Universal Natural Sterol Complex

Natural Sterol Complex Universal

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Universal Natural Sterol Complex Natürliche Anabolika ohne Nebenwirkungen!

: Universal Nutrition

: 2769

: 180 Tabletten

: Extreme Muscle Builder

30 G-Points
  • 34,90 €

    28,90 €

    inkl. MwSt.

    Einzelpreis 0,13 € pro Tablette

    Universal Natural Sterol Complex Natürliche Anabolika ohne Nebenwirkungen!

     

    Die Suche nach einem perfektem Muskelaufbau Produkt führte dazu, daß schon vor knapp 20 Jahren der Natural Sterol Complex von Universal Nutrition entwickelt wurde. In den USA ist der Universal Natural Sterol Complex eines der meistverkauften Muskelaufbau Produkte überhaupt und eines der Klassiker unter den Universal Produkten. Da das Produkt auch heute noch in unveränderter Dosierung auf dem Markt ist, spricht das für die Qualität der Inhaltsstoffe und deren Wirksamkeit.

    Der Universal Nutrition Natural Sterol Complex ist eine auf pflanzlichen Sterolen basierende Mischung. Eine äußerst wirkungsvolle, aber natürliche Alternative zu anabolen Steroiden. Der Universal Natural Sterol Complex enthält sieben hochwirksame Wirkstoffgruppen: Pflanzliche Sterole mit Mexican Wild Yam (Yamswurzel) als Hauptwirkstoff. Die Yams Wurzel ist schon seit längerer Zeit als natürliche Alternative zu DHEA einer der wirkungsvollsten pflanzlichen Wirkstoffe für schnellen Muskelaufbau. Hinzu kommen noch Energielieferanten, Aminosäuren, essentielle Fettsäuren, Elektrolyte, Performance- und stoffwechselsteigernde Pflanzenextrakte und Nucleoside.

    Die Kombination der pflanzlichen Sterole macht den "Natural Sterol Complex" dabei so einzigartig. Chemisch verwandt mit dem Testosteron können diese Sterole einen starken anabolen Effekt auf die Muskulatur ausüben. Aber die Vorzüge der Sterole hören hier nicht auf. Spezielle Sterole im Universal Nutrition Natural Sterol Complex können sich an Östrogen Rezeptoren binden, was das unerwünschte Auftreten der Aromatisation (Östrogen Konvertierung)wirkungsvoll verhindern kann. Der Universal Nutrition Natural Sterol Complex hat die Fähigkeit, die Proteinsynthese deutlich zu steigern, die Energielevel anzuheben, für schnellen Muskelaufbau, Kraft- und Massezuwachs zu sorgen und generell die Leistungsfähigkeit zu erhöhen.

    Der Universal Natural Sterol Complex ist sehr gut mit dem Animal Pak und einem guten Gainer wie dem Volumass 35 zu kombinieren.

     

    Nutritional Facts:

    • schneller Muskelaufbau
    • Muskeldichte
    • Kraftzuwachs
    • Regeneration
    • Wirkungsvolle pflanzliche Anabolika
    • Fettstoffwechselaktivierung
    Cissus Quadrangularis

    Einst lediglich als Problem der weiter entwickelten Länder angesehen, verbreiten sich Fettleibigkeit und mit Fettleibigkeit in Verbindung stehende Gesundheitsprobleme (wie z.B. das metabolische Syndrom) schnell über den gesamten Globus. Das Ziel der vorliegenden Studie lag darin, die Verwendung einer Cissus quadrangularis Rezeptur bei der Behandlung des metabolischen Syndroms – insbesondere dem Gewichtsabbau - und des Übergewichts zu untersuchen.

     

    Methoden

    Bei dieser Studie handelt es sich um eine randomisierten, Placebo kontrollierte Doppelblindstudie mit 123 übergewichtigen und fettleibigen Probanden: 47,2 % Männer und 52,8 % Frauen im Alter von 19 – 50 Jahren). Die 92 fettsüchtigen Teilnehmer (BMI > 30) wurden zufallsbedingt in drei Gruppen eingeteilt: Placebo, Rezeptur/keine Diät und Rezeptur/Diät (2100-2200 Kalorien pro Tag). Die 31 übergewichtigen Teilnehmer (BMI = 25 – 29) bildeten eine vierte (keine Diät) Behandlungsgruppe. Alle Probanden erhielten zwei tägliche Gaben der Rezeptur oder eines Placebos und hielten für 8 Wochen eine normale, kalorienkontrollierte Ernährung ein.

     

    Resultate

    Am Ende der Untersuchungsphase konnte unabhängig von der Ernährung bei allen Teilnehmern, die die Rezeptur erhalten hatten, eine signifikante netto Reduktion des Gewichts, der zentralen Fettleibigkeit, der Blutzuckerspiegel im Fastenzustand, des Gesamtcholesterinspiegels, des LDL Cholesterinspiegels, der Triglyzeride und der Spiegel C-reaktiver Proteine beobachtet werden.

     

    Schlussfolgerung

    Die verwendete Cissus quadrangularis Rezeptur scheint bei der Unterstützung des Fettabbaus und der Behandlung des metabolischen Syndroms hilfreich zu sein.

     

    Hintergrund

    Auch wenn es hierfür noch unterschiedliche Definitionen gibt, stellt das metabolische Syndrom eine weit verbreitete Störung als Resultat einer gesteigerten Verbreitung der Fettleibigkeit überall auf der Welt dar (1). Das Metabolische Syndrom, welches auch unter den Bezeichnungen Insulinresistenz Syndrom und Syndrom X bekannt ist, besitzt 3 potentiell äthiologische Hauptkategorien: Fettleibigkeit und Störungen im Bereich des Fettgewebes, Insulinresistenz sowie eine Konstellation unabhängiger Faktoren (z.B. Moleküle hepatischer, vaskulärer und immunologischer Herkunft), welche die spezifischen Komponenten des metabolischen Syndroms regulieren (2).

    In den vereinigten Staaten sind 60 % der erwachsenen Bevölkerung übergewichtig oder fettleibig (3) und 47 Millionen Menschen leiden unter dem metabolischen Syndrom, welches in Kürze Zigaretten als primären Risikofaktor für Herzkrankheiten überholen wird (4, 5). Weltweit hat sich diese Störung zu einer der größten Herausforderungen im Bereich der öffentlichen Gesundheit entwickelt. (In Kamerun werden bereits etwa 25 % der Bevölkerung als fettleibig angesehen.)

    Von Fettleibigkeit konnte gezeigt werden, dass sie zu hohen Serumcholesterinspiegeln, niedrigen HDL Cholesterinspiegeln und Hyperglykämie beiträgt. All diese Faktoren erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauf Erkrankungen (6 – 8). Korrelationen zwischen zentraler Fettleibigkeit und hohem Blutdruck, hohen Cholesterinwerten, niedrigen Spiegeln des HDL Cholesterins und hohe Blutzuckerspiegel im Fastenzustand konnten bei beiden Geschlechtern in unterschiedlichen ethnischen Gruppen beobachtet werden (6 – 10).

    Da festgestellt wurde, dass Fett im Bauchbereich ein größeres Gesundheitsrisiko als in der unteren Körperhälfte gespeichertes Fett darstellt (11), hat sich der Taillenumfang zu einem der wichtigsten Faktoren bei der Bestimmung des Körperfettanteils entwickelt (12, 13). Ein großer Taillenumfang (> 88 cm bei Frauen und > 102 cm bei Männern) wird bei Personen, die einen Body Mass Index (BMI) im Bereich von 25 – 34 aufweisen, mit einem erhöhten Risiko für Diabetes vom Typ II, Dyslipidemie, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf Erkrankungen in Verbindung gebracht (8). Weiterhin sind bei fettleibigen Patienten mit stoffwechseltechnischen Komplikationen Veränderungen des Taillenumfangs ein nützlicher Indikator für Risikofaktoren bezüglich Herz-Kreislauf Erkrankungen (13, 14). Aus diesem Grund war die Messung des Taillenumfangs neben Gewicht, Körperfettanteil und BMI eine der primären Maßstäbe im Rahmen dieser Studie.

    Aufgrund der Verbindung mit Fettleibigkeit ist es schwer eine eindeutige Rolle der Insulinresistenz bei Personen, die unter dem metabolischen Syndrom leiden, zu identifizieren. Auch wenn die Insulinresistenz im Allgemeinen mit dem Körperfettanteil steigt, findet man bei allen Stufen eine große Bandbreite bezüglich der Insulinresistenz (6). Obwohl die meisten Menschen mit einem BMI >= 30 unter postrandialer Hyperinsulinämie leiden und eine relativ niedrige Insulinsensitivität aufweisen, gibt es selbst bei dieser Gruppe große Unterschiede bezüglich der Insulinsensitivität (6, 7). Auch Übergewichtige Personen (BMI 25 – 29) zeigen ein weites Spektrum der Insulinsensitivität, was darauf hin zu deuten scheint, dass auch erblich bedingte Faktoren eine Rolle spielen.

    Das erhöhte Risiko für Herz-Kreislauf Erkrankungen und Diabetes vom Typ II bedürfen bei der großen Zahl übergewichtiger/fettleibiger Personen, die nun ein erhöhtes Risiko für diese Erkrankungen aufweisen, therapeutischer Berücksichtigung (1). Die aktuellen Empfehlungen der Internationalen Diabetes Stiftung zur Verhinderung oder Hinauszögerung der Entwicklung von Diabetes umfassen sowohl primäre als auch sekundäre Interventionen. Hierzu gehören sowohl Veränderungen des Lebensstils wie eine Reduzierung der Kalorienzufuhr und gesteigerte körperliche Aktivität als auch (bei Personen mit einem höheren Risiko für Herz-Kreislauf Erkrankungen) die Verwendung pharmakologischer Wirkstoffe (15), welche auf die individuellen Komponenten des metabolischen Syndroms abzielen (15 – 20). Wenn diese von fettleibigen Patienten in Kombination mit einer gezielten Ernährung verwendet werden, dann können solche Wirkstoffe einen gewissen Gewichtsverlust und die Reduzierung begleitender Komplikationen bewirken. Die Rolle der Pharmakotherapie wurde jedoch durch Themen der Sicherheit kompromittiert, die dazu geführt haben, dass einige dieser Medikamente vom Markt genommen werden mussten (21, 22). Die Kombination aus Sicherheitsbedenken und hohen Kosten hat viele Bevölkerungsschichten dazu gezwungen, sich auf traditionelle Heilmethoden unter Verwendung natürlicher Wirkstoffe zu verlassen.

    Cissus quadrangularis, wird z.B. in Indien seit langem im Rahmen der traditionellen Medizin eingesetzt, um den Heilungsprozess bei Knochenbrüchen zu beschleunigen (23 – 28). In Kamerun wird die gesamte Pflanze im Rahmen der oralen Rehydration verwendet, während in Afrika und Asien Extrakte der Blätter, der Stängel und der Wurzel zur Behandlung unterschiedlicher Leiden eingesetzt werden (29 – 33). Phytochemische Analysen von Cissus quadrangularis zeigen einen hohen Anteil von Ascorbinsäure, Karotin, Phytosterolen und Kalzium (34, 35) und es gibt auch Berichte über die Präsenz von β-Sitosterol, δ-Amyrin und δ-Amyrone (36). All diese Komponenten besitzen unterschiedliche stoffwechseltechnische und physiologische Wirkungen (37, 38). Auch wenn wissenschaftliche Untersuchungen bereits einige Anwendungen von Cissus quadrangularis untersucht haben, wurde von seiner potentiellen Anwendung im Rahmen der Behandlung des metabolischen Syndroms bis jetzt noch nicht berichtet.

    Mehrere andere Supplements zum Zweck der Nahrungsergänzung (Grünteeextrakt, Chrom, Selen, B-Vitamine) besitzen bei der Behandlung von Fettleibigkeit nur eine marginale Wirkung, doch sie gehen andere Symptome des metabolischen Syndroms an und wurden deshalb mit in die Rezeptur aufgenommen. Grünteeextrakt (Camellia sinensis) enthält eine hohe Konzentration von Epigallocatchin Gallat und könnte in Verbindung mit anderen Chemikalien die Fettoxidation sowie die Thermogenese steigern (39, 40). Zahlreiche mit Sojaprotein (Glycine max) durchgeführte Studien zeigen dessen Verbindung mit einer Reduzierung des Serumcholesterins und der Triglyzeridspiegel und es wird angenommen, dass es vor der Entstehung koronarer Herzerkrankungen schützen könnte (41). Chrom hilft Insulin bei der Verstoffwechslung von Fett, der Umwandlung von Protein in Muskeln und der Konvertierung von Zucker in Energie (42). Aus diesen Gründen kann eine Chrom Supplementation den Glukose/Insulin Stoffwechsel positiv beeinflussen, die Spiegel schädlichen LDL Cholesterins reduzieren und den HDL Cholesterinspiegel erhöhen (43). Sowohl Menschen als auch Tiere benötigen Selen für eine optimale Funktion der Selenoproteine, welche das Risiko für Herz-Kreislauf Erkrankungen reduzieren, indem sie die Lipid-Peroxidation reduzieren und den Stoffwechsel der zellsignalisierenden Prostaglandine beeinflussen (44). B-Vitamine (B-6, B-12 und Folsäure) regulieren den Energiestoffwechsel (45), welcher eine entscheidende Rolle bei der Behandlung von Fettleibigkeit spielt. Sie halten außerdem niedrigere Homocysteinspiegel aufrecht (46), welche eng mit kardiovaskulären Gesundheitsvorzügen in Verbindung stehen.

