Olimp Chela-Ferr Bio-Complex

Chela-Ferr Bio-Complex Olimp

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Olimp Chela-Ferr Bio-Complex Eine neue Generation von Eisen!

: Olimp Sport Nutrition

: 2231

: 30 Kapseln

: Enzyme & Vitalstoffe

20 G-Points
  • 12,90 €

    7,90 €

    inkl. MwSt.

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    Menge :

    Olimp Chela-Ferr Bio-Complex Eine neue Generation von Eisen!

     

    Ernährungstechnisches Supplement mit Folsäure, Vitamin B6, B12 und Vitamin C, das die am besten absorbierbare und am sichersten dosierbare Form von Eisen als Aminosäurechelat in einem fortschrittlichen Komplex mit Folsäure, Vitamin B6, B12 und Vitamin C enthält. Es hilft bei der Behandlung eines Eisenmangels und deckt den Bedarf an Vitaminen, die an der Blutproduktion, der Wachstumsregulation, der Zellfunktion und dem Wachstumsprozess beteiligt sind.

     

    Was sind die Auswirkungen eines Eisenmangels?

    Eisen wird hauptsächlich für die Bildung roter Blutkörperchen benötigt. Ein Mangel an diesem Element im menschlichen Körper wird schnell sichtbar. Die charakteristischen Symptome sind körperliche Schwäche, Schlafstörungen, reduzierte intellektuelle und mentale Fähigkeiten sowie ein geschwächtes Immunsystem. Frauen im gebärfähigen Alter, schwangere Frauen, Teenager und ältere Menschen leiden am häufigsten unter einem Eisenmangel. Ein Eisenmangel ist weit verbreitet und verursacht häufig eine der Arten von Anämie.

    Warum sollte Eisen zusammen mit anderen Vitaminen verabreicht werden?

    Es wird empfohlen Eisen in Kombination mit Vitamin C, B6, B12 und Folsäure einzunehmen, da diese Verbindungen den Prozess der Blutproduktion unabhängig von Eisen zusätzlich beschleunigen und somit dem Auftreten einer Anämie entgegen wirken.

     

    Vitamin B6 hilft dem Körper Eisen zu verwenden und ist am Prozess der Blutproduktion beteiligt. Es ist außerdem für die korrekte Funktion des Nervensystems und des Immunsystems wichtig.

     

    Vitamin B12 ist an der Produktion roter Blutkörperchen beteiligt, beugt einer Anämie vor und spielt zusammen mit Folsäure eine wichtige Rolle bei der Zellteilung. Vitamin C erleichtert die Aufnahme von schlecht absorbierbarem nicht-Häm Eisen, das sich in Gemüse wiederfindet. Hierdurch wird der Pool dieses Elements im Körper vergrößert und dessen Transport ins Knochenmark verbessert, wo die Produktion der Blutbestandteile unter der Beteiligung von Eisen stattfindet.

    Folsäure reguliert das Wachstum und die Funktion der Zellen, trägt zur richtigen Entwicklung des Fötus im Mutterleib bei und regt den Prozess der Blutproduktion an.

    Welche Eisenzubereitungen werden vom Körper am effizientesten verwendet?

    Im Allgemeinen kann Eisen nur schlecht vom Körper aufgenommen werden, weshalb im Rahmen einer Supplementation die Formen von Eisen verwendet werden sollten, die die höchste Bioverfügbarkeit aufweisen. Der effizienteste Typ eines Supplements ist Eisen in Form eines Aminosäurechelats (Olimp Chela-Ferr Bio-Complex), dessen Absorbierbarkeit mehrfach höher als bei gewöhnlichen Eisenzubereitungen ausfällt. Es stellt außerdem die sicherste Form von Eisen dar, die auf dem Supplementmarkt angeboten wird.

     

    Elektronen Mikrophotografie Vergleich der Absorption von anorganischem Eisen in Form von Eisensulphat mit der Absorption von Eisen in Form des FERROCHEL Aminosäurechelats im Verdauungstrakt.


     

    Links: Andere Zubereitungen (mit Eisensulfat): Absorption von Eisensulfat. Nicht absorbierbares Eisen ist unter den Darmzotten sichtbar und nur eine geringe Menge absorbiertes Eisen ist auf den Darmzotten erkennbar (rot).


    Rechts: Olimp Chela-Ferr Bio-Complex : Absorption von Eisen Aminosäurechelat. Die rot markierten Bereiche der Darmzotten zeigen eine hohe Eisenabsorption in die Zellen der Darmschleimhaut.

     

    Referenz.: Ashmead HD, et al. Intestinal Absorption of Metalion Sand Chelates (Springfield Charles C. Thomas) 1985

    Eine gute Eisenabsorption im Verdauungstrakt wird durch die Aminosäurechelate von Eisen ermöglicht, welche durch eine ungewöhnlich hohe Rate der Bioverfügbarkeit und eine völlig sichere Anwendung charakterisiert werden.

     

    Das im Olimp Chela-Ferr Bio-Complex® verwendete Ferrochel® - ALBION® Eisen Aminosäurechelat erhielt das GRAS (Generally Regarded as Safe) Zertifikat der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA. Auch die EFSA European Food Safety Authority erkennt Ferrochel® als ein sicheres und bioverfügbares Produkt an. Referenz: http://www.albion-an.com/human/Certifications.htm

    Für wen ist der CHELA-FERR BIO-COMPLEX® empfehlenswert?

    Dieses Produkt ist insbesondere für schwangere Frauen, Frauen, die planen schwanger zu werden, Frauen in der Menopause, bei anämischen Zuständen, für Personen, die unter einem Eisenmangel leiden und Ausdauersportler empfehlenswert.

     

    Denken Sie bei der Wahl einer Mineralstoffzubereitung immer daran, auf das ALBION ® MINERALS Logo zu achten.


     

    Albion Laboratories® ist weltweit die einzige Firma, die eine präzisere und effizientere Prozedur zur Transformation von Mineralstoffen in eine Form, die vom Körper sehr gut aufgenommen werden kann, entwickelt hat. Albion®s einzigartige Technologie der Mineralstoffchelierung (eine spezielle Methode zur Bindung von Mineralstoffen an Aminosäuren) führt dazu, dass Mineralstoffe mehr als zehnmal besser als traditionelle Mineralstoffzubereitungen absorbierbar sind! Darüber hinaus sind diese chelierten Mineralstoffe resistent gegenüber nährstoffschädigenden Verbindungen, beeinträchtigen die Aktionen von Vitaminen nicht und werden mit einem geringeren Risiko für eine Überdosierung in Verbindung gebracht. Das Resultat von Albions neuartiger, patentierter Errungenschaft auf dem Gebiet der Mineralstoffproduktion findet sich im Olimp Chela-Ferr Bio-Complex® wieder.

     

    Kaufen Sie keine billigen, ungeprüften Zubereitungen. Sie würden Ihre Gesundheit und Ihren guten Allgemeinzustand aufs Spiel setzen!

