. Unser Gehirn hält fälschlicherweise Koffein für einen Botenstoff im Gehirnstoffwechsel, nämlich Adenosin. In unserem Gehirn führt eine hohe Konzentration an Adenosin zu einer Art Ruhezustand, was eine zunehmende Müdigkeit bewirkt. Koffein wirkt antriebssteigernd, da es die Adenosinrezeptoren blockiert, ohne dabei selbst dämpfend zu wirken. Das Resultat zeigt sich in einer erhöhten Wachsamkeit, bessere Konzentrationsfähigkeit, der Kopf wird freier und man kann wieder klare Gedanken fassen. Nicht umsonst ist daher eines der medizinischen Indikationsgebiete von Koffein die Beseitigung von psychischen Ermüdungserscheinungen.
    Allerdings blockiert Koffein, wie oben beschrieben, nur die Adenosinrezeptoren im Gehirn und sorgt so dafür, dass die übrigen körpereigenen Signalstoffe sogenannte Neurotransmitter, wie z.B. Dopamin und Serotonin ungehindert wirken können. Eine direkt stimulierende Wirkung auf diese Stoffe besteht jedoch im Gegensatz zu anderen Drogen, wie zum Beispiel Kokain, nicht. Wenn alle Adenosinrezeptoren im Gehirn erst einmal durch Koffein besetzt sind, bringt auch eine weitere Zufuhr von Koffein nichts mehr. Diese Erfahrung kennen alle Kaffeetrinker, wenn selbst ein doppelter Espresso nicht mehr gegen die Müdigkeit zu helfen scheint.

     

    Gehalte in Lebens- und Genussmitteln sowie Medikamenten

    • Eine Tasse Kaffee enthält ungefähr 50-150 mg
    • Eine kleine Tasse Espresso circa 40 mg Koffein.
    • Eine Tasse Tee kann je nach Zubereitungsart bis zu 50 mg enthalten. Das im Tee vorkommende Koffein nannte man früher Teein, chemisch ist es jedoch genau der gleiche Stoff wie im Kaffee
    • Energy Drinks wie Red Bull (ca. 80 mg pro Dose) und
    • Cola-Getränken (mit 30–60 mg/500 ml) wird heute synthetisch erzeugtes Koffein beigemischt. Früher enthielten Colagetränke natürliches Koffein aus der Kolanuss. Teilweise wird aber auch natürliches Koffein, gewonnen bei der Kaffee-Entcoffeinierung, verwendet.
    • Selbst Kakao enthält mit ungefähr 6 mg pro Tasse ein wenig Koffein, aber hauptsächlich Theobromin.
    • In der Schokolade findet sich Koffein (Vollmilchschokolade ca. 15 mg /100 g, Halbbitterschokolade ca. 90 mg/100 g) neben Theobromin und anderen anregenden Substanzen.
    • Eine Tablette "Aspirin forte" enthält 50 mg Koffein, normales Aspirin weist kein Koffein auf.

     

    Weltbekannt sind die aus den USA kommenden, in ungeheurem Umfang hergestellten Cola-Getränke wie Coca-Cola und Pepsi-Cola (eingetragene Warenzeichen). Das geheimgehaltene Rezept für Coca-Cola wurde schon 1886 von dem Apotheker Pemberton in Atlanta entwickelt, wobei das seit 1929 auch in Deutschland angebotene Getränk u.a. den Extrakt von getrockneten Colanüssen (bzw. Reincoffein), Citronen- und Phosphorsäure, Zucker, ätherische Öle (Limette?) und andere Geschmacksstoffe wie Muskatnuß und Gambirextrakt sowie Farbstoff enthält. In den einzelnen Ländern schwankt der Coffein-Zusatz zwischen 70 und 300 mg pro Liter und der Zuckergehalt zwischen 7 und 12%. Der Wortteil "Coca-" ist mit dem Einsatz von Coca-Blättern zu erklären, denen man heutzutage natürlich das Cocain entzogen hat. In der Medizin dient Coffein als Bestandteil von Medikamenten (z.B. Schmerzmittel und Mittel gegen Vergiftungen). Die schwach diuretische (wassertreibende) Wirkung resultiert aus der besseren Nierendurchblutung und Hemmung der Wasserrückresorption in den Nierentubuli - passionierte Kaffeetrinker kennen diese "berühmt-berüchtigte Nebenwirkung" aus Erfahrung!

     

    Hauptwirkungen des Koffeins

    • anregend auf das Zentralnervensystem
    • erhöhte Herztätigkeit, Puls steigt
    • erhöhter Blutdruck
    • Bronchialerweiterung
    • harntreibend (erst ab 300 mg/Tag)
    • regt die Peristaltik des Darmes an

     

    Koffein gilt als Genussmittel

    Die Weltgesundheitsorganisation hat Koffein als nicht suchterzeugende Droge eingestuft. Auch bei langjähriger Anwendung sind bis jetzt keine eindeutigen gesundheitlichen Schäden bekannt. Formen psychischer Abhängigkeit von Koffein können jedoch bei regelmäßigen Konsumenten, besonders Kaffeetrinkern, beobachtet werden; dabei spielen sicherlich auch Geschmack und Geruch des Kaffees sowie die sozialen Riten des Kaffeetrinkens eine Rolle.
    Symptome einer solchen Abhängigkeit können Kopfschmerzen, Migräne, Verspannungen, Zittern, Nervosität, Unkonzentriertheit und Reizbarkeit sein. Der Körper braucht circa drei Tage, um vom Koffein entgiftet zu werden, nach dieser Zeit sollten die Nebenwirkungen aufhören. Zu weiteren unerwünschten Nebenwirkungen von Koffein in hohen Dosen gehören auch der Harndrang und Herzrasen. Durch Koffein mit langsamer Freisetzung (z.B. Guaranapulver, Schwarztee) können diese negativen Effekte weitgehend minimiert und die positiven Effekte des Koffeins optimiert werden.
    Koffein in Genussmitteln, wie z.B. in Schwarztee oder Schokolade, kann insbesondere für Kinder nicht unproblematisch sein: so enthalten z.B. drei Dosen Cola und drei Schokoriegel etwa soviel Koffein, wie in zwei Tassen Kaffee enthalten sind (ca. 200 mg Koffein). Ein dreißig Kilogramm schweres Kind kommt somit auf eine Konzentration von 7 Milligram pro Kilogramm Körpergewicht, eine Dosis die ausreicht, um Nervosität und Schlafstörungen zu verursachen.

     

    Neue Studien

    Koffein wirkt auf weibliche Ratten in mehr als einer Hinsicht anregend: Es steigert nicht nur den Bewegungsdrang, sondern erhöht auch die Lust auf Sex. Dieser Effekt könnte auch für Frauen gelten, spekulieren die Forscher.
    Zwei amerikanische Forscherinnen entdeckten die Wirkung des Koffeins bei Rattenweibchen. Ob das Aufputschmittel auch beim Menschen diese Wirkung hat, können sie allerdings noch nicht sagen. Sollte es jedoch tatsächlich einen solchen Effekt geben, wäre er ihrer Ansicht nach wohl nur bei Frauen nachweisbar, die nicht an Koffein gewöhnt sind. Über ihre Arbeit berichten Fay Guarraci und Anastasio Benson von der Southwestern University in Georgetown in der Fachzeitschrift "Pharmacology Biochemistry and Behavior" (Bd. 82, S. 522).

    Konnten gar nicht genug von ihren Partnern bekommen
    108 weibliche Ratten bekamen von den Wissenschaftlerinnen zuerst eine Dosis Koffein und anschließend die Gelegenheit zum intimen Beisammensein mit einigen Männchen. Offenbar konnten die Tiere nach dem Genuss der anregenden Substanz gar nicht genug von ihren Partnern bekommen, beobachteten die Forscherinnen: Sie kehrten nach einem vollzogenen Geschlechtsakt sehr viel schneller wieder zu den Männchen zurück als ohne den Einfluss des Koffeins.
    Zum Teil sei für dieses Verhalten der durch den Koffeinkonsum gesteigerte Bewegungsdrang verantwortlich, berichten die Forscherinnen. Es gebe jedoch auch eindeutige Hinweise darauf, dass außerdem der Sexualtrieb der Tiere sehr viel ausgeprägter war als ohne Koffein.

    Effekt schwierig beim Menschen nachzuweisen
    Guarraci und Benson halten es durchaus für möglich, dass Koffein auch beim Menschen eine aphrodisierende Wirkung haben könnte. Es sei jedoch problematisch, einen solchen Effekt nachzuweisen, da die meisten Menschen täglich moderate Dosen Koffein konsumieren und daher ein Gewöhnungseffekt zu erwarten sei. Wenn überhaupt, wirke das Koffein demnach ihrer Ansicht nach nur bei Frauen, die normalerweise weder Kaffee noch Tee noch sonstige koffeinhaltige Produkte zu sich nehmen.