    Das Ziel der vorliegenden Studie bestand darin, die Effizienz einer Cissus quadrangularis Rezeptur (Cylaris™), welche die oben genannten Wirkstoffe enthält, im Rahmen der Behandlung von Fettsucht und des metabolischen Syndroms zu untersuchen.

     

    Methoden

    Bei der Studie handelt es sich um eine vorausschauende, randomisierte, Placebo kontrollierte Doppelblindstudie, die am Laboratory for Nutrition and Nutritional Biochemistry an der University of Yaoundé in Kamerun in Afrika durchgeführt wurde. Das Cameroon National Ethics Committee erkannte das Protokoll der Studie an. Bewerber wurden über das Ziel, die Natur und das potentielle Risiko der Studie aufgeklärt und alle gaben diesbezüglich vor ihrer Teilnahme eine schriftliche Einverständniserklärung ab. Die Studie wurde in Übereinstimmung mit der Helsinki Declaration (1983 Version) durchgeführt.

     

    Teilnehmer

    Eignungskriterien umfassten den minimalen Standard für Übergewicht (d.h. ein BMI > 25 und einen Taillenumfang > 85,5 cm) und die Bereitschaft an einem achtwöchigen Experiment teilzunehmen. Ausschlusskriterien (durch Befragungen und körperliche Untersuchungen bestätigt) umfassten Schwangerschaft, Stillen, die Verwendung jeglicher Medikamentation zum Zweck der Gewichtsreduktion, die Teilnahme an intensiven Trainingsprogrammen, Erkrankungen, bei denen eine Beeinflussung der Blutfettwerte bekannt ist und eine Vorgeschichte von Alkohol- oder Drogenmissbrauch. Bei den geeigneten Teilnehmern lagen der BMI im Bereich von 25,5 bis 45,6, der Taillenumfang im Bereich von 85,5 bis 126 cm und das Gewicht im Bereich von 62,5 bis 142 Kilogramm. (Siehe Tabelle 1). 92 Personen wurden als fettlebig (BMI > 30) angesehen und 31 waren Übergewichtig (BMI = 25 – 29). Das Alter der Probanden lag zwischen 19 und 50 Jahren. Bei 47,2 % der Probanden handelte es sich um Männer, bei 52,8 % um Frauen.

     

    Intervention

    Die 92 fettleibigen Probanden wurden zufallsbedingt in eine Placebogruppe oder in eine der beiden Behandlungsgruppen eingeteilt, die 31 übergewichtigen Personen bildeten eine vierte Gruppe. Eine der fettleibigen Behandlungsgruppen hielt eine kalorienkontrollierte Diät (2100 – 2200 Kalorien pro Tag) ein, keine der Gruppen absolvierte ein Trainingsprogramm. Abgesehen von den erwarteten niedrigeren anthropomorphischen und serologischen Charakteristika der übergewichtigen Gruppe, bestanden keine klinisch signifikanten Unterschiede bezüglich der Ausgangscharakteristika der Gruppen.

    Die übergewichtige Gruppe wurde als allgemeiner Vergleich mit den fettleibigen Gruppen verwendet, weshalb die Resultate in Prozent und nicht in absoluten Werten ausgedrückt wurden. Die Rezeptur/Diät Gruppe wurde verwendet, um zu bestimmen, ob eine kurzzeitige kalorienkontrollierte Diät das anthropomorphische und serologische Ergebnis im Vergleich zur Rezeptur/keine Diät Gruppe signifikant verbessern kann.

     

    Materialien

    Die Cissus quadrangularis Formel Cylaris™ enthält ein Cissus quadrangularis Extract (geliefert von Gateway Health Alliances, Inc, Fairfield, California, USA), welches auf ein Minimum von 2,5 % Phytosterolen und ein Minimum von 15 % löslichen pflanzlichen Ballaststoffen standardisiert ist. Die Formel enthält weiterhin ein Sojaalbumin Extrakt (geliefert von Gateway Health Alliances, Inc, Fairfield, California, USA); ein Grünteextrakt, welches auf 22 % EGCG und 40 % Koffein standardisiert ist; niacingebundenes Chrom (ChromeMate™, geliefert von InterHealth Nutraceuticals, Inc, Benicia, California, USA); Selen, welches auf 0,5 % L-Selenomethionin standardisiert ist; Vitamin B6 (als Pyridoxin Hydrochlorid); Vitamin B12 (als Cyanocobalamin) und Folsäure (geliefert von Protein Research, Inc, Livermore, California, USA). Alle Kapseln, die aktive Inhaltsstoffe oder das Placebo enthielten, wurden von Protein Research, Inc. hergestellt und verpackt.

    Die Studienteilnehmer erhielten für eine Dauer von 8 Wochen zwei tägliche Dosierungen (je 514 mg) der Cissus Rezeptur oder des Placebos. Jede Kapsel wurde mit 200 – 300 ml Wasser unmittelbar vor den Mahlzeiten (vorzugsweise Frühstück und Abendessen) eingenommen. In Einklang mit dem Design der Studie unterschieden sich die Kapseln bezüglich Form, Farbe und Erscheinungsbild nicht und weder die Teilnehmer noch die Wissenschaftler wussten, welche Kapsel verabreicht wurde. Nebenwirkungen wurden bei jedem Besuch dokumentiert.

    Körpergewicht und Körperfettanteil wurden nach 12 Stunden ohne Nahrungsaufnahme mit Hilfe einer Tanita™ BC-418 Körperfettanalysewaage durch eine bioelektrische Impedanzmessung bestimmt. Die Körpergröße wurde mit einem Harpended™ Stadiometer mit einer Toleranz von 0,5 Zentimetern gemessen.

    Zu Beginn und nach Studienende wurden Blutproben nach einer nächtlichen Fastenphase entnommen. Das Blut wurde in Vacutainer Röhrchen gesammelt und das Serum wurde mit Hilfe einer Zentrifuge getrennt und bei -20°C in 200 μl Teilproben bis zur Analyse gelagert. Die Konzentrationen von Gesamtcholesterin, Triazyglyzerol, HDL Cholesterin, LDL Cholesterin und Glukose wurden mit Hilfe kommerzieller Diagnosekits (Cholesterol Infinity, Triglyceride Infinity, EZ HDL™ Cholesterol, EZ LDL™ Cholesterol, Glucose Trinder) von SIGMA Diagnostics bestimmt. C-reaktives Protein wurde unter Verwendung der ELISA Methode (BioCheck™ hsC-Reactive Protein ELISA kit, Foster City, CA USA) bestimmt.

     

    Statistische Analysen

    Die Daten für jeden Parameter, mittlere und Standardabweichung für Woche 0 und Woche 8 und der prozentuelle Unterschied (Woche 8 – Woche 0 / Woche 0) wurden über n zusammengefasst. Die prozentualen Veränderungen im Bezug auf den Ausgangswert wurden unter Verwendung einer Varianzanalyse auf Abweichungen hin untersucht.

     

    Resultate

    Anthropomorphische Charakteristika
    Der Taillenumfang ist ein extrem wichtiger Faktor bei der Diagnose von Fettsucht und des metabolischen Syndroms. Wie in Tabelle 2 ersichtlich ist, wurde die signifikante Reduktion dieser Variablen bei allen Behandlungsgruppen von einer signifikanten Reduktion von Gewicht und BMI begleitet.

     

    Der prozentualen Verlust über 8 Wochen bedeutete in tatsächlichen Messwerten eine durchschnittliche Veränderung des Gewichts (in Kilogramm) bei den 3 fettleibigen Gruppen (BMI > 30) von 95,6 auf 93,3 (Placebo); von 95,8 auf 89,2 (Rezeptur/keine Diät) und von 95,3 auf 87,2 (Rezeptur/Diät). Die durchschnittliche Veränderung des Gewichts betrug bei der Gruppe der Übergewichtigen (BMI 25 – 29) eine Reduzierung von 76,3 auf 72,6 Kilogramm (Rezeptur/keine Diät). Die Placebogruppe verlor also im Verlauf von 8 Wochen 2,3 Kilo, die übergewichtige Gruppe 3,7 Kilo und die beiden fettleibigen Gruppen 6,6 bzw. 8,1 Kilogramm.

     

    Serologische Charakteristika

    Wie Tabelle 3 zeigt, gab es bei den drei Behandlungsgruppen im Vergleich zur Placebogruppe eine signifikante Verbesserung bei nahezu jedem Messwert. Die Anwendung der Cissus Formel für 8 Wochen reduzierte sowohl Gesamtcholesterin als auch LDL Cholesterin im Plasma bei den drei Behandlungsgruppen signifikant und erhöhte den HDL Cholesterinwert bei den beiden fettleibigen Gruppen um 50,5 bzw. 43,0 %. Die Erhöhung der Konzentration des zirkulierenden HDL Cholesterins bei den drei Behandlungsgruppen zeigt eine starke Reduktion des Verhältnisses von Gesamtcholesterin zu HDL Cholesterin sowie des LDL Cholesterin zu HDL Cholesterin Verhältnisses. Alle drei Behandlungsgruppen zeigten eine signifikante Reduzierung der Triglyzeride, der C-reaktiven Proteine und der Blutzuckerspiegel im Fastenzustand.

    Der prozentualen Verlust über 8 Wochen bedeutete in tatsächlichen Messwerten eine durchschnittliche Veränderung des Gesamtcholesterinspiegels (mg/dl) bei den 3 fettleibigen Gruppen (BMI > 30) von 160,8 auf 155,8 (Placebo); von 159,1 auf 116,1 (Rezeptur/keine Diät); und von 171,0 auf 126,5 (Rezeptur/Diät). Die Durchschnittliche Veränderung betrug bei der übergewichtigen (BMI 25 – 29) eine Reduzierung von 152,6 auf 123,9.
    Bei der Placebogruppe sank der Cholesterinspiegel im Verlauf von 8 Wochen um 5,0 mg/dl, bei der Placebogruppe um 28,7 mg/dl, und bei den beiden fettleibigen Gruppen um 43,0 mg/dl und 44,5 mg/dl.

     

    Unerwünschte Nebenwirkungen

    Unerwünschte Nebenwirkungen mit einer Häufigkeit > 5 umfassten Kopfschmerzen(12), Blähungen (11), Mundtrockenheit (7), Durchfall (7) und Schlaflosigkeit (6). Da das Auftreten aller beobachteten Nebenwirkungen in der Placebogruppe höher als bei jeder anderen Behandlungsgruppe lag, kann mit ziemlicher Sicherheit angenommen werden, dass die Cissus Rezeptur wenige oder gar keine unerwünschten Nebenwirkungen besaß.

     

    Diskussion

    Unsere Resultate unterstützen die Hypothese, dass die Verwendung einer Cissus quadrangularis Rezeptur bezüglich der Behandlung des Übergewicht und des metabolischen Syndroms – insbesondere bei zentraler Fettleibigkeit – eine gewisse Effizienz aufweist. Die Anwendung dieser Rezeptur (welche außerdem Grünteeextrakt, Soja, Selen, Chrom und B-Vitamine enthält) über einen Zeitraum von 8 Wochen brachte unabhängig von einer kalorienkontrollierten Diät eine signifikante Reduktion bei vielen der anthropomorphischen Messwerte (Gewicht, prozentualer Körperfettanteil, BMI und insbesondere Taillenumfang) bei fettleibigen und übergewichtigen Patienten mit sich (siehe Tabelle 2).

    Der Taillenumfang ist neben der Bestimmung von Gewicht und Körperfettanteil ein besonders wichtiger Faktor, da primär die Fettverteilung und weniger die Gesamtmenge des Körperfetts den Schlüsselindikator für mit dem Gewicht in Verbindung stehende Gesundheitsprobleme darstellt. Die dramatische Reduktion des Taillenumfangs, die während der achtwöchigen Anwendung der Cissus quadrangularis Rezeptur bei den Gruppen mit und ohne begleitende Diät beobachtet werden konnten, ist besonders wichtig, da der Taillenumfang eines der Hauptkriterien bei der Diagnose von Fettleibigkeit und metabolischem Syndrom (2) darstellt und allgemein als stellvertretendes Maß für das viszerale Bauchfett anerkannt ist (12, 13). Das Risiko für Diabetes vom Typ II steigt nicht nur mit Grad und Dauer der Fettleibigkeit sondern wird auch mit zentraler Fettleibigkeit in Verbindung gebracht (6, 7).

    Die Reduzierung der primären anthropomorphischen Maße kann auf die synergistische Wirkung der in der Rezeptur enthaltenen Inhaltsstoffe Cylaris™, Glycine max Extract, Camellia sinensis Extract und ChromeMate™ zurückgeführt werden, von denen zuvor bereits gezeigt werden konnte, dass sie den Gewichtsabbau beeinflussen können (32, 35, 39, 41, 42).

    Von Cissus quadrangularis Phytosterolen und Ballaststoffextrakten konnte gezeigt werden, dass sie Anti-Lipase und den Appetit hemmende Eigenschaften besitzen, welche die Absorption von Nahrungsfetten reduzieren und das Gefühl der Sättigung über eine Erhöhung der Serotoninspiegel verstärken können (47). Im Jahr 1999 fanden Wissenschaftler in der Schweiz heraus, dass Männer, die eine Kombination von Koffein und Grüntee Katechinextrakt zu sich nahmen, mehr Kalorien als Männer verbrannten, die Koffein und ein Placebo einnahmen. Es wurde angenommen, dass die Kombination aus Koffein und Katechinen die Wirkung von Norepinephrin auf die Thermogenese effektiver als Koffein alleine verlängerte (39). Zahlreiche mit Chrom durchgeführte Studien demonstrierten bei übergewichtigen und fettleibigen Personen einen Gewichtsverlust (48, 49). Grant und Kollegen (1997) berichtete, dass Chrom in Verbindung mit einer moderaten Diät und einem Trainingsprogramm sowohl Gewichtsabbau als auch Körperkomposition beeinflusst (50).

