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Spirulina geeigneter Nahrungsergänzunsmittel für Vegetarier!

Spirulina ist eine Spezies von Blaualgen, die als Lebensmittel für den Menschen geeignet ist.. Es gehört zu den ältesten lebenden Organismen auf Erden, das bereits von den Azteken als wertvolle Nahrungsquelle verwendet wurde. In vielen Kulturen ist Spirulina immer noch Teil der regulären Ernährung.

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Blue Green Algae

Was sind Blaualgen?

Der Begriff Blaualgen beschreibt eine große und mannigfaltige Gruppe einfacher, pflanzenähnlicher Organismen, die man in Salzwasser und einigen großen Süßwasserseen findet.

Blaualgen produkte werden bei vielen Leiden verwendet, doch bis jetzt gibt es nicht genügend wissenschaftliche Daten, um bestimmen zu können, ob Blaualgen bei irgendeinem dieser Leiden effektiv sind.

Blaualgen werden auch als Quelle für Protein, B-Vitamine und Eisen verwendet. Darüber hinaus werden sie für den Gewichtsabbau, bei ADHS Störungen (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung), Heuschnupfen, Diabetes, Stress, Erschöpfung, Erregbarkeit und Depressionen, sowie beim prämenstruellen Syndrom und anderen weiblichen Gesundheitsproblemen eingesetzt.

Einige Menschen verwenden Blaualgen zur Behandlung von präkanzerösem Wachstum im Mund, zu Verbesserung der Funktion des Immunsystems, zur Verbesserung der Gedächtnisleistung, zur Steigerung der Energie und der Stoffwechselrate, zur Reduzierung der Cholesterinspiegel, zur Vorbeugung vor Herzerkrankungen, zur Wundheilung, zur Verbesserung der Verdauung und zur Förderung der Darmgesundheit.

Blaualgen kommen für gewöhnlich in tropischen oder subtropischen Gewässern vor, die einen hohen Salzgehalt aufweisen, doch es gibt auch Arten, die in Süßwasserseen wachsen. Die natürliche Farbe dieser Algen kann Gewässern ein dunkelgrünes Erscheinungsbild verleihen. Höhe, Temperatur und Sonneneinstrahlung der Gewässer, in denen Blaualgen wachsen, beeinflussen die Typen und die Mischung der Blaualgen in diesen Gewässern dramatisch.

Einige Blaualgen, die für Supplements verwendet werden, werden unter kontrollierten Bedingungen gezüchtet. Andere wachsen in einem natürlichen Umfeld, wo die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass sie mit Bakterien, Lebergiften (Mikrocystine), die von bestimmten Bakterien produziert werden und Schwermetallen kontaminiert werden. Man sollte deshalb nur Blaualgenprodukte verwenden, die auf solche Kontaminierungen hin getestet wurden und als frei von Kontaminierungen befunden wurden.

Auch wenn häufig behauptet wird, dass Blaualgen eine exzellente Proteinquelle darstellen, sind sie in Wirklichkeit nicht besser als Milch als Proteinquelle, kosten dafür aber pro Gramm leicht das Dreißigfache.

 

Wie effektiv sind Blaualgen?

Es gibt nicht genügend wissenschaftliche Daten, um bestimmen zu können, wie effektiv Blaualgen für folgende Anwendungen sind:

 

  • Prekanzeröse Wunden im Mundraum (orale Leukoplakie): Frühe wissenschaftliche Untersuchungsergebnisse zeigen, dass die Einnahme von 1 Gramm Spirulina Blaualgen (Spirulina fusiformis) täglich über 12 Monate orale Leukoplakie bei Menschen, die Tabak kauen, reduziert.

  • Gewichtsabbau: Wissenschaftliche Daten zeigen, dass die Einnahme von Spirulina Blaualgen nicht bei der Reduzierung des Körpergewichts zu helfen scheint.

  • Ticks oder Zucken der Augenlieder (Blepharospasmus oder Meige Syndrom): Gerade beginnende Untersuchungen zeigen, dass die Einnahme eines spezifischen Blaualgenprodukts (Super Blue-Green Algae (SBGA), Cell Tech) für 6 Monate Spasmen der Augenlieder bei Menschen, die unter Blepharospasmen leiden, nicht reduziert.

 

Auch für eine Beurteilung der Effektivität von Blaualgen bei Diabetes, Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS), dem prämenstruellen Syndrom (PMS), Erregbarkeit, Depressionen, hohen Cholesterinspiegeln, Herzkrankheiten und anderen Leiden gibt es keine ausreichenden wissenschaftlichen Daten. Selbiges gilt für die Anwendung von Blaualgen zur Förderung der Immunfunktion, zur Verbesserung der Gedächtnisleistung, zur Steigerung der Energie, zur Reduzierung von Erschöpfung, zur Förderung der Verdauung und als Quelle für Protein, Vitamin B12 und Eisen. Bevor Aussagen über die Effektivität von Blaualgen für diese Anwendungen getroffen werden können, bedarf es weiterer wissenschaftlicher Untersuchungen.

 

Wie wirken Blaualgen?

Blaualgen weisen einen hohen Protein-, Eisen- und Mineralstoffgehalt auf. Blaualgen wurden auf ihre potentiellen Auswirkungen auf das Immunsystem, Schwellungen, Entzündungen und virale Infektionen hin untersucht.

 

Gibt es Sicherheitsbedenken?

Blaualgenprodukte, die frei von Kontaminierungen sind, zu denen leberschädigende Substanzen, die als Microcystine bezeichnet werden, Schwermetalle und schädliche Bakterien gehören können, sind wahrscheinlich für die meisten Menschen als sicher und unbedenklich anzusehen.

Blaualgenprodukte, die mit den oben erwähnten Substanzen kontaminiert sind, sind nicht als sicher anzusehen, was insbesondere bei Kindern gilt. Kinder reagieren empfindlicher auf kontaminierte Blaualgenprodukte als Erwachsene.

