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Optimieren Sie Ihre Blutzuckerkontrolle und Ihre Insulinsensitivität für einen gesünderen, schlankeren und muskulöseren Körper!

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Optimieren Sie Ihre Blutzuckerkontrolle und Ihre Insulinsensitivität für einen gesünderen, schlankeren und muskulöseren Körper!

 

Produkt Highlights

  • Verbesserung der Insulinsensitivität
  • Reduzierung des Anstiegs der Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr von Kohlenhydraten
  • Senkung der Blutzuckerspiegel im Fastenzustand
  • Reduzierung des Risikos für eine Entwicklung von Diabetes vom Typ 2
  • Reduzierung des schädlichen Einflusses chronisch erhöhter Blutzuckerspiegel auf den Körper
  • Reduzierung der Insulinausschüttung
  • Vorbeugung vor einer Insulinresistenz
  • Reduzierter Fettaufbau durch niedrigere Insulinspiegel
  • Unterstützung des Fettabbaus
  • Unterstützung des Muskelaufbaus durch eine verbesserte Nährstoffpartitionierung
  • Reduzierung von Heißhunger aufgrund reduzierter Schwankungen der Blutzuckerspiegel
  • Reduzierung des Abbaus von Stärke während des Verdauungsprozesses

 

Unsere moderne Ernährung ist reich an Zucker und stark verarbeiteten Kohlenhydraten.

Dies führt dazu, dass die Blutzuckerspiegel nach dem Essen stark ansteigen und der Körper große Mengen an Insulin ausschütten muss, um die Blutzuckerspiegel wieder auf normale und gesunde Werte zu senken. Insulin ist ein so genanntes Speicherhormon, das Zucker aus dem Blut in die Zellen transportiert, wo dieser entweder direkt verbrannt oder in Form von Glykogen oder Fett als Energiereserve gespeichert wird.

Diese stetigen starken Erhöhungen der Blutzuckerspiegel, auf die jeweils eine starke Insulinausschüttung folgt, welche die Blutzuckerspiegel rapide senkt, können in einer ganzen Reihe von Problemen resultieren, die einen Fettaufbau und Beeinträchtigungen von Gesundheit und Wohlbefinden zur Folge haben können. Eine sofort spürbare Folge dieser starken Schwankungen der Blutzuckerspiegel sind Heißhungerattacken aufgrund der abfallenden Blutzuckerspiegel, die die Nahrungsaufnahme erhöhen und eine Gewichtszunahme fördern können.

Viel gravierender ist jedoch die Tatsache, dass es durch die kontinuierliche starke Insulinausschüttung nach den Mahlzeiten auf längere Sicht gesehen zu einer so genannten Insulinresistenz kommt, was mit anderen Worten ausgedrückt bedeutet, dass die Zellen des Körpers aufgrund eines Gewöhnungsprozesses immer schlechter auf die Signale von Insulin reagieren. Dies entwickelt sich schnell zu einem Teufelskreis, da der Körper immer größere Mengen an Insulin ausschütten muss, um die Blutzuckerspiegel auf gesunde Werte zu senken, wodurch die Insulinresistenz weiter verschlimmert wird. Am Ende dieses Teufelskreises steht häufig die Entwicklung einer Diabetes Typ 2 Erkrankung, bei der die Bauchspeicheldrüse nicht mehr dazu in der Lage ist, ausreichende Mengen an Insulin zu produzieren – eine Erkrankung, die in der westlichen Welt epidemische Ausmaße annimmt.

Doch so weit muss es nicht kommen. Neben einer gesunden Ernährung können Ihnen die in GN Laboratories Blood Sugar Support enthaltenen Inhaltsstoffe dabei helfen, Ihre Blutzuckerkontrolle zu optimieren. Diese Inhaltsstoffe werden die Insulinsensitivität der Zellen Ihres Körpers verbessern, wodurch die Menge des nach den Mahlzeiten ausgeschütteten Insulins reduziert und die Entwicklung einer Insulinresistenz effektiv verhindert wird.

GN Laboratories Blood Sugar Support wird Ihre Blutzuckerspiegel stabilisieren und starke Schwankungen der Blutzuckerspiegel verhindern. Dies hat zur Folge, dass Heißhungerattacken verhindert werden und Sie während des ganzen Tages über stabilere Energiespiegel verfügen werden. Als zusätzlichen Bonus kann GN Laboratories Blood Sugar Support durch eine Verbesserung der Nährstoffpartitionierung sowohl den Fettabbau, als auch den Aufbau von Muskelmasse fördern und einem Aufbau von hartnäckigem Körperfett entgegen wirken.

Vielleicht sollten wir abschließend noch erwähnen, dass wissenschaftliche Untersuchungen zeigen konnten, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen der Höhe der Blutzuckerspiegel und der Lebenserwartung gibt und dass die Lebenserwartung umso höher ausfällt, je niedriger die Blutzuckerspiegel sind. Dies geht so weit, dass man ab einem Alter von 70 Jahren bei Männern das Sterberisiko zuverlässiger anhand der Blutzuckerspiegel, als anhand des Alters vorhersagen kann.

Warum sind chronisch erhöhte Blutzuckerspiegel so gefährlich?

Chronisch erhöhte Blutzuckerspiegel können neben den bereits erwähnten negativen Auswirkungen auf die Insulinsensitivität und die Erhöhung des Risikos für eine Diabetes Typ 2 Erkrankung auch direkte schädigende Auswirkungen auf unterschiedliche Gewebetypen und Organe des Körpers besitzen. Hierfür ist unter anderem ein als Glykation bekannter Prozess verantwortlich. Bei diesem Prozess geht Zucker ohne eine Beteiligung von Enzymen chemische Bindungen mit unterschiedlichen Proteinen im Körper ein, wodurch diese zerstört werden und verkleben. Hierdurch können lebenswichtige Gewebe des Körpers dauerhaft geschädigt werden. Auch wenn der Körper diese Schäden in gewissem Umfang eliminieren kann, reichen diese Fähigkeiten bei dauerhaft erhöhten Blutzuckerspiegeln nicht aus, um den Schaden einzudämmen.

Diese Glykation ist für eine ganze Reihe von Diabetes Folgeerkrankungen verantwortlich, zu denen unter anderem eine Schädigung der Nieren bis hin zur Notwendigkeit einer Dialyse oder Nierentransplantation, eine als Polyneuropathie bekannte Schädigung des peripheren Nervensystems, arterielle Verschlusskrankheiten der Beinarterien, die bis zum Absterben und der Amputation des Fußes führen können und Erblindung aufgrund einer degenerativen Veränderung der Netzhaut gehören. Weitere mögliche Folgeerkrankungen umfassen die Entwicklung einer Arteriosklerose, die in einer schlechteren Durchblutung des Gehirns, sowie einem erhöhten Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko resultieren kann.

Warum kann sich GN Laboratories Blood Sugar Support positiv auf Fettabbau und Muskelaufbau auswirken?

Wie wäre es, wenn wir Ihnen sagen würden, dass GN Laboratories Blood Sugar Support nicht nur Ihre Gesundheit fördern und das Risiko für eine Entwicklung von Diabetes vom Typ 2 senken kann, sondern gleichzeitig auch einen Aufbau von Körperfett im Bauchbereich reduzieren und den Abbau von Körperfett unterstützen kann? Und was wäre, wenn wir Ihnen dann auch noch sagen würden, dass GN Laboratories Blood Sugar Support den Muskelaufbau fördern kann? Auch wenn dies eigentlich zu gut klingt, um wahr zu sein, wird GN Laboratories Blood Sugar Support genau das bewirken.

Beginnen wir mit dem Körperfett. Wenn Ihre Insulinsensibilität aufgrund kontinuierlich hoher Blutzucker- und Insulinspiegel sinkt, muss der Körper immer mehr Insulin ausschütten, um den Blutzucker auf gesunde Werte zu senken. Während die Muskelzellen aufgrund der Insulinresistenz nur noch wenige Kohlenhydrate aufnehmen, reagieren die Fettzellen im Bauchbereich weiterhin sehr gut auf Insulin, was bedeutet, dass der größte Teil der im Blut zirkulierenden Glukose in Form von Fett in genau diesen Fettzellen eingelagert wird. Gleichzeitig signalisieren die chronisch erhöhten Insulinspiegeln den Fettzellen, dass im Körper viel Energie in Form von Zucker im Umlauf ist, worauf hin die Fettzellen eine Freisetzung von Fettsäuren zum Zweck der Verbrennung einstellen, was jeglichen Fettabbau effektiv verhindern wird.

Da GN Laboratories Blood Sugar Support die Insulinsensitivität verbessert und hierdurch die Insulinspiegel im Körper senkt, reduziert es den Aufbau von Körperfett, während die Fettzellen gleichzeitig mehr Fettsäuren zum Zweck der Energieversorgung des Körpers freigeben, wodurch der Abbau von hartnäckigem Körperfett gefördert wird. Als zusätzlichen Bonus fördert GN Laboratories Blood Sugar Support stabilere Blutzuckerspiegel, wodurch Heißhungerattacken – der größte Feind einer jeden Diät – effektiv reduziert werden.

Eine gesteigerte Insulinsensitivität bedeutet jedoch auch, dass die Muskelzellen empfindlicher auf Insulin reagieren, was zur Folge hat, dass mehr der im Blutkreislauf zirkulierenden Nährstoffe in die Muskelzellen und weniger Nährstoffe in die Fettzellen transportiert werden. Bei diesen Nährstoffen handelt es sich nicht nur um Kohlenhydrate, sondern auch um Aminosäuren, die den Muskelzellen als Bausteine für den Muskelaufbau dienen. Hierdurch werden Regeneration und Leistungsfähigkeit der Muskeln gefördert und die Proteinsynthese für den Aufbau neuer Muskelmasse gesteigert. Dieser Prozess der bevorzugten Aufnahme von Nährstoffen in die Muskelzellen wird auch als optimierte Nährstoffpartitionierung bezeichnet und stellt einen der Mechanismen dar, über den viele anabole Steroide ihre den Muskelaufbau fördernden und den Fettabbau anregenden Wirkungen entfalten.

Auf welchen Inhaltsstoffen basiert die Wirkung von GN Laboratories Blood Sugar Support?

Wir verwenden bei GN Laboratories Blood Sugar Support eine komplexe Matrix aus wirkungsvollen natürlichen Inhaltsstoffen, von denen im Rahmen wissenschaftlicher Untersuchungen gezeigt werden konnte, dass sie die Insulinsensitivität verbessern und die Kontrolle der Blutzuckerspiegel optimieren können. Diese Inhaltsstoffe wirken synergistisch zusammen und ergänzen sich auf perfekte Art und Weise. Zusätzlich hierzu enthält unsere innovative Wirkstoffmatrix wichtige Vitamine und Spurenelemente, die für einen gesunden Kohlenhydratstoffwechsel und eine korrekte Regulierung des Blutzuckers essentiell sind. Durch diese Kombination von Inhaltsstoffen verbessert GN Laboratories Blood Sugar Support aktiv Insulinsensibilität und Blutzuckerkontrolle, während gleichzeitig alle Faktoren aus dem Weg geräumt werden, die Insulinsensibilität und Blutzuckerkontrolle beeinträchtigen können.

Zimtextrakt 10:1

Der Legende nach wurde die blutzuckersenkende Wirkung von Zimt durch Zufall entdeckt, als Wissenschaftler die Auswirkungen unterschiedliche Nahrungsmittel auf den Blutzuckerspiegel untersuchten. Unter diesen Nahrungsmitteln befand sich angeblich auch ein Apfelkuchen mit viel Zimt, der die Blutzuckerspiegel deutlich weniger stark erhöhte, als dies anhand der Zutaten zu erwarten gewesen wäre.

