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Maximale Anregung und Steigerung der Muskelproteinsynthese, für extreme Zuwächse an Muskelmasse und Kraft, die Ihre kühnsten Träume in den Schatten stellen werden!

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L-Leucine - GN Laboratories

Maximale Anregung und Steigerung der Muskelproteinsynthese, für extreme Zuwächse an Muskelmasse und Kraft, die Ihre kühnsten Träume in den Schatten stellen werden!

Produkt Highlights:

  • Maximale Anregung der Proteinsynthese zu jeder Zeit des Tages durch eine Aktivierung des mTOR Pfadweges
  • Maximaler Aufbau von Muskelmasse und Kraft durch einen maximalen Aufbau von Muskelprotein
  • Leucin regt die Proteinsynthese um den Faktor 10 stärker als jede andere Aminosäure an
  • Maximale Erhöhung der anabolen Leucinspiegel im Blut
  • 5 g Leucin erhöhen die Proteinsyntheserate genauso stark wie 50 Gramm Wheyprotein
  • Schnellere Erhöhung der Leucin Plasmakonzentration und schnellere Aktivierung der Proteinsynthese als durch Wheyprotein
  • Beginn der Erhöhung der Proteinsyntheserate bereits 15 Minuten nach der Einnahme
  • Leucin kann die Proteinqualität vieler Proteinpulver deutlich erhöhen
  • Ideal für ältere Sportler, deren natürliche Proteinsynthese schwerer durch Protein angeregt werden kann
  • Auch für Veganer geeignet

 

GN Leucine – der anabole Aktivator

Was würden Sie sagen, wenn wir Ihnen erzählen würden, dass es eine Art Schalter gibt, den Sie fast so einfach wie einen Lichtschalter umlegen können, um Ihr Muskelwachstum zu aktivieren? Ich könnte mir vorstellen, dass Sie nach einer harten Trainingseinheit im Kraftraum nichts lieber tun würden, als diesen Schalter zu drücken....

Die gute Nachricht ist, dass es diesen Schalter tatsächlich gibt! Unter der Voraussetzung, dass Sie regelmäßig trainieren und so einen grundlegenden Stimulus für ein Muskelwachstum setzen, kann GN Leucine als dieser Schalter agieren – und das nicht nur direkt nach dem Training, sondern praktisch zu jeder Zeit des Tages!!

In der Tat konnten zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Leucin nicht nur von allen Aminosäuren die stärkste positive Auswirkung auf die Proteinsynthese besitzt, sondern dass Leucin die Proteinsynthese um den Faktor 10 stärker als jede andere Proteinsynthese anregt! Bereits 5 Gramm isoliertes Leucin resultieren in einer maximalen Erhöhung der Proteinsynthese und diese Wirkung beginnt bereits 15 Minuten nach der Einnahme eines isolierten Leucin Supplements wie GN Leucine.

Inzwischen sind viele Wissenschaftler sogar davon überzeugt, dass die verzweigtkettige Aminosäure Leucin primär für die anabolen, den Muskelaufbau fördernden und die antikatabolen, einen Muskelabbau verhindernden Eigenschaften von BCAAs verantwortlich ist.

Diese Wirkung basiert darauf, dass Leucin den körpereigenen mTOR Pfadweg aktiviert, der als regulierender Schlüsselpfadweg für die Synthese von Muskelprotein und somit auch den Aufbau von Muskelmasse agiert. Der interessierte Anwender findet weiter unten einen detaillierteren Überblick über die eindrucksvollen Auswirkungen von Leucin auf den mTOR Pfadweg. Um zu verstehen, wie effektiv GN Leucine ist, reichte es jedoch an dieser Stelle aus zu wissen, das eine Aktivierung des mTOR Pfadweges in einer dramatischen Erhöhung der Muskelproteinsyntheserate und des Muskelaufbaus resultiert.

