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Wein

Wein (Wine)

Überblick

Wein ist ein alkoholisches Getränk, das durch ein Fermentieren von Weintrauben hergestellt wird.

Wein wird zur Verhinderung von Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems inklusive koronaren Herzkrankheiten, Arteriosklerose, Herzinsuffizienz, Herzinfarkt und Schlaganfall verwendet. Wein wird außerdem zur Verhinderung eines Nachlassens der Denkfähigkeit im Alter, sowie zur Verhinderung von Alzheimer und Diabetes vom Typ 2 eingesetzt.

Einige Menschen verwenden Wein, um Angstzustände zu reduzieren, den Appetit anzuregen und die Verdauung durch eine Erhöhung der Magensäureproduktion zu verbessern.

Wein wird manchmal zur Verbesserung der Wundheilung und zur Lösung der kleinen Knoten, die gelegentlich bei rheumatischer Arthritis in der Nähe von Gelenken auftreten, direkt auf die Haut aufgetragen.

 

Wie wirkt Wein?

Wein enthält Ethanol (Alkohol), welcher unterschiedliche Pfadwege im Gehirn blockiert. Wein enthält außerdem Chemikalien, die positive Auswirkungen auf Herz und Blutzirkulation, wie antioxidative Wirkungen und eine Verhinderung der Bildung von Blutgerinnseln, besitzen könnten.

 

Wie effektiv ist Wein?

Wein  ist wahrscheinlich effektiv, wenn es um folgende Anwendungsbereiche geht:

  • Verhinderung von Erkrankungen des Herzens und des Kreislaufsystems wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Arteriosklerose und Brustschmerzen (Angina). Es gibt einige Hinweise darauf, dass der Konsum eines alkoholischen Getränks pro Tag an mindestens 3 bis 4 Tagen pro Woche eine gute Faustregel für Menschen ist, die Alkohol trinken. Man sollte jedoch nicht mehr als zwei alkoholische Getränke pro Tag trinken. Mehr als zwei alkoholische Getränke pro Tag können das allgemeine Sterberisiko, sowie das Risiko an Herzerkrankungen zu sterben, erhöhen. Wissenschaftler haben folgendes herausgefunden:
    • Der Konsum alkoholischer Getränke inklusive Wein durch gesunde Menschen scheint das Risiko für die Entwicklung von Herzkrankheiten zu reduzieren. Leichter bis moderater Alkoholkonsum (ein bis zwei Drinks pro Tag) reduziert das Risiko für koronare Herzkrankheiten, Arteriosklerose und Herzinfarkt im Vergleich zu Menschen, die keinen Alkohol trinken, um 30 bis 50%.
    • Leichter bis moderater Alkoholkonsum (ein bis zwei Drinks pro Tag) reduziert das Risiko für einen Schlaganfall, der durch ein Gerinnsel in den Blutgefäßen verursacht wird (ischämischer Schlaganfall), erhöht jedoch das Risiko für einen Schlaganfall, der durch eine geplatzte Ader verursacht wird (hämorrhagischer Schlaganfall).
    • Leichter bis moderater Alkoholkonsum (ein bis zwei Drinks pro Tag) im Jahr vor dem ersten Herzinfarkt wird mit einem reduzierten Sterberisiko durch kardiovaskulare Krankheiten und des allgemeinen Sterberisikos im Vergleich zu Menschen, die keinen Alkohol trinken, in Verbindung gebracht.
    • Bei Männern, die bereits unter einer koronaren Herzerkrankung leiden, scheint der Konsum von 1 bis 14 alkoholischen Getränken pro Woche inklusive Wein im Vergleich zu Männern, die weniger als ein alkoholische Getränk pro Woche trinken, keine Auswirkungen auf die Herzerkrankung oder das allgemeine Sterberisiko zu besitzen. Der Konsum von drei oder mehr alkoholischen Drinks pro Tag wird bei Männern, die bereits einen oder mehrere Herzinfarkte erlitten haben, mit einem höheren Sterberisiko in Verbindung gebracht.
  • Reduzierung des Risikos an einer Herzerkrankung, einem Schlaganfall oder einer anderen Ursache zu sterben: Es gibt Hinweise darauf, dass leichter bis moderater Alkoholkonsum das allgemeine Sterberisiko bei Menschen im mittleren Alter oder darüber reduzieren kann.