    Vitamin B12

    Vitamin B12 (Cobalamin)

    Vitamin B12 bzw. Cobalamin ist ein Vitamin, welches ausschließlich von Mikroorganismen gebildet werden kann. Da Vitamin B12 nicht von Pflanzen gebildet werden kann wird immer wieder die Frage diskutiert, in wieweit eine rein pflanzliche Ernährung eine ausreichende Versorgung des Vitamins ermöglicht.
    Bei cobalaminen Verbindungen (Vitamin B12 aktive Verbindungen) gibt es vier, die eine biologische Wirkung bei Mensch und Tier haben: Adenosyl-, Aquo-, Hydroxy- und Methylcobalamin und die synthetische Verbindung Cyanacobalamin. Mit Ausnahme von Cyanacobalamin sind diese Verbindungen licht- und hitzeempfindlich. Sauerstoff beschleunigt die Inaktivierung der Cobalamine erheblich.
    Das mit der Nahrung aufgenommene Cobalamin wird durch Salzsäure und dem Enzym Protease des Magens aus der Nahrung freigesetzt. Bevor das Vitamin in den Blutkreislauf gelangt, heftet es sich an bestimmte Proteine die dem Cobalamin als "Transportsystem" in den Blutkreislauf dienen. Der Transport zu den Organen erfolgt über eine weitere Eiweißbindung. Es heftet sich an das Beta-Globulin Transcobalamin welches als Rezeptor an der Zelloberfläche erkannt wird. Das Transcobalamin erleichtert die Aufnahme des Vitamins in die Zellen.
    Im Cobalaminstoffwechsel spielt das "Recycling" des Vitamins eine erhebliche Rolle. Das über die Galle ausgeschiedene Cobalamin kann sich im Dünndarm wieder an ein "Transporteiweiß" heften, welches eine erneute Absorption in dem Blutkreislauf ermöglicht.
    Vitamin B12 wird meistens im terminalen Ileum absorbiert. Für die Aufnahme ist ein Transportprotein, der so genannte Intrinsic Factor, notwendig. Dieser Faktor wird in der Magenschleimhaut produziert und ist bei der so genannten A-Gastritis vermindert, so dass sich als Folge ein Vitamin-B12-Mangel ausbilden kann. Bei Darmerkrankungen (Morbus Crohn) oder nach Resektionen von terminalen Ileum oder des Magens kann die Substitution des Vitamin B12 nötig sein.

     

    Aufgabe/Funktion

    B12 hat zwei Hauptaufgaben im Körper. Es wird im Knochenmark bei der Bildung der roten Blutkörperchen und im Nervensystem benötigt. Es wirkt als CoEnzym bei der DNS-Synthese, fördert den Proteinaufbau, den Kohlenhydrat- und Fett-Stoffwechsel.


    Vorkommen

    Vitamin B12 wird ausschließlich von Mikroorganismen hergestellt. Tiere und Pflanzen sind dazu nicht in der Lage. Tiere, die ebenfalls Vitamin B12 benötigen, decken ihren Bedarf durch fressen von "unsauberer" Nahrung, auf der solche Mikroorganismen vorkommen. Man nimmt aber an, dass gerade Pflanzenfresser den Hauptteil ihres Bedarfes über eine Symbiose mit diesen Mikroorganismen in ihrem Darm decken. Auch beim Menschen kommen diese Mikroorganismen im Darm vor und produzieren dort Vitamin B12. Es wird angenommen, dass dadurch auch der Mensch einen Großteil seines Bedarfs deckt, weil Vitamin B12 nur in äußerst geringen Dosen zugeführt werden muss im Gegensatz zu anderen Vitaminen, die teilweise grammweise benötigt werden. Dafür ist eine intakte Darmflora notwendig und eine frühe Ansiedelung der Mikroorganismen in der Dünndarmregion. Denn im Dickdarm produziertes Vitamin B12 wird meist unabsorbiert ausgeschieden. Vitamin B12 wird sehr gut in der Leber gespeichert und ist meist in Nahrung tierischer Herkunft fast überall enthalten. Früher war man der Ansicht, dass der Bedarf von Vitamin B12 bei vegetarisch/veganer Ernährung durch milchsauer vergorene Lebensmittel (Sauerkraut, Rote Beete, Lupine, Algen) gedeckt werden kann. Mittlerweise weiß man, dass es sich hierbei um vornehmlich inaktive Vitamin B12 Analoga handelt.

     

    Mangelerscheinungen

    Bei einem Mangel an Vitamin B12 kann es zur Perniziöse Anämie (Perniziosa), einer Erkrankung des Blutbildes und zur funikulären Myelose kommen. Die Ursachen für diesen Mangel können zum einen in unzureichender Zufuhr durch Nahrung, wie sie bei sehr strenger veganer Ernährung beobachtet wurde, oder durch unzureichende Aufnahme verursacht werden. Bei mangelhafter Aufnahmefähigkeit im Magen-Darm-Trakt, fehlt dem Organismus im Magensaft der Intrinsic Factor (ein Glykoprotein, das von den Belegzellen des Magens und im Zwölffingerdarm produziert wird und für die Vitamin B12-Aufnahme unablässig ist). Der Intrinsic-Faktor bindet Cobalamin in einem vor Verdauungsenzymen schützenden Komplex und ermöglicht so den Transport in die Darmzellen, von wo aus Vitamin B12 über Bindung an weitere Proteine (Transcobalamine) in die äußeren Gewebe gelangt.

     

    Überdosierung

    Auch nach Zufuhr der 10.000 fachen Dosis konnten keine toxischen Effekte nachgewiesen werden. Da Vitamin B12 wasserlöslich ist, werden Überschüsse über den Urin wieder ausgeschieden. Bisher wurde noch von keiner Überdosierung berichtet und selbst Allergien gegen Vitamin B12 treten äußerst selten auf.

    Bedarf

    Der tägliche Mindestbedarf ist im Vergleich zu den meisten andern Vitaminen sehr viel geringer, er beträgt nur ca. 3 Mikrogramm. Ein Mangel an Vitamin B12 entwickelt sich sehr langsam, bei völligem Stopp der Zufuhr in der Regel erst nach zwei bis drei Jahren, da der Körper das Vitamin über längere Zeit in der Leber speichern kann.

     

    Bedarf im Sport

    Unter Sportlern genießt das Vitamin B12 einen guten Ruf. Sie berichten, selbst wenn das Vitamin verabreicht wird, ohne das Mängel bestehen, von einem gesteigerten Wohlbefinden und vermehrtem Appetit. Einige schwören auf stimulatorische und anabole Effekte. Viele Bodybuilder nehmen Dosierungen bis zu 1500mcg am Tag. Ich glaube dass ein Dosis von 300mcg am Tag zu den Mahlzeiten wurde absolut ausreichen.

    Vitamin B6

    Vitamin B6 (Pyridoxin)
    Entdeckung des Vitamins B6 1934. Vitamin B6 ist ein Sammelbegriff für Derivate des 3-Hydroxy -5- hydroxymethyl -2-methyl -pyridins. Sie unterscheiden sich durch eine unterschiedliche Restgruppe in 4 Position, die an der Coenzymfunktion beteiligt ist. Alle drei Derivate können ineinander überführt werden und besitzen dieselbe biologische Aktivität. Vitamin B6 umschließt eine Gruppe von Vitameren. Neben Pyridoxin sind die wichtigsten Vitamin-B6-aktiven Verbindungen Pyridoxal und Pyridoxamin. Pyridoxin ist überwiegend in Pflanzen vorhanden, während Pyridoxal und Pyridoxamin hauptsächlich in Lebensmitteln tierischer Herkunft vorkommen.
    Chemisch unterscheiden sie sich nur durch verschiedene Seitengruppen. Physikalisch reagieren sie unterschiedlich auf Hitze. Pyridoxin ist gegenüber Pyridoxal und Pyridoxamin relativ hitzestabil. Darum sind die Vitamin-B6-Verluste beim Garen von pflanzlichen Lebensmitteln geringer als die tierischem Ursprungs. Trotzdem ist die Bioverfügbarkeit von tierischen Vitamin B6 insgesamt gesehen größer. Dies ist der Eigenschaft zu verdanken, direkt vom menschlichen Darm resorbiert werden zu können. Vitamin B6 aus pflanzlicher Herkunft muss zum größten Teil (80%) erst noch für die Resorption umgebaut werden. Zudem ist die Bioverfügbarkeit des pflanzlichen Pyridoxin schlechter. Sie kann bei Kreuzblütlern wie Brokkoli bis zu 80% vermindert sein. Pyridoxin gelangt durch Diffusion im Dünndarm in das Blut. Im Blut sind auch andere Formen des Vitamin B6, wie Pyridoxal vorhanden. Vitamin B6 ist wie viele andere wasserlösliche Vitamine nur über einen kurzen Zeitraum speicherfähig. Nach schon zwei bis sechs Wochen sind die Vitamin-B6-Reserven aufgebraucht.