 

Wie aktiviert und erhöht GN Leucine die Proteinsynthese über eine Aktivierung des körpereigenen mTOR Pfadweges?

mTOR (eine Abkürzung von Mammalian Target of Rapamycin) ist ein körpereigener Nährstoffsensor, der die Verfügbarkeit von Aminosäuren überwacht und gleichzeitig für die Regulierung der körperweiten Proteinsynthese verantwortlich ist. Steigende Aminosäurespiegel im Blut signalisieren mTOR, das ausreichende Mengen von Aminosäuren zur Verfügung stehen, was in einer Aktivierung der (Muskel-) Proteinsynthese resultiert. Wenn mTOR hingegen niedrige Aminosäurespiegel im Blut misst, dann ist dies für den Körper ein Signal dafür, dass nicht genügend Aminosäuren für eine Fortsetzung der Proteinsynthese verfügbar sind, was zu einer Reduzierung der Proteinsyntheserate führt.

Das Interessante an Leucin ist in diesem Zusammenhang, dass mTOR besonders empfindlich auf Leucin als Schlüsselaminosäure reagiert und ausreichende Leucin Konzentrationen bereits für sich alleine ausreichen, um mTOR maximal zu aktivieren. Mit anderen Worten ausgedrückt spiegelt GN Leucine dem Körper einen riesigen Überfluss an Aminosäuren vor, was zur Folge hat, dass er die Proteinsyntheserate auf ein Maximum hochfährt.

 

Eine Supplementation mit GN Leucine kann den Muskelaufbau selbst bei einer ausreichenden Proteinzufuhr deutlich weiter steigern!

Sie werden sich jetzt vielleicht fragen, wofür Sie zusätzliches Leucin brauchen, wenn Sie nach dem Training bereits einen Wheyprotein Shake trinken, der dafür bekannt ist, dass er die Proteinsyntheserate signifikant erhöht. Es gibt jedoch mehrere gute Gründe dafür, Wheyprotein nach dem Training mit Leucin zu kombinieren, um eine noch stärkere Anregung der Proteinsynthese zu erreichen.

5 Gramm GN Leucine liefern Ihnen so viel Leucin wie etwa 50 Gramm Wheyprotein. Wenn Sie also – wie viele – lediglich einen Messlöffel Wheyprotein nach dem Training konsumieren, dann bringen Sie sich um eine maximale Anregung der Proteinsynthese, welche Regeneration und Muskelaufbau maximieren wird. Doch selbst wenn Sie mehr Wheyprotein direkt nach dem Training zu sich nehmen, resultiert eine zusätzliche Leucin Supplementation in einer stärkeren und schnelleren Anregung der Proteinsynthese.

Dies hängt damit zusammen, dass es selbst bei schnellverdaulichem vollwertigem Protein wie Wheyprotein sehr viel länger als bei freiem Leucin dauert, bis dieses verdaut ist und die Leucinspiegel im Blut zu steigen beginnen. Gleichzeitig steigen die Leucin Blutspiegel aufgrund der langsameren Zufuhr von Leucin nicht auf dieselben hohen Maximalwerte, wie nach der Verwendung von GN Leucine an. Freies Leucin bewirkt somit eine deutlich schnellere und stärkere Erhöhung der Leucin Plasmaspiegel, als dies alleine durch die Verwendung von Wheyprotein und Nahrungsprotein möglich wäre.

Dies ist aus zwei Gründen von entscheidender Bedeutung. Zum einen wird hierdurch das trainingsinduzierte katabole Umfeld im Körper schneller in ein anaboles, den Muskel aufbauendes Umfeld umgewandelt, was die Regeneration beschleunigt und den Muskelaufbau steigert. Und zum zweiten verhält sich die Anregung der Proteinsynthese direkt proportional zum Grad der Erhöhung der Leucin Plasmakonzentration, was mit anderen Worten ausgedrückt bedeutet, dass die Proteinsyntheserate um so stärker erhöht wird, je höher die maximalen Leucin Plasmaspiegel ausfallen.

