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Enzyme - Big Zone

Verdauungsunterstützende Produkte sind relativ neu und absolute Nischenprodukte. Gleichzeitig sind jedoch Klagen über Blähungen, Verdauungsstörungen und aufgeblähte Bäuche im Bodybuilding und Kraftsport allgegenwärtig.

Genug Ballaststoffe durch die Ernährung zu bekommen sollte ganz klar das Ziel bleiben, was jedoch, wenn es dem ein oder anderen nicht gelingt, oder auch eventuell wegen ohnehin schon zu großen Mahlzeiten gar nicht mehr gelingen will?

In diesen Fällen hat sich gezeigt, das es doch klug sein kann, bestimmte Enzyme und Aufnahmehelfer zu konsumieren um den Aufbau, oder auch die Diät unbeschwert durchziehen zu können.

Warum BigZone Enzym+ ?

Wir haben hier ein gut durchdachtes Produkt, welches sowohl unmittelbar durch Digestive Enzyme, als auch langfristig positiv für die Verdauung sein kann. Neben etwas bekannteren Verdauungshelfern wie Ingwer enthält Enzym+ außerdem eine gute Dosis Amla Pulver. Amla oder auch die indische Stachelbeere genannt, ist vor allem in der Ayuwerdischen Lehre bekannt und ein viel genutztes Mittel für eine gesunde Verdauung. Das auch Fenchel in dieser Hinsicht wahre Wunder wirken kann, wird jedem der sich schon einmal damit befasst hat, geläufig sein.

Zu guter Letzt schließt sich mit einer Portion gemahlener Petersilie der Kreis und die Komponenten für eine durchweg gut funktionierende Verdauung sind komplett. Als attraktives Goodie wurde hier auch noch Chromium Picolinate verarbeitet. Dieses kann eine bessere Aufnahme von Glucose in die (Muskel)Zellen fördern. Für die optimale Hilfe der Enzyme beim direkten Verdauen einer Mahlzeit nimmt man am beste eine Tablette direkt dazu. Um mit der Dosierung eine Langfristig gesunde und funktionierende Verdauung zu fördern reichen in der Regel 3 Kapseln pro Tag.

Produkthighlights

  • wirkt durch Digestive Enzyme direkt bei großen Mahlzeiten als Helfer
  • kann Magen und Verdauungsbeschwerden lindern
  • verbessert die Nährstoffaufnahme
  • inklusive Chrom für bessere Glucose Aufnahme in die Zellen

Bewertungen

  • Titel:Nice!
    Allein schon beim Öffnen der Dose entfaltet der Duft Wellness.
    Die Rezeptur scheint gut durchdacht, wie man es vom Eisernen Michael (:-P) kennt. Es sind nicht nur Enzyme in Reinform enthalten, sondern viele Immunsystem und Verdauung stärkenden bzw. optimierenden Ingredienzen wie Ingwer, Fenchel und Chrom Picolinat ist bekannt für den Glukosetransport.
    Zum Produkteffekt selber kann man sagen, dass unbequeme Begleiterscheinungen größerer Nahrungsmengen oder sonstige/plötzlich auftretende Unverträglichkeiten merklich zurückgehen und den Darmalltag entlasten.
    Werbeversprechen erfüllt - Top Bewertung!
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Verdauungsenzyme

Verdauungsenzyme

Was sind Verdauungsenzyme?

Aus wissenschaftlicher Sicht handelt es sich bei Enzymen um Proteine, die dazu in der Lage sind, die Rate einer biologischen Reaktion im Körper zu beschleunigen bzw. zu katalysieren. In der Welt des Bodybuildings und der Sporternährung bezieht sich der Begriff Enzym im Allgemeinen auf eine Gruppe von Verdauungshilfen, die zu Supplements hinzugefügt werden können, um deren Verdaulichkeit zu verbessern.

Woher kommen Verdauungsenzyme?