     

    Koffein und sportliche Leistungsfähigkeit

    Abschließend stellt sich die Frage, wie koffeinhaltige Getränke unter dem Aspekt der sportlichen Leistungsfähigkeit zu beurteilen sind. Durch seine Wirkung auf den Körper ist Koffein für Athleten verschiedenster Sportarten interessant. Für Kraftsportler wohl vor allem deshalb, weil man sich durch Koffein den nach einem harten Arbeitstag oftmals fehlenden "Kick" für ein produktives Training holen kann.
    Koffein bewirkt durch die Stimulierung des zentralen Nervensystems dabei nicht nur eine größere psychische Wachsamkeit, sondern verbessert auch die Kontraktilität und Motorik der Skelettmuskulatur, was oftmals das Bewegen von größeren Gewichten und einer Erhöhung der Trainingsintensität ermöglicht. Für Ausdauersportler ist Koffein aus einem anderen Grund interessant. Wie allgemein bekannt, stellen Kohlenhydrate bei einer Ausdauerbelastung in den ersten eineinhalb Stunden anteilmäßig den wichtigsten Brennstoff dar, wobei diese sowohl in der Leber als auch in den Muskeln in Form von Glykogen gespeichert sind. Erst mit zunehmender Zeitdauer oder bei geringer Intensität wird der Großteil der benötigten Energie aus der Verbrennung von freien Fettsäuren gewonnen.
    Genau an diesem Punkt setzt Koffein den Hebel an, da es die Lipolyse, das heißt den Abbau von Fetten steigert. Inwieweit diese erhöhte Lipolyserate allerdings auch tatsächlich zu einer gesteigerten Fettverbrennung führt, ist noch unklar. Wird bei der Belastung mehr Fett verbrannt wird, werden die wertvollen Glykogenspeicher langsamer entleert. Dadurch ließe sich die Ausdauerleistung in großem Maße beeinflussen. Nicht übersehen werden darf, dass Koffein auch ein Diuretikum ist, das heißt, es stimuliert im Körper die urinale Ausscheidung von Flüssigkeit. Obwohl es sich nur um einen leicht entwässernden Effekt handelt, kann dieser dennoch unter bestimmten Umständen einen signifikanten Einfluss auf die Leistungsfähigkeit haben. Durch die vermehrte Wasserausscheidung erhöht sich die Körpertemperatur und es kann zu einer Überhitzung und Dehydration kommen. Betroffen sind vor allem Ausdauerathleten, die nicht für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sorgen. Ferner ist zu bedenken, dass durch den erwähnten diuretischen Effekt vermehrt Mineralsstoffe aus dem Körper geschwemmt werden, die es zu ersetzen gilt.
    Aus dem gleichen Grund sollten koffeinhaltige Erfrischungsgetränke nicht gleich nach oder während dem Training konsumiert werden, sondern die durch Training verlorene Flüssigkeit sollte zuerst durch ein nicht koffeinhaltiges Getränk ersetzt werden. Die in Fitnessanlagen angebotenen Energydrinks eigenen sich daher auch eher als "EnergyBooster" vor dem Training und weniger als Flüssigkeitsersatz danach. Außerdem sollte bedacht werden, dass ein Energydrink, nach dem abendlichen Training genossen, eben aufgrund des Koffeingehalts zu Schlafstörungen führen kann.
    Koffein mobilisiert mehrere Hormone, Verbessert die Kontraktionsfähigkeit der Muskeln und erhöht die Metabolisierungsrate von Fetten und Kohlenhydraten zur Energiegewinnung.
    Auch wenn die Theorie einer erhöhte Freisetzung von Fettsäuren durch Koffein schlüssig scheint, ein merklicher Fettverlust kommt nur bei einem gleichzeitigen Kaloriendefizit in der Ernährung zustande. Darüber hinaus ist Koffein als fettverbrennende Substanz allein wenig hilfreich. Seine diesbezüglichen Wirkungen entfaltet es erst in Kombination mit anderen Substanzen wie z.B. Synephrine oder Ephedrin. Die Kombination mit Ephedrin erhöht allerdings auch die Gefahr möglicher Nebenwirkungen. Daher sollte, Koffein nur mit Ephedrin, nicht aber mit anderen Stimulantien kombiniert werden.
    Darüber hinaus wirkt Koffein entwässernd. Wer also viel Kaffe trinkt, sollte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Koffein steht auf der Dopingliste des Internationalen Olympischen Komitees. Allerdings sind die Grenzwerte so hoch, dass Sportler durchaus Kaffee zum Frühstück trinken können. Die Welt-Antidoping-Agentur hat mit Wirkung zum 1. Januar 2004 das Stimulans Koffein von der Liste der verbotenen Substanzen gestrichen.
    Die effektive Dosierung von Koffein als ergogenes Mittel ist daher mit 200 bis 300mg anzusetzen, was etwa zwei bis drei Tassen Kaffee entspricht. Ein positiver Dopingtest bei dieser Menge ist sehr unwahrscheinlich. Der Serumspiegel im Blut erreicht nach etwa 30 bis 60 Minuten seinen Höchststand, weshalb die Koffeinzufuhr innerhalb dieses Zeitraums vor dem Training erfolgen sollte. Die Halbwertzeit im Körper beträgt etwa 4 Stunden. Meine Empfehlung zur gesteigerten Nutzung von Fettsäuren aus Depots im Körper 2,5 bis 3mg Koffein pro Kg Körpergewicht vor dem Training. Das entspräche einer Dosis von 250 bis 300mg für einen 100kg schweren Athleten. Personen die unter Magenproblemen leiden ist Koffein als Guarana besonders zu empfehlen.

     

    Sicherheit und Nebenwirkungen

    Koffein ist für die meisten Erwachsenen bei angemessener Verwendung wahrscheinlich sicher und unbedenklich. Koffein kann Schlaflosigkeit, Nervosität, Ruhelosigkeit, Magenreizungen, Übelkeit und Erbrechen, gesteigerte Herzfrequenz, gesteigerte Atemfrequenz und andere Nebenwirkungen hervorrufen. Koffein kann Schlafstörungen bei AIDS Patienten verschlimmern. Höhere Dosierungen können Kopfschmerzen, Angstzustände, Erregtheit, Brustschmerzen und Tinnitus hervorrufen.

    Hohe Koffeindosierungen könnten nicht sicher und unbedenklich sein und unregelmäßigen Herzschlag hervorrufen oder sogar tödlich wirken.

     

    Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen                         

    Schwangerschaft und Stillzeit: Für schwangere und stillende Frauen ist Koffein in Mengen unterhalb von 200 mg pro Tag möglicherweise sicher und unbedenklich. Diese Menge entspricht etwa 2 Tassen Kaffee. Der Konsum größerer Mengen während der Schwangerschaft könnte das Risiko für Fehlgeburten und andere Probleme erhöhen. Koffein tritt in die Muttermilch über, weshalb stillende Frauen ihre Koffeinzufuhr genau überwachen sollten und sicherstellen sollten, dass diese niedrig ausfällt. Koffein ist in größeren Mengen während der Schwangerschaft möglicherweise nicht sicher und unbedenklich. Koffein kann bei gestillten Kindern Schlafstörungen, Reizbarkeit und eine gesteigerte Frequenz des Stuhlgangs hervorrufen.

    • Angststörungen: Koffein könnte Angststörungen verschlimmern und sollte deshalb von betroffenen Personen mit Vorsicht verwendet werden.
    • Bipolare Störungen: Zu viel Koffein könnte dieses Leiden verschlimmern. In einem Fall wurde ein 36 Jahre alter Mann mit kontrollierten bipolaren Störungen nach dem Konsum mehrerer Dosen eines Energy Drinks, der Koffein, Taurin, Inositol und andere Inhaltsstoffe enthielt (Red Bull), für 4 Tage aufgrund von Symptomen von Manie im Krankenhaus stationär behandelt. Man sollte Koffein mit Vorsicht und nur in geringen Mengen verwenden, wenn man unter bipolaren Störungen leidet.
    • Blutgerinnungsstörungen: Es gibt Bedenken, dass Koffein Blutgerinnungsstörungen verschlimmern könnte. Aus diesem Grund sollten Menschen, die unter Blutgerinnungsstörungen leiden, Koffein mit Vorsicht verwenden.
    • Herzkrankheiten: Koffein kann bei empfindlichen Menschen unregelmäßigen Herzschlag hervorrufen. Wenn man unter einer Herzkrankheit leidet, sollte man Koffein mit Vorsicht verwenden.
    • Diabetes: Einige Untersuchungen legen nahe, dass Koffein die Art und Weise, auf die der Körper Zucker verarbeitet, verändern kann und eine bestehende Diabetes verschlimmern könnte. Aus diesem Grund sollten Diabetiker Koffein mit Vorsicht verwenden.
    • Durchfall: Koffein kann – insbesondere in größeren Mengen – Durchfall verschlimmern.
    • Reizdarmsyndrom: Koffein kann – insbesondere in größeren Mengen – neben Durchfall auch die Symptome eines Reizdarmsyndroms verschlimmern.
    • Grüner Star: Koffein erhöht den Augeninnendruck. Diese Erhöhung beginnt innerhalb von 30 Minuten und hält für mindestens 90 Minuten an.
    • Hoher Blutdruck: Koffein könnte den Blutdruck bei Menschen mit hohem Blutdruck erhöhen. Diese Wirkung könnte jedoch bei Menschen, die regelmäßig Koffein verwenden, schwächer ausfallen
    • Osteoporose: Koffein kann die Menge an Kalzium, die über den Urin ausgeschieden wird, erhöhen. Dies könnte die Knochen schwächen. Wenn man unter Osteoporose leidet, sollte man den Koffeinkonsum deshalb auf weniger als 300 mg pro Tag (etwa 2 bis 3 Tassen Kaffee) beschränken. Die Einnahme von Kalzium Supplements könnte dabei helfen, den Kalziumverlust auszugleichen. Postmenopausale Frauen, die unter einem genetischen Problem leiden, das die Verwendung von Vitamin D durch den Körper beeinträchtigt, sollten Koffein mit Vorsicht verwenden. Vitamin D wirkt mit Kalzium zusammen, um Knochen aufzubauen.