    Die Modifikation bestimmter serologischer Charakteristika (Blutwerte) (Siehe Abbildung 3) durch die Cissus Rezeptur könnte oder könnte nicht in Verbindung mit dem Gewichtsverlust stehen. Nur die Reduktion des LDL Cholesterinspiegels folgte während der achtwöchigen Studienphase einem ähnlichen Schema. Die zirkulierende Konzentration des Gesamtcholesterins und der Triglyzeride könnte, auch wenn sie durch die Rezeptur reduziert wurde, unabhängig vom Gewichtsverlust erfolgt sein, da alle Behandlungsgruppen (Diät/keine Diät) eine signifikante Cholesterinreduktion zeigten. Die Erhöhung der Konzentration des zirkulierenden HDL Cholesterins bei den Behandlungsgruppen zeigte eine Reduzierung des Verhältnisses von Gesamtcholesterin zu HDL Cholesterin sowie von LDL Cholesterin zu HDL Cholesterin. Dieses reduzierte Verhältnis impliziert eine Reduzierung des Risikos für Arteriosklerose und koronare Herzerkrankungen (51).

    Auch wenn die genauen Mechanismen der cholesterinsenkenden Wirkung der Rezeptur noch weiterer Untersuchungen bedürfen, könnten die unterschiedlichen Inhaltsstoffe auf ähnliche Art und Weise wie Statine, Fibrate, Probucol, Nikotinsäure oder Cholesterinaufnahmehemmer miteinander interagieren. Katechine aus Grüntee besitzen eine Anzahl antioxidativer Fähigkeiten, die mit der Cholesterinregulierung in Verbindung stehen. Die Hemmung der Oxidation von LDL Cholesterin und die antithrombotischen Fähigkeiten unterstützen z.B. die Senkung des Gesamtcholesterins und des LDL Cholesterins und erhöhen die HDL-Cholesterinspiegel (52, 53). Die phytochemischen Bestandteile (Phytosterole, β-Sitosterol, δ-Amyrin und δ-Amyrone) von Cissus quadrangularis könnten ähnlich wie andere Pflanzensterole wirken. Die Molekularstruktur von Phytosterolen ist z.B. praktisch identisch mit der Struktur von Cholesterin.

    Aktuelle Studien zeigen, dass das metabolische Syndrom einen Entzündungsprozess in den Blutgefäßen verursacht, der zu Arteriosklerose führt. Dieser Entzündungsprozess kann über die Blutspiegel C-reaktiver Proteine abgeschätzt werden (54) und wie unsere Resultate zeigen, reduzierte die Cissus Rezeptur die zirkulierende Konzentration C-reaktiver Proteine signifikant. Dies deutet auf eine Reduzierung des Entzündungsprozesses und möglicherweise auf eine Reduzierung individueller Komponenten des metabolischen Syndroms hin (54). Im Rahmen des metabolischen Syndroms wird der Körper gegenüber Insulin resistent und hohe Spiegel Glukose verbleiben im Blut. Als Reaktion hierauf produziert die Bauchspeicheldrüse mehr Insulin. Dieses zusätzliche Insulin ermöglicht es der Glukose temporär in die Zellen zu gelangen und erhöht gleichzeitig die Cholesterin- und Triglyzeridspiegel.

    Zusammengefasst resultierte die zweimal tägliche Gabe der Cissus Rezeptur bei fettleibigen und übergewichtigen Personen, die unter dem metabolischen Syndrom litten, sowohl in einer Reduzierung des Körpergewichts als auch einer Verbesserung bezüglich der mit dem metabolischen Syndrom in Verbindung stehenden Symptome. Die Rezeptur hat sich außerdem bezüglich der Kontrolle und Reduzierung der Triglyzeridkonzentrationen, des Gesamtcholesterins, des LDL Cholesterins und des Blutzuckerspiegels im Fastenzustand als effektiv erwiesen. Weiterhin könnte diese Rezeptur auch bei anderen stoffwechseltechnischen Erkrankungen wie Diabetes Mellitus zur Anwendung kommen.

     

    Beitrag der Autoren

    JO erdachte, konzipierte, koordinierte und verfasste das Manuskript; DK führte die Untersuchung der Blutproben durch und erstellte statistische Analysen; GA war bam Design der Studie beteiligt und führte analytische Arbeit aus; CM war am Design der Studie beteiligt führte analytische Arbeit aus, XT war an der Rezeptur der Extrakte beteiligt.
    Alle Autoren haben das abschließende Manuskript gelesen und akzeptiert.

     

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    Ecdysteron

    Beta- Ecdysteron (auch bekannt als 20-Hydroxyecdyson) ist eine hochpotentielle natürliche phytochemische Substanz, die aus dem Heilkraut Cyanotis Vaga extrahiert und auf 97% standardisiert ist. Ecdysteron, genauer: Beta Ecdysteron gehört zu diesen Ecdysteroiden und wurde in der Sowjetunion für die Eliteathleten und nach einigen Berichten auch für Elitesoldaten synthetisiert (es war und ist auch im Westen unter dem Namen "Mesobolin" im Umlauf). Bis vor kurzem war sie schwer erhältlich, da es keine effiziente Art der Extraktion gab. Bis vor circa einem Jahr lag der Preis für ein Kilogramm Reinprodukt bei $ 20.000,--. Mit der bahnbrechende Technologie der Invitro-Zellzüchtung wurde die Reinheit und Konzentration erlangt, die eine wirtschaftliche Nutzung als Nahrungsergänzungsmittel realisierbar machte. Nun hat jeder die Gelegenheit, Fett abzubauen und magere Muskelmasse aufzubauen.
    Mittlerweile ist bekannt, dass das aus Pflanzen extrahierte Beta Ecdysteron sogar eine höhere anabole Potenz, als das oben genannte synthetisch hergestellte Mesobolin hat. Auf der anderen Seite sind aber auch viele Ecdysteroide völlig unwirksam, da sie für Säugetiere bzw. den Menschen nicht bioverfügbar sind. Nach derzeitigem Wissenstand sind in der Tat unter allen Ecdcysteroiden nur Beta Ecdysteron und Turkesteron für Sportler interessant, wobei im Tierversuch (mit Ratten) Turkesteron sogar anaboler als Beta Ecdysteron war. Da Beta Ecdysteron Extrakte mittlerweile jedoch standartisiert erhältlich sind, d.h. im Gegensatz zu den Turkesteron-Extrakten einen festen Anteil an Beta Ecdysteron aufweisen und zusätzlich die Versuchsergebnisse bei den Ratten nicht direkt auf Menschen übertragen werden können, gilt Beta Ecdysteron als (zumindestens derzeit) als das empfehlenswerteste Ecdysteroid, während Turkesteron sich noch im „Erprobungszustand“ befindet.


    Funktionelle Eigenschaften von Beta Ecdysteron:

    Verbesserter Proteinmetabolismus/Anabolismus

    Viele Arbeitsgruppen kamen zu dem Resultat, dass Ecdysteroide einen stimulierenden Effekt auf die Proteinbiosynthese haben, der Mechanismus konnte jedoch bis heute nicht aufgedeckt werden. Eindeutig gezeigt werden konnte bisher nur, dass die Stimulierung der Proteinsynthese nicht nur die Ribosomen, sondern auch den Kern und die Mitochondrien betreffen. Bemerkenswert ist, dass die stimuliernde Wirkung auf die Proteinsynthese nicht nur in der Leber vorliegt, sondern auch im Nervengewebe nachweisbar ist. Die Ursache ist hier in der Stimulierung des Enzyms Glutamat-Decarboxylase gesehen worden.

     

    Studien:

    In wissenschaftlichen Forschungen wird die Wirksamkeit von Beta- Ecdysteron ohne negative Nebenwirkungen eindeutig nachgewiesen. Bei einer von B. Ya. Smetanin 1986 durchgeführten Studie wurden 117 Speed-Skater auf Trainingskapazität, Körpergewicht und Lungenkapazität untersucht. Eine Nahrungsergänzung mit Ecdysteron führte zu einem Anstieg aller vorgenannten Parameter. Bei einer weiteren von S. Yu. Simakin durchgeführten Studie wurden 78 durchtrainierten Athleten entweder ein Placebo, Protein oder Ecdysteron mit einem proteinhaltigem Nahrungsergänzungsmittel verabreicht. Die besten Ergebnisse erzielte die Gruppe, die Ecdysteron mit der Proteinnahrungsergänzung erhalten hatten. Bei dieser Gruppe wurde ein Anstieg von 6 bis 7% magerer Muskelmasse nach nur 10 Tagen und eine Fettabnahme von durchschnittlich 10% bei den männlichen und weiblichen Probanden. Diese unbedenkliche und wirksame Verbindung ist ein revolutionärer Vorstoss in der Welt von Fitness und Bodybuilding und auch für die Gesundheit. Um beste Ergebnisse zu erzielen, sollte Ecdysteron mit proteinreichen Mahlzeiten eingenommen werden.


    Beta Ecdysteron wurde von Chermnykh et al 1988 im Tierversuch (Ratten) mit dem bekannten Anabolikum Metandienon (Dianabol) verglichen. Dabei zeigte sich, dass beide Substrate signifikante anabole Wirkung erzielten. Erstaunlicher Weise stimulierte Beta Ecdysteron sowohl die „langsamen“ als auch die „schnellen“ Muskelfasern, während Dianabol nur die „langsamen“ Muskelfasern stimulierte. Zudem vermochte Beta Ecdysteron auch ohne Training (Ratten mussten schwimmen) einen anabolen Effekt hervorzurufen, während das bei Dianabol nicht so war, sprich unbedingt ein körperliches Training zum Muskelaufbau erforderlich war. Diese offizielle russische Studie verdient bzw. benötigt einige Bemerkungen. Zum einen liegen uns inoffizielle Berichte aus der Ukraine vor, nach denen die beiden Substrate nicht nur an Ratten, sondern auch von Athleten eingesetzt wurden. Bei niedriger Dosierung waren nach diesen Berichten beide Substrate gleich anabol, bei hoher Dosierung war Dianabol etwa doppelt so anabol wie Beta Ecdysteron. Offensichtlich kann sich der menschliche Organismus gegen das synthetische Medikament Dianabol „nicht wehren" , d.h. bei hoher Dosierung kommt ein Großteil der Wirksubstanz auch voll zur Wirkung und zwar bezüglich anaboler Wirkung als auch bezüglich gesundheitsschädlicher Nebenwirkungen. Mit dem natürlichen Beta Ecdysteron Extrakten scheint der menschliche Organismus im Laufe der Evolution "umzugehen" gelernt zu haben, d.h. er nimmt hohe Mengen offensichtlich nur in einem Maße auf, die nicht gesundheitsschädlich für ihn sind, wodurch allerdings dann auch der anabole Effekt "in natürlichen Grenzen" bleibt.

    Vielleicht noch sensationeller ist die 1988 von Simakin et al, durchgeführte Studie. Darin verzehrten 78 austrainierte Athleten und Athletinnen für 10 Tage vermehrt Protein, die Placebogruppe erhielt ein proteinloses Placebo und die dritte Gruppe verzehrte das Protein zusammen mit Beta Ecdysteron. Die Proteingruppe hatte nach den 10 Tagen minimal Muskelmasse aufgebaut, die Placebogruppe verlor sogar leicht an Muskelmasse und die Protein-Beta Ecdysterongruppe legte zwischen 6% und 7% an Muskelmasse zu und verlor sogar noch 10% des vorhandenen Körperfettes. Allerdings ist hier anzumerken, dass natürlich solch signifikante Verbesserungen nicht für "alle Ewigkeit" weitergehen, sondern nach einer anfänglichen Initialzeit natürlicherweise abflachen.

     

    Verbesserter Kohlenhydratmetabolismus

    Eine japanische Arbeitsgruppe untersuchte den Effekt von 20E auf die Blutzuckerlage hyperglykämischer Mäuse. Im Gegensatz zu der Vergleichsgruppe der normoglykämischen Mäuse vermochte hier 20E den Blutzuckerspiegel zu senken.

    Es zeigte sich bei einem Versuch mit 14C-markierter Glucose eine vermehrte Verstoffwechselung zu Glykogen. Aufgrund des anscheinend günstigen Einflusses auf eine diabetische Stoffwechsellage wurde in Japan ein Patent für ein Antidiabetikum, das Ecdysteroide enthält, erteilt (Takahashi und Nishimoto, 1992). Ähnliche Effekte wurden auch in Humanstudien nachgewiesen.


    Verbesserter Fettstoffwechsel

    In der Vergangenheit wurden exogen hypercholesterinämische Ratten mit verschiedenen Ecdysteroiden in jeweils unterschiedlichen Konzentrationen behandelt.

    Es zeigten sich bis zu 30% reduzierte Cholesterol-Spiegel im Serum je nach Dosis und verwendetem Ecdysteroid. Als Ursache nehmen die Autoren dieses Artikels eine rein physikalische Wirkung an, im Sinne einer Verdrängung von Cholesterol durch Ecdysteroide an der Zellmembran.