     

    Aufgabe/Funktion

    Die phosphorylierten Vitamin B6-Derivate wirken als Coenzyme in etwa 100 enzymatischen Reaktionen. Fast alle Reaktionen finden im Aminosäurestoffwechsel statt. Das Aufgabengebiet von Vitamin B6 ist weit gefächert. Es ist u.a. an der

     

    • Synthese des Bluteiweißes Hämoglobin und des Bindegewebes beteiligt.
    • Wirkt als CoEnzym im Stoffwechsel von Protein, Kohlenhydraten und Fetten
    • Unterstützt die Umwandlung von Tryptophan in Niacin und Serotonin
    • An Bildung von bestimmten Neurotransmittern und Gewebshormonen wie:
      -Dopamin, -Histamin oder -Sterotonin.
    • Es ist ebenso an Reaktionen beteiligt, die für den Um-und Abbau vom Aminosäurenwie: Cystein, -Serin und -Threonin beteiligt sind.

     

    Vorkommen

    Vitamin B6 kommt in geringen Dosen in fast allen Lebensmitteln tierischer und pflanzlicher Herkunft vor. Leber, Hühner- und Schweinefleisch, Fisch, Kohl, grüne Bohnen, Linsen, Feldsalat, Vollkorngetreide, Weizenkeime, Nüsse, Hefe und Bananen sind sehr gute Quellen.


    Mangelerscheinungen (Hypovitaminose)

    Weil in fast allen Nahrungsmitteln Vitamin B6 vorkommt, sind Mangelerscheinungen selten. Ein Mangel tritt meistens gemeinsam mit einem Mangel eines anderen wasserlöslichen Vitamins auf und hat folgende Anzeichen:

    • Appetitverlust, Durchfall und Erbrechen
    • Dermatitis, Wachstumstörungen und Anämien
    • Degeneration der peripheren Nerven mit Ataxie und Paralyse
    • Krampfzustände in unregelmäßigen Intervallen
    • Mikrozytäre, hypochrome Anämie (Störung der Häm-Biosynthese)
    • Seborrhoe-ähnliche Zerstörungen um Augen, Nase und Mund
    • Cheilosis und Glossitis

     

    Folgen einer Überdosierung (Hypervitaminose)

    Hypervitaminose tritt erst durch chronische Zufuhr von mehr als 500 mg/Tag auf. Diese Dosis kann nicht durch natürliche Zufuhr erreicht werden, sondern nur durch Supplemente. Sie führte bei einer geringen Anzahl von Fällen zu Neurotoxizität und Photosensivität. Im Allgemeinen hat aber Vitamin B6 eine geringe Toxizität.


    Bedarf

    Da Vitamin B6 im Aminosäurestoffwechsel seine Wirkungen entfaltet, ist der Bedarf vom zugeführten Protein abhängig. Die DGE empfiehlt eine Dosis von 0,02 mg/g Protein. Das würde für Männer einen Bedarf von 1,8 mg und 1,6 mg für Frauen bedeuten. Bei übermäßiger Proteinzufuhr nimmt man an, dass der Bedarf durch die angegebene Menge nicht gedeckt werden kann.


    Bedarf im Sport

    10-100mg pro Tag, mehrmals täglich zu den Mahlzeiten einnehmen.

    Vitamin C

    Vitamin C (Ascorbinsäure)

    Ascorbinsäure ist der chemische Name von Vitamin C, einem wasserlöslichen, leicht oxidierbaren Vitamin.
    Der offizielle Name gemäß IUPAC-Regeln ist (R)-5-[(S)-1,2-Dihydroxyethyl]-3,4-dihydroxy-5H-furan-2-on. Vitamin-C ist eine Hexuronsäure. Der pKS-Wert liegt bei 4,2, die Löslichkeit in Wasser (20°C) bei 333 g/l. Die molare Masse beträgt 176,13 g/mol. Die E-Nummer von Ascorbinsäure, wie man sie in Zutatenlisten bei Lebensmitteln findet, ist E 300.
    Die chemische Summenformel lautet C6H8O6. Der Schmelzpunkt liegt bei 190-192 °C. Ein Siedepunkt kann nicht angegeben werden, da sich die Substanz bereits ab dem Schmelzpunkt zersetzt.
    Von der Ascorbinsäure existieren 4 verschiedene stereoisomere Formen, die optische Aktivität aufweisen, da das 4. und 5. C-Atom jeweils ein Asymmetriezentrum ist.:

    • L-Ascorbinsäure (auch 2,3-Endiol-L-Gluconsäure-γ-Lacton, (R)-5-[(S)-1,2-Dihydroxyethyl]-3,4-dihydroxy-5H-furan-2-on)
    • D-Ascorbinsäure
    • L-Isoascorbinsäure
    • D-Isoascorbinsäure

    Die Moleküle L- und D-Ascorbinsäure verhalten sich wie Bild und Spiegelbild zu einander, sie sind Enantiomere, ebenso L- und D-Isoascorbinsäure.
    L-Ascorbinsäure und D-Isoascorbinsäure sowie D-Ascorbinsäure und L-Isoascorbinsäure sind Epimere, sie unterscheiden sich jeweils in der Konfiguration nur eines C-Atoms.
    Vitamin C ist der Gattungsname für alle Verbindungen, die die gleiche biologische Wirkung wie die L-Ascorbinsäure aufweisen. D-Ascorbinsäure und L-Isoascorbinsäure sind biologisch inaktiv, D-Isoascorbinsäure weist nur eine geringe biologische Wirksamkeit auf. Die Dehydro-L-Ascorbinsäure gehört zur Gruppe der Vitamin-C-Verbindungen, da sie im Körper zu L-Ascorbinsäure reduziert wird.

    Bedeutung

    Vitamin C ist ein Radikalfänger und hat eine antioxidative Wirkung (Reduktionsmittel). Es ist ein wichtiger Cofaktor bei der Hydroxylierungsreaktion und steuert damit die körpereigene Herstellung von Collagen. Darüber hinaus spielt es eine wichtige Rolle beim Aufbau von Aminosäuren. Wegen seiner reduzierenden Eigenschaft wird es auch vereinzelt als Entwicklungssubstanz in photographischen Entwicklern eingesetzt und findet als Antioxidans auch in der Lebensmittelherstellung Verwendung. Die Biosynthese dieses Vitamins ist den meisten Organismen über den Glucosestoffwechsel möglich. Nur der Mensch, Meerschweinchen, Primaten und einige Vögel und Fische können das Vitamin nicht selbst produzieren. Die Speicherkapazität des Vitamins ist beim Menschen sehr gering, so dass dieser Stoff permanent zugeführt werden muss.