     

    Wechselwirkungen

    Man sollte Koffein nicht in Kombination mit folgenden Medikamenten zu sich nehmen:

    Ephedrin

    Stimulanzien beschleunigen die Funktion des Nervensystems. Koffein und Ephedrin sind beides Stimulanzien. Eine Einnahme von Koffein in Kombination mit Ephedrin kann eine zu starke Anregung und manchmal ernsthafte Nebenwirkungen und Herzprobleme hervorrufen. Aus diesem Grund sollte man Koffein und Ephedrin nicht zur selben Zeit einnehmen.

     

    Bei einer Kombination von Guarana mit folgenden Medikamenten sollte man vorsichtig sein:

    Adenosin

    Koffein könnte die Wirkungen von Adenosin blockieren. Adenosin wird häufig von Ärzten verwendet, um einen Test des Herzens durchzuführen, der als Stresstest des Herzens bezeichnet wird. Aufgrund der möglichen Wechselwirkungen sollte man den Konsum von Koffein mindestens 24 Stunden vor einem solchen Test beenden.

     

    Antibiotika (Quinolon Antibiotika)

    Der Körper baut Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Einige Antibiotika können die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Die Einnahme dieser Antibiotika in Verbindung mit Koffein kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weitere erhöhen.

     

    Cimetidin

    Der Körper baut Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Cimetidine kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Die Einnahme von Cimetidine in Verbindung mit Koffein kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weiteren erhöhen.

     

    Clozapin

    Der Körper baut Clozapin ab, um des ausscheiden zu können. Koffein scheint die Geschwindigkeit, mit der der Körper Clozapin abbaut, zu reduzieren. Eine Einnahme von Koffein in Kombination mit Clozapin könnte Wirkungen und Nebenwirkungen von Clozapin verstärken.

     

    Dipyridamol

    Koffein könnte die Wirkungen von Dipyridamol blockieren. Dipyridamol wird häufig von Ärzten verwendet, um einen Test des Herzens durchzuführen, der als Stresstest des Herzens bezeichnet wird. Aufgrund der möglichen Wechselwirkungen sollte man die Einnahme von Koffein mindestens 24 Stunden vor einem solchen Test beenden.

     

    Disulfiram

    Der Körper baut Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Disulfiram kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Die Einnahme von Disulfiram in Verbindung mit Koffein kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weiteren erhöhen.

     

    Östrogene

    Der Körper baut Koffein ab, um es auszuscheiden. Östrogen kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Die Einnahme von Östrogenen in Verbindung mit Koffein könnte Zittrigkeit, Kopfschmerzen, schnellen Herzschlag und andere Nebenwirkungen hervorrufen. Aus diesem Grund sollte man seinen Koffeinkonsum begrenzen, wenn man Östrogene einnimmt.

     

    Fluvoxamin

    Der Körper baut Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Fluvoxamin kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Die Einnahme von Fluvoxamin in Verbindung mit Koffein kann Wirkungen und Nebenwirkungen von Koffein erhöhen.

     

    Lithium

    Koffein kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Lithium ausscheidet, erhöhen. Wenn man Produkte zu sich nimmt, die Koffein enthalten und Lithium einnimmt, dann sollte man die Einnahme von koffeinhaltigen Produkten langsam reduzieren. Das zu schnelle Beenden der Koffeinzufuhr kann die Nebenwirkungen von Lithium erhöhen.

     

    Medikamente gegen Depressionen ( Monoamin Oxidase Hemmer / MAOI)

    Koffein kann den Körper anregen. Auch einige Medikamente, die bei Depressionen zum Einsatz kommen, können den Körper anregen. Der Konsum von Koffein in Verbindung mit diesen Medikamenten könnte eine zu starke Anregung zur Folge haben. Dies könnte ernsthafte Nebenwirkungen inklusive schnellem Herzschlag, hohem Blutdruck, Nervosität und weiteren hervorrufen.

     

    Medikamente, die die Blutgerinnung verlangsamen

    Koffein könnte die Blutgerinnung verlangsamen. Der Konsum von Koffein Verbindung mit Medikamenten, die auch die Blutgerinnung verlangsamen, könnte das Risiko für Blutungen und die Neigung zu Blutergüssen erhöhen.

    Einige Medikamente, die die Blutgerinnung verlangsamen können, umfassen unter anderem Aspirin, Diclofenac (Voltaren), Ibuprofen, Naproxen, Heparin, Warfarin und weitere.

     

    Pentobarbital

    Die anregende Wirkung des in Guarana enthaltenen Koffeins kann die schlaffördernden Wirkungen von Pentobarbital blockieren.

     

    Phenylpropanolamin

    Koffein kann den Körper anregen. Auch Phenylpropanolamin kann den Körper anregen. Der Konsum von Koffein in Verbindung mit der Einnahme von Phenylpropanolamin könnte eine zu starke Anregung zur Folge haben und die Herzfrequenz erhöhen, den Blutdruck steigern und Nervosität hervorrufen.

     

    Riluzol

    Der Körper baut Riluzol ab, um es ausscheiden zu können. Der Konsum von Koffein kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Riluzol abbaut, reduzieren und so Wirkungen und Nebenwirkungen von Riluzol erhöhen.

     

    Stimulanzien

    Stimulanzien beschleunigen die Funktion des Nervensystems. Durch eine Beschleunigung der Funktion des Nervensystems können Stimulanzien die Herzfrequenz beschleunigen und ein Gefühl der inneren Unruhe hervorrufen. Auch Koffein kann die Funktion des Nervensystems beschleunigen. Ein Konsum von Koffein in Kombination mit Stimulanzien könnte ernsthafte Probleme inklusive beschleunigter Herzfrequenz und hohem Blutdruck hervorrufen. Aus diesem Grund sollte man Koffein nicht in Verbindung mit Stimulanzien zu sich nehmen.

    Einige Stimulanzien sind Diethylpropion , Epinephrin, Phentermin (Ionamin), Pseudoephedrin und viele weitere.

     

    Theophyllin

    Koffein wirkt auf eine ähnliche Art und Weise wie Theophyllin. Darüber hinaus kann Koffein die Geschwindigkeit, mit der der Körper Theophyllin abbaut, reduzieren. Der Konsum von Koffein in Verbindung mit der Einnahme von Theophyllin könnte Wirkungen und Nebenwirkungen von Theophyllin erhöhen.

     

    Verapamil

    Der Körper baut Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Verapamil kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Die Einnahme von Verapamil in Verbindung mit Koffein kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weiteren erhöhen.

     

    Bei einer Kombination von Grünteeprodukten mit folgenden Medikamenten sollte man wachsam sein:

    Alkohol

    Der Körper baut Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Alkohol kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Ein Konsum von Alkohol in Verbindung mit Koffein kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weiteren erhöhen.

     

    Fluconazol

    Der Körper baut Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Fluconazol kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Eine Einnahme von Fluconazol in Verbindung mit Koffein kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weiteren erhöhen.

     

    Diabetesmedikamente

    Koffein könnte den Blutzuckerspiegel erhöhen. Diabetesmedikamente werden verwendet, um den Blutzuckerspiegel zu senken. Durch eine Erhöhung des Blutzuckerspiegels könnte Koffein die Wirksamkeit von Diabetesmedikamenten reduzieren. Aus diesem Grund sollte man den Blutzuckerspiegel sorgfältig kontrollieren. Es ist möglich, dass die Dosierung der Diabetesmedikamente angepasst werden muss.

     

    Mexiletin

    Der Körper baut Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Mexiletin kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Eine Einnahme von Mexiletin in Verbindung mit Koffein kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weiteren erhöhen.

     

    Terbinafin

    Der Körper baut Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Terbinafin kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Eine Einnahme von Terbinafin in Verbindung mit Koffein kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weiteren erhöhen.

                                                        

    Antibabypille

    Der Körper baut Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Die Antibabypille kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Der Konsum von Koffein in Verbindung mit der Antibabypille kann Zittrigkeit, Kopfschmerzen, schnellen Herzschlag und weitere Nebenwirkungen hervorrufen.