    Immunsystem

    Viele Studien der jüngeren Zeit beschäftigen sich mit dem Einfluss von Ecdysteroiden auf das Immunsystem. Hervorzuheben ist hier die Wirkung auf inflammatorische Prozesse. Im Tierexperiment konnte gezeigt werden, dass Beta Ecdysteron in einer Dosis von 10-20 mg/kg KG und Tag eine dem Cortisonacetat entsprechende anti-inflammatorische Wirkung hat Die therapeutische Dosis von Cortisonacetat liegt bei 1 mg/kg KG. Eine andere Arbeitsgruppe beschäftigte sich mit der Histaminausschüttung aus Mastzellen des Peritoneums von Ratten. Auch hier zeigt sich eine anti-inflammatorische Wirkung von Beta Ecdysteron wahrscheinlich durch die Hemmung der intrazellulären Ca2+-Mobilisation.

     

    Zellkernreparatur

    In der Ukraine beschäftigten sich einige Wissenschaftler mit der Wirkung von Phytoecdysteroiden auf Versuchstiere, die erbgutschädigenden Substanzen wie Chloroform oder Chlorofos ausgesetzt waren. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass Phytoecdysteroide genoprotektive Wirkungen haben; vermutet wird eine De-Repression von DNA-Reparaturmechanismen.

     

    Antioxidative Eigenschaften und Vitamin-D-Stoffwechsel

    Ecdysteroide scheinen Vitamin-D-synergistische Effekte zu haben. Zum einen fand man heraus, dass Beta Ecdysteron wie auch Vitamin D eine radikalvermindernde Wirkung hat, beide konnten die radikal-induzierte Lipidperoxidation vermindern Ferner ist Beta Ecdysteron in der Lage, die enterale Ca2+-Resorption bei Hühnern mit einer D-Hypovitaminose deutlich zu verbessern.

     


    Verbesserung des Nervensystems

    Beta Ecdysteron kann die endogene GABA Biosynthese und die Acethylcholinesterase verbessern. Letztens wurde gezeigt, dass Ecdysteroide offensichtlich neuroprotective Substrate sind, die glutmamatinduziertes Absterben von Nervenzellen reduzieren. Auch neuroprotective Effekte bezüglich der Nebenwirkungen von Alkohol und Diazepharm sind festgestellt worden.


    Verbesserung der Leberfunktion

    Beta Ecdysteron und auch Turkesteron verbessert die Gesundung der Leber nach Hepatitis, die durch Heliotrine Behandlung und/oder subkutaner Injektion von Carbon Tetrachloride induziert wurde.
    Viele Insider sprechen sogar von Ecdysteroiden als universellen Gesundheitssubstraten, da neben oben den erwähnten auch positive funktionelle Eigenschaften hinsichtlich Nieren-, Herz-, Lungen-funktion, aufs Herz-Kreislaufsystem, schnellerer Wundheilung, schnellerer Heilung von Knochenbrüchen sowie antibiotische und sogar kosmetische Eigenschaften (Verjüngung bzw. Reparatur der Haut, wenn in Cremes oder Lotionen z.B. benutzt von Christian Dior) nachweisbar sind.
    Ecdysteroide wurden jedoch nicht in die Dopingliste des Internationalen Olympischen Komitees aufgenommen. Sie werden vom Menschen in relevanter Menge über die Nahrung aufgenommen und in der Literatur gibt es zahlreiche Hinweise auf verschieden positive funktionelle Wirkungen dieser Hormone auf den menschlichen Organismus, wobei schädliche Nebenwirkungen – im Gegensatz zu echten Steroiden, nicht zu erwarten sind.
    Um einer eventuelle Diskussion über Nebenwirkungen von Ecdysteroiden gleich vorzubeugen, sei erwähnt, dass diese Substanzen in vielen Pflanzen vorkommen und wer beispielsweise 300 Gramm Spinat verzehrt schon mehr als die üblicherweise im Sportbereich empfohlenen 30 mg Beta Ecdysteron zu sich genommen hat. Vielleicht sind die amerikanischen Zeichentrick-Geschichten über Popey ja gar nicht so aus der Luft gegriffen, sondern auf das Beta Ecdysteron als Kraftquelle im Spinat zurückzuführen.


    Dosierung

    Am 31. Dezember 1998 wurde von ICN Biochemikalien ein kompletter Sicherheit Test durchgeführt, um die Toxizität von Ecdysterone festzustellen. Die Ergebnisse stellten die Menge fest um eine Toxizität zu erreichen. Die Menge? 6400 mg/kg! Mit anderen Worten, eine durchschnittliche Person von ca. 75Kg müsste 494.528mg Ecdysterone nehmen, um diesen Punkt zu erreichen! Das heißt 4121mal mehr als die empfohlene Dosis. Die empfohlene Dosis von Ecdysterone ist 80-120mg pro Tag. Anhand japanischer und russischer Studien scheinen fünf Milligramm pro Kilo Körpergewicht pro Tag nötig zu sein, um eine erkennbare Wirkung zu erzeugen. Geringere Dosierungen führen nicht zu den gewünschten Erfolgen. Also eine Tagesdosis von 400-600mg pro Tag ist zu empfehlen. Ich habe sogar Berichte von Bodybuilder gehört, die erstaunlichen Resultate erzielt haben, mit einer Tagesdosis von bis zu 1200mg. Es scheint sich anzuraten, die tägliche Dosierung auf drei Einnahmen aufzuteilen (z.B. mit den Mahlzeiten). Man kann Beta-Ecdysteron in Phasen zu sich nehmen: z.B. vier bis sechs Wochen Einnahme gefolgt von zwei Wochen Pause. Dies spart Geld und erhöht die Wirksamkeit. Denken Sie daran, für beste Resultate zu erzielen sollte Ecdysterone zusammen mit proteinreichen Mahlzeiten genommen werden!


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    Guarana

    Die Pflanze, aus deren Samen Guarana gewonnen wird, trägt den botanischen Namen Paullinia cupana. Diese Kletterpflanze wächst in den Regenwäldern Südamerikas, in Südvenezuela, Brasilien und Uruguay. Schon vor Jahrhunderten entdeckten die Amazonas-Indianer (Quaramis) Guaraná, die rote Frucht einer Lianenpflanze und nannten sie "warana". Sie trockneten die Kerne und zerrieben diese an der rauhen Zunge des Piracucu- Fisches zu Pulver. In Wasser aufgelöst erhielten sie daraus ein erfrischendes Getränk für ihre Jagdausflüge und auch heute ist es Hauptbestandteil eines beliebten Getränkes.


    Wirkung

    Guaraná wirkt erfrischend und belebend auf Körper und Geist.
    Das Guarana-Koffein hat die gleiche chemische Zusammensetzung wie das in Kaffee, Tee oder Mate und auch die gleiche körperliche Wirkung. Koffein wirkt auf bestimmte Rezeptoren im Gehirn und stimuliert Bereiche, die für die Aktivität zuständig sind. Es wird nicht nur die intellektuelle, sondern auch die körperliche Leistungsfähigkeit verbessert und stimuliert - durch Anregung von Atmung, Stoffwechsel, Skelettmuskulatur, Muskel- und Herztätigkeit. Dabei steigen der Blutdruck und die Körpertemperatur an. Guarana verringert die Müdigkeit und bewirkt in Maßen genommen eine vorübergehende Verbesserung der Konzentrations- und Leistungsfähigkeit. Den aufputschenden bzw. stimulierenden Effekt von Guarana spüren insbesondere Personen, die Ermüdungserscheinungen unterliegen. Darüber hinaus stabilisiert es den Kreislauf und beruhigt Magen und Darm. Guaraná ist gesund und hat bei regelmässiger Benutzung einen stärkenden und aufbauenden Effekt auf den ganzen Körper. Zusätzlich ist Guaraná in Brasilien auch zur Stärkung der Potenz und zur Förderung eines regen Sexlebens bekannt.
    Im Gegensatz zum Kaffee-Koffein ist es jedoch frei von Reizstoffen, weshalb es von vielen Menschen, die sonst keinen Kaffee trinken können, sehr gut vertragen wird.
    Durch die öl- und fetthaltigen Pflanzenstoffe (Saponine) werden die Inhaltsstoffe und besonders das Guaranin nur langsam, nach und nach freigesetzt. Es wirkt gleichmässig vier bis sechs Stunden, ohne Nebenwirkungen zu verursachen.
    Guarana wirkt belebend und erfrischend auf Körper und Geist und wird gerade solchen Menschen empfohlen, die Kaffee oder Schwarztee nicht vertragen, aber auf die anregende Wirkung von Koffein nicht verzichten möchten.
    Ein Gramm Pulver enthält ca.40 mg Koffein = ca. 1/2 Tasse Kaffee.

    Sicherheit und Nebenwirkungen

    Guarana ist bei einer Verwendung in Mengen, die typischerweise bei Nahrungsmitteln verwendet werden oder bei einer kurzzeitigen Verwendung in medizinischen Mengen für die meisten Erwachsenen wahrscheinlich sicher und unbedenklich. Guarana ist aufgrund seines hohen Koffeingehalts jedoch wahrscheinlich nicht sicher und unbedenklich, wenn es in großen Mengen oder über einen längeren Zeitraum verwendet wird.

    Die tödliche Dosis Koffein wird auf 10 bis 14 Gramm geschätzt (150 bis 200 mg pro Kilogramm Körpergewicht; der „typische“ Mann wiegt etwa 70 Kilo, so dass die tödliche Dosis bei 10.500 – 14.000 mg liegt). Dies ist eine recht hohe Dosis, wenn man bedenkt, dass eine Tasse Kaffee zwischen 95 und 200 mg Koffein liefert. Es kann jedoch bereits bei Dosierungen unterhalb von 150 bis 200 mg pro Kilogramm Körpergewicht abhängig von individueller Koffeinempfindlichkeit, Rauchverhalten, Alter und früherer Koffeinverwendung zu ernsthaften Vergiftungen kommen.

    Die Nebenwirkungen sind dosisabhängig. In typischen Dosierungen kann das in Guarana enthaltene Koffein Schlaflosigkeit, Nervosität, Ruhelosigkeit, Magenreizungen, Übelkeit, Erbrechen, gesteigerte Herzfrequenz, erhöhten Blutdruck, schnelle Atmung, Zittern, Delirium, Diurese und andere Nebenwirkungen hervorrufen. Empfindliche Menschen reagieren bereits auf kleine Mengen Koffein mit Schlaflosigkeit, innerer Unruhe, gesteigerter Herzfrequenz und Durchfällen.

    Ein übermäßiger Konsum von Guarana kann zu Reizbarkeit, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Herzrasen, Tinnitus, Angstzuständen, Magenkrämpfen, unregelmäßigem Herzschlag, Hyperaktivität und Zittern führen. Der Körper wird über seine natürlichen Ermüdungserscheinungen eine Zeit lang hinweggetäuscht, zudem dämpft es Hunger- und Durstgefühle. Die künstliche Aktivität bricht nach einer gewissen Zeit jedoch zusammen, da der Körper dann am Ende seiner Kräfte ist. Bei sehr hoher Dosierung kann es zu Schweißausbrüchen kommen. Vor dem Schlafengehen sollte man auf Guaranakonsum verzichten. Denn bedingt durch das Koffein würde der Tiefschlafanteil wesentlich kürzer ausfallen.

    Bei Menschen, die regelmäßig Guarana konsumieren, kann es zu Koffein Entzugserscheinungen kommen, wenn sie ihren gewöhnlichen Konsum reduzieren.

     

    Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen

    Schwangerschaft und Stillzeit: Schwangere und stillende Frauen sollten bei der Verwendung von Guarana aufgrund des Koffeingehalts vorsichtig sein. Geringe Mengen sind wahrscheinlich nicht schädlich, doch der Konsum von mehr als 200 mg Koffein pro Tag wurde mit einem erhöhten Risiko für Fehlgeburten und anderen negativen Wirkungen in Verbindung gebracht.

    • Angststörungen: Das in Guarana enthaltene Koffein könnte Angststörungen verschlimmern.

    Blutgerinnungsstörungen: Es gibt Hinweise aus mit Tieren durchgeführten Studien, die nahelegen, dass das in Guarana enthaltene Koffein Blutgerinnungsstörungen verschlimmern könnte, auch wenn dies noch nicht beim Menschen beobachtet werden konnte. Falls man unter einer Blutgerinnungsstörung leidet, sollte man vor der Verwendung von Guarana den behandelnden Arzt konsultieren.

    Diabetes: Einige Untersuchungen legen nahe, dass das in Guarana enthaltene Koffein die Art und Weise, auf die Diabetiker Zucker verarbeiten, beeinflussen und die Kontrolle des Blutzuckers erschweren könnte. Es gibt außerdem interessante Untersuchungen, die nahelegen, dass Koffein die Warnsignale eines niedrigen Blutzuckerspiegels bei Menschen, die unter Diabetes vom Typ 1 leiden, verstärken könnte. Einige Studien zeigen, dass die Symptome eines niedrigen Blutzuckerspiegels intensiver sind, wenn sie in Abwesenheit von Koffein beginnen, doch wenn der niedrige Blutzucker weiter besteht, sind die Symptome mit Koffein stärker. Dies könnte Diabetikern dabei helfen, niedrige Blutzuckerspiegel zu erkennen und zu behandeln. Ein Nachteil besteht jedoch darin, dass Koffein die Häufigkeit einer Unterzuckerung erhöhen könnte. Aus diesen Gründen sollten Diabetiker vor einer Verwendung von Guarana mit ihrem Arzt sprechen.

