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Das hocheffektive, völlig natürliche Entgiftungsmittel, das auch Durchfall auf gesunde Art und weise lindern kann!

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Das hocheffektive, völlig natürliche Entgiftungsmittel, das auch Durchfall auf gesunde Art und Weise lindern kann!

Produkt Highlights:

  • Kann entweder kurweise oder täglich das ganze Jahr über zur Unterstützung der Entgiftung des Körpers eingesetzt werden
  • Verhindert, dass gefährliche Giftstoffe vom Körper aufgenommen werden und fördert eine schnelle Ausscheidung dieser toxischen Substanzen über den Stuhlgang
  • Entlastung der Entgiftungsorgane inklusive Leber und Nieren
  • Bindet Schwermetalle, Schimmelpilzgifte und radioaktive Substanzen
  • Hilft schnell und effektiv bei Durchfall, ohne auf pharmazeutische Weise in die natürliche Darmfunktion einzugreifen und ist deshalb apothekenpflichtigen Mitteln gegen Durchfall haushoch überlegen

Bentonite – das ultimative natürliche Entgiftungsmittel

Bei Bentonite handelt es sich um eine Mineralerde, die bei der Verwitterung von Vulkanasche natürlich entsteht. Bentonite weist, was unterschiedliche, für den Körper schädliche Verbindungen angeht, eine außergewöhnliche Absorptionsfähigkeit auf. Diese Absorptionsfähigkeit beruht unter anderem auf der positiven Ladung der Bentonite Partikel, wobei diese Absorptionsfähigkeit dadurch stark erhöht wird, dass GN Bentonite sehr fein vermahlen wird, was in einer sehr großen Oberfläche resultiert, die eine maximale Aufnahme von gefährlichen Schadstoffen sicherstellt.

Indem Bentonite diese toxischen Substanzen absorbiert und hierdurch bindet, wird eine Aufnahme dieser Toxine über den Verdauungstrakt in den Blutkreislauf verhindert. Stattdessen werden all diese gebundenen Giftstoffe zusammen mit dem unverdaulichen Bentonite über den Stuhl ausgeschieden. Hierdurch wird die Schadstoffbelastung des Körpers stark reduziert, wodurch die Entgiftungsorgane des Körpers, zu denen auch Leber und Nieren gehören, deutlich entlastet werden. Bentonite ist bezüglich der Giftstoffe, die es binden kann, sehr vielseitig und wird deshalb von vielen als das ultimative Entgiftungsmittel angesehen. So ist Bentonite dazu in der Lage die meisten Schwermetalle zu binden, die in Luft, Wasser und Nahrung vorkommen. Dies umfasst auch das in Meeresfischen häufig in bedenklichen Mengen vorkommende Quecksilber, sowie die giftigen Schwermetalle, die durch Amalgam Zahnfüllungen kontinuierlich freigesetzt werden und den Körper langsam und schleichend vergiften können. Diese Schwermetalle sind deshalb gesundheitlich so bedenklich, weil sie sich im Lauf der Zeit im Körper ansammeln und dort in allen Gewebetypen gleichmäßig verteilen. Die Toxine bindenden Eigenschaften von Bentonite sind jedoch nicht auf Schwermetalle begrenzt. Bentonite ist auch dazu in der Lage radioaktive Substanzen zu binden, die nicht erst seit Tschernobyl in unserer Umwelt in erhöhten Mengen vorkommen und Erkrankungen wie Krebs hervorrufen und fördern können.

Interessanterweise ist Bentonite auch dazu in der Lage, biologische Toxine zu binden, zu denen unter anderem die als Alfatoxine bekannten Schimmelpilzgifte gehören. Alfatoxine sind bereits in geringen Mengen extrem giftig und können die Leber schädigen, sowie Krebs verursachen. Das tückische an diesen Schimmelpilzgiften ist, das diese bereits lange bevor ein Schimmelpilzbefall deutlich sichtbar wird, in Nahrungsmitteln vorhanden sein können. Da diese Toxine relativ geschmacksneutral und geruchlos sind, kann leicht zu einer unbemerkten Belastung und Schädigung des Körpers kommen. Durch eine regelmäßige Einnahme von Bentonite kann diese Gefahr gebannt werden, da Bentonite diese Alfatoxine bindet und aus dem Körper leitet, bevor diese über den Darm aufgenommen werden und in den Körper gelangen können. Bentonite kann zum Zweck der Entgiftung entweder kurweise oder täglich das ganze Jahr über in einer geringeren Dosierung eingesetzt werden. Eine ganzjährige Einnahme besitzt natürlich den Vorteil, dass der Körper kontinuierlich von Gift- und Schadstoffen gereinigt wird, wodurch Gesundheit und Wohlbefinden gefördert werden.