    Referenzen

    1. Cogn Brain Res. 2002 May;13(3):407-15. Maximum cognitive performance and physiological time trend measurements after caffeine intake. Kourtidou-Papadeli C, Papadelis C, Louizos AL, Guiba-Tziampiri O.
    2. Diabetes. 2002 Mar;51(3):583-90. Caffeine-induced impairment of insulin action but not insulin signaling in human skeletal muscle is reduced by exercise. Thong FS, Derave W, Kiens B, Graham TE, Urso B, Wojtaszewski JF, Hansen BF, Richter EA.
    3. Am J Physiol Regul Integr Comp Physiol. 2003 Feb;284(2):R399-404. Epub 2002 Oct 24. Central nervous system effects of caffeine and adenosine on fatigue. Davis JM, Zhao Z, Stock HS, Mehl KA, Buggy J, Hand GA.
    4. J Appl Physiol. 2002 Oct;93(4):1227-34. Exercise endurance 1, 3, and 6 h after caffeine ingestion in caffeine users and nonusers. Bell DG, McLellan TM.
    5. Brain Cogn. 2003 Feb;51(1):143-54. Effects of mental workload and caffeine on catecholamines and blood pressure compared to performance variations. Papadelis C, Kourtidou-Papadeli C, Vlachogiannis E, Skepastianos P, Bamidis P, Maglaveras N, Pappas K.
    6. J Appl Physiol. 2002 Sep;93(3):990-9. Effect of different protocols of caffeine intake on metabolism and endurance performance. Cox GR, Desbrow B, Montgomery PG, Anderson ME, Bruce CR, Macrides TA, Martin DT, Moquin A, Roberts A, Hawley JA, Burke LM.
    7. Neurosci Lett. 2001 Jul 27;308(1):25-8. Caffeine inhibits exercise-induced increase in tryptophan hydroxylase expression in dorsal and median raphe of Sprague-Dawley rats. Lim BV, Jang MH, Shin MC, Kim HB, Kim YJ, Kim YP, Chung JH, Kim H, Shin MS, Kim SS, Kim EH, Kim CJ.
    8. Aviat Space Environ Med. 1998 Dec;69(12):1178-81. Thermoregulatory effects of caffeine ingestion during submaximal exercise in men. Dunagan N, Greenleaf JE, Cisar CJ.
    9. J Appl Physiol. 1998 Aug;85(2):709-15. Effect of caffeinated drinks on substrate metabolism, caffeine excretion, and performance. Kovacs EM, Stegen JHCH, Brouns F.
    10. Med Sci Sports Exerc. 2002 Nov;34(11):1785-92. Caffeine is ergogenic after supplementation of oral creatine monohydrate. Doherty M, Smith PM, Davison RC, Hughes MG.Pediatrics. 2003 Jan;111(1):42-6. Caffeine consumption and weekly sleep patterns in US seventh-, eighth-, and ninth-graders. Pollak CP, Bright D.
    11. J Appl Physiol. 2002 Feb;92(2):513-8. Opposite actions of caffeine and creatine on muscle relaxation time in humans. Hespel P, Op't Eijnde B, Van Leemputte M.
    12. J Nutr Sci Vitaminol (Tokyo). 2001 Dec;47(6):378-84. Effects of carnitine coingested caffeine on carnitine metabolism and endurance capacity in athletes. Cha YS, Choi SK, Suh H, Lee SN, Cho D, Li K.
    13. JAMA 2003 Mar 26;289(12):1537-45. Efficacy and safety of ephedra and ephedrine for weight loss and athletic performance: a meta-analysis. Shekelle PG, Hardy ML, Morton SC, Maglione M, Mojica WA, Suttorp MJ, Rhodes SL, Jungvig L, Gagne J.
    14. J Appl Physiol. 2001 Oct;91(4):1535-44. Caffeine increases endurance and attenuates force sensation during submaximal isometric contractions. Plaskett CJ, Cafarelli E.
    15. J Appl Physiol. 2000 Nov;89(5):1719-24. Caffeine potentiates low frequency skeletal muscle force in habitual and nonhabitual caffeine consumers. Tarnopolsky M, Cupido C.
    16. Jpn J Physiol. 2001 Dec;51(6):761-4. Caffeine ingestion attenuates the VO(2) slow component during intense exercise. Santalla A, Lucia A, Perez M.
    17. Psychopharmacology (Berl). 2002 Dec;164(4):429-31. Epub 2002 Oct 24. The moderating effect of anxiety sensitivity on caffeine-induced hypoalgesia in healthy women. Keogh E, Chaloner N.
    18. Am J Clin Nutr. 2003 Jun;77(6):1442-7. Effect of chewing gum containing nicotine and caffeine on energy expenditure and substrate utilization in men. Jessen AB, Toubro S, Astrup A.
    19. Clin Exp Pharmacol Physiol. 2002 May-Jun;29(5-6):391-4. Effects of caffeine on the uncoupling protein family in obese yellow KK mice. Kogure A, Sakane N, Takakura Y, Umekawa T, Yoshioka K, Nishino H, Yamamoto T, Kawada T, Yoshikawa T, Yoshida T.
    20. Br J Nutr. 2001 Feb;85(2):203-11. Combined effects of red pepper and caffeine consumption on 24 h energy balance in subjects given free access to foods. Yoshioka M, Doucet E, Drapeau V, Dionne I, Tremblay A.
    21. Dermatol Surg. 1999 Jun;25(6):455-62. Modification of subcutaneous adipose tissue by a methylxanthine formulation: a double-blind controlled study. Lesser T, Ritvo E, Moy LS.
    22. Phytomedicine. 2002 Jan;9(1):3-8. Recent findings of green tea extract AR25 (Exolise) and its activity for the treatment of obesity. Chantre P, Lairon D.
    23. J Nutr. 2000 Feb;130(2):152-7. Caffeine, carnitine and choline supplementation of rats decreases body fat and serum leptin concentration as does exercise. Hongu N, Sachan DS.
    24. Psychopharmacology (Berl). 2003 Jan;165(3):280-90. Epub 2002 Nov 14. Oral caffeine maintenance potentiates the reinforcing and stimulant subjective effects of intravenous nicotine in cigarette smokers. Jones HE, Griffiths RR.
    25. Food Chem Toxicol. 2002 Sep;40(9):1243-55. Effects of caffeine on human behavior. Smith A.
    26. Br J Clin Pharmacol. 2002 Oct;54(4):400-6. Central and peripheral effects of sustained caffeine use: tolerance is incomplete. Watson J, Deary I, Kerr D.
    27. Hum Psychopharmacol. 2002 Oct;17(7):361-7. Evidence for a relationship between daily caffeine consumption and accuracy of time estimation. Stine MM, O'Connor RJ, Yatko BR, Grunberg NE, Klein LC.
    28. Int J Sports Med. 1999 Aug;20(6):354-61. Caffeine improves cognitive performance after strenuous physical exercise. Hogervorst E, Riedel WJ, Kovacs E, Brouns F, Jolles J.
    29. J Sleep Res. 2001 Dec;10(4):265-76. Slow release caffeine and prolonged (64-h) continuous wakefulness: effects on vigilance and cognitive performance. Beaumont M, Batejat D, Pierard C, Coste O, Doireau P, Van Beers P, Chauffard F, Chassard D, Enslen M, Denis JB, Lagarde D.
    30. Psychopharmacology (Berl). 2002 Jan;159(3):238-47. Epub 2001 Oct 19. Maintaining alertness and performance during sleep deprivation: modafinil versus caffeine. Wesensten NJ, Belenky G, Kautz MA, Thorne DR, Reichardt RM, Balkin TJ.
    31. Aviat Space Environ Med. 2003 Apr;74(4):309-14. Caffeine effects on marksmanship during high-stress military training with 72 hour sleep deprivation. Tharion WJ, Shukitt-Hale B, Lieberman HR.
    32. Am J Epidemiol. 2002 Nov 1;156(9):842-50. Coffee consumption and cognitive function among older adults. Johnson-Kozlow M, Kritz-Silverstein D, Barrett-Connor E, Morton D.
    33. Psychopharmacology (Berl). 2003 Apr;167(1):54-62. Epub 2003 Feb 25. Absence of reinforcing, mood and psychomotor performance effects of caffeine in habitual non-consumers of caffeine. Rogers PJ, Martin J, Smith C, Heatherley SV, Smit HJ.
    34. Food Chem Toxicol. 2002 Sep;40(9):1257-61. Caffeine: behavioral effects of withdrawal and related issues. Dews PB, O'Brien CP, Bergman J.
    35. Cochrane Database Syst Rev. 2001;(4):CD001112. Caffeine for asthma. Bara AI, Barley EA.
    36. Curr Pain Headache Rep. 2001 Oct;5(5):472-8. The use of ibuprofen plus caffeine to treat tension-type headache. Diamond S, Freitag FG.
    37. Eur J Appl Physiol. 2001 Jul;85(1-2):144-50. Resynchronization of hormonal rhythms after an eastbound flight in humans: effects of slow-release caffeine and melatonin. Pierard C, Beaumont M, Enslen M, Chauffard F, Tan DX, Reiter RJ, Fontan A, French J, Coste O, Lagarde D.
    38. Clin Chim Acta. 2000 May;295(1-2):141-54. Antioxidant ability of caffeine and its metabolites based on the study of oxygen radical absorbing capacity and inhibition of LDL peroxidation. Lee C.
    39. Proc Natl Acad Sci U S A. 2002 Sep 17;99(19):12455-60. Epub 2002 Aug 30. Topical applications of caffeine or (-)-epigallocatechin gallate (EGCG) inhibit carcinogenesis and selectively increase apoptosis in UVB-induced skin tumors in mice. Lu YP, Lou YR, Xie JG, Peng QY, Liao J, Yang CS, Huang MT, Conney AH.
    40. Cancer Res. 2001 Jul 1;61(13):5002-9. Inhibitory effects of orally administered green tea, black tea, and caffeine on skin carcinogenesis in mice previously treated with ultraviolet B light (high-risk mice): relationship to decreased tissue fat. Lu YP, Lou YR, Lin Y, Shih WJ, Huang MT, Yang CS, Conney AH.
    41. Indian J Exp Biol. 2001 Dec;39(12):1254-7. Radioprotective action of caffeine: use of Saccharomyces cerevisiae as a test system. Vaidya PJ, Pasupathy K.
    42. Cancer Lett. 2003 May 8;194(1):25-35. Mechanistic approach of contrasting modifying effects of caffeine on carcinogenesis in the rat colon and mammary gland induced with 2-amino-1-methyl-6-phenylimidazo[4,5-b]pyridine. Takeshita F, Ogawa K, Asamoto M, Shirai T.
    43. J Exp Clin Cancer Res. 2001 Jun;20(2):287-92. Effect of Caffeine, a xanthine derivative, in the inhibition of experimental lung metastasis induced by B16F10 melanoma cells. Gude RP, Menon LG, Rao SG.
    44. Stroke. 2003 May;34(5):1242-5. Epub 2003 Apr 10. Pilot dose-escalation study of caffeine plus ethanol (caffeinol) in acute ischemic stroke. Piriyawat P, Labiche LA, Burgin WS, Aronowski JA, Grotta JC.
    45. Eur J Neurol. 2002 Jul;9(4):377-82. Does caffeine intake protect from Alzheimer's disease? Maia L, de Mendonca A.
    46. Ann Neurol. 2001 Jul;50(1):56-63. Prospective study of caffeine consumption and risk of Parkinson's disease in men and women. Ascherio A, Zhang SM, Hernan MA, Kawachi I, Colditz GA, Speizer FE, Willett WC.
    47. Int J Sport Nutr Exerc Metab. 2002 Jun;12(2):189-206. Caffeine, body fluid-electrolyte balance, and exercise performance. Armstrong LE.
    48. Am J Clin Nutr. 2002 Dec;76(6):1244-8. Contribution of caffeine to the homocysteine-raising effect of coffee: a randomized controlled trial in humans. Verhoef P, Pasman WJ, Van Vliet T, Urgert R, Katan MB.
    49. J Appl Physiol. 2002 Jun;92(6):2347-52. Caffeine-induced impairment of glucose tolerance is abolished by beta-adrenergic receptor blockade in humans. Thong FS, Graham TE.
    50. Neuropsychopharmacology. 2003 Sep;28(9):1694-702. Epub 2003 Jun 25. Association between A2a receptor gene polymorphisms and caffeine-induced anxiety. Alsene K, Deckert J, Sand P, de Wit H.
    51. Hum Psychopharmacol. 2002 Apr;17(3):151-6. Interactions between alcohol and caffeine in relation to psychomotor speed and accuracy. Mackay M, Tiplady B, Scholey AB.
    52. Psychopharmacology (Berl). 2002 Jul;162(3):246-54. Epub 2002 May 14. Subchronic caffeine administration sensitizes rats to the motor-activating effects of dopamine D(1) and D(2) receptor agonists. Cauli O, Morelli M.
    53. Clin Pharmacol Ther. 2002 Mar;71(3):141-52. Low daily 10-mg and 20-mg doses of fluvoxamine inhibit the metabolism of both caffeine (cytochrome P4501A2) and omeprazole (cytochrome P4502C19). Christensen M, Tybring G, Mihara K, Yasui-Furokori N, Carrillo JA, Ramos SI, Andersson K, Dahl ML, Bertilsson L.
    54. Clin Pharmacokinet. 2000 Aug;39(2):127-53. Clinically significant pharmacokinetic interactions between dietary caffeine and medications. Carrillo JA, Benitez J.
    55. J Pharmacol Exp Ther. 2003 Jul;306(1):35-42. Epub 2003 Mar 27. Toxicity of acetaminophen, salicylic acid, and caffeine for first-passage rat renal inner medullary collecting duct cells. Cai Q, Dmitrieva NI, Michea LF, Rocha G, Ferguson D, Burg MB.
    56. Toxicol Appl Pharmacol. 2002 Dec 1;185(2):91-7. Effect of caffeine on acetaminophen hepatotoxicity in cultured hepatocytes treated with ethanol and isopentanol. DiPetrillo K, Wood S, Kostrubsky V, Chatfield K, Bement J, Wrighton S, Jeffery E, Sinclair P, Sinclair J.
    57. J Am Coll Nutr. 2002 Dec;21(6):536-44. To drink or not to drink: how are alcohol, caffeine and past smoking related to bone mineral density in elderly women? Ilich JZ, Brownbill RA, Tamborini L, Crncevic-Orlic Z.
    58. Pharmacology Biochemistry and Behavior, Vol. 82 (2006) S. 522 / ddp
    Vitaminen