Enzyme werden im Körper natürlich durch unterschiedliche Organe produziert. Amylasen sind eine Gruppe von Verdauungsenzymen, die bei der Kohlenhydratverdauung verwendet werden und die von den Speicheldrüsen und der Bauchspeicheldrüse produziert werden. Proteasen sind für die Verdauung von Protein verantwortlich und sind in unterschiedlichen Teilen des Verdauungssystems wie Magen und Dünndarm präsent. Lipasen sind für die Lipid- oder Fettverdauung zuständig und können von Leber und Bauchspeicheldrüse hergestellt werden. Es gibt darüber hinaus eine große Bandbreite an weiteren Verdauungsenzymen, die aus tierischen oder mikrobiellen Quellen extrahiert werden können, sowie aus Pflanzen gewonnene Verdauungsenzyme, zu denen unter anderem Bromelain, ein Protein Verdauungsenzym, das sich in der Annanas wiederfindet, gehören.

Zusammenfassung der Wirkmechanismen

Verdauungsenzyme können über folgende Mechanismen die Verdauung verbessern:

  • Erhöhung der Absorption von Fetten und Proteinen und das Aufbrechen komplexer Kohlenhydrate
  • Eine Verbesserung der Laktoseverdauung bei Menschen, die unter einer Laktoseintoleranz leiden
  • Das Aufbrechen von Gliadin, einer Komponente von Gluten, was Menschen mit Zöliakie helfen kann

Sie können bei einen Reizdarmsyndrom und Colitis Ulzerosa helfen, indem sie:

  • Symptome von Blähungen, Verstopfung und schmerzhaften Darmbewegungen lindern
  • Die Spiegel von Entzündungsmarkern (CD44, IFN-y, TNF-alpha, GM-CSF) reduzieren, die am Reizdarmsyndrom beteiligt sind
  • Die Menge der guten Darmbakterien (Bifidobakterien) erhöhen

Zusätzlich hierzu könnten Verdauungsenzyme bei der Bekämpfung von Infektionen helfen, indem sie:

  • Das Wachstum von Darmbakterien hemmen, die Infektionen im Bereich von Magen und Darm hervorrufen und dabei helfen, Hefepilze und Viren zu töten
  • Indem sie Biofilme zerstören – eine klebrige Masse von Bakterien, die gegen gewöhnliche Behandlungsmethoden resistent ist

Die Fähigkeit der natürlichen Verdauungsenzyme Infektionen zu bekämpfen und eine Vielzahl von Verdauungsproblemen zu reduzieren, erklärt ihre Verwendung in der funktionalen Medizin. Sie werden häufig für Probleme wie eine durchlässige Darmwand und Pilzbefall verschrieben. Zusätzlich hierzu können einige Enzyme auch Gelenkbeschwerden lindern, Schmerzen und Entzündungen reduzieren und die Gesundheit des Herzens verbessern. Diese Vorzüge hängen jedoch von den einzelnen Enzymen ab. So unterstützt z.B. nur Bromelain den Gewichtsverlust und nur Amylase hilft dabei, Diabetes zu verhindern.

Potentielle Gesundheitsvorzüge von Verdauungsenzymen

Verdauungsenzyme könnten bei einer Insuffizienz der Bauchspeicheldrüse hilfreich sein Bei einer exokrinen Insuffizienz der Bauchspeicheldrüse arbeitet die Bauchspeicheldrüse nicht richtig und produziert keine ausreichenden Mengen an Verdauungsenzymen (Proteasen, Amylasen und Lipasen).

Ursachen für dieses Leiden umfassen eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitits), Bauchspeicheldrüsenkrebs, eine zystische Fibrose oder eine Operation an der Bauchspeicheldrüse. Symptome umfassen Verdauungsprobleme, Magenschmerzen, Blähungen, Gewichtsverlust und Fett im Stuhl.

Bei mehreren klinischen Untersuchungen mit über 750 Erwachsenen und Kindern mit einer Insuffizienz der Bauchspeicheldrüse führte eine Supplementation mit verschreibungspflichtigen Verdauungsenzymen zu einer gesteigerten Fett- und Proteinabsorption, weniger Fett im Stuhl, reduzierten Blähungen und Bauchschmerzen, einer verbesserten Stuhlkonsistenz und einer besseren Lebensqualität (1, 2).

Es sollte jedoch erwähnt werden, dass verschreibungspflichtige Verdauungsenzym Produkte weitaus wirksamer als frei verkäufliche Supplements sind und dass eine Insuffizienz der Bauchspeicheldrüse nie ohne ärztliche Überwachung selbst behandelt werden sollte.