Bentonite als gesunde und natürliche Alternative zu pharmazeutischen Wirkstoffen gegen Durchfall. Durchfall wird in den meisten Fällen von Bakterien ausgelöst, die das Verdauungssystem verrückt spielen lassen. Pharmazeutische Durchfallmittel, wie das beliebte und weit verbreitete Loperamid entfalten ihre Wirkung dadurch, dass sie die mit Durchfall einhergehenden starken Darmbewegungen stark einschränken, was zur Folge hat, dass der Stuhlgang nicht so schnell ausgeschieden und fester wird. Dies hat jedoch den entscheidenden Nachteil, dass das, was der Körper durch verstärkte Darmbewegungen und einem dünnflüssigen Stuhlgang eigentlich erreichen will, verhindert wird – eine möglichst schnelle Ausscheidung der schädlichen Bakterien aus dem Verdauungssystem. Hierdurch verbleiben die für den Durchfall verantwortlichen Bakterien länger im Körper und werden über den Darm in den Körper aufgenommen. Dies belastet das Immunsystem unnötig und kann bei bestimmten Arten schädlicher Bakterien der Gesundheit schaden. Bentonite stellt bei Durchfall eine sehr viel bessere und gesündere Alternative dar, da es dazu in der Lage ist, sowohl die schädlichen Bakterien, als auch die von ihnen produzierten Toxine zu binden, so dass diese ausgeschieden werden, anstatt in den Blutkreislauf zu gelangen. Zusätzlich hierzu kann Bentonite das überschüssige Wasser im Darm binden uns so zu einem festeren Stuhlgang führen. Idealerweise sollte Bentonite bei der Behandlung von Durchfall mit einem qualitativ hochwertigen Probiotikum wie unserem Probiotic Defense kombiniert werden. Da eine Belastung des Darms mit Durchfall hervorrufenden Bakterien häufig mit einer Reduzierung der Mengen an gesunden Darmbakterien einhergeht, kann ein hochwertiges Probiotikum nach der Ausscheidung der schädlichen Bakterien durch Bentonite die Wiederherstellung einer gesunden Darmflora unterstützen und fördern.

Worauf sollte bei der Einnahme von Bentonite geachtet werden?

Bentonite wirkt am besten, wenn es auf nüchternen Magen und mindestens 30 Minuten vor der nächsten Mahlzeit eingenommen wird. Da Bentonite unterschiedlichste Substanzen binden kann, sollte es nicht zusammen mit anderen Nahrungsergänzungsmitteln und in größerem zeitlichen Abstand zu Medikamenten eingenommen werden, um deren Wirkung nicht ungewollt zu beeinträchtigen. Bentonite sollte für eine optimale Wirksamkeit mit reichlich Wasser eingenommen werden.

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Täglich 10g Pulver in mindestens 150ml Flüssigkeit lösen und konsumieren.

Calcium

Kalzium, auch "Calcium" geschrieben, ist ein silberweißliches weiches Erdalkalimetall, das an der Luft nicht beständig ist. Es besitzt die Ordnungszahl 20 und das chemische Symbol Ca. Es wurde im Jahr 1808 von dem englischen Chemiker Sir Humphry Davy (1778- 1829) in London entdeckt und beschrieben. Es kommt in der Natur nicht in reiner Form, sondern nur in zahlreichen Verbindungen vor. So als Kalziumkarbonat oder im Kalkstein, dem Gips und dem Dolomit. Insgesamt sind über 200 Mineralien bekannt, die Kalzium enthalten. In der Erdrinde ist es vor dem Natrium das 5. häufigste Element.