    Ascorbinsäure ist gegenüber Licht, Luft, Wasser und Wärme empfindlich. Ist aber in Fruchtsäften mit einem pH-Wert unter sechs gegenüber Sauerstoff stabil. Allerdings ist Vitamin C nicht sehr stabil, so treten schon bei der Lagerung erhebliche Verluste auf. Durch Blanchieren und Einfrieren wird der Vitaminverlust stark vermindert. Darum besitzen tiefgekühlte Waren oft mehr Vitamin C als frische, die sich einige Zeit im Kühlschrank befanden. Bei längerem Kochen wird das wasserlösliche Vitamin ebenso aus den Lebensmitteln ausgeschwemmt oder inaktiviert, wie beim Aufwärmen, Warmhalten oder Wässern.

    Vorkommen


    In der Nahrung kommt Vitamin C vor allem in Obst, Gemüse und Grüntee vor, sein Gehalt sinkt jedoch bei den Zubereitungsarten Kochen, Trocknen oder Einweichen. Zitrusfrüchte wie Orangen, Zitronen und Grapefruits enthalten viel Vitamin C. Grünkohl hat den höchsten Vitamin-C-Gehalt aller Kohlarten (105 mg/100 g verzehrbare Substanz).
    In Kohlgemüse ist Ascorbinsäure in Form von Ascorbigen A und B gebunden. Wird das Gemüse gekocht, zerfallen die Moleküle in L-Ascorbinsäure und Indol, so dass es in gekochtem Zustand mehr Vitamin C enthalten kann als im rohen Zustand. Durch zu langes Kochen wird das Vitamin jedoch teilweise zerstört. Rotkraut, Weißkraut/Sauerkraut sind ebenfalls Vitamin-C-Lieferanten (50 mg, 45 mg beziehungsweise 20 mg/100 g). Die höchsten natürlichen Vitamin C-Konzentrationen hat man in Camu-Camu und in der Acerolakirsche gefunden.

    Sanddorn: Liefert Vitamin C in hoher Konzentration

    • Birne 5
    • Pfirsich 10
    • Banane 11
    • Kulturapfel 12
    • Avocado 13
    • Ananas 20
    • Heidelbeere 22
    • Orange (Apfelsine) 50
    • Zitrone 53
    • Erdbeere 61
    • Ebereschenfrucht 98
    • Kiwi 100
    • Schwarze Johannisbeere 189
    • Sanddornbeere 450
    • Hagebutte 1250
    • Acerolakirsche 1700
    • Camu-Camu 2000

    Mangelerscheinungen (Hypovitaminose)

    Albert Szent Györgyi, ein ungarischer Wissenschaftler, identifizierte 1933 das Vitamin C als wirksame Substanz gegen Skorbut. Volle Wirksamkeit entfaltet das Vitamin C aber nur in Gegenwart eines Flavanols, das als Vitamin C2 bezeichnet wird. Keiner der beiden Stoffe kann allein Skorbut heilen, in Kombination sind sie aber schon in geringen Mengen wirksam.

    Nur wenige Wirbeltiere, darunter Primaten, Schweine und Meerschweinchen sind nicht zur Biosynthese von Ascorbinsäure aus Glucuronsäure befähigt, ihnen fehlt die L-Gluconolacton-Oxidase.
    Da der menschliche Körper Vitamin C nicht selbst herstellen kann, muss der Bedarf über die Nahrung oder mit Nahrungsergänzungsmitteln gedeckt werden. Mangelerscheinungen führen langfristig zu Skorbut. Sie können bei Fehl- und Mangelernährung wie falschen Diäten und Alkoholismus beziehungsweise bei erhöhtem Bedarf (Schwangerschaft, Rauchen) auftreten.
    Biologische Aktivität besitzt nur die L(+)-Ascorbinsäure. Der stark saure Charakter ist durch die Hydroxylgruppe am C3-Atom (pKs = 4,2) bedingt. Deprotoniert ergibt es ein resonanzstabilisiertes Anion. Die andere enolische OH-Gruppe hat keine sauren Eigenschaften (pKs = 11,8). Durch seine antioxidative Wirkung schützt es andere sehr wichtige Metaboliten wie z.B. Glutathion (Zellteilungs-Kontrolle = Krebs-»Schutz«) vor Oxidation.

    Überdosierung (Hypervitaminose)

    Zwar sind für Vitamin C keine Hypervitaminosen wie zum Beispiel für Vitamin A bekannt, da der Körper einen Überschuss an Ascorbinsäure wieder ausscheidet. Allerdings wurde festgestellt, dass sie in sehr hohen Dosen Vitamin B12 zerstören kann.

    Hohe Einzeldosen (5–10 g) können vorübergehend Schlaflosigkeit (ähnlich Koffein) und Durchfall auslösen.
    Säuglingsskorbut tritt dann auf, wenn während der Schwangerschaft sehr große Mengen an Vitamin C aufgenommen werden. Die Ausscheidung überschüssiger Ascorbinsäure erfolgt über eigene Kanal-Proteine in der Niere. Bei hoher Konzentration werden diese vermehrt, was auch beim Embryo erfolgt. Nach der Geburt scheidet der Säugling deshalb zu viel Vitamin C aus, das durch die normale Menge in der Babynahrung nicht mehr ersetzt wird.
    Nature berichtete 1998, dass hohe Vitamin-C-Dosen Schäden am Erbgut verursachen können.

    Aufgabe / Funktion

    Der Name Ascorbinsäure leitet sich von der Krankheit Skorbut ab, die durch Ascorbinsäure verhindert und geheilt werden kann. Mit Niacin und Vitamin B6 steuert Vitamin C die Produktion von L-Carnitin, das für die Fettverbrennung in der Muskulatur benötigt wird. Weiterhin begünstigt es die Eisenresorption im Dünndarm. Es wirkt mit bei der Collagensynthese und beim Aufbau von Steroidhormonen, sowie im Stoffwechsel von Phenylalanin, Tyrosin, Folsäure und Eisen. Vitamin C ist ein starkes Antioxidans und hat cortisolsenkende Wirkung.

    Vitamin C wird auch bei Erkältungen eingesetzt. Eine Metaanalyse von 55 Studien zeigt jedoch, dass entgegen dem weit verbreiteten Glauben, Vitamin C Erkältungskrankheiten nicht verhindern kann. Allenfalls bei Menschen, die - wie manche Extremsportler - starken körperlichen Anstrengungen oder extremer Kälte ausgesetzt sind, scheint Vitamin C eine leicht vorbeugende Wirkung zu haben. Immerhin gibt es Hinweise darauf, dass sich die Dauer einer Erkältung durch das Vitamin geringfügig verringern lässt (R. Douglas & H. Hemilä: PLoS Medicine, Bd. 2, Nr. 6, S. e168, 2005).
    Vitamin C wird durch Lagerung und Kochen leicht zerstört. In Kraut und Kohl ist das Vitamin in einer Vorstufe gespeichert (Ascorbigen), die Entstehung wird hier durch Kochen begünstigt.