Verdauungsenzyme können bei Verdauungsstörungen helfen

Spezifische Enzyme können bei einer Laktoseintoleranz, Zöliakie und anderen Ursachen von Verdauungsstörungen helfen.

Im Rahmen von mehreren klinischen Untersuchungen mit über 100 Erwachsenen und Kindern mit Laktoseintoleranz konnten Laktase Supplements die Laktoseverdauung steigern und Symptome wie Krämpfe, Übelkeit, Schmerzen und Blähungen lindern (3).

Im Rahmen einer elfwöchigen Studie mit 51 Probanden mit Verdauungsstörungen konnte eine Kombination von Bromelain mit essentiellen Ölen, Natron und Natrium Alginat den Stuhlgang und die allgemeine Verdauung verbessern und Blähungen reduzieren (4).

Bei klinischen Studien mit über 80 Probanden mit erhöhter Proteinzufuhr konnten Protease Supplements, die Proteinabsorption erhöhen und die Blutfettwerte verbessern (5). Zusätzlich hierzu verbesserte Actinidin aus Kiwi die Verdauung von Nahrungsproteinen (Rindfleischprotein, Gelatine, Sojaprotein Isolat und Gluten) bei Ratten (6).

Darüber hinaus konnten Nattokinase und Papain im Rahmen von Zellstudien Teile von Gliadin – eine Komponente von Gluten – aufbrechen, was auf ein Potential für eine Verwendung durch Menschen mit Zöliakie hindeutet (7).

Verdauungsenzyme können bei Entzündungen des Darms hilfreich sein

Verdauungsenzyme können Verdauungsprobleme wie Verstopfung, Durchfall, Magenschmerzen und Blähungen reduzieren, die mit einem Reizdarmsyndrom, Morbus Crohn und Kolitis Ulcerosa in Verbindung stehen. Sie können außerdem Entzündungsmarker reduzieren und die Menge der guten Darmbakterien erhöhen (8, 9).

Im Rahmen von klinischen Studien mit über 570 Patienten mit Reizdarmsyndrom, Morbus Crohn, Kolitis Ulcerosa oder chronischer Magenschleimhautentzündung (Gastritis) verbesserten

Verdauungsenzym Supplements Symptome wie Sodbrennen, Blähungen, Verstopfung, schmerzhaften Stuhlgang, Völlegefühl und Magenschmerzen und reduzierten Entzündungen (10, 11) Die folgenden Enzyme wurden verwendet:

  • Pancrelipase
  • Actinidin
  • Papain
  • Amylase
  • Lipase
  • Maltase

Im Rahmen einer 60 Tage andauernden Studie mit 34 Frauen reduzierte Bananen Amylase Blähungen und erhöhte die Menge der gesunden Darmbakterien (Bifidobakterien) (12).

Zusätzlich hierzu konnten Papain und Pepsin bei 100 autistischen Kindern Magenschmerzen und Erbrechen lindern. Die Wissenschaftler hoben eine mögliche Verbindung zwischen Darm und Gehirn hervor (13).

Im Rahmen von Zellstudien und mit Tieren durchgeführten Untersuchungen konnten Bromelain, Pepsin, alpha-Amylase und Zellulase schädliche Bakterien abtöten, die Magen und Darm Infektionen hervorrufen und möglicherweise zu einen Reizdarmsyndrom beitragen können (14, 15).

Bei Mäusen mit Reizdarmsyndrom reduzierte Bromelain die CD44 Produktion, was Entzündungen des Darms und das Auftreten und den Schweregrad von Kolitis Ulcerosa reduzieren kann. Es verhinderte außerdem Darmkrämpfe. Im Rahmen von Zellstudien reduzierte es Entzündungsmarker (IFN-y, TNF-alpha, GM-CSF), die am Reizdarmsyndrom beteiligt sind (16, 17).

Verdauungsenzyme könnten gegen mikrobielle Infektionen helfen

Verdauungsenzyme wie Amylasen und Trypsin und Proteasen wie Nattokinase und Serrapeptase schützen vor Infektionen. Sie verhindern, dass sich neue Biofilme bilden und zerstören existierende Kolonien. Biofilme sind eine Masse aus schwer zu eliminierenden Bakterien, die sich an Oberflächen im Körper bilden (18).