 


In der Technik wird Kalzium u.a. bei der Gewinnung von Chrom, Vanadium, Uran oder Plutonium aus seinen Erzen verwendet. Früher besaß es eine überragende Bedeutung für die Herstellung von Baumaterialien, und zwar in Form von Kalziumkarbonat, Kalziumoxid (Brandkalk) oder Kalziumhydroxid (Löschkalk). Die Anzahl an Ca-Ionen ist außerdem ein Maß für die Härte von (Trink)wasser. Kalzium wird bei Lebewesen in Zähnen, Knochen, Gehäusen und Eierschalen eingelagert und ist in einer Reihe von Pflanzen enthalten.
Im menschlichen Organismus und in den meisten Tieren stellt Kalzium den Mineralstoff mit dem höchsten Anteil dar. So besitzt ein erwachsener Mann über ein Kilo Kalzium im Körper, bei Frauen ist der Anteil aufgrund der geringeren Skelettmasse etwas geringer. Der weitaus größte Teil des Kalziums ist Zähnen und Knochen eingelagert, nur etwa 1% kommt im Blut und anderen Geweben vor. Von dem im Blut befindlichem Kalzium ist dabei ca. 55% als freies Ca2 vorhanden, ca. 40% ist an Proteine und etwa 5% an organische Säuren gebunden.


Vorkommen

Die wichtigsten Nahrungsquellen für Calcium sind Milch und Milchprodukte. Zu den calciumreichen Milchprodukten zählen beispielsweise Buttermilch und Käse. Beim Käse spielt allerdings das Herstellungsverfahren eine entscheidende Rolle, wie hoch der Calciumanteil ist. Hartkäse ist meist calciumreicher als Weichkäse oder gar Schmelzkäse. In pflanzlichen Lebensmitteln ist der Gehalt an Calcium meist nur mittelmäßig hoch. Einige pflanzliche Lebensmittel jedoch, wie beispielsweise Kokosflocken oder Sesam, zeichnen sich durch einen sehr hohen Calciumgehalt aus.

 

Lebensmittel (pro 100 g verzehrbaren Anteil) Kalzium (mg)

  • Appenzeller, 50 % Fett i. Tr. 800
  • Bavariablu, 70 % Fett i. Tr. 360
  • Bergkäse, 45 % Fett i. Tr. 1100
  • Bleichsellerie 80
  • Brennessel 357
  • Brie, 50 % Fett i. Tr. 400
  • Brokkoli 105
  • Brunnenkresse 180
  • Butterkäse, 30 % Fett i. Tr. 800
  • Butterkäse, 60 % Fett i. Tr. 600
  • Buttermilch 109
  • Dickmilch, 3,5 % Fett 120
  • Edamer, 30 % Fett i. Tr. 800
  • Emmentaler, 45 % Fett i. Tr. 1100
  • Gouda, 40 % Fett i. Tr. 800
  • Gouda, 48 % Fett i. Tr. 751
  • Greyerzer, 45 % Fett i. Tr. 1000
  • Grünkohl 212
  • Haselnüsse 225
  • H-Milch, fettarm, 1,5 % Fett 123
  • Joghurt, fettarm, 1,5 % Fett 123
  • Joghurt, 3,5 % Fett 120
  • Kefir, 3,5 % Fett 120
  • Leerdamer, 45 % Fett i. Tr. 751
  • Limburger, 20 % Fett i. Tr. 510
  • Limburger, 40 % Fett i. Tr. 534
  • Löwenzahn 158
  • Mohnsaat 2475
  • Mozzarella 450
  • Parmesan, 32 % Fett i. Tr. 1180
  • Romadur, 20 % Fett i. Tr. 448
  • Schmelzkäse, 45 % Fett i. Tr. 547
  • Sesam 783
  • Spinat 126
  • Tilsiter, 30 % Fett i. Tr. 851
  • Tilsiter, 45 % Fett i. Tr. 858
  • Ziegenweichkäse, 45 % Fett i. Tr. 430

 

