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Chitosan + Chromium - Olimp Sport Nutrition

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Chitosan + Chrom ist ein Nahrungsergänzungsmittel in Kapselform, das für die Verwendung während einer Diät gedacht ist!

Bei Chitosan handelt es sich um ein Amino-Polysaccharid, das aus den Schalen von Muscheln sowie den Chitinpanzern von Meereskrustentieren (Krabben, Hummer, Shrimps etc.) extrahiert wird. Chitosan besitzt die Fähigkeit Nahrungsfette im Darm zu binden, so dass diese nicht vom Körper aufgenommen werden können.
Das in Chitosan + Chrom enthaltene Chrom trägt zu einem normalen Stoffwechsel von Makronährstoffen wie Kohlenhydraten und Fetten bei und hilft bei der Aufrechterhaltung normaler Blutzuckerspiegel. Stabile Blutzuckerspiegel helfen dabei, Heißhunger und Naschen zwischen den Mahlzeiten zu verhindern.

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Nehmen Sie 1 Kapsel dreimal täglich ca. 20 Minuten vor den Mahlzeiten mit mindestens einem großen Glas Wasser ein. Die empfohlene Dosierung sollte nicht überschritten werden. Nahrungsergänzungsmittel sollten nicht als Ersatz für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung verwendet werden. Eine ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise werden empfohlen.

Hinweis Während der Verwendung dieses Produkts sollten die fettlöslichen Vitamine A, D und E zusätzlich über Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden, da Chitosan eine Reduzierung der Aufnahme von Nahrungsfetten bewirkt. Diese Vitamine sollten entweder 2 Stunden vor oder 2 Stunden nach der Einnahme von Chitosan eingenommen werden.

Chitosan

Übergewicht gilt heute weltweit als die Hauptursache zahlreicher Krankheiten wie z.B. Bluthochdruck, sämtliche Herz-Kreislauferkrankungen bis hin zum Herzinfarkt, Leberschäden, Arthritis etc. Nicht nur übermäßige Nahrungsaufnahme sondern auch falsche Ernährung verursachen Übergewicht. Obwohl der Körper in erster Linie Kohlehydrate und Proteine zur Energiegewinnung benötigt, ist der Hauptbestandteil unserer Nahrung heute Fett. Dabei ist von besonderer Bedeutung, dass Fett den hauptsächlichen Energieträger darstellt.
Übermäßig zugeführte Energie (Kalorien) werden vom Körper in Form von Fettdepots abgelagert. Die Folgen sind nicht nur kosmetischer Art, sondern bei langjährig starkem Übergewicht können auch die eingangs erwähnten Krankheiten die Folge sein. Da es für den Organismus sehr schwer ist, bereits angesetztes Fett wieder abzubauen, sollte bei der täglichen Ernährung auf eine möglichst geringe Fettzufuhr geachtet werden. Eine weitere Möglichkeit besteht aber auch darin, die Fettverdauung zu hemmen, indem zum Beispiel überschüssiges Fett bereits im Verdauungstrakt gebunden und in der Folge unverdaut wieder ausgeschieden wird. Eine solche Hemmung der Fettaufnahme kann durch den Nahrungsergänzungsstoff CHITOSAN gewährleistet werden.
Chitosan kommt vom griechischen Wort Chiton, was soviel wie Unterkleid, Hülle oder Panzer bedeutet, und wurde 1859 von Rouget durch Kochen von Chitin mit Kalilauge entdeckt. Bei CHITOSAN handelt es sich um ein Amino-Polysaccharid, das aus den Schalen von Muscheln sowie den Chitinpanzern von Meereskrustentieren (Krabben, Hummer, Shrimps etc.) extrahiert wird. Im Hinblick auf die Wirkung von CHITOSAN hat diese Substanz ähnliche Effekte wie ein Magnet. Das Polysaccharid erzeugt im Darm ein positiv geladenes Gel, das die negativ geladenen Fettmoleküle anzieht und an sich bindet. Es entsteht ein großes Polymer (Zusammenschluss vieler Moleküle), das aufgrund seiner Größe nicht mehr verdaut werden kann. Das Polymer "fängt" dann weitere Feststoffe - wie z.B. Zucker und Kohlehydrate - ein, die vom Körper sonst wiederum in Fett umgewandelt und abgelagert werden würden. Die so gebundenen Stoffe scheidet der Körper unverdaut wieder aus.