 

Wein ist möglicherweise effektiv, wenn es um folgende Anwendungsbereiche geht:

  • Verhinderung einer Herzinsuffizienz: Es gibt Hinweise darauf, dass der Konsum von einem bis vier alkoholischen Getränken pro Tag das Risiko für eine Herzinsuffizienz bei Menschen ab 65 reduziert.
  • Verhinderung von Diabetes vom Typ 2 und Herzkrankheiten bei Menschen, die unter Diabetes leiden: Menschen, die Alkohol in moderaten Mengen konsumieren, scheinen ein niedrigeres Risiko für die Entwicklung von Diabetes vom Typ 2 aufzuweisen. Menschen, die unter Diabetes leiden und Alkohol in moderaten Mengen konsumieren, scheinen im Vergleich zu Diabetikern, die keinen Alkohol trinken, ein reduziertes Risiko für koronare Herzkrankheiten aufzuweisen. Die Reduzierung des Risikos ist ähnlich zu dem Risiko, das man bei gesunden Menschen findet, die Alkohol in niedrigen bis moderaten Mengen konsumieren.
  • Aufrechterhaltung der Denkfähigkeit mit zunehmendem Alter. Ältere Männer, die in der Vergangenheit ein alkoholisches Getränk pro Tag getrunken haben, scheinen in ihren späten Siebzigern und Achtzigern im Vergleich zu Menschen, die keine Alkohol konsumiert haben, eine bessere allgemeine Denkfähigkeit aufrecht zu erhalten. Der Konsum von mehr als vier alkoholischen Getränken pro Tag im mittleren Alter scheint hingegen mit einer signifikant geringeren Denkfähigkeit im Alter in Verbindung zu stehen.
  • Verhinderung von Magengeschwüren, die durch ein Bakterium namens Helicobacter Pylori verursacht werden: Es gibt Hinweise darauf, dass ein moderater bis hoher Alkoholkonsum (mehr als 75 Gramm reiner Alkohol) pro Woche in Form von Getränken wie Bier und Wein das Risiko für eine Helicobacter Pylori Infektion reduzieren kann.

 

Es gibt nicht genug wissenschaftliche Daten, um die Effizienz von Wein bei folgenden Anwendungsbereichen bewerten zu können:

  • Verhinderung von Alzheimer: Es gibt zunehmende Hinweise die nahelegen, dass ein oder zwei alkoholische Getränke pro Tag das Risiko für Alzheimer bei Männern und Frauen im Vergleich zu Menschen, die keinen Alkohol konsumieren, reduzieren könnten.
  • Angstzustände: Die Auswirkungen von Alkohol auf Angstzustände sind kompliziert und könnten durch den psychologischen Zustand des Anwenders beeinflusst werden. Alkohol kann Angstzustände manchmal reduzieren, manchmal verschlimmern und besitzt in anderen Fällen keine Auswirkungen.
  • Osteoporose: Es gibt zunehmende Hinweise, die nahelegen, dass moderater Alkoholkonsum bei Frauen nach der Menopause mit stärkeren Knochen in Verbindung steht. Ein Alkoholkonsum im Bereich von einem halben bis einem alkoholischen Drink pro Tag scheint im Vergleich zu keinem Alkohol und einem hohen Alkoholkonsum die stärkste Wirkung auf die Knochenstärke zu besitzen.
  • Reduzierung des Krebsrisikos: Es gibt einige Hinweise darauf, dass der Konsum von bis zu 21 alkoholischen Getränken inklusive Wein pro Woche das Risiko für eine mit Krebs in Verbindung stehende Sterblichkeit geringfügig reduzieren könnte.