    • Durchfall: Das in Guarana enthaltene Koffein kann – insbesondere in größeren Mengen – Durchfall verschlimmern.
    • Reizdarmsyndrom: Das in Guarana enthaltene Koffein kann – insbesondere in größeren Mengen – neben Durchfall auch die Symptome eines Reizdarmsyndroms verschlimmern.
    • Herzkrankheiten: Das in Guarana enthaltene Koffein könnte unregelmäßigen Herzschlag hervorrufen.
    • Hoher Blutdruck: Das in Guarana enthaltene Koffein könnte den Blutdruck bei Menschen mit hohem Blutdruck erhöhen. Diese Wirkung könnte jedoch bei Menschen, die regelmäßig Guarana oder andere koffeinhaltige Produkte konsumieren, schwächer ausfallen.
    • Grüner Star: Der Konsum von Guarana kann den Augeninnendruck erhöhen. Diese Erhöhung beginnt innerhalb von 30 Minuten und hält für mindestens 90 Minuten an.
    • Osteoporose: Der Konsum von grünem Tee kann die Menge an Kalzium, die über den Urin ausgeschieden wird, erhöhen. Dies könnte die Knochen schwächen. Wenn man unter Osteoporose leidet, sollte man den Koffeinkonsum deshalb auf weniger als 300 mg pro Tag (etwa 2 bis 3 Tassen grüner Tee) beschränken. Die Einnahme von Kalzium Supplements könnte dabei helfen, den Kalziumverlust auszugleichen. Postmenopausale Frauen, die unter einem genetischen Problem leiden, das die Verwendung von Vitamin D durch den Körper beeinträchtigt, sollten Guarana mit Vorsicht verwenden.

     

    Wechselwirkungen

    Man sollte Guarana nicht in Kombination mit folgenden Medikamenten zu sich nehmen:

    Amphetamine

    Stimulanzien wie Amphetamine beschleunigen die Funktion des Nervensystems. Durch eine Beschleunigung der Funktion des Nervensystems können Stimulanzien ein Gefühl der inneren Unruhe hervorrufen und den Herzschlag beschleunigen. Auch das in Guarana enthaltene Koffein könnte die Funktion des Nervensystems beschleunigen. Ein Konsum von Guarana in Kombination mit Stimulanzien könnte ernsthafte Probleme inklusive beschleunigter Herzfrequenz und hohem Blutdruck hervorrufen. Aus diesem Grund sollte man Guarana nicht in Verbindung mit Stimulanzien zu sich nehmen.

     

    Kokain

    Stimulanzien wie Kokain beschleunigen die Funktion des Nervensystems. Durch eine Beschleunigung der Funktion des Nervensystems, können Stimulanzien ein Gefühl der inneren Unruhe hervorrufen und den Herzschlag beschleunigen. Auch das in Guarana enthaltene Koffein könnte die Funktion des Nervensystems beschleunigen. Ein Konsum von Guarana in Kombination mit Stimulanzien könnte ernsthafte Probleme inklusive beschleunigter Herzfrequenz und hohem Blutdruck hervorrufen. Aus diesem Grund sollte man Guarana nicht in Verbindung mit Stimulanzien zu sich nehmen.

     

    Ephedrin

    Stimulanzien beschleunigen die Funktion des Nervensystems. Das in Guarana enthaltene Koffein und Ephedrin sind beides Stimulanzien. Eine Einnahme von Guarana in Kombination mit Ephedrin kann eine zu starke Anregung und manchmal ernsthafte Nebenwirkungen und Herzprobleme hervorrufen. Aus diesem Grund sollte man Guarana und Ephedrin nicht zur selben Zeit einnehmen.


    Bei einer Kombination von Guarana mit folgenden Medikamenten sollte man vorsichtig sein:

    Adenosin

    Das in Guarana enthaltene Koffein könnte die Wirkungen von Adenosin blockieren. Adenosin wird häufig von Ärzten verwendet, um einen Test des Herzens durchzuführen, der als Stresstest des Herzens bezeichnet wird. Aufgrund der möglichen Wechselwirkungen sollte man den Konsum von Guarana und anderen koffeinhaltigen Produkten mindestens 24 Stunden vor einem solchen Test beenden.

     

    Antibiotika (Quinolon Antibiotika)

    Der Körper baut das in Guarana enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Einige Antibiotika können die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Die Einnahme dieser Antibiotika in Verbindung mit Koffein kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weitere erhöhen.

     

    Cimetidin

    Der Körper baut das in Guarana enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Cimetidine kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Die Einnahme von Cimetidine in Verbindung mit Guarana kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weiteren erhöhen.

     

    Clozapin

    Der Körper baut Clozapin ab, um des ausscheiden zu können. Das in Guarana enthaltene Koffein scheint die Geschwindigkeit, mit der der Körper Clozapin abbaut, zu reduzieren. Eine Einnahme von Guarana in Kombination mit Clozapin könnte Wirkungen und Nebenwirkungen von Clozapin verstärken.

     

    Dipyridamol

    Das in Guarana enthaltene Koffein könnte die Wirkungen von Dipyridamol blockieren. Dipyridamol wird häufig von Ärzten verwendet, um einen Test des Herzens durchzuführen, der als Stresstest des Herzens bezeichnet wird. Aufgrund der möglichen Wechselwirkungen sollte man den Verzehr von Guarana und anderen koffeinhaltigen Produkten mindestens 24 Stunden vor einem solchen Test beenden.

     

    Disulfiram

    Der Körper baut das in Guarana enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Disulfiram kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Die Einnahme von Disulfiram in Verbindung mit Guarana kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weiteren erhöhen.

     

    Östrogene

    Der Körper baut das in grünem Tee  enthaltene Koffein ab, um es auszuscheiden. Östrogen kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Die Einnahme von Östrogenen in Verbindung mit Koffein könnte Zittrigkeit, Kopfschmerzen, schnellen Herzschlag und andere Nebenwirkungen hervorrufen. Aus diesem Grund sollte man seinen Koffeinkonsum begrenzen, wenn man Östrogene einnimmt.

     

    Fluvoxamin

    Der Körper baut das in Guarana enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Fluvoxamin kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Die Einnahme von Fluvoxamin in Verbindung mit Guarana kann Wirkungen und Nebenwirkungen von Koffein erhöhen.

     

    Lithium

    Das in Guarana enthaltene Koffein kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Lithium ausscheidet, erhöhen. Wenn man Produkte zu sich nimmt, die Koffein enthalten und Lithium einnimmt, dann sollte man die Einnahme von koffeinhaltigen Produkten langsam reduzieren. Das zu schnelle Beenden der Koffeinzufuhr kann die Nebenwirkungen von Lithium erhöhen.

     

    Medikamente gegen Depressionen ( Monoamin Oxidase Hemmer / MAOI)

    Guarana enthält Koffein. Koffein kann den Körper anregen. Auch einige Medikamente, die bei Depressionen zum Einsatz kommen, können den Körper anregen. Der Konsum von Guarana in Verbindung mit diesen Medikamenten könnte eine zu starke Anregung zur Folge haben. Dies könnte ernsthafte Nebenwirkungen inklusive schnellem Herzschlag, hohem Blutdruck, Nervosität und weiteren hervorrufen.

     

    Medikamente, die die Blutgerinnung verlangsamen

    Guarana könnte die Blutgerinnung verlangsamen. Der Konsum von Guarana Verbindung mit Medikamenten, die auch die Blutgerinnung verlangsamen, könnte das Risiko für Blutungen und die Neigung zu Blutergüssen erhöhen.

    Einige Medikamente, die die Blutgerinnung verlangsamen können, umfassen unter anderem Aspirin, Diclofenac (Voltaren), Ibuprofen, Naproxen, Heparin, Warfarin und weitere.

     

    Nikotin

    Anregende Wirkstoffe wie Nikotin beschleunigen die Funktion des Nervensystems. Durch eine Beschleunigung der Funktion des Nervensystems, können anregende Wirkstoffe ein Gefühl der inneren Unruhe hervorrufen und den Herzschlag beschleunigen. Auch das in Guarana enthaltene Koffein könnte die Funktion des Nervensystems beschleunigen. Ein Konsum von Guarana in Kombination mit anregenden Wirkstoffen könnte ernsthafte Probleme inklusive beschleunigter Herzfrequenz und hohem Blutdruck hervorrufen. Aus diesem Grund sollte man Guarana nicht in Verbindung mit anregenden Wirkstoffen zu sich nehmen.

     

    Pentobarbital

    Die anregende Wirkung des in Guarana enthaltenen Koffeins kann die schlaffördernden Wirkungen von Pentobarbital blockieren.

     

    Phenylpropanolamin

    Das in Guarana enthaltene Koffein kann den Körper anregen. Auch Phenylpropanolamin kann den Körper anregen. Der Konsum von Guarana in Verbindung mit der Einnahme von Phenylpropanolamin könnte eine zu starke Anregung zur Folge haben und die Herzfrequenz erhöhen, den Blutdruck steigern und Nervosität hervorrufen.

     

    Riluzol

    Der Körper baut Riluzol ab, um es ausscheiden zu können. Der Konsum von Guarana kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Riluzol abbaut, reduzieren und so Wirkungen und Nebenwirkungen von Riluzol erhöhen.

     

    Theophyllin

    Guarana enthält Koffein. Koffein wirkt auf eine ähnliche Art und Weise wie Theophyllin. Darüber hinaus kann Koffein die Geschwindigkeit, mit der der Körper Theophyllin abbaut, reduzieren. Der Konsum von Guarana in Verbindung mit der Einnahme von Theophyllin könnte Wirkungen und Nebenwirkungen von Theophyllin erhöhen.

     

    Verapamil

    Der Körper baut das in Guarana enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Verapamil kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Die Einnahme von Verapamil in Verbindung mit Guarana kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weiteren erhöhen.

     

    Bei einer Kombination von Guarana mit folgenden Medikamenten sollte man wachsam sein:

    Alkohol

    Der Körper baut das in Guarana enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Alkohol kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Ein Konsum von Alkohol in Verbindung mit Guarana kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weiteren erhöhen.

     

    Antibabypille

    Der Körper baut das in Guarana enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Die Antibabypille kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Der Konsum von Guarana in Verbindung mit der Antibabypille kann Zittrigkeit, Kopfschmerzen, schnellen Herzschlag und weitere Nebenwirkungen hervorrufen.

     

    Fluconazol

    Der Körper baut das in Guarana enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Fluconazol kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Eine Einnahme von Fluconazol in Verbindung mit Guarana kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weiteren erhöhen.

     

    Diabetesmedikamente

    Guarana könnte den Blutzuckerspiegel erhöhen. Diabetesmedikamente werden verwendet, um den Blutzuckerspiegel zu senken. Durch eine Erhöhung des Blutzuckerspiegels könnte Guarana die Wirksamkeit von Diabetesmedikamenten reduzieren. Aus diesem Grund sollte man den Blutzuckerspiegel sorgfältig kontrollieren. Es ist möglich, dass die Dosierung der Diabetesmedikamente angepasst werden muss.

     

    Mexiletin

    Der Körper baut das in Guarana enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Mexiletin kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Eine Einnahme von Mexiletin in Verbindung mit Guarana kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weiteren erhöhen.

     

    Terbinafin

    Der Körper baut das in Guarana enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Terbinafin kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Eine Einnahme von Terbinafin in Verbindung mit Guarana kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weiteren erhöhen.


    Inhaltsstoffe

    Guarana enthält etwa doppelt bis dreimal so viel Koffein wie Kaffee: in 100 g Guaranasamen sind 3-6 g Koffein. Es ist teilweise an Gerbstoffe gebunden ist und wird daher im Körper nur langsam freigesetzt. Guarana enthält 11 g Fett, 3 g Eiweiß, 10 g Stärke und 50 g Ballaststoffe, in Spuren Theobromin und Theophyllin. Darüber hinaus ist Guarana frei von Reizstoffen.


    Dosierung

    Die Dosierung richtet sich nach dem Gehalt an Koffein. Dabei muss berücksichtigt werden, dass die individuelle Empfindlichkeit auf Koffein sehr unterschiedlich sein kann. Erschwerend kommt hinzu, dass der Koffein gehalt der Guarana-Zubereitungen meist nicht angegeben wird, er ist aber in der Regel wesentlich höher als in Kaffe.


    Maximale Tagesdosis

    400 mg Koffein entsprechend 7 bis 11 g Guarana

     

    Bedarf im Sport

    Spitzensportler profitierten durch regelmäßigen Guarana- Konsum nicht nur von einer verbesserten Kondition, sie berichteten auch, dass es Muskelkrämpfe verhindern konnte.

    Insgesamt hat Guarana eine breite Palette verschiedenster positiver Wirkungen auf den menschlichen Organismus. Unter anderem stärkt es Körper und Nerven, hilft bei Verstimmungen und chronischen Erschöpfungszuständen, lindert Kopf- und Spannungsschmerzen und Muskelverspannungen. Man sollte eine Dosierung von 2-5g Guarana 30 Minuten vor dem Training nehmen um einen Leistungssteigernden Effekt zu erreichen wie mehr Energie, Ausdauer und die Stimmung aufzuhellen. Um an der Sicheren Seite zu sein, sollte man erst mit der niedrige Dosierung anfangen. Die Wirkung hält ca. 4-6 Stunden an.

    Milk Thistle

    Namen: Silybum marianum, Mariendistel, Silymarin, Carduus marianus, Carthamus maculatus, Cirsium maculatum, Mariana mariana, Silybum maculatum.