Einige Enzyme könnten auch bei Dengue Fieber helfen – eine Viruserkrankung, die durch Mückenstiche übertragen wird. Im Rahmen klinischer Studien mit über 700 Probanden mit Dengue Fieber erhöhte ein Papaya Extrakt die Anzahl der roten Blutkörperchen und der Blutplättchen und reduzierte die Verweildauer im Krankenhaus (19, 20).

Bei 60 Kindern mit einer Sepsis reduzierten Trypsin, Bromelain und Rutin nach 21 Tagen Fieber und reduzierten im Vergleich zu einem Placebo die Symptome (21).

Überraschenderweise können bestimmte Enzyme die Vaginalgesundheit. Im Rahmen einer dreijährigen Studie mit 62 Frauen mit Pilzinfektionen der Vagina konnte ein Supplement, das Papain, Bromelain und Rutin enthielt, die Symptome und das Wiederauftreten der Infektion während der nächsten 3 Jahre reduzieren (22).

Im Rahmen von Zellstudien und mit Tieren durchgeführten Untersuchungen konnten Trypsin, alpha-Amylase, Zellulase, Pepsin und Papain Biofilm Kolonien zerstören und das Wachstum folgender Mikroben blockieren (23, 24, 25):

  • Bakterien, die Lebensmittelvergiftungen und Magen und Darm Infektionen hervorrufen
  • Staphylokokken (Infektionen der Atemwege und der Haut)
  • Bakterien, die Infektionen bei Verbrennungswunden hervorrufen
  • E. Coli
  • Salmonelle
  • Helicobacter Pylori (Bakterien, die Magengeschwüre hervorrufen)
  • Hefepilzinfektionen

Aus diesen Gründen können Verdauungsenzyme potentiell dabei helfen, Infektionen der Haut, des Harntrakts, der Atemwege und des Darms zu verhindern.

Verdauungsenzyme könnten bei Schmerzen und Schwellungen helfen

Im Rahmen mehrerer klinischer Studien mit über 400 Patienten, die sich Operationen unterzogen hatten, reduzierte eine Supplementation mit Verdauungsenzymen (Bromelain, Chymotrypsin, Pankreatin, Papain, Trypsin, Serrapeptase) Schmerzen und Schwellungen, sowie den Bedarf an Schmerzmitteln (26).

Bei 192 Personen mit Fieberbläschen (Herpes Zoster) reduzierte eine Supplementation mit Verdauungsenzymen Schmerzen genauso effektiv wie das Medikament Acyclovir (27).

Darüber hinaus reduzierte eine Supplementation mit Verdauungsenzymen (Trypsin, Papain, Lipase, Chymotrypsin, Bromelain, Amylase) im Rahmen von Studien Muskelschmerzen und Muskelkater und verhinderte Muskelschmerzen nach dem Training (28, 29).

Verdauungsenzyme können bei Gelenkproblemen hilfreich sein

Bei mehreren Untersuchungen mit insgesamt mehr als 1.000 Probanden mit Osteoarthritis im Bereich von Schulter oder Knie konnten Verdauungsenzym Supplements Gelenkschmerzen, Schwellungen und Gelenksteifheit reduzieren, während sie gleichzeitig die Lebensqualität und die Funktion der betroffenen Gelenke verbesserten (30, 31, 32).

Die folgenden Enzyme wurden verwenden:

  • Pancreatin
  • Trypsin und Chymotrypsin
  • Papain
  • Lipase und Amylase

Im Rahmen weiterer Untersuchungen bei Patienten mit beschädigten Bandscheiben oder Bandscheibenvorfall konnten Chymotrypsin und Trypsin im Vergleich zu einem Placebo die Einnahme von Schmerzmitteln reduzieren und die Bewegungsfähigkeit der Beine durch eine Reduzierung der Schwellungen in den Nerven verbessern (33).

Die Studienlage zu diesen Wirkungen ist jedoch durchwachsen. Es gibt unter anderem eine 16-wöchige Studie mit 30 Patienten mit Knie Osteoarthritis, bei der Bromelain die Symptome (Knieschmerzen, Funktion und Steifheit) nicht verbesserte (34).