Auf diese Weise führt CHITOSAN zu einer effektiven Reduktion der Fettverdauung, was in der Folge zu einer Senkung des Cholesterinspiegels im Blut führt. Da Fett (wie oben erwähnt) mehr als doppelt so viele Kalorien als Kohlehydrate und Eiweiß hat, bietet eine Verminderung der Fettverdauung auch eine effektive Unterstützung beim Abnehmen. Darüber hinaus konnte im Rahmen von Studien auch gezeigt werden, dass die regelmäßige Einnahme von CHITOSAN zu einer wirksamen Senkung eines erhöhten systolischen Blutdrucks führt.
Eine Studie der ARS Medicina (Helsinki) berichtete 1994, dass die Testpersonen, welche Chitosan vier Wochen einnahmen, 8% ihres Körpergewichtes verloren haben. Chitosan wird seit zwei Jahrzehnten benutzt, ohne dass irgendwelche Nebeneffekte festgestellt wurden. Außer in seiner Funktion als Fettbinder verbleibt Chitosan praktisch inaktiv im Körper.


Über die Wirksamkeit von Chitosan im Rahmen von Programmen zur Gewichtsreduktion geben drei in Finnland, Schweden und Italien durchgeführte Untersuchungen Auskunft, welche auch den von Registrierungsbehörden verlangten wissenschaftlichen Kriterien und Anforderungen entsprechen. In allen drei Studien konnte die Effizienz von Chitosan als Nahrungssupplement zur Reduktion und Kontrolle des Körpergewichts nachgewiesen werden. Die Mittel bewirken nicht nur einen beschleunigten Abbau von Körperfett, sondern – damit verbunden – auch eine Senkung des Blutdrucks sowie eine Reduktion des LDL-Cholesterinspiegels.


Belege gibt es auch für die Sicherheit von Chitosan in dessen Eigenschaft als Nahrungssupplement: Konform zum GRAS-Passus (GRAS = Generally Recommended As Safe) gemäss Paragraph 170.30 des amerikanischen Lebensmittelgesetzes wurden in den USA zu Handen der FDA verschiedene Untersuchungen durchgeführt. In deren Rahmen konnte der Nachweis erbracht werden, dass Chitosan auch bei hohen Dosierungen nicht toxisch wirkt.

 

INDIKATIONEN

Gewichtsreduktion:

CHITOSAN ist die ideale Ergänzung zur Unterstützung einer Diät. Da dieser Nahrungsergänzungsstoff die Fettabsorption vermindert, wird in der Folge ein erheblicher Teil des Fettkalorienanteils in der täglichen Nahrung vom Körper nicht aufgenommen. Da Fett der stärkste Energieträger ist, hilft CHITOSAN effektiv beim Abnehmen. In einer finnischen Studie konnte gezeigt werden, dass Personen, die CHITOSAN einnahmen, im Verlauf von vier Wochen acht Prozent ihres Körpergewichtes verloren.

 

Cholesterinsenkung:

In der mitteleuropäischen Bevölkerung ist ein erhöhter Cholesterinspiegel ein häufiges Symptom. Epidemiologischen Untersuchungen zufolge sind erhöhte Blutfette sowie Bluthochdruck für die Entstehung von Herz- und Gefäßerkrankungen hauptursächlich verantwortlich. In Studien erwies sich CHITOSAN als wirksame Substanz zur effektiven Senkung eines erhöhten Cholesterinspiegels im Blut, wobei es im Speziellen zum Absinken des "schlechten" LDL-Cholesterins sowie zum Ansteigen des "guten" HDL-Cholesterins kommt.

 

Blutdrucksenkung:

In einer anderen wissenschaftlichen Untersuchung führte CHITOSAN zu einer effektiven Senkung erhöhter Blutdruckwerte bei männlichen Personen mit stark kochsalzreicher Diät. Dieser Effekt kommt vermutlich dadurch zustande, dass CHITOSAN die Aufnahme von Chlorid im Magen-Darmtrakt vermindert. Da das im Speisesalz enthaltene Natrium und Chlorid langfristig zu einer Überwässerung des Körpers führen kann, vermuten Experten diese Wasserretention als zum Teil ursächliches Prinzip bei der Entstehung von Bluthochdruck.