Kontaminierte Blaualgenprodukte können Nebenwirkungen wie Leberschäden, Magenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Schwäche, Durst, schnellen Herzschlag, Schock und Tod besitzen. Man sollte kein Blaualgenprodukt verwenden, das nicht getestet und als frei von Mikrocystinen und anderen Kontaminierungen befunden wurde.

 

Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen:

Schwangerschaft und Stillzeit: Über die Verwendung von Blaualgen während der Schwangerschaft und Stillzeit ist nicht genug bekannt, weshalb man auf Nummer sicher gehen und Blaualgen während dieser Zeit nicht verwenden sollte.

 “Autoimmunkrankheiten” wie Multiple Sklerose (MS), Lupus (systemischer Lupus erythematodes, SLE), rheumatische Arthritis, Pemphigus Vulgaris und andere: Blaualgen können die Aktivität des Immunsystems steigern und dies könnte die Symptome von Autoimmunerkrankungen verschlimmern, weshalb man auf die Einnahme von Blaualgenprodukten verzichten sollte, wenn man unter einer solchen Krankheit leidet.

Phenylketonurie: Die Spirulina Spezies der Blaualgen enthält die Chemikalie Phenylalanin, welche eine Phenylketonurie verschlimmern kann. Deshalb sollte man Spirulina meiden, wenn man unter Phenylketonurie leidet.

 

Gibt es Wechselwirkungen mit Medikamenten?

Bei der Kombination von Blaualgenprodukten mit folgenden Medikamenten sollte man vorsichtig sein:

Medikamente, die die Funktion des Immunsystems reduzieren

Blaualgen können die Funktion des Immunsystems steigern. Durch eine Verbesserung der Immunfunktion könnten Blaualgen die Effektivität von Medikamenten reduzieren, die die Immunfunktion reduzieren sollen.

 

Gibt es Interaktionen mit Heilpflanzen oder Supplements?

Es gibt keine bekannten Interaktionen mit Heilpflanzen oder Supplements.

 

Gibt es Interaktionen mit Nahrungsmitteln?

Es gibt keine bekannten Interaktionen mit Nahrungsmitteln.

 

Einnahmeempfehlung

Die angemessene Dosierung von Blaualgen ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig, zu denen unter anderem Alter, Gesundheitszustand und mehrere weitere Faktoren gehören. Zum augenblicklichen Zeitpunkt gibt es nicht genügend wissenschaftliche Informationen, um einen angemessenen Dosierungsbereich für Blaualgen bestimmen zu können, weshalb man sich an die Dosierungsanleitung auf dem Etikett halten oder vor der Einnahme einen Arzt oder Apotheker fragen sollte.

 

Referenzen

  1. Mathew B, Sankaranarayanan R, Nair PP, et al. Evaluation of chemoprevention of oral cancer with Spirulina fusiforms. Nutr Cancer 1995;24:197-02.
  2. Mao TK, Van de Water J, Gershwin ME. Effects of a Spirulina-based dietary supplement on cytokine production from allergic rhinitis patients. J Med Food 2005;8:27-30.
  3. Lu HK, Hsieh CC, Hsu JJ, et al. Preventive effects of Spirulina platensis on skeletal muscle damage under exercise-induced oxidative stress. Eur J Appl Physiol 2006;98:220-6.
  4. Hirahashi T, Matsumoto M, Hazeki K, et al. Activation of the human innate immune system by Spirulina: augmentation of interferon production and NK cytotoxicity by oral administration of hot water extract of Spirulina platensis. Int Immunopharmacol 2002;2:423-34.
  5. Vitale S, Miller NR, Mejico LJ, et al. A randomized, placebo-controlled, crossover clinical trial of super blue-green algae in patients with essential blepharospasm or Meige syndrome. Am J Ophthalmol 2004;138:18-32.
  6. Lee AN, Werth VP. Activation of autoimmunity following use of immunostimulatory herbal supplements. Arch Dermatol 2004;140:723-7.
  7. Hayashi O, Katoh T, Okuwaki Y. Enhancement of antibody production in mice by dietary Spirulina platensis. J Nutr Sci Vitaminol (Tokyo) 1994;40:431-41.
  8. Dagnelie PC. Some algae are potentially adequate sources of vitamin B-12 for vegans. J Nutr 1997;2:379.
  9. Shastri D, Kumar M, Kumar A. Modulation of lead toxicity by Spirulina fusiformis. Phytother Res 1999;13:258-60.
  10. Romay C, Armesto J, Remirez D, et al. Antioxidant and anti-inflammatory properties of C-phycocyanin from blue-green algae. Inflamm Res 1998;47:36-41.
  11. Romay C, Ledon N, Gonzalez R. Further studies on anti-inflammatory activity of phycocyanin in some animal models of inflammation. Inflamm Res 1998;47:334-8.
  12. Dagnelie PC, van Staveren WA, van den Berg H. Vitamin B-12 from algae appears not to be bioavailable. Am J Clin Nutr 1991;53:695-7.
  13. Hayashi O, Hirahashi T, Katoh T, et al. Class specific influence of dietary Spirulina platensis on antibody production in mice. J Nutr Sci Vitaminol (Tokyo) 1998;44:841-51.
  14. Kushak RI, Drapeau C, Winter HS. The effect of blue-green algae Aphanizomenon flos-Aquae on nutrient assimilation in rats. JANA 2001;3:35-39.
  15. Kim HM, Lee EH, Cho HH, Moon YH. Inhibitory effect of mast cell-mediated immediate-type allergic reactions in rats by spirulina. Biochem Pharmacol 1998;55:1071-6.
  16. Iwasa M, Yamamoto M, Tanaka Y, et al. Spirulina-associated hepatotoxicity. Am J Gastroenterol 2002;97:3212-13.
  17. Gilroy DJ, Kauffman KW, Hall RA, et al. Assessing potential health risks from microcystin toxins in blue-green algae dietary supplements. Environ Health Perspect 2000;108:435-9.
  18. Fetrow CW, Avila JR. Professional's Handbook of Complementary & Alternative Medicines. 1st ed. Springhouse, PA: Springhouse Corp., 1999.
  19. Anon. Health Canada announces results of blue-green algal products testing – only Spirulina found Microcystin-free. Health Canada, September 27, 1999; URL: www.hc-sc.gc.ca/english/archives/releases/99_114e.htm (Accessed 27 October 1999).
  20. Anon. Toxic algae in lake Sammamish. King County, WA. October 28, 1998; URL: splash.metrokc.gov/wlr/waterres/lakes/bloom.htm (Accessed 5 December 1999).
  21. Kushak RI, Drapeau C, Van Cott EM, Winter HH. Favorable effects of blue-green algae Aphanizomenon flos-aquae on rat plasma lipids. JANA 2000;2:59-65.
  22. Jensen GS, Ginsberg DJ, Huerta P, et al. Consumption of Aphanizomenon flos-aquae has rapid effects on the circulation and function of immune cells in humans. A novel approach to nutritional mobilization of the immune system. JANA 2000;2:50-6.
  23. Blue-Green Algae Protein Is a Promising Anti-HIV Microbicide Candidate. www.medscape.com/reuters/prof/2000/03/03.16/dd03160g.html (Accessed 16 March 2000).
  24. The Review of Natural Products by Facts and Comparisons. St. Louis, MO: Wolters Kluwer Co., 1999.