Bioverfügbarkeit

Der Höhe des Calciumgehalts in Lebensmitteln ist jedoch nicht ausschlaggebend für die Verwertbarkeit des Minerals. Bei der Calciumresorption spielt es eine wichtige Rolle, mit welchen Lebensmitteln es zusammen aufgenommen wird. Lebensmittel die Oxalsäure, Phytinsäure und Galacturonsäure enthalten, reduzieren die Aufnahme erheblich. Zudem ist die Zusammensetzung der Fettsäuren der verzehrten Lebensmittel ein wichtiger Faktor bei der Calciumaufnahme. Gesättigte Fettsäuren bilden zusammen mit Calcium schwerlösliche Kalkstreifen, die nicht resorbiert werden können. Sie werden wieder ausgeschieden.
Der über die Nahrung aufgenommene Gehalt von Proteinen beeinflusst zwar nicht die Resorption von Calcium aber erhöht die Ausscheidung des Mineralstoffs.
Die Verfügbarkeit des Minerals kann durch Substanzen erhöht werden, die mit Calcium wasserlösliche Calciumsalze bilden. Zu diesen Stoffen zählen Lactose (in Milch und Milchprodukten), Citrat (in Zitrusfrüchten), Wasserstoffionen sowie bestimmte Aminosäuren und Glucose. Zudem wird eine starke Magensäuresekretion die Verfügbarkeit des verzehrten Calciums verbessert.
Neben den Faktoren, welche die Nahrung bei der Aufnahme von Calcium hat, spielt auch das Geschlecht eine entscheidende Rolle. Frauen haben eine physiologisch bedingte niedrigere Resorptionsrate als Männer. Ausnahme sind schwangere Frauen.

 

Aufgaben

Hauptsächlich bildet Calcium Hartgewebe des Körpers. In Knochen und Zähnen befinden sind ungefähr 99 Prozent des im Körper enthaltenen Calciums. Der Rest befindet sich im Plasma. Das im Plasma vorliegende Calcium unterscheidet sich in drei Fraktionen mit jeweils unterschiedlichen Aufgaben. Diese Fraktionen sind ionisiertes, an Blutproteine gebundenes sowie komplexiertes Calcium. Die Konzentration des Calciums im Blut wird über verschiedene hormonelle Systeme auf einem konstanten Niveau gehalten. Das Knochengewebe wird dabei als Calciumdepot verwendet, das Schwankungen ausgleicht. Calcium ist der hauptverantwortliche Mineralstoff bei der Muskelkontraktion. Es ist Bestandteil von vielen Enzymen und gleichzeitig auch deren Aktivator. Zudem wird die Aktivierung zahlreicher Zellen durch Hormone durch einen kurzzeitigen Calciumeinstrom in die Zelle gesteuert. Calcium spielt auch bei der Wundheilung bzw. bei der Blutgerinnung eine wichtige Rolle.

 

Stoffwechsel

Die Resorptionsrate liegt durchschnittlich zwischen 30 und 40 %. Entscheidend wie viel Calcium resorbiert werden kann, ist die Zusammensetzung der aufgenommenen Lebensmittel. Also die anderen Inhaltsstoffe, die sich auf die Calciumresorption auswirken. Eine zentrale, aber noch nicht völlig aufgeklärte Rolle bei der Resorpition und dem Transport durch die Zellen spielt das Vitamin D. Geregelt wird der Calciumstoffwechsel durch verschiedene Hormonsysteme. So sind beispielsweise die Hormone der Schilddrüse sowie die Hormone Östrogen, Insulin oder Glucagon mit jeweils unterschiedlichen Funktionen an der Calciumkonzentration des Blutes beteiligt. Den bedeutendsten Anteil an der Anhebung des Calciumspiegels im Blut hat dabei das Hormon Parathormon. Es wird in der Nebenschilddrüse gebildet. Es begünstigt bei einem niedrigen Blut-Calciumgehalt die Mobilisierung des Mineralstoffs, erhöht die Resorption im Darm und reduziert die Ausscheidung über die Nieren. Bis etwa zum 30. Lebensjahr wird in der Regel mehr Calcium in die Knochen eingelagert als abgebaut. Zu diesem Zeitpunkt spricht man auch von "peak bone mass", der höchsten im Leben aufgebauten Knochenmasse. Ab diesem Zeitpunkt reduziert sich die Knochenmasse. Das bedeutet die Knochendichte verringert sich. Dieser Prozess kann nicht aufgehalten aber abgeschwächt werden. Entscheidend bei der Calciumauslagerung aus den Knochen ist eine entsprechende Ernährung und ausreichende körperliche Bewegung.