    Vitamin C und Krebs

    Vitamin C wird von den meisten Lebewesen selbst hergestellt. Ausnahmen bilden Menschen, Affen, Meerschweinchen und einige Fisch- und Vogelarten. Nach heutigem Wissenstand verhindert Vitamin C die Entartung gesunder Zellen zu Krebszellen und deren Ausbreitung. Einige Studien zeigen sogar eine Umkehr des Entartungsprozesses zu gesunden Zellen. Vitamin C scheint direkt auf krebsauslösende Substanzen zu wirken, indem es diese inaktiviert, oder es schützt die empfindliche DNA des Zellkerns. Mangelerscheinungen führen zur Schwächung des Bindegewebes. Zur Hemmung von Tumoren bedarf es neben eines intakten Immunsystems auch eines festen Bindegewebes. Dies erschwert das Eindringen in die Gefäße und damit die Metastasierung.

    Vitamin C stärkt sowohl die zelluläre Immunabwehr, indem es die Lymphozyten und die Makrophagen aktiviert als auch die hormonelle Abwehr, weil es die Serumkonzentrationen der Immunglobuline erhöht. Einige Studien zeigen einen durchgängigen Zusammenhang zwischen niedrigen Plasmaspiegeln von Vitamin C und erhöhtem Vorkommen bestimmter Krebsarten. Eine gute Vitamin-C-Versorgung trägt also vermutlich dazu bei, dass bestimmte Tumorarten mit einer geringeren Häufigkeit auftreten.
    Der Chemiker Linus Pauling vertrat die Ansicht, dass hohe Dosen von Vitamin C nicht nur dem Krebs vorbeugen, sondern ihn unter Umständen sogar heilen können. Das von ihm gegründete Linus Pauling Institute of Science and Medicine ist inzwischen jedoch von den massiven Dosen Vitamin C wieder abgekommen.
    Der Zusammenhang zwischen der (Unter-)Versorgung mit Vitamin C und der Entstehung von Krebs ist in der Medizin noch nicht eindeutig geklärt.

    Zusatzstoff in der Lebensmittelproduktion

    Ascorbinsäure wird vielen Lebensmittelprodukten als Antioxidans beziehungsweise Umrötungshilfsmittel unter der Nummer E 300 zugesetzt. Der Ascorbinsäurezusatz zu Mehlen soll das Gashaltevermögen und das Volumen der Teige vergrößern. Dies lässt sich durch die Ausbildung zusätzlicher Disulfidbrücken zwischen den Kleber-Strängen des Teiges erklären.


    Bedarf

    In weiten Teilen der Welt ist die Versorgung mit Vitamin C allgemein gut, der Tagesbedarf eines Erwachsenen beträgt laut Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung 100 mg. Aber auch weitaus höhere Mengen (bis zu 5000 mg) gelten als unbedenklich. Überschüssige Mengen werden vom Körper über den Urin ausgeschieden.

    Bedarf im Sport

    Der Bedarf des Leistungssportlers ist – allein schon durch größere Verluste über den Schweiß – höher anzusetzen. Meine Empfehlung ist 1000-5000mg am Tag mehrmals täglich zu den Mahlzeiten einzunehmen. Aufgrund empirischer Daten, vor allem gestützt auf positiven Berichte vieler Sportler, können derart hohe Dosierungen vor allem für hart trainierende Athleten empfohlen werden. Die Sportler erfahren eine geringere Infektanfälligkeit, bessere Regeneration und eine schnellere Heilung von Verletzungen, wenn Vitamin C im Grammbereich eingenommen wird. Am besten wird Vitamin C, vor allem im Kraftsport, je 1g am morgen, vor und nach dem Training, sowie vor dem Zubettgehen genommen.

    Iron

    Was ist es und wo kommt es her?

    Eisen ist das auf der Erde am häufigsten vorkommende Element und stellt für den Menschen ein essentielles Spurenelement dar. Es findet sich in vielen unterschiedlichen Nahrungsmitteln wieder, zu denen unter anderem Fleisch und Gemüse gehören und kann der Nahrung außerdem durch die Verwendung gusseiserner Töpfe und Pfannen zugefügt werden.

    In Supplements liegt Eisen in vielen unterschiedlichen Formen vor, von denen Eisensuccinat und Eisensulfat am besten vom Körper aufgenommen werden können, wobei Eisensulfat Magenprobleme verursachen kann. Eine gute Alternative stellen Eisenglukonat und Eisenfumurat dar. Weiterhin ist auch eine hydrolisierte Proteinchelat Form namens Ferritin erhältlich. Im Körper wird Eisen primär im Knochenmark, in der Milz und in der Leber gespeichert.

     

    Allgemeines

    Eisen trägt die Ordnungszahl 26 im Periodensystem der Elemente und besitzt das chemische Symbol Fe. Zusammen mit dem Kobalt und Nickel gehört es zu den ferromagnetischen Metallen. Es kommt in der Natur sowohl in Reinform als Metall, als auch in einer Vielzahl von chemischen Verbindungen vor. In diesen chemischen Verbindungen tritt Eisen als zwei - oder dreiwertiges Eisen auf ( Fe2+ oder Fe3+). Eisen gehört zu den Spurenelementen und ist von diesen im menschlichen Körper das häufigste. Der Gesamteisenbestand beträgt beim Erwachsenen ca. 4.000 bis 5.000 mg, also 4-5 g, davon befinden sich ca. 2.500 mg, also 2,5 g im Hämoglobin. Der Rest befindet sich den Eisendepots (ca. 1.000 mg) und im Myoglobin. In den eisenhaltigen Enzymen befinden sich ca. 8 mg.

    Eine ganze Epoche der Menschheitsgeschichte (von etwa 800 bis kurz vor Christi Geburt) ist nach diesem Element benannt. In dieser Zeit entdeckte der Mensch Eisen als wichtiges Ausgangsmaterial für Werkzeug und leider auch Waffen.

     

    Aufgaben

    Die wichtigste Funktion von Eisen ist die Bindung von Sauerstoff an das Molekül Hämoglobin in den roten Blutkörperchen. Auf diese Weise wird der Sauerstoff aus den Alveolen (Lungenbläschen) im Blut zu den Körperzellen transportiert. Ein Eisenmangel beeinträchtigt die Bildung von Hämoglobin, wodurch es zu der häufigsten Anämieform, der Eisenmangelanämie, kommt. Eine der Folgen davon ist eine Minderversorgung des Organismus mit Sauerstoff.

    Wie bereits erwähnt, wird Eisen zur Synthese des Häms und somit des Hämoglobins benötigt. Hämoglobin ist der rote Blutfarbstoff in den Erythrozyten, den roten Blutkörperchen. Es setzt sich zu ca. 94% aus dem Eiweiß Globin und zu 6% aus dem Häm, an welches das Eisen gebunden ist, zusammen. An das Hämoglobin gebundenes Eisen bindet den Sauerstoff und befördert ihn so von der Lunge zu allen Zellen des Organismus. Auf dem "Rückweg" transportiert das Hämoglobin das Kohlendioxid aus den Zellen in die Lunge zurück, wo es dann mit der Atemluft ausgeschieden wird. Kohlendioxid entsteht als Verbrennungsprodukt des zellulären Stoffwechsels.
    Im Kampf des Immunsystems gegen Krankheitserreger spielt Eisen eine weitere wichtige Rolle, einerseits als Bestandteil vieler Enzyme, andererseits brauchen auch die Erreger selbst Eisen zum Überleben. Die Verfügbarkeit von Eisen für in der Zelle persistierende Bakterien und ihren Wirt steht in einem fein regulierten Gleichgewicht. Zum einen benötigen die Wirtszellen Eisen als Kofaktor für die Bekämpfung von Erregern, vor allem bei der Produktion von aggressiven Sauerstoff-und Stickstoffradikalen. Zum anderen sind intrazelluläre Erreger für ihr Wachstum auf Eisen und damit auf die Eisenvorräte des Wirts angewiesen. Experimente haben gezeigt, dass sowohl ein Mangel als auch ein Überschuss an Eisen die Fresszellen des Körpers (Makrophagen) in ihrer Fähigkeit beeinträchtigt, bakterielle Erreger zu kontrollieren.
    Die biologische Verfügbarkeit von Eisen schwankt je nach Zusammensetzung und Art der Nahrung. So wird Eisen in zweiwertiger Form vom Körper gut aufgenommen wie z.B. das im Fleisch befindliche Ferrohäm (besteht aus Protoporphyrin u. Fe2+). Pflanzliches Eisen (Gemüse, Salate und Obst) liegt hingegen dreiwertig vor. Es muss erst zu zweiwertigem Eisen reduziert werden und kann daher im Darm schlechter aufgenommen werden. Es müssen also wesentlich größere Mengen an eisenhaltigen Lebensmitteln zugeführt werden, wenn man sich ausschließlich vegetarisch ernährt.