Blaualgen

Was sind Blaualgen?

Der Begriff Blaualgen beschreibt eine große und mannigfaltige Gruppe einfacher, pflanzenähnlicher Organismen, die man in Salzwasser und einigen großen Süßwasserseen findet.

Blaualgen produkte werden bei vielen Leiden verwendet, doch bis jetzt gibt es nicht genügend wissenschaftliche Daten, um bestimmen zu können, ob Blaualgen bei irgendeinem dieser Leiden effektiv sind.

Blaualgen werden auch als Quelle für Protein, B-Vitamine und Eisen verwendet. Darüber hinaus werden sie für den Gewichtsabbau, bei ADHS Störungen (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung), Heuschnupfen, Diabetes, Stress, Erschöpfung, Erregbarkeit und Depressionen, sowie beim prämenstruellen Syndrom und anderen weiblichen Gesundheitsproblemen eingesetzt.

Einige Menschen verwenden Blaualgen zur Behandlung von präkanzerösem Wachstum im Mund, zu Verbesserung der Funktion des Immunsystems, zur Verbesserung der Gedächtnisleistung, zur Steigerung der Energie und der Stoffwechselrate, zur Reduzierung der Cholesterinspiegel, zur Vorbeugung vor Herzerkrankungen, zur Wundheilung, zur Verbesserung der Verdauung und zur Förderung der Darmgesundheit.

Blaualgen kommen für gewöhnlich in tropischen oder subtropischen Gewässern vor, die einen hohen Salzgehalt aufweisen, doch es gibt auch Arten, die in Süßwasserseen wachsen. Die natürliche Farbe dieser Algen kann Gewässern ein dunkelgrünes Erscheinungsbild verleihen. Höhe, Temperatur und Sonneneinstrahlung der Gewässer, in denen Blaualgen wachsen, beeinflussen die Typen und die Mischung der Blaualgen in diesen Gewässern dramatisch.

Einige Blaualgen, die für Supplements verwendet werden, werden unter kontrollierten Bedingungen gezüchtet. Andere wachsen in einem natürlichen Umfeld, wo die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass sie mit Bakterien, Lebergiften (Mikrocystine), die von bestimmten Bakterien produziert werden und Schwermetallen kontaminiert werden. Man sollte deshalb nur Blaualgenprodukte verwenden, die auf solche Kontaminierungen hin getestet wurden und als frei von Kontaminierungen befunden wurden.

Auch wenn häufig behauptet wird, dass Blaualgen eine exzellente Proteinquelle darstellen, sind sie in Wirklichkeit nicht besser als Milch als Proteinquelle, kosten dafür aber pro Gramm leicht das Dreißigfache.

Wie effektiv sind Blaualgen?

Es gibt nicht genügend wissenschaftliche Daten, um bestimmen zu können, wie effektiv Blaualgen für folgende Anwendungen sind:

  • Prekanzeröse Wunden im Mundraum (orale Leukoplakie): Frühe wissenschaftliche Untersuchungsergebnisse zeigen, dass die Einnahme von 1 Gramm Spirulina Blaualgen (Spirulina fusiformis) täglich über 12 Monate orale Leukoplakie bei Menschen, die Tabak kauen, reduziert.

  • Gewichtsabbau: Wissenschaftliche Daten zeigen, dass die Einnahme von Spirulina Blaualgen nicht bei der Reduzierung des Körpergewichts zu helfen scheint.

  • Ticks oder Zucken der Augenlieder (Blepharospasmus oder Meige Syndrom): Gerade beginnende Untersuchungen zeigen, dass die Einnahme eines spezifischen Blaualgenprodukts (Super Blue-Green Algae (SBGA), Cell Tech) für 6 Monate Spasmen der Augenlieder bei Menschen, die unter Blepharospasmen leiden, nicht reduziert.