Verdauungsenyme könnten die Gesundheit des Herzens fördern

Einige Verdauungsenzyme könnten das Herz schützen, indem sie die Blutfettwerte senken und eine Verklumpung der Blutplättchen reduzieren.

Bromelain ist in dieser Hinsicht vielversprechend, wirkt aber wahrscheinlich nur in Kombination mit dem Protein Nattokinase gut. Nattokinase ist dafür bekannt, dass es eine exzessive Blutgerinnung reduziert und beide Verbindungen werden häufig in Supplements kombiniert (35, 36). Im Rahmen von klinischen Studien normalisierte Bromelain die Anzahl der Blutplättchen, reduzierte eine Verklumpung der Blutplättchen und verhinderte eine exzessive Blutgerinnung, wodurch das Risiko für Herzkrankheiten reduziert wurde (37).

Bei einer Studie mit 68 Diabetikern konnte Bromelain jedoch Risikofaktoren für Herzkrankheiten (hohe Blutfettwerte und hoher Blutdruck) nicht reduzieren (38).

Im Rahmen von Zellstudien und mit Tieren durchgeführten Untersuchungen konnten Bromelain, Actinidin und Nattokinase die Verklumpung von Blutplättchen reduzieren. Bromelain erhöhte darüber hinaus die Überlebensrate von Herzzellen und schützte diese vor einer schlechten Durchblutung (39, 40).

Verdauungsenzyme könnten Nebenwirkungen von Krebs und Chemotherapien reduzieren

Basierend auf vorläufigen Ergebnissen könnten Verdauungsenzyme dabei helfen, einige der Nebenwirkungen von Krebsbehandlungen zu reduzieren, Entzündungen zu lindern und die Verdauung zu verbessern (41, 42).

Im Rahmen von klinischen Studien mit insgesamt 2.500 Krebspatienten verbesserte eine Supplementierung mit Verdauungsenzymen mit Krebs in Verbindung stehende Störungen des Verdauungstrakts, mentale Probleme, Schwierigkeiten beim Atmen, Kopfschmerzen, Schmerzen, Probleme mit dem Appetit, Hautprobleme und Infektionen. Sie reduzierten außerdem die Nebenwirkungen von Chemotherapie- und Bestrahlungsbehandlungen (43, 44).

Verdauungsenzyme könnten Entzündungen reduzieren

Verdauungsenzyme können die Spiegel entzündungsfördernder Verbindungen senken und entzündungsfördernde Enzyme und Pfadwege blockieren. Sie könnten außerdem dabei helfen tote Zellen und totes Gewebe aufzubrechen, was dabei hilft, schädliche Substanzen von der Entzündungsstelle zu entfernen. Sie werden häufig mit anderen Enzymen wie der Serrapeptase kombiniert, um diese Wirkungen zu erzielen (45).

Im Rahmen von klinischen Studien mit Probanden mit entzündeten Nasennebenhöhlen linderten Bromelain und Serrapeptase Symptome wie verstopfte Nase, Spannungen im Bereich der Nebenhöhlen, Schmerzen und laufende Nase. Diese Therapie wirkte besser als andere alternative Therapien. Bei Mäusen konnte Bromelain darüber hinaus allergisches Asthma lindern (46, 47). Bei einer Studie mit 130 Probanden konnten Proteasen (Papain, Bromelain, Trypsin und Chymotrypsin) darüber hinaus die TGF-beta Spiegel und somit auch Entzündungen reduzieren (48). Zusätzlich hierzu konnten Verdauungsenzyme im Rahmen einer dreimonatigen Studie mit 27 Kindern mit Bronchitis die Symptome reduzieren (49).

Zu guter Letzt konnte Chymotrypsin, Trypsin und Serrapeptase bei Mäusen und Ratten Schwellungen und Entzündungen reduzieren und wirkten hierbei besser als nichtsteroidale Entzündungshemmer (50).