Folgeuntersuchungen, die mit Zimt in Kapselform durchgeführt wurden, konnten zweifelsfrei zeigen, dass Zimt tatsächlich die Blutzuckerspiegel senken kann. Diese Wirkungen von Zimt beziehen sich interessanterweise nicht nur auf den Verlauf der Blutzuckerspiegel nach einer Mahlzeit, sondern auch auf die Blutzuckerspiegel im Fastenzustand, die als Indikator für eine drohende oder bereits vorhandene Diabeteserkrankung angesehen werden.

Nach 40 Tagen einer Zimt Supplementation waren die Blutzuckerspiegel im Fastenzustand um 18 bis 29% reduziert und diese Reduzierung war auch 20 Tage nach Beendigung der Zimt Supplementation noch messbar (1). Interessanterweise scheint der Umfang der Senkung der Blutzuckerspiegel im Fastenzustand nicht dosisabhängig zu sein, da die Werte bei Probanden, die täglich 6 Gramm Zimt einnahmen, den Werten von Probanden entsprachen, die lediglich 1 Gramm Zimt supplementierten.

Die blutzuckersenkenden Wirkungen von Zimt basieren auf mehreren voneinander unabhängigen Mechanismen. Als erstes kann Zimt bei einer Einnahme in Kombination mit einer Mahlzeit die Magenentleerung verlangsamen, was zur Folge hat, dass die in der Nahrung enthaltenen Kohlenhydrate langsamer in Form von Glukose in den Blutkreislauf freigesetzt werden. Zusätzlich hierzu verstärkt Zimt die Wirkung von Insulin, indem es die Insulinsensitivität verbessert. Diese Verbesserung der Insulinsensitivität resultiert unter anderem daraus, dass Zimt die Empfindlichkeit der Insulinrezeptoren gegenüber Insulin verbessert, was zur Folge hat, dass die Wirkung einer gegebenen Menge an Insulin stärker ausfällt und der Körper im Gegenzug weniger Insulin ausschütten muss, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.

Zusätzlich hierzu erhöht Zimt die Expression des Glukosetransporters GLUT4, der nach einer Aktivierung der Insulinrezeptoren an der Oberfläche der Zellen dafür verantwortlich ist, Glukose in die Zellen zu transportieren. Mehr GLUT4 bedeutet, dass mehr Glukose aus dem Blutkreislauf in die Zellen transportiert wird, wodurch der Blutzuckerspiegel sinkt. Auch dies reduziert die Menge an Insulin, die der Körper nach dem Verzehr von Kohlenhydraten ausschütten muss.

Als zusätzlichen Bonus besitzt Zimt zahlreiche gesundheitsfördernde Eigenschaften, zu denen unter anderem eine Senkung der Spiegel des „schlechten“ LDL Cholesterins und der Triglyzeridspiegel im Blut gehören.

Zink

Zink ist ein für den menschlichen Körper essentielles Spurenelement, das an vielen Körperprozessen beteiligt ist, zu denen unter anderem auch der Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel gehören. Darüber hinaus spielt Zink bei der Regulierung der Insulinausschüttung in Reaktion auf eine Nahrungszufuhr eine wichtige Rolle und verbessert außerdem die Insulinsensitivität. Ein Mangel an Zink besitzt deshalb zahlreiche negative Auswirkungen auf die Blutzuckerspiegel und die Insulinausschüttung.

Da Zink ein Bestandteil der Speicherform von Insulin ist, resultiert ein Mangel an Zink in einer reduzierten Speicherung von Insulin in der Bauchspeicheldrüse. Wenn weniger Insulin gespeichert wird, kann die Bauchspeicheldrüse in Reaktion auf steigende Blutzuckerspiegel unter Umständen nicht genügend Insulin in den Blutkreislauf freisetzen, um die Blutzuckerspiegel ausreichend zu senken, was in überhöhten Blutzuckerspiegeln resultiert. Diese Situation wird dadurch weiter verschlimmert, dass ein Zinkmangel auch die Insulinsensitivität der Zellen reduziert, was mit anderen Worten ausgedrückt bedeutet, dass mehr Insulin benötigt wird, um die gewünschte blutzuckersenkende Wirkung zu erreichen – Insulin, das aufgrund des Zinkmangels nicht vorhanden ist.

In der westlichen Welt ist ein Zinkmangel aufgrund einer einseitigen Ernährung, die zu viele stark verarbeitete Nahrungsmittel umfasst, leider weit verbreitet. Bei Diabetikern wird diese Situation dadurch noch weiter verschärft, dass bei ihnen die Zink Ausscheidung über den Urin um den Faktor 2 bis 10 höher als bei gesunden Menschen ausfällt.

Einem möglichen Mangel an Zink kann durch eine Zink Supplementation wirkungsvoll entgegen gewirkt werden. Eine solche Supplementation kann die Insulinsensitivität verbessern und eine ausreichende Insulinausschüttung fördern, was stabilere Blutzuckerspiegel zur Folge hat. In der Tat konnten wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass bei Diabetikern nach mehreren Wochen einer Zink Supplementation die verbliebene Insulinproduktion aktiviert wurde und der Nüchternblutzucker sank.

Bittermelonenextrakt

Die Bittermelone kommt in Asien seit vielen Jahrhunderten als Heilmittel zum Einsatz und ist unter anderem für ihre blutzuckersenkenden Wirkungen bekannt. Für diese gut belegten blutzuckersenkenden Wirkungen sind eine ganze Reihe unterschiedlicher Mechanismen verantwortlich.

Bittermelonenextrakt enthält ein insulinähnliches Polypeptid namens Polypeptid P, das auch als Pflanzeninsulin bezeichnet wird. Pflanzeninsulin kann ähnlich wie tierisches Insulin die Blutzuckerspiegel senken und die Arbeit der Bauchspeicheldrüse unterstützen. Es gibt außerdem wissenschaftliche Hinweise darauf, dass Bittermelonenextrakt die Bauchspeicheldrüse regenerieren kann, wodurch die körpereigene Insulinproduktion normalisiert und gestärkt wird. Einige Wissenschaftler vermuten, dass in Bittermelonenextrakt enthaltene aktive Inhaltsstoffe darüber hinaus die Anzahl der Insulin produzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse erhöhen könnten.

Zusätzlich hierzu scheint Bittermelonenextrakt die Insulinsensitivität zu verbessern, wodurch die Wirkung von Insulin gesteigert wird. Gleichzeitig hemmt Bittermelonenextrakt das Enzym alpha-Glukosidase, welches im Darm Stärke in vom Körper verwertbare Glukose aufspaltet. Dies hat zur Folge, dass der Körper weniger Kohlenhydrate aus der Nahrung aufnimmt, was in einem weniger starken Anstieg der Blutzuckerspiegel resultiert.

Neue Untersuchungen konnten zeigen, dass Bittermelonenextrakt die Aktivität eines Enzyms namens 11β-HSD hemmt, welches im Fettgewebe Kortison in aktives Kortisol umwandelt (2). Kortisol ist ein körpereigenes Stresshormon, das unter anderem die Blutzuckerspiegel durch eine Freisetzung von Glukose in den Blutkreislauf erhöhen kann und für eine schädliche Fetteinlagerung im Bauchbereich mit verantwortlich ist. Eine Überaktivität von 11β-HSD kann überhöhte Blutzuckerspiegel und Diabetes vom Typ 2 zur Folge haben.

Olivenblattextrakt (Oleuropein)

Olivenblätter enthalten ein polyphenolisches Secoiridoid-Glykosid namens Oleuropein, das antioxidative und andere gesundheitsfördernde Eigenschaften besitzt. Zusätzlich hierzu besitzt Oleuropein beeindruckende, die Blutzuckerspiegel senkende Eigenschaften, die auf mehreren unterschiedlichen Mechanismen beruhen. Zum einen verlangsamt Oleuropein im Darm die enzymatische Zerlegung von Stärke in Einfachzucker, was zur Folge hat, dass über die Nahrung in Form von Stärke zugeführte Kohlenhydrate langsamer in Form von Glukose in den Blutkreislauf gelangen. Dies resultiert in einem niedrigeren und dafür länger anhaltenden Anstieg der Blutzuckerspiegel und niedrigeren Insulinspiegeln. Zusätzlich hierzu verbessert Oleuropein die Insulinsensitivität, wodurch die Aufnahme von Blutzucker in die Zellen des Körpers gesteigert wird.

Wissenschaftliche Untersuchungen konnten zeigen, dass Olivenblattextrakt die Insulinsensitivität um 15 % erhöhen kann (3), während es gleichzeitig vor einer unerwünschten und gesundheitsschädlichen Glykation schützt. Unter dem Begriff Glykation versteht man die Reaktion von Proteinen, Lipiden und Nukleinsäuren mit Kohlenhydraten, die in einer Zerstörung unterschiedlicher Körpergewebe resultieren kann. Zusätzlich hierzu senkt Olivenblattextrakt den bereits erwähnten HbA1c-Wert, der einen Indikator für die Langzeitblutzuckerspiegel darstellt.

Chrom

Chrom ist ein essentielles Spurenelement, das bei der Aktivierung einer Reihe wichtiger Enzyme des Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsels eine wichtige Rolle spielt. Zusätzlich hierzu erhöht Chrom die Wirksamkeit von Insulin, da es die Insulinsensitivität verbessert, was mit anderen Worten ausgedrückt bedeutet, dass weniger Insulin ausgeschüttet werden muss, um die Blutzuckerspiegel auf gesunde Werte zu senken.

Aufgrund überzogener Versprechungen im Hinblick auf eine Unterstützung des Fettabbaus ist Chrom als Supplement leider etwas in Verruf geraten und wird von vielen als wirkungslos angesehen, da es bei gesunden Menschen, die ausreichend Chrom über die Nahrung zu sich nehmen, keine spürbare Wirkung zu besitzen scheint. Hierbei wird jedoch außer acht gelassen, dass ein Mangel an Chrom in der westlichen Welt weit verbreitet ist und dass die Chromspiegel durch starke körperliche Anstrengungen beim Sport und im Alter sinken. Ein Mangel an Chrom kann die Kontrolle der Blutzuckerspiegel stark beeinträchtigt, überhöhte Blutzuckerspiegel fördern und auf längere Sicht in der Entwicklung einer Diabetes vom Typ 2 resultieren. Um dies zu vermeiden, sollte auf eine ausreichende Zufuhr von Chrom über die Nahrung und in Form von Supplements geachtet werden, was insbesondere für Sportler und Menschen ab dem mittleren Alter gilt.

Vitamin Komplex

B Vitamine und einige andere Vitamine sind maßgeblich am Kohlenhydratstoffwechsel beteiligt und besitzen aus diesem Grund auch direkte und indirekte Auswirkungen auf die Kontrolle der Blutzuckerspiegel. Je besser und reibungsloser der Kohlenhydratstoffwechsel funktioniert, desto besser kann der Körper Kohlenhydrate verwerten, was sich positiv auf die Blutzuckerspiegel auswirken wird.

Von Vitamin B6 konnte zudem gezeigt werden, dass es den Insulinbedarf des Körpers reduzieren kann, während Vitamin B1 eine nervenschützende Wirkung besitzt, was Nervenschäden bei Diabetikern aufgrund von anhaltenden hohen Blutzuckerspiegeln vorbeugen kann.