Auch für eine Beurteilung der Effektivität von Blaualgen bei Diabetes, Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS), dem prämenstruellen Syndrom (PMS), Erregbarkeit, Depressionen, hohen Cholesterinspiegeln, Herzkrankheiten und anderen Leiden gibt es keine ausreichenden wissenschaftlichen Daten. Selbiges gilt für die Anwendung von Blaualgen zur Förderung der Immunfunktion, zur Verbesserung der Gedächtnisleistung, zur Steigerung der Energie, zur Reduzierung von Erschöpfung, zur Förderung der Verdauung und als Quelle für Protein, Vitamin B12 und Eisen. Bevor Aussagen über die Effektivität von Blaualgen für diese Anwendungen getroffen werden können, bedarf es weiterer wissenschaftlicher Untersuchungen.

Wie wirken Blaualgen?

Blaualgen weisen einen hohen Protein-, Eisen- und Mineralstoffgehalt auf. Blaualgen wurden auf ihre potentiellen Auswirkungen auf das Immunsystem, Schwellungen, Entzündungen und virale Infektionen hin untersucht.

Gibt es Sicherheitsbedenken?

Blaualgenprodukte, die frei von Kontaminierungen sind, zu denen leberschädigende Substanzen, die als Microcystine bezeichnet werden, Schwermetalle und schädliche Bakterien gehören können, sind wahrscheinlich für die meisten Menschen als sicher und unbedenklich anzusehen.

Blaualgenprodukte, die mit den oben erwähnten Substanzen kontaminiert sind, sind nicht als sicher anzusehen, was insbesondere bei Kindern gilt. Kinder reagieren empfindlicher auf kontaminierte Blaualgenprodukte als Erwachsene.

Kontaminierte Blaualgenprodukte können Nebenwirkungen wie Leberschäden, Magenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Schwäche, Durst, schnellen Herzschlag, Schock und Tod besitzen. Man sollte kein Blaualgenprodukt verwenden, das nicht getestet und als frei von Mikrocystinen und anderen Kontaminierungen befunden wurde.

Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen:

Schwangerschaft und Stillzeit: Über die Verwendung von Blaualgen während der Schwangerschaft und Stillzeit ist nicht genug bekannt, weshalb man auf Nummer sicher gehen und Blaualgen während dieser Zeit nicht verwenden sollte.

“Autoimmunkrankheiten” wie Multiple Sklerose (MS), Lupus (systemischer Lupus erythematodes, SLE), rheumatische Arthritis, Pemphigus Vulgaris und andere: Blaualgen können die Aktivität des Immunsystems steigern und dies könnte die Symptome von Autoimmunerkrankungen verschlimmern, weshalb man auf die Einnahme von Blaualgenprodukten verzichten sollte, wenn man unter einer solchen Krankheit leidet.

Phenylketonurie: Die Spirulina Spezies der Blaualgen enthält die Chemikalie Phenylalanin, welche eine Phenylketonurie verschlimmern kann. Deshalb sollte man Spirulina meiden, wenn man unter Phenylketonurie leidet.

Gibt es Wechselwirkungen mit Medikamenten?

Bei der Kombination von Blaualgenprodukten mit folgenden Medikamenten sollte man vorsichtig sein:

Medikamente, die die Funktion des Immunsystems reduzieren

Blaualgen können die Funktion des Immunsystems steigern. Durch eine Verbesserung der Immunfunktion könnten Blaualgen die Effektivität von Medikamenten reduzieren, die die Immunfunktion reduzieren sollen.

Gibt es Interaktionen mit Heilpflanzen oder Supplements?

Es gibt keine bekannten Interaktionen mit Heilpflanzen oder Supplements.

Gibt es Interaktionen mit Nahrungsmitteln?

Es gibt keine bekannten Interaktionen mit Nahrungsmitteln.

Einnahmeempfehlung

Die angemessene Dosierung von Blaualgen ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig, zu denen unter anderem Alter, Gesundheitszustand und mehrere weitere Faktoren gehören. Zum augenblicklichen Zeitpunkt gibt es nicht genügend wissenschaftliche Informationen, um einen angemessenen Dosierungsbereich für Blaualgen bestimmen zu können, weshalb man sich an die Dosierungsanleitung auf dem Etikett halten oder vor der Einnahme einen Arzt oder Apotheker fragen sollte.