 

Mangelerscheinungen

Die Entkalkung von Knochen und Zähnen ist die Folge von Kalziummangel. Dadurch besteht ein erhöhtes Risiko, dass es unter anderem bereits bei geringen Belastungen zu Knochenbrüchen kommt. Der Stabilitätsverlust bewirkt zusätzlich Verformungen, die zu Rückenproblemen und starken Schmerzen führen können.
Bereits ein leichter Kalziummangel kann besonders bei Sportlern zu muskulären Problemen wie Zittern und Krämpfen führen. Kalzium geht auch über den Schweiß verloren.
In den Arbeitervierteln des 19. Jahrhunderts litten viele Kinder unter Kalziummangel, der entstand weil die Kinder durch den Lichtmangel zuwenig Vitamin D3 aufwiesen. Die Folge war die sog. Vitamin-D-Mangelrachitis. Der Körper bildet das Vitamin D3 in der Haut unter Einwirkung von Sonnenlicht selbst. Vitamin D3 wiederum ist für die Aufnahme von Kalzium aus dem Darm und für die Wiederaufnahme von Kalzium in der Niere erforderlich. Dadurch erhöht Vitamin D3 die Kalziumkonzentration im Blut, welches eine wesentliche Voraussetzung für den Knochenaufbau ist. Die Symptome einer Rachitis sind schwere Knochenverformungen und Wachstumsstörungen. In den Industrienationen ist die Rachitis durch konsequente Vitamin-D3-Prophylaxe insbesondere bei Säuglingen und Kleienkindern- sowie Gesundheits- bzw. Ernährungsaufklärung zu einer seltenen Krankheit geworden.

 

Sicherheit und Nebenwirkungen

Kalzium ist bei einer Einnahme in den empfohlenen Mengen für die meisten Menschen wahrscheinlich sicher und unbedenklich. Kalzium kann Nebenwirkungen wie Blähungen und Aufstoßen hervorrufen.

Man sollte eine zu hohe Kalziumzufuhr meiden. Die obere tolerable Menge pro Tag wurde basierend auf dem Alter wie folgt festgesetzt:

  • 0 – 6 Monate: 1000 mg
  • 6 -12 Monate: 1500 mg
  • 1 – 3 Jahre: 2500 mg
  • 4 – 18 Jahre: 3000 mg
  • 19 – 50 Jahre: 2500 mg
  • 51 + Jahre: 2000 mg

Höhere Dosierungen können das Risiko für ernsthafte Nebenwirkungen erhöhen. Einige aktuelle Untersuchungen legen nahe, dass Dosierungen oberhalb der empfohlenen Menge von 1000 bis 1300 mg für Erwachsene das Risiko für Herzinfarkte erhöhen könnten. Diese Untersuchungen sind beunruhigend, doch es ist zu früh, um sicher sein zu können, dass Kalzium tatsächlich die Ursache für Herzinfarkte ist. Bis mehr bekannt ist, sollte man adäquate Mengen an Kalzium zu sich nehmen, um den täglichen Bedarf zu decken, exzessive Mengen jedoch meiden. Hierbei sollte man sicherstellen, dass man die Gesamtzufuhr an Kalzium durch Nahrungsmittel und Supplements berücksichtigt und versuchen 1000 bis 1300 mg Kalzium pro Tag nicht zu überschreiten.

 

Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen

Schwangerschaft und Stillzeit: Kalzium ist bei einer Verwendung in den empfohlenen Mengen während Schwangerschaft und Stillzeit wahrscheinlich sicher und unbedenklich.

Hohe oder niedrige Phosphatspiegel im Blut: Kalzium und Phosphat müssen sich im Körper im Gleichgewicht befinden. Eine Einnahme von zu viel Kalzium kann dieses Gleichgewicht stören und Schäden hervorrufen. Man sollte kein zusätzliches Kalzium zu sich nehmen, ohne diese mit seinem Arzt abzusprechen, wenn man unter hohen oder niedrigen Phosphatspiegeln leidet.

Schilddrüsenunterfunktion: Kalzium kann eine Schilddrüsenhormonersatztherapie beeinträchtigen. Man sollte Kalzium und Schilddrüsenmedikamente in einem zeitlichen Abstand von mindestens 4 Stunden einnehmen.