     

    Die Eisenaufnahme erfolgt in drei Schritten:

    • Aufnahme aus dem Darm in die Mucosazellen (Schleimhautzellen)
    • Proteinabhängiger Transport und Speicherung in den Mucosazellen
    • Abgabe des Eisens an Transportproteine des Blutes

     

    Der Organismus ist dabei in der Lage, die Resorbtion an den jeweiligen Eisenbedarf anzupassen. Bei einem erhöhten Eisenbedarf kann die Resorbtionsrate bis auf etwa 40 Prozent erhöht, bei einem hohen Eisenbestand dagegen auf etwa 5 Prozent herabgesetzt werden. Durchschnittlich wird Eisen aus tierischen Nahrungsmitteln zu etwa 20 Prozent und aus pflanzlichen Lebensmitteln zu etwa 3 bis 8 Prozent resorbiert.

     

    Eisenhaltige Nahrungsmittel

    Brot, Fleisch (besonders Schweineleber) und Wurstwaren sind die wichtigsten Quellen für die Versorgung mit Eisen. Für die Eisenzufuhr ist der Grad der Verwertung wichtig, daher gehört das Fleisch zu den wichtigsten Lieferanten. Eisen aus Fleisch wird viel besser aufgenommen als Eisen aus pflanzlichen Produkten, von denen je nach Pflanze nur zwischen 2 und 10% des enthaltenen Eisens im Darm des Menschen aufgenommen und verwertet werden kann. Vegetarier und Veganer sollten deshalb ganz besonders auf die ausreichende Versorgung mit Eisen achten. Unter Veganern versteht man Vegetarier, die auf alle tierischen Produkte, also auch auf Eier und Milch verzichten. Es kann für Vegetarier und besonders für Veganer notwendig sein, Eisen zusätzlich in Form von eisenhaltigen Präparaten zuzuführen.

    In diesem Zusammenhang muss auch darauf hingewiesen werden, dass eine rein vegetarische Ernährung für Kinder in der Regel nicht die notwendige Menge an Eisen liefert. Gerade bei Kindern, die für ein gesundes Wachstum und eine optimale Entwicklung der geistigen Fähigkeiten einen erhöhten Eisenbedarf haben, kann eine Unterversorgung mit dem Spurenelement weitreichende Folgen haben.

     

    Lebensmittel mit hohem Eisenanteil und resorbtionshemmenden Stoffen bzw. Bedingungen:

    • Spinat hat einen hohen Oxalsäuregehalt, der sich hemmend auf die Resorbtion auswirkt.
    • Sojabohne, sie besitzt einen hohen Anteil an resorbtionshemmenden Phosphat. Das ist besonders tragisch, da die Sojsbohne ein Lebensmittel mit sehr hohem Eisengehalt ist.
    • Milch und Milchprodukte hemmen die Resorbtion von Eisen wegen ihres hohen Calciumanteils. Resorbtionshemmende Stoffe bzw. Bedingungen
    • bestimmte Ballaststoffe (beispielsweise Kleie)
    • Calcium
    • Carbonate
    • Oxalate (beispielsweise Spinat, Rhabarber, Kakao)
    • Phytal
    • Proteinmangel in der Nahrung
    • Phosphat
    • Tannine (beispielsweise Tee, Kaffee)

     

    Eisenmangel

    Eisenmangel ist neben dem Jodmangel das in Industrieländern am häufigsten auftretende Defizit bei den Mineralstoffen und die Eisenmangelanämie ist weltweit die häufigste Eisenmangelkrankheit. Generell kommt ein schwerer Eisenmangel in Europa jedoch sehr selten vor, von einem leichten bis mittleren Eisenmangel sind jedoch viele Menschen, insbesondere Frauen (die Zahlen schwanken zwischen 20 und 50%) betroffen. Er kann beispielsweise bei stark einseitiger Ernährung (Diät, kein Fleisch) auftreten sowie durch die vornehmliche Zufuhr schlecht verwertbarer Eisenverbindungen. Eisen kann auch durch stärkere Blutungen verloren gehen, beispielsweise während der Menstruation, durch Verletzungen und durch häufiges Blutspenden. Erkrankungen im Magen-Darm-Kanal können die Eisenaufnahme beeinträchtigen, etwa durch unzureichende Umwandlungsprozesse. Ein Eisenmangel kommt auch im Rahmen bestimmter Krankheiten (z.B. Infektionen, Hormonstörungen Rheuma, Krebs vor oder kann durch Arzneimittel (z.B. Antibiotika, einige schmerz- und entzündungshemmende Medikamente) entstehen. Ein Mangel an Vitamin B6 kann zum Eisenmangel beitragen.

    Symptome für Eisenmangel sind fehlende körperliche und psychische Leistungsfähigkeit, Müdigkeit, Schwäche, Kopfschmerzen, Wetterfühligkeit, Nervosität und Reizbarkeit. Es kann zu Blässe, spröder, rauer Haut und zu brüchigem Haar kommen, Rillen in den Fingernägeln und Risse in den Mundwinkeln können sich bilden. Weiter können Herzklopfen, Atemnot, Zungenbrennen und Verstopfung entstehen. Ein Eisenmangel verhindert auch die Aktivität wichtiger Enzyme, die wiederum an vielen Körperprozessen beteiligt und damit beeinträchtigt sind. Weiter wird die Thermoregulation (Wärmehaushalt des Körpers) gestört, es können Abwehrschwächen auftreten und die Anfälligkeit für Infektionen kann steigen.
    Gewarnt wird vor der Gefahr einer Frühgeburt bei Schwangerschaften. Diese ist bei Frauen, die an Eisenmangel leiden, deutlich höher. Auch das Risiko einer Totgeburt steigt.

     

    Sicherheit und Nebenwirkungem

    Eisen ist für die meisten Menschen bei einer oralen Einnahme in angemessenen Mengen wahrscheinlich sicher und unbedenklich. Es kann jedoch Nebenwirkungen inklusive Magenverstimmung, Magenschmerzen, Verstopfung, Durchfall, Übelkeit und Erbrechen hervorrufen.

    Die Einnahme von Eisen Supplements mit Nahrung scheint diese Nebenwirkungen zu reduzieren. Nahrung kann jedoch auch die Eisenaufnahme reduzieren. Aus diesem Grund sollte Eisen wenn möglich auf leeren Magen eingenommen werden. Wenn es zu viele Nebenwirkungen hervorruft, kann es mit Nahrung eingenommen werden. Man sollte versuchen Eisen nicht in Kombination mit Nahrungsmitteln einzunehmen, die Milchprodukte, Kaffee, Tee oder Zerealien enthalten.