    Der Mensch ist auf eine vitaminreiche Nahrung angewiesen, da er nur sehr wenige Vitamine in geringen Mengen selbst produzieren kann. Vitamine sind darum ein kostbares Gut in Gemüse, Obst und anderen Lebensmitteln, welches sehr empfindlich gegenüber Umwelteinflüssen ist. Durch den Einfluss von Licht, Luft und Wärme werden Vitamine zerstört. Selbst bei längerer Lagerung gehen Vitamine verloren. Vitamin C ist bei der Ernte noch zu 100% im Gemüse enthalten. Doch schon am vierten Tag sind, bei optimaler Lagerung, nur noch weniger als 50% davon unzerstört. Bei falscher Lagerung z.B. bei Zimmertemperatur (20°C) sind nach zwei Tagen nur 30% der ursprünglichen Vitaminkonzentration im Gemüse enthalten. Vitamin C ist sehr lichtempfindlich. Im Sonnenlicht sind nach drei Stunden nur noch ca. 35% des Vitamins enthalten. Lagert man Gemüse in Wasser, so sind im unzerkleinerten Zustand, nach 12 Stunden 10% Vitamin C ausgeschwemmt. Im zerkleinerten Zustand bereits über 50%.
    Früher benannte man die Vitamine nach der Reihenfolge ihrer Entdeckung. Zwischenzeitlich wurden sie nach ihrer Wirkung bezeichnet z.B. als antiskorbutisches Vitamin. Mittlerweile werden die Vitamine nach Funktion oder der chemischen Beschaffenheit benannt. Vitamine haben keine Bedeutung als Baumaterial oder Energielieferant für den Organismus, sie besitzen hauptsächlich steuernde und katalytische Eigenschaften im Stoffwechsel. Gerade deshalb sind sie so lebensnotwendig für uns Menschen.
    Vitamine werden nach ihren Eigenschaften in fett- und wasserlöslich unterteilt. Aufgrund ihrer Löslichkeit lassen sich viele ihrer biologischen Eigenschaften erklären. Fettlösliche Vitamine werden teilweise in sehr großen Mengen in Leber und im Fettgewebe eingelagert. Aus diesen Vitaminspeichern kann der Organismus auch während längeren Phasen der Unterversorgung noch mit den entsprechenden Vitaminen versorgt werden. Die hohe Speicherkapazität bei diesen Vitaminen kann durch eine entsprechende Überversorgung auch zu Hypervitaminosen (Vergiftungserscheinungen) führen.
    Bei wasserlöslichen Vitaminen gibt es diese Speicherfunktion nicht. Vitamin B12 bildet allerdings eine Ausnahme. Eine über den Bedarf hinausgehende Versorgung wird mit dem Urin wieder ausgeschieden.

    Fettlösliche Vitamine sind:

    • Vitamin A (Retinol)
    • Vitamin D (Calciferole)
    • Vitamin E (Tocopherole und Tocotrienole)
    • Vitamin K (Phyllochinone und Menachinone)

     

    Wasserlösliche Vitamine sind:

    • Vitamin B1 (Thiamin)
    • Vitamin B2 (Riboflavin)
    • Vitamin B5 (Pantothensäure)
    • Vitamin B6 (Pyridoxin)
    • Vitamin B12 (Cobalamin)
    • Vitamin B15 (Pangamsäure)
    • Vitamin C (Ascorbinsäure)
    • Vitamin H (Biotin)
    • Vitamin B9 (Folsäure)
    • Vitamin B3 (Niacin)

     

    Tipps für den richtigen Umgang mit Vitaminen

    Vitamine sind empfindlich gegenüber äußeren Einflüssen wie Hitze, Luft und Licht. Bei der Verarbeitung von Lebensmitteln sollten Sie deshalb einige Dinge beachten, damit der Gehalt an wertvollen Stoffen möglichst erhalten bleibt.


    Was den Vitaminen im Gemüse schadet

    • Entfernung von vitaminhaltigen Teilen (zu dickes Schälen bei Äpfeln, Entfernung der äußeren Schichten der Getreidekörner bei der Herstellung von Weißmehl)
    • zu langes Kochen, "Zerkochen", Wegschütten des Kochwassers
    • zu lange Lagerung und Transport
    • zu intensives Waschen und Wässern
    • längeres Warmhalten und wiederholtes Aufwärmen von Speisen
    • zu hohe Kochtemperatur, ungeeignetes Kochgeschirr (es darf kein Dampf bei geschlossenem Deckel entweichen)

     

    Was sie ruhig tun können bzw. sollten

    • Tiefgefrieren
    • kurzes Kochen und Mitverwendung des Kochwassers zum Beispiel für eine Sauce (da sich die wasserlöslichen Vitamine darin gelöst haben)
    • Garen im Wasserdampf, zum Beispiel in einem Siebeinsatz (schonendste Methode)
    • frisches, qualitativ hochwertiges Gemüse verwenden
    • geeigneten Kochtopf benutzen, der die Wärme gleichmäßig von unten und den Seiten verteilt (am besten Edelstahl mit Aluminiumkern)
    • richtige Topfgröße wählen (zwei Drittel des Topfes sollten gefüllt sein, damit der Raum des Topfes mit dem Dampf der Eigenfeuchtigkeit des Gemüses gefüllt werden kann und kein zusätzliches Wasser nötig wird)

     

    Vitaminmangel

    Unterernährung, Fehlernährung oder Resorptionsstörungen können zu Hypovitaminosen (Vitaminmangel) und in Extremfällen zu Avitaminosen (völliges Fehlen von Vitaminen im Körper) führen. Auch durch das Absterben der Darmflora, z.B. durch Antibiotikagaben, kann es zu Mangelzuständen bestimmter Vitamine (K, B12, H) kommen.

    Ein Vitaminmangel kann verschiedene Krankheiten wie Skorbut, Beriberi, Nachtblindheit auslösen oder - bei völligem Fehlen - gar den Tod. In den Industriestaaten ist Vitaminmangel weniger ein Problem als in Entwicklungsländern. Dennoch gibt es auch in den westlichen Nationen natürlich bestimmte Faktoren, die Vitaminmangelerscheinungen begünstigen. Dazu gehören neben Schwangerschaft und Stillzeit Umweltbelastungen, einseitige Ernährung, Stress, Alkohol und Nikotinkonsum sowie bestimmte Krankheiten und Medikamente.
    Eine Überdosis an Vitaminen ist nur in bestimmten Fällen gefährlich und führt zu Vergiftungserscheinungen, nämlich bei den Vitaminen A und D.