Dies bedeutet natürlich nicht, dass Sie jetzt auf Ihr Protein nach dem Training verzichten sollten, weil Sie GN Leucine verwenden. Neben einer maximalen Anregung der Proteinsyntheserate ist natürlich auch eine ausreichende Versorgung mit Protein und den enthaltenen Aminosäuren notwendig, da letztere die Bausteine darstellen, aus denen das Muskelprotein letztendlich hergestellt wird.

Zusätzlich hierzu konnte gezeigt werden, dass eine Zugabe von 3 bis 5 Gramm Leucin zu einem Whey-Kohlenhydrat Shake nach dem Training die Insulinausschüttung im Vergleich zum selben Shake ohne Protein signifikant erhöht. Nach dem Training besitzt Insulin eine starke antikatabole Wirkung und somit überrascht es nicht, dass der erwähnte Whey-Kohlenhydrat-Leucin Shake nach dem Training über einen Zeitraum von 6 Stunden die Proteinoxidation (Muskelabbau) stärker reduzierte und die Proteinsynthese stärker erhöhte, als dies bei einem gewöhnlichen Whey-Kohlenhydrat Shake der Fall war.

 

Sind die anabolen, den Muskelaufbau anregenden Wirkungen von GN Leucine auf eine Einnahme nach dem Training beschränkt?

Die kurze Antwort auf diese Frage wäre „Nein, natürlich nicht!“. Eine Supplementation von GN Leucine besitzt auch zu anderen Zeiten und in anderen Situationen eine Vielzahl von potentiellen Vorzügen, die Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen sollten:

 

Vor dem Training:

2,5 bis 5 Gramm GN Leucine vor dem Training können dabei helfen, den trainingsinduzierten anabolen Stimulus zu unterstützen und ein trainingsinduziertes kataboles Umfeld zu verhindern.

 

Zu den Mahlzeiten:

Durch eine Einnahme von GN Leucine zu den Mahlzeiten, können Sie die natürliche nahrungsinduzierte Anregung der Muskelproteinsynthese dieser Mahlzeiten deutlich erhöhen.

 

Zwischen den Mahlzeiten:

Da Anregung der Proteinsynthese durch eine Proteinmahlzeit nur von begrenzter Dauer ist, können Sie durch eine Supplementation mit GN Leucine zwischen den Mahlzeiten der Muskelproteinsynthese einen zusätzlichen Schub für einen noch schnelleren Muskelaufbau geben.

 

Erhöhung der Proteinqualität anderer Proteinquellen:

Da die meisten Proteinquellen – und insbesondere pflanzliche Proteinquellen – deutlich weniger Leucin als Wheyprotein enthalten, kann es sinnvoll sein, die Qualität dieser Proteinquellen durch etwas GN Leucine zu erhöhen.

 

Wer kann am meisten von einer Supplementierung mit GN Leucine profitieren?

Natürlich können hart trainierende Sportler, denen ein schneller Aufbau von Muskelmasse und Kraft, sowie eine optimale Regeneration nach dem Training wichtig ist, aus den bereits erwähnten Gründen maximal von einer Supplementierung mit GN Leucine profitieren. Es gibt jedoch noch eine ganze Reihe weiterer Menschen, für die eine Supplementierung mit GN Leucine deutliche Vorzüge mit sich bringen kann, die auf den ersten Blick vielleicht nicht sofort augenscheinlich sind:

 

Veganer und Menschen, die aufgrund einer Laktoseintoleranz oder einer Milchproteinallergie kein Wheyprotein vertragen:

Diese beiden Personengruppen haben eines gemeinsam: sie können aus unterschiedlichen Gründen Wheyprotein, welches die reichhaltigste Leucin Quelle von allen natürlichen Proteinquellen darstellt, nicht verwenden, um ihre Muskelproteinsynthese maximal anzuregen. Dank GN Leucine können auch diese Menschen maximal von den Vorzügen einer Maximierung der Proteinsynthese durch Leucin profitieren.