    Es gibt viele Formen von Eisenprodukten wie Eisensulfat, Eisengluconat, Eisenfumarat und andere. Von einigen Eisenprodukten wie Produkten, die einen Polysaccharid Eisen Komplex enthalten, wird behauptet, dass sie weniger Nebenwirkungen als andere Eisenprodukte hervorrufen. Es gibt jedoch keine wissenschaftlichen Beweise, die diese Behauptungen unterstützen.

    Einige magensaftresistent verkapselte Eisenprodukte oder Eisenprodukte mit einer verzögerten Freisetzung könnten bei einigen Menschen Übelkeit hervorrufen. Diese Produkte werden außerdem schlechter vom Körper absorbiert.

    Flüssige Eisen Supplements könnten die Zähne schwarz verfärben.

    Es gibt Bedenken, dass eine hohe Eisenzufuhr das Risiko für Herzkrankheiten erhöhen könnte. Einige Studien zeigen, dass Menschen, die viel Eisen zu sich nehmen – insbesondere in Form von Nahrungsmittelquellen wie rotem Fleisch –, mit einer höheren Wahrscheinlichkeit Herzkrankheiten entwickeln. Dies könnte insbesondere bei Menschen, die unter Diabetes vom Typ 2 leiden, der Fall sein. Diese Beobachtungen sind jedoch umstritten. Andere Studien zeigen nicht, dass Eisen das Risiko für Herzkrankheiten erhöht. Es ist zu früh, um eine abschließende Aussage darüber treffen zu können, ob Eisen das Risiko für Herzkrankheiten erhöht.

    Die maximale verträgliche Eisenmenge – die höchste Zufuhr, bei der keine unerwünschten Nebenwirkungen zu erwarten sind – liegt bei folgenden Mengen:

    • Kinder und Kleinkinder unter 14 Jahren: 40 mg/Tag
    • Menschen ab 14 Jahren (inklusive schwangeren und stillenden Frauen): 45 mg/Tag

    Diese Mengen gelten nicht für Menschen, die sich aufgrund eines Eisenmangels in ärztlicher Behandlung befinden.

     

    Überdosierung und Vergiftung

    Als Nebenwirkung einer erhöhten Eisenaufnahme kann eine Dunkelfärbung des Stuhls auftreten, die medizinisch keine Bedeutung besitzt. Weitere Symptome sind Schwäche, Blaufärbung von Lippen, Händen und Nägel, Verdauungsbeschwerden, Durchfall, Verstopfung, bis zum Koma möglich. Eine Überdosierung tritt selten auf, zu viel Eisen wird beim Gesunden ausgeschieden.

    Dennoch kann es durch die versehentliche Einnahme größerer Mengen an eisenhaltigen Arzneimitteln oder Präparaten zu einer Eisenvergiftung kommen. Dies ist bei Erwachsenen selten, bei Kindern sind diese Unglücksfälle, die einen tödlichen Ausgang haben können, jedoch häufiger. Die tödliche Dosis beträgt ca. 35-630 mg/kg Körpergewicht (handelsübliche Eisentabletten enthalten jeweils etwa 40 bis 100 mg Eisen). So können bei Kleinkindern mit einem Körpergewicht von 10 Kilogramm u.U. bereits 5 Eisentabletten tödlich wirken. Die Symptome einer akuten Eisenvergiftung treten etwa 30 bis 120 Minuten nach der Einnahme auf und bestehen in heftigem Erbrechen, starken Magenschmerzen und Durchfall. Durch die hohen Flüssigkeitsverluste kann eine Schocksituation eintreten, die zum Tod führen kann.

    Wenn sich die Patienten von den ersten Symptomen erholt haben, kann es etwa einen Tag später zu einem starken Blutdruckabfall, zu Krämpfen und zu einer schweren Leberentzündung kommen. Bei einer Überdosierung von Eisen wird das Trinken von Milch empfohlen, wodurch die Bildung von Eisenproteinkomplexen, also die Bindung des Eisens an in der Milch enthaltene Proteine, erfolgen kann.

     

    Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen

    Schwangerschaft und Stillzeit: Eisen ist für schwangere und stillende Frauen, die genug Eisen im Körper gespeichert haben, bei einer Verwendung unterhalb der maximalen verträglichen Menge von 45 mg elementarem Eisen pro Tag wahrscheinlich sicher und unbedenklich. Höhere Mengen sind bei oraler Einnahme wahrscheinlich nicht sicher und unbedenklich. Wenn man nicht unter einem Eisenmangel leidet, sollte man nicht mehr als 45 mg elementares Eisen pro Tag zu sich nehmen. Höhere Dosierungen rufen regelmäßig Nebenwirkungen im Bereich von Magen und Darm wie Übelkeit und Erbrechen hervor. Hohe Hämoglobinspiegel zum Zeitpunkt der Geburt werden mit Problemen bei der Geburt in Verbindung gebracht. Hämoglobin ist das Molekül in den roten Blutkörperchen, das Eisen enthält.

    Diabetes: Es gibt Bedenken, dass eine Ernährung, die reich an Eisen ist, bei Frauen mit Diabetes vom Typ 2 das Risiko für Herzkrankheiten erhöhen könnte, auch wenn dies bisher noch nicht bewiesen wurde. Wenn man unter Diabetes leidet, sollte man mit seinem Arzt über die Eisenzufuhr sprechen.

    Magen- und Darmgeschwüre: Eisen kann Reizungen hervorrufen und diese Erkrankungen verschlimmern.

    Entzündungen im Bereich des Darms wie Kolitis Ulcerosa oder Morbus Crohn: Eisen könnte Reizungen hervorrufen und diese Leiden verschlimmern.

    Hämoglobin Erkrankungen wie Thalassämie: Eine Einnahme von Eisen könnte bei Menschen, die unter diesen Erkrankungen leiden, zu hohe Eisenmengen im Körper zur Folge haben. Aus diesem Grund sollten Menschen, die unter einer solchen Erkrankung leiden, keine Eisenpräparate zu sich nehmen, wenn diese nicht ärztlich verordnet wurden.

    Frühchen: Die Verabreichung von Eisen an Frühchen mit niedrigen Vitamin E Blutspiegeln kann ernsthafte Probleme hervorrufen. Der Vitamin E Mangel sollte ausgeglichen werden, bevor Eisen verabreicht wird. Aus diesem Grund sollte man die Verabreichung von Eisen an Frühchen mit einem Arzt absprechen.

     

    Wechselwirkungen

    Bei einer Kombination von Eisen mit folgenden Medikamenten sollte man vorsichtig sein:

    Antibiotika (Quinolon Antibiotika)

    Eisen könnte die Menge an Antibiotika, die der Körper absorbiert, reduzieren. Die Einnahme von Eisen in Kombination mit Quinolon Antibiotika könnte die Wirksamkeit dieser Antibiotika reduzieren. Um diese Interaktion zu vermeiden, sollte man Eisen zwei Stunden vor oder zwei Stunden nach Antibiotika einnehmen.

     

    Antibiotika (Tetracylin Antibiotika)

    Eisen kann im Magen an Tetracylin Antibiotika anbinden und die Menge an Tetracylin Antibiotika, die der Körper absorbieren kann, reduzieren. Die Einnahme von Eisen in Kombination mit Tetracylin Antibiotika könnte die Wirksamkeit von Tetracylin Antibiotika reduzieren. Um diese Interaktion zu vermeiden, sollte Eisen zwei Stunden vor oder vier Stunden nach der Einnahme von Tetracylin Antibiotika eingenommen werden.