 

Weitere positive Effekte von CHITOSAN

Als zusätzlich günstige Eigenschaften werden CHITOSAN auch hemmende Effekte auf das Wachstum von Pilzen und Bakterien zugeschrieben. In diesem Zusammenhang ist insbesondere die Fähigkeit zur Unterdrückung des Candida-Wachstums durch CHITOSAN von Bedeutung. Denn immerhin konnte nachgewiesen werden, dass ein übermäßiges Candida-Wachstum im Darm zu zahlreichen gesundheitlichen Folgestörungen führen kann. Darüber hinaus steigert CHITOSAN auch die Bioverfügbarkeit von Kalzium, was für Knochen, Zähne sowie Haare von insgesamt positiver Bedeutung ist.

 

Hinweis

Bei CHITOSAN handelt es sich nicht um einen essentiellen Nährstoff, weshalb der menschliche Körper auch keine Mangelzustände von CHITOSAN kennt. Allerdings konnten über einen längeren Zeitraum durchgeführte Studien zeigen, dass bei langfristiger Einnahme von CHITOSAN eine Beeinträchtigung der Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen (Vitamin A, D, E und K) sowie anderen Mineralstoffen nicht ausgeschlossen werden kann. Eine Ergänzung mit einen Vitamin- Mineralien Präparat wäre deshalb zu empfehlen. Auch die „guten Fette“ werden von Chitosan gebunden und ausgeschieden. Von der regelmäßigen Einnahme zu jedem Essen muss daher abgeraten werden. Es eignet sich ehr vorzüglich zur Verminderung der Fettaufnahme bei unumgänglichen Fettmahlzeiten wie Geschäftsessen, Einladungen zu Fleischgrilladen, Käsebuffets o. ä.

Chitosan ist eine wertvolle Ergänzung zu einem korrekt durchgeführten Programm zur Gewichtsregulation. Es reinigt schonungsvoll den Darm, fördert die Verdauung und damit die Gesundheit im Verdauungstrakt.

Sicherheit und Nebenwirkungen

Chitosan ist bei einer kurzzeitigen oralen Einnahme für bis zu 6 Monate für die meisten Menschen möglicherweise sicher und unbedenklich. Mögliche Nebenwirkungen umfassen leichte Magenverstimmungen, Verstopfung und Blähungen.

 

Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen

Schwangerschaft und Stillzeit: Es ist nicht genug über die Sicherheit von Chitosan während Schwangerschaft und Stillzeit bekannt. Aus diesem Grund sollten schwangere und stillende Frauen sicherheitshalber auf Chitosan verzichten.

Allergie auf Krustentiere: Chitosan wird aus dem äußeren Skelett von Krustentieren hergestellt. Es gibt Bedenken, dass Menschen, die allergisch auf Krustentiere reagieren, auch allergisch auf Chitosan reagieren könnten. Menschen, die allergisch auf Krustentiere reagieren, sind jedoch auf das Fleisch dieser Tiere und nicht die Schale allergisch. Einige Experten glauben deshalb, dass Chitosan für Menschen, die allergisch auf Krustentiere reagieren, kein Problem darstellen könnte.

Chrom

Chrom ist ein weiß-bläulich glänzendes Schwermetall mit der Ordnungszahl 24 im Periodensystem der Elemente und dem chemischen Symbol Cr. Es kommt auf der Erde nicht in elementarer Form vor. Das wichtigste chromhaltige Erz ist das Chromit (Chromeisenstein). Weiterhin ist noch das Rotbleierz (PbCrO4) zu nennen, das aber für die Chromgewinnung von geringerer Bedeutung ist. Chrom ist in der Erdhülle das 20 häufigste Element, in den Böden kommt es, je nach Bodenart und Region, in einer Konzentration zwischen 10 bis 90 mg pro Kilogramm Erdreich vor. Der französische Chemiker Louis Nicolas Vauquelin (1763 - 1829) entdeckte das Element im Jahre 1797. In der Industrie ist Chrom das wichtigste Legierungsmetall zur Herstellung von nichtrostenden Chromstählen und wird auch zur Herstellung von Farbstoffen, z.B. als Chromoxidgrün, verwendet.