Referenzen

  1. Mathew B, Sankaranarayanan R, Nair PP, et al. Evaluation of chemoprevention of oral cancer with Spirulina fusiforms. Nutr Cancer 1995;24:197-02.
  2. Mao TK, Van de Water J, Gershwin ME. Effects of a Spirulina-based dietary supplement on cytokine production from allergic rhinitis patients. J Med Food 2005;8:27-30.
  3. Lu HK, Hsieh CC, Hsu JJ, et al. Preventive effects of Spirulina platensis on skeletal muscle damage under exercise-induced oxidative stress. Eur J Appl Physiol 2006;98:220-6.
  4. Hirahashi T, Matsumoto M, Hazeki K, et al. Activation of the human innate immune system by Spirulina: augmentation of interferon production and NK cytotoxicity by oral administration of hot water extract of Spirulina platensis. Int Immunopharmacol 2002;2:423-34.
  5. Vitale S, Miller NR, Mejico LJ, et al. A randomized, placebo-controlled, crossover clinical trial of super blue-green algae in patients with essential blepharospasm or Meige syndrome. Am J Ophthalmol 2004;138:18-32.
  6. Lee AN, Werth VP. Activation of autoimmunity following use of immunostimulatory herbal supplements. Arch Dermatol 2004;140:723-7.
  7. Hayashi O, Katoh T, Okuwaki Y. Enhancement of antibody production in mice by dietary Spirulina platensis. J Nutr Sci Vitaminol (Tokyo) 1994;40:431-41.
  8. Dagnelie PC. Some algae are potentially adequate sources of vitamin B-12 for vegans. J Nutr 1997;2:379.
  9. Shastri D, Kumar M, Kumar A. Modulation of lead toxicity by Spirulina fusiformis. Phytother Res 1999;13:258-60.
  10. Romay C, Armesto J, Remirez D, et al. Antioxidant and anti-inflammatory properties of C-phycocyanin from blue-green algae. Inflamm Res 1998;47:36-41.
  11. Romay C, Ledon N, Gonzalez R. Further studies on anti-inflammatory activity of phycocyanin in some animal models of inflammation. Inflamm Res 1998;47:334-8.
  12. Dagnelie PC, van Staveren WA, van den Berg H. Vitamin B-12 from algae appears not to be bioavailable. Am J Clin Nutr 1991;53:695-7.
  13. Hayashi O, Hirahashi T, Katoh T, et al. Class specific influence of dietary Spirulina platensis on antibody production in mice. J Nutr Sci Vitaminol (Tokyo) 1998;44:841-51.
  14. Kushak RI, Drapeau C, Winter HS. The effect of blue-green algae Aphanizomenon flos-Aquae on nutrient assimilation in rats. JANA 2001;3:35-39.
  15. Kim HM, Lee EH, Cho HH, Moon YH. Inhibitory effect of mast cell-mediated immediate-type allergic reactions in rats by spirulina. Biochem Pharmacol 1998;55:1071-6.
  16. Iwasa M, Yamamoto M, Tanaka Y, et al. Spirulina-associated hepatotoxicity. Am J Gastroenterol 2002;97:3212-13.
  17. Gilroy DJ, Kauffman KW, Hall RA, et al. Assessing potential health risks from microcystin toxins in blue-green algae dietary supplements. Environ Health Perspect 2000;108:435-9.
  18. Fetrow CW, Avila JR. Professional's Handbook of Complementary & Alternative Medicines. 1st ed. Springhouse, PA: Springhouse Corp., 1999.
  19. Anon. Health Canada announces results of blue-green algal products testing – only Spirulina found Microcystin-free. Health Canada, September 27, 1999; URL: www.hc-sc.gc.ca/english/archives/releases/99_114e.htm (Accessed 27 October 1999).
  20. Anon. Toxic algae in lake Sammamish. King County, WA. October 28, 1998; URL: splash.metrokc.gov/wlr/waterres/lakes/bloom.htm (Accessed 5 December 1999).
  21. Kushak RI, Drapeau C, Van Cott EM, Winter HH. Favorable effects of blue-green algae Aphanizomenon flos-aquae on rat plasma lipids. JANA 2000;2:59-65.
  22. Jensen GS, Ginsberg DJ, Huerta P, et al. Consumption of Aphanizomenon flos-aquae has rapid effects on the circulation and function of immune cells in humans. A novel approach to nutritional mobilization of the immune system. JANA 2000;2:50-6.
  23. Blue-Green Algae Protein Is a Promising Anti-HIV Microbicide Candidate. www.medscape.com/reuters/prof/2000/03/03.16/dd03160g.html (Accessed 16 March 2000).
  24. The Review of Natural Products by Facts and Comparisons. St. Louis, MO: Wolters Kluwer Co., 1999.

Spirulina

Spirulina

Was ist Spirulina?

Spirulina ist eine blau grüne Alge, die sowohl in Süßwasser, als auch in Salzwasser wächst. Sie wird auch kommerziell zur Verwendung in Nahrungsergänzungsmitteln produziert (34, 35). Spirulina gehört zur Familie der Cyanobakterien, eine Familie von einzelligen Mikroben. Genau wie Pflanzen können Cyanobakterien über den Prozess der Fotosynthese Energie aus dem Licht der Sonne produzieren.

Weil Spirulina 60% Protein, sowie zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe enthält, wird diese Alge in Teilen von Mexiko und Afrika auch als Nahrungsmittel verzehrt (34). Spirulina wurde bereits von den alten Azteken konsumiert und wurde wieder populär, als die NASA die Idee hatte, Spirulina im Weltraum zur Verwendung durch Astronauten wachsen zu lassen (1).

Darüber hinaus ist Spirulina eine gute Quelle für mehrfach ungesättigte Fette und die Antioxidantien C-Phycocyanin und Beta-Carotin (34, 36).

Spirulina wird außerdem als Nahrungsergänzungsmittel mit antibakteriellen, antioxidativen, entzündungshemmenden, die Immunfunktion steigernden und cholesterinsenkenden Eigenschaften angepriesen (37).

Spirulina gehört zu den beliebtesten Nahrungsergänzungsmitteln. Spirulina ist mit Nährstoffen und Antioxidantien überladen, von denen Körper und Gehirn profitieren können.

Spirulina ist mit Nährstoffen vollgepackt

Diese winzige Alge ist mit Nährstoffen vollgepackt. Ein Esslöffel (7 Gramm) getrocknetes Spirulinapulver enthält (2):

  • Protein: 4 Gramm
  • Vitamin B1 (Thiamin): 11% des Tagesbedarfs
  • Vitamin B2 (Riboflavin): 15% des Tagesbedarfs
  • Vitamin B3 (Niacin): 4% des Tagesbedarfs
  • Kupfer: 21% des Tagesbedarfs
  • Eisen: 11% des Tagesbedarfs
  • Spirulina enthält außerdem brauchbare Mengen an Magnesium, Kalium, Mangan und kleine Mengen von nahezu jedem anderen Nährstoff, den der Körper braucht.

Zusätzlich hierzu liefert diese Menge an Spirulina lediglich 20 kcal und 1,7 Gramm verdauliche Kohlenhydrate.

Gramm für Gramm gesehen könnte Spirulina das mit Abstand nahrhafteste Nahrungsmittel auf diesem Planeten sein. Ein Esslöffel (7 Gramm) Spirulina liefert auch eine kleine Menge an Fett – etwa 1 Gramm – welches sowohl Omega-6, als auch Omega-3 Fettsäuren in einem Verhältnis von 1,5 bis 1 enthält.