    Die ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatete zweijährige Distel war im Altertum hauptsächlich als Gemüse bekannt und spielte als Arzneipflanze nur eine untergeordnete Rolle. Hildegard von Bingen erwähnte die Pflanze als Mittel gegen Seitenstechen entsprechend der Signaturenlehre, wobei von äußeren Pflanzenmerkmalen auf eine spezifische Wirkung ausgegangen wird (stechende Pflanze hilft gegen stechende Schmerzen). Erst Mitte des 19. Jahrhunderts erkannte man die Wirkung auf die Leber, die durch wissenschaftliche Untersuchungen im 20. Jahrhundert bestätigt wurde. Der Herkunft von Silybum marianum ist Argentinien, China, Rumänien und Ungarn.


    Beschreibung der Stammpflanze

    Ein- oder zweijährige, 60 bis 150 cm hoch werdende Pflanze mit aufrechtem, verzweigtem, reichlich beblättertem Stengel. Ungestielte, glänzend grüne, buchtig gelappte Blätter mit milchig überlaufenen Blattadern und dornigem Rand. Blütenköpfe einzeln, 4 bis 5 cm lang, mit purpurnen Röhrenblüten und langen, steif-aufrechten oder zurückgebogenen Hüllblättern mit dorniger Spitze. Früchte bis 7 mm lang, braungelb marmoriert bis schwarz, gekrönt von einem weißen Pappus.


    Woher kommt der Name?

    Ursprünglich wurde die Pflanze von Linné als Carduus marianus (abgeleitet vom lateinischen Wort „carduus“ = Distel) bezeichnet und erst später in die eigene Gattung Silybum überführt. Silybum leitet sich vom griechischen „silybon“ = Quaste ab. Unter diesen Namen war die Mariendistel in der Antike bekannt und wurde so auch von Dioskurides bezeichnet.
    Der deutsche Name Mariendistel bezieht sich auf eine Legende. Die Muttergottes Maria soll beim Stillen einige Tropfen Milch über die Blätter vergossen haben, wodurch diese ihre weiße Marmorierung erhielten.


    Inhaltsstoffe

    Mindestens 1,5 %, im Durchschnitt 1,5 bis 3 % der als Silymarin bezeichneten Flavolignane, bei denen es sich um ein Gemisch aus den drei Hauptkomponenten Silibinin (Gemisch aus den Diastereomeren Silybin A und Silybin B), Isosilibinin (Gemisch aus den Diastereomeren Isosilybin A und Isosilybin B), Silychristin und Silydianin sowie einer Vielzahl von Nebenkomponenten. Als weitere Bestandteile zahlreiche Flavonoide, 20 bis 30 % fettes Öl, 25 bis 30 % Eiweiß und etwas Schleim.


    Silymarin und seine Wirkweise

    Die Leber - der Katalysator

    Die größte Drüse des menschlichen Körpers leistet täglich Schwerstarbeit, zum einen, um zahllose Stoffe so aufzubereiten, dass sie für die körperlichen Bedürfnisse passend sind und zum anderen, um den Organismus von schädlichen Stoffen zu befreien.

    Sie ist im Gegensatz zu vielen anderen Organen, die eine Überlastung durch allerlei Warnsignale ankündigen, ein im wahrsten Sinne des Wortes schweigsames Organ, welches sich praktisch nie durch unmittelbar spürbare Zeichen bemerkbar macht.
    Als Stoffwechsel- und Entgiftungszentrale des Körpers reguliert sie nicht nur den Eiweiß-, Fett- und Zuckerstoffwechsel, sondern auch den Mineral-, Vitamin- und Hormonhaushalt und entsorgt gleichzeitig noch dem Organismus abträgliche Fremdstoffe. Bei ihrem 24stündigem Arbeitspensum muss die Leber Vieles verkraften und unsere moderne Lebensweise voller Hektik und Stress, mit unregelmäßigen, üppigen und oft zu fetten Mahlzeiten, häufiger einem Glas Alkohol zu viel und oftmals mit der Einnahme chemischer Arzneistoffe verbunden, zwingt das Organ praktisch permanent zu Höchstleistungen.


    Service für den Hochleistungsmotor

    Um uns die Lebensenergie ungeschmälert zu erhalten, muss die Leber als unser "Motor" gleichmäßig rund laufen. Eine gesunde Leber ist in der Lage eine gewisse Menge an Belastungen problemlos zu bewältigen.

    Wird die Leber allerdings durch zu viele Fremdstoffe (Schadstoffe aus Nahrung und Umwelt, Alkohol, chemische Stoffe z. B. in Medikamenten) über das natürliche Maß hinaus belastet, so entstehen beim Fremdstoffabbau vermehrt hochreaktive, aggressive Stoffe, sogenannte "freie Radikale", welche die Zellmembranen angreifen und unsere Stoffwechselfunktionen nachhaltig beeinträchtigen können. Auch wenn dieses Entgiftungsorgan selbst nicht schmerzt, so spüren wir doch bald die...


    Symptome der überlasteten Leber

    • Abgespanntheit
    • verminderte Leistungsfähigkeit bis hin zur andauernden Müdigkeit
    • Konzentrationsstörungen
    • Völlegefühl
    • Appetitlosigkeit
    • Übelkeit und
    • Verdauungsstörungen

     

    Wo kann die Marienditel helfen?

    Mit lipophilen Auszugsmitteln gewonnene Trockenextrakte aus den Früchten enthalten den Wirkstoffkomplex Silymarin. Sie werden zur unterstützenden Behandlung von chronisch entzündlichen Lebererkrankungen, Leberzirrhose oder durch Lebergifte, wie z.B. Alkohol, hervorgerufene Erkrankungen verwendet. Die Wirksamkeit des in den Früchten enthaltenen Silymarins konnte in verschiedenen klinischen Studien nachgewiesen werden. Die Wirkung beruht auf einem Schutz der Leberzellen einerseits, außerdem wird die Regenerationsfähigkeit der Leberzellen gesteigert, das Gewebe der Leber kann gesunden. Teezubereitungen dagegen enthalten kaum Silymarin und werden volksmedizinisch bei Verdaungsbeschwerden eingesetzt.


    Wirkungsmechanismus

    Vermutlich sind verschiedene Mechanismen für die leberschützende Wirkung verantwortlich. An erster Stelle werden Membraneffekte genannt, d. h. es kommt zu einer Veränderung der äußeren Struktur der Hepatozyten mit dem Ergebnis, dass die Lebergifte nicht in das Innere der Zellen dringen können. Zum anderen bewirkt Silymarin eine Stimulierung der Biosynthese von Nuksleinsäuren und Proteinen in den Hepatozyten, was auf einer Steigerung der Aktivität der Polymerase I (rRNA-Polymerase). Neben diesen Effekten sind wahrscheinlich noch eine Reihe weiterer Effekte für die Wirkung verantwortlich, unter denen die antiperoxidativen Effekte am bedeutunsvollsten erscheinen. Aktivität der Zur Behandlung von hirnorganisch bedingten Leistungsstörungen bei dementiellen Syndromen mit Schwindel, Ohrensausen, Kopfschmerzen, Gedächtnisschwäche, Konzentrationsstörungen, Stimmungslabilität mit Ängstlichkeit als wichtigsten Symptomen. Vor Beginn der Behandlung ist zu klären, ob die genannten Symptome nicht auf einer spezifisch zu behandelnden Grunderkrankung beruhen. Ferner bei peripheren arteriellen Durchblutungsstörungen und bei Tinitus (Ohrensausen).


    Energiekur für eine vitale Leber

    Silymarin beugt vor und schützt die Leberzellen nicht nur durch seine membranstabilisierende Wirkung, sondern ist in der Lage, die hochreaktiven, aggressiven "freien Radikalen", die beim vermehrten Fremdstoffabbau auch vermehrt anfallen, abzufangen. Dadurch kann eine Zerstörung von Zellmembranen verhindert werden.

     

    Weniger Juckreiz, bessere Leberwerte

    Über einen Behandlungszeitraum von drei Monaten nahmen die Patienten ein bis drei Kapseln 140 mg Silymarin täglich ein. Unter der Behandlung besserte sich nicht nur die klinische Symptomatik (Übelkeit, Blähungen, Juckreiz, Müdigkeit und Oberbauchdruck), sondern auch die Leberfunktion.

    Abzulesen war dies an einer Besserung oder sogar Normalisierung von GOT, GPT, AP und Bilirubin. Und bei fast allen Patienten, die zu Beginn der Studie erhöhte PIIIP-Werte aufgewiesen hatten, kam es zu einer teils ausgeprägten Senkung dieses Parameters, was als Ausdruck einer verminderten Fibrogenese zu werten ist. Mit dem Mariendistel-Extrakt steht eine effektive, einfach anzuwendende und – was bei vorgeschädigter Leber besonders wichtig ist – gut verträgliche Therapieoption bei chronischen Leberleiden zur Verfügung. Silymarin kann man laut Prof. Schuppan einerseits z.B. bei noch nicht sehr fortgeschrittener alkoholischer Leberschädigung geben – wobei Alkoholabstinenz natürlich oberstes Gebot ist. Andererseits profitieren auch ausbehandelte Patienten mit fortgeschrittener Lebererkrankung (Hepatitis, alkoholische Zirrhose).

     


    Bedarf im Sport

    Athleten und Bodybuilder können vom Gebrauch der Milk Thistle profitieren. Sie verzehren gewöhnlich viele Nahrungsergänzungen auf einmal, um ihre Leistung zu verbessern. Der Gebrauch von mehreren Ergänzungen auf einmal kann Synergismus produzieren, der einen enormen Druck an der Leber bewirkt.

    Nach einer Kur mit verschiedenen Substanzen wie z.B. Steroide, Pro-Hormone oder Thermogenics, können Athleten mit den gebrauch von Milk Thistle ihre Leber regenerieren und damit die Lebergesundheit sowie ihre Leistung fördern.

    Sicherheit und Nebenwirkungen

    Mariendistel Produkte sind für die meisten Erwachsenen wahrscheinlich sicher und unbedenklich. Mariendistel besitzt manchmal eine abführende Wirkung. Andere weniger häufig auftretende Nebenwirkungen erfassen Übelkeit, Durchfall, Magenverstimmungen, Blähungen, Völlegefühl, Magenschmerzen und Appetitverlust.

     

    Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen

    Schwangerschaft und Stillzeit: Es ist nicht genug über die Sicherheit von Mariendistelprodukten während Schwangerschaft und Stillzeit bekannt. Aus diesem Grund sollten schwangere und stillende Frauen sicherheitshalber auf Mariendistelprodukte verzichten.

    Allergien auf Besenkraut und verwandte Pflanzen: Mariendistel könnte bei Menschen, die empfindlich auf Pflanzen der Asteraceae/Compositae Familie reagieren, allergische Reaktionen hervorrufen. Mitglieder dieser Pflanzenfamilie umfassen unter anderem Besenkraut, Chrysanthemen, Ringelblumen, Gänseblümchen und viele weitere. Wenn man unter Allergien leidet, sollte man vor der Einnahme von Mariendistelprodukten seinen Arzt konsultieren.

    Hormonsensitive Erkrankungen wie Brustkrebs, Gebärmutterkrebs, Eierstockkrebs und Endometriose: Extrakte aus der Mariendistelpflanze könnten wie Östrogen wirken. Deshalb sollte man, wenn man unter einer Krankheit leidet, die durch Östrogen verschlimmert werden könnte, diese Extrakte nicht verwenden. Im Gegensatz hierzu scheinen die häufiger verwendeten Extrakte aus Samen der Mariendistel nicht wie Östrogen zu wirken.

     

    Wechselwirkungen                                                              

    Bei einer Kombination von Mariendistelprodukten mit folgenden Medikamenten sollte man vorsichtig sein:

    Medikamente, die über die Leber abgebaut werden (Cytochrom P450 2C9(CYP2C9) Substrate)

    Einige Medikamente werden durch die Leber abgebaut. Mariendistelprodukte könnten die Geschwindigkeit, mit der die Leber bestimmte Medikamente abbaut, reduzieren oder beschleunigen. Die Einnahme von Mariendistelprodukten in Verbindung mit Medikamenten, die über die Leber abgebaut werden, kann die Wirkungen einiger Medikamente verstärken oder reduziere. Aus diesem Grund sollte man vor der Einnahme von Mariendistelprodukten den behandelnden Arzt konsultieren, wenn man Medikamente einnimmt, die über die Leber abgebaut werden.

     

    Medikamente, die über die Leber abgebaut werden (glukoronidierte Medikamente)

    Der Körper baut einige Medikamente ab, um sie ausscheiden zu können. Die Leber hilft beim Abbau dieser Medikamente. Mariendistelprodukte könnten den Abbau dieser Medikamente durch die Leber beeinflussen. Dies könnte die Wirksamkeit einiger dieser Medikamente reduzieren oder verstärken.

     

    Bei einer Kombination von Mariendistelprodukten mit folgenden Medikamenten sollte man wachsam sein:

    Östrogene

    Die Mariendistel könnte die Hormonspiegel im Körper reduzieren. Mariendistelprodukte könnten dem Körper beim Abbau von Östrogenmedikamenten helfen. Eine Einnahme von Mariendistelprodukten in Kombination mit Östrogenpräparaten könnte die Wirksamkeit von Östrogenpräparaten reduzieren.

    Die Mariendistel enthält eine Chemikalie, die als Silymarin bezeichnet wird. Silymarin könnte der Bestandteil von Mariendistelprodukten sein, der dem Körper beim Abbau von Östrogen hilft.