Kurkuma Extrakt (95% Curcumin Gehalt)

Kurkuma ist eine Pflanze, die am besten als Hauptzutat des indischen Gewürzes Curry bekannt ist. Zusätzlich hierzu besitzt der in Kurkuma enthaltene Inhaltsstoff Curcumin eine Vielzahl von Gesundheitsvorzügen und medizinischen Anwendungsbereichen.<p< Neuere Untersuchungen haben gezeigt, dass Curcumin auch die Blutzuckerspiegel senken und diabetesbedingte Komplikationen reduzieren kann. Zusätzlich hierzu geben wissenschaftliche Untersuchungen Hinweise darauf, dass Curcumin auch bei der Diabetesvorbeugung eine Rolle spielen könnte (8).

Weitere Untersuchungen weisen darauf hin, dass Curcumin nicht nur die Blutzuckerspiegel senken, sondern auch eine bereits bestehende Diabetes besser kontrollierbar machen kann (9).

Traubenkernextrakt (95% Proanthocyanidin)

Traubenkernextrakt wird aus gemahlenen Traubenkernen hergestellt und ist reich an einer Vielzahl von Antioxidantien. Neben zahlreichen weiteren Gesundheitsvorzügen konnten neuere Studien auch positive Auswirkungen auf die Blutzuckerkontrolle zeigen.

Diesen Studien zufolge kann ein Traubenkernextrakt den Anstieg der Blutzuckerspiegel nach einer Mahlzeit reduzieren (10, 11). Diese Wirkung beruht unter anderem darauf, dass die Freisetzung verzehrter Kohlenhydrate in Form von Glukose ins Blut hinausgezögert wird, was zur Folge hat, dass geringere Mengen an Glukose auf einmal in den Blutkreislauf gelangen. Dies resultiert in niedrigeren Blutzuckerspitzen und einer geringeren Insulinausschüttung.

Bockshornkleesamen Extrakt (Fenugreek)

Bockshornklee wird bereits seit der Antike im Bereich der traditionellen chinesischen Medizin als Heilpflanze für eine Vielzahl von Leiden eingesetzt und wird bereits von Hippokrates erwähnt.

Bockshornkleesamen können wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge die allgemeine Kohlenhydrattoleranz signifikant verbessern, was sowohl für Diabetiker vom Typ 1 und 2, als auch für gesunde Menschen gilt (1, 2, 3).

Zahlreiche Studien konnten klar zeigen, dass Probanden nach der Einnahme von Bockshornkleesamen vor einer Mahlzeit deutlich bessere und niedrigere Blutzuckerspiegel nach dem Essen aufwiesen, als dies bei Probanden der Fall war, die keine Bockshornkleesamen zu sich genommen hatten (4, 5).

Die Vorzüge von Bockshornkleesamen könnten nach Meinung der Wissenschaftler damit zusammenhängen, dass diese die Fähigkeit besitzen, die Insulinfunktion im menschlichen Körper zu verbessern.

Zusätzlich hierzu können Bockshornkleesamen den Appetit signifikant reduzieren, was zur Folge hat, dass ein Heißhunger auf Kohlenhydrate reduziert wird, was sich natürlich positiv auf die Blutzuckerspiegel auswirken wird (6, 7).

Ingwer Extrakt

Ingwer dürfte den meisten am besten als Gewürz bekannt sein. Weniger bekannt ist, dass Ingwer aufgrund seiner medizinischen Wirkungen bereits seit Jahrhunderten, wenn nicht sogar Jahrtausenden im Bereich der traditionellen chinesischen Medizin und der indischen Ayurveda Medizin zum Einsatz kommt.

Zu diesen Wirkungen gehören auch positive Auswirkungen auf die Blutzuckerspiegel. So konnte im Rahmen einer Studie gezeigt werden, dass Ingwerpulver die Blutzuckerspiegel bei Diabetikern signifikant senken konnte (12).

Zusätzlich hierzu konnte beobachtet werden, dass Ingwer den HbA1c Wert im Verlauf von 12 Wochen signifikant senken kann. Dieser Wert ist ein Marker für die Blutzuckerspiegel während der letzten 3 Monate und gibt wichtige Hinweise auf das Diabetesrisiko.

Schwarzer Pfeffer Extrakt (95% Piperin)

Schwarzer Pfeffer enthält as aktiven Inhaltsstoff die Verbindung Piperin, welche dafür bekannt ist, dass sie Absorption und Bioverfügbarkeit einer Vielzahl von Nährstoffen und Verbindungen dramatisch steigern kann. So konnten Studien zeigen, dass Piperin die Bioverfügbarkeit des ebenfalls in Blood Sugar Support enthaltenen Curcumins beim Menschen um gigantische 2000% steigern kann (13).

Wissenschaftliche Untersuchungen konnten außerdem zeigen, dass Piperin in Kombination mit Curcumin die Blutzuckerspiegel signifikant senken kann (14). Andere Studien deuten darauf hin, dass Piperin auch für sich alleine blutzuckersenkende Wirkungen besitzt (15).

Die GN Laboratories Qualitätsgarantie

Wir verwenden nur die reinsten und hochwertigsten Inhaltsstoffe, die der Markt zu bieten hat. Um Ihnen eine gleichbleibende, höchste Qualität all unserer Produkte garantieren zu können, wird jedes unserer Produkte regelmäßig im Labor auf die Reinheit und Qualität all seiner Inhaltsstoffe untersucht.

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Nehmen Sie 1-2 Kapsel am Tag mit reichlich Flüssigkeit.

Eine ausreichende tägliche Flüssigkeitsaufnahme ist erforderlich!

Nahrungsergänzungsmittel dienen nicht als Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung und gesunde Lebensweise.

Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren!

Nicht für den Gebrauch für Personen unter 18 Jahren

Zimt

Zimt

Zimt ist nicht nur ein beliebtes Gewürz, sondern wird auch bereits seit tausenden von Jahren aufgrund seiner medizinischen Eigenschaften geschätzt. Die moderne Wissenschaft hat inzwischen das bestätigt, was die Menschheit schon seit langem weiß.

Zimt ist ein Gewürz, das aus der inneren Rinde von Bäumen hergestellt wird, die wissenschaftlich unter der Bezeichnung Cinnamomum bekannt sind. Die Verwendung von Zimt reicht bis ins alte Ägypten zurück, wo es selten und wertvoll war und als Geschenk für Könige angesehen wurde. Heute ist Zimt in jedem Supermarkt billig erhältlich und findet sich als Inhaltsstoff in vielen Gerichten und Rezepten wieder

Es gibt zwei primäre Typen von Zimt (1):

  • Ceylon Zimt, auch als echter Zimt bekannt.
  • Cassia Zimt, auch als Zimtkassie bekannt, ist die heute zutage weiter verbreitete Variante, die von den meisten Menschen als Zimt bezeichnet wird.

Zimt wird hergestellt, indem die Stämme von Zimtbäumen aufgeschnitten werden. Die innere Rinde wird anschließend extrahiert und die hölzernen Teile werden entfernt. Wenn die innere Rinde trocknet, bildet sie Streifen, die sich zusammenrollen und als Zimtstangen bezeichnet werden. Diese Zimtstangen werden dann zu Zimtpulver vermahlen.

Der charakteristische Geruch und Geschmack von Zimt basiert auf dem öligen Teil der Zimtrinde, der sehr reich an Zimtaldehyd ist (2). Wissenschaftler glauben, dass diese Verbindung für die meisten Auswirkungen von Zimt auf Gesundheit und Stoffwechsel verantwortlich ist.

Potentielle Gesundheitsvorzüge von Zimt

Zimt ist reich an Antioxidantien

Antioxidantien schützen den Körper vor oxidativen Schäden durch freie Radikale. Zimt ist mit wirkungsvollen Antioxidantien wie Polyphenolen überladen (3, 4, 5). Bei einer wissenschaftlichen Studie, welche die antioxidative Aktivität von 26 unterschiedlichen Gewürzen verglich, stellte sich Zimt als der klare Sieger heraus, der sogar bekannte „Superfoods“ wie Knoblauch und Organo übertraf (6). Die antioxidativen Wirkungen von Zimt sind so stark ausgeprägt, dass Zimt als natürliches Konservierungsmittel für Nahrungsmittel verwendet werden kann (7).

  • Zusammenfassung: Zimt enthält große Mengen an hochwirksamen Polyphenol Antioxidantien.

Zimt besitzt entzündungshemmende Eigenschaften

Entzündungen sind außergewöhnlich wichtig, da sie dem Körper dabei helfen, Infektionen zu bekämpfen und Gewebeschäden zu reparieren. Entzündungen können sich jedoch zu einem Problem entwickeln, wenn sie chronisch werden und sich gegen das eigene Gewebe des Körpers richten. Zimt könnte in dieser Hinsicht hilfreich sein. Studien haben gezeigt, dass dieses Gewürz und seine Antioxidantien entzündungshemmende Eigenschaften besitzen (8, 9).

  • Zusammenfassung: Die in Zimt enthaltenen Antioxidantien besitzen entzündungshemmende Wirkungen, die das Risiko für Krankheiten reduzieren können.

Zimt könnte das Risiko für Herzkrankheiten reduzieren

Zimt wurde mit einem reduzierten Risiko für Herzkrankheiten in Verbindung gebracht, welche die häufigste Ursache für einen verfrühten Tod darstellen.

Bei Menschen mit Typ 2 Diabetes reichte 1 Gramm Zimt – etwa ein halber Teelöffel – pro Tag aus, um positive Auswirkungen auf bestimmte Blutmarker zu entfalten. Diese Menge an Zimt konnte die Gesamtcholesterinspiegel, die Spiegel des „schlechten“ LDL Cholesterins und die Triglyzeridspiegel senken, während die Spiegel des „guten“ HDL Cholesterins stabil blieben (10).

Ein aktuelles Studienreview kam zur Schlussfolgerung, dass bereits eine Zimt Dosis von gerade einmal 120 mg pro Tag diese Wirkungen entfalten kann. Bei diesem Studienreview war Zimt außerdem dazu in der Lage, die Spiegel des „guten“ HDL Cholesterins zu erhöhen (11). Im Rahmen von mit Tieren durchgeführten Studien konnte Zimt außerdem den Blutdruck senken (3).

In Kombination könnten all diese Faktoren das Risiko für Herzkrankheiten drastisch senken.

  • Zusammenfassung: Zimt könnte einige der Schlüsselrisikofaktoren für Herzkrankheiten inklusive Cholesterin, Triglyzeride und Blutdruck reduzieren.

Zimt kann die Insulinsensitivität verbessern

Insulin ist eines der Schlüsselhormone, das den Stoffwechsel und die Verwendung von Energie reguliert. Es ist außerdem für den Transport von Blutzucker aus dem Blutkreislauf in die Zellen essentiell.

Das Problem besteht jedoch darin, dass viele Menschen gegenüber den Wirkungen von Insulin resistent sind. Dies wird auch als Insulinresistenz bezeichnet und ist ein charakteristisches Markenzeichen ernsthafter Erkrankungen wie dem metabolischen Syndrom und Typ 2 Diabetes. Die gute Nachricht ist, dass Zimt eine Insulinresistenz dramatisch reduzieren kann, was diesem wichtigen Hormon dabei helfen kann, seine Aufgabe zu erfüllen (12, 13). Durch eine Verbesserung der Insulinsensitivität kann Zimt die Blutzuckerspiegel senken.

  • Zusammenfassung: Es konnte gezeigt werden, dass Zimt die Insulinsensitivität signifikant verbessern kann.

Zimt kann die Blutzuckerspiegel senken und besitzt ausgeprägte Anti-Diabetes Wirkungen

Zimt ist für seine blutzuckersenkenden Eigenschaften bekannt. Neben seinen positiven Auswirkungen auf eine bestehende Insulinresistenz kann Zimt die Blutzuckerspiegel über mehrere Mechanismen senken.