Die Qualität des in Spirulina enthaltenen Proteins wird selbst im Vergleich zu Eiprotein als exzellent angesehen. Es liefert alle essentiellen Aminosäuren, die der menschliche Körper benötigt. Es wird häufig behauptet, dass Spirulina auch Vitamin B12 enthält, doch dies entspricht nicht den Tatsachen. Vielmehr enthält Spirulina Pseudovitamin B12, das beim Menschen keine Wirkung besitzt (3, 4).

Potentielle Gesundheitsvorzüge von Spirulina

Spirulina besitzt eine Vielzahl von potentiellen Gesundheitsvorzügen, von denen wir die wichtigsten zusammen mit der wissenschaftlichen Studienlage kurz betrachten werden.

Spirulina besitzt starke antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften

Oxidative Schäden können die DNA der Zellen zerstören. Diese Schäden können chronische Entzündungen fördern, was zu Krebs und anderen Krankheiten beitragen kann (5). Spirulina ist eine fantastische Quelle für Antioxidantien, welche vor oxidativen Schäden schützen können. Die Hauptkomponente wird als Phycocyanin bezeichnet. Diese Substanz verleiht Spirulina außerdem seine blaugrüne Farbe.

Phycocyanin kann freie Radikale bekämpfen und die Produktion entzündungsfördernder Signalmoleküle hemmen, was eindrucksvolle antioxidative und entzündungshemmende Wirkungen mit sich bringen kann (6, 7, 8).

  • Zusammenfassung: Phycocyanin ist die primäre aktive Verbindung in Spirulina. Sie besitzt eindrucksvolle antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften.

Spirulina kann die Spiegel des “schlechten” LDL Cholesterins und die Triglyzeridspiegel senken Herzkrankheiten sind weltweit die führende Todesursache. Viele Risikofaktoren werden mit einen erhöhten Risiko für Herzkrankheiten in Verbindung gebracht.

Wie sich herausgestellt hat, kann Spirulina viele dieser Faktoren positiv beeinflussen. So kann es z.B. die Gesamtcholesterinspiegel, die Spiegel des „schlechten“ LDL Cholesterins und die Triglyzeridspiegel senken, während es gleichzeitig die Spiegel des „guten“ HDL Cholesterins erhöhen kann. Im Rahmen einer Studie mit 25 Probanden mit Diabetes vom Typ 2 konnten 2 Gramm Spirulina pro Tag diese Marker signifikant verbessern (9). Eine andere Studie mit Probanden mit hohen Cholesterinspiegeln kam zu dem Ergebnis, dass 1 Gramm Spirulina pro Tag die Triglyzeridspiegel um 16,3% und die Spiegel des „schlechten“ LDL Cholesterins um 10,1% senken konnte (10).

Auch mehrere weitere Studien fanden wünschenswerte Winkungen – wobei jedoch höhere Dosierungen im Bereich von 4,5 bis 8 Gramm pro Tag verwendet wurden (11, 12).

  • Zusammenfassung: Studien deuten darauf hin, dass Spirulina die Triglyzeridspiegel und die Spiegel des „schlechten“ LDL Cholesterins senken und gleichzeitig die Spiegel des „guten“ HDL Cholesterins erhöhen kann.

Spirulina schützt das “schlechte” LDL Cholesterin vor einer Oxidation

Fettstrukturen im menschlichen Körper sind anfällig für oxidative Schäden. Dies ist auch als Lipid Peroxidation bekannt und stellt eine treibende Kraft bei der Entwicklung vieler ernsthafter Erkrankungen dar (13, 14). Einer der Schlüsselschritte bei der Entwicklung von Herzkrankheiten ist z.B. die Oxidation des „schlechten“ LDL Cholesterins (15).

Interessanterweise scheinen die in Spirulina enthaltenen Antioxidantien besonders effektiv zu sein, wenn es um eine Reduzierung der Lipid Peroxidation beim Menschen und bei Tieren geht (16, 17). Im Rahmen einer Studie mit 37 Personen mit Typ 2 Diabetes konnten 8 Gramm Spirulina pro Tag Marker für oxidative Schäden signifikant reduzieren. Spirulina erhöhte außerdem die Spiegel antioxidativer Enzyme im Blut (18).

  • Zusammenfassung: Fettstrukturen im Körper können oxidiert werden und das Fortschreiten vieler Krankheiten fördern. Die in Spirulina enthaltenen Antioxidantien können dabei helfen, dies zu verhindern.

Spirulina könnte Anti-Krebs Wirkungen besitzen

Einige Studien legen nahe, dass Spirulina Anti-Krebs Eigenschaften besitzen könnte. Mit Tieren durchgeführte Untersuchungen deuten darauf hin, dass Spirulina das Auftreten von Krebs und die Tumorgröße reduzieren kann. Die Auswirkungen von Spirulina auf Krebserkrankungen im Mundraum wurden besonders gut untersucht.

Eine Studie aus Indien untersuchte 87 Probanden mit präkanzerösen Läsionen im Mundraum, die als submuköse Fibrose bezeichnet werden. Bei den Probanden, die für die Dauer eines Jahres 1 Gramm Spirulina pro Tag einnahmen, konnte beobachtet werden, dass bei 45% der Probanden diese Läsionen verschwanden, während dies nur bei 7% der Probanden der Kontrollgruppe der Fall war (21). Nachdem diese Personen die Einnahme von Spirulina beendet hatten, entwickelte die Hälfte von ihnen im folgenden Jahr erneut Läsionen.

Bei einer anderen Studie mit Probanden mit submuköser Fibrose führe 1 Gramm Spirulina pro Tag zu einer stärkeren Verbesserung der Symptome als das Medikament Pentoxyfillin (22).

  • Zusammenfassung: Spirulina könnte Anti-Krebs Wirkungen besitzen und scheint bei einem Typ präkanzeröser Läsionen, der als submuköse Fibrose bekannt ist, besonders wirkungsvoll zu sein.