     

    Bisphosphonate

    Eisen kann die Menge an Bisphosphonaten, die der Körper absorbiert, reduzieren. Die Einnahme von Eisen in Verbindung mit Bisphosphonaten kann die Wirksamkeit von Bisphosphonaten reduzieren. Um diese Interaktion zu vermeiden, sollte man Bisphosphonate mindestens 2 Stunden vor Eisen oder später am Tag einnehmen.

    Levodopa

    Eisen kann die Menge an Levodopa, die der Körper absorbiert, reduzieren. Die Einnahme von Eisen in Verbindung mit Levodopa könnte die Wirkung von Levodopa reduzieren. Aus diesem Grund sollte man Eisen nicht zur selben Zeit wie Levodopa einnehmen.

     

    Levothyroxin

    Levothyroxin wird bei einer Schilddrüsenunterfunktion verwendet. Eisen kann die Menge an Levothyroxin, die der Körper absorbiert, reduzieren. Die Einnahme von Eisen in Verbindung mit Levothyroxin könnte die Wirkung von Levothyroxin reduzieren.

     

    Methyldopa

    Eisen kann die Menge an Methyldopa, die der Körper absorbiert, reduzieren. Die Einnahme von Eisen in Verbindung mit Methyldopa könnte die Wirkung von Methyldopa reduzieren. Um diese Interaktion zu vermeiden, sollte man Eisen zwei Stunden vor oder zwei Stunden nach Methyldopa einnehmen.

     

    Mycophenolate Mofetil

    Eisen kann die Menge an Mycophenolate Mofetil, die der Körper absorbiert, reduzieren. Die Einnahme von Eisen in Verbindung mit Mycophenolate Mofetil könnte die Wirkung von Mycophenolate Mofetil reduzieren. Um diese Interaktion zu vermeiden, sollte man Eisen mindestens zwei Stunden Mycophenolate Mofetil einnehmen.

     

    Penicillamin

    Penicillamin wird bei der Wilson Krankheit und rheumatischer Arthritis verwendet. Eisen kann die Menge an Penicillamin, die der Körper absorbiert, reduzieren. Die Einnahme von Eisen in Verbindung mit Penicillamin könnte die Wirkung von Penicillamin reduzieren. Um diese Interaktion zu vermeiden, sollte man Eisen zwei Stunden vor oder zwei Stunden nach Penicillamin einnehmen.

     

    Bei einer Kombination von Eisen mit folgenden Medikamenten sollte man wachsam sein:

    Chloramphenicol

    Eisen ist wichtig für die Produktion roter Blutkörperchen. Chloramphenicol könnte die Bildung neuer roter Blutkörperchen reduzieren. Eine Langzeiteinnahme von Chloramphenicol könnte die Auswirkungen von Eisen auf die Bildung roter Blutkörperchen reduzieren. Da die meisten Menschen Chloramphenicol jedoch nur für einen kurzen Zeitraum einnehmen, stellt dies kein großes Problem dar.

     

    Prophylaxe

    Es gibt eine Reihe von Gründen, aus denen der tägliche Eisenbedarf nicht gedeckt wird, bzw. aus denen ein erhöhter Eisenbedarf resultiert. Dies sind vor allem schwangere und stillende Frauen, oder Menschen, die aufgrund ihrer Ernährungsgewohnheiten nicht genug Eisen aufnehmen. Um möglichen Erkrankungen durch Eisenmangel vorzubeugen, ist es in diesen Fällen erforderlich, zusätzlich mittels Eisenpräparaten Eisen zu sich zu nehmen. Diese Präparate sollten aber nur über einen begrenzten Zeitraum eingenommen werden, weil bei einem Gesunden nach Auffüllen der Eisenspeicher keine dauerhafte Zufuhr von Eisen in Form von Arzneimitteln notwendig ist.

    Personen, die unter chronischem Eisenmangel leiden, ohne dass eine Fehl- oder Mangelernährung vorliegt, sollten auf chronischen Blutverlust im Magen-Darm-Trakt untersucht werden.

     

    Bedarf

    Von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung werden zur gesunden Ernährung für Personen ab dem 8. Lebensjahr 10 bis 12 mg Eisen empfohlen. Vom Eintritt der Regel bis zur Menopause sollten Frauen aufgrund des monatlichen Blutverlustes etwas mehr, nämlich 15 mg Eisen aufnehmen. Einen besonders hohen Eisenbedarf haben schwangere und stillende Frauen. Ihr Bedarf beträgt etwa 30 mg für schwangere bzw. 20 mg für stillende Frauen. Frauenärzte empfehlen meist die Einnahme von Eisenpräparaten, weil dieser Bedarf nicht immer durch die Nahrung gedeckt werden kann.

    Ein Mehrbedarf an Eisen kann u.a. bei Kindern im Wachstum, Senioren, Sportlern, Vegetariern, häufigen Blutspendern und bei einer Reihe von Erkrankungen (z.B. Blutkrankheiten, Rheuma und Tumoren) auftreten.
    Vitamin C, einige Aminosäuren und Fruktose verbessern beispielsweise die Aufnahme von Eisen. Oft ist das Eisen in Eisenpräparaten deshalb in Kombination mit Vitamin C enthalten. Andere Stoffe, wie z.B. Tannine aus Kaffee oder Tee und Oxalsäure aus Spinat hemmen dagegen die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung.

     

    Bedarf im Sport

    Da der ungehinderte Sauerstofftransport innerhalb des Körpers und die Funktion eisenhaltiger Enzymsysteme im Energiestoffwechsel wichtige Voraussetzungen für die körperliche Höchstleistung darstellen, ist Eisen für den Sportler ein wichtiges Spurenelement. Eine unzureichende Versorgung führt zu einem merklichen Leistungsabfall. Der normale Eisen-Bedarf beträgt 1,5 bis 2mg täglich. Der Eisen-Bedarf des Sportlers ist aber bis zum Doppelten des Normalen erhöht. Meine Empfehlung ist eine Dosis von 30 bis 40mg am Tag wenn möglich über die Nahrung entnähmen. Supplements nur einnehmen, wenn vom Arzt verordnet wird.


    Referenzen

    1. Diebschlag W (1985) Die optimale Ernährung für Sportler. Leistungssport 1/85
    2. Findlay S, Podolsky D, SilbernerJ (1992) Iron And Your Heart. U.S. News & World Report 21.09.1992

    Einnahmeempfehlung für Chela-Feer Bio Complex

    Nehmen Sie 1 Kapsel einmal täglich nach einer ausgewählten Mahlzeit oder nach Anweisung Ihres Arztes ein.


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    30 Capsules
    Supplement Facts
    Serving Size1capsule
    Servings Per Container30
    Amount Per Serving% Daily Value
    Ferrochel Iron Amino-acid Chelate
    70mg
    of which Iron
    14mg

    Vitamin C
    30mg

    Vitamin B6
    2mg

    Vitamin B121µg
    Folic acid200µg
    ** Percent Daily Values are based on a 2,000 calorie diet.
    *** Daily Value not established.
    Other Ingredients:
    Malt dextrin, microcrystalline cellulose – fillers, Ferrochel® iron amino-acid chelate, L-ascorbic acid (vitamin C), magnesium stearate – anti-caking agent, folic acid, pyridoxine chloride hydrate (vitamin B6), cyanocobalamin (vitamin B12), gelatin – capsule envelope.


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