Als erstes konnte gezeigt werden, dass Zimt die Menge an Glukose reduziert, die nach einer Mahlzeit in den Blutkreislauf gelangt. Zimt bewirkt dies, indem es die Aktivität einer Reihe von Verdauungsenzymen beeinträchtigt, was den Abbau von Kohlenhydraten im Verdauungstrakt verlangsamt (14, 15).

Zweitens kann eine in Zimt enthaltene Verbindung auf zellularer Ebene die Wirkung von Insulin nachahmen (16, 17). Dies kann die Glukoseaufnahme durch die Zellen des Körpers stark erhöhen, auch wenn diese Verbindung sehr viel langsamer als Insulin wirkt.

Zahlreiche Humanstudien haben die antidiabetischen Wirkungen von Zimt bestätigt und gezeigt, dass es die Nüchternblutzuckerspiegel um 10 bis 29% senken kann (18, 19, 20).

Die effektive Dosierung liegt typischerweise zwischen 1 und 6 Gramm oder 0,5 bis 2 Teelöffeln Zimt pro Tag.

  • Zusammenfassung: Es konnte gezeigt werden, dass Zimt die Nüchternblutzuckerspiegel senken kann und bei einer Dosierung von 1 bis 6 Gramm pro Tag antidiabetische Wirkungen besitzt.

Zimt könnte positive Auswirkungen auf neurodegenerative Erkrankungen besitzen

Neurodegenerative Erkrankungen werden durch einen progressiven Verlust der Struktur oder der Funktion der Gehirnzellen gekennzeichnet. Alzheimer und Parkinson sind die am weitesten verbreiteten Krankheiten dieser Art.

Zwei Verbindungen, die sich in Zimt wiederfinden, scheinen den Aufbau eines Proteins namens Tau im Gehirn zu hemmen, welches eines der Markenzeichen von Alzheimer darstellt (21, 22, 23). Im Rahmen einer Studie mit Mäusen, die unter Parkinson litten, half Zimt dabei, die Neuronen zu schützen, die Spiegel der Neurotransmitter zu normalisieren und die motorische Funktion zu verbessern (24). Diese Wirkungen müssen jedoch noch weiter beim Menschen untersucht werden. Zusammenfassung: Im Rahmen von mit Tieren durchgeführten Studien konnte gezeigt werden, dass Zimt zu zahlreichen Verbesserungen bei Alzheimer und Parkinson führen kann. Es fehlt jedoch noch an entsprechenden Humanstudien.

Zimt könnte vor Krebs schützen

Krebs ist eine ernsthafte Erkrankung, die durch ein unkontrolliertes Zellwachstum charakterisiert wird. Zimt wurde bezüglich einer potentiellen Verwendung bei der Krebsvorbeugung und Behandlung ausgiebig untersucht.

Bisher beschränken sich diese Untersuchungen auf im Reagenzglas und mit Tieren durchgeführte Studien, welche nahelegen, dass Zimtextrakte vor Krebs schützen könnten (25, 26, 27, 28, 29). Zimt entfaltet diese Wirkungen, indem es das Wachstum der Krebszellen und die Bildung von Blutgefäßen in den Tumoren reduziert. Zusätzlich scheint Zimt für Krebszellen toxisch zu sein und zu einem Zelltod von Krebszellen zu führen.

Diese Resultate wurden durch im Reagenz durchgeführte Experimente bestätigt, die zeigten, dass Zimt schützende antioxidative Reaktionen in menschlichen Darmzellen aktiviert (31). Ob Zimt jedoch auch bei lebenden Menschen eine solche Wirkung besitzt, muss erst noch im Rahmen kontrollierter Studien untersucht werden.

  • Zusammenfassung: Mit Tieren und im Reagenzglas durchgeführte Untersuchungen deuten darauf hin, dass Zimt vor Krebs schützende Wirkungen besitzen könnte.

Zimt hilft dabei, Bakterien und Pilzinfektionen zu bekämpfen

Zimtaldehyd, eine der primären aktiven Inhaltsstoffe von Zimt, könnte dabei helfen, unterschiedliche Arten von Infektionen zu bekämpfen. Von Zimtöl konnte gezeigt werden, dass es bei der Behandlung von Infektionen der Atemwege effektiv ist, die durch Pilze verursacht werden. Zimt kann außerdem das Wachstum bestimmter Bakterien inklusive Listerien und Salmonellen hemmen (32, 33). Die Untersuchungsergebnisse zu diesen Wirkungen sind bisher jedoch recht begrenzt und es konnte noch nicht gezeigt werden, dass Zimt Infektionen in anderen Bereichen des Körpers reduzieren kann. Die antimikrobiellen Wirkungen von Zimt könnten außerdem dabei helfen Karies zu verhindern und schlechten Atem zu reduzieren (34, 35).

  • Zusammenfassung: Zimtaldehyd besitzt antifungale und antibakterielle Eigenschaften, die Infektionen reduzieren könnten und dazu beitragen können, Karies und schlechten Atem zu bekämpfen.

Zimt könnte dabei helfen, den HIV Virus zu bekämpfen

HIV ist ein Virus, der das Immunsystem nach und nach außer Funktion setzt und unbehandelt letztendlich zu AIDS führt.

Man glaubt, dass Zimt, der aus Zimtkassie extrahiert wird, dabei helfen kann, HIV-1 – den beim Menschen am weitesten Stamm des HIV Virus – zu bekämpfen (36, 37). Eine Laboruntersuchung, die mit HIV infizierte Zellen betrachtete, kam zu dem Ergebnis, dass Zimt von allen 69 untersuchten medizinischen Pflanzen die effektivste Behandlungsmethode darstellte (38). Es bedarf jedoch weiterer Untersuchungen, um diese Wirkungen beim Menschen zu bestätigen.

  • Zusammenfassung: Im Reagenzglas durchgeführte Untersuchungen haben gezeigt, dass Zimt dabei helfen kann, HIV-1 zu bekämpfen.

Es ist besser, Ceylon Zimt – der auch als “echter” Zimt bekannt ist – zu verwenden

Nicht alle Zimtsorten sind gleich. Die Cassia Variante enthält signifikante Mengen einer Verbindung, die als Coumarin bekannt ist und die in höheren Dosierungen als schädlich angesehen wird. Zwar besitzen alle Zimt Varianten Gesundheitsvorzüge, doch Cassia Zimt könnte aufgrund seines Coumaringehalts in höheren Dosierungen Probleme hervorrufen. Wissenschaftliche Untersuchungen kamen zu dem Ergebnis, dass Cassia Zimt im Vergleich zu Ceylon Zimt durchschnittlich die 63-fache Menge an Coumarin enthält (40).

Ceylon Zimt („echter“ Zimt) ist in dieser Hinsicht sehr viel besser und Studien zeigen, dass er deutlich geringere Mengen an Coumarin als die Cassia Variante enthält (39). Unglücklicherweise handelt es sich beim meisten Zimt, der in Supermärkten erhältlich ist, um die billigere Cassia Variante.

Potentielle Risiken, die mit größeren Mengen des in Cassia Zimt enthaltenen Coumarins in Verbindung stehen

Coumarin kann Leberschäden hervorrufen

Mehrere Studien haben herausgefunden, dass ein Konsum von zu viel Coumarin Leberschäden hervorrufen kann (41, 42, 43). So entwickelte sich bei einer 73 Jahre alten Frau z.B. eine plötzliche Infektion der Leber, nachdem sie lediglich eine Woche lang Zimt Supplements eingenommen hatte (44). Diese Fallstudie umfasste jedoch Zimt Dosierungen, die weitaus höher als das ausfielen, was normalerweise über die Nahrung alleine zugeführt wird.

Coumarin könnte das Krebsrisiko erhöhen

Mit Tieren durchgeführte Untersuchungen haben gezeigt, dass Coumarin das Risiko für bestimmte Krebsarten erhöhen kann (41). So kamen mit Nagetieren durchgeführte Studien zu dem Ergebnis, dass der Verzehr von zu viel Coumarin die Entstehung von Krebstumoren in der Lunge, der Leber und den Nieren hervorrufen kann (45, 46, 47).

Der Mechanismus, über den Coumarin Krebs verursachen kann, ist noch nicht bekannt. Wissenschaftler glauben jedoch, dass Coumarin bei wiederholter Einnahme bestimmte Organe schädigen kann. Im Lauf der Zeit könnten diese Schäden dazu führen, dass gesunde Zellen durch Tumorzellen ersetzt werden (48).

Die meisten Untersuchungen bezüglich der krebsfördernden Wirkungen von Coumarin wurden mit Tieren durchgeführt und es bedarf weiterer Studien, um herauszufinden, ob diese Verbindung auch beim Menschen existiert.

Einnahmeempfehlung

Da es sich bei der Verwendung von Zimt um eine Behandlungsmethode mit nicht erwiesener Wirkung handelt, gibt es keine offizielle Dosierungsempfehlung. Einige Quellen empfehlen ½ bis 1 Teelöffel (2 bis 4 Gramm) Zimtpulver pro Tag. Im Rahmen von Studien wurden zwischen 1 Gramm und 6 Gramm Zimt verwendet. Sehr hohe Dosierungen können toxisch sein.

Letzteres gilt hauptsächlich für Cassia Zimt und hängt mit dessen hohen Coumaringehalt zusammen. Die tolerierbare tägliche Zufuhr von Coumarin liegt bei 0,1 mg pro Kilogramm Körpergewicht (41). Dies entspricht 0,5 bis 2 Gramm bzw. einem Teelöffel Cassia Zimt pro Tag. Hierbei sollte man im Hinterkopf behalten, dass diese Mengen für Erwachsene gelten und Kinder deutlich weniger vertragen.

Kann man Zimt natürlich über die Nahrung zu sich nehmen?

Zimt ist in unzähligen Nahrungsmitteln enthalten. Wenn man Zimt im Geschäft als Gewürz kauft, kann es sich hierbei um einen von zwei Typen oder um eine Mischung aus beiden handeln. Es handelt sich entweder um „echten“ Zimt, der auch als Ceylon Zimt bezeichnet wird und der leichter zu mahlen, aber weniger effektiv bei Diabetes ist, oder es handelt sich, was wahrscheinlicher ist, um den dunkleren Zimtkassie Zimt.

Risiken und Nebenwirkungen

Nebenwirkungen

Für gewöhnlich besitzt Zimt keine Nebenwirkungen. Die Verwendung großer Mengen kann Mund und Lippen reizen und wunde Stellen hervorrufen.

Bei einigen Menschen kann der Verzehr von zu viel Zimt Reizungen und Geschwüre im Bereich der Mundschleimhäute hervorrufen (49, 50, 51). Dies hängt damit zusammen, dass diese Menschen auf das in Zimt enthaltene Zimtaldehyd allergisch reagieren, wenn sie es in größeren Mengen konsumieren. Geringe Mengen dieser Verbindung scheinen keine solche Reaktion hervorzurufen, da der Speichel verhindert, dass diese Chemikalien zu lange mit der Mundschleimhaut in Kontakt bleiben. Weitere Symptome einer Zimtaldehyd Allergie umfassen Schwellungen im Bereich von Zunge oder Zahnfleisch, ein brennendes bzw. juckendes Gefühl und weiße Flecken im Mundraum. Diese Symptome sind in der Regel nicht gefährlich, können aber unangenehm sein (52).

Zimt kann, wie bereits erwähnt wurde, die Blutzuckerspiegel senken, was in vielen Fällen wünschenswert ist. Der Verzehr von zu viel Zimt kann jedoch bei einigen Menschen einen zu starken Abfall der Blutzuckerspiegel hervorrufen, der zu Müdigkeit, Benommenheit und in extremen Fällen zu Ohnmacht führen kann (53). Dieses Risiko besteht insbesondere bei Menschen, die aufgrund einer Diabeteserkrankung Medikamente zur Senkung der Blutzuckerspiegel einnehmen.