Spirulina könnte den Blutdruck senken

Hoher Blutdruck ist eine primäre treibende Kraft bei der Entwicklung vieler ernsthafter Erkrankungen inklusive Herzinfarkten, Schlaganfällen und chronischen Erkrankungen der Nieren.

Während 1 Gramm Spirulina ineffektiv zu sein scheint, konnte von einer Dosis von 4,5 Gramm pro Tag gezeigt werden, dass sie den Blutdruck bei Menschen mit normalem Blutdruck senken kann (10, 11). Man glaubt, dass diese Reduzierung des Blutdrucks durch eine gesteigerte Produktion von Stickstoffoxyd zustande kommt. Stickstoffoxyd ist ein Signalmolekül, das den Blutgefäßen dabei hilft, sich zu entspannen und zu weiten (23).

  • Zusammenfassung: Eine höhere Dosis Spirulina könnte zu niedrigeren Blutdruckwerten führen.

Spirulina kann die Symptome eines allergischen Schnupfens reduzieren

Allergischer Schnupfen wird durch eine Entzündung der Nasenpassage charakterisiert. Er wird durch Umweltallergene wie Pollen, Tierhaare oder Weizenstaub ausgelöst.

Spirulina stellt eine populäre alternative Behandlung für Symptome eines allergischen Schnupfens dar und es gibt Hinweise darauf, dass es diesbezüglich tatsächlich wirksam sein kann (24).

Im Rahmen einer Studie mit 127 Probanden mit allergischem Schnupfen konnten 2 Gramm Spirulina pro Tag Symptome wie laufende Nase, Niesen, verstopfte Nase und Jucken dramatisch reduzieren (25).

  • Zusammenfassung: Spirulina Supplements sind bei allergischen Schnupfen sehr wirkungsvoll und können zahlreiche Symptome reduzieren.

Spirulina könnte bei einer Anämie helfen

Es gibt unterschiedliche Formen von Anämien. Die am weitesten verbreitete Form wird durch eine Reduzierung von Hämoglobin bzw. der Anzahl der roten Blutkörperchen im Blut charakterisiert. Eine Anämie ist bei älteren Erwachsenen recht weit verbreitet und kann zu anhaltenden Gefühlen von Schwäche und Erschöpfung führen (26).

Im Rahmen einer Studie mit 40 älteren Menschen mit einer Vorgeschichte von Anämie konnten Spirulina Supplements den Hämoglobingehalt der roten Blutkörperchen erhöhen und die Immunfunktion verbessern (27).

Man sollte jedoch im Hinterkopf behalten, dass dies lediglich eine Studie war. Es bedarf weiterer Untersuchungen bevor Empfehlungen getroffen werden können.

  • Zusammenfassung: Eine Studie legt nahe, dass Spirulina bei älteren Erwachsenen Symptome einer Anämie reduzieren kann. Es bedarf jedoch weiterer Untersuchungen.

Spirulina könnte Muskelkraft und Ausdauer steigern

Trainingsinduzierte oxidative Schäden tragen erheblich zur Muskelerschöpfung bei. Bestimmte pflanzliche Nahrungsmittel besitzen antioxidative Eigenschaften, die Sportlern und körperlich aktiven Menschen dabei helfen können, diese Schäden zu minimieren.

Einige Studien deuten darauf hin, dass Spirulina Muskelkraft und Ausdauer verbessern könnte. Im Rahmen von 2 Studien konnte Spirulina die Ausdauer steigern und den Eintritt der Erschöpfung signifikant hinauszögern (28, 29).

  • Zusammenfassung: Spirulina könnte für Sportler von Vorteil sein, da es Ausdauer und Muskelkraft steigern kann.

Spirulina könnte die Blutzuckerkontrolle verbessern

Mit Tieren durchgeführte Untersuchungen bringen Spirulina mit signifikant niedrigeren Blutzuckerspiegeln in Verbindung. In einigen Fällen zeigte Spirulina eine bessere Wirkung als beliebte Diabetesmedikamente inklusive Metformin (30, 31, 32).

Es gibt außerdem Hinweise darauf, dass Spirulina diesbezüglich auch beim Menschen wirksam sein kann. Im Rahmen einer zwei Monate andauernden Studie mit 25 Probanden mit Diabetes vom Typ 2 führten 2 Gramm Spirulina pro Tag zu einer eindrucksvollen Reduzierung der Blutzuckerspiegel (9). Der HbA1c Wert – ein Marker für die Langzeitblutzuckerspiegel – sank von 9% auf 8%, was substantiell ist. Studien kommen zu dem Ergebnis, dass eine Reduzierung dieses Markers um 1% das Risiko für einen diabetesbedingten Tod um 21% reduzieren kann (33).

Diese Studie war jedoch nur von kurzer Dauer und umfasste eine relativ kleine Gruppe von Probanden. Es bedarf deshalb weiterer Untersuchungen.

  • Zusammenfassung: Es gibt Hinweise darauf, dass Spirulina Vorzüge für Menschen mit Typ 2 Diabetes besitzen und die Nüchternblutzuckerspiegel signifikant reduzieren kann.

Nebenwirkungen und Nachteile

Auch wenn Spirulina als allgemein sicher angesehen wird, kann es einige Nebenwirkungen und Nachteile besitzen, was insbesondere für Mensch mit bestimmten Krankheiten gilt (35, 37) Hier sind einige der potentiellen Nebenwirkungen und Nachteile von Spirulina.

Spirulina könnte Autoimmunerkrankungen verschlimmern

Da Spirulina die Funktion des Immunsystems verbessert, könnte es bestimmte Autoimmunerkrankungen wie Lupus, multiple Sklerose und rheumatische Arthritis, bei denen das Immunsystem den Körper attackiert, verschlimmern (35).