 

Ältere Sportler:

Mit steigendem Alter sinkt leider auch die Empfindlichkeit, mit der der mTOR Pfadweg auf eine Erhöhung der Leucinspiegel im Blutkreislauf reagiert, was zur Folge hat, dass mehr Leucin notwendig ist, um eine maximale Anregung der Proteinsyntheserate zu erreichen. Mit GN Leucine können ältere Sportler ihre Leucin Zufuhr gezielt erhöhen, um diesen Nachteil wieder auszugleichen und von einer jugendlichen Proteinsyntheserate zu profitieren.

 

Sportler, die eine Diät oder Wettkampfvorbereitung durchführen:

Jeder, der schon einmal eine strenge kalorienreduzierte Diät oder eine Wettkampfvorbereitung durchgestanden hat weiß, dass der nahezu unvermeidliche Diät bedingte katabole Muskelabbau die Resultate stärker als jeder andere Faktor gefährden kann – immer vorausgesetzt, dass Sie einen schlanken, muskulösen und definierten Körper erreichen möchten und nicht mit einer schmalen, schwabbeligen Version Ihrer selbst zufrieden sind.

In diesem Kontext kann GN Leucin eine fantastische Unterstützung darstellen, da durch eine Portion GN Leucin, die gerade einmal 20 kcal liefert, Ihrer Muskelproteinsynthese zu jeder gewünschten Tageszeit einen anabolen Schub geben können und hierdurch ein drohendes kataboles, den Muskelabbau förderndes Umfeld abwenden können. Durch diese anabole, die Muskeln schützende Wirkung kann GN Leucine den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg Ihrer Diät oder Wettkampfvorbereitung ausmachen!

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Täglich 5 g Pulver in mindestens 200 ml Flüssigkeit lösen und konsumieren.

L-Leucine

Was ist L-Leucin und wo kommt es her?

L-Leucin (C6H13NO2) ist eine essentielle verzweigtkettige Aminosäure (BCAA), die in Fettstrukturen aufgebrochen wird. Die anderen beiden essentiellen BCAAs sind L-Valin and L-Isoleucin. L-Leucin kann vom Körper nicht selbst hergestellt werden und muss deshalb über die Nahrung zugeführt werden.
Diese Aminosäure findet sich unter anderem in Nüssen, braunem Reis und Weizenvollkornprodukten wieder.

 

Was bewirkt L-Leucin? Und welche wissenschaftlichen Untersuchungen belegen dies?

L-Leucin macht etwa acht Prozent der Gesamtaminosäuremenge in den Proteinstrukturen des Körpers aus und stellt innerhalb der Skelettmuskulatur die Aminosäure mit der vierthöchsten Konzentration dar.

Als eine der drei BCAAs ist L-Leucin essentiell für die allgemeine Gesundheit. L-Leucin hat zahlreiche medizinische und sportliche Anwendungsbereiche.
L-Leucin besitzt zahlreiche positive Auswirkungen auf die sportliche Leistungsfähigkeit. Sie hilft bei der Aufrechterhaltung des Muskelgewebes (1), versorgt den Körper während starker Belastungen (z.B. während intensiver sportlicher Aktivitäten) mit Energie (2), sie erhält die Muskelglykogenspiegel (Glukose, die im Muskel gespeichert ist, um Energie für Muskelkontraktionen zur Verfügung zu stellen) aufrecht, sie hält die Stickstoffbilanz im positiven Bereich und sie verbessert die Konzentrationsfähigkeit, die abnehmen kann, wenn die Intensität körperlicher Aktivitäten zunimmt (3). L-Leucin unterstützt außerdem die Heilung von Knochen, Haut und Muskelgewebe.