     

    Medikamente, die zur Senkung der Cholesterinspiegel verwendet werden (Statine)

    Theoretisch können Mariendistelprodukte die Spiegel einiger Medikamente, die zur Senkung der Cholesterinspiegel verwendet werden (Statine), verändern. Dies könnte die Wirkung dieser Medikamente erhöhen oder reduzieren.


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    Saw Palmetto

    Die Sägepalme oder Sägepalmfrucht, mit botanischem Namen Serenoa repens, wird in der allgemeinen Öffentlichkeit hauptsächlich als Behandlungsmittel für die gutartige Prostata-Hyperplasie oder BPH vermarktet. In den USA wird diese Gattung Serenoa Repens genannt. In anderen Teilen der Welt kennt man sie als Sabal Serrulatum, Sabal Serulata, Sabalis Serulata, Sabalis Serulatae, Serenoa Serrulata, Serenoa Serrulatae und unter vielen anderen Synonymen. Die Sägepalme, der allgemein gebräuchliche Name, wird weltweit u.a. auch Sabal, Sabal Fructus, Sabalfrucht, Fructus Serenoae, oder Saw Palmetto genannt. Für unsere Webseitenzwecke gebrauchen wir der Einfachheit halber den Namen Sägepalme und die Gattungsbezeichnung Serenoa Repens.

    Die Vorzüge der Sägepalme können bis in das frühe 18. Jahrhundert zurückverfolgt werden, als die Ureinwohner der Halbinsel Floridas hauptsächlich von den Eigenschaften dieser Frucht abhingen. Die Früchte wurden durch die Indianer als Mittel gegen Hodenathrophie, Impotenz, Entzündung der Prostata, mangelnden Geschlechtstrieb des Mannes und als Allzweckmittel zur Anregung der Körperfunktionen verwendet. Andere historische Anwendungsgebiete umfassen Behandlungen bei Unfruchtbarkeit der Frau, unterentwickelten Brüsten, überhöhter Milchproduktion, schmerzhafter Menstruation und die Verwendung als Mittel gegen Entzündungen, als Appetitanreger und als Tonik und Schleimlöser im Besonderen für die Bronchialwege. Es wurde außerdem als Potenzmittel für Männer und Frauen vermarktet und als "Sexpille der Neunziger" bezeichnet.
    Heutzutage wird das Produkt hauptsächlich in der Behandlung von Fällen, die im Zusammenhang mit BPH (die nicht-bösartige Vergrößerung der Prostata) stehen, verwendet. Bei der Entwicklung von BPH spielen verschiedene Faktoren eine Rolle: erstens sind funktionale Hoden und eine kritische Androgenmenge für die Entstehung von BHP Voraussetzung. Zweitens bewirkt eine Veränderung des prostalen Androgenstoffwechsels die Ansammlung von Dihydrotestosteron (DHT), und drittens eine Erhöhung des Verhältnisses von Plasmaöstrogenen zu Androgenen. Neueste klinische Forschungen scheinen zu zeigen, dass sich das Sägepalmextrakt positiv bei BHP auswirkt. Es wird berichtet, dass seine Aktionsmechanismen bei der Behandlung von BHP die Umwandlung von Testosteron zu DHT verhindert, der Substanz, die als Ursache für die Vergrößerung der Prostata angesehen wird. Zusätzlich hemmt das Sägepalmextrakt die Anbindung von DHT an Rezeptoren und unterbindet somit seine Wirkung. Es wurde ebenfalls nachgewiesen, dass es eine Hemmwirkung sowohl bei Androgen- als auch bei Östrogenkernrezeptoren hat. Dieses wird ohne Auswirkung auf die Menge von Testosteronen, follikelstimulierender Hormone oder luteinierender Hormone erreicht. Als wichtigste Eigenschaft aber ist zu bemerken, daß die Sägepalmfrucht keine Auswirkungen auf PSA-Mengen hat, sodaß PSA-Tests zur Entdeckung von Krebszellen nicht verfälscht werden.


    Bedarf im Sport

    Die Substanz ist interessant für viele Sportler, die anabole Steroide oder Prohormone einsetzen. Hier kommt es häufig zu einem Anstieg des Androgenspiegels im Körper mit daraus resultierendem erhöhten DHT-Spiegel. Manche Steroide wirken auch direkt an den DHT-Rezeptoren in der Haut und an den Haarfollikeln und können dort theoretisch durch Saw Palmetto gehemmt werden. Selbst Natural-Athleten könnten von einer Nahrungsergänzung mit Saw Palmetto profitieren, wenn sie erblich bedingten Haarausfall oder einer starken Talgproduktion der Haut bzw. Aknebildung entgegen wirken wollen.

    Ebenso werden durch Saw Palmetto die Progesteronrezeptoren blockiert (Progesteron kann ebenso wie Östrogen zu einer Wasserspeicherung und Gynäkomastie führen). Saw Palmetto ist auch bei diesen Steroid-Nebenwirkungen ein wirksames Mittel.
    Viele Sportles sind auch überzeugt das Saw Palmetto bei ihnen eine positive auswirkung auf Akneprobleme und Haarausfall hat.
    Bis sich erste positive Effekte zeigen, muss Saw Palmetto meist 2-3 Monate eingenommen werden. Saw Palmetto ist nicht toxisch und besitzt auch in höheren Dosierungen über einen längeren Zeitraum eingenommen keine nennenswerten Nebenwirkungen. Die empfohlene Dosis liegt bei 320mg pro Tag.


    Referenzen

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    Tribulus Terrestris

    Protodioscin, Hauptwirkstoff von Tribulus Terrestris Präparaten

    In Indien als Ikshugandha bezeichnet, ist eine Pflanze, die seit urdenklichen Zeiten in Ost-Indien für die Behandlung von sexuellen Problemen bei Männern wie Frauen verwendet wird.
    Auch William Boericke, amerikanischer Arzt und Verfasser einer der größten homöopathischen Arzneimittellehren, schrieb 1927 darüber:
    "nützlich bei Schwächezuständen der Sexualorgane wie Impotenz, Ejaculatio praecox (vorzeitiger Samenerguss) und Oligospermie (Samenverarmung), Prostatitis,.., und sexuelle Neurasthenie (sexuelle Schwäche) ... in vorgerücktem Alter"
    Nicht nur in vorgerücktem Alter, sei hinzugefügt.
    Diese eindrucksvolle Liste, von chronischen Skeptikern auch gerne als "Indikationslyrik" abgetan (man verschreibt lieber Viagra oder Hormontabletten ...), erfährt durch neuere Untersuchungen Unterstützung.

     

    Testosteronanstiege für Mannskraf

    Tribulus wurde ausgiebig und mit Erfolg getestet und zeigte sich wirksam in der Verbesserung der Spermienqualität und -beweglichkeit. Libido (Sexdrive) und sexuelle Leistungsfähigkeit bei Versuchstieren und Menschen stiegen an.


    Body-Builder nutzen es ebenfalls.

    Die Einnahme von Tribulus bewirkt Anstiege von LH um 72% und des Spiegels von freiem, biologisch aktiven Testosteron (männliches Geschlechtshormon) um 41%. LH, das luteinisierende Hormon, ist ein Hormon der Hirnanhangdrüse, das die Zellen der Hoden anregt, die Testosteron produzieren, die Leydig'schen Zellen.

    Die Wirkung von Tribulus ist jedoch komplex. Da es eindeutig die Spermienproduktion verbessert (wie auch schon Boericke 1927 beobachtete!), muß es auch die Wirkung von FSH verbessern. FSH ist das follikel-stimulierendes Hormon, ein anderes Hormon der Hirnanhangdrüse, das die Zellen der Hoden aktiviert, die die Spermien produzieren, die sog. Sertoli-Zellen. Die Befunde zeigen dabei, daß Tribulus nicht die FSH-Freisetzung aus der Hypophyse (Hirnanhangdrüse) erhöht. Die Vermutungen gehen deshalb dahin, daß es als Resensitizer wirkt, also als eine Substanz, die auf die FSH-Rezeptoren in den Hoden sensibilisierend wirkt, so daß diese Zellen wieder verbessert auf die FSH-Stimulation durch die Hirnanhangdrüse reagieren - so wie bei jüngeren Männern.

     

    Allgemeine Anti-Aging-Wirkungen

    Kürzlich, im Jahr 2000, wurde durch eine klinische Studie die Wirkung von Tribulus auf die sexuelle Lust und Erektionsfähigkeit bestätigt. Forscher an der Medizinischen Hochschule Surabaya in Indonesien untersuchten "Protodioscin", einen Inhaltsstoff, der aus Tribulus isoliert worden war. Sie fanden, daß das in Tribulus enthaltene Protodioscin im Körper in DHEA (DeHydroEpiAndrosteron - ein Hormonvorläufer von Testosteron) umgewandelt wird. Das ist sicher nur ein Teil der Wirkprinzipien dieser offenbar sehr vielgestaltig wirkenden Pflanze.

    Tierstudien, die kürzlich in Neuseeland durchgeführt wurden, zeigten, daß dieses Protodioscin die Ansprechbarkeit der Zellen des Schwellkörpers des Penis auf Acetylcholin (ein Nervenbotenstoff, der für die Erektion wichtig ist) um 10%, auf Nitroglycerin um 24% und auf Stimulation durch ein elektrisches Feld um 10% erhöht. Letzteres ist ein Indikator für die Stimulierbarkeit durch Reiben.
    Auch hier sieht man also re-sensibilisierende Effekte! Die Forscher schlossen aus ihren Untersuchungen, dass die Erektionsverbesserung und aphrodisierende Wirkung Folge erhöhter Stickoxid (NO) Freisetzung durch Gefäßwände und nitrinerge Nervenenden sei.


    Weitere vorteile von Tribulus sind:

    • Hat einen nachgewiesenen positiven psychologischen Effekt, indem es die Stimmung hebt und das Selbstbewusstsein steigt
    • Reduziert Cholesterin und Bluthochdruck
    • Erhöht die Libido des Mannes in erstaunlicher Weise
    • Verbessert die Herzmuskelkontraktion
    • Unterstützt das Immunsystem.

     

    Wie auch immer, die Wirkungen von Tribulus scheinen vielfältig und vorteilhaft zu sein.

     

    Nebenwirkungen

    Allenfalls vermehrter Harndrang, denn es wirkt auch diuretisch.
    Überempfindlichkeitsreaktionen können nie, auch bei pflanzlichen Mitteln nie, ausgeschlossen werden.
    Der bei Gabe von Tribulus neben dem Testosteronanstieg gleichzeitig erfolgende Östrogenanstieg kann allerdings zu den bekannten Nebenwirkungen führen, z.B. vermehrter Wasserspeicherung oder Gynäkomastie.
    Qualitativ hochwertige Tribulus Präparate mit ausreichend hohem Anteil an Protodioscin sind rar auf dem Markt. Die meisten angebotenen Produkte verschweigen den Protodioscin-Anteil. Die beste Qualität kommt nach allgemeiner Auffassung aus Bulgarien.
    Bulgarian Tribulus ist ein Spitzenprodukt mit 50% Protodioscin-Anteil und 45% Saponin-Anteil, das pro Kapsel 250mg bereitsstellt. Die Tagesmenge sollte 750-2000mg betrage auf drei Einnahmen aufgeteilt, um gute Wirkung erzeugen zu können. Am wirkungsvollsten scheint Tribulus den Berichten von Sportler nach dann zu sein, wenn die körperliche LH-Produktion erniedrigt ist, z.B bei Übertraining oder nach einer Steroid- oder Prohormon-Einnahme. In solchen Fällen scheint sich durch Zufuhr von Tribulus das körpereigene Hormonsystem deutlich schneller zu regenerieren.


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    Chlorella

    Was ist Chlorella?

    Chlorella ist eine einzellige grüne Süßwasseralge. Chlorella enthält im Vergleich zu anderen Pflanzen große Mengen an Protein und Chlorophyll, sowie große Mengen an Mineralstoffen wie Eisen und Magnesium und Vitamine wie Folat, Vitamin B6 und Vitamin B12 (1). Das in Chlorella enthaltene Protein enthält alle essentiellen Aminosäuren, die der Mensch für Wachstum und Gesundheit benötigt (2).

     

    Woher stammt Chlorella

    Chlorella ist weltweit ein beliebtes Lebensmittel und besonders beliebt in Japan, Taiwan und Korea (3). Chlorella kann in vielen unterschiedlichen Klimazonen und Gegenden angebaut werden.

     

    Vorzüge von Chlorella

    Chlorella wird als ernährungstechnisches Supplement konsumiert, da es eine gute Quelle für essentielle Aminosäuren, Mineralstoffe, Vitamine, Ballaststoffe und bioaktive Verbindungen darstellt (4, 5). Die wissenschaftliche Literatur enthält zahlreiche Berichte über die Gesundheitsvorzüge von Chlorella bei der Behandlung von Bluthochdruck, Diabetes und anderen Krankheiten, sowie bei der Verwendung als Antioxidans, als Aktivator des Immunsystems, usw. (6 – 18). Im Rahmen von Humanstudien konnten folgende Vorzüge beobachtet werden:

     

    • Eine Reduzierung der Cholesterinspiegel bei Patienten mit erhöhten Serum Cholesterinspiegeln (19).
    • Eine Reduzierung der Übertragung von Dioxinen von der Mutter auf den Fötus über die Plazenta oder beim Stillen von Babys über die Muttermilch (20).
    • Eine Erhöhung der Knochendichte bei postmenopausalen Frauen (21).
    • Erhöhte Plasmaspiegel von Vitamin C und Vitamin E, sowie einer erhöhte Aktivität der Erythrozyt Katalase und der Superoxid Dimutase(3).
    • Ein reduziertes Risiko für mit der Schwangerschaft in Verbindung stehende Anämie, Proteinurie und Ödeme (1).
    • Eine gesteigerte SlgA Sekretion über den Speichel und möglicherweise eine gesteigerte Immunfunktion der Schleimhäute (22).
    • Eine die Immunisierung steigernde Wirkungen nach einer Grippeimpfung (23).