    Bedarf im Sport

    Es ist wohl klar, dass Kraft- und Ausdauersportler eine überdurchschnittliche Menge an Vitaminne und Mineralstoffe benötigen. Eine Nahrungsergänzung wäre deshalb zu empfehlen.

    Bitter Orange

    Überblick

    Die Bitterorange ( Bitter Orange ) ist eine Pflanze, deren Schale, Blüte, Frucht und Fruchtsaft zur Herstellung von Medizin verwendet werden. Aus der Schale der Frucht wir Bitterorangenöl hergestellt.

    Bitterorange hat oral eingenommen oder auf die Haut aufgetragen eine Vielzahl von Anwendungsbereichen. Bis jetzt hat die Wissenschaft jedoch lediglich gezeigt, dass das Öl, wenn es auf die Haut aufgetragen wird, zur Behandlung von Pilzinfektionen wie Borkenflechte und Fußpilz effektiv sein könnte.

    Die Schale der Bitterorange wird zur Verbesserung des Appetits und überraschenderweise auch zur Unterstützung des Gewichtsabbaus verwendet. Andere Anwendungsbereiche der Frucht und der Schale umfassen Magenverstimmungen, verstopfte Nase und das chronische Erschöpfungssyndrom.

    Die Blüte der Bitterorange und Bitterorangenöl werden für Störungen im Bereich des Verdauungstraktes inklusive Geschwüre im Darm, Verstopfung, Durchfall, Blut im Stuhl und Blähungen verwendet. Diese Teile der Bitterorangenpflanze werden auch für die Regulierung der Blutfettspiegel, zur Reduzierung des Blutzuckers bei Diabetikern, zur Anregung von Herz und Kreislauf, zur “Reinigung des Blutes”, bei Störungen im Bereich von Leber und Gallenblase, bei Erkrankungen der Nieren und der Blase und als Sedativum bei Schlafstörungen eingesetzt.

    Einige Menschen verwenden die Blüte und das Öl der Bitterorange bei allgemeiner Schwäche, Anämie, Hautunreinheiten, Haarausfall, Krebs und Erfrierungen, sowie als Tonikum.

    Die Schale der Bitterorange wird bei entzündlichen Schwellungen der Augenlieder sowie der Retina des Auges auf die Haut aufgetragen. Sie wird auch bei Blutungen im Bereich der Retina, einer eine Erkältung begleitenden Erschöpfung, Kopfschmerzen, Nervenschmerzen, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Blutergüssen, geschwollenen Venen und Dekubitus verwendet.

    Im Bereich der Aromatherapie wird das essentielle Öl der Bitterorange als Schmerzmittel auf die Haut aufgetragen und auch inhaliert.

    Bei Nahrungsmitteln wird Bitterorangenöl als Geschmacksstoff eingesetzt. Die Frucht wird zur Herstellung von Marmelade und Likör wie Triple Sec, Grand Marnier, Cointreau und Curacao verwendet. Da die Frucht der Bitterorange so sauer und bitter ist, wird sie außer im Iran und in Mexiko nur selten gegessen. Die getrocknete Schale der Frucht wird auch als Gewürz verwendet.

    Im Bereich der industriellen Herstellung kommt Bitterorangenöl bei der Herstellung von Pharmazeutika, Kosmetika und Seife zum Einsatz.

    Im Bereich der asiatischen Medizin wird die ganze getrocknete unreife Frucht primär bei Verdauungsstörungen eingesetzt.

    Bitterorange wird häufig bei Ephedra freien Supplements zur Unterstützung des Gewichtsabbaus verwendet, seitdem Ephedra und Ephedrin in vielen Ländern aufgrund ernsthafter, das Herz betreffender Nebenwirkungen nicht mehr frei verkauft werden dürfen. Bitterorange und Koffein, eine häufig verwendete Kombination bei Bodybuilding und Gewichtsabbau Supplements, kann auch bei gesunden Erwachsenen mit ansonsten normalem Blutdruck hohen Blutdruck hervorrufen und die Herzfrequenz erhöhen. Es gibt keine Beweise dafür, dass Bitterorange sicherer als Ephedra ist.

    Bitterorange bzw. das enthaltene Synephrin gelten bei einigen Sportorganisationen wie der National Collegiate Athletic Association (NCAA) als verbotene leistungssteigernde Substanzen.

    Vor der Verwendung von Bitterorange sollte man mit seinem Arzt sprechen, falls man Medikamente einnimmt, da Bitterorange mit vielen Medikamenten interagieren kann.

    Wie wirkt Bitterorange?

    Die Bitterorange enthält viele Chemikalien, die das Nervensystem beeinflussen. Die Konzentrationen und Wirkungen dieser Chemikalie können abhängig davon, welche Teile de Pflanze verwendet werden und welche Methode der Verarbeitung gewählt wird, variieren. Diese Chemikalien können die Blutgefäße verengen, den Blutdruck erhöhen und einen schnellern Herzschlag bewirken.

    Wie effektiv ist die Bitterorange?

    Bitterorange ist möglicherweise für die Behandlung von Hautinfektionen wie Borkenflechte und Fußpilz effektiv.

    Es gibt nicht genügend wissenschaftliche Daten, um die Effektivität von Bitterorange für den Gewichtsabbau bewerten zu können. Die vorliegenden Daten sind widersprüchlich. Einige Untersuchungen legen nahe, dass eine Kombination von Bitterorange, Koffein und Johanniskraut in Kombination mit einer kalorienreduzierten Ernährung und Sport den Gewichtsabbau unterstützen könnte. Doch eine andere Studie kam zu dem Ergebnis, dass eine Kombination von Bitterorange, Koffein und mehreren weiteren Inhaltsstoffen nicht beim Gewichtsabbau half.

    Auch bezüglich der Effektivität von Bitterorange bei verstopfter Nase, Allergien, Blähungen, Krebs, Verstimmungen im Bereich des Verdauungstraktes, Darmgeschwüren, Diabetes, chronischem Erschöpfungssyndrom, Problemen im Bereich von Leber und Gallenblase, geschwollenen Augen, Erkältung, Kopfschmerzen, Nerven- und Muskelschmerzen, Blutergüssen und milden Schlafproblemen sowie zur Anregung von Herz und Kreislauf, zur Regulierung der Cholesterinspiegel und zur Anregung des Appetits gibt es nicht genügend wissenschaftliche Informationen.

    Bei all diesen Anwendungsbereichen bedarf es weiterer wissenschaftlicher Untersuchungen, um die Effektivität von Bitterorange bewerten zu können.

    Sicherheit und Nebenwirkungen

    Bitterorange ist für Kinder und Erwachsene wahrscheinlich sicher, wenn sie in den Mengen konsumiert wird, die man in Nahrungsmitteln vorfindet. Doch Bitterorange ist möglicherweise nicht sicher und unbedenklich, wenn sie als Supplement zu medizinischen Zwecken wie z.B. zur Unterstützung des Gewichtsabbaus verwendet wird. Bitterorange – insbesondere in Kombination mit Stimulanzien wie Koffein – erhöht das Risiko für hohen Blutdruck, Ohnmachtsanfälle, Herzinfarkt, Schlaganfall und andere ernsthafte Nebenwirkungen.

    Es gibt Berichte darüber, dass Bitterorange bei einigen Menschen Kopfschmerzen inklusive Migräne und Clusterkopfschmerzen auslösen kann.

    Bitterorange kann außerdem die Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonnenstrahlung erhöhen, weshalb man im Freien einen Sonnenschutz verwenden sollte, was insbesondere für hellhäutige Menschen gilt.

    Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen:

    Schwangerschaft und Stillzeit: Bitterorange ist während der Schwangerschaft wahrscheinlich sicher, wenn sie in den Mengen verwendet wird, die man in Nahrungsmitteln vorfindet. Die Verwendung medizinischer Dosierungen ist jedoch möglicherweise nicht sicher und unbedenklich. Die Auswirkungen von Bitterorange auf gestillte Kleinkinder sind nicht bekannt. Schwangere und stillende Frauen sollten aus diesen Gründen sicherheitshalber auf die Verwendung von Bitterorange verzichten.

    Hoher Blutdruck: Einige Studien legen nahe, dass Bitterorange – insbesondere in Kombination mit Koffein – den Blutdruck bei gesunden Menschen erhöhen kann. Andere Studien konnten keine solchen Erhöhungen des Blutdrucks beobachten. Bis jetzt gibt es noch keine Studien, die die Auswirkung von Bitterorange auf den Blutdruck bei Menschen, die bereits unter erhöhtem Blutdruck leiden, untersucht hat. Man sollte deshalb kein Risiko eingehen und Bitterorange – insbesondere in Kombination mit Koffein – meiden, wenn man unter hohem Blutdruck leidet.

    Grüner Star: Bitterorange kann grünen Star verschlimmern, weshalb Menschen, die unter dieser Erkrankung leiden, Bitterorange nicht verwenden sollten.

    Herzkrankheiten: Die Verwendung von Bitterorange – insbesondere in Kombination mit Koffein oder anderen Stimulanzien – könnte das Risiko für ernsthafte Nebenwirkungen bei Menschen erhöhen, die unter einem als „langes QT Intervall Syndrom“ bekannten Herzproblem leiden.