Auch bezüglich der Effizienz von Wein bei einer Verwendung zur Behandlung von Wunden und Geschwüren gibt es nicht genügend wissenschaftliche Informationen.

Es bedarf weiterer wissenschaftlicher Untersuchungen, um die Effektivität von Wein bei diesen Anwendungsbereichen abschätzen zu können.

 

Sicherheit und Nebenwirkungen

Wein ist für die meisten Erwachsenen wahrscheinlich sicher und unbedenklich, wenn nicht mehr als zwei 150 ml Gläser pro Tag getrunken werden. Höhere Mengen sollten gemieden werden. Höhere Mengen können Hitzewallungen, Verwirrung, Blackouts, Schwierigkeiten beim Gehen, Krampfanfälle, Erbrechen, Durchfall und andere ernsthafte Probleme hervorrufen.

Ein Langzeitkonsum größerer Mengen von Wein kann ernsthafte Gesundheitsprobleme inklusive Abhängigkeit, mentale Probleme, Herzprobleme, Leberprobleme, Bauchspeicheldrüsenprobleme und bestimmte Arten von Krebs hervorrufen.

 

Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen:

Schwangerschaft und Stillzeit: Alkohol ist während Schwangersacht und Stillzeit nicht sicher und unbedenklich. Er kann das ungeborene Kind ernsthaft schädigen und Fehlbildungen verursachen. Der Konsum von Alkohol wird – insbesondere während der ersten beiden Schwangerschaftsmonate – mit einem erhöhten Risiko für Fehlgeburten, fetalem Alkoholsyndrom und Verhaltensstörungen nach der Geburt in Verbindung gebracht. Aus all diesen Gründen sollten schwangere Frauen keinen Alkohol trinken.

Auch stillende Frauen sollten auf Alkohol verzichten. Alkohol kann in die Muttermilch übertreten und eine abnormale Entwicklung von Fähigkeiten, die sowohl mentale als auch muskulare Koordination umfassen, zur Folge haben. Darüber hinaus kann Alkohol das Schlafschema von Kleinkindern stören. Auch wenn man häufig das Gegenteil hört, scheint Alkohol die Milchproduktion zu reduzieren.

Asthma: Der Konsum von Wein wurde mit Asthmaanfällen in Verbindung gebracht. Dies könnte mit den in Wein enthaltenen Salizylaten und hinzugefügten Nitriten zusammenhängen.

Gicht: Der Konsum von Alkohol kann Gicht verschlimmern.

Herzkrankheiten: Auch wenn es einige Hinweise darauf gibt, dass ein moderater Weinkonsum dabei helfen könnte, eine Herzinsuffizienz zu verhindern, ist Wein für Menschen, die bereits unter einer Herzinsuffizienz leiden, schädlich. Der Konsum von Alkohol kann Brustschmerzen und eine bestehende Herzinsuffizienz verschlimmern.

Hoher Blutdruck: Der Konsum von drei oder mehr alkoholischen Getränken pro Tag kann den Blutdruck erhöhen und einen hohen Blutdruck verschlimmern.

Hohe Triglyzeridspiegel: Der Konsum von Alkohol kann die Blutfettwerte verschlechtern.

Schlafprobleme (Schlaflosigkeit): Der Konsum von Alkohol kann Schlafprobleme verschlimmern.

Erkrankungen der Leber: Der Konsum von Alkohol kann Erkrankungen der Leber verschlimmern.

Neurologische Erkrankungen: Der Konsum von Alkohol kann bestimmte Störungen des Nervensystems verschlimmern.

Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis): Der Konsum von Alkohol kann eine Pankreatitis verschlimmern.

Magengeschwüre und gastroösophageale Refluxkrankheit: Der Konsum von Alkohol kann diese Erkrankungen verschlimmern.

Porphyrie: Alkohol kann eine Porphyrie verschlimmern.

Mentale Probleme: Der Konsum von drei oder mehr alkoholischen Getränken pro Tag kann mentale Probleme verschlimmern.