 

Funktionen im Körper

Chrom ist ein essentielles Spurenelement, das aber in zu hoher Dosierung bzw. Zufuhr auch zu Gesundheitsschäden, wie z. B. Allergien und sogar Krebs führen kann. Im menschlichen Körper spielt Chrom eine wichtige Rolle im Stoffwechsel der Kohlenhydrate. Chrom lagert sich in inneren Organen wie der Leber und Milz ein, kommt aber auch vermehrt in Knochen, Fett und Muskeln vor. Es ist ein Kofaktor von einigen Enzymen und am Kohlehydrat- (Zucker) und Fettstoffwechsel beteiligt. Chrom fördert den Transport von Aminosäuren zu den Zellen von Herz und Leber außerdem verstärkt es die Wirkung von Insulin. Dadurch fördert es den Muskelaufbau und verstärkt den Fettabbau.
In den Zellkernen (Nuklei), in denen die DNA abgelesen und vervielfältigt wird, sind auch größere Mengen von Chrom vorhanden. Chrom kann hier als direkter Kofaktor von Enzymen an verschiedenen Stellen angesehent werden. Schließlich beeinflusst Chrom wahrscheinlich die Erhaltung und Funktionstüchtigkeit der Hornhaut und der Augenlinse.

 

Chromhaltige Lebensmittel

Fleischprodukte, vor allem Innereien und Muskelfleisch, sowie Bierhefe, Nüsse und Vollkornprodukte sind chromhaltig. Auch Pfeffer und brauner Zucker sind gute Chromlieferanten. Raffinierter (weißer) Zucker und Weißmehl enthalten allerdings kaum noch Chrom.

Chrommangel

Chrommangel kann durch die Störung des Zuckerstoffwechsels ähnliche Symptome wie Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) auslösen. Auch hier sind die Zusammenhänge noch nicht ganz geklärt. Koronare Herzerkrankungen und eine Erhöhung der Fettsäurespiegel im Blut könnten auch durch einen Mangel an Chrom mitverursacht werden. Allgemeine Anzeichen: Nervosität, Gereiztheit, Verwirrtheit, Depression, Lernschwierigkeiten; vermehrtes Wasserlassen, Gewichtsverlust, Juckreiz, Muskelschwäche.
Andere bekannte Folgen eines Chrommangels sind Trübung der Linse und Hornhaut und Wachstumsverzögerungen bei Kindern.

 

Überdosierung/Vergiftung

Dreiwertiges Chrom wird kaum resorbiert, also kaum vom Körper aufgenommen, daher sind die dreiwertigen Chromsalze auch weniger giftig. Das sechswertige Chrom wird hingegen besser resorbiert und ist daher für den Menschen eher als giftig einzustufen.
Sechswertiges Chrom ist z. B. in Zement enthalten und kann bei entsprechend exponierten Personen eine Allergie oder auch Vergiftungserscheinungen auslösen. Ferner sind sechswertige Chromverbindungen in Holzschutzmitteln und Insektiziden zu finden. Häufig sind auch die druckimprignierten Hölzer im Garten mit Chromsalzen belastet.

 

Aktue Vergiftung

Auf Grund der stark ätzenden Wirkung der Chromverbindungen sind akute Chromvergifungen durch eine heftige Magen-Darm-Symptomatik gekennzeichnet: Erbrechen gelber bis grünlicher Massen, die auch blutig sein können, ferner starke Schmerzen und Durchfall. Die Symptimatik kann zum Schock und schlimmstenfalls zum Tode führen. Wenn eine akute Vergiftung überlebt wird, können sich Veränderungen im Blutbild entwickeln sowie Nieren- und Leberschäden.