Zu hohe Kalziumspiegel im Blut, wie dies bei einer Störung der Nebenschilddrüse und einer Sarkoidose der Fall ist: Man sollte Kalzium meiden, wenn man unter einer dieser Störungen leidet.

 

Wechselwirkungen

Man sollte Kalzium nicht in Kombination mit folgenden Medikamenten verwenden:

Ceftriaxon

Eine intravenöse Verabreichung von Ceftriaxon und Kalzium kann in lebensgefährlichen Schäden an Lunge und Nieren resultieren. Kalzium sollte nicht innerhalb von 48 Stunden vor oder nach einer intravenösen Verabreichung von Ceftriaxon intravenös verabreicht werden.

 

Bei einer Verwendung von Kalzium in Kombination mit folgenden Medikamenten sollte man vorsichtig sein:

Antibiotika (Quinolon Antibiotika)

Kalzium könnte die Menge an Antibiotika, die der Körper absorbiert, reduzieren. Die Einnahme von Kalzium in Kombination mit Quinolon Antibiotika könnte die Wirksamkeit dieser Antibiotika reduzieren. Um diese Interaktion zu vermeiden, sollte man Kalzium mindestens eine Stunde nach Antibiotika einnehmen.

 

Antibiotika (Tetracylin Antibiotika)

Kalzium kann im Magen an Tetracylin Antibiotika anbinden. Dies reduziert die Menge an Tetracylin Antibiotika, die vom Körper absorbiert werden kann. Eine Einnahme von Kalzium in Kombination mit Tetracylin Antibiotika könnte die Wirksamkeit dieser Antibiotika reduzieren. Um diese Interaktion zu vermeiden, sollte Kalzium zwei Stunden vor oder vier Stunden nach der Einnahme von Tetracylin Antibiotika eingenommen werden.

 

Bisphosphonat

Kalzium könnte die Menge an Bisphosphonat, die der Körper absorbiert, reduzieren. Eine Einnahme von Kalzium in Kombination mit Bisphosphonat könnte die Wirksamkeit von Bisphosphat reduzieren. Um diese Interaktion zu vermeiden, sollte man Bisphosphonat mindestens 30 Minuten vor Kalzium oder später am Tag einnehmen.

 

Calcipotrien

Calcipotrien ist ein Medikament, das Vitamin D ähnelt. Vitamin D hilft dem Körper dabei, Kalzium zu absorbieren. Eine Einnahme von Kalzium Supplements in Kombination mit Calcipotrien könnte zu hohe Kalziumspiegel im Körper zur Folge haben.

 

Levothyroxin

Levothyroxin wird bei einer Schilddrüsenunterfunktion eingesetzt. Kalzium könnte die Menge an Levothyroxin, die der Körper absorbiert, reduzieren. Die Einnahme von Kalzium in Kombination mit Levothyroxin könnte die Wirksamkeit von Levothyroxin reduzieren. Kalzium und Levothyroxin sollten deshalb in einem zeitlichen Abstand von mindestens 4 Stunden eingenommen werden.

 

Diuretika

Einige Diuretika können die Kalziummenge im Körper erhöhen. Eine Einnahme von großen Mengen an Kalzium in Kombination mit bestimmten Diuretika könnte zu hohe Kalziumspiegel im Körper zur Folge haben. Dies könnte zu ernsthaften Nebenwirkungen inklusive Nierenproblemen führen.

 

Bei einer Verwendung von Kalzium in Kombination mit folgenden Medikamenten sollte man vorsichtig sein:

Östrogene

Östrogen hilft dem Körper dabei, Kalzium zu absorbieren. Eine Einnahme von Östrogenpräparaten in Kombination mit großen Mengen an Kalzium könnte die Kalziumspiegel im Körper zu stark erhöhen.

 

Medikamente gegen hohen Blutdruck

Einige Medikamente gegen hohen Blutdruck können die Kalziumspiegel im Körper beeinflussen. Diese Medikamente werden als Kalziumkanalblocker bezeichnet. Kalzium Injektionen könnten die Wirksamkeit dieser Medikamente gegen hohen Blutdruck reduzieren.

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