     

    Nebenwirkungen von Chlorella

    Eine Literaturrecherche in der wissenschaftlichen Fachliteratur legt nahe, dass bei einer oralen Einnahme von Chlorella in normalen Dosierungen nur selten unerwünschten Nebenwirkungen auftreten. Diese können eine verstärkte Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht und allgemeines Unwohlsein umfassen.

     

    Einnahme

    Da es sich bei Chlorella um ein Nahrungsmittel handelt, wird es für gewöhnlich im Grammbereich konsumiert. Typische bei Studien verwendete Dosierungen liegen zwischen 5 und 10 Gramm pro Tag.

     

    Chlorella Supplements

    Chlorella ist entweder für sich alleine als Pulver oder häufiger in Kombination mit anderen beliebten Supernahrungsmitteln wie Spirulina, Weizengras oder Gerstengras erhältlich. Solche Supplements werden typischerweise als „Greenfood“ oder „Greens“ Supplements verkauft.

     

    Kombination mit anderen Supplements

    Wie oben bereits erwähnt wurde, wird Chlorella am häufigsten mit Spirulina, Weizengras und/oder Gerstengras kombiniert.

     

    Sicherheit und Unbedenklichkeit

    In normalen Mengen verzehrt ist Chlorella ein sehr sicheres und unbedenkliches Nahrungsmittel ohne bekannte Kontraindikationen.

     

    Referenzen:

    1. Nakano S, et al. Chlorella pyrenoidosa supplementation reduces the risk of anemia, proteinuria and edema in pregnant women. Plant Foods Hum Nutr. 2010:65:25–30.
    2. Tamura E, et al. Nutrition studies on Chlorella. Jpn J Nutr. 1959;17:19–20.
    3. Lee SH, et al. Six-week supplementation with Chlorella has favorable impact on antioxidant status in Korean male smokers. Nutrition. 2010;26(2):175-183.
    4. Borowitzka MA, et al. Vitamins and fine chemicals from micro-algae. L.J. Borowitzka (Ed.), Micro-algal biotechnology, Cambridge University Press, New York (1988), p. 153.
    5. Schubert LE. The use of spirulina and chlorella as food resource for animals and humans. In: Round FE, Chapman DJ, editors. Progressing physiological research. Bristol, U.K.: Biopress Ltd; 1988, p. 237.
    6. Shibata S, et al. Antioxidant and anticataract effect of Chlorella on rats with streptozotocin-induced diabetes. J Nutr Sci Vitaminol. 2003;49:334–339.
    7. Rodriguez-Lopez M, et al. Plasma glucose and plasma insulin in normal and alloxanized rats treated with Chlorella. Life Sci. 1971;10:57–68.
    8. Guzman S, et al. Anti-inflammatory and immunomodulatory activities of polysaccharide from Chlorella stigmatophora and Phaeodactylum tricornutum. Phytother Res. 2003;17:665–670.
    9. Queiroz ML, et al. Effects of Chlorella vulgaris extract on cytokines production in Listeria monocytogenes infected mice. Immunopharmacol Immunotoxicol. 2002;24:483–496.
    10. Konishi F, et al. Protective effect of an acidic glycoprotein obtained from culture of chlorella vulgaris against myelosuppression by 5-fluorouracil. Cancer Immunol Immunother. 1996;42:268–274
    11. Singh A, et al. Perinatal influence of Chlorella vulgaris on hepatic drug metabolizing enzyme and lipids. Anticancer Res. 1998;18:1509–1514.
    12. Tanaka K, et al. A novel glycoprotein obtained from Chlorella vulgaris strain CK22 shows antimetastatic immunopotentiation. Cancer Immunol Immunother. 1998;45:313–320.
    13. Lee HS, et al. Attenuating effect of chlorella supplementation on oxidative stress and NF kappa B activation in peritoneal macrophages and liver of C57BL/6 mice fed on an atherogenic diet. Biosci Biotechnol Biochem. 2003;67:2083–2090.
    14. Tanaka K, et al. Oral administration of a unicellular green algae, Chlorella vulgaris, prevents stress-induced ulcer. Plant Med. 1997;63:465–466.
    15. Hasegawa T, et al. Toll-like receptor 2 is at least partly involved in the antitumor activity of glycoprotein from Chlorella vulgaris. Int Immunopharmacol. 2002;2:579–589.
    16. Sano T & Tanaka Y. Effects of dried powdered Chlorella vulgaris on experimental atherosclerosis and alimentary hypercholesterolemia in cholesterol-fed rabbit. Artery.1987;14:76–84.
    17. Suetsuna K & Chen JR. Identification of antihypertensive peptides from peptic digest of two microalgae, Chlorella vulgaris and Spirulina platensis. Mar Biotechnol. 2001;3:305–309.
    18. Merchant RE, et al. Nutritional supplementation with Chlorella pyrenoidosa for mild to moderate hypertension. J Med Food. 2002;5:141–152.
    19. Okudo M, et al. The effects of Chlorella on the level of cholesterol in serum and liver. Jpn J Nutr. 1975;33:3–8.
    20. Nakano S, et al. Maternal–fetal distribution and transfer of dioxins in pregnant women in Japan, and attempts to reduce maternal transfer with chlorella. Chemosphere. 2005;61:1244–1255.
    21. Kim YH, et al. An effect of dietary chlorella on bone mineral density in postmenopausal women. J Biomed Lab Sci. 2002;8:217–221.
    22. Otsuki T, et al. Salivary Secretory Immunoglobulin a secretion increases after 4-weeks ingestion of chlorelladerived multicomponent supplement in humans: a randomized cross over study. Nutrition Journal. 2011;10:91.
    23. Halperin SA, et al. Safety and immunoenhancing effect of a Chlorella derived dietary supplement in healthy adults undergoing influenza vaccination: randomized, double-blind, placebo-controlled trial. CMAJ. 2003;169(2):111-117.
    Chlorophyll

    Überblick

    Chlorophyll ist ein grünes Pigment, das in Pflanzen vorkommt. Pflanzen verwenden Chlorophyll, um mit Hilfe der Fotosynthese Energie zu produzieren. Chlorophyll wird auch als Medizin verwendet. Häufig verwendete Chlorophyllquellen für Medizin umfassen Alfalfa (Medicago Sativa) und Seidenwurmausscheidungen.

    Chlorophyll wird bei schlechtem Atem und zur Reduzierung des Geruchs bei einem künstlichen Darmausgang verwendet. Darüber hinaus wird Chlorophyll auch bei Verstopfung, zur Entgiftung und zur Unterstützung der Wundheilung eingesetzt.

    Ärzte verwenden Chlorophyll intravenös zur Behandlung einer Bauchspeicheldrüsenentzündung.

     

    Wie wirkt Chlorophyll?

    Es gibt zurzeit nicht genügend Informationen, um eine Aussage darüber treffen zu können, wie Chlorophyll wirken könnte.

     

    Wie effektiv ist Chlorophyll?

    Chlorophyll ist möglicherweise bei der Behandlung einer Bauchspeicheldrüsenentzündung effektiv. Eine intravenöse Injektion von Chlorophyll scheint Schmerzen und andere Symptome einer chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung zu lindern.

    Chlorophyll ist möglicherweise ineffektiv, wenn es zur Reduzierung des Geruchs eines künstlichen Darmausgangs verwendet wird.

    Es gibt nicht genügend wissenschaftliche Daten, um eine Aussage bezüglich der Wirksamkeit von Chlorophyll bei schlechtem Atem, Verstopfung und zur Unterstützung der Wundheilung treffen zu können. Es bedarf weiterer wissenschaftlicher Untersuchungen, um die Wirksamkeit von Chlorophyll bei diesen Anwendungen bewerten zu können.

     

    Sicherheit und Nebenwirkungen

    Chlorophyll scheint bei oraler Einnahme für die meisten Menschen sicher und unbedenklich zu sein. Chlorophyll in Form von Injektionen sollte nur unter ärztlicher Aufsicht verwendet werden.

    Chlorophyll kann die Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonnenlicht stark erhöhen, weshalb man auf einen ausreichenden Sonnenschutz achten sollte, was besonders wichtig ist, wenn man sehr hellhäutig ist.

     

    Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen:

    Schwangerschaft und Stillzeit: Es ist nicht genug über die Verwendung von Chlorophyll während Schwangerschaft und Stillzeit bekannt. Aus diesem Grund sollten schwangere und stillende Frauen besser auf Chlorophyll verzichten.

     

    Wechselwirkungen

    Bei der Kombination von Chlorophyll mit folgenden Medikamenten sollte man vorsichtig sein:

    Medikamente, die die Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht erhöhen

    Einige Medikamente können die Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht erhöhen. Auch Chlorophyll kann die Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht erhöhen. Die Einnahme von Chlorophyll in Verbindung mit Medikamenten, die die Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht erhöhen können, könnte das Risiko für Sonnenbrand, Bläschenbildung der Haut oder Hautausschläge bei Hautbereichen erhöhen, die der Sonne ausgesetzt sind. Aus diesem Grund sollte man einen Sunblocker verwenden und schützende Kleidung tragen, wenn man Zeit in der Sonne verbringt.

     

    Dosierung

    Folgende Dosierungen wurden im Rahmen wissenschaftlicher Untersuchungen untersucht:

    Intravenös:

    • Ärzte verabreichen Chlorophyll intravenös, um Schmerzen und Schwellungen im Bereich der Bauchspeicheldrüse infolge einer Bauchspeicheldrüsenentzündung zu reduzieren.

     

    Referenzen:

    1. Christiansen SB, Byel SR, Stromsted H, et al. [Can chlorophyll reduce fecal odor in colostomy patients]? Ugeskr Laeger 1989;151:1753-4.
    2. Dai R, Shoemaker R, Farrens D, et al. Characterization of silkworm chlorophyll metabolites as an active photosensitizer for photodynamic therapy. J Nat Prod, 1992;55:1241-51.
    3. Lee WY, Park JH, Kim BS, et al. Chlorophyll derivatives (CpD) extracted from silk worm excreta are specifically cytotoxic to tumor cells in vitro. Yonsei Med J 1990;31:225-33.
    4. Mathews-Roth MM. Carotenoids in erythropoietic protoporphyria and other photosensitivity diseases. Ann N Y Acad Sci, 1993; 691:127-38.
    5. Yoshida A, Yokono O, Oda T. Therapeutic effect of chlorophyll-a in the treatment of patients with chronic pancreatitis. Gastroenterol Jpn 1980;15:49-61.

    Einnahmeempfehlung für Universal Nutrition Natural Sterol Complex

    6 Tabletten täglich aufgeteilt auf 2 Tabletten nach jeder Mahlzeit. An Trainingstagen 2 Tabletten ca. 30-45min vor dem Training und noch einmal jeweils 2 Tabletten nach zwei Mahlzeiten mit Flüssigkeit einnehmen


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    180 Tablets


    Serving Size 6 Tablets
    Servings Per Container30

    Amount Per Serving % DV
    Anabolic Sterol Complex2,000 mg*
    Beta Stosteroi (Stigmasterol; Fucostetol; Campesterol Mixed Sterols)

    Tribulus Terrestris
    *
    Kudzu
    *
    Methoxyisoflavone
    *
    Beta Ecdysterone
    *
    5,7 Dihydroxyflavone
    *






    Mass And Density Blend2,500 mg*
    Muria Puama
    *
    Stinging Nettle Root
    *
    Oriental Ginseng
    *
    Kola Nut
    *
    Cissus Quadrangularis
    *
    White Button Mushroom
    *
    Gymnema Sylvestre
    *
    Eurycoma Longifolia
    *
    Guarana
    *






    Opti-Phytonutrient Complex2,000 mg*
    Alfalfa
    *
    Milk Thistle Root
    *
    Spirulina
    *
    Dandelion Root
    *
    Garlic
    *
    Ginger Root
    *
    Licorice Root
    *
    Wheat Grass
    *
    Saw Palmetto Root
    *
    Celery Seed
    *
    Cayenne
    *
    Chlorella
    *






    EFA Complex & Support Blend (From Flaxseed Powder, Lecithin)500 mg*
    Alpha-Linolenic Acid
    *
    Oleic Acid
    *
    Palmitic Acid
    *
    Stearic Acid
    *
    Phosphatidylethanolamine
    *
    Phosphatidylcholine
    *
    Phosphatidylinositol
    *






    Muscle Cell Protection Blend500 mg*
    Green Tea Leaf
    *
    Ginkgo Biloba Leaf
    *
    Citrus Bioflavonoids
    *
    Grapeseed Extract
    *
    Lycopene
    *




    * Daily Value (DV) not established.

    Other Ingredients:
    Dicalcium Phosphate, Microcrystalline Cellulose, Stearic Acid, And Magnesium Stearate. Made In A GMP Facility That Uses Milk, Soy, Egg And Peanuts.
    Ingredient Notes:
    Lecithin is derived from soy.


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