Operationen: Wein kann die Funktion des zentralen Nervensystems verlangsamen. Es gibt Bedenken, dass eine Kombination von Wein mit Anästhetika und anderen Medikamenten, die währen oder nach Operationen zum Einsatz kommen, die Funktion des zentralen Nervensystems zu stark verlangsamen könnte. Aus diesem Grund sollte man während der letzten 2 Wochen vor Operationen auf Wein verzichten.

 

Wechselwirkungen

Wein sollte nicht mit folgenden Medikamenten kombiniert werden

Chlorpropamid

Der Körper baut Alkohol ab, um ihn loszuwerden. Chlorpropamid könnte die Geschwindigkeit, mit der der Körper Alkohol abbaut, verlangsamen. Eine Kombination von Alkohol und Chlorpropamid kann Kopfschmerzen, Erbrechen, Hitzewallungen und andere unangenehme Reaktionen hervorrufen.

 

Cisaprid

Der Körper baut Alkohol ab, um ihn loszuwerden. Cisaprid könnte die Geschwindigkeit, mit der der Körper Alkohol abbaut, reduzieren. Eine Kombination von Alkohol und Cisaprid könnte Wirkungen und Nebenwirkungen von Alkohol verstärken.

 

Cyclosporin

Wein könnte die Menge an Cyclosporin, die der Körper absorbiert, erhöhen. Eine Kombination von Wein mit Cyclosporin könnte die Nebenwirkungen von Cyclosporin verstärken.

 

Felodipin

Rotwein kann die Art und Weise, auf die der Körper Felodipin absorbiert und abbaut, beeinflussen. Ein Konsum von Wein während der Einnahme von Felodipin gegen hohen Blutdruck könnte ein zu starkes Absinken des Blutdrucks zur Folge haben.

 

Medikamente gegen Depressionen (MAO Hemmer (Monoamin Oxidase Hemmer))

Wein enthält eine Chemikalie namens Tyramin. Große Mengen an Tyramin können hohen Blutdruck hervorrufen. Normalerweise baut der Körper Tyramin ab, um es ausscheiden zu können, wodurch eine Erhöhung des Blutdrucks durch Tyramin verhindert wird. Einige Medikamente, die bei der Behandlung von Depressionen verwendet werden, hindern den Körper am Abbau von Tyramin. Dies kann zu hohe Tyraminspiegel im Körper und einen gefährlich hohen Blutdruck zur Folge haben.

 

Schmerzmittel (Narkotische Medikamente)

Der Körper baut einige Medikamente ab, um Sie ausscheiden zu können. Der in Wein enthaltene Alkohol könnte die Geschwindigkeit, mit der der Körper einige Schmerzmittel abbaut, reduzieren. Eine Kombination von Wein mit diesen Medikamenten könnte Wirkungen und Nebenwirkungen von Schmerzmitteln verstärken.

 

Medikamente, die die Leber schädigen können

Der in Wein enthaltene Alkohol kann die Leber schädigen. Eine Kombination von Wein und Medikamenten, die die Leber schädigen können, kann das Risiko für Leberschäden erhöhen.

 

Metronidazol

Der in Wein enthaltene Alkohol kann mit Metronidazol interagieren. Eine Kombination von Alkohol mit Metronidazol kann zu Magenbeschwerden, Erbrechen, Schwitzen, Kopfschmerzen und beschleunigter Herzfrequenz führen.

 

Sedativa (Unterdrücker des ZNS, Barbiturate, Benzodiazepine)

Der in Wein enthaltene Alkohol kann Schläfrigkeit und Benommenheit hervorrufen. Medikamente, die Schläfrigkeit und Benommenheit hervorrufen, werden als Sedativa bezeichnet. Eine Kombination von Sedativa mit Alkohol könnte eine zu starke Schläfrigkeit und ernsthafte Nebenwirkungen hervorrufen.