Der Verzehr von zu viel Zimt auf einmal oder das Einatmen von Zimtstaub können Husten und Atemprobleme hervorrufen. Diese Probleme können dadurch verstärkt werden, dass das in Zimt enthaltene Zimtaldehyd die Atemwege reizen kann und Atemprobleme weiter verstärken kann (54). Menschen, die unter Asthma oder anderen Erkrankungen leiden, die die Atmung beeinträchtigen können, sollten diesbezüglich besonders vorsichtig sein.

Risiken

Zimt scheint für die meisten Menschen bei einer oralen Einnahme von bis zu 6 Gramm täglich für einen Zeitraum von 6 Wochen sicher und unbedenklich zu sein. Einige Menschen können allergisch auf Zimt oder einen seiner Bestandteile reagieren. Sehr große Mengen an Zimt können toxisch sein, was insbesondere bei Menschen gilt, die unter Leberproblemen leiden. Da Zimt den Blutzucker senken kann, kann es bei Diabetikern notwendig sein, die Medikation anzupassen, wenn sie Zimt als Supplement verwenden. Menschen, die unter Krebsarten wie z.B. Brustkrebs leiden, die durch Hormone beeinflusst werden, sollten Zimt nicht einnehmen. Der Inhaltsstoff Cumarin, der in einigen Zimtprodukten enthalten ist, kann Leberprobleme verursachen. Aufgrund der mangelnden Daten bezüglich der Sicherheit sollte Zimt von Kindern oder schwangeren oder stillenden Frauen nicht als Supplement eingenommen werden.

Wechselwirkungen

Wenn man Medikamente einnimmt, sollte man vor der Verwendung von Zimt Supplements mit dem behandelnden Arzt sprechen. Zimt Supplements könnten mit Antibiotika, Diabetesmedikamenten, Blutverdünnern, Herzmedikamenten und weiteren Medikamenten interagieren.

Darüber hinaus kann das in Cassia Zimt in größeren Mengen enthaltene Coumarin die Leber belasten und Leberschäden fördern. Wenn Medikamente wie Paracetamol, Acetaminophen oder Statine eingenommen werden, die die Leberfunktion beeinträchtigen oder die Leber belasten, kann der Verzehr von zu viel Cassia Zimt das Risiko für Leberschäden erhöhen.

Fazit

Zimt ist eines der köstlichsten und gesündesten Gewürze unseres Planeten. Er kann die Blutzuckerspiegel senken, Risikofaktoren für Herzkrankheiten reduzieren und besitzt eine Vielzahl weiterer eindrucksvoller Gesundheitsvorzüge.

Auch wenn der Verzehr geringer bis moderater Mengen an Zimt in der Regel sicher und unbedenklich ist, kann der Verzehr zu großer Mengen Nebenwirkungen hervorrufen. Dies gilt primär für Cassia Zimt, da dieser große Mengen an Coumarin enthält, welches mit Krankheiten wie Leberschäden und Krebs in Verbindung bebracht wird.

Auf der anderen Seite enthält Ceylon Zimt, der auch als „echter“ Zimt bezeichnet wird, nur Spuren von Coumarin und kann deshalb auch in größeren Mengen konsumiert werden. Als sichere Mengen gelten bis zu einem Teelöffel (0,5 bis 2 Gramm) Cassia Zimt und bis zu 2,5 bis 3 (5 bis 6 Gramm) Ceylon Zimt pro Tag.

Auch wenn der Verzehr von zu viel Zimt einige Nachteile mit sich bringen kann, ist Zimt doch ein gesundes Gewürz, das in geringen bis moderaten Mengen sicher und unbedenklich ist. Der Verzehr von weniger als der maximalen verträglichen Menge ist mehr als genug, um von den Gesundheitsvorzügen von Zimt profitieren zu können.

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Kurkuma

Turmeric (Kurkuma) und Curcumin

Kurkuma ist eine Pflanze, die eines der Hauptgewürze in Curry darstellt und auch bei anderen Nahrungsmitteln als Gewürz zum Einsatz kommt. Die Wurzel des Kurkuma wird jedoch auch zur Herstellung von Medizin verwendet.

Kurkuma wird bei Arthritis, Sodbrennen, Magenschmerzen, Durchfall, Blähungen, Völlegefühl, Appetitverlust, Gelbsucht, Leberproblemen und Gallenblasenproblemen eingesetzt.

Darüber hinaus wird Kurkuma auch bei Kopfschmerzen, Bronchitis, Erkältungen, Lungeninfektionen, Fibromyalgie, Lepra, Fieber, Menstrualproblemen und Krebs verwendet. Weitere Anwendungsbereiche umfassen Depressionen, Alzheimer, Wassereinlagerungen, Wurmbefall und Nierenprobleme. Einige Menschen tragen Kurkuma bei Schmerzen, Borkenflechte, Blutergüssen, Blutegelbissen, Augeninfektionen, entzündlichen Hautkrankheiten, Schmerzen im Mund und infizierten Wunden auf die Haut auf.

Im Bereich der industriellen Herstellung werden das essentielle Öl des Kurkuma bei der Herstellung von Parfüm und das Harz als Geschmackskomponente und Farbstoff bei der Herstellung von Nahrungsmitteln verwendet.

Gesundheitsvorzüge von Curcumin und Kurkuma

Zahlreiche Studien konnten zeigen, dass Kurkuma und Curcumin eine Vielzahl von Gesundheitsvorzügen für Körper und Gehirn besitzen kann. Im Folgenden werden wir einen kurzen Blick auf die wichtigsten hiervon werfen.

Kurkuma enthält bioaktive Verbindungen mit wirkungsvollen medizinischen Eigenschaften Kurkuma wird nicht ohne Grund seit tausenden von Jahren neben seiner Verwendung als Gewürz auch als medizinische Heilpflanze verwendet. In den letzten Jahren haben Studien damit begonnen, das wissenschaftlich zu unterstützen, was die Inder schon seit langer Zeit wissen – Kurkuma enthält zahlreiche Verbindungen mit medizinischen Eigenschaften (1).

Diese Verbindungen werden als Curcuminoide bezeichnet und das wichtigste hiervon ist Curcumin. Curcumin stellt den primären aktiven Inhaltsstoff von Kurkuma dar. Es besitzt kraftvolle entzündungshemmende Wirkungen und ist außerdem ein sehr starkes Antioxidans. Der Curcumin Gehalt von Kurkuma liegt bei etwa 3% (2).

Die meisten mit Kurkuma durchgeführten Studien verwenden Kurkuma Extrakte, die hauptsächlich Curcumin enthalten, wobei die Dosierungen für gewöhnlich 1 Gramm pro Tag übersteigen. Es wäre sehr schwierig diese Mengen alleine durch die Verwendung von Kurkuma als Gewürz in Speisen zu erreichen. Aus diesem Grund ist es notwendig auf Curcumin Supplements zurückzugreifen, die signifikante Mengen an Curcumin enthalten, wenn man von den vollen Wirkungen dieses Inhaltsstoffes profitieren möchte.

Unglücklicherweise wird Curcumin vom Körper nur schlecht aufgenommen. Es hilft schwarzen Pfeffer zusammen mit Curcumin zu konsumieren, da dieser eine Substanz namens Piperin enthält, welche die Absorption von Curcumin um 2.000% erhöhen kann (3).

Gute Curcumin Supplements enthalten Piperin, welches ihre Effektivität signifikant erhöht. Curcumin ist außerdem fettlöslich, weshalb es eine gute Idee darstellen könnte, Curcumin Supplements mit einer fettreichen Mahlzeit einzunehmen.

  • Zusammenfassung: Curcumin, der aktive Inhaltsstoff von Kurkuma besitzt kraftvolle entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften. Die meisten Studien verwenden standardisierte Kurkuma Extrakte mit einem hohen Anteil an Curcumin.

Curcumin ist eine natürliche entzündungshemmende Verbindung

Entzündungen sind ein sehr wichtiger Mechanismus des Körpers, der dabei hilft, schädliche körperfremde Eindringlinge zu bekämpfen und der auch bei der Reparatur von Schäden unterschiedlicher Art eine wichtige Rolle spielt. Ohne Entzündungen könnten Pathogene wie Bakterien leicht Deinen Körper übernehmen und Dich umbringen.

Doch auch wenn akute, kurzzeitige Entzündungen nützlich sind, können sich Entzündungen zu einem großen Problem entwickeln, wenn sie chronisch werden und das Gewebe des Körpers attackieren. Wissenschaftler glauben, dass chronische, unterschwellige Entzündungen bei nahezu jeder chronischen westlichen Erkrankung eine große Rolle spielen. Dies umfasst Herzkrankheiten, Krebs, das metabolische Syndrom, Alzheimer und eine Reihe degenerativer Erkrankungen (4, 5, 6). Aus diesem Grund ist alles, das dabei helfen kann, chronische Entzündungen zu bekämpfen potentiell nützlich, wenn es darum geht, diese chronischen Erkrankungen zu verhindern oder zu behandeln. Curcumin ist ein starker Entzündungshemmer. Seine Wirkung fällt so stark aus, dass es an Effektivität mit einigen entzündungshemmenden Medikamenten mithalten kann, ohne deren Nebenwirkungen zu teilen (7, 8, 9). Es blockiert NF-kB, ein Molekül, das in den Zellkern eindringt und Gene aktiviert, die mit Entzündungen in Verbindung stehen. Man glaubt, dass NF-kB bei vielen chronischen Erkrankungen eine wichtige Rolle spielt (10, 11).

Ohne in die Details zu gehen (das Thema Entzündungen ist extrem kompliziert) ist die Schlüsselbotschaft an dieser Stelle, dass Curcumin eine bioaktive Substanz ist, die Entzündungen auf molekularer Ebene bekämpft (12, 13, 14).

  • Zusammenfassung: Chronische Erkrankungen tragen zu vielen weit verbreiteten westlichen Krankheiten bei. Curcumin kann Moleküle unterdrücken, von denen bekannt ist, dass sie bei Entzündungen eine wichtige Rolle spielen.

Kurkuma kann die antioxidative Kapazität Deines Körpers dramatisch steigern

Man glaubt, dass oxidative Schäden einer der Mechanismen sind, die dem Alterungsprozess und vielen Erkrankungen zugrunde liegen. Oxidative Schäden umfassen freie Radikale – hochreaktive Moleküle und ungepaarten Elektronen. Freie Radikale neigen dazu, mit wichtigen organischen Substanzen wie Fettsäuren, Proteinen oder der DNA Deiner Zellen zu reagieren.

Der Hauptgrund dafür, dass Antioxidantien so nützlich sind, besteht darin, dass sie Deinen Körper vor freien Radikalen schützen. Curcumin ist ein wirkungsvolles Antioxidans, das freie Radikale durch seine chemische Struktur neutralisieren kann (15, 16). Zusätzlich hierzu kann Curcumin die Aktivität körpereigener antioxidativer Enzyme steigern (17, 18, 19).

Auf diesem Weg führt Curcumin einen Doppelschlag gegen frei Radikale aus – es blockiert diese direkt und regt dann die körpereigene antioxidative Verteidigung an.

  • Zusammenfassung: Curcumin besitzt kraftvolle antioxidative Wirkungen. Es neutralisiert freie Radikale und stimuliert außerdem die körpereigenen antioxidativen Enzyme.