Verdauungsenzyme könnte die Wundheilung fördern

Verdauungsenzyme (Trypsin, Chymotrypsin, Papain, Bromelain in Kombination mit Serrapeptase) fördern die Wundheilung, indem sie die Fibrin Barriere aufbrechen und den Blutfluss im Wundbereich verbessern. Sie entfernen außerdem totes Gewebe und tote Zellen und steigern die Produktion von Kollagen (51).

Bei einer Studie mit 192 Probanden mit Herpesbläschen reduzierte eine Supplementation mit Verdauungsenzymen Hautwunden und Rötungen genauso effektiv wie das Medikament Acyclovir (52). Im Rahmen von klinischen Studien mit Probanden mit Verbrennungen reduzierten Chymotrypsin und Trypsin die Spiegel entzündungsfördernder Zytokine (IL-1 und IL-6) und oxidativen Stress und verhinderten Gewebeschäden (53).

Bei einer weiteren klinischen Studie mit 75 Patienten, die eine orthopädische Operation hatten, reduzierten Trypsin und Chymotrypsin Wundrötungen, Spannungen, Schwellungen und Ausfluss stärker als Bromelain oder Serrapeptase (54).

Bei Ratten und Schweinen entfernten auf die Haut aufgetragenes Papain und Bromelain tote Zellen und totes Gewebe, beschleunigten die Wundschließung und reduzierten Entzündungsmarker (55).

Verdauungsenzyme könnten bei Alzheimer hilfreich sein

Amyloid-beta Plaques tragen zum Einsetzen von Alzheimer bei.

Bei Tieren und im Rahmen von Zellstudien erhöhten unterschiedliche Verdauungsenzyme (Trypsin, Bromelain, Nattokinase, Serrapeptase und alpha-Chymotrypsin) den Abbau von Amyloid-Beta und reduzierten die Acetylcholinesterase Spiegel, deren Überaktivität die Wahrnehmung verschlechtern kann (56, 57).

Diabetes

Von mehr als 2.000 Menschen hatten diejenigen mit niedrigen Amylase Spiegeln ein erhöhtes Auftreten von Typ 2 Diabetes und metabolischem Syndrom. Klinische Studien haben jedoch die Vorzüge von Verdauungsenzymen bei der Diabetes Prävention bisher noch nicht untersucht. Einige Zellstudien und mit Tieren durchgeführte Untersuchungen weisen jedoch auf ein gewisses Potential von Papain hin (58).

Bei diabetischen Ratten reduzierte Papain die Blutzuckerspiegel, die Triglyzeridspiegel und die Cholesterinspiegel und verhinderten Schäden an Bauchspeicheldrüse und Leber. Bei Zellen von Ratten blockierte ein Papaya Extrakt Schlüsselenzyme (α-Amylase, α-Dlucosidase), die mit Typ 2 Diabetes in Verbindung gebracht werden (59).

Auswirkungen auf die Gewichtskontrolle

Auch wenn Verdauungsenzyme bei Gewichtsabbauprogrammen beliebt sind, gibt es praktische keine Studien, die dies unterstützen. Lediglich ein paar zellbasierte Studien legen nahe, dass Bromelain das Potential besitzt, die Fettverbrennung zu steigern.

Im Rahmen einer Zellstudie blockierte Bromelain die Bildung von Fett durch eine Reduzierung von Proteinen und Enzymen (PPARy, Adiponectin, Fettsäuresynthase und andere), die an der Speicherung von Fett beteiligt sind (60).

Nachteile und Nebenwirkungen

Die Verwendung von Verdauungsenzymen wird allgemein als sicher und unbedenklich angesehen. Die Verwendung von Verdauungsenzymen ist im medizinischen Bereich bei Patienten, die unter Verdauungsstörungen leiden, weit verbreitet. Exzessive Dosierungen von Verdauungsenzymen können in temporären Verdauungsstörungen resultieren, die jedoch wieder verschwinden, sobald die Einnahme beendet wird.

Mögliche Nebenwirkungen sind mild und umfassen:

  • Durchfall
  • Verstopfung
  • Übelkeit
  • Magenschmerzen
  • Blähungen
  • Kopfschmerzen
  • Erschöpfung
  • Hautausschläg
  • Blutzuckerschwankungen

Es gibt einen Fallbericht von einer Darmentzündung nach der Einnahme einer hohen Dosierung pankreatischer Enzymsupplements.