Zusätzlich hierzu könnte L-Leucin die Wachstumshormonausschüttung erhöhen – ein Hormon, das zu gesünderen Gelenken, einer Verlangsamung (und möglicherweise sogar einer Umkehr) des Alterungsprozesses, einer Reduzierung des Körperfetts und einer Zunahme an Kraft und Muskelmasse führen kann.
Die Wirkungen von L-Leucin in der Ernährung sind profund. Als die „stärkste“ der drei BCAAs ist L-Leucin als „limitierender Nährstoff“ bekannt, was bedeutet, dass man über ausreichend L-Leucin im Verhältnis zu anderen Aminosäuren verfügen muss, damit der Körper das, was man isst, auch verwenden kann.
Einfach gesagt bedeutet dies folgendes: Wenn man unter einem L-Leucin Mangel leidet, dann ist der Körper nicht dazu in der Lage das restliche Protein, das man zu sich nimmt, zu nutzen – und das unabhängig davon, wie viel Protein man konsumiert. Und so lange man nicht über ausreichend L-Leucin verfügt, ist das Geld, das man für hochwertige Nahrungsmittel und Supplements ausgibt, verschwendet.

Um das Meiste aus dem zu machen, was man isst, benötigt man zwei Teile L-Leucin und zwei Teile L-Valin für jeden Teil L-Isoleucin, den man zu sich nimmt. Wenn man dieses exakte Verhältnis nicht einhält, dann wird man keine optimalen Resultate erzielen.

Im medizinischen Bereich hat L-Leucin mehrere Anwendungen, zu denen unter anderem die Behandlung von Amyothropher Lateralsklerose – auch als Lou-Gehrig-Syndrom bekannt – gehört. Hierbei handelt es sich um eine neuromuskulare Störung, die mehr als 30.000 Menschen in Amerika betrifft und die jedes Jahr 5.000 mal neu diagnostiziert wird.

Warum heiß diese Erkrankung Lou-Gehrig-Syndrom?
In den vereinigten Staaten wird ALS häufig als Lou-Gehrig Syndrom bezeichnet, da beim New York Yankees Star Lou Lou Gehrig in den dreißiger Jahren ALS diagnostiziert wurde. Das Lou-Gehrig Syndrom steht für eine Erkrankung mit dem Namen amyotrophe Lateralsklerose oder kurz ALS. Der offizielle Name setzt sich aus folgenden griechischen Wörtern zusammen:

 

  • "a" für ohne
  • "myo" für Muskel
  • "trophic" für Nährstoffzufuhr
  • "lateral" für Seite (des Rückgrats)
  • "sclerosis" für Verhärtung oder Vernarbung

 

L-Leucin hat sich Begleitend zu einer konventionellen ALS Therapie als vielversprechend erwiesen, da es die Muskelkraft bei ALS Patienten steigern kann, indem sie zusammen mit den anderen BCAAs zusammenwirkt, um die Glutamat Dehydrogenase zu aktivieren (4).

Menschen, die unter Leber- oder Nierenproblemen leiden, können von einer L-Leucin Supplementation profitieren, da diese die Leberproteinsyntheserate erhöhen und die Atemqualität sowie die Schlafqualität bei Menschen mit Nierenfunktionsstörungen verbessern kann (5).

Zu guter Letzt kann L-Leucin unter Umständen die Blutzuckerspiegel senken und die Insulinausschüttung sowie die Insulinfunktion normalisieren und kontrollieren. Aus diesem Grund kann L-Leucin für Diabetiker eine hilfreiche Unterstützung darstellen.

Wer benötigt L-Leucin? Und welche Symptome für einen Mangel gibt es?
Bei L-Leucin handelt es sich um eine essentielle Aminosäure. Aus diesem Grund benötigt jeder L-Leucin zur Aufrechterhaltung der allgemeinen Gesundheit.
Ein L-Leucin Mangel kann in einem Muskelabbau, Depressionen, niedrigen Energiespiegeln, Muskelschwäche und Unregelmäßigkeiten des Blutzuckerspiegels wie Hypoglykämie resultieren.