Bei einer Kombination von Alkohol mit folgenden Medikamenten sollte man vorsichtig sein

Antibiotika (Sulfonamid Antibiotika)

Der in Wein enthaltene Alkohol kann mit einigen Antibiotika interagieren. Dies kann zu Magenbeschwerden, Erbrechen, Schwitzen, Kopfschmerzen und beschleunigter Herzfrequenz führen. Aus diesem Grund sollte man keinen Alkohol trinken, wenn man Antibiotika einnimmt.

 

Aspirin

Aspirin kann potentiell den Magen schädigen und Magengeschwüre und Magenblutungen hervorrufen. Auch der in Wein enthaltene Alkohol kann den Magen schädigen. Eine Kombination von Aspirin mit Alkohol könnte das Risiko für Magengeschwüre und Magenblutungen erhöhen.

 

Cefamandol

Der in Wein enthaltene Alkohol kann mit Cefamandol interagieren. Dies kann zu Magenbeschwerden, Erbrechen, Schwitzen, Kopfschmerzen und beschleunigter Herzfrequenz führen.

 

Cefoperazon

Der in Wein enthaltene Alkohol kann mit Cefoperazon interagieren. Dies kann zu Magenbeschwerden, Erbrechen, Schwitzen, Kopfschmerzen und beschleunigter Herzfrequenz führen.

 

Medikamente, die die Magensäure reduzieren (H2-Blocker)

Einige Medikamente, die die Magensäure reduzieren, können mit dem in Wein enthaltenen Alkohol interagieren. Eine Kombination von Wein mit solchen Medikamenten könnte die Menge des Alkohols, der vom Körper absorbiert wird, erhöhen und somit das Risiko für alkoholbedingte Nebenwirkungen steigern.

 

Nichtsteroidale Entzündungshemmer

Nichtsteroidale Entzündungshemmer sind Medikamente, die zur Reduzierung von Schmerzen und Schwellungen verwendet werden. Nichtsteroidale Entzündungshemmer können in einigen Fällen den Magen und die Organe des Verdauungstraktes schädigen und Magengeschwüre und Blutungen hervorrufen. Auch der in Wein enthaltene Alkohol kann Magen und Verdauungsorgane schädigen. Eine Kombination von nichtsteroidalen Entzündungshemmern und Alkohol könnte das Risiko für Magengeschwüre und Magenblutungen erhöhen.

 

Tolbutamid

Der Körper baut Alkohol ab, um ihn loszuwerden. Tolbutamid kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Alkohol abbaut, reduzieren. Eine Kombination von Alkohol mit Tolbutamid kann pochende Kopfschmerzen, Erbrechen, Hitzewallungen und andere unangenehme Reaktionen hervorrufen.

 

Verwendete “Dosierungen”

Der Alkoholkonsum wird häufig anhand der Anzahl alkoholischer Getränke gemessen. Ein Drink entspricht hierbei 120 ml Wein, oder 350 ml Bier oder 30 ml hochprozentigen alkoholischen Getränken.

Folgende „Dosierungen“ wurden im Rahmen wissenschaftlicher Untersuchungen verwendet:

  • Zur Reduzierung des Risikos der Entwicklung von Herzkrankheiten oder eines Schlaganfalls: ein oder zwei Drinks (120 bis 240 ml Wein).
  • Zur Reduzierung des Risikos der Entwicklung einer Herzinsuffizienz: Bis zu vier Gläser Wein pro Tag.
  • Für eine geringere Reduzierung der Denkfähigkeit bei älteren Männern: Bis zu einem alkoholischen Getränk pro Tag.
  • Zur Reduzierung des Typ 2 Diabetes Risikos bei gesunden Männern: Zwei Drinks pro Woche bis drei Drinks pro Tag.
  • Zur Reduzierung des Risikos für die Entwicklung koronarer Herzkrankheiten bei Diabetikern. Bis zu sieben Drinks pro Woche.
  • Zur Reduzierung des Risikos für eine Helicobacter Pylori Infektion: 75 Gramm reiner Alkohol in Form von Getränken wie Wein. Helicobacter Pylori Bakterien verursachen Magengeschwüre.

 

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