    Herzrhythmusstörungen: Einige Studien legen nahe, dass Bitterorange – insbesondere in Kombination mit Koffein – die Herzfrequenz bei gesunden Menschen erhöhen kann. Andere Studien haben keine solchen Auswirkungen auf die Herzfrequenz gefunden. Bis jetzt gibt es noch keine Studie, die die Auswirkungen von Bitterorange bei Menschen mit Herzrhythmusstörungen untersucht hat. Aus diesem Grund sollten Menschen, die unter Herzrhythmusstörungen leiden, Bitterorange – insbesondere in Kombination mit Koffein – nicht verwenden.

    Operationen: Bitterorange wirkt wie ein Stimulans, weshalb sie bei Operationen unerwünschte Auswirkungen wie eine Erhöhung von Herzfrequenz und Blutdruck besitzen kann. Aus diesem Grund sollte man die Verwendung von Bitterorange mindestens zwei Wochen vor geplanten Operationen beenden.

    Wechselwirkungen

    Bitterorange sollte nicht in Kombination mit folgenden Medikamenten verwendet werden:

    Medikamente gegen Depressionen (Monoamin Oxidase Hemmer MAOI)

    Bitterorange enthält Chemikalien, die den Körper anregen. Einige Medikamente, die bei Depressionen zum Einsatz kommen, können die Spiegel dieser Chemikalien erhöhen. Die Einnahme von Bitterorange mit diesen Medikamenten kann zu ernsthaften Nebenwirkungen inklusive Herzrasen, hohem Blutdruck, Krampfanfällen, Nervosität und weiteren führen.

    Midazolam

    Der Körper baut Midazolam ab, um es ausscheiden zu können. Bitterorange kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Midazolam abbaut, reduzieren. Die Einnahme von Bitterorange in Kombination mit Midazolam könnte Wirkungen und Nebenwirkungen von Midazolam verstärken.

    Bei einer Kombination von Bitterorange mit folgenden Medikamenten sollte man vorsichtig sein

    Koffein

    Bitterorange ist ein Stimulans. Auch Koffein ist ein Stimulans. In Kombination können diese beiden Wirkstoffe den Blutdruck erhöhen und die Herzfrequenz beschleunigen. Dies kann zu ernsthaften Auswirkungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall führen.

    Dextromethorphan

    Der Körper baut Dextromethorphan ab, um es ausscheiden zu können. Bitterorange könnte die Geschwindigkeit, mit der der Körper Dextromethorphan abbaut, reduzieren. Die Einnahme von Bitterorange in Kombination mit Dextromethorphan könnte Wirkungen und Nebenwirkungen von Dextromethorphan verstärken.

    Felodipin

    Felodipin wird verwendet, um den Blutdruck zu senken. Der Körper baut Felodipin ab, um es ausscheiden zu können. Bitterorange könnte die Geschwindigkeit, mit der der Körper Felodipin ausscheidet, reduzieren. Die Einnahme von Bitterorange in Kombination mit Felodipin könnte Wirkungen und Nebenwirkungen von Felodipin verstärken.

    Indinavir

    Indinavir wird zur Behandlung von HIV/AIDS verwendet. Der Körper baut Indinavir ab, um es ausscheiden zu können. Bitterorange könnte die Geschwindigkeit, mit der der Körper Indinavir abbaut, reduzieren. Die Einnahme von Bitterorange in Kombination mit Indinavir könnte Wirkungen und Nebenwirkungen von Indinavir verstärken.

    Medikamente, die über die Leber abgebaut werden (Cytochrom P450 3A4 (CYP3A4) Substrate)

    Einige Medikamente werden von der Leber abgebaut. Bitterorange könnte die Geschwindigkeit, mit der die Leber bestimmte Medikamente abbaut, reduzieren. Die Einnahme von Bitterorange in Verbindung mit Medikamenten, die von der Leber abgebaut werden, kann die Wirkungen und Nebenwirkungen einiger Medikamente erhöhen. Aus diesem Grund sollte man vor der Einnahme von Bitterorange den behandelnden Arzt konsultieren, wenn man Medikamente einnimmt, die über die Leber abgebaut werden.

    Medikamente, die unregelmäßigen Herzschlag hervorrufen können (QT Intervall verlängernde Medikamente)

    Bitterorange könnte die Geschwindigkeit des Herzschlags erhöhen. Die Einnahme von Bitterorange in Verbindung mit Medikamenten, die einen unregelmäßigen Herzschlag bewirken können, könnte zu ernsthaften Nebenwirkungen inklusive Herzrhythmusstörungen führen.

    Stimulanzien

    Stimulanzien beschleunigen die Funktion des Nervensystems. Durch eine Beschleunigung der Funktion des Nervensystems können Stimulanzien innere Unruhe hervorrufen und die Herzfrequenz beschleunigen. Auch Bitterorange kann die Funktion des Nervensystems beschleunigen. Die Einnahme von Bitterorange in Kombination mit Stimulanzien kann zu ernsthaften Nebenwirkungen inklusive beschleunigter Herzfrequenz und erhöhtem Blutdruck führen. Aus diesem Grund sollte man Bitterorange nicht mit Stimulanzien kombinieren.

    Dosierungen:

    Folgende Dosierungen wurden im Rahmen wissenschaftlicher Untersuchungen untersucht:

    Auf die Haut aufgetragen

    • Zur Behandlung von Pilzinfektionen der Haut: Reines Bitterorangenöl wurde einmal täglich über 1 bis 3 Wochen auf die betroffenen Hautpartien aufgetragen.

    Referenzen:

    1. Allison DB, Cutter G, Poehlman ET, et al. Exactly which synephrine alkaloids does Citrus aurantium (bitter orange) contain? Int J Obes Relat Metab Disord 2005;29:443-6.
    2. Andrew R, Best SA, Watson DG, et al. Analysis of biogenic amines in plasma of hypertensive patients and a control group. Neurochem Res 1993;18:1179-82.
    3. Blumenthal M, Goldberg A, Brinckmann J, eds. Herbal Medicine Expanded Commission E Monographs. Newton, MA: Integrative Medicine Communications, 2000.
    4. Bouchard NC, Howland MA, Greller HA, et al. Ischemic stroke associated with use of an ephedra-free dietary supplement containing synephrine. Mayo Clin Proc 2005;80:541-5.
    5. Buckle J. Use of aromatherapy as a complementary treatment for chronic pain. Altern Ther Health Med 1999;5:42-51.
    6. Bui LT, Nguyen DT, Ambrose PJ. Blood pressure and heart rate effects following a single dose of bitter orange. Ann Pharmacother 2006;40:53-7.
    7. Burke J, Seda G, Allen D, Knee TS. A case of severe exercise-induced rhabdomyolysis associated with a weight loss dietary supplement. Mil Med 2007;172:656-8.
    8. Calapai G, Firenzuoli F, Saitta A, et al. Antiobesity and cardiovascular toxic effects of Citrus aurantium extracts in the rat: A preliminary report. Fitoterapia 1999;70:586-92.
    9. Carnat A, Carnat AP, Fraisse D, Lamaison JL. [Standardization of the sour orange flower and leaf]. Ann Pharm Fr 1999;57:410-4.
    10. Caron MF, Hotsko AL, Robertson S, et al. Electrocardiographic and hemodynamic effects of Panax ginseng. Ann Pharmacother 2002;36:758-63.
    11. Colker CM, Kalman DS, Torina GC, et al. Effects of Citrus aurantium extract, caffeine, and St. John's wort on body fat loss, lipid levels, and mood states in overweight healthy adults. Curr Ther Res 1999;60:145-153.
    12. D'Andrea G, Terrazzino S, Leon A, et al. Elevated levels of circulating trace amines in primary headaches. Neurology 2004;62:1701-5.
    13. Di Marco MP, Edwards DJ, Wainer IW, Ducharme MP. The effect of grapefruit juice and seville orange juice on the pharmacokinetics of dextromethorphan: the role of gut CYP3A and P-glycoprotein. Life Sci 2002;71:1149-60.
    14. Edwards DJ, Fitzsimmons ME, Schuetz EG, et al. 6',7'-Dihydroxybergamottin in grapefruit juice and Seville orange juice: effects on cyclosporine disposition, enterocyte CYP3A4, and P-glycoprotein. Clin Pharmacol Ther 1999;65:237-44.
    15. Electronic Code of Federal Regulations. Title 21. Part 182 -- Substances Generally Recognized As Safe. Available at: http://ecfr.gpoaccess.gov/cgi/t/text/text-idx?c=ecfr&sid= 786bafc6f6343634fbf79fcdca7061e1&rgn=div5&view= text&node=21:3.0.1.1.13&idno=21
    16. Firenzuoli F, Gori L, Galapai C. Adverse reaction to an adrenergic herbal extract (Citrus aurantium). Phytomedicine 2005;12:247-8.
    17. Fugh-Berman A, Myers A. Citrus aurantium, an ingredient of dietary supplements marketed for weight loss: Current status of clinical and basic Research. Exp Biol Med 2004;229:698-704.
    18. Gange CA, Madias C, Felix-Getzik EM, et al. Variant angina associated with bitter orange in a dietary supplement. Mayo Clin Proc 2006;81:545-8.
    19. Greenway F, de Jonge-Levitan L, Martin C, et al. Dietary herbal supplements with phenylephrine for weight loss. J Med Food 2006;9:572-8.
    20. Haller CA, Benowitz NL, Jacob P 3rd. Hemodynamic effects of ephedra-free weight-loss supplements in humans. Am J Med 2005;118:998-1003.
    21. Hu JF. [Inhibitory effects of Phyllanthus emblica juice on formation of N-nitrosomorpholine in vitro and N-nitrosoproline in rat and human]. Chung Hua Yu Fang I Hsueh Tsa Chih 1990;24:132-5.
    22. Huang YT, Wang GF, Chen CF, et al. Fructus aurantii reduced portal pressure in portal hypertensive rats. Life Sci 1995;57:2011-20.
    23. Ishiwa J, Sato T, Mimaki Y, et al. A citrus flavonoid, nobiletin, suppresses production and gene expression of matrix metalloproteinase 9/gelatinase B in rabbit synovial fibroblasts. J Rheumatol 2000;27:20-5.
    24. Jordan S, Murty M, Pilon K. Products containing bitter orange or synephrine: suspected cardiovascular adverse reactions. Canadian Adverse Reaction Newsletter 2004;14:3-4.
    25. Keogh AM, Baron DW. Sympathomimetic abuse and coronary artery spasm. Br Med J 1985;291:940.
    26. Kim DH, Song MJ, Bae EA, Han MJ. Inhibitory effect of herbal medicines on rotavirus infectivity. Biol Pharm Bull 2000;23:356-8.
    27. Kim KW, Kim HD, Jung JS, et al. Characterization of antidepressant-like effects of p-synephrine stereoisomers. Naunyn Schmiedebergs Arch Pharmacol 2001;364:21-6.
    28. Malhotra S, Bailey DG, Paine MF, Watkins PB. Seville orange juice-felodipine interaction: comparison with dilute grapefruit juice and involvement of furocoumarins. Clin Pharmacol Ther 2001;69:14-23.
    29. McBride BF, Karapanos AK, Krudysz A, et al. Electrocardiographic and hemodynamic effects of a multicomponent dietary supplement containing ephedra and caffeine: a randomized controlled trial. JAMA 2004;291:216-21.
    30. Min B, Cios D, Kluger J, White CM. Absence of QTc-interval-prolonging or hemodynamic effects of a single dose of bitter-orange extract in healthy subjects. Pharmacotherapy 2005;25:1719-24.
    31. Mwaiko GL. Citrus peel oil extracts as mosquito larvae insecticides. East Afr Med J 1992;69:223-6.
    32. Naganuma M, Hirose S, Nakayama Y, et al. A study of the phototoxicity of lemon oil. Arch Dermatol Res 1985;278:31-6.
    33. Nasir JM, Durning SJ, Ferguson M, et al. Exercise-induced syncope associated with QT prolongation and ephedra-free Xenadrine. Mayo Clin Proc 2004;79:1059-62.
    34. National Collegiate Athletic Association. NCAA Banned-Drug Classes 2005-2006. Available at: http://www1.ncaa.org/membership/ed_outreach/health-safety/drug_testing/banned_drug_classes.pdf.
    35. Nykamp DL, Fackih MN, Compton AL. Possible association of acute lateral-wall myocardial infarction and bitter orange supplement. Ann Pharmacother 2004;38:812-6.
    36. Pellati F, Benvenuti S, Melegari M, Firenzuoli F. Determination of adrenergic agonists from extracts and herbal products of Citrus aurantium L. var. amara by LC. J Pharm Biomed Anal 2002;29:1113-9.
    37. Penzak SR, Acosta EP, Turner M, et al. Effect of Seville orange juice and grapefruit juice on indinavir pharmacokinetics. J Clin Pharmacol 2002;42:1165-70.
    38. Penzak SR, Jann MW, Cold JA, et al. Seville (sour) orange juice: synephrine content and cardiovascular effects in normotensive adults. J Clin Pharmacol 2001;41:1059-63.
    39. Ramadan W, Mourad B, Ibrahim S, Sonbol F. Oil of bitter orange: new topical antifungal agent. Int J Dermatol 1996;35:448-9.
    40. Satoh Y, Tashiro S, Satoh M, et al. [Studies on the bioactive constituents of Aurantii Fructus Immaturus]. Yakugaku Zasshi 1996;116:244-50.
    41. Song DK, Suh HW, Jung JS, et al. Antidepressant-like effects of p-synephrine in mouse models of immobility tests. Neurosci Lett 1996;214:107-10.
    42. Sultan S, Spector J, Mitchell RM. Ischemic colitis associated with use of a bitter orange-containing dietary weight-loss supplement. Mayo Clin Proc 2006;81:1630-1.
    43. Suzuki O, Matsumoto T, Oya M, Katsumata Y. Oxidation of synephrine by type A and type B monoamine oxidase. Experientia 1979;35:1283-4.
    44. Vierck JL, Icenoggle DL, Bucci L, Dodson MV. The effects of ergogenic compounds on myogenic satellite cells. Med Sci Sports Exerc 2003;35:769-76.
    45. Visentin V, Morin N, Fontana E, et al. Dual action of octopamine on glucose transport into adipocytes: inhibition via beta3-adrenoceptor activation and stimulation via oxidation by amine oxidases. J Pharmacol Exp Ther 2001;299:96-104.
    46. Zhao XW, Li JX, Zhu ZR, et al. Anti-shock effects of synthetic effective compositions of fructus aurantii immaturus. Experimental study and clinical observation. Chin Med J (Engl) 1989;102:91-3.

    Einnameempfehlung für Ripped Freak

    Nehmen Sie eine Dosis Pharma Freak Ripped Freak (1 Kapsel) mit 250 ml Wasser zweimal täglich mindestens 30 Minuten vor einer Mahlzeit ein. Nehmen Sie Ihre erste Portion Pharma Freak Ripped Freak (1 Kapsel) als erstes morgens 30 Minuten vor dem Frühstück ein und nehmen Sie die zweite Portion (1 Kapsel) im Lauf des Nachmittags ein. Nehmen Sie an Trainingstagen eine Portion (1 Kapsel) 30 bis 60 Minuten vor dem Training ein.

    Sie können Pharma Freak Ripped Freak kontinuierlich für bis zu 8 bis 12 Wochen ohne Pause verwenden. Legen Sie nach 8 bis 12 Wochen der Anwendung eine 2 bis 4 Wochen lange Einnahmepause ein. Dies könnte z.B. folgendermaßen aussehen: 8 Einnahmewochen, gefolgt von 2 einnahmefreien Wochen – oder – 12 Einnahmewochen, gefolgt von 4 einnahmefreien Wochen.

     

    WARNUNG

    Beginnen Sie die Einnahme mit einer Kapsel täglich am Morgen, um ihre individuelle Verträglichkeit abzuschätzen und überschreiten Sie niemals die empfohlene Dosierung. Trinken Sie mindestens zehn 250 ml Gläser Wasser pro Tag. Lesen Sie sich das gesamte Etikett sorgfältig durch und befolgen Sie die Anweisungen. Kombinieren Sie Pharma Freak Ripped Freak für maximale Resultate mit einer gesunden Diät und einem Trainingsprogramm.

    Durch Elias P. auf 17.06.2014 5
    5
    Titel:
    Text: Weltklasse Produkt!
    Durch Angelo M. auf 17.06.2014 5
    5
    Titel:
    Text: Meiner Meinung nach eins der besten Fatburner die ich je hatte. Es lohnt sich auf alle Fälle und in Verbindung mit test freak und dem gainer der absolute Wahnsin.Hatte schon viele burner ausprobiert und Ripped Freak hat mich ueberzeugt. 5 von 5 sternen Ihr seit die Besten Gigas Immer gerne wieder
    Durch Sebastien Ö. auf 17.06.2014 4
    4
    Titel:
    Text: Mächtiges Ding aber viel zu teuer. 60 kapseln der Preis ist viel zu hoch!!!!
    Seite: 1

    Nur registrierte Benutzer kann Bewertung.

    60 Hybrid Capsules


    Serving Size: 1 Capsule
    Servings Per Container 60

    Amount Per Serving % Daily Value





    Proprietary Ripped Freak Complex400 mg      
    Caffeine (1,3,7-trimethyl-1H-purine-2,6(3H,7H)-dione)
    **
    Green Tea Leaf Extract (Camellia sinesis)§
    **
    Olive Leaf Extract (Olea europaea)+
    **
    Green Coffee Bean Extract (Coffea Arabica)***
    **
    CH-19 Sweet Red Pepper Extract (Capsicum annum) (fruit)‡200 mg**
    Raspberry Ketone Complex167 mg      
    Raspberry Ketone (4-(4-Hydroxyphenyl)-2-methyl ethyl ketone)
    **
    Gallic Acid (3,4,5-trihydroxybenzoate)
    **




    ** Daily Value not established

    Other Ingredients:
    Gelatin, Magnesium Stearate.
    § Standardized for 50% EGCG and Supplying:
    -Epigallocatechin-3-O-(3-O-methyl)gallate Ester (EGCG 3Me)
    -epigallocatechin-3-O-(4-O-methyl)gallate ester (EGCG 4Me)
    -4-0-methyl-epigallocatechin-3-0-gallate Ester (EGCG 4Me)
    -epigallocatechin-3-O-(3,4-O-methyl)gallate ester(EGCG 34diMe)
    -4-0-methyl-epigallocatechin-3-0-(4-0-methyl)gallate ester (EGCG 44diMe)
    + Standardized for 15% Oleuropein
    *** Standardized for 50% Chlorogenic Acid
    ‡ Standardized for 0.75% Capsiate and Supplying:
    4-Hydroxy-3-Methoxybenzyl (E)-8-Methyl-6-Nonenoate Ester
    4-Hydroxy-3-Methoxybenzyl 8-Methyl-Nonanoate Ester
    4-Hydroxy-3-Methoxybenzyl 7-Methyl-Octanoate Ester


    Kunden, die dieses Produkt gekauft haben, kauften auch ...