 

Leucin Update

Leucin besitzt die einzigartige Fähigkeit die Muskelproteinsynthese unabhängig von Insulin anzuregen. Die anabolen Aktionen von Leucin funktionieren über den mTor Pfadweg, der das Zellwachstum fördert (mTor steht für mammalian Target of Rapamycin, was auf Deutsch Ziel des Rapamycin im Säugetier bedeutet). Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Leucin die wichtigste Aminosäure für die Proteinsynthese darstellt.

 

Krafttraining verlangsamt die Absorption von Leucin und BCAAs

Viele Bodybuilder wissen, dass der Konsum einer Mischung aus BCAAs oder Leucin vor einem Training mit Gewichten die anabole Wirkung des Trainings verstärkt, doch neue Untersuchungen legen nahe, dass das Training mit Gewichten die Absorption von BCAAs und Leucin verlangsamen kann. Wissenschaftler maßen die Maximalkonzentration der Aminosäuren (BCAA, Leucin und Glutamin) im Ruhezustand und vor intensivem Widerstandstraining. Die Probanden nahmen pro Kilogramm Körpergewicht 50 mg Leucin (insgesamt 4 Gramm), BCAAs (4 Gramm Leucin, 1 Gramm Isoleucin, 1 Gramm Valin) oder Glutamin (4 Gramm) direkt vor der Ausführung einer standardisierten Trainingseinheit mit Gewichten zu sich, um die Muskelhypertrophie anzuregen. Der Verzehr von 4 Gramm Leucin entspricht ungefähr dem Verzehr von 230 Gramm Rindfleisch. Hier sind die Resultate:

 

Maximale Spitzenkonzentrationen im Blut:


• Leucin:
o Ruhezustand: 67 Minuten
o Vor dem Widerstandstraining: 90 Minuten
o 23 Minuten Verzögerung

 

• BCAA
o Ruhezustand: 72 Minuten
o Vor dem Widerstandstraining: 78 Minuten
o 6 Minuten Verzögerung

 

• Glutamin
o Ruhezustand: 60 Minuten
o Vor dem Widerstandstraining: 57 Minuten

 

Die Wissenschaftler spekulierten, dass die Verzögerung der maximalen Spitzenkonzentration von Leucin und BCAAs mit der verzögerten Magenentleerung zusammenhängt, da der Blutfluss vom Magen zu den trainierten Muskeln umgeleitet wird, wodurch der Verdauungsprozess verlangsamt wird. Die Wissenschaftler verwunderte die Tatsache, dass diese Verzögerung nicht auch bei Glutamin beobachtet werden konnte. Sie spekulierten, dass Glutamin auf eine andere Art und Weise verstoffwechselt wird und ein Widerstandstraining die Kinetik der Absorption nicht verlangsamt. Die Quintessenz hieraus ist, dass die Einnahme von Leucin mindestens 90 Minuten vor dem Training erfolgen sollte, so dass bei der Ankunft im Fitnessstudio bereits maximale Leucinkonzentrationen im Blut vorliegen.
(Mero A, Leikas A, Knuutinen J, Hulmi JJ, Kovanen V. Effect of strength-training session on plasma amino acid concentration following oral ingestion of leucine, BCAAs or glutamine in men. Eur J Appl Physiol. 21. Oktober 2008)

 