Spirulina regt die Funktion des Immunsystems an, indem es die Immunzellen stärkt, die als natürliche Killerzellen bezeichnet werden. Diese Killerzellen attackieren wahrgenommene Bedrohungen auf zellularer Ebene (43).

Mit Tieren durchgeführte Untersuchungen und Humanstudien zeigen, dass diese Wirkung dabei helfen kann, das Tumorwachstum zu verlangsamen, die Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten zu verbessern und Entzündungen zu reduzieren (43, 44, 45, 46).

Eine Stärkung der natürlichen Killerzellen kann bei Menschen, die unter Autoimmunerkrankungen leiden, jedoch deren Zustand verschlechtern. Spirulina Supplements wurden außerdem mit ernsthaften Autoimmunreaktionen in Verbindung gebracht, die Haut und Muskeln betreffen, wobei diese Reaktionen jedoch nur sehr selten auftreten (47, 48).

Aus diesem Grund sollten Menschen, die unter Autoimmunerkrankungen leiden, Spirulina und andere Algenprodukte besser meiden (35).

Spirulina könnte die Blutgerinnung verlangsamen

Spirulina besitzt eine die Blutgerinnung hemmende Wirkung, was bedeutet, dass es das Blut verdünnen kann und die Zeit, die bis zur Blutgerinnung vergeht, verlängern kann (35, 49). Die Blutgerinnung verhindert jedoch auch stärkere Blutungen und die Bildung von Hämatomen nach Verletzungen (50).

Für Menschen, die blutverdünnende Medikamente einnehmen oder unter Blutgerinnungsstörungen leiden könnte Spirulina gefährlich sein, da es die Fähigkeit des Blutes zu gerinnen reduziert und zu stärkeren Blutungen führen könnte (35).

Auch wenn einige Studien nahelegen, dass Spirulina die Zeitspanne der Blutgerinnung nicht beeinflusst, ist nur wenig über diese Wirkung bei Menschen bekannt, die blutverdünnende Medikamente einnehmen (51, 52). Aus diesem Grund sollte man Spirulina Supplements meiden, wenn man unter einer Blutgerinnungsstörung leidet oder blutverdünnende Medikamente einnimmt.

Andere Nachteile von Spirulina

Einige Menschen können allergisch auf Spirulina reagieren. In seltenen Fällen können diese Reaktionen tödlich enden (53). Laut einer Studie weisen Menschen mit anderen Allergien ein höheres Risiko auf, allergisch auf Spirulina zu reagieren. Aus diesem Grund sollten Allergiker Spirulina Supplements meiden oder vor deren Verwendung ihren Arzt konsultieren (21). Spirulina und andere Algen enthalten außerdem Phenylalanin, eine Verbindung, die Menschen, die unter einer Phenylketonurie leiden, meiden sollten (35).

Einige andere milde Nebenwirkungen von Spirulina können Übelkeit, Schlaflosigkeit und Kopfschmerzen umfassen. Trotzdem wird Spirulina als weitgehend sicher und unbedenklich angesehen und die meisten Menschen verspüren bei einer Einnahme von Spirulina keinerlei Nebenwirkungen (35).

Spirulina kann mit Toxinen kontaminiert sein

Wild wachsendes Spirulina weist ein signifikantes Risiko für Kontaminationen auf. Die Alge kann Toxine enthalten, wenn sie in Gewässern wächst, die mit Schwermetallen, Bakterien oder als Mikrocystin bekannten schädlichen Partikeln verschmutzt sind (35).

Mikrocystin wird von blau-grünen Algen als Verteidigungsmechanismus gegen Fressfeinde produziert. Wenn sie in großen Mengen konsumiert werden, sind sie schädlich für die Leber (38). In Italien, Nordamerika und China wurden bereits Spirulina Supplements gefunden, die mit Mikrocystin kontaminiert waren und diese Verbindungen stellen aufgrund ihrer leberschädlichen Wirkungen einen ernsthaften Grund zur Sorge dar (39, 40, 41).

Spirulina das in einer kontrollierten Umgebung gezüchtet wird, enthält geringere Mengen an Mikrocystin, da Wissenschaftler Methoden entwickelt haben, diese Verbindung zu entfernen, sowie ihre Produktion zu begrenzen (41, 42).

  • Zusammenfassung: Spirulina kann mit schädlichen Verbindungen kontaminiert sein, das Blut verdünnen und Autoimmunerkrankungen verschlimmern kann. Zusätzlich hierzu können einige Menschen allergisch auf Spirulina reagieren.

Wie man Nebenwirkungen von Spirulina vermeiden kann

Da Spirulina einige Nachteile besitzen kann, was insbesondere bestimmte Populationen betrifft, ist es am besten, vor der Einnahme von Spirulina den behandelnden Arzt zu konsultieren.

Verwendete Dosierungen von Spirulina

Eine Standarddosierung von Spirulina liegt bei 1 bis 3 Gramm, aber es wurden auch Dosierungen von bis zu 10 Gramm pro Tag verwendet.

Fazit

Spirulina ist ein Cyanobakterium, das häufig auch als blau-grüne Alge bezeichnet wird und erstaunlich gesund ist. Es kann die Blutfettwerte verbessern, eine Oxidation unterdrücken und sowohl den Blutdruck, als auch die Blutzuckerspiegel senken.

Auch wenn es weiterer Untersuchungen bedarf, um alle Vorzüge von Spirulina zweifelsfrei zu belegen, könnte Spirulina eines der wenigen Superfoods sein, die ihr Geld wert sind.

Auch wenn Spirulina weitgehend als sicher angesehen wird, besitzt es einige potentielle Nebenwirkungen. Einige Supplements könnten mit Toxinen kontaminiert sein und darüber hinaus kann diese Alge Autoimmunerkrankungen verschlimmern, das Blut verdünnen und bei einigen Menschen Allergien auslösen.

Referenzen:

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