 

Chronische Vergiftung

Bei einer chronischen Chromvergiftung findet man schlecht heilende Geschwüre der Haut nach Hautverletzungen sowie Schnupfen und Nasenbluten durch eingeatmeten Chromstaub. An den Augen kann es zu einer Bindehautentzündung kommen. Bei entsprechend exponierten Personen, also z. B. Bauarbeitern können sich Allergien entwickeln (Zementallergie). Auf Grund der krebserregenden Wirkung von Chromverbindungen treten bei Personen, die beruflich Chrom ausgesetzt sind, vermehrt Krebserkrankungen wie z. B. das Bronchialkarzinom auf.

 

Therapie der Chromvergiftung

Bei akuten Vergiftungen wird empfohlen sofort ca. 250 ml Wasser zu trinken, um die Konzentration des Giftes im Magen-Darm-Trakt zu verdünnen und die ätzende Wirkung zu verringern. Die Gabe von Aktivkohle wird nicht empfohlen, wohl aber die Gabe von Ascorbinsäure (Vitamin C) um sechswertiges Chrom zu dreiwertigem zu reduzieren, wodurch die Aufnahme (Resorption) in den Körper verringert wird. Ferner muss der Elektrolyt- und Wasserverlust bei Erbrechen ausgeglichen und ein eventuell eintretender Schock behandelt werden.
Die Therapie der chronischen Vergiftung richtet sich nach den Symptomen.

 

Bedarf

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) gibt bei Jugendlichen und Erwachsenen von einem täglichen Bedarf zwischen 30 und 100 Mikrogramm von Chrom an. Schwangere, ältere Menschen, da deren Chromdepots mit dem Alter abgebaut werden, Fehlernährung oder extreme Stresssituationen können zu einem Mehrbedarf an Chrom führen.


Bedarf im Sport

Sportwissenschaftler fanden heraus das Crompicolinat kombiniert mit Krafttraining einen deutlichen Muskelzuwachs bei gleichzeitigem Körperfettabbau. So erfuhren Footballspieler einen durchschnittlichen Muskelzuwachs von 5,69 Pfund, während der Körperfettanteil um 22% abnahm. Eine Chrom-Zufuhr (über 24 Wochen) zeigte bei Schwimmern einen signifikant größeren Zuwachs an fettfreier Körpermasse sowie einen deutlichen Körperfettabbau gegenüber der Vergleichsgruppe. Realistisch betrachtet, scheint langfristig ein zusätzlicher Muskelaufbau von 1-2kg pro Jahr durch regelmäßige Zufuhr von Chrom bei Bodybuilder möglich. Messbare Effekte über Nacht dürfen allerdings nicht erwartet werden.
Meine Empfehlung ist 400-800mcg Chromiumpicolinat am Tag zu den Mahlzeiten einzunehmen. Allerdings muss ich darauf hinweisen dass sich eine Chrom-Zufuhr nur langfristig bezahlt macht.

 

Sicherheit und Nebenwirkungen

Chrom ist für die meisten Erwachsenen bei einer angemessenen Verwendung für bis zu 6 Monate wahrscheinlich sicher und unbedenklich. Chrom ist für die meisten Menschen bei einer längerfristigen Einnahme möglicherweise sicher und unbedenklich.

Mögliche Nebenwirkungen umfassen Hautreizungen, Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Veränderungen der Stimmungslage und Beeinträchtigungen des Denkens, der Entscheidungsfähigkeit und der Koordination. Hohe Dosierungen wurden mit ernsthafteren Nebenwirkungen inklusive Störungen im Bereich des Blutes, Leber- oder Nierenschäden und anderen Problemen in Verbindung gebracht. Es ist jedoch nicht bekannt, ob Chrom tatsächlich die Ursache für diese Nebenwirkungen ist.

Eine obere verträgliche Grenze, bis zu der nicht mit schädlichen Nebenwirkungen gerechnet werden sollte, wurde bei Chrom bisher nicht festgelegt. Es wurden jedoch Werte für eine empfohlene adäquate Zufuhr festgelegt:

  • Kleininder von 0 bis 6 Monaten: 0,2 mcg
  • Kleininder von 7 bis 12 Monaten: 5,5 mcg
  • Kinder von 1 bis 3 Jahren: 11 mcg
  • Kinder von 4 bis 8 Jahren: 15 mcg
  • Jungen von 9 bis 13 Jahren: 25 mcg
  • Männer von 14 bis 50 Jahren: 35 mcg
  • Männer ab 51 Jahren: 30 mcg
  • Mädchen von 9 bis 13 Jahren: 21 mcg
  • Mädchen von 14 bis 18 Jahren: 24 mcg
  • Frauen von 19 bis 50 Jahren: 25 mcg
  • Frauen ab 51Jahren: 20 mcg
  • Schwangere Frauen von 14 bis 18 Jahren: 29 mcg
  • Schwangere Frauen von 19 bis 50 Jahren: 30 mcg
  • Stillende Frauen von 14 bis 18 Jahren: 44 mcg
  • Stillende Frauen von 19 bis 50 Jahren: 45 mcg

 

Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen

Schwangerschaft und Stillzeit: Chrom ist bei einer oralen Einnahme in Mengen, die die empfohlene adäquate Zufuhr nicht übersteigen (siehe oben), während Schwangerschaft und Stillzeit wahrscheinlich sicher und unbedenklich. Frauen sollten während Schwangerschaft und Stillzeit jedoch keine Chrom Supplements einnehmen, solange diese nicht durch einen Arzt angeordnet wurden.

Nierenprobleme: Es gibt mindestens drei Berichte über Nierenschäden bei Patienten, die Chromium Picolinate eingenommen hatten. Man sollte deshalb keine Chrom Supplements verwenden, wenn  man unter Nierenproblemen leidet.

Erkrankungen der Leber: Es gibt drei Berichte über Leberschäden bei Patienten, die Chromium Picolinate eingenommen hatten. Man sollte deshalb keine Chrom Supplements verwenden, wenn  man unter Leberproblemen leidet.

Diabetes: Chrom könnte die Blutzuckerspiegel zu stark senken, wenn es mit Diabetesmedikamenten kombiniert wird. Aus diesem Grund sollten Diabetiker Chrom Produkte mit Vorsicht verwenden und ihre Blutzuckerspiegel sorgfältig kontrollieren. Es ist möglich, dass die Dosierung der Diabetesmedikamente angepasst werden muss.

Chromat/Leder Kontaktallergie: Chrom Supplements können bei Menschen, die unter einer Chromat oder Leder Kontaktallergie leiden, allergische Reaktionen hervorrufen. Symptome umfassen Rötungen, Schwellungen und Hautabschuppungen.

Verhaltensstörungen oder psychiatrische Erkrankungen wie Depressionen, Angstzustände oder Schizophrenie: Chrom könnte die Gehirnchemie beeinflussen und Verhaltensstörungen oder psychiatrische Erkrankungen verschlimmern. Wenn man unter einer dieser Störungen leidet, sollte man bei der Verwendung von Chrom Supplements vorsichtig sein und auf Veränderungen der Stimmungslage achten.

 

Wechselwirkungen

Bei einer Kombination von Chrom mit folgenden Medikamenten sollte man vorsichtig sein:

Insulin                                                                

Chrom könnte den Blutzucker senken. Auch Insulin wird verwendet, um den Blutzuckerspiegel zu senken. Die Einnahme von Chrom in Kombination mit Insulin könnte ein zu starkes Absinken des Blutzuckerspiegels zur Folge haben. Aus diesem Grund sollte der Blutzuckerspiegel sorgfältig überwacht werden. Es ist möglich, dass die Dosierung der Diabetesmedikamente angepasst werden muss.

 

Levothyroxin

Chrom könnte die Menge an Levothyroxin, die der Körper absorbiert, reduzieren. Dies könnte die Wirksamkeit von Levothyroxin reduzieren. Um diese Interaktion zu vermeiden, sollte Levothyroxin 30 Minuten vor oder 3 bis 4 Stunden nach Chrom eingenommen werden.

 

Bei einer Kombination von Chrom mit folgenden Medikamenten sollte man wachsam sein:

Nichtsteroidale Entzündungshemmer

Nichtsteroidale Entzündungshemmer werden verwendet, um Schmerz und Schwellungen zu reduzieren. Nichtsteroidale Entzündungshemmer könnten die Chromspiegel im Körper und das Risiko für Nebenwirkungen erhöhen. Aus diesem Grund sollte man nichtsteroidale Entzündungshemmer und Chrom nicht gleichzeitig einnehmen.

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