Curcumin erhöht die Spiegel des Brain-derived neurotrophic Factor (BDNF), die mit der Gehirnfunktion und einem niedrigeren Risiko für Erkrankungen des Gehirns in Verbindung gebracht werden Früher glaubte man einmal, dass sich die Neuronen nach Abschluss der frühen Kindheit nicht mehr teilen und vermehren können. Heute weiß man, dass dies nicht den Tatsachen entspricht. Neuronen sind dazu in der Lage neue Verbindungen herzustellen, aber in bestimmten Bereichen des Gehirns können sie sich auch teilen und zahlenmäßig zunehmen.

Einer der vielen antreibenden Faktoren dieses Prozesses ist der sogenannte Brain-derived neurotrophic Factor (BDNF) – ein Typ von Wachstumshormon, das im Gehirn seine Wirkung entfaltet (20). Viele weit verbreitete Störungen des Gehirns inklusive Alzheimer und Depressionen wurden mit reduzierten Spiegeln dieses Hormons in Verbindung gebracht (21, 22).

Interessanterweise kann Curcumin die Spiegel des Brain-derived neurotrophic Factor (BDNF) erhöhen (23, 24). Hierdurch könnte es effektiv sein, wenn es darum geht die Entwicklung vieler Erkrankungen des Gehirns und einer alterbedingten Abnahme der Gehirnfunktion entgegenzuwirken oder diese sogar umzukehren (25).

Curcumin könnte außerdem die Gedächtnisleistung verbessern und Dich intelligenter machen, was logisch erscheint, wenn man bedenkt. dass es die Spiegel des Brain-derived neurotrophic Factor (BDNF) erhöhen kann. Es bedarf jedoch kontrollierter Humanstudien, um dies zu bestätigen (26).

  • Zusammenfassung: Curcumin erhöht die Spiegel des Brain-derived neurotrophic factor (BDNF), welcher das Wachstum neuer Neuronen anregt und unterschiedliche degenerative Prozesse im Gehirn bekämpft.

Curcumin sollte das Risiko für Herzkrankheiten senken

Herzkrankheiten stellen weltweit die häufigste Todesursache dar (27). Wissenschaftler haben diese Krankheiten über viele Jahrzehnte untersucht und viel über ihre Ursachen gelernt. Es überrascht nicht, dass dieses Thema erstaunlich kompliziert ist und dass zahlreiche Dinge zur Entwicklung dieser Krankheiten beitragen.

Curcumin könnte dabei helfen, viele Schritte beim Prozess der Entwicklung dieser Krankheiten umzukehren (28). Einer der vielleicht größten Vorzüge von Curcumin bei der Verhinderung von Herzkrankheiten besteht in einer Verbesserung der Funktion des Endothels, welches die innere Auskleidung der Blutgefäße darstellt.

Es ist gut bekannt, dass eine endotheliale Dysfunktion eine wichtige treibende Kraft bei der Entwicklung von Herzkrankheiten darstellt. Dies umfasst eine Unfähigkeit des Endothels, den Blutdruck zu regulieren und viele weitere Faktoren (29).

Mehrere Studien legen nahe, dass eine Einnahme von Curcumin zu einer Verbesserung der Endothelialfunktion führt. Eine Studie kam zu dem Ergebnis, das Curcumin genauso effektiv wie sportliches Training ist, während andere Studien zeigen, dass es genauso gut wie das Medikament Atorvastatin wirkt (30, 31).

Zusätzlich hierzu reduziert Curcumin Entzündungen und oxidative Prozesse, welche bei der Entwicklung von Herzkrankheiten auch eine Rolle spielen. Im Rahmen einer Studie wurden 121 Probanden, die sich einer Bypassoperation der Koronararterien unterzogen, entweder in eine Placebo Gruppe oder eine Gruppe, die 4 Gramm Curcumin pro Tag für ein paar Tage vor und nach der Operation bekamen, eingeteilt. Bei der Curcumin Gruppe konnte ein um 65% reduziertes Risiko für das Auftreten eines Herzinfarkts im Krankenhaus beobachtet werden (32).

  • Zusammenfassung: Curcumin besitzt positive Auswirkungen auf mehrere Faktoren, die bei Herzkrankheiten eine Rolle spielen. Es verbessert die Endothelialfunktion und stellt einen potenten entzündungshemmenden und antioxidativen Wirkstoff dar.

Kurkuma kann dabei helfen, Krebs zu verhindern (und vielleicht sogar zu behandeln)

Krebs ist eine Krankheit, die durch ein unkontrolliertes Wachstum des Gewebes charakterisiert wird. Es gibt viele unterschiedliche Formen von Krebs, die trotzdem einiges gemeinsam haben. Einige hiervon scheinen durch Curcumin beeinflussbar zu sein (33).

Curcumin wurde als Wirkstoff zur Behandlung von Krebs untersucht und man hat herausgefunden, dass es das Wachstum, die Entwicklung und die Verbreitung von Krebs auf molekularer Ebene beeinträchtigt (34). Studien haben gezeigt, dass Curcumin zum Tod von gefährlichen Krebszellen beitragen kann und die Angiogenese (das Wachstum neuer Blutgefäße in Tumoren) und Metastasenbildung reduzieren kann (35).

Mehrere Studien deuten darauf hin, dass Curcumin das Wachstum von Krebszellen im Labor und das Wachstum von Tumoren bei Tieren reduzieren kann (36, 37). Ob hohe Dosierungen Curcumin (vorzugsweise mit einem Absorptionsverstärker wie Piperin) auch beim Menschen die Behandlung von Krebs unterstützen können, muss noch genauer untersucht werden.

Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass Curcumin eine Entstehung von Krebs verhindern kann, was insbesondere für Krebsarten gilt, die wie Darmkrebs das Verdauungssystem betreffen. Im Rahmen einer über 30 Tage andauernden Studie mit 44 Männern mit Läsionen im Darm, aus denen sich manchmal Krebs entwickeln kann, reduzierten 4 Gramm Curcumin pro Tag die Anzahl der Läsionen um 40% (38).

Vielleicht wird Curcumin eines Tages in Kombination mit einer konventionellen Krebsbehandlung eingesetzt werden. Noch ist es jedoch zu früh, dies mit Sicherheit sagen zu können. Die bisherigen Erkenntnisse sind jedoch vielversprechend und Curcumin wird für diesen Anwendungsbereich intensiv untersucht.

  • Zusammenfassung: Curcumin führt zu mehreren Veränderungen auf molekularer Ebene, die dabei helfen könnten Krebs zu verhindern und vielleicht sogar zu behandeln.

Curcumin könnte bei der Verhinderung und Behandlung von Alzheimer nützlich sein

Alzheimer stellt die am weitesten verbreitete neurodegenerative Erkrankung der Welt, sowie die führende Ursache für Demenz dar. Unglücklicherweise gibt es bis heute noch keine gute Behandlungsmethode für diese Erkrankung. Aus diesem Grund ist das Verhindern eines Auftretens von Alzheimer von größter Bedeutung.

Es könnte jedoch gute Neuigkeiten am Horizont geben, denn es konnte gezeigt werden, dass Curcumin dazu in der Lage ist, die Blut-Hirn Schranke zu überwinden (39). Es ist bekannt, dass Entzündungen und oxidative Schäden bei Alzheimer eine Rolle spielen können und Curcumin kann vor beidem schützen (40).

Zusätzlich hierzu besteht ein Schlüsselfeature von Alzheimer in der Entwicklung von sogenannten Amyloid Plaques. Studien zeigen, dass Curcumin dabei helfen kann, diese Plaques zu beseitigen (41). Ob Curcumin jedoch wirklich die Entwicklung von Alzheimer verlangsamen oder sogar umkehren kann, ist noch nicht bekannt und muss noch weiter untersucht werden.

  • Zusammenfassung: Curcumin kann die Blut-Hirn Schranke überwinden und es konnte gezeigt werden, dass es zu unterschiedlichen Verbesserungen im Bereich des pathologischen Prozesses von Alzheimer führen kann.

Arthritis Patienten sprechen sehr gut auf Curcumin Supplements an

Arthritis ist eine in der westlichen Welt weit verbreitete Krankheit. Es gibt mehrere unterschiedliche Typen von Arthritis, doch die meisten hiervon umfassen Entzündungen im Bereich der Gelenke. Da Curcumin eine effektive entzündungshemmende Verbindung ist, ist es naheliegend, dass es auch bei Arthritis helfen könnte. Mehrere Studien konnten zeigen, dass dies tatsächlich der Fall ist. Im Rahmen einer Studie mit Probanden, die unter rheumatischer Arthritis litten, konnte gezeigt werden, dass Curcumin sogar wirkungsvoller als ein entzündungshemmendes Medikament war (42). Viele andere Studien haben die Wirkungen von Curcumin bei Arthritis untersucht und Verbesserungen bei unterschiedlichen Symptomen beobachtet (43, 44).

  • Zusammenfassung: Viele Studien zeigen, dass Curcumin bei der Behandlung von Arthritissymptomen helfen kann und in einigen Fällen sogar wirkungsvoller als entzündungshemmende Medikamente ist.

Studien zeigen, dass Curcumin bei Depressionen erstaunliche Vorzüge mit sich bringen kann

Curcumin hat sich bei der Behandlung von Depressionen als vielversprechend herausgestellt. Im Rahmen einer kontrollierten Untersuchung wurden 60 Probanden, die unter Depressionen litten in drei Gruppen eingeteilt (45). Eine Gruppe nahm das Antidepressivum Prozac ein, eine andere Gruppe nahm ein Gramm Curcumin ein und die dritte Gruppe nahm sowohl Prozac, als auch Curcumin ein. Nach 6 Wochen hatte Curcumin zu ähnlichen Verbesserungen des Zustands wie Prozac geführt. Die Gruppe, die Prozac und Curcumin eingenommen hatte, schnitt am besten ab (45). Laut dieser kleinen Studie verhält sich Curcumin also genauso wirkungsvoll wie ein Antidepressivum.

Depressionen werden auch mit reduzierten Spiegeln des Brain-derived neurotrophic Factor (BDNF) und einem schrumpfenden Hippokampus – einem Bereich des Gehirns, der bei Lernen und Gedächtnis eine Rolle spielt – in Verbindung gebracht. Curcumin erhöht die BDNF Spiegel und könnte potentiell einige dieser Veränderungen umkehren (46). Es gibt außerdem Hinweise darauf, dass Curcumin die Spiegel der Neurotransmitter Serotonin und Dopamin im Gehirn erhöhen kann (47, 48). Zusammenfassung: Eine Studie mit 60 Probanden konnte zeigen, dass Curcumin bei einer Linderung von Symptomen von Depressionen genauso wirkungsvoll wie das Antidepressivum Prozac war.

Curcumin könnte dabei helfen, das Altern hinauszuzögern und alterbedingte chronische

Erkrankungen zu bekämpfen

Wenn Curcumin tatsächlich dabei helfen kann Herzkrankheiten, Krebs und Alzheimer zu verhindern, dann hätte es offensichtliche Vorzüge für die Langlebigkeit. Aus diesem Grund hat sich Curcumin zu einem sehr beliebten Anti-Aging Supplement entwickelt (49).

Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass man glaubt, dass auch oxidative Prozesse und Entzündungen beim Altern eine Rolle spielen, könnte Curcumin Wirkungen besitzen, die weit über das Verhindern von Krankheiten hinaus gehen (50).

  • Zusammenfassung: Aufgrund seiner vielen positiven Gesundheitswirkungen, zu denen auch ein gewisser Schutz vor chronischen Erkrankungen gehört, könnte Curcumin die Langlebigkeit fördern.

Sicherheit und Nebenwirkungen

Kurkuma ist bei einer angemessenen Verwendung für Erwachsene wahrscheinlich sicher und unbedenklich.