Man sollte vorsichtig sein, wenn man auf eine der Quellen, aus denen die Verdauungsenzyme gewonnen werden, allergisch reagiert

So sollten Menschen, die allergisch auf Annanas reagieren, auf Bromelain Supplements verzichten. Menschen, die allergisch auf Papaya oder Latex reagieren, sollten keine Papain Supplements verwenden.

Unreife oder halbreife Papayas können für schwangere Frauen gefährlich sein, da sie Kontraktionen des Uterus anregen können. Aus diesem Grund könnte Papain für schwangere Frauen nicht sicher sein.

Bei männlichen Ratten und Mäusen reduzierten Papaya Extrakte die Beweglichkeit der Spermien und die weibliche Fruchtbarkeit.

Interaktionen mit Medikamenten

Blutverdünner

Menschen die Blutverdünner wie Heparin, Aspirin oder Warfarin einnehmen, sollten auf Bromelain, Papain, Nattokinase und Serrapeptase verzichten, da diese das Risiko für Blutungen erhöhen können.

Antibiotika

Bromelain könnte die Absorption der folgenden Antibiotika erhöhen:

  • Penicillin
  • Tetracyclin (Antibiotika, die bakterielle Infektionen bekämpfen)

Möglicherweise könnte Bromelain auch deren Nebenwirkungen reduzieren.

Diabetes Medikamente

Papain könnte die Blutzuckerspiegel senken, weshalb es nicht zusammen mit Diabetesmedikamenten eingenommen werden sollte, da sonst ein Risiko für zu niedrige Blutzuckerspiegel bestehen könnte. Acarbose und Miglitol sind Diabetesmedikamente, die die Blutzuckerspiegel durch eine Blockade von Alpha-Glucosidasen senken. Aus diesem Grund könnten Alpha-Amylasen, Maltase und Pancreatin die Wirkung dieser Medikamente reduzieren und zu hohe Blutzuckerspiegel zur Folge haben.

Einnahmeempfehlung

Die empfohlene Dosierung variiert bei Verdauungsenzymen abhängig von der Quelle der Verdauungsenzyme, deren Aktivitätsfaktor, der Anwendung und dem Typ der Verdauungsenzyme stark. Im klinischen Bereich haben sich 200 bis 2000 mg Bromelain, 25,000 – 40,000 IU Schweinelipase und 18,750 – 30,000 IU Funallipase pro Tag bei Menschen, die unter Verdauungsproblemen leiden, als effektiv erwiesen.

Da Verdauungsenzyme dazu gedacht sind, die Verdauung zu unterstützen, ist das Timing der Zufuhr wichtig. Sie sollten direkt vor oder zusammen mit einer Mahlzeit oder einem Supplement konsumiert werden.

Verdauungsenzymsupplements

Verdauungsenzyme kann man in Form von Supplements zur Unterstützung der Verdauung, die ausschließlich Verdauungsenzyme enthalten, sowie als Inhaltsstoff einer großen Bandbreite anderer Supplements finden. Am häufigsten werden Verdauungsenzyme zu allen Arten von Proteinpulvern hinzugefügt, um das Protein entweder bis zu einem gewissen Grad vorzuverdauen oder den Verdauungsprozess nach dem Verzehr des Proteins zu unterstützen. Verdauungsenzyme finden sich auch in einigen Antioxidantien Supplements wieder. Wenn man nach Verdauungsenzymen sucht, dann sollte man daran denken, dass es viele unterschiedliche Typen von Verdauungsenzymen gibt, die zur Unterstützung der Verdauung von Kohlenhydraten, Protein und Fett dienen. Diese umfassen:

  • Verdauungsenzyme für Protein: Bromelain, Pepsin, Protease I, Protease II, Protease III
  • Verdauungsenzyme für Kohlenhydrate: Amylase, Amylase II, Cellulase, Galactosidate, Glucoamylase, Invertase, Laktase, Maltase, Pectinase, Phytase, Xylanase
  • Verdauungsenzyme für Fette: Lipase

Kombinationen mit anderen Supplements

Verdauungsenzyme können mit allen Nahrungsmitteln und Makronährstoff basierten Supplements kombiniert werden.

Referenzen:

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