Leucin könnte das perfekte Supplement für kohlenhydratarme Diäten sein

Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass Leucin die Insulinausschüttung anregt, wobei jedoch nicht bekannt ist, wie stark der Fettstoffwechsel hiervon beeinflusst wird. Die Auswirkung von Leucin auf die Proteinsynthese beruht auf insulinunabhängigen Mechanismen, auch wenn eine gewisse Höhe der Insulinspiegel für eine maximale Wirkung wichtig ist. Auf welche Art und Weise Leucin seine stoffwechseltechnischen Wirkungen entfaltet, ist noch nicht vollständig erforscht. Wissenschaftler verglichen im Rahmen einer Studie die Insulin- und Glukosereaktion auf Leucin (7 Gramm) und Leucin (7 Gramm) & Glukose (25 Gramm). Die verwendete Leucin Dosierung entspricht in etwa der Menge an Leucin, die in einem 350 Gramm schweren Steak enthalten ist. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass Leucin für sich alleine in einem moderaten Anstieg der Insulinspiegel resultierte, wobei der Anstieg im Vergleich zur kombinierten Gaben von Leucin und Glukose gering ausfiel. Die Kombination aus Leucin und Glukose resultierte in einem höheren Anstieg der Insulinspiegel, als dies bei der alleinige Gabe von Glukose der Fall war. Die Insulinreaktion auf die kombinierte Gabe von Leucin und Glukose fiel um 72 Prozent stärker aus, als die Insulinreaktion auf die Gabe von Glukose ohne Leucin. Die alleinige Gabe von Leucin resultierte in einem starken Anstieg der Glukagon Konzentration, resultierte jedoch nicht in Veränderungen des Blutzuckerspiegels.

Der Schlüsselpunkt ist, dass Leucin für Bodybuilder, die eine kohlenhydratarme Diät einhalten, ein hervorragender Weg sein könnte, um den Anabolismus im Umfeld eines Kaloriendefizits aufrecht zu erhalten, während gleichzeitig auch der Zustand der Ketose aufrechterhalten werden kann, da die Gabe von Leucin die Blutzuckerspiegel nicht anhebt, die Insulinreaktion auf Leucin nur moderat ausfällt, der Glukagonspiegel steigt und die Konzentration von Leucin im Blut stark ansteigt. Ein weiteres interessantes Ergebnis der Untersuchungen war, dass Leucin dazu neigt, ein stärkeres Sättigungsgefühl hervorzurufen!
(Kalogeropoulou D, Lafave L, Schweim K, Gannon MC, Nuttall FQ. Leucine, when ingested with glucose, synergistically stimulates insulin secretion and lowers blood glucose. Metabolism. Dezember 2008:57(12):1747-52.)

 

Leucin: das ultimative antikatabole Supplement

Leucin könnte das perfekte Wettkampfsupplement sein, da es starke antikatabole Wirkungen entfaltet. Leucin ist eine essentielle Aminosäure, die dazu in der Lage ist, im Muskelgewebe anabole Wirkungen zu entfalten, wobei in hohen Dosierungen verabreichtes Leucin außerdem dazu in der Lage ist, wichtige antikatabole Aktionen zu fördern. Es konnte gezeigt werden, dass Leucin den Muskelkatabolismus während des Gewichtsabbaus reduziert, die Muskelheilung fördert und den Proteinumsatz der Skelettmuskulatur bei älteren Menschen verbessert. In einem vor kurzem im Journal of Nutrition and Metabolism veröffentlichten Artikel beschrieben Wissenschaftler die antikatabolen Aktionen von Leucin beim Menschen.

In Humanstudien bewirkt eine Leucin Supplementation eine klare Hemmung der Proteolyse in der Skelettmuskulatur (antikatabole Wirkungen) und es gibt mehrere Studien, die nahe legen, dass die Leucin Konzentration, die dazu in der Lage ist, den Proteinabbau zu verhindern, größer sein könnte, als die Leucin Konzentration, die dazu in der Lage ist, die Proteinsynthese maximal anzuregen. Dies scheint insbesondere in einem katabolen Umfeld der Fall zu sein. Unter katabolen Umständen neigt der Muskel dazu, leucinresistent zu werden. Leucin verhindert jedoch trotzdem einen Abbau von Muskelgewebe.
(Zanchi NE, Nicastro H, Lancha AH Jr. Potential antiproteolytic effects of L-leucine: observation of in vitro and in vivo studies. Nutr Metab (Lond), 17. Juli 2008;5:20)

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