Kurkuma ruft für gewöhnlich keine signifikanten Nebenwirkungen hervor. Bei einigen Menschen kann es jedoch zu Magenverstimmungen, Übelkeit, Schwindel oder Durchfall kommen.

In einem Bericht erlebte eine Person, die sehr hohe Mengen Kurkuma – über 1500 mg zweimal täglich – einnahm, einen gefährlichen abnormalen Herzrhythmus. Es ist jedoch nicht klar, ob Kurkuma tatsächlich die Ursache für diese Nebenwirkung war. Bis mehr bekannt ist, sollte man exzessiv hohe Dosierungen von Kurkuma meiden.

Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen

Schwangerschaft und Stillzeit: Eine orale Einnahme von Kurkuma in medizinischen Mengen ist während der Schwangerschaft wahrscheinlich nicht sicher und unbedenklich. Kurkuma könnte die Menstrualperiode fördern oder den Uterus anregen, wodurch die Schwangerschaft gefährdet werden könnte.

Es gibt nicht genügend Informationen bezüglich der Sicherheit von Kurkuma während der Stillzeit, weshalb stillende Frauen Kurkuma besser nicht verwenden sollten.

Gallenblasenprobleme: Kurkuma könnte Gallenblasenprobleme verschlimmern. Man sollte Kurkuma nicht verwenden, wenn man unter Gallensteinen oder einer Verstopfung der Gallengänge leidet. Gastroösophageale Refluxkrankheit: Kurkuma kann bei einigen Menschen Magenverstimmungen hervorrufen. Kurkuma könnte außerdem Magenprobleme wie eine gastroösophageale Refluxkrankheit verschlimmern.

Operationen: Kurkuma könnten die Blutgerinnung verlangsamen. Es gibt Bedenken, dass hierdurch das Risiko von Blutungen während und nach Operationen steigen könnte. Aus diesem Grund sollte man die Verwendung von Kurkuma mindestens 2 Wochen vor geplanten Operationen beenden.

Wechselwirkungen mit Medikamenten

Bei einer Kombination von Kurkuma mit folgenden Medikamenten sollte man vorsichtig sein:

Medikamente, die die Blutgerinnung verlangsamen

Kurkuma könnte die Blutgerinnung verlangsamen. Die Einnahme von Kurkuma in Verbindung mit Medikamenten, die auch die Blutgerinnung verlangsamen, könnte das Risiko für Blutungen und die Neigung zu Blutergüssen erhöhen.

Einige Medikamente, die die Blutgerinnung verlangsamen können, umfassen unter anderem Aspirin, Diclofenac (Voltaren), Ibuprofen, Naproxen, Heparin, Warfarin und weitere.

Dosierung

Folgende Dosierungen wurden im Rahmen wissenschaftlicher Untersuchungen untersucht:

  • Bei Magenverstimmungen: 500 mg Kurkuma viermal täglich.
  • Bei Osteoarthritis: 500 mg eines spezifischen Kurkuma Extrakts (Meriva) zweimal täglich. Auch 500 mg eines nichtkommerziellen Produkts viermal täglich wurden verwendet.
  • Bei rheumatischer Arthritis: 500 mg einer spezifischen Zusammenstellung des Kurkuma Inhaltsstoffes Curcumin (BCM-95®) zweimal täglich.

Fazit

Kurkuma und insbesondere seine aktivste Verbindung, Curcumin, besitzen viele wissenschaftlich bewiesene Gesundheitsvorzüge, zu denen unter Anderem die Verhinderung von Herzkrankheiten, Alzheimer und Krebs gehören. Seine potenten entzündungshemmenden und antioxidativen Wirkungen könnten außerdem dabei helfen, Symptome von Depressionen und Arthritis zu reduzieren. Wenn Du auf der Suche nach einem Curcumin Produkt bist, solltest Du nach einem Produkt Ausschau halten, das Piperin enthält, welches die Bioverfügbarkeit von Curcumin um 2.000% steigern kann. Ohne diese Verbindung passiert das Meiste in Curcumin Deinen Verdauungstrakt, ohne vom Körper aufgenommen zu werden.

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Weiterführende Studien:

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Traubenkernextrakt

Traubenkernextrakt

Traubenkernextrakt ist ein Supplement, das durch Trocknen und Pulverisieren von Traubenkernen hergestellt wird. Traubenkerne sind reich an Antioxidantien inklusive Phenolsäuren, Anthocyaninen, Flavonoiden und oligomerischen Proanthocyanidin Komplexen (OPCs). In der Tat sind Traubenkerne eine der bekanntesten Quellen für Proanthocyanidine (1, 2).

Aufgrund ihres hohen Gehalts an Antioxidantien kann Traubenkernextrakt dabei helfen Krankheiten zu verhindern und vor oxidativem Stress, Gewebeschäden und Entzündungen zu schützen (3). Hier sind 10 potentielle Gesundheitsvorzüge von Traubenkernextrakten, die alle auf wissenschaftlichen Studien basieren.

Traubenkernextrakt kann den Blutdruck senken

Mehrere Studien haben die Auswirkungen von Traubenkernextrakt auf hohen Blutdruck untersucht. Ein Review von 16 Studien mit insgesamt 810 Probanden mit hohem Blutdruck oder erhöhtem Risiko für erhöhten Blutdruck fand heraus, dass eine Einnahme von 100 bis 2.000 mg Traubenkernextrakt pro Tag den systolischen und diastolischen Blutdruck signifikant um 6,08 mmHg bzw. 2,8 mmHg senkte.

Bei Probanden unter 50 Jahren mit Übergewicht oder Stoffwechselstörungen konnten die stärksten Verbesserungen beobachtet werden. Die vielversprechendsten Resultate wurden mit niedrigeren Dosierungen im Bereich von 100 bis 800 mg pro Tag für 8 bis 16 Wochen beobachtet (4).

Eine andere Studie mit 29 Erwachsenen mit hohem Blutdruck fand heraus, dass eine Einnahme von 300 mg Traubenkernextrakt pro Tag nach 6 Wochen den systolischen Blutdruck um 5,6% und den diastolischen Blutdruck um 4,7% senkte (5).

Zusammenfassung: Traubenkernextrakt könnte dabei helfen den Blutdruck zu senken, was insbesondere für Menschen im mittleren Alter und Menschen mit Übergewicht gilt.

Traubenkernextrakt kann den Blutfluss verbessern

Einige Studien deuten darauf hin, dass Traubenkernextrakt den Blutfluss verbessern konnte. Im Rahmen einer achtwöchigen Studie mit 17 gesunden postmenopausalen Frauen, die 400 mg Traubenkernextrakt pro Tag einnahmen, konnten blutverdünnende Wirkungen beobachtet werden, die potentiell das Risiko für Blutgerinnsel reduzieren können (6).

Eine andere Studie mit 8 gesunden jungen Frauen untersuchte die Wirkungen einer einzelnen 400 mg Dosis Proanthocyanidin aus Traubenkernextrakt direkt nach 6 Stunden sitzen. Es konnte gezeigt werden, dass dieses Schwellungen der Beine und Ödeme um 70% reduzieren konnte (7). Im Rahmen derselben Studie erlebten 8 andere gesunde junge Frauen, die täglich 133 mg Proanthocyanidin aus Traubenkernextrakt für 14 Tage einnahmen, nach 6 Stunden des Sitzens 40% weniger Schwellungen der Beine.

Zusammenfassung: Es konnte gezeigt werden, dass Traubenkernextrakt den Blutfluss verbessern und das Risiko für Blutgerinnsel reduzieren kann, was bei Durchblutungsstörungen helfen könnte.

Traubenkernextrakt könnte oxidative Schäden reduzieren

Erhöhte Spiegel des (schlechten) LDL Cholesterins sind ein bekannter Risikofaktor für Herzkrankheiten.

Die Oxidation von LDL Cholesterin erhöht dieses Risiko signifikant und spielt bei einer Arteriosklerose – dem Aufbau von fettartigen Plaques in den Arterien – eine zentrale Rolle. Im Rahmen mehrerer Studien konnte gezeigt werden, dass Traubenkernextrakt Supplements die Oxidation von LDL, die durch eine fettreiche Ernährung ausgelöst wird, reduzieren kann (8, 9, 10). Einige Untersuchungen am Menschen zeigten ähnliche Resultate (11, 12). Im Rahmen einer Studie mit 8 Probanden, die sich fettreich ernährten, hemmten 300 mg eines Traubenkernextraktes die Oxidation von Fett im Blut, während bei den Probanden, die kein Traubenkernextrakt zu sich nahmen, eine Erhöhung der Oxidation um 150% beobachtet werden konnte (13).

Im Rahmen einer anderen Studie konnte bei 61 gesunden Erwachsenen nach einer Einnahme von 400 mg Traubenkernextrakt eine Reduzierung des oxidierten LDL Cholesterins um 13,9% beobachtet werden. Eine ähnliche Studie war jedoch nicht dazu in der Lage diese Resultate zu replizieren (5, 11). Eine weitere Studie mit 87 Patienten, die sich einer Herzoperation unterzogen hatten, fand heraus, dass eine Einnahme von 400 mg Traubenkernextrakt am Tag vor der Operation den oxidativen Stress signifikant reduzierte. Aus diesem Grund ist es wahrscheinlich, dass ein Traubenkernextrakt vor zukünftigen Herzschäden schützen kann (14).

Zusammenfassung: Traubenkernextrakt könnte dabei helfen das Risiko für Herzkrankheiten zu reduzieren, indem es die Oxidation von LDL Cholesterin hemmt und die Oxidation von Herzgewebe während Phasen des Stresses reduziert.

Traubenkernextrakt könnte die Kollagenspiegel erhöhen und die Kraft der Knochen verbessern

Ein gesteigerter Konsum von Flavonoiden kann die Kollagensynthese und die Knochenbildung verbessern. Als reichhaltige Quelle von Flavonoiden könnte Traubenkernextrakt somit dabei helfen, Dichte und Stärke der Knochen zu steigern.

In der Tat kamen mit Tieren durchgeführte Studien zu dem Ergebnis, dass eine Zugabe von Traubenkernextrakt zu einer Ernährung, die arm, moderat reich oder reich an Kalzium ist, Knochendichte, Mineralstoffgehalt und Stärke der Knochen erhöhen kann (15, 16). Rheumatische Arthritis ist eine Autoimmunerkrankung, die in starken Entzündungen und einer Zerstörung von Knochen und Gelenken resultiert.

Mit Tieren durchgeführte Untersuchungen konnten zeigen, dass Traubenkernextrakt eine Zerstörung der Knochen bei einer entzündlichen Autoimmunarthritis unterdrücken kann (17, 18, 19). Traubenkernextrakte konnten außerdem bei Mäusen mit Osteoarthritis Schmerzen, Knochensporne und Gelenkschäden reduzieren, sowie die Kollagenspiegel erhöhen und den Verlust an Gelenkknorpel reduzieren (20). Trotz vielversprechender Resultate von mit Tieren durchgeführten Studien fehlt es noch an Humanstudien.

Zusammenfassung: Mit Tieren durchgeführte Untersuchungen zeigen vielversprechende Resultat bezüglich der Wirkung von Traubenkernextrakt bei arthritischen Beschwerden und bezüglich einer Förderung der Kollagenbildung.

Traubenkernextrakt könnte das Gehirn während des Alterns unterstützen

Man glaubt, dass kombinierten antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften von Flavonoiden das Einsetzen von neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer hinauszögern oder reduzieren können (21).

Von Gallussäure – einer der Komponenten von Traubenkernextrakt – konnte im Rahmen von Tierstudien gezeigt werden, dass sie die Bildung von Fibrillen durch Beta-Amyloid Proteinen hemmen kann (22). Cluster von Beta-Amyloid Proteinen im Gehirn sind Charakteristika einer Alzheimer Erkrankung.

Mit Tieren durchgeführte Studien haben außerdem herausgefunden, dass Traubenkernextrakt einen Gedächtnisverlust verhindern und den kognitiven Status verbessern können, sowie die Antioxidantienspiegel im Gehirn, Gehirnläsionen und Amyloid Cluster reduzieren können (23, 24, 25, 26).

Eine zwölfwöchige Studie mit 111 gesunden älteren Erwachsenen fand heraus, dass 150 mg Traubenkernextrakt pro Tag Aufmerksamkeit, Sprache und Kurz- und Langzeitgedächtnis verbesserte (27)

Es fehlt jedoch noch an Humanstudien zu den Auswirkungen von Traubenkernextrakt bei Menschen mit bereits zuvor existieren kognitiven Defiziten und reduzierter Gedächtnisleistung.

Zusammenfassung: Traubenkernextrakt zeigt das Potential viele degenerative Charakteristika einer abnehmenden Gehirnleistung zu reduzieren.

Traubenkernextrakt kann die Nierenfunktion verbessern

Die Nieren sind besonders anfällig für oxidative Schäden, die oft irreversibel ausfallen. Mit Tieren durchgeführte Studien haben gezeigt, dass Traubenkernextrakt Nierenschäden reduzieren und die Nierenfunktion verbessern kann, indem es oxidativen Stress und entzündungsbedingte Schäden reduziert (28, 29).

Im Rahmen einer Studie bekamen 23 Probanden mit diagnostiziertem chronischen Nierenversagen 2 Gramm Traubenkernextrakt pro Tag für 6 Monate verabreicht und ihre Nierenwerte wurden mit einer Placebogruppe verglichen. Es konnte beobachtet werden, dass der Proteingehalt des Urins um 3% sank und sich die Filtration der Nieren um 9% verbesserte.

Dies bedeutet, dass die Nieren der Traubenkerngruppe sehr viel besser dazu in der Lage waren, den Urin zu filtern, als dies bei Probanden der Placebogruppe der Fall war (30).

Zusammenfassung: Traubenkernextrakt könnte einen Schutz vor oxidativem Stress und Entzündungen liefern und somit die Gesundheit der Nieren fördern.

Traubenkernextrakt könnte infektiöses Wachstum hemmen

Traubenkernextrakt zeigt vielversprechende antibakterielle und antifungale Eigenschaften. Studien haben gezeigt, dass Traubenkernextrakt das Wachstum von in Nahrungsmitteln vorkommenden Bakterien inklusive Campylobacter und E. Coli hemmt, welche beide häufig für Nahrungsmittelvergiftungen und Magenverstimmungen verantwortlich sind (31, 32). Im Rahmen von Laborstudien konnte gezeigt werden, dass Traubenkernextrakt 43 Stränge von antibiotikaresistenten Staphylococcus Bakterien hemmt (33).

Candida ist ein weit verbreiteter hefeähnlicher Pilz, der manchmal in Pilzerkrankungen resultieren kann. Traubenkernextrakt wird im Bereich der traditionelle Medizin häufig zur Behandlung solcher Pilzerkrankungen verwendet.

Im Rahmen einer Studie bekamen Mäuse mit vaginalen Pilzinfektionen 8 Tage lang jeden zweiten Tag eine intravaginale Traubenkernextraktlösung verabreicht. Die Infektion wurde nach 5 Tagen gehemmt und war nach 8 Tagen verschwunden (34). Leider gibt es bisher noch keine Humanstudien zur Fähigkeit von Traubenkernextrakt Infektionen zu bekämpfen.

Zusammenfassung: Traubenkernextrakt könnte eine Reihe von Mikroben hemmen und einen Schutz vor antibiotikarestistenten Bakterienstämmen, bakteriellen Nahrungsmittelvergiftungen und Pilzinfektionen bieten.

Traubenkernextrakt könnte das Krebsrisiko senken

Die Ursachen von Krebs sind komplex, aber DNA Schäden sind ein zentrales Charakteristikum. Eine hohe Zufuhr von Antioxidantien wie Flavonoiden und Proanthocyanidinen wird mit einem reduzierten Risiko für eine Reihe von Krebsarten in Verbindung gebracht (35). Die antioxidative Aktivität von Traubenkernextrakt zeigen das Potential Brustkrebs, Lungenkrebs, Magenkrebs, oralen Schuppenzellenkrebs, Leberkrebs, Prostatakrebs und Bauchspeicheldrüsenkrens bei menschlichen Zellkulturen im Labor zu hemmen (36, 37, 38, 39).

Im Rahmen von mit Tieren durchgeführten Studien konnte außerdem gezeigt werden, dass Traubenkernextrakt die Wirkungen unterschiedlicher Typen einer Chemotherapie verstärken kann (40, 41).

Traubenkernextrakt scheint vor oxidativem Stress und einer Lebertoxizität zu schützen, während es die zielgerichteten Aktionen der Chemotherapie auf Krebszellen fördert (41, 42, 43). Ein Review von 41 mit Tieren durchgeführten Studien fand heraus, dass Traubenkernextrakt oder Proanthocyanidine eine Krebsinduzierte Toxizität und Schäden reduzieren können (42). Man sollte jedoch im Hinterkopf behalten, dass das Antikrebs- und chemopräventive Potential von Traubenkernextrakt von und seinen Proanthocyanidinen nicht unbedingt auf Menschen mit Krebs übertragbar sein muss. Hierfür bedarf es weiterer Humanstudien.

Zusammenfassung: Im Rahmen von Laborstudien konnte Traubenkernextrakt das Wachstum unterschiedlicher Krebszellen hemmen. Bei Tieren scheint Traubenkernextrakt außerdem eine durch eine Chemotherapie induzierte Toxizität zu reduzieren, ohne die Behandlung negativ zu beeinflussen.

Traubenkernextrakt könnte die Leber schützen

Die Leber spielt bei der Entgiftung des Körpers von schädlichen Substanzen wie Medikamenten, Umweltgiften, Alkohol und vielem mehr eine wichtige Rolle.

Traubenkernextrakt scheint eine leberschützende Wirkung zu besitzen. Im Rahmen einer in vitro Studie reduzierte Traubenkernextrakt Entzündungen, recycelte Antioxidantien und schützte vor Schäden durch freie Radikale unter dem Einfluss von Toxinen (44, 45, 46).

Das Leberenzym Alanin Aminotransferase (ALT) ist ein Schlüsselindikator für eine Lebertoxizität, was bedeutet, dass seine Spiegel steigen, wenn die Leber dauerhaft geschädigt wird.

Im Rahmen einer Studie bekamen 15 Probanden mit nichtalkoholischer Fettleber und hieraus resultierenden hohen ALT Spiegeln 3 Monate lang ein Traubenkernextrakt. Die Leberenzyme wurden monatlich kontrolliert und die Resultate wurden mit der Einnahme von 2 Gramm Vitamin C pro Tag verglichen.

Nach 3 Monaten erlebte die Traubenkernextrakt Gruppe eine Reduzierung der ALT Spiegel um 46%, während bei der Vitamin C Gruppe nur geringfügige Veränderungen beobachtet werden konnten (47).

Zusammenfassung: Traubenkernextrakt scheint die Leber gegen durch Medikamente induzierte Toxizität und Schäden zu schützen.

Traubenkernextrakt kann die Wundheilung beschleunigen und das Erscheinungsbild der Haut verbessern

Mehrere mit Tieren durchgeführte Studien haben herausgefunden, dass Traubenkernextrakt die Wundheilung unterstützen kann (48, 49). Auch die Ergebnisse einiger Humanstudien sind vielversprechend.

Im Rahmen einer Studie bekamen 35 gesunde Erwachsene, die sich kleineren Operationen unterzogen hatten, entweder eine Crème mit 2% Traubenkernextrakt oder ein Placebo. Die Probanden, die die Creme mit dem Traubenkernextrakt erhalten hatten, erlebten nach 8 Tagen eine vollständige Wundheilung, während die Wundheilung bei der Placebogruppe 14 Tage dauerte.

Diese Resultate beruhen mit größter Wahrscheinlichkeit auf den hohen Proanthocyanidinspiegeln im Traubenkernextrakt, welche die Ausschüttung von Wachstumsfaktoren in der Haut anregen (50). Im Rahmen einer anderen achtwöchigen Studie mit 110 gesunden jungen Männern verbesserte eine Creme mit 2% Traubenkernextrakt das Erscheinungsbild der Haut, die Hautelastizität und den Talggehalt der Haut, was dabei helfen kann die Hautalterung zu reduzieren (51).

Zusammenfassung: Cremes mit Traubenkernextrakt scheinen die Menge an Wachstumsfaktoren in der Haut zu erhöhen. Hierdurch könnten sie die Wundheilung beschleunigen und dabei helfen die Zeichen der Hautalterung zu reduzieren.

Traubenkernextrakt könnte positive Auswirkungen auf die Blutzuckerspiegel besitzen

Im Rahmen einer Studie bekamen Typ 2 Diabetiker, die eine besondere Ernährung befolgten oder blutzuckersenkende Medikamente bekamen, 4 Wochen lang entweder 600 mg Traubenkernextrakt pro Tag oder ein Placebo. Das Traubenkernextrakt konnte Marker für Entzündungen und hohe Blutzuckerspiegel signifikant reduzieren und die Blutzuckerspiegel nach den Mahlzeiten fielen bei der Traubenkernextrakt Gruppe deutlich niedriger aus (52).

Im Rahmen einer anderen Placebo kontrollierten Studie mit 8 gesunden Probanden konnten 100 bzw. 300 mg Traubenkernextrakt die Blutzuckerspiegel nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit im Vergleich zu einer kohlenhydratreichen Mahlzeit ohne Traubenkernextrakt signifikant senken (53).

Zusammenfassung: Traubenkernextrakt scheint die Erhöhung der Blutzuckerspiegel nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit zu senken und könnte sich positiv auf die Blutzuckerkontrolle auswirken.

Mögliche Nebenwirkungen von Traubenkernextrakt

Traubenkernextrakt wird im Allgemeinen als sicher und nebenwirkungsarm angesehen. Dosierungen von 300 bis 800 mg pro Tag für 8 bis 16 Wochen haben sich als sicher und gut verträglich erwiesen (4).

Schwangere und stillende Frauen sollten jedoch auf Traubenkernextrakt verzichten, da es keine ausreichenden Daten bezüglich der Sicherheit bei dieser Personengruppe gibt. Traubenkernextrakt könnte den Blutdruck senken, das Blut verdünnen und den Blutfluss erhöhen, weshalb Menschen, die blutverdünnende Medikamente oder Blutdruckmedikamente vorsichtig sein sollten (4, 6, 7).

Darüber hinaus könnte Traubenkernextrakt die Eisenabsorption reduzieren, die Leberfunktion verbessern und den Medikamentenstoffwechsel beeinflussen (47, 54).

Fazit

Traubenkernextrakt ist ein Supplement, das aus den Kernen von Trauben hergestellt wird. Es stellt eine effektive Quelle von Antioxidantien – insbesondere Proanthocyanidinen – dar. Die in Traubenkernextrakt enthaltenen Antioxidantien können dabei helfen oxidativen Stress, Entzündungen und Gewebeschäden zu reduzieren, die begleitend zu chronischen Erkrankungen auftreten können.

Eine Supplementation mit Traubenkernextrakt kann sich positiv auf die Gesundheit von Herz, Gehirn, Nieren, Leber und Haut auswirken.

Referenzen:

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